Ragnarök 2 - Cantata Mortis
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Haku
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(11/4/2012 10:48:49 PM)Haku Kouuta packt mich und wir fallen beide hin. "Was macht ein Drache denn nur hier?!" Die Wachen bekämpfen den Drachen immer noch. Zitternd versuche ich aufzustehen und helfe Kouuta hoch. Ich kann in seinem Gesicht die Angst sehen. Wir beide haben schreckliche Angst. Währenddessen schwingt der Drache seinen Schweif und wirft somit die Wachen zu Boden. Jetzt kommt er auf uns zu und breitet sein Maul weit auf. Flammen bündeln sich. Ich hole die Karte mit diesen blauen Eichhörnchen raus und halte sie in die Luft aber es passiert gar nichts. "Was ist denn jetzt los? Warum kommt das Tier nicht?!" Ich verstehe das nicht. Ein Moment Ruhe bleibt mir nicht, denn der Drache speit seine schwarzen Flammen. Die Flammen rasen auf uns zu. Schnell drehe ich mich um und werfe mich und Kouuta zu Boden. Die Flammen schießen knapp über uns hinweg. Mein Herz rast. Es tut weh und Schweiß breitet sich auf meiner Stirn aus. Der Drache kommt immer näher und näher. Werden wir hier etwa sterben? Ich will noch nicht sterben!
Oh Herr, heile dieses Fahrrad!
Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(11/6/2012 3:38:40 PM)Nun, leider hab ich nicht gpostet, aber dafür Rispah: RispahGoldene Letter auf gelblichen Pergamentpapier, die sich auf der gesamten Seite tummeln. Ich fahre mit den Fingern darüber, das Papier ist teilweise gewellt und sieht schon ziemlich alt aus. Ich kenne die Sprache nicht. Vielleicht altdragonisch. Hab mich nie sonderlich mit Sprachen beschäftigt, soweit ich weiß gibt allerdings nicht so viele Menschen, die sie noch Sprachen. Ein einziges Grammatikwirwar soll es sein, nicht so mein Ding. Gran wollte mir mal die Grundlagen beibringen. Er erwähnte etwas von viel zu vielen verschiedenen Fällen und wenn ich jedes Mal für das Wort „Ausnahme“ ein Goldstück bekommen hätte, wäre ich jetzt reich und könnte mich in einer Villa irgendwo auf dem Land niederlassen und im Umkreis von mehreren Kilometer einen Stacheldrahtzaun hinpacken.Die Verbindung zur Erde wird immer stärker, als mein Finger die Seiten berührt, kann ich mich nicht mehr von der Stelle rühren. Umblättern funktioniert aber noch, die weiteren Seiten sind ebenso dicht mit Wörtern besiedelt wie die davor. Ich schlage bis ganz nach vorne zum Anfang. In tiefschwarzen Buchstaben steht dort: „Marjhe“. Darunter ist ein Symbol, ein brauner Kreis mit einem weiterem Kreis drin, in dem eine Raute ist. Ich blättere eine Weile durch die Seiten, verstehe aber kein Wort. Ab einem bestimmten Punkt steht nichts mehr in dem Buch„Verstehst du die Sprache?“„Ja.“ G7O9 tritt neben mich und schaut auf die erste Seite. „Marjhe. Erde.“ Er spricht es wie Mardsche aus. Er blättert um.„Zeiten kommen und gehen, Momente werden geboren und sterben, genauso wie diese Welt hier geboren wurde und wieder sterben wird. Dies steht fest geschrieben in den Sternen, unveränderlich, doch das was dazwischen geschieht, das ist das Wichtige, und solange es die Erde gibt, solange kann die Geschichte verändert werden. Mit der Geburt dieser Welt entstanden die Ältesten, die aus ihren Elementen entstanden – unter ihnen Keroida, der Erdensohn, der mit den anderen Elementkindern die Welt erschuf, wie wir sie heute kennen. Die Kinder der Ältesten sind mit ihren Gaben beschenkt.Keroida nun ist derjenige der die Welt auf seinen Schultern trägt.“„Moment. Wenn er sie auf seinen Schultern trägt, dann müsste die Welt ja eine Scheibe sein.“ Er hält inne. „Ist sie ja auch.“„... ahhh jaaa...“„Das ist aber nicht so wichtig. Ab hier steht jetzt die Geschichte des Landes, von ganz Dragotaka und Prophezeiungen für alle möglichen Leute mit einer Erdaffinität. Wir haben duzende von den Büchern hier liegen, aber hier verirrt sich ja nie jemand her.“„Kann es vielleicht daran liegen, dass ihr anfangt die Gedanken der Leute zu fressen, die hier her kommen?“„Möglicherweise. Aber das ist jetzt nicht so wichtig. Die Prophezeiungen erfüllen sich immer. Es kann nützlich sein sie zu kennen.“Und das aus dem Mund von jemanden, der denkt, dass wir auf einer Scheibe leben. Er fährt fort im Buch zu blätter, bis er zu einer der letzten beschrieben Seiten. „ZHJ72S ist darauf beim Stöbern gestoßen.Geschaffen durch Neid,Macht durch Angst,Getrieben von Gier,Durchsetzt von Hass,Geprägt von VerratGeformt aus LügenAm Leben durch Verachtung.Der Tag wird kommenan dem Böses Böses ruft,Um sie alle zu knechten,und alle Throne zu übernehmen.Dem Ruf gefolgt steht Altes wieder aufum in eine neue Welt zu kommen,und nach drei Jahrenhaben sie ihre volle Kraft zurückund beginnen ihres Blutes rechtzutunund den Tod zu dirigieren.Mögen sich die Krieger erneut formen,die die Perlen erhielten und zerstörtenoder durch neues Blut ersetzt oder bereichert werden,wo ersetzt oder bereichert werden muss.Durch eine Einigkeit kommt Sieg,Durch Zerstreutheit Verlust,so lausche Erdenkindund finde die anderenum mit Keroidas Klinge mit den Helden zu ziehen.“G7O9 macht ein verzücktes Gesicht nachdem er die letzte Silbe ausgesprochen hat.„Und... wieso sollte ich glauben was in so einem alten Buch steht. Und selbst wenn es stimmt, warum sollte ich das machen?“„Wenn dir der Gedanke nicht genügt ein Held zu sein ist da immer noch Keroidas Klinge.“ „Hm?“Er wuselt um mich und das Buch herum und greift nach einer Schatulle, die hinten in dem Raum steht. Er kommt kurz darauf zurück, mit ihr in der Hand, klappt sie ehrfürchtig auf und hält sie mir vor die Nase. Ein langer Dolch mit einem Griff aus getrockneter Erde, zumindest sieht es so aus. Die Klinge ist silbern und glänzt im Licht einer Kerze. Sie sieht ziemlich scharf aus. Um den Griff ist ein Rotes Band gebunden, genau da wo die Klinge anfängt. Ich strecke die Hand aus, doch G7O9 schlägt sie schnell wieder zu. Ich schaue ihn missmutig an, warum hält er sie mir dann überhaupt hin?„Du musst dir erst im klaren sein, dass, wenn du den Dolch jetzt nimmst, du verpflichtet bist gegen diese Gefahr auszuziehen.“ Ich und die Welt retten? N Teufel werde ich tun. „Warum sollte ich das Messer für diesen Preis wollen? Da hole ich mir doch lieber ein billigeres in der nächsten Stadt, wenn ich eins will.“„Aber das Messer ist... besonders.“„Ahja.“„Und Keroidas will, dass du es nimmst....“ Er schaut mich entsetzt an.Ich wende mich ab und gehe durch die Tür nach draußen. Was für eine Zeitverschwendung. Als ich wieder in der großen Halle ankomme, sind die ganzen anderen Phoyenten verschwunden. Sollen sie es doch versuchen mich anzugreifen. G7O9 kommt hinterher.„Warte!“Ich warte nicht, steige durch das Loch nach draußen.Der Kleine folgt mir.„Ich kann dich jetzt nicht so einfach gehen lassen. Das ist nicht Keroidas Wille.“„Keroidas Wille soll sehen wo er bleibt.“„Na gut... dann werde ich dir eben folgen. Ich bin verantwortlich für Keroidas Buch und in Keroidas Namen werde ich dich begleiten bis du seinen Dolch genommen hast und anfängst seine Welt zu retten!“Ich schaue mich um und das kleine, blaue Wesen steht mit vor Wut gesträubten Antennen und geballten Fäustchen vor mir.Ich drehe mich wieder um und setze meinen Weg vor, steige den Berg hinauf ohne auf G7O9 zu achten, der anscheinend Mühe hat mir zu folgen mit seiner Schatulle in der Hand.Als wir oben aus dem Tal ankommen holt er tief Luft, streckt seine kleinen Ärmchen mit der Schatulle in die Höhe und ruft aus. „Als Hüter des Mathje Buch des Keroidas schwöre ich, dass ich solange bei dir bleiben werde bis du die Welt gerettet hast!“Na, das kann ja heiter werden. Wird aber bestimmt irgendwo eine Gelegenheit geben sich des kleinen Möchtegerns zu entledigen.Ich seufze und gehe die weite Ebene entlang, dicht gefolgt von G7O9.
"Leben heißt Veränderung!", sagte der Stein zur Blume und flog davon.
- Itaga
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(11/6/2012 5:38:21 PM)Itaga: Ryiah und die anderen Elfen verfrachten uns nach Smana, ihrer Hauptstadt ... hier muss es sein, hier machen sie Elfen aus den Kindern. „Also, was gibt es?“ fragt uns Ryiah. "Keine Begrüßung? Nagut, dann kommen wir gleich zur Sache, ich fühle mich nämlich etwas ... unwohl." ich spüre meinen rechten Mundwinkel nicht bei reden ... ich werd noch wahnsinnig T_T. "Lacrima und Chera sind in eine andere Dimension verfrachtet worden und jetzt wissen wir nicht wie wir zu ihnen gelangen können. Und ... nein, das wars." Die anderen Elfen stehen um sie herum ... man ist mir das unangenehm hier zu stehen >.< Ich hoffe mal das Eskargon alles im Griff hat ... oder zumiindest Hoffmann. NEXT^^
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(11/6/2012 6:07:18 PM)Avielata Stimmen, Schritte. Meine Augenlieder flattern, mein rechter Arm pocht vor Schmerz, genau wie mein Schädel. Alles tut weh und ich weiß nicht wo ich bin. „Ruhig, beweg dich nicht!“ herrschte mich eine Frauenstimme mit einem ausländischen Akzent an. „Du wurdest von der Spinne vergiftet und ich konnte dein Blut geradeso noch reinigen. Dein Körper ist durch den Vorgang geschwächt. Außerdem wirst du eine Zeit lang nichts sehen können. Achja und du solltest dich bei deinem Wolf bedanken. Er hat dich aus der Mine gezerrt und ist in der Zeit in der du Bewusstlos war sogar gewachsen.“ Er ist noch mehr gewachsen?!? Meine Finger tasteten neben dem Bett umher und ertasteten einen riesigen Fellberg. Ich wuschelte durch das Fell und Curse knurrte kurz und Zufrieden. „Wie lange war ich bewusstlos?“ „Ein paar Tage, aber das ist völlig normal nach so etwas anstrengendem. Und jetz ruh dich aus in wenigen Stunden solltest du wieder sehen können und fit genug sein um laufen zu können.“ [Jetzt bin ich in der Normalen Zeit angekommen (falls es eine gibt)– auch wenn ich damit nicht mitkomme haltet mich bitte im Ragnachat auf dem laufenden ;3]
Scheiß auf Schule, ich werd Elementkrieger!
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(11/6/2012 6:22:28 PM)Kreck Wie mir immer noch der Gedanke an Hief ist. Winselt und bettelnd. Traurig. "Kreck, gut das du hier bist!" ertönt eine bekannte Stimme. ich drehe mich zum Ton und erblicke Riskaso. "Riskaso? Du hier?" "Kreck wir sind hier mitten in der Gasse das ist mein Arbeitsbereich." stöhnt er herablassend. "Stimmt, stimmt ich bin noch neben der Spur. Was willst du denn?" "Ein bischen Hilfe. Ich habe nähmlich gerade eine Lieferung bekommen. Und die Kisten müssen zum Versteck gebracht werden." "Eine Lieferung von was?" "Elfentau hauptsächlich und noch kleiner Sachen. Aber größtenteils Elfentau. ich kann dir auch was abgeben." "Ne ne mit Elfentau will ich nichts am Hut haben. Helfen kann ich aber, ich hoffe nur danach hab ich auch wirklich erstmal frei." "Okey komm mit." Er führt mich durch die Gassen währendessen fragt er:"Was hast du eigentlich hier gemacht?" "Ein Auftrag von John." antworte ich kurz und knapp. Riskaso geht nicht weiterdrauf ein und leitet mich zur einer alten Tür die mit Brettern vernagelt ist. Scheint so. Mit ein paar Hangriffen sind sie weg. Er geht vor und entzündet eine Kerze. Hier stapeln sich Kisten über Kisten bis zu Decke. "Und das ist alles Elfntau." staune ich. "Ja, sogut wie alles." "Boah was für kranke Menschen brauchen soviel?" "Naja, manche finden die Welt der Elfen so liebevoll und harmonisch das sie lieber dort leben wollen." "braucht man dafür nicht nur ein Fläschen?" "Dummkopf, dein realer Körper wird verotten und du würdest nicht mehr exestieren. Deswegen müssen sie zurück und was essen und trinken. Eigentlich ein ziemlich gutes Geschäft." "Yoah kann man ein kleines Vermögen damit bekommen." Kurz bestaune ich noch die Kisten. "So jetzt aber zurück." Er zeigt auf einen Wagen der im kleinen Schuppen vom Haus steht. "Da der Wagen, da müssen die Kisten drauf. Und dann zum Versteck möglichst unbemerkt hinbringen." "Nagut." Riskaso fängt gleich an und schnappt sich die erste Kiste. Ich mache mich nun auch tätig und suche mir eine Kiste die noch nicht gestapelt ist. Doch als ich eine gefunden hab hat sie Riskaso schon. Die nächste finde ich noch bevor er die andere auf den Wagen gelegt hat. Ich versuche sie zu umpacken mit den Armen finde aber auf Anhieb keine passende Griffstelle. Und schon schnappt sie Riskaso weg aus Hektik. Jetzt sehe ich eine die quer auf zwei Stapeln liegt. Ich versuch sie zu bekommen doch fällt sie runter. Auf dem Boden liegend schnappt sie sich wieder der Kistenträger. Nun stehen nur noch fünfer Kistenstapel. Riskaso nimmt sich zwei von ganz oben. Und ich schnapp mir die dritte. Yeah ich hab eine. Aber ganz schön schwer. Langsam und taumelnd wandel ich zum Wagen. Riskaso läuft schon zich mal auf und ab. So abgelegt und als ich mich drehe seh ich keine Kiste mehr auch Riskaso ist weg, denn er sizt schon im Wagen und hält die Zügel. Über die Kisten hat Riskaso sogar schon Heu herübergelegt. Ich steige auf und wir fahren los. Nach einer Weile sind wir schon sogut wie da, doch werden von Wachen aufgehalten. "Stehen bleiben." einer bleibt vor dem Wagen stehen der andere geht nach hinten und will wohl das heu durchwühlen. Doch da hab ich schon einen Plan. Er zieht sein Schwert und sticht ind das Heu. Ich erschaffe Schatten vor den Kisten wo das Schwert durchrutscht wie durch nichts. "Alles sauber." meint er darauf hin als er ein paar mal von allen Seiten herumstocherte. Die Wache vor uns tritt zur Seite und ich entspann mich. Nach einer weiteren guten Weile sind wir da. Es ist eine weitere Gasse. Riskaso fährt den Wagen in eine kleine Öffnung wo er gerade so reinpasst. Darauf hin schließt er das Holztor das mit Eisen von innen verstärkt ist ab. "So und jetzt entladen."
Faal sosin se laas!
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Hobbylosehexe
Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(11/6/2012 7:20:42 PM) Seraphinda; Nach kurzer Zeit haben wir einen Gasthof gefunden. Die Einrichtung liegt am Rand der Strasse und trägt den Namen 'Zum roten Hahn'. Tullio bindet Kedhubn an und ich entlasse Ragnyr zum Jagen. „Was machst du mit Gesaryph?“ fragt mein Freund. Ich denke kurz nach, „Er hat bestimmt auch Hunger..“ meine ich dann und entlasse ihn mit den Worten „Geh und hol dir etwas gutes!“ in die Freiheit. „Bist du jetzt völlig verrückt geworden!!?“ fährt Tullio mich zornig an, „der kommt doch nie wieder! Und gar nicht auszudenken WAS, oder WEN das Monstrum essen wird!“ Ich zucke zusammen. „Aber.. „ stottere ich. Gesaryph ist doch ganz brav, er würde nie jemandem etwas antun! Oder? „Zweihundert Goldstücke...“ murmelt Tullio verbittert. „Sera, so etwas kannst du doch nicht machen!“ sagt er enttäuscht. Ich weiss nicht was ich sagen soll und trete stattdessen in den Gasthof. Nach unserer kurzen Auseinandersetzung schaffe ich es irgendwie nicht mehr durch Tullio zu sehen und Ragnyr ist zu weit entfernt. Na gut, dann eben wieder die guten alten Klangbilder. Nach einer Weile erkenne ich das innere des stickigen Raumes. Ich kann kleine Gestalten ausmachen, die gesellig beieinandersitzen und erkenne das eine Treppe tief nach unten, und eine in ein oberes Stockwerk führt. „Ach du..!“ entfährt es Tullio, der hinter mir in das Gebäude getreten ist. „Was ist denn?“ frage ich. „Das sind ja Zwerge!“ Zwerge? Diese kleinen Wesen, von denen Eiydur mir erzählt hat? Die kleinen Gestalten erheben sich von ihren Plätzen. „Was sind das für Leute?“, „Was wollen die hier?“, „Noch nie ein Zwerg gesehen!?“ klingen ihre Stimmen wild durcheinander. „Beruhigt euch!“ beschwichtige ich sie. „Wir haben bloss Hunger, kann man hier für etwas Gold etwas zu Futtern bekommen?“ Der Zwerg an der Theke horcht auf. Plötzlich werden die Stimmen wieder ruhiger. „Aber sicher!“ sagt dann der Zwerg am Tresen und kurz darauf geniessen wir schon leckeren warmen Eintopf. Felina; Shékkel hat gefragt wie wir in diese Elfenwelt kommen, berechtigte Frage. Die Itaga aber gleich darauf beantwortet. Er zieht ein Fläschchen hervor und bespritzt uns noch ehe ich etwas sagen kann mit der klaren, nach Blumen duftenden Flüssigkeit. „Aufwachen!“ höre ich Shékkels Stimme. Ich öffne die Augen. Das grelle Licht blendet meine empfindlichen Augen. Seltsam, ich kann mich nicht erinnern geschlafen zu haben... Langsam setze ich mich auf. Um mich verteilt liegen Xashibel und Takajo. Und ich erblicke Itaga, der auf der einen Seite irgendwie eigenartig verschwommen wirkt. Das ist also die Elfenwelt? Ich schaue mich um, die Landschaft scheint förmlich zu leuchten und ein süsser Duft schmeichelt meiner empfindlichen Nase. Ich will eben aufbrechen um die Gegend zu erkunden als liebliche Musik erklingt. Elfen tauchen aus und Tanzen auf uns zu, ich erkenne eine von ihnen vom Rozengardball. Sie kommen auf uns zu und Shékkel spricht kurz mit ihnen. Kurz darauf sind wir in einer lebhaften Stadt. „Willkommen in Smana“ sagt die Elfe die ich kenne. „Und was jetzt?“ frage ich.
- Itaga
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(11/6/2012 7:25:12 PM)Andate Cantabile: Die kleine Lady wacht auf ... ausgezeichnet. Sofort greift sie sich das Messer, ja ... ihr gehört zusammen, halte es fest kleine Lady, fest in deinen Händen. „Wo... wo sind wir denn hier?“ "Wir sind wieder in unserem Versteck, du hast gute Arbeit geleistet, ich bin stolz auf dich." Nach einem schnippsen dekt sich eine kleine Essensplatte auf ihrem Bett, sie beinhaltet alles was sie gerne isst, schließlich muss unser Bonus schön bei Kräften bleiben. "Ich hoffe es ist etwas dabei was du magst ... und wenn du aufgegessen hast zeige ich dir einen Ort von dem aus du eine wundervolle Aussicht hast und wir spielen auch etwas." lächel ich sie an. Siegel im Himmelstempel, einst geschmiedet aus Windelemtarer Hand, fürchte dich. Kein Windelement wird dich retten, kein Wächter wird uns aufhalten, wir kommen unaufhaltsam, wie der Klang unserer Instrumente. Wir sind die Cantata Mortis ... und werden die Welt erlösen!!! NEXT^^
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- Alinea
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(11/6/2012 8:14:13 PM)Xashibel „Lacrima und Chera sind in eine andere Dimension verfrachtet worden und jetzt wissen wir nicht, wie wir zu ihnen gelangen können. Und... nein, das war’s.“, erklärt Itaga. Ryiah schweigt entgeistert und meint dann nur: „Welche?“ „Welche was?“, will Shékkel wissen. „Welche Dimension?“, fragt Ryiah wieder. Ich antworte: „Wir wissen es nicht genau, aber sie ist in der Nähe von Dunkelheit.“ „Hm.“, macht die Elfe. „Dann eilt es wohl etwas. Teufel auch… Nellaye?“ Eine der Elfen, die gerade vorbeigegangen ist, dreht sich zu Ryiah um und die beiden beginnen, zu disputieren. Ich verstehe kein Wort von ihrer Sprache, doch sie wirken beide recht hektisch. Wir stehen nur schweigend daneben und warten, bis Ryiah sich endlich wieder an uns wendet. „Nellaye wird ein Schiff klarmachen. Wir müssen nach Ceirm reisen. Dort wird man euch weiterhelfen können. Aber… Itaga, du hast doch nicht etwa die Regeln vergessen?“ „Welche Regeln?“, will der Galant wissen. „Kinder, die die Elfenwelt betreten, werden verwandelt.“, erklärt Ryiah. „Wieso gibt es diese Regel eigentlich?“, werfe ich ein. „Weil wir in dieser Welt viel Magie benutzen, und diese Magie durchwirkt die Welt und alle Leute, die sie betreten, und beeinflusst diese. Und da Menschen anfällig auf magische Strömungen sind – und insbesondere deren Kinder – müssen wir sie verwandeln, damit sie nicht in die Menschenwelt zurückgehen und dann plötzlich irgendwelche unerklärlichen… Nebenerscheinungen auftreten.“, erklärt die Elfe. „Oh. Okay.“, meine ich nur. „Also… wie ist dein Name?“, wendet sich Ryiah jetzt an Felina. „Felina.“, antwortet diese. „Gut. Ich nehmen an, du wusstest von der Verwandlung?“ „Ja.“, bestätigt Felina. „Es macht mir nichts aus.“ „Das ist gut. Dann ist aber am Ende Itaga derjenige, der euch alle zurückbringen muss. Verliert ihn also nicht.“ „Ich pass schon auf ihn auf!“, bestimmt Shékkel. Ryiah lächelt. „Dann ist ja gut. Also… wir müssen das Ritual ohnehin jetzt gleich machen, also könnt ihr eigentlich alle mitkommen. Folgt mir.“ Die Elfe führt uns durch die Strassen Smanas. Erst jetzt habe ich Augen für die Stadt. Bunte Häuser reihen sich an den Pflasterstrassen und überall sind kleine Gärten angelegt, in denen die tollsten Blumen wachsen. Aber am Überwältigendsten ist die Aussicht. Hinter Smana erstreckt sich die unberührte Natur bis zum Horizont. „Wie hoch liegt die Stadt?“, will ich wissen. „Ungefähr achzig Fuss über dem See.“, beantwortet Ryiah meine Frage. „Dem Meer, meinst du?“ „Nein.“, widerspricht die Elfe. „Die Stadt schwebt über einem See, in ungefähr achzig Fuss Höhe.“ „Sie schwebt?“, wiederhole ich nur ungläubig. „Ja.“, bestätigt Ryiah. „Als die Elfen in diese Welt gegangen sind, haben sie das exakte – und ich meine das wirklich absolut exakte – Zentrum der Elemente bestimmt. Dort wollten sie Lenuyn erbauen. Nur befand sich dieses Zentrum dann mitten in der Luft… also haben sie ein Stück Erde gelöst und mithilfe von Magie schweben lassen, sodass sie den Brunnen der Elemente am richtigen Ort errichten konnten. Und um den Brunnen hat sich Smana gebildet. Smana bedeutet „Quelle“ – die Quelle unserer Kraft und unseres Wissens. Seht nur!“ Mittlerweile sind wir auf einem kreisrunden Platz angekommen, der von Säulen eingerahmt wird. Im Zentrum des Platzes steht ein Brunnen, umrankt von steinernen Blüten und Ranken. Er sieht hübsch aus, aber ich hätte etwas… Spektakuläreres erwartet. „Das ist im Prinzip nur ein nett verziertes Loch im Boden.“, bemerke ich etwas enttäuscht. „Sieh hinein.“, fordert mich Ryiah auf. Wir treten alle fünf an den Brunnen und sehen hinein. Im Brunnen ist kein Wasser. Stattdessen schillern darin alle Farben, die man sich denken kann, und werfen bunte Lichtflecke an die Brunnenwand. „Wahnsinn…“, entfährt es mir. „Wunderschön, nicht? Das sind die Elemente in ihrer reinen, energetischen Form.“, erklärt Ryiah. „Dann beginnen wir mal. Tretet bitte einen Schritt zurück.“ Wir gehorchen und die Elfe schliesst die Augen. Über dem Brunnenrand, etwas in der Luft schwebend, entsteht eine kreisrunde Steinplatte. „Felina, stell dich bitte da drauf.“ „Okay.“, antwortet diese und klettert auf den Brunnenrand, um von dort auf die Platte zu steigen. Die schwankt nicht einmal. Dann beginnt Ryiah zu singen. Am Brunnenrand und am Rand der Steinplatte leuchten weisse Runen auf und pulsieren mit der Melodie. Eine Weile geschieht nichts, aber dann wirbeln die Farben aus dem Brunnen in langen Strängen empor und umhüllen Felina, bis sie nur noch ein Schemen zwischen all den bunten Lichtern ist. Die Energiestrahlen umtanzen die Plattform und werden immer schneller, zusammen mit der Musik. Dann verschwinden sie wieder im Brunnen und geben den Blick frei auf Felina, die sich wie verzaubert langsam um sich selbst dreht. Die Musik verhallt.
A cloud of mystical dust appears, shrouding Alinea in its magic. You roll a four. The cloud dissipates and Alinea is gone.
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ItashaOtaku
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(11/6/2012 8:29:25 PM)Dimir Kurz nachdem ich aus der Trance aufgewacht bin, höre ich Stimmen. Es ist also vorbei mir der Einsamkeit. Ich stehe auf und realisiere dabei, dass ich seit mindestens einem Tag nichts mehr zu mir genommen habe. Als wollte er mir zustimmen, fängt dabei mein Magen an zu grummeln. Ja, die Arbeitslosigkeit heutzutage ist wirklich gross. Nun hat es sogar schon meinen Magen erwischt. Ich hoffe jedoch, das bleibt nicht lange so. Ich gehe zum Raum, in dem Darkis und Andate sich aufhalten. "Ah, Andate. Einen schönen guten Morgen wünsche ich dir. Wie ist das Befinden?" Etwas zu spät fällt mir ein, dass ich gar nicht weiss, welche Tageszeit wir haben. Danach sehe ich zu Darkis hinüber. "Auch dir einen guten Tag, Darkis", begrüsse ich sie lächelnd, "ist Kröte bei dir gut angekommen?" Dabei bemerke ich, dass sie ein Messer...nein, das Messer in der Hand hält.
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Ransengdori
Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(11/6/2012 11:39:18 PM)Kouuta/ Shiroi Na toll... Hakus Karte ist nutzlos. Nicht dass ein Eichhörnchen allgemein große Chancen hätte gegen einen riesigen schwarzen Todesbringer der Marke Flammenhagel - aber gut. In der Zwischenzeit sind ein paar Magier erschienen und versuchen den Drachen mit kleinen Eisgeschossen zu bekämpfen. Doch keines der Projektile erreicht das Monstrum, im Gegenteil, es ist als könnte er sie nach Belieben lenken und schleudert sie einfach auf die Magier zurück. Ein kurzer Moment der Stille vergeht und das Wasser des Brunnens vom Dorfplatz umhüllt die Männer und gefriert schlagartig. "Dieser Drache ist nicht normal", entgeht mir ängstlich. Was für ein sadistisches Wesen. Ein schweifschlag lässt den großen Eisklotz samt Inhalt zersplittern. Kleine Blutreste kleben am Eis. Ich nehme Hakus Hand und will mit ihm davonrennen, als plötzlich eine Wand aus Bäumen vor uns erwächst und den Weg blockiert. "Wie kann er das alles anstellen? Wie kann ein Wesen so viel Macht haben? Es ist als würde er die Elemente der Welt kontrollieren....", ich zittere immer mehr als ich den Himmel bemerke, welcher sich pechschwarz färbt. Diese unheimliche Macht lähmt meine Sinne. Der Wind schneidet einzelne Äste von den Baumkronen und ein Blitz setzt sie in Brand. Aus allen Häusern rennen Menschen. Eltern mit ihren Kindern, alte Menschen, die Kranken, einfach alle und versuchen zu flüchten. Doch sie kommen nicht weit. Vereinzelt werden sie von Wurzeln erfasst, welche schlagartig in Flammen, teils normal, teils schwarz aufgehen und elendig alles vernichten was sie berühren, andere fallen in plötzlich entstehende Erdlöcher und wiederum andere werden vom heftigen Wind erfasst und durch die Gegend geschleudert. Ein grausames und sadistisches Lachen erfüllt den teils brennenden und verfinsterten Dorfplatz. "Kniet nieder ihr Insekten! Meine Macht ist unantastbar!", schreit der Drache und lässt die Erde ein weiteres Mal erbeben. Hinter dem Ungetüm in der Ferne sehe ich ein schwaches Leuchten, welches wahrscheinlich nichts mit ihm zu tun hat. "Haku, lass uns versuchen dorthinzugelangen!", rufe ich bereits, da das Tosen des Windes immer heftiger wird. Ob ich meine Kraft hier nutzen kann? Alles andere hat versagt, aber wenn ich es nicht versuche... Ich schließe ein Auge und konzentriere mich... Mit einem Mal schießt wie aus dem Nichts ein riesiger Erdstachel aus dem Boden und spießt eine junge Frau auf. Der Anblick bringt mich aus der Fassung. Ich kann so nichts ausrichten. "VERSCHWINDE DU DUMME EIDECHSE!", schreie ich den Drachen an. Dieser scheint mich gar nicht zu hören. Vorsichtig versuche ich mich fortzubewegen. Hey was ist das?! Ich sehe Lumelia mit einem kleinen Kind in Richtung des Leuchtens rennen. Der Drache scheint die beiden ebenfalls bemerkt zu haben und speit einen Flammenschwall nach ihnen als aus dem Nichts ein Junge im Weg der Flammen steht und diese Abfängt. "Denkst du du kannst sie schützen?", spottet das Monster und speit dunkle Flammen auf den Jungen, welcher urplötzlich verschwindet und hinter ihm wieder auftaucht. "Hier bin ich, alter Drache!", spottet dieser zurück. Ich packe Haku bei der Hand und renne Lumelia nach. Ein Wechselspiel zwischen Flammen des Drachen und Verschwinden mit anschließendem Wiederauftauchen des Jungen beginnt. Der zerstörerische Unheilbringer schreit laut auf. Plötzlich stehen einige Wachen auf und rennen mit ihren Waffen auf den Jugen zu um ihn zu attackieren. Dieser weicht immer wieder aus bis er sich schließlich verbeugt und sich in einem Sturm aus Federn auflöst. Wutentbrannt schreit der Drache auf worauf das gesamte Dorf beginnt in schwarzen Flammen zu versinken. Ich renne so schnell wie mich meine Füße tragen können. Als die Schattenflammen uns zu verbrennen drohen erscheint hinter uns eine Wand aus gleißendem Licht, welche uns zu schützen scheint. Wir stehen auf einer Wiese auf der nichts ist, bis auf ein paar Steine und Blumen. "Schnell, das Siegel wird nicht ewig halten. Nimm das und pass gut darauf auf.!, Lumelia spricht zu dem Kind und drückt ihm eine kleine Kette in die Hand. Ich kann den Anhänger nicht erkennen. Aber der Junge kommt mir so bekannt vor. Ich halte meine Hände an den Kopf. Bin das etwa ich? Der Junge bricht in Tränen aus "Aber Tante Lulu.. was ist mit dir?", fragt er Lumelia. Diese entgegnet "Hab keine Angst, wir werden uns wiedersehen. Versprochen." Sie beugt sich zu dem Jungen und umarmt ihn, wobei ihr eine Träne die Wange hinunterrollt. "Wie rührend..", schniefe ich fast schon. Doch der Moment wird durch einen lauten Knall unterbrochen. Das Siegel, welches uns geschützt hat ist anscheinend zerbrochen und die Flammen rasen mit ungeheurer Geschwindugkeit auf uns zu. "Lauf!", schreit Lumelia und schubst den Jungen zur Seite, welcher sang und klanglos verschwindet. Ich drehe mich um. Die Flammen hüllen mich ein. "Ist das... das Ende?" Meine Sicht verschwimmt und meine Augen fallen zu. Ich öffne sie wieder und finde mich an einem vertrauten Ort wieder.... dem Siegelraum aus dem wir vor kurzem ausgebrochen sind. Auch Haku ist da und scheint die Augen geschlossen zu haben.
Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(11/7/2012 7:48:07 PM)Cydhra Wir hatten das Schloss schnell gefunden und dadurch einige Zeit eingespart. Jedoch erwartete uns dort ein Schock: Sanctorions Leiche war verschwunden. Kein Skelett, kein Gestank, keine Fleischreste, nichts. Anscheinend war es bereits jemandem gelungen, Cantata Mortis widerzubeleben. Zumindest vermutete Tegros das. Er ist mit Alucard sofort aufgebrochen um den Rat zu informieren und ich bin allein zurückgeblieben. Ich wusste nicht was ich jetzt tun sollte, daher beschloss ich zunächst die Gilde aufzusuchen und auf weitere Instruktionen zu warten. Hoffentlich würde man mir die Sache nicht entziehen, denn ich wollte unbedingt wissen wie es weiterging. Anscheinend bahnte sich etwas großes an. Vielleicht nicht so groß wie vor drei Jahren mit Sanctorion. Ein weiterer Krieg würde uns zu sehr erschöpfen. Aber immerhin musste man davon ausgehen, dass mächtigste, schwarze Magier entsiegelt und auf die Welt losgelassen wurden. Ich brach also auf. Schnell war ich nicht vorrangekommen, zumal sich das Wetter verschlechtert hatte. Ich war mit dem Schiff zurückgefahren, was diesesmal etwas länger dauerte, da ich ein normales Schiff nahm. Aber dafür segelten wir nicht promt in eine Raum-Zeit-Verzerrung. Jetzt stehe ich hier, am Hafen und frage mich, was heute eigentlich los ist. Die Wolken verdecken den Himmel und Wind pfeift mir um die Ohren. Mich überkommt ein ungutes Gefühl, ich weiß nicht warum, denn normalerweise macht mir schlechtes Wetter nichts aus. Auch die anderen Menschen in der Stadt beeilen sich in ihre Häuser zu kommen. Die Straßen sind leergefegt. Nicht einmal in den dunklen Nebengassen sieht man Obdachlose oder Prostituierte, wie sie sonst das Bild einer Stadt vervollständigen. Ich bin allein hier. Ein leichter Nieselregen setzt ein und ich fröstele. Ich beeile mich aus der Stadt herauszukommen, warum weis ich nicht. Das Alleinsein macht mir nichts, aber es ist verstörend durch eine leergefegte Stadt zu laufen. Alle scheinen vor etwas Angst zu haben. Kaum verlasse ich die Tore der Stadt, nicht einmal Wachen treffe ich an, wird es noch schlimmer. In mir macht sich ein Gefühl von Dunkelheit breit. Ich laufe durch ein kleines Wäldchen und kehre der Stadt den Rücken zu. Ich möchte die Gilde möglichst schnell erreichen. Ich stolpere und als ich den Blick wieder hebe, glaube ich den Tod vor meinen Augen. Zumindest etwas was verdammt na da dran kommt. Mein Herz setzt aus und die Dunkelheit wird allgegenwärtig. Ein Blitz von Schmerz zuckt durch meinen Körper und ich weis, es IST der Tod...
"Leben heißt Veränderung!", sagte der Stein zur Blume und flog davon.
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Hobbylosehexe
Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(11/7/2012 8:50:13 PM)Felina; Ryah redet in einer fremden Sprache mit den anderen Elfen. Itaga hat ihnen erklärt was mit Lacrima und Chera passiert ist, und Ryah erklärt das wir nach Ceirn reisen müssen. Ich habe zwar keine Ahnung wo das liegt aber Ryah erklärt das wir ein Schiff nehmen müssen werden. Nicht schon wieder! Ich habe mich doch gerade eben vor dem Grauen der letzten Reise erholt! Jetzt reden sie von der Verwandlung, Itaga versucht mich raus zureden. Ich verstehe nicht ganz warum. Ist das denn so schlimm verwandelt zu werden? Endlich wendet sich Ryah an mich, „Also… wie ist dein Name? „Felina.“, antworte ich selbstsicher. „Gut. Ich nehme an, du wusstest von der Verwandlung?“ „Ja.“, antworte ich „Es macht mir nichts aus.“ „Das ist gut. Dann ist aber am Ende Itaga derjenige, der euch alle zurückbringen muss. Verliert ihn also nicht.“ Ich nicke. „Ich pass schon auf ihn auf!“, meint Shékkel und ich muss lächeln. Shékkel ist wirklich nett, ich mag sie. Ryiah führt uns zu einem Brunnen. Ich wundere mich. Soll ich da jetzt etwa hineinhüpfen? *Bitte nicht* Bete ich still, ich habe doch Angst vor Wasser. Eine Plattform schwebt über dem Brunnen, dessen wasser in allen Regenbogenfarben schimmert. Sie erklärt uns, dass die bunt schimmernden Farben die Elemente sind. Ryiah bedeutet mir, hinaufzugehen.Ruhig stehe ich auf der Platte und warte, was passieren wird. Musik erklingt. Ich habe das Gefühl, ich bin wieder mit Mraun im Wald. Die bunten Farben der Elemente wirbeln um mich herum und hüllen mich ein. Eines nach dem anderen durchströmen sie mich. Zuerst rot, wie Feuer. Hellblau wie Luft, Tiefblau wie Wasser und braun wie Erde. Danach noch dutzende andere Farben. Besonders verwirrt es mich, als ein mehrfarbiger Streif in mich fährt. Mir wird kalt und heiss zugleich. War das mein Element? Und was war es? Plötzlich bricht die Musik ab.Ist es schon vorbei? Ich schaue unsicher zu den anderen hinunter, und sie zu mir hoch. Jetzt bin ich also verwandelt. Langsam steige ich von der Plattform, denn es scheint, als müssten wir schon weitergehen. Ich schaue alle mit grossen Augen an. Dann richte ich mich an Shékkel. "Und, wie sehe ich aus?" "Also... elfig.", antwortet diese. "Du hast ganz komische Augen." "Komisch?" Ich richte mich an Itaga. "Was ist denn komisch?" Mir fällt auf, dass er noch ein bisschen grösser wirkt als zuvor. Aber das wusste ich ja - ich bin also wirklich kleiner geworden. "Und sonst?", will ich wissen. "Hmm... deine Ohren sind spitz.", meint Xashibel. Ich fasse mir an die Ohren. Tatsächlich! Sie fühlen sich an wie die von Mraun... aber ohne Büschel. "Hm.", mache ich nachdenklich. "Dann können wir jetzt weiter?"
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(11/7/2012 8:54:13 PM)Xashibel Jetzt ist unsere Felina also eine Elfe. Schon seltsam, wie das einfach so nebenbei passiert ist… aber ist es nicht immer so? Wenn sich jemand verändert, geschieht das immer nebenbei und nicht bewusst. Nur sind es eben meistens Veränderungen in der Persönlichkeit und nicht solche, die in schrägen Augen und spitzen Ohren resultieren. „Ryiah?“ Nellaye ist auf dem Platz aufgetaucht. „Yellen ney iyen.“ „Mey…“, antwortet Ryiah, „Ye neye. Leute, wir sollten gehen. Das Schiff ist bereit.“ Nellaye verschwindet durch die Gassen und Ryiah bedeutet uns, ihr zu folgen. Bald darauf kommen wir am Rand der schwebenden Insel an. Darunter glitzert tatsächlich ein See. Vielleicht ist er ja aus dem Loch entstanden, das die Elfen gemacht haben, als sie das Land schweben liessen. Ryiah schreitet auf einen Holzsteg, der mitten in die Luft hinaus führt. Das Konstrukt erinnert tatsächlich an einen kleinen Hafen, nur schwebt er mitten in der Luft. Ein Holzkonstrukt mit einem riesigen Lederballon und zwei magischen Kugeln daran hält das Ganze in der Luft. Eine Strickleiter führt hinauf und verschwindet dann zwischen den Balken. Dort balanciert Nellaye auf einem Balken und winkt uns hinauf. Shékkel hüpft auch gleich nach vorne und zieht sich an der Leiter hoch, um dann hinter Nellaye in dem Konstrukt zu verschwinden. Ich zögere etwas, doch Ryiah ermutigt mich: „Geh schon. Nellaye fliegt nicht zum ersten Mal ein Luftschiff.“ „Luftschiff?“ Erst jetzt realisiere ich wirklich, was das Konstrukt darstellt. Damit kann man also fliegen? „Das ist ja toll!“, freut sich Felina. „Ich dachte schon, wir fahren schon wieder übers Meer…“ Ich packe die Strickleiter und ziehe mich hoch. Bald komme ich zu dem Balken, auf dem vorhin noch Nellaye stand. Hier ist die Leiter fixiert und führt dann weiter, schräg mitten durch die Luft. Ich atme tief durch und klettere weiter. Hier will ich nicht unbedingt herunterfallen… die paar Balken, die das Konstrukt unter mir fixieren, sehen nicht so aus, als könnten sie mein Gewicht halten. Ich klettere bis zu einer Öffnung in einer glatten Holzwand, steige hindurch und falle etwas unsanft auf den Boden einen Meter unter mir. „Xashibel, was tust du denn?“, ruft Shékkel aus und hilft mir hoch. Ich antworte nicht, zu überwältigt bin ich von dem Anblick. Der Raum ist nur etwa drei Schritte gross – das wird eng, wenn erst einmal alle hier drin sind – und an drei Seiten befinden sich riesige Glasfenster. Vorne ist ein grosses Holzrad befestigt, von dem zwei Stäbe nach unten führen, wo sie durch Schlitze im Boden verschwinden. Aus weiteren Schlitzen spriessen zahlreiche Hebel, in deren Mitte Nellaye steht, die gerade an einer der drei Ketten zieht, die von der Decke baumeln. Wenn man es denn eine Decke nennen kann – es ist eigentlich ein Urwald von Stangen und Rädchen, manche davon drehen sich und klickern dabei geheimnisvoll. Schliesslich kommen auch Itaga und Takajo durch die Öffnung in der Wand geklettert, gefolgt von Ryiah, die ihre Haare zusammengebunden hat. Irgendwie lässt sie das… braver wirken. Ich werde an die hintere Wand gedrängt, diejenige, die kein Fenster besitzt. Stattdessen ist hier eine Türe, die mit einem Riegel fest verschlossen ist. Nellaye lässt von den Ketten ab und fährt mit der Hand über die Kristallkugel, die in das Holzrad eingelassen ist. Ein blaues Licht taucht darin auf und ein magisches Summen erklingt. „Also.“, beginnt Ryiah. „Berührt bitte auf keinen Fall die Instrumente. Nellaye versteht die Menschensprache nicht, wenn also etwas ist, müsst ihr mich fragen. Am besten haltet ihr euch fest, der Abflug ist etwas holprig.“ Ich lange nach dem Holzgeländer, das an der ganzen Wand entlangführt, und warte gespannt. Das magische Summen wird lauter und ein spürbarer Ruck geht durch das Luftschiff, der zu einem leichten Rumpeln wird, als Nellaye einen der Hebel zieht. Ein Zahnrad klickert und rastet irgendwo ein, dann durchfährt uns wieder ein Ruck und wir schweben davon. Ich blicke zu dem Steg rechts von uns. Das Luftschiff war darauf befestigt, jetzt schwebt es frei und der Steg schwingt zurück – er wurde nur vom Schiff in der Waagerechte gehalten, jetzt hängt er einfach vom Rand der Insel. Da sind sogar noch mehr Stege – von der Insel aus sind sie nicht zu sehen. Praktisch, ein ausklappbarer Hafen. Wieder klickern die Zahnräder und das Summen verändert sich, es wird höher. Die Welt unter uns wird kleiner und bald ist Smana nur noch ein schwebender Umriss vor der Sonne. „Wie weit ist es bis nach Ceirm?“, will ich wissen. „Wir werden einen halben Tag unterwegs sein, das heisst, wir kommen nach Sonnenuntergang an. Und dann ruhen wir uns erst einmal aus. Wir müssen bei Kräften sein für dieses Abenteuer.“ „Ceirm… der Name klingt verheissungsvoll.“, murmle ich. „Es klingt wie Orangensaft auspressen.“, meint Shékkel. „Äh…“, antworte ich auf den seltsamen Vergleich. Ryiah lacht herzhaft. „Du hast Fantasie, Shékkel.“ Dann beginnt sie zu erzählen: „Ceirm ist die Stadt der Forschung. Es gibt dort eine grosse Akademie, wo in allen möglichen Bereichen geforscht wird. Wahrscheinlich wäre das Wissen der Elfen nur halb so gross, wenn es die nicht gäbe… ganz zu schweigen von den vielen neuen Techniken und Geräten – wie zum Beispiel dieses Luftschiff – die dort entwickelt wurden.“ „Hmm…“, mache ich. „Aber in Smana ist doch die Bibliothek. Wieso ist die Akademie nicht auch dort?“ „Die Bibliothek ist alt.“, erklärt Ryiah. „Viele der Bücher darin sind älter als diese Welt Dieses Wissen ist wichtig, klar, aber für die moderne Forschung braucht man nicht alles davon.“ „Älter als diese Welt?“, wirft Shékkel ein. „Wo kommen sie dann her?“ „Die Elfen haben sie gesammelt, als sie hierherkamen, und sicher verwahrt. Vieles von dem Wissen stammt noch von den Drachen.“, lautet die Antwort. „Die meisten Dokumente über Elementarmagie gehören dazu.“ „Wow.“, mache ich nur. „Das muss ja ein unglaubliches Wissen sein…“ „Oh ja.“, meint Ryiah nur.
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Haku
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(11/7/2012 9:30:16 PM) Haku Ich sehe Menschen qualvoll sterben. Ihre Schreie dröhnen in meinen Ohren. Mein ganzer Körper zittert von diesem Anblick. Kouuta sagt mir etwas aber ich verstehe es nicht. Er läuft zu einem Licht und schnell folge ich ihm. Ich bemerke,wie ein Junge sich gegen den Drachen stellt. Der Drache speit seine Flammen nach ihm. Dieser Junge verschwindet und taucht wieder auf, um so den Angriffen ausweichen zu können. Diese Fähigkeit habe ich doch schonmal gesehen? Kann Kouuta nicht auch so etwas? Kouuta nimmt mich plötzlich an die Hand und rennt mit mir durch ein Licht. Wir befinden uns auf einer Wiese. Ein Licht aus Wand schützt uns anscheinend gleichzeitig vor den Flammen. Die Frau / Ist das nicht Lumelia?!/ gibt dem Kind eine Kette und umarmt es mit Tränen. Was ist das für eine Kette? Sie scheint sehr wichtig zu sein. Plötzlich zerbricht um uns das Licht. Lumelia drückt das Kind weg,worauf es verschwindet. Lodernde Flammen umhüllen uns. Sie versperren mir die Sicht zu Kouuta. "Kouuta!" rufe ich ihn aber bekomme keine Antwort. Die Flammen kommen über mich und alles wird schwarz.. Ich reiße meine Augen auf und finde mich in einen Raum wieder. Neben mir ist Kouuta! Ein Glück geht es ihm gut. Langsam richte ich mich auf und muss mich strecken. "War das ein Traum oder haben wir das wirklich miterlebt?" Mir ist immer noch etwas schwummrig. "Das Dorf...es wurde auf brutale Weise zerstört." Ich schaue zu Kouuta. "Kannst du dich an etwas erinnern? Weiß du vielleicht was das Dorf wirklich war? Ich meine wir sind durch deine Wand gegangen und fanden uns in diesem Dorf wieder. Also müsste es doch Realität gewesen sein." Oh man ich glaube ich erzähle nur Blödsinn und kratze mich am Hinterkopf. Mir tut der Kopf weh. Ich kann mir das alles nicht erklären. Die Flammen,die uns umhüllten, waren gar nicht heiß. "Kouuta, ich bin verwirrt."
Oh Herr, heile dieses Fahrrad!
Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(11/8/2012 6:32:09 PM)Cydhra Das stetige Fiepen in meinem Kopf will nicht mehr aufhören. Ich versuche mich hinzusetzen, aber das trägt mir nur ein weiteres Dröhnen in meinem Oberstübchen ein. Also lege ich mich wieder hin. Das Bett kommt mir so hart vor… Moment… Bett? Wie bin ich hier her gekommen? Ich war doch eben noch im Wald… Dann fällt es mir wieder ein. Dieses Wesen… Der Tod. Nein, das war nicht der Tod, denn das hier war definitiv nicht die Nachtodwelt. Denn das Dröhnen in meinem Kopf sprach eine eindeutig lebendige Sprache. Wobei… wer sagt, dass es im Jenseits keine Schmerzen gab? Na ja die Priester sagen es… Aber deren Geschwätz muss man nicht unbedingt glauben. Also… wo bin ich… Anscheinend in einer dunklen Kammer auf einem Steinbett oder etwas bettähnlichem ohne Matratze und ohne Decke. Dem Gefühl nach ist da ein wenig Stroh auf dem Sims, aber der Geruch zeugt eher von etwas fauligem, was mal Stroh gewesen ist. Ich setze mich nun doch wieder auf, was mir zwar Übelkeit und weitere Kopfschmerzen einbringt, aber ich muss klar denken können. Dieses Wesen… was auch immer es war, hat mich vermutlich unschädlich gemacht und hier her verschleppt, mal vorausgesetzt ich bin nicht tot, aber mal ehrlich so stelle ich mir das Jenseits nicht vor. Also mal hoffen, dass ich noch lebe. Weiter: Was hat das Wesen mit mir vor, was ist das überhaupt für ein Wesen und wo bin ich hier. Ach ja: Das Wichtigste habe ich natürlich vergessen: WIE KOMME ICH HIER WEG? Die Schmerzen lassen langsam nach, und ich mobilisierte meine Kräfte um mich mit Hilfe von psychischer Energie in der totalen Finsternis um mich herum umzusehen. Die elementaren Wellen werden von den Wänden zurückgeworfen und geben mir einen ungefähren Eindruck von meiner Umgebung. Ich setze die einzelnen Bilder in meinem Kopf zusammen und je länger ich diese Übung fortführe, umso genauer kann ich sehen wo ich bin. Plötzlich erschrecke ich, als mir schlagartig klar wird, dass da ein Fenster in der Wand ist. Aber trotzdem kommt kein bisschen Licht hinein. Bin ich so tief unter der Erde dass kein Funkchen Tageslicht nach hier unten kommt? Ich trete vorsichtig an das Fenster und weite meine Augen so weit wie möglich. Das einzige was passiert ist ein stechender Schmerz, der mich umhaut. Meine Augen senden geradezu kreischend Protest aus und ich falle zurück auf den Sims. WAS IST MIT MEINEN AUGEN? Plötzlich höre ich, wie eine Tür geöffnet wird. Ich drehe mich um. Kein Licht, keine Schatten, nichts. Ich will es nicht wahrhaben, aber es war keine andere Möglichkeit in Sicht. Ich bin blind. Vermutlich hat mir dieses Viech im Kampf die Augen ausgestochen. Ich kann mich an nichts erinnern, als dass ich ihm ins Gesicht geblickt hatte. Vielleicht hat mir ja seine Hässlichkeit die Augen verbrannt, denke ich, und muss lächeln. Ein freudloses Lächeln. „Was grinst du so blöd. Eigentlich müsste es dir so schlecht gehen, dass du nicht einmal mehr weist was Freude überhaupt ist!“ Ich erschrecke. Wer hat das gesagt. Nein, wieso war die Stimme in meinem Kopf? „Ich habe eben keinen Mund zum Sprechen, so wie ihr! Zumindest ist er nicht für eure seltsamen Laute geeignet.“ „Und wer bist du?“ „Das tut nichts zur Sache… wobei, es ist auch nicht wichtig, also kann ich es dir ja sagen. Ich bin Biza’ak einer der Riz’oks!“ Riz’ok? Ich meine mich wage an etwas zu erinnern, aber meine Kopfschmerzen hindern mich daran zu denken. „Wir, also zumindest wir alten Riz’oks haben für Sanctorion gekämpft.“ „Und was willst du von mir?“ „Das wirst du schon früh genug erkennen!“
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(11/8/2012 7:49:53 PM)RispahGrashalm, Grashalm, Grashalm, Blume... oh Blume.... Grashalm, Grashalm, Gewächs, dass ich nicht beurteilen kann was es darstellen soll, Grashalm, Grashalm. Die unglaubliche Abwechslung in meiner Umgebung hilft nicht grade dabei mich von meinem nervigen Begleiter abzulenken, der die verdammte ganze Zeit von seinem Keroidas redet und irgendwelche Prophezeiungen zitiert, die er wohl besonders gerne leiden mag q.q.Die Umgebung ist leicht hügelig, mit sehr viel Gras. Und noch mehr Gras. Außerdem ist nichts zu Essen in Sicht und da ich mich weder als Kuh durchgehe noch das geringste Bedürfnis empfinde mich an dem Grünzeug gut zu tun, bleibt mir nichts anderes übrig, als nach einem Gasthaus Ausschau zu halten oder nach einem Dorf oder so etwas Ähnlichem. Doch außer meilenweitem, hüfthohen Gras, nur bewohnt von einigen Käfern, kann man nichts sehen. Wenn der Phoyent einfach mal die Schnauze halten würde, könnte ich zumindest nachdenken, aber nichts da. Er singt jetzt zum dritten mal die Strophe irgendeiner achso legendären Schacht, die angeblich vor fünfdrilliardenundvier Jahren hier in der Hügellandschaft stattgefunden haben soll. Ich schlage mir eine Schneise durchs Gras und gehe einfach stur Schritt für Schritt der Nase nach, als plötzlich eine großer Schlund am Horizont auftaucht, aus dem dichter Rauch quillt. Ich marschiere direkt darauf zu. Mal sehen, ob man da auch Essen herkriegt.
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(11/9/2012 7:23:21 PM)Itaga: Wir reisen in einem, ziemlich klein geratenem, fliegendem Schiff. Das ist ein Level von Technologie von dem unsere Welt nur träumen kann ... wenn Markus jetzt hier wäre, der würde bestimmt alles auseinander nehmen, um auch ja alle Geheimnisse aufzudecken und damit bei seinem nächsten Alchemistentreffen anzugeben. *sich vorstell* "Ita, ich bin im Technologiehimmel *-* *rennt nach links* wofür ist der Schalter? *rennt nach rechts* Was diese Schraube wohl zusammenhält? *rennt wild durch das Flugschiff* Das ist revolutionär!!!! *o* *Gedanke beendet* Die Reise dauert ziemlich lange ... aber Ryiah sagte ja schon das es einen halben Tag dauern würde. Einen halben Tag in dieser Dose >.< Was mache ich denn solange? *Zeit vergeht* zzzzzZZZZ *noch mehr Zeit vergeht* Als ich aufwache sagt die Elfe am Steuer etwas, ich verstehe sie aber nicht, denn ich kenne nur 3 elfische Wörter. Ich wende mich an Ryiah, jedoch noch bevor ich anfangen kann zu reden verschlägt es mir die Sprache, der Nebelkörper meiner rechten Körperhälfte ist etwas fester geworden, zudem sehe ich auch wieder richtig durch mein rechtes Auge ... oh nein, es hat bereits begonnen. "Ryiah, ich befürchte wir bekommen ein Problem. Ich beginne langsam mich an diesen Ort zu binden." NEXT^^
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Etwas auf dem Herzen?
Brauchst du wen zum reden?
-> PN oder im Skype anschreiben.
Ich habe für jeden ein offenes Ohr und hin und wieder einen guten Ratschlag ^-^
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(11/9/2012 11:04:20 PM)Shékkel Endlich kann ich Wolken von oben sehen… richtige Wolken, nicht nur Nebel! Auch wenn sie fast gleich aussehen. Wie fluffige flauschige violette Kissen. Violett wie der Einbruch der Nacht. „Ich beginne langsam, mich an diesen Ort zu binden.“, reisst mich Itagas Stimme aus meinen Gedanken. Er spricht mit Ryiah. „Ach… benutzt doch einfach das Portal.“, sagt diese gerade, erntet jedoch nur einen verwirrten Blick von Itaga. Also erklärt sie weiter: „Sanctorions Portal zur Elfenwelt. Sein Schloss wurde zerstört, aber das Portal funktioniert noch. Wir haben es getestet. Ihr müsstet euch einfach den Weg nach draussen freibuddeln, der Keller ist teilweise eingestürzt. Aber für euch Elementkrieger ist das bestimmt keine grosse Sache.“ Ich frage mich, wovon genau sie reden. Von unserem Weg nach Hause? Itaga hat doch gesagt, er bringt uns dann zurück. Ich wende mich wieder zum Fenster und alle Gedanken an den Rückweg sind wie weggeblasen. „Oooh!“, rufe ich aus. Unter uns taucht die Stadt auf. Sie ist ganz anders als Smana, nicht nur, weil sie am Boden gebaut ist. Die Häuser von Ceirm sind nicht klein und gemütlich wie Smanas, sie sind hoch und gerade und haben spitze Türmchen, die sich wie kleine Finger zum Himmel strecken. Die Häuser sind aus Stein gebaut und strahlen Kraft aus, als würden sie die Bewohner der Stadt bewachen wollen. Wir fliegen jetzt tiefer und man kann immer mehr erkennen. Auf einigen der Türmchen sind goldene Kugeln zu sehen, um die kleine Lichter kreisen. Die Strassen sind gepflastert wie in Smana, aber ebener und ganz hell, als wollten sie uns den Weg zeigen. In der Dunkelheit wirkt es fast, als würden sie von sich aus leuchten. Auch die Elfen sehen anders aus als in Smana. Sie sind etwas grösser, glaube ich, sie halten sich aufrechter und bewegen sich nicht so tänzerisch wie Ryiah und Nellaye. Es ist, als wollten sie sich den Häusern anpassen und mit ihnen die Stadt bewachen. „Alleye!“, ruft Nellaye und Ryiah übersetzt: „Festhalten! Wir landen gleich!“ Ich kralle mich an das Geländer, das an der hinteren Wand entlang verläuft. Nellaye legt einen Hebel um und wir werden nach vorne geworfen, weil das Schiff stark verlangsamt. Wo landen wir überhaupt? Hier gibt es keine fliegenden Stege wie in Smana. Doch meine Frage beantwortet sich gleich von selbst, als neben dem Schiff eine Holzkonstruktion auftaucht. Nellaye zieht eine Kette, es gibt einen Ruck und ein Krachen und dann bewegen wir uns nicht mehr. Ryiah öffnet schon das Loch in der Wand, durch das wir hereingeklettert sind, obwohl Nellaye noch mit ihren Hebeln beschäftigt ist. Sie greift nach draussen und hat dann plötzlich das Ende einer Strickleiter in der Hand, das sie durch das Loch zieht und am Boden des Schiffes befestigt. „Alles aussteigen!“, ruft sie. „Willkommen in Ceirm!“ Ich kann es kaum erwarten, die Stadt von nahem zu sehen. Geschwind kraxle ich über die Leiter nach draussen – Und stürze beinahe ab. Ich hänge etwa fünfzig Meter über dem Boden an einer kleinen Strickleiter. Entschlossen greife ich die nächste Sprosse und hangle mich der Leiter entlang, die fast waagerecht durch die Holzkonstruktion führt und dann auf einer Plattform endet. Diese wiederum ist an der Aussenwand eines Steinturmes befestigt. Verstehe. Ein Landeturm. Ich warte, bis die anderen da sind, doch es wird bald ziemlich eng auf der Plattform. Ryiah führt uns ins Innere des Turmes. „Wow.“, bemerkt Xashibel, sobald sie die Schwelle übertritt. Der Raum, in den wir gelangt sind, wird von einem seltsamen Apparat beinahe ausgefüllt. Es sieht aus wie ein Tisch, über dem senkrecht zwei goldene Ringe aufgespannt sind, die bis unter die Decke reichen. An den Ringen hängen an feinen Kettchen verschiedenfarbige Kugeln, die sich bewegen – mal steigen sie, mal sinken sie, mal bewegen sie sich waagerecht über den Tisch. Ich trete näher heran. Auf dem Tisch ist eine seltsame Zeichnung eingraviert, die ich überhaupt nicht verstehe. Plötzlich klickt es irgendwo und neben mir beginnt es zu rasseln. Ich kann gerade noch zur Seite springen, als einer der grossen Ringe sich dreht und mich beinahe umschubst. Eine Kette läuft über eine Spule und lässt eine der bunten Kugeln weiter herabsinken, bis sie schliesslich neben zwei anderen auf dem Tisch zu liegen kommt. „Was ist das?“, will Xashibel von Ryiah wissen. „Eine Karte.“, erklärt die Elfe. „Sie zeigt die Elfenwelt. Hier ist Ceirm.“ Sie zeigt auf einen Punkt der Karte, der aber von fünf bunten Bällen verdeckt wird. „Die Kugeln stehen für Luftschiffe. Man kann hier genau sehen, wo sich welches Luftschiff befindet.“ „Ach so.“, mache ich. Jetzt wird alles klar. „Toll!“ Ich stupse probeweise gegen eine der Kugeln und sie schwingt an ihrem Kettchen hin und her. „Nicht anfassen!“, ermahnt mich Xashibel. „Ach, nicht so schlimm.“, beschwichtigt Ryiah. „Der Apparat ist ziemlich robust. Er hat sogar einmal einen Zusammenstoss eines Luftschiffes mit dem Turm überstanden.“ „Okay.“, mache ich nur. „Wir sollten weitergehen.“, meint Ryiah und tritt auf eine Treppe zu, die spiralförmig hinunterführt. Immer im Kreis! Ich zähle sechseinhalb Kreise, bis wir endlich unten ankommen und durch ein offenes Tor ins Freie treten. Ryiah führt uns zielstrebig durch die Strassen, aber ich kann mich an der Stadt nicht sattsehen. Die Strasse leuchtet nicht selbst, sie wird nur von den vielen kleinen Lichtern angestrahlt, die auf Messingstäben schweben. Ich frage mich, woher das Licht kommt. Es sieht aus, als würde es einfach dort schweben, von einer metallenen Ranke umarmt. Aber die seltsamen Fackeln beleuchten nicht nur die Strasse, sondern auch die Häuser mit ihren spitzen Fenstern und Türen und Türmchen. Die Dächer sind blau, jedes Einzelne, nur die tanzenden Lichter an den Kugeln umhüllen sie manchmal mit orangem Licht. Wozu die wohl gut sind? Ich laufe fast in Takajo hinein, als der plötzlich stehen bleibt. Wir sind vor einem grossen Gittertor angekommen, in das eine Kristallkugel eingearbeitet ist. Die berührt Ryiah jetzt und bringt sie so zum Leuchten. „Lley ne?“, erklingt eine sanfte männliche Stimme. „Ryiah Smanaye. Mey lleyea Seynea ey men Mellinaye.” Dann herrscht eine Weile Stille. Bis plötzlich ein Rumpeln ertönt und das grosse Tor wie von selbst zur Seite gleitet, um einen Weg freizugeben.v Dem folgen wir jetzt, bis wir bei einem weiteren Tor ankommen. Es steht einen Spalt offen und ein hoch gewachsener Elf in einer langen Robe erwartet uns, nur ein Umriss im Gegenlicht.v „Ryiah.“, murmelt er eine Begrüssung und beginnt dann, auf elfisch mit ihr zu reden. Wir können nicht mehr tun, als danebenstehen und warten… hey, wo ist eigentlich Nellaye hinverschwunden? Dann endlich wendet sich der Elf an uns. „Gäste. Willkommen.“, beginnt er mit einem sehr melodischen Akzent. „Ich nenne mich Nechii und möchte euch einladen, in meiner Residenz hier zu nächtigen. Nun, wer seid ihr?“ Ich muss kichern und Xashibel versucht gleich, es zu übertönen, indem sie uns alle rasch vorstellt. Dieser Elf klingt, als wäre er direkt aus einem uralten Märchen gehüpft, wo es Zauberer gibt, die nur in Reimen reden. „Kommt und folgt mir.“, meint Nechii und führt uns durch einige Flure. „Die Zimmer für Gäste sind hier, in diesem Korridor. Nächtiget wohl.“ Und dann verschwindet er. „Er ist der Herrscher von Ceirm.“, erklärt Ryiah. „Ich habe ihn um eine Schlafgelegenheit gebeten, die kann er mir schlecht verweigern. Er zeigt es nicht, aber es passt ihm nicht ganz, dass wir hier sind…“ „Wieso denn?“, fragt Xashibel nach. „Zum einen, weil hier in Ceirm praktisch nie Besucher aus der Menschenwelt auftauchen – der Elfentau führt sie immer nur nach Smana. Ihr seid hier völlig fremde Wesen. Nicht allen Bewohnern von Ceirm wird es recht sein, dass ihr hier seid.“ „Dann sind wir in Gefahr?“, will ich wissen. „Nein, nein.“, beschwichtigt Ryiah sofort. „Ihr steht unter meinem Schutz. Als Herrscherin von Smana steht es mir zu, mich begleiten zu lassen, von wem ich will.“ „Hm.“, meint Xashibel. „Und was war der andere Grund?“ „Eine persönliche Sache… Nechii ist der Meinung, es sei meine Schuld gewesen, dass meine Schwester sich den dunklen Mächten verschrieben hat. Diese Angelegenheit hat unerwartet hohe Wellen geschlagen unter den Herrschern… Aber sorgt euch mal nicht darum, das ist ein Problem für ein Andermal. Gute Nacht.“ Und damit verschwindet sie durch eine der Türen. „Es ist wohl das Beste, wenn wir uns erst einmal ausruhen.“, meint auch Xashibel und verabschiedet sich dann. „Felina, teilen wir uns ein Zimmer?“, will ich wissen. „Klar!“ Kurz darauf liegen wir in den wolkeweichen Elfenbetten, die an den Wänden des riesigen Zimmers stehen. Es ist praktisch leer, abgesehen von einem Kamin, zwei Sesseln und einem kuscheligen Teppich – und eben den Betten, die fast ein bisschen zu klein sind, aber dafür wollig weich. „Gute Nacht!“, wünsche ich Felina, drehe mich um und bin sofort eingeschlafen.
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(11/10/2012 1:00:00 PM)Cydhra Es dauert nicht lange, da spüre ich einen Luftzug. Der Riz’ok führt mich aus der Zelle hinaus. Andauernd stolpere ich über kleine Unebenheiten auf dem Boden. Ich seufze innerlich. Wenn ich nicht einmal mehr auf nahezu ebenem Boden gehen kann, wie soll ich dann von hier fliehen? „Wieso willst du überhaupt fliehen, das Beste kommt doch noch?“ Ich erschrecke. So wird das nichts, wieso kann der Blödmann meine Gedanken lesen? Im nächsten Moment hätte ich mir am liebsten gegen die Stirn gehauen. Ich bin ein Psychekrieger, niemand pfuscht ungefragt in meinem Kopf herum. Ich bilde eine geistige Barriere um Biza’ak auszusperren. Doch bereits zwei Sekunden danach spüre ich wie meine psychische Barriere wieder zersplittert. „Wenn ich nicht wüsste mit welchen Unglaublichen Kräften du arbeitest, würde ich glatt sagen: Mit solchen billigen Tricks erreichst du nichts!“ Verdammt, fluche ich innerlich. Wobei das in Anwesenheit eines verdammten Riz’oks wahrscheinlich keinen Unterschied zu lautem Fluchen macht. „Exakt!“, meint Biza’ak und übermittelt mir ein Gefühl der Erheiterung. Also füge ich mich für den Moment meinem Schicksal und konzentriere mich darauf mir ein Psychisches Bild des Bodens zu machen. Ich wende denselben Trick an, wie vor einer Stunde. „Kennst du diese Geschichten, bei denen ein bösartiger Psychopath versucht einen Guten auf seine Seite zu ziehen?“ Ich verzichte auf eine Antwort, der Riz’ok kennt sie ja sowieso, schließlich braucht er nur meine gedankliche Reaktion auf seine Worte auszulesen. „Du lernst schnell. Jedenfalls, weist du was ich an diesen Geschichten nicht mag?“ „Nein, verrate es mir!“ „Es macht einfach keinen Sinn, dass der Böse versucht sein Opfer zu überzeugen. Schließlich würde das in der Realität fast nie funktionieren. Es gibt viel Wirkungsvollere Methoden, um jemanden zur Mitarbeit zu bewegen!“ „Und warum erzählst du das mir?“, frage ich leicht genervt in die Stille hinein. „Eigentlich bist du doch ziemlich intelligent. Weist du es wirklich nicht, oder willst du es gar nicht wissen?“ Wir betreten einen Kreisförmigen Raum, dessen Wände seltsam uneben sind. Erst denke ich an grob gemeißelte Felswände, aber dann fällt mir auf, dass System in den Unregelmäßigkeiten liegt. Gravuren und Symbole zieren die Wand! Ist das so etwas wie ein Gebetsraum… oder… ein Ritualraum? „Langsam beginnst du zu verstehen. Jetzt entschuldige mich kurz, ich werde dir hinterher alles erklären.“ Mich überkommt ein sehr ungutes Gefühl. Was hat diese Bestie mit mir vor? Ich versuche nach wie vor einen kühlen Kopf zu bewahren. Bisher habe ich sehr besonnen gehandelt, doch jetzt macht sich Panik in mir breit. Ruhig, Cydhra, alles wird gut. Doch dieser mehr als sinnlose Satz beruhigt mich ganz und gar nicht. Da ich aber nichts sehen kann, es in diesem Ritualraum sehr schwer ist genug Kräfte zu mobilisieren um sich ein geeigneten Rundblick zu verschaffen, und ich sowieso erschöpft bin, ist an Flucht nicht zu denken. Ich muss hier bleiben und versuchen auch so zu überleben. Plötzlich wird mir heiß. Sehr heiß. Dann kommt der Schmerz. Hat mich dieser Verrückte angezündet? Nein, die Schmerzen kommen von innen. Ich höre ein grausiges Lachen, doch anders als zuvor scheint es nicht von außen in meinen Kopf zu kommen, sondern von innen. Was tut der Riz’ok da? Die Schmerzen werden unerträglich. Ich kann kaum einen klaren Gedanken fassen. Ich krümme mich zusammen, sinke auf den Boden und schreie. Doch nichts passiert. Dann, mir kommt es vor wie nach Stunden, lässt der Schmerz nach. Langsam kühlt sich mein inneres wieder ab. Ein Lächeln stielt sich auf mein Gesicht. „Na bitte.“ Was? Das wollte ich gar nicht sagen! Was ist hier los? „Entschuldige, ich habe vergessen dich vor den Schmerzen zu warnen!“ „Du Bastard. Was hast du getan?“ „Bastard? Ich habe ein neues Wort gelernt… Aber was bedeutet es? Na ja, dazu später. Ich habe eine Synchronisation begangen. Keine Seelensynchronisation, wie ihr es kennt. Nein, ich habe eine so genannte Geistersynchronisation durchgeführt. Das heißt, mein Körper geht verloren, und mein Geist sucht sich einen neuen Körper. In diesem Fall deinen. Dabei wird allerdings deine Seele nicht beschädigt und meine auch nicht. Bei einer normalen Seelensynchronisation werden nur Teile der Seele verschmolzen, die anderen gehen verloren. Hier wird meine Persönlichkeit in deinen Körper gesetzt, sodass wir jetzt eine gespaltene Persönlichkeit bilden. Ach ja: Ich stehe in der Hierarchie über dir, aber dieser Zustand lässt sich leider nicht beibehalten. In wenigen Tagen werden wir gleichberechtigte Geister sein. Bis dahin, werde ich mich hier so einrichten, dass wir unsere Fähigkeiten optimal nutzen können.“ Eine innere Freude überkommt mich. Nun kann ich endlich tun, was ich tun wollte. Halt, nein, das war es nicht was ich wollte… Doch, jetzt steht mir nichts mehr im Wege, der Riz’ok hat den letzten Schritt getan. „Sehr gut, der letzte Schritt hat auch funktioniert. Da ich hierarchisch über dir stehe, übernimmst du meine Ziele. Jetzt sind wir eine Einheit, den alten Cydhra gibt es nicht mehr.“ Ich richte mich auf. Das meinte Biza’ak also vorhin mit den Geschichten, die er nicht mag. Ich kann mir nicht mehr vorstellen, warum ich mal gegen den Riz’ok gewesen sein sollte. Also los! „Ach ja, das mit deinen Augen tut mir leid. Aber kein Problem, meine Fähigkeiten reichen aus um dir ein gutes Bild von der Umgebung zu geben. Lass mir ein Paar Minuten, dann kannst du wieder sehen. Und noch etwas: Welchen Namen behalten wir? Meinen oder deinen?“ Ich will zuerst „Meinen“ sagen, doch dann halte ich inne. Cydhra gehört der Vergangenheit an. Wie wäre es mit einem komplett neuen Namen? „Oh ja das ist gut! Wir nennen uns… Sintharak. Das heißt ‚Der aus der Dunkelheit kam’ in meiner Sprache!“ Sintharak… Ja das gefällt mir! Was werden wir jetzt tun? Wir werden unser höchstes Ziel vor Augen fassen! Wir werden die Elementarkrieger vernichten, und diese Welt mit der Chaoswelt synchronisieren! Welch Ironie, das du dich dazu den Kräften eines Elementarkriegers bedienst, grinse ich. Ich habe mir schon angewöhnt nicht mehr laut zu sprechen, wenn ich ihm etwas sage. Ja nicht war? Sintharak, der Chaoselementkrieger. Und das, obwohl das Element Chaos nicht einmal in einem Menschen Fuß fassen könnte. Erkennst du jetzt die Vorteile, die du durch mich bekommst? Ich kann mir nicht vorstellen ohne sie zu leben, sage ich, während sich um mich herum langsam wieder ein Bild aufbaut.
"Leben heißt Veränderung!", sagte der Stein zur Blume und flog davon.
Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(11/10/2012 1:00:40 PM)Name: Sintharak Element: Chaos (eine Mischung aus Psyche und dem Gegenteil von Itas Element, also nicht das eigentliche Chaos, wie Ita es beherrscht. (Das würde ihn zerfetzen, denn es kann in einem Menschen nicht Fuß fassen)) Waffe: Bomben Aussehen: Mittlerweile schwarze Haare, was mit der früheren Farbe passiert ist, weiß er nicht, Seine Augen sind ausgestochen, daher hat er die meiste Zeit eine Binde darüber. Gekleidet ist er nach wie vor schwarz. Besonderheiten: Er ist schizophren. Ein Teil seiner Persönlichlkeit bildet ein Cydhra, dessen Wertvorstellungen allerdings geändert sind, und der andre Teil besteht aus Biza’ak, einem Rizok
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(11/10/2012 4:55:36 PM)Kreck Nach einer guten Zeit ist das abladen erledigt. In dem Lagerraum hier sind auch ne Menge anderer Mittel. Natürlich alles von den Wachen verfolgt. Das ist echt unglaublich ich meine wer braucht schon Goblintränen? Oder Spinnenbeine? Oder.....Rehkotze? "Sag mal? Woher kommt das alles? Und vor allem wer kauft sowas?" "Von wem das kommt ist immer unterschiedlich. Einfach irgendwelche die das sammeln und bei mir verkaufen. Und ich verkauf das dann an die die das brauchen. Größtenteils kommen irgendwelche Kuttenträger Magier und der ganzen Kram. Aber auch normale Bürger. Magier benutzen das soweit ich weiß für Alchemie, aber was für eine abartige das ist ist mir schleierhaft." "Hm...? Magier?" "Ja, ist was?" "Naja in letzter Zeit bin ich jemanden begegnet der Unsichtbar war und einer der konnte sich verwandeln in einen Hund." "Ja das klingt eher nach denn die hier kaufen. Denn ich glaub eher kaum das sowas hier geduldet wird. Naja wie auch immer ich bin fertig, ich warte hier eigentlich nur noch auf Kunden." "Tjoa ich würd dann mal sagen ich bleib dann hier bevor ich noch mehr Arbeit bekomme." "Von mir aus." Riskaso setzt sich auf einen alten Holzhocker vor ihm ein kleiner runder Holztisch auf dem eine Öllampe steht. ich setz mich zu ihm und zücke ein paar Spielkarten. "Lust auf ne Runde?" frag ich. "Wenn der Einsaz stimmt!" lacht er. "Zehn Gold?" "Da bin ich dabei." Die Karten werden ausgeteilt. Meine Augen durchstreifen das Handblatt fast muss ich grinsen unterdürcke es aber stark. "Herz Bube!" er knallt die karte auf den Tisch. "Herz Dame!" die Karten werden umgedreht. Riskaso kratz sich am Hinterkopf. "Pick Sieben!" mal sehn was er macht. "Pick König..." die Karten werden wieder umgedreht. Das Spiel geht so weiter Pick Acht, Karo Ass und so weiter. Am Schluss ist es aber gleich wie immer ich gewinn. "Warum lass ich mich noch auf ein Spiel mit dir ein?!" meint er leicht zornig, denn er ist jetzt um zehn Gold ärmer. "Keine Ahnung. Musst du wissen." meine ich grinsend zu ihm. Ich lehne mich etwas zurück und strecke die Arme weit aus. und schon stoße ich etwas um eine Flasche mit einer Flüssigkeit, die sich gleich über meinen Arm ergießt. Riskaso schaut noch zorniger rein merkt aber gleich darauf das etwas nicht stimmt. ich drehe mich hastig zum Fläschchen und sehe gleich was das ist....Elfentau.
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(11/10/2012 4:58:48 PM)Darkis: Dimir betritt das Zimmer, wie immer in seinem weißen Arztkittel. Ich sollte ihn mal fragen, ob ich mir den ausleihen kann, da sind bestimmt viele spannende Dinge in den Taschen. Er begrüßt Andate und mich. “Jaaaa, Kröte geht es prima.” Die Katze miaut und ich nehme sie in meine Arme und knuddle sie durch. Sie sieht nicht sonderlich begeistert aus. Vielleicht hat sie auch Hunger?Ich gebe ihr etwas von dem Schinken auf meiner Platte. Als sie meiner Meinung nach genug gegessen hat, schiebe ich die Essensplatte weg, packe sie und lege sie vor mich und schaue Andate ernst an.“Andate.”Mein Blick wandert zu Dimir.“Dimir. Wir haben hier einen Notfall.” spreche ich mit den Beiden geschäftlich. “Die Patientin hat Wehweh am Bein.” Ich zwinge Kröte auf den Rücken und halte das Bein hoch und schaue den Beiden tief in die Augen. “Es sieht ernst aus.” hauche ich verschwörerisch. “Doktor Andate, Doktor Dimir, würde mir einer bitte das Stetoskop reichen, wir müssen das näher untersuchen.” Andate Cantabile: "Oh nein, wir müssen die Patientin retten. Doktor Darkis, was schlagen Sie vor?" Sie ist immernoch ein Kind und das ist auch gut so, denn sie bringt Spaß in die Sache. "Doktor Dimir, wir brauchen einen Verband!" wende ich mich an ihn. Itaga: Wir scheinen hier nicht allzu beliebt zu sein, dennoch wird uns eine Übernachtungsmöglichkeit angeboten. Die anderen legen sich schlafen, es ist auch schon spät. Ich schnappe mir einen Stuhl und einen Hocker, die ich zwischen den beiden Schlafräumen platziere. Ich habe bis eben erst geschlafen, da kann ich jetzt auch aufpassen. Man weis ja nie wie weit die Angst vor dem Unbekannten gehen kann ... denn selbst unter den Elfen gibt es garantiert schwarze Schafe. Ich mache es mir auf dem Stuhl bequem und lege meine Beine auf den Hocker, dann kann die Nachschicht ja beginnen. Die ganze Nacht durch geschieht aber nichts unauffälliges, ausser das mein Körper nach und nach zu mir findet und langsam spüre ich die Rückkehr des Chaos, denn meine Laune verschlechtert sich etwas. Es dauert bestimmt nicht mehr lange bis ich vollständig in der Dimension hier bin ... ich hoffe mal Elfen spüren die Elemente nicht allzu sehr, denn ein neuer Besucher, der eh schon nicht willkommen ist und dann auch noch das Chaos beherbergt ist bestimmt nicht gern gesehen. Hoffen wir mal das Beste. Die Tür eines Schlafsaals öffnet sich "Guten Morgen" grüße ich die Person die sich noch hinter der Tür befindet. NEXT^^
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Etwas auf dem Herzen?
Brauchst du wen zum reden?
-> PN oder im Skype anschreiben.
Ich habe für jeden ein offenes Ohr und hin und wieder einen guten Ratschlag ^-^
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- Alinea
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(11/10/2012 9:31:26 PM)Xashibel „Guten Morgen“, werde ich begrüsst, sobald ich aus der Türe trete. „Itaga? Hast du etwa hier geschlafen?“, will ich wissen, doch bevor ich eine Antwort bekomme, geht eine andere Türe auf. „Oh, guten Morgen.“ Ryiah tritt auf den Flur. „Ihr seid schon wach. Schön.“ „Wach ist ein bisschen viel gesagt…“, murmle ich, während Ryiah gegen die anderen Türen klopft und alle aus dem Bett scheucht. „Wir wollen weitergehen!“ „Und Frühstück?“, will Shékkel wissen, die verschlafen aus dem Zimmer taumelt und sich dabei ihren Mantel überzieht. „In der Stadt. Wir wollen mal die Gastfreundschaft unseres Freundes nicht überbeanspruchen.“ Beim Wort „Stadt“ ist Shékkel sofort hellwach. „Ich will die Stadt bei Tageslicht sehen!“, ruft sie aus. Bald stehen alle einigermassen bereit auf dem Flur und Ryiah führt uns wieder aus dem Anwesen heraus. Das Gittertor steht jetzt offen und entlässt uns auf die belebten Strassen. Wir ernten einige misstrauische Blicke, doch Ryiah schert sich nicht darum. Zielstrebig steuert sie ein Gasthaus an und lädt uns ein, uns hinzusetzen. „Die gucken uns alle an.“, bemerkt Shékkel, die sich neben mich setzt. Ryiah unterhält sich bereits mit dem Wirt, wahrscheinlich bestellt sie etwas. „Ja, lass sie doch gucken. Ryiah hat gesagt, sie werden uns nichts tun.“, antworte ich. „Hm…“, macht Shékkel nur und zieht sich die Kapuze tiefer ins Gesicht. Bald darauf kommt der Wirt und stellt uns zwei Platten auf den Tisch, belegt mit dem besten Frühstück, das man sich erträumen kann: Verschiedenste Brötchen, Eier, Speck, Milch, Marmelade, was weiss ich nicht alles. „Bedient euch.“, meint Ryiah und das lassen wir uns nicht zweimal sagen. Wenig später sind die Platten leer, nicht einmal Krümel sind übriggeblieben. „Also, ich bin satt.“, bemerkt Shékkel überflüssigerweise. Ryiah tritt wieder zu uns, sie hat eben beim Wirt bezahlt. „Dann wollen wir mal weitergehen. Die Akademie wartet auf uns.“ „In Ordnung.“ Auf die Akademie bin ich gespannt. Woran forschen wohl die Elfen? Ryiah führt uns eine Weile durch die Strassen, einen kleinen Hang hinauf. Die Messingfackeln, die gestern Abend die Stadt beleuchtet haben, halten jetzt dunkelblaue Flammen. Vorsichtig berühre ich eine. Sie ist angenehm kühl. „Ist es noch weit?“, will Shékkel irgendwann wissen. „Nein. Hinter dieser Biegung ist es.“, antwortet Ryiah, und dann können wir die Akademie auch schon sehen. Durch einen geschwungenen Torbogen kann man die Anlage betreten. Der Bogen ist aber für sich schon ein Kuriosum, um den Stein winden sich kupferne Ranken, die bläulich glühen, und mehrere Zahnräder sind an den Seiten des Bogens eingearbeitet. Sie bewegen sich nicht, aber vielleicht kann man damit ja das Tor schliessen. Wir durchqueren den Bogen und landen auf einem grossen Platz, in dessen Mitte ein riesiger Apparat thront. Er sieht ähnlich aus wie die Flugkarte im Landeturm, aber irgendwie auch nicht – auch hier gibt es zwei grosse Metallringe, aber sie umhüllen eine orange leuchtende Kugel. Die Ringe drehen sich stetig und bewegen die Kristallkugeln, die an ihnen befestigt sind, um die grosse Kugel herum. Ich kann drei Kristallkugeln erkennen, eine blaue, eine violette und eine rote. Und eine vierte Kugel, doch diese ist aus Metall. Ich hätte Ryiah gerne gefragt, was das für ein Apparat ist, doch sie steuert bereits auf einen kleinen Seiteneingang zu. Naja, vielleicht habe ich Gelegenheit dazu, wenn wir wieder ankommen. Hinter dem Seiteneingang finden wir einen langen Bogengang, von dem verschiedene Türen abgehen. Viele davon sind offen und neben jeder ist ein kleines Metallschildchen, in das in einer verschlungenen Schrift einige Worte eingraviert ist. So sieht also die Elfenschrift aus. Ryiah scheint sich bestens auszukennen. Sie durchquert den Gang, führt uns über eine Wendeltreppe nach oben und dann durch weitere Gänge, bis sie schliesslich durch eine offene Türe tritt. In dem Raum, in den wir so gelangen, stapeln sich die Papiere hüfthoch. An den Wänden stehen Papierrollen und verschiedene Karten sind an die Wände geklebt, eine davon mitten über ein Fenster. Manche der Karten scheinen Landschaften zu zeigen, aber andere bestehen scheinbar nur aus bunten Klecksen und elfischen Schriftzeichen. Und inmitten all dem Chaos sitzt ein einzelner Elf mit einer seltsamen Kopfbedeckung, die aussieht wie ein Fenster für die Stirn, und blättert in einem richtig dicken Buch. „Cayen.“, sagt Ryiah und der Elf zuckt so heftig zusammen, dass ihm das Buch vom Schoss fällt. „Ryiah? Viya vey yellemaye siyey yi?“, ruft er aus. „Mey culleyaya veyn.“, antwortet Ryiah. „Ney nemunyaye veye vellena.“ „Viyal?“, kommt es von dem Elfen, doch Ryiah wendet sich an uns. „Das ist Cayen. Er erforscht die Dimensionen schon lange und ich weiss, dass er euch helfen kann.“ „Oh, Menschenwesen.“, bemerkt Cayen. „Ich muss mich entschuldigen. Dass ihr unsere Sprache versteht, nehme ich nicht an.“ „Schon okay.“, antworte ich. Cayens Akzent ist wesentlich weniger schlimm als der von Nechii, aber er spricht die Sätze so aus, als wolle er sie singen. Es ist richtig angenehm, ihm zuzuhören. „Nun gut, also braucht ihr meine Hilfe. Wobei denn?“, will Cayen wissen, und ich beginne, ihm von der Entführung zu erzählen. Als ich die Dimensionen erwähne, horcht er auf. „Eure Freunde sind also in einer fernen Dimension?“ „Ja.“, bestätige ich. „Nur wissen wir nicht genau, in welcher.“ „Aber sie wird beherrscht von der Dunkelheit.“, stellt Cayen fest. „Und beabsichtigt der Zauberer, eure Freunde am Leben zu lassen, so muss es eine nähere sein.“ „Äh…“ Das gibt mir zu Denken. „Ich weiss nicht, ob er vorhatte, sie leben zu lassen.“ „So wollen wir das hoffen.“, bemerkt Cayen. „Ich bin gewillt, euch zu helfen. Kommt mit.“ Und damit steht er auf und verlässt den Raum, ohne die Türe zu schliessen. Cayen ist unterwegs etwas gesprächiger als Ryiah, stolz präsentiert er uns seine Akademie. „Zur Linken könnt ihr die Räume sehen, die der Mellacya gewidmet sind… wie nennt ihr es… Alchemie, genau. Zurzeit forschen wir mit Stoffen, die Licht speichern und leiten, ich weiss es nicht genauer, immerhin ist dies nicht mein Gebiet. Die Räumlichkeiten dort vorne gehören jedoch zur Physica, wo versucht wird, den Fluss der Zeit mit Kälte zu manipulieren. Und hier hinten befindet sich die… wie sagt ihr… hierhin gehen wir, wenn wir etwas Neuartiges brauchen, ein neues Werk… Werkstatt, genau. Viel Zeit habe ich hier verbracht, um zu bauen, was ihr noch sehen werdet. Und dort ist das Atrium, wo wir uns aufhalten können, wenn uns vor Zahlen und Skizzen fast der Geist entschwebt…“ Shékkel saugt förmlich jedes Wort auf und auch ich höre interessiert zu. Man könnte hier bestimmt tagelang durch die verschiedenen Räume gehen und sich von Cayen erklären lassen, was alles erforscht wird und wozu… Schliesslich folgen wir einer langen Wendeltreppe nach unten. „Wir gehen jetzt zu den Lagerräumen, manche sind hergerichtet für ganz bestimmte Forschungen. Hier wurde auch der Lichtmagnet getestet, das hat ein Loch in die Wand gegeben… das wurde natürlich repariert. Dort drüben war das. Und da, in jenem Raum, steht noch immer der Replikator… aber kommt, wir müssen hier entlanggehen. Dort.“ Schliesslich weist Cayen uns an, durch eine Türe zu gehen – anders als oben sind hier die meisten Türen verschlossen. Wir landen in einer grossen Halle, in deren Zentrum ein… Vehikel steht. Anders kann man es kaum nennen. Die Konstruktion aus Holz und Metall ruht auf zwei langen Kufen und drei Paar lederner Flügel gehen von dem aus, von dem ich vermute, dass es die Kabine ist. Im hinteren Teil ist eine riesige lilane Kugel eingearbeitet und mehrere Metallstangen strecken sich scheinbar zwecklos in die Luft. „Wow.“, macht Shékkel. „Das, Freunde, ist mein Mayvillceyella, oder Dimension-Gleiter, kann man sagen. Damit kann man durch die Dimensionen fliegen.“, erklärt Cayen stolz. „Das hast du gebaut?“, frage ich ungläubig. „Ich und ein paar andere, ja.“, antwortet Cayen. „Aber ihr seht nicht alles. Mayvillceyella erstreckt sich durch das Lliyey, das Überall, wie man sagen kann.“ „Hö?“, macht Shékkel. „Er meint, der Gleiter erstreckt sich durch den Äther.“, erklärt Ryiah. „Manche Teile davon kann man hier gar nicht sehen, weil sie sich schon in anderen Dimensionen befinden.“ „Wie kann man das denn bauen?“, will ich wissen. „Man kann, man kann.“, erklärt Cayen. „Mit Magie. Man verkrümmt den eigenen Körper, dass er nicht mehr in diesem Raum ist, sondern im Raum, der durch das Lliyey geht. Links ist Lliyey, vorne ist Lliyey, aber oben ist immer noch oben. Der Körper ist schliesslich dreidimensional, und es ist egal, welche drei Dimensionen das sind. Nur der Kopf hat Probleme damit, weil er dann Dinge sieht, die er nicht versteht.“v „O… kay.“, mache ich nur, ich habe kein Wort verstanden. „Naja, hauptsache, es funktioniert.“ „Das tut es.“, versichert Cayen. „Aber Platz ist zu wenig. Fünf kann ich mitnehmen, vier hinten, einer vorne.“ „Das ist kein Problem.“, meint Ryiah. „Ich bleibe sowieso hier.“ „Oh, wie schade.“, bemerkt Cayen und nimmt mir damit das Wort aus dem Munde. „Wie dem auch sei“, fährt er dann fort, „steigt nur schon ein, ich fülle die Vorräte, wir haben eine lange Reise vor uns.“ Und damit deutet er auf einige Holzstufen, die an der Seite des Dimensionsgleiters herunterführen. Shékkel macht den Anfang und zieht sich an den Stufen hoch, gefolgt von Itaga und mir. Wenigstens ist das hier etwas stabiler als die ganzen Strickleitern. Die Stufen führen an einem der Lederflügel vorbei auf eine kleine Plattform, von der man durch eine offene Türe in die Kabine gelangt. Es gibt tatsächlich genau sechs Plätze, vier hinten, zwei vorne. „Darf ich vorne sitzen?“, fragt Shékkel sofort. „Also…“ Eigentlich hätte ich das selbst gern getan. „Naja, von mir aus.“ „Wir können uns ja abwechseln.“, meint die Medusa, als hätte sie meine Gedanken gelesen. „Das wird bestimmt toll!“ Und damit klettert sie über die Sitze auf ihren Platz. Ich setze mich hinten neben Itaga, kurz darauf tauchen auch Felina und Takajo auf. Neugierig sehe ich mich in der Kabine um. Die Wände bestehen hauptsächlich aus Glas, sodass man rundherum heraussehen kann. Allerdings wird die Sicht links und rechts von den grossen Lederflügeln etwas behindert. Direkt hinter der Kabine befindet sich die lilane Kugel, die matt glänzt. Bald kommt Cayen hereingeklettert und setzt sich auf den zweiten Sitz vorne. „So. Wir werden uns ein paar Wochen von Brei ernähren. Aber das ist verkraftbar…“ „Wochen?“, fahre ich dazwischen. „Stunden, Tage, Wochen.“, meint Cayen unschlüssig. „Wir wissen ja nicht, wo wir hinmüssen. Der Vorrat reicht für einen Monat, wenn wir sparen.“ „Hm.“, mache ich. Tolle Aussichten. „Ihr könntet das doch bitte halten…“, meint der Elf dann und reicht einige Papierrollen nach hinten. Neugierig rolle ich eine davon auf. Es sieht aus wie die Farbkleckskarten, die ich in Cayens Studierzimmer gesehen habe. „Was ist das?“, will Shékkel wissen, die sich fast den Hals ausrenkt, um einen Blick auf die Karte zu erhaschen. „Eine Karte vom Überall… vom Äther, meine ich. Seltsamer Name.“, beginnt Cayen zu erklären und dreht sich ebenfalls nach hinten. „Hier sind wir.“, er deutet auf ein Kreuz in der Mitte der Karten. „Meyellmayvilla ist hier.“ Ein zweites Kreuz, direkt neben dem ersten. „Mensch-Welt, kann man sagen. Da wohnt ihr.“ „Ach so.“, mache ich. „Die Farben sind Elemente.“, erklärt Cayen munter weiter. „Hier, bei Ylleymayvilla, ist keine Farbe, weil hier alle Elemente gleich stark sind. Aber wenn eines stärker ist, beherrscht es diese Mayvilla, und das sieht man hier.“ „Aber der Äther ist doch gar nicht in dieser Welt.“, wirft Shékkel ein. „Wie kann man ihn dann auf eine Karte malen?“ „Man kann.“, widerspricht Cayen. „Aber nur, wenn man Dinge weglässt. Auf dieser Karte wurde Raum weggelassen und Zeit und… wie sagt ihr… die Richtung von Chaos und Ordnung. Es bleiben nur die zwei Dimensionen des Äthers übrig. Und zwei Dimensionen kann man leicht auf eine Karte malen.“ „Also ist an jedem Punkt auf dieser Karte eine ganze Welt.“, schlussfolgert Shékkel. „Genau. Du verstehst es. Und in jeder Welt sind die Elemente, nur verschieden stark. Und das kannst du auf der Karte sehen.“ „Hm.“, mache ich unbestimmt. Ich studiere die Farben. Gegen den Rand der Karte werden sie immer leuchtender. Ich deute auf die schwarze Farbe. „Also beginnen wir hier mit der Suche?“ „Nein, nein, nicht da.“, widerspricht Cayen. „Viel zu weit weg. Ohne Schild würden wir dort nicht überleben, und auch nicht der Magier. Wir beginnen hier.“ Und damit deutet der Elf auf einen Punkt ziemlich nahe am Zentrum der Karte. „Das ist ja ganz nah.“, widerspricht Shékkel. „Diese Karte zeigt den ganzen bekannten Äther.“, meint Cayen. „Mach die andere auf. Sie zeigt nur die nächsten Bereiche.“ Ich rolle die andere Karte aus, wie befohlen. Sie zeigt ebenfalls die verschiedenen Farben, aber auf dieser Karte werden sie nicht annähernd so satt wie auf der anderen, auch am Rand nicht. „Das ist der mittlere Teil des Äthers.“, erklärt Cayen. „Man sieht ja, wie Ylleymayvilla und Melleymayvilla viel weiter auseinander ist.“ Tatsächlich sind die beiden Kreuze hier gut drei Fingerbreit voneinander entfernt. „Und hier“ Cayen deutet auf einen Punkt, wo die schwarze Farbschliere beginnt „Hier beginnen wir mit der Suche. Wir suchen nach Verbindungen zum Licht. Die gibt es da nicht.“ „Du meinst, du kannst Lacrima aufspüren?“, will ich wissen. „Genau, ja. „Wahnsinn.“, kommentiere ich. Das vereinfacht die Sache doch erheblich. „Also, genug geredet, fahren wir los.“, bestimmt Cayen dann und schliesst die Tür, durch die er hereingeklettert ist. Gespannt sehen wir zu, wie der Elf die Kristallkugel berührt, die vor ihm in eine Art Tisch eingelassen ist. Die Kugel leuchtet hell auf und zeigt wenig später ein Bild, das dem gleicht, das auf der Karte zu sehen war. Dann legt Cayen einige Hebel um und die lilane Kugel hinter uns beginnt zu leuchten. Vor Staunen bleibt mir der Mund offen stehen. Unter der Oberfläche der Kugel scheint sich eine Art lilane Flüssigkeit zu befinden, die von orangen Streifen durchzogen wird. Dann erklingt ein lautes Zischen und das Bild in der Kristallkugel verändert sich. Ein Umriss erscheint darin, der an einen Vogel im Flug erinnert, und um den Umriss herum ist ein Kreis. „Was ist denn das?“, will Shékkel wissen. „Damit kann ich sehen, was in den Mayvillay um uns herum ist. Hier, die Flügel sind der Teil des Dimension-Gleiters, den wir nicht sehen können. Und der Kreis ist dieser Raum, der sich durch den Äther erstreckt. Und der Ausgang ist hier.“ Cayen deutet auf eine Stelle, an der der Kreis weniger dick ist. „So.“, macht Cayen und das ganze Gefährt beginnt zu vibrieren. Die Halle um uns verändert sich – die Kisten und Säcke, die sich darin gestapelt haben, verschwinden plötzlich und geben die blanke Wand frei, an die eine dicke schwarze Linie gemalt ist. Doch auch die verändert sich, wird plötzlich dicker und dann wieder dünner und schliesslich taucht vor uns eine Öffnung auf, hinter der sich grüne Hügel erstrecken. „Da gehen wir jetzt raus!“, stellt Shékkel fest, doch Cayen widerspricht ihr. „Nein, ich muss den Gleiter genau in die Mitte der Öffnung bringen, damit wir im Äther keinen Flügel abbrechen.“ Erstaunt beobachten wir, wie die Öffnung langsam grösser wird und sich dann plötzlich nicht mehr verändert. Das Vibrieren hat aufgehört. Dafür erklingt jetzt ein dumpfes Summen, das immer lauter und höher wird. „Festhalten!“, ruft Cayen, und plötzlich schiessen wir mit einem Ruck nach vorne. „Wir fliegen!“, jauchzt Shékkel, während die Hügel unter uns dahinflitzen. Der Gleiter ist tatsächlich abgehoben und fliegt jetzt eine sanfte Kurve. „Ja.“, bestätigt Cayen. „Wir fliegen. Weil der Boden in den verschiedenen Mayvillay verschieden hoch sein kann, und wir wollen uns ja nicht selbst eingraben. Aber los, jetzt bereisen wir den Äther.“ Und damit legt er einen weiteren Hebel um und die Landschaft unter uns beginnt sich langsam zu verändern. Die Hügel werden höher, das Gras wird matter und das Licht dunkler. „So schnell merkt man den Einfluss der Dunkelheit?“, frage ich erstaunt. „Ja. Man bemerkt es sofort, wenn man es direkt sieht. Aber wenn du durch ein Portal von einer Welt in die andere reist, kannst du den Unterschied auf diese Entfernung kaum erkennen. Du wirst es sogar für die gleiche Welt halten.“ Ich antworte nicht, sondern beobachte fasziniert, wie immer mehr Felsen im Gras auftauchen und langsam wachsen. Es ist ein seltsames Gefühl, eigentlich sind wir ja immer an derselben Stelle, aber in Wahrheit bewegen wir uns gerade durch den Äther – auf unser Ziel zu, das wir gar nicht sehen können. Wenn das mal gut geht.
A cloud of mystical dust appears, shrouding Alinea in its magic. You roll a four. The cloud dissipates and Alinea is gone.
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ItashaOtaku
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(11/11/2012 12:37:51 PM)Dimir “Jaaaa, Kröte geht es prima.” Das hört man doch gerne. Es hat sich also gelohnt, dass wir uns beeilt haben. Ich sollte mich bei Gelegenheit noch bei unserem Jack bedanken. "Andate." Darkis blickt von Andate zu mir. Sofort spüre ich etwas in ihrem Blick. "Dimir. Wir haben hier einen Notfall. Die Patientin hat Wehweh am Bein." Ja, Kröte geht es also prima, xD. "Es sieht ernst aus. Doktor Andate, Doktor Dimir, würde mir einer bitte das Stetoskop reichen, wir müssen das näher untersuchen." "Oh nein, wir müssen die Patientin retten. Doktor Darkis, was schlagen Sie vor? Doktor Dimir, wir brauchen einen Verband!" Dafür, dass Kröte verletzt ist, ist es aber reichlich komisch, dass Darkis und Andate sich als Doktoren bezeichnen. Es sei denn... Ich höre Kröte schnurren. Verstehe, sie machen nur Spass. Ich öffne mein Köfferchen, ziehe eine Verbandsrolle und ein Stethoskop hervor und gebe sie Darkis. Es ist schön zu sehen, dass die beiden Spass haben, vor allem aber Darkis. Die Vorstellung, dass auch jemand wie Andate Spass haben kann, erscheint mir in dem Moment seltsam. Ich schaue den beiden gedankenversunken zu. Vorhin war ich froh, dass es Kröte gut geht. Als Darkis mich angeschaut hat, wäre ich vor lauter Freude jedoch fast explodiert. Sie scheint Gefühle verstärken zu können. Ihr Element kann nicht Zeit sein. Es ist Finsternis. Darkis kann ihr Element jedoch nicht kontrollieren. Womöglich weiss sie noch nicht einmal davon. http://www.youtube.com/watch?v=UZqD6Soh ... HUtdBQmJnv
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Hobbylosehexe
Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(11/11/2012 6:27:42 PM)Für Coragna Darkis Dimir gibt mir aus seinem Kittel die Instrumente. Gleich darauf lausche ich an Krötes Bein, kein Puls. "Andate, Andate, die Katze hat kein Puls!” rufe ich in voller Panik aus. O.O Ich rüttele Kröte und sie faucht. Ich beginne sie mit dem Verband einzuwickeln, ihr Bein fest an den Oberkörper und einmal durchs Gesicht über die Schnauze. Zufrieden betrachte ich mein Werk, tippe Dimir auf die Schulter. “Gib ihr eine Spritze, Doktor Dimir.” ^____^, Ja so mag ich Welt.DarkisDimir gibt mir aus seinem Kittel die Instrumente. Gleich darauf lausche ich an Krötes Bein, kein Puls. “Andate, Andate, die Katze hat kein Puls!” rufe ich in voller Panik aus. O.OIch rüttele Kröte und sie faucht. Ich beginne sie mit dem Verband einzuwickeln, ihr Bein fest an den Oberkörper und einmal durchs Gesicht über die Schnauze. Zufrieden betrachte ich mein Werk, tippe Dimir auf die Schulter. “Gib ihr eine Spritze, Doktor Dimir.”^____^, Ja so mag ich Welt.
Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(11/13/2012 5:38:39 PM)Sintharak Geh zu der Kiste dort drüben, dort findest du deine Ausrüstung! Welche Ausrüstung? Teilweise das, was du bei dir hattest als ich dich hier her gebracht habe, aber vor allem jede Menge technische und magische Raffinessen, die dir bei deiner Aufgabe helfen sollen. Bei unserer Aufgabe! Ja natürlich. Entschuldige, ich muss mich noch daran gewöhnen. Ich bin gespannt auf das Zeug, was mir da bereitet wurde. Ich öffne den schweren Deckel und schaue verwundert in die Kiste. Sie ist bis oben hin gefüllt mit allerhand Paketen. Kommst du nicht darauf was das ist? Ich zucke mit den Schultern, während mir klar wird, dass er das nicht sehen kann, und dass das in Gesellschaft anderer Leute vielleicht albern wirken könnte. Warum kann ich deine Gedanken nicht lesen, aber du meine? Weil ich meinen Geist im Moment noch an höhere Position in unserer Verbindung gestellt habe. Das ist ein temporärer Effekt, den ich zur Sicherheit unternommen habe. Die Pakete da sind Bomben, dein Lieblingsspielzeug! Ich starre die Pakete und Kugeln, manchmal auch Stangen oder Fläschchen perplex an. Die meisten Bomben davon habe ich noch nie gesehen. Wie soll ich das alles transportieren? Du nimmst für jeden Auftrag nur die Dinge mit, wovon wir denken, dass es nötig ist. Danach kehren wir hier her zurück. Ich habe hier einen so genannten Spawnpoint eingerichtet. Das ist ein Portal, durch das wir hier herkommen können, aber nicht von hier weg. Unten in der Kiste befinden sich einige Pergamente. Ungefähr 15 davon sind Rückkehrrollen, mit denen wir den Spawn benutzen können. Das sind uralte magische Artefakte und auf dem normalen Markt nicht mehr zu finden. Dann sind noch zwei Pergamente dabei, auf die wir schreiben können, und nur wir können es lesen. Und eine Karte. Es hat mich Monate gekostet sie magisch so zu präparieren, dass sie das tut, was ich will. Ich habe alle mir bekannten Elementkrieger markiert. Sie werden als pulsierende Punkte auf der Karte angezeigt und wenn sie den Ort wechseln, dann können wir sie sehen. Das funktioniert allerdings nur, wenn sie innerhalb eines Dimensionskreises sind! Was zur Hölle ist ein Dimensionskreis? Erklär ich dir ein anderes Mal. Ich werde dir viel beibringen, schließlich haben wir viel Zeit! Nimm erst einmal die Karten. Nimm nur zwei Rückkehrrollen mit, schließlich wollen wir nicht alle auf einmal verlieren, wenn wir ausgeraubt werden. Die Notizpergamente nimmst du beide und natürlich die Karte. Ich schaue mir die Karte an. Mehrere Kontinente sind zu sehen und einige blinkende Punkte. Manche sind allein, manche in Gruppen. Einige sind am Rand der Karte und blinken sehr schnell. Da das ist Takajo. Mit ihm fangen wir an, das dürfte nicht ganz so schwer werden. Er ist allerdings im Moment nicht in Dragotaka. Mein zweites Ich wies mir im Geiste einen der Punkte an, die am Rand der Karte pulsierten. Drücke mit deinem Finger auf den Punkt wo Takajo dransteht. Ich tue wie geheißen, und die Tinte verläuft auf dem Pergament. Sie formt sich zu anderen Linien und Kontinenten und der Punkt von Takajo steht jetzt genau in der Mitte. Ich merke wie stolz der ehemalige Riz’ok auf seine Arbeit ist und kann es nachvollziehen. Das ist wahrlich ein Meisterwerk der Magie. Er ist in der Elfenwelt… Naja macht nichts, wir haben da so unsere Methoden um dahin vorzudringen. Sie dürfen uns nur nicht erwischen, sonst werfen sie uns in den Brunnen und versuchen uns in Elfen zu verwandeln. Das wäre durch die Teile deiner Seele, die von mir belegt sind nicht sehr angenehm. Gut. Das ist mir jetzt doch zu viel. Also der Reihe nach. Was nehmen wir für Waffen mit? Gute Frage. Also in der Elfenwelt nützen uns elementare Bomben nichts, weil die Elfenwelt im heptageometrischen Zentrum der Elemente liegt, also wirken Elementarbomben genau s gut wie normale und das wäre Verschwendung. Was ist ein heptageometrisches Zentrum? Naja es gibt sieben Dimensionen, und innerhalb der einen, dem Äther gibt es heptageometrische Orte. Das sind Orte, die nicht in Länge, Höhe und Tiefe gemessen werden sondern in insgesamt sieben Koordinaten. Daher hepta. Aber das bringe ich dir alles später bei. Zurück zu den Waffen. Ich fände Splitterbomben recht nützlich, weil Elfen meist nicht allein angreifen, sondern in Rudeln. Wobei Rudel der falsche Begriff ist, es sind schließlich keine Tiere. Versteh mich nicht falsch, ich habe großen Respekt gegenüber den Elfen, aber wenn sie uns böse kommen, kommen wir ihnen auch böse, nur dass die Maßstäbe von Böse ein wenig anders sind. Dann brauchen wir jede Menge Brandbomben, denn Takajo arbeitet mit Pflanzen als Element. Und Gasbomben, denn wo kein Sauerstoff ist, da sind auch keine Pflanzen. Ansonsten zwei drei Kon-Dynamitpäckche, denn die Elfen bauen sehr gut, da brauchen wir starken Stoff um da durch zu kommen. Ich packe mir die Bomben ein, die er mir aufzählt und füge hier und da noch einige Standardbomben hinzu, mit denen ich sehr gerne arbeite. Mein Blick bleibt an einem Ziegelsteingroßen weißen Brocken hängen, durch den zwei dicke Nägel gesteckt wurden. Vorsichtig nehme ich es aus der Kiste. Ah, ich sehe du hast Geschmack. Ich habe selbst keine Ahnung was es ist, der Händler hat es mir zum Testen zugesteckt. Es ist schweineteuer und er hat gesagt ich soll es auf keinen Fall zu Testzwecken verwenden, dazu wäre es zu schade. Der Erfinder hat es C4 genannt, warum weiß ich nicht. Nimm es ruhig mit, wir können es ausprobieren. Ich stecke es zu den anderen Dingen und nehme meine zwei Dolche aus der Kiste. Dann schließe ich den Deckel. Gut das hätten wir. Als nächstes müssen wir noch andere Dinge mitnehmen, die wir auf der Reise brauchen. Da wir in der Elfenwelt unerkannt bleiben müssen, aus genannten schmerzhaften Gründen, können wir dort keine Gaststätten nutzen. Also Proviant… Proviant für vier Tage dürfte reichen. Dann Tarntränke, leider habe ich keine um uns das Aussehen eines Elfen zu geben, daher müssen wir Unsichtbarkeitstränke nehmen, und natürlich Elfentau. Was ist Elfentau? Eine Flüssigkeit, die die Elfen herstellen und die uns in die Elfenwelt teleportiert. Wie das magisch funktioniert weiß ich nicht, zumal ein Tropfen genügt. Auch die Hertellung ist mir gänzlich unbbekannt. Es gibt also tatsächlich Dinge, die du nicht weißt… Jaja…Jetzt komm schon. Eine Welle der Erheiterung trifft meine Gedanken und unwillkürlich muss ich grinsen. Geh durch die Holztüre da drüben, dahinter habe ich die Sachen die wir brauchen. Ich gelange in einen Raum, wo sich ein Labyrinth aus Regalen erstreckt, die mit unmöglichsten Dingen voll gestopft sind. Der Raum ist nicht übermäßig groß, vielleicht so groß wie der Wohnraum eines Bauernhauses. Aber dafür liegen hier so viele Dinge auf Tischen, in Kisten, die sich überall stapeln, in den Regalen und einige Artefakte zieren sogar die Decke. Ich schreite ehrfürchtig in den Raum und sehe mich um. Ich nehme wahllos eine Flasche aus einem Regal und lese: ‚Kernholspäne’ Oh die habe ich gesucht… Ich sollte hier vielleicht mal aufräumen… Wobei, das könnte dir zu Studienzwecken ebenfalls nützlich sein. Was ist denn Kernholz? Was glaubst du, was Woodys lebendig macht? Es ist der innerste Strang an Holz, das in ihnen steckt. Man kann ihn relativ leicht herausschneiden. Es dient zur Herstellung von bestimmten Magierstäben. Aber jetzt sollten wir die Fläschchen suchen, die wir auch brauchen… Ich schreite nach seiner Anleitung durch die engen Gänge und suche die genannten Dinge zusammen. Des Weiteren nehmen wir noch Schwefel mit, ein sehr nützlicher Stoff, wenn man ein Haus ausräuchern will, oder auch starke Brände oder Giftgas erzeugen möchte. Dann gehen wir wieder in den Ritualraum. Dort erklärt er mir die Funktionsweise von Elfentau und ich öffne die winzige Phiole. „Los geht’s“, murmele ich und lass die zwei Tropfen, die aus dem Fläschchen kommen auf meine Haut tropfen. Es brennt und schon verlieren wir das Bewusstsein… Note: Yeah ich hab das Touchpergament erfunden! xDDD Note: Taka ist doch in der Elfenwelt oder? Note: Wer ist bei ihm? Wo genau ist er? Note: Irgendwas muss ich noch in diese Notiz schreiben… Note: Hier könnte ihre Werbung stehen… Note: Habs vergessen…
"Leben heißt Veränderung!", sagte der Stein zur Blume und flog davon.
- Alinea
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(11/14/2012 4:29:14 PM)Shékkel Die Sterne verschwinden. Vor ein paar Stunden ist der Tag verschwunden und Cayen hat erklärt, dass es unter dem Einfluss der Dunkelheit nur noch Nacht gibt. Aber die Sterne haben so hell vom Himmel geschienen, dass es mir eigentlich nichts ausgemacht hat. Da waren so viele Sterne, dass alle Menschen zusammen sie nicht hätten zählen können, grosse und kleine, und sie standen so dicht am Himmel, dass er wie funkelnder schwarzer Samt aussah. Das ist der Stoff, aus dem die Himmelskönigin ihre wunderschönen Kleider macht. Aber jetzt sind die Sterne blass und krank und verschwinden nach und nach, während die Gegend immer dunkler und trostloser wird. Die Bäume, die ihre silbrigen Blätter den Sternen entgegengestreckt haben, werden kahl. Der Boden wird felsig und es wird merklich kälter. Xashibel streckt sich auf ihrem Sitz vorne. Wir sitzen seit Ewigkeiten nur hier drin, manchmal ist es, als könnte ich meine Beine nicht mehr spüren. Nur einmal haben wir eine Pause gemacht und sind kurz ausgestiegen. Ich wünschte, wir könnten das jetzt wieder machen, aber Cayen sagt, wir haben nicht genug Zeit, als dass wir sie vertrödeln können. „Die Gegend ist faszinierend…“, murmelt Xashibel und durchbricht damit die Stille, die seit einer gefühlten Ewigkeit herrscht. Felina schläft auf ihrem Sitz und auch Takajo sieht aus, als würden ihm gleich die Augen zufallen. „Die Sterne verschwinden.“, kommentiere ich. Xashibel sieht nach oben, als hätte sie das gar nicht bemerkt. „Ja…“, meint sie dann, „aber sieh doch, so eine Landschaft findest du in der Menschenwelt nirgends.“ Ich betrachte die steinernen Säulen, die langsam aus dem Boden emporzuwachsen scheinen. „Stimmt.“, gebe ich zu. Die Säulen sehen aus wie bittende Hände, die nach den verblassenden Sternen greifen und die verbleibenden Bäume stützen. „Aber daheim gefällts mir besser.“ „Trotzdem hätte ich nicht gedacht, dass Dunkelheit so böse und gleichzeitig so schön sein kann.“, meint Xashibel. „Dunkelheit ist nicht böse.“, meldet sich da Cayen zu Wort. „Aber auch nicht gut. Die Elemente sind nicht böse oder gut… nur hat es sich so ergeben, dass böse Wesen angefangen haben, die Dunkelheit für ihre Zwecke zu benutzen. Deshalb ist das Böse in der Dunkelheit stärker. Aber man kann mit ihr auch Gutes bewirken, wenn man nur will.“ „Wie lange beschäftigst du dich schon mit den Elementen?“, will Xashibel wissen. „Ich beschäftige mich nicht mit den Elementen.“, berichtigt sie Cayen. „Was ich euch gerade erzählt habe, wissen alle Elfen. Mein Gebiet sind die Dimensionen.“ „Ach ja, richtig…“, meint Xashibel. „Ich werde wohl müde.“ „Das wundert mich nicht, sind wir doch schon neunundzwanzig Stunden unterwegs.“, meint der Elf. „Wirst du nicht müde?“, will ich wissen. „Ich schöpfe Kraft aus dem Mana.“, erklärt Cayen, als müsste das alles beantworten. Ich bin zu müde, um nachzufragen. Xashibel kuschelt sich tiefer in ihren Sitz und ich betrachte weiter die kranken Sterne. Jetzt werden es immer weniger. Tschüss, Sterne… „Ich schalte jetzt das Feld ein.“, meint Cayen nach einer Weile. „Geht bitte kurz weg vom Glas…“ Und damit legt er einen kleinen blauen Hebel um. Ein ohrenbetäubendes Zischen fährt durch den Gleiter und weckt Felina auf. Dann entsteht ein lila leuchtender Ring um die Kabine, der langsam zerläuft und so zu einer Kugel wird. „Tut mir leid.“, entschuldigt Cayen sich bei Felina. „Aber jetzt wird der Einfluss der Dunkelheit langsam gross genug, dass wir ihn spüren können, und irgendwann ist das nicht mehr sehr angenehm. Diese Sphäre schützt uns vor dem Einfluss.“ „Ach so.“, mache ich und betrachte fasziniert die kleinen lila Blitze, die an der Oberfläche der Kugel entlangfahren. Sie tauchen die Kabine in ein violettes Licht, das Xashibels Haare aussehen lässt, als würden sie leuchten. „Am besten schlaft ihr jetzt.“, meint Cayen. „Die Reise ist noch lange nicht vorbei.“ „In Ordnung.“, mache ich und lehne meinen Kopf gegen die Glasscheibe. Vorhin war sie kalt, aber jetzt wird sie langsam wärmer, vielleicht wegen dem Kraftfeld. „Gute Nacht…“, flüstere ich den verblassten Sternen zu, die hinter den lila Blitzen gar nicht mehr zu sehen sind.
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(11/14/2012 7:18:22 PM)Kreck Licht fällt auf mich und meine Augen öffnen sich. Ich höre Gesang. Nun sehe ich Gehampel, als ich mich umsehe.....Elfen. Nichts weiter als Gehampel und Gesang. Doch eins muss man ihnen lassen gut sehen sie aus, besonders beim tanzen. Ich sehe im Hintergrund jemanden sprechen nicht hörbar aber auch keine Sprache die ich beherrsche, wahrscheinlich die Elfensprache. Die eine wendet sich zu den tanzenden Elfen die darauf hin aufhören. Alles still kein Gesang und das Gehampel endet auch. Sie kommt auf mich zu und spricht.....elfisch ich versteh kein Wort! "Rede doch normal." Sie sieht mich mit ihren Augen stur an. "Du trägst etwas in dir. Etwas mächtiges und böses. Ich spüre das." "Rede kein Wirres Zeug." antworte ich darauf. "Du musst hier sofort weg. Sonst bricht das Übel hier aus." "Übel? Ausbrechen? Hier? Wär mir recht." Doch eine Antwort mit Worten krieg ich nicht außer das sich nun zwei Elfen vor und hinter mich stellen. Die eine die zu mir sprach beschwört eine blau leuchtende Kette die sich um meine Hände bindet. Sofort zerre ich daran. "Ey, was habt ihr vor ich hab euch nie was getan!" "Es liegt nicht daran was du getan hast sondern daran was du tuen wirst." "Ihr seid doch irre!" weiter zerren sie mich durch die Stadt wie einen Gefangenen, andere normale Elfen schauen umher was los ist. Eingie folgen uns, bis eine Tür sich schließt und Dunkelheit eintritt. "Hey, hey. Macht das Licht an!" plötzlich erscheinen an den Wänden rote Runen, die den Raum in ein sanftes rot tönen. Schön eigentlich. "Erzählt mir mal einer was hier los ist?" "Wir werden nun das Übel aus dir holen, es ist zu deinem eigenen Wohl." "Ihr werdet gar nichts bis ich weiß was hier los ist?" Die eine Elfe nickt zu den anderen. Nun erscheint unter mir eine weitere rote Rune um einiges größer als die an der Wand. Ich beobachte wie sie leise etwas auf elfisch murmeln. Zumindest glaub ich das. Mir reicht das hier. Meine Hände sind zwar verschurrt aber meine Beine nicht. Sofort renne ich los. Knalle aber gleich auf eine Art roter Nebel der wie eine Wand reagiert. Ich sehe wie sie im Kreis um mich stehen. "Ihr alten Hexentöchter, was soll das. Ein Ritual? Hört auf mit dem Mist!" Nun schrecken sie mit dem Gesicht hoch und rufen alle irgendwas auf elfisch nacheinander bis zu letzten die darauf hin zu mir kommt. "Du trägst etwas in dir. Einen alten Dämon." "Einen Dämon?" "Ja, wir kennen diese Art nicht er ist viel zu alt. Doch wissen wir was er kann. Zerstörung. Und wir wissen wann er kommt." "Naund? Lasst mich frei und macht diesen Hexenzauber bei einem anderen." Sie geht wieder zurück. "Hey komm zurück du verfluchte Spinnentochter!" Nichts passiert. Es gibt aus jedem Gefängnis einen Fluchtweg. Bloß sehe ich keinen und hab auch keine Zeit mehr. Ich sehe wieder diese Hexen wie sie aus ihren Schatten kriechen. Alle zeigen sich gleichzeitig mit ihrer Hand auf mich. Abrupt stoßen mir Vergangenheiten durch den Kopf. Komm mit in den Wald! Vertrau mir! Geh nicht weg! Mama, Papa! Ich will nicht nochmal! Komm her du Dreckskind! Du entkommst mir nicht! Ich weiß was du durchleben musstest! Nein! NEIN! Bitte nicht! Ich wache auf und liege im Bett. Was ist passiert? "Endlich wach? meine Güte das du nicht nochmal mit den Armen rumfuchtelst." Meine Augen schweifen den Raum ab. Riskaso! "Boah ich hatte einen schrecklichen Traum." "Traum?" "Ja ich war in der Elfenwelt und dort wurde ich gleich entführt und so komische Hexen haben mich in ein Ritual gezerrt." "Also in der Elfenwelt warst du garantiert." "Aber warum bin ich hier? Ich meine dort? Oder nicht?" "Beruhig, pass nächstes mal einfach auf." Ich richte mich auf. Und bemerke das an meinen Händen Blut klebt...
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ItashaOtaku
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(11/15/2012 4:18:18 PM)Dimir "Andate, Andate, die Katze hat kein Puls!" Die Reaktion darauf ist ein Fauchen. "Dimir, gib ihr eine Spritze!" Ich denke kurz nach. Die Katze erscheint mir alles andere als krank. Es gibt ausserdem auch sonst keinen Grund, ihr eine Spritze zu geben. Also entweder setze ich jetzt klare Grenzen um meinen Stolz indem ich einfach nein sage und weggehe...oder ich schlängle mich da irgendwie raus. Nur wie? Darkis macht definitiv nur Spass, also... Ich nehme die Spritze und impfe Kröte. Okay, impfen ist nicht ganz das richtige Wort. Nennen wir es temporäre Genmanipulation hehe. Als Kröte mich anspringen will, springt sie stattdessen über mich hinweg und landet am anderen Ende des Raumes wieder. Ja, ich habe ihr für kurze Zeit die Sprungkraft eines Flohs verpasst. Es hat aber Nebenwirkungen, jedoch werden die nicht ganz unwillkommen sein in Bezug auf Unterhaltung für Darkis. Kanninchenohren zum Beispiel xD.
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(11/15/2012 9:08:26 PM)Xashibel „Und wofür ist dieser Hebel?“, frage ich Cayen und deute auf ein metallenes Hebelchen mit einer blauen Markierung darauf. „Damit steuere ich die Energie.“, erklärt der Elf geduldig. Seit ich mit Shékkel den Platz gewechselt habe, frage ich ihm regelrechte Löcher in den Bauch. „Je weiter oben der Hebel ist, desto mehr Energie fliesst, aber ich muss darauf achten, dass sie nicht verschwendet wird.“ „Die Energie aus der lila Kugel?“, frage ich nach, während ich in meinem Brei rühre. Ich kann das Zeug bald nicht mehr sehen. „Genau. Du siehst ja; sie leert sich langsam. Das Feld braucht viel Energie.“ Ich blicke über die Schulter nach hinten. Tatsächlich scheint sich die Kugel langsam zu leeren, die violette Flüssigkeit – oder was immer es genau ist – schwappt träge umher. Wie Brei. Die Pampe verfolgt mich noch. Ich blicke wieder auf die Armaturen. Cayen starrt angestrengt in die Kristallkugel, die die Dimensionen um uns zeigt. Gelbe Linien ziehen sich kreisförmig um das Abbild unseres Schiffs – immer ein Äthermeter Abstand von einer Kreislinie zur nächsten, hat der Elf erklärt. So misst man Abstände im Äther. Mit Äthermetern. Es ist schon verrückt, wie man im Äther alles neu erfinden muss – die normalen Himmelsrichtungen gilten hier nicht, stattdessen orientiert man sich an den Elementen – auf der Karte ist oben Feuer, links Erde, unten Wasser und rechts Luft. Das sind die Äther-Himmelsrichtungen. Aber das ist noch nicht alles. Man braucht auch noch „relative Richtungen“, wie Cayen es nennt. Statt links und rechts heisst es llimaye und llinaye – ätherlinks und ätherrechts, wie man sagen kann. Und äthervorne und ätherhinten braucht es natürlich auch. Wir fliegen immer noch auf die Dunkelheit zu, die sich an einem Punkt in Richtung Wasser-Luft befindet, genau gegenüber vom Licht. Denn Dunkelheit, hat Cayen gesagt, ist eigentlich das Fehlen von Licht – deshalb entsteht Dunkelheit aus Licht, oder auch umgekehrt, wie man es nimmt. Jedenfalls sind sie verwandte Elemente, auch wenn sie wie das pure Gegenteil erscheinen, oder eben gerade deshalb… Bei allen Eiszapfen, diese Elementensache ist kompliziert. Ich wende mich wieder der Landschaft zu, obwohl diese mittlerweile so dunkel ist, dass man sie zwischen den lila Blitzen des Kraftfeldes kaum ausmachen kann. Ich wünschte, wir wären endlich da… „Da!“, ruft Cayen durch die Kabine und reisst mich brutal aus meinen Gedanken. „Da!“ „Was denn?“, kommt es von Shékkel, die vor sich hingedöst hat. „Erschreck uns doch nicht so.“ „Seht!“, meint Cayen ungerührt, „Ich kann einige Verbindungen zu anderen Mayvillay ausmachen.“ „Das heisst?“, frage ich nach. „Warte kurz…“ Der Elf berührt sacht die Kristallkugel und etwas leuchtet darin auf. „Es ist noch einige Llinallacay weg, aber da ist eindeutig eine Verbindung. Nein, zwei. Sie sind geschwächt, aber man erkennt sie noch… siehst du, Xashibel? Diese zeigt genau aufs Zentrum, wo wir hergekommen sind.“ Cayen deutet auf eine feine silberne Linie, die irgendwo in dem Schwarz der Kristallkugel beginnt und wie eine Kompassnadel nach hinten zeigt… nein, nach ätherhinten. „Und was bedeutet das?“, will ich wissen. „Nun, in Feuer-Erde von uns befindet sich die Elfenwelt, aus der wir kommen. Aber diese Verbindung führt nicht zur Elfenwelt, ich möchte wetten. Ich bin mir sicher, dass sie direkt zum Licht führt.“ „Lacrima.“, schlussfolgere ich. „Genau.“, meint Cayen. „Wir werden diese Mayvilla in einer Stunde erreichen. Aber ihr müsst eure Freunde dann in der Welt suchen.“ „Kannst du sie da nicht mit deiner Kugel aufspüren?“, will ich wissen. „Hmm…“, macht der Elf, „das könnte ich versuchen… aber erst, wenn wir da sind.“ „Gut.“, antworte ich. „Und was machen wir jetzt eine Stunde lang?“ „Warten.“, meint Shékkel. „Wie die letzten drei Tage auch.“ Toll. Shékkel Ein Rumpeln fährt durch den Gleiter. „Sind wir da?“, will ich sofort wissen. „Immer langsam…“, macht Cayen, „wir erreichen bald die Mayvilla, aber die Reise endet dann nicht. Wir müssen eure Freunde noch finden.“ „Aber wir haben die Mayvi… Welt fast erreicht.“, stelle ich fest und hibbele auf meinem Sitz herum. Was sollen wir denn machen, wenn wir sie gefunden haben? Was wird uns da erwarten? „Also, meine Freunde…“, beginnt Cayen nach einer Weile, „in diesem Moment erreichen wir die Mayvilla, wo die Suche beginnt.“ Ich starre aus dem Fenster, aber ausser violetten Blitzen erkenne ich nichts. „Man sieht so viel…“, bemerkt auch Xashibel. „Tut mir leid, das vermag ich nicht zu ändern.“, erklärt der Elf, während er an seiner Kristallkugel herumhantiert. „Es muss doch möglich sein, die Dimension…“, murmelt er vor sich hin, während farbige Wolken durch den Kristall wirbeln. „Ah, jetzt. Hm. Ich weiss nicht genau, wie schnell wir innerhalb einer Welt fliegen. Dieses Gefährt wurde nicht dafür gebaut.“ Und mit diesen Worten zieht er einen Hebel und der Dimensionsgleiter bricht aus der Kreisbahn, die er seit Tagen abgeflogen ist, und schwebt über die Landschaft – durch die normale Welt diesmal, nicht durch den Äther. Ist eigentlich gar kein so grosser Unterschied. „Ich muss euch früher absetzen.“, erklärt Cayen. „Ich will nicht riskieren, den Gleiter in die Nähe von böse gesinnten Wesen zu bringen, wer weiss, was die damit anfangen würden… ihr werdet eure Freunde dann hierher bringen müssen. Hm, das wird dann etwas eng. Wieso haben wir das nicht früher bedacht?“ „Wir stecken sie einfach da hin, wo du diesen eklig süssen Pappebrei aufbewahrst, und lassen den dafür hier.“, schlägt Xashibel vor. „Ich weiss sowieso nicht, ob ich den nochmals drei Tage aushalte.“ „So schlimm ist er doch gar nicht.“, widerspreche ich. „Besser als Hunger haben.“ „Hm.“, meint Xashibel nur. „Aber im Ernst, wir brauchen mehr Platz. Da kommen noch drei Leute dazu.“ „Dein Vorschlag war aber nicht dumm.“, meint plötzlich Cayen. „Jetzt, wo wir wissen, wie lange die Rückreise dauern wird, können wir im Lagerraum etwas Platz schaffen.“ „Na bitte.“, meint Xashibel sichtlich zufrieden. „Oh, wir sind bald da.“, meint dann Cayen und zieht ein paar Hebel. „Ich setze euch hier ab, ja?“ Der Gleiter fliegt einen engen Kreis und sinkt langsam ab, um dann mit einem heftigen Ruck auf dem felsigen Boden aufzusetzen. Das leise Summen, das wir jetzt schon so lange hören, dass wir es gar nicht mehr bemerken, verstummt und hinterlässt eine gruselige Stille. Xashibel versucht bereits, die Türe zu öffnen, doch Cayen hält sie auf. „Warte! Du kannst das Feld nicht einfach so verlassen.“ „Nicht?“, wiederholt die Sirene. „Nein. Wir sind zu nahe an der Dunkelheit, ihr könnt euch nicht schutzlos bewegen. Es würde euch Schmerzen bereiten und eure Verbindung zu euren Elementen schwächen.“, erklärt der Elf und legt dann wieder einen Hebel um – den kleinen mit der blauen Markierung, der die Energie steuert. „Ich belege euch jetzt mit einem Schutzzauber. Er erhält euch eine direkte Verbindung zur Welt der Elfen und schützt euch vor dem Einfluss der Dunkelheit. Ihr werdet die Elemente genau so spüren, wie sie in der Elfenwelt sind.“ „In Ordnung.“, sage ich, doch Cayen hat schon begonnen, eine Beschwörung in der Elfensprache zu murmeln. Er beginnt ganz leise, dann hebt er auf einmal die Arme und beginnt zu singen – mächtige, magische Melodien, fast, wie wenn Xashibel den Wind beschwört. Ich bemerke, wie ein Kribbeln über meine Haut läuft und einen sanften lila Schimmer hinterlässt. Ich blicke die anderen an – wir sehen aus wie violette Glühwürmchen. Unwillkürlich muss ich kichern, da endet Cayens Gesang. „So.“, meint er. „Ihr solltet gehen. Und beeilt euch, der Schutz hält nicht mehr als drei Stunden. Danach wird er langsam schwächer – und ihr mit ihm.“ „Drei Stunden nur?“, ruft Xashibel aus. „Mehr kann ich nicht tun.“, meint Cayen entschuldigend. „Beeilt euch jetzt. Eure Freunde sind in dieser Richtung, ihr müsst vielleicht zehn Minuten gehen. Ich warte hier. Oh, und die braucht ihr wahrscheinlich.“ Unter seinem Sitz zieht er drei lange Fackeln hervor und drückt sie Xashibel in die Hand. Die Sirene nickt knapp, öffnet ihre Türe und tritt auf die Plattform, um sofort die Leiter hinunterzuklettern. Wir folgen ihr durch die hintere Türe, erst Itaga, dann Felina, dann Takajo und zuletzt ich. „Bis später!“, rufe ich Cayen noch zu, bevor ich auf die Leiter trete. Wir kommen ganz bestimmt wieder. Und Lacrima, Chera und Luciel bringen wir auch mit. Sobald ich am Boden ankomme, eilt Xashibel schon voraus in die Richtung, die Cayen uns gezeigt hat. Das flackernde Fackellicht taucht den felsigen Boden um uns in einen warmen, orangen Schimmer, aber besonders weit kann man nicht sehen. Die Dunkelheit verschluckt das Fackellicht und lässt nur Schwärze und Schatten übrig. Der Horizont ist nur ein verschwommener Übergang von Schwarz zu Dunkelgrau und die Sterne sind schon lange verblasst. Ich beeile mich, den anderen zu folgen, hier im Dunklen will ich mich nicht verirren. Man muss aufpassen, dass man nicht stolpert, der Boden ist ganz zerklüftet. „Wonach genau suchen wir eigentlich?“, will ich nach einer Weile wissen. „Eine Höhle?“ „Keine Ahnung.“, ruft Xashibel über die Schulter. „Ich hoffe einfach, dass wir es erkennen, wenn wir es sehen.“ „Vielleicht so etwas wie das da?“, wirft Felina ein und deutet nach vorne. Erstaunt blicke ich auf das Gebilde. Ein Berg. Ein hoher, felsiger, zackiger Berg, der sich vor uns erhebt, als hätte ein Riese eine Sandburg bauen wollen, oder eher eine Steinberg. Und oben auf dem Berg thront die Silhouette einer Burg, die aus Schatten gebaut zu sein scheint, mit drei spitzen Türmen, von denen einer abgebrochen ist. Ein einsames Lichtlein scheint von dort herab, vielleicht ein Fenster oder eine Laterne, kaum auszumachen in all dem Schwarz. „Und wie zur Hölle kommen wir da hoch?“, will Itaga wissen. Ich sehe mich um, es scheint keinen Weg zu geben, der den Berg hinaufführt. „Hm, klettern vielleicht?“, schlage ich vor.
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