Ragnarök 2 - Cantata Mortis
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Ryokina
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(6/6/2013 7:06:57 PM) Aranea (Arachnes zukünftige Lehrmeisterin) Mh. Ich könnte ja mal versuche mit dem Mädchen Kontakt aufzunehmen. Ich gehe aus meiner Höhle und fange einen Hasen ein. Dann setze ich ihn in meiner Höhle vor mich und beginne zu meditieren. Ich überwache Arachne und nähere mich langsam der hellen Aura. Ich versuche einzudringen und bin fast durch. "Au!", rufe ich. Dieses Mädchen hat ja eine Auraabwehr. Das ist eine Abwehr, die verhindert, dass jemand in ihre Gedanken eindringt. Sie wird immer vom jeweiligen Element gemacht. Aber meistens haben es nur Sirenen. Die Menschen haben so etwas kaum. Und da ich den Kurs über Auren von Nichtspinnenmenschen nicht durchgenommen habe, weiß ich nicht wie man sie umgeht. Das Mädchen scheint das Element Blitz zu haben, denn meine Hand wurde gerade eben von einem Blitz durchfahren. Leide blockieren die Abwehren die Meditation für einige Tage. Arachne ist jetzt wohl auf sich allein gestellt. Ich nehme den Hasen und sperre ihn ein. Dann durchlaufe ich die täglichen Parcours. So langsam wird das hier echt langweilig. Ich freue mich schon auf einen neuen Lehrling. Dann passiert endlich mal wieder was Interresantes. Ich könnte natürlich auch schreiend aus der Höhle rennen und mich von den Sirenen verfolgen lassen, aber ich bin ja nicht lebensmüde.^^ Gelangweilt durchblättere ich das Buch der Spinnen. Dort sind alle Arten von Spinnen aufgelistet. Ich habe die Vogelspinne, die Baldachinspinne, die braune Läuferspinne und den Dornfinger. Mein Skorpion ist ein afrikanischer Kaiserskorpion. Puh. Ich schreibe jetzt einfach eine Biographie von mir. Die wird mich hoffentlich die 3, 4 Tage beschäftigen. Ich schnappe mir ein wenig Leder und beginne zu Schreiben.
- Alinea
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(6/8/2013 9:34:10 PM)Xashibel „Xashibel?“, fragt Lacrima und durchbricht die lange Stille. Seit wir heute Morgen aufgebrochen sind, hat sie kaum geredet, deswegen schrecke ich erst zusammen. „Ja?“, antworte ich dann. „Ich würde gerne etwas ausprobieren…“ „Was denn?“, bohre ich verwundert nach. „Eine Lichttechnik.“, antwortet die Elfe. „Ich bin in einem Buch darüber gestolpert, dem Tagebuch von Aneya. Einer Lichtkriegerin.“ „Ach? Worum geht es denn dabei?“ Insgeheim bin ich froh, dass Lacrima nicht mehr über Alucard nachdenkt. Sein Tod hängt über ihr wie eine schwere Gewitterwolke. „Schwer zu erklären… aber man braucht die Hilfe eines Windkriegers dazu.“, meint sie. „Hilfst du mir?“ „Natürlich.“, gebe ich zurück, endlich wieder enthusiastisch. Was das wohl für eine Technik sein mag? „Hmm…“ Lacrima denkt kurz nach. „Am besten probieren wir es gleich – die Technik eignet sich wunderbar zum Reisen. Wir könnten quer durch den tiefen Riss abkürzen, das spart einen Riesenumweg.“ „Klingt doch gut.“, meine ich. „Also los.“ Die nächsten zwanzig Minuten verbringt Lacrima damit, ein kompliziertes Geflecht aus Lichtfäden und –flächen zu erschaffen. Dabei murmelt sie unentwegt vor sich hin. „Fangleine, Gabelleine… zwei Schritte lang, oder waren das die… die Bremsen sind hinten, die Öffnungen auch…“ Mit offenem Mund starre ich das Konstrukt an. „Was wird das?“ „Siehst du dann.“, meint Lacrima nur. „Hm, hier müssen Löcher rein…“ „Wird das ein Gefährt?“, frage ich nach. „Ein Segelboot für’s Land?“ „Nein.“, antwortet Lacrima nur und grinst. „Lass dich überraschen.“ Ich inspiziere die längliche Lichtfläche, die neben uns mitten in der Luft schwebt. Sie besteht aus zwei dünnen Flächen, die durch Lichtbänder so zusammengehalten werden, dass sich im Zwischenraum längliche Zellen bilden. Auf einer Seite kann man hineinsehen, die andere ist geschlossen. Lacrima steht auf der anderen Seite des Dings und fügt an mehreren Stellen Fäden an die Fläche, die dann zusammen zu einzelnen, dickeren Fäden werden. Diese vereinen sich dann noch einmal. Am Ende bleiben nur noch zehn Stränge übrig – an der Plane befestigt sind unzählig viele. „Das macht überhaupt keinen Sinn.“, stelle ich fest. Lacrima hat gerade damit begonnen, einige der Fäden an neuen Orten zu befestigen. „Findest du?“ Sie grinst immer noch. „Ich hoffe einfach, dass ich keinen grösseren Fehler mache.“ „Kannst du eigentlich nicht einfach eine schwebende Fläche machen, auf die wir draufstehen können, und sie dann vorwärtstreiben?“, frage ich. „Das wäre bestimmt einfacher.“ „Aber anstrengender.“, erklärt die Elfe. „Sachen mit Licht anzuheben – auch wenn sie leichter sind als ganze Menschen – ist praktisch unmöglich. Es wird allerdings ein Stück einfacher, wenn das Licht selbst nicht schwebt… also, wenn ich die Fläche an irgendeiner Decke befestigen würde, könnte ich das machen. Oder wenn ich sie am Boden abstütze. Aber dann ist es kein Gefährt mehr.“ „Ach so. Und worauf wird sich dieses Ding stützen?“ „Kannst du dir das nicht denken?“ Lacrima lächelt, dann fährt sie fort mit ihrer Arbeit. Die zehn letzten Stränge werden jetzt noch einmal verbunden, zu zwei dicken Knoten. Dann entsteht zwischen diesen Knoten eine Art… Stuhl ohne Beine, und die Knoten verschmelzen damit. Der Stuhl ist jetzt über die vielen Fäden mit der Fläche verbunden. „Hmm.“, macht Lacrima und schreitet die Länge der Lichtfläche ab. „Das ist zu klein…“ Mit einem Wink vergrössert sich die Fläche etwas – sie ist jetzt bestimmt fünfmal so lang, wie ich gross bin. „Gut.“, kommentiert die Elfe ihr Werk und klatscht in die Hände. Auf einmal fällt das ganze Ding zu Boden und trifft dort mit einem hellen Klirren auf. „Fertig?“, frage ich nach. „Nicht im Geringsten.“, meint Lacrima. „Die Form stimmt jetzt, aber die Konsistenz nicht.“ Ich finde rasch heraus, was sie damit meint: Die Fläche fällt mit einem Rascheln in sich zusammen, als wäre sie jetzt aus Stoff. Auch die Fäden wirken jetzt flexibler, und beim Stuhl klappt die Lehne nach hinten. Kritisch beäugt die Elfe das neue Flächen-Material. Ich strecke meine Hand danach aus – es ist jetzt formbar, wie Stoff, aber steifer und fühlt sich irgendwie glatt an. Wenn man es bewegt, raschelt es, fast wie Papier. Lacrima bedeckt ihren Mund mit einem Stück des Stoffes und pustet. Oder versucht es zumindest – ihrem Gesichtsausdruck nach ist sie nicht erfolgreich. „Was machst du?“, frage ich lachend. „Willst du es essen?“ „Ich teste nur, ob es luftdicht ist.“, erklärt sie. „Es ist.“ Dann wendet sie sich wieder dem Stuhl zu und bastelt daran rum – ein zweiter Stuhl entsteht, und mit Lichtseilen befestigt Lacrima ihn so am ersten, dass die zwei Sitze schräg übereinander hängen. „So. Fertig.“ Fertig also – nur, was ist es? Ich kann nicht mehr, als Lacrima verdattert anzustarren. „Und jetzt?“ „Jetzt brauchen wir Wind.“, bestimmt die Elfe. „Und zwar vom Tal her.“ Sie blickt in das uns umgebende Gebirge. „Weißt du was, wir gehen da rüber – auf die kleine Fläche. Dann brauchen wir einen steten Wind in diese Richtung.“ Sie deutet zum Gipfel des Berges, an dessen Flanke wir uns befinden. „Wie stark?“, frage ich nach. „Nicht allzu stark – es kommt vor allem auf die Richtung an. Ein stetes Lüftchen genügt völlig.“ Das ist ja leicht. Ich gehe voran zu dem kleinen Plateau und summe dabei leise. Der Wind gehorcht sofort, ich muss ihn richtiggehend zurückhalten, damit er nicht zu stark wird. Inzwischen kommt auch Lacrima an, sie hat ihr Konstrukt an den Leinen gerafft und sich wie einen Sack über die Schulter geworfen. Dann beginnt sie, die grosse Plane wieder schön auszubreiten. Die Fäden sind total verwirrt. „Muss das so sein?“, frage ich und deute auf den Lichtsalat, der sich so gebildet hat. „Nein.“, gibt Lacrima zu. „Aber das ist schnell wieder sortiert.“ „Das bezweifle ich.“, murmle ich, doch Lacrima hat schon einen der Knoten von den Stühlen gelöst, zerrt etwas an den Fäden – und schon liegen sie wieder einigermassen sortiert da. Die Fäden beim anderen Knoten sind etwas verworrener, doch bald sind auch die wieder da, wo sie sein sollen, und die Knoten hängen wieder an den Sitzen. Jetzt löst Lacrima die Sitze voneinander, stellt sich dazwischen und hängt sie wieder zusammen – sie ist jetzt dazwischen eingeklemmt. „Stell dich genau vor mich.“, befiehlt Lacrima und ich tue wie geheissen. Lichtseile bilden sich vor mir und fesseln mich an den vorderen Sitz – nicht fest, aber dennoch rufe ich erschrocken aus. „Hey!“ „Ist nur zur Sicherheit.“, versichert die Elfe und nestelt an den Fäden herum. „Oh, hab was vergessen.“ An zwei der acht Stränge, die zu den beiden Knoten zusammenlaufen, bildet sich je eine Schlaufe. Die nimmt Lacrima in die Hand, zusammen mit zwei anderen Strängen. Dann atmet sie tief durch. „Vertraust du mir?“ „Ja.“, antworte ich verwundert und drehe mich zu ihr um. „Warte – du bist gar nicht so sicher damit, wie du dich gibst.“ „Nein.“, gibt Lacrima zu. „Das heisst – ich bin mir ziemlich sicher, dass ich das Ding richtig gebaut habe. Aber ob ich damit umgehen kann… finden wir jetzt raus.“ „Na, toll.“, stöhne ich. „Wie auch immer. Ich vertraue dir.“ „Gut.“, meint die Elfe. „Wenn ich „los“ sage, rennen wir beide los, so schnell wir können. Und bleib auf keinen Fall stehen, ja?“ Ich lasse mir das durch den Kopf gehen. „Du hast aber gemerkt, dass es da vorne sehr steil runtergeht, oder?“, merke ich an und deute auf das Ende der Felsplattform. „Das ist vielleicht gar nicht so schlecht.“, meint Lacrima nur. „Hält der Wind?“ „Natürlich.“ „Auch, wenn du in Panik gerätst?“ Die Frage beruhigt mich nicht gerade. „Weiss nicht..?“ „Äh… naja, dann lässt du das mit der Panik besser.“, meint die Elfe, und ich kann ihr Grinsen förmlich riechen. „Also – LOS!“ Ich renne auf das Ende der Plattform zu und bete zu allen Eisgeistern, dass Lacrima weiss, was sie tut. Doch dann zerrt uns etwas zurück. Ich blicke über die Schulter, doch meine Haare wehen mir in die Augen. Es fühlt sich wie in einem Traum an – wenn man rennt und rennt und einfach nicht vorwärtskommt. „Weiterrennen!“, ruft Lacrima und ich tue wie geheissen. Das Gewicht zerrt uns so fest zurück, dass wir nicht von der Stelle kommen. Was passiert hier? „Rennen, rennen, rennen!“, höre ich die Elfe hinter mir, und dann geht es wieder vorwärts. Vor Schreck stolpere ich fast, aber da ich an den Sitz und somit an Lacrima gebunden bin, stürze ich nicht um. „Rennen, rennen, rennen, rennen!“, höre ich hinter mir, und über uns raschelt es. Der Abhang kommt jetzt bedenklich schnell näher. Etwas zerrt nach oben und Lacrimas Fuss schlägt gegen meine Wade. „Weiterrennen!“, befiehlt sie, ihre Stimme überschlägt sich beinahe. Panisch renne ich auf den Abhang zu, aber die Fesseln am Sitz zerren mich immer stärker nach oben, bis sich meine Füsse schliesslich vom Boden lösen. Zuerst bemerke ich gar nicht, was passiert ist – wir fliegen! „Du kannst jetzt aufhören, zu rennen.“, merkt Lacrima an und ich realisiere, dass ich noch immer mit den Beinen strample. „Oh.“ „Toll, oder?“ „Oh…“ Mein Blick wandert nach oben. Über uns breitet sich die Lichtfläche aus, ein eleganter Bogen aus leuchtenden Planen. Die Fäden halten uns sicher daran fest – aber was hält die Plane? Lacrima ruckelt hinter mir in ihrem Sitz herum, bis ich ihre Knie an meinen Beinen spüre. „Setz dich doch auch richtig hin.“, fordert sie mich auf. „Dann zerquetsche ich dich.“, widerspreche ich. Lacrima lacht. „Die Sitze hängen so übereinander, dass du mich nicht einmal berühren wirst.“ Ich lasse mich etwas ungeschickt in den Sitz fallen – das ist tatsächlich wesentlich bequemer, als in diesen Seilen zu hängen. „Wir fliegen.“, stelle ich dann fest. „Wie funktioniert das?“ „Das… weiss ich nicht ganz genau.“, gibt Lacrima zu. „Der Flugschirm fängt den Aufwind auf, und das so gut, dass es reicht, uns beide in der Luft zu halten… irgend so etwas.“ „Ein Flugschirm…“ Bewundernd betrachte ich die Konstruktion über uns erneut. Die einzelnen Zellen zwischen den Planen sind jetzt luftgefüllt. „Wahnsinn.“ „Definitiv.“, meint Lacrima. „Wir brauchen aber stetig Aufwind. Am besten solchen, der uns entgegen kommt.“ „Bremst uns das nicht?“ „Nur ganz wenig.“, erklärt die Elfe. „Dafür steigen wir auf, das ist die Hauptsache. Der Wind darf aber nicht zu stark sein, sonst könnte der Schirm einknicken.“ „Und dann?“, frage ich mit einem mulmigen Gefühl im Bauch. „Dann – ja, dann war’s das.“, erklärt Lacrima pragmatisch. „Aber dafür bist du ja da, oder?“ „Natürlich.“, bestätige ich. „Solange wir nicht durch die Mondlichtpassage…“ „Um Himmels Willen, nein!“, unterbricht mich Lacrima. Sie zerrt an einer der Schlaufen, und wir machen eine sanfte Linkskurve. „Wir wollen zu den Drachenbergen“ „Zum Windtempel.“, bestätige ich und drehe den Wind, sodass er uns wieder entgegenbläst. Die Landschaft unter uns wird immer kleiner – wir sind jetzt auf der Höhe der obersten Berggipfel. „Genau.“, meint Lacrima und lacht. „Windtempel, wir kommen!“
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- Gralaer
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(6/9/2013 3:52:46 PM)Kreck Ich fange laut an zu gähnen. Ich lieg im Bett das ist gut. Neben mir liegt noch Hilja. Verschlafen schau ich mich um irgendwann steh ich dann doch auf wasch mir das Gesicht und rück die Haare zurecht. Dann hör ich auch schon das nächste gähnen hinter mir. "Kreck, schon wach?" fragt sie und schaut mich müde an im Spiegel. "Ja." antworte ich nur und schaue mit meinen Kinnbart an. "Überlegs du dir den weg zumachen?" sie grinst. "John hat sich ja auch seinen naja egal. Ich muss dich noch was fragen. Hast du das gestern ernst gemeint?" ich geh zu ihr rüber und setz mich aufs Bett. "Denn ich glaube nicht daran das ich ein guter Mensch bin. Ich bin allerhöchstens ein Betrüger und Feigling. Ich kann ja nicht mal mehr kämpfen." "Das sagst du mir erst jetzt?!" staunt sie. Ich seh zu ihr rüber und sie grinst: "Nein, ich weiß das du kein Feigling bist und Betrüger sind wohl die hälfte aller Lebewesen." "Hm mag sein." ich will ihr nicht erzählen das ich auf die Elementkrieger getroffen bin und ich ihnen nicht helfen wollte. "Zum Bart wenn du mich fragst sollte er ab." wechselt sie das Thema. "Echt? Vieleicht hast du recht." ich geh wieder zum Spiegel. "Sieht fast ein bischen schnöselig aus." darauf nehme ich die Klinge und fange an. Nach einer Zeit fallenden Barthaaren bin ich fertig. Sieht ungewohnt aus. Doch Hilja scheint es zugefallen. Sie kommt zu mir: "Sieht gut aus!" und schmiegt sich an mich. "Nein jetzt nicht." antworte ich. "Ich will noch zu John, und wie ich ihn kenne macht er bald seinen Morgenspaziergang." Sie kuckt etwas enttäuscht scheucht mich aber gleich aus dem Bad. Frauen. Ich geh aus dem Zimmer. Der Gestank ist wohl jetzt komplett weg. Kleif kommt mir entgegen. "Na schöne Nacht?" posaunt er raus. Doch ich ignorier das: "Weißt du wo John ist?" "Er müsste unten in der Waffenkammer sein." er klopft mir noch auf die Schulter und ruft noch hinter mir: "Schöner Bart!" Ja Kleif nimmt kein Blatt vorm Mund. Jetzt versuch ich erstmal die Waffenkammer zufinden.
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Ryokina
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(6/11/2013 4:52:19 PM) Klardoch Ich wache auf. Während ich mich anziehe, rieche ich das Essen. Es riecht köstlich. Nach Hähnchen. Wachhauptmann Hoffman kommt. Hoffman: „Geht es dir wieder gut Klardoch?“ Ich schaue an mir herab. Ist es wirklich so kalt oder liegt das nur am Fieber? Ich: „Ich weiß nicht.“ Hoffman: „Ich fühl mal.“ (Nach dem Stirnfühlen) „Du meine Güte, du bist ja ganz heiß. Und du schwitzt total. Wir müssen dich nachher abkühlen.“ Ich huste. Da hat er wohl Recht. .____. Ich: „Ja. Aber ich habe Hunger. Lass uns erst mal Essen.“ Wir gehen rüber und ich versuche nicht einzuschlafen, während ich mich über das Essen hermache. Plötzlich wird mir übel. Ich renne rüber zum Plumpsklo und was danach passiert wollt ihr nicht wissen. (Ekelhaft) Als ich wiederkomme schmecke ich den ekligen Geschmack. Deshalb trinke ich noch etwas Wasser, bevor ich ins Bett gehe. Ein paar Minuten später fühle ich noch, wie Hoffman mir etwas Kaltes in den Nacken legt. Mein Traum ist ziemlich verwirrend. Erst sehe ich das Bild von Harasa, als wir sie gefunden haben. Dann stehe ich auf einer Platte. Plötzlich stehe ich im Nichts und schreie auf, aber eine Hand packt mich. Ich schaue auf und schaue in das Gesicht von Harasa. Sie zieht mich hoch, doch kaum stehe ich oben erscheinen Riesenschlangen und verschlingen Harasa. 4 Ketten kommen angeschossen. Sie klinken sich um Arme und Beine und zerren an mir. Hinter mir erscheint eine Wand und vor mir ein dunkel gekleideter Mann mit einem Messer in der Hand. Der Mann legt mir das Messer an die Kehle und… ich wache auf. Ich höre mein eigenes Keuchen, während ich versuche mich zu beruhigen. Seit ich das Fieber habe fantasiere ich oft. Ich schließe die Augen und schlafe wieder ein. Die restlichen sind genau so. Jedes Mal kommt Harasa vor und ich bin kurz vorm sterben. Und dann bricht der Traum ab und der nächste, viel schlimmere, beginnt. Ein paar Tage später Ich wache auf. Mittlerweile ist das Fieber weg und ich habe mich erholt. Ich denke nach. In diesen Träumen kam oft Harasa vor. Wo sie jetzt wohl ist? Ob sie mich schon vergessen hat? Ich gucke traurig. Aber selbst wenn, möchte ich, dass sie stolz auf mich ist, wenn ich sie wiedersehe. Ich habe mich entschieden. Ich werde zur Magierschule aufbrechen um mich zum Orakel ausbilden zu lassen. Wenn das komische Fieber ausbricht können sie mich ja behandeln. Deshalb stehe ich auf und ziehe mich an.
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(6/12/2013 6:36:15 PM)Kreck Nach unzähligen falschen Räumen und Gängen lande ich doch mal in der Waffenkammer. John seh ich auch gleich. Doch üben tut er nicht er sieht sich nur sein Schwert an. "Hey John!" ruf ich. Doch irgendwas scheint nicht zu stimmen und er lässt einfach sein Schwert fallen. Er sieht mich an. "Alles in Ordnung?" frag ich und komm näher. Die Halle hier ist gut zum kämpfen viel Platz und einige Strohpuppen zum austoben. "Ja ja du hast mich nur etwas überrumpelt! Ist etwas früh... dachte nicht das ich gestört werde. Aber egal." "Wenn du das sagst, ich bin auch nur hier um dich um Rat zufragen." Er fängt an zu lachen. "Du willst mich um Rat fragen? Ich bin nicht dein Meister oder du mein Schüler. Frag einfach!" "Nagut, ich war eine Zeit auf Melanathos wegen..." verdammt jetzt hab ich mich wo reingeredet. "äh egal. Das ist nicht wichtig. Es geht darum ich hab andere Elementkrieger getroffen." "Ok, das heißt?" fragt er. "Naja sie meinten was von Welt retten. Zumindest hab ich es so verstanden." Darauf murmelt er irgendwas. "Und was hast du gemacht." will er wissen. "Ich hab abgelehnt, waren wohl eh nur Säufer oder sowas." Er seuftz. "Glaub ich eher nicht." er seuftz wieder. "Es klingt nicht besonders gerecht aber die Elementkrieger haben nunmal die Pflicht die Welt zu wahren. Klingt ziemlich blöd was? Wie in einem Kinderbuch." lacht er. "Und was ist wenn ich "Nein" sage?" frag ich ihn. "Puh, keine Ahnung ich war bin und werde keiner von den sein. Aber ich weiß nur das man es möglichst tuen sollte. Warum willst du denn nicht, sind bestimmt viele Schätze mitdrin." grinst er. "Hm Schätze...aber nein ich kann hier doch nicht alles hinschmeißen, was ist mit Claudia und der Rüstung?" "Darüber werden wir uns den Kopf zerbrechen, wie lang wird das schon dauern? Ein halbes Jahr und wir können wieder feiern und die Reichen bestehlen. Wir können Geschichten austeilen. Und wenn du zurück bist werden wir es auch schaffen die Blauen Falken aus der Heimat zuschlagen. Natürlich nur wenn du es lebend zurück schaffst!" grinst er. Ich sag nichts ich denke nur. Sollte ich wirklich die Welt retten? Vieleicht hat John recht. "Ich vertrau dir John! Aber erwarte nicht das ich mich mit den anfreunde! Die wollten mich schließlich umbringen." "Ja das wollen viele die mit dir zutuen haben." lacht er. "Sicherlich hast du sie nackt in der Dunkelheit ausgezogen was?" und lacht weiter. "Mag sein, die waren aber auch nicht gerade nett zumir." Dann brech ich das Gelächter: "Aber jetzt muss ich dich noch was fragen. Was, wie und warum ist alles passiert nachdem wir die Rüstung gestohlen haben?" "Tja" fängt er an "Die Rüstung habe ich zuerst in die Basis gelegt in mein Zimmer. Die Wunden aus dem Kampf musste ich selbst verheilen. Zum Gück fand ich einen Heiler in der Stadt. Mein nächstes Ziel war dann die Krone von Frederik. Ich hab sie bekommen, keine Frage. Aber die Krone, ich weiß nicht sie hat mich gelähmt. Vieleicht war es nur ein Zauber aber ich konnte mich nicht mehr bewegen. Sie sperrten mich ein. Den Rest kennst du. Entkommen ging nicht ich wurde nicht versorgt mit Essen oder Nahrung das heißt kein Schlüssel kam in Reichweite, der Nachteil wenn man dich kennt. Aber das wars auch, komisch auch das du unser aller Leben gerettet hast. Ich hoffe wir überleben dein nichtdasein." Er schmunzelt und beschaut sein Säbel. "Weißt du was. Ich geb dir noch ein Geschenk mit."
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(6/12/2013 8:59:40 PM)Shékkel Die Sterne sind verblasst, alles ist grau in grau. So spät am Abend – oder früh am Morgen – war ich noch nie auf. Die ganze Welt ist still, so wunderbar spannend still, als würde sie mit angehaltenem Atem auf die Dämmerung warten, die die Farben zurückbringt. Mir gefallen die dunklen Bäume vor dem grauen Himmel. Die Blätter malen schwarze Schatten in die Dunkelheit, und alles wirkt geheimnisvoll. Ab und an spüre ich ein Trappeln im schwarzen Wald, fange den warmen Geruch eines Tieres auf, doch nichts weckt die schlafende Welt. Der Wald lichtet sich hier langsam, die Schatten kriechen vor dem Grau zurück und geben den Himmel frei. Nur noch einzelne Bäume strecken ihre Krone danach aus, undefinierbare, verschwommene Schemen. In der Ferne schimmert ein goldenes Licht. Es wirkt ganz fehl am Platz in der dunklen Welt, wie ein verlorenes Kind, und ich möchte es am liebsten trösten. „Komm her, kleines Lichtlein. Alles wird gut.“ Ich folge der Strasse und lasse den Wald hinter mir. Es fühlt sich ungewohnt an, wieder auf einem freien Feld zu stehen. Die Hügel sind grau – auch sie warten auf die Sonne. Immer weiter gehe ich auf das Lichtlein zu, und ganz langsam kommen die Farben wieder in die Welt. Erst wird der Himmel heller, etwas gelb, dann golden. Und dann taucht die Sonne auf, links über den Hügeln, und giesst das Gold über die Hügel, die Wiese, die Bäume, die Strasse, den Wald hinter mir, bis alles in wunderbarem Licht erstrahlt. Das Grün taucht auf, das geheimnisvolle Grün des Waldes, das fröhliche Grün der Wiese… und das Braun des Weges unter meinen Füssen. Dort, wo das Lichtlein war, taucht jetzt ein kleines Dorf auf. Die Häuschen kuscheln sich zusammen wie ängstliche Wolfswelpen. Sie sind anders als andere Menschenhäuser – etwas kleiner und runder und dicker. Ich muss mich ja verstecken. Jetzt ist kein Wald mehr da, also nehme ich meine Sachen aus der Kapuze und ziehe sie über. Die Früchte wickle ich so in den Umhang, dass ich sie tragen kann, und den Wasserschlauch nehme ich über meine Schulter. Das Dorf muss Pilzingen sein. Luma kommt als Nächstes. Aber ich sollte eine Pause machen, schliesslich habe ich die ganze Nacht nicht geschlafen. Nur kann ich nicht einfach in ein Gasthaus gehen… ich weiss noch, wie ich auf diesem Schiff war, und plötzlich dachten alle, ich sei ein gefährlicher Dämon. Hm, das ist jetzt weniger gut, dass ich schon so nah am Dorf bin. Ich könnte mich höchstens auf einem der Bäume verstecken. Ja, das mache ich. Ich verlasse den Weg und renne zu einem einzelnen Baum – nein, warte, der da ist halb hinter dem Hügel versteckt. Das ist noch besser! Bald komme ich bei dem Baum an und klettere hinauf. Den Mantel benutze ich als Beutel für die Früchte, damit ich sie in einer Astgabel aufbewahren kann. Ich suche mir einen dicken Ast aus – dieser Baum ist ein Zwerg im Vergleich zu Nysnis. Die Sonne kitzelt mir an der Nase… dann bin ich auch schon eingeschlafen.
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Nekonokamii
Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(6/13/2013 9:57:18 PM)Chie Es ist schon Nachmittag. Ich habe mich, mal wieder, im Schatten einer Gasse versteckt und grübele nach, was ich als nächstes tun soll. Willkommen bin ich hier ja nicht gerade.. Ich entscheide mich, die Straße entlangzulaufen. Die Schilder sehen alle so einladend aus und der Geruch leckerer Speisen dringt in meine Nase. Ach, wenn ich doch wenigstens ein Mal einfach nur essen könnte, worauf ich Lust habe. Mir hallen die Worte vom Vortag im Kopf. Eine "elendige Diebin" bin ich.... Ja, ich bin eine Diebin. Aber ich handle nicht aus Habgier oder Langeweile. Ich... ich habe doch niemanden. Ich möchte auch überleben, verdammt! Ich trete einen kleinen Stein am Wegesrand. Der Stein kullert direkt vor eine Bäckerei. Ich habe Hunger, aber jetzt etwas klauen kann ich nicht und betteln möchte ich auch nicht. Ich seufze wieder. Wenigstens konnte ich meine Kleidung waschen. Es muss ja nicht jeder gleich erkennen, dass ich nur diese Sachen besitze. Technisch gesehen sind die Sachen nicht geklaut, sie wurden für Obdachlose Menschen gespendet und ich bin obdachlos. Ich habe mich nur nicht angestellt, aber ich habe mir auch nur einen Satz Wäsche genommen. Das macht die Sache allerdings auch nicht besser. Ich setze mich auf eine Bank und beobachte einen kleinen Vogel, der zwischen den Leuten umherhüpft und heruntergefallene Brotkrümel aufpickt. Ist es denn so schwer, einfach nur frei zu sein? Ich beneide das Tier. Gleich kann es wieder davonfliegen und zu seinem Nest zurückkehren. Keiner hasst das Vögelchen, alle finden es süß.. Die ganzen Leute hier sehen schon versnobt aus. Einige haben ihren prallen Geldbeutel schön für alle sichtbar an ihre Gürtel gebunden. Ein Mann redet einen anderen an und gibt mit seinem Reichtum an. "Ach, es war herrlich sage ich dir.", fängt er an. "Das Essen war mal wieder ein Traum. Du HAST so ein zart gebratenes und butterweiches Tier noch nicht gesehen. Natürlich nicht, du bist nur ein einfacher Mann. Aber mach dir nichts drauß. Ohne die einfachen Menschen wären wir besonderen ja nicht besonders. Ahahaha.", der Snob klopft dem armen Kerl auf die Schulter. Die beiden unterhalten sich etwas hitzig darüber, dass man so nicht reden sollte. Unbemerkt laufe ich an dem Schnösel vorbei und erleichtere ihn um seinen Geldbeutel. "Prinzipiell bin ich ja gegen Diebstahl von Geld, aber dieser Mann hat doch echt einen Sockenschuss." , sage ich im Kopf zu mir selbst und trage das Geld mit mir weiter in die nächste Seitengasse. Bis der Typ gemerkt hat, dass er bestohlen wurde, bin ich schon über alle Berge. Genervt von diesem Getue öffne ich den Beutel. Meine Augen werden groß. DAS.... ist eine MENGE Geld. Neben einer beachtlichen Anzahl von Goldmünzen befindet sich auch eine Hand voll Edelsteine in dem Behälter. Was ich mir damit alles leisten könnte. Ich träume von einem riesigen Brot mit Käse. Oder einen Kuchen! Ich konnte mir nie so etwas teures wie Kuchen leisten. Aber ich habe gehört, dass dieses Gebäck wunderbar süß und lecker sein soll. Den Kampf mit meinem Gewissen überspringe ich einfach und gehe, nachdem ich das Vermögen gut in meinen Sachen verteilt versteckt habe, in den nächsten Laden und kaufe mir einen Rucksack. Dort verstaue ich das Geld nun sicher und unauffällig. Neue Klamotten kaufe ich mir jetzt nicht, das wäre vielleicht doch etwas zu auffällig. Auf dem Weg zur Bäckerei läuft mir der geldlose Schnösel entgegen. Er hat mich zum Glück nicht gesehen, als ich ihn erleichtert habe. Gerade als ich an ihm vorbeigegangen bin höre ich ihn "Stehen geblieben!" rufen und drehe mich schockiert um. Im ersten Moment habe ich Angst, bin dann aber doch erleichtert als ich sehe, dass der Mann einem anderen Typen hinterherläuft. Der Arme tut mir ja schon etwas leid. Aber wenigstens habe ich so keine Probleme mit dem wandelnden Geldbeutel. "Guten Tag. Was darf es denn sein, hübsches Fräulein?", werde ich gefragt. Denkt der Mann etwa, dass er so den Umsatz steigert? "Ich hätte gerne etwas davon, schöner Mann", sage ich lächelnd und zeige auf ein Stück Kuchen. Man, der Typ gewinnt keinen Blumentopf bei mir... Lächelnd gibt er mir das Stück Kuchen, welches ich mit Freude entgegennehme. Ich kann einfach nicht widerstehen und nehme direkt einen Bissen. Meine Wangen erröten und ich muss eine Hand an meine warme Wange halten. "Wie köstlich!", gebe ich von mir, als die süße Leckerei in meinem Mund sanft zerfällt. "Oh, es freut mich, dass dieses Werk ein Erfolg war", lacht der Bäcker verlegen. "Die himmlische Süße tanzt einen langsamen Walzer mit der Zartheit des Teiges und bringt mein Herz zum höher Schlagen.", schwärme ich. "Ich möchte mehr davon. Ich möchte alle Köstlichkeiten, die sie haben probieren! Sie sind ein wahrer Meister ihres Faches!" Der Mann wird knallrot im Gesicht und packt einige kleine Süßigkeiten in einen Beutel. Zu Tränen gerührt überreicht er mir ein paar Leckerein. "Noch nie hat jemand meine Ware so sehr gelobt. Das zu hören gibt einem Mann in dieser Welt wieder Hoffnung. Nimm nur. Keine Angst, es ist umsonst. Auch kleine Taten sollen belohnt werden. Du ahnst nicht wie schön es ist, einfach mal etwas Nettes zu hören. Ich kam in diese Stadt um genug Geld für ein Haus zu verdienen. Aber alles was ich höre ist, dass meine Ware 'zu gewöhnlich' oder 'langweilig' ist. Danke." Okay. Das habe ich nicht erwartet. Muss ein harter Job sein. Noch mehr Süßes! ♥ Wie schön ♥ Fröhlich verlasse ich den Laden. Der Mann hat sich bei mir BEDANKT! Er hat mich nicht abgewiesen, wie es sonst alle tun... Vielleicht darf man ja doch noch hoffen... Vielleicht. Jetzt mache ich erst einmal eine Pause
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Ransengdori
Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(6/13/2013 11:17:13 PM)Kouuta / Shiroi Es ist bereits etwas Zeit verstrichen, aber auf dem Rücken von Cerberus reist es sich sehr angenehm. Ich kann kaum spüren, wenn er vom Boden abhebt und wieder landet. Aber der Wind, der mir ins Gesicht bläst, den merke ich. Haku hat seinen Kopf murmelnd an meinen Rücken gelegt und ich hab meine Hand auf seine gelegt. Mit der anderen halte ich mich an Cerberus' "Fell"(?) fest. Die Ebene ist wirklich wunderschön. Überall stehen Mühlen und Kühe, die auf den Weiden grasen. Die nächstgelegene Stadt ist Odelia, unser Ziel. Die Stadt ist noch im Wiederaufbau, aber das nimmt ihr nichts von ihrem Glanz. Der Atem der Geschichte weht durch dieses Gebiet. Vielleicht ist es auch einfach nur der warme Wind. Wer weiß das schon so genau? Ein Stück entfernt von der Stadt steigen wir von Cerberus ab."Danke, du bist wirklich eine große Hilfe.", sage ich und streichele den Flammenhund etwas. Er scheint erfreut und zieht sich ohne zu Murren in das Kompendium zurück. "Aber den Gemüsekopf trage ich nicht nochmal.", lässt er noch los. Ich muss schmunzeln und sehe in Richtung Stadteingang. "Da muss irgendwo das Museum sein, von dem Lumelia gesprochen hat. Das wo man in einer ganz anderen Zeit landet." (So wie ich sie kennengelernt habe, meint sie das wahrscheinlich sogar ernst...) Ich weise Haku an, mir zu folgen und laufe stadteinwärts. Wir sehen Wagen bepackt mir Backwaren und die Leute tragen elegante und schöne Kleider. Da kann man fast schon ein wenig neidisch werdern. Naja, aber auch nur fast. Ich bin mit meinen Sachen zufrieden. Es muss ja nicht das teure Jaquette vom Nobelschneider sein. Meine Kleidung ist mir auch ohne Namen treu. Vielleicht hätten wir in Memoria einen Stopp einlegen sollen. Gerade frage ich mich, was momentan im Dorf los ist. Ob noch Leute da sind? Die ganze Gegend scheint sehr vornehm zu sein. Die Leute tragen ihr Geld teilweise sehr offensichtlich an ihren Gürteln. Die Kriminalität muss hier ja fast bei 0 liegen. Oder hier laufen überall Wachen herum. Ist mir beides ziemlich gleich. Ich habe ja nicht vor, mich zu bereichern. Ein paar Leute werfen uns mitleidvolle Blicke zu, als ob wir die letzten Überlebenden eines Attentates wären. Das liegt wohl an unseren eher abgetragenen Klamotten.. "Wo ist nur dieses Museum?", murmle ich vor mich hin. Als eine mit Schmuck behangene Frau an mir vorbeiläuft, frage ich nach. "Oh, das Museum? Du hälst dich am besten einfach an die Hauptstraße. Du kannst es eigentlich gar nicht übersehen. Nun aber schnell, ich habe viel zu tun." Ohhhh, nicht eingebildet. Haku steht etwas abseits von mir. "Willst du dich auch mal bewegen?", frage ich ihn und gehe zügig weiter. Wir sollten nicht all zu viel Zeit verschwenden. Ich habe Hunger... Etwas weiter vor uns ist eine Bäckerei. Ich gehe mit Haku darauf zu und betrete das Gebäude. Dabei läuft ein Mädchen [Chie] mit einem Beutel an mir vorbei. Der Bäcker im Laden winkt ihr freudig hinterher. Ihre Klamotten passen nicht zu den anderen Menschen in der Gegend. Sie ist wahrscheinlich auch von außerhalb. Ich hole uns ein kleines Brot und führe ein wenig Smalltalk mit dem Bäcker. Es scheint in dieser Stadt wirklich schwer zu sein Fuß zu fassen und er freut sich immer über ein gutes Gespräch. Von den oberen Teilen der Stadt soll die Aussicht sehr schön sein und wir wissen jetzt wo das Museum ist. Ich folge dem Mädchen [Chie] unauffällig während ich an einem Stück Brot kaue. Sag jetzt nichts Haku, denke ich mir, als ich dem Mädchen weiter folge.
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Halloweenschreck
Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(6/14/2013 12:24:06 AM)[Leerstelle. Post im Umbau]
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Halloweenschreck
Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(6/14/2013 5:43:00 PM)HakuIch folge Kouuta unauffällig.Die Stadt ist schöner und viel größer als Luma. Links und Rechts gibt es nur Geschäfte. In Luma sind es halb so viele, obwohl es eine Handelsstadt ist. Ich sehe am Straßenrand kleine Kinder spielen. Sie sind fröhlich und lachen viel. Plötzlich ruft jemand nach ihnen. Es sind die Eltern der Kinder. Sie rennen an uns vorbei.Da, schon wieder dieser Schmerz. Dieser Schmerz kam schon mal, als wir bei dieser Familie im Mondlichtküstendorf waren. Es zieht in meiner Brust, wenn ich dieses Bild sehe. Die Eltern nehmen ihre Kinder in ihre Arme. Ich kenne so etwas nicht, weil ich nicht weiß wie meine Eltern aussahen und wie sie waren oder ob ich überhaupt welche hatte..Ich schaue Kouuta bedrückt an und schaue wieder weg. Ich wüsste gern was Eltern sind. Soll ich ihn ansprechen? Nein, ich möchte ihn jetzt nicht damit belasten. Als ich wieder nach vorn schaue sehe ich plötzlich ein Mädchen vor uns. Sie sieht total anders als die anderen aus. Moment, verfolgt Kouuta etwa dieses Mädchen? Ich frage mich wieso.
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Nekonokamii
Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(6/14/2013 6:07:56 PM)Chie Ich schlendere die Straße hinab und freue mich über den Gratiskuchen. Hach, wieso sind so viele Leute auf der Straße? Ich kann ja kaum meine Füße sehen.Hinter mir höre ich gleichmäßige Laufschritte. Ich werde verfolgt, das merke ich sofort. Ich lasse mir nichts anmerken und laufe die Straße runter. Da vorne ist ein Museum. Ich bleibe stehen und drehe mich um. "Hey! Was fällt euch ein mich zu verfolgen?!", schimpfe ich und sehe einem der zwei Jungen, die ich erkenne [Kouuta und Haku] an. "Sieh an, Riese und Zwerg." Ich bin gereizt. "Wisst ihr denn nicht, dass es UNHÖFLICH IST anderen einfach hinterherzuspionieren?" Ich balle eine Faust und schimpfe weiter auf die beiden ein. Was fällt denen ein? Ich hatte gerade gute Laune und schon wieder passiert mir so ein Mist. Ich bemerke, dass die beiden sich von der Kleidung her vom Rest der Leute abheben. "Verstehe...", sage ich während ich mit die Hand ans Kinn halte. "Ihr seit auch nicht von hier. Nun gut, wenn ihr mir schon nachspioniert. Ich heiße Chie und ich hasse es, wenn Leute sich an mich anschleichen. Und das habt ihr beide gerade gemacht! Ich hoffe, wir verstehen uns." Ich werfe den Kopf zur Seite, so dass mir die Haare aus dem Gesicht fliegen. "Ihr wollt mehr über mich wissen, ja? Das ist gut, denn ich werde euch von jetzt an begleiten. Ich habe eh nichts besseres zu tun." Ich sehe den grünhaarigen Zwerg an. "Jetzt glotz nicht so!"
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Ransengdori
Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(6/14/2013 6:41:25 PM)Kouuta / Shiroi Wir kommen dan dem Ort an, an dem das Museum sein soll. Das Mädchen scheint bis jetzt nicht gemerkt zu haben dass wir sie verfolgen. Plötzlich dreht sie sich um und schreit uns an. Woah! Anscheinend hat sie uns doch bemerkt. Und sie scheint nicht sehr erfreut. Ohweh, was ich mir gedacht habe? Gute Frage.... Sie heißt also Chie. Interessant. Was? Mit uns mitkommen? "Hey, warte mal. Du kannst doch nicht einfach bestimmen, dass du mit uns kommst!", protestiere ich entschieden. "Außerdem würde ich dir wirklich nicht empfehlen, einfach mit uns mitzulaufen. In den letzten paar Tagen ist wirklich sehr viel passiert. Außerdem sind wir... sagen wir anders." Anders trifft es ganz gut, denke ich. Wenn sie wüsste, dass ich durch die Leere laufe und Haku diese komischen Karten benutzen kann, würde sie sicher gleich schreiend weglaufen. Was soll ich denn jetzt machen? Einen Aufstand will ich jetzt nicht haben. "Na gut. dann komm mit uns ins Museum. Wir hatten gerade vor uns die Ausstellung anzusehen." Im Museum können wir das Mädchen bestimmt wieder abschütteln. Ich gehe zum Schalter und sehe eine Preistafel. "Wie bitte? Wer soll sich das denn leisten können?" Der Eintritt übersteigt das verfügbare Geld, das wir haben. So ein Mist...
- Alinea
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(6/14/2013 9:02:19 PM)Shékkel Ich wache auf, weil ich die Schritte spüre. Viel zu spät. Sofort bin ich hellwach, doch es hilft nichts mehr, die Leute haben mich schon gesehen. „Da oben, auf dem Baum!“, spüre ich jemanden rufen. Ich halte ganz still, vielleicht halten sie mich ja für ein Vogelnest. Ich kann ihre Neugierde riechen und ihre Verwunderung. Es ist seltsam, jetzt wieder Menschengerüche um mich zu haben – sie fühlen sich stark an, und verglichen mit den Gerüchen der Natur etwas befremdlich. „Vielleicht ein Stein oder ein Baumstamm.“ Mittlerweile kann ich die Stimmen richtig hören. „Und wie kommt der da hoch?“ „Letzten Monat, als die Elementkrieger hier gewütet haben?“ Die Elementkrieger waren vor einem Monat hier? Ist das schon so lange her? Die Schritte kommen näher, und ich klammere mich nervös an das Medusenbuch, das ich unter mein Kleid gesteckt habe. „Das ist kein Baumstamm.“ Es sind drei Leute, aber nur zwei davon sind Menschen. Der letzte riecht eigenartig – ein kleinwenig nach Mensch, aber auch nach Pilzen und Moos. Ich wage nicht, mich umzudrehen. „Stimmt. Doch ein Stein.“ „Ich glaube nicht, dass der Sturm so weit weg von der Strasse noch gewütet hat…“ „Ist es denn wichtig? Lasst uns gehen.“ Ja, bitte geht weg. Ich kann meinen Umhang nicht anziehen, er hängt ein paar Äste weiter oben. Sie sind zu nah, sie würden erkennen, was ich bin. Ich wünschte, ich wäre wieder im Wald, bei den grossen Bäumen, wo niemand ist, vor dem ich mich verstecken muss… „Wartet mal, das ist kein Stein. Das ist… jemand.“ „Eine Person?“ „Ja. Ganz in Schwarz gekleidet. Siehst du es nicht?“ „Ach ja…“ Die Schritte treten noch näher, jetzt sind sie direkt unter dem Baum. „Hallo, da oben!“, ruft einer zu mir herauf und ich zucke zusammen. Soll ich antworten? Die meisten Menschen halten mich für gefährlich. Aber… Felina und Tullio nicht. Sie haben mich bei sich aufgenommen. „Hallo?“, ruft jetzt ein Anderer. Ich atme tief durch. Vielleicht sind sie ja wie Felina und jagen mich nicht gleich davon. Die Äste knarren etwas, als ich mich langsam erhebe und dabei meine Schlangen stillhalte, um niemanden zu erschrecken. „Hallo.“, rufe ich zurück. Die Menschen stehen direkt unter dem Baum – ein stämmiger Mann mit einer Lederschürze, ein hagerer Junge mit schmutzigen Haaren und ein… ja, was? Er sieht aus wie ein grosser Pilz mit einem Gesicht. Ich verlagere ganz langsam mein Gewicht auf den Ästen, um mich zu den drei Herren umzudrehen. Auf einmal wird mir bewusst, wie ich aussehe – mein wunderbares Elfenkleid hängt in Fetzen, meine gelben Augen müssen hervorstechen wie kleine leuchtende Käfer. Und meine Haut ist schwarz wie der Nachthimmel… Jeder kann sofort sehen, dass ich kein Mensch bin. Dass ich nicht zu den Menschen gehöre. „Du… Dämon!“, ruft der stämmige Mann aus, Angst mischt sich in seinen Geruch. „Bei Raphael, weiche von uns!“ „Ich bin kein Dämon. Ich tue euch nichts.“, versichere ich und kauere mich auf meinen Ast. „Ich…“ „Schweig! Wage es nicht, in die Nähe unseres Dorfes zu kommen!“ Traurig senke ich den Blick und schweige. Diese Männer sind nicht wie Felina und Tullio, oder wie Luc… Luciel oder wie Lacrima. Sie wollen mir nicht zuhören. „Marco, hol die Pilzpriester. Hol… hol irgendjemanden!“, wendet sich der stämmige Mann jetzt an den Jungen. „Wir lassen den Dämon nicht entkommen. Er kommt von den Sängern, jede Wette.“ Der Junge schluckt nur, seine Angst sticht scharf unter den Gerüchen hervor. Dann rennt er davon. „Ich will euch wirklich nichts tun…“, beginne ich erneut, werde aber wieder unterbrochen. „Ruhe! Ich glaube dir kein Wort, Dämon.“ Enttäuscht klammere ich mich an mein Buch. Der Mann steht unten am Baumstamm und sieht mich böse an. Der Pilzmensch hat sich halb hinter ihm versteckt, er hat noch gar nichts gesagt. Ich fühle mich ausgestellt hier oben auf dem Baum, wie ein Tier auf einem Markt. Auf einmal wünsche ich mir nichts sehnlicher, als mich fest in meinen Umhang zu hüllen und mich so vor den Blicken zu verstecken… Ich erhebe mich langsam, um den Umhang aus den Ästen zu holen. „Halt! Was machst du da?“, ruft der Mann herauf. Einen Zipfel des Stoffes kann ich von hier aus erreichen. Ich ziehe daran, und mit einem Mal purzeln all meine Früchte auf mich herab. „Aah!“, rufe ich aus. Der Mann macht einen Satz nach hinten. „Was machst du? Rühr dich nicht!“ Meine schönen Früchte fallen zu Boden, aber wenigstens habe ich den Umhang. Ich hülle mich fest darin ein und kauere mich wieder auf den Ast. Der Mensch lässt mich nicht aus den Augen. „Wenn ich ein Dämon wäre, wärst du jetzt tot.“, sage ich seufzend, doch der Mann hört nicht zu. „Dämonen lügen, wenn sie das Maul aufmachen.“, zischt er, mehr zu sich selbst als zu mir. Ich kann die Schritte fühlen, noch bevor Marco hinter dem Hügel auftaucht – er hat mehrere Leute mitgebracht. Ich rieche fünf Männer und einige Pilzmenschen. Und Metall. Dann kommt die Gruppe über den Hügel gerannt. „Da ist er!“, spüre ich die Worte. „Fangt den elenden Dämon!“ Die Männer sind mit ihren langen Beinen schneller als die Pilze. Sie haben sich mit riesigen Gabeln bewaffnet, die nach Erde und Mist stinken. „Wo?“ „Da, auf dem Baum!“ „Fangt es!“ Die Menschen formen einen Kreis und umzingeln den ganzen Baum. Ich klammere mich wieder an mein Buch. Was wollen sie mit mir machen? Sieben dieser Gabeln zeigen auf mich, doch jetzt sagt niemand mehr etwas. Bald reihen sich auch die Pilzmenschen in den Kreis. „Und jetzt?“, fragt Marco schliesslich. „Holt sie vom Baum!“ Ein sehr grosser Mann mit blonden Haaren tritt auf den Baum zu und klettert zu mir herauf – mühsam und schwerfällig. „Wir kriegen dich, Dämon!“, ruft er. Ich rutsche auf meinem Ast heraus, so weit weg wie möglich. „Ich bin kein Dämon.“ Der Mann hat die unteren Äste erreicht und jemand reicht ihm von unten eine Gabel. „Warte nur!“, murmelt er und pikt nach mir. Ich habe keinen Platz, um auszuweichen, also lasse ich mich zu Boden fallen. Doch schon wieder zeigen drei der Gabeln auf mich, ich kann nirgendwo hingehen. „Lasst mich!“, schluchze ich. „Ich tue nichts!“ Einer der Pilzmänner stellt sich zwischen zwei der Gabelträger. Er sieht alt aus, seine Haut ist ganz runzlig und er hat einen langen Bart aus Flechten. Den Stab, den er zum Gehen benutzt hat, ziert ein türkisfarbenes Juwel. Das Juwel beginnt zu leuchten, und plötzlich explodieren weisse Silberfäden in meinem Kopf und nehmen mir die Sicht…
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(6/14/2013 10:26:24 PM)Avielata Wir sind schon früh am Morgen aufgebrochen, kurz nachdem ich wieder wachgeworden bin. Belletain hat uns allen erklärt das Dämmerzinne in einem Wald liegt und wir es noch heute erreichen werden. Durch den Wald kamen wir jedoch nur langsam voran und die Zeit verging schneller als es normalerweise üblich ist. Innerhalb weniger Augenblicke so kam es mir vor dämmerte es schon und die Sonne begann hinter den Horizont zu sinken. Der Wald wurde dichter und undurchsichtiger je weiter die Sonne hinter den Horizont sank aber wir mussten Dämmerzinne erreichen bevor es Nacht wird. Ich schließ eine Weile auf Curse rücken während er mich verlässlich durch den Wald trug und erwachte abrupt als der Wind sich drehte und Curse leise begann zu knurren. –Etwas stimmt hier nicht, es riecht merkwürdig…- sagte er mir in Gedanken. Wenige Augenblicke später sank ein Soldat neben mir von einem Pfeil durchbohrt tot zu Boden. „HINTERHALT!“ schrie ich so laut ich konnte und das scharren von Schwertern die aus ihren Scheiden gezogen wurden schallte durch die Stille des Waldes. „Seid wachsam, achtet auf eure Umgebung!“ schallte Belletains Stimme über das scharren. „Wo sind sie nur…?“ flüsterte ich zu mir selbst. Isinghar blickte mich an und malte wortlos eine Rune auf den Boden aus der eine Kugel aus Licht emporstieg und die Umgebung in warmes Licht tauchte. Meine Augen weiteten sich und ich hörte Ängstliches tuscheln unter den Soldaten als die Untoten vom Licht aufgedeckt wurden die überall zwischen den Bäumen standen. Ohne ein erdenkliches Signal stürmten sie nach vorne und griffen uns an. „Verteidigt euch!“ schrie Belletain und köpfte einen Untoten der sofort zu Boden sackte. „Dann zeig mir was du gelernt hast Junge.“ Sagte Firusha zu mir. Ich nickte nur, stieg von Curse ab und zückte meine Sense. Für Normalmenschliche Augen kaum sichtbar huschte ich zwischen den Gegner hin und her, köpfte Untoten um Untoten während ich mit meinen Blitzen genauso grausam unter den Gegner wütete wie mit meiner Sense. Nicht selten sah ich die staunenden und bewundernden Blicke der Soldaten die versuchten mir mit ihren Augen zu folgen während sie selbst ums Überleben kämpften. Das hier kann einfach kein Hinterhalt sein, dafür sind es zu viele und es kommen immer mehr dachte ich mir. Schnell huschte ich zu einem Punkt an dem es relativ ruhig zuging um die Lage zu betrachten in der wir uns befanden, Die Soldaten kämpften verbissen doch hier und da sah ich welche zu Boden gehen. Ich blickte zu Belletain der wie ein besessener mit dem Hass eines beraubten Vaters kämpfte. Hinter ihm fiel mir einer der Untoten auf der sich an ihn heranschlich. „Belletain passt auf!“ rief ich und schnellte zu ihm, aber die Warnung kam zu spät. Das Schwert des Untoten durchbohrte ihn und Belletain kippte zu Boden. Brimson der meinen Ruf ebenfalls vernommen hatte blickte zu seinem Lord und für einen kurzen Augenblick blitzte Angst in seinen Augen auf. „Verteidigt den Lord, bildet einen Verteidigungsring!“ rief er dann befehlend den Soldaten zu, die umgehen gehorchten und sich wie eine Mauer aus Körpern um ihren Lord aufstellten. „Wir müssen hier weg verdammt.“ Rief ich Brimson zu der neben mit stand und ebenfalls mit einigen Untoten rang. Sie hatten uns den Weg zurück versperrt, also war das keine Option mehr. Links und rechts von uns im Wald waren sie auch und es schienen immer mehr zu werden. „Dämmerzinne kann nichtmehr weit sein aber wir müssten den Lord tragen, ich werde ihn nicht zurücklassen! Wenn es sein muss flieht, aber ich sterbe an seiner Seite!“ grimmig blickte er mich an als er sich seiner Gegner entledigte. Er musste auch bemerkt haben, dass der Weg nach Dämmerzinne der einzige war der uns zur Verfügung stand denn ansonsten würde er so einen Hirnrissigen Vorschlag bestimmt nicht machen. Isinghar der das Gespräch verfolgt hatte nickte mir zu und griff in einen Beutel der an seinem Gewand hing. Er zog eine Wurzel heraus und tippte sie mit seinem Stab an. Es dauerte einige Sekunden aber dann brachen Wurzeln aus dem Erdreich hervor und hielten die Untoten fest, „Beeilt euch –brummte er konzentriert- das wird sie nicht lange zurückhalten.“ Brimson reagierte sofort: „Hebt den Lord auf, wir müssen Dämmerzinne erreichen, dort können wir eine bessere Verteidigung Organisieren.“ Wortlos hoben ein paar Soldaten Belletain an und die Überlebenden begannen zu rennen, einige Minuten später erreichten wir Dämmerzinne und flüchteten uns in den Burghof. Es war merkwürdig. Bis auf die durch das Tor einströmenden Untoten war die Burg leer, irgendetwas stimmt hier ganz und garnicht. Es wäre möglich das wir Glück haben und die Nekromantin hat ihre gesamte Armee auf den äußeren Bereich konzentriert, jedoch kam mir dies nicht gerade schlüssig vor. Abermals begannen die Kämpfe. „Das halten wir nicht aus –knurrte Isinghar mich an, der mit seinen Stab einem Untoten den Schädel zertrümmerte- das Tor ist zerstört aber die Mauern stehen noch verschafft mir etwas Zeit.“ „Firusha, Glin, Glon, Curse. Kommt wir müssen Isinghar Zeit verschaffen bei was immer er vorhat.“ Rief ich meine Begleiter zu mir. Verbissen kämpften wir uns bis kurz vor das Tor von Dämmerzinne. Die Soldaten folgten uns nicht aber das war auch nicht nötig, den Untoten blieb nicht viel Platz um uns zu umzingeln und so konnten wir sie leicht erledigen. Es kam mir wie eine halbe Ewigkeit vor die wir hier nun kämpften bis ich schließlich Isinghars Stimme vernahm. „Ich bin fertig, kommt rein bevor ihr getötet werdet!“ Mit meinem Kopf deutete ich den anderen in den Hof von Dämmerzinne zu gehen. Sie nickten mir zu und gingen los, nur Glin blieb zurück und half mir mich langsam zurückzukämpfen damit nicht zuviele Untote den Hof erreichen würden. „Geht Avielata, ich werde sie aufhalten. Ansonsten werden noch mehr sterben!“ knurrte er mich an. „Ich werde euch hier nicht zurücklassen. Kommt schon spielt nicht den Helden, wir müssen in den Hof!“ schrie ich zurück. Glin blickte mich nur an –„Kommt schon es dauert nichtmehr lange“ vernahm ich Isinghars dringlich klingende Stimme- dann gab er mir einen harten Stoß. „Vergib mir, sag meinem Bruder dass ich ihn Liebe.“ Sagte er mit Schwermut in der Stimme. Sein Stoß war so heftig das er mich den letzten Rest des Weges in den Hof katapultierte. Das letzte was ich sah war, das Glin mit einem Kriegsschrei seinen Krähenschnabel hob und auf die Gegner zurannte, dann schoss ein Massiver Fels aus dem Boden und verschloss das Tor. Tränen standen in meinen Augen als ich mich erhob und zu dem Felsen rannte. „ÖFFNE ES, VERDAMMTE, ÖFFNE ES!“ schrie ich Isinghar an. „Ich kann nicht. –sagte er mir und sein Blick war von Trauer erfüllt- Erdrunen sind eine reine Defensivmacht und werden nur im Notfall eingesetzt. Dieser Stein wird erst in ein paar Tagen wieder im Erdboden versinken. Bis dahin sind wir hier eingeschlossen.“ Glon sah mich aus leeren Augen an. „Ihr müsst euch zusammenreißen, beide.“ Sagte Isinghar und blickte uns aus seinem runzligen Gesicht freundlich an. Schweigend gingen wir (Glon, Firusha, Curse, Isinghar und ich) in das hastig aufgebauten Zelt indem Belletain behandelt wurde. Brimson sah mich an und kam herüber. „Es sieht nicht gut aus, er hat Schwere Verletzungen davongetragen. Ich glaube nicht das er es schafft.“ Hinter mir dränge sich Isinghar nach vorne „Verlasst das Zelt, Avielata ihr bleibt hier und achtet darauf das niemand hier hereinkommt solange ich beschäftig bin. Ich will und darf in meiner Konzentration nicht gestört werden.“ Brimson blickte mich erstaunt an und hob eine Augenbraue. „Tut was er sagt, ich vertraue ihm.“ Nickte ich Brimson zu. Zögernd nickte er zurück und verließ mit allen anderen das Zelt. Isinghar setzte sich neben das provisorisch aufgebaute Bett und malte eine Rune auf den Boden. Er hieb mit seinem Stab darauf und ein grünes Schimmern erschien unter Belletain. Fasziniert beobachtete ich wie der grüne Schimmer in Belletains Wunde eindrang und diese zu Füllen schien. Man könnte förmlich sehen wie sich Arterien und Muskelstränge neu Verbanden. Ich weiß nicht wie lange ich einfach nur dastand und fasziniert das Geschehen betrachtete. Als sich die Wunde vollends schloss und Isinghar schwerfällig und erschöpft aufstand und mit mir das Zelt verließ war die Sonne jedoch schon aufgegangen und stand fast in der Mitte des Horizontes. Brimson schien die ganze Zeit über nicht von der Seite des Zelteingangs gewischen zu sein. „Euer Lord wird wieder gesund –sagte Isinghar ausgelaugt- seine Wunden sind geheilt und er wird keine bleibenden Verletzungen davontragen. Gebt ihm etwas Zeit und er wird wieder auf den Beinen stehen.“ Verdutzt schaute Brimson den Zwerg an, sagte aber nichts und verschwand hastig wieder im Zelt. „Ich werde mich nun ausruhen und etwas Essen und Trinken. Vielleicht auch etwas schlafen. Der Stein wird halten.“ Sagte Isinghar zu mir und ging in das Inzwischen aufgebaute Lager während mich mein Weg zum Stein am Tor führte wo auch Glon saß. Schweigend setzte ich mich neben ihn und betrachtete das hastig aufgebaute Lager. Überall standen Soldaten herum die Wache hielten. Auf der Mauer, um das Lager herum und zum Eingang des Bergfriedes gerichtet standen die Wachen und betrachteten aufmerksam ihre Umgebung. Mir selbst sagend, dass ich eine Pause verdient hatte hing ich meinen eigenen Gedanken nach und versuchte etwas zu schlafen.
Scheiß auf Schule, ich werd Elementkrieger!
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(6/16/2013 7:09:28 PM)Kreck "Ein Geschenk?" frage ich nach. "Gib mir dein Schwert." sagt er nur, ich gebe ihm auch mein Schwert gleich darauf. Er sieht es sich an. "Bis jetzt noch kein Makel, wie schaffst du es in keine Kämpfe zu geraten?" er schüttelt locker seinen Kopf. Er hebt mein Schwert mit der Handfläche vorsich. Eine am Heft und die andere an der Spitze. Er spricht etwas, wohl in einer fremden Sprache. Hört sich fast an als würde er rückwärts sprechen... Die Klinge beginnt kurz zu leuchten und Gravierungen entstehen im Licht. Was zum Teufel? "So das wars." sagt er einfach. "Joa jetzt sieht mein Schwert schöner aus." sage ich etwas enttäuscht. "haha!" macht er. "Nicht nur schöner sondern auch verzaubert!" "Verzaubert?" ich seh mir das Schwert an. "Ja, ist nur unter dem Namen Waffenmagie bekannt. Oder hier Schwertmagie. Eine sehr alte Magie." "Natoll, wusstest du schon das ich kein Formelspucker bin?" ich sehe ihn an. "Das gute ist du brauchst nachdem was ich gemacht hab keine Magiekenntnisse!" "Also bleibt es doch nur bei der schönen Gravur." stelle ich fest. "Hör zu, ich erklärs dir. Durch das verzaubern ist die Waffe in der Lage Magie zu entziehen und sie zu absorbieren. Heißt soviel wenn du ein Feuerball abwehrst mit der Klinge absorbiert sie das Feuer und das gewirkte Element, hier Feuer, setzt sich auf die Klinge. So hast du ein schönes Flammenschwert." "Ja schön und gut. Aber die Scheide muss dann ziemlich feuerfest sein, stimmts?" "Nein, das ist das Problem dieses Absorbieren wirkt nur kurz. Man könnte es ausbessern da musst du aber einen echten Magier aufsuchen. Zum Beispiel könntest du selber kontrollieren wann es brennt und wann nicht. Aber Magie ist nicht mein Fachgebiet." "Interresant...wenn ich mal kämpfen würde." grins ich. "Aber woher kannst du sowas muss ich fragen. Wenn nicht mal Magie dein Ding ist." "Lange Geschichte. Im Grunde sagen wir mal ich komm viel um die Welt und da lernt man so einiges, wenn man nicht nur den Straßen folgt." ist seine Antwort. "Musst du mir mal erzählen wenn ich zurück bin. Jeder wird dann seine längste Geschichte erzählen." meine Stimme sinkt. Hatte ich wirklich unrecht mit dem Weltuntergang? Muss ich weg? Ich achte garnicht mehr auf John ich schwebe nur noch im Gedanken bald hier einfach alles liegen zulassen. "Komm, es ist schon bald Mittag. Frederik wird seine eigene Burg bald zerstören. Das will ja niemand verpassen." er steht auf und gähnt einmal. "Danke..." sag ich nur. "Keine Ursache, sehen wir das als Entschädigung für das freilassen aus dem Gefängniss." lacht er. "Ach und!" er sieht zu mir. "Mal ohne Bart was?" grinst er und geht aus der Halle.
Faal sosin se laas!
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Ryokina
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(6/17/2013 6:23:54 AM)Arachne Als ich in die Richtung starre in die Dimir mich gedreht hat, fühle ich wie etwas mich anzieht. Langsam laufe ich in die Richtung und merke, dass die Sache mich komischerweise um die Bäume und Gebüsch herumführt. Ich höre Dimir hinter mir rufen, aber ich bleibe nicht stehen. Nach einer Weile werden meine Schritte halliger (wie sagt man dazu wenn die Schritte plötzlich so laut sind weil man in ne höhle kommt?). Ich muss wohl in eine Höhle gelaufen sein. Hinter mir höre ich Schritte. Dimir: „Arachne! Wo läufst du hin?“ Ich: „Das da hat mich angezogen!“ Dimir: „Wow. Der ist wunderschön.“ Ich: „Aber gefährlich. Ich glaube es ist so einer, wie der, der mich zu einem Spinnenmensch gemacht hat.“ Ryokina: „Lasst und gehen.“ Ich: „Was ist mit Sintharak?“ Dimir: „Lass ihn. Er war mir eh unheimlich. Aber nun los. Wir wollen noch zur Zwergenstadt kommen und der Weg dahin ist weit.“ Dimir nimmt mich hoch und wir laufen ziemlich lange durch den Wald. Nach einer Weile hört es sich so an, als kämen wir aus dem Wald raus. Es hört sich an wie ein Weg. Doch ich höre es nicht lange, denn Dimir sagt etwas zu Ryokina. Dimir: „Es ist schon spät und zur Kanonenspitze schaffen wir es heute nicht mehr. Wir sollten die kurze Strecke zum Waldrand zurücklaufen. In den Bäumen haben wir bessere Deckung.“ Ryokina: „Gute Idee.“ Dann laufen wir weiter. Als ich nicht mehr den Weg höre, merke ich, dass wir am heutigen Ziel sind. Dimir lässt mich runter und Ryokina verschwindet vermutlich im Gebüsch um uns was Ordentliche zu fangen. Ich höre wie jemand neben mir etwas stapelt und dann wird es langsam wärmer. Wahrscheinlich Feuer. Nach dem Essen trägt Dimir mich zu meinem Schlafplatz und als ich mich verkrochen habe schlafe ich gleich ein.
Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(6/17/2013 9:33:12 AM)Sintharak Ich gehe etwas näher an die Umstehenden heran und setze mich. Dann frage ich: "Habt ihr etwas dagegen, wenn ich mit euch mitziehe? Ich wollte sowieso in diese Richtung." Du weißt schon, dass sie jetzt weg sind? Was wieso das? Das Blindsein musst du noch üben. Sie sind still und heimlich gegangen. Hatten wohl Angst vor uns? Was haben wir nur falsche gemacht? Als ob sie gegen einen blinden Wandersmann nicht bestehen könnten. Ähm, sie können gegen uns nicht bestehen! Ja schon, aber sie wissen es ja nicht! Dann eben anders. Hinterher! Und wie willst du das als blinder Mann unauffälig bewerkstelligen? Könntest du mir meine Sehkraft nicht zurückgeben? Könnte ich, aber so ist es viel spaßiger! Ach komm, so witzig ist das auch wieder nicht. Du kannst dir deine Sehkraft auch selber geben, ich bin nicht mehr dominant in unserer Verbindung. Ich bin aber kein Magier. Tja, dann wirst du wohl auf ewig blind bleiben! Seufzend mache ich mich auf den Weg. Ich ziehe mich aus dem Körper zurück und übelasse ihm die Nervenbahnen, dann trete ich gegen einen Felsen, den ich schemenhaft erkenne. Auu! Schon gut, du bekommst deine Sehkraft! Das Bild stabilisiert sich und ich klettere schnell einen Baum hoch. Ganz leise springe ich von Ast zu Ast und suche die Vermissten Elementkrieger...
"Leben heißt Veränderung!", sagte der Stein zur Blume und flog davon.
- Alinea
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(6/19/2013 8:21:39 PM)Xashibel Kaum einen halben Tag später erreichen wir den Tiefen Riss. Er macht seinem Namen alle Ehre – von hier oben sieht er tatsächlich aus wie ein Riss, der sich mitten durch die Landschaft zieht. Ganze Hügel wurden mitten durchgetrennt. Am Grund kann man nur Sand und ein wenig Gestrüpp erkennen – nebst grossen Felsbrocken. „Das sieht irgendwie unnatürlich aus…“, murmle ich. „Das liegt daran, dass der Riss noch nicht so alt ist.“, erklärt Lacrima sofort. „Zumindest vergleichsweise – ein paar hundert Jahre hat er schon auf dem Buckel, aber für Gestein ist das nichts. Er entstand während einem Erdbeben.“ „Oh.“ „Es grenzt an ein Wunder, dass der Caran dadurch nicht umgeleitet wurde – wenn das passiert wäre, läge das Mondlichtküstendorf auf dem Trockenen.“ „Das liegt doch am Meer.“, widerspreche ich. „Das Meer ist salzig.“, lächelt die Elfe. „Meerwasser zu trinken ist keine so gute Idee, wenn man überleben will.“ „Ach, ja…“ Der Flugschirm neigt sich leicht und gleitet in eine sanfte Kurve. „Ich denke, wir landen hier.“, meint Lacrima. Ich passe den Wind an. „Es ist gerademal Nachmittag.“ „Wir sind schon so weit, wie wir sonst in zwei Tagen gekommen wären – und diese Sache ist ziemlich anstrengend, auch wenn es vielleicht nicht so aussieht.“ „Oh.“, mache ich nur. Wir fliegen noch immer in einem Bogen und ich passe wieder den Wind an. „Lass den Wind ruhig, ich brauche ja jetzt gerade keinen Auftrieb.“, meint Lacrima, während wir langsam Kreise fliegen. „In Ordnung.“ Ich halte den Wind an. Die Kreise werden immer enger, bis wir eine sanfte Abwärtsspirale fliegen. Ich wende mich umständlich zu Lacrima um, die die Zunge zwischen die Lippen geklemmt hat und den Boden beobachtet. „Du weißt aber, wie man landet, oder?“ „Theoretisch schon.“, meint die Elfe nur und zieht an der linken Schlaufe – der linken Bremsleine, wie sie mir erklärt hat. Wir sind jetzt nur noch knapp zehn Meter über dem Boden. Lacrima gibt die Steuerleine frei, und der Flugschirm hört auf, Kreise zu fliegen. „Rutsch aus dem Sitz.“, weist Lacrima an und ich stosse mich nach vorn. Die Sicherungsseile schneiden mir unangenehm in die Oberschenkel. Auch Lacrima hebt sich aus ihrem Sitz und zieht dann langsam beide Bremsleinen. Der Schirm beginnt wieder zu steigen, um kurz darauf steil auf den Boden zuzusinken. „Oh, oh…“, macht Lacrima und zieht noch heftiger an den Leinen, doch wir sinken viel zu steil. Ich komme zuerst am Boden auf, federe den Aufprall ab und werde dann von den Füssen gerissen, da der Flugschirm noch immer vorwärtsstrebt. Lacrima landet auf mir, und wir schliddern ein paar Meter über den Boden, bis der Schirm endlich unten ist. Lacrima löst sofort die Sitze auf und steigt von mir herunter. „Xashibel? Geht es dir gut?“ Ich stöhne nur als Antwort – ich bin soeben durch nichts als eine dünne Stoffschicht geschützt über den mit Steinen gespickten Boden geschleift worden, während eine Elfe auf mir lag. Meine Brust schmerzt furchtbar und das rechte Knie pocht, als wäre ich irgendwo dagegen gestossen. „Nayena.“ Ich sehe den Lichtschleier nur aus den Augenwinkeln, doch die Schmerzen lindern sofort. Umständlich erhebe ich mich und schüttle die Kiesel aus meinen Kleidern. „Das solltest du vielleicht nochmals üben.“, beschwere ich mich, sobald Nayena wieder verschwindet. „M-hm…“ Lacrima kramt in ihrer Tasche – oh, schon wieder dieser Brei. Er schmeckt zwar um Längen besser als der im Dimensionsgleiter, aber langsam wird es etwas eintönig. Immerhin haben wir in Lora einige Streifen Trockenfleisch gekauft, und ein Brot, das auf spezielle Weise getrocknet und so haltbar gemacht wurde. Hungrig machen wir uns über das verspätete Mittagessen her. Dann verkündet Lacrima: „Ich werde mich ein wenig ausruhen.“ „Ist der Flugschirm so anstrengend?“, erkundige ich mich. Die Elfe nickt. „Beim Fliegen wirkt ein enormer Druck auf die Zwischenräume zwischen den Planen… Es ist allerdings immer noch wesentlich leichter, als wenn ich versuche, mir richtige Flügel zu machen. Dann brauche ich einen grossen Gefühlsausbruch, um überhaupt in die Luft zu kommen.“ „Oh – deine Gefühle beeinflussen deine Kraft?“, frage ich erstaunt nach. „Das wusste ich nicht. Ist das bei allen Elementkriegern so?“ „Nein.“, antwortet sie und breitet ihren Wintermantel als Unterlage auf dem Boden aus. „Die Elementkontrolle ist bei jedem anders. Am häufigsten ist Kontrolle durch Konzentration… das ist auch bei mir so, aber kombiniert mit Gefühlen. Bei dir ist es Kommunikation. Eine eher seltene Art der Kontrolle, aber sehr mächtig, wie man sieht…“ Man versteht die Elfe kaum, da sie vor Erschöpfung nuschelt. „Okay“, mache ich. „Ruh du dich besser aus.“ „M’kay…“ Lacrima hat sich bereits auf ihrem Mantel eingekuschelt und die Augen geschlossen. Kurz darauf ist sie eingeschlafen.
A cloud of mystical dust appears, shrouding Alinea in its magic. You roll a four. The cloud dissipates and Alinea is gone.
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(6/19/2013 9:28:27 PM)Kreck Wir stehen wieder im Esssaal. Das Essen ist weg und John steht auf dem Tisch. "So!" fängt er an. "Ich vermute mal wir haben jetzt Krieg mit den Königsrittern." lächelt er. "Doch keinesfalls werden wir aufgeben, im Gegenteil wir lassen sie ihre eigene Festung zerstören. Im Zweifelsfall machen wirs es dann. Falls es nicht ganz klappt wie es soll. Doch nun der Plan!" Er hockt sich im Schneidersitz hin. Vor ihm liegt ein großes Stück Papier. Dann fängt er an zu zeichnen, nicht besonders gut. "So hier haben wir die Burg, dort werden die Soldaten sein. Wie ich hoffe werden sie auch Katapulte haben." Soweit versteh ich das. "Die Soldaten werden wohl als Erstes eintreffen, wir brauchen aufjedenfall eine Rüstung von dennen! Damit kann dann Kreck hinter die Linien und möglicherweise etwas sabotieren." Ich soll? "Die restlichen Soldaten werden in die Fallen laufen oder wir müssen etwas handgreiflich werden. Möglichst keine Toten." Er sieht uns streng an. "So wie ich das dann vermute werden diese dann fliehen. Und die Katapulte werden abgefeuert. Sobald das passiert müssen alle raussein! Am besten mit einem Schiff aus dem Hafen hier. Falls aber das alles nicht wie am Plan läuft kommt Kleif und setzt gezielt Sprengstoff an. Jiff zündet und wir hauen alle schnell ab. Im Grunde soll dies nur noch eine Ruine sein wenn wir weg sind." "Dann sprengen wir es gleich!" ruft Kleif. "Nein, ich will ja das Frederik seine eigne Burg zerstört, verstehst du?" Ist eigentlich alles klar. Dann wirft John noch ein:" Ach ja und der gute Herr Kreck verlässt uns eine Weile er muss die Welt retten." Gleich schauen mich alle an. "Kreck?" Ach blöd ich hasse es alles immer und immer wieder zu erklären. "Ja, scheinbar habe ich eine Vertrag unterschrieben als ich geboren wurde und bin nun verpflichtet den Elementkriegern zu helfen." "Gut, ich denk mal es gibt viel zu holen für dich dort." grinst Riskaso ihn werd ich wohl am meisten vermissen. Am Ende der Besprächung wünschen mir noch alle Glück. Außer Hilja. Ich gehe in mein Zimmer um mich auf die kleine Schlacht vorzubereiten da sitz Hilja auf dem Bett. "Ich hoffe doch sehr du kommst lebendig zurück?" weint sie? "Natürlich, ich lebe ja schon 21 Jahre da schaff ich noch was." versuch ich sie aufzumuntern. Ich setz mich neben sie und sie schmigt sich gleich an mich.
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(6/20/2013 7:12:02 AM) Ryokina Am Morgen stehen wir auf. Als Dimir Arachne hochnimmt, damit wir loslaufen können, höre ich ein Rascheln aus den Blättern hinter uns, aber denke mir nichts dabei. „Wahrscheinlich nur der Wind.“ Wir gehen los. Ungefähr am Mittag entdecke ich etwas. Es ist eine dunkle Gestalt, die einen dunklen Umhang mit Kapuze trägt. Nicht schon wieder. Das ist bestimmt eine der Gestalten, die uns gefangen nehmen wollten und vor denen wir dann geflohen sind. Ich mache Dimir auf die Gestalt aufmerksam und wir beschleunigen unsern Schritt. Arachne fragt was los ist, weil wir unseren Schritt beschleunigen. Ich: „Keine Sorge Arachne. Wir haben nur gerade jemand gesehen.“ Arachne: „Ist es Sintharak?“ Ich: „Nein. Eine der Gestalten.“ Arachne: „Verstehe.“ Kurze Zeit später führt der Weg über einen Fluss. Arachne: „Ich glaube das ist der Fluss, der auch bei Lanora vorbeifließt. Oder besser gesagt die Schlucht.“ Ich sage dazu nichts und wir laufen über „den Fluss“. Als wir weiterlaufen wird vor uns etwas größer und größer. Als wir schließlich rasten wollen sehe ich vor uns steile Klippen (wenn man das so nennen kann) und darauf eine riesige Spitze, die wie eine Kanone geformt ist. Dimir: „Es ist schon spät. Lasst uns einen Platz zum Schlafen suchen.“ Schließlich finden wir einen etwas größeren Spalt wo alle reinpassen zwischen zwei „Klippen“. Sie sind oben ohne Lücke, sodass kein Regen reinkommt. Als ich mich setze um das Essen zu machen bin ich froh, dass wir Schlafmatten haben, denn der Boden ist steinig und der Stein ist scharf. Deshalb könnten wir ohne die Matte extrem schlecht schlafen. Da die Steine durch den dünnen Stoff meiner Hose in meine Beine pieksen hole ich meine Matte und setze mich darauf. Natürlich nur solange bis ich das Feuer mache. Dann beauftrage ich Dimir Holz und große Steine zu suchen. Jetzt hole ich zum Ersten mal das Fleisch heraus, das wir in Lora gekauft haben, denn ich bezweifle, dass ich hier etwas Vernünftiges jagen kann. Dazu gibt es noch ein paar Beeren. Das Brot heben wir für morgen Mittag auf. Nach einer Weile kommt Dimir mit einigen Steinen aber keinem Holz zurück. Ich packe das Fleisch deshalb weg und hole doch das Brot. Dimir: „Kein Holz weit und breit. Hier in den Bergen wächst einfach nichts.“ Ich: „Hm. Dann müssen wir halt Beeren mit Brot essen. Stapel die Steine mal vor dem Eingang auf, sodass er verbarrikadiert ist.“ Dimir: „Warum soll er verbarrikadiert sein?“ Ich: „Falls die Gestalt uns gesehen hat.“ Mit diesen Worten nehme ich Arachnes Messer und schneide drei Scheiben Brot ab. Dann reiche ich Arachne und Dimir jeweils eine Scheibe Brot mit 3 Beeren. Nach dem Essen legt sich Arachne schon einmal schlafen, während ich und Dimir den Eingang verbarrikadieren. Als wir endlich fertig sind lasse ich mich müde auf die Matte fallen und schlafe sofort ein.
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(6/25/2013 7:34:16 PM)Kreck Ich helfe John bei den Fallen. Eine Art Fass-schwingt-alle Gegner-um Falle. "Wo werdet ihr hier nach hingehen?" frage ich ihn während ich das Seil von Wand zu Wand ziehe. "Mal sehen. Vieleicht werden wir erstmal nach Melanathos gehen dort werden wir erstmal mehr Ruhe haben. Wir müssen Claudia schnappen und die Rüstung. Das kann man nicht durchgehen lassen!" Er zieht den Knoten fest und lässt das Fass baumeln. "Hält." und nickt kurz. "Weißt du, vor Jahren dachte ich, einer wie ich. Ein geborener Anführer würde König werden oder Leiter eines großen und geliebten Clans. Würde leben in Schlössern wie diesen. Alles Pferdemist!" "Was willst du sagen, das du enttäuscht bist?" frag ich nach. "Keinesfalls, in dieser Lage mit euch kann ich wesentlich mehr ausrichten als so ein Tronfurzer oder Clanfutzi. Was ich meine ist ich war naiv! Und ich war auch zuerst enttäuscht als ich wegen des Putschversuch in den Kerker kam. Ich kapierte das ich nicht der geborene Anführer war. Meine Kompanen wurden hingerichtet, gevierteilt und sonst noch was. Dann kamst du und hast mich befreit. Es war nicht gerecht, der wahre Mörder entkam. Man darf einfach nicht den Büchern glauben. Ein kleiner Bettler wird zum großen König totaler Unsinn! Wegen mir, dem Anführer wurden meine Kameraden gerichtet. Weil ich meine Naivität Wirklichkeit werden sollte." "John warum erzählst du mir das?" frag ich. "Du wirst bald gehen. Ich will dir nur sagen, falls du in eine Lage kommst. Handle nicht von dem was du willst. Ruhm, Reichtum...Ehre sind nicht soviel wert wie Kameraden...Freunde." er wird leise. So kenn ich ihn garnicht. Traurig..."Vergiss es einfach. Die Falle steht gut, das Fass noch..." er schiebt das Fass hinter den Auslösemechanismus. "So. Das dürfte einige Ritter aufhalten." klettert vom Stuhl und schaut zufrieden. Im Grunde schlägt das Fass gegen eine Pyramide von Fässer die fallen schließlich die ganze Treppe runter. Gefüllt sind die Fässer mit irgendeiner klebrigen Masse die wir im Kerker gefunden haben. "Sehen wir mal nach ob die anderen Fallen klargemacht sind." meint John nur noch. "Danach werden wir mal sehen wie weit die Königsarschkriecher sind." Die anderen Fallen wurden alle fertig. Wir stehen jetzt oben auf der Mauer. "Man sieht ja schlimm aus wie viele das sind." wirft Riskaso in die Gruppe. "Tja, mein Guter. Frederik braucht seine Burg, er passt ja sonst in kein gebäude rein. Hahahaha." Jeder lacht mit. "Das halbe Schloss besteht ja nur aus Vorratskammern. Hahaha." lacht Kleif hinterher. Die Sonne geht langsam unter. Die Zelte der Königsritter sind aufgestellt. Sind bestimmt über tausend Soldaten. Die erhofften Katapulte werden auch vorgefahren. "Morgen wirds dann wohl so sein wie es kommt." meint Flarakra. "Hoffentlich bin ich nicht eingerostet." fügt er noch hinzu. "Ich glaube das hofft jeder. Morgen dürfen wir wohl alle nicht eingerostet sein." erwidert Dleif.
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Isinghar
Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(6/26/2013 5:43:04 PM)Guten Tag zusammen,Ja, ich habe lang auf einen Post warten lassen, das tut mir auch leid, aber hatte viel Lernstress um die Ohren aber das ist jetzt zum Glück erstmal vorbei! Jetzt kommt noch die Projekttagewoche und dann sind Ferien.Vorab ist zu sagen, dass Isinghars Vergangenheit noch auf einer anderen "Inselwelt" spielt. Am Ende wird er nämlich mit einem Boot in einen Sturm gelangen und dann hier auf diese Welt des Rollenspielforums gelangen.Ich werde auch ab und an mal Posts für die Gegenwart bringen, aber Flo aka Avielata spielt Isinghar ganz gut in seinen Posts, deswegen habe ich damit gewartet. Also ihr könnt euch in den Ferien denke ich mal auf einige Posts von mir verlassen :)So und nun zum eigentlichen Post.------------------------------------------ Kapitel II: Ein Schatten am Horizont… Zwei Monate wanderte ich schon umher. Unzählige Menschensiedlungen hatte ich bereits gesehen, aber als ich meinen Weg durch das Hochmoor gebahnt hatte waren sie endlich da: Endlose, saftig grüne, hügelige Weiten. Kein Mensch. Kein Zwerg und keine anderen Lebensformen waren dort. Dieses Land lag noch einige Meilen hinter dem Moor. „Ein perfekter Ort!“ dachte ich und machte mich an meine Arbeit. Ich besaß einen Baumast, der so verzaubert war, dass er mit der richtigen Rune sich in das gewünschte Werkzeug verwandelte. Nach einigen Tagen der Arbeit war mein Werk vollendet. Ich hatte mir einen Wohnraum in einem Hügel geschaffen. Dort konnte ich in Ruhe den Folianten meines alten Meisters studieren. Die Lebensbedingungen waren hier sehr gut. Mein Wasser schöpfte ich aus einem Fluss, der sich durch die hügelige Landschaft bahnte. Meine Nahrung bezog ich aus harter Landarbeit, denn ich hatte in einer der Menschensiedlungen von einem Bauern Getreide abgekauft und die Samen konserviert. Verhungern würde ich also nicht, denn der Fluss brachte fruchtbaren Schlamm aus dem Moor. Nein, hier würde mich wirklich niemand stören. Morgens lag ein Dunsthauch über den Hügeln, der vom Moor her zu mir zog. Obwohl das Moor weit weg war, konnte man an manchen Tagen einen süßlichen Geruch wahrnehmen, der vermutlich von verfaulten Kadavern die im Moor ihr Ende gefunden hatten, stammte. Abends hingegen war die Luft klar und frisch, denn weiter nördlich ragten schneebedeckte Berge hervor. Dieses Stück Land war einfach nur ideal, um in Ruhe den Lehren des Meisters nachzugehen, zu forschen und dieses Buch zu enträtseln. So lebte ich einige Wochen und grübelte weiterhin über diesem Folianten. Jedes Mal erschien die gleiche Vision. Und als ich wieder einmal draußen vor der Tür meiner Hügelhöhle saß, das Gesicht auf die Hände gestützt, wehte mir plötzlich ein starker Wind entgegen, der mich beinahe von der Bank riss. Sofort nahm ich das Buch und ging ins Haus. Ich huschte durch den Flur, durch das Esszimmer bis ich in meinem Arbeitszimmer angelangt war, von dem aus ich durch eine geheime Luke unter einen Steinvorsprung etwas abseits meiner Hügelhöhle gelangte. Ich legte mich hin und blickte über das Hügelland. Da schoss ein schwarzes Ding am Himmel entlang. Es war zu groß für einen Vogel und insgeheim dachte ich mir „Götter steht mir bei!“ Es war ein Drache. Er hatte pechschwarze Schuppen. Was suchte er nur hier? Er jagte über den Himmel wie ein Schatten am Horizont. Studierend beobachtete ich wie er fast eine gute viertel Stunde über dem Hügelland umherschoss. Plötzlich gab er das abscheulichste Gebrüll von sich, das ich je gehört habe, drehte in der Luft um und schoss auf mich zu. Blutrote Pupillen schauten in meine Richtung und ich dachte, dass es mein Ende war, doch kurz vor dem Steinvorsprung unter dem ich lag, schoss er pfeilgerade nach oben und flog in Richtung Süden davon. Nun war er wirklich nicht mehr, als ein Schatten am Horizont... Unter einem fürchterlichen Schock leidend lag ich zunächst noch eine Weile unter dem Felsen und überlegte was ein Drache in dieser Gegend macht. Am Abend saß ich an meinem Kaminfeuer, steckte mir genüsslich ein Stückchen Käse in den Mund und öffnete erneut das Buch, aber diesmal erhielt ich nicht die Vision, sondern Schriftzeichen bildeten sich auf der leeren Seite. „Molokar, der Düstere, letzter seines Geschlechts, hat es sich zu seiner Aufgabe gemacht alle Zwerge, die es gibt, zu vernichten. Ihr, Isinghar, Lehrling Sturmbraues, müsst die Zwergen Klans warnen! Es gibt sonst keine Rettung mehr. Beendet den Konflikt der Zwergenfürsten und bringt sie dazu, sich zu verbünden. Alleine können sie nicht bestehen, aber zusammen gibt es Hoffnung“ „Lebt dieses Buch?“ fragte ich mich. Die Schrift begann zu verblassen. Ich holte meine Schreibfeder aus dem Arbeitszimmer und schrieb auf die leere Seite: „Was bist du? Woher kennst du mich? War das die Zukunft, was du mir gezeigt hast?“ Meine Schrift verblasste ebenfalls, aber es passierte nichts. Verzweifelt legte ich mich in mein Bett. Die Klans vereinen? Ich? Wie sollte das gehen? Ich würde wohl zurück in meine Heimatstadt müssen. Wie es wohl meinem Vater Thagas ging? Ich erlosch die Kerze an meinem Nachttisch und drehte mich um. Lange lag ich noch wach und dachte über den Auftrag des Buches nach. Molokar… er war also dieser „Schatten am Horizont“… Kapitel III: Aufbruch Am nächsten Morgen beschloss ich, aus dem Exil zurückzukehren. „Das Buch muss recht haben, sonst hätte ich den Drachen ja nicht gesehen!“ dachte ich während ich meine Sachen packte. Es würde ein langer Weg werden, deshalb beschloss ich mich nicht zu sehr zu beladen. Ich nahm den Stab, den Meister Sturmbraue mir geschenkt hatte, meine braune Kapuzenrobe und eine Schulter- sowie Gürteltasche. Ein letztes Mal blickte ich noch zu meinem Haus im Hügel. Eines Tages würde ich zurückkehren, wenn ich alt und weise sein würde. So zog ich los. Am Hochmoor angelangt, war mir etwas mulmig zu Mute, denn der Nebel war dichter als das letzte Mal. Ich würde aufpassen müssen wo ich hintrete. Die schmalen, schlammigen und lockeren Pfade entlang gehend bekam ich den Gedanken nicht los, meinen Vater wieder zu sehen. Das letzte Mal habe als ich ihn gesehen habe sagte ich zu ihm, dass ich erst zurückkehre wenn ich ein Runenschmied bin. Die Runen habe ich zwar gemeistert wie das Schmieden auch, aber beides zu kombinieren wird eine Herausforderung werden. Aber es würde noch Monate dauern, ehe ich in meine Heimstadt kehre. Ein dumpfes blop unterbrach meinen Gedankengang. Im Nebel umherschauend versuchte ich etwas zu erkennen, aber es war nichts zu sehen. Plötzlich ergriff etwas von hinten einen Zipfel meiner Robe und hielt mich fest. Als ich mich umwandte stand ein Mensch hinter mir, eine geladene Armbrust auf mich richtend. Hinter ihm tauchten drei weitere Männer auf. Sie trugen braune Lederrüstungen. Der Eine der Drei führte eine große Axt, die anderen beiden Langschwerter und Holzschilde. Es schienen Banditen zu sein. „Keinen Schritt weiter, Kurzer, oder ich jag dir einen Bolzen in den Kopf!“ sagte der Mann der mir die Armbrust an den Kopf hielt. „Durchsucht ihn Jungs!“ befahl er. Der Bandit mit der Axt kam auf mich zu. Ich blieb ruhig. Mit einem Banditenangriff hatte ich nicht gerechnet. Was suchten sie überhaupt in diesem Moor? „Verzeiht, werte Herren, aber ich bin nur ein einfacherer Wanderer auf dem Weg in die Zivilisation. Ich habe nichts, das euch von Nutzen wäre. Bitte, lasst mich einfach weiterziehen.“ Sagte ich ruhig. „Er hat wirklich nichts bei sich, Boss!“ sagte der Axtbandit nachdem er meine Taschen durchwühlt hatte. „Was? Und was suchst du dann in diesem Moor? Normalerweise verirren sich hier immer Adlige hin, die ihre Reichtümer vergraben wollen, weil sie Angst haben ihren Besitz zu verlieren, seitdem Lord Gryphonheart die Adligensteuer eingeführt hat!“ sagte ihr Anführer. „Wie schon bereits gesagt bin ich nur eine einfacher Wanderer, ihr müsst nichts von mir befürchten, ich werde auch keinem von euch erzählen. Wahrlich eine kluge Idee euch im Moor aufzuhalten und den Adligen ihre Ängste abzunehmen. Ihr seid mit Abstand die schlausten Banditen die ich bisher getroffen habe und glaubt mir, es ist nicht das erste Mal das Leute eures Standes mich überfallen, aber bisher hatte niemand Glück, denn ich habe keinen Besitz bei mir“ erklärte ich ihnen. „So, wir sind also die organisiertesten Banditen sagst du?“ Der Anführer lacht, offenbar geschmeichelt gibt er ein Zeichen „Lasst den armen Tropf laufen, er bringt uns sowieso nichts ein!“ „Habt vielen Dank, ihr seid zudem noch Großherzig! Zwar unterstütze ich eure Art, Geld zu machen ganz und gar nicht, aber ich wünsche euch trotzdem weiterhin Erfolg!“ verabschiedete ich mich. „Einfaltspinsel“ dachte ich mir und ging davon, das Lachen unterdrückend. Typisch Banditen, naiv und einfältig, so sind sie alle! Glücklicherweise gelangte ich noch vor der Dämmerung aus dem Moor in die Heide. Das nächste Dorf war nicht allzu fern gelegen und ich nahm meine letzte Ausdauer zusammen und machte mich zum Dorf auf. Ich kehrte in die örtliche Taverne ein. „Was darf’s sein, Herr Zwerg?“ fragte mich der Tavernenbesitzer. „Ich würde mich über ein Zimmer für die Nacht freuen. Es reicht mir das günstigste, dass ihr habt. Und wenn noch eine sättigende Mahlzeit hinzukommt, wäre mein bescheidenes Glück vollkommen“ sagte ich dem Menschen hinter dem Tresen wortgewandt. Der Mensch lachte lang und herzhaft „Na wenn das so ist!“ Er geht nimmt eine Schale und wendet sich an den Kessel. Mit einer großen Suppenkelle schöpft er den köstlich riechenden Eintopf aus dem großen Kessel über dem Feuer. Er stellt die Schale auf dem Tresen ab und wendet sich wieder mir zu „Es ist selten, dass ein so bescheidener Zwerg hier aufkreuzt. Normalerweise kommen die nie alleine und saufen mir den halben Wirtshauskeller leer. Das Essen geht aufs Haus, esst erst einmal, danach zeige ich euch die freien Zimmer und wir reden über den Preis. Lasst es euch schmecken. „Sehr großzügig! Ja, manche meines Volkes können sehr, nun ja, anstrengend sein! Danke, ich werde es in Ehren genießen!“ sagte ich dem Wirt und machte eine angedeutete Verbeugung. Einen Tisch suchend zog ich meine Kapuze nach hinten. Die Taverne war wohl ein beliebter Ort für die Handwerker und Kaufleute, denn die Taverne war rappelvoll. An einem Tisch, an dem zwei Männer saßen, waren noch zwei Plätze frei. Mit meinem Teller in der einen und meinem Stab in der anderen Hand steuerte ich auf diesen Tisch zu. „Guten Abend die Herren, dürfte ich mich setzen?“ fragte ich freundlich. „Natürlich, wenn ihr uns euren Namen verratet“ entgegnete einer der Männer. Er trug eine Schmiedeschürze, woran man unschwer erkennen konnte, dass er Schmied sein musste. „Ich bin Isinghar, sehr erfreut Herr..?“ „Mein Name ist Orthmar und das hier ist Rogan, setzt euch doch Isinghar!“ „Habt vielen Dank!“ *ich stellte meine Schale ab und setzte mich neben Rogan, der wohl der Lehrling des Schmieds war, weil er noch ein Jüngling war und ebenfalls eine Schmiedeschürze trug. Er musterte mich. „Was verschlägt euch nach Southshire?“ fragte Orthmar. „Nun, ich bin nur auf Durchreise hier. Morgen schon ziehe ich weiter!“ „Durchreise? Seid ihr ein Abenteurer?“ kam es erstaunt von Orthmar zurück. „Kann man so sagen und ihr seid ein Schmied? Früher habe ich auch geschmiedet in der Schmiede meines Vaters“ Erwiderte ich. „Ein zwergischer Schmied? Dann müsst ihr bestimmt viel können!“ meldete sich Rogan zum ersten Mal diesen Abend. „Interessant, Herr Isinghar, zu schade, dass ihr schon wieder aufbrecht. Rogan hier hätte bestimmt noch etwas lernen können!“ lachte der alte Schmied. Während wir so erzählten erfuhr ich, dass Lord Gryphonheart in allen seinen Städten eine zusätzliche Adligensteuer eingeführt hatte und die Grundsteuer drastisch erhöht hatte. Orthmar klagte viel über die Steuer, da seitdem nicht mehr so viele Abenteurer umherzogen sein Geschäft nicht mehr so gut lief. Allmählich wurde die Taverne leerer und auch Orthmar und Rogan verabschiedeten sich. Es hat gut getan seit so langer Zeit mit anderen Lebewesen mal wieder zu sprechen. Der Wirt zeigte mir auf mein Geheiß hin ein Zimmer und ich zog einen kleinen Beutel unter meiner Robe hervor, den die Banditen zu meinem Erstaunen nicht gefunden hatten. Ich bezahlte ihm seine fünf Taler für die Übernachtung und ließ mich auf das Bett fallen wie ein nasser Sack. Sofort schlief ich ein
- Itaga
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(6/28/2013 8:56:13 PM)Itaga: Es ist spät am Abend, ich sitze auf meinem Zimmer im Gästehaus und mache meine Hausaufgaben, schließlich findet morgen die erste von sechs Prüfungen statt die beweisen sollen das ich fähig bin den mir vorbestimmten Weg zu gehen. Ich kann es garnicht glauben, es ist schon ein ganzer Monat vergangen, würde ich nicht wissen was ich alles gemacht habe, dann könnte man glatt glauben ich sei erst ein paar Tage hier. Das Training, welches zu Anfang extrem hart war ist nun Routine geworden, das frühe aufstehen habe ich längst verinnerlicht und meine privaten Fortschritte mit dem Chaos sind auch nicht schlecht. Aber wo sind denn meine Gedanken wieder, ich sollte mir mal lieber das Mantra einprägen, schließlich wird das morgen geprüft. Ist eigentlich schon merkwürdig, Magie entsteht durch das lösen eines Siegels und das aufsagen einer Beschwörungsformel, die Wirkung ist dann von Magier zu Magier unterschiedlich, denn viele Faktoren spielen eine Rolle. Bei Exorzismus Magie ist die Wirkung bei jedem die selbe und es bedarf auch nur eines Mantras um diese zu beschwören ... die Welt der Magie ist schon sehr mysteriös. Allein die Vorstellung das mein Training aus zwei Einheiten Wissen und einer Einheit körperlichem Training besteht hätte mich damals zum lachen gebracht ... jetzt bin ich mitten drin >.< Eskargon: "Augen ins Gebetsbuch!" Ita: "Boah, merk du es dir doch einfach und sag es vor" Eskargon: "Das wäre Betrug, das kannst du doch bestimmt nicht mit deinem Gelübte vereinbaren" spottet er Ita: "Dieses blöde Gelübte, aber ohne hätten sie mich abgelehnt." Eskargon: "Alles geben und jeden Problem mit eigenen Mitteln lösen, jeder Betrug ist ein Betrug an sich selbst un kostet einem später das Leben!" Ita: "Du musst mir das nicht vorsagen, ich kenne es selber ... anstatt hier rumzufliegen solltest du mal lieber hier oben weiterlesen" Ich deute auf ein schwarzes Buch welches über meinem Gebetsbuch liegt. Eskargon: "Ich habe dich vor Zehn Minuten gebeten umzublättern, da du das nicht tust fliege ich ein wenig hier rum, ist doch lustig" Die faustgroße Seelenkugel mit Drachenflügelchen und Schwanz schwirrt im Zimmer umher. Ita:"Sei doch einfach froh das du diese Freiheiten hast, hätte ich mich damals nicht darum gekümmert, dann hättest du es ganz schön eng" Eska: "Du? Das war ja wohl eher deine Mutter und Michael welche dir geholfen haben einen Teil meiner Seele in die echte Welt zu verfrachten." Ita: "Ja, ja ist schon gut. Aber immerhin siehst du wie ein kleiner Ball aus, da haben Rin und Ren was zum spielen." lache ich Eska: "Klappe!" er fliegt gegen mich Ita: "Au. Wenn du mich schon schlagen kannst, dann hättest du eben auch selber umblättern können." Ich blättere in dem Buch eine Seite nach vorn Eska: "Ohne Hände? Beschwer dich mal nicht, immerhin kannst du so zwei sachen gleichzeitig lernen." Ita: "Das stimmt nicht ganz, du musst es mir schließlich auch noch zeigen und ich muss es dann trainieren." Eska: "Beschwerst du dich etwa? Sei doch froh das ein solches Buch hier unten existiert und das noch in einem so guten Zustand, oben würdest du so etwas in keiner Bibliothek finden." Ita: "Oke, oke. Ich werde nicht weiter mit dir streiten." Mein Blick ist an meiner Uhr hängen geblieben, es ist bereits 23 Uhr "Ich muss jetzt endlich das Mantras auswendig aufsagen können." Eska: "Wenn ich dich störe musst du nur das Fenster aufmachen, dann gehe ich mal wieder auf Besichtigungstour." Ita: "Nein *im schwarzen Buch umblätter* du hast auch noch Hausaufgaben auf." Es wird spät an diesem Abend, von dem körperlichen Training spüre ich schon längst nichts mehr, dafür habe ich gewaltige Kopfschmerzen und vertausche immer wieder Wörter des Mantras ... das kann ja noch heiter werden. Andate Cantabile: Er ist zwar ein begabter Schneider, allerdings hat er meinen Anzug nicht mehr retten können ... das hat meinen Zeitplan etwas durcheinander gebracht, aber die anderen sind fleißig gewesen, das ein oder andere Siegel wurde gebrochen, exzellente Arbeit. So Langsam wird es Zeit eines der großen sieben in Angriff zu nehmen, dies bedarf abllerdings einer perfekten Umsetzung. Ich schreite durch ein Portal in unser Versteck, alle scheinen ausser Haus zu sein, Dimir und die kleine Lady fehlen ebenfalls ... na gut, dann fange ich eben allein an, erst einmal brauche ich Gold, viel Gold. Aber ich saß ja lang genug beim Schneider und hatte nichts zu tun. Nach einer Geste mit der Hand befindet sich ein kleiner Stapel Gold in ihr ... so viele arme Menschen haben mir damals ihre Seele für Gold verkauft, die Welt ist schlecht und verdorben, das Leben eines einzelnen ist in Gold aufwiegbar. Ich könnte jedes Problem in dieser Welt einfach beseitigen, wenn ich nur mit genügend Münzen klimmper, das ist eine weitere erschreckende Eigenschaft der Menschen und ein weiterer Grund wehalb wir diese Welt von ihnen erlösen müssen. Ein Portal öffnet sich vor mir "Nächster Halt: Hafen der Winde, Dragotaka Handelsgemeinschaft." Ich durchschreite das Portal. NEXT^^
Probleme mit Mitgliedern?
Etwas auf dem Herzen?
Brauchst du wen zum reden?
-> PN oder im Skype anschreiben.
Ich habe für jeden ein offenes Ohr und hin und wieder einen guten Ratschlag ^-^
Etwas auf dem Herzen?
Brauchst du wen zum reden?
-> PN oder im Skype anschreiben.
Ich habe für jeden ein offenes Ohr und hin und wieder einen guten Ratschlag ^-^
- Gralaer
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(6/29/2013 8:26:08 PM)Kreck Der nächste Tag bricht an. Ein Blick über die Mauer verrät mir das die Königsritter noch nicht bereit sind, aber sie werden noch heute angreifen. "Na, schon Angst?" bricht John von hinten die Stille. "Natürlich....nicht!" erwider ich. "Das ist ganz normal." er stützt sich an die Burgmauer und schaut rüber zu den Zelten der Königsritter. "Wenn man sich vorstellt, das es hier bald nur so wimmelt von Soldaten die versuchen einen zu töten oder schlimmer sie fangen dich stecken dich in eine Zelle und holen dich nur raus um dich zu foltern." "Hm." geb ich nur von mir und hoffe das John endlich ruhig ist mit seinen Zukunftsvisionen. "Siehst du das Zelt da?" er deutet mit seinem Finger in die Richtung der Zelte. "Das Protzige, da!" Ich versuche zu erkennen welches er meint und mir fällt gleich eins auf es steht nicht unbedingt in der Mitte aber es ragt ein etwas größeres Zelt hervor. "Das ist das Zelt vom König! Lustig was?" Ich sag nichts dazu. "Na heut nicht so wortgewandt?" er dreht sich und grinst mich an. "Ich merk das! Wenn du nicht viel redest hast du Schiss! Und zwar Großen!" lacht er laut. "Ach halt dein Maul!" seufz ich. Er hat recht. "Mach dir nichts drauß, ich hab mindestens genau so viel Schiss wie du!" und lacht weiter. "Das glaub ich dir jetzt aber nicht!" konter ich ihm. "Was war denn, in dieser Raphael Höhle? Dieses Monstrum, ich erinner mich an nichts mehr." ich seh ihn an. "Ach das..." gibt er nur von sich. "Glaub mir, da hat ich Schiss!" er lacht wieder. "Aber was hast du gemacht, das war ja nicht nur so ein Gegner!" "Was soll ich da groß erzählen. Ich sag es so wenn man die Attacken des Gegners gegen ihn setz, ist er am Ende." Ich schau in verwundert an: "Was? Wie meinst du? Ähm.....wie hast du? Und wie? Äh?" ich verstehs nicht ganz. "Hahahahahha!" lacht er nur. "Das mein Guter bleibt mein Geheimniss! Ich will ja nicht das mich hier einer übertrumpfen kann!" er geht mit lautem Lachen. Jetzt ists wieder ruhig. Ich schau mir noch denn Sonnenaufgang und das aufwachen der Ritter an. Wenn die jetzt ihren Wanzt vollgeschlagen haben und alles vorbereitet haben wirds losgehen. Verdammt! Das wird Böse...und ich darf danach nichtmal mit der Mannschaft trinken gehen...
Faal sosin se laas!
Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(6/30/2013 10:40:49 AM)Sintharak Ich springe von Baum zu Baum, merke jedoch schnell, dass das viel zu laut ist. Also lass ich mich vorsichtig zu Boden gleiten und halte mich immer in Deckung. Doch der Wald verschwindet irgendwann und weicht einer Art Steppe. Hier wird es viel komplizierter. Können wir uns eigentlich unsichtbar machen? Mir fällt keine Möglichkeit ein, wie wir das bewerkstelligen könnten. Oder teleportieren? Dann spare ich mir wenigstens die ungeschützten Stellen. Auch das wird schwierig. Wir müssten unseren ganzen Körper an eine andere Position hieven, und zwar an ganzen drei Koordinaten und dabei die Zeitkoordinate nicht verändern. Das wird schwierig und ist wahrscheinlich so energieaufwendig, dass wir dabei draufgehen. Wozu kann man denn Magie wirken, wenn es einem doch letztendlich nichteinmal Teleportationsfähigkeiten gibt? Beschwer dich nicht, dass du nicht mächtig genug bist. Und ein wenig durch die Gegend schleichen musst du auch ohne Magie hinbekommen. Wo kämen wir denn da hin, wenn du nicht einmal das noch schaffst… Ja, ja, schon klar… Irgendwann machen die drei Krieger halt, und verbarrikadieren sich in einer Höhle. Was wollen sie damit erreichen? Ich glaube sie haben uns vorhin gesehen. Vielleicht wollen sie sich schützen? Schutz… Als ob ich nicht mit einer Bombe sofort hineinkäme… Warum tust du es dann nicht? Wenn es dir doch keine Probleme bereitet? Weil ich eine viel bessere Idee habe. Sie wollen sich mit der Barrikade schützen, sie denken, wir kommen so nicht hinein. Aber wir zeigen ihnen, dass wir viel schlauer sind als sie. Wir tun das, was sie nicht erwarten. Haben meine Unterrichtseinheiten in strategischem Handeln und psychologischem Denken etwa schon Wirkung gezeigt? Kann man so sagen, denn ich find es genial! Das werden wir hinterher beurteilen! Also. Sie haben eine Barrikade errichtet und erwarten jetzt, dass das Böse, das sie nicht kennen, hindurch brechen wird. Wir jedoch werden ganz einfach die Barrikade so verstärken, dass sie verhindert, dass sie durchbrechen! Wenn wir Glück haben verhungern sie in der Höhle. Wenn nicht, werden sie Angst bekommen, was es uns später leichter macht sie zu besiegen. Es kann sie auch vorsichtiger machen. Ja, kann passieren, aber sie werden nicht mehr ruhig schlafen können, immer angespannt sein und so ihre Kräfte verlieren. Durchaus gut durchdacht… Ich schleiche mich nach vorne und verstärke die Barrikaden. Ich rolle ganz leise neue Steine heran, stopfe Lücken, baue Konstrukte und Achte auf Stabilität. Es dauert mehrere Stunden und ich komme mächtig ins Schwitzen. Wer verliert hier gerade seine Kräfte? Die oder wir? Halts Maul, wir sind ihnen gegenüber immer noch im Vorteil. Sie wissen nicht wer wir sind, und werden Angst bekommen. Das ist die natürlichste Reaktion der Welt, nicht einmal sie können sich dagegen widersetzen. Sie werden unweigerlich Angst bekommen. Und wenn sie uns gesehen haben? Haben sie nicht, ich konnte durch die Lücken zwischen den Steinen sehen, wie sie alle geschlafen haben. Ich habe sehr genau darauf geachtet, dass keiner seine Augen auch nur einen Spalt weit offen hatte. Sie waren nicht wach. Jetzt fehlt nur noch der letzte Handgriff! Ich sammle Nen in meiner Hand und führe es in die Steine ein. Es wird nicht lange halten, aber in den Steinen befinden sich kleine Salzkristallnetze. Die werden das Nen bis Morgen früh darin halten. Dann verstecke ich mich auf dem Hügel, in dem die Höhle liegt im Gebüsch und schlafe ein. Frohes Erwachen wünsche ich meinen Opfern noch…
"Leben heißt Veränderung!", sagte der Stein zur Blume und flog davon.
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Coragna
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(6/30/2013 12:08:56 PM)Ja.... irgendwo lebe ich auch noch :'D *entschädigungskekse hinstell* Darkis Ich trete durch die Tür in einen riesigen Saal, so hoch weit und so hoch, dass ich die andere Seite und die Decke kaum erahnen kann. Die Tür fällt mit einem lauten Knall hinter mir ins Schloss und lässt den großen Kleiderraum endgültig hinter mir. Genau in der Mitte des Saales steht ein kleines Häuschen auf dem braunen Parkett. Daneben ist eine seltsame rot-weiße Stange die waagrecht in der Luft an einem Pfosten befestigt ist. In dem Häuschen ist ein kleiner Mann zu erkennen, der anscheinend eine blaue Mütze auf dem Kopf trägt. Menschen... das ist immer gut, vielleicht kann er mir ja sagen wie ich wieder zu Andate komme... je länger ich mich hier herumtreibe desto weniger kann ich ihm helfen. Ich mache mich hüpfend auf den Weg, das neue Kleid passt richtig gut ^-^ Kurze Zeit später stehe ich vor dem Häuschen, dass eine Glasscheibe hat, sodass man zu dem Mann schauen kann, der einen grauen Schnauzer und gar keine Haare auf dem Kopf hat, nur eben die Mütze. Außerdem hat er noch einen ganz blauen Anzug mit goldenen Knöpfen an und schaut mich mit einem gleichgültigen Blick an. „Papiere, bitte.“ „Papiere?“ Was meint er denn damit? Soll ich ihm etwa ein Bild malen? Aber ich kann doch gar nicht so richtig malen und Stifte habe ich auch gar keine. „Ja, laut dem Gesetz muss ich mir die anschauen und dir einen Stempel geben wenn du passieren willst.“ „Welches Gesetz denn?“ „Na, eben das Gesetz.“ Ich schau ihn ratlos an. „Und wer macht das Gesetz?“ „Das ist festgelegt. Von ganz ganz weit oben.“ „Oben? Von wem?“ „Von eben dem der das Regiment führt. Ist doch nicht wichtig. Hast du etwa keine Papiere?“ „Nein, ich kann nämlich gar nicht gut malen. Aber ich kann gut spielen.“ „Spielen führt zu nichts. Disziplin, Ordnung und Direktheit führen zum Erfolg. Wenn du keine Papiere hast muss ich dich leider einsperren oder dich dahin zurückbringen wo du herkommst.“ „Aber ich will ja zurück zu Andate.“ „Ist Andate etwa dein Erziehungsberechtigter? Er vernachlässigt seine Aufsichtspflicht.“ Der Typ redet aber komisches Zeug. Ob der besessen ist und ihm irgend ein Dämon irgendeine sinnlose Pampe einflüstert? Soll ja einige unheimliche Leute geben. „Was ist ein Berechtigter?“ frage ich verwundert. „Jemand der das Recht hat auf dich aufzupassen. Das Recht wird von der Regierung gegeben und kann auch weggenommen werden falls verschiedenen Formen des Missbrauchs und der Vernachlässigung vorliegen. Hast du dich verlaufen oder bist du weggerannt?“ „Ich weiß nicht... da waren ganz viele Blumen und ein Fluss und ganz viel weiß. Und dann war da der Kleiderschrank da hinten.“ Ich drehe mich um und will auf die Tür deuten, doch sie ist verschwunden. Naja, warum auch nicht? Türen müssen bestimmt auch manchmal was erledigen. „Wo kommst du denn her? Etwa von der anderen Seite?“ „Ich komme aus Dragonica.“ „Ah ja. Da brauchen wir einiges an Wumms um dich zurückzubringen.“ „Wumms?“ „Ja. Aber nicht nur Wumms, sondern WUUUUUUMS“ Er reißt beide Arme nach oben und verdreht die Augen nach oben.“ „Was ist ein Wumms?“ „Ein Wumms ist etwas das viel Bummbumm hat.“ „Bummbumm?“ „Ich zeige es dir.“ Er dreht sich in seinem Häuschen um und reicht mir dann eine riesige Trommel heraus, die er zu mir nach draußen wirft und die vor mir stehen bleibt. Dann reicht er mir einen Schlägel nach draußen. „Weißt du wie spät es ist? Welche Uhrzeit haben wir?“ „Was ist eine Uhrzeit?“ Irgendwie wird mir der Typ immer unheimlicher. „Es ist noch keine Wummszeit“ murmelt er vor sich hin und schaut mich nachdenklich an. Dann öffnet er die Tür und tritt aus seinem Häuschen. Er ist riesengroß und seine Mütze sitzt leicht schief auf seinem Kopf. Hinter sich zieht er eine silberne, harte Platte aus dem Häuschen und nimmt sie in beide Hände. „Du haust gleich auf die Trommel.“ Ich mache Andeutungen es zu tun, doch er unterbricht mich gleich. „Haaaaaaaaalt. Es ist noch keine Wummszeit. Momeeeeent. Mehr Mooooment. Noch mehr Moooooooooment. Moment... noch ein bisschen.... ein klein wenig noch.... kurz.... JETZT!“ Er beginnt auf der Stelle die Platte wie ein Verrückter zu schütteln und es gibt ein lautes, blechernes Geräusch, das von den Wänden wiederhallt. Ich beginne so fest es geht auf die Trommel zu hauen. „Meeeehr WUUUUUUUUUUMS“ Er haut die Platte auf den Boden und das Geräusch wird von den Wänden zurückgeworfen. Ich haue weiter auf die Trommel. „Uuuuuuuuuuuuund noch mehr Wuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuumms, bum bum bum bum bum bum.“ Er brginnt auf der Stelle zu hüpfen und der Boden vibriert. „Wir müssen ein Loch in das Feld der Realität wumsen!“ Der Boden vibriert inzwischen so stark, dass ich durchgeschüttelt werde. „Deine Moleküle geraten außer Rand und Band! Hoch lebe das große Wumms!“ Meine Zähne klappern unkontrolliert aufeinander und ich fliege immer höher und höher pro Schlag auf die Trommel. Dann – nichts mehr. Dunkelheit. Kühle Luft und irgendwo eine Flüssigkeit die auf den Boden tropft. Und sonst absolute Stille.
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Ryokina
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(6/30/2013 3:25:18 PM)*entschuldigungskeks nehm und mit thomas teil* Ryokina Ich wache auf. Es ist noch ziemlich früh, aber ich will die Barrikade wegmachen um Wild zu jagen. Ich klopfe gegen einen größeren Stein und will ihn rausheben, aber es geht nicht. Zwischen den Steinen ist eine feine Schicht komische Flüssigkeit. War das die Gestalt? Aber die Gestalten wollen von uns doch soweit ich weiß Infos... sie würden nicht versuchen uns hier umzubringen. Vielleicht der Blinde, dieser Sintharak... Der kam mir ja schon komisch vor. Langsam befühle ich die Flüssigkeit und ein wenig bleibt an meinen Fingern kleben. An einigen Stellen hat es sich bereits gelöst. In einer Stunde sollte es weg sein. Mh... ich wecke mal Dimir. Dimir: "Harasa, was ist warum weckst du mich?" Ich: "Die Barrikade ist versperrt. So eine komische Flüssigkeit ist in den Ritzen." Dimir: "Was???" Schnell richtet sich Dimir auf und schaut sich die Steine an. Dimir: "Was ist das?" Ich: "Keine Ahnung. Das habe ich bemerkt als ich aufgewacht bin gradeben." Dimir: "Mh...Lass uns noch eine Stunde warten, bevor wir versuchen hinaus zu kommen. Was denkst du wer es war?" Ich: "Wahrscheinlich dieser Sintharak. Er kam uns ja so unheimlich vor. Die Gestalten würden uns ja nicht umbringen wollen, bevor sie ihre "Information" haben. Was auch immer sie wissen wollen." Da wacht Arachne auf. Arachne: "Gibts schon essen? Ich hab Hunger." Dimir: "Nein noch nicht. Wir haben hier ein kleines Problem." Arachne: "Was denn?" Ich: "Die Barrikade geht nicht weg und in den Ritzen ist so eine komische Flüssigkeit." Arachne schickt eine ihrer Taranteln los um die Flüssigkeit zu untersuchen. Arachne: "Hm... das ist ja komisch..." Plötzlich schwankt Arachne ein bisschen. Sie hält sich die Hand an den Kopf. Ich: "Alles ok Arachne?" Arachne: "Ja geht schon." Dann lässt sie ihre Tarantel wieder zurück ins Haar kriechen. EINE STUNDE SPÄTER Die Flüssigkeit hat sich nun schon ziemlich gelöst. Vorsichtig streichen ich und Dimir die restliche Flüssigkeit von den Steinen weg und versuchen wieder die Barrikade wegzudrücken, aber es geht immernoch nicht. Hm... Ich: "Sieht so aus als kämen wir da nur als Kleintiere durch." Dann verwandle ich mich in eine Maus, Dimir sich in 4 Ratten, wobei seine eigene aus dem Mantel kriecht und Arachne schickt eine Tarantel vorr und verwandelt sich in die Spinnen. Dann kriechen die Spinnen unter Dimirs Mantel und wir krabbeln durch die Ritzen, die am größten sind. Arachne kommt durch, aber ich und Dimir sind zu groß, also buddeln wir ein Mäuse/Rattenloch. Als wir drüben ankommen ist Arachne bereits wieder verwandelt und Dimir kriecht flink unter seinen Mantel und nimmt wieder Gestalt an. Genau wie ich. Ich: "Also. Lasst uns losgehen. Wo gehts lang Dimir?" Dimir: "Weg von den Steinen hier. Am besten rechtsrum, denn ich habe gehört linksrum gibt es eine Schlucht und wenn dieser Sintharak uns wirklich heimlich folgt wäre es Selbstmord dieses Risiko einzugehen." Ich: "Ok. Lass uns gehen." Dann laufen wir los.
- Alinea
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(6/30/2013 6:47:43 PM)Xashibel Lacrima mag erschöpft sein, doch ich bin noch überhaupt nicht müde – es ist schliesslich gerade mal später Nachmittag. Also mache ich mich daran, den Flugschirm einigermassen zusammenzufalten, was gar nicht so einfach ist, wenn der Wind ihn andauernd anhebt. „Pscht!“, zische ich ihm zu. „Psssscht!“ Der Wind räumt den Platz, und so gelingt es mir, den Schirm einigermassen zusammenzufalten. Hoffentlich kann Lacrima die Fäden wieder sortieren… Es ist wirklich unglaublich, dass sie aus Licht so eine komplizierte Struktur bilden kann – wo Licht doch eigentlich gar nicht fest ist. Gedankenverloren wickle ich einen der Fäden um meinen Finger. Er verhält sich in jeder Hinsicht wie ein dünnes Seil, und doch ist er halb durchsichtig und leuchtet golden… Hm, stimmt – der Schirm ist in der Nacht das reinste Signalfeuer. Gut, dann haben wir etwas, das die Wildtiere abhält. Ein Feuer werden wir dennoch brauchen, wegen der Wärme. Ich wechsle kurz zur Bäuerinnengestalt, um die Temperatur des Lichts zu prüfen, und meine Vermutung bestätigt sich: Es ist gerademal so warm wie meine Haut. Allerdings dürfte es schwierig werden, hier Holz zu finden. Wir befinden uns noch immer in felsigem Gelände. In der Ferne kann ich einige grüne Hügel erkennen, aber weit und breit keinen Wald. Das wird eine kalte Nacht… Ich schlendere zur Schlucht, ihr Grund liegt im Schatten. Die gegenüberliegende Seite muss mindestens fünfzig Meter weit weg sein. Das alles soll ein Erdbeben gemacht haben? Einen guten Meter vom Rand entfernt setze ich mich hin. Der Riss hat etwas Gewaltiges, Imposantes. Im Norden öffnet er sich gegen das Meer, gegen Süden scheint er sich in der Unendlichkeit zu verlieren… Gedankenversunken lasse ich einen Kiesel hinunterfallen, doch der Aufprall ist wahrscheinlich gar nicht zu hören. Hier will ich beim besten Willen nicht hinunterstürzen… Ein leises Schaudern rieselt meinen Rücken hinunter und ich muss leer schlucken. Ich sehe keinen Abgrund mehr, ich sehe von Schemen durchzogene Dunkelheit, panische Stimmen und ein riesiges Blatt. Jemand schreit meinen Namen, und ich rufe den Wind, und dann springen wir über die Klippe… Keuchend springe ich vom Abgrund zurück, an den ich unbewusst immer näher gerutscht sind. Lange verdrängte Erinnerungen kriechen zurück in mein Bewusstsein, Erinnerungen an Kopfschmerzen und ein tanzendes oranges Licht, an zerbrochene Schutzschilde und Shékkels Stimme, die mir den Weg weist. Heftig schüttle ich den Kopf. Nein, es ist vorbei! Ich bin der Dunkelheit entkommen, wir alle sind entkommen, ich und Itaga und Shékkel und… Raki… Ich ziehe die Beine eng an den Körper und stütze meinen Kopf darauf. Lacrima hat alles Recht, so grantig zu sein… wir haben Alucard verloren, und Luc, Raki und Takajo… Und Shékkel ist auch nicht mehr da. Sie steckt irgendwo in den Pilzwäldern, bei einer Medusa, die sie irgendwie dazu gebracht hat, ihr zu vertrauen – und alles, was wir haben, ist Lacrimas Wort, dass Shékkel die Stärkere der beiden ist. Und wenn sie trotzdem bei dieser Nysni bleibt, auch wenn sie das ist? Oder was ist, wenn sie weggeht, uns aber nicht mehr findet? Dragotaka ist gross, viel grösser als die Höhle, in der ich mein ganzes Leben verbracht habe, im Glauben, ein unfähiger Krüppel zu sein. Bei einer Familie, die mich nicht wollte, bei einem Vater, der mir nur ein einziges Mal sagte, er sei stolz auf mich… um mich in eine Falle zu locken! Und jetzt sitze ich hier am Abgrund und sehe den Schatten dabei zu, wie sie über die Felsen wandern. Die Welt will ich retten. Ich, der verstossene Krüppel. Was bilde ich mir eigentlich ein… Ruckartig stehe ich auf und schüttle heftig den Kopf. Nein! Ich bin kein Krüppel, und wenn ich die Welt retten will, dann schaffe ich das auch! Ich werde diesen ignoranten, engstirnigen Sirenen zeigen, dass ich stärker bin als sie alle zusammen! Schnaubend kicke ich einen Stein in die Schlucht. Genau, das werde ich. Zweifel ist ein Luxus, den ich mir jetzt nicht mehr leisten kann – und die anderen Elementkrieger auch nicht. Wir brauchen unsere ganze Kraft, wenn wir Andate Cantabile entgegentreten wollen. Und wir müssen alle zusammenarbeiten.
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(7/2/2013 8:55:59 PM)Kreck Ich liege auf meinem Bett, im Zimmer. Es ist bestimmt schon Mittag aber kein Ton von den Rittern da draußen. Ich höre schnelle Schritte durch den Gang wandern. Sie bleiben vor der Tür stehen, die sich öffnet gleich danach. "Kreck, komm!" ruft Humbik. "Gehts jetzt los?" mein Herz pocht. Keine Antwort er ist wohl wieder weg. Ist wohl eilig. ich mach mich sofort auf den Weg nach oben auf die Mauer. Alle sind schon hier oben. Außer John und Riskaso. "Was ist los?" frag ich in die Runde. "John ist unten, Verhandlung und sowas." antwortet Kleif hektisch. Ich schau über die Mauer. John steht da vor einem Typen mit Pferd. Hören kann man nichts. Nach kurzer Zeit ist auch schon wieder Schluss. "hahahahaha!" hört man schon nach oben kommen über die Treppe. Es ist John. "Leute macht euch bereit!" ruft er kurz zu uns. Ein letzter Blick über die Mauer und ich sehe wie sich die Soldaten formieren. Verdammt! Egal alles nach Plan. Soblad ich die Rüstung hab bin ich sicher. Ich renne den anderen nach. Ich soll mit Dleif an der Falle mit den Fässern bleiben. Er steht schon da. "Na alles klar?" fragt er. "Außer das es hier bald Kracht! Nein!" Er grinst. "Weichei! Hahaha!" brüllt er vor Lachen. Die Zeit vergeht. Nach einer Weile setzt sich Dleif auf eins der Fässer. "Dauert wohl doch noch." seuftz der enttäuscht. "Also du willst abhauen hab ich gehört?" "Ha abhauen, Gezwungener Maßen!" geb ich ihm zurück. "Sieh es so, deine Elementkram hat dir doch das Leben gerettet. Du weißt schon aus dem Gefängnis. Und hat dir all das hier gegeben. Da kann man auch mal nachgeben und mitmachen." "Da hast du wohl recht...es ist so was soll ich schon machen? Ich werd sowieso nur als Hindernis darstehen! Ich seh doch kommen das ich irgendwann kämpfen muss!" "Das hab ich noch nie verstanden. Warum? Warum bist du so ein Gegner des Kampfes?" Ich setze mich ebenfalls auf ein Fass. "Du weißt nicht was ich gesehen hab oder was ich getan hab...Schreckliche Sachen..." ich werde leise und verstumme fast. "Kann man verstehen aber..." Plötzlich hört man Kampfgebrüll. "Ha! Endlich gehts los!" ruft Dleif. Das wird nicht schön....egal der Plan, einfach dem Plan folgen. Meine Hände zittern, sind echt viele da draußen...
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(7/7/2013 3:28:14 PM)Xashibel „Fällt dir was auf?“, frage ich Lacrima, die konzentriert auf den Flugschirm schaut. „Nein, was ist denn?“, meint sie und folgt meinem Blick nach unten, auf die vorbeiziehende Landschaft. „Wir sind mindestens doppelt so schnell wie eben.“ „Hm… ja, kann sein.“, lautet die Antwort. „Wie das?“ „Der Wind kommt jetzt von hinten.“, erkläre ich. „Wenn ich als Vogel fliege, bin ich mit Rückenwind schneller, also dachte ich, das gilt auch für deinen Schirm.“ „Hmm…“ Lacrima überlegt. „Sinken wir dann nicht?“ „Nicht, solange wir immer noch Aufwind haben.“, antworte ich. „Wir müssen nur schneller als der Wind sein, sonst strömt die Luft nicht mehr schön um den Flügel… oder Schirm.“ „Hm. Schätze, da weißt du mehr als ich.“, meint die Elfe nur. „Schau nur, da vorne taucht schon das Drachengebirge auf!“ Ich richte meinen Blick in die angegebene Richtung, kann aber nur noch mehr Berggipfel erkennen. „Das da?“, frage ich nach. „Ja. Man erkennt es von hier nicht so gut, aber die Berge werden jetzt immer höher. Gleich überfliegen wir Drachenwall, eine Stadt am Beginn des Gebirges. Wenn wir weiter so gut vorwärtskommen, schaffen wir es heute noch bis zum Drachenberg.“ „Hm.“, mache ich. „So viele Drachen?“ „Ja, Legenden zufolge lebten die Drachen früher in diesem Gebirge. Manche Stämme verehrten sie als heilige Wesen.“, erklärt Lacrima. „Sogar der Name ‚Dragotaka’ stammt von einem alten Wort für ‚Drache’ ab…“ „Hast du schon einmal Drachen gesehen?“, will ich wissen und wende mich so gut es geht zu Lacrima um. Die grinst nur. „Sanctorion war ein Drache, schon vergessen?“ „Ach ja…“ „Davon abgesehen habe ich die Elementdrachen gesehen…“ „Es gibt Elementdrachen?“, falle ich der Elfe aufgeregt ins Wort. „Wahnsinn!“ „Ja, gibt es. Sie zeigen sich nur nicht oft in dieser Welt. Damals halfen sie uns gegen Sanctorion.“ „Das ist ja grossartig!“, rufe ich aus. „Dann können sie uns bestimmt auch gegen die Cantata Mortis helfen, oder nicht?“ „Theoretisch…“, seufzt Lacrima. „Doch leider sind sie alle beschäftigt. Sanctorion hat dem Drachen der Dunkelheit die Essenz entrissen, um die Herrschaft über dieses Element zu gewinnen. Der Drache der Dunkelheit starb… und die anderen Drachen müssen ihn jetzt neu erschaffen.“ „Neu erschaffen? Wie geht das?“ Ich höre das Rascheln von Lacrimas Mantel, als sie mit den Schultern zuckt. „Keine Ahnung. Yllemia sagte mir aber, dass wir uns mehrere Jahre lang nicht wiedersehen werden… wir können also nicht auf ihre Hilfe hoffen.“ „Yllemia?“ „Die Drachin des Lichts.“ „Hm…“ Schade, denke ich. Es wäre wohl zu einfach gewesen. „Kannst du noch mehr Aufwind erzeugen?“ „Können schon, aber viel bringen wird es wahrscheinlich nicht. Wir sind extrem hoch, die Luft wird hier immer dünner.“ Wir schweben jetzt mitten im Drachengebirge. Lacrima hat nicht gelogen – gegen das hier sind die Berge um Lora kleine Schneehügel. Die Gipfel reichen bis in den Himmel hinein und obwohl hier oben noch die Sonne scheint, sind die Täler schon in tiefste Nacht getaucht. Die roten Felswände schliessen uns ein wie ein Käfig… ein riesiger Käfig, der beinahe den Eindruck von Freiheit vermittelt. Aber nur beinahe. „Sieh nur – das ist der Drachenberg.“, murmelt Lacrima ehrfürchtig. Wir können von dem gewaltigen Felsmassiv nur den unteren Teil erkennen, die Spitze verliert sich in den Wolken. Er hat sich den Titel „Grösster Berg Dragotakas“ ehr- und redlich verdient. „Wir können nicht darüber hinwegfliegen…“, überlege ich. „Wo genau ist denn dieser Tempel?“ „Am Hang des Geisterberges.“, antwortet Lacrima. „Der drittgrösste Berg hier.“ „Geisterberg?“, wiederhole ich. „Klingt ungut.“ „Er liegt am Rand des Gebirges und ist den Winden ausgesetzt, die vom Meer herwehen. Die verursachen in den Gesteinshöhlen manchmal heulende Geräusche.“, meint die Elfe nur. „Daher der Name. Nichts Gefährliches.“ „Das ist schön.“, murmle ich. „Ist es noch weit?“ „Wir müssen um den Drachenberg herumfliegen. Dann können wir hoffentlich am Geisterberg landen. Den Rest gehen wir zu Fuss, höher fliegen geht ja nicht.“ „Hm, okay.“ Aufgeregt sporne ich den Wind an, uns noch schneller voranzubringen. Ich kann es kaum erwarten, den Windtempel zu sehen – und den Windschlüssel! Ob es wohl eine Waffe ist, oder ein Zauber? Ein Elementschlüssel kann viele Formen annehmen. Lacrima hat von Windschwertern gesprochen und einem Horn, das Stürme beschwört… Hoffentlich ist es eine Waffe. Eine mächtige Waffe, wie das zweihändige Schwert, das ich dem Königsritter gestohlen habe. Ein Horn brauche ich nicht, ich kann auch so Stürme beschwören… und Flügel habe ich auch selbst. Vielleicht ist es etwas, das mich schneller macht. Das wäre schön. Wenn ich innert Sekunden einen Tornado beschwören könnte, hätten die Cantata Mortis keine Chance mehr. „Pass auf! Wir werden immer schneller!“ „Oh, tut mir leid.“ Ich drossle den Wind etwas. „Ich kann es kaum erwarten, bis wir endlich da sind!“ „Das glaube ich dir, aber jetzt muss ich erst mal landen. Das ist der Geisterberg.“ Jetzt schon? Erstaunt betrachte ich den Berg, auf den wir zufliegen. Er sieht mächtig aus… und wahnsinnig steil. „Wie willst du da landen?“ „Das finden wir gleich raus.“, meint Lacrima und zieht an den Bremsleinen. Der Schirm gleitet in eine Kurve, bis wir quer zum Berghang fliegen. „Lacrima?“, frage ich verängstigt. „Was hast du vor?“ „Ich muss quer zum Hang landen.“ „Das ist Wahnsinn! Der Hang ist so steil, dass wir da kaum stehen könnten.“ „Das täuscht. Guck, da vorne wird es flacher.“ „Hehe, ja… wahnsinnig viel flacher…“ Mit einem mulmigen Gefühl im Bauch betrachte ich den Hang, den die Elfe anpeilt. Das ist Wahnsinn! „Ich glaube, ich lande lieber selbst.“, meine ich. „Tut mir leid.“ Und schon bin ich als Vogel davongeflogen. Der Flugschirm ist um einiges schneller als die Möwe und ich gerate in die Luftwirbel, die er verursacht. Schlagartig wird mir kalt. Ich lasse mich in die ruhigere Luft fallen und kämpfe mich dann mit Mühe in den Segelflug – dieser Vogel ist nicht gemacht für solche Höhen. Dann folge ich Lacrima in sicherem Abstand. Der Hang, an dem sie landen will, ist voller Geröll, zwischen dem einige verirrte Bäumchen hervorstehen. Hoffentlich rutscht sie nicht ab… Der Flugschirm sinkt etwas, Lacrima fliegt eine Kurve und fliegt mir dann entgegen. Sie wird sofort langsamer, da sie jetzt gegen den Wind fliegt. Langsam nähert sie sich dem unteren Teil des Hanges, der etwas flacher ist, zieht die Bremsen durch… Auf einmal dreht der Schirm sich gegen den Berg und klappt dann auf einer Seite ein. Lacrima pendelt gegen die Felsen, rutscht ein Stück und reisst die golden leuchtende Fläche mit sich, sodass sie langsam in sich zusammenfällt. Ich drehe herum und lande etwas oberhalb vom Schirm. „Lacrima? Geht es dir gut?“, frage ich, wieder in meiner eigenen Gestalt. „War doch gar nicht so übel.“, höre ich ihre Stimme. Puh, es geht ihr gut. „Nicht übel?! Du bist wahnsinnig!“, entgegne ich und klettere zu ihr herunter. Sie hängt halb an einem der Bäume, um nicht weiterzurutschen. „Natürlich nicht übel. Ich hab mir nur das Knie angeschlagen und bin etwas zerkratzt.“, meint sie und rappelt sich auf. „Aua.“ „Bei allen Schneeflocken, mach das nie wieder!“, rufe ich aus und helfe ihr, aufzustehen.
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