Ragnarök 2 - Cantata Mortis
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- Itaga
- Alter Hase
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(8/3/2013 5:22:14 PM)Itagas Tagebuch: Liebes Tagebuch, seid der letzten Prüfung liegen nun schon zwei Wochen und ich befinde mich mitten in den Vorbereitungen für die nächste Prüfung, diesmal gilt es nicht ein Mantra aufzusagen, diesmal geht es um Spiritua Kontrolle. Mutter lässt mich deshalb nun jeden Tag mein Spiritua durch Ringe lenken, es ist im Grunde ja ziemlich witzig, da ich die Kontrolle drauf habe, aber sie möchte auf Nummer sicher gehen da ich in der ersten Prüfung grade so noch bestanden habe. Ich hoffe einfach das es da draußen noch so aussieht wie zu dem Zeitpunkt als ich abgereist bin ... wenn die Cantata Mortis ihr Ziel erreichen bevor ich hier raus komme, dann könnte ich mir das nie verzeihen. Aber ihr schafft das Leute, ich glaube an euch. Itaga: "Meinst du wirklich das man so in ein Tagebuch schreibt?" Ertont Eskargons Stimme hinter mir, die kleine Seele Schwebt grade zur Fenster rein. "Hey, das ist Privat." Ich schlage mein Tagebuch zu "Wieso machst du sowas überhaupt?" "Wenn meine Kinder mich irgendwann mal fragen wo ich war, dann kann ich ihnen hierraus vorlesen." "Denkst du denn die interessiert sowas?" "Keine Ahnung, aber wenn ich eines beim durchstöbern von Acherons Aufzeichnungen gelernt habe, dann das es mitunter sehr interessant für einen ist die Schriften der Eltern zu untersuchen." "Bei uns wurde alles mündlich vermacht." "Ja, genau das ist ein Grund weshalb Drachentechniken ausgestorben sind." "Natürlich, und selbst wenn, Menschen könnten sie garnicht verwenden, dafür fehlt euch die flammende Seele eines Drachen ... euren Seelen sind nur so kleine, zerbrechliche Dinger." spottet er. "Ist wahrscheinlich auch besser so, wie säh das denn aus wenn plötzlich alle Feuer spucken würden." beende ich das Gespräch. Eskargon hat aber recht ... ich glaube nicht das ich fürs Tagebuchschreiben gemacht bin und die Kinder hören bestimmt auch lieber Geschichten wie Papa einen Drachen erschlägt, aber keine wie er ein halbes Jahr durch die Express Ausbildung im Clan Heiligtum geprügelt wird. Achja "Eska? Sag mal, hast du diesmal was beobachten können?" "Ich dachte schon du fragst nie" Die faustgroße lila Drachenseele schwirrt wieder zu mir "also, sie lassen sich Kristalle und Erze bringen und platzieren sie im Prüfungssaal." "Hmm ... ich wüsste nicht was eine Prüfung der Spirituakontrolle mit Kristallen und Erzen zu tun haben soll, aber da müssen wir uns wohl überraschen lassen ... sonst noch was?" "Nein, sonst war nichts." Ich sollte mich mal schlafen legen, morgen geht es wieder früh raus. Hoffentlich geht es den anderen gut, haltet mir jah die Stellung und macht den Elementarkriegern keine Schande. "Gute Nacht" "Gute Nacht" zzzzzZZZZZZ Andate Cantabile: Die Kist mit Gold ist leer und auch das letzte Verbrauchsgut der Bauern wurde an mich verkauft. Unmengen von Eiern, Fleisch, Fisch, Milch, Weizen, Obst und Gemüse türmt sich an der Wand hinter mir. Alles verläuft nach Plan "Herr, was plant ihr mit den ganzen Lebensmitteln? Wir hoffen doch stark ihr verkauft sie den Händlern Dragotakas." "Nein, verkaufen werde ich sie nicht, ich plane ein ... Fest und brauche die Lebensmittel dafür ... wann darf ich mit neuen Waren rechnen?" "Ihr wollt noch mehr kaufen?" entsetzt macht er einen Schritt zurück. "Aber selbstverständlich, von nun an werde ich alles kaufen was in diesem Teil der Handelsgesellschaft angeboten wird und zwar zum Bestpreis, denn nur das verdienen unsere Landwirte!" rufe ich in die Menge, und es folgt gejubel. "Meister Cantabile!" Ertont es hinter mir, es sind jene Söldner die ich einst ... von ihrem Bösen erlöst habe, ihre Seelen sind zwar vergangen, aber die Körper, die sind noch zu gebrauchen." "Oh, du hast sogar Verstärkung dabei." Er jetzt drehe ich mich um und sehe etwa fünfzig weitere, bewaffnete Menschen. "Ja Meister, es sind meine restlichen Leute." "Na ausgezeichnet ... zuhause habe ich für die neuen Leute eine Überraschung, aber erstmal muss das Zeug hier weg." Ich deute auf die ganzen Lebensmittel. Durch die ganzen fleißigen Söldner erreichen wir noch am selben Abend den Ort an dem ich von nun an residieren werde, lange genug waren wir in der Dunkelheit. Wir befinden uns am Südwestlichsten Punkt der Schlucht des Vergessens. Hier, von See und Schlucht durch Berge abgeschirmt steht ein altes Herrenhaus, das Cantabile Anwesen. Zusammen betreten wir die Eingangshalle, meter dicke Lagen Staub bedecken alles und tauchen es in ein eckelhaftes grau. Einen Fingerschnips und dem drauf folgenden Sturm später sieht es hier drin wieder so aus wie damals ... damals in der Zeitepoche in der ich ... versagt habe. "Bringt die Lebensmittel in den Keller! Und trent sie gefälligst!" Die wut über die Gedanken vergangener Tage scheinen meine Manieren etwas in den Schatten gedrängt zu haben. "Aber Herr, das alles soll in den Keller?" "Ja, aber das ist eine berechtigte Frage. Keine Sorge, der Keller ich vergrößert und erstreckt sich von hier oben bis fast nach ganz unten in die Klippe und das wurde alles von Hand in den Berg geschlagen, das ist wahnsinn, oder?" "J...Ja, Herr. Das muss aber lange gedauert haben." "Ach was, das hat nur ein Menschleben lang gedauert, also fast nichts." "E...Ein Leben lang?" "Ja, das Gestein hier ist ziemlich wiederstandsfähig und mein Urgroßvater pflegte es bereits seinerzeit sich nie auf mehr als einen Angestellten zu verlassen. Ja, der Mann war eine Klasse für sich." "Das klingt ja nach ziemlich harten Arbeitsbedingungen hier." einer der ´beseelten´ meldet sich zu Wort. "Die Zeiten meines Urgroßvaters sind lange vorbei, ich pflege eine andere Art von Mitarbeiterführung, aber das werdet ihr noch sehen." Die Truppe bringt die Lebensmittel in den Keller, als sie wieder kommen schicke ich die Hälfte wieder zum Hafen, natürlich mit einer Kiste Gold, denn sie sollen für mich einkaufen. Amargeddon, mein Gebieter. Ich werde die Welt auf eure Ankunft vorbereiten. NEXT^^
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- Gralaer
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(8/12/2013 8:19:39 AM)Kreck "Was für Schwachköpfe!" denk ich mir nur als ich in dieser Kirche bin und "Wache" stehe. "So wie ich das sehe wird niemand hier reinkommen, die Clanritter beschützen den Dieb der sich hier mal umsieht. Mal sehen was ich hier so finden kann." denke ich mir nur und verlasse meinen Platz unter der einzigen Fackel in der ganzen Kirche, ist glaub ich die Haupthalle...sieht so aus. Ich öffne jede Tür die ich sehe doch nichts das sich lohnt zu stehlen. Kein Gold, Juwelen oder Sammlerstücke. Keine antiken Gegenstände oder irgendwelche Einzigartigkeiten. Ich bin enttäuscht. Weiter laufe ich durch die Gänge, öffne Türen und sehe mich in den kleinen Zimmern um. Doch Nichts! Die sind arm....hätte ich von so einem Clan nicht erwartet die müssen doch irgendwas haben. Irgendwann komme ich zum Hauptsaal zurück wo die eine Fackel hängt. Ich seufze einmal tief aus:" Naja wenigstens hab ich hier drin meine Ruhe." Darauf hocke ich mich auf eine Bank und lehne mich zurück. Die Fackel brennt langsam nieder. Die Füße lege ich dann auch noch auf die Vorderbank. Denn Kopf lehne ich nach hinten und nicke ein...
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- Alinea
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(8/13/2013 4:30:03 PM)Xashibel „Jetzt kommt alles auf deine Schauspielkünste an, Xashibel.“ „Mach dir darum keine Sorgen.“ „Wie du meinst.“ Ich antworte nicht mehr, sondern wechsle meine Gestalt zu der von Boris und packe Markus an den Haaren. Etwas umständlich halte ich ihm meinen Zweihänder an die Kehle und führe ihn dann durch die leergeräumte Waffenkammer. „Hey, nicht gleich eingeschnappt sein!“, beschwert sich der Clanritter. „Ich meinte doch…“ „Ich bin nicht eingeschnappt, ich versuche nur, glaubwürdig zu wirken. Solltest du übrigens auch. Kannst du nicht wenigstens versuchen, verängstigt zu wirken?“ „Verängstigt?“, erwidert Markus entrüstet. „Vor Boris?“ „Pscht!“, zische ich nur, denn ich kann Stimmen hören. Anscheinend diskutieren in der Nähe des Ausgangs einige Königsritter miteinander. Ich lausche noch etwas, kann aber Boris’ gepresste Stimme nicht ausmachen. Gut. Das würde mir gerade noch fehlen, wenn wir jetzt dem Original über den Weg laufen. Rasch zerre ich Markus auf die Stimmen zu, doch er rammt mir ein Bein zwischen die Füsse und ich stolpere beinahe über ihn drüber. „Glaubwürdig genug?“, schmunzelt er. Ich übergehe die Bemerkung und zerre an seinen Haaren. „Noch ein solches Spielchen und ich häng deine Birne auf diese Waffenständer, verstanden?“ „Ist ja gut, ist ja gut…“, murmelt der Clanritter und lässt sich widerstrebend von mir mitzerren. Mittlerweile haben uns die Königsritter bemerkt. „Hey, Boris, was ist denn da los?“, ruft uns einer zu. „Ich hab hinter den Regalen eine Clanratte entdeckt!“, antworte ich. „Der kann uns bestimmt sagen, wo die Waffen hingekommen sind, was meint ihr?“ Der Königsritter – ein breitschultriger, aber kleiner Kerl mit einer Rüstung, die aussieht, als wäre sie noch nie benutzt worden – grinst nur breit. „Aber natürlich kann er das. Nicht wahr, Clanratte?“ Damit geht er auf Markus zu und schwingt bedrohlich seinen Streitkolben… Bis Markus ihm ins Gesicht spuckt. Der Königsritter erstarrt mitten in er Bewegung und funkelt Markus an, als hätte er ihn gerade mit seiner Frau erwischt. „Wie kannst du es wagen…“ Mit einer ausholenden Bewegung hebt er den Streitkolben. „Du miese, kleine…“ „Warte!“, unterbreche ich den rasenden Ritter. „Wir brauchen den Kerl noch, schon vergessen?“ Der Ritter ignoriert mich. „Mir ins GESICHT ZU SPUCKEN?“, ruft er und lässt seinen Streitkolben niedersausen. Es gelingt mir gerade noch, Markus aus der Schusslinie zu zerren. „Spinnst du?“, schreie ich den Königsritter ins Gesicht. „Ich sagte, wir brauchen ihn…“ „Ich BRING DICH UM, du Ratte!“, schreit der stämmige Ritter nur und schwingt erneut seinen Kolben. Doch er kommt nicht weit – bevor er zuschlagen kann, ziehe ich ihm mit der Breitseite meines Zweihänders eins über. Er lässt den Kolben fallen, doch leider wird er nicht ohnmächtig. „Boris, was soll das denn?“, lallt er etwas desorientiert. „Idiot!“, schreie ich ihn an. „Jetzt ist die Clanratte entkommen!“ Und damit setze ich Markus hinterher, der Richtung Ausgang davongerannt ist. Der Königsritter fasst sich leider schnell wieder und nimmt ebenfalls die Verfolgung auf. „Haltet ihn!“, schreit er durch den Raum. „Haltet die Clanratte!“ Vor dem Eingang erwarten uns schon die nächsten Ritter, doch statt den Ausgang zu blockieren, rennen sie uns entgegen. Besser für uns. Markus reagiert sofort und schlüpft durch eines der leeren Regale in den Nebengang, während ich gegen die anderen Ritter knalle. „Pass doch auf!“, schnauzt mich einer an, während der Andere gegen einen Schwertständer knallt. Dann erkennt er mich. „Oh, Boris, tut mir leid, ich meine…“ „Schnauze!“, zische ich und renne weiter, durch die Tür. Markus ist nicht mehr zu sehen, also gebe ich die Verfolgung auf und schlendere über den Trainningsplatz auf die Strassen zu. Die Königsritter haben sich wie vermutet hier besammelt, sie stehen bereits in Reih und Glied – der Angriff steht kurz bevor. Auf der anderen Seite des Platzes entdecke ich Original-Boris, der irgendwelche Truppen herumkommandiert. Auf diese Entfernung sollte er mich eigentlich übersehen. Perfekt. Ich gehe am Marktplatz und dem Turm vorbei und verlasse so das Königsritterlager. In der Marktgasse verschwinde ich in einer Seitenstrasse, wo Markus bereits wartet. „War das wirklich nötig?“, begrüsse ich ihn. „Wieso, hat doch funktioniert.“ „Wir wollten ohne grösseres Aufsehen hierher gelangen.“, erinnere ich ihn. „Tja, manchmal muss man eben improvisieren.“, winkt Markus ab und rollt ein Fass heran. „Und das Gesicht dieses Königsaffen war es allemal wert, nicht?“ Ich antworte nicht, denn ich befinde mich bereits in Vogelgestalt und fliege auf das Dach des Hauses. Oben angelangt nehme ich meine eigene Gestalt an, um Markus beim Hochklettern zu helfen. „Das wird ein Gemetzel.“, meint der, während er eine Armbrust aus der Halterung an seinem Bein löst. „Johanna freut sich schon. Spürst du, wie sie zittert?“ Neugierig fasse ich an den dunklen Holzrahmen, doch ich spüre nicht das Geringste. Woher auch, es ist schliesslich nur eine Waffe… Und anscheinend eine ziemlich komplizierte. Jetzt löst Markus einen der Gürtel mit Bolzen, die er über den Oberkörper trägt, und befestigt ihn an der Armbrust. „Johanna lädt sich selbst.“, erklärt er auf meinen fragenden Blick hin. „Aber dazu muss sie natürlich etwas haben, womit sie sich laden kann, nicht?“ „Macht Sinn.“, antworte ich. „Aber wieso sind die Bolzen so stumpf?“ Ich deute auf eines der Geschosse, deren Spitzen abgerundet sind. „Das sind keine normalen Bolzen.“, meint der Clanritter nur. „Lass dich überraschen.“ „Na.“, meine ich und hebe die Windklingen, „Ich bin jedenfalls froh, dass meine Waffen nicht so kompliziert sind.“ „Wir werden ja sehen, welche effektiver ist.“, erwidert Markus. „Oh ja.“
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Ryokina
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(8/13/2013 5:15:45 PM)Ryokina Nach einer Weile die ich durchs Dunkel tapse krabbelt plötzlich etwas an mir hoch und piepst. Nach kurzer Zeit erkenne ich dass es Dimir ist. „Dimir du lebst ja noch!“, rufe ich. Ich drücke ihn fest an mich, wobei Arachne mir fast runterfällt. Ich bin so froh, dass er wieder da ist. Ich setze ihn ab, lege Arachne ab und lasse mich erschöpft fallen. Ich wandere jetzt schon den ganzen Tag durch diesen Tunnel und meine Beine beginnen zu schmerzen. Als ich so da sitze, höre ich plötzlich ein leises Tropfen, weshalb ich mich umsehe. Aber ich sehe nichts. Oder? Doch da! Von oben tropft Wasser hinunter, von dem ich nicht weiß ob es Regenwasser oder Trinkwasser ist, aber es ist mir egal. Erleichtert lasse ich mich nach vorne auf die Knie sinken und ein Schmerz durchzuckt mich. Ich schaue erstaunt nach unten und entdecke, dass mein Knie ziemlich aufgeschürft ist. In all der Erschöpfung und Sorge um Arachne ist mir das wahrscheinlich einfach nicht aufgefallen. Aber egal. Mein Hals ist total trocken und wir brauchen das Wasser. Ich hole unsere Wasserflasche aus dem Gepäck und lasse das Wasser langsam hineintropfen. Das dauert ziemlich lange, aber zum Glück sehe ich noch eine große Quelle im Gestein. Ich trinke etwas und lasse auch Arachne etwas in den Rachen fließen. Als ich getrunken habe esse ich noch etwas und gebe auch Dimir ein paar Brotkrümel. Schließlich stehe ich wieder auf und gehe los. Als ich Arachne auf meinen Rücken hieve und dabei loslaufe schwanke ich ein wenig. Dabei stoße ich gegen die harte Wand und höre ein Klicken. Plötzlich poltert es hinter mir und ich höre ein Piepen. Erschrocken drehe ich mich um. Hinter mir ist eine Felswand eingestürzt, aber wo ist Dimir? Ich entdecke ihn nirgends. Er muss wohl auf der anderen Seite sein. Ich entschließe, dass es daran nichts zu ändern gibt und Arachne schnell in eine Stadt muss und gehe deshalb weiter. Als ich mich wieder umdrehe ist es plötzlich extrem hell. Ich schaue nach oben und entdecke viele hell leuchtende Kristalle, die wohl durch den Mechanismus aktiviert wurden. Nun gehe ich weiter. Am gefühlten Abend lasse ich mich erschöpft nieder. Meine Füße brennen. Ich nehme den Rucksack als Kissen und mein T-Shirt als Augenbedeckung, damit ich bei der Helligkeit schlafen kann. Ich erwarte zu frieren wenn ich keinen Pulli anhabe, aber es ist hier nun auch wohlig warm. Trotz des steinigen Bodens und der Sorge um Arachne und Dimir, schlafe ich schnell ein.
- Alinea
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(8/13/2013 6:25:01 PM)Shékkel Das Gefängnis stinkt nach Schimmel und Rattenköttel, nach Rost und Angst, und am liebsten würde ich meine Zunge aufrollen und nie wieder riechen. Die Bauern jagen mich mit ihren Piken in eine Zelle und machen die Tür zu, eine modrige Holztür, doch sie ist mit Metall verstärkt und wird nicht so leicht nachgeben. „Ich bin kein Dämon!“, motze ich, mehr zu mir selbst als zu jemand anderem, und setze mich, den Rücken gegen die Tür gelehnt. Nicht einmal ein Fenster gibt es, nur ein vergittertes Guckloch in der Tür. Der Fackelschein, der dadurch hereinfällt, malt ein rotes Rechteck auf den Boden, ansonsten ist es stockfinster. Widerstrebend züngle ich, um mir ein Bild von der Zelle zu machen. Sie ist kaum zwei Schritte breit und leer bis auf einen umgekippten Holzeimer und einen Haufen feuchtes Stroh, der wohl als Bett dienen soll… ich fürchte allerdings, auf dem Boden zu schlafen ist die gesündere Option. Mein Magen knurrt, und ich seufze. Meine Früchte liegen immer noch unter diesem Baum, und ich habe seit gestern nichts gegessen. Hoffentlich lassen mich die Leute hier nicht verhungern. Ich erhebe mich wieder und blicke durch das Guckloch. Dahinter befindet sich eine Steinmauer, an der eine Fackel befestigt ist, und ein Holzschemel. Sonst ist da nichts. Zur Seite blicken kann ich nicht, dazu ist das Loch zu klein… hm. Ich fädle eine Schlange hindurch und öffne ihre Augen. Jetzt kann ich mich nach allen Seiten umsehen. Der Gang erstreckt sich noch ein paar Schritte nach rechts und endet dann. Links befindet sich eine Treppe. Besonders gross ist dieses Gefängnis nicht… Schritte erklingen, und ich ziehe blitzschnell meine Schlange zurück. Auf der Treppe kann ich zwei Menschen riechen, doch ihr Geruch wird beinahe überdeckt von etwas, das schal nach kaltem Rauch riecht. Es bewegt sich zusammen mit den Menschen auf die Zellen zu… Die Menschen kommen im Gang an, und eine Gestalt verdeckt das Lichtrechteck auf dem Zellenboden. Jemand murmelt leise, es klirrt – die Zelle wird aufgeschlossen! Zwei Menschen treten ein, dann schliesst jemand von aussen wieder ab. Drei Menschen? Ich rieche aber nur zwei… Ich züngle noch einmal. Die beiden Leute haben mich noch nicht entdeckt, denn ich stehe genau neben der Tür. Ich rieche nur einen Menschen hier drin… die andere Gestalt riecht nach kaltem Rauch. Ein kühler Schauer läuft mir den Rücken hinab. Der Mensch entdeckt mich schliesslich. „Oh, das ist also der Dämon, den sie aufgesammelt haben…“ „Ich bin kein Dämon.“, erwidere ich automatisch. „Das werden wir gleich sehen… Hey, bekommen wir hier vielleicht etwas Licht?“ Der Mann draussen bewegt sich, ich rieche Pech, dann steckt er das Ende einer Fackel durch das Guckloch. Das Licht enthüllt eine ziemlich moderige Zelle mit kahlen Steinwänden und den Strohhaufen, der vor Schimmel schon ganz grün ist. Und die zwei Männer, die mich anstarren wie eine kuriose Statue. „Na, was bist du denn?“, meint der, der die Fackel entgegengenommen hat. Seine Augen sind braun, wie die Rinde von Nysnis Baum. „Mein Name ist Shékkel.“, antworte ich. „Oh… stimmt, ich vergass, uns vorzustellen.“, murmelt der Mann verlegen. Er hat keine Angst, ich rieche nur Neugierde. „Ich bin Emien, und das ist mein Gefährte, Raton.“ Ich blicke hinüber zu der anderen Gestalt, die so falsch riecht. Sie nickt nur. „Wir wollen herausfinden, ob du wirklich kein Dämon bist.“, erklärt Emien. „Raton kennt sich da aus.“ „Ich bin kein Dämon.“, meine ich nur. Emien antwortet nicht, doch Raton nickt. „Bist du nicht, in der Tat.“, erklärt er. Seine Stimme ist sehr rau, und sehr leise. „Aber du bist auch kein Mensch…“ „Du auch nicht.“, gebe ich zurück. Emiens Augen weiten sich, nervös legt er einen Finger auf die Lippen und blickt nach draussen. Raton hingegen bleibt ganz ruhig. „Wenn du kein Mensch bist, was bist du dann?“, will er wissen. „Ich bin eine Medusa.“, antworte ich. „Ich tue niemandem etwas.“ „Eine Medusa?“, nimmt Emien den Faden wieder auf. Er wirkt ruhiger, doch ich kann seine Nervosität immer noch riechen. „Von so einem Wesen habe ich noch nie gehört.“ „Es gibt auch nicht mehr viele.“, antworte ich. „Darf ich jetzt gehen? Ich will wirklich niemandem etwas tun.“ „Ich glaube dir ja.“, meint Emien und tritt etwas näher heran, seine Neugierde gewinnt wieder die Überhand. „Aber wir werden die Dorfbewohner davon überzeugen müssen, und das kann dauern… Sie glauben, du seist ein Wesen der Cantata Mortis.“ „Was?“, rufe ich auf. „Nein! Ich kämpfe gegen die Cantata Mortis. Ich gehöre zu den Elementkriegern!“ „Zu den…“, wiederholt Emien überrascht. „Dann… dann kennst du Lacrima?“ „Ja.“ Jetzt ist es an mir, überrascht zu sein. Wieso, kennst du sie auch?“ „Äh…“, macht Emien nur und läuft rot an, im Licht der Fackel sieht es aus, als würde er glühen. „Also…“ „Wir kennen Lacrima.“, antwortet Raton an seiner Stelle. „Aber sie kennt uns nicht.“ „Verstehe ich nicht.“, meine ich nur. „Wir hatten während der Schlacht gegen Sanctorion mit ihr zu tun.“ „Aber dann kennt sie euch doch.“ „Nein… sagen wir es so: Sie kennt uns, aber sie würde uns nicht erkennen.“ Ich seufze, denn diese Aussage hilft mir nicht wirklich weiter. „Nun ja, könnt ihr mir dann hier raushelfen? Ich muss dringend zurück zu Lacrima.“ „Wir werden es versuchen.“, meint Emien und klopft fahrig gegen die Zelltür. Seit ich Lacrima erwähnt habe, riecht er ganz kribbelig… anscheinend geht es um etwas, das ihm peinlich ist. Der Mann draussen öffnet die Tür wieder, und Emien schlüpft rasch hindurch. Raton zögert noch etwas. „Ich wäre dir sehr verbunden, wenn du mein kleines Geheimnis für dich behältst.“, meint er dann und verschwindet ebenfalls. Zurück bleibt nur der schale Rauchgeruch, der meine Zunge belegt wie dicker Nebel.
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Hobbylosehexe
Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(8/13/2013 6:40:53 PM)Erster Post seit eeewing, sorry Leute hatte einfach zu viel um die Ohren Felina: Das Erste was mir auffällt, als ich aufwache, ist dieser seltsame Geruch. Irgendetwas stimmt hier nicht. Ich blinzle, strecke meine Pfoten aus und wölbe meinen Rücken bis er angenehm knackst. Erst als ich um mich schaue erkenne ich dass die Gasse menschenleer ist. Seltsam, als ich hier in der Marktgasse eingeschlafen bin wimmelte es hier doch nur so von Leuten. Wo sind sie nur alle hin? Ein Geräusch über mir lässt mich zusammenzucken, es klingt als wäre jemand auf dem Dach. Ich schaue hoch und will rufen ob jemand da ist, als ich bemerke, dass ich ja noch immer meiner Maugestalt bin. Ich habe mir angewöhnt in Luchsgestalt zu schlafen, denn so brauche ich keine Herberge und falle auch nicht auf, zumindest nicht wen n ich mich gut genug verstecke. Kurz darauf bin ich wieder in meiner gewöhnlichen Gestalt und schlüpfe in einer Türnische in meine Sachen. Ich nehme meinen Bogen und schultere meinen Köcher, bevor ich wieder aus meinem Versteck schlüpfe und mich vorsichtig umschaue. Die Geschäfte sind alle geschlossen und die Fensterläden verbarrikadiert. Kein Geräusch ist mehr zu hören und es liegt eine seltsame Anspannung in der Luft. Was ist nur passiert?
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ItashaOtaku
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(8/13/2013 8:05:48 PM)Dimir Harasa lässt sich zu Boden sinken und trinkt vom herabtropfenden Wasser. Sie muss recht erschöpft sein. Arachne gibt sie auch einen Schluck von dem Wasser. Dann gibt Harasa uns einige Brotkrümel und im gleichen Moment realisiere ich, dass ich seit den Beeren nichts mehr gegessen hatte. Wir nehmen die Brotkrümel und naschen sie auf. Aus den Augenwinkeln erkenne ich, dass Harasa mit Arachne auf den Schultern weiterläuft. Wir wollen gerade weitergehen, als zwanzig Meter vor mir die Höhle einstürzt. Mist, jetzt bin ich von den beiden abgeschnitten. Ich werde einen anderen Weg finden müssen, denn bei diesen Steinen ist es schwierig, durchzukommen. Bevor wir uns auf den Rückweg machen, legen wir uns noch etwas hin, um weitere Energie aufzutanken.
- Alinea
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(8/13/2013 8:16:30 PM)Xashibel Die Atmosphäre ist schon ungewohnt… normalerweise ist die Marktgasse Tag und Nacht belebt, aber jetzt ist sie menschenleer. Die ganze Stadt wirkt verlassen. Aber die Stände sind noch offen, die Waren liegen noch in den Auslagen, der Geruch der frischen Brote vom Bäcker liegt noch in der Luft… als würden die Geister der Bewohner deren Leben für sie fortführen. Ich seufze. Bald wird eine Schlacht über die Stadt hereinbrechen, und ich will gar nicht wissen, wie sie danach aussieht. Die Königsritter lassen auf sich warten – oder vielleicht ist es die Anspannung, die Sekunden zu Minuten werden lässt. Ich sollte zusehen, dass ich meine Euphorie wieder erlange… Hey, was ist denn das? Eine einsame Gestalt wandert über die Strasse unter mir. Ich beuge mich etwas vor. Vielleicht ein Bewohner, der bei der Evakuierung übersehen wurde… hm, doch er ist bewaffnet. Mit einem Bogen. Warte mal, das ist ja ein Mädchen. Und diese katzenhafte Gangart kommt mir bekannt vor… „Felina!“, rufe ich und schwinge mich als Möwe vom Dach. Stimmt, sie ist auch noch in der Stadt – wie konnte ich das nur vergessen! „Hey, Felina!“, rufe ich wieder, sobald ich gelandet bin, und schliesse sie in die Arme. „Schön, dich wiederzusehen.“ „Oh, ähm, hallo.“, meint Felina überrascht. „Lange nicht mehr gesehen.“ „Ja, nicht?“, erwidere ich und besinne mich dann. „Äh, jetzt ist vielleicht nicht der beste Zeitpunkt für lange Gespräche. Die Stadt steht kurz vor einer Schlacht.“ „Ich dachte mir schon, dass so etwas ansteht.“, antwortet sie nur. „Was ist passiert, wo kann ich helfen?“ „Der Streit zwischen Clanrittern und Königsrittern ist etwas eskaliert.“, erkläre ich. „Letztere wollen demnächst die Kreuzhalle angreifen. Äh…“ Ich überlege kurz. „Hier sind ich und Markus, ich fürchte, da kannst du nicht mehr viel helfen. Aber vor der Kreuzhalle solltest du Alexander und Lacrima treffen, die wissen bestimmt etwas für dich.“ „Dann mach ich mich gleich auf den Weg. Wir haben bestimmt keine Zeit zu verlieren.“ „Allerdings…“, murmle ich, doch Felina ist schon davongerannt. In Katzengestalt hetzt sie die Strasse hinunter, ihre Sachen zwischen die Zähne geklemmt. Ich erhebe mich wieder aufs Dach, etwas schräg gegenüber von Markus, und warte… Lange warte ich nicht mehr. Kaum zwei Minuten später schallt der Klang eines Horns durch die Stadt, und kurz darauf hört man die Schritte der Königsritter wie Schläge einer gigantischen Trommel. Es hat begonnen! Markus versteckt sich hinter dem Dachgiebel, und ich tue es ihm nach. Jetzt müssen wir den richtigen Moment abpassen, damit wir im Überraschungsmoment so viele wie möglich erwischen. Der Wind zittert aufgeregt, auch er fühlt die Spannung. Ich werde das Zeichen geben, denn mich erreichen die Truppen zuletzt. Sie kommen schnell voran, schon haben sie das Haus überholt, auf dem sich Markus versteckt. Und jetzt sind sie bei mir. Ich stecke das Ding in meinen Mund, das Alexander mir gegeben hat. „Trillerpfeife“ hat er es genannt, wenn ich puste, macht es einen lauten Ton. Das ist Markus’ Signal. Jetzt sind die vordersten Soldaten gerade noch so in meiner Reichweite. Ich puste, so fest ich kann, und das Pfeifgeräusch hallt durch die Strasse, über das Trommeln der Schritte hinweg. Dann hechte ich über den Giebel und strecke meine Waffen in den Wind. Die Klingen strecken sich bis hinunter auf die Strasse, drängen zwischen die Soldaten und schneiden Schneisen in ihre Reihen. Die, die Glück haben, werden umgestossen – die anderen werden zerschnitten, sie sind tot, bevor sie überhaupt merken, was geschehen ist. Eine Explosion erschüttert die Strasse, und noch eine – Markus hat begonnen, zu schiessen. Ich blicke zu ihm hinüber. Er hält in jeder Hand eine Armbrust und schiesst abwechselnd mit der linken und der rechten. Wo der Bolzen einschlägt, entsteht eine flammende Explosion, die die Königsritter von den Füssen reisst. Das hat es also mit Johanna auf sich! Ich konzentriere mich wieder auf meinen Teil der Strasse. Die Ritter haben sich mittlerweile aufgerappelt, einige haben ihre Bogen gezückt und zielen auf mich. Zeit für den Wind. Hinter den Giebel geduckt beginne ich zu summen, während Pfeile über mich hinwegsirren. Der Wind stürmt sofort los, aufgeregt wie ein kleines Kind, und pustet durch die Strasse. „Tanzen, tanzen!“ „Tanz für mich!“, fordere ich ihn auf, dann erhebe ich mich wieder. Böen schlagen von links und rechts durch die Strasse, unmöglich, jetzt mit einem Bogen zu zielen. Johanna allerdings hat weniger Probleme… Markus braucht nicht so genau zu zielen, denn zum Einen sind da viele Ziele, und zum anderen braucht er dank der Explosion auch nicht ganz genau zu treffen. Die ideale Waffe für diese Bedingungen. Noch immer zischen Pfeile durch die Luft, doch der Wind lenkt sie weg von ihrem Ziel. Ich zücke wieder die Windklingen, doch in der Gasse befinden sich fast keine Königsritter mehr. Das war zu erwarten – sie weichen in die Gassen aus und versuchen, ums zu umgehen. Als Vogel setze ich über die Strasse hinter mir hinweg, umbemerkt von den Bogenschützen, und gehe dann erneut zum Angriff über. Auf dem Dach, auf dem ich eben war, tauchen zwei verwirrte Königsritter auf. Tja, zu spät – ich stosse meine Klingen nach ihnen, und schon fallen sie herunter, tot. Die Strassen sind wieder leer, vermutlich verstecken sich die Ritter an der Hauswand, wo ich mit meinen Klingen nicht hingelange. Ich wechsle wieder das Dach, jetzt kann ich sie erreichen. Sie sehen mich, ducken sich, doch ich erwische zwei von ihnen. Markus’ Explosionen kommen näher. Die Königsritter verteilen sich jetzt immer mehr auf die Gassen, irgendwann können wir hier nicht mehr viel ausrichten, aber noch gibt es genug zu tun. Ich wechsle wieder auf ein Dach an der Marktgasse, zwei Pfeile sausen nur knapp an mir vorbei. Sie haben entdeckt, dass ich mich verwandeln kann! Hinter mir explodiert etwas, und ein Königsritter stürzt neben mir zu Boden. Er muss auf das Dach geklettert sein, und Markus hat ihn ausgeschaltet. Ich sollte besser aufpassen! Ich wende mich wieder zur Hauptstrasse und sehe noch, wie Markus über die Dächer davonrennt. Auf seiner Strassenseite sind die Häuser nur durch schmale Gassen getrennt, über die er springen kann. Langsam wird es schwierig, noch mehr Ritter zu finden. Ich springe ein Dach weiter – wir bewegen uns langsam auf die Kreuzhalle zu, nach etwa drei weiteren Dächern sollten wir den Raphaelplatz erreichen. Die Königsritter bewegen sich nur noch den Wänden entlang, sodass ich oft meinen Standort wechseln muss, um sie zu erreichen. „Tanz, Wind…“, flüstere ich und nehme die Melodie wieder auf. Wenn ich das Dach wechsle, bin ich angreifbar. Doch viel turbulenter kann ich den Wind nicht mehr machen, sonst kann ich nicht mehr fliegen. Ich schwinge mich in die Luft, und wie erwartet sirren Pfeile an mir vorbei – und ein Armbrustbolzen. Asche, damit habe ich nicht gerechnet! Armbrüste sind dem Wind gegenüber wesentlich weniger anfällig… Mit gezückten Klingen halte ich nach dem Schützen Ausschau, kann ihn aber nicht entdecken. Er muss sich unter dem Dach verstecken, auf dem ich gerade stehe. Das heisst, ich kann es nicht riskieren, zu fliegen… Zumindest nicht hier. Ich gehe zur anderen Seite des Dachs und setze dort über – unbehelligt, hier hinten ist niemand. Dann mache ich einen Umweg zu dem Dach, von dem aus ich den Armbrustschützen erreichen können sollte. Die Ritter sind schon längst weg, als ich dort ankomme. Sie müssen die Gelegenheit genutzt haben, um zum Platz zu gehen. Verärgert setze ich wieder über zum anderen Dach, als mich ein Armbrustbolzen in den linken Flügel trifft. Asche, Asche, verfluchte kalte Asche! Sie haben einfach die Strassenseite gewechselt! Schmerz durchzuckt mich bis zur Schulter und ich trudle zu Boden. Im Fallen wechsle ich zu meiner Gestalt, hebe die rechte Klinge und mache mich auf den Aufprall gefasst. Ich schaffe es, auf den Füssen zu landen, und stosse die rechte Klinge gegen einen Ritter. Er wird in der Mitte durchtrennt, doch hier stehen noch vier andere. Kniend, die linke Hand zwischen Bein und Hüfte geklemmt, stosse ich mit meiner Klinge nach ihnen. Doch der Hieb ist schräg, zwei der Ritter werden umgestossen, einer weicht aus. Mit gezogenem Schwert kommt er auf mich zu. Ich stülpe die Windklinge über seinen Kopf und verkleinere sie, sodass er abgetrennt wird. Dann lasse ich sie rasch grösser werden. Einer der anderen Ritter hat sich bereits wieder aufgerappelt, doch er lässt sich rechtzeitig nach hinten fallen. Der andere liegt noch immer, vermutlich ist er verletzt. Ich kümmere mich nicht weiter um sie und renne davon. Der Bolzen hat meine Hand durchbohrt, ich kann zwar kämpfen, aber ich komme nicht mehr auf die Dächer. Ich muss so schnell wie möglich zum Raphael-Platz.
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Ryokina
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(8/13/2013 8:49:22 PM)Ryokina Als ich aufwache fühle ich mich schon etwas kräftiger. Gestärkt von gestern nehme ich Arachne wieder auf den Rücken und laufe los. Zu mittag hören die Kristalle auf und ich entdecke weiter hinten ein helles Licht. Erfreut laufe ich darauf zu. Als ich endlich rauskomme sehe ich ein Stadttor. Ich laufe erschöpft darauf zu und will gerade durch, als die Wachen uns den Weg versperren. „Wer bist du?“, meint eine mürrisch. „Ich heiße Ryokina und bin eine der Elementkriegerinnen also lass mich durch“, antworte ich schnippisch. Das klingt wahrscheinlich nicht sehr glaubwürdig. Nach den vielen Tagen im Geheimgang müssen wir sehr verdreckt sein und unsere Kleidung ist teilweise zerfetzt, von Steinen an denen ich hängen geblieben bin. Die Wache zögert erst, aber lässt mich dann doch durch. Ich gehe in eine der Gassen in denen viel los ist und setze mich auf den Boden an der Seite. Dann schreibe ich in die Erde „Ich und meine kleine Schwester bitten um Essen, Geld und Unterkunft“. Das Arachne nicht meine kleine Schwester ist, muss ja nicht jeder wissen. Ich forme meine Hände zu Schalen und sitze dort mit gesenktem Kopf eine Weile. Als ich meinen Kopf kurz hebe, um meine Halsmuskeln zu lockern wirft mir gerade ein Mann ein wenig Geld in die Hand der wie ein Arzt aussieht. Ich spreche ihn an, als er gerade gehen will. „Entschuldigung, Sir? Meine Schwester hier hat ein Platzwunde und sie sehen aus als wären sie Arzt…“ Ein Lächeln erscheint auf seinem Gesicht. Er willigt ein sie zu untersuchen und begutachtet ihren Hinterkopf. „Die Wunde ist groß, das muss genäht werden.“, meint er, „wenn du nichts dagegen hast würde ich sie gerne mit auf meine Station nehmen.“ Ich nicke und folge ihm zu einem kleinen Haus. Er näht sie und dann gehe ich mit ihr wieder hinaus. In der Nähe setze ich mich wieder und beginne zu betteln. Als es Abend ist und ich schon langsam müde werde kommen immer weniger Leute vorbei, die mir Geld geben. Im Moment läuft gerade niemand vorbei. Plötzlich höre ich eine Stimme. „Hallo“, meint jemand. Ich schaue mich überrascht um, aber entdecke niemanden. Als ich nach rechts schaue löst sich aber plötzlich ein Schatten von der Wand. Überrascht und überrumpelt starre ich den Mann an. Ich habe ihn gar nicht kommen gehört. „Ich sehe ihr braucht eine Unterkunft“, meint er schlicht und freundlich. Der Mann ist mir mit seinem tarnfarbenem Umhang schon fast unheimlich. Ich willige dennoch ein. Da ich schon so müde bin, ist es schwer Arachne hochzunehmen. Der Mann nimmt sie einfach mit einem kraftvollen Schwung auf den Rücken. Für seine hochgewachsene, schlanke Figur ist er ziemlich stark. Er führt mich eine Straße hinaus aus der Stadt, während wir uns unterhalten. Nach einer Weile wird es zwischen uns wieder leise. Plötzlich sagt er „Ihr seid keine Geschwister.“ Verwundert schaue ich ihn an, aber er liefert mir weiterhin keine Erklärung. Was hatte ich denn als letztes gesagt? Lediglich wie wir heißen… Nach einer Weile kommen wir bei einer kleinen in den Berg gebaute Höhle an. „Hier ist die Waldläufer-Unterkunft für Waldläufer auf Durchreise“, meint er tonlos. Er ist also ein Waldläufer. Als ich in die Höhle komme sehe ich einen kleinen Tisch mit 2 Stühlen, einen Ofen und zwei Schlaffelle. Ich lege mich hin und denke nach. Was ist ein Waldläufer? Ich glaube mein Vater hat mal davon erzählt. „Das sind Boten des Königs, die überall herumlaufen. Manche meinen sie seien Zauberer, wegen ihren Fähigkeiten sich zu tarnen. Mehr weiß ich nicht über sie“, meinte er immer. Es ist nicht viel aber für mich genug Information. Mit einem guten Gewissen, dass der Waldläufer nichts Böses will schlafe ich ein.
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(8/13/2013 8:55:15 PM)Kreck Ich liege in einem Haufen von Gold und Silber und wälze mich darin. Werfe es durch die Luft und bade förmlich darin. Dann weckt mich ein Krachen. Fast wie ein Einbruch durch ein Fenster. Hoffentlich ist das nur ein ...äh "Etwas".... Vorsichtig schaue ich mich nach links und rechts um. Nichts was ich sehe aber ich höre etwas: "Legt die Fässer überall hin, verteilt sie gut." Klingt nicht gut....ganz und garnicht. Vorsichtig und schnell verstecke ich mich hinter der Bank und schaue darüber durch den Saal. Zwei Typen kommen aus der Ecke hervor und tragen ein paar kleine Kisten und Fässer mit sich. Die wollen das hier in die Luft jagen? Oh man, wäre ich doch lieber draußen geblieben....eine Weile versteck ich mich hier noch. Ich wag es nicht mich hier aus meinem Versteck zu bewegen. Draußen kracht es schon ordentlich. Durch eine Explsoion schrecke ich auf und stoße mich an der Bank. Verdammt! "Hey!" flüstert einer. "Sieh nach was das war los!" befiehlt er einem. Daraufhin höre ich langsame Schritte die auf mich zukommen. Durch mein Element verstecke ich mich im Schatten und verschwinde von dort. "Da ist nichts..." höre ich hinter mir. "Kuck besser nach, das war nicht "Nichts"!" Während der eine sucht laufe ich durch die Kirche und sammle ein paar der Kisten mit dem Sprengpulver ein und stelle sie leise hinter dem Typen der so gerne Befehle gibt. "Hier ist nichts. Lass uns schnell verschwinden." "Grrr, schad ich dachte ich könnte wengistens einen töten...." er dreht sich und stolpert direkt über die Fässer. "Was soll das?!" er kann kaum noch flüstern dabei. "Häää?" macht nur der andere. "Macht das Zeug hier wieder weg." "Das hab ich doch eben alles verteilt?" er staunt nicht schlecht. "Machs nochmal schnell! Ich werd hier aufpassen." Daraufhin packt der eine die paar Kisten zusammen und verteilt neu. Ich hab das ganze von weiter hinten beobachtet. Der Typ der jetzt wache schiebt im Saal, den nehm ich mir jetzt besser vor. Im Schutze des Schattens tippe ich ihm auf die rechte Schulter. Er zuckt zusammen dreht sich um und zieht dabei sein Schwert. "Hey!" brüllt er. Der andere kommt angerannt. "Was ist?" Doch der kuckt nur entgeistert umher. "Ähh...nichts. Mach weiter." Der eine verschwindet und der andere wandert jetzt durch den Saal und umdreht sich ab und zu dabei. Ich lasse nun eine Schattengestalt vorne am Saal erscheinen. Als er sich wieder dreht und sie sieht wirft er sofort ein Messer danach und die Gestalt fällt in sich zusammen. Er kuckt nur verdutzt rein. "Scheiße!" höre ich leise von ihm. "Komm! Schnell, komm!" brüllt er. Der andere der die Fässer verteilen soll eilt zu ihm. "Hier geht was nicht mit rechten Dingen zu!" "Was meinst du?" will der wissen. "Magie, oder so ein Unfug." "Magie? Was redest....? Pass auf wir wurden zu gut ausgebildet das hier ist ein Kinderspiel mit guter Bezahlung! Bleib ruhig man!" "Hier spukt es! Verdammt nochmal!" "Das bildest du dir ein, das ist ne gottverdammte Kirche! Wenn du willst bleib ich hier und du verteilst du Fässer. Los!" Jetzt geht der eine und der andere bleibt. "Schwachsinn." murmelt er. "Es spukt!" ahmt er ihn nach und hebt die Hände. Also nochmal das gleiche Spiel. Mit einer Schattenhand packe ich ihm am bein durch den Ruck der Zugs fällt er auf die Schnauze und ich zieh ihn in die Bänke rein dann lass ich wieder los. Komplett verspukt schaut er rein als er wieder aus dem Bänken auftaucht. "Waa..." dann wühlt er in seinen Taschen rum und holt eine Mechanik raus. Er betätigt einige Dinge daran und abrupt wird es strahlend hell. Schnell suche ich mir schutzt hinter einer Säule. "Das ist jetzt blöd." denk ich mir nur.
Faal sosin se laas!
Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(8/13/2013 9:38:47 PM)Chera „Da kommen sie“ grinse ich und sehe mich zu rin um. Die hat schon ihre pistolen parat. auf der Strasse vom hafen her taucen die ersten Königsritter auf, mit in der untergehenden Sonne glitzernen rüstungen, und ahnen nichts von uns….. „Machen wir uns bereit“ meint Rin, und schliesst ihre augen. Wir befinden uns eigentlich auf erdigem grund, aber sie meint, es sei genug Sand im boden. Dann kanns ja losgehn. Ich glaube die Erde zittern zu spüren, und dann tut sich langsam eine schneise auf. Der sand rutscht langsam zur seite und bildet Deiche, während der kanal in der Mitte immer tiefer wird. bald versperren die deiche die sicht, doch ich dann das Wasser fühlen, das durch den Kanal fliesst. „los, wir verpassen noch alles!“, ruft Rin, und rennt auf die Deiche. Von hier aus haben wir eine grossartige Aussicht auf die herannahenden Ritter. sie haben uns fast erreicht, und müssten eigentlich gesehen haben, dass sich hier etwas tut. „Gleich sind dsie da!“ rin lässt noch einen Kanal entstehen, hinter ein paar häusern durch zum Platz vor der krezhalle. Den brauchen wir später, jetzt haben wir erst mal hier zu tun. Ich ziehe zwei messer raus, eins in jede hand, und auch Rin ist jetzt kampfbereit. die Königsfutzis kommen! Wir warten, bis sie genau vor uns sind. dann eröffnet Rin das feuer, sie kann die Sandkugeln, die ihre pistolen verschiessen, trennen, um eine grössere Fläche abzudecken. die Kugeln verlierne aber an durchschlagskraft, deshalb prallen viele an den rüstungen ab. Zeit einzugreifen. ich werfe meine beiden Messer, und ziele jeweils auf die Kehle, denn die wird von der rüstung nicht geschützt. Zack, zack, zwei weniger ^-^ Jetzt fangen die Königsritter an uns mit pfeilen zu beschiessen. Gut, dann holen wir mal das schwere geschütz raus. Rin hält ihre Pistolen aneinander, und sie verschmelzen zu einer bazooka. Ich konzentriere mich auf das wasser im Kanal hinter uns, lasse eine grosse flutwelle entstehen und spüle die ritter von den füssen. jetzt kann rin in aller Ruhe zielen. Bam, bam, bam, voll auf die Rübe XD „Mann, ich hab viel zu lang nicht mehr gekämpft..“, meint Rin in einer pause zwischen den Schüssen. „Ich doch auch nicht.“, antworte ich und lasse Wassersphären entstehen, die ich auf die Ritter schiesse. sie versuchen uns auszuweichen, doch zwischen den häuserne ggenüber ist nicht viel Platz. „Hey die hauen ab!“, ruft Rin auf einmal und deutet auf eine kreuzung weiter hinten. die restlcihen Truppen nehmen einen umweg, um uns zu umgehen. „Das lassen wir uns nicht gefallen!“, bestimme ich und ziehe eine grosse wassermasse aus dem Kanal. die leite ich zwischen die Strassen. „Jetzt wird gebadet!“ Rin rennt zu einem der häuser, bildet eine sandtreppe und kltetert aufs dach. „Los, spül sie hierher!“ ruft sie mir zu, und ich mache mich an die Arbeit. Ich stürze mich in die flut, die ich gebildet habe und lasse das wasser in meine Lungen strömen. Das sit mein Element! ich lasse mich von der Welle mittragen, als sie durch die gassen strömt, und reisse die Königsritter mit, die mir im Weg sind. Dann spül ich sie bei rin vorbei, und sie schiesst sie mit ihrer sandbazooka ab. Der sand gerät aber ins wasser und bringt mich zum Husten, irgendwann kann ich nicht mehr atmen. aber für eine Runde reichts noch. Neben mir schwimmt ein Pfeil ins wasser. Ha, die Flutwelle ist ein idealer Schutz gegen so was. aber ich sollte aufpassen, dass ich nicht zu nah an die Oberfläche gerate. Ich spüle noch ein paar Köngisfutzis zu rin, dann muss ich das Wasser freilassen, es ist zu sandig. Hustend spucke ich das wasser auf den Boden. „Bääh.“ Rin ruft von ihrem dach runter. „Die meisten sind weggerannt.“ „Dann kommt jetzt teil b unseres Plans.“, antworte ich und laufe zur Sandtreppe um mich auch aufs Dach zu schwingen. Rin baut sandbrücken, damit wir aufs nächste Dach kommen, und so nehmen wir die Verfolgung auf. Bald holen wir die angsthasen ein, und ich treffe zwei mit meinen Messern im nacken. rin bombt wieder los, und bald ist die Strasse leer. Nächste strasse. Das fängt an spass zu machen ^-^
Ich bin immer noch da.
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ItashaOtaku
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(8/13/2013 10:16:11 PM)Doppelpost xD. Sry, ihr.
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(8/13/2013 10:21:54 PM)Dimir Nach einigen Stunden Schlaf wachen wir allmählich auf. Meine Energie ist wiederhergestellt und wir sind voller Elan. Wir wollen Harasa und Ryokina finden und das werden wir auch. Dazu müssen wir uns aber erstmal auf den Rückweg machen. Schon stehen wir auf und wuseln wieder in die entgegengesetzte Richtung, bis wir zur Abzweigug kommen. Hier überlege ich für einen Moment: Wenn ich wieder zurückgehe, wird es schwierig für mich, dahin zu kommen, wo die beiden sind. Wir bewegen uns also in Richtung des Weges, den wir zuvor nicht hinuntergewuselt sind, als wir an die Abzweigung kamen. Dieser Weg ist fast flach, dafür sehr kurvig. Ich ahne schon, dass wir recht viel Zeit brauchen werden, bis wir unten sind. Ich bin gespannt, wo der Weg hinführt.
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(8/15/2013 9:46:43 PM)Xashibel Markus ist mir eine grosse Hilfe – sobald er mich bemerkt hat, hat er begonnen, die Königsritter mit gezielten Explosionen von mir wegzulenken. So schaffe ich es schliesslich auf den Platz, kurz bevor die feindlichen Truppen dort angelangen. Der Wind begrüsst mich schon fröhlich, die offene Fläche gefällt ihm wesentlich besser als die Häuserschluchten. Sogar die grosse Statue von Raphael, die normalerweise im Zentrum des Platzes thront, wurde beiseite geschafft, und gibt den Blick frei auf die Reihen der Clanritter. Mir bleibt nicht viel Zeit, den Verteidigungsring zu bewundern, so imposant er auch wirkt. Jetzt ist Teil Zwei unseres Plans dran. Obwohl meine Hand höllisch schmerzt, gelingt es mir mit Leichtigkeit, den Wind auf seine Kreisbahn zu lenken. Die Melodie wächst kontinuierlich, verstärkt durch die Luftströme, und bald entsteht ein mehrstimmiger Kanon, den ausser mir niemand hören kann… Die Königsritter sind mittlerweile hier, Pfeile zischen durch die Luft, doch der Wind ist jetzt so stark, dass wahrscheinlich nicht einmal ein Armbrustbolzen zu mir durchkäme. Und dann hebe ich ab – Der Wirbelsturm fährt durch die Reihen der Königsritter wie ein wildes Tier und scheucht sie zurück in die Gassen. Ich weiche ebenfalls zurück, lasse sie herankommen – in die Gasse hinein kann ich mit der Windhose nicht. Doch die Ritter zögern. „Damit habt ihr nicht gerechnet, was?“, murmle ich zu mir selbst. Hinter den Gegnern steigen Feuerbälle auf – Explosionen von Markus’ Armbrust. Wir haben sie eingekreist. Jetzt rennen die Ritter auf dem Platz und versuchen, sich so schnell wie möglich zu verteilen. Ich lenke den Wirbelsturm in kleinen Bögen auf sie zu, um möglichst viele zu erwischen, doch sie sind schneller als ich. Wie aufgescheuchte Ameisen stieben sie auseinander, sobald ich mich nähere. Von der strikten Formation, die sie zu Beginn eingehalten hatten, ist nichts mehr zu sehen. Bald tauchen auch auf der Hafenstrasse einzelne Soldaten auf – gegen Hauswände geduckt oder rennend. Auf einem Dach kann ich Rin erkennen, die mit einer Art Schussgerät auf die Ritter zielt. Anscheinend hat sich auch bei ihr und Chera der grösste Teil der Truppe in die Gassen verzogen, um ihren Angriffen auszuweichen. Ich lenke meinen Wirbelsturm auf sie zu, und das Spiel beginnt von vorne. Rin und Chera fangen an, die Königsritter zu mir auf den Platz zu treiben, und ich zerstöre ihre Formation. Hinter mir sirren wieder Pfeile durch die Luft, doch diesmal sind es die Bogenschützen der Clanritter, die schiessen. Die verstreuten Königsritter geben ein leichtes Ziel ab. Die Gegner reagieren sofort und greifen den Verteidigungsring an, doch es sieht nicht aus, als könnten sie viel ausrichten. Ich richte meine Aufmerksamkeit wieder auf die Soldaten, die vom Hafen her kommen. Lacrima Da kommen sie. Markus und Xashibel haben gute Arbeit geleistet, wie es scheint – alles läuft nach Plan. Jetzt wird Xashibel einen Wirbelsturm beschwören, um die Königsritter herumzuscheuchen, und dann schiessen wir. „Bin gespannt, wie diese Technik aussieht.“, murmelt Alexander, der neben mir steht. Wir befinden uns auf der Treppe zur Kreuzhalle, direkt hinter dem Verteidigungsring. „Du wirst nicht enttäuscht sein.“, antworte ich. Xashibel hat zu singen begonnen – leider können wir sie auf diese Entfernung nicht hören, aber wir spüren die Wirkung. Der Wind frischt auf. „Dauert ziemlich lange…“, murmelt Alexander. „Sie braucht noch Übung.“, kommentiere ich. Der Sturm schliesst sich jetzt um Xashibel und hebt sie langsam in die Lüfte. Und schon stürmt sie auf die Königsritter los. Gleich geht’s hier ab. „Nayena.“, flüstere ich, um den heilenden Lichtnebel zu beschwören. Der wird wahrscheinlich bald gebraucht. Ich blicke hoch zur Vulkanöffnung. Noch spendet die Sonne etwas Licht, auch wenn die Stadt schon in Schatten getaucht ist – aber bald wird sie untergehen. „Schiesst!“ Alexanders Befehl unterbricht meine Gedanken. Unsere Bogenschützen reagieren sofort und schicken eine Pfeilsalve zu den verstreuten Königsrittern. „Sie knicken um wie Grashalme im Sturm…“, murmelt Alexander. „Wie können sie sich einbilden, eine Chance gegen uns zu haben?“ „Es sind noch zu wenige…“, antworte ich. „Irgendwo muss noch Verstärkung unterwegs sein.“
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(8/15/2013 9:47:59 PM)Chera „Nehmt das ihr feiglinge!“ Rufe ich den rittern hinterher, die kopflos auf den platz rennen um Rins Kanone zu entgehen. Xashibel und die clanritter erwarten sie schon. das wird ein Gemetzel ^-^ Es sind noch nicht alle auf dem platz, einige verstecken sich noch in den gassen und ein teil der truppe, die wir aufgemischt haben, ist weiter hinten stehengeblieben. Rin schiesst noch immer, sie zielt auf die rücken der Ritter damit sie stürzen und in Xashibels sturm geraten. Dort werden sie hochgerissen und weit über den platz geschleudert. Wheeeeee, hahaha! „Ich geh mal zurück, den rest holen.“, rufe ich rin zu. Sie nickt, ihre zunge hat sie zwischen die lippen geklemmt, weil sie ganz konzentriert zielt. ich steige vom Dach runter, denn ich kann selbst keine Sandbrücken bauen. Na ja ich kann mich auch in den Gassen verteidigen. Zwei querstrassen weiter treffe ich auf den Rest der Königsritter, sie sind am ende des Kanals angelangt. Gut so. Ich versteck mich hinter einem haus, um nicht abgescossen zu werden, während ich mich konzentriere. Das Wasser im Kanal kann ich deutlich spüren, und auch das in den körpern der Ritter… Ich ziehe das wasser aus dem Kanal und lass es sich auf dem Boden verteilen und langsam an den Rittern hochkriechen, fast wie ein tier. Aus der strasse erklingen verwirrte schreie, sie geraten in Panik. Das wasser kriecht weiter an ihnen hoch, bis es ihr Gesicht erreichtund ihnen mund und Nase verschliesst. ich kann förmlich spüren, wie sie panisch um sich schlagen und die Kopfe schütteln um dem Wasser zu entkommen. „Weg hier!!“ ruft einer und ich höre seine schritte durch den Wasserfilm platschen. Er rennt richtung Platz… dummkopf XD Schon tun es ihm die anderen nach, wie von der tarantel gestochen hetzen sie davon. Gut, das wär erledigt. Ich verzieh mich weiter in die gasse, um auf einem Umweg zum platz zurück zu gehen. Bestimmt kann ich irgendwie hinter den häusern durch die Gärten oder so.. ich biege noch zweimal ab, dann lande ich in der Marktgasse, die jetzt wie leergefegt ist. weiter vorn kann ich explosionne von Johanna sehn. Hm, hier komm ich auch nicht durch, aber vielleicht noch weiter hinten? Ich überquere die strasse. Hm, ich bin ziemlich vom weg abgekommen, da hinten ist schon der Trainingsplatz. Da haben sich die Königsritter versammelt… hä? Aber wieso sitzen da immer noch welche rum? Ich ducke mich an eine hauswand und schleiche etwas näher. Tatsächlich, da ist noch eine ganze armee, bestimmt zweihundert leute oder mehr. die haben noch verstärkung! Wenn wir den plan weiter durchführen, kommen die später ungehindert auf den platz. ich muss die anderen warnen! Vor einem haus find ich ein Fass, mit dem ich aufs Dach komme. Auf dieser strassenseite sind die Häuser aneinander gebaut. So schnell ich kann, setze ich über die dächer hinweg.
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(8/15/2013 9:48:59 PM)Xashibel Jetzt, wo sich Clan- und Königsritter langsam vermischen, kann ich vom Sturm aus nicht mehr viel tun. Trotzdem halte ich ihn noch etwas aufrecht, für den Fall, dass noch Truppen aus dem Clanquartier erscheinen. Eigentlich haben wir damit gerechnet. Markus kann auf seinem Dach wenigstens noch etwas ausrichten – er hat eine Johanna mit normalen Bolzen geladen und schiesst damit gezielt Königsritter ab. Ich hingegen kann nur grossflächig angreifen. Lacrima hat mich gebeten, nicht in den Nahkampf zu gehen, weil ich mit meiner Waffe noch nicht umgehen kann. Dabei sind die Windklingen nicht meine einzige Waffe… ich wurde mein Leben lang für den Kampf ausgebildet, irgendwas werde ich ja wohl tun können. Verletzte Hand hin oder her. Und ausserdem hat Lacrima ohnehin Nayena über den hinteren Teil des Platzes gebreitet, wenn ich da hingelange, ist dieses Problem auch weg. Langsam lasse ich den Sturm in sich zusammenfallen, sodass ich sanft zu Boden gleite. Kurz vor dem Aufsetzen wechsle ich zur Katzengestalt – meine linke Pfote protestiert heftig, sobald ich darauf stehe. Hinkend gehe ich am Rand des Platzes bis zum Verteidigungsring und quetsche mich zwischen den Beinen der Clanritter hindurch. Nayena umhüllt mich bereits, doch die Pfote heilt nur langsam… wahrscheinlich, weil der Nebel so grossflächig verteilt ist. Dennoch kann ich nach einer Minute wieder darauf stehen. Jetzt bin ich kampfbereit!
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(8/16/2013 7:59:44 PM) Kreck "Hier ist nichts..." höre ich den Mann reden. Ich bin immer noch im Schatten der Säule und somit sicher. Aber was jetzt? Ich kann kaum noch etwas machen. Das Licht ist zu stark. Vielleicht kann ich es zerstören? Ich wage es leicht über die Säule hinaus zu blicken. Es ist groß wie ein Brustkorb und...äh pumpt, rotiert und dreht sich. Ich kenn mch nicht aus mit sowas. Flarakra wahrscheinlich schon. Ich zücke ein Wurfmesser. "Damit spiele ich auf Glück..." denke ich mir nur. "Wenn ich einfach draufwerfe..." ende ich den Gedanken. "Ach scheiß drauf!" Ich springe aus der Säule und werfe ein Wurfmesser auf das Gerät. Er trifft aber es leuchtet noch! "Whoa!" macht der Halter des Apparats. Ich zücke noch ein Wurfmesser. "Da ist doch einer! Ha!" Doch ich werfe schon das nächste Messer. Treffer, aber es bringt nichts. "Du willst das zerstören?" grinst er. "Da muss ich dich enttäuschen es ist unzerstörbar!" Er schwindelt. Er legt die Leuchtmaschine auf die Bank und zückt sein Kurzschwert. Ich bemerke das sich sein kompletter vorderer Körper in Schatten hüllt. Das ist die andere Seite des Lichts, es wirft immer Schatten! Ich nutze seinen eignen Schatten und stoße ihn zurück mit ihm. Er fliegt weit gegen den Pult vorne. Ich renne zur Maschine packe sie und schmeiße sie auf den Boden. Es wird wieder dunkel. "Sie ist unzerstörbar?" frage ich ihn. "ich mag keine Lügner..." Doch er scheint noch ziemlich sicher. Er hält sein Kurzschwert imemr noch und rennt in meine Richtung. Ich setze eine kleine Stolperfalle vor seine Füße. Er fällt. "Was?" kommt aus im raus als er sich wieder halb aufrichtet. "Verdammt! Bert!" schreit er. Darauf kommt der andere wieder. "Was ist los?" Schnell verschwinde ich wieder im Schutz der Dunkelheit. "da vorne...." er richtet den FInger auf mich und merkt dann erst wieder das da niemand ist. "Merlon? Was ist los mit dir?" fragt Bert. "Man hier spukt es tatsächlich, verdammt!" "Was ist los? Rede mit mir!" "Hier war so ein Typ mit zurückgekämmten Haaren, der hat mich einfach so in die Ecke gepustet ohne mich zu berühren!" Der andere glaubt ihm irgendwie nicht. Das ändern wir. Ich gehe zu den Bänken und trete gegen eine, schmeiß eine um und an einer kratzt ich mit dem Schwert. Die beiden kucken ziemlich erschrocken. "Ich hab kein Bock mehr ich verschwinde!" stößt Merlon aus. "Sei ruhig! Wir haben eine jahrelange Ausbildung! Denkst du so ein billiger Hokuspokus stoppt uns?" Plötzlich holt der andere auch eine Apparat aus und bevor ich darauf reagieren kontne wird es wieder schrecklich hell. Die beiden fangen an zu grinsen als sie mich sehen. "Ha, ich sags doch nichts als billiger Zauber." Bert packt sein Dolch und Merlon sieht ziemlich sauer aus und holt eine Kriegsaxt. "Können wir nicht reden?" biete ich ihnen an. "Hahaha!" Bert lacht und klopft Merlon mit der flachen handseite auf die Brust. "Er will reden." "Nagut, von mir aus du kannst mit uns reden...." spottet er. "während wir dich zermetzeln." Da läuft Bert schon auf mich los mit dem Dolch nach vorne gerichtet. "Toll...." denk ich mir nur und ziehe mein Schwert vom Rücken. Den ersten Stich kann ich noch parieren dem zweiten muss ich ausweichen und der dritte schreift mich am Bauch. "Hahaha, jämmerlich!" sagt er und springt zurück. "Sieh dir das an, sobald er im kampf ist, ist er jämmerlich kleiner Wurm!" Da lachen die beiden und ich halte mir meine Wunde. Ich hasse es! Ich kann kämpfen...und die..."Hey! Lass mich mal ran." höre ich irgendwoher. Plötzlich trieft schwarzer Dampf aus mir der sich vor mir zu einer Gestalt verfestigt. Es ist der Dämon. Das lachen der beiden Gockel da vorne stoppt abrupt. "Ach du...! Ein Dämon!" brüllt Merlon. Bert kuckt erschrocken, fasst sich aber wieder schnell und versucht ein Schlag zu landen. Doch er gleitet durch wie Butter. "Hey!" meint der Dämon nur gelangweilt. "Das ist nicht nett." darauf packt er ihn. Seine Schuppen am Arm fangen an zu blutrot zu glühen. "Whoa! Lass uns reden Mann!" schreit Bert. "Ha, die Chance hast du vergeigt, mein Bester." da feuert er einen Energiestrahl durch seinen Arm ab der senk recht durch die Decke der Kirche geht. Ein kopfloser Leichnam fliegt runter. Merlon steht wie eingefroren da. "Du!" schallt es durch den Raum. "Du! Wirst jetzt diese Fässer wieder zusammensammeln und abhauen! Verstanden!" brüllt "Das Übel" den armen Kerl an, der darauf den Kopf durchschüttelt und wegläuft um die Fässer zu sammeln. "Jämmerlich diese Menschen heutzutage..." er sieht enttäuscht aus. "Weißt du früher vor fast 500 Jahren, da gab es noch echte Helden, Krieger und Magier die Mut hatten gegen mich zu kämpfen. Natürlich hatte keiner eine Chance...aber immerhin." sprach er und lehnt sich an die nächste Säule. "Du meinst du lebst schon so lange?" frage ich. "Natürlich! Ich sterbe erst wenn ich besiegt werde, so ist das mit unserer Art. Wir leben sozusagen ewig solange es noch diese schmackhaften Erinnerungen gibt." Ich kucke nur ungläubig. "Aber..." fange ich an werde aber von ihm unterbrochen. "Nehmen wir ein Beispiel." er zeigt auf ein Fenster das draußen die Schlacht zeigt. "Du siehst all den Hass die Wut und die Verzweiflung der Menschen. Sowas vergessen nicht viele. Und durch sowas werde ich nur mächtiger." er grinst. "Und sowas wird es für immer geben, das ist die Natur der Menschen. Sie schlachten sich gegenseitig. Warum weiß ich nicht, vielleicht weil jeder sein eigenes Individium als das Wahre sieht. Weil man sie manipulieren kann. Oder weil ihnen langweilig ist." "Leider..." gebe ich nur von mir. "Ich weiß traurig..." und täuscht ein schluchzen vor, lacht darauf aber gleich wieder. "Aber... wie kann es sein? Wie bist du hier ich dachte..." schon wieder werde ich unterbrochen. "ja ja, bla bla. Warum bin ich hier obwohl ich gesagt habe das ich nicht in die menschliche Welt kann. Ich weiß was ich sage und ich lüge nicht. Es ist wie ein Vertrag. Wenn du in Lebensgefahr bist muss ich helfen. Sobald jegliche Gefahr weg ist muss ich zurück. Falls ich es nicht tue, sterbe ich sofort, bla bla bla." "Was ist wenn ich am Alter sterbe?" "Dann bin ich frei. Wäre ja blöd wenn ich auch dabei sterbe was würde es mir bringen dich dann jetzt zu retten?" "Nicht dumm." mein ich dazu. "Ja, ja...." antwortet er lasch. Da tappt auch schon Merlon wieder auf mit den Fässern, kuckt kurz zu uns rüber und verschwindet. "So ich denke das wars." meint der Dämon."Danke..." bedanke ich mich bei ihm. "Ach ich freu mich immer in diese Welt zukommen, begib dich ruhig öfter in Lebensgefahr." War das jetzt nett gemeint? Er verschwindet wieder im Dampf der dann in mich hingesaugt wird. Das war...merkwürdig aber immerhin lebe ich noch. Ich merke auch das dieses Gerät noch da ist. Ich sehe es mir an. Man kann es anscheinend zusammenklappen. Das ist interessant! Aber im Grunde nutzlos für mich und schlage es an der Kante einer Bank kaputt. So jetzt schlaf ich erstmal weiter und rücke die Bänke zusammen um zu schlafen...Gut Nacht.
Faal sosin se laas!
- Alinea
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(8/22/2013 9:34:49 PM)Shékkel Die Nacht ist unendlich lang. Ich kann nicht schlafen, die vielen Gerüche lenken mich ab, vor der Zelle schnarcht irgendjemand furchtbar laut und ich bekomme den Nachgeschmack des Dämons nicht von meiner Zunge. Er riecht so unmenschlich, dass man beinahe Angst bekommt, doch eigentlich will er mir ja helfen. Ich mache ein Spiel daraus, ein kleines Steinchen über den Boden zu werfen und dann anhand der Erschütterungen, die es macht, wiederzufinden. Doch bald wird das langweilig. Auf diese Entfernung höre ich den Stein so deutlich, als könnte ich ihn sehen. Irgendwann erklingen Schritte und ich atme auf. Jetzt muss es endlich Morgen sein, und sie bringen mir etwas zu Essen. Oder Emien kommt und holt mich hier raus. Vom Rumsitzen tut mir der Rücken weh. Ich strecke mich kräftig durch… wie schön wäre es jetzt, auf einen Baum zu klettern, zu schwimmen oder einfach nur zu rennen… Die Schritte verstummen und kalter Rauch kriecht durch mein Gefängnis. Raton und Emien sind gekommen! Der Rauch kommt näher, das Schnarchen vor der Zelle verstummt und ein Schlüssel klirrt im Schloss. Dann geht die Tür auf, der Dämon tritt ein – ich kann ihn riechen, doch Schritte spüre ich nicht. Instinktiv weiche ich zurück. „Keine Angst, Medusa.“, versucht Raton, mich zu beruhigen. Seine dunkle Stimme hilft dabei nicht gerade. Ob er meine Angst auch so deutlich riechen kann wie ich? Ein eigentümliches Klacken ertönt und einzelne Funken durchbrechen die Finsternis. Dann flackert ein Feuer auf und durchbricht die Dunkelheit und meine Furcht – und enthüllt die wahre Gestalt des Dämons. „Du siehst ja aus wie eine Fledermaus!“, rufe ich aus. Fledermäuse habe ich in Thomas’ Höhle oft gesehen, manchmal sind sie unter der Decke hindurchgeflogen. Wahrscheinlich hatten sie da einen Ausgang, aber damals wusste ich das nicht… „Psst!“, ermahnt mich Raton. „Komm mit.“ „Okay…“, murmle ich verlegen und folge ihm durch die Tür. Er muss seine Flügel eng an sich pressen, damit er überhaupt durchpasst. Draussen liegt ein Wächter auf einer Bank, reglos. Tot? Nein, er riecht lebendig. Vielleicht bewusstlos, oder er kann sich nicht bewegen, wie Debilitas… Ich wende meinen Kopf von ihm ab und gehe zur Treppe, wo Raton neben Emien auf mich warten. „Kannst du schleichen?“, will dieser sofort wissen. Ich nicke. Ja, schleichen kann ich gut. „Du musst die Stadt so schnell wie möglich verlassen.“, erklärt Emien weiter. Das Licht der Fackel wirft tiefe Schatten auf sein Gesicht. „Zeig dich am besten nicht mehr unter Menschen.“ „Ich hab einen Mantel mit Kapuze.“, werfe ich ein. „Darunter kann ich mich gut verbergen.“ „Nur, wenn die Leute nicht zu genau hinsehen.“, meint Emien skeptisch. „Und selbst dann…“ „Bisher hat es gut funktioniert.“, widerspreche ich. „Sie fällt nicht auf.“, schaltet sich jetzt Raton ein. „Wegen ihrem Geruch.“ „Hö?“, mache ich verwirrt und züngle verlegen. „Ich rieche doch ganz normal…“ „Du riechst fast wie ein Mensch.“, bestätigt der Dämon. „Und doch ist dein Eigengeruch so schwach, dass selbst ich ihn kaum wahrnehmen kann. Das macht dich unauffällig.“ Ich schüttle den Kopf. „Menschen achten doch sowieso nie auf Gerüche.“ „Sie tun es unbewusst.“, erklärt Raton. „Dein Geruch ist ideal für dich. Du kannst dich mitten in einer Menschenmenge verstecken, und wenn du in einer Gruppe unterwegs wärst, würde dich wahrscheinlich niemand gross beachten…“ „Ach…“ Bisher war ich immer in einer Gruppe. Ausser als mich die Pilzinger gefunden haben. Da war ich allein… Ich nicke einmal kräftig. „Gut, ich werde davonschleichen.“ „Gut – wir gehen zuerst.“, bestimmt Emien. „Warte ein paar Minuten, bevor du dich auf den Weg machst.“ „In Ordnung. Danke.“ Die Stadt schläft. Aus einigen Gasthäusern weht noch der schale Geruch von Asche und kalter Suppe, hier und da brennt noch eine einsame Laterne, doch die meisten hat der Wind bereits ausgelöscht. Nichts begleitet mich ausser dem Geschmack von Träumen. Ich sollte mir etwas zu Essen besorgen. Kurz überlege ich, die Früchte von meinem Baum zurückzuholen, aber der liegt in der falschen Richtung. Ich werde stehlen. Im Schatten einer Mauer schleiche ich auf den Eingang zu einem der Gasthäuser zu. Ich kann stehlen. War es nicht genau das, was Thomas mir jahrelang beigebracht hat? Stehlen und töten. Gefährlich sein. Die Türe ist nicht einmal abgeschlossen, sie quietscht nur ein bisschen, als ich sie aufstosse. Schnell wie ein Windhauch verschwinde ich in der Finsternis hinter dem Türspalt, durchquere den leeren Schankraum und halte auf eine Türe zu, hinter der sich wahrscheinlich die Küche verbirgt. Und wo eine Küche ist, ist auch ein Vorratsraum… Ich sehe es ganz klar vor mir: Rechts ist die Feuerstelle mit der Vorrichtung, um den Kessel aufzuhängen, und gleich daneben ein kleiner Tisch, an dem Mama steht und die Karotten in so dünne Scheiben schneidet, dass man beinahe durchsehen kann. Und auf der anderen Seite steht das Regal mit den vielen Töpfen und Tellern und Tassen und direkt daneben ist die Tür – Keuchend halte ich an – fast wäre ich gegen einen Tisch gestossen. Nein, diese Küche sieht ganz falsch aus, der Tisch steht mitten im Raum und das grosse Fenster fehlt… Ich muss heftig den Kopf schütteln, um diese komischen Gedanken loszuwerden. Ich glaube, ich erinnere mich gerade an Zuhause. So deutlich habe ich mich noch nie erinnert. Ausser in Träumen. Ich weiss nur, dass ich früher Haare hatte und dass eine Medusa mich gefunden hat, als ich Gold fangen wollte für meine Mutter. Wie dumm… es waren doch nur Sonnenstrahlen. Seufzend konzentriere ich mich wieder – Da drüben ist eine Falltür, dem Geruch nach verbergen sich darunter die Vorräte. Ich hebe sie ganz vorsichtig an, damit sie nicht quietscht, und dann bin ich auch schon darin verschwunden. Ich habe mich nicht getäuscht: der Duft von Kräutern, Gemüse, Fleisch und Pilzen ist geradezu überwältigend. Doch ich kann mich hier nicht lange aufhalten. Rasch stecke ich ein paar Kartoffeln ein und einen Bund Möhren, dann mache ich mich aus dem Staub.
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Ryokina
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(8/30/2013 7:33:30 PM) Arachne Als ich aufwache, frage ich mich wo ich bin. Ich will mich gerade umschauen als ich Ryokinas Stimme höre. „Du bist wach!“, ruft sie erfreut. Mh… komisch. Ich kann mich gar nicht daran erinnern, was eigentlich passiert ist. Langsam fällt es mir wieder ein. „Die Höhle… sie ist eingestürzt…. Das Gift…“ stottere ich. „Wo sind wir???“ Ich bin plötzlich alarmiert. Was wenn es ein Betäubungsgift war und wir danach entführt wurden? Schnell schaue ich mich um, um sicherzugehen, dass wir in keinem Gefängnis sind. Wir sind in einer kleinen Höhle mit 2 Fellen auf dem Boden. Außer uns ist niemand hier, aber genau dass ist das komische, denn der Tisch ist mit allerlei Essen gedeckt. Woher hat Ryokina das? Doch da entdecke ich eine Silhouette aus dem Augenwinkel. Vorsichtig drehe ich meinen Kopf und sehe genauer hin. Ja. Es ist ein schlaksiger großer Mann der in eine Art Tarnumhang gewickelt ist. Als er sieht, dass ich ihn bemerkt hab lächelt er mich an. „Hallo Arachne. Schön, dass du wach bist. Ich bin Walt. Hast du Hunger?“ Woher… kennt der Typ meinen Namen? Fragend schaue ich Ryokina an. Sie lächelt einfach nur und hält mir eine Hand hin. Ich nehme ihre Hand und stehe auf, aber als ich aufstehe wird mir urplötzlich schwindlig und ich muss mich gegen die Wand lehnen. Als ich mich an den Kopf fasse spüre ich hinten etwas Komisches. (Die Naht) Naja egal. Schwankend tapse ich zu dem Essen und setze mich hin. Ich warte noch bis Walt sitzt und dann falle ich hungrig über das Essen her.
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(8/31/2013 8:58:00 PM)John Ich sitze in meiner Kabine von dem Schiff was uns Frederik so nett überlassen hat. Sehr schmuckhaft hier, eines Königs würdig. Rote "Decken" hängen an den Wänden. Tische, Schränke und Möbel die nicht mal ich definieren kann stehen hier in feinem Holz. Teppich liegt hier auch noch, sieht teuer aus, schade das wir ihn schon mit unseren Schuhen verdreckt haben. Hinter mir zwei große Fenster. Und dann stehen überall noch Kleinigkeiten wie goldene Eier, Schwerter und andere Waffen prunkvoll geschmiedet mit Juwelen. Eigentlich ist es garnicht schlimm das wir nicht mehr so viel Land sehen, seid wir das letzte Mal knapp entkommen sind von Melanathos. Die Königsritter wissen von uns schon dort. Das heißt für uns eine lange Seefahrt mit kurzen Landbesichtungen. Die Tür geht auf, ich dreh mich zu ihr hin. Flinko steht dort. "John ich hab Bedenken." "Aha?" fordere ich ihn auf weiterzuführen. "Die Königsritter sind in unsere Basis marschiert, werden die sich nicht auch verwandeln in....du weißt schon." "Du meinst Echsen?" ich atme ein und blicke ihn an. "Nein, solange sie dort nicht übernachten, es dauert bei dem Gift was noch dort rumschwirrt mindestens eine Woche. Es ist sehr unwahrscheinlich. Und auch wenn...dann haben wir eine deutlich größere Armee als vorher." "Du glaubst sie treten uns bei, wäre es nicht logischer das die Königsritter das für sich nutzen?" "Glaub ich nicht, wie würden die Königsritter darstehen wenn sie Bestien an ihrer Seite haben. Den Bürgern wird das sicherlich nicht gefallen." Ich lehne mich zurück und verschrenke die Arme. "Hm und übrigens wir haben Neues von Claudia sie scheint tatsächlich auf Melanathos zu sein. Wo genau wissen wir noch nicht." "Das ist doch prima! Ich will das ihr auf jedes Schiff achtet was von dort abfährt und überfallt es. Wenn Claudia auf einem ist bringt sie zu mir." "Sind wir jetzt Piraten?" "Nein! Ich pfusche nicht in die Angelegenheiten meiner alten Freunde. Ich sag es nur so: "Holt nur Claudia!" Nehmt sonst nichts mit! Verstanden?" ich seh ihn ernst an. "Klar." da geht er schon wieder. Man, ich hab keine Lust mich mit dem Piratenkönig hier zu streiten, wir sind zwar Kumpels aber wir pfuschen niemals im anderen Gewerbe! Der Rest vergeht er ereignislos. Ich frag mich immer noch was bei Kreck los ist. Man kann ihn verstehen wenn man weiß was ihm passiert ist in der Zeit bei den Roten Bären oder wie die hießen. Doch irgendwann wird er wieder zur Waffe greifen müssen. Er ist wirklich gut darin, und solche Talente sollte man nicht verschwenden!
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(9/1/2013 5:42:09 PM)Xashibel Meine Kampfausbildung ist nichts im Vergleich zu dem hier. Das ist nicht einfach ein Zweikampf zwischen zwei Sirenen. Das ist eine Schlacht, ein Kampf zwischen zwei Truppen, der einem kaum Bewegungsfreiheit lässt. Ich ducke mich, um einem Schwertstreich zu entgehen, und falle den Angreifer dann als Schneewolf an. Er lässt sich nach hinten fallen und ich schnappe nach seiner Kehle, doch bevor ich ihn niederstrecken kann, muss ich dem Streitkolben eines weiteren Königsritters ausweichen, der direkt über meinem Kopf hindurchzischt. Als Itaga stosse ich mein Schwert nach ihm, weiche dem anderen aus, der versucht, mich von unten anzugreifen, und knalle gegen einen Clanritter. Der fällt nach vorn und wäre fast einer Axt zum Opfer gefallen, hätte ich sie ihrem Träger nicht gerade noch aus der Hand geschlagen. Eilig helfe ich dem Clanritter wieder auf die Füsse, um mich dann als Wolf wieder ins Getümmel zu mischen. Erst jetzt bemerke ich, wie wenige kampffähige Gestalten ich eigentlich habe. Neben dem Wolf und Itaga bleiben eigentlich nur John Liey, Boris und Ben. Und Chera, Rin und Markus, die mir vor der Schlacht ihre Gestalten gegeben haben. Lacrima auch, aber sie eignet sich nicht hierfür. Ich knurre, um die Gedanken zu verscheuchen, und konzentriere mich wieder auf die Schlacht. Langsam ebbt der Strom an Gegnern ab, es scheint, als wäre der Kampf bald vorüber. Schön… Lacrima Alles läuft wie am Schnürchen. Die Clanritter sind zwar weniger, aber sie sind allgemein besser ausgebildet als die Truppen des Königs, und die Hilfe der Elementkrieger macht auch einiges wett. Obwohl Xashibel sich anscheinend entschieden hat, mitzukämpfen und den Wirbelsturm zusammenbrechen zu lassen. Trotzdem macht mich etwas misstrauisch. Das war zu leicht. Es ist noch nicht einmal Mitternacht. Neben Markus auf dem Dach erscheint eine Gestalt, die heftig winkt. Chera, soweit ich das im Schimmer der Lichtkugeln, die ich erschaffen habe, erkennen kann. Was macht sie da? Markus legt seine Armbrust zur Seite und hilft Chera, vom Dach zu steigen. Vielleicht nicht die beste Idee, auf diese Art kann er nicht ausweichen. Tatsächlich bemerken es einige Königsritter. Einer nimmt seinen Bogen und zielt.
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(9/1/2013 5:42:51 PM)Chera „Hilf mir bitte mal ich muss sofort zu alexander.“, rufe ich zu markus. Der ist voll konzentriert mit seiner armbrust. die meisten Bogenschützen des königs habens auf ihn abgesehen, sie schiessen von irgendwo mitten im getümmel und sind schwer zu finde.n „Wart kurz…“ macht Markus, schiesst, und steckt nach einem Moment zufrieden die armbrust weg. „Das war der letzte, glaub ich. Aber wir beeilen uns besser.“ Wir gehen zum Rand des dachs und ich nehme Markus’ hand, damit er mich runterlassen kann. Er legt sich flach hiin, um nicht zu rutschen, und nickt mir dann zu. Ich halt mich mit einer hand an der Regenrinne und lass mich dann runter. Markus nickt nochmals, ich lass die Rinne los und baumle jetzt nur noch an seinem Arm, etwa einen meter über dem Boden. Ich lass mich fallen und lande perfekt auf den Füssen. „Danke!“, rufe ich und drehe mich dann sofort um….. und bleibe schockiert stehen. Etwas weiter vorn steht ein Bogenschütze, der Markus bemerkt hat, welcher sich gerade wieder aufrichtet. „Vorsicht!!“, schreie ich, doch zu spät, der pfeil fliegt von der Sehne…… und prallt gegen einn Schild aus licht. Markus schnappt sich sofort seine Johanna und schiesst auf den Schützen, doch er verfehlt. Dafür wird der königsritter kurz abgeleknt. Ich zücke mein letztes messer und ziele auf sein Bein, genau auf die stelle zwischen Knieschutz und beinröhre. Das Messer bohrt sich in sein Fleisch und mit einem lauten schrei geht er zu Boden. Aber er ist noch nicht tot. Mit dem Nahkampfmesser in der hand sprinte ich auf ihn zu, reisse seinen kopf hoch und schneide ihm die Kehle durch. Dann renne ich wieder auf die kreuzhalle zu, wo Alexander und Lacrima irgenwo sein müssen. Im rennen drücke ich auf meinen Fingerring, der die macht hat, alle meine Wrfmesser zurück in den gürtel zu rufen. Mit einem blubbenden Geräusch tauchen sie dort auf. Statt mich mitten durch die kämpfenden zu schlagen, versuche ich, aussen rum zu rennen. Aber es ist nicht so leicht, ich befinde mich hinter den Königsrittern und das ist genau da, wo Rin und markus hinzielen. Auf die Entfernung und bei dem Licht erkennen sie mich nur schwer. ich reisse einen Stopp um einer Sandgranate zu entgehen und drehe mich um, damit mir die sandkörner nicht auch noch die sicht nehmen. Da sehe ich sie: Auf der anderen seite des Platzes, auf der strasse zu den Clanquartieren, steht der zweite Teil der truppen des Königs. Unbeirrt marschieren sie auf das schlachtfeld zu, und anscheinend hat sie noch keiner bemerkt. Alle sind viel zu beschäftigt, und im dunklen sind sie kaum zu sehen! Ich werfe meinen plan über den Haufen und renne auf die gebäude an der Hafenstrasse zu. „RIIIIIIIIIN!“
Ich bin immer noch da.
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(9/1/2013 5:44:15 PM)Lacrima Chera rennt auf das Schlachtfeld und verschwindet hinter den kämpfenden Reihen. Hoffentlich passiert ihr nichts – wenn ich sie nicht sehe, kann ich sie auch nicht retten. Anscheinend versucht sie, durch die gegnerischen Reihen zu kommen. Nur wieso? Hat sie etwas zu sagen? Unverständliche Rufe zerren mich aus meinen Gedanken, und ich richte meinen Blick nach links zu der Strasse, die in die Clanquartiere führt. Die Königsritter bekommen Verstärkung. Um es in Xashibels Worte zu kleiden… Asche! Markus Viele sind nicht mehr übrig von den Speichelleckern des Königs. Schade, so kommt meine Geheimwaffe wohl doch nicht mehr zum Einsatz. Ich lege die eine Johanna beiseite und schnappe mir wieder die andere, bei dem Dauerbetrieb hier laufen sie irgendwann heiss. Ich habe nur noch einen Gurt Bolzen und einen mit Sprengprojektilen, aber das sollte jetzt hoffentlich reichen. Ich spanne den Bolzengurt ein und lasse mir dabei etwas Zeit – ich brauch eine Pause. So dringend werde ich ja nicht mehr gebraucht. Mittlerweile ist es tiefste Nacht. Doch das Schlachtfeld leuchtet hell wie glühende Kohle – überall hängen Lacrimas Lichtkugeln, die Königsritter tragen zum Teil Fackeln und hie und da findet sich ein kleines Feuer, für das ich nicht ganz unverantwortlich war. Die Strassenschlucht hinter mir wirkt dagegen wie ein unendlicher Abgrund. Seufzend stelle ich mich hin, schultere Johanna und blicke durch die Zielvorrichtung. Die weissen Clanmäntel sind gut zu erkennen, die rotbraune Uniform der Königsritter allerdings nicht. Immerhin kann man Freund und Feind gut unterscheiden. Gerade will ich abdrücken, da werde ich geblendet und zucke vor Schreck zurück. Vor mir erscheint eine Lichtfläche. Verdammt, Lacrima! Die Fläche dehnt sich nach vorn aus und spannt einen Bogen zum Dach der Kreuzhalle. Eine Brücke! Anscheinend ist Lacrima der Meinung, ich solle meine Position wechseln. Ich hänge meine beiden Johannas an die Gurten, die ich über den Rücken trage, und sprinte los. Die Brücke bleibt natürlich nicht unbemerkt. Kaum bin ich zwei Schritte gegangen, kann ich hören, wie Pfeile gegen ihre Unterseite prallen. Ich blicke über die Schulter. Die Königsritter klettern auf mein Dach, jetzt, wo ich es nicht mehr verteidigen kann. Zum Glück ist die Brücke breit genug. Ich weiche nach rechts aus und lasse zwei Pfeile an mir vorbeisausen. Doch jetzt bin ich im Schussfeld der Ritter unter mir. Rasch gehe ich wieder zur Brückenmitte. Die Königsritter folgen mir. Einer zückt sein Kurzschwert, als wolle er es nach mir werfen. Verdammt! Eilig fummle ich ein Reagenzglas aus meiner Hosentasche und werfe es nach hinten. Es bleibt keine Zeit, die Explosion zu bewundern – weiter hinten steht noch ein Bogenschütze, der muss es überlebt haben. Ich blicke erst wieder zurück, als ich hinter mir einen Schrei höre. Die Brücke beginnt, sich hinter mir aufzulösen! Die Kante kommt immer näher, der Schütze ist bereits heruntergefallen. Ich nehme die Beine in die Hand, auch wenn ich annehme, dass Lacrima die Sache im Griff hat. Kurz darauf gelange ich zum Dach der Kreuzhalle, klettere zur Spitze und blicke mich um. Donnerwetter, keine schlechte Aussicht. Die Strasse zu den Clanquartieren ist von Lacrimas Licht hell erleuchtet, und jetzt sehe ich, wieso sie mich hierherbeordert hat. Na, dann wollen wir mal. Lacrima „Lacrima? Was ist los?“ Ich kenne die Stimme nicht, doch sie klingt sehr besorgt. Bin wahrscheinlich umgekippt. „Lichtelfe? Ist etwas passiert?“ Ich will die tanzenden Lichter vor meinen Augen verscheuchen, doch meine Hand zittert nur. Mist, hoffentlich habe ich Markus jetzt nicht abstürzen lassen. Es gelingt mir, zu blinzeln, und langsam verschwinden die tanzenden Punkte und geben mir die Sicht auf ein paar besorgte Clanritter frei. „Mir geht’s gut.“, murmle ich. „Hab mich etwas überanstrengt.“ Langsam setze ich mich auf. Die Brücke war eigentlich kein Problem, bis ich sie auf einer Seite vom Dach lösen musste. Dann musste ich Markus’ Gewicht selbst tragen, und das hat mir wohl den Rest gegeben. Mein Kopf pocht etwas, aber zu meiner Erleichterung sehe ich, dass meine Festbeleuchtung nicht abgelöscht ist. Gut, das langwierige Training hat sich gelohnt – ich kann meine Strukturen bis in die Bewusstlosigkeit hinein erhalten. Aber wo ist Markus? Ich kann von hier aus nicht aufs Dach der Kreuzhalle sehen, also bleibt mir nur, zu hoffen. Xashibel „Da kommt Verstärkung!“, ruft irgendjemand. „Verstärkung für die Königsritter!“ Hastig sehe ich mich um, doch von hier aus habe ich keine Chance, etwas zu sehen. „Von wo?“, rufe ich mit Itagas Stimme, doch Antwort erhalte ich keine. Ich ducke mich unter einem Schwert durch, ein anderer Clanritter stösst meinem Angreifer das Schwert in die Brust. Dankbar nicke ich ihm zu. Ich bin völlig erschöpft, habe mich selbst überschätzt. „Zur Clanstrasse!“, hallt ein Befehl über den Platz und ich glaube, Alexanders Stimme zu erkennen. „Clanritter zur Clanstrasse! Der Gegner bekommt Verstärkung!“ Ich weiss nicht, wo diese Strasse ist, also folge ich dem Ritter, der mir vorhin geholfen hat. Verstärkung für den Gegner. War das im Plan vorgesehen? Ich stöhne und schlage mir mit der Hand vor die Stirn. Ja, das war vorgesehen! Deswegen sollte ich den Tornado aufrechterhalten! Hier, mitten im Getümmel, habe ich niemals genug Zeit, einen Neuen zu erschaffen. Ich kann nur hoffen, dass Lacrima und Alexander einen Ausweg wissen… Alexander Normalerweise stelle ich den Kodex nicht in Frage, aber im Moment reizt mich nichts so sehr, wie diesen verdammten Verrätern einen Kreuzhieb entgegenzuschleudern. Ob ich sie damit niederstrecke oder mit meinem Schwert – im Endeffekt kommt es auf das Selbe raus. Doch ich beherrsche mich. Statt eines Kreuzhiebs verwende ich eine kleinere Schockwelle, die eine ganze Reihe Königsritter von den Füssen pustet. Die Verstärkung besteht nur aus zwei- oder dreihundert Mann, doch unsere Ritter sind erschöpft und ziemlich angeschlagen. In einer normalen Schlacht würden wir wahrscheinlich sogar verlieren. Der Wirbelsturm, der für solche Fälle vorgesehen war, ist auch verschwunden. Hoffentlich lassen die Elementkrieger sich etwas einfallen. Silberne Pfeile schiessen über unseren Köpfen hinweg und strecken die vordere Reihe der Königsritter nieder. Ein Prismaprojektil? Auch das gehört zu den Techniken, die nicht gegen Menschen verwendet werden dürfen. Wer immer das war – nach der Schlacht wird er sich verantworten müssen. Markus „Aska, Herr des Himmelslichts, höre mein Flehen. Leihe mir deine Gnade und erfülle meine Feinde mit dem Licht des Himmels. PRISMAPROJEKTIL!“ Ich halte meine Hände nach vorne, und Pfeile aus heiligem Licht schiessen daraus, genau auf die Speichellecker zu. Mit meinen Forschungen verstosse ich oft genug gegen Clanregeln, da kommt es auf dieses Mal auch nicht mehr an. Rasch lade ich eine Johanna mit Sprengköpfen. Ich bin jetzt ein Stück weiter weg vom Geschehen und kann nicht genau zielen, aber das hier wird schon seine Wirkung tun. Mit einer Hand halte ich mich an der Fahnenstange, die die Dachspitze ziert, und mit der anderen ziele ich. Diese Spitzdächer sind etwas suboptimal für einen Schützen, und ich will es nicht riskieren, abzurutschen. Doch schliesslich finde ich eine halbwegs bequeme Position, aus der ich gut zielen kann, und schiesse los. Lacrima Alexanders Befehl lässt den Verteidigungsring langsam in sich zusammenbrechen. Alle unsere Ritter rennen zum Eingang der Clanstrasse und lassen die rechte Seite des Platzes praktisch ungeschützt zurück. Die Handvoll Ritter, die dort geblieben sind, kämpfen jetzt gegen eine Übermacht. Immer mehr müssen sich unter Nayenas Mantel zurückziehen. Und ein Teil der Verstärkungstruppe zieht quer über den Platz, auf den geschwächten Teil des Rings zu. „Eyllina!“, rufe ich und lasse die winzigen Lichtklingen erscheinen. Ich bin noch immer erschöpft, aber ausruhen kann ich mich später. Ich lasse Eyllina zum rechten Teil des Rings schweben und dort durch die Truppen der Gegner fahren. Mir bleibt nicht genug Kraft, ihre Rüstungen zu durchstossen, aber dennoch erwischt es einige – im Gesicht, an den Händen, in den Kniekehlen, am Hals. Hunderte kleiner Messerstiche. Die ersten reagieren schon, schützen ihre Hälse mit den Händen und verteilen sich, um der Wolke aus Lichtklingen zu entgehen. Ich teile sie auf, um mehrere auf einmal zu verfolgen, doch je öfter ich das tue, desto schwerer ist Eyllina zu kontrollieren. Ich lasse die Lichtklingen höher schweben und überlasse das Feld wieder den Clanrittern. Wo stecken eigentlich die anderen? Alexander kämpft an vorderster Front, seine muskulöse Gestalt ist leicht zu erkennen. Xashibel suche ich gar nicht erst – wer weiss, als was sie grad rumläuft. Rin wird noch auf ihrem Posten sein, aber Chera scheint verschwunden. Mist – wenn weder Xashibel noch Chera eingreifen, können wir die Sache hier vergessen.
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Ryokina
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(9/2/2013 12:33:34 PM) Ryokina Liebes Tagebuch, Nun steht es fest. Ich bin jetzt schon einige Wochen mit Arachne beim Walddläufer Walt und Arachne geht es wieder gut. Ich hab mich entschieden, dass ich Walt vertrauen kann und er bilet Arachne aus, während ich Dimir suche und mit den Elementkriegern gegen die Cantata Mortis kämpfe. Walt versichert mir, dass Arachne mich finden wird, wenn die Zeit gekommen ist, oder er mir einen Boten schickt. Es fällt mir schwer Arachne zurückzulassen, abber mit dem Schwert kann sie in ihrem Alter wirklich nicht richtg kämpfen. Walt ist sehr freundlich, denn er gibt mir einen ganzen Beutel Geld mit, aber womit sollte ich auch sonst mein Essen kaufen? XD Langsam werde ich jetzt aber auch müde. Ich sollte vielleicht langsam schlafen. Langsam versinke ich im Schlaf. Am nächsten Tag stehe ich früh auf. Arachne weiß natürlich von allem und ist einverstanden, denn gegen ihren Willen würde ich sie nicht zurücklassen Ich trete aus der Höhle und gehe erstmal in Richtung Zwergenstadt um mich nach Dimir umzuhören. Arachne Ich stehe auf und bin schon ganz gespannt, denn heute soll meine ausbildung gleich anfangen. Ich hole Wasser. Ryokina ist anscheinend schon gegangen, denn sie sitzt beim Frühstück nicht dabei. "wir holen uns Pferde von der stadt und dann reiten wir los", erklärt walt. "Wohin reiten wir denn?", frage ich verwundert. "Zu meiner Hütte im Wald". "Du wohnst nicht hier?" "Natürlich nicht. Ich bin schließlich ein Waldläufer. Die Höhle hier ist nur für welche von uns auf Durchreise". Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg zur Stadt. In der Stadt führt mich Walt zu einem stallähnlichen Gebäude. Er geht zu einem Pferd und zurrt alles nochmal fest. das Pferd ist ziemlich klein, fast wie ein Pony, aber robust gebaut. Nun führt er mich zu einem etwas größerem Pferd und hebt mich hoch. "Das andere ist mein Pferd und das hier ein Leihpferd. Leihpferde sind sehr schlau, denn sie finden von überall zurück zu ihren Stallungen. Viele Reisende und Boten leihen sie sie", erklärt er, während er den Sattel auf mich einstellt. Als er fertig ist führt er das Pferd mitsamt mir aus der Stallung. es ist ziemlich ungewöhnlich auf einem Pferd zu sitzen, denn es ist so hoch und auch ein bisschen wackelig darauf zu sitzen. Walt drückt mir die Zügel in die Hand und steigt auf sein Pferd. er gallopiert los, aber merkt gleich, dass ich nicht weiß, wie man reitet. Er reitet zurück und erklärt es mir, aber ich falle aus dem sattel, als ich es versuche, weil sich das Pferd laut wiehernd aufbäumt. Da hab ich wohl was falsch gemacht. Während Walt das Pferd geschickt an den Zügeln packt, stehe ich langsam auf und zucke zusammen. Au! Ich hab mir den Ellbogen aufgeschürft! Walt steigt ab und erklärt mir, was ich falsch gemacht hable ind nach einigen weiteren Versuchen mit vielenkratzern und Beulen schaffe ich es einigermaßen im sattel zu bleiben. Während wir reiten, erklärt Walt mir wie man lenkt. Zum Glück ist die Straße hier noch gerade... |--------------| | RIP | | | | | |________|
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(9/8/2013 9:11:44 AM)Kreck Schlafen ist schwierig mit all dem Krach und Gerümpel da draußen. Meine Augen sind zwar zu aber irgendwie bin ich mir hier nicht so sicher. Was wenn wieder solche Söldner kommen, wie die zwei. "Wäre doch garnicht schlecht." höre ich wieder die Stimme des Dämons. "Wie sprichst du überhaupt mit mir? Höre nur ich das?" "Ganz einfach, es geht einfach. Und ich denke ja." "Man ich fühl mich wie ein Irrer wenn ich in meinem Kopf mit einem Dämon spreche." stelle ich fest. "Hahaha, ich glaube jeder ist ein bischen irre. Manche vertuschen es nur gut. Und jetzt raus! Und lass dich töten! Ich will kämpfen!" fordert er. "Spinnst du? Ich geh da doch nicht raus nur damit du deinen Spaß hast." "Überleg doch mal logisch. Wenn ich da draußen bin haben wir diesen lächerlichen Krieg in unter einer Minute erledigt und du kannst dann schlafen gehen!" erklärt er mir. "Ich sags nicht nochmal ich hab keinen Bock irgendwie in blöde Kämpfe, lächerliche Kriege oder sinnlose Streiterein verwickelt zu werden." "Tz tz tz. Das macht echt keinen Spaß...weck mich wenn du am sterben bist." Dann folgt Stille. Na endlich ist er still. Wann ist endlich dieser ganze Krieg vorbei? Es fangen zwei an und tausend bringen es zu Ende. Wenn zwei sich streiten sollen doch nicht tausend mehr darunter leiden. Völliger Quatsch sollen die sich doch gegenseitig abschlachten. Stattdessen müssen sich Menschen bekämpfen die vielleicht gute Freunde geworden wären wenn sie sich nicht im Krieg begegnen. Menschen die Famielie haben kommen vielleicht nie wieder zurück. Und wofür? Ein bischen Gold. Vielleicht ein Land. Und um seine Weltvorstellung durchzusetzen. "Boah halt die Klappe mit deinem melodramtischen Gelabber! So kann doch kein Dämon schlafen wenn du über Krieg philosphierst." brüllt das Übel in mir. Stimmt. Was rede ich hier? Das passt irgendwie nicht zu mir ich sollte lieber mal sehen was in diesen Büchern steht die ich eingesteckt hab. Ich hole das eine und das andere aus den Seitentaschen. Das vergoldete Buch les ich nicht. Das werd ich noch verkaufen bei einem Hehler. Aber das andere über Dämonen les ich mal. Da fang ich auch gleich an mich ins Buch zu vertiefen...
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- Itaga
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(9/8/2013 6:07:27 PM)Andate Cantabile: Die Keller füllen sich langsam, kein Wunder denn schließlich kaufen meine Leute bereits mehrere Tage alle Lebensmittel im Markt auf, in ungefähr 4 Monaten ist es so weit, dann beginnt Phase zwei. "Meister Cantabile" Ein Söldne betritt den Raum in dem ich mich befinde, es ist ein großer Ballsaal, Kronleuchter hängen an der Decke und eine große Tafel steht in der Mitte, an dessen Ende ein großer Stuhl steht, auf welchem ich residiere. "Sprich" "Ich war an dem Ort welchen ihr mir gesagt habt" "Sprich weiter" "Er war unbewohnt." "Hast du den Brief da gelassen?" "Ja, genau dort wo ihr gesagt habt, auf dem Pult im Hauptsaal und den Dolch habe ich ebenfals hineingestochen." "Ausgezeichnet, dann werden wir bald nicht mehr so allein sein, richte doch bitte sechs Zimmer ein, danke." "A...Aber ich bin Söldner und kein Zimmermädchen, Herr." Ich stehe von meinem Stuhl auf. "Vielleicht sollte ich dich ja in eines verwandeln, wenn das dann dazu führt das du endlich spurtest!" Seine Hand fängt Feuer. "AAAH, schon gut, schon gut, ich eile, ich eile." Das Feuer verschwindet und er rennt aus dem Raum. Diese leeren Hüllen denken auch das sie sich alles erlauben könnten. Ich habe ihnen ihren Wunsch nach Macht, verlorenen Techniken und Reichtümern erfüllt, aber jetzt gehören ihren Seelen und ihre verbliebenen Hüllen mir! Den ganzen Tag schon liegt ein seltsamer geruch in der Luft, aber erst jetzt, wo ich auf dem gelände des Anwesens spaziere kann ich den geruch identifizieren, es ist Krieg ... das wäre zu einfach ... obwohl ... haha, es scheint mir alles in die Hände zu spielen. Fröhlich wie ein frisch vermählter Knabe renne ich in mein Zimmer, dort auf eiiner Kommode steht ein Kästchen aus Ebenholz, in ihm ruhen vier Juwelen, ein weißes, ein rotes, ein schwarzes und ein grünes. Ich schnappe mir das rote und verlasse schnell das Anwesen durch ein Portal und finde mich auf einem großen Berg wieder ... nein, es ist kein Berg, denn er ist oben offen und in ihm ruht eine Stadt. eine Stadt in der Wut, Hass, Verachtung, Hoffnungslosigkeit, Tod und Verdergen in der Luft liegt. Die Spannungen sind eine wahre Wohltat für meine Seele, ich atmetief ein und genieße die Augenblicke, bis schließlich, bei Einbruch der Dunkel, das Gemetzel beginnt. Ich spüre auch Elementarkrieger ... das hat schon etwas ironisches, ihr wollt die Welt retten, doch nun tragt ihr zu ihrem Untergang bei. Aus meiner Tasche hole ich das rote Juwel "Labe dich an ihrer Wut, ihrem Hass, ihrer Verachtung, ihrer Hoffnungslosigkeit, anihren toten Seelen und an dem Verderben ihrer selbst, sammel es alles in dir und dann stehe mir zur Seite!" Ich werfe das Juwel in die Luft und es platziert sich über dem Berg. Die gesamten Partikel die diese Narren durch ihren Krieg zu genüge ausstoßen fliegen in das Juwel, aber es braucht viel mehr Energie als hier grade vertreten ist ... hoffen wir mal das sich der Krieg hier noch etwas hinzieht, sonst muss ich ernsthaft darüber nachdenken vielleicht einzuschreiten, denn schließlich hat man nicht alle Tage eine solch ausgezeichnete Chance einen von ihnen zu beschwören ... hmhehehe. Ich lausche von hier oben weiter den wundervollen Klängen eines Menschenkrieges, denn das meine lieben Weltenverbesserer da unten, das ist die Natur eurer Spezies! NEXT^^
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Etwas auf dem Herzen?
Brauchst du wen zum reden?
-> PN oder im Skype anschreiben.
Ich habe für jeden ein offenes Ohr und hin und wieder einen guten Ratschlag ^-^
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Ryokina
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(9/9/2013 12:34:41 PM) Ryokina In der Stadt herrscht trotz der frühen Morgenstunde schon viel Betrieb. Zwerge sind wohl Frühaufsteher. Ich frage mich um und tatsächlich kennt schon der erste Zewrg den ich frage einen jungen Mann der einen weißen Kittel anhat. "Komm mit, hier lang!" Fordert mich der Junge eifrig auf. Froh über den schnellen Fund von Dimir folge ich dem Jungen schnelll die Straßen entlang, bis wir zu einem kleinem Haus kommen, dass irgendwie gar nicht wie ein Gasthaus aussieht, denn normalerweise sind Gasthäuser größer. Naja. Trotzdem trete ich erwartungsvoll ein und... verdammte Kojotenscheiße! Vor mir sitzt nicht Dimir sondern ein Zwer in weißem Kittel. Als ich eintrete wendet er erstaunt den Kopf. er hat eine lange Hakennase und leicht herausquellende Augen. Noch dazu trägt er eine viel zu große Brille. Eigentlich will ich ja keinen beleidigen aber dieser Typ ist WIRKLICH hässlich. Enttäuscht lasse ich die Schultern hängen, drehe mich um und gehe geradewegs, ohne mich für die Störung zu entschuldigen, aus dem Haus. Na super! Ich hatte gehofft Dimir zu finden und dieser Zwerg führt mich tatdächlich zu einem Zwergenproffesor! Kann man sich nicht denken, dass ich einen Menschen suche??? Wütend kicke ich einen stein weg. "Ist er das nich?", fragt mich der Junge verwundert. "NEIN! Ich suche einen MENSCHEN!", gebe ich mürrisch zurück. Dann wende ich mich eben an den nächsten Zwerg und diiesmal frage ich nach einem Menschen. :( Arachne Ojemine. Vor mir ist eine Abbiegung und ich bezweifle, dass ich das ganze hinkriege, denn ich bin immernoch ziemlich unsicher im Sattel. "Öh.... Walt? Müssen wir wirklich um diese Abbiegung rum?", frage ich nervös. Ich weiß, das ist eine dumme Frage. "Ich könnte dein Pferd auch einfach hinten anbinden", meint Walt, wobei ich mir sicher bin ein unterdrücktes Lachen zu hören. "Super!" "Ähm ich meine, die Idee ist gut", verbessere ich mich schnell. Reiten schön und gut, aber angebunden ist mir dann doch lieber. walt seufzt und hält, wobei ich beinahe in ihn reinreite. Ups. Walt steigt ab und öffnet seine Satteltasche. Da holt er ein seil heraus und geht zu meinem Pferd. Er hängt das Seil ein und bindet es an seinem sattel fest. Dann hängt er die Zügel aus und steigt wieder auf sein Pferd. Als wir losreitenumklammere ich eilig den Sattelknauf, denn diesmal reiten wir etwas schneller. Nach einigen stunden halten wir endlich um zu Mittag zu essen. Walt hebt mich aus dem Sattel und ich gehe ein paar Schritte auf und ab. Mein Po schmerzt höllisch vom vielen Gereite. Walt breitet eine Decke aus und ich setze mich. Es ist ziemlich ungemütlich, denn man spürt trotz der Decke die spitzen Steine. Walt holt das Essen herraus und mir läuft das Wasser im Mund zusammen. Gierig schnappe ich mir das essen und stopfe es in mich hinein- Als ich endlich fertig bin und wir zusammengepackt haben hebt mich Walt wieder hoch aufs Pferd. "Los wir haben heute einen langen Weg vor uns", meint er ungeduldig. Ja dass kann mal heiter werden...
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(9/14/2013 4:52:29 PM)Kreck Hier wird man ja nie einschlafen bei dem Lärm...Ich erhebe mich aus der Lage heraus, war eh nicht so gemütlich bei den drei Kirchbänken. Nicht mal zu sitzen... Aus dem Fenster sehe ich genau das was ich mir schon gedacht habe...tote Körper, zerbrochene Waffen und Massen an Geschrei. Das kann man doch anders lösen... Mir kommt da eine Idee. Ich schlage das Fenster vor mir ein, da die Tür verbarrikadiert wurde. Jetzt muss ich nur aufpassen auf mein Leben den sobald das passiert wird wohl der nette Dämon kommen und alles auslöschen...naja sagt er. "Ich mein es nicht nur so, das ist die reine Wahrheit!" höre ich schon nach meinem Gedanken. Ich bleibe noch hinter den Linien der Clanritter.Ich brauche sowas wie einen Aussichtspunkt. Ein Dach wäre perfekt von hier aus sehe ich nämlich nur Clanköppe. Ich stelle mich vor eine Hauswand. Bündle mein Element unter mir und springe einfach so aufs Dach hoch. Von oben sehe ich nun alles. Es brennt, blutet, kreischt und rennt die Schlacht. "Hm...ich hoffe das klappt." murmle ich nur noch vor mich hin. Ich konzentriere mich auf den Punkt bei dem die Clanritter und Königsritter aufeinander treffen. Auf diesen Punkt lenke ich tonnenweise Schatten. Es schmerzt mir an den Armen und die Muskeln verkrampfen heftig. Aber bei dem Punkt auf den ich mich konzentriere erhebt sich etwas. Eine Art schwarze Blase, fast wie Teer....bäh, die sich immer wieder zusammen zieht und auseiander dehnt und dabei immer größer wird. Sie ereicht schließlich Hausdächer und wächst immer weiter. Ich bündle immer noch Energie darauf. Der Schmerz in den Armen wird schon langsam erträglich und schlägt dann vernichtend auf mich ein. Ich kann nicht mehr und breche zusammen. Im sitzen erkenne ich noch wie die Blase platzt und mönströses Etwas daraus kriecht. Das Geschrei wird lauter. Es ist komplett schwarz, ohne Mund keine Augen, Ohren oder ...Nase. Fast vier häuser hoch. Das Aussehen kann ich nicht beschreiben. Es ist einfach wie ein Tier auf zwei Beinen. Es ist mir auch egal. Es soll nur erschreckend Aussehen..... Das klappern der Rüstung, das Geschrei verstummt und ich falle nur noch um.
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(9/15/2013 4:42:02 PM)Xashibel In dem unübersichtlichen Getümmel lässt sich kaum Freund von Feind unterscheiden. In der Gestalt des weissen Wolfes ducke ich mich unter den Klingen hindurch, finde den nächsten Königsritter und schnappe ihm nach der Kehle. Es mag eine auffällige Gestalt sein, doch sie eignet sich gut zum Angreifen. Als Katze springe ich dem Ritter von der Brust weg und verstecke mich zwischen den Beinen seiner Mitstreiter, sodass sie über mich stolpern. Ich erhalte einen schmerzhaften Tritt in die Seite, doch darum kümmere ich mich später – ich erhebe mich in Cheras Gestalt und ramme dem nächsten Ritter ein Messer in den Nacken. Lacrimas Idee, dass mir alle Elementkrieger ihre Gestalt leihen, macht sich bezahlt. Ich ziehe mich wieder etwas zurück und überlasse die Front den anderen Clankriegern, um neue Kraft zu schöpfen. Es scheint, als könnten wir unsere Gegner besiegen – es werden immer weniger. „Sie attackieren die rechte Seite!“, schreit plötzlich jemand. „Verstärkung!“ Unsere Truppe reagiert nur langsam, einige versuchen, sich nach rechts zu begeben und andere ziehen sich zurück, um an der Innenseite des Verteidigungsrings entlangzugehen. Ich schliesse mich ihnen an, doch kaum bin ich drei Schritte gegangen, schallt der Ton eines Horns über den Platz. „Zurüüück!“, vernehme ich Alexanders Stimme. „Wir ziehen uns zurück!“ Diesmal reagieren die Ritter schneller, sie wissen, was das Signal bedeutet: So schnell wie möglich rennen wir zur Kreuzhalle, das Tor steht bereits offen. Wir müssen Zuflucht suchen – in, hinter oder neben der Halle. Aber auf keinen Fall auf der Nordseite. Ich wage einen Blick über meine Schulter. Lacrimas Lichtkugeln beleuchten die verdutzten Gesichter der Königsritter, die sich fragen müssen, wovon wir fliehen. Dann zückt einer sein Schwert und schreit – ich glaube, Boris’ gepresste Stimme erkennen zu können – und sie setzen uns hinterher. Mittlerweile habe ich die Treppe vor der Halle erreicht, doch statt diese zu betreten, gehe ich am Eingang vorbei zur Südseite. Das will ich auf keinen Fall verpassen. Mitten auf den Platz, wo sich eben noch die Front der Clanritter befand, hat sich eine Art schwarze Blase gebildet. Verwundert beobachte ich, wie sie zu pulsieren beginnt und dabei immer grösser wird – fast wie ein Lebewesen. Die rhythmischen Bewegungen dieses… Dings üben eine unwirkliche Faszination auf alle Umstehenden aus. Ich schüttle heftig den Kopf – vor Spannung habe ich sogar aufgehört, zu atmen. Die Blase wächst noch immer, mittlerweile ragt sie fast bis zu den Dächern der Kreuzhalle. Ich glaube, eine Art Knarren zu vernehmen, das Geräusch, das manche Holztüren machen – dann platzt das schwarze Etwas mit einem ohrenbetäubenden „Plopp!“ Auf einmal kommt wieder Bewegung in die Truppen – die Königsritter versuchen, vor dem schattenhaften Etwas, das aus den Überresten der Blase kriecht, zurückzuweichen. Auch die Clanritter um mich werden unruhig, einer stösst einen erstickten Schrei aus… „Was bei allen Engeln ist das?“ Die Frage spricht mir aus der Seele. Mittlerweile habe ich alle Hoffnung aufgegeben, dass das hier zum Plan gehört. Die Kreatur richtet sich langsam auf und beugt sich halb über die Königsritter. Schreie erklingen, das Rasseln von Kettenhemden und wieder Boris’ Stimme: „Bleibt hier! Feiglinge! Deserteure!“ Na, sieh einer an. Die Armee des Königs hat die Hosen voll. Lacrima Schatten. Durch die Kristallkugel wirkt die ganze Welt verblasst und verschwommen, aber die dunkelvioletten Energien, die von diesem pulsierenden Ding ausgehen, kann ich klar erkennen. Es ist eine Schattenkreatur – demnach Jeffs Werk. Ich lasse meinen Blick über den Platz schweifen, in der Hoffnung, den Schattenkrieger ausmachen zu können, entdecke aber nur Xashibels hellblaue Aura zwischen dem weissen Flackern des Spiritua, das in den Clankriegern immer präsent ist. Ob er wohl noch in der Halle ist? Mein Blick wandert zur Kreuzhalle, und schliesslich entdecke ich ihn – auf dem Dach. Seine Aura lodert wie ein Leuchtfeuer, wird dann aber rasch matt, während sein Schattenwesen zu pulsieren aufhört. Er ist am Ende seiner Kräfte. Ich verlasse meinen Aussichtsplatz auf der Treppe zur Halle und renne zu dem Turm, auf dessen Dach Jeff sich befindet. Ich kenne solche Anstrengungen aus eigener Erfahrung, auf dem steilen Dach eines Turmes würde ich so etwas nie wagen… Ein atemberaubender Knall lässt mich zusammenzucken und ein rascher Blick über die Schulter zeigt mir, wie die schwarze Kugel platzt und sich eine Kreatur daraus erhebt. Ich wende meinen Blick davon ab und erreiche schliesslich den Turm. Jeffs Aura ist nur noch ein mattes Glühen, er ist bewusstlos und rutscht an der Vorderseite des Daches hinunter… Energisch reisse ich die Kristallkugel weg – hierfür brauche ich beide Augen. Schon rutscht Jeff über die Dachkante und ich schnappe mit einem Lichtseil nach seinem Bauch, um ihn so am Dach zu befestigen. Doch ich habe die Wucht unterschätzt, mit der er ins Seil fällt, und es reisst. Erneut versuche ich, ihn zu packen, da erklingt ein Brüllen hinter mir. Reflexartig drehe ich mich um und sehe gerade noch die Wasserwand, die mich im nächsten Moment überspült und von den Füssen reisst. Wild zappelnd versuche ich, an die Oberfläche zu kommen, da fliesst das Wasser auch schon wieder ab und ich lande auf dem Hintern. Eine Seeschlange beugt sich über mich, mit ihrem Maul hat sie Jeff am Schlafittchen gepackt. „Chera, zum Teufel!“, rufe ich zur Schlange hinauf. „Pass doch auf!“ Der Kopf meiner Halbschwester erscheint über dem der Schlange. „Was denn? Ich und Leviathan haben den Dieb gerettet. Ist das nicht in deinem Sinne?“ „Das sehe ich.“, entgegne ich und drücke das Wasser aus meinen Haaren. „Verdammt, ich bin völlig durchnässt!“ Statt zu antworten, zieht Chera das Wasser aus meinen Kleidern und Haaren und lässt Leviathan Jeff absetzen. „Ich flute dann mal den Platz, wie ausgemacht.“ „Klar. Viel Spass.“ Ich hole ein Stück von Nayena her, um Jeff ins Bewusstsein zurückzuholen. Xashibel Das Brüllen der Schattenkreatur wirft tausend Echos durch die Stadt und wie aus Reflex halte ich mir die Ohren zu. So stelle ich mir das Gebrüll eines Drachens vor… Warte – das war nicht die Kreatur. Dazu kam es zu weit von rechts. Ich blicke quer über den Platz und entdecke sofort die Ursache des Lärms: Eine gigantische Schlange, die auf einer Flutwelle über den Platz reitet. Chera hat ihr Haustier gerufen. „Worauf wartet ihr noch? Angriff!“, ruft Boris gegen Leviathans Gebrüll an und geht schreiend auf ein Bein der Kreatur los. Der Hieb seines Zweihänders hätte bestimmt drei Mann von den Füssen gerissen, doch durch das Schattenwesen geht er einfach hindurch. Die Wucht seines Angriffs reisst Boris von den Füssen und lässt ihn in die Flutwelle stürzen, die in diesem Moment über die Königsritter hereinbricht. Panisch schreiend bringen sich die Ritter in Sicherheit, während Leviathan mitten durch die Schattenkreatur hindurchstösst und nach ihnen schnappt. Die riesige Welle glättet sich, das viele Wasser läuft ab – nur ein kleiner Teil wird von Chera noch zurückgehalten, damit Leviathan nicht auf dem Trockenen sitzt. Die Schattenkreatur fällt langsam in sich zusammen. Von den Königsrittern, die jetzt noch herumliegen, rührt sich keiner mehr. Wir haben gesiegt. Euphorie durchströmt mich wie ein Sturzbach und ich renne auf den Platz, zu Chera und Rin, die auf Leviathans Rücken sitzen. „Wir haben gesiegt!“ „War doch klar, oder?“, ruft mir Chera entgegen und springt von der Seeschlange herunter. „Diese Königsaffen können uns doch nichts anhaben!“ Nach und nach treten die Clankrieger aus ihren Verstecken, Jubelrufe werden laut, die Erleichterung ist geradezu greifbar. Wir haben gesiegt… Ein Knall erklingt. Mit einem Schlag ist es wieder still auf dem Platz. Unsere Blicke wenden sich zur Kreuzhalle, wo der Lärm herkam, und wir sehen die Explosion – einer der Türme wird von einer Staubwolke umhüllt. „Da oben ist doch Markus!“, höre ich jemanden rufen, und Schreie werden laut. „Zurück! Der Turm stürzt ein!“ Unter lautem Rumpeln und Krachen beginnt die Turmspitze, wegzukippen, auf die Südseite der Halle zu. Steinbrocken fallen herab und kommen vor der aufgewühlten Menge zu liegen. Dann neigt sich der obere Teil des Turms weiter und fällt schliesslich auf den südlichen Teil des Platzes herab, eine riesige Explosion von Staub und Steinbrocken verdeckt die Sicht. Das Geschrei klingt ab und weicht stillem Entsetzen. Der Turm ist nicht von alleine eingestürzt, das ist klar… Und Markus war da oben!
A cloud of mystical dust appears, shrouding Alinea in its magic. You roll a four. The cloud dissipates and Alinea is gone.
- Gralaer
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(9/15/2013 6:35:46 PM)Kreck Die Schwärze verschwindet langsam ich hab das Gefühl meine Augen wieder öffnen zu können. Dies tu ich. Ich sehe diese Elfe.Ich versuche zu reden bringe aber nur ein merkwürdigen, schmerzhaften Ton von mir. "hahaha, Weichei!" höre ich den Dämon sprechen. "Halt die Klappe!" denk ich mir nur. Ich sehe ein leuchten was wieder schnell verblasst als ich wieder bei Bewusstsein bin. "Oh Autor! Meine Arme! Verdammt!" brüll ich vor Schmerz als wären die Arme von tausend und einem Schwert zerschnitten. Ich wälze mich auf dem Boden hin und her um den Schmerz irgendwie zu unterdrücken. Irgendwann bleibe ich dann auch still liegen weil der Schmerz durch das nicht weg geht. Lacrima erzeugt irgendein Licht was mich sehr stark blendet aber es stillt den Schmerz in den Armen. Trotzalledem kann ich kaum meine Arme bewegen. Mir fließen die Tränen vor Freude und vor dem Schmerz von gerade eben. "Danke..." flüster ich nur noch und verfalle in einen Schlaf.
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