Ragnarök 2 - Cantata Mortis
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- Avielata
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(5/6/2013 7:21:37 PM) Avielata Den Rest des Tages unterhielten Firusha, Isinghar und ich uns. Wir erfuhren, dass er ein Runenmeister war und das er schon immer in die wie er sie nannte „Außenwelt“ wollte. Danach haben wir nur noch zu Abend gegessen und sind schlafen gegangen. Danach marschierten wir weiter Richtung Dämmerzinne. Belletains ruf für die letzte Rast auf dem Weg zu Dämmerzinne hallte nach vielen Stunden des Laufens über seine Truppen und die kleine Gemeinschaft die meine Begleiter und ich geworden sind. Während die Soldaten die Zelte aufbauten führte Firusha Isinghar, die beiden Zwerge, Curse und mich zu einem Platz etwas weiter abseits des Lagers. „Sagt Meister Zwerg, ihr seid ja ein Runenmeister… könntet ihr mit euren Runen eine Art Schutzschild erzeugen indem ich mit Avielata trainieren könnte?“ wendete sich Firusha direkt nachdem sie stehen geblieben war an Isinghar. Dieser strich sich über den Bart und dachte nach bevor er antwortete. „Das könnte ich Wohl, aber ich müsste einige Runen malen die das Feld begrenzen und zudem müsste ich es die ganze Zeit über aufrecht erhalten.“ „Dann fangt an.“ Lautete Firushas Antwort nur. Isinghar richtete sich auf indem er sich mit seinem Stab hochdrückte und begann damit alle paar Meter Runen mit seinem Stab zu zeichnen. Ich wusste zwar nicht wieso Firusha das wollte aber ich wagte mich nicht zu Fragen. Nach einigen Minuten war Isinghar wieder bei uns und malte eine letzte Rune. „Euer Schutzschild wäre bereit. Ich muss nur dieses Symbol hier aktivieren und es wird aufgebaut.“ „Geh in den Kreis!“ wies Firusha mich an. Sie schritt ebenfalls in den Kreis und nickte Isinghar zu. „Aktiviert es.“ Isinghar donnerte seinen Stab auf den Boden wo das Symbol war und eine Kuppel baute sich um uns herum auf. Isinghar stand konzentriert doch mit wachsamen außerhalb des Kreises mit seinem Stab auf der von ihm zuletzt gemalten Rune. „Was soll das alles?“ fragte ich nun doch und wandte mich an Firusha. „Du hast bisher nie deine ganze Kraft benutzt um zu kämpfen. Aus Angst andere zu verletzen. Hier drinnen wirst du niemanden verletzen können außer mir und das musst du erst einmal schaffen.“ Gab sie mir die geforderte Antwort. „Fang an zu kämpfen, lass dich einfach fallen, denk nicht darüber nach was du tust. Tu es einfach aber tu es schnell!“ sagte sie mir. Und ich ließ mich fallen. Isinghar Firusha redete innerhalb des Schildes noch kurz mit Avielata und nach wenigen Augenblicken schoss dieser für ein ungeübtes Auge kaum sehbar nach vorne, begleitet von einem Statischen Knistern das von seinem ganzem Körper und seiner Waffe ausging. Er führte einen weiten Schwung mit seiner Sense die hinter sich Blitze entlang zog und so die Möglichkeiten auszuweichen eingrenzte. Eine Blitzexplosion erleuchtete die Gegend als er die Energie aus der Sense herausbrechen lies und speiste diese direkt mit neuer Energie. Schlag um Schlag führte er gegen Firusha und wurde dabei immer schneller, drängte sie immer weiter zurück, raubte ihr ihre Bewegungsfreiheit. Und jedem von ihm ausgeführten Schlag folgte eine Explosion aus Blitzen die von seiner Waffe ausging und den Schild immer wieder aufs Neue erschütterte. Bisher konnte Firusha seinen Angriffen immer ausweichen aber es wurde immer knapper und Avielata hörte nicht auf sie anzugreifen. Im Gegenteil wurden seine Angriffe von Mal zu Mal stärker. Ob man diese Stärke mit einer Runenrüstung noch verstärken könnte? Sie würde ihm mehr Schutz bieten und indem er Elektrizität in sie leitet könnte er sie auch Offensiv einsetzen. „Schade das diese Art Erz so selten ist…“ grummelte ich leise und zu mir selbst gewandt. Die Explosionen innerhalb des Schildes wurden stärker und Avielatas Angriffe immer heftiger, feine Rissen begannen sich langsam an den Ausläufern des Schildes zu bilden. „Das Schild beginnt zusammenzubrechen!“ rief ich laut zu Firusha herüber und verstärkte meine Konzentration um es Aufrecht zu erhalten. Firusha rief Avielata etwas zu aber dieser reagierte nicht und setze seine Angriffe fort. Die Risse im Schild vergrößerten sich immer weiter und ich musste mir etwas einfallen lassen wenn nicht das ganze Lager sein Element zu spüren bekommen soll. „Haltet ihn kurz in Schach, ich hab mir etwas einfallen lassen aber dafür muss ich das Schild zusammenbrechen lassen!“ rief ich erneut zu Firusha herüber. Sie antwortete nicht aber schien verstanden zu haben da sie versuchte Gegendruck aufzubauen und aus ihrer defensiven Position herauszukommen. Mit einer kurzen Bewegung meines Stabes lies ich das Schild zusammenbrechen und machte mich daran eine weitere Rune auf den Boden zu malen. Kurz hieb ich mit meinem Stab auf sie um sie zu aktivieren und Avielata wurde von einem Eisblock umschlossen. Avielata Es war kalt als ich aus meinem „mich fallen lassen“ wieder erwachte. Es schien wohl doch keine so gute Idee gewesen zu sein wie gedacht. Ich versuchte mich zu bewegen aber überall um mich herum spürte ich nur Kälte. Verschwommen erkannte ich, dass vor meinem Gefängnis aus Eis Leute standen. Kurz vor dem Eisblock sah ich etwas Rot-Gelbes was immer wieder rauf und runter zuckte. Flammen! Wurde mir mit einem mal klar. Sie schmolzen mich aus diesem kalten Block gefrorenen Wassers heraus. Es dauerte eine Weile bis ich mich wieder bewegen konnte und frei war. Meine Kutte war gänzlich durchnässt, mir war kalt und es tropfte aus meiner Nase. Isinghar hatte mithilfe seiner Runen ein Feuer für mich entzündet an dem ich mich trocknen und wärmen konnte. Auch hatte er mir bereits erzählt was passiert ist und auch das er es war der mich in den Eisblock eingeschlossen hat. Ich konnte es ihm nicht verübeln nach dem was er mir erzählt hatte. Momentan saß er mir gegenüber und lächelte mich aus seinem Runzligen Gesicht freundlich an. Was ihm im Moment wohl durch den Kopf geht fragte ich mich. „Danke für das Feuer.“ Sagte ich zu Isinghar. „Hmm, kein Problem, schließlich bin ich ja überhaupt Schuld daran das du so nass und kalt bist.“ Antwortete er mir lachend und sein Gesicht schien sich bei diesem Lachen aufzuhellen. Dann bin ich wohl am Feuer eingeschlafen, denn ich erwachte erst am nächsten Morgen.
Scheiß auf Schule, ich werd Elementkrieger!
- Gralaer
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(5/7/2013 6:14:48 PM)Kreck Meine Nase führt mich in Johns Zimmer. Wenn was geplant wird dann hier. Ich steh vor dem Tisch wo aufeinmal alles ziemlich aufgeräumt war. Ungewöhnlich für John er war nie ordentlich. Hier war jemand am Gange. In den Schubladen finde ich Haufen Papier mit Plänen die teilweise durchgestrichene Objekte haben oder auch zerknittert und wieder entfaltet. Irgendwann ziehe ich etwas interessantes raus. Es ist eine Art Brief. Heute um Mitternacht! Steht verkrakelt da mit einer Unterschrift die man nicht entziffern kann. "Heute im Mitternacht. hm...ist wohl nicht mehr aktuell.Wer weiß wie alt das ist." Steckt John dahinter? Nein! Das kann nicht sein. Wer dann. Verdammt könnt ich doch nur die Unterschrift erkennen. Momentmal...Riskaso! Ich glaub ich hab ein Plan. Ich geh zurück zu meiner Zelle und sperr mich selber ein, komisch ich hab schon so viele Schlösser geknackt aber mich selber eingesperrt. Hm lustig. Am nächsten Morgen kommt er, Riskaso. "Und schon was rausgefunden?" fragt er worauf ich nur erstaunt kucke. "Denkst du wirklich ich bin blöd!" lacht er. "Du hast dich doch rausgeschlichen." "Nicht schlecht." und gebe ihm das Stück Papier worauf die Nachricht steht. "Heute um Mitternacht? Was ist heute?" "Nicht heute. Wer weiß die alt das ist ich will nur wissen wer das Ding unterschrieben hat. "Achso lässt sich machen. Ich komm heute Abend nochmal." "Ja ja lass dir Zeit ich hab hier ja viel zu tun." antworte ich ihm. "Na dann ist ja gut. Ich wollte die grad ein paar Frauen besorgen." und dabei geht er. Verdammt!
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(5/8/2013 2:56:55 PM)Xashibel Gerade, als wir wieder einigermassen trocken sind, kommen wir im Mondlichtküstendorf an. Ich kenne diesen Ort – hier in der Nähe war der Rozengardball. Das hatte ich ganz vergessen. Im Licht der Nachmittagssonne hat das Städtchen etwas Malerisches, es wirkt, als hätte es den Weltfrieden gehortet. Ich seufze. Fragt sich, wie lange noch. Lacrima besteht darauf, dass wir gleich losgehen. „Dann sind wir am späten Abend in Lanora. Morgen können wir dann nach Lora gehen. Es gibt dorthin keine Strasse, also werden wir wohl den ganzen Tag brauchen.“ „Klingt gut.“, meine ich nur. „Haben wir genug Proviant?“ „Ich habe etwas von diesem Griessbrei gekauft, den man mit Wasser anmachen kann.“, lautet die Antwort. „Brei?“, rufe ich aus. „Nicht im Ernst! Ich kann das Zeug nicht mehr sehen.“ „Beruhige dich.“, grinst die Elfe. „Er ist sehr nahrhaft und mit etwas Honig schmeckt er nicht schlecht.“ Damit geht sie voran, durch die Gassen des Mondlichtküstendorfes, bis zu einer etwas breiteren Strasse, die sich in der Ferne durch die Hügel schlängelt. „Das ist die Handelsstrasse nach Lanora.“, erklärt sie. „Sie wird kaum noch benutzt, seit Sanctorion damals befreit wurde. Die Befreiung läutete den Verfall Lanoras ein – ich frage mich, wie es dort heute aussieht.“ „Was hat es denn mit Lanora zu tun, ob Sanctorion frei ist?“, frage ich verwundert. „Naja, er wurde in Lanora gefangen gehalten.“, erklärt die Elfe. „Der Turm, in dem sein Verlies war, wurde mit Magie versiegelt, und dieses Siegel musste laufend kontrolliert werden. Darum zogen einige renommierte Magier nach Lanora, und ihnen folgten dann viele andere Leute. Lanora besass auch eine der grössten Bibliotheken Dragotakas, aber mittlerweile wurden wohl die meisten Bücher wieder zum Hafen der Winde gebracht.“ „Warum weißt du eigentlich so viel?“, frage ich unvermittelt. „Ich bin viel herumgekommen…“ Lacrima zuckt mit den Schultern. „Ich bin neugierig, also hat es sich wohl so ergeben. Mein eigentliches Fachgebiet ist allerdings die Elementarmagie.“ „Kannst du mir etwas darüber beibringen, wie ich den Wind kontrolliere?“, will ich wissen. Lacrima überlegt kurz. „Die Kontrolle über ein Element ist von Krieger zu Krieger verschieden, das macht es relativ schwer. Ich könnte dir sagen, was andere Windkrieger tun konnten, und ich kann dir ein paar Grundlagen über die Elemente beibringen – aber es wirklich beherrschen lernen kannst nur du selbst.“ „Ach so.“, mache ich etwas enttäuscht. „Aber das bringst du mir bei?“ „Natürlich.“, bestätigt die Elfe. „Ein Element lernt man, indem man damit experimentiert – wir könnten Übungskämpfe machen, vielleicht bringt das ja etwas.“ „Das wäre grossartig.“, rufe ich aus. „Danke!“ „Kein Problem.“, lächelt Lacrima und langt in ihre Tasche. „Ich kann auch… warte kurz…“ Sie zieht ihren Stab heraus. „Ich kann dir den leihen. Er stärkt die Verbindung zu deinem Element, das hilft dir, etwas darüber zu lernen.“ Sie drückt mir den Stab in die Hand, und sobald ich ihn berühre, flackert der Kristall an der Spitze in einem wunderschönen Hellblau auf. Blau wie der Wind, der mit dem Himmel spielt. „Ich merke keinen Unterschied…“, teile ich mit. „Musst du auch nicht.“, meint Lacrima nur. „Manche tun es, aber nicht alle. Ich bemerke es erst, wenn ich Licht erschaffe. Es geht leichter.“ „Ach so.“ „Pass aber auf, dass du auch lernst, dein Element ohne Stab zu kontrollieren. Er soll eine Hilfe sein, nicht mehr.“ „In Ordnung.“ Ehrfürchtig betrachte ich die blauen Schlieren, die sich langsam durch den Kristall bewegen. Wie Wolkenfetzen. „Kannst du mir auch beibringen, wie man mit dem Schwert umgeht?“, will ich dann wissen. Lacrima lacht nur. „Hast du mich jemals ein Schwert halten sehen?“ „Nein…“, gebe ich zu. „Ich habe nie gelernt, eines zu führen.“, erklärt sie. „Genau genommen kann ich mit überhaupt keiner Waffe umgehen. Ich wollte einmal die Kunst der Stabmagie lernen, aber ich war nie gut darin, und als ich meine Lichtfähigkeiten entdeckt habe, brauchte ich das nicht mehr.“ „Ach so – deshalb warst du auch so verzweifelt, als dieser Jeff uns die Elementkräfte geraubt hat.“, stelle ich fest. „Exakt.“, bestätigt die Elfe. „Ich bin auf meine Fähigkeit angewiesen. Aber ich würde dir empfehlen, irgendwas zu lernen, nur für den Fall.“ „Ich bin eine Sirene.“, erinnere ich sie. „Und ich habe das Kämpfen gelernt, seit ich denken kann.“ „Stimmt ja“, nickt Lacrima, „aber wieso dann ein Schwert?“ „Weiss auch nicht.“, gebe ich zu. „Ich habe die Gestalt eines Königsritters, der ein grosses Schwert benutzt, und das gefällt mir irgendwie. Und wenn ich es einmal selbst lerne, kann ich es nachher immer, egal, welche Gestalt ich benutze.“ „Ah.“, kommt die Antwort. „Ja, vielleicht ist es gar keine schlechte Idee.“ Die Strasse beginnt, langsam anzusteigen, und bald fehlt mir der Atem zum Reden. Ich bin es nicht gewöhnt, weit zu laufen… wo hätte ich das in der engen Sirenenhöhle auch tun sollen? Wenigstens ist die Bäuerinnengestalt einigermassen ausdauernd.
A cloud of mystical dust appears, shrouding Alinea in its magic. You roll a four. The cloud dissipates and Alinea is gone.
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(5/9/2013 6:27:37 PM)Itaga: Ita: "Mutter ..." Melissa: "... Hallo." lächelt sie, während sie mich etwas verwundert ansieht. Ita: "... all die Jahre." Melissa: "hm?" Ita: "All die Jahre warst du hier unten und hast deinen eigenen Sohn allein zurück gelassen!!" wütend gehe ich auf sie zu "Du sitzt hier unten gemütlich in einer Stadt und ich mache mir sonst wie Sorgen und versuche mich durchzuschlagen, ohne ein anwesendes Elternteil, was bist du nur für ..." Den Satz kann ich nicht mehr beenden, denn eine Ohrfeige, so kräftig das es mich fast von den Füßen haut, bekomme ich von ihr verpasst. Alles dreht sich etwas und versuche erstmal wieder klar sehen zu können, nach einer kurzen Weile legt es sich wieder. "Wie redest du denn mit deiner Mutter? Ich war viele Jahre unterwegs, unterwegs zu Orten die du in deinem ganzen Leben hoffentlich niemals sehen musst. Seit knapp zwei Wochen befinde ich mich wieder im Heiligtum und seid knapp einem Jahrzehnt sehe ich meinen Sohn wieder, dem nichts besseres einfällt als mich zu beschimpfen, gehts noch!?" Michael: "Ich sehe schon, ihr habt euch viel zu erzählen. Ich werde euch allein lassen und Meister Gabriel aufsuchen" Melissa: "Richte ihm meine Grüße aus." Michael: "Geht klar." Er verlässt den Raum und Mutter wendet sich wieder mir zu "Wie wäre es wenn wir wieder von vorn anfangen, eine Umarmung wäre vielleicht das passende, findest du nicht?" Ich falle ihr in die arme und breche in Tränen aus, nach so vielen jahren habe ich meine Mutter endlich wieder in den Armen. Nach unserem Wiedersehen zeigt sie mir die Stadt und wir erzählen uns gegenseitig was alles passiert ist, Mutter erzählt das die Welt aus mehr besteht als nur Elyades und Melanathos, wenn man viele Monate gen Horizont segelt soll eine völlig neue und unerkundete Insel erscheinen, sie ist angeblich so groß wie Elyades und Melanathos gemeinsam, nur wird sie übermäßig von Dämonen und anderen Geistern alter Zeiten belagert. Sie haben dort versucht eine neue Welt zum leben zu errichten und den Namen Raphaels weiter zu tragen, als sie nach vielen Jahren allerdings nichts ausser Dämonen und Geistern fanden, brachen sie die Mission ab und Segelten zurück nach Hause, denn schon zu viele mussten ihr Leben für diese Mission lassen. Meine Geschichte wirkt viel länger als ihre, sie wusste nicht das es noch Elementarkrieger gibt oder das Reisen in andere Dimensionen möglich sind. Am Ende erzähle ich ihr auch von Rin und meinen Kindern ... Rin scheint ihr etwas suspekt zu sein, da sie im Grunde ja das Ergebnis eines Experimentes von Acheron ist. Die beiden werden sich bestimmt gut verstehen, hehehe *Hinterkopf kratz*. Wir essen eine Kleinigkeit und dann erklärt mir Mutter was man hier mit mir vor hat "Michael hat dich hier empfohlen und Großmeister Gabriel hat dich ausgewählt." "G ... Großmeister?" "Ja, ein sehr weiser Mann der Michael damals zum Clanmeister ausbildete, wie Michael gehört er zur Sanctus Blutlinie, direkt verwandt sind beide aber nicht." "Diese Sanctus Blutlinie scheint wohl der Schlüssel für alles zu sein." antworte ich, habe aber Mühe es nicht spöttisch klingen zu lassen. "Ja, das ist ein besonderer Stoff was die Leute dieser Abstammung in ihrem Blut haben, es ist besonders kompatibel mit Spiritua, was dazu führt das man Techniken besonders stark aufwerten kann, wo bei anderen schon die Grenze erreicht ist, können sie noch einige Schritte weitergehen. Nehmen wir Michaels Windschritt, normale Menschen rennen durch diesen mit hoher Geschwindigkeit, also etwa doppelt so schnell wie normal, wie schnell Michael damit ist muss ja dir ja wohl nicht sagen." "Ich dachte Michael benutzt den Wimpernschlag?" "Nein, mit dem kann man doch nicht lenken, der Wimpernschlag ist lediglich ein schneller Sprung nach vorn, der Windschritt beschleunigt die Bewegung durch Magie." "Interessant." "Du wirst mit vielen Techniken konfrontiert werde, wie ich hörte bist du schon Galant, kannst aber trotzdem nur ein Minimum an Fähigkeiten. Im Grunde bist du für den Großmeister also nur ein kleiner Ritter, allerdings habe ich von etwas anderem gehört, einem Element welches du zu benutzen vermagst. Michael hat es versiegelt und wir werden es befreien und dir zu Eigen machen, deshalb bist du hier." "Du springst sehr schnell zu anderen Themen ..." "Wir haben immerhin nur ein halbes Jahr Zeit, das ist extrem wenig für das was dir bevorsteht, aber vielleicht können wir eben genau dieses Element benutzen um den Vorgang zu beschleunigen, das werden wir morgen testen." Sie legt Geld auf den Tisch, steht auf und verabschiedet sich "Dein Zimmer die Treppe rauf links." und legt mir einen Schlüssel hin. "Morgen früh um sechs hole ich dich ab, also sorg bitte dafür das du fertig bist. Mutter verlässt das Gasthaus und ich schlender die Treppen hinauf und gehe links in mein Zimmer, es ist nicht sonderlich groß, aber das Bett ist schön kuschelig. Ich stelle mir ein Bild von Rin und den Kindern auf den Nachtisch und lege mich schlafen, denn etwas sagt mir das der morgige Tag nicht angenehm wird. NEXT^^
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Brauchst du wen zum reden?
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Ich habe für jeden ein offenes Ohr und hin und wieder einen guten Ratschlag ^-^
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(5/11/2013 6:20:59 PM)Sintharak Sie scheinen nichts dagegen zu haben. Also trete ich näher und überlege… Ich sollte das eher subvokalisieren nennen. Oder so… Was tun wir denn jetzt? Gute Frage. Zuerst sollten wir mit ihnen reden. Sie flüstern. Sie denken wohl wir bekommen das nicht mit… Vielleicht zweifeln sie an der Wahrheit unserer Aussagen, obwohl wir bisher glaube ich nicht gelogen haben. Wir haben jedenfalls verschwiegen, dass wir sie alle nacheinander umbringen wollen. Das können wir ihnen schlecht sagen. Vielleicht bringen wir sie am Ende alle zusammen um, dann wären sie ja enttäuscht. Stimmt auch wieder. Also was tun wir jetzt? Essen. „Habt ihr zufällig etwas Proviant für mich übrig? Ich habe seit Tagen nichts mehr gegessen. Ich bin im Gegenzug bereit zu zahlen!“ Seit Tagen? Man könnte meinen meine Kochkünste überzeugen nicht… Wahrscheinlich schmeckt mir ihr Reiseproviant nach solchen Drogen gar nicht… Darauf bestehe ich! Ja danke.
"Leben heißt Veränderung!", sagte der Stein zur Blume und flog davon.
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(5/11/2013 6:22:53 PM)Kreck Jetzt weiß ich warum der Kerker so schlimm ist. Es ist stink langweilig! Ich hocke hier lehne mich gegen die harte Felswand und überlege immer noch. Selbst die Zeit kann man nicht mehr richtig einschätzen. Irgendwann schlaf ich ein. Es kracht laut wodurch ich aufwache. Jemand kommt hier her ich hoffe doch...ein Königsritter stürmt hier rein und sieht mich. "Hey hier ist jemand!" Zwei weitere kommen. Jetzt bin ich am Ende. "Macht das Schloss auf!" Sie schlagen mit dem Heft ihres Schwertes dagegen und das Schloss bricht, auch eine Möglichkeit sich Zugang zu verschaffen. "Wir holen dich hier raus, alles wird gut." Wie bitte? Die halten mich für einen Gefangenen? Nagut ist irgendwie einleuchtend. "Wo sind die Mistkerle?" frage ich erschöpft. Ich glaub ich seh schon aus wie ein armer Schlucker vorallem weil ich meine Haare seid tagen nicht gekämmt hab. "Die sind weg und werden ihrer gerechten Strafe vorgeführt!" "Wie, wo?" frage ich nochmal. "Ich will sehen wie sie leiden!" hänge ich an. "Abseits der Stadt werden die hängen." er flüstert etwas mit dem anderen. "Es dürfen aber keine Zivilisten dort sein." sagt er mir darauf. "Versprecht mir das sie leiden!" antworte ich bösartig. Sie führen mich raus zur Clanstadt auf dem Weg durch die Höhle seh ich keinen mehr die Fallen sind komplett ausgelöst. Draußen werden Soldaten verarztet. In der Clanstadt lassen sie mich stehen. Toll und jetzt?
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(5/12/2013 5:23:51 PM)Xashibel „Sind wir bald da?“, frage ich etwas genervt und nicht zum ersten Mal. Wir klettern jetzt schon seit einem halben Tag durch diese unwegige Landschaft – am Anfang war das halb so schlimm, als wir noch über Grashügel gingen, aber dann wichen die Wiesen nach und nach dem Geröll, das dann immer steiler wurde. Mittlerweile muss man sich den Weg durch die Felsen geradezu suchen – oder direkt selbst erschaffen. Lacrima musste schon einige Male Lichtbrücken über Felsspalten schlagen oder Geröllhalden mit Stegen sichern. „Nur nicht so ungeduldig.“, erwidert die Elfe gelassen. „Wir kommen schon heute noch an. Warte nur, gleich wird es dir besser gefallen.“ „Warum?“, frage ich verwundert nach. „Am Nachmittag weht hier ein ordentlicher Wind.“ Na, das ist doch einmal eine gute Nachricht. Ich bleibe kurz stehen und atme durch. Tatsächlich, man kann schon ein stetiges Lüftchen spüren… es schwärmt vom fernen Meer. Ein Stück weiter finden wir eine grosse Kuhle im Fels, die beinahe frei ist von Geröll. Am Rand wächst sogar ein krummes Bäumchen. „Machen wir hier eine Pause?“, frage ich. „Gute Idee.“, meint Lacrima und setzt sich am Rand der Kuhle auf den Boden. „Nur Feuer machen können wir hier keines. Gibt es halt kalten Brei.“ „Wie wäre es jetzt mit einem Übungskampf?“, schlägt die Elfe vor, nachdem wir uns verköstigt haben. Der Brei war tatsächlich um Längen besser als der im Dimensionsgleiter – und Lacrima hat Recht behalten, mittlerweile geht ein ziemlich starker Wind. „Warum nicht.“, antworte ich und stehe auf. „Aber vielleicht sollten wir unsere Taschen irgendwo deponieren, wo sie nicht weggeweht werden können.“ „Nimm sie in eine deiner Gestalten.“, meint Lacrima nur. „Ich möchte, dass du vorerst nur in deiner wahren Gestalt kämpfst, damit du dich mehr auf dein Element konzentrierst als auf deine Sirenenkräfte.“ „Aber ich kann doch mit Wind keinen wirklichen Schaden anrichten.“, entgegne ich. „Der dient doch mehr der Ablenkung, nicht?“ „Du musst selber herausfinden, wozu der alles dient.“, meint Lacrima und wirft mir ihre Tasche zu. Ich fange sie in Händlergestalt auf und lasse sie verschwinden. Der Zauber in der Tasche gibt mir das Gefühl, etwas sehr grosses verwandelt zu haben, und ich schnappe fast panisch nach Luft. „Was ist?“, fragt Lacrima. Ich winke ab. „Nichts Schlimmes, das ist normal, wenn man grosse Gegenstände verwandelt. Legt sich wieder.“ „Wie du meinst.“ Die Elfe zuckt mit den Schultern. „Also, fangen wir an. Hier.“ Sie reicht mir ein Fläschchen mit einer gelben Flüssigkeit. „Die habe ich vor langer Zeit von Pablo bekommen, einem Magier der Clanstadt. Sie erzeugen einen…“ „Ich weiss, wie die funktionieren.“, unterbreche ich sie und nehme das Fläschchen. „Danke.“ Ich stürze die Flüssigkeit hinunter und kurz darauf umgibt mich der gelbgrüne Nebel, der meinen Schutzschild darstellt. „Wieso benutzt man die eigentlich nicht in richtigen Kämpfen?“, überlege ich. „Sie funktionieren nur, wenn der Gegner auch von dem Zeug getrunken hat.“, erklärt die Elfe und legt ihr leeres Fläschchen beiseite. „Also los!“ Kaum hat sie das ausgesprochen, erscheinen um sie lauter Lichtkugeln, die sich in einem Wahnsinnstempo um sie zu drehen beginnen. Wurfgeschosse. Ich rufe den Wind, fange an, leise zu summen. Es geht leicht hier oben, der Wind ist versessen darauf, mit mir zu spielen. „Spiel mit den Kugeln!“ „Kugeln, Kugeln.“, antwortet der Wind und tanzt um Lacrima, doch er kann die Geschosse kaum fassen. Durch ihre Form sind sie unempfindlich gegen Windstösse. Ich springe zur Seite, als die erste Lichtkugel auf mich zufliegt und mit einem lauten Knall hinter mir im Fels einschlägt. Mir bleibt keine Zeit, aufzuatmen, denn schon kommt der nächste Lichtball auf mich zu und schlägt nur knapp neben meinem Bein ein. Ich rolle herum und entgehe einem weiteren Ball. Der Wind versucht noch immer, die Kugeln zu fassen, und wirbelt mehr und mehr Staub auf. Ich stachle ihn an, bringe ihn dazu, den Staub in Lacrimas Augen zu wirbeln. Blitzschnell stehe ich auf, solange die Elfe nichts sehen kann. Sie reibt sich die Augen, doch der Wind lässt nicht locker. Die Kugeln bleiben schlagartig stehen und verformen sich, sie werden zu einer einzigen grossen Kugel, die Lacrima ganz umschliesst. Der Wind knallt dagegen, doch die runde Form lässt sich einfach nicht greifen. In aller Ruhe reibt die Elfe sich den Sand aus den Augen und bereitet sich auf einen neuen Angriff vor. Diesmal entstehen Speere aus Licht, alle auf mich gerichtet. „Zu mir, Wind. Tanz mit mir. Trag mich!“ „Tanzen, tanzen, tanzen!“ Ein Wirbel bildet sich um mich und wird immer dichter, doch er ist nicht schnell genug. Die Speere kommen nacheinander auf mich zugeflogen. Ich hechte zur Seite und der Wirbelsturm folgt mir schwerfällig. Er lenkt die Speere etwas ab, doch einer kracht mir voll gegen das Bein – ohne den Schutzschild hätte er es glatt durchbohrt. Ich rapple mich wieder auf und feuere den Wind an, der immer engere Kreise um mich zieht. Das dauert viel zu lange – Lacrima kommt auf mich zugerannt, noch immer umgeben von ihrer Lichtkugel, und springt mitten ins Zentrum des Wirbels, auf mich zu. Ich ducke mich, doch sie hatte gar nicht vor, mich zu treffen. Die starken Winde schleudern die Kugel nach oben, doch Lacrima formt sie geschickt um zu einer Art Segel, mit dem sie sich im Zentrum des Sturms hält. Bald steht sie oben im Wirbel – da, wo ich hinwollte. „Was machst du jetzt?“, ruft sie, ihre Worte werden vom Wind verzerrt. Das ist eine gute Frage. Ich lasse den Sturm nach links und rechts schwingen, der Wirbel vollführt die wildesten Tänze, doch die Elfe hält sich mit ihrem Segel im Zentrum. „Schhht!“, zische ich den Wind an und bringe ihn dazu, langsamer zu werden. Der Wirbel löst sich auf und Lacrima fällt zu Boden – fängt sich jedoch auf, indem sie ihr Segel zu zwei riesigen Schwingen umformt und sanft herabsinkt. „Was habe ich gerade gemacht?“, fragt sie, nachdem sie gelandet ist. „Wie – naja, meinen Wirbelsturm besetzt.“, antworte ich verdutzt. „Aber warum?“, fragt sie weiter. „Eigentlich war es ziemlich riskant, mich in dein Element zu begeben. Was hatte ich davon?“ „Äh – gute Frage.“, mache ich nur. „Was denn?“ „Ich habe dich dazu gebracht, den Sturm aufzulösen.“, erklärt die Elfe. „Du müsstest jetzt wieder von Vorne anfangen, was mir die Gelegenheit gäbe, dich erneut zu treffen. Es ist deine grösste Schwäche, dass der Wind so schwerfällig reagiert. Wenn du also etwas Grosses vorbereitest – wie diesen Sturm – musst du verhindern, dass ich darauf reagiere, indem du mich ablenkst.“ „Aha.“, mache ich nur. Darauf wäre ich nie gekommen… „Noch etwas“, fährt Lacrima fort, „Du kämpfst extrem defensiv.“ „Was soll ich denn machen?“, entgegne ich. „Dir etwas einfallen lassen.“, meint die Elfe nur. „Das mit dem Staub war nicht schlecht.“ „Hm.“, mache ich nur. „Was könnte ich denn sonst noch tun?“ „Wie schnell kannst du einzelne Windstösse machen?“ „Einzelne?“ Ich überlege kurz. „Das geht besser, wenn ich rede, statt zu singen.“ „Versuch mal. So schnell wie möglich.“ Ich wende mich an den Wind, befehle ihm, Lacrima umzustossen. Ein Windstoss zerrt an ihren Kleidern, doch ich rufe ihn sofort wieder zurück. Das plötzliche Fehlen des Windes bringt die Elfe ins Straucheln – sofort rufe ich den Wind erneut, diesmal von der anderen Seite, und Lacrima landet etwas unsanft auf ihrem Hintern. „Elegant.“, kommentiere ich. „Du hast es begriffen.“, meint sie nur und steht wieder auf. „Also, unser Kampf ist noch nicht fertig – beide Schilde stehen noch.“ Ich trete einen Schritt zurück, als Lacrima wieder ihre Lichtkräfte beschwört. Diesmal entsteht ein langes Seil, das wie eine Schlange durch die Luft tanzt. Leise beginne ich zu summen, ohne das Seil aus den Augen zu lassen. Der Wind kreist um die Felskuhle und wird immer schneller. Auf einmal stösst mich etwas gegen die Kniekehlen, ich fahre herum und beginne zu taumeln – ein zweites Seil ist hinter mir aufgetaucht und hat meine Beine zusammengebunden. Ungehalten falle ich auf die Seite, als das erste Seil sich um meinen Oberkörper schlingt und mir jede Bewegungsfreiheit raubt. Ich versuche gar nicht erst, wieder aufzustehen, und konzentriere mich auf den Wind. Wieder wirble ich Staub in Lacrimas Augen, doch sie hat sich einen Schutzschild gemacht, bevor er sie überhaupt erreicht hat. Ich versuche es mit Windböen. Die Kugel wankt leicht, bleibt jedoch mehr oder weniger am Ort. Asche. Vielleicht kann ich die Kugel zum Drehen bringen. Ich spreche wieder zum Wind, lasse ihn nur an einer Seite der Kugel vorbeiziehen. Die Lichtsphäre dreht sich ein wenig und rollt dann langsam auf den Windstrom zu, bis sie ganz darin ist und wieder stehen bleibt. Lacrima geht einen Schritt zur Seite, gleicht sich so den Bewegungen der Kugel an. Lichtkugeln entstehen in der Luft und ich verdopple meine Bemühungen. „Schneller, schneller!“, rufe ich dem Wind zu und halte ihn immer auf einer Seite der Kugel. Die Sphäre rollt dem Windstrom hinterher und wird immer schneller, sodass die Elfe kaum noch Schritt halten kann. Ich treibe sie auf den Rand der Kuhle zu, zu einer Geröllhalde. Lacrima gerät ins Straucheln und löst ihre Sphäre auf. Sofort drehe ich den Wind, sodass er sie im Rücken trifft, doch sie hat damit gerechnet und fängt sich. Der Wind wirft Lacrima hin und her, ihre Lichtkugeln bleiben einfach in der Luft. Sie kann sich nicht konzentrieren. Gut. Auf einmal wirft sich die Elfe flach auf den Boden und entgeht so dem Wind. Ich blicke auf, doch es ist zu spät, um zu reagieren – die Lichtkugeln fliegen allesamt auf mich zu! Verzweifelt werfe ich mich zur Seite, doch die Zeit reicht nicht, mehrere Kugeln schlagen in meine Seite ein und bringen meinen Schild krachend zum Zerbrechen. Die Lichtseile lösen sich, ich rufe den Wind zurück und rapple mich auf. Lacrima richtet ihre zerzausten Haare. „Das war schon besser.“, meint sie. „Danke…“, erwidere ich. „Allerdings hast du vor lauter Ablenkung dein eigentliches Ziel aus den Augen verloren. Die Zeit müsste eigentlich gereicht haben für einen Wirbelsturm.“ „Oh…“, mache ich verlegen. „Ist mir nicht aufgefallen.“ „Ausserdem hättest du versuchen können, dich aus den Fesseln zu winden, als du mich beinahe umgeworfen hast.“, fährt Lacrima unbeirrt fort. „So unkonzentriert, wie ich da war, wären sie vermutlich einfach zerbrochen.“ „Das kann ich doch nicht wissen.“, entgegne ich. „Im Kampf geht Probieren oft über Studieren.“, meint die Elfe nur. „Wie das mit dem Wind seitlich an der Kugel.“ „Stimmt.“, bestätige ich. „Ich versteh nur nicht, warum das funktioniert.“ „Ich auch nicht.“, gibt Lacrima zu. „Aber die Hauptsache ist im Moment, dass es funktioniert. Na ja. Ich würde sagen, wir gehen dann einmal weiter.“ „In Ordnung.“ Ich gebe Lacrima ihre Tasche zurück. „Hast du ein Haarband?“, fragt diese dann und wühlt in ihrer Tasche. „Nein.“, antworte ich verwundert. „Warum?“ „Als ich die Haare so lang wachsen liess, hätte ich nicht gedacht, dass ich in nächster Zeit einem Windkrieger begegne… ah, das dürfte es tun.“ Lacrima ist fast bis zur Schulter in der Tasche verschwunden und angelt jetzt ein Lederband heraus. „Muss das alte Band von der Kristallkugel sein.“, meint sie und bindet sich damit ihre Haare am Hinterkopf zusammen. „Wie seh ich aus?“ „Nicht schlecht.“, antworte ich ehrlich. „Es lässt dich… wilder wirken.“ „So? Wie auch immer. Gehen wir weiter.“ „Gut.“ Ich folge Lacrima aus der Kuhle heraus, weiter durch die Felsen. Die Steine stechen mir in die nackten Fusssohlen und ich wechsle rasch wieder zur Bäuerin – ich brauche bald ein Ersatz für diese Gestalt, die Magie ist beinahe aufgebraucht. Und ich sollte mir für meine wahre Gestalt Schuhe besorgen…
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(5/13/2013 3:15:19 PM)Kreck Abseits der Stadt...mh viel Hinweise gibt das nicht. Etwas beeilen soltle ich mich aber schon. Ich überlege und gehe währenddessen schon mal wieder aus der Stadt. Es hilft nichts ich muss suchen. Das gute ist es wird ja gleich wieder Abend so hab ich schon mal einen Vorteil. Ich lauf los in Richtung Basis ich glaub in der Nähe soltle ich zuerst suchen. Es wird Nacht aber gefunden hab ich immer noch nichts. Hm ein Gebäude. Sie werden ja wohl Fackeln für die Hängung brauchen und da ich hier nichts sehe muss es wohl in irgendeiner Scheune sein. Vieleicht ja da wo ich in einen Hinterhalt dieser Mistkerle geraten bin. Ich lauf los durch den Schatten renn ich etwas schneller und komme schon nach kurzer Weile dort an. Aus der Scheune tritt Licht vor: "Folgende Mitglieder der Roten Echse werden hingerichtet für ...." höre ich und mehrere Verbrechen werden aufgezählt, das wird ne Weile dauern. Ich spicke über den Vordereingang vor sie haben ein Holzgerüst gebaut auf dem meine Kameraden stehen und die Schlinge um die Hälse gegunden ist. Überall stehen Königsritter fast zwanzig Stück. Aufeinmal höre ich Schritte von draußen und verstecke mich sofort im Schatten. Ein Bote stürmt rein: "Halt, halt! Es fehlen zwei!" John und ich. "Was du kleiner Wicht!" brüllt einer los der mir bekannt vorkommt. "Sollen wir dich gleich mit drauf setzen dann fehlt nur noch einer!" schreit er weiter. "Nein, nein bitte nicht." bettelt der Bote. "Bwah, verdammt!" schreit der Kerl. "Ihr blöden Wichte! Wieso habt ihr nicht alle gebracht!" "Da waren nicht mehr, die elf Mitglieder nur und ein Gefangener." "Ein Gefangener?!" mit pocht das herz. "Wo ist der?!" brüllt er. "In...in der Clanstadt wir dachten..." "Was ihr denkt will niemand wissen. Ich sagte ihr sollt ALLLE herbringen! Und das sollen Königsritter sein?! Ihr weichen Waschlappen!" "Der Gefangene wollte die Hinrichtung sehen. Er könnte also in der Nähe sein" mir pocht wieder das herz. "Dann sucht das Gelände ab! Und möge euch irgendeine Gottheit beistehen wenn ihr ihn nicht findet! Los jetzt!" Dann klappern Rüstungen. Ich springe hoch durch eine Öffnung. Hier oben liegen Heuhaufen und alte Säcke. "Los sucht überall! Ich will diese Schweine endlich hängen sehen!" brüllt er direkt unter mir.
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ItashaOtaku
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(5/15/2013 5:56:00 PM) Dimir Der Typ redet weiter. „Habt ihr zufällig etwas Proviant für mich übrig? Ich habe seit Tagen nichts mehr gegessen. Ich bin im Gegenzug bereit zu zahlen!“ Hmm...etwas stimmt hier ganz und gar nicht. Aber ich komme einfach nicht drauf, was? Auf einmal spüre ich einen starken Reiz im Hals. Ich muss husten. Als ich meine Hand wieder öffne, hebe ich verwundert meine Augenbrauen. Das ist doch Blut. Es ist zwar nur wenig, aber das ist seltsam. Nun ja, da kann ich mich ja später noch drauf konzentrieren. Essen ist ein Grundbedürfnis des Menschen. Das mit seiner Blindheit kombiniert...das kann ich zu unserem Vorteil nutzen. "Wir haben zwar gerade nichts dabei, aber unweit von hier haben wir gespiesen. Ich glaube, dass sogar noch etwas übrig ist."
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(5/15/2013 7:06:58 PM)Kreck "Sucht oben ihr Schweine!" schreit der Kerl unter mir. Es folgen Schritte die einen Weg nach oben suchen. Hastig schaue ich mich um von hier oben kann ich bis ans Ende der Scheune schauen wo der Galgen baumelt. Rechts und links sind Holz gebaute Wege gerade mal zwei Meter breit. Unten sehe ich die Ritter umherlaufen manche liegen faul hinter Heuhaufen rum das ist also die Königsrittergemeinde. Ich mach mich auf den Weg und gehe den Rechten Weg entlang da ich beim Linken eine Leiter entdecken kann. "Was sitzt ihr so faul rum! Neben euch Schlafbeutel ist eine Leiter hoch mit euch ihr Affen!" brüllt der Typ. "Verdammt!" denk ich mir. Kaum sehe ich wie die beiden Faulpelze hoch kommen decke ich mich hinter einer Truhe am Ende des rechten Wegs. "Hier oben ist doch niemand." flüstert der eine. "Natürlich! Aber willst du verdoschen werden von diesem Wahnsinnigen?"meint der andere dagegen. "Ja ja, suchen wir kurz hier ab und gehen wieder." fast er kurz und kommen in meine Richtung. Von hier aus sehe ich meine Kameraden. Ich schau sie an das sie was tun sollen. Kleif sieht das und gibt Flarakra ein Zeichen, Flarakra nickt: "Hey! Du Waschlappen!" schreit er den Schreihals an. "Du nennst mich Waschlappen?! Du hast wohl nicht mehr alles an der Butter!" "Natürlich, du bist weich! Wenn du ein Mann wärst würdest du ein Duell nicht abschreiten gegen mich!" "Hahaha, alle male du Nudel!" Er gibt ein Zeichen dem Henker der dann die Schlinge abnimmt. "Komm du Möchtegern!" und ballt die Fäuste. Gegen Flarakra hat niemand ne Chance im Nahkampf. Die zwei Ritter hauen auch ab: "So wieder runter, der ist erstmal abgelenkt." Zwischen Flarakra und dem Typen beginnt der Kampf. Ich merke jetzt erst das das der Typ aus der Kanalsitaion ist. Der Eisen Typ oder so der imemr schreit davon wie stark er ist. Ich schau nach unten sind gut drei Meter.Ich springe. Unten werden die Kampfgeräusche lauter. Flarakra hat eindeutig die Oberhand, seien Faustschläge sind wie Kanonenkugeln. Wird schwierig hier etwas zu machen es sind zu viele hier. Da hilft nur eins. Ich heb eine Kiste hoch und schmeiß sie direkt auf den Stahlmann. Flarakra schreckt zurück und schaut zu mir rüber, der Eisenkoloss machts ebenfalls, nur böser. Er brüllt und stürmt auf mich los. Zum Glück steh ich grad im Schatten und mit einem Sprung bin ich wieder oben. "Schnappt ihn euch ihr Hunde!" Die Ritter zücken den Bogen andere klettern rauf. Die ersten Pfeile fliegen ich renne nach rechts zurück, bis zum Eingang wo ich her kam. Die Ritter folgen mir, doch trauen sich nicht die paar Meter mit ihren Rüstungen runterzuspringen wie ich. Kurz schau ich nochmal durch den echten Eingang und sehe schon wie alle meiner Kumpels die Schlinge lösen und los rennen. Doch sehe ich schon wie sofort die Bogenschützen Alarm schlagen und auf sie zielen. Flarakra schlägt mit der bloßen Hand gegen die Holzbalken die das Gerüst oben halten worauf es zusammenbricht. "Nein!" schreit der Stahlkreischer. Dann stürzt alles ein. Alle sind draußen und grinsen fröhlich. Doch plötzlich bricht das Holz auf und der Typ kreischt los. "Lasst mich das machen." meint Dleif. Jiff fängt an zu kichern: "Du bist dran mein Großer!" "Niemals ich bin Stahl!" brüllt er sitz aber noch halb im Holz fest. "Toll, ich nicht trotzdem hau ich dir ne rein." Ein Schlag und der Mann sieht schwarz. "Gut gemacht jetzt weg hier." ruft Flinko der schon meterweit weg ist. "Moment wo ist Claudia?" fragt Hilja plötzlich. Dann merken es alle, sie ist nicht da.
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Coragna
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(5/18/2013 9:56:21 PM)Darkis Innerhalb eines Augenblinzelns lasse ich die Blumen hinter mir und falle weiter in die Tiefe. Sie berühren mich kaum, streicheln nur wie eine sanfte Brise meine Haut und sind dann gleich wieder verschwunden, aus meiner Nähe, aus meinem Blickfeld, nur die Illusion einer Berührung bleibt. Ich empfinde keine Panik als ich immer weiter in das unendliche Weiß segle, einfach nur eine innere Ruhe, die sich von nichts und niemandem durchbrechen lässt. Das nächste was ich fühle, ist der harte Holzboden unter meinen Füßen. Von einigen Laternen, die selbst in den hintersten und verborgensten Winkeln des Raumes aufgestellt sind, rührt ein schummriges Licht her, sodass die Vielzahl an unterschiedlich gefärbten und verarbeiteten Stoffen beleuchtet wird. Der Raum ist nur so hoch, dass Andate vielleicht gerade so stehen könnte, dafür aber um so größer, zumindest soweit ich das erahnen kann. In Regalen und Kleiderständern, die von Farbe und Gestalt her ziemlich zusammengewürfelt wirken und von einer dicken Staubschicht bedeckt sind, liegen und hängen Kleider, aus den unterschiedlichsten Epochen der vergangenen Zeitalter. Das meiste ist nur spärlich von wenigen Laternen beleuchtet, aber der Teil den ich sehe ist wirklich sehr faszinierend, noch nicht mal in dem Kleiderladen, in dem ich mit Andate war, war annähernd so reichlich ausgestattet wie nur eine Regalreihe hier. Ich selbst bin förmlich eingeklemmt zwischen zwei Kleiderständern, deren schwere Stoffe wie aus einer fremden Welt wirken. Sie sind von vielen kleinen Glitzersteinen besetzt und in sehr dunklen Farbtönen gehalten, dunkelblau, dunkelrot, so wie der Anfang eines Sonnenaufgangs, wenn sich die Nacht langsam wieder dem Tag zuwendet. Wie bin ich bitte hier her gekommen? Vielleicht wurde ich ja her gezaubert, das wäre natürlich toll. Ich wollte schon immer zaubern können und Andate hat mir ja gezeigt dass es auch in echt geht, wie mit Kröte... aber die ist ja wohl nicht mitgezaubert worden. Andate... ich muss eigentlich, anstatt mich in Zauberwelten herumzutreiben ihm helfen gehen... Ich schiebe die Kleider zu Seite und schlüpfe hindurch in einen weiteren Gang, in dem es nur grüne Kleider mit Rüschen gibt, der ewig lang zu sein scheint. Ich entschließe mich nach rechts zu gehen, umgeben von tausenden, bestimmt mehr, Kleidern, möglicherweise eins schöner als das andere. Dann entdecke ich den nächsten Gang ein Stück weiter vorne und biege dort links ab, weg von den grünen Kleidern und in einen etwas dunkleren Teil... das Messer ist ruhiger in der Dunkelheit. In der Dunkelheit muss man sich nicht verstecken um unsichtbar zu sein. Das Licht der Laternen spiegelt sich nun in winzigen, glitzernden Punkten wieder, die in den Stoff eingewoben worden sind und an besonders dunklen Stellen wie ein Sternenhimmel leuchten. Als ich eine kurze Rast einlege, genau zwischen zwei Laternen, entdecke ich ein durch und durch absolut wunderbares Kleid, das im verbleibenden Licht funkelt wie tausend winzig kleine Diamanten. Ich greife ohne nachzudenken nach dem Stoff, er ist wunderbar weich und bequem... und mein anderes Kleid fühlt sich immer noch klamm an... Schnell schlüpfe ich aus meinem alten Kleid, dass so wie so schon von der Kletterpartie zum Tempel eingerissen ist und steige in das andere, welches zwar noch etwas zu groß ist, aber ansonsten doch ganz gut passt. Muss ich eben die Ärmel ein wenig hochkrempeln, hoffentlich wird Andate nicht sauer, dass ich das andere Kleid kaputt gemacht habe... ich habe schließlich auch sein Zimmer kaputt gemacht. Ich überlege kurz, lass das Alte aber doch liegen und gehe weiter. Kurze Zeit später komme ich an eine dicke, mit Ornamenten verzierte Tür, die sich mit einem lauten Knarren öffnen lässt.
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(5/19/2013 6:26:53 PM)Xashibel „Wir sind da.“ „Wo denn?“ Ich trete neben Lacrima auf die Bergkuppe und sehe nichts weiter als noch mehr Gipfel. „Da unten.“ Die Elfe deutet auf ein Tal zwischen zwei steilen Berghängen. Die Hänge sind von Höhlen geradezu gespickt. Zwischen den Eingängen verlaufen schmale Stege und ganz unten im Tal kann ich Menschen ausmachen, die über einen Platz gehen, auf dem Stände aufgebaut sind. „Das ist Lora?“, frage ich verwundert. „Ja, das ist Lora, die Stadt im Berg.“, erklärt die Elfe. „Die Magier haben sie hier in dieser unwirtlichen Gegend geschaffen, um ungestört zu sein. Mit der Zeit haben sie aber bemerkt, dass es ganz praktisch ist, gewöhnliche Leute in der Nähe zu haben, die sich um die Felder kümmern...“ „Wo gibt es denn hier Felder?“, will ich wissen. „Wir sind mitten im Gebirge.“ „Hinter dem Berg da.“, erklärt Lacrima und deutet auf einen der Felsmassive, in die die Stadt gebaut ist. „Die Magier mussten extra Erde heranschaffen und haben sie in sogenannte Terrassenfelder geleert.“ „Ziemlich viel Aufwand, nur, um ungestört leben zu können...“, meine ich. „Da musst du gerade viel sagen.“, spottet Lacrima. „Die Sirenen haben schliesslich eine Höhle ins Eis geschmolzen, um ungestört zu sein, oder nicht?“ „Das war aber nicht meine Idee.“, gebe ich zurück. „Ich finde es idiotisch.“ „Stimmt auch wieder.“, antwortet Lacrima und zuckt mit den Schultern. „Na ja. Gehen wir.“ Zehn Minuten später stehen wir auf dem Platz, den ich von oben gesehen habe. Es ist tatsächlich ein Marktplatz, allerdings werden hauptsächlich Esswaren angeboten. An einigen Ständen findet man aber auch Felle und Tontöpfe, Holzlöffel und Kleidung – vor allem dicke Mäntel und Schals für den Winter. Der wird hier oben bestimmt kalt. Ich friere so schon mit meiner Bauerngestalt. Lacrima hält auf eine breite Strasse zu, die zum höheren Berghang führt. „An dem Berg sind die Behausungen der Magier.“, erklärt sie, „Am anderen wohnen die gemeinen Leute.“ Wir beginnen, einen schmalen Pfad hochzugehen, der richtiggehend in den Berg hineingehauen wurde. An manchen Stellen hängen Strickleitern herunter, die zu weiteren Pfaden führen, und so arbeiten wir uns im Zickzack den Berg hoch. Nach einer gefühlten Ewigkeit erreichen wir das, was wohl der Haupteingang sein muss. Der Höhleneingang wird von einem riesigen Steintor verschlossen, in das eine kleinere Türe eingearbeitet ist, an die Lacrima jetzt klopft. „Wer ist da?“, ertönt es, und die Tür öffnet sich einen Spalt. Ein älterer Mann mit einer auffällig krummen Nase blickt heraus. „Lacrima.“, meint die Elfe knapp. „Wir möchten Irul sprechen.“ „Einen Augenblick.“, lautet die Antwort, und die Türe schliesst sich wieder. Lacrima seufzt. „Das kann dauern.“ „Warum denn?“, will ich wissen. „Die lassen sich damit ganz viel Zeit, wetten? Ich komme mit den meisten Mitgliedern des Magierkonzils nicht so gut klar. Sturköpfe.“ „Oh.“, meine ich nur. „Das kenne ich.“ Es dauert eine ganze Viertelstunde, bis sich die Türe wieder öffnet. „Du darfst hereinkommen.“, meint Mister Hakennase. „Aber deine Begleitung wird warten müssen.“ „Xashibel kommt mit.“, widerspricht Lacrima. „Darauf bestehe ich.“ „Du solltest wissen, dass nur vertrauenswürdige Personen hier Zutritt haben.“ „Ich bürge für sie.“, bestimmt die Elfe. „Das wird nicht reichen. Nur ein Mitglied des Rates oder ein langjähriger Vertrauter der Magier kann für Aussenstehende bürgen. Insbesondere während dieser schweren Zeit...“ Lacrima zieht scharf die Luft ein, tritt nach vorne und packt den alten Mann am Kragen. „Hör zu: Du lässt uns jetzt hier rein und brinst uns zu Irul, ob es jetzt erlaubt ist oder nicht. Mein Verlobter ist hier drin ermordet worden, und das lässt euren Status als die besten Magier Dragotakas doch sehr fragwürdig wirken, findest du nicht? Los jetzt!“ „Hmpf.“, schnaubt der Mann und Lacrima lässt ihn los. Ohne ein weiteres Wort wendet er sich um, die Türe lässt er offen. Lacrima folgt ihm kurzerhand. Ich quetsche mich hinter ihr durch die Türe und schliesse sie wieder. Wir betreten einen hohen Tunnel, der mit Fackeln ausgeleuchtet ist, die in verdrehten Metallständern stehen. Wie die Fackeln in Ceirm enthalten sie keine Flammen, sondern magische Lichter, doch diese leuchten in einem warmen Rotton. Wir gehen immer tiefer in den Berg hinein und es wird merklich wärmer. Von dem Haupttunnel gehen in regelmässigen Abständen weitere Tunnels ab, die sich in der Dunkelheit verlieren. Das Ganze wirkt wie ein Labyrinth, düster und unheimlich, trotz des warmen Lichts. Nach einer Weile erweitert sich der Tunnel zu einer grossen Halle, auf deren gegenüberliegender Seite ein riesiges Tor thront. Darauf laufen wir zu. „Das ist der Ratssaal des Konzils.“, flüstert Lacrima mir zu. Ehrfürchtig betrachte ich das grosse Eisentor, in das ein Symbol eingelegt ist – ein riesiger dreizehnzackiger Stern. Wir kommen am Tor an, und unser Führer packt einen Kristall aus seiner Tasche. An der untersten Sternzacken befindet sich eine kleine Öffnung, in die er genau hineinpasst. Sobald der Kristall an seinem Platz liegt, beginnt er zu leuchten und ein Beben fährt durch die Höhle. Gemächlich beginnen die beiden Torflügel, sich auseinander zu bewegen, und geben den Blick auf einen riesigen Saal frei, in dessen Mitte sich ein runder Tisch befindet. Die Magier sitzen um den Tisch, alle Blicke auf uns gerichtet. Auf den Stühlen mit den hohen Lehnen sehen sie geradezu königlich aus, sie wirken, als würden sie über der Welt stehen. Einer der Magier, ein uralter Mann mit kahlem Kopf, erhebt sich. Auf seiner Stirn prangt das Symbol des dreizehnzackigen Sterns, es erstreckt sich bis über seine Augen und lässt sie hell hervorleuchten. „Wer wagt es, uns zu stören?“, donnert seine Stimme durch den Saal und lässt mich schaudern. Sie ist tief und laut, wie ein fernes Erdbeben. „Ich bin Lacrima.“, entgegnet die Elfe unbeeindruckt. „Und ich will wissen, wer Alucard getötet hat.“
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Ryokina
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(5/22/2013 1:57:53 PM) Arachne Dimir antwortet Sinthrak. Dimir: "Wir haben zwar gerade nichts dabei, aber unweit von hier haben wir gespiesen. Ich glaube, dass sogar noch etwas übrig ist." Plötzlich erscheinen Punkte vor meinen Augen. Eine Sekunde lang blitzt vor mir ein Bild auf. Wieder diese Frau aus dem Traum. Dann wir alles schwarz. ????: "Komm Arachne komm. Ich erwarte dich." Ich halte mir die Hand an den Kopf und schwanke. Unklug. Wegen meinem angebrochenen Bein falle ich um. Ich: "Au!" Ich bin in irgendwas spitzes Gefallen. Ich will mich umdrehen und nachsehen, was es ist, doch mir ist immer noch schwarz vor Augen. Also verlasse ich mich auf meinen Gehörsinn. Ich höre etwas ganz leise Krabbeln. Nein es sind mehrere. Vielleicht bin ich auf einem Ameisenhaufen gelandet. Aber dann wäre es nicht spitz gewesen. Ich höre genauer hin es sind nur ein paar Krabbeltiere. Aber wenn es keine Ameisen sind, dann sind es möglicherweise Spinnen. Ich höre noch einmal genau hin. Es wäre möglich. Allerdings ist es ein Risiko, falls ich die falschen erwische. Und was wenn der Blinde in Wahrheit sehen kann? Möglichst unauffällig beauftrage ich eine der Taranteln nachzusehen, ob es die richtigen Spinnen sind. Sie gehört nicht vollkommen zu meinem Körper, also sieht sie etwas. Sintharak, Ryokina und Dimir beachte ich einfach garnicht. Nach 2 Minuten kommt die Tarantel wieder in mein Haar gekrochen. Sie informiert mich über spärlichen Austausch darüber, dass es die richtigen Spinnen sind. Also gut. Ich merke wie Ryokina langsam vor mein angebrochenes Bein läuft, so dass Sintharak nichts sieht. Sie muss wohl die Spinne gesehen haben und ahnen was ich vorhabe. Unter aller Konzentration versuche ich nur mein rechtes Bein zu verwandeln. Es geht. Die halbtoten Spinnen raus und die Neuen dazu. Ich verwandle mein Bein wieder und bewege es. Es hat geklappt. Ich spüre keinen Schmerz mehr. Allerdings sehe ich immernoch nichts außer schwarz und durch die Taranteln kann ich nicht schauen. Was ist mit mir los? Ich höre Ryokina. Ryokina: "Alles ok mit dir Arachne?" Ich: "Ich weiß nicht."Ryokina: "Nimm meine Hand." Ich will gerade ihre Hand nehmen -zumindest greife ich in die Richtung aus der ihre Stimme kommt- da schwanke ich wieder. Ich sehe wieder die Frau. ???: "Mach dir keine Sorgen. Das ist bei jedem, der so ist wie wir so. Du wirst zwei Tage nichts sehen können und daher hilflos sein. Aber in dieser Zeit musst du auf dich selbst vertrauen. Auf deinen Geruch, deinen Hörsinn und vor allem auf deine Taranteln. Eigentlich sollte es nicht soweit kommen, bevor du hier bist. Nutze diese Zeit um deine Sinne zu verbessern und zu lernen, deine Taranteln zu nutzen." Alles wird wieder schwarz. Ich blinzele. 2 Tage? Soll ich jetzt 2 Tage lang blind durch den Wald wandern? Langsam richte ich mich auf. Ich stütze mich mit den Händen und fasse dabei wieder in das Spitze. Ich: "Aua!" Ich spüre wie Blut herunter fließt. Doch halt ich spüre nichts. Und schon wieder höre ich ganz leise die Stimme. ????: "Achja. Und um dein Leben in dieser Zeit nicht zu gefährden, kann keine Spinne verletzt werden und solange du dich nicht verwandelst, bist du wie ein ganz normaler Mensch- abgesehen von den Taranteln." Heißt das...? Meine Spinnen und mein Skorpion existieren in meiner menschlichen Gestalt nicht? Für diese 2 Tage? Dann... wurde meine Spinne jetzt auch nicht verletzt? Ich höre Schritte und spüre wie Ryokina meine Hand anfasst. Sie untersucht sie wohl. Ryokina: "Dimir! Komm! Arachne hat sich verletzt!" Sie ist kurz still, doch dann höre ich sie wieder. Ryokina: "Ist das ein... Messer?"Ein Messer? Was hat ein Messer hier im Wald zu suchen? Eilig fahre ich mit der anderen Hand an meinem Schwertgurt entlang. Aber... nein. Mein Messer ist noch da. Es muss von jemand anders sein. Aber von wem? Ryokina und Dimir benutzen keins. Vielleicht der Blinde? Aber nein! Dann hätte er ja mal hier stehen müssen. Aber er kam ja von der anderen Seite auf uns zu. Ich höre wieder Ryokina. Ryokina: "Hm. Ah da ist ja ein Baumstumpf. Kommst du Dimir?" Ryokina führt mich ein wenig auf der Lichtung herum. Dann bleibt sie stehen. Nicht passiert. Schließlich sagt sie verwundert: Ryokina: "Setz dich doch." Ich nehme an, dass vor uns der Baumstumpf ist und setze mich.
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ItashaOtaku
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(5/23/2013 5:15:04 PM)Dimir Arachne hat sich verletzt. Aber warum? Sie blutet am Arm und am Rücken etwas. Ich schaue sie mit besorgtem Blick an. "Arachne, was ist passiert?" "Mir wurde schwindlig und dann bin ich umgekippt und als ich mich dann hochstemmen wollte, habe ich in das Messer gefasst." Messer? Warum habe ich dabei so ein schlechtes Gefühl? Harasa hebt das Messer auf. "Es lag im Laub herum. Arachne konnte es von da aus nicht sehen." Arachne schüttelt den Kopf. "Nein, ich habe es nicht wegen dem Laub übersehen, sondern deswegen, weil ich überhaupt gar nichts mehr sehen kann." Harasa und ich reagieren fast gleichzeitig mit einem "Was??" Was geht hier vor? Arachne kann nichts mehr sehen? "Es ist aber nicht für immer", fügt sie hinzu. "Nach zwei Tagen sollte mein Augenlicht zurückkehren." Wenn sie das so sicher weiss, hat es vielleicht etwas mit ihrer Affinität gegenüber Spinnen zu tun. "Also gut. Wenn es nach zwei Tagen aber nicht besser wird, werde ich dich behandeln. Jetzt ist es aber wichtiger, deine Blutungen zu stoppen." Mit diesen Worten nehme ich ein Tuch heraus, mit dem ich das Blut wegwische, das Arachne bereits verloren hat. Dann greife ich nach einem Pflaster und klebe eines auf Arachnes Unterarm während ich das andere unter ihr rechtes Schulterblatt klebe. "So, die Blutungen sind jetzt gestillt. Bis du wieder etwas sehen kannst, werde ich dich einfach wieder tragen, wenn das in Ordnung für dich ist."
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(5/23/2013 6:18:05 PM)Kreck Inzwischen sind wir wieder im Echsengesöff. Alle sind schon am feiern außer Riskaso. "Du meinst Claudia hat uns hintergangen?" fragt Riskaso. "Es ist nicht sicher." meine ich. "Ich weiß nur das sie nicht bei euch war. Der Bote sprach auch das zwei fehlen, dass wäre ich und John. Das heißt..." erklär ich ihm. "Claudia war es also, dann passt das ja auch mit dem Zettel die Unterschrift war nämlich vom "Oberhauptmann" der Königsritter." folgert er darauf. "Scheint so.."antworte ich kurz. "Was ist? Sollte man nicht zufrieden sein? Wir leben noch alle, naja schade das Claudia das auch noch tut." lacht er und klopft mir auf die Schulter. "Sie hat uns betrogen, wer weiß aus welchem Grund und ob das vieleicht sogar abfärbt auf andere?" ich seh ihn an doch er grinst nur breit als hätte er schon die Welt ausgetrunken. "Ach was, sie wird sterben bevor sie überhaupt die Chance hat ihre weiblichen Vorteile zu nutzen." lacht er immer noch und gibt mir ein Bier. "Also, vermiesen wir uns nicht den Abend! Wenn du trinkst aus, ziehen sich die Frauen aus!" brüllt er. Und alle rufen:" Huay!" hinterher. Dann folgt Schluck nach Schluck.
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Ryokina
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(5/23/2013 8:19:21 PM) Arachne Ich spüre wie Dimir an meiner Hand etwas tupft und mir dann etwas auf den Rücken und die Hand klebt. Dimir: "So, die Blutungen sind jetzt gestillt. Bis du wieder etwas sehen kannst, werde ich dich einfach wieder tragen, wenn das in Ordnung für dich ist." Arachne: "Mh. Also die Frau sagte... *räusper* Ich wollte das eigentlich als Training für meine anderen Sinne nutzen." Ryokina:"Mh. Du könntest ja neben uns laufen und wir warnen dich, falls du kurz davor bist gegen einen Baum zu laufen." O.o Das war jetzt nicht ihr ernst. Langsam stehe ich auf. Ich: "Ich glaube ich habe so meine eigenen Techniken dafür." Ich lasse eine Tarantel aus meinen Haaren krabbeln, die vor mir herkrabbelt. Langsam gehe ich ein paar Schritte. Plötzlich höre ich in meinem Kopf "Baum" Ich merke, dass das meine Tarantel gesagt hat, drehe mich nach rechts und laufe gegen einen Baum. Dann höre ich in meinem Kopf noch ein "rechts". Ich: "Au." Dimir: "Ich glaube das lassen wir lieber." Ich: "Ja. Meine Tarantel denkt zu langsam. Trag du mich lieber doch. Ich versuche dann ein paar mal pro Tag einen kleinen Weg mithilfe meiner restlichen Sinne zu gehen." Ryokina: "Ok. Jetzt wieder zurück zu Sintharak." Ich drehe mich um in die Richtung, von der ich denke, dass dort Sintharak steht, doch Dimir dreht meinen Kopf noch ein wenig mehr nach rechts. Dann höre ich wie Dimir anfängt zu reden. Dimir: "So. Das wäre geklärt. Wo waren wir? Achja genau. Los komm wir bringen dich zur Essensstelle."
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(5/25/2013 9:30:57 PM)Itaga: Am nächsten Morgen wache ich recht früh auf, denn es laufen schon Leute durch den Flur und der Lärm von frühstückenden Gästen dringt bis nach oben in mein Zimmer. Langsam stehe ich auf, mache mich frisch und gehe hinunter um zu frühstücken. Die Auswahl ist überschaubar, aber dafür ist alles selbstgemacht und schmeckt lecker, ich kann garnicht sagen wie lange es her ist das ich selbstgemachte Marmelade gegessen habe. Dieses Gasthaus scheint ziemlich beliebt zu sein, es sitzen viele Leute hier unten und durch die Tür kommen schon die nächsten und setzen sich an meinen Tisch. "Die Predigt heute war mal wieder einsame spitze, die Frau weiß einfach wie man eine Predigt hält." "Ja, aber hast du gesehen, ´Michael, die fliegende Gottheit´ war auch anwesend, da scheint es wohl irgendwelche Probleme zu geben." "Was meinst du mit ´Problemen´? Darf er denn nicht mal seinen Meister besuchen?" "Hast du es denn noch nicht gehört? Die Königsritter scheinen die Kontrolle dort oben an sich zu reißen, es sollen sogar schon etliche Clanritter übergelaufen sein." "Was? Überläufer? Das ist doch furchtbar ... aber das würde ja bedeuten dass die Clanstadt jetzt nicht mehr sicher ist." "Ein paar Clanritter, die treusten, sollen wohl noch in der Clanstadt sein. Alexander, der Titan, angeblich auch noch." "Den gibt es wirklich? Ich hielt ihn immer für eine Erfindung, damit die Kinder ihr Gemüse aufessen um groß und stark zu werden." Die beiden unterhalten sich munter weiter, sie scheinen Priester oder sowas zu sein ... naja, wahrscheinlich Priester in Ausbildung. Es herrscht eine gelassene Stimmung, alle wirken so glücklich, obwohl sie hier unten sind und noch nicht mal einen richtigen Himmel haben, die Steine an der Decke des Höhlensystems leuchten lediglich bläulich, tagsüber heller und abends dunkler, das konnte ich gestern schon beobachten als ich mit meiner Mutter durch die Stadt gegangen bin. Grade als ich mir eine zweite Portion holen möchte betritt sie das Gasthaus, meine Mutter, sie trägt wieder ihren weiß-silberfarbenden Kürass und nun auch ein Schwert mit blauem Griff welches, in einer weißen Scheide ruhend, an ihrem Waffengürtel befestigt ist. Sofort herrscht Ruhe und alle sehen zur Tür, Mutter sieht zu mir rüber, deutet mit einer Kopfbewegung "Komm, wir gehen" an und hält mir die Tür auf. Als ich den Weg zur Tür gehe werde ich von unzähligen Blicken durchlöchert und leises Tuscheln ist zu vernehmen. "Guten Morgen." begrüße ich sie als wir endlich aus diesem Gasthaus raus sind. "Morgen." antwortet sie mir knapp zurück, sie wirkt etwas angespannt. "Was machen wir heute?" "Wir beide werden einen harten Tag haben, der uns je nachdem viel Ärger bringen könnte." antwortet sie mir ernst, sieht aber nicht zu mir rüber. "Oh weia, den zweiten Tag im Heiligtum und schon habe ich die Möglichkeit mich unbeliebt zu machen." Wir betreten wieder die große Zitadelle und fahren nach ganz oben, in den Raum in dem ich meine Mutter gestern das erste mal nach langem wieder gesehen habe, Michael wartet dort bereits mit vier Priestern. "Nur vier?" begrüßt ihn Mutter "Nein, keiner. Diese Herrschaften räumen noch schnell ihre Bücher aus dem Gebetsraum und gehen dann." mit diesen Worten waren die Priester auch schon durch die Tür. "Wofür brauchen wir denn Heiler?" binde ich mich ins Gespräch ein. "Das hat sie dir noch nicht erzählt?" richtet sich Michael an mich als er grade die Tür schließt und mit einem Siegel sichert ... bei genauem Umsehen sehe ich das schon alle Fenster versiegelt sind. "Was wird das hier?" frage ich etwas panisch, denn schließlich wird man nicht jeden Tag in einem Raum mit zwei ausgezeichneten Clanrittern versiegelt. "Wir werden die Energiequelle in dir anzapfen, die Energiequelle die Großmeister Gabriel dazu brachte dich auszuwählen." "Das Chaos" entfährt mir leise Mutter stellt sich etwa Zehn Meter vor mich, schließlich weiß niemand was jetzt passiert. Eine Hand legt sich auf meinen Rücken "Atme tief ein" flüstert mir Michaels Stimme zu. Ich gehorche und atme so tief ein wie ich kann, im nächsten Moment ist es so als würde ich von einem wilden Tier angefallen, denn ES, ist wieder da und drängt mich in eine Ecke. "MICHAEEEEELL!!" dröhnt es durch den großen Raum. Es erblickt Mutter "oh ... du bist nicht Michael!" "Nein, aber mit mir wirst du mindestens genauso viel Spaß haben." sie zieht ihre Klinge. Michael scheint sich versteckt zu haben, denn als es sich umsieht erblickt das Chaos keinen anderen mehr. "WO versteckst du ihn!?" Die Antwort meiner Mutter besteht aus einer Salve schimmernder Geschosse, welche sie grade beschworen hat, die Geschosse durchschlagen die Barriere welche das Chaos notdürftig errichten konnte und schlagen Wunden in meinen Körper. "Das sind Heilige Projektile, ich hoffe du verträgst noch etwas mehr, sonst wäre ich bei den ganzen Geschichten über dich doch schon etwas enttäuscht." Das Chaos antwortet nicht weiter und beschwört das Portal aus welchem sein Schwert erscheint und rennt auf Mutter zu, welche versucht ihn mit den Projektilen auf Distanz zu halten. Der Plan mit der Distanz geht nicht auf, im nu steht das Chaos vor ihr und versetzt ihr einen Schlag in die Magengrube, der Kürass verbeult sich leicht und Mutter geht in die Knie. "Nicht ansatzweise herausfordernd, STIRB!" Es holt aus und Mutter rollt zur Seite weg und rappelt sich auf. "Signus Exorzismus!" Sie hält ihre Hand an die Schulter des Chaos, ein Clankreuz erscheint und entfesselt einen mächtigen Schlag, welcher nicht nur die linke Schulter auskugelt, sonder das Chaos auch noch heftig gegen eine der versiegelten Fenster knallen lässt. Da jetzt wieder eine Distanz zwischen den beiden aufgebaut ist beginnt es wieder Salven von Projektilen auf uns zu regnen. Sie bohren sich in die Wand und meinen Körper, dem Chaos selbst muss es schmerzen, denn es ist das erste mal das ich ihn Schmerzensschreie ausstoßen höre. Schmerz erzeugt Wut und Hass und dadurch Chaos, welches er auch direkt benutzt um eine gigantische Schockwelle zu entfesseln ... ich wusste gar nicht das die so groß werden können. Ausweichen ist fast unmöglich, ich glaube Mutter hat das auch begriffen. Mit einem lauten Knall reißt die Schockwelle die Seitenwand des Raumes ein und eine vom Staub eingehüllte Person fällt grade die Zitadelle hinunter, das Chaos reagiert sofort und nimmt die Verfolgung auf. Es springt aus dem Raum, genau auf die Person zu und entfesselt eine weitere gigantische Schockwelle, als sich plötzlich Mutter über ihm befindet, die ganze Höhlendecke strahlt voller Projektile, die nur auf den ihren Befehl warten um endlich ihr Ziel zu vernichten. Mit einem heftigen rums landet das Chaos auf dem Dach eines der kleineren Nebentürme der Zitadelle, er tut sich schwer damit wieder aufzustehen. Er fasst sich ins Gesicht "Wo ist all der Hass? ... HASSE endlich!!" "4 Siegelkäfig" Es ist Michaels Stimme. Das Chaos sieht sich daraufhin um, wir stehen genau im Zentrum einer Formation aus vier Siegeln, welche uns in einer Art Käfig einsperren. "Schatz, hol ihn dir!!" "Los Itaga, der Rest liegt bei dir!" In meinem Inneren stehe ich vor dem geschockten Chaos "Wie ... wie ... grrr, Stirb!!" Das Chaos entfesselt Schockwelle für Schockwelle, mit größter Mühe kann ich einigen ausweichen, jedoch nicht allen. Als die Breitseite der Schockwellen endet, rappel ich mich auf und schnappe mir eines der Schwerter die hier im Boden stecken und renne auf das Chaos zu. Ein Schwertkampf, ohne jegliche Benutzung von Kampftechniken entbricht. Immer wenn er mir eines meiner Schwerter zerschlägt, schnappe ich mir eines der anderen, welche hier rumstehen, nach einer Weile versuche ich es auch mit zwei Schwertern und nach einer Weile merkt man förmlich wie seine Kampfstärke nachlässt, ich hingegen habe meinen ersten Kampf seit langem indem ich steigernde Begeisterung spüre und nicht nur Wut und Hass. Das Chaos wird immer weiter in die Ecke gedrängt, bis es sich schließlich mit einer Druckwelle Luft zum Atmen schafft. "Du hasst nicht mehr ... wieso hasst du nicht mehr?!" es klingt panisch und im nächsten Moment wieder hasserfüllt "Hasse mich!!" "Ich habe keinen Grund dich zu hassen, ich will lediglich meinen Körper wieder und Zugriff auf das Chaos, so wie du es benutzt." "Acheron ... hasse Acheron!" "Das ist der Grund weshalb du existiert, das hast du mir damals schon erzählt" ich stecke ein Schwert in den Boden, mein linker Arm ist das Gewicht auf Dauer nicht gewöhnt. "Ich kann nicht sagen das ich ihm alles verzeihe und neutral zu ihm stehe, aber meine Seele besteht nicht nur noch aus Hass und Wut, ich empfinde alle Emotionen und zwar alle gleich und da kannst selbst du nichts mehr dran ändern!" "Hasse mich, denn ich er ist nicht mehr da." "Er?" "Der Drache." "Eskargon?" stimmt, sie wurden zusammen versiegelt und nur er kam aus dem Siegel heraus "Wo ist Eskargon?" Er schweigt und deutet auf sich, dann setzt er zum Angriff an, seinem ersten Schlag weiche ich aus, auch der darauffolgenden Schockwelle. Schnell laufe ich auf ihn zu steche das Schwert in ihn und verpasse ihm mit links eine. "Sag mir wo er ist!" "Hass!" Langsam begreife ich was er von mir will, er provoziert mich damit ich ihm neue Kraft durch Hass gebe. "Das ist deine letzte Chance, wo ist Eskargon?" "Ich habe ihn vernichtet." "Er war nur eine Seele, man kann Seelen nicht vernichten!" "Das Chaos, in seiner reinsten Urform ist eine destruktive Kraft, willst du es sehen?" In seiner Schwerthand lädt sich Energie, eine starke Energie. Ich ziehe das Schwert aus ihm heraus, führe es beidhändig und schlage mit aller Kraft gegen seinen Arm, welcher dann zu Boden geht. Unerträgliche Schreie durchströmen die Seelenwelt, er nimmt schnell Abstand von mir und zieht sich in eine Ecke zurück und ich begreife was ich da grade getan habe. Geschockt stehe ich da, verliere das Chaos aber trotzdem nicht aus den Augen. "Du unterliegst mir weiterhin, auch ohne deinen Hass. Mich wirst du nicht los, denn du hast mich geschaffen und ich lebe bereits so lange in dir, dass ich jeden deiner Schritte kenne." Er scheint sich seiner Sache sehr sicher zu sein, mein Blick fällt zu Boden, sein Arm inklusive seinem Schwert liegen dort, ich gehe in die Knie um es aufzuheben, jedoch grade als ich mit links nach der Klinge greifen möchte, erscheinen die Ketten, welche ich von der Kapuzengestalt bekommen habe an meinem Arm, sie winden sich wie eine Schlange um meinen Arm und verhindern so auch schließlich das ich mit meiner Hand das Schwert greifen könnte. Beinahe ist es so als würden sie sagen wollen "Nein, lass es liegen, das ist eine Falle." Da ich das Schwert nicht greifen kann stehe ich wieder auf und sehe wie das siegessichere Lächeln im Gesicht meines Gegners langsam schwindet und schließlich in Entsetzen übergeht als ich die Klinge von uns wegtrete. "Ich glaube du täuschst dich, Chaos." Ich greife wieder nach der Klinge mit der ich zuvor seinen Arm durchtrennt hatte und richte es auf ihn "Gib auf und verrate mir endlich wo Eskargon ist, schließlich spüre ich seine Anwesenheit!" "Du willst ihn wiedersehen, ja!?" Er kommt aus dem Schatten heraus, plötzlich wirkt er wieder ziemlich selbstsicher. Sein Arm, welchen ich eben abgetrennt habe, wächst in Rekordgeschwindigkeit wieder nach, ihm wachsen Hörner und große Drachenschwingen "Dann werde ich euch zwei wieder zusammenführen!" Er Peilt sein Schwert an und hebt ab, um es sich abseits meiner Angriffsreichweite zurück zu holen. Hilflos strecke ich meine Hand nach ihm aus und die Ketten von eben erledigen den Rest, es scheint fast so als wenn sie als eine Verlängerung meines Griffbereiches dienen, sie schlingen sich um die Flügel und den Körper des Chaos, dann fangen sie an zu schimmern, was ihm allen Anschein nach Schmerzen erleiden lässt, denn er bleibt stehen. Die Chance lasse ich mir nicht entgehen, mit aller Kraft ziehe ich ihn hinunter und zu meinem Glück klappt es auch und er kracht zu Boden. Schnell ramme ich ihm mein Schwert in den Flügel, denn die Ketten sind wieder verschwunden, nicht weit von mir steckt noch ein Schwert im Boden, ich strecke meine Hand nach ihm aus und "zack" die Ketten greifen es und ich kann es zu mir ziehen und erneut ein Schwert in den Flügel rammen. Diesen Vorgang wiederhole ich auf beiden Seiten, das letzte Schwert welches noch frei ist ramme ich ihm über den Kopf in den Boden, genau zwischen die beiden Hörner, Bewegung ist unmöglich durch die Schwerter. Ich habe begriffen was er mit Eskargon gemacht hat und ich weiß auch wie ich ihn wieder zurückbekomme. Zwischen den ganzen Schwertern spanne ich die Ketten so, dass sie ein Clankreuz ergeben, dann ergreife ich die Mitte des Kreuzes (Wo sich alle drei Ketten überkreuzen), lade all mein Spiritua in sie, dadurch entsteht ein leuchtendes Clankreuz. "Was wird das?!" "Ich habe noch keinen Namen dafür, aber vielleicht sollte ich die Technik in mein Repertoire, aufnehmen" ich ziehe die Ketten nach oben um sie zu spannen "Deshalb nennen wir es doch erstmal ... Kreuzhieb!!" Ich lasse die Ketten los und das Chaos verschwindet in einem großen Blau leuchtendem Clankreuz, welches letztlich den Boden beschädigt und alle Schwerter zerstört, eine große Energie entfließt aus dem Staub und erschafft Eskargon, der ziemlich ramponiert am Boden liegt, das Chaos ... oder zumindest der kläglich Rest von ihm kriecht panisch von mir weg. Langsam gehe ich auf ihn zu, ich habe gesiegt ... endlich. "Verschwinde!!" ruft es, aber ich gehorche ihm nicht und gehe weiter auf ihn zu. Er versucht sich aufzurichten, aber das scheint nach dem Treffer eben gar nicht so leicht zu sein, er sackt wieder zusammen und atmet schwer. Ich gehe vor ihm in die Knie und sehe ihn an, er ist nur noch eine arme Manifestation eines Hasses, der in dieser Form nicht mehr existiert. "Ich kann nicht verlieren, ... ich bin das ... Chaos" fleht er mich schon förmlich an, seine Stimme klingt schon fast weinerlich. "Jeder verliert mal, das ist völlig normal." Ich streiche ihm durchs Haar und tätschel ihn leicht "Wieso hasst du nicht mehr?" "Das Leben besteht aus mehr als nur Hass, man kann nicht immer nur hassen, manchmal muss man auch vergeben, deshalb vergebe ich dir für alle Missetaten die du begangen hast," "V...Vergebung?" Seine Pupillen weiten sich "Und damals, als du uns alle gerettet hast, in der Welt von Nilred, dafür habe ich mich noch gar nicht bedankt." Die dunklen Wolken brechen auf und vereinzelnd dringen Lichtstrahlen zu uns durch "Danke." Nach dem "Danke" zieht sich ein großer Sprung durch das Chaos und als würde ein Spiegel zerbrechen zersplittert das Chaos in viele kleine Splitter, welche in die Welt geweht werden, zurück bleibt eine Schwebende Kugel, sie ist Lila. Die Kugel löst sich langsam auf und ich gehe zu Eskargon. "Hey, alles klar?" "hmgrhg, etwas eng hier drin und achja Ich wurde absorbiert!" "Also gehts dir gut, freut mich. Ähm, was meinst du mit eng?" "Du hast eine vollständige Seele und meine in dir ... das mit dem Seelendruck könnte ein Problem werden." "Das werden wir sehen, aber ich glaube dass wir sehr viel Platz haben werden." Ich sehe ins Tal hinein, welches nun von Sonne bestrahlt wird, vielleicht blüht es hier drin ja bald und die ganze Trostlosigkeit wird ein Ende haben. Ich verlasse mein Inneres und erblicke meine Mutter, welche mich am Kragen packt und wild schüttelt "Wieso wacht der denn nicht auf?" "Melissa, mach langsam, du brichst ihm noch was ... und wie wärs wenn du deine Projektile mal verschwinden lässt, man könnte ja meinen du planst einen Angriff auf die Stadt." "Da hast du auch wieder recht." Das leuchten am Himmel verschwindet und ich liege meiner Mutter in den Armen. "Hm, das ist also der Jüngling welcher das missglückte Experiment verkörpert." Bitte WAS? Missglücktes Experiment!? "Alter, wenn du mi mmmhmmmhmmmm!!" mir wird der Mund vom meiner Mutter zugehalten und jetzt erblicke ich den alten Mann der da vor uns steht, Michael kniet vor ihm. "Ja Meister Gabriel, das ist Itaga Tenshi, der Junge dem das Chaos innewohnt." Meister Michael muss sich für das entstandene Chaos rechtfertigen, allerdings scheint das Meister Gabriel nicht weiter zu stören "Ich wollte den Raum da oben sowieso mal renovieren und wer weiß, so ein Balkon passt da bestimmt gut hin." Meister Michael und Großmeister Gabriel ziehen von dannen ... schon erstaunlich wie egal es ihm ist das wir ein großes Loch in den obersten Raum der Zitadelle gesprengt haben. "Na ein Glück das er einen guten Tag zu haben scheint." wende sich Mutter an mich. "Ist er normalerweise nicht so?" "Nein, er ist die meiste Zeit ziemlich ernst. Achja, den letzten der ihn als ´Alter Sack´ beschimpft hat, konnte man später vom Boden abkratzen, also halte dich doch bitte etwas zurück." "Tschuldigung ... mal ein anderes Thema." "Ja?" "Ich will zu einem Arzt." "Wieso das denn? ... Oh ... ja, deine Schulter!" Wir gehen zu einem der Priester und nach einer schmerzhaften Prozedur ist mein linker Arm endlich wieder halbwegs einsatzbereit und die Wunden durch die Projektile versorgt. Zur Entschädigung lädt mich Mutter noch zum Abendessen ein, nach dem Essen verabschieden wir uns, aber wie es aussieht kann ich langes schlafen für die nächsten sechs Monate vergessen, denn Mutter verabschiedet sich wieder mit "Morgen früh, sechs Uhr!" ... Es scheint meinen Eltern im Blut zu liegen mich zu quälen >.< Nach dem Essen, mache ich mich bettfertig, räume endlich meine Tasche aus, denn es scheint so als wenn das hier meine Unterkunft für die nächsten sechs Monate wird. Als ich dann endlich im Bett liege male ich mir schon das große Wieder sehen mit Rin und den Kindern aus, es gibt leckeren Kuchen, und viele Umarmungen, vielleicht werden auch Freudentränen dabei sein ... es wird auf jedenfall ... toll. zzZZZ NEXT^^
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Ich habe für jeden ein offenes Ohr und hin und wieder einen guten Ratschlag ^-^
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- Alinea
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(5/25/2013 11:30:19 PM)Shékkel „Bauchschmerzen.“, murmle ich und züngle noch einmal, um den Geruch noch genauer zu untersuchen. Das Kraut, das Nysni mir hinhält, riecht scharf, doch das ist es nicht, was diese Wirkung erzielen würde. Es ist diese leichte Bitterkeit, die fast vollständig verdeckt wird. „Bauchschmerzen, und wenn man genug isst, muss man erbrechen.“ „Genau.“, meint Nysni, nickt zufrieden und wirft das Kraut zu Boden. Langsam segelt es den Baum hinab und landet irgendwo im Gras, von hier oben aus nicht mehr zu sehen. Nysni hält schon die nächste Pflanze bereit. Eine rosarote Blüte, die angenehm süss duftet. Ich züngle, kann aber nichts Auffälliges daran entdecken. „Das ist ungefährlich.“, bestimme ich. „Stimmt.“, meint Nysni und schmeisst die Blume dem Kraut hinterher. „Das machst du nicht schlecht. Immerhin ein Sinn, der nicht vollkommen verkümmert ist.“ „Hmm… Danke.“ Ich bin mir nicht sicher, ob das wirklich ein Kompliment war. „Machen wir Schluss für heute.“, bestimmt Nysni und erhebt sich. „Ich muss noch in die Stadt. Ein paar Besorgungen machen.“ „In die Stadt?“, frage ich erfreut nach. „Darf ich mitkommen?“ „Nein.“, meint die Medusa knapp. „Du bleibst hier.“ „Aber…“ „Nichts da. Ich will nicht gesehen werden, wenn ich unter Menschen gehe, und das geht besser, wenn ich allein bin.“ „Hm, in Ordnung.“, murmle ich und erhebe mich jetzt ebenfalls. Nysni klettert bereits den Stamm hoch, zu ihrem Schlafplatz. Es ist erst Nachmittag und ich bin mir nicht ganz sicher, was ich jetzt tun soll. Normalerweise trainieren wir bis zum Abend, und dann bin ich sowieso zu müde, um noch etwas zu machen. Nysni klettert wieder herunter. „Es wird dunkel, bis ich wieder da bin.“, erklärt sie noch. „Nicht, dass du mich suchen gehst oder so.“ „In Ordnung. Tschüss.“, erwidere ich, doch sie hört mir gar nicht mehr zu. Ich setze mich im Schneidersitz auf den breiten Ast und lehne mich am Stamm an. Ein Blatt kitzelt an meiner Nase. Die Aussicht von hier oben ist wunderbar, man kann die ganze Lichtung überblicken. Aber dann sind die Bäume im Weg. Mein Nacken juckt wieder. Krampfhaft unterdrücke ich den Drang, zu kratzen – das macht es nur schlimmer, hat Nysni gesagt. Ich solle es mit Wasser kühlen und mich ablenken, aber auf keinen Fall kratzen. Ich klettere zu der Astgabel, wo Nysni den Wasserschlauch aufbewahrt. Das geht schneller, als bis zum Fluss zu laufen. Ich lasse etwas Wasser über meine Hand laufen und halte sie dann an den Nacken. Das Wasser ist in der Mittagssonne etwas warm geworden, doch es tut trotzdem gut. Vorsichtig befühle ich die zwei Pusteln, die sich gebildet haben. Insektenstiche, hat Nysni gesagt. Die sollten von selbst wieder verschwinden. Wenn sie nur nicht so furchtbar jucken würden! Ich setze mich wieder und denke nach. Jetzt habe ich schon zwölf Giftnamen. Nex, Debilitas, Alucinatio, Somnium, Medela, Veritas, Segnitias, Mendacium, Timor, Somnus, Tenebrae und Oblivio. Von Tenebrae habe ich Nysni noch gar nicht erzählt, fällt mir gerade ein… als ich ihr von Segnitias, meinem elften Gift, erzählt habe, war sie ganz erschrocken. Dann hat sie gesagt, ich müsse nicht mehr suchen, ich habe jetzt alle. Aber dann habe ich trotzdem noch Tenebrae gefunden… das ist allerdings schon ein paar Tage her, und seither finde ich keine mehr. Als es eindunkelt, ist Nysni tatsächlich immer noch nicht da und mir ist auch kein weiterer Name mehr eingefallen. Ein paar schläfrige Sternchen blinzeln durch die Blätter, endlich. Ich liebe die Sterne! Ich klettere höher, zu einer Stelle, wo man durch eine Lücke im Blätterdach den Himmel sehen kann. Ein kleines Stückchen vom Himmel. Hier taucht immer dieser ganz helle Stern auf, zusammen mit ein paar kleineren. Wie ein König und sein Hofstaat. Noch ist der Königsstern ganz blass, aber es wird rasch dunkler, und schliesslich erscheint auch der Hofstaat. Ein bisschen erinnert es mich an den Rozengard-Ball… dort war zwar kein König, aber Damen in wunderbaren Kleidern und elegante Männer in einem riesengrossen, wunderbaren Haus. Früher, als ich noch ein Mensch war, wollte ich Prinzessin werden… ich hatte ein Krönchen aus Ästen und Blättern, ich habe es geschenkt bekommen, aber ich weiss nicht mehr, von wem. Ich war traurig, weil es nicht golden war… Jetzt funkeln die Sterne wie kleine Diamanten. Wenn ich ganz oben auf den Baum klettern würde, sähe ich das ganze Himmelszelt mit all den Sternen auf einmal… aber Nysni hat es mir verboten. Aber Nysni ist gar nicht da… Kurz entschlossen klettere ich den Stamm hoch, bis zu den Vorräten, dem höchsten Punkt, zu dem ich klettern darf. Weiter oben ist Nysnis Schlafplatz. Wenn ich da hingehe, riecht sie das, aber wenn ich woanders durchklettere, merkt sie es vielleicht gar nicht. Ich will ja nur die Sterne sehen… Ich entferne mich vom Stamm und hangle mich an den äusseren Ästen hoch. Das ist schwerer, aber es macht auch Spass, und schliesslich komme ich so hoch, dass mich die Äste kaum noch tragen. Jetzt muss ich wieder näher zum Stamm gehen. Der ist hier oben so dünn, dass ich ihn fast mit den Händen umfassen kann, und der ganze Baum schwankt im Wind hin und her. Aber ich habe keine Angst. Ast um Ast klettere ich höher, bis ich endlich durch das Blätterdach sehen kann. Es ist lange her, dass ich den ganzen Himmel gesehen habe. Ich hatte vergessen, dass es so unendlich viele Sterne gibt… Die Sterne, die glitzernden Diamanten auf dem Kleid der Himmelskönigin. Ich kann sie nicht sehen, sie hat mich nicht mehr besucht seit dieser Nacht, bevor ich Felina getroffen habe. Aber ich weiss genau, dass sie da ist. Wie verzaubert betrachte ich den Himmel, doch dann beginnen meine Arme zu schmerzen, weil ich mich so unbequem festhalten muss, und mein Nacken juckt wieder. Ich muss hinunter, sonst werde ich müde und stürze ab. „Gute Nacht, Sterne!“, verabschiede ich mich vom Himmel und mache mich an den Abstieg. Es tut gut, endlich den Griff lösen zu können und sich wieder zu bewegen. Mein linker Arm ist ganz verkrampft. Es fällt mir erst wieder ein, als ich mitten auf Nysnis Schlafplatz stehe: Ich hätte einen Umweg klettern müssen! Mist! Jetzt wird Nysni bestimmt riechen, dass ich hier hochgeklettert bin. Ich seufze und lehne mich gegen den Stamm. Wieso war ich nur so unvorsichtig? Nysni wird böse auf mich sein, ganz bestimmt, und dann… Das Kästchen. In einer Astgabel genau über mir ruht das Kästchen, in dem Nysni das Medusenbuch aufbewahrt. Ein schwarzer Umriss vor der Dunkelheit der Nacht. Ich habe es nicht mehr gesehen, seit Nysni es mir einmal gebracht hat und ich dann nicht wusste, wie meine Gifte heissen. Da steht alles über die Gifte drin. Kurz entschlossen greife ich nach dem Kästchen und öffne es vorsichtig. Nysni wird sowieso wütend sein, also ist das jetzt auch egal. Vorsichtig hole ich das schwarze Buch heraus und löse die Lederschnüre. Es ist ein altes Buch, die Seiten sind ganz dünn. Ich schlage es in der Mitte auf, doch im Dunklen erkenne ich nichts. Ich kann sowieso nicht lesen. Warum habe ich das überhaupt gemacht? Vielleicht sind ja Bilder darin. Ich denke kurz nach – ich darf kein Feuer machen, das ist im Wald zu gefährlich, hat Nysni gesagt. Aber am Fluss wächst eine Pflanze, die im Dunklen leuchtet. Sie ist auch giftig, sie macht einen schläfrig, und das Licht lockt Insekten an. Ich muss Nysni einmal fragen, wie sie heisst. Das leere Kästchen kommt wieder an seinen Platz in der Astgabel, aber das Buch nehme ich mit nach unten. Wenn ich renne, bin ich in fünf Minuten am Fluss, aber bis zur Pflanze muss ich noch etwas weiter laufen. Hoffentlich kommt Nysni nicht ausgerechnet jetzt zurück. Bald taucht der Geruch der Pflanze auf – süsslich, etwas rauchig – und kurz darauf kann ich auch das Licht sehen. Es ist nicht besonders hell, aber wenn ich mich direkt neben die Blüten kauere, reicht es vielleicht. Aufgeregt schlage ich das Büchlein auf. Man kann so wirklich etwas erkennen, doch diese Seite ist voller Buchstaben. Ob Nysni mir das Lesen beibringt, wenn ich sie frage? Ich blättere durch das Bändchen, und meine Enttäuschung wächst. Keine Bilder. Nicht ein einziges. Nur die Buchstaben, die mich vorwurfsvoll anschweigen. Der Buchstabe am Anfang ist immer etwas grösser. Dieser hier sieht aus wie ein Kreis… Wieviele Buchstaben gibt es eigentlich? Da ist einer, der wie ein Pilz aussieht, und ein Dreieck und ein Zickzack. Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass das wirklich Worte sind… Enttäuscht klappe ich das Buch wieder zu und schliesse die Augen. Bei dem Licht Buchstaben anzusehen ist anstrengend. Ob ich die Zeichen wohl riechen kann? Ich züngle, doch ich finde nur Papier und Leder. Buchgeruch. Da ist auch etwas Harziges, hinten im Buchrücken, das ich nicht einordnen kann… Ich halte das Buch direkt vor meinen Mund und züngle noch einmal, um den Geruch genauer zu betrachten. Ich weiss nicht, was das sein könnte… Auf einmal rieche ich Gifte. Verwundert öffne ich die Augen, doch es ist niemand hier. Es sind auch nicht die Pflanzen. Nur ein schwacher, kaum vorhandener Giftgeruch. Es kommt vom Buch. Aufgeregt untersuche ich die Seiten. Sie riechen nach Gift, aber so schwach, dass der Papiergeruch alles überdeckt. Natürlich, das ist ein Medusenbuch! Und Gerüche sind eine Sprache, die jede Medusa versteht. Vielleicht kann ich es so ja doch lesen. Ich schlage eine Seite auf, halte sie direkt vor meinen Mund und züngle. Jetzt kann ich den Geruch klar erkennen. Es ist purer Giftgeruch, nicht vermischt mit Pflanzendüften oder so. Gift, wie die Medusen es haben. In dem Buch sind alle Medusengifte aufgeschrieben, hat Nysni gesagt. Also auch ihre Gerüche! Ich blättere zur allerersten Seite. Sie riecht anders als die vorherige, und ich kenne den Geruch sogar. Es ist Nex. Auf der vierten Seite ist Medela und auf der siebten Debilitas. Dann finde ich eine Weile lang nichts mehr, doch schliesslich stosse ich auf Oblivio – bei dreiundzwanzig, wenn ich mich nicht verzählt habe. Dann, bei achtundzwanzig, finde ich einen Geruch, der mir bekannt vorkommt. Es ist keines meiner eigenen Gifte. Auch keines von denen, die ich noch nicht kenne. Aber irgendwoher kenne ich es. Ich züngle noch einmal. Das habe ich eindeutig schon einmal gerochen. Kann gar nicht so lange her sein. Auf dem Baum vielleicht, als ich die Wirkungen der Pflanzengifte erraten musste? Ja, da habe ich es gerochen. Aber es kam nicht von den Pflanzen. Es kam von Nysni selbst. Es muss eines der Gifte sein, die Nysni besitzt. Fasziniert starre ich auf die Buchstaben, die mich inner noch anschweigen. Wenn sie mir doch nur verraten würden, was dieses Gift bewirkt – das wüsste ich jetzt zu gern. Vielleicht kann ich es ja erraten, wie Pflanzengifte. Nysni hat ja gesagt, ich bin gut darin, also kann ich es wohl versuchen. Ich züngle noch einmal nach der Buchseite und konzentriere mich ganz auf dieses Gift, diesen milden, herben Geruch, der mich an eines der Gewürze erinnert, das Thomas benutzt hat… Es schafft Vertrauen. Es macht, dass man den Personen um sich vollends vertraut. Das ist also eins von Nysnis Giften? Auf einmal merke ich, dass ich mich wieder im Nacken kratze. Mist, Nysni hat doch gesagt, das macht es nur schlimmer. Ich gehe hinüber zum Fluss und leere etwas von dem wunderbar eiskalten Wasser über die beiden Insektenstiche.
A cloud of mystical dust appears, shrouding Alinea in its magic. You roll a four. The cloud dissipates and Alinea is gone.
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(5/26/2013 5:20:15 PM)Kreck "Also verfolgen wir jetzt Claudia?" fragt Hilja, nachdem wir uns alle vom Rausch ausgeschlafen haben und uns in einem kleinem Zimmer im Gasthaus unterhalten haben. "So siehts im Moment aus." mein ich. "Das muss man aber mit der ganzen Gruppe besprechen am besten." füg ich hinzu. "Gut, ich bring alle runter in den Keller dort ist mehr Platz als in dieser Besenkammer." sie geht. Wie bin ich eigentlich hier hergekommen? Mit Hilja? Hmmm.... Irgendwann sind wir auch schon unten im Keller, für unseren Wirt ist das kein Problem. John und er sind sehr alte Freunde. Auf ihn ist verlass. Alle sind nun unten in einem dunklen Keller wo links und rechts Fässer voller Bier, Wein und was weiß ich noch für Glücklichmacher. "Was ist denn los?" fragt der Dleif. "Es geht um gestern, du Dummkopf!" kontert Kleif. "Wie nennst du mich!" "Ruhe!" schreit Humbik und deutet auf mich und Riskaso. "Äh ja, es geht darum wir müssen Claudia finden. Sie hängt wohl mitdrin, in diesem Wirrwarr." ruft er durch den Raum. "Claudia?" Flinko blickt erstaunt rein. "Ja sie ist die einzige die nicht am Galgen stand." sagt Rsikaso. "Aber sie ist doch Johns rechte Hand!" spricht Flinko. "Ja und? Auch wenn sie beide Hände wär." meine ich streng. "Wir müssen dieses kleine Miststück finden!" Alles ist still. Man spürt förmlich die Unentschlossenheit. "In letzter Zeit läuft es nicht gut, das weiß ich! Aber! Aber wenn John wieder zurückkehrt dann soll er verdammt nochmal stolz auf uns sein können! Wir sind die Roten Echsen und keine Clanritter oder Königsritter die ohne ihren großen Anführer hilflos abgeschlachtet werden, wir sind besser! Denn wir sind verdammte Echsen!" ruf ich entschlossen. "Er hat recht!" schreit Riskaso. "Los, Echsen an die Macht!" und hebt seine Echsenklaue mit vollem Selbstvertrauen hoch. "Geben wir ihnen eine Arschtritt!" schreit Jiff und hebt die Klaue. "Machen wir sie fertig!" brüllt Dleif und Kleif und heben die schuppige Klaue. "Das Gibt Rache vom allerfeinsten!" rufen Flinko und Clok und heben ihre Klaue in die Luft. "Schneiden wir sie ihn Stücke!" ruft Hilja und hebt die Klaue mit einem Schwert. "Zerquetschen wir sie." brüllen Flarakra und Humbik und heben ihre Klaue. "So ist das besser!" brüllt Riskaso und hebt ebenfalls die Kralle. "Lassen wir sie die Dunkelheit spüren!" ruf ich und heb die Kralle. Jetzt gibts Rache!
Faal sosin se laas!
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(5/27/2013 9:39:32 PM)Shékkel Ich kann die Schritte spüren, noch bevor ich Nysnis Geruch wahrnehme. Sie rennt. Und sie ist wütend. Langsam stütze ich mich auf meine linke Hand und hebe mich hoch. Nysni steht direkt hinter mir, der Geruch ihrer Wut webt sich in den Duft des Waldes. „Shékkel?“, zischt es scharf durch die Nacht. Ich blicke noch immer über den Fluss und wende mich nicht um. „Ja, Nysni?“ „Du warst oben auf dem Baum.“ Der Vorwurf breitet sich aus wie Eis auf der Wasseroberfläche, wird immer dicker, bis ich ihn nicht mehr durchdringen kann. „Ja, war ich.“, gebe ich kleinlaut zu. „Ich wollte die Sterne sehen.“ „Und das kannst du von hier unten nicht?“, zischt Nysni. „Oder von irgendeinem anderen Baum aus?“ „Doch.“ So weit hatte ich gar nicht gedacht. „Und es geht auch überhaupt nicht, ohne mir nebenbei meine Sachen zu stehlen?“ Nysnis Stimme wird laut, ungewohnt laut, als passe sie nicht mehr in die Stille des Waldes. „Sieh mich an, wenn ich mit dir rede!“ Ich wende mich um, und im selben Moment packt Nysni das Buch und zerrt es mir aus den Fingern. „Was dachtest du dir dabei?“ „Ich war neugierig.“, erkläre ich verzweifelt. „Und ich dachte, vielleicht, vielleicht hilft es mir ja dabei meine Gifte zu finden…“ „Ich sagte dir doch, du hast schon alle Gifte!“, fällt Nysni mir ins Wort und der Geruch ihrer Wut schwappt noch stärker durch den Wald. „Elf sind schon aussergewöhnlich, es kann nicht sein, dass du mehr hast. Das sagte ich doch bereits!“ „Schon…“ Ich schweige. Sie weiss immer noch nicht von Tenebrae. Ich mag es ihr auch nicht erzählen – ich kann ihre Wut riechen, sie mag es nicht, dass ich elf Giftnamen habe. Und sie hat Angst davor. Aber wieso hat sie denn Angst? Der säuerliche Angstgeruch geht in der Wut fast unter, aber er ist da, ganz eindeutig. „Also, wie viel hast du gelesen?“, will Nysni jetzt wissen und die Wut gewinnt wieder die Oberhand. „Erzähl!“ „Ich kann nicht lesen.“, erkläre ich. „Aber da sind Gerüche. Ich habe Nex gefunden und Medela und eines von deinen Giften, das…“ Verwirrt breche ich ab. Ich rieche Schrecken. „Das?“, fragt Nysni nach, die Stimme trügerisch ruhig. „Das…“ Ich kann mich deutlich an den Geruch erinnern. An seine Wirkung. „Erzähl schon!“ Ich hatte in meinem ganzen Leben noch nie, nie einen Insektenstich. „Das mich dazu bringt, dir zu vertrauen.“, flüstere ich und wiederhole dann lauter: „Du hast mich vergiftet, damit ich dir vertraue!“ Ich höre, wie Nysni nach Luft schnappt, dann packt mich eine ihrer Schlangen schmerzhaft an der Schulter. „Sag das nicht!“, schreit sie durch den Wald, ihr Gesicht eine wutverzerrte Maske. „Ich tue das alles nur für dich, hörst du? Du sollst mir einfach vertrauen!“ „Nein!“, widerspreche ich, doch ich kann das Gift in meinem Blut spüren. „Du hast mich angelogen!“ Ich packe die Schlange und zerre sie aus meiner Schulter, warmes Blut rinnt über meine Haut. „Du hast mich angelogen, du hast mich angelogen!“ Ich bin überzeugt davon, aber mir fällt gerade nicht ein, was ich meine. „Habe ich dir jemals die Unwahrheit erzählt?“ Nysnis Schlange zischt nach vorne, nicht um zu beissen, sondern, um mich ins Gesicht zu schlagen. „Jemals? Sag es mir!“ „Nein.“, gebe ich zu, obwohl ich es genau weiss. Es ist das Gift, ihr Gift, ich darf ihr einfach nicht glauben. „Du hast mich vergiftet!“ „Das war nur zu deinem Besten.“, erklärt Nysni schlicht. „Ich möchte dir alles beibringen, aber dazu musst du mir vertrauen.“ Das klingt schlüssig, aber ich darf es nicht glauben. „Nein.“, sage ich, weniger bestimmt als zuvor. „Das ist das Gift.“ Aber was ist denn so schlimm an dem Gift? „Komm mit, du solltest dich hinlegen.“ Das Licht der Pflanzen wirft unheimliche Schatten in Nysnis Gesicht. „Du bist bestimmt nur müde.“ Ich spüre ihre Schritte und folge ihr, zwinge mich dann aber wieder, stehen zu bleiben. „Nein…“ Ich muss gegen das Gift ankommen. Ich darf jetzt nicht aufgeben. „Doch, bist du. Komm, Shékkel.“ Die Wunde an meiner Schulter. Zwei Nadelstiche, etwa zwei Fingerbreit auseinander, genau wie die Pusteln in meinem Nacken. Es ist das Gift. „Nein!“ Verzweifelt springe ich nach vorne, stürze mich auf Nysni und reisse sie zu Boden. Doch sie reagiert schnell, schon spüre ich einen Biss am rechten Arm und eine seltsame Wärme breitet sich dort aus. Ich ignoriere sie, ich muss das andere Gift in Schach halten. „Miststück!“ Eine Schlange legt sich um meinen Hals und zerrt mich von Nysni herunter, doch jetzt greife ich selbst an. Mit aller Kraft stosse ich Tenebrae in ihren Arm. Als Antwort höre ich nur herablassendes Lachen. „Du kannst mich nicht vergiften.“, meint Nysni nur und tritt nach mir, sodass ich mitten in den Leuchtpflanzen lande. „Du kommst nicht gegen mich an. Niemand tut das. Hörst du? Niemand!“ Warum wirkt Tenebrae nicht? Verzweifelt rapple ich mich auf, ich kann meinen rechten Arm nicht mehr fühlen, die Taubheit breitet sich langsam über meine Schulter aus. Verwirrt befühle ich meinen Arm, er ist noch da, doch ich spüre rein gar nichts. „Was tust du?“, fragt Nysni erschrocken. „Was…“ Sie blinzelt verwirrt und spuckt dann. „Tenebrae.“, zischt sie und züngelt, um mit ihrem Geruchssinn ihr verlorenes Augenlicht zu ersetzen. „Du hast zwölf! Warum hast du mir das nicht erzählt?“ Ich bekomme keine Zeit für eine Antwort, denn Nysni stürzt sich schon wieder auf mich. Sie packt meine Handgelenke und umschlingt meinen Hals mit ihren Schlangen. „Niemand darf so stark sein wie ich.“ Ich winde mich hin und her, doch Nysni ist stark, und die Taubheit macht sich jetzt über meinen linken Arm her. Mein Gesicht kribbelt. „Lasch mich losch…“ Ich spüre meinen Mund nicht mehr. „Faszinierend, die Wirkung von Durities, findest du nicht?“ Nysni findet ihr Selbstbewusstsein wieder. Eine Schlange zischelt mir ins Gesicht, ich kann Debilitas riechen. „Nein…“, protestiere ich schwach. „Es ist zu deinem Besten.“ „Nein!“ Verzweifelt stosse ich erneut zu, beisse Nysni in die Schulter, so fest, dass sie aufschreit und von mir ablässt. „Du…“ Nysni tritt auf mich zu, doch die Wirkung des Gifts setzt bereits ein. „Du…“ Sie keucht und holt tief Atem, setzt erneut zum Sprechen an, schnappt wieder nach Luft. „Was?“ „Suffocatio.“, sage ich, denn das ist es. Mein dreizehntes Gift. Das letzte. Die Taubheit verschwindet aus meinen Armen und ich spüre, wie die Wirkung des Vertrauensgifts nachlässt. Benommen schüttle ich den Kopf. Nysni atmet immer noch schwer, aus ihrem Blick spricht Verzweiflung. Ihr Körper kann keine Luft mehr aufnehmen. Sie wird langsam ersticken. Obwohl sie mich so angelogen hat, habe ich Mitleid mit ihr. Sie dachte, sie wäre die Stärkste, und jetzt geht ihr die Luft aus und sie kann nichts tun… Ich beisse sie erneut in die Schulter, mit Medela diesmal, gerade lang genug, sodass sie langsam heilen wird. „Danke für alles, das du mir beigebracht hast.“, sage ich und wende mich von ihr ab. Die Nacht wartet, und ich muss zusehen, dass ich Xashibel und die anderen wiederfinde.
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(5/28/2013 8:29:27 AM)Und hier kommt mein Fillerposti, den ich am frühen morgen (oder Nacht, wie mans nimmt XD) nach null Schlaf (wirklich gar keiner) und eiinem kargen Brot um 4:55 Uhr am Esstisch geschriebne habe. (PS: Lange Geschichte. Erzähl ich später.) Ryokina Ich wende mich wieder Sintharak zu. Plötzlich schießt eine Reihe an Bildern durch meinen Kopf. Erst Arachne, dann eine Spinne, dann irgendeine Frau und zuletzt ein Wort, welches zu sschnell wieder weg ist um es zu lesen. Ich versinke in Gedanken. Dieses Wort...was stand da? Ich versuche mich noch einmal zu erinnnern. Stand da... Gefahr? Mh. Ok. Was für eine Frau könnte das sein? Irgendetwas ist an ihr faul...unmenschlich... Ich versuche mich daran zu erinnern, aber das Bild war zu kurz da. Vielleicht muss ich die Reihenfolge...? Hat sie eine Bedeutung? Mh. Arachne-Spinne-Frau-Gefahr, Arachne-Spinne-Frau-Gefahr. Arachne kommt sofort vor der Spinne, denn sie ist ein Spinnenmädchen. Aber dann... ist die Frau eine Spinnenfrau? Bedeutet die Nachricht "Arachne und die Frau sind in Gefahr"? Vielleicht wegen diesem Sintharak? Aber nein. Die Frau ist AUCH in Gefahr. Ich muss Arachne warnen... Ich schaue zu Arachen und dann wieder zu Sintharak. Ich fahr heute zu meinem neffen.^^
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(5/28/2013 6:38:01 PM)Kreck Im Keller der Taverne steht ein Tisch. Auf dem ist ein lange Rolle Papier ausgerollt worden. Alle starren es planlos an. "Na Leute irgend ne Idee?" frag ich in die Runde. Keine Antwort. "Nagut." Eine schlecht gezeichnete Burg entsteht auf dem Papier. Dann schreib ich noch "Fetteriks Burg" drüber. "Du willst...dahin?" Clok schaut mich erstaunt an. "Ja was denkst du? Die wollten uns richten! Jetzt wollen wir mal sehen wie es den gefällt." "Kreck! Du kennst unsere Regeln, töte nicht wenns unnötig ist. Und das ist unnötig!" meint Dleif streng. "Wer spricht von töten? Es gibt viele Wege einen Gegner auszuschalten, mein guter Dleif." "Nenn mir einen." fordert er. "Ganz einfach wir haben kein Platz wo wir bleiben können. Tja und wer hat uns den genommen. Die Königsritter! Dann nehmen wir uns ihre Burg so einfach." "Du hast ehrlich vor die Königsritter aus ihrer eigenen Festung zu verweisen?" sie blicken mich erstaunt an. "Lerne von John tu das was immer am wenigsten vermutet wird!" "Ja, ja aber wie?" fragt Dleif weiter. Ich kritzle eine Art Wolke auf das Paier neben der Burg. "Du willst sie rauspusten?" Ich schaue auf das die Zeichung. "Nein! Oh...dann erklär ich es eben!" meine ich entäuscht darauf.
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(5/28/2013 9:45:07 PM)Shékkel Mein Umhang hängt noch immer an dem Ast über meinem Schlafplatz. Den werde ich jetzt wieder brauchen. Ich sollte mir auch noch etwas von Nysnis Vorräten mitnehmen… Die bestehen hauptsächlich aus Früchten und Blättern. Manche davon sind sogar giftig, aber nicht für uns. Ich nehme ein paar von den süssen orangen Früchten und lege sie kurzerhand in meine Kapuze, da ich keine Tasche besitze. Ich sollte auch etwas Wasser mitnehmen, aber Nysni hat keine Flasche. Nur den Wasserschlauch. Ich werde alles mitnehmen müssen. Mühsam hieve ich den Schlauch aus der Astgabel, er ist schwerer, als ich dachte. Am besten leere ich einfach einen Teil aus und trage ihn dann wie einen Sack über die Schulter. Vorsichtig, damit nicht gleich alles runterfällt, löse ich die Schnüre und leere dann die Hälfte des Wassers aus. Jetzt kann ich es gut tragen. Nysni wartet unter dem Baum. Sie sieht mich seltsam an – nicht mehr wütend, aber erstaunt und etwas traurig. Unsicher blicke ich zurück. Sollte ich mich verabschieden? "Warum hast du mich nicht getötet?", fragt sie schliesslich nach einer langen Pause. "Weil du mir sehr geholfen hast.", antworte ich ehrlich. Wir schweigen wieder, ich fühle mich unbehaglich. Dann, gerade als ich gehen will, bricht Nysni die Stille wieder. "Du gehst zurück zu den Menschen." "Ja." Ich kann ihre Enttäuschung schmecken. "Die Menschen sind nicht so schlecht, wie du denkst.", füge ich hinzu. "Manche sind echte Freunde." Nysni seufzt nur. "Du weisst nicht, was die Menschen mir angetan haben…" "Aber doch nicht alle.", entgegne ich nach und lasse den Wasserschlauch von meiner Schulter gleiten. "Es gibt bestimmt Menschen, die dich geliebt haben. Deine Eltern?" Ein trauriger Geruch kriecht durch die Lichtung, doch Nysni spuckt nur verächtlich zu Boden. "Meine Eltern? Die haben mich nie geliebt – sonst hätten sie mich nicht verstossen, nachdem ich verwandelt worden bin." Sie atmet tief durch. "Als Kind dachte ich immer, meine Eltern würden mich lieben, egal was ich bin. Aber dann habe ich mich verwandelt, und plötzlich war ich nichts mehr wert. Plötzlich war ich ein Monster! Plötzlich haben mich alle gehasst!" Ich schweige. Ich weiss nicht, ob meine Eltern mich hassen. Ich kann mich kaum an sie erinnern – und im Moment bin ich froh darum. "Die Menschen sind nicht gut, Shékkel.", fährt Nysni fort. "Sie erzählen ihre Märchen von Liebe und Freundschaft, aber das zählt alles nichts… rein gar nichts." Auf einmal bekomme ich Mitleid mit der Medusa. "Hattest du wirklich gar nie Freunde?" "Doch.", antwortet sie und seufzt. "Aber das waren keine Menschen." "Oh." "Und auch sie hassen mich mittlerweile.", fährt Nysni fort. Bittere Traurigkeit erfüllt die Lichtung und erstickt mich beinahe. "Warum denn?", will ich wissen. Nysni schweigt, eine Träne glitzert an ihrer Wange. Energisch wischt sie sie weg. "Geh schon. Geh zu deinen Menschenfreunden." "Aber…" "Geh." Nysni wendet sich zum Baum, weg von mir. Ich hole tief Luft, finde aber nicht den Mut, zu gehen. Nysni hat mich angelogen, aber dennoch fühle ich mich schlecht dabei, sie ganz alleine hier zurückzulassen. Kurz entschlossen gehe ich auf sie zu und nehme sie einfach in den Arm. "Danke für alles." Zögerlich erwidert sie die Umarmung, schweigend, sanft. Dann löse ich mich von ihr und eile davon, in die Richtung, in der ich die Strasse vermute. Nysni ist schon lange ausser Sichtweite, als ich das sanfte Beben ihrer Worte noch vernehme: "Pass auf dich auf." Ich gehe einfach geradeaus und hoffe, dass ich irgendwann auf hilfreiche Gerüche stosse. Doch ich habe erst nach einiger Zeit Glück: In der Ferne erkenne ich den Duft von Staub und altem Schweiss. Kurz darauf stosse ich auf die Strasse und bin schier überwältigt von der Stärke der Gerüche. Im Wald ist alles viel subtiler und klarer. Ich beschliesse, abseits der Strasse zu gehen – ich kann ohnehin die Kapuze nicht anziehen, darin sind schliesslich meine Vorräte. So – welche Richtung nehme ich jetzt? Ich weiss noch, dass wir die aufgehende Sonne zu unserer Linken hatten. Von der Lichtung aus gesehen geht die Sonne gegenüber dem Fluss auf, und das ist die Richtung, in die ich gegangen bin. Also muss ich nach… rechts. Um diese Zeit ist sonst niemand unterwegs, weit und breit spüre ich keine Erschütterungen ausser dem allgegenwärtigen Trippeln und Trappeln der Waldtiere. Hoffentlich komme ich bald in dieses Dorf, Pilzingen… von dort aus muss ich dann nach Luma, dort war ich schon einmal. Seltsam – meine Reise geht jetzt fast dahin, wo sie angefangen hat. In Luma hat Felina mir Sashenos gekauft. Der muss ja noch in Odelia sein. Hoffentlich geht es ihm gut… Dann sind wir zum Hafen der Winde gereist, wo ich den Froschengel gefunden habe. Er ist eines Nachts davongeflogen. Und dann gingen wir zum Rozengard-Ball, wo ich Xashibel und Lacrima getroffen habe, und dann gingen wir Chera retten und sind in die Elfenwelt gereist und in die Dunkelheit und haben Nilred besiegt… und jetzt bin ich hier. Und obwohl es schon mitten in der Nacht ist, bin ich überhaupt nicht müde. Ich möchte einfach zurück zu meinen Freunden, zu Itaga, Xashibel, Chera, Lacrima und Felina…
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(5/30/2013 7:21:43 PM)Kreck Es ist Nacht und wir stehen entfernt von der Burg, die östlich von der Clanstadt liegt sehr nah am Meer. Man kann auch eine Art Hafen an der Burg sehen. "Habt ihr alles?" frag ich in die Runde. "Natürlich. Ganz frisch!" meint Riskaso. "Ist es auch verschlossen, gut verschlossen ich will nicht das das hier ausbricht oder später!" "Kreck, ich weiß was ich gemacht hab. Vertrau uns doch!" gibt mir Flarakra als Antwort. "Tut mir Leid, ist mein erste Aktion die ich geplant hab sonst macht das immer John." sag ich. Gut egal gehen wir los. Wir gehen hinter die Burg wo alle Lebensmittel und sonst was reingebracht werden. Vorne gehen die Königsritter in Truppen rein und wieder raus. Hinten ist der Hafen, ein riesiges Holzgebäude was an der Burg hängt. Dort werden wohl Arbeiten am Schiff gemacht, raus kommen nämlich schöne Schiffe.Hier ist noch alles am laufen, Arbeiter die Holz umhertragen und Wachen die von links nach rechts maschieren. Recht viel los hier. Neben dem Holzgebäude ist ein kleiner Eingang. Die zwei Wachen die dort stehen sprechen uns an. Sie erkennen uns nicht durch die schmutzige Kleidung und halbverdeckten Gesichter. "Hey ihr! Ist das die "spezielle" Ware?" will die Wache am Hintereingang wissen und deutet auf die Kisten und Behälter die wir mit uns tragen. "Ähm ja!" und sage nicht mehr dazu. "Lasst mich sehen." eine der beiden kommt auf uns zu. "Warte! Das darf nicht hier geöffnet werden!" "Wieso, was ist da drin!?" fragt er nochmal. "Die "spezielle" Ware ist sehr empfindlich was Luft angeht. Eine Öffnung und der Effekt ist in kurzer Zeit weg." Er geht zurück und spricht mit dem anderen und kommt wieder. "gut ihr könnt weiter, mach aber schnell! Und bringt das ins Labor! Ich hab keine Lust hier Ärger zubekommen!" Die Wachen lassen uns durch. Drinnen spreche ich meine Leute an: "Gut, wir verteilen uns geht an eure Plätze wie wir es besprochen haben." Ich geh mit Clok in den Kerker. Die Wachen an denen wir vorbeigehen ist es völlig egal was wir hier machen, hier laufen ja ständig welche rum mit Kisten und all sowas. Irgendwann finden wir auch den Kerker. Zum Glück vor Mitternacht. Denn da geht alles los. "hast du deine Maske?" frag ich Clok. "Natürlich!" und zeigt seine. "Gut, wir haben noch etwas Zeit ich seh mich ein bischen um." "Gut, aber komm nicht zu spät." meint er und schläft ein. Ich komme unter der Treppe die zum Kerker führt vor. "Hey du! Kein Zutritt für Zivilisten!" meckert eine Wache die mit einem Tisch vor dem Eingang zum Kerker sitzt. "Ich will nur einen Freund besuchen." und lege ihm zehn Gold auf den Tisch. Er kuckt kurz. "Gut, du darfst passieren." und schläft wieder ein. Königsritter was für ein Haufen. Die Treppe runter und schon sehe ich links und rechts Gitter. Nicht jede Zelle ist leer. Ich gehe immer weiter und schaue mir die Gesichter von Dieben, Mördern und sonst noch wem an. Manch einer schaut böse einer traurig und ganz andere schlafen auch schon. Dann bin ich auch schon am Ende. In der letzten Zelle sitzt auch jemand. Er hockt im Schatten. "Du kommst mir bekannt vor." meint der Mann in der Ecke. "Du siehst aus wie ein guter Kamerad und Freund aus." Ich schaue verwundert. Er steht auf und dreht sich zu mir. John? "John?" frag ich ihn. "Du bist ja ein Spätzünder!" lacht er. Das ist eindeutig John. "Was machst du hier? Wie, was und wieso?" frag ich ihn. Ich kann ihn nicht genau erkennen. "Ganz ruhig, der Grund ist simpel scheinbar gefällt es dem König nicht wenn man ihm die Krone vom Kopf reißt. Und der Rest erklärt sich, was?" grinst er. "Aber...., warte! Verdammt deine Ma...! Scheiße! Verdammt!" Er kuckt mich komisch an: "Was hast du vor?" "Hier nimm meine!" ich greife in meine Manteltasche und ziehe eine Maske hervor und schmeiß sie zu John. "Du wirst wissen wann du sie brauchst ich muss los!" Und schon renne ich los zurück zu Clok. "Kreck, du bist fast zu spät! Setzt deine Maske auf." flüstert er leise. "Keine Zeit für Erklärungen! Ich hab keine Maske mehr macht alles nach Plan weiter ich warte dann draußen!" keuche ich und renn gleich weiter los. Raus aus diesem gleich verlassenen Ort. Ich bleib stehen und hoffe das die Entfernung reicht. Von hier aus hab ich gleich die beste Aussicht auf die Räumung der Burg. Ich schaue zum Mond. "Jetzt müsste es hochgeh...." Es macht einmal laut Krach und grüner Nebel kommt aus allen Eingängen geströmt. Die Ritter sowie Arbeiter und Dienstmädchen fliehen, husten und keuchen. Der süße Duft von Gestank um Mitternacht.
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(5/30/2013 9:51:20 PM)Xashibel „Wer deinen Verlobten getötet hat, willst du wissen?“, antwortet Irul nach einer kurzen Pause. Lacrima schweigt, sie stiert den Magier nur unverwandt an. Natürlich will sie das, danach hat sie ja gefragt. Irul stützt sich auf den Tisch und lehnt sich vor, seine hellen Augen sind unverwandt auf Lacrima gerichtet. „Das tut nichts mehr zur Sache, Elfe.“, fährt er dann fort. „Der Mörder von Alucard ist tot.“ Lacrima antwortet nicht, sie atmet nur tief durch. „Tot.“, wiederholt sie dann. „Wie das?“ „Wir haben ihn verfolgt und gerichtet.“, lautet die knappe Antwort. „Du magst zwar keine hohe Meinung von uns haben, doch lass dir eines gesagt sein: Wir sind sehr wohl in der Lage, uns gegen unsere Gegner zu behaupten.“ Lacrima schnaubt, geht jedoch nicht weiter darauf ein. „Und wo ist seine Leiche?“ „Die, so fürchte ich, wurde in der gewaltigen Explosion vaporisiert.“, meint Irul mit gespieltem Bedauern. „Habt ihr sonst noch ein Anliegen? Falls nicht, würden wir gerne zurück zu unserem Tagesgeschäft gehen.“ Ich blicke zur erstarrt dastehenden Lacrima, die in den leeren Raum hinter Irul blickt, als würden die Worte nur langsam durch ihr Gehör sickern. Dann, auf einmal, wendet sie sich wehenden Haares um und eilt davon. „Hey, warte!“ Ich folge ihr – obwohl ihre Beine kürzer sind als meine, muss ich rennen, um sie einzuholen. „Lacrima! Was ist denn los!“ Sie bleibt stehen, mitten im Gang, und atmet noch einmal tief durch. „Ach, ich weiss auch nicht…“ „Ihr da!“, erklingt es hinter uns – der hakennasige Führer ist wieder aufgetaucht. „Ich muss euch bitten, diesen Teil der Katakomben zu verlassen.“ „Schön.“, meint Lacrima etwas zu bissig. „Ich kenne den Weg.“ Hakennase hatte darauf bestanden, uns bis zum Höhleneingang zu begleiten und nicht aus den Augen zu lassen, bis die Türe wieder ganz zu war. Jetzt tritt Lacrima entnervt dagegen. „Verdammtes Magierpack!“ „Was hast du denn?“, frage ich noch einmal. „Der Mörder ist tot, das wolltest du doch.“ „Ja, aber diese verdammten, arroganten, besserwisserischen… Ach, verdammt!“ Mit einem verzweifelten Schluchzer lässt sie sich auf die Steine sinken. „Ich weiss doch gar nicht, was ich überhaupt will!“, ruft sie aus. Ich setze mich neben die Elfe und nehme sie sanft in den Arm. Sie weint… Mir bildet sich ein Kloss im Hals. Was soll ich sagen? „Ich will doch nur Alucard wiederhaben…“, schnieft Lacrima und wischt sich eine Träne weg. „Wenn ich doch nur…“ Ich kann spüren, wie sie sich anspannt, und nehme meinen Arm von ihrer Schulter. Sie blickt abwesend in die Ferne, auf die gegenüberliegende Seite des Talkessels, zwischen die Berge, aus denen wir gekommen sind. Dann steht sie auf. „Gehen wir.“ „Wohin?“, frage ich überrascht nach. „Wir sind doch eben erst angekommen.“ „Zum Clanlager, und dann… dann…“ „Siehst du, wir haben gar kein Ziel, also brauchen wir auch nicht schon wieder aufzubrechen.“, stelle ich fest. „Wir sollten uns erst einmal ausruhen, und dann…“ „Ausruhen.“, spuckt Lacrima abfällig. „Ich kann jetzt nicht tatenlos irgendwo herumlungern. Einfach… nicht.“ „Hm, verstehe…“, murmle ich, auch wenn das nicht ganz stimmt. Ein dunkles Schweigen breitet sich zwischen uns aus wie ein Schatten. Ziellos… Schon seltsam. Hatte mein Leben – oder das Leben allgemein – überhaupt irgendwann einmal ein Ziel? „Wir gehen deinen Schlüssel suchen.“, bricht Lacrima endlich die Stille und es fühlt sich an, als würde mir jemand einen schweren Umhang von den Schultern ziehen. „Meinen was?“ „Deinen Elementschlüssel.“, beginnt sie zu erklären. „Jedes Element besitzt einen – ein besonderer Gegenstand, eine Waffe oder ein Zauber, der einem Elementkrieger sehr hilfreich sein kann.“ „Oh.“, mache ich erstaunt. „Das ist ja toll. Aber warum heissen sie Schlüssel?“ „Weil sie dereinst die einzige Möglichkeit waren, Sanctorions Perlenkette zu entsiegeln und ihm so die Macht über die Elemente zu nehmen. Existieren tun sie allerdings schon viel länger.“ „Und du hast deinen Schlüssel bereits?“, frage ich nach. „Natürlich.“ Lacrima streckt ihre Arme aus, und auf einmal erscheinen an ihren Handgelenken zwei filigrane, golden leuchtende Armreife. „Das sind Eyllina und Nayena.“ „Nayena? Ich dachte, das sei nur eine Fähigkeit.“, gebe ich zu. „Und was macht Eyllina?“ „Es ist eine Waffe – am besten demonstriere ich sie dir, aber nicht jetzt.“ „In Ordnung.“, meine ich. „Und was ist der Windschlüssel?“ „Ich weiss es nicht genau.“, gibt die Elfe zu. „Es gibt verschiedene Quellen dazu, mal sind es Schwerter, dann Flügel, dann ein Horn, das Stürme beschwört. Ich vermute mittlerweile, dass er seine Form ändert… oder es gab andere Wind-Artefakte, die zwar mächtig, aber keine Schlüssel sind.“ „Hm. Und wo finden wir den Schlüssel?“ „Ich weiss mit Sicherheit, dass Danar ihn hatte, als er von Sanctorion gefangen wurde.“, beginnt Lacrima zu erzählen und ich verkneife mir die Frage, wer Danar ist. „Sanctorion wird ihn ihm abgenommen haben“, fährt sie fort, „folglich müsste er in seinem Schloss gewesen sein, als wir ihn besiegt haben.“ „Klingt einfach.“, meine ich. „Allerdings.“, bestätigt die Elfe. „Nur ist er nicht da – ich habe schon mehrmals danach gesucht, aber der Windschlüssel ist mit Sicherheit nicht mehr in Sanctorions Schloss. Er wurde auch nicht durch eines der Portale in die Unter- oder die Elfenwelt gebracht. Also muss ihn jemand anderes aus der Ruine geborgen haben – ich habe immerhin erst ein Jahr nach unserem Sieg zum ersten Mal danach gesucht. Und ich vermute, dass die Windpriester des Drachengebirges ihn haben.“ „Warum das?“, will ich wissen. „Sie sind die einzigen, die an dem Schlüssel ein Interesse haben könnten.“ „Gut – also werden wir sie besuchen und fragen.“ „Genau.“ „Warum hast du das nicht schon früher getan?“, frage ich dann. „Ich nehme nicht an, dass du erst jetzt auf die Idee mit den Windpriestern gekommen bist.“ „Das stimmt.“, antwortet die Elfe. „Aber ich habe die Sache auf sich beruhen lassen, da gerade etwas dazwischenkam und ich fand, dass der Schlüssel bei den Windpriestern wohl gut aufgehoben sein wird.“ Sie steht auf. „Die Sonne geht schon unter. Mal sehen, ob wir hier ein Gasthaus finden.“ „Gute Idee.“, meine ich und erhebe mich ebenfalls. „Bin gespannt, was es hier so zu Essen gibt.“
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(6/1/2013 7:30:07 PM)Kreck Nach langer Zeit kam wieder jemand. Es ist Clok. Er bringt mir eine Maske die vor dem Gestank schützt. Inzwischen sind auch schon alle aus der Burg geflohen. Clok führt mich durch die Gänge die leicht grün vernebelt sind. Bis zum Speisesaal. Sieht fast so aus als hätte sch der Frederik noch einen kleine Mitternachtsspeise gegönnt. Es liegen sehr interessante Speisen auf dem Tisch von Wildschwein bis Ente. Von Beeren bis Nüsse. Von Obst bis Naschereien. Alles schön vertelit auf dem Tisch der so lang ist wie ein Haus hoch. "Na das nenn ich doch mal eine Kriegsbeute!" schreit Dleif sobald er um die Ecke kam. "Dleif deine Maske!" ruft Kleif hinter ihm. "Hahahha, du weißt ja garnicht wie ich aufgewachsen bin! In einem Schweinestall, wortwörtlich!" lacht er und beißt ein Stück vom Wildschein ab. "Äh denkst du nicht wir sollten das erstmal abstinken lassen?" frag ich ihn. "Das Essen war schlimmr als der Gestank wo ich gewohnt hab. Keine Sorge ich lass euch was übrig!" und lacht lauter. "Moment, John!" fällt mir wieder ein. "John?" fragt Kleif. "Ja unten im Kerker!" und renne los doch da steht er schon. "Ha endlich der süße Duft der Freiheit!" posaunt er heraus. "John!" rufen alle außer Dleif der am Essen ist. "Du musst uns unbedingt alles erzählen!" Rikaso und Hilja kommen auch, darauf auch schon Flinko, Humbik und der Rest auch noch hinterher. "Ruhig ruhig erstmal erstklassig! Eine Festung eingenommen, gute Arbeit obwohl der Gestank ziemlich lange braucht um zu verschwinden." Inzwischen sind alle hier einige wagen es die Maske abzusetzen und laut Rikaso stinkt es nur noch ein viertel so schlimm wie anfangs. Es riecht wie Kuhfladen im Moment. Doch da meldet sich John zu Wort: "Gut essen wir die Siegerbeute bevor sie kalt und trocken ist." "Bist du dir sicher? Ich meine ....hm." meint Riskaso. "Ach was!" ruft John und schnapp sich eine handvoll Beeren und ein Stück Pöckelfleisch. "Hm gut ich ess was wenn du im Gegenzug mal erzählst wie die dich gefangen genommen haben. Ich wusste garnicht das das möglich ist." sagt Riskaso und setzt sich. "Im Grunde ist das simpel wie ein Stuhl." Ich glaub das hat niemand verstanden. "Nachdem ich die Rüstung in mein Zimmer gebracht hab." "Moment dein Zimmer?" unterbicht in Hilja. "Was ist?" fragt John nach. "Die Rüstung war nicht da, das müssen wir dir noch erzählen, Claudia hat uns hintergangen und uns an den Galgen gebracht Kreck konnte uns retten." "Claudia ...hat...hat uns hinter...hintergangen?" er stottert. "Ja zumindest liegt die Beweislage sehr schlecht gegen sie." werfe ich ein. Er fasst sich an den Kopf. "Verdammt die Rüstung ist also weg? Verdammtes Miststück!" er haut den goldene Becher mit der Handkante voller Wucht gegen die Wand. "Die ganze Arbeit umsonst und jetzt ist sie einfach weg! Wir wissen nicht mal wo sie ist." schnauft er. "Vieleicht bei den Königsrittern, sie arbeitet wohl mit denen zusammen." meint Kleif. "Aber wozu brauchen die die Rüstung....moment! Wollen die Königsritter die Clanritter nicht vertreiben? Jetzt haben sie vieleicht ein Druckmittel." beschließt John. "Wer weiß vieleicht ist sie hier, hier im Schloss!" brüllt mampfend Dleif. "Aber das Essen schmeckt königlich, lasst uns speisen!" und stompft sich das nächste Stück Fleisch rein. "Ausnahmsweise muss ich ihm recht geben." gibt Kleif zu. "So ein Essen kommt wohl nie wieder. Lasst uns erstmal essen mit vollem Magen denkts sich besser!" "Und einem Kelch voll Wein ebenso!" brüllt Flinko. "Jawohl!" schreien alle. "Dleif ich muss sagen du bist wohl der in der Gruppe der weiß wie man Momente lebt! Gut lasst uns feiern!" Und schon lacht John wieder. "Auf Dleif und diese gutgelungen Aktion!" John hebt den Krug mit uns mitsamt und trinken erstmal einen kräftigen Schluck. Und schon beginnt der Spaß im Königsesssaal!
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Ryokina
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(6/4/2013 8:12:25 PM) Aranea (Arachnes zukünftige Lehrmeisterin) Nachdem ich die Verbindung zu Arachne beendet habe, räume ich die vertrockneten Pflanzen weg. Ich sollte mal wieder trainieren. Der Nachteil von uns ist, dass wir immer an lebenden Tieren oder Menschen kämpfen trainieren müssen. Aber wenigstens die Sinne kann ich jetzt trainieren. Ich schließe die Augen und lasse eine Spinne vor mir herkrabbeln. Ich verbiete meiner Spinne, mir zu zeigen was sie sieht und laufe vorwärts. Meine Spinne hat mit mir einen ständigen Gedankenaustausch und deshalb habe ich keine Probleme zu laufen. Mit geschlossenen Augen baue ich den Hindernisparcour auf und laufe ihn ab. Dann öffne ich die Augen wieder, baue die schwertmaschine auf, die ein Schwert immer in unterschiedlichen Rythmen nach vorne stößt, und stelle mich davor. Ich starte sie. das Schwert kommt auf mich zu und zack, das Schwert flutsscht durch die Spinnen durch. Das ganze wiederhole ich noch ein paar mal. Dann nehme ich mein Schwert und mache ein paar Übungen gegen einen Baum. Hm... was könnte ich noch machen? So ganz alleine hier zu wohnen ist langweilig. Lisa, mein alter Lehrling ist jetzt schon seit 15 Jahren fertig mit der Ausbildung. Ich bin schon froh, dass es wieder ein neues Spinnenmädchen gibt. Ich erinnere mich noch gut an den letzten Jungen. Der war ein Idiot. Zeit für etwas Spaß. :) Ich verwandle mich in die Spinnen und lasse sie so aufeinander krabbeln, dass sie erst einen Reifen, dann ein Zirkuszelt und zu letzt Ein Hähnchen darstellen. Mir ist aber immernoch langweilig. O.o Ich gehe in den Schnee hinein und suche ein paar Pflanzen die eh bald eingehen werden. Ich setze mich im Schneidersitz in meine Höhle und beginne Arachne wieder zu überwachen. das geht ungefähr wie meditieren. Ich sammle meine Energie und Bündele die letzte Lebensenergie der Pflanzen. Mit dieser Energie werde ich, da es sehr wenig ist, nur ein paar Minuten arachne überwachen können. Sie scheint jetzt besser mit ihrer Blindheit umzugehen. Neben ihrer Aura fühle ich die Aura der zwei anderen Elementkrieger, die mit ihr wandern. Aber da ist noch etwas... etwas das ich vorhin schon bemerkt habe. Die Aura eines anderen Elementkriegers. Es sind drei Auren. Die eine, von dem älterem Mädchen da ist ganz hell. Die vom jungen Mann grün und die ist... dunkel, schwarz. Ich schaue genauer nach. Kein Wunder, dass ich sie nicht bemerkt habe. Etwas schwächt sie ab. Oder so etwas in der Art. Und da ist noch etwas. Aber ich kann es nicht identifizieren (falls das so heißt). Ich merke nur, dass von dieser Sache die "Abschwächung" ausgeht. Und bei dem Gedanken, dass dieser Typ da vllt ein neuer Begleiter der Gruppe ist. Wird mir ganz mulmig. Arachne darf ihm nicht trauen! Aber während ihrer Blindheit kann ich nicht mit ihr Kontakt aufnehmen. Nicht mehr. Das geht immer nur in den ersten 10 Minuten nach Beginn. Ich will noch etwas mehr nachforschen, aber da bricht die Verbindung ab (mit Nebensatz hier xP). Die Pflanzen sind ausgetrocknet und tot. sie haben keine Energie mehr. Ich räume sie weg zu meinem restlichen Stapel an ausgetrockneten Blättern. Ich will eigentlich ja keine Tiere umbringen, aber ich befürchte bald gibt es hier nicht mehr genug Pflanzen. Dann muss ich Tiere nutzen. Aber ich muss sie ja nicht gleich umbringen... Tiere werden nur sehr müde- falls ich sie nicht zu lange anzapfe - und am nächsten Tag ist dann wieder alles bestens. Abgesehen davon, dass sie - wovon sie nichts wissen - ein wenig kürzer Leben werden bevor sie an Altersschwäche sterben. Es ist schon später mittag und da ich nichts besseres zu tun habe lege ich mich halt schlafen.
- Gralaer
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(6/4/2013 8:17:22 PM)Kreck Die Feier ist vorbei, alle haben viel getrunken und durchsuchen jetzt die Räume nach einem Schlafplatz. Ich kann gerade noch so laufen und öffne einfach mal so eine Tür. Doch dahinter Flinko der sich schon umsieht. Verdammt. War zu langsam. Irgendwann auch find ich ein Zimmer das leer ausschaut. Ein großes Bett steht hier. Sehr groß ist das Zimmer hier nicht aber es gibt einige schön verzietre Möbel an den Wänden stehen und hängen. Es gibt sogar ein kleinen Nebenraum wie ich gerade merke. Eine Art Waschraum mit Badwanne und Spiegel. Es ist wohl kein Dienerzimmer. Ich seh mich im Spiegel so wie ich jetzt aussehe dürfte ich auch nicht mal einen Fuß hierreinsetzten. Die Haare komplett verklebt und dreckig so wie das Gesicht. Ich sehe neben der Badewanne steht ein Eimer mit Wasser und ein Fass mit Wasser. Ich nehm mir den Eimer stell den nah zum Spiegel und wasch mich erstmal, dann noch kämmen und fertig ist der absolut hinreißende Typ, ein bischen Überheblichkeit schadet nie, ha. Langsam breitet sich ein Grinsen auf meinem Gesicht endlich wieder in Höchstleistung. Endlich wieder... "Kreck?" ruft jemand von hinten. Ich schaue in den Spiegel hinter mich. Hilja steht da sie sieht betrunken aus. "Ja was ist?" frage ich und drehe mich um. Sie schaut mich etwas merkwürdig an. "Du bist gerissen! Aber jetzt hab ich dich durchschaut!" sie grinst. "Durschaut?" frage ich und gehe auf sie zu um sie vorm umstürzen zu schützen. "Na du! Man merkt es an dir nicht...man denkt zuerst du denkst nur an dich. Aber da irrt man sich gewaltig! Du reagierst erst dann wenn du reagieren sollst!" Sie "ist" betrunken. "Hilja du bist betrunken. Geh lieber." Dann schaut sie wieder anderes fast so als will sie was mit mir machen. "Oh nein bin ich nicht." "Nagut" Ich zeige mit dem Finger vor das Bett: "Dann stell dich mal auf ein Bein ohne umzukippen." Doch das passiert nicht wie ich feststellen muss. "Siehst du? Und nun..." sie schließt ihre Arme um meinen Hals und küsst mich. Sie presst ihren warmen Körper an mich. Aus dem küssen wurde mehr. Die Arme lösen sich und sie knöpft ihr Hemd auf das dann zu Boden fällt. Sie lässt sich aufs Bett fallen sodass ich mitfalle. Ich spüre eine ungewollte Wärme. Sie packt sich mein Hemd und zieht es mir ab. Unsere Lippen konnten sich bisdahin immer noch nicht lösen. Das geht eine Weile noch so. Dann versuche ich mich zulösen. "Warte kurz." meine ich dann und gehe rüber zur Tür verschließe sie und verstopfe das Schlüsselloch mit einem Tuch. Ich drehe mich wieder zu ihr. Sie liegt da, komplett nackt auf dem Bett und lächelt mich an.
Faal sosin se laas!
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ItashaOtaku
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(6/5/2013 6:28:42 PM)Dimir Hier passieren seltsame Sachen...der Typ steht die ganze Zeit nur da und fragt nicht mal was los ist. Wenn der blind ist, will ich nicht mehr Dimir, der Virenforscher sein. Was mich noch mehr beunruhigt ist die Tatsache, dass Andate und Darkis nicht wissen, dass ich nicht bei Xashibel und ihrer Gruppe bin. Jack scheint sein Fehler wohl sehr peinlich zu sein und hat Andate kein Wort davon gesagt. Da werde ich wohl was machen müssen. Ich morphe mich in die Ratten und möchte mich gerade mit einer verdünnisieren, als ich stutze. Mehr als die Hälfte meines Sichtfeldes ist noch schwarz, als wäre ich unter dem Mantel geblieben. Klar, die eine Hälfte muss ja schwarz sein, schliesslich soll eine Ratte unter dem Mantel bleiben. Ich sehe aber schwärzer, als mir lieb ist. Was geht hier vor? Mir fällt sofort wieder der Moment ein, an dem ich Blut husten musste. Kann es etwas damit zu tun haben? Ich kann jetzt schlecht weggehen, denn ich kann mich nicht vollständig zurückmorphen, wenn nicht alle Ratten hier sind. Das könnte fatale Folgen haben. Ich denke nach. Wenn ich jetzt mehr schwarz sehe als sonst, kann das eigentlich nur heissen, dass ich durch mehr Augen sehe. Habe ich mich etwa schon wieder verdoppelt? Da stimmt was nicht. Mir gerät dieses Virus allmählich ausser Kontrolle. Schnell morphe ich mich wieder zurück. Eine Idee habe ich noch, wie ich mit den CM Kontakt aufnehmen könnte und das in aller Heimlichkeit. Es muss schliesslich niemand wissen, dass ich jetzt vier bin. Jetzt geht es aber nicht, denn jetzt sind zu viele Zeugen um mich herum.
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Ransengdori
Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(6/6/2013 12:29:02 AM)Kouuta / ShiroiEs ist schon eine Weile vergangen, seit wir den Hafen der Winde und damit Lumelia verlassen haben. Haku und ich sind nun auf dem Pfad, dem ich bis zum Mondlichtküstendorf gefolgt bin. Da ich meine Erinnerungen nun wiedererlangt habe wird mir bewusst, dass wir uns der Schlucht des Vergessens nähern, in welcher meine Heimatstadt liegt... oder zumindest mal lag. „Ich hab ein ungutes Gefühl dabei...“, murmle ich vor mich hin. Haku hat eine Weile lang schon nichts mehr gesagt, grinst aber irgendwie. Also muss ich auch Grinsen, obwohl mir nicht danach ist.Kurz vor der Schlucht angekommen schlage ich vor eine Pause zu machen. Ich nehme das Kompendium aus dem Beutel und schlage es auf. „Na komm schon Zerb.“, sage ich und der Flammenhund erscheint knurrend vor mir. „Ich bin CERBERUS! Nicht Zerb, nicht 'Mr. Hündchen', CERBERUS!“ Er stellt sich auf seine Hinterläufe und protestiert. „Na, na. Ist ja gut großer.“, antworte ich und kraule ihn gelassen hinterm Ohr. Schon beruhigt er sich wieder und wackelt mit dem Hinterlauf. Hat doch was liebenswertes. „Ich schlage vor, dass wir gleich eine Pause einlegen. Da drüben bei den Gebüschen.“ Ich gehe voran zu dem Gewächs und sehe mich um. In der Zwischenzeit stellt sich Cerberus vor einen Strauch und zündet ihn an. Als ich mich wieder umdrehe brennt eine ganze Gruppe von Büschen. „Was zur Hölle?! Was machst du da!?“, schreie ich das Wesen an, welches ein „Ich habe Langeweile“, von sich gibt. „Langeweile.... Soso...“, murmle ich und fluche leise vor mich hin. „Tja, jetzt müssen wir wohl weitergehen“, bemerkt er vergnügt. Ich sehe Haku an, dann den Hund. Genervt zucke ich mit den Schultern. „Wenn es sein muss... aber du trägst uns!“ Schon vergeht dem Tier das Lachen. „Was? Ich bin doch kein Pferd!“„Das hättest du dir überlegen sollen... BEVOR du uns die Rastmöglichkeit verdorben hast! Ich will gar nicht wissen wie weit sich das ausbreitet.....“ „Nicht sehr weit....“, kriege ich entgegnet und die Flammen verschwinden. „Und wenn ich anmerken darf, ich werde niemanden tragen!“. Zähne fletschen und Knurren sollen mich zurechtweisen. „Böser Hund! Sitz!“, sage ich. Schon setzt Cerberus sich hin und grummelt. „Hör zu, wir müssen nach Odelia... und wenn ich das richtig verstanden habe, dann bist du ein Teil von mir. Also solltest du mir auch gehorchen. Sei bitte so lieb und trag uns ein Stück.“ Grummeln. „Gut, dich trage ich. Aber der Gemüsekopf muss laufen.“Ich schüttele den Kopf. „Ihn trägst du auch.“ eine kurze Diskussion später sitzen wir auf dem neu ernannten Reittier und bewegen uns Richtung Brücke. „Haltet euch fest, ich habe keine Lust euch vom Boden aufkratzen zu müssen...“HakuWir laufen schon eine Weile und mir geht dieser Kuss nicht aus dem Kopf. E-es war mein erster Kuss und ich hätte nie gedacht, dass ich ihn von Kouuta bekommen würde. Er ist charmant, nett und lieb und sieht süß aus, das habe ich schon als ich ihn kennengelernt habe so toll an ihm gefunden. Ich habe mich in seiner Nähe immer wohl gefühlt und als wir oder er das eine Mal so nah war.. Ich hatte totales Herzrasen. Seine Augen waren so nah. Sie sind wunderschön. Waaah ich fühle mich wie ein frisch verliebtes Mädchen, dass gerade ihrem Schwarm ganz nah sein konnte, was auch stimmt. In seiner Nähe fühle ich mich so wohl. *lächel*Wir halten an und daraufhin steht eine Gruppe von Büschen in Flammen! Ah dieser flambierte Hund schon wieder! Kouuta meckert ihn an und die Flammen verschwinden. Dieser Köter macht nichts als Ärger. Mein kleines Tierchen macht dagegen nicht sehr viel Unfug...naja wenn ich es denn rufen würde. Ich frage mich, wie es wohl in einer Karte ist?„Hör zu, wir müssen nach Odelia... und wenn ich das richtig verstanden habe, dann bist du ein Teil von mir. Also solltest du mir auch gehorchen. Sei bitte so lieb und trag uns ein Stück.“ bittet Kouuta den Hund an. Dieser dreht seinen Kopf zu mir und wirft mir einen abwertenden Blick zu. Was soll das denn jetzt? Findet er etwa, dass er was besseres ist als ich? Will dieser Hotdog etwa Streit?!Nach kurzen Diskussionen setzt sich Kouuta auf den Hund. Ich bin etwas skeptisch wegen den Flammen. Wieso brennt er nicht? Verbrenne ich denn nicht dadurch? Kouuta versichert mir, dass nichts passieren wird also steige ich auf und halte mich an Kouuta fest. Merkwürdig. Wir brennen gar nicht? Dieses Vieh ist doch nicht so gefährlich wie es aussieht und ist in Wahrheit ein Schoßhündchen. Wir reiten sofort los. Es ist ein schönes Gefühl bei ihm zu sein. Ich habe so etwas noch nie gespürt. Ich weiß nicht einmal ob ich Eltern hatte. „Eltern..“murmel ich leise vor mich hin und lehne meinen Kopf an Kouutas Rücken.