Ragnarök 2 - Cantata Mortis

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Gralaer
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Re: Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Gralaer »

Kreck

Lacrima greift mit Licht an. Meine Hände heben sich schützend vor meine Augen durch die plötzliche Helligkeit, doch mehr passiert nicht außer das Lacrima etwas doof reinschaut.
„Ysah! höre ich rufen und schrecke zusammen, es klingt wie die Elfe doch bewegt sich ihr Mund nicht. „Eine Elfe.“ höre ich das Übel reden.
Eine Verwirrung macht sich breit, steckt sie jetzt auch schon in mir?
Lacrima und das Übel fangen eine Unterhaltung an, in der das Fräulein häufig Fragen stellt.
Ich schaue mir in der Zwischenzeit den Inhalt der diversen Taschen von der Elfe durch. Nichts...die sind genau so arm wie ich.
Das Gespräch ist zum Gähnen langweilig deswegen gehe ich einfach weg von dem leblosen Körper von Lacrima. Hab nicht mal richtig zugehört.
Auf dem Weg zu Gideon´s Versteck endet das Gespräch und das Übel wendet sich jetzt an mich.
„Du hörst nicht zu, was?“ beginnt er.
„Ysah...mehr hab ich nicht mitbekommen...“ ein Knurren tritt auf. „Ist das dein Name?“
„Nein, es ist das dreckige Wort der Elfen.“ zischt das Übel.
„Du scheinen die Elfen nicht besonders...freundlich?“ frage ich nach.
„Niemals! Diese Elfen sind Wesen die denken sie können es mit mir aufnehmen, diese Arroganz verachte ich!“ er wird immer böser.
„Die Lacrima, war eine Elfe...warum hast du dich solange mit ihr unterhalten?“
„Lacrima...so ist ihr Name. Sie ist keine echte Elfe...sie wurde verwandelt. Ein tragisches Schicksal wofür sie nichts kann, die Arme.“ nun wirkt er besorgt.
„Wie du meinst.“ schweife ich ab. „Ich kann nur nicht ganz nachvollziehen wie sie sich mit dir unterhalten konnte, also überhaupt?“ frage ich in die Luft.
„Schatten und Licht, denk nach...ihr seid Gegensätze, das ist wichtig zu wissen. Vielleicht kannst du auch in ihre Gedanken...“ gibt das Übel mir zu denken.
„Das wäre ein guter Plan...“ vervollständige ich. „ein Racheplan...“

Später komme ich ins Versteck. Gideon ist nicht mehr hier, schläft wohl schon...wo auch immer.
Gerade als ich die Türschwelle übertrete dachte ich hinter mir was gehört zu haben. Doch ich hab nur das Fenster offen gelassen. So schließe ich den einzigen Eingang und lege mich ein letztes Mal in das felsharte Bett.
Faal sosin se laas!

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Cydhra
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Re: Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Cydhra »

Sintharak

Die Reaktion ist noch aufgescheuchter als ich erwartet hatte. Die Elementkrieger explodieren förmlich von ihren Sitzen und starren mich an. Lacrima stellt sofort die ersten Fragen.

Immer ist es Lacrima. Sie ist wie eine Führungskraft für die Elementkrieger. Was die wohl ohne sie tun würden?

Ein interessanter Gedanke. Sollte diese Welt die Cantata Mortis überleben, haben wir da einen interessanten Ansatzpunkt.

Sollten wir auf jeden Fall im Hinterkopf behalten!

"Draußen auf dem Markt steht ein Marktschreier und verkündet, dass der Rapahaelclan das Königreich verraten hat und er sucht Freiwillige für einen Angriff. Die ersten Dummköpfe tragen sich schon in die Listen ein."

Rin: "Unsinn! Der Raphael-Clan hat niemanden verraten!"
Lacrima: "Ein Angriff? Wann?"
Leonard: "Ich habe ja bereits gesagt, dass der König die Hungersnot wahrscheinlich dem Clan unterschieben wird. Nach dem, was ich mitbekommen habe, sollen sich die Rekruten in drei Tagen am Landungssteg treffen."

Rin: "Wir müssen den Clan warnen!"

Chera: "Rin, beruhig dich mal, die rechnen doch damit."

Lacrima: "Aber vielleicht nicht damit, dass ihnen die Hungersnot untergeschoben wird."

Diese Rin atmet durch und antwortet: "Auch das werden sie erfahren, sie haben Informanten in der Stadt."

Chera: "Na, also."

Leonard: "Nun, ich bin hier für einige Beratungen und ähnliches, und wenn ihr es erlaubt, werde ich euch begleiten und an eurer Seite kämpfen. In eure Vorgehensweise möchte ich allerdings nicht hereinreden, daher überlasse ich euch hiermit jetzt das Feld!"

Und mit diesen Worten setze ich mich an den Tisch von Tegros.
"Leben heißt Veränderung!", sagte der Stein zur Blume und flog davon.

Drigon
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Re: Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Drigon »

Kram Arbon Birkenhauer

Name: Kram Arbon Birkenhauer
Waffe: Er benutzt Äxte und Bögen im Notfall auch andere Arten von Waffen
Alter: 10
Element: keins, er ist Drachenkrieger
Sonstiges: Am meisten mag er seinen Drachen names Orgonsin. Er hat den Drachen Orgonsin genant weil in einer uralten Drachenkriegersprache Onsin Töter heißt, und ein Org ist einer der grösten Feinde der Drachenkrieger.
Charakter: Er ist freundlich gegenüber Drachen und hasst alle, die Drachen hassen. Wenn er genervt wird rastet er aus. Man sollte ihm dann besser aus dem Weg gehen.
Aussehen: Er hat starke Arm- und Beinmuskeln, die bei seiner Größe sehr auffallen.
Er hat braune Haare und trägt meistens lederen Armschutz an den Armen. In einer großen Schlacht trägt er aber eine leichte Lederrüstung.
Zuletzt geändert von Drigon am Sa 15. November 2014, 09:23, insgesamt 1-mal geändert.

Drigon
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Re: Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Drigon »

Krams Vergangenheit
Das heutige Training wird Drachenreiten sagt Ornan, mein Trainer. Du musst es in 5 Minuten wieder herschaffen. Die Strecke wird: als erstes musst du zur Kirche dann zum Rathaus von dort aus zum Haus der Alten Waldhexe Arkona und dann wieder zu mir.
"Los hol deinen Drachen!", sagt Ornan. Ich mache mich auf den Weg zu den Drachenställen um Orgonsin zu holen. Als ich wiederkomme ist Ornan dabei eine Tasse heisen Tee zu trinken.
"Bist du bereit?", fragt Ornan. "Ja bin ich", antworte ich. "Ok. 3, 2, 1 und los", sagt er und ich fliege los. Auf dem Weg zur Kirche treffe ich auf die Patroullie die gerade damit beauftragt ist, die Stadt zu bewachen. Sie wünscht mir viel Glück für die Prüfung. Beim Rathaus treffe ich den Bürgermeister er wünscht mir auch viel Glück bei der Prüfung. Beim Rest des Fluges treffe ich auf niemanden mehr. Es ist nurnoch ein Kilometer zum alten Haus von Arkona. Dort angekommen sehe ich schon mein Ziel. In 500 Meter Entfernung ist die Drachenkrieger Akademie und dort wartet Ornan auf mich. Dort angekommen sagt mir Ornan, dass das die letzte Prüfung war. Es war kein Training sondern die Abschlussprüfung. "Du hast bestanden", sagt Ornan und gibt mir eine Auszeichnung. Ein Lederschutz für die Schulter auf dem ein Drache mit einem brennenden Körper abgebildet ist. Diese Auszeichnung dürfen nur Drachenkrieger tragen. Meine Freude ist so groß das ich eine Minute mit meinem Drachen knudele. "Du kannst nachhause gehen Kram. Aber komm heute Abend zur Akademie zurück, wir treffen uns hier gegen Sonnenuntergang ok? Ich muss noch mit dir zum Akademieleiter", sagt Ornan. "Ok ich komme her sobald Sonnenuntergang wird." Mit diesen Worten schwinge ich mich auf meinen Drachen und fliege nachhause. Zuhause erzähle ich meiner Mutter, dass ich die Prüfung bestanden habe. Sie freut sich für mich. Ich sage ihr, dass ich Hunger habe und gehe mir in der Küche Fleisch braten. Meine Mutter erzählt mir, dass im Nachbarland Dragotaka Hungersnot herrscht. Nachdem mein Fleisch fertig gebraten ist, hole ich mir meinen Teller und ein Messer und eine Gabel. Ich lege das Fleisch auf den Teller und setze mich hin. Das Fleisch schmeckt köstlich dafür, dass ich es gebraten habe. Nachdem ich das Fleisch gegessen habe, gehe ich in mein Zimmer und lege mich auf mein Bett. Ich denke an die alte Trainingszeit. Als ich zum erstenmal Ornan gesehen habe das waren noch Zeiten.
Ich hatte damal zum erstenmal auf einem Drachen gesessen. Jetzt reite ich auf ihnen als würde ich schon mein Leben lang auf den Drachen sitzen, hat zumindest Ornan gesagt.
Ich habe damals gelernt einen Drachen zu bändigen. Ich kann einen normalen Drachen leider nur 5 Stunden bändigen dann breche ich automatisch zusammen und muss mich einen Tag lang ausruhen. Und ich habe gelernt einen Drachen zuz zähmen und ihn zum Versiegeln von Etwas zu benutzen. Dafür muss ich aber wenn das Siegel gut sein soll das Leben des Drachens opfern und soetwas finde ich schrecklich. Die Sonnenstrahlen der untergehenden Sonne kitzeln mich an der Nase, das holt mich zurück in die echte Welt. "Ich habe doch noch eine Verabredung!", rufe ich mir in Erinnerung und renne zu meinem Drachen, schwinge mich auf in und sage ihm: "Los, schnell zur Akademie." Orgonson fliegt los. Wir kommen gerade rechzeitig zu Sonnenuntergang an der Akademie an, wo Oran schon auf uns wartet. "Ihr seid spät dran aber noch rechtzeitig", sagt Ornan zu mir. "Wir müssen uns jetzt beilen. Also komm mit"

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Alinea
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Re: Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Alinea »

Shékkel

Lacrima scheint etwas verunsichert von Leonards Ansage. „Ja, dann.“, meint sie schliesslich. „Dann machen wir weiter wie geplant. Wir reiten erst einmal zum Hafen der Winde. Dann weiter zum Verräterkamm. Am besten statten wir der Handelsgesellschaft auch noch einen Besuch ab. Diese künstliche Hungersnot steht uns im Weg – wahrscheinlich haben die Cantata sie deshalb verursacht.“
„Was ist mit dem Clan?“, wendet Rin ein. „Ich sollte ihnen beistehen.“
„Die werden das wohl alleine schaffen.“, behauptet Xashibel. „Ich denke nicht, dass die Clanstadt schwer zu verteidigen ist. Nur das Anschaffen von Vorräten könnte schwer sein.“
„Das ist nicht das Problem.“, meint Rin. „Dafür ist gesorgt, soweit ich weiss. Aber dennoch – ich gehöre doch auch zum Clan.“
„Und zu den Elementkriegern.“, wirft Lacrima ein. „Wir brauchen dich hier. Wir brauchen jedes Element, das wir haben.“
„Das heisst, Kha’Tschirik und Ghrentork kommen auch mit?“, will ich wissen.
„Wenn sie nichts dagegen haben.“, meint Lacrima und wendet sich an die Besagten – beziehungsweise an Kha’Tschirik, denn Ghrentork versteht sowieso nichts. „Unsere Reise ist ziemlich gefährlich. Ich kann dich nicht zwingen, dich uns anzuschliessen, aber wir wären über deine Hilfe sehr froh. Es wäre eine Gelegenheit für dich, etwas über dein Element zu lernen. Du könntest etwas dazu beitragen, die Welt zu retten.“
„Oder dabei sterben.“, wirft Chera ein. „Was? Muss auch gesagt sein.“, erwidert sie auf Lacrimas scheltenden Blick.
„Hast Recht.“, gesteht die Elfe ein. „Wir haben einige unserer Freunde verloren.“
„Also, ich fänd’s toll, wenn ihr mitkämt.“, verkünde ich. „Wir beschützen euch schon.“
Xashibel lächelt. „Bestimmt.“
„Was die Details des Plans angeht“, beginnt Lacrima dann, „die würde ich gerne woanders besprechen. Ich fürchte, wir müssen besser aufpassen, dass uns niemand zuhört.“
Ich nicke. „Logisch.“
„Also?“, wendet sich Lacrima wieder an Kha’Tschirik.
A cloud of mystical dust appears, shrouding Alinea in its magic. You roll a four. The cloud dissipates and Alinea is gone.

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Gralaer
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Re: Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Gralaer »

Kreck

Die Augen öffnen sich langsam und ein langer Gähner entlockt sich meinem Munde.
Der Muskelkater reicht mir überall hin, das gestrige Training hat mir sehr zugesetzt.
„Wenigstens durfte ich ausschlafen...“ murmle ich und reibe mir die halb geschlossenen Augen.
Ich streife mir meine Bauernkleidung wieder über und packe meine Habseligkeiten zusamm und bewege mich in Richtung Regalenzimmer.
Gideon sitzt bereits an dem einzigen Tisch hier, vor ihm liegt ein riesiger Haufen von Goldstücken, Juwelen und anderen Luxus. „Meine Belohnung!“ rufe ich innerlich. „Endlich lohnt sich das Ganze hier.“ Ich nehme Platz und fixiere weiter den Goldberg.
„Prächtig nicht?“ stellt er die rhetorische Frage.
„Oh ja!“ Mein Blick hängt förmlich an dem Ding.
„Deine Ausbildung ist abgeschlossen, weißt du das?“ fragte er.
„Ja, ja...“ antworte ich geistesabwesend. Er lehnt sich zurück und beginnt weiter zu reden:
„Keiner deiner zwei Vorgänger schaffte das so...schnell. Ich bin beeindruckt!“
Ich spüre eine wollige Wärme nach diesem Lob. Endlich, weiß jemand mein Können zu schätzen!
„Jetzt steht die Frage offen, wie geht es weiter, Kreck?“ mein Blick hebt sich, interessiert schaue ich zu ihm rüber.
„Ich bin schon lange kein gewöhnlicher Dieb mehr, ich schütze diese Stadt. Ein ehrlicher Dieb, so wie mich manche nennen. Die Frage ist, was willst du? Was wirst du nun tuen mit dem was ich dir beibringen konnte?“
Kurz denke ich nach obwohl die Antwort klar ist.
„Ehre ist nichts für mich, Gideon. Ich verdiene sie schon lange nicht mehr.“ Mit meinem Unterarm schiebe ich den Goldberg in meine Tasche. „Ich werde weiterhin stehlen das ist das einzige was ich bislang wirklich konnte.“
„Verstehe...“ er wirkt sichtlich enttäuscht.
Ich stehe auf und ziehe meine Schwert und richte die Spitze auf den Dieb:
„ Aber Gideon, wenn wir uns wieder treffen verlange ich eine Revanche! Bislang wollte ich nie mehr kämpfen...dafür bin ich dir die was schuldig du kannst deine Niederlage nichtig machen!“ ein fieses Grinsen schmiegt sich in meinen Mund, Gideon´s Stimmung hebt sich und er stellt sich aufrecht vor mir hin.
„Ha, Niederlage! Wie du willst...“ Eine Weile treffen sich zwei kämpferische Blicke.
„Aber nun verschwinde, ich habe noch viel vor...dieser reiche Käufer wird mich noch kennenlernen.“ Gideon zieht sich die Vermummung über und begibt sich zum Fenster.
„Bis zum nächsten Diebstahl!“ da seilt er sich runter und verschwindet in den Morgen.
Ich stehe noch dort im Versteck und rüttle an meiner Tasche...viel zu leer...ich öffne noch ein paar Schubladen und Schranktüren bis die Goldtasche ein gutes Gewicht hat und seile mich ebenfalls runter in die Gasse. Ein kleines schlechtes Gewissen plagt mich danach...aber dieses verschwindet wie gewohnt nach einem Blick in meine Tasche. „Gold heilt alle Wunden.“ macht sich der triumphierende Gedanke breit.
Und nun auf zur Lösung dieser hässlichen Bemalung auf meinem Rücken!
Faal sosin se laas!

Drigon
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Re: Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Drigon »

Kram Arbon Birkenhauer
(Wieder in der Gegenwart)

Ich schaue mich in der Gegend um und suche nach anderen Menschen, aber es ist keiner weit und breit zu sehen. Ich habe gerade die Grenze zu Dragotaka überquert und suche die Elementkrieger um sie zu töten. Und ich suche nach einem Brunnen, ich habe nämlich Riesendurst. Auch wenn ich bis jetzt noch nicht richtig etwas gemacht habe, außer im Gleichgewicht zu bleiben um nicht von meinem Drachen zu fallen. Einen Lagerplatz für die Nacht brauchen wir auch noch, eine gut geschützte stelle zum Beispiel oder eine Stadt.
Denn es ist schon Sonnenuntergang. Orgonsin hat sich auch schon lange nicht mehr ausgeruht und braucht dringend Wasser. Pötzlich sehe ich unter mir etwas helles, ein Feuer.
Um das Feuer sitzen 2 Männer. Es sind Menschen. Ich steuere sie an, aber einer der Männer packt sobald er mich auf Orgonsin sieht einen Bogen und schießt. Er hat Orgonsin am Bauch getroffen und er stürzt zu Boden. Ich springe schnell ab, packe meine Axt und gehe auf die Männer zu. Wut steigt in mir hoch. Der Mann mit dem Bogen will schießen, aber als ich das sehe rase ich vor und hacke ihm den Kopf ab, mache eine Drehung und sehe wie der andere panisch wegrennt. ich packe den Bogen von dem ersten Mann und 3 Pfeile. Mit dem ersten Pfeil verfehle mit dem zweiten auch, aber mit dem dritten treffe ich voll in den Rücken. Der Mann fällt zu Boden. Ich renne zu ihm packe meine Axt und schlage im das Bein ab, damit er nicht fliehen kann. "Warum habt ihr mich angegriffen?" frage ich ihn.
"Wir dachten du seist eine Bedrohung. " "Ja ja ich war nicht bewaffnet, also hattet ihr keinen Grund dazu, mich anzugreifen. Aber jetzt damit du nicht mehr leiden musst ... Ich nehme meine Axt und hacke ihm den Kopf ab. Ich gehe zurück zum Feuer und durchsuche ihre Sachen.

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Itaga
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Re: Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Itaga »

Andate Cantabile:

Inzwischen sind zwei Wochen vergangen, es langweilt mich ein wenig das momentan so wenig zu tun ist, allerdings ist dies ein sehr gutes Zeichen, beim letzten mal war es einfach nur ein unglaublicher Stress die Welt zu vernichten ... aber diesmal ... diesmal bin ich vorbereitet.

Ich betrete den großen Balkon des Gartens und blicke hinab auf meine treuen, willenlosen Sklaven.
In den zwei Wochen hat sich ihre Zahl fast verdoppelt ... wozu Hunger die Menschen doch treibt, so mancher tauscht selbst seine Seele gegen etwas zu Essen.

Im leuchten des Abendrot lasse ich meine Haut durch die Drachenschwingen große Flamme des Feuers wärmen, welches hier hinten, im Garten des Cantabile Anwesens lodert.
Meine Schergen sind dabei sämtliche alchemistischen Rohstoffe zu kaufen, stehlen und zu vernichten.
Jeder Arzt, Heiler, Kräuterkundler, Alchemist, jede Krankenschwester und Hebamme, jeder einzelne wird von meinen Schergen gejagt und schließlich getötet, sollten sie von Sicherheitspersonal, Wachen oder (Clan)Rittern geschnappt werden, schalten sie sich selbst aus.

Was über bleibt ist ein toter Bauer oder totes Kaufmannskind, welches gemordet hat, weil es evtl. etwas zu essen bei seinem Opfer vermutete.
Es wird selbstverständlich verdächtig sein, das die Opfer immer nur zur selben Personengruppe gehören, aber bis eine eindeutige Spur zu mir führt, ist es schon zu spät!

Ich schreite wieder durch das Anwesen, Diener von mir in Clanrüstungen und in Königsritter Rüstungen stehen bereit.
Luka und Jack bereiten entsprechende Portale vor.
Ich werde diese Lockvögel auf verschiedenen Kontinenten Amok laufen lassen und diesen Krieg etwas ausweiten.

Letztlich erreiche ich den Vorhof des Anwesens.
Meine Krieger stehen hier bereit, sollte eine der beiden bekriegenden Seiten zu schwach werden, so entsende ich sie als verstärkung, anonym selbstverständlich.

Diese Welt leidet schon so lange unter euch, jetzt lasse ich euch spüren was ihr dieser Welt angetan habt.
Ihr nehmt dieser Welt all ihre Bodenschätze oder rodet ganze Wälder und erschafft euch darauf Luxusgüter ... nun gut, dann nehme ich euch alles Lebensnotwendige und erschaffe darauf Feuer!

Ihr rottet ganze Arten von Lebewesen aus ... die riesigen Drachen und Monster erschufen die Meister nicht ohne Grund .. grrr. Also rotten wir EUCH AUS!!

Diese Welt leidet und nun Befölkerung Dragotakas ... ist es an der Zeit das ihr leidet!



NEXT?
Probleme mit Mitgliedern?
Etwas auf dem Herzen?
Brauchst du wen zum reden?

-> PN oder im Skype anschreiben.
Ich habe für jeden ein offenes Ohr und hin und wieder einen guten Ratschlag ^-^

ItashaOtaku
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Beitrag von ItashaOtaku »

Dimir

Endlich, Ryokina lächelt. Diese Person [Kha'Tschirik] scheint sie aus ihrem Alptraum befreit zu haben.
"Sie wird gesund werden"

Ich bedanke mich innerlich bei der Person. Irgendwie werde ich mich dafür revanchieren.
Wir gehen Frühstück essen und nach einiger Zeit kommt auch dieser...Steinriese dazu.
Wegen der ganzen Geschichte mit der Traumfalle ist mein Hunger recht angestiegen. Ein Blick in die Speisekarte lässt mich meinen Appetit verlieren.
Natürlich, die Auswahl ist gross und vieles ist schmackhaft. Ich habe auch relativ viel Gold bei mir, aber bei diesen Preisen würde auch ich sehr schnell verarmen. Nicht, dass ich jemals reich gewesen wäre, aber die CM haben mir die Spesen quasi im Voraus bezahlt. Ausserdem habe ich auch immer einen kleinen Notgroschen dabei.

So nehme ich mir schweigend einen Teil des Brotes und etwas Milch. Ist ja unglaublich. Leidet das Land unter einer Inflation oder wie?
Wobei, die Preise für Kleider sind meines Wissens konstant geblieben. Also nicht gerade eine Inflation, aber...Knappheit? Woher rührt die und was ist der Grund?

Auf einmal kommt jemand rein und ich fing wieder an zu husten. Als ich das wenige Blut in meiner Hand bemerkte, beruhigte ich mich etwas. Ich konnte das Virus wohl etwas abschwächen.
Ich konzentriere mich wieder auf die Konversation und den Mann. Hat er gesagt, dass der Rafaelclan die Leute verraten hat und auch für die Hungersnot verantwortlich sei und jetzt sucht er Freiwillige?
Von der anderen Person [Rin] höre ich, dass sie selbst zum Rafaelclan gehöre und davon nichts weiss.

Ich kenne sie zwar nicht besonders gut, aber diese Person hat mehr von einem Tiger als wie einer Schlange. Ausserdem schien ihre Überraschung echt.
Vielleicht die Schuld des Königs? Wobei das auch seltsam ist. Klar könnte er sein Land ins Verderben stürzen und wie ein Tyrann herrschen, aber meines Wissens hat er sich bisher noch nichts zu Schulden kommen lassen.

Nein, es muss jemand sein, der vom Krieg profitiert. Jemand, der hinten sitzt und viele Ressourcen hat. Die Banken gehören alle dem König...und der Roten Echse fehlen die nötigen Mittel. Bleiben nur noch...die CM.
Ich hoffe, es sind die CM. Da wir im Mondlichtküstendorf sind, ist ihr Versteck etwas entfernt...ganz im Gegensatz zum Tempel.

Ich stehe auf und gehe nach oben. "Ich schaue kurz nach Ryokina."
Oben angekommen, mache ich langsam die Türe auf. Sie hat mittlerweile wieder mehr Farbe im Gesicht.

Ich streiche ihr auf der Stirn herum. "Werd bald wach, ja?" Ich lächle, küsse sie auf die Stirn und gehe wieder raus.
Bevor ich aber wieder zu den anderen runtergehe, muss ich noch etwas überprüfen, also gehe ich in mein Zimmer und morphe mich in die Ratten.

Vorsichtig zählen wir uns ab. Nach einigen Sekunden stellen wir fest, dass wir nun zu dreizehnt sind. Das ist gut, das bedeutet, dass ich das Virus soweit einschränken konnte.
Aber etwas anderes interessiert uns noch. Bis jetzt haben wir uns immer alle wieder zu einer Person vereinigt, aber was passiert, wenn ein paar von uns Ratten bleiben?

Zuerst vereinigen sich zehn von uns. Scheint alles zu klappen...bis ich bemerke, dass mir mein rechter Arm fehlt.
Als wir es nochmal mit sechs von uns versuchen, wird es schlimmer. Diesmal fehlt mir zusätzlich das linke Bein. Dennoch sehr interessant, das eröffnet mir neue Möglichkeiten.

Zum Schluss versuchen wir es mit zwölf von uns. Diesmal sehe ich schon viel vollständiger aus und mir fehlt noch die rechte Hand.
Wir versuchen es weiter mit zwölf und das jedes Mal mit einer anderen Ratte, die übrig bleibt.

Einmal fehlt mir ein Fuss, mal eine Hand, mal ein Teil meines Kopfes. Die lebenserhaltenden Organe Hirn, Lunge und Herz scheinen mir jedoch immer zu bleiben. Sehr vorteilhaft.
Da ich noch mit den CM reden möchte, entscheide ich mich für den temporären Verlust meiner linken Hand. Sie brauche ich am wenigsten und ihr Verlust fällt auch kaum auf. Ich lasse meinen Arm einfach in einem der Säcke des Mantels.
Ich würde ja gerne Mietzi losschicken, aber die kann leider wirklich nur mit mir kommunizieren.

Ich nehme mich also in den linken Mantelsack und Mietzi in den rechten. Bei Gelegenheit werde ich mich dann zu den CM aufmachen.

Als ich wieder runterkomme, sind die anderen schon eifrig beim Gespräch.

"Ryokina hat wieder Farbe im Gesicht, es geht ihr wirklich besser." Ich wende mich an Kha'Tschirik. "Vielen Dank. Wir werden uns bei dir revanchieren."

Drigon
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Re: Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Drigon »

Kram Arbon Birkenhauer

Die Leute, die ich ermordet hatte, haben 2 große Rucksäcke dabei gehabt.
In dem einen Rucksack ist Essen, sind Messer, Pfeile zwei Seile und ein Bogen wahrscheinlich sein Ersatzbogen. Im anderen Rucksack ist ein leeres Tagebuch, eine Feder, 3 kleine Fässchen Tinte, ungefähr 5 Daumernbreiten groß, 2 leere Fässchen Tinte und Sachen zum Behandeln von Verletzungen. Am Lagerfeuer entdecke ich noch ein Tagebuch, das schon benutzt wurde. Es liegt so, dass es wahrscheinlich einem der Männer aus der Hand gefallen ist. Ich hole mir Binden und gehe zu Orgonsin. Ich verbinde seine Wunde und gehe wieder ans Lagerfeuer. Dann schaue ich ins Tagebuch, in dem 3 lesbare Einträge sind, die Restlichen sind verwischt. Im ersten Eintrag steht: "Heute sind wir in Melanathos angekommen. In ungefähr 10 Tages- und Nachtmärschen sind wir an unserem Ziel."
Zweiter Eintrag: "Wir wurden mitten in der Wüste von komischen Lebewesen angegriffen. Glücklicherweise sind wir entkommen."
Dritter und letzter lesbarer Eintrag: "Wir sitzen an einem Lagerfeuer und essen etwas. Ich höre in unserer Nähe ... "
Der Rest ist verwischt und ich sehe sonst keinen Eintrag mehr. Ich tue alles in die Rucksäcke und bringe sie zu meinem Drachen. Dort schnalle ich die Rucksäcke auf ihn und gehe zurück zum Lagerfeuer. Beim Lagerfeuer liegen Decken, ich wickele mich in sie ein und schlafe bald darauf ein.

Coragna
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Re: Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Coragna »

Kha'Tschirik

Das „Oder dabei zu sterben“, das Chera von sich gibt, lässt mich zögern. Doch dann muss ich daran denken, wer ich bin und in welcher Position ich mich befinde beziehungsweise befunden habe. Ich bin Priesterin, ich habe mein Leben der Heilkunst gewidmet, ich existiere förmlich nur dafür Menschen zu helfen.
„Ich werde euch unterstützen so gut ich nur kann, auch wenn ich noch viel lernen muss. Wie schäbig wäre das denn bitte? Ihr vertraut mir solche Geheimnisse an, wie sollte ich da etwas anderes tun als euch zu folgen.“ Ich blicke zu dem Bengard. „Ich kann nicht für ihn entscheiden, aber ich schätze, dass er mir folgen wird.Ich weiß allerdings nicht viel über diese Welt, ich habe mein leben lang in der Eiswüste verbracht und deshalb verwirrt mich vieles was ihr sagt, aber mein Gefühl sagt mir, dass ihr für die richtige Sache kämpft. Ich weiß aber nicht, ob ich in dem Sinne kämpfen kann und ob ich euch überhaupt wirklich nützlich bin.“

Drigon
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Re: Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Drigon »

Kram Arbon Birkenhauer

Als ich wieder aufwache, ist es noch dunkel. Das Feuer ist ausgegangen und mein Drache schläft noch.
Ich nehme mir die Decken und anderes nützliches Zeug und trage es zu Orgonsin. Dort lege ich mich nochmal hin und schlafe ein. Ich werde von Orgonsin geweckt, der etwas essen will.
Es ist inzwischen Sonnenhoch. Aus meinem Reiseproviant hole ich ein Stück Fleisch und
gebe es ihm. Aus einem der Rucksäcke der Menschen die ich getötet habe, hole ich mir eine
Scheibe Gerstenbrot und beiße rein. Es schmeckt sehr lecker. Nach dem Essen lade ich den Rest auf Orgonsin und steige selbst auch noch auf. Ich sage ihm, dass er nach Norden fliegen soll und lehne mich zurück. Gegen Abend kommen wir zu einem Wald mit Sümpfen.
"Orgonsin! Flieg da rein", sage ich ihm. Als wir gelandet sind, suche ich einen guten Ort für die Nacht und entdecke ich seltsame Spuren. Ich gehe zurück zu Orgonsin und mache mich bereit für die Nacht. "Hier bleiben wir erstmal Orgonsin. Wir müssen uns noch ausruhen", sage ich ihm. Wir essen beide noch etwas und ich schaue in den Rucksack. Unsere Vorräte gehen langsam zu Ende. "Wir sollten sparsamer mit dem Essen umgehen", sage ich halb zu Orgonsin halb zu mir selbst. Ich schlafe ein. Ein seltsames Geräusch weckt mich. Über mir stehen seltsame Lebewesen und Orgonsin ist weg. "Was wollt ihr von mir?", frage ich sie.
Sie sagen irgendwas Seltsames zu einander. Zu mir sagen sie in einer Sprache, die ich irgendwo her kenne: "Was suchst du hier?" " Ich bin her gekommen weil ich mich ausruhen muss und hier ist ein Windgeschützter Ort", antworte ich ihnen. Sie packen mich und tragen mich zu einem Boot, wo sie sich reinsetzen. Sie sagen wieder etwas was ich nicht verstehen kann und sagen dann zu mir: "Komm mit!" Sie fahren los und sagen wieder etwas mir Unverständliches.

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Alinea
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Characters: Lacrima, Xashibel, Shékkel, Irrin
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Re: Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Alinea »

Xashibel

„Oh, das wirst du bestimmt.“, antwortet Lacrima sofort. „Sicher bei dem, was wir jetzt vorhaben. Einfach, weil du eine Affinität besitzt. Aber das erkläre ich dir noch genauer.“
Ich betrachte die Frau mit neuem Interesse. Sie stammt aus der Eiswüste, sagt sie. Genau wie ich.
„Ryokina hat wieder Farbe im Gesicht.“, tönt es da von der Türe her. Dimir betritt den Frühstücksraum. „Vielen Dank.“, wendet er sich gleich an Kha’Tschirik. „Wir werden uns bei dir revanchieren.“
„Siehst du?“, meint Shékkel. „Du bist jetzt schon nützlich.“
Lacrima lächelt. „Recht hast du. Wir sollten ausserdem langsam aufbrechen. Ich will mir diesen Marktschreier ansehen, den Leonard erwähnt hat. Und mehr über die Hungersnot in Erfahrung bringen. Vor kaum einer Woche war davon schliesslich noch nicht die Rede.“
„Wir sollten auch versuchen, unsere Vorräte aufzustocken, so gut es geht.“, wende ich ein.
„Da hast du recht.“, meint Lacrima. „Mir geht allerdings das Geld aus.“
„Ich kann ein wenig aushelfen.“, bietet Rin an. „Viel habe ich allerdings nicht mitgenommen.“
„Wir werden sehen.“, macht Lacrima bestimmt. „Also, lasst uns gehen.“

Der Marktschreier scheint verschwunden zu sein, doch auf dem Platz herrscht noch immer reger Betrieb. Es ist schwer, sich durch all die Menschen einen Weg zu bahnen.
Jemand rempelt mich an und ich strauchle. „Hey!“, rufe ich aus und sehe mich nach dem Schuldigen um.
„Verräter.“, kommt es zurück. Der Mann – ein Handwerker, der Kleidung nach zu urteilen – spuckt vor mir auf den Boden.
„Was habe ich dir getan?“, verlange ich zu wissen.
„Na, was schon?“, fährt der Handwerker mich an. „Du verkaufst doch auch an diese Bastarde, gib es zu!“
Jetzt geht mir ein Licht auf. Ich trage die Gestalt der Bäuerin – und die Bauern, die ihre Waren an die Handelsgesellschaft verkaufen, sind an der Hungersnot mit schuld. „Ich verkaufe nicht an sie.“, verteidige ich mich.
Der Mann lacht auf. „Ja, das sagen sie alle, und dann sind sie auf einmal steinreich und wollen in die Stadt ziehen. Verflucht sollt ihr sein, und diese vermaledeiten Clanritter gleich mit!“
Ich schlucke meine Antwort hinunter – sie bringt ja doch nichts, ich ziehe höchstens unerwünschte Aufmerksamkeit auf mich. Ich raffe meinen mittlerweile ziemlich zerschlissenen Rock und eile davon.
Lacrima steht an einem Marktstand und unterhält sich. „Seit wann geht es denn schon so?“, höre ich sie fragen.
„Erst seit einer knappen Woche.“, meint der Händler und zuckt mit den Schultern. „Richtig hungern muss noch keiner hier. Aber die Leute haben Angst.“
Die Elfe nickt. Ich stelle mich neben sie. „Warum hat es denn so plötzlich angefangen?“, will ich wissen.
„Oh, das Mondlichtküstendorf wird von den lokalen Bauern gut versorgt. Die haben erst vor einem halben Monat angefangen, an die Handelsgesellschaft zu verkaufen. Bis dahin waren die städtischen Kornspeicher für den Winter gut gefüllt. Wahrscheinlich hätten wir diese Krise ohne Weiteres überstanden…“
„Aber?“
„Nun, es stellte sich heraus, dass einer der Verwalter das Korn aus dem Speicher verkauft hat.“, erklärt der Händler. „Als die Stadträte das bemerkt hatten, war er schon über alle Berge und die Speicher gähnten vor Leere. Und… nun ja, der Rest ist absehbar.“
„Interessant.“, macht Lacrima. „Und die Handelsgesellschaft kauft wirklich alles Essbare?“
„Alles.“, bestätigt der Mann und nickt. „Und sie bieten Unsummen dafür.“
„Mir ist das nicht ganz geheuer.“, konstatiere ich. „Kommt es den Bauern nicht auch seltsam vor? Kein Mensch der Welt braucht so viel Essen.“
Der Händler zuckt wieder mit den Schultern. „Manchen schon. Den meisten nicht. Die wenigen, die sich weigern, an diesen mysteriösen Händler zu verkaufen, können uns nicht alle ernähren.“

„Aber jetzt, wo es sich herausstellt, dass der Raphael-Clan diese Hungersnot geplant hat, werden sich mehr weigern, nicht?“, werfe ich ein, einer Eingebung folgend.
„Wer weiss, wer weiss.“, macht der Händler. „Wird nicht viel nützen. Die letzten Ernten des Jahres sind eingefahren und liegen in den Lagerhallen der Handelsgesellschaft. Oder schon beim Clan.“
„Das müssen ziemlich viele Schiffe sein, die all diese Güter zum Clan bringen.“, sinniere ich.
„Ich schätze schon… wobei seit einiger Zeit gar keine mehr dorthin verkehren, soweit ich weiss…“, beginnt der Händler und wird nachdenklich. „Ich glaube, es ist derzeit sogar unmöglich, dort hinzusegeln. Die ganzen Schiffe, die dort hinwollten, weichen auf unseren Hafen aus.“
„Aber wieso kauft der Clan dann all die Güter?“, werfe ich ein.
„Wer weiss das schon.“, meint der Händler schulterzuckend.
Lacrima seufzt übertrieben. „Gar nicht. Jemand schiebt die Misere hier dem Clan in die Schuhe.“, meint sie kurz angebunden und rückt ihre Tasche zurecht. „Vielen Dank für die Informationen. Wir gehen dann weiter.“

„Was wollen wir unternehmen?“, frage ich Lacrima, während wir uns einen Weg durch die ganzen Menschen suchen.
„Gar nichts.“, meint sie nur. „Es ist allgemein bekannt, dass die Elementkrieger und der Clan Verbündete waren. Ich wüsste nicht, was wir tun könnten – niemand wird uns die Wahrheit glauben.“
„Irgendeine Möglichkeit muss es doch geben.“, beharre ich. „Wenn wir im Hafen der Winde zur Handelsgesellschaft gehen und diesen mysteriösen Händler ausfindig machen…“
„…laufen wir den Cantata Mortis direkt in die Arme.“, beendet Lacrima meinen Satz. „Sie haben die Sache schlau inszeniert. Es ist fast Winter, die Städte halten sich Vorräte. Also fallen die verkauften Ernten erst mal nicht gross auf. Wenn dann die Vorräte verschwinden, ist es zu spät. Und bis zum Frühling gibt es keinen Nachschub.“
„Du meinst, dieser Verwalter, der die Vorräte verkauft hat…“
„…arbeitet für die Cantata Mortis. Ja.“
„Dann ist es ja noch viel schlimmer, als ich dachte.“, stelle ich fest.
„Es kommt noch besser.“, fährt die Elfe fort. „Der Clan wird mit diesen Bürgerkrieg beschäftigt sein und uns nicht helfen können. Sie sind den Armeen des Königs nicht gewachsen, fürchte ich, und werden einer Belagerung standhalten müssen. Wir können ihnen nicht helfen – wir können uns nicht gegen die Bevölkerung Dragotakas wenden, da wir wahrscheinlich ihre Unterstützung brauchen. Wir haben wesentlich Wichtigeres zu tun, als uns mit dieser Sache zu beschäftigen.“
„Und wenn wir die Cantata Mortis besiegen, wird sich die Lage normalisieren.“, sinniere ich.
„Das ist zu hoffen.“, macht die Elfe. „Wir stehen auf verlorenem Posten, so, wie es jetzt aussieht. Wenn unser Plan jetzt funktioniert, verhindern wir zwar die Vernichtung der Welt, aber nicht dieses ganze Chaos.“
„Na, immerhin.“
„Trotzdem sind wir die Sänger damit nicht los.“, schliesst die Elfe.

Rin winkt uns von einer Seitenstrasse aus zu. Wir kommen ihr entgegen. „Glück gehabt?“, will Lacrima gleich wissen.
Die Werwölfin schwenkt einen gefüllten Beutel. „Kein Glück, ich weiss nur, wo suchen.“, erklärt sie. „Der Clan muss seinen Handel irgendwie aufrechterhalten, oder nicht?“
„Wie meinst du das?“, frage ich nach.
„Es gibt Leute hier in der Stadt, die für den Clan arbeiten.“, meint Rin nur. „Sie handeln mit Gütern aus der Clanstadt. Wir können dort nicht alles produzieren.“
„Wird die Clanstadt nicht belagert?“, wendet Lacrima ein.
Rin zuckt mit den Schultern. „Ja, aber da sich unser Vulkan recht leicht belagern lässt, wurden dafür Vorkehrungen getroffen.“
„Interessant.“
„Jedenfalls können wir nun, da die meisten Zivilisten nicht mehr in der Stadt wohnen, einen Teil des dort angebauten Korns verkaufen. Das lohnt sich zu dieser Zeit. Natürlich weiss niemand, dass die Händler von uns kommen.“
„Nicht schlecht.“ Lacrima nimmt den Beutel an sich und sieht hinein. „Sieht aus, als würden wir in nächster Zeit viel Fladenbrot essen. Aber besser als gar nichts.“
Neugierig schiele ich über ihre Schulter. „Was ist das denn?“, frage ich erstaunt.
„Mehl.“, erklärt die Elfe. „Daraus macht man Brot. Wenn man nicht alle Zutaten zur Verfügung hat, wird es etwas pappig, aber man kann es essen.“
Mir wird wieder schmerzlich bewusst, wie wenig ich über diese Welt weiss.
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Cydhra
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Re: Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Cydhra »

Sintharak

Die Elementkrieger wollen den Clan nicht unterstützen.

Was will man machen. Sie und auch wir müssen damit rechnen, dass wir uns den Sängern dadurch direkt ausliefern. Und was sollen die Elementkrieger schon groß gegen die Armeen des Königs ausrichten?

Ich weiß nicht, wie wäre es mit einem alles vernichtenden elementaren Schlag gegen die Armee, der sie ein für alle mal vernichten würde?

Du solltest lernen deine Ironie weniger auffällig zu gestalten

Ach was, so gibt es keine Missverständnisse. Aber du hast Recht, viel kann man da nicht machen. Aber es Nichts zu tun ist auch falsch, auch das spielt den Cantata Mortis in die Hände. Es ist eine Zwickmühle.

Es wäre an der Zeit für einen taktischen Schlag, der den Sängern schadet ohne unsere dünne Verteidigung zu entblößen.

Woran denkst du da?

Das ist das Problem, in diesem Fall bin ich ratlos. Es müsste etwas sein, womit die Sänger nicht rechnen, aber ihre Mittel und ihre Intelligenz sind so weitreichend, dass sie sich problemlos nach allen Seiten absichern. Sie haben uns des Königs und seiner Armeen, des Clans und der eigenen Grundversorgung beraubt. Was kommt als nächstes?

Nun, viel bleibt nicht mehr übrig, was die freien Völker Dragotakas vor dem Untergang bewahren könnte. Die Elementkrieger stehen alleine da. Vermutlich sind sie das nächste Ziel.

Das ist nicht unwahrscheinlich. Aber wie soll man sich dagegen schützen?

Wir brauchen mehr Informationen. Ich würde ja sagen, wir müssen Nachforschungen anstellen, aber die Zeit rennt davon, wo sollte es eine so große Menge an Wissen geben?

Da gibt es nur einen Ort im bekannten Universum...

Die Bibliothek der Elfen in Smana. Aber was haben wir davon? Die Elfen würden schon sagen, was sie wissen.

Nur mal so am Rande: Die Elfen und ihre Bibliothek wären auch ein lohnendes Angriffsziel für die Sänger.

Das ist in der Tat ein Problem. Wenn sie die Bibliothek angreifen, wissen wir, dass dort Informationen versteckt gewesen wären, die uns geholfen hätten. Wenn sie es nicht tun, lohnt es sich auch nicht dort Zeit zu verschwenden. Das Problem ist, wir haben keine Möglichkeit vorauszusehen, was die Sänger tun werden. Oder glaubst du wir können einen Spitzel einschleusen?

Keine Chance

Was sollen wir dann tun? Wir haben kaum Auswahl an Möglichkeiten. Wir könnten zum Clan und uns ansehen, wie aussichtslos die Lage dort ist, oder die Elementkrieger begleiten und zusehen, wie sie ausgelöscht werden, oder unsere Zeit in der Bibliothek auf der Suche nach etwas, wovon wir nicht wissen ob es existiert und was es ist verschwenden.

...etwas womit sie nicht rechnen...

Hast du eine Idee?

... der Clan... die Krieger... die Bibliothek... womit rechnen wir nicht?

Ist doch egal. Wir haben auch damit gerechnet, dass der Clan schuldig für die Hungersnot gesprochen wird. Hat uns auch nicht geholfen. Selbst wenn wir die Schritte der Sänger voraussehen könnten, wir hätten keine Chance sie zu verhindern.

Ich kann beinahe fühlen, wie mein zweites Ich angestrengt nachdenkt und meine eigenen Gehirnkapazitäten anzapft.

Wir müssen etwas tun um Zeit zu gewinnen. Etwas, was uns hilft, mehr Planung zu betreiben, Verbündete zu suchen und so weiter. Im Moment zwingen die Sänger die Elementkrieger dazu schnell Schadensbegrenzung zu betreiben und ihre Kräfte zu spalten. Sie können unmöglich den Clan halten, den König als Verbündeten gewinnen, Informationen gewinnen und das, was sie am Verräterkamm tun wollen, tun. Sie zwingen ihre Gegner überstürzt zu handeln. Wir brauchen vor allem Zeit, die Kräfte der Krieger und aller Verbündeten reichen bei weitem nicht aus. Es gibt noch eine weitere Möglichkeit, aber das hilft uns auch im Moment nicht. Wir müssen uns darauf konzentrieren die Sänger zu sabotieren, bevor wir etwas anderes tun. Die Kräfte des Königs, des Volkes und des Clans stecken fest. Also lass uns den Knoten zerschlagen!

Wir stehen wieder am Anfang, wie sollen wir gegen die Armeen des Königs etwas ausrichten?

Das wollen die Sänger. Sie wollen dass die Krieger Partei ergreifen und sich aufreiben. Sie wollen Streitkräfte blockieren. Wir dürfen uns nicht in die Blockade stellen, wir müssen die Blockade umlaufen!

Wie soll das funktionieren?

Der Clan muss weg

Wie jetzt? Willst du den Clan vernichten?

Denk doch nicht immer so destruktiv. Du musst lernen ein Schatten zu sein, der hier und da ein paar Seile anzupft oder ein paar Steine ins Rollen bringt, nicht einer, der mit einer Bombe des Gefecht sprengt und die Steine zerschlägt.

Was meinst du dann?

Wenn sich der Clan auflöst und sei es nur offiziell, dann können sich die Truppen des Königs auf wichtigere Dinge konzentrieren, das Volk sucht einen neuen Schuldigen für die Hungersnot und die Clanritter können uns verdeckt unterstützen.

Wie willst du bitteschön den stolzen Raphaelclan überzeugen, sich aufzulösen? Das funktioniert niemals, dazu sind die viel zu arrogant.

Wir können das nicht. Die Elementkrieger müssen das tun!

Die vertrauen uns nicht.

Es ist unsere einzige Chance. Und welchen Vorteil könnten wir daraus schon ziehen, was die Elementkrieger uns vorhalten könnten? Wenn sie glauben, dass wir für die Sänger arbeiten, können wir darlegen, dass es den Sängern nichts nützt wenn der Clan sich auflöst, da ja dann die Truppen des Königs wieder frei werden.

Selbst wenn wir es schaffen, den Clan zu überzeugen nachzugeben und sich in alle Winde zu verteilen, was willst du dann tun? Die Sänger würde den König auf das nächste Ziel hetzen, seien es die Elementkrieger oder die Elfen.

Danach könnten wir den König umbringen, seinen Platz einnehmen und selbst das Land regieren

Witzig. Und im Ernst?

Ich weiß es nicht. Aber wir müssen auf jeden Fall den Lauf der Sänger unterbrechen.

Aber nicht irgendwie. Was hilft es uns, den Clan aufzulösen, uns damit selbst zu schwächen und dann die Truppen an die Elfen zu verlieren?

Ein berechtigtes Argument. Wir müssten den König davon überzeugen, dass der Clan nicht der Feind ist. Wir müssen ihm die wahre Bedrohung vor Augen führen.

Wie sollen wir das anstellen? Selbst wenn, der König ist bestimmt zu stolz, um zuzugeben, dass er den Clan umsonst verdächtigt zu haben.

Ein weiterer Grund, warum der Clan weg muss

Das löst das Problem nicht. Wir haben wieder eine Sackgasse erreicht... Es würde die Sänger irritieren, wenn der Clan verschwindet, aber er würde reagieren.

Das Problem ist, dass niemand von der Existenz der Sänger weiß. Bei Sanctorion war das Feindbild klar. Aber hier kämpft man wortwörtlich gegen einen Geist.

Wenn wir die Sänger zwingen würden sich zu zeigen?

Das würde das Blatt wenden, aber wie soll das gehen?

Eine Falle. Nur wie?

Ich spürte erneut, wie sich der Geist des Riz'ok zurückzog um nachzudenken. Langsam dröhnte mir der Kopf. Die Lage war annährend aussichtslos.

Folgender Plan steht jetzt ungefähr, wobei ihm noch das Herz fehlt: Wir bringen den Clan dazu sich aufzulösen und befreien dadurch die Truppen des Königs. Dann bringen wir die Sänger dazu, sich öffentlich zu zeigen, durch eine Falle. Die darauf folgende Panik nutzen wir um mit Hilfe des Königs einen Plan auszuarbeiten, wie wir das Volk gegen die Sänger einen können. Wir überzeugen den König durch den Existenzbeweis der Sänger davon, dass es jene gibt und dann zeigen wir ihm, wie er die Gefahr beseitigen kann und dadurch in die Geschichte eingehen kann. Das ist sicherlich in seinem Sinn.

Soweit so gut. Aber zwei Punkte stören mich: Wie wollen wir die Sänger zwingen in Erscheinung zu treten und wie überzeugen wir die Elementkrieger davon?

Wir brauchen etwas, das die Sänger für so gefährlich halten, dass sie es sogar riskieren entdeckt zu werden um es zu vernichten.

Wenn wir so etwas hätten, könnten wir die Sänger auch so besiegen.

Ich habe mich unklar ausgedrückt. Wir brauchen es ja nicht...

...Wir müssen nur so tun als hätten wir es...

Da die übrigen Krieger wahrscheinlich schon Kontakt mit den Canata Mortis haben, oder sich zumindest schon länger damit beschäftigen, fragen wir sie doch, ob sie so etwas kennen!

Ich suche im dichten Gedränge des Marktplatzes nach Lacrima. Nach einigem Suchen finde ich sie bei dem Wolfsmädchen und mit noch einer Gestalt, die ich nicht sofort zuordnen kann.
Leonard: "Lacrima? Ich hätte da etwas... Ich habe gesagt, dass ich mich nicht in strategische Überlegungen einmische, aber ich fürchte, das jetzige Vorgehen führt nicht zu dem Erfolg, den wir bräuchten um die Sänger zu besiegen!"
Ich erkläre ihr ausführlich das Anliegen. Als ich zu dem Punkt gelange, dass der Clan sich auflösen müsste, damit der Plan klappt, verfinstert sich der Gesichtsausdruck des Wolfsmädchens schlagartig. Ich nehme davon Notiz, fahre jedoch unbeirrt fort, um Lacrima möglichst schnell davon zu überzeugen, dass es im Moment der beste Plan ist. "Natürlich kann es noch eine bessere Möglichkeit geben, aber mir fällt leider gerade keine ein und die Zeit drängt! Deshalb meine Frage, ob euch etwas einfällt, das den Sängern genug Angst macht um Vorsicht über Bord zu werfen!"
"Leben heißt Veränderung!", sagte der Stein zur Blume und flog davon.

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Gralaer
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Re: Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Gralaer »

(Kleiner Spezial Post, bitte meine Schreibkunst nicht anzweifeln hab lange lange nicht mehr geschrieben)

Gideon

Ich stehe vor dem Gebäude der Handelsgesellschaft, es ist ein Außenposten. Trotzdem werden hier alle Ein- und Auskünfte der Stadt dokumentiert.
Das Gebäude ist groß und gut bewacht, doch ein offenes Fenster im zweiten Stock verschafft mir Zugang. Vorsichtig gleite ich durch das Fenster und spicke rechts und links die Gänge ab.
Ich lande in einem Korridor, Türen reihen sich an der Wand und viel Gerede stößt hervor.
Was ich suche befindet sich aber nicht hier, wie ich merke.
Meine Suche geht weiter, zur Schreibstube.
Nämlich heute ist der Tag, genau der Tag, wo die Verkäufe und Einkäufe gelistet werden und genau die werde ich manipulieren. Der nette Herr Zylinderkopf, soll für sein Gold weniger bekommen. Zusätzlich soll eingetragen werden das Nahrung aus umliegenden Bauernhöfen und kleinen Dörfern eingekauft werden soll.
Ein organisiertes Durcheinander.
Der Raum ist gefunden und ein junger Schreiber sitzt am Pult. Er sieht mich nicht.
Langsam bewege ich mich zu dem kleinen Schreiberling bis ich hinter ihm stehe. Er hört mich nicht, meine Aura existiert für ihn nicht.
Der Jüngling schaut kurz nach rechts und während dessen klaue ich das Tintenfässchen vom Tisch und fliehe durch die Tür.
Kurze Zeit später, wie erwartet, geht die Tür auf und die suche nach einem neuen Tintenfass geht los.
Ich begebe mich in die Schreibstube und vollbringe mein Werk.
Ich zücke ein paar Pergamente wo bereits alle relevanten Daten draufgeschrieben wurden.
Schnell blättere ich die bislang geschriebenen Seiten durch bis zu dem Kapitel wo es um die Beträge für Weizen, Fisch, Fleisch und so weiter geht. „Der Herr zahlt jede Menge an die Bauern, nicht Wunderlich das die nicht nein sagen.“ schlägt es mir in den Kopf.
Sorgsam reiße ich die Seiten heraus, dann schnappe ich mir eine Klebemischung die auf jedem Pult steht und klebe die Neuen genau so vorsichtig ein.
Dies wiederhole ich in weiteren Büchern.
Meine Arbeit ist getan. Zumindest für jetzt...
Nun ziehe ich die „Einkaufsliste“ für die Handelsgesellschaft, hier schreibe ich mit der restlichen Tinte in der Feder ein paar Nuller hier und ein paar Zahlen hier schreib ich ganz neu.
Nun lege ich wieder alles auf seinen Platz und verschwinde aus dem Zimmer und gleich darauf aus dem Gebäude.
Draußen entdecke ich einen großen Aufstand, der Hunger macht sich bemerkbar.
Viele bemerke mich doch ihre Notlage und die Angst lässt ihnen keine Ruhe.
Es ändert sich bald spätestens in zwei Tagen müssten wieder Lebensmittel eingefahren werden, die der nette Herr Zylinderkopf bezahlt hat.
Ich schütze meine Heimat!
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Re: Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Alinea »

Xashibel

„Ich fürchte…“
„Der Clan wird…“
Lacrima und Rin beginnen gleichzeitig zu reden. Ich kann nicht viel mehr als Leonard anstarren und mich fragen, warum wir diese Idee nicht selbst schon hatten.
Rin setzt wieder an zu sprechen: „Ich halte es für unwahrscheinlich, dass der Raphael-Clan sich auflösen wird.“, erklärt sie. „Soweit ich weiss, haben sie vor, die Belagerung auszusitzen.“
„So, wie es jetzt aussieht, will der König die Stadt angreifen.“, bemerkt Lacrima.
„Und wie?“, schnauzt Rin. „Die ganze Stadt ist praktisch eine Festung. Es gibt nur einen einzigen Zugang – ein schmaler, über einen Kilometer langer Tunnel, der leicht zum Einsturz gebracht werden kann, wenn es sein muss.“
Die Elfe nickt. „Ich hätte darauf gewettet, dass Frederick die Stadt einfach belagert – er bräuchte nicht einmal ein speziell grosses Heer dazu. Eben, weil es nur diesen einen Zugang gibt. Seine Handlung macht keinen Sinn. Der Clan wird uns nicht unterstützen können, aber dafür würde eine Belagerung alleine reichen.“
„Es ist ja nicht direkt die Entscheidung des Königs, den Clan anzugreifen.“, werfe ich ein. „Also, ich meine, wir vermuten doch, dass Frederick von den Cantata Mortis manipuliert wird.“
Rin nickt. „Es geht nur darum, dem Volk einen falschen Feind zu präsentieren.“
„Damit die Cantata weiter unerkannt bleiben.“, ergänzt Lacrima. „Leonard hat völlig recht. Wir müssen den Sängern in die Parade fahren, indem wir sie aufdecken.“
„Nur wie?“, frage ich.
Lacrima überlegt kurz. „Das, was wir vorhaben, könnte sie durchaus auf den Plan rufen… allerdings wird es dort ausser uns kaum Zeugen geben. Ausserdem wäre es mir lieber, wenn die Sänger dort tatsächlich nicht aufkreuzen würden.“
„Mir auch.“, meint Rin.
„Was, wenn wir, sagen wir, König Frederick mitnehmen würden?“, schlage ich vor. „Wenn die Cantata Mortis dann am Tempel aufkreuzen, könnte er ihre Existenz nicht leugnen. Und wenn er überzeugt wäre, wäre das doch genug, oder?“
„Hm.“, macht Lacrima nur.
„Er könnte den Krieg stoppen und die Belagerung, vielleicht sogar das Volk überzeugen, dass der Clan nicht der Feind ist.“, überlegt Rin. „Allerdings wüsste ich nicht, wie wir ihn zum Mitkommen bewegen könnten.“
„Ausserdem wollen wir die Cantata Mortis nicht dabei haben.“, wiederholt Lacrima. „Und es könnte sein, dass Frederick nicht nur manipuliert wird, sondern selbst auf der Seite der Sänger steht.“
Ich seufze. „War ja nur ein Vorschlag.“

Eine Weile schweigen wir uns nur an. Dann kommt mir eine neue Idee: „Erinnert ihr euch an diese Begegnung in Pilzingen?“, frage ich in die Runde.
Rin blickt verwirrt drein, aber Lacrima erinnert sich sofort: „Als Andate Cantabile mir diesen Handel vorgeschlagen hat?“
Ich nicke. „Genau, aber das meine ich nicht. Ich meine davor. Als wir versucht haben, gegen Andate zu kämpfen.“
„Oh. Das.“, meint Lacrima. Rins Gesichtsausdruck wechselt von verwirrt zu schockiert.
„Da waren doch die Einwohner von Pilzingen zugegen.“, führe ich meinen Plan weiter aus. „Sie haben Andate gesehen und sie haben erlebt, wie stark er ist.“
„Ach, du willst, dass sie das herumerzählen? Denkst du, die Menschen werden den Pilzwesen glauben?“, meint Lacrima skeptisch.
„Nein, nein.“, mache ich hastig. „Ich meine, wenn es eine weitere solche Begegnung gäbe – mitten in einer grossen Stadt vielleicht – dann…“
„Denkst du, die Cantata Mortis kommen uns einfach so zum Spass angreifen, mitten in einer Stadt?“ Lacrima begreift immer noch nicht.
„Es müssen nicht wirklich die Cantata Mortis sein.“, platze ich los. „Es wäre ein Schauspiel. Jemand von uns könnte sich verkleiden, und ein paar verstecken sich und verwenden ihre Elemente gegen die anderen, sodass…“
„Ach so!“, werde ich wieder von Lacrima unterbrochen. „Genial! Und das mit der Verkleidung wäre gar nicht nötig – ich kenne da jemanden, der uns bestimmt dabei helfen wird.“
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Coragna
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Re: Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Coragna »

Kha'Tschirik
Ich verlasse die Gaststätte mit den anderen, als sie sich trennen stehe ich kurz unschlüssig herum. Eine Weile wandere ich herum und betrachte meine Umwelt, die ganz anders ist als alles was ich noch bis vor einem Monat kannte. Schließlich stolpere ich wieder über Xashibel und Lacrima. Ich stelle mich unauffälligzu ihnen.
Als dieser seltsame, junge Mann zu uns stößt, bekomme ich wieder so ein seltsames Gefühl in der Magengegend. Irgendwie ist er seltsam... ich kann nicht genau sagen wie, aber er ist mir nicht ganz grün. Er erzählt uns von einem Plan, bei dem der Clan, der schon so häufig erwähnt wurde, fallen soll. Ich weiß zwar nicht genau, was der Clan ist, aber sie scheinen irgendwie auf unserer Seite zu sein. Da Lacrima, die hier ja anscheinend eine der Personen ist, die hier das Kommando haben, nicht sofort widerspricht, scheint es aber gar keine so abwegige Idee zu sein.
„Deshalb meine Frage, ob euch etwas einfällt, das den Sängern genug Angst macht um Vorsicht über Bord zu werfen!" schließt Leonard seine Erläuterungen und ich schließe die Augen. Jetzt wäre der perfekte Zeitpunkt, um den anderen einmal die wahren Ausmaße meiner Fähigkeiten zu zeigen. Die hat ja bisher nur Shékkel wirklich zu Gesicht bekommen.
„Ich weiß nicht genau, ob das vielleicht irgendwie hilfreich ist,“ beginne ich „aber ich könnte irgendetwas beschwöre, was ihnen Angst macht. Es wäre so etwas wie das perfekte Abbild eines Alptraumes, ich bräuchte nur jemanden der ein Bild von diesem etwas, von dem ich eine Illusion erschaffen soll, im Kopf hat.“ Um zu verdeutlichen wie ich es meine gehe ich auf den einen Mann mit Arztkittel zu.
„Darf ich kurz?“ Ich warte nicht lange ab, schließe die Augen und dringe in seinen Geist ein wie ich es schon so oft getan habe. Ich sehe... Ratten. Seltsame Leute habe ich da vor mir, aber das spielt ja jetzt keine Rolle. Ich mache eine ausladende Handbewegung, dann hüpfen einige Illusionsratten vor uns auf dem Boden herum. Sie quieken, es geht sogar ein leichter Geruch von ihnen aus, nur anfassen würde man sie nicht können.
„Ich kann das hier in beliebig groß und lange, sie sind allerdings nicht materiell... könnte euch das helfen?“

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Re: Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Alinea »

Xashibel

„Das ist genau, was wir brauchen!“, juble ich los. „Wir hatten vorhin eine Idee…“
„Sag ich doch.“, meint Lacrima nur.
Während wir uns auf den Weg zurück zum Gasthaus machen, wo wir die anderen treffen wollen, erkläre ich Kha’Tschirik meine Gedanken: „Wir wollen, dass die Menschen die Cantata Mortis sehen und erkennen, dass sie eine grössere Gefahr darstellen als die Clanritter. Und dazu möchten wir einen Kampf inszenieren. Gegen ein Cantata-Mortis-Trugbild.“ Ich bin so aufgeregt, dass ich beinahe so schnell drauflos plappere wie Shékkel. „Das Trugbild kannst du aus meinem Kopf erschaffen. Ich habe… naja, ziemlich oft von den Cantata geträumt. Von dem einen Kampf gegen Andate Cantabile. Wenn du das wirklich so genau sehen kannst, wirst du die perfekte Vorlage haben. Hmmm… es müssten einige Dinge zu Bruch gehen, damit es realistischer wirkt. Vielleicht brauchen wir etwas, das explodiert. Wir werden bestimmt auch mit den Elementen mithelfen, damit die Angriffe von Geist-Andate eine Wirkung haben. Die Menschen werden sehen, wie die Elementkrieger im Kampf unterliegen. Sie kennen die Elementkrieger und wissen, dass sie Sanctorion besiegt haben – wenn sie jetzt unterliegen, wird ihnen hoffentlich klar, dass das eine ernste Sache ist. Die Geist-Cantata könnten irgendetwas Bedrohliches sagen… können deine Trugbilder reden?“
Ich fühle mich leicht wie ein Vogel. Endlich haben wir einen Plan!
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Gralaer
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Re: Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Gralaer »

Kreck

Der Morgen ist frisch und kalt.
Ich gehe durch die Stadt und höre mich in Gaststätten und Läden um wo man hier diese Körperbemaler findet, schlussendlich konnte mir ein alter Opa eine Beschreibung liefern die mich zu einer heruntergekommenen Bude führt.
Drinnen miefte es stark und es war dunkel. Eine leichte Beklommenheit machte sich bemerkbar durch ein mulmiges Gefühl im Magenbereich.
Ein dicker, kleiner Herr, mit bemalten Oberarmen, Unterarmen und...der ganze Körper war tätowiert, stand am Ende des Raumes und versuchte etwas Neues auf ein Blatt zu kreieren.
„Grüße!“ brüllt er vom anderen Eck des kleinen Raumes.
„Hallo, sind sie hier dieser Maler?“ frage ich vorsichtig.
Der Mann war klein, dick, glatzköpfig und irgendwie eklig anzusehen.
„Maler gebrauche ich nicht, es gibt den Fachbegriff, Tätowierer!“ seine Stimme quietscht mehr als das sie spricht...
„Ich war mir da nicht ganz so sicher...“ ich schaue in ausgiebig an, mit einem gewissen Ekel.
Er merkt dies: „Es ist ungewöhnlich, diese ganzen Bemalungen, hab ich recht?“ er gestikuliert stark womit er seinen Achselgeruch nur noch mehr verteilt.
„Aber!“ er hebt den Zeigefinger vor meine Nase. „Es kommt noch ganz groß in Mode! Glaub mir Junge, in ein paar Monaten läuft jeder mit solchen schicken Drachen auf dem Oberarm herum, das hier ist sogar einer der Elementdrachen!“
„Wie...sie...meinen...“ spreche ich langsam und führe wieder in normaler Geschwindigkeit fort: „Ich kam eigentlich nicht deswegen her, sondern habe ich ein ungewöhnliche Bemalung am Rücken. Und ich entsinne mich nicht diese bekommen zu haben...frewillig.“
„Sicherlich nicht von mir! Bei mir ist hier alles freiwillig!“ quiekt er wieder los. Ich sollte weniger fragen stellen dann hör ich ihn seltener...
Zögerlich hebe ich die Kleidung hoch und zeige ihm meinen Rücken. Lange Zeit kommt kein Ton und ab und zu spüre ich die kalten Finger des Tätowierers.
„Nicht meine Arbeit...Leider! Das ist ein Kunstwerk!“ posaunt der Winzling raus.
„Aber was bedeutet es? Kriegt man das wieder weg?“ hake ich nach und ziehe mir das Hemd wieder runter.
„Weg kriegt man so was nicht, vielleicht mit Magie...“ er wiegt mit dem Kopf bei dem Wort Magie.
Also bleibt das Schicke Ding erstmal da...
„Die Bedeutung ist unklar...es sieht aus wie ein Tropfen, oder eine Meerjungfrau.“ wie eine Gummiente redet er weiter.
Moment! Was? Gideon beschrieb es mit Flamme und brennender Mensch. Lebt das Ding, oder warum verändert es sich? Oder sind beide blind?
„Die meisten der Besucher, die ich habe wissen was sie auf ihre Haut wollen, und bislang hab ich nicht so was Außergewöhnliches gepinselt wie das, ich würde es mir am liebsten ausschneiden und als Muster benutzen!“ den letzten Teil sagt er mit Ironie, doch langsam macht der Typ mir Sorgen...
Mit einem schnellen: „Danke, Tschüss.“ verlasse ich das Horrorkabinett auf flottem Fuße.
An der Luft atme ich tief ein und wieder aus. Gute, frische Luft! Der unangenehme Druck in der Magengrube lässt langsam wieder nach.

Aber das Rätsel geht weiter...
Während ich durch die verlassenen Seitenstrassen des Mondlichtküstendorfs wandere, denke ich darüber nach was es mit diesem Bild auf meinem Rücken zu tuen hat.
Flamme, brennender Mensch, Tropfen und Meerjungfrau...ich würd gerne wissen wer von beiden blind ist, Gideon oder der unheimliche Dicke.
Was mir besonders Sorgen bereitet...Wie krieg ich das verdammte Ding wieder weg?!
Der Tätowierer meint mit Magie, nur kenne ich keinen Magier...Moment! Diese Lacrima kann doch sicherlich zaubern, sieht hat ja diese Kugel...und...sie ist eine Elfe...Aber soll ich wirklich dorthin wieder zurück. Jedenfalls nicht auf Knien bettelnd, das ist einfach nicht Kreck Stil.
Würde ich zurück gehen, müsste ich auch nicht mehr nach meinen Freunden suchen, bis ich eben fertig bin mit Welt retten. Ich seufze, ich vermisse die Truppe, alle...
Aber genau deswegen darf ich dort nicht zurück, ich hab meine Mission noch nicht abgeschlossen die mir John erteilt hat. Die Elementkrieger unterstützen.
Ich mein, die sind ohne mich doch so wie so aufgeschmissen. Erst wenn ich wieder in der Gruppe bin haben sie wieder Motivation gegen diese Can öh ...Con?... äh Cantato...Cantata Smartis...anzutreten.
Ein berauschendes Gefühl von Enthusiasmus durchströmt mich.
„Der Klügere gibt nach.“ hat mein Lehrmeister bei den Roten Bären immer gesagt. Doch diesen Spruch fand ich schon immer dämlich und lächerlich.
Ich werde zurück gehen, aber werde ich auch Forderungen setzen.
Ein monatliches Gehalt vielleicht? Oder jeden Tag eine Fußmassage, elfischer Art? Oder wie wäre es mit einem köstlichen Gericht am Sonntag? Oder eine respektable Vorzahlung?
Lobpreisung jeglicher Art? Ein Bordell für mich allein? Oder wieso nicht zum König krönen lassen? Mir wird sicherlich was einfallen...oh! Eine 5 Meter große Staute von mir in jeder Stadt!
Faal sosin se laas!

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Re: Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Cydhra »

Name: Deucen [sprich: De-uzeen]
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Element: Blitz

Deucen ist ein Dragotakaner, aufgewachsen am Verräterkamm und mit 15 von Zuhause geflohen, da er nicht mehr in der Armut einer Bauernfamilie leben wollte. Er hat sich einen Namen in der Diebesszene gemacht und zieht seitdem mit seinen Freunden Anuk und Evid durch die Lande und hält sich mit Diebstählen und Raubüberfällen über Wasser. Er ist kein Stratege sondern einer, der sich einen Eingang sucht, von dort zum Ausgang läuft und alles mitnimmt, was edel oder wertvoll aussieht.
Er hat gemerkt, dass er etwas kann, was ihn an die Geschichten von den Elementkriegern erinnert. Er kann, besonders bei schlechtem Wetter eine Art Blitz erzeugen oder sich bzw metallische Gegenstände aufladen, sodass er sie kontrollieren, magnetische Felder erzeugen und Blitze von aufgeladenen Gegenständen aussenden kann.
Das hilft ihm besonders beim aufbrechen von Schlössern und Ähnlichem.
"Leben heißt Veränderung!", sagte der Stein zur Blume und flog davon.

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Cydhra
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Re: Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Cydhra »

Deucen

Ich hasse den Winter. Es ist kalt, alles ist nass, ich friere und schlafen kann man auch nirgendwo gemütlich. Nur eins ist gut: Meine Blitzfähigkeiten lassen sich einfacher und stärker kontrollieren. Ich betrachte den kärglichen Scheiterhaufen, den Anuk vor mir aufstapelt. Er und Evid waren bestimmt eine halbe Stunde im Wald umhergelaufen um die paar Stöckchen zu finden, die uns jetzt wärmen sollen. Noch seine nervtötende Eigenart des Winters: Es gibt kein Holz und erst recht kein trockenes. Anuk tritt ein Stück zurück und bedeutet mir es zu versuchen. Ich reibe meine Hände aneinander, ein Vorgang, der, wie ich bemerkt hatte, die Kontrolle über meine Fähigkeiten erleichtert. Aber es ist unmöglich die Hände durch die Reibung zu erwärmen. Ich hauche in meine Fäuste, aber dadurch werden die Hände nur feucht, was den Vorgang schwieriger zu kontrollieren macht. Ich reibe mir meine Hände also wieder an den Hosenbeinen trocken und verschränke die Finger, die Handflächen auf den Haufen aus Stöckchen gerichtet. Ich sammle mich etwas und drücke dann meine Handflächen nach vorne. Es hilft zwar nicht dem Prozess, ist aber eine Bewegung, die es mir erleichtert den Blitz auszulösen. Mit einem lauten Zisch fährt ein blauer Funke zwischen die Holzstücken. Einige fliegen durch die Luft und zersplittern. Erde spritzt hoch. Das war vielleicht ein bisschen zu viel des Guten... Doch einige Holzstücke haben angefangen zu brennen und schnell ist ein Feuer entfacht.

Anuk: "Das wird immer beängstigender. Wirst du stärker?"
Deucen: "Ich glaube es ist nur die Feuchtigkeit, die es besser macht"
Evid: "Na hoffentlich, ich möchte nicht mitten in der Nacht mit verbranntem Arsch aufwachen, weil du von einer Heldentat träumst!"

Wir lachen, während Anuk versucht einige Trockenfleischstückchen zu erwärmen.

Evid: "Mehr haben wir nicht?"
Anuk: "Nein, die Menschen sind ärmer als meine Großmutter. Es scheint eine Hungersnot das Land zu ereilen"
Evid: "Und man möchte meine, wir Diebe hätten wenigstens was zu Essen..."
Deucen: "Dazu müsste es erstmal jemanden geben, von dem wir etwas stehlen könnten. Es hat ja keiner was!"

Anuk brummt irgendwas und das Gespräch wendet sich anderen Dingen zu. Irgendwann werden wir müde und da wir auch keinerlei Alkohol mehr haben, beschließen wir die Nacht früh zu beginnen und schlafen zu gehen.
Am nächsten Tag werden wir entsprechend früh wach. Zum Glück, der Himmel verheißt kein gutes Wetter. "Absolut Wolkenlos und Nordostwind. Es wird kalt, wir müssen in eine Stadt", meint Evid. Wir beschließen uns in Richtung Overa aufzumachen, dort hoffen wir einen Unterschlupf zu finden. Die Reise verläuft ereignislos. Jeder hängt seinen Gedanken nach und ich lasse Funken zwischen meinen Fingern springen. Irgendwann hat Evid die Idee, dass wir in Overa vielleicht in eine der wenigen Villen einbrechen sollten, dort gäbe es sicherlich was zu holen, womit wir das völlig überteuerte Essen bezahlen könnten. Ein Einbruch sei schließlich immer noch einfacher als Essen zu stehlen, in diesen harten Zeiten zumindest.
In Overa angekommen sehen wir auch schon von weitem den sanften Hügel, der von einem großen Haus gekrönt wird, dass wohl einem reichen Ritter oder irgend so einem Wichtigtuer gehören muss. Auf jeden Fall einer, der zu viel Geld hat. Wir nehmen uns ein Zimmer in einer heruntergekommenen Spelunke und Evid geht die Gegend auskundschaften. Ich und Anuk gehen derweil unsere Vorräte in der Stadt auffrischen. Nach Einbruch der Dämmerung treffen wir uns auf unserem Zimmer... wenn man das Zimmer nennen will.

Evid: "Wird einfach. Wir können durch den Dienstboteneingang rein, oder durch die Fenster, die haben alle Metallverriegelungen. Dann suchen wir uns zusammen, was gut aussieht und verschwinden wieder, entweder so wie wir gekommen sind, oder aber durch den Haupteingang, falls wir entdeckt werden. Deucen kann ihn sicherlich aufsprengen."
Anuk: "Wer wohnt dort?"
Evid: "Irgend so ein Schnösel, der im Hafen der Winde wohl großes Geld mit Edelsteingeschäften gemacht hat. Er ist noch im Geschäft, vielleicht bunkert der was zu Hause!"
Deucen: "Klingt vielversprechend. Brauchen wir irgendwas?"
Evid: "Nur das Standardzeug. Ein Brecheisen ist unnötig, weil du sowieso alles sprengen kannst und halt ein paar kleine Waffen für den Notfall. Selbstverständlich nur zur Verteidigung"

Er grinst frech und strafft dabei die Narbe, die ihm vom Kinn bis zum Mundwinkel läuft. Er hat sich mal bei einem Einbruch mit einem ehemaligen Soldaten angelegt, der ihm das halbe Gesicht aufgeschlitzt hat. Glücklicherweise wurde er von einem Freund gerettet.

Deucen: "Also los, bis wir dort sind ist es dunkel!"

Wir umrunden das Haus im Schatten der Bäume. Die Sternenklare Nacht ist heller als erwartet, obwohl der Mond nicht voll ist. Aber das Haus liegt ruhig da und nichts deutet darauf hin, dass die Besitzer noch wach sind. "Dort ist der Dienstboteneingang!", flüstert Evid und deutet auf eine unscheinbare Holztür in einer Nische der Fassade. Ich gleite an der Hauswand entlang und taste mit der Hand suchend das Holz ab. Ich lade Energie in meine Handfläche und suche nach dem Metallriegel, der die Tür geschlossen hält. "Verdammt!", zische ich. "Es ist ein alter Riegel, der sich nicht durch einfachen Magnetismus löst. Dafür ist er zu schwer und zu verzogen. Ich wette man zieht sich jedes Mal 'ne halbe Blutvergiftung zu, wenn man versucht ihn zu öffnen!"

Also schleichen wir weiter zu einem Fenster. Erneut lade ich die Metallverriegelung auf, die sich knapp hinter der Holzverkleidung befindet. Dann verschiebe ich die Quietschenden Metallplatten und das Fenster lässt sich öffnen. "Na also!"

Wir gleiten ins Innere und das erste was auffällt ist die quietschende Holzverkleidung des Bodens. Na super! Wir durchstöbern das Haus, jeder nimmt sich immer einen Raum vor. Vorher wird an jeder Tür gehorcht, dann wird sie leise geöffnet. Wenn niemand im Raum ist, wird er durchsucht. Zimmer für Zimmer nehmen wir uns vor. Dokumente... Staub... Dokumente... Küche... leeres Schlafzimmer, wohl für Gäste... erst im Keller haben wir Glück. Dort stehen mehrere Kisten in einem Raum, die sich tatsächlich als Edelsteinzwischenlager entpuppen. "Volltreffer", freut sich Anuk und greift in eine Kiste mit grünlich schimmernden Steinen. "Nehmt nur die kleinen, die sind einfacher zu verticken und außerdem kann man mehr mitnehmen", rät er. Wir fangen an einzupacken bald sind unsere Taschen voller grüner, blauer und roter Steinchen. Sie glänzen in allen Farbtönen und wir können uns kaum noch zurückhalten vor Freude. Dann plötzlich höre ich hinter uns ein Klacken. Im selben Moment taumelt Evid röchelnd nach hinten. Ich fahre herum, die Hände nach vorne gestreckt, bereit einem Angreifer mit einem Blitzschlag zu begegnen. Vor uns steht ein dürrer älterer Mann mit einer Armbrust in der Hand. Blitzschnell legt er einen Bolzen nach und drückt ab. "Niemand vergreift sich an meinen..." weiter kommt er nicht, ein zischender Lichtblitz trifft ihn in die Brust. Anuk kippt neben mir um, die Hände einen Bolzen umfassend, der ihm aus der Brust ragt. "NEIN!", schreie ich. Ich höre, wie sich der Mann wieder aufrappelt. Hat der noch nicht genug, ich fahre herum und jage zwei weitere Blitze in seine Richtung, er springt zur Seite und wird nur am Bein getroffen. Er flucht und schreit: "Du verdammter Dämon!" Er zückt einen weiteren Bolzen und hat so schnell auf mich geschossen, dass keine weitere Zeit bleibt um anzugreifen. Mit einer Hechtrolle entkomme ich dem Raum, in dem meine beiden Freunde tödlich verwundet liegen. Ich wende mich der Tür zu, in der der Mann mit erneut geladener Armbrust steht. Ich schreie und ein wahres Blitzlichtgewitter fährt auf ihn nieder. Auch die Wände und die Decke werden getroffen, so schwer ist es, die Blitze zu kontrollieren. Holzsplitter fliegen umher und Flammen schlagen mir entgegen. Der Mann ist jedoch nicht mehr da. Ich stürze in den Raum und sehe meine Freunde am Boden liegen. Evik ist bereits tot, das ist auf den ersten Blick erkennbar. Ich stürze zu Boden und breche in Tränen aus. "Nein, bitte nicht...", heule ich. Ich beuge mich über Anuk, der noch schwach atmet. "Bitte nicht sterben, Anuk, bitte bleib bei mir!", schreie ich ihn an. Aus seinen Augen quellen Tränen und er keucht... "Geh... Es geht zu Ende... du musst gehen!". "NEIN!", schreie ich und versuche ihn hochzuheben. Hinter mir nagen die Flammen bereits am Türrahmen. Durch die Bewegung quillt jedoch noch mehr Blut aus der Brust meines Freundes und er verzieht das Gesicht. Schnell lasse ich von ihm ab und er schaut mich traurig an. "Er... ist noch hier... Geh, ich bin so... gut... wie tot!", keucht Anuk. "Ich kann dich hier nicht einfach sterben lassen. Ich schaue mich um und sehe ein Tuch, dass von einer Kiste gerutscht ist, die wir geöffnet haben. Mit Tränen in den Augen stürze ich auf das Tuch zu und ziehe es hinter der Kiste hervor. Dann beuge ich mich über Anuk, ziehe mit einem Ruck, der ihm einen gellenden Schrei entlockt den Bolzen aus seiner Brust und binde das Tuch so fest ich kann um die Wunde. Er blutet wie verrückt und sein Gesicht ist verzerrt vor Schmerzen. Solange er Schmerzen hat, lebt er, denke ich und hebe ihn vorsichtig hoch. Er ist unglaublich schwer, zumindest für mich, da ich nicht besonders stark bin. Ich stolpere auf die Tür zu und stürze die Treppe nach oben. Dort knie ich hin, hebe eine Hand und sprenge die Eingangstüre auf, wie Evid es vor einigen Stunden vorgeschlagen hat. Evid. Der jetzt tot ist. Mir kommen wieder die Tränen und alle Kraft verlässt mich. Mühselig und unter Schmerzen hebe ich Anuk wieder hoch und trage ihn aus dem Haus. Auf dem Rasen breche ich erneut zusammen. "Bitte... lass mich...", keucht Anuk. "Niemals, Freund, dafür liebe ich dich zu sehr!", schreie ich ihn an und versuche ihn wieder hochzunehmen. Plötzlich schlägt neben mir ein Bolzen ein. Der Mann. Verdammt, wo kommt er wieder her? Ich springe auf und drehe mich um. Er steht im Eingang seines Hauses, aus dem bereits Rauchschwaden dringen und zielt mit der Armbrust auf mich. "Vergehe, elendiger Dieb!", schreit er, und schießt erneut. Ich springe zu Seite und antworte mit einem Blitzschlag, der jedoch nicht bis zu ihm kommt sondern vor ihm in den Metallzaun schlägt, der ein Blumenbeet umgibt. "Ha!", kreischt er und lädt nach. Ich stürze mich auf Anuk, hieve ihn hoch und stolpere von dem Mann weg, dem ich einen weiteren Blitz entgegen werfe, der wiederum in den Zaun schlägt. Sein Bolzen streift mich am Bein. Ich knicke seitlich weg und kann mich gerade noch so fangen, bevor ich gänzlich zu Boden falle und damit Anuk sicherlich den Todesstoß verpasse. Am Ausgang des Grundstücks verfehlt mich ein weiterer Bolzen ganz knapp. Ich drehe mich um und sehe konzentriere mich dieses Mal auf den Metallzaun. Diesen über die Entfernung aufzuladen ist nicht einfach, aber die hohe Feuchtigkeit des Winters hilft mir. Dann entlade ich einen weiteren Blitz, der den Mann in die Brust trifft und weit ins Haus Zurückwirft. Eine weitere Entladung zündet den Türrahmen an.
Dann sammle ich meine letzten Kräfte und stürme hinunter ins Dorf. Ich stürze mitten in die Dorfkneipe und rufe blutverschmiert und mit einem fast-toten in den Armen nach einem Heiler. Ich denke, diese Erscheinung sollte ihre Wirkung entfalten, denn 5 Minuten später ist jemand da, der sich um Anuk kümmert, während oben auf dem Hügel die Flammen immer höher schlagen.
"Leben heißt Veränderung!", sagte der Stein zur Blume und flog davon.

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Gralaer
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Re: Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Gralaer »

Kreck

Mir wird klar, ich habe zwar einen vollen Beutel Gold aber keine richtige Kleidung für meine Rückkehr. Ich kann ja schlecht als eine verarmter Bauer zurückkehren was wirft das für ein Licht auf mich? Nein, da muss was her!
Sofort schaue ich mich nach einem Geschäft um das Klamotten verkauft und biege ein.
Der Schuppen ist schlicht eingerichtet, hier und dort liegen ein paar Hemden, dort ein paar Hosen also nichts allzu Auffälliges. Einige Hüte stapeln sich auf Tischen und in den Regalen stehen ab und zu sogar schicke Schuhe drin.
Die Händlerin nimmt mich sogleich in Blickfang und stürmt mit schnellen Schritten auf mich zu, dabei flattert ihre lange Mähne wie eine Flagge hinter ihrem Rücken. Ihre Augen blicken streng und ihr Mundgeruch ist widerwärtig, obwohl ich ihn nicht rieche ich...weiß es, eine Art sechster Sinn, eine magische Gabe der Voraussicht.
„Sie suchen?“ fragt sie kurz und knapp mit einer Duftnote danach.
„Etwas bessere Kleidung, ich bin nämlich kein Ackermann.“ antworte ich.
„Ach so!“ Sie sieht mich prüfend an und stürmt dann wieder weg um neue Hosen, Hemden und Schuhe zu holen.
„Probieren sie das mal.“ sie reicht mir einen Kleiderhaufen und deutet auf einen roten Vorhang der hinten an der Wand prangt.
Nach einer Weile steige ich aus der Kabine.
Eine völlig übertriebene Pluderhose mit irgendeinem adligen Hemd was ich nicht beschreiben kann, dazu noch einen pompösen Hut der mehr an einem Blumenstrauß erinnert.
Nennen wir das ganze Narrenkleidung...
„Nein, nein. Etwas unauffälliger.“ Sofort eilt sie wieder hinfort und klaubt sich wieder einen Haufen Stoff zusammen.
„Und einen Mantel, in dunkel.“ lächle ich sie an, sie sagt nichts sondern düst wieder davon.
Sie kommt wieder und reicht mir einen neuen Klumpen Stoff.
Am Schluss habe ich ein dunkelblaues Hemd an mit einer braunen Hose, darüber trage ich einen dunkelblauen Mantel, fast schon schwarz gefällt mir.
Ich bezahle die Kleidung mit dem gestohlenen Gold und verdufte aus dem Laden um nun mich wieder den Elementfutzis anzuschließen.
Doch wo soll ich anfangen zu suchen, wo wollten sie denn überhaupt hin, ich hab so selten zu gehört wenn sie geredet haben...
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Re: Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Drigon »

Kram Arbon Birkenhauer

Ich betrachte die seltsamen Lebewesen genauer. Sie sehen halb aus wie Orks halb wie Trolle, es sind Mischlinge. Wenig Zeit später kommen wir zu einer Insel auf der einige Menschenhäuser gebaut sind und etwas weiter hinten ein riesiges Haus. Die Mischlinge aus Troll und Ork Bringen mich zu dem riesigen Haus. Dort bringen sie mich in einen Keller wo Verliese sind und sperren mich in eins. Ich lege mich auf eine Eiskalte Steinbank und frage mich: "Wo ist Orgonsin?" Ich schlafe trotz der Eiskalten Steinbank auf der ich liebe schnell ein. Und habe einen Traum, eine Erinnerung an meine Vergangenheit.
Ich befinde mich wider in der Bibliothek in der sich mein leben veränderte. Ich lese wider die Schriftrolle, in der steht: Vereine die Elemente und du wirst sehen, Titanos ist viel stärker als alles andere. Nichts wird dir mehr im Wege stehen, wenn doch dann kannst du es im Handumdrehen Vernichten. Von nun an wirst du über die Dinge in der Welt Richten.
Ich wusste nicht was das bedeuten sollte aber jetzt weiß ich es. Es heißt:
Vereine die Elemente um Titanos zu Bendigen wahrscheinlich das Elementkrieger aber das weiß ich nicht so genau. Titaons ist viel stärker als alles andere. Nichts wird dir mehr im Weg stehen und wenn doch dann kann Titanos es Vernichten. Du kannst dann Entscheiden was mit der Welt geschieht, denn Titanos kann alles Vernichte.
Ich Wache wider auf und Befinde mich immer noch in dem Gefängnis artigen Raum.
Wie viel Zeit vergangen ist weiß ich nicht, aber es sieht so aus als würde die Nacht anbrechen.
Auf einmal höre ich von draußen Schritte. Die Tür wird auf geschlossen und ein Mischling kommt rein, packt mich am Arm, fesselte mich und Schleppt mich nach oben. Dort werde ich in einen Raum getragen. Auf einem Thron siezt ein Mischlinge mit einer Krone. Wahrscheinlich ihr Anführer. Er sagt etwas zu dem der mich r
reingetragen hat, dann geht der Mischling zu anderen in eine Reihe. Der Anführer fragt mich: „Was machst du in meinem Wald?“ „Ich habe mich ausgeruht weil ich auf einer Langen Reise bin,“ sagte ich. „Und wo willst du hin,“ fragte er. „ Zu den Bergen in den Titanos lebt.“ sagte ich. „Aha und dann,“ fragte er. „Dann jage ich Elementkrieger,“ antwortete ich. „Elementkrieger,“ fragte er. „Ja Elementkrieger,“ sagte ich. „Dann heißen wir dich Willkommen. „Wir hassen Elementkrieger,“ sagte er und gab den Mischlinge ein Zeichen das sie mir die Fesseln abnehmen sollten. „Bereitet im ein gutes Zimmer,“ rief der Anführer der Mischlinge.

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Alinea
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Re: Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Alinea »

Verzeiht die geringfügige Fremdsteuerung, ich versuche, die Story voranzutreiben.


Shékkel

Viele der Marktstände stehen ziemlich verlassen da. Die Leute wollen Essen kaufen, und für alles andere bleibt dann kein Geld mehr übrig.
Ich stehe vor einem Stand, an dem ein traurig dreinblickender alter Mann Holzspielsachen verkauft. Er wirft mir nur einen kurzen Blick zu, als ich die Auslagen betrachte. Kleine Püppchen mit beweglichen Gliedern, aus Holz geschnitzte Tiere, sogar ein richtiges kleines Haus mit Bettchen und einer winzigen Küche.
„Das sind wunderschöne Dinge.“, erzähle ich dem Mann. Doch der seufzt nur tief.
„Es ist schade, dass niemand mehr Geld für so etwas hat.“, erzähle ich weiter.
Der Spielzeugmacher seufzt erneut. „Was will man machen.“, grummelt er.
„Das liegt alles nur an Andate Cantabile, weil der alles Essen kauft.“, erkläre ich. „Aber wir gehen gleich zum Hafen der Winde, und dann halten wir ihn auf.“
Jetzt schaut mich der Mann genauer an, und ich rücke hastig meine Kapuze zurecht. „So? Und wer seid ihr, dass ihr das könnt?“
„Ich bin mit Lacrima und Chera und Rin unterwegs.“, verkünde ich stolz.
Jetzt schmunzelt der Mann. „Mit den Elementkriegern, soso. Mit Lacrima Lichtelfe und Rin van Trancy und der Wasserkriegerin Chera. Na, dann wird sicher bald Besserung einkehren.“
„Ganz bestimmt.“, versichere ich. Der Geruch des Mannes ändert sich, seine Verbitterung verfliegt und ich erkenne, dass es ihm Freude bereitet, mit mir zu reden, auch wenn er mir nicht glaubt.
„Ihr habt selbst Kinder, oder?“, frage ich.
Der Mann nickt. „Kinder und Kindeskinder. Meine Tochter arbeitet als Küchenhilfe im Gasthaus, und ihr Ehemann ist Schuhmachergeselle, doch auch das Geld, das wir alle zusammen verdienen, reicht nicht, um uns zu ernähren.“ Seine Traurigkeit kehrt zurück, und ich bereue es, das gesagt zu haben.
„Keine Sorge.“, versuche ich ihn zu trösten. „Die Elementkrieger machen das schon. Sie verstecken sich nämlich gar nicht beim Clan, und der Clan ist auch nicht schuld an der Hungersnot, das ist nur die Ausrede von Andate Cantabile.
„Na, du bist ja gut informiert.“, schmunzelt der Spielzeugmacher. „Dann brauche ich mich ja nicht mehr zu sorgen.“
„Bestimmt nicht. Du wirst sehen.“, versichere ich, bevor ich mich auf den Weg zurück zum Gasthaus mache.

Ich treffe gleichzeitig mit Lacrima, Xashibel, Rin, Kha’Tschirik und Leonard ein. Xashibel riecht ganz aufgeregt und diskutiert mit Kha’Tschirik.
„Hallo“, grüsse ich, „habt ihr etwas zu Essen gefunden?“
„Ja“, antwortet Rin, „und wir haben noch etwas viel Besseres: einen Plan.“
„Ehrlich? Erzähl!“, verlange ich, und Xashibel erklärt mir ihre Idee.

„Da wird sich der Spielzeugmacher aber freuen.“, rufe ich aus, nachdem sie geendet hat. „Denkt ihr, die Hungersnot wird dann beendet?“
„Vermutlich nicht sofort.“, meint Lacrima. „Die meisten Güter sind schon bei den Cantata Mortis, und ich fürchte, sie werden sie nicht zurückgeben. Aber es wird den Clan entlasten und niemand wird den Cantata mehr trauen. Und wer weiss, vielleicht gibt es noch Vorräte auf Melanathos… wir werden sehen.“
Ich nicke. „Also, worauf warten wir?“
„Nichts bestimmtes.“, meint Rin. „Wir brauchen nur noch Pferde. Ruf am besten schon mal die anderen, wir treffen uns dann vor dem Westtor. Meidet die Hauptstrassen, Ghrentork zieht sonst etwas viel Aufmerksamkeit auf sich.“
„Zu Befehl.“, mache ich. Rin und Lacrima ziehen wieder los, die anderen gehen auf ihre Zimmer, um ihre Sachen zu packen.
Auch Dimir und Ryokina machen sich bereit. Ryokina riecht schon viel besser. „Hey, dir geht es ja wieder gut!“, rufe ich durch den Flur, bevor ich in meinem Zimmer verschwinde.

Ein paar Minuten später treffen wir am Stadttor ein. Rin und Lacrima warten schon mit acht Mietpferden und Sashenos.
„So viele?“, staune ich.
„Ja, wir sind schon ein halber Tross.“, meint Rin. „Trotzdem muss Ghrentork zu Fuss gehen, in seiner Grösse gibt es keine Reittiere… zumindest keine erschwinglichen.“
Xashibel geht auf eines der Tiere zu und streichelt seinen Hals. „Für mich hättet ihr auch keines besorgen müssen, ich kann ja…“
Ihr angefangener Satz endet in einem fürchterlichen Japsen, dann scheint die Sirene ein Stück in die Höhe zu wachsen und ihr Haar verfärbt sich. „Hoppla.“, macht sie, auf einmal wieder in ihrer wahren Gestalt.
„Was ist los?“, will Lacrima wissen.
„Aus der Bäuerinnengestalt ist wohl die Luft raus.“, erklärt Xashibel knapp. „Ich werde eine neue brauchen, zum Reisen.“
„Was ist mit dem Händler?“, fragt Rin.
„Der hält mein Gepäck. Ich finde schon was. Lasst uns losreiten.“ Und damit steigt sie auf ihr Pferd.
Ich springe kräftig hoch und schwinge mich so auf Sashenos‘ Rücken. „Los geht’s!“
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Gralaer
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Re: Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Gralaer »

Kreck

Langsamen Schrittes gehe ich an den Märkten vorbei. An den Fisch, Fleisch und Brotständen stehen lange Schlangen obwohl Nichts verkauft werden kann. Wie Gideon sagte, es würde bald mehr bringen Nahrung zu klauen als Gold. Ich öffne die Taschenlasche und siehe auf den glitzernden Goldhaufen hinab: „Hoffentlich bringt der mir noch was.“ bete ich innerlich.
Ich besuche ein paar Geschäfte und kaufe mir zwei Dolche und drei kleine Messer, diese verstecke ich gut an meinem Körper und laufe zum nächsten Laden um mir ein paar nützliche Dinge zu kaufen wie einen wasserdichten Behälter, ein paar Spielkarten mit einem schön verzierten Kartenrücken, einen Schuhlöffel, Socken, Kamm und ein Set mit Werkzeugen.
Das Ganze packe ich in meine Tasche und hänge sie mir über, sofort merke ich das Gewicht der frisch gekauften Waren.
Weiter irre ich durch die Stadt ohne Anhaltspunkte, es ist drei Tage her wo ich zuletzt die Gruppe gesehen hab, die sind sicherlich nicht mehr hier und legen sich zur Ruhe.
Ich gehe in Richtung westlichen Stadtausgang, Hafen der Winde ist ziemlich groß, ich werde zum Westtor gehen und dort nachfragen ob jemand eine Gruppe gesehen hat.
Um der nächsten Ecke sehe ich plötzlich Lacrima und Co., sie stehen am Westtor und bestellen sich ein paar Pferde.
Mit fällt eine sehr große Gestalt auf, fast ein Riese, schließen sich dieser Gruppe immer mehr an?
Langsam laufe ich auf die Gruppe zu, bis mir ein Geistesblitz kommt und mich in der nächsten Gasse verstecke.
„Ich brauch einen besseren Auftritt...sie müssen erst in Gefahr kommen, damit ich als Retter hervortrete...ne das wird nicht klappen. Ich überleg mir was aber diesen stinknormalen Auftritt bekommen die nicht...vielleicht werde ich sie nachts überraschen?“
Eine Weile stehe ich gepresst an der Steinwand und überlege bis ich Hufe auf Stein höre
ich spicke um die Mauer und sehe wie sie davon reiten, nur der dicke Klops läuft.
Ich laufe ihnen nach, raus aus der Stadt und rein in die Reiseroute,
ich halte mich gedeckt und bleibe oft so weit hinten das sie mich nicht sehen.
Ein Glück das sie nicht galoppieren...
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Re: Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Alinea »

Xashibel

Auf der Hauptstrasse kommen wir schneller voran als auf dem Pfad zu Tegros‘ Turm. Dennoch schaffen wir bis zum Abend nur die halbe Strecke.
Viele Leute sind nicht mehr unterwegs. Am Mittag hat es angefangen, kräftig zu schneien, und mittlerweile ist der Strassenverlauf nur noch an den Bäumen links und rechts zu erkennen. Ich bin froh, dass wir Pferde haben – bei dem Schnee kann ich nicht fliegen.
Wir reiten ein Stück in den Wald, bevor wir unser Lager aufschlagen. Die Bäume würden uns vor Schnee und Wind schützen.
Die anderen sind nicht besonders gesprächig. Sie sind durchgefroren und müde. Ich bin ehrlich froh, dass ich die Kälte in dieser Gestalt nicht spüren kann.
Meinen Mantel habe ich Ryokina gegeben. Tegros hat zum Glück daran gedacht, einen mitzunehmen. Ghrentork ist allerdings nicht wirklich warm angezogen, nur leider passen ihm unsere Klamotten nicht.

Rasch sind die Pferde festgebunden, ein Feuer entzündet und ein Topf Schnee darüber geschmolzen. Lacrima vermischt das Wasser mit Rins Mehl und formt flache Kreise aus der Masse.
Einen zweiten Wassertopf gebe ich den Pferden zu trinken. Immerhin haben sie genug zu Essen, denn anscheinend wird Heu nicht von den Cantata Mortis aufgekauft.

Rin hat daran gedacht, Decken für alle zu besorgen. Sie wickelt sich sofort in ihre ein und breitet ihre Sachen auf einem grossen Stein, der neben dem Feuer steht, zum Trocknen aus.
Meine Klamotten sind ebenfalls durchnässt, aber da mir die Kälte nichts ausmacht, behalte ich sie an.
„Was für ein Mistwetter.“, beschwert sich Chera, die Lacrima dabei hilft, die Mehlkreise auf einen Stein zu drapieren, den sie ins Feuer gelegt haben. „Da vergeht einem glatt die Lust aufs Weltretten.“
„Wir sollten unseren Plan noch etwas ausfeilen.“, meint Lacrima und sieht uns alle der Reihe nach an. „Wir wollen eine Illusion von Andate Cantabile schaffen, die mitten im Hafen der Winde gegen uns kämpft. Kha’Tschirik macht die Illusion. Ich, Rin und Chera sollten gegen sie kämpfen, denn uns kennen die Leute.“
Ich nicke. „Und wir anderen machen die Angriffe der Illusion, richtig?“
Lacrima nickt. „Das müssen wir etwas detaillierter planen. Die Angriffe und die Illusion selbst müssen perfekt zusammenspielen. Ausserdem sollten es keine Elementangriffe sein… Tegros? Kannst du uns mit Magie helfen?“
Tegros nickt. „Ein paar Angriffe kenne ich, auch wenn das nicht mein Spezialgebiet ist. Aber reicht das?“
Während sie nachdenkt, wendet Lacrima die Mehlkreise auf dem Stein. „Vielleicht nicht…“, murmelt sie. „Es müsste vielleicht etwas in die Luft fliegen oder so.“
Shékkel hustet kräftig, dann fragt sie: „Wissen die Leute da eigentlich, wer Andate Cantabile ist? Also, dass er das Essen wegkauft?“
„Gute Frage…“, macht Lacrima, dann herrscht Stille. Das hatten wir nicht bedacht.
„Einige bestimmt.“, meint Rin endlich. „Erinnert ihr euch an die Gerüchte von dem mysteriösen Händler? Er muss mindestens einmal in der Handelshalle gewesen sein. Die Händler werden ihn wiedererkennen.“
Ich nicke. „Stimmt. Das heisst, wir sollten den ‚Angriff‘ in der Handelshalle stattfinden lassen?“
„Hm, ja, wieso nicht?“, macht Lacrima. „Wobei es vielleicht nicht ganz so öffentlich ist… vielleicht wäre der Marktplatz doch besser. Auch dort sind viele Händler.“
„Vielleicht erkundigen wir uns besser zuerst nach diesem mysteriösen Händler.“, schlage ich vor.
„Gute Idee.“, meint Rin.

Chera holt die Mehlkreise aus dem Feuer und verteilt sie. „Hoppla, die sind etwas gut durch.“, meint sie, dann beisst sie in ihren hinein. „Au, heiss! Mann, es geht doch nichts über Fladenbrot.“
Ich beisse unbekümmert in mein Brot hinein – die Hitze ist mir egal. „Schmeckt doch gut.“, nuschle ich um den Bissen herum. „Naja, ein wenig pappig…“
Die Gespräche wenden sich von unserem Plan ab, wir widmen uns dem Essen. Rin setzt noch einen Schneetopf auf, lässt das Wasser heiss werden und wirft irgendwelche Kräuter hinein, sodass es sich rot verfärbt und beim Trinken fruchtig schmeckt.
Mit der Nacht zieht auch die Kälte heran. Die anderen wickeln sich dick in ihre Decken und rücken immer näher ans Feuer.

„Morgen früh müssen wir die Sache mit der Illusion üben.“, bestimmt Lacrima schliesslich. „Aber zunächst sollten wir uns ausruhen. Ich übernehme die erste Wache.“
„Nein, das mache ich.“, widerspreche ich. „Ich bin nicht so durchgefroren wie ihr.
Lacrima nickt nur, dann rollt sie sich in ihre Decke und legt sich ans Feuer. „Weck mich um Mitternacht.“, meint sie. „Gute Nacht.“

Die anderen tun es ihr nach und kurze Zeit später sind alle eingeschlafen. Ich setze mich etwas abseits hin, den Rücken gegen einen Baum gelehnt, und betrachte die Gruppe. Wir sind mittlerweile ziemlich viele. Elf Personen, mich eingerechnet. Und die Cantata Mortis sind nur zu fünft. Eigentlich ein gutes Zeichen…
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Re: Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Gralaer »

Kreck

Bis zur Dämmerung folge ich den Elementarkriegern, dieser Schnee macht es einem echt schwierig voranzukommen, einmal hätte ich sie fast verloren.
Immer dunkler wird es, und während die anderen müde und langsam werden, steigen meine Kräfte. Nun gehe ich viel stärker und trittsicherer durch den Schnee und folge der Gruppe in den Wald.
Ein Feuer wird entzündet und es wird etwas gebacken...unfair! Ich habe in letzter Zeit zu wenig gegessen und frieren tu ich auch noch, zwar hält mein Schwert mir den Rücken warm aber das reicht nicht!
„Ruhig bleiben!“ flüstere ich mir zu. „Sie sollen nicht wissen dass du gerade jetzt eine Mahlzeit und ein Lagerfeuer brauchst.“
Ich putze mir den Schnee von den Klamotten und höre nebenbei etwas von einer Illusion und Canta Andate, ne andersrum...nun lausche ich genauer aber jetzt geht es um Händler und wo sie einen Angriff planen wollen. „Einen Angriff?“ flüstre ich wieder. Kann das sein? Gehören sie zu denn bösen Sängern? Oder warum wollen sie etwas angreifen?
Ich horche weiter aber das Thema fließt hinfort und es geht um andere merkwürdige Dinge.
In meinem Kopf herrscht Funkstille. „Was soll ich glauben?“ Die Frage legt sich zur Ruhe in meinen Kopf.

Auf einmal greift mich jemand von hinten! Ich zucke zusammen und verkneife mir einen Schrei.
„Psst! Ich bins, Hilja.“ sagt eine sanfte Stimme. Ich drehe mich um und bekomm gleich eine Umarmung ab. Sie drückt mich fest an sich, nun ich ist mir auf beiden Seiten warm...schön, ich grinse.
Sie riecht immer noch so gut wie damals.
„Ich hab dich vermisst!“ spricht sie in meine Schulter. Ein schlechtes Gefühl schleicht sich bei mir ein. Ich schaue kurz nach hinten zum Lagerfeuer und führe uns etwas davon weg in den Schatten.
„Hilja, was machst du hier?“ frage ich als Erstes.
„John ist krank, das Auge, es macht ihn krank.“ sie betont es mit Trauer.
„Das Auge? Wie meinst du das?“ frage ich nach.
„Er ist nicht mehr er selbst, es scheint, als würde das Auge ihn übernehmen.“ sie senkt ihren Kopf.
Ich geleite Hilja zu einem Stein und wir setzen uns.
„Also passiert es doch. Ich hab das völlig vergessen, wir beide.“ nuschle ich.
„Was?“ Hilja wirkt besorgt.
„Ich und John haben das Auge tief in den Höhlensystemen der Terrisen gefunden, es lang auf einer Sockel und hinter der Sockel stand in Stein gehauen, übersetzt in unsere Sprache: „Das Auge des Befehls kontrolliert jeden und alles, alles was lebt.“
John wusste schon was dies bedeutet, er sagte zu mir: „Wenn irgendwann das Auge mich übernimmt, Kreck dann reißt es mir raus! Tut alles aber nehmt es raus! Verstanden?“
Ich stimmte zu...“
Hilja blieb ruhig, aber ich konnte in der Dunkelheit klar in wunderschönes Gesicht sehen.
„Und...und wie kriegt man es raus?“ fragte sie vorsichtig.
„Wie es reinkam hab ich selbst nicht gesehen, als John sich dem Auge näherte entstand ein so greller Lichtblitz das ich für eine kurze Zeit blind war. Aber wie John sagte, tut alles! Aber nehmt es ihm raus.“ Hilja senkte den Kopf.
„Und...“ fang ich an nach einer Pause. „Und wie geht es euch?“
„Die Stimmungen schwanken, seid Flarakra tot ist...oh...stimmt ja.“
„Flarakra ist tot!“ mein Atem stockt und ich stütze mich an ihrer Schulter.
„Es tut mir Leid...aber ja er wurde durch einen Bären getötet so weit man es weiß.“
„Ein Bär? Ne! Flarakra kämpft gegen Bären und er tötet sie! Das weiß ich! Sicher!“ ich werde ein wenig zu laut und senke meine Stimme wieder.
„Oh Man. Flarakra...ruhe in Frieden. Und...du Mistkerl schuldest mir noch 150 Gold...“ grinse ich gleich weinend.

Ich unterhielt mich noch mit Hilja bis der Mond schon hoch oben war und die Nacht erhellte. Ich erfuhr noch einiges und auch den aktuellen Standort meiner Truppe.
„Willst du nicht wieder zurückkommen?“ fragte Hilja schüchtern und zögerlich.
Ich kicher: „Hilja, das passt so gar nicht zu dir, das ist ja wie...“ BATSCH und schon fing ich mir eine. „Ok, ok...ich...“ ich hielt inne. Wieso sollte ich noch hierbleiben, jetzt hab ich die Möglichkeit mit Hilja zurück zugehen, zurück zu John und Riskaso, zu Dleif und Kleif zu meinem alten Leben.
Aber etwas hält mich auf...das Ehrgefühl? Verpflichtung? Gold, das am ehesten...
Ich erzwang mir ein Lächeln: „Nein, nicht heute, ich weiß nicht, warum aber etwas hält mich ab.“
Hilja schaut mich traurig an umarmt mich nochmal und steht auf. „Du weißt wo wir sind...komm bald wieder.“ daraufhin geht sie wieder. Ich schaue ihr noch nach bis sie hinter den Bäumen verschwindet.
„Ohh, fängst du jetzt an zu heulen?“ ertönt das Übel.
„Halt die Klappe!“ entgegne ich ihm.
Ich wende mich wieder meinem Ziel zu und blicke zum Lagerfeuer, inzwischen schlafen alle nur einer hält Wache, die Frage, wer? Und...was ist nun der beste Auftritt?

Ich trete auf die Lichtung wo sie ihr Lager aufgeschlagen haben. Stolz trete ich durch den Schnee.
Die Wache lehnt sich gegen einen Baum, ich sehe wie sich der Kopf der Gestalt hebt und in meine Richtung sieht, doch irritieren lass ich mich dadurch nicht. Ich folge voller Zuversicht meinen Weg direkt auf das Lagerfeuer zu. Ohh ich fühle mich wie ein König der gerade zu seinem Thron läuft, und um ihn herum sich alle beugen und mich huldigen als den einzig, wahren...plötzlich packt sich eine Wurzel meinen Fuß und ich lande mit dem Gesicht im Schnee.
„ohhhhhh...SCHEIßE!!!“
Faal sosin se laas!

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Alinea
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Re: Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Alinea »

Xashibel

„Scheisse!“
Mit einem gedämpften „Rumms“ landet die Gestalt im Schnee, Gesicht voran. Sofort bin ich auf den Füssen, meine Windklingen aus der provisorischen Halterung gezogen.
Ich gehe langsam auf die Gestalt zu, während die sich aufrappelt, und überlege, ob ich das Lager wecken soll. Sie stellt sich hin, klopft sich den Schnee von den Klamotten und fährt sich durch die Haare, als hätte sie alle Zeit der Welt.
„Wer ist da?“, zische ich.
„Moment, moment, ich bin’s nur!“, ruft die Gestalt hastig und stolpert zurück. „Kreck.“
Kreck?
„Wo kommst du denn her?“, verlange ich zu wissen und halte die Waffen immer noch bereit.
„Hey, ich bin doch immer noch ein Elementkrieger.“, beschwichtigt er sofort. „Und ich hab nachgedacht. Ihr braucht einfach meine Hilfe.“
Ich bin mir immer noch nicht sicher, ob ich die anderen wecken soll. „Und dann kommst du einfach so zurück, hm?“, entgegne ich, stecke aber die Waffen weg.
„Natürlich, ihr wolltet ja von Anfang an meine Hilfe.“, meint Kreck nur. „Und wie ein kleiner Bub will ich mich nicht verhalten, das ist ja alles Schnee von gestern.“, fügt er dann grinsend hinzu.
Ich zucke mit den Schultern. „Na, wenn du meinst. Ich sag den anderen bescheid.“ Jedes Element ist beim Siegel nützlich, und soweit ich weiss, müssen wir dort nur an einem Ort stehenbleiben – das wird er ja wohl noch hinkriegen.
Das Lagerfeuer ist zu einem glimmenden Kohlehaufen heruntergebrannt. Ich lege ein paar Zweige darauf – mittlerweile sind sie sogar trocken genug – und puste leicht in die Glut, bis sie Feuer fangen. Dann wecke ich Lacrima.
„Ist schon Mitternacht?“, fragt sie schläfrig.
Ich blicke kurz zum Mond, der durch die kahlen Zweige scheint. „Ja, das auch.“, meine ich dann. „Wir haben Besuch.“
Die Elfe richtet sich auf, ihre Decke immer noch fest um sich geschlungen. „Wo? Von wem?“
„Von mir.“, nimmt Kreck mir die Antwort ab und tritt in den Schein des Feuers.
„Kreck.“ Lacrima wirkt irgendwie wenig überrascht. „Ich dachte mir, dass du auftauchen würdest. Hast du gemerkt, dass die Welt mehr wert ist als Gold?“
„Ohne Welt kein Gold…“, meint der nur.
Lacrima lächelt kurz. „Na, dann. Kannst dich ans Feuer legen. Wir beraten morgen, ob du wieder mitmachen darfst.“ Damit erhebt sie sich, schleift ihre Decken zu dem Baum, unter dem ich schon Wache gehalten habe, und setzt sich.
„Ja dann, gut Nacht.“, macht Kreck und rollt sich dort, wo er steht, am Boden ein. Ganz nah am Feuer.
Ganz kurz erwäge ich, ihm meine Decke anzubieten. Aber nur ganz kurz.
Dann kuschle ich mich selbst darin ein. Meinen Mantel hat Ryokina und das Laken, das ich gleichzeitig als Unterlage und Decke verwende, hält sowieso kaum den Wind ab, also macht es keinen Unterschied.
Lacrima raschelt mit ihren Decken und Kreck bewegt sich murmelnd im Halbschlaf. Ganz kurz muss ich an Blumenduft bei Mondschein denken, dann hüllen die Träume mich ein.
A cloud of mystical dust appears, shrouding Alinea in its magic. You roll a four. The cloud dissipates and Alinea is gone.

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Cydhra
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Re: Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Cydhra »

Sintharak

Man beredet, wie eine Illusion erschaffen werden soll und wo. Und wie man die Angriffe dieser Illusion realistisch darstellen kann.
Können wir bei so etwas behilflich sein?

Ich glaube kaum. Illusionen kann ich wie gesagt nicht und unser Element ist auch nicht stark genug um irgendetwas wirkungsvolles damit anzustellen.

Ich lausche den Planungen schweigend. Lacrima bäckt irgendwelche Teigfladen über dem Feuer... sie schmecken scheußlich, aber meine kärglichen Vorräte in der Tasche werde ich nicht anrühren. Und nicht teilen. Wer weiß, wozu das bisschen Fleisch noch nützlich sein wird.

Dieser Tegros ist ja kein Elementkrieger, ich wundere mich, was die von ihm wollen. Er scheint ein Magier zu sein, ob er mächtig ist?

Das kannst du mich nicht fragen, damit kenne ich mich nicht aus. Aber die anderen scheinen Vertrauen in ihn zu haben.
Irgendwann schläft die Gruppe ein, eine einzelne Wache wird aufgestellt. Ich wundere mich immer wieder, wie leichtsinnig diese Menschen sind, vor allem in diesen harten Zeiten...

Ich werde eine Geisterbeschwörung vornehmen, damit kenne ich mich wenigstens aus. Keine starken Geister, aber sie werden zusätzliche Wache schieben. Keiner wird sie bemerken, sie sind unsichtbar und man kann ihre Gegenwart auch nicht fühlen. Nicht einmal magisch.

Das beruhigt mich. Und wer schützt uns vor solchen Geistern?

Hast du etwa Angst vor Geistern?

Jetzt... Aber eben hast du doch... Sind die denn komplett harmlos?

Diese schon. Andere weniger.

Kann man mit Geistern Kämpfe austragen?

Kann man schon, sollte man aber nicht. Geister sind schwer zu kontrollieren, wenn sie mächtig sind und eine Beschwörung kostet meistens unglaublich viel Energie, Zeit und benötigt mächtige Opfer.

Opfer?

Blut... Seelen... Magische Artefakte... Was auch immer. Geister sind sehr wählerisch!



Mitten in der Nacht weckt mich der Riz'ok.

Da kommt jemand!

Was... Wie?

"Scheiße!", höre ich dumpf, während eine Gestalt sich aus dem Schnee aufrappelt. Ich bleibe ruhig liegen und halte die Illusion der Augen geschlossen. Sehen kann ich ja ohnehin.

Scheint ja unglaublich gefährlich zu sein, legt sich ja selber in den Schnee, nicht einmal unsere Wache hat etwas zu tun.

Ich sage dazu einfach gar nichts

Ist wohl besser so. Was will der denn?

Still!

Ich höre wie die Gestalt mit der Wache spricht, diese dann Lacrima weckt und die dann ebenfalls mit dem Schatten quatscht. Kennen die sich?

Ich glaube das ist Kreck. Schattenkrieger

Ach nee, schau an. Wie hat der uns denn gefunden? Was will er?

Wie es aussieht, dasselbe wie wir.

Na dann, kann ich ja weiterschlafen.





Deucen

Einige Tage später lässt mich der Heiler endlich zu Anuk.

Deucen: "Hey, man, wie geht's dir?"
Anuk: "Hallo? Mir hat's den kompletten Körper aufgeschlitzt. Und meine Kopfschmerzen bringen mich jede Nacht aufs neue um. Und du so?"
Deucen: "Alpträume."
Anuk: "Ich auch. Und dann dieses Fieber. Jede Nacht könnte ich kotzen. Diese Träume sind so eklig."
Deucen: "Aber im Ernst. Wird's besser?"
Anuk: "Ich mach mir keine Hoffnungen. Der Heiler sagt, ich kann frühestens in vier Wochen wieder aufstehen. Ich lieg hier also noch 'ne Weile so rum!"
Deucen: "Ich bring dir jeden Tag Essens ans Bett!"
Anuk: "Bleib mir bloß vom Leib du Mädchen!"

Er lacht und verzieht dann das Gesicht und greift sich an den Bauch.

Anuk: "Lachen ist nicht gut. Das macht die Schmerzen nur schlimmer."
Deucen: "Was soll ich denn nur die ganze Zeit machen, ohne dich. Und ohne..."
Anuk: "Ich weiß. Aber du musst hier weg!"
Deucen: "Was? Warum?"
Anuk: "Der Heiler hat gesagt, dass man den alten Mann oben auf dem Berg tot aufgefunden hat. Das Dorf will den Mörder suchen!"
Deucen: "Na und, die sollen mal schön suchen!"
Anuk: "Wenn die merken, dass du das mit den Blitzen kannst, werden die zwei und zwei zusammenzählen, dann hängen die uns beide auf."
Deucen: "Aber ich kann dich doch nicht einfach hier lassen. Was wenn die spitzkriegen, dass du was damit zu tun hast?"
Anuk: "Ach was, mach dir um mich keine Sorgen, ich mogele mich da schon durch, und sobald ich wieder selber scheißen kann bin ich hier weg."
Deucen: "Ich gehe nicht ohne dich!"
Anuk: "Sei doch kein Dummkopf. Schau dich an. Du mit deinen Donnerhänden. Du bist Elementkrieger, schließe dich denen an!"
Deucen: "Elementkrieger? Findest du nicht, dass du ein bisschen übertreibst?"
Anuk: "Ich hab's mir schon früher überlegt, aber seit ich gesehen habe, was du da oben getan hast, bin ich mir sicher. Du bist Elementkrieger."
Deucen: "Ich kann doch jetzt nicht einfach gehen!"
Anuk: "Du musst, andernfalls lynchen die dich hier an Ort und Stelle."
Deucen: "Selbst wenn ich die Krieger finde, glaubst du die nehmen mich bei sich einfach so auf? Und was wird aus dir?"
Anuk: "Wenn ich soweit bin, komme ich dich suchen, und dann können wir immer noch zu wilden Abenteuern aufbrechen!"

Ich grinse und denke eine Weile darüber nach.

Anuk: "Na los, du darfst keine Zeit verlieren. Die werden nicht lange brauchen um zu bemerken, dass du wunderbar für den Mord in Frage kommst!"
Deucen: "Ja toll, und wenn ich weg bin, knüpfen sie halt dich auf!"
Anuk: "Ach was, ich bin verletzt, die lassen mich schon in Ruhe. Und wenn ich wieder laufen kann, mach ich die Fliege. Mach dir keine Sorgen um mich, suche die Elementkrieger! Werde einer von ihnen!"

Wir streiten noch eine Weile herum, aber Anuk lässt sich nicht davon abbringen mich zu einem Elementkrieger zu machen und so langsam finde ich Gefallen an der Idee. Schließlich muss ich ihm schwören sofort aus dem Dorf zu verschwinden und mich auf die Suche zu machen. Er rät mir es im Hafen der Winde zu versuchen, dort weiß man immer etwas und dort würde ich auch etwas zu essen finden.

In der Nacht mache ich mich heimlich auf die Reise. Ich schaue noch mal ins Fenster bei Anuk vorbei, er sieht mich, grinst mich an und winkt. Dann wende ich dem Dorf den Rücken zu, einer ungewissen Zukunft entgegen... Ich sollte nicht so melodramatisch sein. Ich weiß ja noch nicht einmal, ob ich die Krieger überhaupt finde. Eigentlich eine dumme Idee... und ich soll einer von ihnen sein? Das ist doch eigentlich Schwachsinn. Ich bin noch nicht einmal aus dem Dorf raus, da überkommen mich schon Zweifel... Aber ich habe es Anuk geschworen!
"Leben heißt Veränderung!", sagte der Stein zur Blume und flog davon.

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Itaga
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Re: Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Itaga »

Was ist Spiritua?
Eine einfache Frage, dachte ich immer. Sie ist eine dem Menschen durch die Göttin gegebene Energie die dafür sorgt, dass sie auch ohne Götter für sich selbst sorgen können indem sie die Macht haben Gefahren mit ihm abzuwenden.

Aber so ist es nicht ... Seraphim, die verehrte Göttin selbst, teilte Ihre Macht auf alle Lebewesen auf, das bedeutet, dass in jedem Lebewesen dieser Welt, die Veranlagung steckt ihr Element zu benutzen und der Welt den Frieden zu bringen.
Der Clan erkannte dies in seiner Urform und schuf verschiedene Techniken um ihr zu huldigen und Ihren Wunsch nach immerwährenden Frieden gerecht zu werden, heute sind in Dragotaka noch drei dieser Techniken bekannt, die geheimen Clantechniken. Der Kreuzhieb, das Martyrium und letzlich der Heiligspruch.
Jede dieser Techniken verfügen über eine Gemeinsamkeit, sie formen das Clankreuz und manipulieren das Spiritua dadurch in ein völlig neues Element, welches wir "Heilig" nennen.
Aber jetzt liebe Freunde, wird es schwierig. Wenn jedes Element seinen Elementarkrieger hat, wo ist dann der Elementarkrieger der das Element der Heiligkeit zu benutzen vermag?

- Aus den Aufzeichnungen von Itaga Tenshi

Itaga:

Großmeister Gabriel brachte mir das alte Wissen des Clans näher ... Aufzeichnungen, welche tausende jahre alt sein müssen, alles von ihm weitergetragen.
Anfangs stand ich dem Großmeister kritisch gegenüber, da ich wusste das er mich nur wegen Eskargon auserwählt hatte, aber je länger ich hier bin, desto mehr glaube ich zu sehen, das sein Interesse doch nicht Eska und dem Chaos, sondern von Anfang an mir galt.

Immer häufiger trainiere ich mit ihm alleine, ich muss dabei einen merkwürdigen Kristall tragen, er gibt in regelmäßigen Abständen einen Schock heiligen Elementes ab, welcher meinen Körper durchfährt und Schmerzen erzeugt ... das soll meine Nervenenden abstumpfen und mich unempfindlicher gegen Schmerz, aber vorallem gegen das Element Heilig an sich machen.
Des weiteren wurde meine Schlafstätte versetzt, seit nunmehr 3 Wochen schlafe ich im Keller der Kathedrale, der Boden der Räume besteht ebenfalls aus den Kristallen, sie geben allerdings keinen Schock ab, sondern strahlen permanent Heilige Energie aus.

Mein Spiritua ist bereits heller geworden ... auch Eskargons Seelenball ist nicht mehr dunkel Lila sondern schimmert an manchen Stellen schon Kirschblütenrosa.

Ich habe noch ungefähr zwei Monate vor mir, dann komme ich wieder nach Dragotaka und kann den anderen unter die Arme greifen ... und helfen die Cantata zu vernichten.

Haltet noch etwas länger durch.



NEXT^^
Probleme mit Mitgliedern?
Etwas auf dem Herzen?
Brauchst du wen zum reden?

-> PN oder im Skype anschreiben.
Ich habe für jeden ein offenes Ohr und hin und wieder einen guten Ratschlag ^-^

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