Ragnarök 2 - Cantata Mortis
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Ryokina
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(9/15/2013 7:05:26 PM) Arachne Am Abend kommen wir endlich aus dem Berg heraus. "Können wir endlich eine Pause machen und schlafen?", stöhne ich erschöpft. "Also ich könnte die ganze Nacht durchreiten, aber du hast recht. Wir sollten das Leihpferd nicht zu arg strapazieren". Tut er mit Absicht so, wie wenn ich keine Pause bräuchte? -.- Wir halten und richten unseren Schlafplatz. Dann schlafe ich ein. Als ich aufwache, merke ich, dass etwas nicht stimmt. Es ist so ruhig... "Walt? Ich glaube hier..." Ich stocke. Walt ist nicht da. Die Pferde! Schnell schaue ich zu ihnen heüber, doch da stehen nicht unsere Pferde. Es sind Dämonenpferde, schwarz wie die Nacht mit glühend roten Augen. Ihre Reiter sind in schwarze Rüstungen gekleidet und bleich wie Geister. Mich überkommt eine unbeschreibliche Angst. Langsam weiche ich zurück, während die Reiter langsam auf mich zureiten. Ich stolpere und die Reiter kommen immer näher. Ich bin wie gelähmt vor Angst. "Du wirst bald einen Schenkel verlieren", kommt mit einer rauen Stimme über die bleichen, vertrockneten Lippen des einen Reiters. Dann beginnt er laut schallend zu lachen. Aber es ist kein normales Lachen. Es echot und ist fast wie ein Kreischen, so dass es in dne Ohren schmerzt. Die Reiter gallopieren aufmich los und... Keuchend und schwitzend wache ich auf. Puh, nur ein Albtraum. Trotzdem gehe ich sicher und schaue nach Walt. Der steht bei den Pferden und sucht etwas in den Satteltaschen. Schließlich holt er etwas zu Essen heraus uund setzt sich zu mir. Nun bemerke ich, dass ich zittere. "Du scheinst eine unruhige Nacht hinter dir zu haben", meint Walt. Ich kann nur nicken. Nach dem Essen hebt Walt mich wieder aufs Pferd, bindet die Leine wieder an seinen Sattel, steigt selbst auf und dann reiten wir los.
- Gralaer
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(9/25/2013 5:20:06 PM)Kreck Ein fahler Sonnenschein trifft mich ins Gesicht und ich wache auf. Drehe mich zur Seite weg, weg vom Licht das mir ins Gesicht strahlt. So hell und ....hell. Dann öffnet sich die Tür langsam. Ich höre es wie einer nur den Kopf reinsteckt, denn die Tür schließt sich wieder langsam zurück. Naja egal jetzt bin ich sowieso wach. Die obere Hälfte der Decke lege ich zur Seite und richte mich auf. Meine Arme sind in Verbände eingehüllt, merke ich als ich den Tisch neben mir voll mit Essen sehe und zugreifen wollte. Warum sind meine Arme verbunden? Ich löse den Verband ohne überhaupt nachzudenken einen Arzt vorher zu fragen. Nebenher nehme ich mir was vom Essen. Trauben, Nüsse, Brot und vieles Anderes was einen wieder zu Kräften bringen kann. Sobald ich die erste Haut erkennen kann sehe ich erst garnichts. Dann bin ich bei der Hälfte kann aber immernoch nichts erkennen. Der Verband bei dem rechten Arm ist ab. Nichts. Ich bewege ihn in alle Richtungen. Er ist jetzt nicht topfit und schmerzt etwas aber er ist tüchtig für ein paar Taschenspielertricks. Denn anderen Verband löse ich auch auch. Dort keine Spur von Brüchen oder Wunden jeder nur erdenklichen Art. Ich wende mich nun zum Tisch auf dem das Essen auf einem silbernen Tablett liegt. Ich schneide mir eine Scheibe Brot ab und belege es mit allerhand Wurst und Käse der hier einfach so rumliegt. Zwischendurch fülle ich meinen Mund mit diversen Nüssen und Beeren. Nach dem ersten Bissen schaue ich mich im Zimmer um. Klein aber fein. Ein paar aus Holz gebaute Möbel, ein Spiegel der über einer Holzkommode hängt. Ein rechteckiger verzierter Teppich der den Boden schmückt. Das Bett etwas klein aber sehr weich und gemütlich zum schlafen. Die Tür öffnet sich wieder und eine kleine Dame kommt rein. Sie hat ein Tablett mit einer Kanne drauf und mit einer Tasse. Wohl Tee oder sowas. Doch sie lässt es gleich fallen und rennt kreischend aus dem Zimmer. Ich bleib sitzen mit einer hochgezogenen Augenbraun. Dann merke ich den kalten Luftzug der mich am ganzen Körper erwischt. Ich schau zu mir runter und merke ich hab ja überhaupt nichts an! Schnell treibe ich mich unter die Decke. Jetzt gibt es zwei Fragen......wichtige Fragen! "Wo ist meine Kleidung? Ja! Wo ist sie!? Verdammt!" Und: "Wer hat mich überhaupt ausgezogen?" Bei dem Gedanken läuft es mir kalt den Rücken runter. Ich hoffe mal es war kein Mann.....bah ekelhaft! Bin ich hier immer noch bei den Clanrittern? Die sind ja pervers! Ich sehe mich im Zimemr um und halte mir dabei die Decke über den Körper. Nichts! in allen Schränken und Schbladen ist keine Kleidung. Was jetzt?
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- Alinea
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(9/26/2013 8:45:00 PM)Xashibel Ich überwinde meinen Schock und renne auf die Trümmer zu. „Markus?“, rufe ich zwischen den Mauerbrocken hindurch. „Hörst du mich?“ Keine Antwort. In mir wallt Panik auf, doch ich zwinge mich, ruhig zu bleiben. Über einen Steinhaufen gelange ich zu den Überresten des Turmdaches. „Markus?“ Der Wissenschaftler ist nirgendwo zu sehen. Er wird doch nicht etwa unter die Trümmer geraten sein? „Suchst du was?“ Erschrocken fahre ich herum und stehe plötzlich Markus gegenüber, der ganz gelassen hinter mir steht. „Was bei allen Schneeflocken – “, keuche ich und unterbreche mich dann. „Du bist wohlauf!“ „Natürlich.“, meint er nur und zuckt mit den Schultern, wobei er allerdings vor Schmerz das Gesicht verzieht. „Ich bin rechtzeitig aufs Dach der Kreuzhalle runtergesprungen.“ Ich richte meinen Blick auf die Halle. „Das sind mindestens fünf Meter!“, rufe ich aus. „Besser als fünfzehn Meter, und dann von einem fallenden Turm zerquetscht werden.“, meint der Clanritter nur. „Meine Schulter ist allerdings etwas lädiert. Wo ist diese Lacrima…“ Mittlerweile scharen sich Clanritter um die Trümmer. Allen voran Alexander, die Wut steht ihm ins Gesicht geschrieben. „Was ist denn genau passiert?“, wende ich mich an ihn und hoffe, dass er mich nicht gleich anschreit. „Sprengungen.“, meint er nur. „Erst dachte ich, Markus sei ein Unfall passiert, aber die Sprengung fand im obersten Turmzimmer statt – nicht auf dem Dach.“ „Und das heisst?“ „Jemand hat die Sprengladungen hier platziert.“, schliesst Alexander grimmig. „Und das war ganz bestimmt kein Clanritter.“ „Es waren die Königsritter, meinst du.“, folgere ich. „Aber… hätten die nicht versucht, die ganze Halle zu zerstören?“ „Haben sie wahrscheinlich.“, stimmt der Clanritter zu. „Es muss schief gegangen sein.“ „Das würde dann heissen, dass noch Spreng-Dinger in der Halle sind, oder?“, vermute ich. „Vielleicht werden die ja erst noch ausgelöst?“ Alexander überlegt kurz. „Du hast recht – wir müssen die Halle durchsuchen. Und zwar so, dass wir vor allfälligen Explosionen geschützt sind. Hast du Lacrima irgendwo gesehen?“ Wir finden die Elfe unter einem der Türme, die noch stehen – am Boden sitzend, gegen die Wand gelehnt, die Augen geschlossen. Neben ihr liegt Jeff und schläft. „Was ist denn hier passiert?“, will Alexander sofort wissen. Lacrima öffnet die Augen und erhebt sich sofort. „Jeff ist für dieses Schattenmonster verantwortlich. Die Erschöpfung hat ihn bewusstlos werden lassen und er wäre beinahe vom Dach gefallen.“, erklärt sie in einem Atemzug. „Dann bringen wir ihn besser in ein Bett… Harald! Sen!“ Während Alexander den beiden Clanrittern Befehle erteilt, erkläre ich Lacrima, was wir vorhaben. „Kannst du uns vor Explosionen schützen, wenn wir in der Halle Spreng... Sachen suchen?“, schliesse ich. Lacrima reibt sich die Schläfe. „Kann ich… warte kurz…“ „Du bist ja völlig erschöpft.“, stelle ich fest. Die Elfe nickt. „Wird schon gehen. Los!“ Und damit eilt sie davon, auf das Tor zur Kreuzhalle zu. Es ist ein unheimliches Gefühl, durch die menschenleere Halle zu gehen und zu wissen, dass jederzeit etwas explodieren könnte. Die Lichtsphären, mit denen Lacrima uns umgeben hat, machen es immerhin etwas besser – doch sie schränken die Bewegungsfreiheit ein. „Sieht eindeutig nach einem Kampf aus.“, bemerkt Alexander und deutet auf das Loch in der Decke. Ziegel sind daraus auf den Boden gefallen, zwischendrin liegen eine Kriegsaxt, die Überreste irgendeiner Apparatur und… eine kopflose Leiche. „Wie kommst du bloss darauf…“, murmle ich nur. „Das ist alles Jeffs Werk?“ „Wir werden ihm wohl einige Fragen stellen müssen.“, meint Lacrima, die sich über den Torso gebeugt hat. Der Tote war ein Königsritter. Hat Jeff nicht gesagt, er will nicht kämpfen? „Anscheinend hat sich dieser arme Tropf hier reingeschlichen, um Sprengladungen zu verteilen, und wurde von Jeff überrascht.“, mutmasst Alexander. „Und wo ist dann die Sprengladung?“, frage ich nach. „Da.“, ruft Lacrima und deutet auf eine halb offene Tür. Dahinter steht ein Fass. „Das ist sie?“ Ohne zu antworten geht die Elfe zur Tür und öffnet sie ganz. Fünf weitere Fässer und ein dünnes Seil kommen zum Vorschein. „Ja, das sind Sprengfässer.“, meint Alexander. „Sieht aus, als hätte sie jemand hastig da hingestellt.“ „Wahrscheinlich sollte die Explosion im Turm eine Kettenreaktion auslösen…“, überlegt Lacrima. „Aber Jeff hat die Königsritter dazu gebracht, hier unten wieder aufzuräumen, und so die Kette unterbrochen.“ „Dann verdanken wir ihm einiges.“, schliesst Alexander. „Nicht auszudenken, wenn die ganze Kreuzhalle jetzt in Trümmern liegen würde…“ Shékkel Ich habe vergessen, Wasser mitzunehmen. Es fällt mir erst auf, als ich schon einen halben Tag unterwegs bin. Direkt nach Pilzingen habe ich in der Ferne einen Fluss gesehen, doch die Strasse hat davon weggeführt, und hier sind weit und breit nur Hügel und vereinzelte Bäume. Seufzend schliesse ich die Augen. Ich bin dumm. Nichtsdestotrotz gehe ich weiter – was sollte ich auch sonst tun? Ich kann nur hoffen, dass ich nicht verdurste, bis ich Luma erreiche. Wie lange das wohl noch ist? Mittlerweile ist es fast Mittag, doch niemand ist auf der Strasse. Zweimal ist mir jemand entgegengekommen, aber ich habe es immer rechtzeitig gerochen und konnte mich verstecken. Jetzt wird mein Mund langsam trocken, und ich rieche immer schlechter. Genau wie damals, als Thomas mir zur Strafe kein Wasser mehr gegeben hat, einen ganzen Tag lang. Am Ende hat mein Kopf geschmerzt und mein Mund hat sich angefühlt wie Papier. Ich schaffe es noch zwei Stunden, dann muss ich anhalten. Ich rieche schon fast gar nichts mehr und alles, woran ich denken kann, ist ein guter Schluck Wasser. Wie weit ist Luma noch entfernt? Ein Tag? Zwei? Ich seufze – der tiefe Luftzug brennt in meinem Hals. Ich muss weitergehen – je länger ich warte, desto länger durste ich. Schliesslich komme ich, völlig ausgetrocknet, zu einer Wegkreuzung. Ich habe angefangen, an einer Karotte zu knabbern, um mich vom Durst abzulenken. Ganze zwei Sekunden brauche ich, um zu realisieren, was gerade passiert… der Weg gabelt sich, und ich weiss nicht, wo ich langgehen soll. Links führt die Strasse um einen Hügel herum. Rechts fällt die Strasse sanft ab und verliert sich in einer Senke. Vor mir wellt sich die Landschaft bis zum Horizont in immer höhere Hügel. Was weiss ich denn überhaupt über Luma? Es ist irgendwo in der Nähe von Pilzingen, man kommt über diese Strasse hin… es ist an einem Fluss und es gibt dort einen Viehmarkt, an dem ich Sashenos gekauft habe. Und von Felinas Dorf aus muss man durch dieses neblige Tal gehen, um hinzukommen. Ach, stimmt ja, das neblige Tal. Als ich mit Felina und Tullio nach Luma gewandert bin, sind wir doch auch an dieser Kreuzung vorbeigekommen, als wir das Tal verlassen haben. Und wir kamen von… rechts. Dann muss Luma links sein. Zufrieden schlage ich diesen Weg ein. Ich kann mich wieder erinnern – von hier aus sind es nur noch ein, zwei Stunden. Und in Luma gibt es einen Fluss…
A cloud of mystical dust appears, shrouding Alinea in its magic. You roll a four. The cloud dissipates and Alinea is gone.
Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(9/27/2013 5:30:04 PM)Chera Zufrieden lächelnd werfe ich die hose auf ein dach, sodass sie in der regenrinne hängen bleibt. Das war das letzte. Jetzt sind wir wieder quitt. Die Gelegenheit war einfach zu gut als ich bemerkt habe, dass zwei clanritter dne schlafenden Jeff wegtragen. Das wird eins chönes Erwachen ^-^ Ich gehe durch die marktgasse wieder zum platz. Die Kleidungsstücke sind hier überall verteilt, mal sehen, wie er die wieder zusammebnekommt……. Die Clanritter haben sich um die treppe versammelt, auf der Lacri, alexander und Xash stehen. „Wir haben die Sprengladung aus der halle geschafft.“, sagt der Clanritter grade. „Die Königsritter haben unser Heiligtum angegriffen und wir erden sie nicht länger in der Stadt tolerieren!!“ Zustimmendes gemurmel erklingt. „Wir werden sie vertreiben und dann die Mondlichtpassage schliessen.“, erklärt alexander dann. „wahrscheinlich werden sie die niederlage nicht auf sich sitzen lassen. Aber durch die passage werden sie nicht kommen.“ „Die elementkrieger werden die Stadt verlassen.“, ergreift lacrima das Wort. „Wir sind in einer mission unterwegs, die über diesen krieg Priorität hat. Und uns läuft die zeit davon.“ Die Clanritter schweigen, man merkt, dass ihnen das nicht ganz gefällt. Doch wir haben keine wahl. kein Sieg der welt ist es wert, dass dafür die Welt untergeht. Auf einmal erklingen zögerliche schritte hinter uns, und wir wenden uns alle gleichzeitig zu den Neuankömmlingen um. Es sind königsritter – doch sie sehen nicht als, als wollen sie uns angreifen. Ihre köpfe sind gesenkt, und sie tragen keine Waffen. „Was wollt ihr?“, ruft Alexander von seiner Treppe herab. Einer der königsritter tritt vor. „Alexander… wir möchten zurück zum Clan.“ Zurück zum clan? Ach ja, Rin hat mir erzählt, dass viele Clanritter zu König Frederik übergelaufen sind weil der besser bezahlt. Sie hat sich furchtbar aufgeregt. „Kein Funken treue mehr in den Menscen.“ Hat sie gesagt. „Mit welcher begründung?“, will Alexander jetzt wissen. Der Angesprochene atmet erst tief durch. „Wir wussten nichts von dieser sprengaktion.“, erklärt er dann. "Wir hätten nie gedacht, dass boris so weit gehen würde, raphaels Heiligtum zu zerstören..... und wir wollen nichts mehr mit ihm zu tun haben!" "Ihr habt uns verraten.", meint alexander nur. "Ihr werdet im clan einen schweren stand haben und ich werd euch lange nicht vertrauen können" "Dessen sind wir unsbewusst.", meint der Königsritter. "Wir können unseren verrat nicht rechtfertigen, aber wir wollen ihn wieder gut machen. Wir wollen gegen boris und Frederik kämpfen!" "Schön - dann heisse ich euch in unseren reihen willkommen!", meint alexander mit nüchterner stimme. Willkommen ist wohl etwas übertrieben. Aber die vier ehemaligen Königsritter wirken trotzdem erleichtert. Alexander wendet sich wieder an die Clanritter: "Ruht euch jetzt aus. Es ist tiefe Nacht, die schlacht war anstrengend, und ihr werdet euren schlaf morgen brauchen." damit verlässt er die Treppe und geht richtung clanquartiere. Die menge verteilt sich langsam, die ritter gehen nach hause. Lacri kommt auf mich zu. "Morgen mittag treffen wir uns am hafen.", meint sie, "Sei pünktlich, sonst wird die Passage geschlossen." "Nagut", mach ich und gehe dann zu rins Haus.
Ich bin immer noch da.
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(9/27/2013 7:33:20 PM)Kreck Mein Blick schweift durchs Zimmer. Von der Kommode zur Tür dann zu einem Schrank und dann zum Fenster. Das Fenster! Moment! Verdammt! Das geht ja nur wenn ich ein Gefangener bin und angezogen...Der Blick geht wieder zurück. Vom Fenster zum Schrank. Vom Schrank zur Tür. Von der Tür zu dem Haufen Leute. Von dem Haufen Leute zum...moment? Ein Haufen...was? Der Kopf dreht sich wieder langsam zurück. Meine Nase zuckt und der Gedanke der mir kommt:" Haben die mir irgendwas verabreicht?" Dieser Trupp der mich in diese Lage gebracht hat hat sich hier versammelt. Ich glaub die sind echt oder nicht? Ich wage den Versuch und sage verdutzt: "Äh...Hallo?" Hinter der Meute höre ich ein leichtes Kichern, doch Lacrima ist es nicht denn sie antwortet: “Wir stören wohl.“ Daraufhin gehen wieder alle, und das Kichern entfaltet sich zu einem lauten Lachen, dass mit der Bande hinter der Tür verschwindet. „Hey...!“ rufe ich mit ablassendem Tonfall. Doch niemand hört es mehr... Jetzt bin ich echt planlos. Ich könnte mit dem Lacken einfach rausgehen(,) und mir andere Kleidung beschaffen, aber so sehe ich aus wie einer aus dem Irrenhaus. Oder warten? Aber das kann dauern. Ich bin ein Mann der Tat! Und keiner der wartet und wartet und wartet, fast wie die Clanritter mit ihrem Glauben, warten immer auf ein Wunder. Zumindest kenn ich das nur von dennen so...bin mir garnicht mehr so sicher. Wie auch immer ich hab ganz andere Probleme. Ich lieg hier nackt in einem Haus voller perverser Clanritter. Ich stehe auf und halte mir das Lacken, oder die Decke, um den Körper und knote die zusammen, dass ich nicht ausseh wie aus dem Bad gekommen. Ich steh neben dem Fenster und bemerke etwas. Da hängt etwas auf einem Dach und flattert im Wind. Ist das meine Hose? "Das ist sie!" ruf ich und merke wieder das ich hier nicht allein bin. Ich blicke über die Schulter und öffne währenddessen das Fenster. Ein kalter Luftzug hebt das Lacken und mein Körper bekommt schlagartig einen Wachzustand. "Brrr." zittere ich. Doch steige ich auf die Fensterbank, sieht bestimmt komisch aus, und springe aufs nächste Dach das zum Glück nicht besonders weit weg ist. Die Ziegel rutschen zum Glück nicht. Geschickt balanciert schaffe ich es bis zu meiner Hose, die hier oben schon fast runterfällt. Ich ziehe sie auch sofort an was sich als Meisterprüfung herausstellt auf einem Dach. Die Hose sitz wieder und da seh ich auch schon mein nächstes Kleidungsstück, mein Hemd. Es liegt unten in einer Gasse. Ich sehe rechts runter dort ist Schatten, zwischen den beiden Häusern. Ich springe die fünf Meter runter. Der Schatten federt den Sturz ab. Dann über die Straße zu meinem Hemd. Das angezogen suche ich weiter und finde meine Socken hängend über einen Fensterbalken von einem Haus. Den Eingang zum Haus sehe ich schon, laufe durch die Zimmer zum Fenster. Eine Socke liegt mit im Zimmer die andere beim Fenster. Schuhe ziehe ich mir die an die am Eingang des Hauses lagen. Sehen ganz schick aus. Jetzt fehlt nur noch mein Mantel und mein Schwert. Ich sehe aus dem Fenster doch ich kann nichts dergleichen entdecken. Inzwischen bin ich wieder draußen und laufe durch die leeren Straßen. Gehe durch die Gassen, spicke in die offenen Türen rein und schaue auf die Dächer doch nichts... In der Zeit wo ich da so rumlaufe frage ich mich langsam wer das überhaupt war ich glaube kaum das meine Kleidung sich eigenständig gemacht hat oder auf magische Weise von meinem Körper wegkatapultiert wurde. In Gedanken vertieft, und mit starrem Blick auf mantelähnliche Dinge oder auch schwertähnliche Teile, wandere ich langsam zurück zum Haus dieser Clanritter. Zumindest bin ich jetzt wieder angezogen. Wenn ich nur diesen Kerl, naja ich hoffe Frau, finde der mir das angetan hat... Sobald ich wieder im Zimmer lag und mich ins Bett lege, wo ich merke das ich die Decke im Haus liegen gelassen hab, wo ich meine Socken fand, fällt mir auf jemand aus der Gruppe hat gekichert. Das wäre ein Anhaltspunkt...jemand verübt Rachepläne gegen mich? Kann der gerne haben. Als ich da so lag springt mir noch was ins Auge, mein Schwert hängt an der Türrückwand! Hat wohl jemand zurückgebracht...mh. Gehängt um die Schulter öffne ich dann auch die Tür wieder und such mir vielleicht einfach einen neuen Mantel. Wobei ich mich auf frage wo mein Alter ist...
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Ryokina
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(9/30/2013 2:53:30 PM) Arachne Auf dem Ritt habe ich viel Zeit nachzudenken. Normalerweise habe ichh dafür kaum Zeit. Wie geht es Ryokina wohl gerade? Geht es ihr gut und hat sie Dimir schon gefunden? Wo sie wohl grade ist? Und Dimir... Vielleicht war Dimir ja in der Zwergenstadt und Ryokina sucht mit dimir schon die anderen Elementkrieger. Irgendwie vermisse ich die beiden... langsam kullert mir eine Träne ddie Wange runter. Schnell wische ich sie weg. Nein! Ich habe mich für die Ausbildung entschieden! Wielang wird sie wohl dauern? Ich denke 1 oder 2 Jahre, aber vielleicht auch 3 oder 4... Irgendwie ist das ja eine echt lange Zeit. Bis ich die anderen wiedersehe, bin ich vielleicht so alt, wie Ryokina jetzt... Hätte ich mich wirklich darauf einlassen sollen? Ich habe angst. Angst vor Veränderung. Außerdem mache ich hier tatenlos meine Ausbildung, während die welt kurz davor ist unterzugehen. aber jetzt mal ehrlich, wie könnte ich schon groß hilfreich sein? Alles was ums Kämpfen geht, worin ich gut bin ist schließlich dem Tod knapp zu entrinnen. Ach das hat doch alles keinen Sinn! Entweder ich mache es oder ich mache es nicht! Irgendwann sterbe ich eh und mein Name gerät für immer in Vergessenheit, also was denke ich noch darüber nach? Obwohl... Mama hat mal von so einem Gott erzählt, dass der Sohn Gottes, Jesus für uns alle am Kreuz gestorbe ist und wir, wenn wir an ihn glauben in einen Himmel kommen in dem es total schön ist oder so. Und sie hat gesagt, sie glaubt auch an ihn und wird deshalb Christin genannt. Mh... wenn ich an ihn glaube und es ihn wirklich gibt, komme ich irgendwann zu Mama in den Himmel. Und zu verliern hab ich auch nix. Also bin ich jetzt wohl Christin.
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Ryokina
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(9/30/2013 2:53:59 PM)ups doppelposti
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ItashaOtaku
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(10/4/2013 9:26:51 PM)Dimir Nach längerem Umherrennen finden wir endlich den Ausgang der Höhle. Unweit von diesem entfernt sehen wir eine Stadt. In dem Moment bemerke ich, wie uns der Magen knurrt und ich entscheide mich, in die Stadt zu gehen. Vielleicht gibt es da ja Brot...oder gar Käse ^.^ Schon bald bemerke ich, dass hier keine normalen Leute wohnen. Da laufen eher kleinwüchsige Gestalten mit Bart und Mütze und allem rum. Zwerge... Na, mal schauen vielleicht finde ich was. Wir teilen uns auf, um nach Lebensmitteln zu suchen.
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Ryokina
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(10/5/2013 9:40:29 AM) Arachne Nach den Gedanken über Heimweh, fällt mir auch etwas anderes ein… heute ist mein Geburtstag! *.* Das heißt ich werde heute 8. Naja. Aber so schön, finde ich meinen Geburtstag gar nicht. Schließlich sitze ich auf einem Pferd, mit schmerzendem Po, habe Heimweh und keiner feiert mit mir. Keiner schenkt mir etwas. Alle die früher mit mir gefeiert haben hassen mich jetzt. Halten mich jetzt für eine Hexe… ein Biest. Und das nur weil ich anders bin. Meine einzigen Freunde, die ich noch habe sind Ryokina und Dimir. Genau die zwei, die ich vermisse und vermutlich nicht so schnell wiedersehe. Aber sie reichen mir auch. Ryokina ist anders. Genau wie ich. Und Dimir ist der netteste den ich je kennengelernt habe. Außer Ryokina natürlich. Mein Gesichtsausdruck wird immer trauriger. Ich vermisse die beiden! „Arachne ist alles in Ordnung?“, werde ich aus den Gedanken aufgeschreckt. Walt hat sich während dem Ritt kurz umgedreht und mich wohl so traurig gesehen. Jetzt kann ich es nicht mehr halten und breche in Tränen aus. „Meine Freunde! Ryokina und Dimir, ich vermisse sie! Und heute ist doch mein Geburtstag!“, murmele ich schluchzend. „Achso. Das wusste ich nicht, sonst hätte ich dir ein Geschenk gegeben. Hast du vielleicht noch andere Freunde, bei denen wir feiern könnten?“ „Nein! Sie hassen mich alle, seit ich anders wurde. Sie nennen mich Hexe und Biest.“ Ich spreche die Wörter gradezu verachtungsvoll aus. „Die haben doch bloß Angst. Das kenn ich. Die meisten fürchten sich vor mir und halten mich für einen Zauberer, weil ich mich mit meinem Umhang so gut tarnen kann. Aber wenn man Leute mal besser kennenlernt, merkt man, dass sie einem meistens gar nichts tun wollen“, versucht Walt mich aufzumuntern. Aber es hilft nicht. „Können wir stoppen?“, murmele ich. Walt tut mir den Gefallen und stoppt. Kaum hebt er mich runter, hole ich meine Schlafmatte raus und lege mich hin. „He Arachne…“ Ich höre nicht auf ihn und drehe mich einfach um. Langsam rollen mir die Tränen herunter, bis ich schließlich einschlafe. Arachne ist jetzt 8 und Ryokina 13.
- Alinea
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(10/8/2013 6:25:43 PM)Shékkel „Uff.“ Zufrieden richte ich mich wieder auf und setze mich auf den Brunnenrand. Das hat gut getan! Das Wasser hier schmeckt zwar etwas salzig, vielleicht weil Luma so nah am Meer ist, doch das ist mir jetzt gerade egal. „Na, Kind? Du musst ja furchtbar durstig gewesen sein, so, wie du dich an den Brunnen gehangen hast.“ Verwundert drehe ich mich zu der Stimme um und ziehe hastig meine Kapuze noch etwas tiefer ins Gesicht. Eine ältere Frau steht mir gegenüber, mit einem Wassereimer in der Hand. Hat sie etwa die ganze Zeit gewartet? „Äh… ja.“, antworte ich nervös. „Ich, ich, meine Wasserflasche ist ausgelaufen und ich habe einen Tag lang nichts getrunken.“ „Oh je.“, meint die Frau mitleidig. Na, dann geht es dir jetzt hoffentlich besser.“ „Ja.“, antworte ich und trete zur Seite, damit die Dame ihren Eimer füllen kann. Ohne jede Eile stellt sie ihn hin und beginnt, Wasser hineinzupumpen. Ich will schon wegschleichen, doch die Frau denkt nicht daran, mich gehen zu lassen. „Wo willst du denn hin, so ganz alleine?“ „Meine Freunde suchen.“, antworte ich. „Ich habe sie im Wald aus den Augen verloren, aber sie müssen in Luma gewesen sein.“ „Ach so… vielleicht kann ich dir ja helfen.“, bietet die Dame an. „Wann waren sie denn hier?“ „Äh…“ Bei Nysni sind Wochen zu Momenten verschmolzen, und ich weiss gar nicht, wie lange ich eingesperrt war. „Etwa… vor einem Monat vielleicht?“ „So lange? Wo hast du dich denn herumgetrieben?“ „Ich habe mich im Wald verirrt.“, erkläre ich und blicke zu Boden. Was, wenn die Frau misstrauisch wird? „Du armes Kind…“ Sie ist fertig mit Pumpen und hebt ihren Eimer hoch. „Komm doch erst einmal zu mir, ich gebe dir etwas zu Essen. Du musst doch hungrig sein. Und dann suchen wir deine Freunde, in Ordnung?“ Ich züngle kurz, doch sie riecht nicht misstrauisch – sie meint das wirklich ehrlich. „In Ordnung.“, mache ich. „Vielen Dank.“ Das Haus der Frau befindet sich am Stadtrand in der Nähe vom Fluss. Es ist ganz klein und richtig gemütlich, es gibt sogar einen Kamin, in dem ein lustiges kleines Feuerchen brennt. Erst jetzt fällt mir auf, wie kalt es draussen war. „Setz dich nur, ich hab noch etwas Brot übrig.“, erklärt die Dame, während sie in einem Schrank herumwühlt. „Ich heisse übrigens Elsmira, und du?“ „Shékkel.“, antworte ich und setze mich ganz aussen auf die Bank – direkt neben dem Feuer. Die Wärme breitet sich in mir aus wie in Wogen und ich fühle mich immer besser. Wieso habe ich die Kälte nicht bemerkt? „Übrigens, tut mir leid, falls es dir zu warm ist…“, erklärt Elsmira, als hätte sie meine Gedanken gelesen. „Mein Arzt, der alte Halum, hat mir das empfohlen für meine alten Knochen…“ „Ich finde es angenehm.“, werfe ich rasch ein. „Wirklich? Meine Nachbarn beschweren sich immer, ob ich sie eigentlich backen wolle… So, hier, iss nur. Es sei zu früh zum Einfeuern…“ Dankend nehme ich eine der Brotscheiben, die Elsmira mir hingestellt hat, während sie Butter und aufgeschnittenes Fleisch heranträgt. „Lass es dir schmecken.“ Ich nicke nur, denn ich habe mir bereits den Mund vollgestopft. Diese Frau ist wirklich nett. „So ist’s recht.“, meint sie und setzt sich nun ihrerseits. „Und jetzt erzähl mal – wer sind denn deine Freunde?“ „Lacrima, Xashibel, Chera, Itaga und Felina.“, erzähle ich. „Wir wollten zusammen vom Elloralager nach Pilzingen reisen, aber da…“ „Lacrima, sagst du? Lacrima Lichtelfe?“, unterbricht mich Elsmira. „Und Chera und Itaga, die Elementkrieger?“ „Genau.“, rufe ich aus. „Du kennst sie?“ „Ich habe von ihnen gehört.“, erklärt die Dame. Vor einem Monat soll ein böser Geist Pilzingen angegriffen haben, und die Elementkrieger, die schon Sanctorion besiegt haben, geboten ihm Einhalt… ich hielt es für schamlos übertrieben oder erfunden.“ „Ein böser Geist?“, wiederhole ich aufgeregt. „Was ist passiert? Erzähl!“ „Ach, Kindchen, mehr weiss ich doch auch nicht.“, erklärt Elsmira sanft. „Man erzählt sich viel, und vieles davon wiederspricht sich, aber alle sind sich einig, dass Pilzingen von einem Geist angegriffen wurde und dass die Elementkrieger dort waren.“ „Hm.“ Enttäuscht widme ich mich wieder meinem Brot. Was soll’s. Sie sind sowieso schon weitergegangen, dazu ist die Sache schon viel zu lange her. „Ich muss irgendwie zur Raphael-Clanstadt.“, erkläre ich nach dem Essen. Elsmira sieht mich nur verwundert an. „Wieso das?“ „Meine Freunde sind bestimmt dort. Und wenn nicht, weiss dort wahrscheinlich jemand, wo sie hingegangen sind.“ „So… na dann.“, meint die Dame nur. „Dann wirst du ein Schiff nehmen müssen. Frag einfach im Hafen, ob du irgendwo anheuern kannst… oder hast du Geld dabei?“ „Nein.“, gestehe ich. „Was heisst anheuern?“ „Das heisst, dass du auf dem Schiff arbeitest, dafür nehmen sie dich mit.“ „Ach so.“ Ich nicke zufrieden. „Das schaffe ich bestimmt.“ „Aber nicht mehr heute.“, meint Elsmira nur. „Du wirst erst einmal bei mir übernachten, und morgen früh gehen wir zum Hafen und suchen dir eine Überfahrt. Was hältst du davon?“ „Das wäre toll!“, juble ich. „Danke!“ „Ach, ist doch gern geschehen… willst du nicht deinen Mantel ausziehen? Dir muss furchtbar heiss sein.“ Hastig halte ich die Kapuze fest. „Nein, nein, geht schon…“ „Wirklich?“ „Ja, bestimmt.“ Erst jetzt mischt sich ein Hauch von Misstrauen in Elsmiras Geruch. Xashibel Cheras Kichern spricht für sich. „Chera, was zum Teufel fällt dir eigentlich ein?“, ruft Lacrima aus, sobald wir durch die Tür sind. „Was denn? Jetzt sind wir quitt, oder nicht?“, kichert die Wasserkriegerin nur und geht an uns vorbei zum Eingang der Gasse. „Guckt, da rennt er. Mit einem Handtuch um die Hüften. Zu gut.“ Ich seufze, kann mir aber das Grinsen nicht verkneifen. Chera hat wirklich Nerven… „Komm zurück, du Spannerin!“, ruft Lacrima herum, doch jetzt lacht sie auch. „Wir haben noch zu tun.“ „Wo wollt ihr denn als nächstes hingehen?“, will Alexander wissen. „Wir klappern jetzt alle diese Siegel ab.“, erkläre ich. „Das nächste befindet sich anscheinend irgendwo beim Mondlichtküstendorf, dort gehen wir zusammen hin. Danach trennen wir uns wahrscheinlich. Und sobald wir eins finden, das noch zu ist, müssen wir irgendwie dafür sorgen, dass das so bleibt.“ „Hm.“, meint Alexander, anscheinend wenig überzeugt von unserem Plan. „Ich wünsche euch schon mal viel Glück.“ „Danke.“, antworten ich und Lacrima unisono. „Wir werden es brauchen.“, füge ich an. Auf einmal öffnet sich die Tür wieder und Jeff tritt heraus – angezogen diesmal. „Guten Morgen!“, begrüsst Lacrima ihn, als wäre nichts gewesen. Chera kommt auch wieder angerannt und verkneift sich das Lachen. „Na, alle bereit?“ „Nicht so hastig.“, wirft Alexander ein und wendet sich seinerseits an Jeff. „Ich hätte zuerst eine Frage an dich, Schattenkrieger: Was bei allen guten Geistern hast du gestern in der Kreuzhalle angestellt?“
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(10/9/2013 4:59:09 PM)Kreck „Ich hätte zuerst eine Frage an dich, Schattenkrieger: Was bei allen guten Geistern hast du gestern in der Kreuzhalle angestellt?“ fragt mich der nette Herr. Ich überlege kurz. Der Dämon hat den Kopf weggepustet und ein Loch in die Kreuzhalle geschossen. "Hmm....nichts?" "Nichts?" er kuckt verdutzt. "Als du in der Kreuzhalle alleine warst entstand ein Loch in der Decke und ein kopfloser Körper liegt dort rum!" "Oh das! Ähm das war ich nicht." ist ja die Wahrheit. "Oh du warst das nicht, wer dann?" fragt er mich schon wieder. "Ein Dämon." "Ein Dämon?" hört das mal auf mit den Fragen? "Warum hat er dich nicht getötet?" durchlöchert er mich. "Ich hab keine Ahnung. Seit doch froh das eure Halle nicht komplett zerstört ist, bitte danke."versuche ich das Thema abzuschließen. "Mh, du willst wohl nicht alles erzählen, ist mir recht. Danke für deine Hilfe" er nickt mich kurz an und verschwindet...endlich! Ich hasse das wenn man mir zu viele Fragen stellt! Ich wende mich zu der Gruppe, kucke durch die Runde und merke wie die Kleine kichert wenn ich sie anschaue. Hm...merkwürdig. Dann beginne ich: "So und ihr? Wo gehts hin?"
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(10/10/2013 9:37:00 PM)
Xashibel
„Wir suchen nach den Siegeln der Cantata Mortis.“, wiederhole ich. „Das erste befindet sich irgendwo beim Mondlichtküstendorf.“
„Schon wieder diese Musiker?“, fragt Jeff nach. „Und was für Siegel?“
„In diesen Siegeln befinden sich gequälte Seelen, die wiederum Armageddons Macht versiegeln.“, erklärt Lacrima.
„Armageddon ist eine Art böser Gott.“, füge ich an. „Die Cantata Mortis wollen ihn befreien. Und die Welt vernichten, oder so.“
„Okay, also ein böser Gott… Welt zerstören… und diese Todessänger.“, fasst Jeff zusammen. „Und wir müssen jetzt auf alle Ewigkeit diese Siegel schützen?“
„Hoffentlich nicht.“, antwortet Lacrima. „Das Ziel ist es eigentlich, die Sänger zu vernichten. Aber wir versuchen, uns Zeit zu verschaffen, indem wir die Siegel schützen.“
„Klingt nach einem… ähm… nach keinem Plan.“
„Hast du einen Besseren?“, schnappe ich Jeff an. „Abwarten und Tee trinken vielleicht? Was sollen wir denn sonst tun?“
„Natürlich.“, entgegnet dieser unbeirrt. „Keine Ahnung, was das für Musiker sind. Aber wie wäre es mit einer Falle an den Siegeln?“
„Auf so etwas wird es hinauslaufen.“, wirft Lacrima ein. „Schliesslich können wir sie nicht besiegen, wenn wir bei einem Siegel hocken und… abwarten und Tee trinken.“
„Wie soll denn so eine Falle aussehen?“, frage ich nach. „Du hast doch selbst gesehen, wie stark sie sind. Selbst wenn wir bei den Siegeln wären, könnten wir sie nicht aufhalten.“
„Man kann jedes Vieh einfangen“, kommmentiert Jeff, „man braucht nur die Mittel. Was für Typen das sind, weiss ich nicht – ob Geist, Dracula oder Frankenstein.“
„Nach dem, was Itaga erzählt hat, sind es Menschen, die mit Armageddons Macht kompatibel gemacht wurden.“, werfe ich ein. „Aber das hilft nicht weiter. Etwas derartiges gab es noch nie.“
„Warte mal –“, unterbricht mich Lacrima. „Hat Itaga nicht auch gesagt, dass die Rozengards die Cantata bereits einmal aufgehalten haben?“
„Du meinst, wir gehen hin und fragen sie einfach?“
„Geht nicht.“, meint Lacrima. „Niemand findet das Anwesen der Rozengards – ausser beim Rozengard-Ball, und der ist erst in einem Jahr wieder.“
„Der letzte Rozengard-Ball…“, murmelt Jeff dazwischen. „Der war schön.“
„Dir ist das nicht zu verdanken.“, gebe ich zurück.
„Nicht alle Rozengard leben im Anwesen.“, nimmt Lacrima den Faden wieder auf. „Hoffmann Rozengard zum Beispiel lebt in Odelia.“
„Wohnt im Hafen der Winde nicht auch einer?“, will Chera auf einmal wissen. „Nein, eine. Rachel Drac Rozengard, glaube ich.“
„Stimmt.“, bemerkt Lacrima. „Vielleicht können wir ihr einen Besuch abstatten.“
„Gut, klingt wenigstens nach einem Ziel…“, meint Jeff dazu.
„Na dann. Los geht’s.“, meint Lacrima. „Wir müssen zusehen, dass wir noch hier rauskommen, bevor die Mondlichtpassage geschlossen wird.“
Shékkel
Während wir zum Hafen gehen, überlege ich mir eine gute Erklärung dafür, dass ich meine Kapuze nie abnehme. Elsmira hat zum Glück nicht weiter nachgefragt, aber sie wirkt jetzt etwas weniger herzlich… das Misstrauen ist nicht verschwunden.
Das ist gar nicht so einfach. Es muss etwas Glaubwürdiges sein, das nicht misstrauisch macht und bei dem man nicht weiter nachfragt. Gibt es so etwas überhaupt?
Wir kommen zum Fluss, der am Hafen etwas breiter ist, und Elsmira geht zielstrebig auf ein bestimmtes Schiff zu. „Roberto!“, ruft sie quer über den Platz.
Ein älterer Mann, der vor dem Schiff mit ein paar Leuten geredet hat, wendet sich um. „Elsmira, hallo!“, ruft er zurück. „Lange nicht gesehen!“
Die beiden umarmen sich und geben sich links und rechts Küsschen. Dann beginnen sie zu plaudern… hat Elsmira mich etwa vergessen?
„Du, Roberto, ich habe gestern dieses arme Kind gefunden. Sie will zum Rafael-Clan, kann sie bei dir anheuern?“
Ah, doch nicht.
„Hmm…“ Roberto wendet sich zu mir und blickt mich nachdenklich an. „Zeig doch mal den Gesicht, Kleine.“
Ich halte meine Kapuze fest. „Bitte nicht.“
„So, warum denn nicht?“, will Roberto wissen und zieht skeptisch eine Augenbraue hoch.
Jetzt bloss nichts vermasseln, Shé! „Ich… habe eine Narbe im Gesicht…“
„Aber aber, das ist doch nicht schlimm!“
„Doch.“, beharre ich. „Bitte.“
„Hm.“ meint der Seemann, seine Verwunderung ist deutlich zu riechen. „Was hast du denn Schlimmes angestellt?“
„Das… möchte ich nicht sagen.“, murmle ich, ganz leise.
„Oh je.“ Jetzt zieht Roberto beide Augenbrauen hoch, ich rieche seine Überraschung. Anscheinend kann er sich denken, was mir passiert sein soll… hoffentlich fragt er jetzt nicht weiter.
„Kann sie denn jetzt anheuern?“, fragt Elsmira noch einmal und hält mich an der Schulter fest – auch ihr Misstrauen schmeckt nur noch schal.
„Hm, mein Smutje sucht tatsächlich noch einen Gehilfen.“, murmelt Roberto. „Kannst du kochen?“
„Meine Eltern sind Gastwirte.“, erkläre ich wahrheitsgemäss.
„Perfekt. Dann los, wir wollen mit der Ebbe ablegen.“
Roberto bedeutet mir, ihm auf das Schiff zu folgen.
Oh je, hoffentlich geht das nicht schief. Ich habe zwar nicht gelogen… aber kochen kann ich überhaupt nicht.
Xashibel
„Wir suchen nach den Siegeln der Cantata Mortis.“, wiederhole ich. „Das erste befindet sich irgendwo beim Mondlichtküstendorf.“
„Schon wieder diese Musiker?“, fragt Jeff nach. „Und was für Siegel?“
„In diesen Siegeln befinden sich gequälte Seelen, die wiederum Armageddons Macht versiegeln.“, erklärt Lacrima.
„Armageddon ist eine Art böser Gott.“, füge ich an. „Die Cantata Mortis wollen ihn befreien. Und die Welt vernichten, oder so.“
„Okay, also ein böser Gott… Welt zerstören… und diese Todessänger.“, fasst Jeff zusammen. „Und wir müssen jetzt auf alle Ewigkeit diese Siegel schützen?“
„Hoffentlich nicht.“, antwortet Lacrima. „Das Ziel ist es eigentlich, die Sänger zu vernichten. Aber wir versuchen, uns Zeit zu verschaffen, indem wir die Siegel schützen.“
„Klingt nach einem… ähm… nach keinem Plan.“
„Hast du einen Besseren?“, schnappe ich Jeff an. „Abwarten und Tee trinken vielleicht? Was sollen wir denn sonst tun?“
„Natürlich.“, entgegnet dieser unbeirrt. „Keine Ahnung, was das für Musiker sind. Aber wie wäre es mit einer Falle an den Siegeln?“
„Auf so etwas wird es hinauslaufen.“, wirft Lacrima ein. „Schliesslich können wir sie nicht besiegen, wenn wir bei einem Siegel hocken und… abwarten und Tee trinken.“
„Wie soll denn so eine Falle aussehen?“, frage ich nach. „Du hast doch selbst gesehen, wie stark sie sind. Selbst wenn wir bei den Siegeln wären, könnten wir sie nicht aufhalten.“
„Man kann jedes Vieh einfangen“, kommmentiert Jeff, „man braucht nur die Mittel. Was für Typen das sind, weiss ich nicht – ob Geist, Dracula oder Frankenstein.“
„Nach dem, was Itaga erzählt hat, sind es Menschen, die mit Armageddons Macht kompatibel gemacht wurden.“, werfe ich ein. „Aber das hilft nicht weiter. Etwas derartiges gab es noch nie.“
„Warte mal –“, unterbricht mich Lacrima. „Hat Itaga nicht auch gesagt, dass die Rozengards die Cantata bereits einmal aufgehalten haben?“
„Du meinst, wir gehen hin und fragen sie einfach?“
„Geht nicht.“, meint Lacrima. „Niemand findet das Anwesen der Rozengards – ausser beim Rozengard-Ball, und der ist erst in einem Jahr wieder.“
„Der letzte Rozengard-Ball…“, murmelt Jeff dazwischen. „Der war schön.“
„Dir ist das nicht zu verdanken.“, gebe ich zurück.
„Nicht alle Rozengard leben im Anwesen.“, nimmt Lacrima den Faden wieder auf. „Hoffmann Rozengard zum Beispiel lebt in Odelia.“
„Wohnt im Hafen der Winde nicht auch einer?“, will Chera auf einmal wissen. „Nein, eine. Rachel Drac Rozengard, glaube ich.“
„Stimmt.“, bemerkt Lacrima. „Vielleicht können wir ihr einen Besuch abstatten.“
„Gut, klingt wenigstens nach einem Ziel…“, meint Jeff dazu.
„Na dann. Los geht’s.“, meint Lacrima. „Wir müssen zusehen, dass wir noch hier rauskommen, bevor die Mondlichtpassage geschlossen wird.“
Shékkel
Während wir zum Hafen gehen, überlege ich mir eine gute Erklärung dafür, dass ich meine Kapuze nie abnehme. Elsmira hat zum Glück nicht weiter nachgefragt, aber sie wirkt jetzt etwas weniger herzlich… das Misstrauen ist nicht verschwunden.
Das ist gar nicht so einfach. Es muss etwas Glaubwürdiges sein, das nicht misstrauisch macht und bei dem man nicht weiter nachfragt. Gibt es so etwas überhaupt?
Wir kommen zum Fluss, der am Hafen etwas breiter ist, und Elsmira geht zielstrebig auf ein bestimmtes Schiff zu. „Roberto!“, ruft sie quer über den Platz.
Ein älterer Mann, der vor dem Schiff mit ein paar Leuten geredet hat, wendet sich um. „Elsmira, hallo!“, ruft er zurück. „Lange nicht gesehen!“
Die beiden umarmen sich und geben sich links und rechts Küsschen. Dann beginnen sie zu plaudern… hat Elsmira mich etwa vergessen?
„Du, Roberto, ich habe gestern dieses arme Kind gefunden. Sie will zum Rafael-Clan, kann sie bei dir anheuern?“
Ah, doch nicht.
„Hmm…“ Roberto wendet sich zu mir und blickt mich nachdenklich an. „Zeig doch mal den Gesicht, Kleine.“
Ich halte meine Kapuze fest. „Bitte nicht.“
„So, warum denn nicht?“, will Roberto wissen und zieht skeptisch eine Augenbraue hoch.
Jetzt bloss nichts vermasseln, Shé! „Ich… habe eine Narbe im Gesicht…“
„Aber aber, das ist doch nicht schlimm!“
„Doch.“, beharre ich. „Bitte.“
„Hm.“ meint der Seemann, seine Verwunderung ist deutlich zu riechen. „Was hast du denn Schlimmes angestellt?“
„Das… möchte ich nicht sagen.“, murmle ich, ganz leise.
„Oh je.“ Jetzt zieht Roberto beide Augenbrauen hoch, ich rieche seine Überraschung. Anscheinend kann er sich denken, was mir passiert sein soll… hoffentlich fragt er jetzt nicht weiter.
„Kann sie denn jetzt anheuern?“, fragt Elsmira noch einmal und hält mich an der Schulter fest – auch ihr Misstrauen schmeckt nur noch schal.
„Hm, mein Smutje sucht tatsächlich noch einen Gehilfen.“, murmelt Roberto. „Kannst du kochen?“
„Meine Eltern sind Gastwirte.“, erkläre ich wahrheitsgemäss.
„Perfekt. Dann los, wir wollen mit der Ebbe ablegen.“
Roberto bedeutet mir, ihm auf das Schiff zu folgen.
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Ryokina
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(10/16/2013 6:32:25 PM)Arachne Als ich aufwache hänge ich ungemütlich angebunden über einem Sattelknauf. Was ist los, wo bin ich? Langsam schaue ich mich um. Das Bild schwummert erst doch schließlich erkenne ich vor mir Walt. „Walt….“ Walt dreht sich um und lächelt mich an. Er steigt ab und bindet mich los. Dabei verliere ich das Gleichgewicht und falle beinahe runter. „Wir sind gleich da“, meint Walt nur. Ich bin noch nicht richtig wach, deshalb weiß ich nicht was er meint. Ich setze mich auf und wir reiten weiter. Es ist ungefähr mittag, denn die Sonne scheint hart auf meinen Rücken herab. Langsam werde ich wach. „Padam, padam“ macht es gleichmäßig, während wir im Galopp durch den Wald reiten. Wir reiten bis zum Abendrot. Dann halten wir plötzlich. Verwundert schaue ich mich um und entdecke ungefähr 20 Fuß entfernt eine Hütte. „Wir müssen absteigen, dein Pferd kann hier nicht laufen, denn für ein normales Pferd ist es zu holprig“. Er hilft mir herunter und gemeinsam gehen wir rüber zur Hütte. Sie ist aus Holz und mit einem Strohdach. Neben der Holztür hat es eine kleine Vorhebung. Wahrscheinlich für die Pferde. Als wir eintreten knarzt die Tür. Ganz hinten ist ein Ofen. In der Mitte ist ein Tisch mit ein paar Stühlen. In der Nähe des Ofens waren zwei Schlafplätze. Die Decken sind warme wunderschöne Felle und neben dem Ofen liegt eine Axt und ein Haufen Holz. „Nehm die Axt und hack Holz, denn das Holz reicht nicht mehr. In der Zwischenzeit bringe ich das Pferd ins Dorf“. Ich laufe zur Axt rüber und nehme sie vorsichtig in die Hand. Sie ist ziemlich schwer. Ich bezweifle, dass ich die heben kann. Aber ich versuch es mal. Ich schleife die Axt raus und merke, dass ich sie eh nicht heben kann. Aber dafür sehe ich noch einen Kabuff mit Feuerholz draußen. Walt muss wohl vergessen haben, dass da was ist. Also schleife ich die Axt zurück und hole das schwere Holz. Ich wickel mich in ein Fell und warte bis Walt wiederkommt.
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(10/18/2013 4:05:04 PM)Shékkel Rahel lässt mich als erstes Kartoffeln schälen. Rahel ist die Köchin auf dem Schiff, oder Smutje, wie alle sagen. Eine stämmige Frau und manchmal etwas forsch, aber sie riecht nach Herzlichkeit und erklärt mir gern, wie ich den Schäler halten muss. Sie muss sofort bemerkt haben, dass ich nicht kochen kann, aber sie sagt nichts dazu. Gut. „Wie lange dauert die Fahrt denn?“, frage ich sie, während ich vorsichtig eine Kartoffel zu schälen versuche, ohne mich zu schneiden. Wir sind schon eine Stunde unterwegs und ich gewöhne mich langsam an das stete Schaukeln. „Zwei, drei Tage, je nach Wetter.“, antwortet die Köchin. „Aber die Zeit vergeht schnell genug auf dem Meer. Wir kommen schon an.“ „M-hm.“, mache ich und nehme die nächste Kartoffel. Rahel beginnt, Gemüse zu schneiden und wirft alles in einen Topf. Diese Arbeit ist beruhigend, richtig angenehm… meine Gedanken wandern davon, zu all den Abenteuern, die ich mit den Elementkriegern schon erlebt habe. Ich kann mich noch genau erinnern, wie ich mich gefreut habe, als Ryiah mir am Rozengard-Ball erzählt hat, dass ich eine Elementkriegerin bin. Ich dachte, das sei bestimmt toll und interessant. Ich bin durch die Elfenwelt geflogen und durch die Dimensionen gereist und habe so viel gesehen… Aber dann ist Takajo gestorben, und Luciel, und Alucard. Hoffentlich leben die anderen noch! Ich war schliesslich einen ganzen Monat lang weg. Eine Träne landet auf der Kartoffel, und schnell verscheuche ich die Gedanken. Nein, meine Freunde leben bestimmt noch. Ob sie mich wohl vermisst haben? Ich seufze. Zum ersten Mal seit langem stelle ich mir wieder vor, wie es wäre, wenn ich nicht verwandelt worden wäre… wenn ich jetzt ein ganz normales Mädchen mit langen roten Haaren wäre und bei meinen Eltern wohnen würde, statt ganz allein durch die Welt zu reisen und nicht zu wissen, ob die Freunde, die ich suche, überhaupt noch da sind… Wieder kullert eine Träne über meine Nase, doch diesmal wische ich sie weg. Ich kann das nicht mehr ändern. Also hat es keinen Sinn, deswegen traurig zu sein. Seufzend widme ich mich wieder der Kartoffel. Ich hätte dann auch keine besonderen Fähigkeiten. Ich könnte nicht so gut riechen, nicht so gut spüren… Ganz unwillkürlich achte ich besser auf die Gerüche um mich. Die saftigen Karotten, die Rahel schneidet, und meine Kartoffeln, die etwas dumpfer riechen. Das Holz, aus dem das ganze Schiff gebaut ist, und das etwas faulig riecht. Die verschiedenen Kräuterbündel, die getrocknet in einem Schränklein liegen – Petersilie, Thymian, Ingwer. Das Meer – überall riecht man das Meer. Was, wenn das plötzlich weg wäre? Ich kann mir gar nicht vorstellen, nicht zu riechen. Die ganze Welt würde sich flach anfühlen, dumpf, orientierungslos… Unwillkürlich schüttle ich mich. Vielleicht ist es doch nicht so schlecht, eine Medusa zu sein.
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(10/18/2013 7:22:45 PM)Kreck Es geht wohl jetzt zum Mondlichtküstendorf. Dort soll wohl irgendjemand sein der uns vielleicht helfen kann im Bezug auf diese Canta Mortis...oder so. Klingt nicht sehr sicher...ich frag mich immer noch was diese Weltretter überhaupt ausmacht? Ich meine das sind ja noch halbe Kinder! Und sowas will die Welt vor tödlichen Musikern schützen? Naja gut klingt nicht sehr bedrohlich. Ein schrecklicher Lord der Dunkelheit der seine finsteren Fürsten des Verderbens aus der Hölle in die Menschenwelt niederprasseln lässt klingt schon wesentlich bedrohlicher und würde ich auch diesen Leuten hier weniger zutrauen. Aber naja... Inzwischen sind wir am Hafen und die kleine Gruppe schaut sich bei den Schiffen um. Ich halte mich im Hintergrund und beobachte die Gruppe bei der Schiffsuche. So wie es aussieht geht das auch ziemlich flott zugange denn scheinbar wurde ihnen ein bestimmtes Schiff zugeteilt. Eins von den Clanritter wie man an der Flagge und an der Bauweise erkennen kann. Nicht besonders gut eigentlich...wer sicher auf den Meeren reisen will braucht ein Piratenschiff. Die sind wesentlich sicherer als ein Clanschiff...aber gut im Moment scheint auch nicht viel Auswahl zu bestehen. Man muss sich ja an die Lage anpassen...Sie begeben sich aufs Schiff und ich fogle ihn sogleich. Oben auf dem Deck verteilt sich jeder als hätten sie schon alle eine Aufgabe. Naja gut geh ich eben rutner in den Lagerraum und sehe mich mal um. Ich durchsuche Zimmer für Zimmer doch nichts brauchbares zu finden. In einem Raum fidne ich ein paar Hängematten. Hm besser als rein gar nichts. So leg ich mich auf die Matte und versuche zu schlafen. Sollen die da oben arbeiten.
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(10/18/2013 8:18:44 PM)Andate Cantabile: Nach vielen Stunden scheint die Schlacht vorüber zu sein. Jetzt bin ich aber mal gespannt wie viel eurer Energie der kleine gefressen hat. Ich strecke meine Hand nach dem Juwel aus, nur um mit Schrecken festzustellen das sich grade mal ein Tropfen Flüssigkeit in ihm befindet ... also wenn mehrere Stunden voller Tod und Verzweiflung grade mal für so wenig reichen, dann kann ich ja lange darauf warten bis ich ihn beschwören kann. Entäuscht lasse ich das Juwel wieder über die Stadt schweben, denn immerhin sind die Chancen das es sich hier füllt höher als in meiner Ebenholzkiste. Aber nicht verzagen, schließlich habe ich noch mein Hauptvorhaben und das läuft wie geplant. Ein Portal tut sich vor mir auf und ich erscheine wieder im Anwesen, die Söldner schleppen grade wieder allerlei Lebensmittel in die Kammern. Ja Vater, ich werde etwas tun was du nicht durchgezogen hast, denn du hattest etwas was dich aufgehalten hat ... Zweifel! Zufrieden schreite ich durch das Anwesen und finde Mister Tenshi vor, dieser hat sich in einem Zimmer niedergelassen und studiert grade Aufzeichnungen in einem Notizbuch. "Mister Tenshi, es freut mich zu sehen das sie so fleißig bei der Arbeit sind ... aber was studieren sie da, wenn ich fragen darf?" "Oh" Er realiesiert erst jetzt das ich im Raum bin "Es sind alte Forschungsunterlagen, ich dachte sie seien beendet und nicht effektiv, aber in den letzten Jahren haben sie mich immer wieder überrascht." "Es interessiert mich ja mal wirklich wie Sie als edler Ritter auf die Seite jener kommen die diese Welt vernichten wollen." "Ihr habt die Mittel die ich brauche, ausserdem bringt ihr nur die Erlösung die diese Welt so sehr ersehnt." "Ja, wir erlösen diese Welt ... Mister Tenshi, ich habe eventuell einen Sonderauftrag für sie." "Eventuell?" "Natürlich, sollte es sich einrichten lassen, dann möchte ich das sie etwas für mich machen, etwas ausliefern um genau zu sein." "Was? Und wer ist der Empfänger?" "Es ist lediglich eine Erinnerung an jemanden der im Jenseits weilt, ich muss jemanden an einen Deal erinnern, sie soll ins Feuer greifen und den Vertrag unterzeichnen, dann hole ich ihn zurück." "In welches Feuer? Und wen meinen Sie?" "Das ist egal, hauptsache es brennt und der Empfänger ist keine Geringere als die Elementarkriegerin des Lichts." "Die Elementarkrieger bewegen sich seit neuesten nur noch im Rudel, es wäre dumm mich ihnen zu nähern ohne etwas in der Hinterhand." "Ihr seid doch so geschickt im Umgang mit vielen Künsten Mister Tenshi, Ihnen fällt da schon was ein." Ich lege die Kristallkugel mit den erninnerungen an den gefallenen helden auf den Tisch und verlasse den Raum wieder. Kurz nach mir verlässt Mister Tenshi den Raum ebenfalls, schnappt sich ein Pferd und verlässt das Anwesen, während ich hier am Fenster stehe und hinaus auf den Vorhof schaue und es genieße, dass endlich mal alles so läft wie ich es möchte. NEXT^^
Probleme mit Mitgliedern?
Etwas auf dem Herzen?
Brauchst du wen zum reden?
-> PN oder im Skype anschreiben.
Ich habe für jeden ein offenes Ohr und hin und wieder einen guten Ratschlag ^-^
Etwas auf dem Herzen?
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Ryokina
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(10/20/2013 6:11:57 PM) Arachne Walt ist immer noch nicht da. Schließlich höre ich draußen laute Stimmen, aber das ist nicht Walt. Ich drehe mich in genau dem Moment um, indem die Tür aufgestossen wird. Im ersten Moment bin ich wieerstarrt, aber schnell fasse ich mich. Durch die Tür kommen etwa 5 Gestalten. Langsam weiche ich zurück, bis ich an die Wand stoße, doch die Gestalten umringen mich und kommen immer näher. Langasm taste ich zur Seite und bekomme mein Schwert zu fassen. Aberrr ich bin zu geschwächt um es aufzuheben. Ich wähne mich schon tot, als ich plötzlich ein leises Surren und direkt darauf noch eins höre, während 2 Gestalten umkippen. In ihren Rücken stecken 2 Pfeile, die tödlich waren. Und dann entdecke ich ihn. "Walt!", rufe ich erleichtert. Ein weiterer Pfeil auf die dritte Gestalt und sein Wurfmesser auf die vierte. Doch wo ist die letzte? Ich brauche nicht lange zu warten, denn als Walt sein Wurfmesser holen will, stürmt die Gestalt hervor und zieht ein Schwert aus einer verdeckten Jackentasche, denn nun ist Walt ungeschützt. Die Gestalt trifft ihn am Arm und holt zu einem weiteren Schlag aus. Blut tropft von Walts Arm. Plötzlich mache ich alles wie von selbst und mir schießt nur ein einziger Gedanke durch den Kopf: "Jetzt muss es klappen, sonst ist Walt tot". Ohne zu wissen was ich tue, packe ich mein Messer seitwärts, renne auf die Gestalt zu und ramme ihr mein Messer mit der einst ausgedachten Taktik in den Hals. Blut spritzt und die Gestalt erschlaft. Mit einem Klirren fällt ihr Schwert auf den Boden, während ich starr vor Schreck da stehe. Neben wir höre ich ein Keuchen. "Danke Arachne, du hast mir das Leben gerettet", kommt es von Walt. Er zieht sein Wurfmesser aus der leblosen Gestalt, wischt es ab und geht zu einem Kasten den ich bisher noch nich gesehen habe. Er holt Verbandszeug raus und als ich mich in den Stuhl sinken lasse, merke ich wie ich zittere. Mir wird schwindelig und alles um mich herum dreht sich. Dann werde ich bewusstlos.
- Gralaer
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(10/21/2013 5:26:59 PM)Flinko Endlich haben wir das Miststück! Aus der alten Hütte kommt sie nicht mehr raus. Ich stürme durch die Tür mit Clok und da sehen wir schon woher die Schreie kamen. John hält Claudia am Hals und drückt sie gegen die Holzwand. "Claudia! Du verdammte Schlampe! Wo ist die Rüstung!?" schreit er sie voller Zorn an und kommt ihr sehr nah mit dem Gesicht dabei. "Scher dich zur Hölle!" sie kriegt kaum noch Luft. "Hey, John!" ruf ich. "Tot bringt sie uns nichts!" Ich versuche ihn zu Vernunft zu bringen.Scheinbar klappt das auch. "Hm...du hast recht...tut mir Leid das ich hier so ausflippe." Er lockert den Griff von ihrem Hals, zückt aber stattdessen sein Messer aus dem Bund und rammt damit die Hand an die Wand fest. Claudia fängt an panisch zu kreischen. "Verdammt John!" schrei ich. "Was?! Denkst du ich geh mit solchen Miststücken zaghaft um? Sie hat uns alles verdorben!" sein Blick wendet sich zu mir. Er hat diesen irren Blick, fast Größenwahn. "*hust* was hast du denn vor?" Eine Träne kullert Claudia über die Wange.John löst den Blick von mir, Gott sei dank, und wendet sich Claudia zu. "Das geht dich jetzt erstmal einen Scheißdreck an." ruft er und zeigt mit dem Finger auf sie. "Sags ihnen doch...*hust* ich weiß es doch schon, du bist schwach John. Ein schwacher..." Schon steckt ihr ein zweites Messer im Arm. Wieder kreischt sie das Haus zusamm. Das Blut tropft ihr den Arm runter auf den Boden. Mir wird schlecht... "John! Verdammt! So wirst du nie erfahren wo sie ist!" schreit Flarakra ihn an. "Hast du einen besseren Plan, mh?" macht er jetzt Flarakra an. "Hey John! Was will uns Claudia sagen? Was hast du vor?" ertönt Clok von hinten. "Ach ist das jetzt ein Verhör für mich? Wendet ihr euch jetzt gegen euren Boss nur weil jemand etwas andeutet?" "Ja!" kontert Clok. "Clok...ich mag dich. Du bist nützlich für die Gruppe wende dich nicht gegen mich, bitte." John wird ganz ruhig hält aber seine Hand zum Säbel. "Clok bleib ruhig. Du hast keine Chance." flüster ich ihm zu. "Vergiss es! Langsam hab ich es satt. Geheimnis hier Geheimnis da. Was soll der Unsinn John? Du verheimlichst Irgendwas, richtig? Raus damit!" er zückt sein Dolch. "Ruhe ihr zwei Gockel!" brüllt Flarakra aus seiner ganzen Kehle. Doch keienr hat wohl was gehört... Clok sprintet auf John zu der zieht sein Säbel und pariert den ersten Hieb und setzt gleich nach und schneidet ihm ins Bein. John macht einen Sprung nach hinten. Clok liegt am Boden. "Clok sei nicht töricht! Du kannst mich nicht schlagen, nicht mal hier alle zusamm!" Flarakra schnauft. "Forderst du uns heraus?" fragt er. "Nein! Clok ist blöd, er wird zu Vernunft kommen, stimmts?" er blickt zum Boden von er liegt. "Arrrgh." hört man nur. "John...argh...du verheimlichst doch etwas! Ich hab die Schnauze argghh..." schnell bücke ich mich zu ihm runter. "Hey, Clok!" flüster ich. "Hey! Hey. Komm schon." "Rhhh...mein Bein." stöhnt er. "Ach komm das wird vertrau mir!" stärke ich ihn. "Nein, John er hat irgendwas gemacht mein Bein firsst sich von innen....Arghhhhh AAHHHH!" "Clok! Verdammt Clok! Was ist los!" ich schüttle ihn heftig durch. Seine Augen schließen sich langsam. Sein Bein! Es verschwindet unter der Hose. "John du Arsch...!" brüll ich. "Hey! Sei ruhig! Er wollte nicht hören und hat sich gegen mich entschieden!" "Aber...!" mir fließen die ersten Tränen. "Ruhe!" brüllt er und wendet sich zu Claudia. "So und du! Sag nun wo ist die verfluchte Rüstung!" "Nein." und bekommt noch Spucke als extra Antwort. Er atmet tief ein und wieder aus und wischt sich das Gesicht sauber. "Fesselt sie..." höre ich John leise reden. Er zieht noch die Messer vorsichtig ihr aus dem Arm und geht einfach. Er wandert auch an uns vorbei und meint nur: "Clok wird schon wieder. Tut mir Leid." und verschwindet durch die Tür. Eine Weile kucke ich mit starrem Blick die verschlossene Tür an wodurch noch Claudia gefesselt durch getragen wird. Irgendwann packe ich Clok über die Schulter und schleppe ihn raus. Zum Glück bin ich der Stärkere von uns...Clok...
Faal sosin se laas!
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Coragna
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(11/1/2013 10:20:00 PM)Name: Kha'tschirik Vanderhall Geschlecht: weiblich Alter: 21 Element: Traum: Sie kann die Träume anderer sehen, sowohl in der Bedeutung „Wünsche“ als auch in der Bedeutung der Bilder im Schlaf. Als sogenannte Traumbilder lassen sich diese auch als eine Art Schatten des Geträumten manifestieren, allerdings ist dieses Traumbild nicht materiell und von keiner Beständigkeit. Trotzdem spürt man seine Präsenz. Außerdem ist es ihr möglich die Seele eines Lebewesens in die Traumwelt von diesem zu bringen, wodurch eine schnellere und bessere Heilung sowie Erholung des Individuums möglich ist, aber auch einen seelischen Schaden verursachen werden kann, indem sie eine Alptraumwelt erschafft. Waffe: Zwei Ritualdolche aus blauem Kristall und ihre Traumbilder, die zwar keinen Schaden machen, aber ablenken können. Charakter und Umgebung: Kha'Tschirik Vanderhall ist Priesterin in einem Stamm von Menschen, welcher im östlichen Teil der Eiswüste angesiedelt ist. Durch die niedrigen Temperaturen sind die Lebensbedingungen schwer und sowohl Wasser als auch Nahrung sind rar. Sie ist seit ihrem 17. Lebensjahr Priesterin und versucht ihrem Stamm durch ihre Heilfähigkeiten zu Diensten zu sein. Obwohl sie von den gleichaltrigen Kriegern und Kriegerinnen nur im Notfall aufgesucht wird, da die meisten ihr Element fürchten, weil es ihnen sowohl ihre Herzenswünsche offenbart, die sich oftmals als etwas anderes entpuppen als ihnen lieb wäre, als auch ihre schlimmsten Alpträume und dunkelsten Geheimnisse, würde sie sich für ihren Stamm opfern. Kha'Tschirik sagt stets die Wahrheit und drückt sich klar und deutlich aus. Sie verschont niemanden vor der Realität und kann deshalb manchmal als taktlos bezeichnet werden, obwohl sie ein Gespür dafür hat was andere Leute fühlen. Beliebt ist sie besonders bei Kindern und den Ältesten, denen sie auf Wunsch ruhige Träume erschafft, worin die anderen Krieger allerdings kein Interesse zeigen, oder ihnen Geschichten erzählt und sie mit ihren Traumbildern beschäftigt. Sie ist sehr pazifistischer Natur und bevorzugt es Wesen zum Einschlafen zu bringen – töten würde sie nur im Notfall. Sie würde gerne mehr Anerkennung für ihre Arbeit bekommen und sehnt sich nach Freundschaft, was durch die allgemein durch Hunger und Kälte verursachte Anspannung und durch den von Vorurteilen gegenüber ihr geprägten Stamm allerdings unmöglich erscheint. Über den Tag hinweg besucht sie normalerweise die Kinder und Alten und bleibt allgemein in der Umgebung des Stammes um im Notfall sofort da zusein. Sie meditiert oft und übt sich darin ihre Traumbilder zu erschaffen und sie zu steuern. Außerdem verfügt sie über ein großes Wissen im Bereich Heilung. Sie hilft auch beim Zubereiten des Essens in dem sie die Kräuter verarbeitet und Tiere schlachtet und zubereitet – allerdings erst nachdem sie diese in einen Traumzustand gebracht hat in dem diese keinen Schmerz spüren. Aussehen: Sie hat langes, schwarzes Haar, das allerdings meistens unter ihrer hohen, dunkelblauen Kopfbedeckung verborgen ist, die mit einem Goldrand gespickt und von einelnen weißen Fäden durchzogen ist. Dies gilt in ihrer Kultur für das Zeichen einer Priesterin. Außerdem trägt sie eine blaue Kutte, die sie vor Kälte schützt und auch als Decke dient. Darunter trägt Kha'Tschirik ein weißes, schlichtes Kleid, welches ihr bis zu den Knien geht, eine einfache, weiße Stoffhose und warme, blaue Stiefel, welche ihr ebenfalls fast bis zu den Knien gehen. Sie hat sehr helle Haut und braune Augen mit einem stechenden Blick. Verzeiht mir, verzeiht mir... ich komme wieder, aber anders als geplant. Kha'Tschirik Der Schnee fällt an diesem Tag so dicht, das ich kaum zu atmen vermag, als ich meinen Fuß auf das frische Weiß setze. Die Stille liegt schwer über dem ganzen Lager, obwohl die Finsternis der Nacht langsam dem Licht der Sonne weicht und die ersten Krähen als schwarze Flecken im Morgenrot zu erkennen sind. Ich ziehe fröstelnd meine Kutte dichter an mich und färbe die Luft beim Ausatmen weiß. Durch den Winter wird unser Leben auch nicht gerade leichter. Ich beschleunige meine Schritte in Richtung der Kochstube, um bei der Zubereitung des Essens zu helfen, wie jeden Tag. Ich schlängle mich zwischen den einzelnen Hütten hindurch, deren Bewohner ebenfalls langsam zu Leben erwachen – erste Lichter von Fackeln leuchten durch die Fenster und irgendjemand hat auch schon das große Feuer in der Mitte des Versammlungsplatzes entzündet. Ein kleines Mädchen, ihr Name ist Jegrath Hawaret, späht durch die beschlagenen Scheiben zu mir heraus und winkt mir schüchtern zu und verschwindet gleich wieder. Hoffentlich bekommen jetzt nicht auch noch die Kleinen Angst vor mir, aber vielleicht war es auch nur allmorgendliche Schüchternheit. Als ich die Kochstube erreiche schlägt mir sofort der Duft nach warmer Suppe entgegen und nach getrockneten Kräutern, die wir im Sommer gesammelt haben. Die Hütte ist eigentlich immer warm, da das Feuer durchgängig brennt. An besonders kalten Tagen sitzt hier das ganze Dorf zusammen und versucht sich möglichst warm zu halten. In der Mitte des Raumes steht ein riesiger Kessel in dem normalerweise Suppe gekocht wird. An den Wänden stehen einige Tische und Bänke an denen die Zutaten verarbeitet werden. An einem sitzen zwei weibliche Kriegerinnen, die Kartoffeln schneiden und sie, sobald ihr Korb voll ist, zu dem großen Topf in der Mitte bringen. Ein zwölfjähriger Junge nimmt fast schon gelangweilt und ziemlich teilnahmslos ein Huhn aus. Ich bekomme von der Köchin wortlos eine Schüssel mit Teig in die Hand gedrückt und setze mich damit zu den beiden Kriegerinnen, die kurz ihr Gespräch unterbrechen, sich dann unauffällig von mir abwenden und sich ohne mich zu beachten weiter zu unterhalten. Ich wende den Blick auf den Brotteig und beginne möglichst sorgfältig mehrere Laibe zu formen und sie nebeneinander auf dem Tisch anzuordnen, solange bis die Tür aufgerissen wird und ein fünfjähriges Mädchen hereinspringt, direkt auf mich und meine Brotlaibe zu. „Kha'Tschirik, Kha'Tschirik, ich hab von einem Schaf geträumt und es war so toll und ich mag es wieder sehen. Es war grau und hat die ganze Zeit mit mir gespielt und ich will auch so ein Schaf haben. Und ich mag es wieder sehen. Könntest du bitte, bitte, bitte, bitte...?“ Sie schaut mich flehend an, wohl wissend das ich ihr den Wunsch so wie so erfüllen werde. „Natürlich werde ich das tun, kleine Bel'lina.“ Ich wische mir die Hände an meiner Kutte ab und lege ihr dann meine Hand sanft auf die Stirn. Sie schließt die Augen und ich beginne ihre Traumbilder zu sehen und zu fühlen, ihre Träume durchfließen mich als ein warmes Prickeln. Kinderträume von glücklichen Kindern sind wunderschön. Eine warme Welt baut sich vor meinem inneren Auge auf, es ist Frühling, Blumen blühen dicht auf dicht und eine weite Wiese erstreckt sich vor mir, über die kleine Insekten schweben. Mitten auf der Wiese steht das kleine Schaf, höchstens drei Füße groß, mit sauberer und flauschiger grauer Wolle. Es blinzelt mich aus sanften schwarzen Augen an. Ich schließe meine Hände um den weichen Flaum und stelle mir vor wie es um Bel'lina gallopiert. Dann bin ich erneut in der Küche an dem Holztisch. Das kleine Schaf aus dem Traum schnuppert an der Hand von dem kleinen Mädchen und schwebt ein paar Zentimeter in der Luft. Es mäht leise und stolziert vor ihr im Raum. Sie jauchzt vor Freude. „Vielen Dank Kha'Tschirik Vanderhall“ Und schon ist sie wieder mit dem Schaf im Schlepptau aus der Küche verschwunden. „Das sie es wagt ihre Hexereien auch noch an Kindern auszuüben.“ flüstert eine der Frauen, sodass ich es gerade noch so hören kann. Ich beschließe es zu ignorieren, so wie immer eigentlich und arbeite einfach stur weiter. Sobald das letzte bisschen Teig verbraucht ist, schiebe ich die Laibe in den Ofen und verschwinde zurück in meine Hütte.
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ItashaOtaku
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(11/3/2013 5:42:37 PM)Dimir Nachdem wir Andate über unsere neuen "Gegner" Ryokina und Arachne informiert haben, ziehen wir uns wieder zurück, um uns wieder mit den anderen zu treffen. Derweil haben wir in dem Zwergendorf Lebensmittel gefunden und haben so mehr Energie, um zu rennen. Nach einigem Suchen finden wir die Höhle auch gleich und wuseln nun denselben Gang hinunter, den auch die anderen zwei genommen haben. Schon bald ist das Dorf in Sicht. Es wäre jetzt unklug, sich im Dorfzentrum zurückzutransformieren, denn das würde Aufsehen erregen. Daher rennen wir in eine dunkle Gasse und transformieren uns dort in mich zurück. Als ich aus der Gasse komme, ernte ich verwunderte Blicke; einige drehen sich auch weg...ich bin zwar ein Verräter, aber sehe ich wirklich so kriminell aus, nur weil ich aus einer dunklen Gasse komme? Ohne weiter darüber nachzudenken, gehe ich weiter. Gerade als ich um ein Restaurant nach rechts biegen will, um zum Dorfzentrum zu gelangen, stosse ich mit einer Person zusammen. Ich war etwas verwirrt und öffne die Augen wieder. Und blicke in das Gesicht Ryokinas! "Lange nicht gesehen :)", lautet meine Begrüssung an sie. ______________________________________________________________________________________________________________________________________________________________ Sry Ita, aber ich kann auch nicht die ganze Zeit warten, sonst hättest du alles durcheinander gebracht.
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Ryokina
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(11/4/2013 4:09:22 PM) Ryokina Ich suche jetzt schon den ganzen Tag nach Dimir und nirgends ist er zu finden. Vielleicht sollte ich mich mal auf die Suche nach einem Gasthaus machen. Ich glaub ich hab da eins gesehn also auf gehts. Ich rempel ausversehn einen Mann an und bin nach einer kurzen Entschuldigung schon beim Weitergehen, als ich eine bekannte Stimme hinter mir höre. "Lange nicht mehr gesehen". Verwundert drehe ich mich um und sehe Dimir vor mir. "Dimir!" Freudig umarme ich ihn. "Arachne ist jetzt in der Ausbildung und ich hab dich schon den ganzen Tag gesucht! Aber was hast du eigentlich so erlebt? Komm wir gehen zum nächsten Gasthaus und reden da!" Schnell ziehe ich Dimir hinter mir her. Arachne Als ich wieder aufwache und mich umsehe liege ich auf dem Bett. Walt muss mich wohl rübergetragen haben. Jetzt schnitzt er was. Als ich mich aufrichte blickt er erstaunt zu mir rüber. "Oh, Arachne! Du bist wach! Danke nochmal du hast mir das Leben gerettet. Oh noch was, könntest du bitte Wasser vom Fluss holen? Ich jage uns in der Zwischenzeit ein wenig Wild und schnitze dann weiter". "Was schnitzt du denn?" "Deinen Bogen. Oder mit was willst du schiessen?" "Ok stimmt. Wo ist der Eimer?" "Draußen vor der Hütte". Ich gehe raus, nehme den Eimer und schlender zum Fluss. Immer darauf achtend, ob ich etwas höre, denn vielleicht sind noch welche von den Gestalten im Wald. Aber bald fällt mir ein, dass der Fluss ziemlich weit weg ist und ich laufe schneller. Als ich beim Fluss ankomme fülle ich den Eimer. Als ich so in den Fluss schaue erinnere ich mich daran, wie ich vor fast einem Jahr zur Spinnenfrau wurde. Da kommt mir eine Idee. Ich könnte doch den Eimer als Spinnen zurück tragen. Als los. Ich versuche es aber es klappt irgendwie. Mh... vielleicht bin ich nur ein wenig eingerostet. Ich versuche es ein paarmal aber es klappt nicht. Hat Ryokina nicht irgendwas gesagt, dass mein Kopf genäht wurde? Vielleicht hat mich das blockiert. Ich hab da eine Idee wie ich das ganze wieder loswerde, aber das hat ein gewisses Risiko. Aber erstmal trage ich den Eimer zurück. Dabei merke ich, dass er ziemlich schwer ist. Damit kann ich meine Muskeln ein wenig trainieren. Als ich endlich wieder bei der Hütte angekommen bin, trage ich das Wasser rein. Als ich losging, war es noch morgen, doch jetzt ist es Mittag. Auf dem Tisch liegt ein großes Stück Fleisch, dass Walt mit seinem Messer in mehrere Teile geteilt hat. Wir braten es über dem Feuer und trinken dazu etwas. Ich sage Walt ich gehe ein wenig hinaus und er meint ich solle bald zurück sein. Eilig renne ich raus und schaue mich nach einer Höhle um. Ich laufe ein wenig herum und sehe schließlich eine Höhle. Langsam gehe ich hinein und schaue mich um. Mh... Mist ich hab keinen Behälter mitgenommen. Naja. Ich nehme mein Oberteil, knote es zusammen und sammle die nötigen Spinnen ein. Dann laufe ich mit dem Hemd in der Hand zur Hütte. Ich schlüpfe in die Hütte und suche einen Behälter für die Spinnen, während Walt mich verwundert anschaut. Schließlich finde ich doch noch einen Behälter und stopfe die Spinnen schnell rein, während ich mein Hemd wieder anzieh. "Arachne, da bist du ja. Was hast du denn grade da gemacht?" "Och nur ein paar Spinnen gesammelt". "Ok... naja egal. Ich hatte Besuch,wegen deinem Pferd. Komm mal mit!" Walt führt mich nach draußen. Er schwingt sich auf sein Pferd und zeigt mir, dass ich ihm folgen soll. Er reitet los, und schnell renne ich ihm hinterher. Ich renne ungefähr eine halbe Stunde, bis Walt endlich hält. Vor uns ist ein kleiner Vorstand. "Ah, da seid ihr ja! Du bist also Arachne!" Schnell schaue ich mich um. Hinter uns steht ein Mann, mit einem kleinen Pferd. Es ist wie Walts Pferd, bloß dass es noch kleiner ist. "Hier ist das Pferd für dich Arachne. Komm her dann sag ich dir das Passwort!" Mein Pferd? Das gehört mir? Und was für ein Passwort? Verwundert schaue ich Walt an, der mir sogleich eine Erklärung gibt. "Das ist ein Waldläuferpferd. Sie sind zwar klein, aber dafür kräftig und extrem schnell. Sie lassen nur die auf sich, die ihnen schonmal das Passwort gesagt haben, alle andern werfen sie sofortig ab, wenn sie es versuchen. Geh ruhig zu Sedak hin. Er züchtet diese Pferde." Langsam laufe ich zu dem Mann hin. „Sadam“, flüstert er mir ins Ohr. Vorsichtig gehe ich zu dem kleinen Pferd und flüstere es ihm ins Ohr. Das Pferd schnaubt verstehend. „Wie wirst du es nennen?“, fragt mich der Mann. „Joy!“, antworte ich entschieden. „Oh ein wahrhaft schöner Name“, meint jetzt auch Walt. „Nun denn, versuch ruhig ihn zu reiten! Gesattelt ist er ja schon!“ Unsicher schaue ich das Pferd an. Walt braucht mich nicht hochzuheben, weil Joy klein genug für mich ist. Vorsichtig steige ich in den Steigbügel. Joy lässt mich gewähren. Ich fasse an den Sattel und ziehe mich hoch. Als ich oben sitze kommt mir Joy gar nicht mehr so klein vor, aber dennoch setze ich mich gemütlich in den Sattel und nehme die Zügel. „Du musst die Zügel in 2 Fäuste nehmen. Dann machst du den kleinen Finger und den Daumen unter die Zügel und setzt dich so aufrecht hin, dass deine Füße von hinten gut in den Steigbügeln sitzen.“ Ich versuche es möglichst gut. Faust, Daumen und kleiner Finger drunter, aufrecht hinsetzen und Füße von hinten in den Steigbügel. Sedak scheint fürs erste Mal einigermaßen zufrieden mit mir zu sein, denn er schnalzt und das Pferd setzt sich in Schritt. „Um zu lenken musst du die Zügel in die entgegengesetzte Richtung von der in das das Pferd gehen soll ziehen, aber pass auf, dass du die Haltung nicht veränderst!“ Ohne es zu merken, bin ich ein wenig zusammengesackt. Ich setze mich wieder aufrecht hin und versuche das Pferd zu lenken, was sich als nicht mal so einfach herausstellt. Vorsichtig lenke ich Joy nach rechts und er gehorcht sogleich. Ich soll erst einen Kreis und dann ein Viereck und andre Sachen reiten, was ich ziemlich gut hinbekomme, denn Joy reitet ja nur im Schritt. „So, das reicht für heute, denn ihr wollt sicher bald essen.“ Ich will gerade absteigen, da hält Walt mich davon ab. „Halt, wir nehmen Joy mit zur Hütte. Er schläft dann neben meinem Pferd, dass übrigens Arty heißt. Ich bind dich an, solange du noch nicht richtig reiten kannst“. Er bindet Joy hinten an Arty an und wir reiten zurück zur Hütte. Walt geht Jagen, während ich mich erstmals hinlege und ausruhe.
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Coragna
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(11/4/2013 9:09:18 PM)Kha'TschirikIch scheine gerade erst begonnen zu haben die Wärme in meiner Hütte zu genießen, da wird die Tür heftig aufgerissen und Newelya, eine Kriegerin mit verfilztem, schwarzen Haare stürtzt mir fast entgegen. In ihrer Hand ist ein ziemlich tiefer Kratzer aus dem dunkles Blut dringt, dass hinunter tropft und den Holzboden besudelt. Sie keucht atemlos und ich öffne so schnell es geht die große Holzkiste, in der die Verbände aufbewahrt werden und nehme einen heraus. Als ich bei Newelya ankomme und ihr den Verband um die Hand legen will, schüttelt sie ihren Kopf, atmet tief durch und bringt unter Anstrengung einige Worte heraus: „Ich... ich brauche keine Hilfe... draußen... vor dem Lager... geh.“ Ich schaue sie unsicher an. „Aber du bist...“ Ich setze erneut an ihr den Verband um die Hand zu legen. Sie reißt ihn mir schon fast aus der Hand und beginnt sich selbst zu versorgen. „Geh.“ Nachdem ich mir Verbandszeug und Blätter, die gegen Schmerzen helfen in die Tasche meiner Kutte gesteckt habe, stürze ich nach draußen in das Schneegewimmel. Ich taste noch im Rausrennen, ob meine Dolche fest in meinem Gürtel sitzen, auch wenn ich es möglichst vermeiden werde zu töten. Schon bei dem Gedanken daran dreht sich mir der Magen um. Es dauert nicht lange und ich erreiche, die Hände fest um den Griff von einem meiner Dolche gelegt, den Eingang des Dorfes. Ich kann nichts sehen, doch links hinter dem Hügel neben dem Dorf dringt Kampfgeschrei zu mir hinüber. Eine Blutspur, die sich rot auf dem leuchtenden Weiß abzeichnet, kreuzt meinen Weg, als ich fast über meine Kutte um die Ecke stolpere.Ein Monstrum steht dort und schlachtet unsere Krieger dahin. Es ist ein mammutähnliches Wesen, welches allerdings nur aus Knochen zu bestehen scheint, an denen nadelspitze Eiszapfen herabhängen, einige bereits mit Blut von meinem Volk beschmutzt. Aus dem Rücken ragen ebenfalls mannshohe Eiszapfen, die man wegen dem dicht fallenden Schnee kaum erkennen kann. Zwei scharfkantige Stoßzähne ragen aus dem gigantischen Kiefer des Viehs heraus, welches gerade dabei ist einen Krieger etwa fünf Meter weit in den Schnee zu schleudern. Er bleibt liegen und bewegt sich nicht mehr. In der Mitte, dort wo eigentlich das Herz sein sollte, befindet sich ein Stein, der mehr an Kristall als an Eis erinnert. Ich renne zu demjenigen der weggeschleudert worden ist und lege meine Hand auf seine Brust. Sein Herz schlägt noch, aber er scheint schwer verletzt zu sein. Ich lege die andere Hand auf seine Brust und er sinkt in einen tiefen, heilenden Schlaf. Ein geringer Schmerz zieht sich durch meine Schläfen, ich musste lange niemandem mehr auf diese Art helfen, meistens reichen die normalen Medikamente und die anderen fürchten sich oft vor meinen Fähigkeiten, sodass ich es möglichst vermeide. Die Wunden des Mannes beginnen schon geringfügig zu heilen und ich lasse ihn im Schnee liegen. Das mag zwar nicht die beste Lösung sein, aber eine Erkältung ist allemal besser als durch die Verletzungen zu sterben. Ich laufe zu zwei weiteren Verletzten, die mühevoll aus der Reihe der Kämpfen kriechen. Der eine ist besonders übel zugerichtet, anscheinend wurde er von einem Eiszapfen in der Hüfte getroffen. Ich gebe ihm die Hand, ziehe ihn auf das unverletzte Bein und stütze ihn bis wir noch ein Stück weiter weg sind. Dann renne ich zurück um den anderen zu holen, der allerdings zum Glück schon wieder auf beiden Beinen steht. Er hält sich das Gesicht. Als wir bei dem anderen ankommen, gebe ich ihm schnell ein Stück Verband zum Säubern der Wunde, dann wende ich mich dem anderen zu. Er keucht und Blut benetzt seine Hand und durchweicht seine Hose. Der Eiszapfen steckt nicht all zu tief im Fleisch, doch es wird reichen um eine hässliche Narbe entstehen zu lassen. Ich lege ihm meine Hand auf den Kopf und bevor er protestieren kann ist er schon im Land der Träume. Ich nehme mir ein Stück Verband, halte die Luft an und ziehe dann den Eiszapfen aus dem Bein. Der Körper des Schlafenden zieht sich fast so heftig zusammen wie mein eigener. Ich war schon immer sehr empathisch. Dann dringt Blut aus der Wunde und ich beeile mich einen Druckverband um das Bein zu legen. Zwar müsste die Wunde genäht werden, doch dafür ist jetzt zu wenig Zeit. Als ich den Blutfluss einigermaßen gestoppt habe, sind etwa fünf Minuten vergangen, in denen hinter uns ununterbrochen versucht worden ist das Mammut zu töten. Ich stehe auf und lasse den Schlafenden liegen, während der andere schon wieder im Kampf ist. Das Mammut bäumt sich auf und schleudert einen der Männer, der versuchen durch die Rippen hindurch an das Herz zu kommen mit er Seite der Stoßzähne weg. Ein Weiterer kann einen Angriff mit einem Schild stoppen, doch das Mammut bäumt sich auf und zermalmt ihn fast mit seinen Füßen unter sich. Ich fühle mich ein bisschen so, als ob ich im Weg stehen würde, ich habe keine Ahnung was ich tun soll. Eine Rippe des Mammuts bricht und splittert ab, es gibt ein lautes, schmerzerfülltes Geräusch von sich und scheint vor Schmerz und Wut noch größere Kräfte zu entwickeln. Es rennt die erste Reihe von Kriegern nieder, die hektisch versuchen auszuweichen. Wenn dieses Ding Schmerz fühlen kann, ob es dann auch Träume hat? Ein Versuch wäre es wert... auch wenn es mich das Leben kosten könnte. Als die Krieger einen weiteren Versuch starten das Biest zu bezwingen, nähere ich mich ihm von hinten. Ich sprinte zu der verletzten Seite des Tieres, deren Eiszapfen mir trotzdem noch spitz entgegenragen. Dann wage ich den Sprung, klammere mich an der verletzten Rippe fest, und ziehe mich ins Innere. Meine Kutter reißt an meinem linken Arm und ein scharfer Schmerz durchzuckt mich, aber ich bin sicher. Vorsichtig taste ich mich näher an das Herz heran, den weißen Eisblock, und lege meine zitternden Hände an ihn und versuche gleichzeitig mein Gleichgewicht zu halten, während es noch immer versucht die Leute aus meinem Stamm umzubringen. Er spüre ich rein gar nichts, dann durchströmen mich wie in einer Trance Bilder. Erst einige Gute... ein Haufen Futter, von weichem Fell und einem normal pochenden Herz in der Brust, von kleinen, flauschigen Mammutbabys und von schneesturmfreien Tagen. Danach folgen Bilder von den Knochen und von den Eiszapfen... und schließlich – endlich – eine Angst, bei der das gesamte Bild beginnt zu Zittern. Ein riesiges Wesen taucht in meinem Traum auf, es ist umgeben von einem Ring aus Feuer, hat drei Köpfe und ist etwas doppelt so groß wie das Mammut, was ja schon von immenser Größe ist. Es sind Schlangenköpfe, die sich mit einem Zischen auf das Mammut im Traum stürzen, welches schutzlos ausgeliefert auf einem Felsen sitzt und sich nicht bewegen kann. Ich nehme das Bild in mich auf, verinnerliche es, atme es ein. Dann springe ich aus dem Brustkorb des Mammuts, renne direkt vor es und lasse das Bild aus mir herausströmen. Der Schatten der drei Schlangenköpfe kriecht in das licht, gibt ein lautes, bedrohliches Züngeln von sich und windet sich in größte Höhe. Die Krieger schreien auf und ducken sich und laufen weg, während das Mammut einen angsterfüllten Laut von sich gibt. Das kalte Feuer peitscht über die Landschaft und das andere Biest macht ein paar Schritte rückwärts. Einer der Köpfe stößt vor, bäumt sich auf und ein Tropfen von Gift tröpfelt von dem Zahn der Schlange auf den Boden, wo er ins Nichts verpufft. Ich hebe die Arme und lasse das Traumbild nach vorne stoßen. Das Mammut kehrt um und rennt so schnell es kann weg, der gesamte Erdboden scheint zu Beben und die Schmerzen hinter meinen Schläfen scheinen unerträglich zu werden. Als ich erschöpft zu Boden sinke, schlummern auch die Schlangen ein, lassen sich zu Boden gleiten und versinken zurück in die Welt der Träume.
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(11/4/2013 9:37:41 PM)AvielataMit schnellen Schritten rannten wir durch die verwinkelten Gänge der Festung. Keiner von uns beiden wusste wo wir nach der Nekromantin suchen sollten, doch der Thronsaal erschien uns am wahrscheinlichsten. Firusha deutete auf einen Gang zu unserer linken. „Da lang, ich hab da so ein Gefühl.“ Ich nickte und wir rauschten um die Ecke. Vor uns tauchte Eine große Halle auf an dessen Ende ein etwa drei bis vier Meter hohes Tor uns den Weg blockierte. Schlitternd kamen wir zum stehen und gönnten uns einen kurzen Augenblick der Ruhe. Ich atmete noch einmal tief durch, dann stieß ich das Tor auf. Ein kalter Luftzug wehte uns entgegen und leises Lachen erfüllte den Raum als wir eintraten. Mit einem lauten Krachen schloss sich das Tor. Ich zog meine Sense, die inzwischen an einer Art Halterung an meinem Rücken befestigt werden konnte, die Firusha mir vor einiger Zeit überreicht hatte. Mit langsamen gezielten Schritten gingen wir den Raum entlang. Ein Thron aus schwarzem Metall am Ende des Raumes fiel mir ins Auge und vorsichtig näherte ich mich diesem Meter für Meter. Im Raum waberten finstere Schatten umher und kein bisschen Licht drang durch das große Fenster hinter dem Thron in den Saal hinein. Je näher ich dem Thron kam, desto deutlicher konnte man die weißen Wölkchen sehen, die sich beim ausatmen vor meinem Mund bildeten. Eine unnatürliche Kälte breitete sich im Raum aus, doch ich spürte sie nicht, Langsam strich ich mit meiner Hand über den Thron und funken knisterten an meinen Fingerspitzen. Ein leises Rascheln ertönte hinter mir und instinktiv drehte ich mich herum und riss die Sense nach oben. Ein Schwert das aus demselben Metall zu bestehen schien wie der Thron krachte auf den Sensenstiel. „Der junge Lord Dämmerzinne ist also nun endlich eingetroffen. Ich hatte schon früher mit euer Gnaden gerechnet.“ Vernahm er eine weibliche Stimme aus den Schatten die vor Spott nur so troff. Ich drückte mit meiner Sense gegen das Schwert und stieß den Angreifer weg. Die Schatten verflüchtigten sich und ich blickte in das Gesicht einer hübschen jungen Frau, die ein langes schwarzes Kleid mit einem tiefen Ausschnitt trug. „Gefällt euch was ihr seht?“ fragte die Frau mit einer verführerischen Stimme. Mein Blick huschte durch den Raum und ich erkannte Firusha, die bewusstlos von mehreren großen Skelettkriegern festgehalten wurde. „Das mir gefällt was ich sehe ist nicht gleichbedeutend damit, dass ich euch verschonen werde für das was ihr getan habt.“ Und mein Blick verhärtete sich bei diesen Worten als er zu der jungen Frau zurückwanderte.
Scheiß auf Schule, ich werd Elementkrieger!
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(11/4/2013 10:00:31 PM)Kreck "Jeff!" ruft mich jemand. "Jeff, du Faulpelz! Komm aus der Matte!" brüllt er indem sich der Schrei nähert. Ich liege hier auf einer Matte in einem Zelt. Nicht besonders schick eingerichtet aber mit der Matte und sonst nichts reichts. "Jeff! Man!" Ein Mann kommt reingestürmt ohne aunzuklopfen was schlecht geht...bei einem Zelt...trotzdem. Denn Mann kenn ich das ist Rasur. "Man Rasur! Hau ab!" schnauze ich. "Jeff! Raus da. Boss ist schon wütend genug auf dich. Auch wenn du sein bester Kämpfer bist. Komm!" schon schwindet er durch den Ausgang weg. "Boss...pff." murmle ich in das Kissen. Draußen tobt und klackert es überall. Über das ganze Lager kämpfen, üben und schmieden Leute. Das Lager der roten Bären. So wie das hier aussieht bereiten sie sich vor. Auf was? "Jeff! Du Hohlkopf! Zeig diesen noch hohleren Köpfen wie man hier kämpft, du Hohlkopf!" Das ist mein Boss, Waffenmeister Frask. Ein guter Kämpfer aber sehr beschränkt mit seiner...hm Wortwahl. "So, Hohlköpfe! Achtet was Jeff macht!" Er lotzt mich zu sich. Um ihn stehen mehrere Anfänger, fast noch Kinder. "Jeff!" schreit er und deutet auf eine Strohpuppe die neben anderen Puppen gereiht ist. Natürlich weiß ich was er verlangt. Ein Knietreffer gefolgt von linker und rechter Arm und dann denn Kopf einschlagen. Doch bevor ich loslege: "Jeff, du bist doch so gut, Hohlkopf! Zeig uns mal was anderes! Etwas Besonderes!" Wie er denn Schluss betont gefällt mir nicht. Ich ziehe mein Schwert. Es ist leicht gebogen und ähnelt dadurch nicht einen Langschwert. Sieht aus wie ein Krummsäbel. Meine Beine positionieren sich zur Kampfstellung. "Los!" brüllt Frask. Mit einem Sprint rase ich auf die Puppe zu. Renne vorbei und schneide dabei durch die Niere. Schnell drehe ich mich und hole mit dem Heft aus gegen den Kopf. "Jeff! Das war bescheuert, du Hohlkopf!" schreit Boss. "Aber...macht es nach übt es als wären es echte Krieger und keine hohlköpfige Strohpuppen! Los!" er hetzt die ganzen Anfänger zu den Puppen und wendet sich mir zu. "Jeff. Was denkst du machst du hier? Nur weil du mein Bester Kämpfer bist plusterst du dich hier auf wie ein... ein..." "Hohlkopf?" beende ich seinen Satz mit einem Grinsen. "Wer ja nicht frech, du...ähm Mistkerl!" Er haut ab. Man ich hasse ihn wie kann so ein Typ so eine Hohe Position haben? Eine Weile schlender ich durch das Lager beobachte wie jemand Schwerter aller Art schmiedet oder Rüstungen die so schwer sind wie ich wiege, wer kann sowas tragen? Dann gegen Abend rennt Rasur auf mich zu. "Jeff komm mit! Ich hab was Nettes gefunden was dein trüben Verstand weckt."
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Ryokina
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(11/5/2013 5:32:47 PM) Arachne In gleichmäßigem Schritt laufe ich durch den Wald. Der Regen prasselt mir ins Gesicht und der Wind zieht fast meine Kapuze weg. Ich schmiege mich noch ein wenig mehr in meinen grün-braunen Mantel. Endlich ist es soweit! Seit 2 Monaten trainiere ich jetzt schon für diese Prüfung! Als Waldläufer muss man ausdauernd sein, denn im Falle einer Flucht muss man schnell sein. Und natürlich muss man auch reiten können. Die Spinnen sind jetzt in meinem Kopf. Haben die Naht aufgerissen und die Spinnen ausgetauscht. Dafür musst ich ne Woche im Bett liegen. Ich laufe zwischen den zwei Bäumen hindurch, ducke mich wegen einem Zweig, schlittere unter dem schrägen Baumstamm durch und höre schließlich das alt bekannte Schnauben. Alles wie beim Training. Ich biege nach rechts ab, springe auf Joy und rase im Galopp durch den Wald. Diese Pferde sind echt gut. Über den Baumstamm und dann zur Wiese. Dort Schrittveränderung ausführen und damit hören, woher Walt kommt. Tacklack, tacklack… Ein kurzes Drücken der beiden Schenkel und schon wechselt Joy den Schrittrythmus. Ich höre rechts ein kleines Klackern und dann wieder nichts. Walt hat sich mir angepasst, aber der Moment hat gereicht. Ich lenke Joy nach rechts wieder hinein in den Wald um Walt zu täuschen. Dann aber ziehe ich urplötzlich die Zügel nach oben. Wenn walt davor dort war, dann ist er jetzt… da! Joy tänzelt kurz im Kreis und galoppiert dann wieder weiter. Ich denke schon ich hätte Walt gefasst, als es hinter mir pfeift. Schnell drehe ich Joy um und lasse ihn im Trab zurücklaufen. Langsam gleite ich von dem Sattel und gehe enttäuscht auf Walt zu. „Naja, das mit dem Hören hast du zwar noch nicht so gut hingekriegt, aber das ist auch nicht so wichtig. Du hast die Prüfung bestanden. Aber üb noch, dass du keine so eindeutige Spur, beim Baumstamm hinterlässt und reite leichter auf Joy, damit deine Spur schwerer zu erkennen ist.“, meint Walt nur. Naja. Aber jetzt macht mich etwas anderes neugierig, denn Walt hat etwas hinter seinem Rücken versteckt. „Was ist das?“, frage ich interessiert. Walt zeigt seinen Arm und in seiner Hand ist…. Ein Langbogen, genau auf mich angepasst. Wow. „Ist der für mich? Aber bin ich denn schon so weit? Ich hab die Prüfung grade doch voll vermasselt! Man hat mich viel zu arg gehört und es wäre ein leichtes gewesen, mich bei dem lahmen Tempo zu verfolgen.“ Seufzend legt mir Walt die Hand auf die Schulter. „Arachne, du bist ein Lehrling und erst 8 Jahre alt. Das was du gerade gemacht hast, war für dein Alter exzellent. Um so gut wie ein richtiger Waldläufer zu sein, braucht man jahrelange Übung! Außerdem kann man nie früh genug mit dem Bogenschießen üben anfangen. Aber jetzt ruh dich erst mal aus und nach dem Mittagessen, übst du noch ein wenig auf der Wiese mit Joy, damit deine Spur schwerer zu erkennen ist“. Naja. Dann eben so. Ich laufe rüber zu Joy, schwinge mich mit dem Bogen auf dem Rücken in den Sattel und will gerade losreiten, als walt mich zurechtweißt. „Du musst den Bogen immer vor dir im Sattel haben. Du solltest nachher auch üben einhändig zu reiten, denn das ist gar nicht mal so einfach. Ich lege den Bogen nach vorne und sehe, dass Walt mir einen Köcher hinhält. Stimmt ja. Ich nehme ihn über den Rücken und gemeinsam reiten wir zurück zur Hütte, während ich unbeholfen versuche einhändig Joy zu kontrollieren.
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(11/5/2013 6:48:07 PM)Kreck Rasur führt mich hinter ein Zelt, ich glaube das der Küche. Rasur hebt hinten die Zeltwand hoch. Ich erkenne das er eine kleine Mulde in den Boden gegraben hat und einige der Festhalt-Dinger für das Zelt entfernt hat. So kann man gerade noch unten durchschlüpfen. "So, jetzt leise." flüstert er sobald wir drin sind. Er deutet auf eine Tür links. "Da ist der Koch, er kommt alle paar Minuten um Zutaten zu holen." munkelt er mir zu. "Nur nicht das Bier, den Wein und sonst was." zwinkert er. Er schleicht sich rüber zu einigen Kisten die unter einem Regal wo allerlei Zutaten für die Kochkunst sind. Rasur der haarige Kerl schnappt sich die erste große Kiste und schiebt sieunter die Mulde raus ans Tageslicht. "Ich sag dir das Zeug hat seid mindestens fünf Jahren kein Tageslicht gesehen. Es wäre nur gnädig." "Hab ich gesagt ich bin dagegen?" grins ich ihn an. Seine Miene wird ernster:"Du stehst Schmiere! Hopp an die Tür." murmelt er. Auf Zehen pirsche ich mich an die Tür die einen spaltweit immer umher schwingt, da sie keine Verriegelung hat. Ab und zu sehe ich wie sie der Koch hin und her bewegt, springt und fliegt. "Wo sind die Zwiebeln?" schreit der weißgekleidete kleine Mann. Meine Reaktion lässt mich nicht im Stich und ich handle schnell:"Rasur, er kommt!" "Ahhh, da sind sie!" hör ich gleich danach. Rasur ist immernoch in Starre. "Fehlalarm." gebe ich ihm nur. "Fehlen keine Zwiebeln sondern Knoblauch, warte ich hole sie schnell." Wieder lässt mich mein Geschick nicht hängen: "Weg! Weg!" brüll ich leise. Rasur schnappt sich noch eine Kiste und hechtet durchdas Loch. Gefolgt von mir mit einer Kiste voll Wein. "Knoblauch, Knoblauch...Knob...Knob." hör ich nur noch gedämpft. "Geschafft!" ruft Rasur als er die letzte Kiste auf die anderen stapelt. Ich hab in der zwischen Zeit ein Feuer gemacht im Wald. Die Lichtung ist einfach perfekt für einen Saufabend. Andere "Gäste" sind auch da. Einige Anfänger und auch Hochrangige wie Frask. Nur der ist nicht da Autor sei Dank. "Los brecht die Kisten auf!" Die ersten Kisten werden geleert und jeder bedient sich kräftig. Ich hab mir zwei Weinflaschen geschnappt und ein Bierfass weggerollt. Etwas außerhalb beobachte ich das Getanze, Gesaufe und Gejubel auf meinem Bierfass das ich mit den zwei Weinflaschen die ich schon leer hab immer wieder fülle. "Hey, Jeff! Toll das du so mitfeierst!" kommt Rasur angetrollt. "Ich will nur nicht zu viel trinken, immerhin sind wir eigentlich mit der Wache dran." gebe ich zu. "Ach komm seid acht Jahren ist hier nie was passiert. Außerdem, nicht viel trinken zwei Weinflaschen und mindestens 2 Liter Bier? bist du ein Meister im Trinken?" fragt er mit schlechtem Atem. "Ich bin eben trinkfester, so wie du es niemals sein wirst!" lach ich ihn an. "Ich bin fleißig am üben." redet er lautstark damit er den Tumult hinter sich übertonen kann. "Komm mit! Hab Spaß heut Nacht wird sich keine Waffe rühren!" mit dem Satz hat er mich und schluedert mich in das Getümmel. Gepackt von der Freude der anderen gebe ich nach und trinke mehr. "Ahhh....mein Kopf." denke ich mir nur als ich aus dem Schlaf herauskomme. Gerade als meine Hände zum Kopf wandern und ihn durchzukneten merke ich wie Blut an meinen Händen klebt. Noch halb verschwommen erkenne ich die Leichen, das Blut und das Feuer. Verdammt! Wir wurden angegriffen. "Rasur!" schrei ich und halte meinen Kopf vor Schmerzen. "Rasur!" wieder dröhnt er imKopf. "Rasur! Verdammt!" brüll ich aus Verzweiflung und Schmerzen. "Krrghh...hier..argh." stöhnt jemand.Ich folge den lauten und komme zu einem blutigen Körper. "Hey, Jeff. Hier." Da liegt er ohne den rechten Arm und blutgetränkt als hätte er drin gebadet. "Wache halten...ha ha ha *blut kotzt*"lächelt er vor Ironie. "Rasur, komm! Du schaffst das noch." und versuch ihn hoch zuheben. Was misslingt da er fast dreimal soviel wiegt wie ich. "Trottel, ich schaff das nie und nimmer! *keuch* Du weiß gar nicht...wie sich das anfühlt." Eine Träne bildet sich an meinem Auge. "Das einzige was ich noch weiß ist wie sie uns einfach überrannt haben. Ich hatte nicht mal Zeit meine Waffe zu zücken. *Hust* *Blut kotzt* Sie haben einfach jeden abgeschlachtet, wie eine Sense Weizen. Furchtbar das Gemetzel. Mich durchbohrte ein Speer gleich draufwurde mir der Arm noch abgetrennt. Ob das Lager das überstanden hat weiß ich nicht...es tut mir so Leid, Jeff...es tut...mir...." Seine Augen weiten sich und bleiben starr. Sofort renne ich zum Lager zurück. Schon aus der Ferne erkenne ich Rauch. Scheiße! ich renne weiter. Der Platz ist total verwüstet. Nichts steht mehr da wo es war und überall Leichen. Überall Feuer, Blut und zerbrochene Waffen und Rüstungen. "Hey dahinten ist noch jemand!" rufen zwei in blaugekleidete Personen. Ich erkenne das Wappen der Blauen Falken doch es scheint zu spät. Etwas erwischt mich am Hinterkopf. "Haben wir dich, he he!" höre ich noch hinter mir als ich falle und mir das Augenlicht schwand.
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- Alinea
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(11/6/2013 4:22:27 PM)Xashibel „Wartet!“, tönt es vom Steg herauf, gerade als die Matrosen die Planke einziehen wollen. „Ich komme mit!“ „Rin!“, rufe ich aus, als ich die Gestalt erkenne, die hastig an Bord kommt. „Ich dachte, du bleibst beim Clan? „Das habe ich gesagt, ja.“, bestätigt die Werwölfin und zuckt schnippisch mit den Ohren. „Aber ich glaube, ihr habt meine Hilfe nötiger. Wird Zeit, dass wir den Bösewichten aufs Maul hauen!“ Ich muss unwillkürlich grinsen. „Recht hast du.“ „Habt ihr Jeff gesehen?“, höre ich Lacrima fragen, die aus einer Kabinentür herausguckt. „Oh, hallo Rin. Du kommst mit uns?“ „Genau.“ „Darauf habe ich gehofft. Willkommen an Bord.“ „Das glaubt ihr nicht.“, meint gerade Chera, die anscheinend im Laderaum beschäftigt war. „Ratet mal, wer in den Hängematten der Matrosen liegt und pennt, obwohl er gerade vor einer Stunde aufgestanden… Oh, Rin! Ich wusste, du würdest dich umentscheiden!“ „Tja…“, antwortet jene nur. „Also – wann legen wir ab?“ „Sofort.“, meint ein älterer Clanritter, der in der Nähe gestanden hat – der Kapitän dieses Schiffs. „Wir wollen ja nicht eingeschlossen werden.“ Tatsächlich setzt sich das Schiff bereits in Bewegung, obwohl die Segel noch nicht gehisst sind. Natürlich, in den Wirbelstürmen der Passage würden die nur fortgerissen. Ich frage mich aber, was das Schiff stattdessen antreibt. Meine Frage bleibt unbeantwortet, denn alle Seeleute scheinen zu Tun zu haben. Ich beschliesse, zu den Kajüten zu gehen, um nicht im Weg zu sein, doch Chera pfeift mich zurück: „Xashibel, das willst du dir doch nicht entgehen lassen?“ „Was denn?“ Ich geselle mich zu ihr, und sie führt mich zum vorderen Teil des Schiffes – dem Bug, wie ich mittlerweile weiss. Erwartungsvoll blickt sie auf die drei grossen Windhosen, die am Eingang der Passage bereits zu sehen sind. Sobald wir die Vulkanhöhle verlassen, überwältigt mich die Aufregung des Windes. Dieses Schiff ist kleiner als das, auf dem wir zum Rozengard-Ball gefahren sind, und wird von den Wellen ziemlich ins Schaukeln gebracht. „Wir nehmen Fahrt auf!“, bemerkt Chera. Tatsächlich ziehen die Felsen links und rechts immer schneller an uns vorbei und der Wind peitscht uns entgegen. „Tanzen, tanzen, rundherum, rundherum!“ Ich lächle, muss dann aber rasch zurücktreten, als auf einmal Wasser über die Reling schwappt. Wir erreichen die Stürme. „Ich liebe die Passage!“, verkündet Chera. „Ich auch!“, stimme ich zu und lausche in den Wind. „Der Wind hier… einfach unglaublich!“ Chera antwortet nicht, denn die tosenden Stürme übertönen meine Stimme. „Tanz mit uns, tanz mit uns.“ Ich widerstehe der Versuchung, zu singen und die Winde noch mehr anzustacheln. Kurz darauf lassen wir die letzte Windhose hinter uns. „Los!“, ruft Chera und zieht mich am Arm. „Ich will sehen, wie sie die Passage schliessen!“ „Wie genau machen sie das eigentlich?“, frage ich, während sie mich übers Deck zieht. „Keine Ahnung.“ Chera führt mich bis zum Heck und wieder sehen wir die drei Windhosen vor uns. Zunächst passiert gar nichts, doch dann, wie aus weiter Ferne, erklingt der dunkle Ton eines Horns. Ein Zittern fährt durch den Wind, ein Wort, das ich nicht verstehe. Die drei Wirbelstürme zittern kurz, als wollen sie anhalten, um dann wieder mächtig Fahrt aufzunehmen. „Mächtig, mächtig!“, ruft der Wind und peitscht übers Deck. Die Wirbelstürme werden ganz hoch und schmal und beginnen, einander zu umkreisen. „Unglaublich!“, ruft Chera neben mir. Ich kann nur gebannt das Spektakel betrachten. Immer schneller umkreisen sich die Stürme, fast, als wollen sie miteinander tanzen. Sie bewegen sich stetig aufeinander zu und wirbeln im Kreis, es scheint, als würden sie sich umschlingen… „Mächtig!“, tönt der Wind, als die Wirbelstürme plötzlich wieder tiefer und breiter werden. Sie verschmelzen miteinander, und bald wird die Passage von einem einzigen, riesigen Windsturm verschlossen. „Wahnsinn…“, hauche ich. Shékkel Heute sollen wir ankommen! Es ist kälter geworden. Einmal hat es sogar geschneit. Tausende winzige Schneeflocken haben sich auf die Wellen gesetzt und das Meer weiss gepunktet, bevor sie geschmolzen sind. Die Matrosen hatten daran keine Freude. Laut Rahel fürchten sie, dass es noch viel kälter wird. Aber schon nach wenigen Stunden schien die Sonne wieder und die weissen Punkte sind verschwunden. Und jetzt, einen Tag später, sollen wir endlich ankommen! Einer der Matrosen, Feyn, hat mir die Küste gezeigt: Gestern sind wir am Sumpfgebiet vorbeigefahren, eine unwirtliche Gegend, wo niemand wohnt. Und jetzt erreichen wir das südliche Ende von Melanathos, und weiter vorn kann man schon Elyades sehen. Elyades sieht schöner aus als die Sümpfe. Hinter einer weiten, grünen Ebene heben sich riesige Berge empor, die im Sonnenlicht rot schimmern. Das Drakengebirge, hat Feyn erklärt. Dort leben sogar richtige Drachen! Am späten Nachmittag sind die Sümpfe schon ausser Sichtweite, und die grünen Ebenen werden immer hügeliger. Wir segeln an einer Klippe vorbei, es sieht aus, als hätte jemand das Land einfach abgebrochen. Wie den Zwieback, den wir hier zu Essen bekommen. Krack, und schon hat man zwei. Die Klippe kurvt ganz leicht nach innen, und wir segeln der Kurve entlang. An diese Stelle erinnere ich mich noch: bald kommen die Wirbelstürme! Wenige Minuten später kommt eine zweite Klippe in Sicht, und wir fahren direkt dazwischen. Vor uns taucht schon der erste Sturm auf. Aufgeregt trete ich ans Geländer, um ihn mir genauer anzugucken. Als wir zum Rozengardball gefahren sind, sind wir nur von Weitem daran vorbeigesegelt, aber diesmal segeln wir mitten hindurch! Zwei Matrosen stellen sich neben mir ans Geländer, sie riechen aufgeregt und erstaunt, doch ich ignoriere sie. Bestimmt tauchen bald die anderen zwei Stürme auf. Wenn die auch so riesig sind, haben sie ja fast keinen Platz in der engen Passage. Mittlerweile kann man links und rechts Klippen sehen, aber nirgendwo tost ein zweiter Sturm. Ich will schon einen der Matrosen fragen, da merke ich, dass sie genau darüber diskutieren. „Das Ding ist ja gigantisch! Was meinst du, was ist da passiert?“, fragt der Eine gerade. „Wenn ich das wüsste. Eins ist jedenfalls sicher. Da kommen wir nicht vorbei.“ „Vielleicht sind die drei Wirbel irgendwie verschmolzen?“ „Hm… geht das überhaupt?“ „Keine Ahnung…“ Ich wende mich wieder zu dem Sturm. Er reicht fast von einer Seite der Passage auf die andere. Die Matrosen haben recht, das Schiff kommt da nicht durch. Es würde wahrscheinlich kippen und untergehen. Aber wieso? „Kapitän?“, ruft einer der Matrosen neben mir. Ich blicke mich um. Roberto hat sich zu ihnen gesellt. „Was tun wir?“ „Uns bleibt wohl nur eines übrig.“, antwortet der Seemann gelassen. „Wir fahren den nächsten Hafen an.“ „Also zum Mondlichtküstendorf?“ „Eeexakt.“, bestätigt Roberto. „Nach Backbord. Und streicht das hintere Rahsegel, wir wollen ja nicht an den Klippen zerschellen.“ „Aye!“, antworten die Matrosen unisono und wuseln davon. Roberto lehnt sich neben mir auf die Reling. „Ist das gefährlich?“, frage ich ihn unverblümt. Er sieht mich erst erstaunt an, dann lacht er leise. „Nein, nein. Meine Mannen wissen, was sie tun.“ Beruhigt wende ich mich ab, als ich eine Stimme über Deck schallen höre. „Shékkel, wo steckst du denn?“ „Ich komme, Rahel!“, antworte ich sofort und eile auf die Küche zu.
A cloud of mystical dust appears, shrouding Alinea in its magic. You roll a four. The cloud dissipates and Alinea is gone.
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Coragna
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(11/9/2013 11:48:04 AM)Kha'Tschirik Ich erhebe mich sobald ich wieder meine Beine fühlen kann. Die Stille liegt schwer über dem teilweise blutigen Schnee, noch nicht mal unterbrochen von einem Stöhnen der verletzen. Die Blicke der Anderen scheinen sich in meinen Rücken, meine Brust zu bohren, als würden sie mein Inneres nach außen stülpen wollen. Obwohl ich, sobald ich die angstvollen, ja, fast schon ehrfürchtigen Blicke, der Krieger um mich herum sehen kann, das Bedürfnis habe wieder auf meine Knie zu fallen, schaue ich mich nach Verletzten um, doch ein lauter Ruf eines Mannes lässt mich zusammenzucken. Erst denke ich, dass es ein Jubelschrei ist und ein prickelndes Glücksgefühl durchfließt mich. Vielleicht werde ich ja jetzt respektiert... vielleicht mögen sie mich ja nicht. Dann kommen die gesprochenen Worte des Kriegers in meinem Kopf an und als ich den Sinn endgültig erfasse, wird mir augenblicklich übel. „Diese Hexe!“ Zustimmendes Gemurmel kommt auf. „Sie ist mit den Wesen der Unterwelt im Bunde! Sie will uns alle töten! Warum sollte ein Mammut vor so etwas wie diesem Dämon fortlaufen, wenn es noch nicht mal durch uns fallen kann?“ „Aber...“ setze ich an, um zu erklären dass ich den Alptraum des Mammuts beschworen habe. „Schweig! Jedes deiner Wörter ist gefüllt von Lügen, Hexe Vanderhall! Sie wird uns alle vernichten.“ „Nein! Nein, das würde ich nie...“ Sie hören mir schon gar nicht mehr zu. Eine der Kriegerinnen von heute morgen mischt sich ebenfalls ein. „Es ist wieder der Natur, sogar den Geist unserer Kinder vergiftet sie schon mit ihrer bösen Magie.“ „Das war ein Schaf... was ist böse an einem Schaf?“ „Es ist nicht natürlich! Wahrscheinlich willst du uns alle töten.“ „Warum...“ Doch sie lassen mich noch nicht einmal annähernd zu Wort kommen. „Ich habe euch doch vor dem Mammut gerettet!“ Mache ich noch einen Versuch. „Gerettet? Beschworen hast du's, woher hättest du sonst wissen wollen wie man es besiegt. Ich warte nur darauf dass deine dämonischen Wesen uns irgendwann alle massakrieren werden.“ mischt sich noch ein Krieger in die Vorwürfe ein. „Diese lügenverseuchte Hexe muss getötet werden! Getötet! Sie ist gefährlich.“ Ich stehe wie erstarrt da, während Schneeflocken meine Wimpern verkleben und weiße Atemwolken in die Luft fliegen. Was habe ich getan? Ich habe nur versucht das Richtige zu tun... ich hätte sie doch nicht sterben lassen sollen. Hasserfüllte Blicke treffen mich und ich mache automatisch einige Schritte zurück, während drei Krieger auf mich zu kommen. Ich habe keine Ahnung was ich tun soll, ich weiß nur dass ich nicht sterben will. Noch nicht. So nicht. Ich gehe so schnell es geht die letzten paar meiner Träume durch, doch nichts nützliches. In meiner Kehle scheint ein riesiger Klos zu sitzen, als ich auf den Krieger ganz links zu springe und ihm die Hand auf die Stirn lege. Er schreit erschrocken auf, hat aber noch keine Waffe zur Hand, die steckt noch in seinem Gürtel. Als erstes ein einzelnen Wunsch, der seinen Geist besetzt. Eine Frau, die ihn küsst, ein Kind, ein Wunsch. Der Krieger greift nach seinem Dolch um mich abzuwehren, während er versucht mich wegzdrücken. Ich atme das Bild der Frau ein, verinnerliche es mit kurz geschlossenen Augen... dann öffne ich sie und schaue ihn an. Er weicht zurück, sieht mich aus großen, hoffnungsvollen Augen an. „Magareth!“ Der Name der Frau, durch deren Traumaugen ich sehe. „Aber..“ Die Stimme des Kriegers erstirbt und er schluckt. Noch bevor irgendjemand einen klaren Gedanken fassen kann, renne ich mitten in den noch immer andauernden Schneesturm hinein, so schnell es geht, mit gefrorenen Tränen auf den Wangen.
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(11/12/2013 4:21:06 PM) Kreck Langsam öffnen sich die Augen. Diese Träume sind doch schrecklich, als verhöhne er mich: Ich seie schuld das wir es nicht geschafft haben die blauen Falken zu besiegen. Das Schiff schaukelt. In meiner Hängematte wiege ich herum. Ich steige nach oben aufs Deck und das erste was ich sehe ist das weite Meer. Selbst die Mondlichpassage mit dem großen Wirbelsturm sieht man noch in der Ferne hinter uns. Die frische Meerluft tut auch mal gut. Denn Stadtluft bleibt und ist stickig. Nur das schaukeln macht mir zuschaffen deswegen lehne ich mich über die Reling für einen überraschenden Ausbruch. Ich bin nicht allein zu meiner linken schaut ein Fräulein übers Meer. „Die Fahrt ist im Grunde nicht sehr lang oder?“ frage ich die Dame neben mir, die wohl dem Wind zuhört. Wie aus einem Gespräch gezogen antwortet sie:"Zum Mondlichtküstendorf? Nein, nur ein paar Stunden." Ein paar Stunden...könnte viel heißen. „Also gegen Nacht werden wir eintreffen. Ich hoffe im Mondlichtküstendorf gibt es ein paar gute Tavernen meine Kehle ist staubtrocken!“ Trinken diese Verwandlungskünstler überhaupt? "Weiss nicht. Ich war da mal in einem Kleidergeschäft, sonst hab ich von der Stadt nicht viel gesehen." antwortet sie mir immer noch nicht blickend in die Augen. „Hahahah! Frauen, wenn sie was kennen da sind es die Kleidergeschäfte!“ lache ich kurz bis ich merke das der Witz nicht gut ankam. „Wie auch immer...“ ich bin kurz still weil ich denke gleich brechen zu müssen. Autor sei Dank nur Fehlalarm. „Och Gott, ich kann nicht reiten bin wohl seekrank und hab keinen Bock auf einen Kampf ich frag mich echt wie ich euch bei dieser Weltrettung weiterhelfen soll. Und Gold werd ich wohl auch nicht bekommen!“ Ein tiefer langer Seufzer bekomme ich als Antwort. Ich fang an kurz zu lachen und geb dann im leiserwerdenden Lachen die Antwort: „Ja ich weiß, sei kein Feigling! Oder so ein Schwachsinn willst du mir vorhalten! Aber seid ihr euch wirklich sicher das man gegen diese Typen auch nur im geringsten gewinnen kann. Ich sah euch doch kämpfen in Pilzingen. Ich habt jämmerlich versagt!“ Sie schaut mich verdutzt an: „Du hast uns gesehen?“ Sie wartet kurz bis sie wieder zum Wort greift: „Ja, wir haben versagt. Aber wer wären wir, wenn wir es nicht versuchen würden?“ Darauf folgt wieder ein langer Seufzer. „Sehr bald tote „Helden“, das werdet ihr werden. Ihr braucht einen Plan! Wie kann man Musiker töten? Man könnte ihnen die Kehle durchschneiden, ihren Machtjuwel stehlen, ihnen sagen das sie fett sind oder ihre Geige in zwei brechen. Aber ein direkter kampf endet tödlich besonders bei diesem!“ Jetzt schaut sie zu mir rüber: „Natürlich. Glaubst du, wir planen, ins offene Messer zu rennen?“ Ich ziehe eine Augenbraun hoch. „Sah irgendwie so aus. Tut mir Leid falls ich da falsch lag. Ich hoffe wengistens das die Cantato-wie-auch-immer etwas Gold zusammen gespielt haben bevor sie sich entschieden haben die Welt mit ihrer musikalischen Kunst zu zerstören.“ Ein breites Grinsen formt sich in meinem Gesicht. „Warum meinst du?“ fragt sie. „Na was denkst du? Ich komme hier umsonst mit? Ich weiß natürlich das ihr mir diese beträchtliche Summe niemals zahlen könnt, deswegen hoff ich auch für euch das die Schatzkammer der lieben und bald toten Sänger voll ist.“ meine ich mit Scherz und Hoffnung. Und der dritte Seufzer: „Wer weiss...“ Ich schüttle denn Kopf und kicher dabei: „Man du bist aber ein Trauerkloß. Übrigens, da ich jetzt hier in der Suppe schwimme, könnt ihr mich Kreck nennen. Ist mir lieber als Jeff mein Element ist der Schatten und ich bin 21 Jahre alt. Freut mich dich kennen zu lernen.“ Ich reiche ihr die Hand und hoffe, dass ich mich nicht gleich übergebe. Sie zögert die Geste etwas heraus doch nimmt sie meine Hand: „Kreck, hm? In Ordnung.“ „So und jetzt bitte ich um Entschuldigung.“ Ich drehe mich um und renne zum anderen Ende des Schiffs. Dort überlasse ich meine Seekrankheit dem Meer...ekehaft...
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ItashaOtaku
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(11/12/2013 8:25:28 PM)Dimir Ich werde von Ryokina umarmt und sie sagt, dass Arachne jetzt in der Ausbildung sei. Das kommt etwas plötzlich, aber das sollte in Ordnung sein. Sie zieht mich in ein Gasthaus, um dort mit mir zu reden. Als wir eintreten, werden wir von einer angenehm warmen Luft umweht. "Willkommen", werden wir vom Wirt begrüsst, "bitte nehmt doch Platz! Was darf ich euch bringen?" "Für mich bitte Hirschgeschnetzeltes mit Pfeffersauce und einen Durstlöscher." Der Wirt murmelt und nickt, als er die Bestellung aufnimmt. Sein Blick wandert zu Ryokina. "Und wonach gelüstet es euch, junge Dame?"