Ragnarök 2 - Cantata Mortis

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Ryokina
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Ryokina »

(11/13/2013 7:42:01 PM)So. Jetzt kommt Posti Interactivity   Ryokina   Nach kurzer Zeit finde ich ein Gasthaus. Ich trete ein und wir werden von einer warmen Luft begrüßt.„Willkommen", werden wir vom Wirt begrüsst, "bitte nehmt doch Platz! Was darf ich euch bringen?" "Für mich bitte Hirschgeschnetzeltes mit Pfeffersauce und einen Durstlöscher.", meint Dimir. Der Wirt nickt, als er die Bestellung aufnimmt und wendet sich dann an mich. "Und wonach gelüstet es euch, junge Dame?" „Hm… ich hätte gerne 2 Hähnchenschenkel und etwas Wasser“. „Nun gut. Setzt euch.“ Der Wirt zeigt auf einen freien Tisch mit zwei Stühlen. Ich ziehe Dimir mit mir zum Tisch und setze mich. Die Blicke von einigen betrunkenen Männern folgen uns. Hoffentlich machen die uns nachher keinen Ärger.  Während wir auf unser Essen warten erzähle ich Dimir was geschehen ist. „Nachdem wir getrennt wurden, bin ich mit Arachne hier her. Wir mussten erst mal betteln und  haben dann am Abend einen Mann namens Walt getroffen, nachdem Arachne schon am Mittag ärztlich versorgt wurde nahm er uns auf“. „Kann man diesem Walt trauen?“ „Das wusste ich anfangs auch nicht, aber man kann ihm trauen. Arachne hat jetzt eine Ausbildung bei ihm. Und was hast du so gemacht?“ „Ich hatte wichtige Geschäfte zu erledigen.“ Ich sehe aus dem Augenwinkel, wie die Betrunkenen die Köpfe zusammenstecken und einer ans Messer greift. „Pass auf die Betrunkenen auf. Ich glaub die wollen Stress“, flüstere ich Dimir zu. Der Kellner bringt uns das Essen. Gleich mache ich mich daran die Hähnchenschenkel zu verspeisen. „Lass mal. Wenn die uns angreifen wehren wir uns schon“, meint Dimir. „Ja. Die machen wir mit links platt.“ „Wir solltens aber ned provozieren.“ „So, wie ich diese Trunkbolde kenne suchen sie Streit, sobald wir raus wollen.“ „Egal.“ „Also. Was machen wir als nächstes?“ „Wir könnten die Elementkrieger suchen“. „Gute Idee!“ „Ich könnte das machen indem ich den Ratten einen Virus einflöße“, flüstert Dimir mir zu. „Na dann.“ Wir essen fertig und wollen gerade aufstehen, als die Betrunkenen sich erheben.   „Wo wollt ihr denn so schnell hin?“, meint eine knurrige Stimme. Ich werfe dem Wirt ein paar Goldstücke zu und ziehe meine Lanze. Ich könnte mich verwandeln, aber das wäre ein Risiko. Dimir zückt die Spritze und die Betrunkenen lachen. (So jetzt kommen die ursprünglichen Berichtigungen meines Elements) Ein Betrunkener läuft auf mich zu. Ich trete einen Schritt zur Seite und schleudere eine riesige Donnerscheibe auf ihn los. Durch die Wucht der Donnerscheibe, fliegt  er gradewegs durchs Fenster. Die anderen starren mich erschreckt an. Jetzt ergreift Dimir die Initiative. Er läuft um die Betrunkenen herum und spritzt jedem einzelnen hintereinander schnell einen Virus. Die Betrunkenen erstarren und ich und Dimir rennen aus der Stube. Ich ziehe uns unter einen kleinen Vorbau und atme erleichtert auf.

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Gralaer
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Beitrag von Gralaer »

(11/16/2013 4:58:03 PM)  Flarakra Ein paar Tage ist es nun her, dass mit Claudia. Clok hat sich wieder einigermaßen erholt von dem Schnitt. Sein Bein wächst wieder nach. Sieht nicht sehr lecker aus... Claudia wurde in der zwischen Zeit von uns verhört, wobei John viel brutaler vorging. Der Misstrauen gegenüber John wuchs ständig. Hinter seinem Rücken reden wir über dieses komische Verhalten was er erhalten hat, seitdem Kreck weg ist. Wo inzwischen Kreck ist weiß niemand. Aber ich glaube nicht hier in dieser Eiswüste. Claudia hat uns hergeschickt. Sie meint sie habe sie hier versteckt, und nun da wir wissen, dass die Rüstung nicht hier ist brach John wieder in Wut aus. Über John entstanden dadurch nur noch mehr Theorien. Goldrausch, Machtbesessen oder Gedankenkontrolle. Vielleicht hat sein Auge was damit zu tun? Im Moment sind wir hier in einer Art Gebäude, was wohl mal einem Clan oder Gilde gehörte. Hier gibt es fast alles: eine Schmiede, Esszimmer, Küchen, Betträume, Lagerräume leider ohne Vorrat und noch einige Zimmer mehr die ich noch nicht sah, da ich meist hier in der Schmiede hocke. Beim Thema schmieden bin ich weiter gekommen. Das Schwert für Clok und die Dolche für Jiff habe ich aufgebessert, war nicht leicht. Die wurden beschädigt als wir auf ein paar Sirenen getroffen sind. Zum Glück wurden auf beiden Seiten keine Toten gezählt. Obwohl ich fast glaube, dass sie uns verschont haben. Ich lege mein Tagebuch auf den kleinen Holztisch der hier unten steht. Gleich darauf betrachte ich kurz die fertigen Waffen, ob noch Makel zu erkennen sind. Schöne Waffen eigentlich. Obwohl das pink was ich für Jiff auf die Waffe machen sollte ein bischen die Bedrohlichkeit weg nimmt, vielleicht hat das ja psycholigsche Strategien...oder auch nicht. Wie Waffe von Clok, ein Langschwert, ist mit sehr schönen Verzierungen versehen, nicht mal ich würde die hinbekommen. Das Heft des Langschwerts ist mit feinen Leder gebunden. Eine sehr schöne Waffe und richtig glänzen tut sie nun auch. Nachdem ich die Waffen abgeliefert hab, und den dafür geforderten Preis einkassiert habe, mache ich mich auf in das Esszimmer, vielleicht gibts ja was. "Hey! Unser Schmied!" brüllt Dleif. "Komm, setzt dich es gibt gutes Fleisch!" Kleif meldet sich dann:"Du nennst auch alles Fleisch! Flarakra das ist Bärenfleisch mir Gemüse...hast du gehört Dleif!" Doch der verfällt in Fressrausch. Kleif schüttelt den Kopf und isst, anderes wie Dleif, mit Besteck. "Woher habt ihr Bärenfleisch?" frage ich die zwei, naja eigentlich nur Kleif. Der kaut noch kurz und sagt dann:"Ich und der Fleischfresser saßen oben auf dem Wachturm und hielten Wache. Irgendwann schloßen wir Wetten ab. Wer-trifft-welches-Ziel-besser hieß es. Naja das ging ne Weile gut bis der Depp da einen Bären anschoss!" er deutet auf Dleif der wie der Bär, den sie erschossen haben, frisst. "Langer Sinn, kurze Rede. Bevor der Bär uns die Tür einrennt mussten wir ihn töten. Immerhin reicht das Fleisch bis morgen!" bei dem Satz wendet er sich Dleif zu, der dann wie ein Köter hochschaut mit einem großen Stück im Mund. Nachdem Essen saßen wir noch eine Weile zusamm am Tisch und unterhielten uns wieder über unser Lieblingsthema: John. "Kann überhaupt jemand John übertrumpfen?"  fragt Kleif. "hahaha! Ich!" schauzt Dleif. "Ich glaub das kann niemand von uns...habt ihr nicht gesehen was er machen kann? Beispiel Clok?" werfe ich ein. "Aber durch deine Rüstung kommt doch keine Waffe, du kannst ihn sicherlich schlagen. Dann wärst du hier Boss!" lacht Kleif, Dleif lacht gleich drauf auch los. "Ich glaub kaum...habt ihr schonmal was von Schwertmagie gehört?" frage ich die beiden, ihre Verdutztheit zu deuten, nein. "Das Schwert wird verzaubert. Es gibt abertausende Möglichkeiten dies zu tun. Man kann zum Beispiel sein Schwert ,wie Gummi, biegsam machen. Oder bei einem Schnitt Käfer gleichzeitig in die Wunde krabbeln lassen. Und ich glaube John kann sowas und er ist ein wirklicher Meister darin." "John und ein Magier?" unterbricht mich Dleif. "Das ich nicht lache!" brüllt er und schlägt auf den Tisch. "Glaubt mir...die wenigen Möglichkeiten wo ich seine Waffe in den Händen hielt, habe ich genutzt um genau das herauszufinden. Die Eingravierungen auf seinem Säbel sind nicht für die Schönheit. Das was ich vermute ist, dass er mit der Verzierung jegliche Art von Verzauberung erscheinen lassen kann und auch wechseln und kombinieren!" "Flarakra, ich glaub Bärenfleisch tut dir nicht gut." meint Kleif drauf. "Hm...es sind ja nur Vermutungen. Genau weiß ich gar nichts." gebe ich zu. "Das sieht man mal wieder, wie viele Theorien sind es nun? 23? 24? Ich hör irgendwann auf zu zählen!" lacht Dleif.   Gegen Nachmittag und Abend sitze ich in der Schmiede und versuche die neue Waffe für Humbik zu schmieden und einen passenden Stahlhelm dafür. Beides krieg ich heut nicht fertig, schade dann muss ich auf die 100 Gold Bonus verzichten. Auf dem Weg ins Schlafzimemr komme ich an Johns Zimmer vorbei, wo ich ein paar winselnde Laute höre. Vorsichtig spicke ich um die Tür, die einen Spalt offen ist. Ich sehe John. "Wo ist die Rüstung, Claudia?" Keine Antwort. John holt aus und gibt ihr eine Ohrfeige. Jetzt reichts! Mit einem Tritt stoß ich die Tür auf. "John, du Hohlgesicht!" schrei ich. John sieht überrascht aus. Das erstmal, dass ich ihn so sehe. Claudia kniet vor ihm und weint. "Flarak.." doch ich unterbreche ihn. "Hörst du endlich auf mit dem Unsinn! Lass Claudia in Ruhe sie war immerhin jahrelang ein Mitglied!" "Flarakra...du auch noch." er greift zur Waffe. "John...lass es." und lege meine Hand auf die Kriegsaxt die ich immer mitführe. "Dann hau ab und lass mich machen!" brüllt er das Haus zusamm. "Lieber sterbe ich als weiter mitanzusehen wie du Claudia misshandelst!" "Lässt sich einrichten, Flarakra. Schade du bist ein guter Schmied...es wird schwer da einen Ersatz zu finden." "Keine Sorge, wir brauchen nämlich auch einen neuen Boss." antworte ich rasch. "Ach Flarakra..." Er zieht sein Schwert. Ich packe rasch den Griff meiner Axt und ziehe sie zur Kampfhaltung. Er kann mir nichts anhaben! Meine Hoffnung schwindet schnell als ich sehe wie John wieder Wörter murmelt in die Inschrift in seinem Säbel anfängt zu glühen. "Schwertmagie." vor erstaunen sage ich es nur sehr leise. "Das ist Schwertmagie! Waffenverzauberung!" rufe ich lauter. "Richtig, bloß leider wirst du nie Zeit haben diese zu nutzen." bringt er als Schlusssatz.   Da kommt er angestürmt und schlägt mit der Klinge zu. Ich kann gerade noch so den Hieb mit der Axt blocken, doch plöztlich löst sich eine Explosion aus und ich werde gegen die Wand geschleudert. "Verdammt...!" Ich liege in den Trümmern der Wand. "Du hast deine Waffe mit Explosionen versehen? Schlau...*keuch*." Ich rappel mich auf und lege Teile meiner Rüstung ab. "Ahh, wie leicht man sich fühlt." Ich stehe zwar da mit einem Lumpen fühle mich aber leicht wie eine Feder. "So John Runde Zwei!" Er kommt wieder angestürmt. Doch mit einer geschickten Bewegung schlage ich seine Klinge aus der Hand. Sie fliegt in einer Rotation und bleibt in der Wand stecken. "John weißt du eigentlich das ich früher im Todesgitter gekampft hab? Ich war der beste Nahkämpfer mit den Fäusten." "Und weißt du das ich Wölfe, Bären und Drachen mit der bloßen Hand getötet hab?" gibt er an. "Lügner!" lach ich ihn aus und stürme auf ihn los. Mit einem Schlag in den Magen und einem in die Niere liegt er schon auf dem Boden. "John du bist ein Weichei! Deine Waffe macht dich so stark! Du Schwächling! hahaha!" verhöhne ich ihn. John kniet da und schnauft laut. Ich wende mich Claudia zu die mit einer Augenbinde und verbundenen Armen auf dem Boden kniet. Zuerst löse ich die Augenbinde. Ich bekomme erst einen bösen Blick von ihr doch dann weitet sie ihre Augen schlagartig und sie sind nicht auf mich gerichtet. "Du Trottel." Ein violettes Licht breitet sich aus. Oh nein...das hab ich völlig vergessen. Ich drehe mich wieder. Da steht er wieder ohne Augenklappe. "Flarakra, deine letzte Chance! Folter Claudia bis sie dir sagt wo die gottverdammte Rüstung ist oder stirb." Ich ziehe alles was in meiner Nase ist hoch und spucke ihm einen ordentlichen Ballen ins Gesicht. Er schüttelt enttäuscht den Kopf. "Flarakra wärst du so nett mir mein Schwert zu holen." Ohne es zu wollen gehe ich zu der Wand wo das Schwert steckt und ziehe es aus der Steinwand. "Gib es mir." fordert er mich auf und ich tue es. Er nimmt es behutsam in die Hand und begutachtet die Inschrift. Dann schüttelt er denn Kopf holt aus und zielt in Richtung Hals...    
Faal sosin se laas!

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Alinea
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Beitrag von Alinea »

(11/16/2013 5:19:49 PM)Xashibel   „Xashibel?“ Kaum ist Jeff… Kreck verschwunden, taucht Lacrima auf und lehnt sich neben mir gegen die Reling. „Was ist?“ „Du stehst seit einer Stunde hier. Ist etwas?“ „Ach…“ Ich zögere kurz, dann gestehe ich: „Ich halte das alles einfach für… hoffnungslos.“ Lacrima stützt schweigend ihren Kopf auf die Arme. Dann beginnt sie: „Ich weiss, was du meinst. Diese Begegnung in Pilzingen war nicht gerade ermutigend. Unsere Gegner sind stark.“ „Und das Bisschen Plan, das wir haben, ist nicht gerade das Wahre.“, führe ich den Gedanken fort. „Wir suchen die Siegel. Wir wollen die geschlossenen Siegel schützen. Als ob wir das könnten.“ „Es geht auch darum, herauszufinden, woran wir sind.“, meint Lacrima. „Wenn wir lauter offene Siegel entdecken…“ Der unbeendete Satz schwebt über uns wie das Schwert des Damokles. „Wenn unsere Gegner nur einen schwachen Punkt hätten.“, murmle ich. „Haben sie.“, meint Lacrima. „Hat jeder. Wir müssen ihn nur finden. Das Problem ist, dass wir zu wenig wissen.“ Ich antworte nicht mehr. Wir drehen uns im Kreis. Jeder von uns hat sich diese Gedanken schon oft gemacht. Unwillkürlich fällt mir wieder ein, was Kreck gesagt hat: Man könnte ihnen die Kehle durchschneiden, ihr Machtjuwel stehlen, ihnen sagen, dass sie fett sind oder ihre Geige entzweibrechen…   „Denkst du, wir hätten eine Chance, wenn wir mehr wüssten?“, unterbricht Lacrima auf einmal meine Gedanken. „Ja, natürlich.“, erwidere ich perplex. „Wieso?“ „Was wir bräuchten… wäre eine Art Spion.“ „Wie Dimir?“ „Nein… einen, dem wir vertrauen können. Einer, den wir kennen.“ Verwirrt wende ich mich der Elfe zu. „An wen denkst du denn?“ „Ach… nichts Bestimmtes… das ist nur so ein Gedanke.“, meint sie, auf einmal ausweichend. „Hast du eigentlich mit deinen Schlüsseln mal weitergeübt?“ Der plötzliche Themawechsel wirft mich völlig aus der Bahn. „Äh… nein… äh, du hast sie doch immer noch.“ „Stimmt ja!“, meint die Elfe sofort und beginnt, in ihrer Tasche zu kramen. „Tut mir leid, das habe ich vergessen.“ Sie überreicht mir die zwei Rundklingen. „Die trägst du besser selbst.“ Zögerlich nehme ich meinen Schlüssel an mich. „Wahrscheinlich hast du recht…“, murmle ich, doch Lacrima ist schon ohne ein weiteres Wort davongeeilt. Ich schüttle den Kopf. Sie benimmt sich ganz seltsam… Aber sie hat recht. Nachdenklich betrachte ich die Waffen in meiner Hand. Ich werde eine Art Scheide brauchen…       Shékkel   Es ist ziemlich wellig heute Abend und ich befürchte fast, von der Planke zu fallen, als ich an Land gehe. Endlich sind wir da! Jetzt muss ich nur noch zum Clan finden. Am Hafen herrscht ziemlich viel Betrieb. Laut Feyn liegt das daran, dass noch mehr Schiffe, die zum Clan wollten, hierher ausgewichen sind und dass darum jetzt der Hafen überfüllt ist. Überall werden Befehle geschrien und die Matrosen meines Schiffes sind schon dabei, Kisten herumzutragen. Ich habe mich schon von allen verabschiedet und entferne mich langsam von dem Schiff. Hm, es gibt doch noch diesen anderen Weg zur Clanstadt, der durch diesen langen Tunnel führt… Die Sonne steht dicht über den bewaldeten Hügeln im Westen und taucht den Trubel am Hafen in ein goldenes Licht. Dieser Platz quillt über vor Gerüchen – Menschen, nasses Holz und Salz, frisches Brot, Kräuter, Ton – all die Güter, die auf den Schiffen transportiert werden, hinterlassen ihre Duftspur, und all die Menschen, die hier arbeiten, verraten mir durch ihren Geruch, was sie fühlen. Da hinten zum Beispiel ist jemand traurig, macht sich vielleicht Sorgen um einen teuren Freund, der auf See ist… und ein Stück daneben freut sich jemand, vielleicht, weil er Feierabend hat. Vorne bei den Schiffen ist jemand wütend… warte mal. Den Geruch kenne ich doch. Ich blicke auf, doch zwischen all den Leuten erkenne ich nichts. Vorsichtig gehe ich auf den Duft zu, den ich bemerkt habe, und spitze die Ohren. „Ihr nehmt den Klepper mit, basta.“ Die Stimme gehört eindeutig zu dem Mann, der wütend riecht. „Joim nimmt ihn nicht zurück, das hat er klipp und klar gesagt, und da der Besitzer anscheinend nicht mehr da ist, gehört er jetzt euch.“ „Ihr könnt uns das Pferd nicht einfach aufdrängen.“ Die Antwort ist kaum mehr als ein Zittern in der Luft, fast verschluckt von all den anderen Geräuschen, aber trotzdem erkenne ich die Stimme. Ich mache zwei grosse Schritte auf sie zu und züngle noch einmal. Doch, eindeutig. Lacrima!   Sie streitet sich mit dem wütenden Mann. „Die Besitzerin wird wieder auftauchen“, erklärt sie gerade, „und der Stallmeister hat sich bereit erklärt, auf das Pferd aufzupassen, solange sie weg ist. Also soll er gefälligst…“ „Lacrima!“ Laut rufend hüpfe ich über den Steg und falle der Elfe um den Hals. „Ich hab dich gefunden!“ Wir taumeln über den Steg und wären beinahe ins Meer gefallen, wenn uns nicht jemand festgehalten hätte. „Xashibel!“, rufe ich, sobald ich die Retterin erkenne, und umarme auch sie. „Shékkel, wo bei allen Eiszapfen kommst du denn her?“ „Das glaubst du mir gar nicht. Ich wurde gefangen, weil mich die Leute für einen Dämon hielten, und – aber davor war ich…“ „Pst, nicht so laut.“, unterbricht mich die Windkriegerin und löst sich aus meinen Armen. „Erzähl uns alles später, ja?“ Lacrima wendet sich wieder an den wütenden Mann. „Also – das mit dem Pferd hat sich erledigt. Wir nehmen es mit.“ Sie wendet sich zu mir und Xashibel um und lässt den verdutzten Mann einfach stehen. „Shékkel, ich bin so froh, dass es dir gut geht!“, ruft sie aus und schreit dann in Richtung Schiff: „Hey Leute, seht mal, wer da ist!“ Nacheinander tauchen Chera, Rin und Jeff über der Reling auf. Chera rennt sofort herunter, ruft: „Hey, Kleine!“ und umarmt mich. Rin begrüsst mich etwas zögerlicher und Jeff nickt mir nur kurz zu. Lacrima klettert schon wieder auf das Schiff. „Shékkel, kannst du mir vielleicht rasch helfen?“ „Was ist denn los?“, frage ich nach. Lacrima lächelt. „Dein liebes Pferdchen weigert sich, von jemandem an Land geführt zu werden, der nicht Shékkel heisst.“ „Sashenos ist hier?“, juble ich und renne an Lacrima vorbei auf das Schiff. „Toll! Ich habe euch alle so vermisst!“  
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Avielata
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Beitrag von Avielata »

(11/16/2013 6:30:50 PM)AvielataIch packte meine Sense fester und mein Körper spannte sich in Erwartung des bevorstehenden Kampfes. Die Frau kicherte leise als sie meine Worte vernahm „Dann wird es wohl nichts mit einer Zusammenarbeit junger Fürst?“. Ich knurrte und schnellte nach vorne, meine Sense beschrieb einen Halbmond und krachte mit voller Wucht auf das Heft ihres Schwertes welches sie nach oben gerissen hatte um den Schlag zu blocken. Funken sprühten und Energie knisterte beim Aufeinandertreffen der Waffen. Mit einem kleinen Ruck ihres Armes schleuderte sie mich zurück und ich krachte gegen die Wand. Kleine Steine fielen hinunter und Staub breitete sich Lawinenartig vom Ort des Aufpralls aus. Benommen fiel ich auf die Knie und brauchte einige Sekunden bis ich wieder klar sehen, klar denken konnte. Schnell stand ich wieder auf und blickte nach vorne. Mit langsamen Schritten kam die Frau auf mich zu. „So schwach, es hat sich nichts verändert seit ich dich das letzte Mal getroffen habe. Einige Zeit nach deiner Niederlage hielt ich es für angebracht deinen Familiensitz zu übernehmen. Findest du nicht schick was ich daraus gemacht habe?“ fragte sie mit einem Lächeln und deutete mit einer Bewegung ihrer Hand auf die Umgebung. Ich spuckte Blut aus und hob eine Augenbrau „Wer bist du?“. Wieder ertönte das leise kichern. „Ich hätte mir zwar denken können das er dich trotz deines Versagens nicht töten wird, aber das er dir auch noch seine Sense anvertraut hat ist mir völlig unverständlich.“ Sie schüttelte bei diesen Worten den Kopf und blickte mir in die Augen. In meinem Kopf bildeten sich immer mehr Fragezeichen „Wovon redest du?“. In weniger als einer Sekunde stand sie auf einmal vor mir und nur aus reinem Instinkt blockte ich den Schlag ab. Das Schwert schliff an meinem Sensenblatt entlang und streifte meine Schulter. Blut sickerte in die schwarze Robe und färbte sie dunkler als sie bereits war. „Du scheinst deine Erinnerungen verloren zu haben. Aber das macht nichts, bald wirst du tot sein und mir nach Belieben dienen.“ Flüsterte sie. Mit ihren Fingern wollte sie über meine Wange streichen, doch ich stieß sie Weg und schwang meine Sense von unten nach oben. Für einen Moment war sie Weg und tauchte in einer dunklen Wolke ein paar Schritte weiter hinten wieder auf. Sie schüttelte den Kopf und wedelte mit ihrer Hand in der Luft herum. Tentakelähnliche Schatten brachen unter mir aus dem Boden hervor, wanden sich um meinen Körper hielten mich fest. Ich spannte meine Muskeln an und zerrte und zog um mich zu befreien aber nichts passierte. Die Schatten gaben nicht einen Zentimeter nach. „Sobald ich mit dir Fertig bin, werden die anderen nichtmehr lange leiden müssen. Besonders freue ich mich schon darauf die beiden kleinen Mädchen zu töten.“ Ein glänzen trat in ihre Augen und sie lächelte mich an. Sie will die Mädchen töten, sie will alle töten. Heiße Wut entzündete sich in meinem Körper und bald schon brannte mein ganzer Körper, verwandelte die einfache Wut in abgrundtiefen Hass. „NEIN!“ schreie ich sie an. „DU WIRST IHNEN NICHTS TUN!“ Mit einer Explosion elektrischer Energie zerfetze ich die schattenhaften Tentakel und rannte auf die Frau zu. Sie blockte meinen Schlag ab und durch meine Sense ließ ich eine große Blitzkugel explodieren. Die Frau flog durch den Saal, kam aber schnell wieder auf die Beine. Blut sickerte über ihre Stirn und in ihre Haare. „Du wagst es?“ kreischte sie. Eine Schattenwolke nahm ihren Platz ein und sie tauchte neben mir wieder auf. Mit einer Handbewegung schleuderte ich ihr einen Blitz entgegen und abermals donnerte sie gegen die Wand. Mit einer schnellen Bewegung war ich bei ihr. Meine Sense beschrieb einen Bogen und trennte den Arm sauber vom Körper. Ihr Schwert fiel schallend zu Boden und Blut spritzte Schwallweise aus dem Armstumpf heraus. Eine weitere Bewegung und der zweite Arm fiel zu Boden. Blut tränkte den schwarzen Marmorboden. Die Frau lag wimmernd zu meinen Füßen. „Wo sind die Kinder?“ knurrte ich sie an. Mit einem Ruck packte ich sie an ihren Haaren und zerrte sie auf die Füße. „WO SIND SIE?“ sie wimmerte ein weiteres Mal, aus ihrem Blick sprang mir Panik entgegen, Angst. Ihre selbstsichere und unterschwellig beleidigende Art war wie verflogen. „Sag es mir, dann lasse ich dich am Leben.“ Die Frau schluckte hart, tränen rannen ihr über Gesicht. „Sie sind in einem Höhlensystem unter den Kerkern, es gibt dort einen Tunnel der dorthin führt. Ich habe getan was du verlangt hast, jetzt lass mich gehen.“ Weiterhin brannte der Hass in meinem inneren. Hinter mir öffnete sich knarrend die Tür des Saales. „Es reicht Junge, sie wird keinen Schaden mehr anrichten können, lass sie gehen.“ Schallte Isinghars Stimme durch den Raum. Ich blickte in ihre Augen, immer mehr Tränen rannen ihr das Gesicht hinab und ihre Angst wuchs von Sekunde zu Sekunde. „Ich habe gelogen.“ Lächelte ich sie an und sandte einen heftigen Stromstoß in ihren Kopf. Blutige Tränen rannen nun aus ihren Augen, ebenso wie das Blut ihr aus Ohren und Nase tropfte. Angewidert warf ich ihre Leiche zur Seite und ließ mich schwer auf den Schwarzen Thron fallen der bei meiner Berührung knisterte. „Es wird niemals genug sein.“ Antwortete ich Isinghar leise. „Die Mädchen sind in einem Höhlensystem unter den Kerkern. Es wäre das Beste wenn ihr sie da raus holt.“ 
Scheiß auf Schule, ich werd Elementkrieger!

Ryokina
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Beitrag von Ryokina »

(11/20/2013 8:02:48 PM)  Arachne   Nachdem ich gestern noch sehr lange einhändig reiten geübt habe, bin ich jetzt total erschüpft. Müde reibe ich mir die Augen und gähne. Langsam setze ich mich auf und höre wie Walt mich bittet, Wasser zu holen, während meine Gedanken langsam klarer werden. Zeit für ein bisschen Morgensport. Ich blinzele ein paar Mal, stehe auf, schnappe mir den Eimer und trete aus der Hütte. In gleichmäßigem lauf jogge ich durch den Wald in Richtung Fluß, darauf bedacht möglichst wenig Tiere zu verjagen und möglichst leichte Eindrücke zu hinterlassen, denn ich habe meine Waffen in der Hütte vergessen und muss vorsichtig sein.  So ein Anfängerfehler! -.- Nun komme ich gleich auf freies Feld. Am Waldrand stoppe ich und schaue auf die freie Fläche. Keiner zu sehen und da vorne ist ein Busch. Langsam krieche ich im Gras entlang und will gerade in den Busch kriechen, als ich hinter mir plötzlich eine Stimme höre. "Hallo Arachne, ich dachte du brauchst vielleicht deine Waffen." Erschrocken drehe ich mich um und erblicke Walt. Er hält mir meine Waffen hin. "Danke, Walt", murmele ich, während ich meinen Gurt mit Messer umschnalle, meinen Köcher überziehe und den Bogen auch. Dann nehme ich den Eimer wieder in die Hand und laufe weiter zum Fluss, während Walt seinen Bogen spannt und wieder in den Wald geht.    Nachdem ich am Fluss aufgefüllt habe, mache ich mich wieder auf den Rückweg. Ich trete gerade in den Wald, als mich plötzlich eine Hand um den Mund packt. Ich versuche aufzuschreien und den Mann zu beißen, aber sein Griff ist zu fest. Hektisch atme ich durch die Nase. Der Mann hält mit der andern Hand meine Nase zu und ich bekomme keine Luft mehr. Verzweifelt versuche ich mein Messer zu ziehen, aber der Mann merkt das und zieht es weg um es mir an die Kehle zu halten. Eilig hole ich Luft, bevor der Mann sich das Messer in die Elle klemmt und es so vor meinen Hals halten kann und mir gleichzeitig wieder den Mund zuhält. Jetzt möglichst wenig bewegen. Nun ist mein ganzes Üben, von als ich 6 war nützlich, so habe ich eine knappe Minute Zeit vor der Ohnmacht. Ich erstarre und veharre ungefähr 50 Sekunden bewegungslos, bevor ich ein Zischen höre. Der Griff löst sich und ich werde nach hinten gezogen, wobei mir das Messer in den Hals gedrückt wird. Laut schreie ich auf. Das waren seltene Spinnen, dies hier nicht gibt! Das Messer geht tiefer in die Wunde und Tränen treten mir in die Augen, bis ich es endlich schaffe den Arm mit dem Messer wegzudrücken. Ich versuche mich aufzurichten, aber ich zittere zu arg. Vor meinen Augen verschwimmt alles und auch Walts Stimme höre ich nur verschwommen. Jemand packt mich über den Rücken und trägt mich irgendwo hin. Alles um mich herum dreht sich und ich schließe die Augen.   "Klatsch", etwas Nasses landet auf meiner Stirn. Schnell reiße ich die Augen auf und starre in das Gesicht eines alten, mir unbekannten Mannes. Schweißüberströmt versuche ich mich aufzurichten, aber ich bin unter einem Berg Decken begraben. Der Mann befeuchtet ein Tuch mit etwas aus einer Flasche und schmiert es dann auf meinen Hals. Ich beiße die Zähne zusammen und Tränen treten mir in die Augen, denn es brennt höllisch. "Keine Sorge, dass ist bloß Alkohol zum Desinfizieren", meint der alte Mann. Ein Hustenkrampf schüttelt mich. Der Mann verschwindet kurz aus meinem Blickfeld, um dann mit einem nassen Verband zurückzukehren, den er mir um den Hals legt. Seufzend wendet er sich von mir ab, als ich die Augen schließe. Mal sehen, was die Erwachsenen so in meiner Abwesenheit bereden... "Jetzt muss ich schon wieder zu dir. Du solltest besser auch dich und deine Lehrlinge aufpassen", meint der Mann lachend. "Das letzte Mal war vor einem halben Jahr und was kann ich dafür, wenn der Troll mir unbedingt den Arm zerschmettern will?" "Du musstest dich ja erwischen lassen". "Es war ja auch nur ein Streifschlag." "NUR? Der Streitkolben war vergiftet! weißt du wie schwer es war, das Gift aus dir rauszubekommen???" "Tja. Deine Doktorkünste übertrifft ja auch keiner." "Naja. Ich muss zurück zu meinen Patienten. Wenn sich die Wunde entzündet, holl mich sofort und denk dran sie zu schonen! Deine Erholungsart kenne ich ja, aber sie ist erst 8 und außerdem hat sie starkes Fieber und eine Lungenentzündung." Ich höre die Tür knarzen und dann schlafe ich ein.   Walt   Nachdem Arachne eingeschlafen ist und der Doktor weg ist, packe ich meinen Bogen und spanne ihn. Ich gehe aus der Hütte hinaus und schleiche mich rüber zu Arty, denn der kleine Racker hat eine gute Nase. Leise spreche ich ihm beruhigende Worte zu. Die Gestalt habe ich weggeräumt und die Blutspur mit Blättern verdeckt, aber wenn hier jetzt schon 5 Gestalten waren, dann gibt es definitiv noch mehr. Erst recht nach dem Tod der ersten 4. Ich durchstreife mit Arty den ganzen Wald und halte öfter mal an verdächtigen Stellen.  Ich will bei einer gerade wieder weitergehen, als Arty mich mit seinen Nüstern anstupst. Das macht er immer, wenn er etwas merkt. Ich befehle ihm sich leise zu verhalten und der Schlaue hört auf wie immer auf mich, während ich niederhocke und in einen Busch krieche. Dort erstarre ich bewegungslos, denn dank meines Mantels entdeckt man mich so nicht, außer man hat extrem gute Augen. Vor mir sehe ich 8 Gestalten, alle verhüllt. Sie essen gerade Fleisch, aber ich bin mir sicher, dass sie nicht so dumm sind, keine Wache aufzustellen. Prüfend blicke ich die Gegend ab und sehe, wie gerade eine neue Gestalt zu den anderen geht und bespricht. Mh… das wären 9. Schlecht. Normalerweise, schaffe ich es nur auf 5 Ziele hintereinander zu schießen, dann wären noch 4 übrig. Wenn ich es aber riskiere, auf 7 zu schießen, dann könnte ich welche verfehlen. Naja. Ich muss es riskieren. Leise krieche ich aus dem Busch und verstecke mich hinter einem Baum. Ich spicke hinter dem Baum hervor und nehme 7 in Visier, wobei ich mir genau die Position von den Sechsen am Lagerfeuer merke. Die Siebte ist die Wache. Ich lehne mich an den Baum, hebe den Bogen, spanne ihn, lasse vor meinem inneren Auge, die Positionen vorbeilaufen und… mit einem schnellen Schritt trete ich hinterm Baum hervor und schieße ab. 1,2,3,4,5,6,7 Pfeile! Schnell trete ich wieder hinter den Baum, während die Gestalten sich verwundert umschauen. Mist! 6 haben getroffen, genau ins Herz, aber der siebte wurde nur angeschossen. Ich packe meine Messer und schleiche um das Lager herum. Einer sitzt vor einem Busch. Dummheit. Ich krieche leise in den Busch und mache mich startklar. Mit einem schnellen Stich, steche ich ihn mitten ins Herz und rausche dann wieder aus dem Busch raus. Aber dabei hört man leider ein Rascheln. Ich renne aus meiner Deckung hinaus und will einer das Messer ins Herz rammen, aber er wehrt mit einem Schwert ab, dass er blitzschnell  aus einer versteckten Tasche gezogen hat. Er holt zum Schlag aus. „Doppelte Kreuzschwertabwehr!“, schießt es mir durch den Kopf. Ich überkreuze meine beiden Messer und das Schwert donnert genau in die Lücke. Ich verdrehe die Messer, packe ihn am Arm und steche ihn ins Herz. Viel zu viel Zeitverlust, aber jetzt zur anderen Gestalt. Ich pfeife und höre ein Wiehern, aber als ich mich umdrehen will, um die letzte Gestalt zu töten spüre ich zwei Stiche.  Irgendetwas Scharfes bohrt sich in meine Kniekehlen. Voller Schmerz beiße ich die Zähne zusammen und sinke auf die Knie. Aber die Gestalt, konnte nicht hierhergehen, das hätte ich gesehen! Natürlich! 2 Wachen, wie dumm bin ich überhaupt? Ich kriege einen Stich in meine beiden Arme und einen heftigen Schlag mit meinem Messer gegen meinen Kopf. Am Ende meines Bewusstsein, stoße ich noch einen leisen Pfiff aus, der Arty befiehlt zu fliehen. Arty…. Arachne…   Als ich wieder aufwache spüre ich wie mir das Blut, kalt über die Beine rinnt. Ich bin blutverschmiert und wurde extrem fest gefesselt. Die Arme und die Beine einzeln, und dann möglichst nah angezogen, so dass ich wie ein Kreis gefesselt bin und auf brutalste Weise meine Wirbelsäule verbogen wird. Dann verliere ich wieder das Bewusstsein. 

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Itaga
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Itaga »

(11/23/2013 5:08:00 PM)Andate Cantabile:   Während ich warte findet sich Dimir endlich im Anwesen ein und informiert mich über weitere Verbündete der Elementarkrieger.Ryokina, ein Donnerelement und Arachne, ein Giftelement welches sich auf Spinnentiere spezialisiert, ein gutes Beispiel dafür wie die Elementarkräfte der "Krieger" mit jeder Generation mehr und mehr schwinden. Sie sollten also ebenfalls keine große Gefahr für uns darstellen, wir werden weiter die Siegel lösen und dieser Welt das zuteilkommen lassen was sie sich so sehr verdient hat, die ewige Ruhe!   So schnell wie Dimir zum Anwesen fand verschwindet er auch wieder, er stößt wieder zu den beiden Elementarkriegern über die er mich eben unterrichtet hat ... ja, Dimir ist zwar ein Elementarkrieger, aber im Gegensatz zu seinen verabscheuungswürdigen Artgenossen ist er wenigstens ein treuer Untergebener.   Mein Gedankengang wird von einem seelenlosen Söldner unterbrochen "Meister, die Sänger sind da. Sie warten im Speisesaal." "Ausgezeichnet, hab dank seelenloser."   Er geht, und ich finde mich im Speisesaal ein:   "Schön euch alle zu sehen, Brüder und Schwestern. Für alle die es noch nicht wissen, dies ist das Cantabile Anwesen. Hier bin ich geboren, aufgewachsen und von unserem Meister erleuchtet worden. Dies wird von heute an unsere Behausung, denn die Zeit des versteckens ist vorbei. Es sind bereits genügend Siegel gebrochen und wir sind stark genug um uns selbst großen Feinden in den Weg zu stellen, aber viel mehr noch können wir nun effektiv in die Geschichte dieser Welt eingreifen."   "Wie sollen wir das bitte machen? Das letzte mal haben wir doch auch aus dem dunkeln heraus gehandelt." unterbricht mich Jack.   "Das stimmt und wir wurden verbannt weil wir eines nicht hatten, und das war die Unterstützung der Gilden und Clans. Damals standen wir mit unserer Armee der seelenlosen nicht nur den Elementarkriegern gegenüber, sondern ebenso allen Gilden und Clans Dragotakas ... alles weitere muss ich wohl nicht mehr genauer erläutern."   "Und wie willst du das dieses mal ändern? Indem du dich in diesen Protzbau setzt und sagt ´Hier sind wir, wir wollen eure Welt zerstören´?" Wendet Jack erneut ein.   "Du hast noch viel über diese Zeit zu lernen, Jack. Viele der alten Gilden sind ausgestorben und in denen die es noch gibt ist das Wissen über uns schon längst im nebel des Vergessens verschwunden, denn die mächtigen Gilden und Clanmeister von damals, sind schon längst im Jenseits verschwunden. Die heutige Generation bekriegt sich um Ländereien und Besitz, aber was lieber Jack, was macht eine Gilde die genauso kampfstark ist wie ihr Gegner?"   "Sie gehen sich aus dem Weg und akzeptieren einander, denn im Notfall stehen sie zusammen."   "FALSCH! Vergiss die alten Ideale, heutzutage heuern sie Söldner an um ihre Kampfkraft zu erhöhen und ich wette sie zahlen gut dafür, vorallem wenn einem 80 % der Söldner Dragotakas Gehören, mhahahaaa! Das letzte mal überrumpelten uns alle Gilden Dragotakas, aber nun stellt euch doch mal vor die hälfte dieser Gilden gehörte uns, sie würden sich fast gegenseitig vernichten und wir müssten uns nur um die Elementarkrieger und die verbleibenden Gildenmitglieder kümmern. Und sind erstmal alle Kampferprobten aus dem Weg geräumt kann niemand mehr verhindern was sowieso passieren wird ... die ewige Ruhe!"   "Du willst also die Gilden dazu bringen dir ihre Seelen zu verkaufen?"   "Nicht ganz, im Grunde reichen die Seelen des Meisters und der Kampfstärksten, die anderen werden dann schon nachziehen."   "Und wie willst du die dazu bringen? Indem du ihnen diese Seelenlosen verkaufst? Wir wissen alle das sie nicht besonders Kampfstark sind."   "Ein guter Händler kann alles an jeden verkaufen, vergiss das mal nicht und ausserdem können diese Seelenlosen viel mehr als du denkst, die die ihr bis jetzt gesehen habt, sind lediglich das Hauspersonal, die Krieger Wandern für mich pausenlos zum Markt und wieder zurück, denn sie kennen keinen Schmerz, die kennen keine Müdigkeit, keine Erschöpfung, denn all dies habe ich ihnen mit ihrer Seele genommen. Im grunde verkaufe ich also keine kleinen Sölnder, sonder nahezu unbesiegbare Elitesoldaten, Soldaten die ohne zu zögern selbst unschuldige und sogar Kinder töten würden, wenn ihnen so befohlen wird und das meine lieben Mitsänger, dass ist im Krieg die wohl mit Abstand beste Ware die man verkaufen kann."   Es gibt keine Einsprüche mehr, sie schweigen. "Ich verteile nun eure Aufgaben Sopra und Ruvato, ihr geht nach Melanathos, dort ein Volk welches seit Jahrhunderten von den Menschen vertrieben wurde, tief im Eis. Wie die es wohl finden würden wenn es eine Möglichkeit gäbe nun endlich ihre Peiniger ins Exil zu schicken? Verkauft ihnen ein paar Söldner, draußen im Vorhof warten ein paar ´Musterexemplare´ wehe euch ihr versagt!" "Luka und Jack, östlich von hier liegt die Stadt Libra, folgt ihr von dort aus dem Flußlauf gelangt ihr in eine kleine Stadt in der eine weitere unterdrückte Gilde lebt, vor drei Jahren hat sie ihr Oberhaupt verloren und vormiert sich seit dem neu, sie sinnen nach Rache für ihr totes Oberhaupt und für die Unterdrückung durch den Clan Raphaels, verkauft ihnen ebenfalls Söldner und erzählt im ausserdem vom König Frederik und seinem gescheiterten Vorhaben den Clan zu unterdrücken. Ihr kennt die Geschichte nicht, aber alles wissenswerte steht in diesem Brief, gebt ihn diesen und alle Fragen sollten geklärt sein, bis auf eine, die Frage nach dem Preis. Inzwischen solltet ihr selber wieder in der Lage sein euch Portale zu schaffen."   "Ich erwarte meine Gäste morgen abend, um acht Uhr, zum Abendessen und natürlich zur Preisverhandlung."   Sie nicken den Plan ab "Dann geht jetzt!" Die anderen wenden sich ab und verlassen das Anwesen, mich plagen inzwischen Kopfschmerzen, so ein böser und befehlender Ton ist garnicht meine Art, wieso mache ich sowas? Ich gehe in mein Zimmer, keiner der Söldner soll mich so sehen.         Itaga:   Über die Hälte meiner Ausbildungszeit ist bereit beendet und sowohl der Umgang mit dem heiligen Spiritua, sowie die Benutzung des Chaos geht gut voran. Michael und Mutter sind gute Lehrmeister, genau wie Eskargon und das obwohl er sowas noch nie gemacht hat. Das trennen der Elemente fällt mir allerdings von anfang an sehr schwer, da ich es einfach gewohnt bin das Chaos nur mit dem Spiritua zu vermischen, allerdings, wie ich jetzt feststellen muss ist jedes Element in seiner Reinform stärker als wenn es vermischt wird ... klingt irgendwie einleuchtend, schließlich wird ein Gift auch nicht stärker wenn man es mit Wasser mischt. Laut Mama und Michael legt Großmeister Gabriel große Stücke auf das die Benutzung des Chaos, das ist der einzige Grund weshalb ich hier trainiert werde und nicht ein anderer Clanritter. Ich werde niemanden entäuschen und meine Freunde und die Bürger Dragotakas schützen, haltet nur noch ein bisschen durch, es sind nur noch etwa zwei Monate, also genau zum Fest der Sommersonnenwende, dann werden wir wieder vereint sein. "Ita, nicht träumen, du musst den Energiefluss konstant halten sonst vermischen sich die Elemente!" "Oh, entschuldigung!"         NEXT^^  
Probleme mit Mitgliedern?
Etwas auf dem Herzen?
Brauchst du wen zum reden?

-> PN oder im Skype anschreiben.
Ich habe für jeden ein offenes Ohr und hin und wieder einen guten Ratschlag ^-^

ItashaOtaku
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Beitrag von ItashaOtaku »

(11/27/2013 6:48:39 PM)Dimir     Uff, das hat Aufsehen erregt. Ich hasse solche Typen einfach.   "Ryokina, geht es...?" Weiter komme ich nicht, da mein Satz durch heftiges Husten unterbrochen wurde. Mein Husten. Ich halte die Hand vor den Mund, aber das Husten wird plötzlich so heftig, dass ich den Boden unter den Füssen verliere und hinfalle.   Während ich am Boden liege, huste ich immer noch weiter. Ein Blick auf meine Hand verrät mir, dass sie regelrecht durchtränkt ist mit Blut, aber das Husten hört immer noch nicht auf. Dieses Virus...es wird Zeit, dass ich es bei Gelegenheit etwas schwäche.   Ich huste noch mehr und kann das Blut nicht länger verbergen. Es kommt aus meinem Mund und tropft auf den Boden. Auf einmal verliere ich das Bewusstsein.

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Gralaer
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Beitrag von Gralaer »

(11/27/2013 7:57:06 PM)Kreck   Endlich sind wir vom Schiff runter. Ich sehe nur wie die Gruppe eine andere Person herzlich begrüsst...aus Höflichkeit nicke ich nur kurz. Denn wenn ich den Mund aufmache kommt nichts Essbares raus. Weiterhin lasse ich die Gruppe links stehen und wende mich einem Fass zu und gebe mich hin der Würgerei. "Gehts dir gut?" fragt mich jemand aus dem Hinterhalt. Rasch drehe ich den Kopf, bleibe aber noch über dem Fass. Ich sehe die Elfe...Lacrima oder? "Es geht...ich bin eben kein Seemann." Ich richte mich auf und spucke den Rest hinter mir ins Fass. Ekelhaft der Geschmack von verdautem Essen. "Ein bischen Zechen wär nicht schlecht. Da bekomm ich den ekligen Geschmack raus. Willst du mitkommen?" frage ich sie. Sie schaut erst verwundert doch antwortet sie:"Solang ich nichts trinken muss..." "Müssen brauchst du nicht. Aber gut...wenn du willst kannst du mitkommen, Miss Trinkfrei." lächle ich sie an und verbeuge mich. Im dem kleinen Dörfchen finde ich nach kurzer Zeit eine gute aussehende Spelunke. Innen drin dringt der Alkohol schon spürbar in die Nase und macht schon fast so betrunken. Ich setzte mich an die Theke die nur von zwei Fackeln links und rechts beleuchtet wird. Es ist allgemein sehr dunkel. Doch bemerke ich die gierigen Blicke aus den schattigen Plätzchen der Taverne. Der Wirt begrüßt mich herzlich, er hat wohl unser feines Aussehen bemerkt. "Seid gegrüßt Abenteurer!" lächelt er. "ich bin Karlo! Eurer Wirt!" grinst er noch breiter. Ist der besoffen? "Guten Tag, Herr Karlos. Ein Bier für mich und..." ich sehe fragend Lacrima an. "Wasser." gibt sie knapp. "Wasser?" fragt der Wirt nach. "Sowas verkaufen wir echt nicht jeden Tag, ich glaub sogar das ist frei Haus!" lacht er laut während er den Krug am Zapfhahn füllt. Mit den Getränken setzen wir uns an einen Tisch in den Schatten. "Also..." fange ich an und nehme den ersten Schluck. "was treibt eine Elfe zu solch Orten ich meine ist eure Stadt nicht irgendwo anderes?" Sie kuckt mich direkt an: "Ich bin nicht als Elfe geboren. Ich habe schon immer hier gelebt." Verwundert zucke ich mit der Augenbraun: "Ich sehe spitze Ohren und diese merkwürdigen Augen. Du hast dich in die verwandelt? Frewillig?" Ihr Blick wandert durch die Runde: "Eher per Zufall. Im Nachhinein bin ich froh darum." "Per Zufall?" stoße ich aus. "Aber wenn du glücklich drum bist, freuts mich." lächle ich sie an. "Aber trotzdem was machts du mit der Gruppe hier? Bist du auch ein Elementkrieger?" Auf einen Schlag hört man wie sich Stühle drehen. Lacrima schaut mich erstaunt an: "Das wusstest du nicht? Ja, ich bin die Elementkriegerin des Lichts." Schon wieder hört man Stühle knarren. "Ich hatte so eine Vermutung und wollte nichts Falsches behaupten. Aber es ist interessant..." ich halte kurz inne. "Schatten und Licht. Ich glaube wir werden und nie vertragen!" lache ich laut und nehme wieder einen Schluck. Sie lächelt mich amüsiert an: "Wer weiß." "Wie auch immer scheinbar bist du auch auf der Weltenretterseite..." dann werde ich unterbrochen: "Guten Abend..." eine Hand legt sich auf den Tisch und ein schmieriger Typ lächelt uns an. "ich habe zufällig eurer Gespräch mitgehört. Ich sag nur wir sind auf eurer Seite. Wir können Unterkunft und Essen bieten alles ohne Kosten." lächelt er mit einem breiten und gruseligem Grinsen. "Tut mir leid das lehne wir ab." antworte ich schnell nehme den letzten Schluck aus dem Krug und stehe mit Lacrima auf. "Ablehnung nehmen wir nicht an." meint er und drängt mich an die Wand, zwei weitere Gesellen kommen angetrollt. Ein Großer mit Bart und ein etwas dürrer Herr. Beide bewaffnet. Zum Glück merkt der Wirt das Spektakel. "Hey! Ihr Ratten lasst meine Gäste in Ruhe!" und hebt dabei den großen Bärtigen in die Höhe. Mit einem Ruck fliegt er in einen Tisch. Die Zwei anderen eilen zu ihm rüber und wollen ihm hoch helfen, doch der rasst vor Wut auf den Wirt los. Ein Fehler. Der Wirt duckt sich unter den Schwinger und hiebt in einen Haken in Kinn. "Lasst euch nie wieder hier blicken, ihr Ärsche!" Die Zwei tragen den bewusstlosen Riesen raus. "Tut mir schrecklich Leid...oh wirklich!" kaum zu Glauben das so einer gerade eben einen Koloss verprügelt hat. "Ich höre ihr seid auf Reisen...ich biete euch Zimmer und Essen zum halben Preis für alle! Als Wiedergutmachung! Bitte!" "Das nehmen wir doch gerne an, oder?" ich blicke zur Elfe, sie nickt.   Nachdem er uns die Zimmer gezeigt hat und ich die Preise begleiche wende ich mich wieder zu Lacrima. "Du ich geb dir ein paar gute Tipps. Vertraue keinem in der Taverne, außer dem Wirt." "Warum?" fragt sie. "Ganz einfach diese Typen eben, locken Unschuldige in ihr Haus und rauben sie dort aus und...naja andere Sachen. Wirte dagegen sind beinahe unbesiegbar wenns um ihre Gäste geht und ihrem Hab und Gut." ich fang an zu grinsen. "Weißt du was? Lass diese Musiker in der Taverne ihr Unfug treiben und sie sind bald Geschichte!" lache ich wieder los.
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Ryokina
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Ryokina »

(11/28/2013 6:12:34 PM)  Sirak( Bote der Gestalten)     Leise stehe ich hinter meinem Baum vor der Hütte und warte auf das Zeichen. Diese Elementkrieger sind echt Dummköpfe, wenn sie ernsthaft glauben es gäbe nur ein Messer. Aber unser Gelehrter, hat natürlich noch von einem zweiten erfahren und es wurde uns von den Jägern sogleich besorgt. Deshalb haben wir die Hilfe von Dimir nicht mehr gebraucht um Darkis zu finden. Wahrscheinlich haben diese Möchtegernhelden, nicht einmal ansatzweise eine Vorstellung wie groß unsere Organisation ist, wenn sie überhaupt davon wissen. Aber jetzt, brauchen wir nur noch einen passenden Elementkrieger fürs Messer und Arachne scheint da gut zu sein. Sobald das Siegel gebrochen wurde, werden wir die Cantata Mortis schlagen, und unser Auftraggeber wird die Welt regieren. Ein Eulenschrei ertönt. Das ist mein Zeichen. Mit meinen Schuhen, einer Art Mokkasins, kann ich mich schnell und leise fortbewegen. Ich husche zur Tür und hole die Ölflasche und das Laken heraus. Möglichst schnell und leise, öle ich die Tür, denn für gewöhnlich quietschen die hier immer. Dann öffne ich sie einen Spalt und schaue hinein. Das Mädel schläft gerade unter einem Berg Decken. Und die hat sogar wen von uns umgebracht? Naja. Ich halte meine Hände vor den Mund und mache einen bestimmten Käuzchenrythmus. Das ist eine relativ ausgereift Taktik, denn so können wir schnell Nachrichten übermitteln. Ich höre den Rhythmus noch zwei mal, bis er zu weit entfernt ist. Ich gehe hinaus und nach etwa einer halben Stunde hinter dem Baum höre ich wieder ein Rascheln. 4 kräftige Gestalten kommen mit einer Trage herbei.  Ich erkenne sie an ihren Zeichen als Bigor, Merak, seinen Zwilling Merik und Kedak. 4 unserer Handler. Das sind die, die sich um gewisse aufsässige Leute mit Gewalt kümmern. Schnell führe ich sie zur Tür und lasse sie hinein. Hoffentlich wacht das Mädel nicht auf, wenn diese Muskelprotze mit ihren schweren Schritten zur Tür poltern, aber sie hätte eh keine Chance. Ich öffne ihnen und sie treten ein. Bigor und Merak ziehen Seile aus der Tasche und fesseln das Mädel mit schnellen, aber kräftigen Bünden. Dann heben sie es auf die Trage, während Merik mit Kedak das Mädel auch dort anbinden. Dann legen sie die Decken drauf, schließlich soll unser schöner Diener nicht sterben. Komischerweise pennt das Mädel einfach weiter! Naja egal. Ich trete hinaus und sehe noch wie die 4 das Mädel wegtragen. Dann konzentriere ich mich. Ich verrücke meinen Fuß und sprinte los, in einem Ausdauernden Lauf, direkt auf den Baum zu. Durch meine hohe Geschwindigkeit und meine Ausbildung als Baumläufer, schaffe ich es locker bis zum nächsten Ast und schwinge mich darauf. Dann springe ich im Zickzack nach oben. Ich hangele mich die Bäume entlang, bis ich zu unserm Geheimversteck komme. So schnell, wie ich das kann sollte ich viel schneller als die andern sein. Ich bin bei dem ganzen Gehangele immer weiter zur Erde hinabgesprungen wegen der weiten Entfernung und erblicke schon einen der Aufzüge. Ich springe auf die Holzplatte hinab und ziehe zwei Mal am Seil und trete einmal gegen den Eimer. Dann werde ich mit sausender Geschwindigkeit von unserem „Türsteher“ hochgezogen. Dann muss ich nur noch 5 Leitern hochklettern, bis ich endlich im obersten Stock bin. Für dieses stolze Baumhaus haben wir ungefähr 200 Jahre gebraucht. Es ist zwischen 50 Bäumen gebaut und wurde anfangs nur von 2, 3 Leuten gebaut, bis es mit der Zeit mehr und mehr wurden. Ich flitze bis zum hintersten Raum und klopfe leise an. „Herein“, dröhnt es mit der dumpfen Stimme des Priesters. Ich trete ein und sehe mich dem Spiegeltelefon gegenüber. Auf der anderen Seite sehe ich schwarze Schwabbelsachen vorbeifliegen und mein Meister steht dort. Er ist riesig und seine wulstigen Lippen erinnern an einen Troll. Näher kann man ihn nicht beschreiben, denn sein Aussehen ist genauso unbeschreibbar wie seine Fähigkeiten. „Mein Gebieter“, ich knie nieder, „Die Handler haben das Mädchen gefangen.“ „Gut“, ertönt seine laute Stimme, „Zeit für Teil 2 unseres Plans“.

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Alinea
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(11/30/2013 8:34:56 PM)Shékkel   „Leute, wir haben eine Unterkunft gefunden.“, ruft Lacrima uns von Weitem entgegen, kaum dass wir sie bemerkt haben. Xashibel wartet, bis sie herangekommen ist, ehe sie antwortet: „Wo warst du überhaupt? Wir haben euch beide gesucht.“ Mittlerweile taucht auch Jeff auf dem Platz auf. Es ist schon dunkel geworden und Xashibel hat sich wirklich Sorgen um Lacrima gemacht. „Keine Sorge, ich hab’ sie nicht verführt.“, meint Jeff, sobald er zu uns tritt. Xashibel schnaubt abschätzig. „Was meint er damit?“, frage ich Rin, die hinter mir steht. Xashibels Reaktion nach war es eine etwas unpassende Bemerkung. „Nicht so wichtig.“, meint Rin ausweichend und wendet sich an die Anderen. „Also, wo ist diese Unterkunft? Wir sind lange genug durch diese Stadt gelatscht.“ „Mir nach.“, meint Lacrima und führt uns über den Platz auf eine Taverne zu.   Im Schankraum sind gerade zwei Leute dabei, einen umgeworfenen Tisch wieder aufzustellen. Der Wirt begrüsst uns schon, als wir eintreten: „Da seid ihr ja wieder. Na, habt ihr eure Leute gefunden?“ „Ja.“, meint Jeff knapp. „Kannst du hier sechs Leute unterbringen?“ „Kommt auf eure Ansprüche an…“, meint der Wirt etwas zögerlich. „Wenn ihr euch zu zweit in die Betten quetscht, schon. Ich könnte euch auch Binsenmatten anbieten.“ „Nee, passt schon.“, meint Jeff und macht sich auf den Weg zur Treppe. „Warte.“, ruft Chera dem Wirt zu, ehe der sich abwendet. „Ich glaube, eine Matte werden wir brauchen.“ Der Wirt nickt nur und führt uns dann nach oben. Am hinteren Ende des Ganges sind unsere Zimmer. Zwei Zimmer mit je zwei Betten. Lacrima ist sichtlich erleichtert. „Rin? Teilst du ein Zimmer mit mir?“, fragt sie gleich und öffnet eine der Türen. Die Werwölfin meint: „Gern.“ und folgt ihr. „Shé, du kannst ja zu mir ins Bett schlüpfen.“, bietet dann Chera an. „Wir sind nicht so gross, das wird schon gehen.“ Damit verschwindet sie durch die zweite Tür. Ich folge ihr, und auch Xashibel gesellt sich zu uns. „Und ich?“, will Jeff dann wissen. „Hier.“, meint Chera und wirft ihm die Matte zu. „Gute Nacht.“ „Sei doch nicht so gemein.“, werfe ich ein, muss aber trotzdem lächeln. Jeff steht nur etwas verdattert da und macht einen zögerlichen Schritt auf unsere Tür zu. „Du wirst dir doch nicht anmassen, mit drei Frauen im Zimmer schlafen zu wollen?“, meint Chera schnippisch und schliesst ihm die Tür vor der Nase.   „Das war aber wirklich gemein.“, protestiere ich, doch mein Grinsen macht den Protest zunichte. „Ist doch egal. Willst du den im Bett haben?“ „Was hast du gegen ihn?“ Chera setzt sich auf unser Bett und seufzt. „Jetzt trauen ihm anscheinend alle hier… ich denke, jemand sollte noch vernünftig bleiben. Schliesslich hat er Lacrima beklaut, und er gehört zu den Kindsentführern, er leugnet es ja nicht einmal. Und hat Xash nicht gesagt, er sei dabei gewesen, als dieser John Liey den Rozengardball überfallen hat?“ Ich antworte nicht, denn eigentlich hat sie recht. Trotzdem will ich Jeff eigentlich nicht misstrauen. Schliesslich ist er ein Elementkrieger.  
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Gralaer
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Gralaer »

(11/30/2013 9:01:42 PM)Kreck   Das ist also der "Dank" für die Unterkunft und für die Bezahlung... Ich stehe im Flur der nur in einem flackernden Schein einer Kerze beleuchtet wird. Mit der Matte unter dem Arm. Die ist dünn wie ein Blatt... Frustiert gehe ich nach unten zum Wirt, der mich gleich anspricht:" Na noch nicht müde?" "Pff, doch aber die feinen Damen lassen mich ja nicht im Zimmer schlafen. Kleine Kinder sind das!" spotte ich über die "Weltretter". "Hahaha, komm setzt dich!" er stellt sich hinter die Theke und fühlt zwei Krüge. "Was ist denn los?" und nimmt einen Schluck. In seinem vollem Schnauzer bleibt der Schaum hängen. Dann beginn ich die Geschichte ab da an zu erzählen wo ich mich der Gruppe angeschlossen hab. Von dem Krieg, der Kirche...das meine Kleidung weg war hab ich "vergessen". "Du musst einfach nur verstehen...Frauen und Männer können sich nie ganz verstehen. Deswegen schlafen sie nie im selben Zimmer." "Moment! Was ist mit Verheirateten? Oder Liebenden?" unterbrech ich ihn. "Bist du mit einer der eins, zwei....fünf Weiber das verlobt oder sonst was?" hakt er nach. "Äh nein..." gebe ich als Antwort. "Siehst du? Keine Sorge ich find noch ein Plätzchen für dich!" dann nimmt er denn letzten großen Schluck aus dem Krug. "Willst du noch einen?" fragt er nach obwohl ich noch nicht mal den ersten Schluck nahm. "Ne, danke...vor dem Schlafen trink ich nichts." da lacht er wieder. "Kennst du eigentlich die Geheimnisse eines Wirtshauses? Das Geheime Lager? Wo die exotischen Gesöffe lagern?" "Ich hab denk ich davon gehört? Gibts die wirklich?" frage ich erstaunt nach. "Aber klar doch! Komm!" er winkt mit der hand hitner die Theke. Da öffnet er eine Falltür auf der er wohl die ganze Zeit stand und klettert runter. Unten angekommen erstreckt sich eine riesige Lagerhalle von jeglichem Alkohol! Massenweise Wein, Absinth und Sekt Bier in Hülle und Fülle. Fässer stapeln sich bis an die Decke und Flaschen sind fein sotiert in extragebaute Regale. "Komm brich irgendwas an! Heute trinken wir auf das Nicht-Verstehen der Weiberkultur!" dabei schlägt er donnert mit der Axt ein Fass auf.    
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Beitrag von Alinea »

(11/30/2013 9:28:51 PM)Xashibel   Die Sonne, die durch das Fenster scheint, ist irgendwie… zu hell. Es kann nicht später sein als die siebte Stunde, aber trotzdem wirkt es von meinem Bett aus so, als würde die ganze Welt durch das Fenster hereinleuchten. Ich setze mich auf und kämme mir grob mit den Fingern durchs Haar. Vielleicht sollte ich die langen Strähnen herausschneiden. Sie sind furchtbar verfilzt. Seufzend wechsle ich zur menschlichen Gestalt der Bäuerin und zucke unwillkürlich zusammen. Es ist verdammt kalt! Neugierig erhebe ich mich und gehe zum Fenster. Wir haben am Vorabend vergessen, die Vorhänge zu schliessen, darum ist es hier drin so hell geworden. „Schnee!“, rufe ich erfreut aus, sobald ich die ersten Dächer des Mondlichtküstendorfes erblicke. Es hat in der Nacht geschneit! Ein Klopfen an der Tür reisst mich von dem Anblick los. „Chera?“, vernehme ich Lacrimas Stimme im Flur. Rasch öffne ich die Tür. „Sie schläft noch.“, begrüsse ich die Elfe. „Was ist los?“ „Sie soll aufwachen.“, meint Lacrima, sichtlich verstimmt. Ohne irgendeine Antwort abzuwarten eilt sie an mir vorbei ins Zimmer und rüttelt ihre Halbschwester wach. „Wasn…?“, murmelt die ganz verschlafen. „Lacri? Was los?“ „Aufwachen, Schwesterherz. Was fällt dir eigentlich ein?“ „Hm?“ Müde reibt sich die Wasserkriegerin den Schlaf aus den Augen. „Was is passiert?“ „Rate mal, wer gestern Abend stockbetrunken versucht hat, in unser Zimmer reinzuschleichen?“, meint sie scharf. „Was fällt dir ein, Jeff einfach im Flur schlafen zu lassen.“ Jetzt ist Chera sofort hellwach – und prustet los. „Er hat WAS?“ „Ich wüsste nicht, was daran amüsant sein soll.“, meint Lacrima tonlos. „Wir wollen alle zusammenarbeiten, und es wäre vorteilhaft, wenn du keine Fehde anzettelst. Klar?“ „Klar, Mami.“, meint Chera, immer noch kichernd. „Krieg dich wieder ein. War doch nur Spass.“ Lacrima seufzt schwer. „Chera, bitte. Sei vernünftig. Wir sind auf jede Hilfe angewiesen.“ „In Ordnung.“, entgegnet diese, jetzt wieder ernst. „Ich werd’s versuchen.“ „Danke.“, antwortet die Elfe. „Guten Morgen, übrigens.“ „Morgen…“, murmelt Shé, die während dem Streit aufgewacht ist. „Ist was los?“ „Nichts Schlimmes.“, antwortet Lacrima. „Aber da wir jetzt sowieso fast alle wach sind, könnten wir ja mal frühstücken.“ „Wer schläft denn noch?“, will ich wissen. „Jeff natürlich.“, antwortet sie nur. „Der wird heute nicht ganz auf der Höhe sein.“   Rin wartet im Flur vor ihrer Zimmertür. Entgegen Lacrimas Behauptung ist auch Jeff – Kreck – mittlerweile wach, auch wenn er an eine wandelnde Leiche erinnert. „Himmel, du siehst ja furchtbar aus!“, ruft Shékkel aus und rümpft die Nase. „Er riecht vergiftet. Ist etwas passiert?“ „Keine Sorge. Das hat er freiwillig getrunken.“, erklärt Lacrima und geht voran nach unten. „Wieso?“, will Shékkel wissen. „Es macht langsam und ungehalten, und man bekommt Kopfschmerzen davon.“ Rin beginnt zu lachen. „Ja, aber manche mögen so was. Komm, ich hab Hunger.“  
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Ryokina
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis

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(12/2/2013 4:29:03 PM)  Ryokina „Ryokina geht es…?“, fängt Dimir an zu fragen, aber er wird von einem heftigen Husten unterbrochen.  Erschrocken starre ich ihn an. Was wenn man uns entdeckt? Dimir hustet immer weiter und weiter und seine Hand wird blutig. Dimir…was ist los mit ihm? Er kippt um. „Dimir…“, dann merke ich, dass er ohnmächtig ist. Ihn schüttelt immer noch ein Hustenkrampf und er röchelt. Schnell lasse ich es Donnern, um ihn zu übertönen, weshalb ich besorgtes Murmeln höre. Ich lege Dimir auf die Seite und seinen Kopf in den Nacken, damit er nicht an seinem eigenen Blut erstickt. Dann verwandle ich mich in eine Maus, flitze hinaus in eine leere Gasse und werde zu Georg.   Ok, was soll ich jetzt machen? Hm…stimmt ja! Vor einigen Wochen hat doch ein Arzt Arachne verarztet. Aber ich glaube, seine Praxis ist weit weg. Plötzlich durchfährt mich ein Schmerz und ein Kribbeln fährt durch meinen Körper. Aus dem Instinkt heraus quetsche ich mich in eine Nische und das gerade noch rechtzeitig, denn genau in dem Moment verwandle ich mich auch schon zurück und 2 Sekunden später kommt einer der Männer aus dem Wirtshaus in die Gasse. Hoffentlich entdeckt er mich nicht. Was ist bloß los? Ich schaue auf meine Hände und erstarre. Meine Tätowierungen werden lila und dann Rot. Ich muss echt  aufpassen, denn aus irgendeinem Grund konnte ich die Verwandlung nicht aufrechterhalten. Das muss etwas damit zu tun haben, dass ich nur zur Hälfte Sirene bin, aber wieso? Natürlich! Ich habe vorhin zum ersten Mal, mein Element richtig im Kampf benutzt! Wenn ich mich jetzt verwandle kann es schlimm enden, aber ich komme nicht anders zu Dimir! Ich muss es wagen.   Wahrscheinlich ist es schwerer, eine große Gestalt aufrechtzuerhalten, also verwandle ich mich in die Maus. Schnell husche ich den Rückweg zu Dimir entlang und verwandle mich dort sofort zurück. Sobald ich angekommen bin wird mir heiß und kalt und meine Sicht verschwimmt. Schwankend taste ich mich mit verschwitzten Händen zu Dimirs Tasche, schließlich muss ich ihm doch irgendwie helfen! Wie konnte ich so dumm sein und vor meiner Reise nicht ein einziges Buch über Shiroi-Sirenen suchen, vor allem, weil ich erst seit 3 Jahren so bin und wenn ich Pech habe, nur zu einem Viertel oder gar einem Achtel Sirene bin. Möglicherweise bin ich auch zu ¾ oder mehr Sirene, aber das Risiko darf ich nicht eingehen.   Ich muss doch irgendetwas tun können! Vorhin haben sich die Tätowierungen doch verfärbt, also muss ich darauf achten. Ich schaue schnell auf meine Hand und sehe wie meine Tätowierungen blasser werden, daher habe ich wohl nicht mehr viel Zeit. Was passiert weiß ich ja selbst nicht. Mit zitternden Händen drehe ich Dimir auf den Bauch. Dann klopfe ich ihm auf den Rücken, sodass das letzte Blut bei einem Hustenanfall hinauskommt. Danach ziehe ich ihn wieder in die alte Position und lege mich vorsichtig hin. Meine Tätowierungen sind nun kaum zu sehen. Das Bild verschwimmt stärker und dann fallen mir auch schon die Augen zu und um mich herum ist es so still, als könnte man eine Nadel fallen hören.

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Gralaer
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Beitrag von Gralaer »

(12/5/2013 6:51:07 PM)Kreck   Der Morgen fing nicht schlecht an...ich meine wer will nicht halbbesoffen in einem Zimmer voller Frauen auf wachen. Gut es waren nur Zwei. Aber wenigstens waren sie weiblich und nicht wie das eine... Egal, zumindest Lacrima ist etwas sauer darüber das ich im Flur einfach stehen gelassen wurde. Am Esstisch mampfen alle schon kräftig. Es gibt allerlei Brot, Wurst, Gemüse, Nüsse und was weiß ich noch für Kram. Das Gesaufe von gestern macht mir immer noch zu schaffen. Dem Wirt merk ich nichts an als er mich fröhlich am Morgen begrüßte. Kopfschmerzen und einen kräftigen Kater trug das Getrinke mit sich und ich bewege mich nur schwerfällig zum Esstisch. Denn hastigen Blicken zu Urteilen, die ständig zu mir blicken, scheint es mir so als hätte die Gruppe eben sich über mich unterhalten. Was ich wohl gestern noch gemacht hab. Nach dem dritten Bier, einer Flasche Wein und einem kräftigen Schluck aus sonst noch irgendwelchen Flaschen kann ich mich an nichts mehr erinnern. Ich schnappe mir ein Stück dunkles Brot und haue mir eine braune, süß riechende Creme drauf. Es sind wohl Nüsse drin, bemerke ich nach dem ersten Bissen. Während ich dann meinen Teller mit Nüssen und einem weiteren Brot fülle bemerke ich mein goldenes Buch das ich immer noch in meiner großen Manteltasche trage. Ich überlege kurz ob es Hehler hier gibt, im Mondlichtküstendorf. Nach kurzer Zeit fällt mir nur einer ein...ein sehr eigener Mensch...halbwegs Mensch...und merkwürdig.    
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Ryokina
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Beitrag von Ryokina »

(12/7/2013 10:42:33 AM)  Arachne   Langsam schlage ich die Augen auf und höre sofort aufgeregtes Gemurmel. Doch Halt! Das sind zu viele Stimmen, die Decke sieht nicht aus, wie die in Walts Hütte und wieso bin ich überhaupt gefesselt? „Ah, die Kleine ist anscheinend wach“, meint eine dunkle Stimme.   Über mir erscheint ein Gesicht und dann spüre ich etwas Hartes in meiner Hand. Komischerweise scheint der Gegenstand zu versuchen in meine Gedanken einzudringen. Verwirrt starre ich den Mann an. „Was wollen Sie von mir und was haben Sie mir in die Hand gedrückt?“ Der Mann seufzt. „Scheint wohl nicht zu funktionieren. Handler!   Vier kräftige Männer kommen und heben problemlos alle Decken auf einmal weg. Der Mann nimmt den  Gegenstand aus meiner Hand und ich sehe etwas aufblitzen. Ein Messer. *seufz* Ade schnöde Welt. Aber anstatt mich zu töten, schneidet der Typ schnell die Handfesseln auf der linken Seite auf, sodass er schnell meine Hand herausziehen kann. Er packt sie  fest und schlitzt sie mit dem Messer auf. Dann tröpfelt er eine schwarze Flüssigkeit in den Riss.   Ich sehe wie massenhaft Blut herausquillt und sie wie ein Muster ausbreitet. Schwarzes Blut. Und es brennt höllisch. Sobald einiges herausgequollen ist, zieht der Mann einen Verband hervor und wickelt ihn schnell, aber kräftig um den Arm. Dann macht er mich von allen Fesseln frei, aber bevor ich darüber nachdenken kann, fallen mir schon vor Erschöpfung die Augen zu.

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Gralaer
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Beitrag von Gralaer »

(12/7/2013 9:13:25 PM)Kreck   Nachdem herzlichen Mahl räumte ich mein Zeug zusammen und gehe erstmal raus. Es ist noch früh am Morgen, trotzdem herrscht im kalten Winter ein heger Trubel auf dem Marktplatz vom Mondlichtküstendorf. Hier und dort tragen Männer, mit Pranken wir Klodeckel, Fässer hin und her. Es wird gefeilscht, gehandelt und bezahlt. Immer den besten Preis in Sicht... Doch wo ich hin will gibts nicht viel Aufruhr. Mein Weg führt mich mal wieder in die Gassen der Stadt. Dort lehnen sich zwielichtige Gestalten gegen die Wände. Es scheint kaum Sonnenlicht hier rein, so kann ich mich unbemerkt wie ein Geist durchschleichen. Zu dem Hehler den ich suche führt keine Tür. Es ist eine Leiter die auf das Dach gerichtet ist. Dort oben gibt es eine Falltür die in einem Raum führt der an ein Alchemielabor erinnert. Maschinenteile liegen hier und dort in Regale verteilt. Kuriositäten die ich noch nie gesehen habe. Und viele Fläschen und Pulvermischungen die in Reihe gestellt wurden. Auf den Schriften der Flaschen steht sowas wie: "Kruzmage", "Hirnhülle", "Faseldülle" oder "Ei". "Hey! Wer ist da!" ruft jemand aus einer Kammer, aus der nur flackerndes Licht scheint. Daraus tretet ein kleiner Herr heraus, Fill. "Kreck!" ruft er, sobald er sich die Brille auf die haarige Nase gesetzt hat.Er kommt zu mir angehumpelt, sein Bein verlor er vor Jahren und hat es gegen Roboterteile ersetzt. Auch seinen Arm musste er einbüßen und ersetzt ihn durch Teile eine Roboters. Sein aufgerichtetes Haar und langer Bart baumelten hin und her als er zu mir watschelt. "Was für dich den zu mir!?" und hebt die Arme. "Fill, schön das man sich mal wieder sieht." dabei packe ich seine menschliche Hand und drücke fest zu. "Ich habe etwas für dich..." ich krame in meiner Manteltasche und hole das Buch daraus. "Ohh...schon allein der Schimmer ist fabelhaft!" er hastet zu einem kleinen Tisch der sich in all den Regalen befindet. "Setzt dich!" fordert er mich auf. Ich lege das Buch auf den Tisch und setzt mich auf den kleinen Hocker. Er gesellt sich zu mir:"Dann zeig mal her." er richtet seine Brille lehnt sich über den kleinen Tisch, der selbst für ihn zu groß ist, und fängt an es zu begutachten. "Erzähl mal, wie läuft es bei euch in der Gilde?" dabei achtet er immer noch auf das Buch. "Hm...ich muss für eine Zeit die Gilde verlassen..." fing ich an. "Es ist jetzt ein paar Tage her, ich denke es geht ihn gut." dabei musste ich an Hilja denken. "Getrennt? Hast du Ärger gemacht?" hakt er nach ohne mir in die Augen zu schauen. "Nein...nein, ich muss weg weil ich jetzt die Welt rette!" dabei fuchtel ich mit den Armen spöttisch. Fill blickt von dem Buch weg und schaut mich an. "Die....."Welt".....retten." dabei betont er jedes Wort und kichert einige zeit danach und schüttelt den Kopf:" Oh Kreck...du krichst auch immer in du blödsten Angelegeheiten rein." "Naja vielleicht ist das auch nicht so schlecht, vielleicht springt ein bischen Gold für mich raus, und mit ein "bischen" mein ich Viel!" erwidere ich harsch. "Ganz ruhig..." er begutachtet wieder das Buch. "Gold springt immer nur dann wenn die Quelle gut ist, und als "Held" erntest du nur Ruhm..." "und Gold." falle ich ihm ins Wort. "Gold, Ruhm, Ehre...was auch immer. Aber in der Zeit wo du deine Mission machst, würdest du mehr verdienen wenn du deiner Tätigkeit weitergehst die du beherrschts!" antwortet er böse. "Natürlich...trotzdem, ich rieche denn Schatz jetzt schon!" gebe ich ihn zum Nachdenken. "Mach was du willst!" dabei wendelt er mit der Hand als wolle er mich verscheuchen. "Immerhin bringts du hier ein sehr interessantes Buch mit. Es scheint um irgendwelche Cantana Mortis zu gehen. Elementsiegel und Tempel und so ein Quatsch..." er hält kurz inne. Das heißt er handelt einen Preis aus. Aber wie war das? Canataa Murtis? Siegel? Tempel? Elementsiegel? Sofort entreiße ich das Buch Fill und blättere die ersten Seiten hastig durch. Dabei achte ich gar nicht das der kleine Zwerg hastig um mich herum fuchtelt. tatsächlich nach den ersten Seiten sehe ich Symbole. Schattentempel, Erdtempel und so weiter Wasser, Feuer, Wind...Cantata Mortis. Siegel und so weiter das passt auf alles was die Gruppe mir sagte! "Hey! Hey!" schreit der Kleine und reißt mich aus den Gedanken. "Ich zahle dir tause..." "Angebot abgelehnt!" ich lasse ihn nicht zur Antwort kommen und haste sofort raus über die Falltür, die Leiter runter und dann den Pennern vorbei. Ich stoße die Tür zur Taverne auf. Komplett außer Atem schaue ich in die Runde und fange viele verdutze Blicke auf. "Da hälts es einer aber nicht lange ohne den süßen Geschmack meines Gesöffs aus!" lacht der Wirt und kommt zu mir mit weit ausgebreiteten Armen. "Wo ist die Gruppe? Mit der ich gestern hier war?" frage ich nach. Der Wirt kuckt mich an..."Hm lass mich mal überlegen..."
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Alinea
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Beitrag von Alinea »

(12/8/2013 12:22:17 PM)Xashibel   „Ich dachte, wir wollten gleich gehen?“ „Ich auch.“, meint Lacrima nur. „Aber Jeff ist nach dem Essen direkt abgehauen und ihm geht’s ohnehin nicht allzu gut.“ „Wir sollten ihn hier stehen lassen.“, beschwert sich Chera, die sich auf die Stufen einer Treppe gesetzt hat. „Meine Güte, was hast du nur gegen ihn?“, fährt Lacrima sie an. „Du weißt doch, dass wir…“ „…Jede Hilfe brauchen, ja ja.“, unterbricht Chera ihre Schwester. „Es passt mir einfach nicht. Er ist ein Dieb und ein Säufer, er hat den Rozengardball gesprengt und Itas Kinder entführt, und du vertraust ihm einfach.“ Lacrima seufzt genervt. „Nein, Chera. Ich traue ihm nicht einfach. Aber wir müssen mit ihm zusammenarbeiten, und das ist wahrscheinlich wesentlich einfacher, wenn wir nicht andauernd auf ihm rumhacken. Wenn du ihn weiter so behandelst, wird er uns nur umso eher verraten.“ Chera schnaubt. „Das wäre vielleicht sogar besser. Je schneller wir ihn loswerden, desto weniger gefährlich wird er uns. Rin, was hältst du denn davon? Willst du mit diesem Kindsentführer zusammenarbeiten?“ Rin ringt sichtlich mit sich, ehe sie antwortet: „Ich glaube, er ist nur auf Geld aus.“, erklärt sie dann. „Er verspricht sich etwas davon, uns zu helfen, darum tut er es.“ „Und wenn ihm die Cantata Mortis mehr bieten, läuft er über, oder was?“, beschwert sich Chera. „Er wird ja wohl klug genug sein um zu wissen, dass ihm alles Gold der Welt nichts nützt, wenn die Welt erst mal untergegangen ist.“, konstatiert Lacrima in einem Ton, der jede Diskussion abschliesst, und wendet sich ab. „Ich seh mich mal auf dem Markt um. Wir werden Vorräte brauchen. Gegen Nachmittag gehen wir los.“ Für Chera ist die Diskussion noch lange nicht abgeschlossen. „Du vertraust ihm doch nicht wirklich, oder?“, wendet sie sich an Rin. „Nein.“, antwortet diese ohne zu zögern. „Aber ich halte mich an Lacrima. Und was meine Kinder angeht… es macht wenig Sinn, einen Auftragsmörder zu verurteilen. Man muss den Auftraggeber schnappen. Ich glaube nicht, dass Jeff die Rüstung für sich wollte… er hat einen Auftrag bekommen und ihn ausgeführt.“ „Er meinte übrigens, wir sollen ihn Kreck nennen.“, werfe ich ein. Chera sieht mich an, als hätte sie bereits vergessen, dass ich auch noch da bin. „Kreck? Und wieso das?“ „Anscheinend nennen ihn alle so.“, erkläre ich und beschliesse, dass ein Themawechsel angebracht wäre. „Was meint ihr… ist das Siegel an der Mondlichtküste schon offen?“ Chera seufzt nur und lässt den Kopf sinken. War wohl nicht das beste Thema.   Am Nachmittag treffen wir uns an der Strasse, die zur Mondlichtküste führt. Alle sind schon da, nur Kreck fehlt. „Soll ich ihn suchen?“, bietet Shékkel an. „Ich kenne seinen Geruch.“ „Vielleicht…“, überlegt Lacrima und unterbricht sich dann. „Warte, da hinten ist er doch. Hey! Jeff!“ Der Schattenkrieger blickt sich kurz um, entdeckt uns dann an der Strasse und eilt auf uns zu. „Guten Tag.“, begrüsst er uns grinsend – seinen Kater scheint er überwunden zu haben. „Ich hab ein sehr gutes Buch gefunden.“ Chera schnaubt nur, doch Lacrima scheint interessiert. „Ach? Was für eines denn?“ Kreck kramt in seiner Manteltasche und zeigt uns dann einen dicken Wälzer mit reich verziertem Einband. „Ein schönes goldenes Buch, hätte mir einiges eingebracht.“, erklärt er. „Aber es scheint dort drin um diese Sänger und Tempel zu gehen.“ Jetzt scheint sogar Chera ihre Vorbehalte zu vergessen. „Zeig mal!“, verlangt sie. „Moment! Vergiss es!“, schnappt Kreck und hält das Buch ausserhalb ihrer Reichweite. „Ich weiss ja, wie du mich behandelst – wie du mir, so ich dir.“ Damit reicht er das Buch an Lacrima. „Pff.“, macht Chera beleidigt, während Lacrima das Grinsen kaum zurückhalten kann. Dann betrachtet sie den goldenen Einband. „Studien über arkane und elementare Siegeltechniken.“, liest sie vor. „Wo hast du das her?“ „Gefunden.“, meint Kreck, „Verlassen und allein in einer Bibliothek.“ Lacrima hebt skeptisch eine Augenbraue. „So? Na, wie auch immer, das könnte interessant sein…“ Vorsichtig schlägt sie das Buch in der Mitte auf. Ich stelle mich neben sie und betrachte die feinen Buchstaben. Es sind die eckigen Zeichen, die die Menschen verwenden, und ich habe etwas Mühe, sie zu lesen. „Elementare Siegel haben den Arkanen gegenüber den Vorteil, dass nur ein Beherrscher des entsprechenden Elements dazu fähig ist, sie zu öffnen.“, lese ich vor. Chera scheint vergessen zu haben, dass sie beleidigt ist, und stellt sich ebenfalls zu uns. „Geht es um Siegel wie die, die die Cantata Mortis gerade öffnen?“ „Nein, um Elementsiegel…“, erklärt Lacrima und blättert dann ein Stück nach vorn. „Beziehungsweise… wahrscheinlich um beides. Wirklich interessant.“ „Da steht bestimmt drin, wie wir die Tempel mit richtig starken Siegeln schützen können, sodass die Cantata Mortis sie nicht aufkriegen.“, schlägt Shékkel vor. Lacrima schaut sie verwundert an. „Weißt du was? Das ist keine schlechte Idee.“ „Aber die Cantata sind stärker als wir.“, gebe ich zu Bedenken. „Könnten sie unsere Siegel dann nicht einfach zerstören?“ Lacrima denkt kurz nach. „Also... so, wie ich das verstehe, können nur Elementkrieger die Elementsiegel öffnen. Das heisst… nein.“ „Dann ist unser Problem doch gelöst!“, jubelt Shékkel. „Wir sollten gleich anfangen.“ „Nicht so schnell.“, wirft Rin ein. „Ich weiss nicht viel über Siegel, aber sie sind bestimmt nicht so leicht zu erstellen. Und wir müssen vor Ort sein. Wenn uns die Cantata zuvorkommen, nützt das beste Elementsiegel nichts mehr.“ „Wir gehen erst mal zum Tempel an der Mondlichtküste.“, bestimmt Lacrima. „Je… Kreck, du nimmst das Buch, in Ordnung? Wir werden sehen müssen, ob da überhaupt drinsteht, wie die Siegel erstellt werden… und ob wir dazu fähig sind.“ „Hoffen wir’s.“, murmle ich. Das wäre zumindest der Ansatz eines Plans. Der Ansatz einer Möglichkeit, die Cantata zu übertrumpfen.  
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ItashaOtaku
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von ItashaOtaku »

(12/10/2013 6:49:59 PM)Dimir   Das erste, was ich sehe als ich wieder aufwache ist, dass es Nacht ist. Ich muss unbedingt etwas gegen diese Nebenwirkungen unternehmen. Ich versuche mich zu erinnern, was passiert ist. Wir kamen aus dem Restaurant, worauf ein paar betrunkene Leute uns anhielten und Streit wollten. Danach wurden sie durch mein Virus für einige Stunden eingefroren...anschliessend rannten Ryokina und ich hierher und...moment. Wo IST Ryokina?   "Ryokina?" hauche ich in die Richtung, in der ich sie vermute. Keine Antwort. "Ryokina?" Ich werde allmählich unruhig. Ist sie überhaupt da? Vorsichtig taste ich mich in ihre Richtung...zumindest glaube ich es.   Meine Hand bewegt sich suchend und unsicher, zittert auch etwas. Da spüre ich was Warmes auf meiner Handfläche und durch prüfendes Nachfahren erkenne ich, dass es ein Mensch ist. Um ganz sicher zu gehen, fahre ich noch durch die Haare der Person, worauf ich mich in meiner Vermutung bestätigt fühle. Ich höre sie ganz leise atmen. Schläft sie? Es muss schockierend für die Arme gewesen sein, mich so zu sehen. Eigentlich wollte ich es verbergen.   In mir steigt ein Verdacht auf. Wenn mein Bluterguss plötzlich so stark geworden ist, kann es sein, dass ich mich nicht jedes Mal um 2 Ratten vermehre, wie bisher angenommen sondern mich in der Anzahl der Ratten verdopple...ich muss das Virus irgendwie abschwächen...wenn sich mein Verdacht bestätigt bin ich jetzt acht Ratten...noch eine Verdoppelung und ich lande mindestens im Koma, wenn nicht schlimmer.   Meine Augen haben sich mittlerweile an die Dunkelheit gewöhnt und ich sehe Ryokina tatsächlich...schlafend. Um mich zu beruhigen, lasse ich die seltsame aber doch friedliche Situation auf mich einwirken. Es ist recht kalt. Sie muss gefroren haben, als sie eingeschlafen ist.   Ich denke kurz nach und fasse dann einen Entschluss. Ich nehme meinen Kittel und lege ihn auf Ryokina wie eine Decke...durch die weisse Farbe wird das zwar nicht sehr effektiv sein, aber besser als nichts ist es allemal. Damit ich selbst nicht friere, morphe ich mich in die Ratten...wie erwartet sind es jetzt acht Augenpaare, durch die ich jetzt sehen kann. Jetzt ist nur eine Frage: Soll sie erfahren, warum ich plötzlich so geblutet habe? Sie hat sicher um mich gebangt, von dem her hätte sie es sicher verdient...hmm ja, warum nicht? Zu den CM gehen wir jetzt ja vorerst nicht mehr zurück, von dem her ist es also okay. Damit die Erklärung auch Sinn macht, bleiben nur vier von uns bei Ryokina, während wir anderen uns in einer Scheune in der Nähe verstecken. Zusätzlich ist ja noch meine eigene Ratte mit dabei, die sich bisher die ganze Zeit still verhielt und dies auch weiterhin tut.   Insgesamt sind wir also fünf Ratten, die um und auf (auch Ratten mögen Matratzen) Ryokina Wache halten. Da wir vorher eine Menge Schlaf hatten und nur durch die Aufregung und den friedlichen Moment wieder etwas müde wurden, schlafen nur die von uns, die gerade in der Scheune sind. Wir halten derweil Wache und passen auf, dass nicht noch mehr passiert.

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Beitrag von Ryokina »

(12/10/2013 7:14:36 PM)  Arachne   Als ich aufwache finde ich mich in einem gemütlichen Zimmer wieder und auf einem Tisch steht Essen. Komische. Keine Zelle, keine Fesseln, nichts. Sogar meine Waffen sind da. Allerdings ist nun in meinem Waffengurt zusätzlich zu meinem Messer ein weiteres Messer dabei. Es ist rubinrot und hat grüne leicht schimmernde Saphire mit schwarzen Gravuren umrandet. Scheint wertvoll zu sein. Das Essen scheint auch nicht schlecht zu sein. Gut gebratenes Fleisch mit Bratkartoffeln und frisch gebackenem Brot, das ziemlich knusprig ist. Daneben ist ein mit Hackfleisch gefüllter Schweinedarm (Wienerle, hoffe euch ist der Appetit auf Wienerle jetzt nicht vergangen) und in einem Tonbecher ist scheinbar frisch gepresster Apfelsaft. Nachdem ich zu Ende gegessen habe, lege ich mich hin, bis schließlich eine Gestalt hereinkommt.   „Guten Tag, Mylady. Kommt bitte mir mir. Ich zeige euch den Trainingsplatz, denn mir wurde zugetragen, dass Ihr dort bald Bogenschießen mit Walt trainiert.“ Nanu? Jetzt werde ich auch noch wie eine adlige Dame behandelt? Naja. Die Chance hier zu entfliehen ist eh gering. Ich schnappe mir Bogen und Köcher.   Auf dem Trainingsplatz wird gerade das letzte Ziel aufgebaut, aber hier sieht es schon recht anders aus. Um den gesamten Platz stehen in Reih und Glied Gestalten. Alle eine Armbrust in der Hand. Ein Mann mit Pfeilen tritt heran. „Diese Pfeile sind exakt gleich schwer und basieren auf der selben Masseverteilung, wie die Euren. Möchtet Ihr zum Training die Holzpfeile nutzen?“  Ich nehme die Pfeile an. Dann wird Walt hineingeführt. Mit ihm gehen sie aber ganz anders um. Seine Kleider sind zerfetzt und er ist barfuß. Um sein Knie hat er einen Verband, um seine Fußgelenke haben sich rote Ringe gebildet, sein Umhang ist ganz weg, seinen Köcher trägt er über den Rücken, direkt hinter ihm steht eine Gestalt, die ihm eine Armbrust in den Rücken bohrt, neben ihm steht noch eine Gestalt mit seinem Bogen, seine Hände sind in schwere Eisenketten gelegt und er hat starke Augenringe.   Wie auf ein stummes Kommando hin haben alle Gestalten ihre Armbrüste und innerhalb von wenigen Sekunden sind ca. 50 Stück auf Walt gerichtet. Eine Gestalt tritt vor Walt. Dann zieht sie einen Schlüssel hervor  und schließt die Handschellen auf. Die Gestalt geht weg und Walt erhält seinen Bogen. Er steht erst mal ein paar Sekunden da, bis er sich schließlich umschaut. Dann entdeckt er mich und will freudig auf mich zurennen, aber eine Gestalt packt ihn am Arm. „Wenn du ihr etwas tust, bist du tot. Und jetzt unterrichte sie!“, murmelt die Gestalt.   Verwundert starrt er mich an. „Walt!“, rufe ich und will ihn umarmen. Diesmal hält die Gestalt uns nicht auf. Als Walt mich wieder los lässt sehe ich ein Lächeln über sein Gesicht huschen, aber nur einen Moment, dann wird er wieder ernst. „Ich habe gehört, ich soll dich im Bogenschießen unterrichten. Also, nimm deinen Bogen und balle mit der rechten Hand eine Faust darum. Gut genau so.“ Ich tue, was er mir sagt und schaue ihn fragen an. „Jetzt nimmst du einen Pfeil und klemmst ihn unterhalb der Spitze locker zwischen Zeige- und Mittelfinger der rechten Hand, während du die Einkerbung am Pfeilende in die Sehne spannst. Ja genau so. Und jetzt heben den Bogen, aber bedenke, dass es kein Langbogen ist, da du dafür zu klein bist. Jetzt zielen, mit der Zeit lernst du noch das Ganze zu berechnen.“ Ich trainiere mit Walt eine ganze Weile. Dann tritt eine Gestalt heran.   „Mylady, das Mittagessen ist fertig.“ Walt hebt eine Augenbraue und ich nicke. „Ok, aber Walt soll auch etwas davon bekommen.“ „Das wird er, wenn Ihr es so wollt, dann wird er etwas bekommen, aber, bedaure, er kann nicht mit uns am Tisch sitzen und muss im Kerker essen.“ Na gut. „Komm nachher in den Kerker, ich muss mit dir reden“, flüstert Walt. Dann folge ich der Gestalt zum Mittagessen.

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(12/14/2013 12:03:15 PM)  Ryokina   Als ich aufwache liegt Dimirs weißer Kittel über mir und als ich mich aufrichte wuselt etwas von mir hinunter. Die Tätowierungen auf meinen Händen sind dunkler geworden, also regeneriere ich mich. Aber was ist eigentlich mit Dimir? Er muss wach gewesen sein, weil er mir den Kittel aufgelegt hat. Oder jemand anders war das. Ist er ohnmächtig oder gar tot? Moment mal, er ist gar nicht hier! Verwundert schaue ich mich um, bis ich schließlich 4 kleine Ratten sehe, die mich erwartungsvoll aus ihren kleinen Äuglein anstarren. Hinten huschte noch eine herum. Mh... zwei davon könnten Dimir sein. "Dimir?", frage ich. Die Ratten fiepen und alle 5 verschwinden in einem Loch.

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(12/15/2013 5:02:30 PM)Kreck Ich glaube ich hab mich jetzt richtig gut angestellt in der Gruppe. Ein leichtes Lächerln durchfährt mein Gesicht bei dem Gedanken. Wir sind jetzt unterwegs zu dem Tempel, liegt soweit ich das weiß ein paar Stunden entfernt vom Mondlichtküstendorf, hoffe ich.... Aber selbst nach kurzer Strecke tuen meinen schon Beine weh. Ich mache immer wieder öfters Pause und meinen Beine auszuruhen was die Reise um eingies verlängert. Aber da ich das Buch hab müssen sie ja auf mich warten. "Wo liegt eigentlich dieser Tempel?" frage ich die Gruppe bei einer der vielen Pausen. "Wir müssen ihn suchen er liegt irgendwo im Wald, dort." meint Lacrima und deutet in den finsteren Wald. Ein finsterer Schauer durchläuft meinen Körper als ich in die Tiefen des Waldes blicke. Bei genauerem hinsehen erkenne ich in der Dunkelheit sogar einen sehr grasbedeckten Weg. "Da ist ein Weg!" rufe ich aus und deute in den Wald und renne rein. Und tatsächlich mitten im Wald beginnt einfachmal so ein Pfad. "Führt der zum Tempel?" fragt jemand hinter mir. Mein Herz fängt an kraftig zuschlagen und ich fange an mein Element viel stärker zu spüren als stehe ich in einem "stärkerem" Schatten. Irgendwas sagt mir dort hinten ist was Interessantes. "Vielleicht..." gebe ich als kurze Antwort und halte mir ans Herz da es schon schmerzhaft wird. "Aufjedenfall, mein ich." und deute dabei noch in die Richtung.Da muss was sein! Der Wald um uns herum wird dichter. Die Bäume lassen kaum noch Sicht und versperren uns selbst die Sonne.Nach einer Weile weiß selbst ich nicht mehr ob Tag oder Nacht ist...die Straße hat sich in der Zeit in einen Trampelpfad verwandelt der sich vom Gras kaum noch unterscheidet. Aber diese gruselige Atmosphäre ist nichts gegen die Schmerzen in den Knöcheln und Rücken. Dieses Pochen im Herzen und diese Kraft bleiben gleich stark...weiß vollkommen ausreicht. Da ich hinten liege hab ich nicht den Gesichtsausdruck meiner Gefährten gesehen sobald die erste Ecke eines riesigen Tempels hinter dem nächsten Bäumen auftaucht, doch ich war nur froh mich endlich mal richtig ausruhen zu können. Der Tempel ist aufgebaut wie ein Pyramidenkuchen, mit mehreren Ebenen. Doch das ist mir egal ich setzt mich auf die erste Stufe und knette meine beine durch in einer Gekrümmten Haltung um den Rücken zu entlasten. "Boah...endlich mal ne Pause!" mecker ich. "Ich würde sagen, wir warten bis morgen, ehe wir dieses Siegel suchen." antwortet Lacrima darauf. "Ich dachte, wir sind unter Zeitdruck?" meint die kleine Göre. "Es bringt nichts, wenn wir jetzt noch lange suchen, zumal wir alle müde sind." erwidert Lacrima. "Ihr...ihr wollt hier übernachten ich meine seht euch um! Überall ist es dunkel und finster. Ich wäre überrascht wenn wir den nächsten Tag überhaupt erleben!" "Sei kein Feigling." fährt mich das kleine Mädchen an. "Wir wissen uns zu verteidigen, keine Sorge." versucht mich dann noch Lacrima zu beruhigen." "Wenn ihr das meint..." dann richte ich mich in meine Entspannungs-Haltung-gegen-lange-Wandereien.
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(12/17/2013 6:48:46 PM)Dimir     Ryokina wacht auf und schaut sich um.   "Dimir?", fragt sie in dem Moment, in dem sie uns erblickt. Wir piepsen zustimmend und huschen durch das Loch in die Scheune, um uns wieder miteinander zu mir zu vereinen. Ich trete aus der Scheune heraus. "Morgen Ryokina."   Sie schaut mich an und kommt aus ihrem Versteck. Dabei bemerke ich, wie umständlich sie das macht. Damit sie besser hochkommt, halte ich ihr meine Hand hin.   "Nächstes Mal werde ich dir eine Matratze organisieren", verspreche ich ihr. Ich blicke zum Gasthof rüber. "Wollen wir was frühstücken gehen?"

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(12/17/2013 7:13:06 PM)  Arachne   Nach dem Mittagessen gehe ich zu Walt. Er erwartet mich schon. "Setz dich", sagt er, "ich habe etwas Wichtiges zu sagen." "Worum geht`s?" Ich setze mich. "Um dich. Du musst etwas wissen und ich muss etwas wissen. Okay?" "Okay. Was willst du wissen?" Seine Augen werden zu Schlitzen und er spricht mir mir, als könnte er mir nicht trauen. "1. Wieso behandeln die Gestalten dich wie eine Lady und 2. was haben sie mit dir gemacht?" Dabei deutet er auf den Verband an meinem Arm. "1. Ich habe keine Ahnung und 2. sie haben mir den Arm aufgeschlitzt und etwas Schwarzes reingetropft. Aber nun sag. Was muss ich wissen?" Obwohl Walt versucht es zu verbergen, merke ich wie er leicht zusammenzuckt. Dann schiebt er mir einen Zettel zu. "Geh!", befiehlt er mir mit fester Stimme. Ich stecke mir den Zettel unter den Pulli unf verlasse den Kerker.   In meinem Zimmer hole ich ihn wieder raus und öffne ihn. Statt einem Text steht da nur ein einziger Satz. "Du bist und kannst mehr als du denkst." Hä? Was meint er damit? Ich muss ihn unbedingt nochmal aufsuchen. 

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Alinea
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Alinea »

(12/17/2013 7:46:54 PM)Xashibel   Ich dämmere irgendwo zwischen Traum und Wachen, als mich ein leises Klirren zurück in die Wirklichkeit reisst. Mein erster Impuls ist, mich auf der dünnen Binsenmatte, die Lacrima gekauft hat, umzudrehen und weiterzuschlafen. Aber dann höre ich Flüche. „Mist!“, ruft Lacrima aus – sie hat die erste Wache übernommen und sich mit Krecks Buch neben das Feuer gesetzt, als wir anderen schlafen gingen. „Was ist los?“, raune ich und stütze mich auf meine Arme, um die Elfe über Cheras schlafende Gestalt hinweg zu sehen. „Ach, nichts schlimmes.“, kommt die geraunte Antwort zurück. Lacrima hat sich neben dem Feuer hingekniet, das Buch aufgeschlagen neben sich und ihre Tasche in der Hand. „Ist was kaputtgegangen?“, bohre ich nach. „Ich hab’s klirren gehört.“ „Hmm… ich hab versucht, meine Tasche zu versiegeln.“, erklärt die Elfe. „Das Siegel ist zerbrochen. Tut mir leid, dass ich dich geweckt habe.“ „Du hast also etwas gefunden?“, entgegne ich und gehe zu Lacrima, vorsichtig, um Chera nicht zu wecken. „Du hast ein Siegel gemacht?“ „Ich hab’s versucht.“, lautet die Antwort. „Es hat zwei Sekunden gehalten. Dann ist es einfach zerbrochen.“ Die Elfe wirkt sichtlich enttäuscht. Ich knie mich neben sie. „Brauchst bestimmt nur etwas Übung.“ „Ich war noch nie talentiert in Magie…“, erklärt Lacrima und stellt ihre Tasche ab. „Die Erklärung klingt total simpel, aber irgendetwas muss ich falsch gemacht haben.“ Ich beuge mich über das Buch. Auf der einen Seite ist eine Zeichnung abgebildet, sie soll wohl das fertige Siegel darstellen. Die andere ist mit Buchstaben übersät, fremdartig klingenden Wörtern, vielleicht einem Zauberspruch. „Wir sollten uns damit vielleicht an jemanden wenden, der Ahnung von Siegeln hat.“, schlage ich vor. „Hast wohl recht.“, meint Lacrima und nimmt das Buch wieder auf. „Mal sehen, was es hier noch so gibt. „In Ordnung. Gute Nacht.“, meine ich und lege mich zurück auf meine Matte.         Lacrima   „Es erfordert meisterhafte Konzentration, die so beschworenen Energien in die richtigen Bahnen zu lenken, doch ist dies geschehen, wird sich das Emblem des Siegels schliesslich formen. Die Konzentration soll aber keinesfalls fallen gelassen werden, während die entsprechenden Formeln gesprochen werden. Der Zauber wird die Energie aus den inneren Quellen der Beschwörer ziehen und dem Siegel zuführen, wobei die Struktur eines jeden Elements so beibehalten bleibt, dass nur ein Beherrscher desselben die Bahnen wieder lösen kann. Dies macht elementare Siegel mit zu den sichersten, sie bergen jedoch den grossen Nachteil, dass nur der Ersteller sie wieder zu öffnen vermag, sollte der Zufall nicht einen weiteren Beherrscher des selben Elements vorbeischicken…“ Müde klappe ich das Buch zu. Von dem ganzen Gerede über Quellen und Strukturen und Energien schwirrt mir schon regelrecht der Kopf – dazu kommt, dass mich mein fehlgeschlagener Zauberversuch mehr Kraft gekostet hat, als ich mir eingestehen möchte. Es wird Zeit, schlafen zu gehen. Aus Gewohnheit will ich das Buch in meine Tasche packen, besinne mich dann aber und lege es zu Kreck. Xashibel war so nett, ihm ihren Mantel zu überlassen. Langsam wird es auch in diesen Breiten kalt in der Nacht. Ein Rascheln lässt mich mitten in der Bewegung innehalten. Hastig sehe ich mich um – im Schein der kleinen Lichtkugel, die ich erstellt habe, als das Feuer heruntergebrannt war, ist nichts zu erkennen. Vielleicht ein Tier. Ich wende mich schon wieder ab, als ein neues Geräusch erklingt: eindeutig das Knacken eines Asts unter einem Fuss. Einem Fuss, der ein grösseres Gewicht trägt als das eines Tieres… Rasch erhebe ich mich und blicke mich um, da fliegt etwas auf mich zu. Ich ducke mich hastig, doch wer immer das geworfen hat, hat nicht auf mich gezielt. Ein leises „Flupp“ ertönt, als das Ding in den Überresten unseres Feuers landet. In dem Moment, in dem ich die anderen wecken will, flammt die Feuerstelle auf einmal wieder auf und lässt mich zurückschrecken. Violette Flammen züngeln um das Ding, eine faustgrosse Kristallkugel, und schiessen immer höher. Sie scheinen zu tanzen. Oder etwas zu formen. Plötzlich scheint eine Gestalt in dem seltsamen Feuer zu erscheinen, sie wabert vor und zurück, fast wie die Spiegelung in einem See… Es ist Takajo. Und über ihm, hinter dem violetten Feuer, steht Acheron Tenshi.   „Was willst…“, beginne ich, doch er bringt mich mit einer Geste zum Schweigen. „Du willst doch nicht, dass hier noch ein Unfall passiert.“, raunt er. „Was willst du hier?“, frage ich erneut, leise diesmal. Ich frage mich, wie er uns gefunden hat. Folgt er uns schon lange? „Keine Sorge.“, meint der gefallene Engel. „Ich werd euch schon nichts tun – ich bin hier, um dich an etwas zu erinnern. Einen Handel, den Andate Cantabile dir vorgeschlagen hat.“ Ich hätte wissen müssen, dass er mich damit nicht in Ruhe lässt. „Ja, jetzt hast du mich erinnert.“, entgegne ich. „Ist das alles?“ „Ich warte noch auf deine Entscheidung.“, erklärt Acheron ruhig. „Du brauchst nur ins Feuer zu greifen und den Vertrag zu unterschreiben.“ Na, toll. Schweigend blicke ich in Takajos waberndes Gesicht. Wieso eigentlich Takajo? Andate wird doch wissen, dass ich mir eine andere Person viel sehnlicher zurückwünsche… Nein, warte, er weiss es tatsächlich nicht. Als er mir dieses Angebot damals gemacht hat, war die Rede immer nur von Takajo. Steht das eigentlich in diesem Vertrag? Dass Takajo zurückkommen soll? Oder darf ich immer noch wählen? Zögernd mache ich einen Schritt auf das Feuer zu. "Wenn ich annehme…", raune ich, "wieviel Zeit habe ich dann?" "Ich bin mir nicht hundertprozentig sicher…", beginnt Acheron, "aber Andates Verträge halten für gewöhnlich genau sechshundertsechsundsechzig Tage." Ich verharre mitten in der Bewegung und blicke den gefallenen Engel an. "Das sind nicht einmal zwei Jahre." „Wenn die Aufgabe in der Zeit nicht machbar ist, wird Andate dir mehr Zeit zur Verfügung gestellt haben, lies doch den Vertrag…“, meint Acheron nur, wendet sich ab und verschwindet im Wald. „In einer halben Stunde komme ich wieder.“ Tief seufzend lasse ich mich auf meine Matte sinken. Takajos leere Augen blicken mich noch immer durch das Feuer an, geradezu fordernd. Ich wende den Blick ab. Die anderen schlafen noch – gut, sonst wäre ich mittlerweile bewusstlos geschlagen worden. „Was soll ich machen?“, wende ich mich an Takajo, doch er schweigt nur.   „Und, wie entscheidest du dich?“ Acherons Stimme lässt mich vor Schreck zusammenzucken. Er muss sich von hinten angeschlichen haben. Vorsichtig hebe ich mich von der Matte – meine Beine sind ganz steif von der Kälte. „Ich brauche mehr Informationen.“, erkläre ich. „Ich weiss praktisch nichts über diesen Auftrag. Ich habe keinen Anhaltspunkt darüber, wie viel Zeit ich brauchen werde. Ich weiss nicht im Geringsten, wo ich mit Suchen anfangen soll. Wenn Andate will, dass ich für ihn arbeite, muss ich mehr wissen.“ Acheron denkt kurz nach. „Andate verfügt über ein immenses Wissen.“, erklärt er dann. „Und wenn es in seinem Sinne ist, wird er es mit dir teilen.“ „Woher weiss ich, dass es das Wissen ist, das ich brauche?“ „So, wie ich Andate einschätze, wird dir sein Wissen ermöglichen, den Auftrag zu erfüllen.“ Ich schweige nur, betrachte Takajos Schemen, der unverändert über der Feuerstelle wabert. Dann strecke ich meine Hand nach den Flammen aus.   Die lilanen Zungen scheinen nach mir zu greifen und mich vorwärts zu zerren, ins Zentrum der Flammen hinein, darüber hinaus, woandershin. Um mich herum tanzt das violette Feuer, durchscheinend und kalt, und vor mir schwebt die Schriftrolle in der Luft, die mit dem Siegel der Cantata Mortis. Ein Tintenfass schwebt daneben, offen, mit einer Feder darin. „Lacrima…“ Ich drehe mich um und erblicke Takajo, seine Gestalt verzerrt von den Flammen zwischen uns. „Lacrima!“ „Takajo!“ Ich mache einen Schritt auf ihn zu, doch er scheint zu verblassen, als ich näher komme. „Rette mich, Lacrima.“, vernehme ich wieder seine Stimme. „Hol mich hier raus.“ Ich schnaube kurz und wende mich ab. „Du bist nicht echt.“, erkläre ich der Gestalt. Vorsichtig nehme ich die Schriftrolle in die Hand und breche das Siegel. Es ist blutrot, die Farbe wirkt fehl am Platz in all diesem Lila…   „Hiermit verpflichte ich, Lacrima Lichtelfe, mich dazu, im Gegenzug für die Errettung einer von mir bestimmten Seele aus dem Jenseits folgenden Auftrag für Andate Cantabile auszuführen: Ich werde den Dämon Ysah auffinden und vernichten. Falls ich den Auftrag nicht innert sechshundertsechsundsechzig Tagen zu erfüllen vermag, verpflichte ich mich stattdessen dazu, meine Seele an die Cantata Mortis zu binden und ihnen in alle Ewigkeit zu dienen.“   Das ist alles.  Fünf kurze Linien, in fein säuberlicher Schrift auf dieses Stück Pergament gebannt, bereit, mein Schicksal zu bestimmen. Der Vertrag enthält keine weiteren Konditionen. Solange ich den Auftrag rechtzeitig erfülle, kann ich tun, was ich will. „Lacriiimaaa!“, ruft Takajo, geisterhaft. „Du bist nicht echt.“, gebe ich zurück. Noch einmal seufze ich tief. Ich weiss jetzt schon, dass ich den Auftrag nicht ausführen werde. Wie könnte ich den Sängern dabei helfen, die Welt zu vernichten? … Ich streiche über die Feder, die im Tintenfass steckt. Eine echte Feder, nicht so ein Metallding, wie es heute gerne verwendet wird. Sie liegt überraschend gut in der Hand… Das könnte der grösste Fehler meines Lebens sein. „Tut mir leid, Alucard.“, flüstere ich und setze die Feder auf das Pergament.  
A cloud of mystical dust appears, shrouding Alinea in its magic. You roll a four. The cloud dissipates and Alinea is gone.

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Gralaer
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Gralaer »

(12/18/2013 7:08:52 PM)Kreck     Früh am Morgen stehe ich auf. Meine Beine schmerzen nicht mehr und ein Grinsen entfaltet sich in meinem Gesicht. Gestern bin ich viel zu früh schlafen gegangen. Zumindest kann ich als Erster von dem Proviant naschen, he he. Sobald ich mir die schmackhaftesten Sachen aus dem Beutel genommen hab und genüsslich verschlinge sehe ich rüber zu dem Tempel. Ein komplett mit Ranken überwucherter Tempel mit einem schwarzen Eingang wo eine Treppe in das dunkle Nichts nach unten führt. "Beängstigend!" denke ich mir nur vor dem Eingang mit einem Brotstück in der Hand. Aber selbst dieser unheimliche Anblick in die tiefe Finsternis weckt in mir ein Gefühl der Vertrautheit. Und selbst die Fähigkeit ins Dunkle sehen zu können scheint hier beschränkt zu sein. Sieht wie eine Art schwarzer Nebel aus...für mich. Und ich spüre wieder dieses Gefühl...das Gleiche als ich den Weg hierher fand. Mein Herz schlägt schneller und mein Blut fängt an sich zu wallen. Eine Art Sog kommt auch dazu der mich in die tiefe Finsternis reißt. Eine Weile reiße ich mich darum ob ich runter gehen soll...da unten ist irgendwas...aber was? Nach einer weiteren Weile will ich schon den Rückweg antreten, aber sobald mein Rücken zum Eingang zeigt zieht mich etwas von hinten in das schwarze Nichts... Das nächste was ich merke sind die Schmerzen am Rücken, klar ich bin die ganze Treppe runtergerollt... Um mich herum tiefe Schwärze...selbst durch mein Element sehe ich nur ein paar Meter weiter anstatt denn ganzen Raum zusehen. Das nervt! "Hey!" schrei ich. "Hallo! Kann mich jemand hören!" Doch das einzige was ich höre ist das Echo. Ich seh nicht mal wo die Treppe ist, nicht mal einen Lichtfunken. Boah das stört mich tierisch! Ich bin es gewohnt überall Sicht zuhaben. Plötzlich knallt etwas hintermir. Erschrocken drehe ich mich in die Richtung. Durch den schwarzen Nebel sehe ich einen Jüngling, kaum fünfzehn Jahre alt, gekleidet in einer schwarzen Robe. Er beugt sich nach unten um Scherben einzusammeln. "Hey! Du!" spreche ich ihn an. Doch er hört nicht. "Hallo!?" schrei ich. "Du brauchst nicht so zu schreien!" motzt mich ein älterer Mann, in einer schwarzen Robe, an. "Er ist taub..." endet er schließlich leise. "Und du alter Mann? Wie komm ich hier raus? Ich kann kaum was sehen. Das ist ja schrecklich!" mecker ich ihn um Hilfe. "Kaum was sehen?" erstaunt kuckt er mich an. "Bist du ein Schattenkrieger?" Woher weiß er das? "Woher weißt du das ich..." ich kann kaum meinen Satz beenden da stoßt er den Knaben mit dem Fuß  und lotzt ihn wieder zurück in die Dunkelheit. "Tut mir Leid, Schattenkrieger!" er verbeugt sich. "Du, alter Mann. Ich versteh überhaupt nicht was ich hier soll und wieso, was und warum, weshalb alles?" Der Alte schaut mir voller Erstaunen in die Augen. "Ich erkläre alles, du bist wohl noch nicht belehrt in unsere Sitten." erklärt er unklar. "Sitten? Seid ihr ein Kult von Was-Weiß-Ich?" "Komm ich erkläre es." er steht wieder gerade und geht in die gleiche Richtung wie der Knabe. Ich wage langsame Schritte und erkenne erst jetzt das dort ein Gang weiterführt.    
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Ryokina
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Ryokina »

(12/22/2013 4:54:42 PM)  Ryokina   Nachdem die Ratten durch das Loch verschwunden sind tritt Dimir aus einer Scheune heraus. Da ich umständlich aufstehe um herauszutreten, hält Dimir mir eine Hand hin und ich nehme sie an. "Nächstes Mal werde ich dir eine Matratze organisieren", verspricht er mir. Er blickt zum Gasthof rüber. "Wollen wir was frühstücken gehen?", fragt er mich? "Klar! Ich hab echt Kohldampf und keine Ahnung wie lang ich gepennt hab. Das können wir den Wirt dann ja gleich fragen." Wir laufen rüber zum Gasthof und treten ein. Die betrunkenen Leute sind zum Glück nicht hier und es ist generell sehr still. Der Wirt eilt herbei. "Hallo ihr beiden. Schön euch wieder zu sehen. Hatte schon befürchtet die Gang hätte euch von hier vergraust, als sie euch vorgestern angriff. Schlimme Leute, betrinken sich ständig und verdienen ihr Geld in dem sie andere ausrauben und überlisten, aber selbst bewegen sie nie ihren faulen Ar... entschuldige. Ihre faulen vier Buchstaben. Das sie das auch noch hier machen ist echt grässlich. Nächstesmal hau ich denen eine rein. Also. Was wollt ihr haben?" "Für mich bitte ein Müsli", melde ich mich zu Wort. (Unterschätzt nie die macht des maaaaaagischen Musli! XD) "Für mich bitte ein Käsebrot mit Milch", meint daraufhin Dimir. Dann setzen wir und an den Tisch und warten aufs Essen.

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Gralaer
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Gralaer »

(12/25/2013 3:34:09 PM) Kreck   Der Gang führt in die nächste große Schwärze. Ich erkenne nur Steintische mit Steinsitzbänken die halb sichtbar und halb in der Dunkelheit verschwinden. Ich folge weiterhin dem alten Mann. Langsam lichten sich die Steinmöbel und andere, in Kutten gehüllte, Personen sitzen an den Tischen. "Hey, alter Mann! Wo führst du mich hin?" frage ich erneut. Doch eine Antwort bekomme ich nicht, ich werde nur herumgelotzt eine Treppe rauf eine runter, dann links und wieder rechts und dann nochmals tiefer. Ist ja ein Irrgarten hier...ich hoffe ich finde hier raus falls sich diese personen als Feinde ergeben...Langsam schlucke ich einmal. Irgendwann nach ewigen weiteren Gängen hält er Stand vor einer Holztür auf die er deutet. Ohne weiter zu fragen trete ich ein, es drängt eine ungeheure Macht dort rein...Ich hab sie schon vorher gespürt nur nicht so stark wie jetzt, als würde es mir das herz zerreißen. Der Alte schließt die Tür hitner sich. Vor mir ist nur ein runder Steintisch der mit dem Boden verschmilzt. Zwei, ebenfalls verschmolzene, Steinstühle stehen da so das man sich gegenüber sitzt. Der Alte deutet schon wieder wo hin, diesmal auf den Stuhl. Ich setzte mich und warte ab was passiert. "So..." beginnt er und lässt sich schwer auf seinen Stuhl fallen. "Ich glaube ich schulde dir einige Erklärungen..." er atmet ganz schwer von der ganzen Lauferei. "Allerdings! Und einen Ausgang!" forder ich. "Frech ist er auch noch. Aber das ist meist typisch für Schattenkrieger..." er schüttelt den Kopf. "Dann...*keuch* stell mir Fragen." fordert der Alte. "Ähm..." stotter ich. "Gut, äh wie komm ich hier raus?" darauf grinst der Greis. "Du willst schon wieder weg? Weißt du überhaupt wo du bist?" "Im Rachii Tempel?" antworte ich. "Du bist hier im Schattentempel! Vergleich nicht diesn ort mit diesem Trümmerhaufen von verkohltem Dreck!" brüllt er und ich verstumme. "Der Schattentempel?" wiederhole ich. Ein Geistesblitz schießt durch meinen Kopf. Deswegen all diese Anziehungen an diesen Ort! "Ja, der Schattentempel." beginnt erwieder leiser. "Ein Ort der Dunkelheit und Stille." "Woah! Man! Wir müssen das Siegel schützen!" schrei ich abrupt los. Dabei ergatter ich sein Blick wieder der sich in eine ernste Miene verzieht. "Tut mir Leid...aber solch komische Musiker sind hier auf dem Weg und wollen hier irgendwas und irgendwas zu machen um irgendwie die Wlt auszulöschen." Er erstarrt. "Die Cantata Mortis wollen das Siegel brechen um die 666 Todessünden über die Welt zu bringen?"  er wird ganz leise. "Ja so ähnlich...oder so. Also was machen wir jetzt?" frage ich ihn. Doch der ist ganz Starr. "Hey?" er antwortet nicht mehr. Erst als ich wieder versuche raus zukommen spricht er:"Du bist der Schattenrkieger...schütze deinen Tempel!" er wimmert leicht. "Was?! Spinnst du?! Wie soll ich das anstellen?" verdattert schaue ich ihn mit aufgerissenen Augen an. "Komm mit, ich denke genau auf den Moment sollen wir gewartet haben. Du bist bereit dir den "Schatten" zuholen." "Den Schatten?" denke ich mir nochmal? "Was heißt das?" Der Alte geht weiter nach hinten zu einer eisernen Tür. "Momomomomomentmal! Ich hab völlig vergessen: Wer seid ihr überhaupt?" Er kramt in seiner Kutte rum. "Ich hab keinen Namen, mir wurde nie einer gegeben. Doch wir zusammen sind die Schattenmönche. Bewahrer dessen was sich hier hinter befindet, der Schatten. Einzig und allein bestimmt für den Schattenkrieger dieser Welt. Ein Relikt aus alter Zeit..." Er öffnet die Tür. "Ich bin unwürdig." und schmeißt sich auf den Boden. "Alter Mann..." fange ich an als ich durch die Tür kucke. "Steh auf das ist ja erbärmlich, sich vor einem Feigling zu verbeugen." Dann schreite ich rein ins tiefe Nichts...man ist das dunkel!  
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ItashaOtaku
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von ItashaOtaku »

(1/4/2014 6:24:23 PM)Dimir     Während wir auf das Essen warten, denke ich nach. Ich konnte Andate vorher eine Menge Informationen über Andate und Ryokina liefern, aber er sieht sie nicht als Gefahr. Wahrscheinlich hat er damit sogar recht. Ryokina ist zwar wirklich stark, aber die Cantata Mortis spielen in einer anderen Liga und Arachne ist einfach noch zu jung, um gegen sie was ausrichten zu können. Auf der anderen Seite sehe ich es als vorteilhaft, Ryokina etwas zu trainieren...aber erst ist was anderes wichtig.   "Dimir?"   Ich schrecke auf. "Ja, Ryokina?"   "Du solltest mal mit deinem Käsebrot und deiner Milch anfangen. Ich bin mit meinem Müsli schon fast fertig."   "Oh! Wie lange ist das schon da?"   "Seit acht Minuten...du wirkst etwas nachdenklich. Fehlt dir was?"   "Nein, natürlich nicht..."   Ich nehme das Käsebrot in die Hand und beisse ein Stück ab. Es wäre Zeitverschwendung, jetzt nur Informationen über Ryokina und Arachne zu sammeln. Ich will Andate mehr liefern und ich hätte schon längst einige Informationen über Xashibel und andere Elementkrieger wenn dieser Jack mich nicht an den falschen Ort geschickt hätte.   Sehr wahrscheinlich wird Darkis im Auftrag von den Cantata Mortis wieder einen Tempel öffnen wollen und wenn mich nicht alles täuscht, ist es am naheliegendsten, das Siegel des Tempels in der Nähe des Mondlichtküstendorfes zu lösen. Wenn sie dorthin geht, kann es möglich sein, dass Elementkrieger, die mehr wissen, sie abfangen wollen. Wenn keine dort hinkommen, werden sie keine grossen Gegner für die Cantata Mortis sein, denn mittlerweile sollten sie konkret wissen, was ihnen droht.   Ich esse noch das Käsebrot zu Ende und trinke die Milch leer. Wir müssen uns vielleicht beeilen...   "Die Rechnung bitte!", rufe ich. Der Wirt versteht und präsentiert mir eine Rechnung von acht Gold, die ich auch gleich bezahle.   Ryokina schaut mich fragend an.   "Wir gehen, Ryokina. Zum Mondlichtküstendorf."

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Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Ryokina »

(1/5/2014 3:40:39 PM)  Ryokina     Das Essen wird gebracht und ich mache mich eilig über das Müsli her, denn ich hab nen Kohldampf. (Magisches Musli ftw) Innerhalb von wenigen Minuten habe ich mein Müsli fast komplett gegessen und lege den Löffel weg um eine Pause einzulegen, denn man sollte ja nicht zu schnell essen. Dann beobachte ich Dimir. Komisch... er hat sein Essen noch gar nicht angerührt. "Dimir?", frage ich. Er schrickt auf. "Ja, Ryokina?" "Du solltest mal mit deinem Käsebrot und deiner Milch anfangen. Ich bin mit meinem Müsli schon fast fertig." "Oh! Wie lange ist das schon da?" Mh.... so genau weiß ich das jetzt auch nicht. Aber vielleicht kann ich das ja nutzen um zu übertreiben. (teuflisches lachen in thoughts) "Seit acht Minuten...du wirkst etwas nachdenklich. Fehlt dir was?", meine ich deshalb auch wenn das vielleicht nicht mal so stimmt. "Nein, natürlich nicht..." Naja, wenn ich das jetzt glauben soll. Dimir nimmt das Käsebrot in die Hand und beisst ein Stück ab, aber an seinem Blick erkenne ich, dass er immer noch nnachdenkt. Er benimmt sich in letzter Zeit so komisch, ich sollte ihn im Auge behalten. Dimir ist noch sein Käsebrot fertig und trinkt die Milch leer. "Die Rechnung, bitte!", ruft er und ich schaue ihn fragend an. "Wir gehen, Ryokina. Zum Mondlichtküstendorf", meint er kurzerhand und steht auf bevor ich widersprechen kann, aber so einfach geht das nicht. "Hey warte mal Dimir! Bist du verrückt geworden oder hast du schon vergessen, was die Leute dort letztes Mal mit uns gemacht haben? Denkst du sie sind diesesmal netter? Für die ist es doch bloß ein Beweis, das wird Mörder sind, weil wir weggelaufen sind und wahrscheinlich wollen sie und dann sowieso sofort aufknüpfen. Und außerdem will ich wissen, wieso du gestern Blut gespuckt hast! Eins ist definitiv klar! Gut geht es dir nicht!" Dimir  dreht sich um. "Ryokina, bitte. Wir müssen uns beeilen." "Tja, da hast du wohl Pech gehabt. Ich wüsste einen schnellen Weg und würde ihn auch benutzen, aber erst will ich eine Erklärung."

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Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Coragna »

(1/5/2014 6:25:47 PM)Darkis   Als ich die Augen öffne, sehe ich weiße Schneeflocken vom Himmel segeln. Es ist so als wäre ich nur ganz kurz weg gewesen. Ich stehe auf und schaue mich um, neben mir ist im Schnee das Messer gelandet. Schnell nehme ich es an mich.Ich drehe mich einmal im Kreis, aber bevor ich weitergehen kann höre ich ein miauen hinter mir. Kröte springt mit einem Satz auf meine Schulter und reibt schnurrend ihren Kopf an mich. „Krööööte!“ rufe ich aus und streichle sie glücklich. Hat aber auch gedauert bis sie wieder da war. Mir ist ziemlich kalt und ich beschließe mich gleich auf den Weg zu machen. Bestimmt findet Andate mich bald und wird mich ganz arg für meine Arbeit loben. Wo ist Dimir eigentlich hin? Und Ruvato? Ich gehe die zugefrorenen Wiese entlang bis ich auf einen grob gepflasterten Weg stoße... moment... hier war ich doch schon einmal. Als ich um die Ecke biege erkenne ich das Gebäude, das sie vor mir aufbaut sofort wieder. Es ist der Tempel der Cantata Mortis. Ich renne darauf zu, das Messer fest in der Hand. „Andaaaaate, Andaaaaaate, ich bin wieder daaaaaahaaaaa!“

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