Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Hier kommen unsere Posts rein ^^ Und der ganze Rest.
Forumsregeln
-------------------
§1: Keine aktiven Charaktere werden ohne Einwilligung des Besitzers fremdgesteuert.

§2: Wir schreiben in der ersten Person Präsens.

§3: Overpowerte Charaktere werden nicht geduldet. (Ausnahme: Antagonisten nach Absprache)

§4: Vorhergehenden Posts wird nicht widersprochen!
Hobbylosehexe

Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Hobbylosehexe »

(4/14/2013 8:12:28 PM)Seraphinda:   Ich schlage die Augen auf. Dunkelheit umgibt mich. Klar, was sollte ich auch erwarten? Blauen Himmel?! Langsam spinnen sich die silbernen Fäden meiner Klangsicht durch die Finsternis. Es ist kühl in dem Raum, ich erinnere mich wieder, dass wir in der Zwergengasthof sind. Als aufstehen will, spüre ich etwas Warmes an meiner Seite. Tullio hat seine Arme um mich gelegt. Ich bekomme Gänsehaut. Was eine Ironie. Eine Eule bekommt Gänsehaut. Ich schiebe ihn sanft zur Seite und setze mich auf. Er gibt ein leises Geräusch von sich, schmiegt sich an meiner Seite und schläft friedlich weiter. Niedlich. Ich muss lächeln. Also nichts mit sehen. Ich denke nach. Was tue ich hier eigentlich? Ich kam zu diesem Ball um mehr über meine „Gabe“ zu erfahren. Ich habe mich verwandelt, in was eigentlich? Ein blutrünstiges, ekelhaftes Monster. Ich blinzle die wage Erinnerung an meinen Traum weg. Ich bin eine Elementarkriegerin, wenn ich der Elfe glauben kann. Aber was tue ich? Ich liege in einem kleinen Zwergenzimmer und tue nichts. Lächerlich. Lautlos schlüpfe ich aus dem Bett. Es ist eine seltsame Leere in mir, die selbst Tullios Anwesenheit auszufüllen vermag. Ich taste mich fröstelnd zur Tür. Ich brauch frische Luft. Ich muss nachdenken. Meine Hände berühren das raue Holz des Treppengeländers, und ich lasse sie währen ich Stufe für Stufe hinuntergehe, langsam darüber gleiten. Konzentration. Ich suche Ragnyr. Als ich die schwere Holztür des Gasthofes aufschiebe, landet er mit einer erstaunlichen Präzision aus der Luft auf meinem ausgestreckten Arm. Es ist noch dunkel. Ich erkenne durch ihn, dass es erst gerade dämmert. Kedhubn schnaubt, als ich an ihm vorbei gehe. Ich schicke Ragnyr los um nach Gesaryph Ausschau zu halten, doch er ist nirgends zu erkennen. Ist er noch immer nicht von der Jagd zurück? Es rieseln vereinzelte Schneeflocken vom grauen Himmel. Winter. Ich mag die Stille den er mit sich bringt. Ruhe ist gut. „Zeig mir den Weg!“ raune ich Ragnyr zu. Ich merke wie er den Kopf schief legt, dann schwingt er sich in die Luft. Ich sehe die Landschaft immer kleiner werden, Ragnyr kreist in der eisigen Luft. Dann scheint er sich für eine Richtung entschieden zu haben, und lässt sich mit einem schrillen Trällern in diese Treiben. Den Weg wohin? - Frage ich mich, und folge mit klopfendem Herzen dem Falkenschrei. Es tut mir Leid Tullio. Folge mir wenn du willst, ich bin sicher du wirst mich finden, wenn du das möchtest. Dann gehe ich weiter, querfeldein, meinem Vogel hinterher. Ich wage mich nicht zu fragen, wohin er mich bringen wird. Ich geniesse es nur, etwas zu tun. Das Gefühl, ein Ziel zu haben. Auch wenn ich es noch nicht kenne.

Benutzeravatar
Alinea
Wortkünstler
Beiträge: 694
Registriert: Mi 29. Februar 2012, 17:49
Characters: Lacrima, Xashibel, Shékkel, Irrin
Wohnort: Im Wasser und im Wind...

Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Alinea »

(4/14/2013 9:16:33 PM)Xashibel Nach fast zwei Tagen Schifffahrt kommen wir endlich in der Clanstadt an. Es ist Mittag, doch obwohl die Sonne im Zenit steht, ist es auch hier merklich kälter geworden. Der Winter steht vor der Tür. „Tja, jetzt sind wir da.“, stelle ich fest. Vor zwei Stunden noch konnte ich die Ankunft kaum erwarten, aber jetzt merke ich, dass wir eigentlich gar kein richtiges Ziel haben. „Jaa, jetzt sind wir da.“, meint Chera. Sie war während der Fahrt ungewohnt schweigsam. Lacrima meinte, das Meer müsste sie an Luc erinnern. Arme Chera… Ziel oder nicht, ich bin auf jeden Fall froh, wieder festen Boden unter den Füssen zu haben – und den Wind wieder zu spüren. Jeff hatte Recht behalten, nach einer Weile kamen die Elemente tatsächlich zurück und Lacrimas Stimmung hob sich wieder etwas. Wir gehen in die Stadt hinein und über die Hauptstrasse. Lacrima steuert direkt auf ein Haus zu, das dem Trainingsplatz gegenüberliegt. „Das ist das Gästehaus.“, erklärt sie. „Da drin können wir wohnen, vorausgesetzt, wir reissen es nicht wieder ab.“ „Hey, das war ein Notfall.“, verteidigt sich Chera. „Ist ja gut.“, winkt Lacrima ab. In dem Haus befindet sich eine grosse Küche mit einem entsprechend grossen Tisch. Das Ganze sieht relativ neu aus. Wir setzen uns, starren uns eine Weile unbestimmt an. „Und jetzt?“, frage ich schliesslich. „Jetzt finden wir etwas über die Cantata heraus. So war doch der Plan, oder?“, meint Chera. „Und wo fangen wir da an?“, werfe ich ein. „In der Bibliothek?“, schlägt sie vor. „Weiss auch nicht. Wo findet man solche Informationen?“ „Hmm…“, meint Lacrima, „Ich würde eigentlich gern zuerst nach Lora gehen. Weil… naja, ihr wisst schon.“ „Ganz allein?“, erwidert Chera. „Und wer gibt dir auf den Deckel, wenn du wieder Verträge abschliessen willst?“ „Ich.“, melde ich mich. „Ich meine – ich würde ganz gerne mit dir mitkommen.“ „Klar!“, meint Lacrima begeistert. „Und, wer weiss, in Lora leben die renommiertesten Magier – vielleicht wissen die sogar etwas über die Sänger.“ „Gut, dann suchen wir mal in der Clanbibliothek“, wendet sich Chera an Itaga. „Und dann sehen wir weiter.“ „Klingt gut.“, mache ich. „Wann geht’s los?“, will ich dann von Lacrima wissen. „So bald wie möglich.“, meint die. „Also morgen. Wir treffen uns morgen Früh, in Ordnung? Dann können wir den Rest des Tages nutzen, wie wir wollen.“ „Klar.“, antworte ich. Ich weiss zwar nicht, was man in der Clanstadt so macht an einem freien Nachmittag – aber das wird sich schon zeigen.
A cloud of mystical dust appears, shrouding Alinea in its magic. You roll a four. The cloud dissipates and Alinea is gone.

Benutzeravatar
Cydhra
Alter Hase
Beiträge: 262
Registriert: Fr 12. September 2014, 13:36
Characters: Manu, Rael

Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Cydhra »

(4/15/2013 4:17:51 PM)Geist im zeitlosen Raum Was auch immer passiert ist… es ist vorbei... Bald kann ich auch wieder klar denken. Mein Geist hat sich fast wieder aus den Fängen des Bösen befreit. Es war ein starker Schlag, er hat viel zerrissen. Aber jetzt bin ich frei. Ich bin in keinem Käfig mehr, wie vorher. Weder physisch noch geistig oder gar magisch. Ich bin frei. Ich. Bin. Frei. ICH BIN FR… Halts Maul und besinne dich mal du verdammter Trottel! Was wer… wieso ah du bists… NEIN du hast doch… … … … Na klingelt’s? Tschuldige. Hab mich wieder. Was ist passiert?   Sintharak Wieder vereint. Na das ist ja schön. Also, was passiert ist willst du wissen? Keine Ahnung… Anscheinend haben sie einfach darauf gesetzt, dass wir einen so brutalen Angriff nicht abwehren können und haben ihre gesamte Energie in einen Schuss gelegt. Hat ja auch funktioniert? Wo sind wir? Wir sind immer noch dort, wo wir waren, als der Schuss uns zerfetzt hat. Nur wurden wir aus den drei Koordinaten Länge, Höhe und Tiefe hinausgeschleudert. Das bedeutet, im Moment ist immer noch derselbe zeitliche Moment der Explosion, wir befinden uns weiterhin auf der Erd-Luft-Achse und der Feuer-Wasser-Achse des Äthers an der gleichen Position und auch gab es keine Verschiebung auf der Chaos-Ordnungs-Achse. Wenn es uns also gelingt die drei Raum Koordinaten unserer Welt wieder herzustellen, dann können wir wieder in die reale Welt einsteigen. Was bedeutet das. Was ist eine Erd-Luft-Achse oder Feuer-Wasser und was ist eigentlich das Chaos und was ist die Ordnung? Der Reihe nach: Wir befinden uns normalerweise auf der Erde. Dort wo du geboren und aufgewachsen bist. Auf der Erde genügen drei Koordinaten, um eine Position exakt zu bestimmen. Breite beziehungsweise Länge, Höhe und Tiefe. Aber wie du ja anhand der Elfenwelt gesehen hast, gibt es nicht nur eine Welt, sondern viele verschiedene. So auch die Elfenwelt. Nun hat jede Welt einen Ursprung. Wo der ist, ist jetzt erst einmal irrelevant. Nun hat also jede Welt ein eigenes Koordinatennetz. Das wiederum bedeutet, dass drei Koordinaten nicht ausreichen, um einen Ort exakt zu beschreiben. Der Äther ist ein weiterer zweidimensionaler Raum. Jede Welt, liegt im Äther an einer Stelle, die durch die Feuer-Wasser- und die Erde-Luft-Achse genau bestimmbar ist. Dadurch hat man die Welten ebenfalls in die Koordinatendarstellung miteinbezogen. Nun könnten sich theoretisch zwei Wesen an einem Ort im Äther anhand der fünf Koordinaten genau verabreden. Jedoch macht das keinen Sinn, solange sie zu unterschiedlichen Zeiten dort auftauchen. Also bildet die Zeit eine weitere Einheit, die nötig ist um einen Ort zu bestimmen. Eine Welt unterliegt aber auch noch dem sogenannten Chaosfaktor. Meine Welt, wo ich her komme, ist ziemlich nahe am Chaos. Genaugenommen ist es die nächste Welt am Chaos, wo Leben wie du es kennst noch möglich ist. Aber auch nur mit Schutzschild. Das bedeutet, dass auf der Achse näher zum Chaos oder näher zur Ordnung jeweils an jedem Punkt ein voller Äther liegt. Sozusagen liegen sehr, sehr, sehr viele beinahe gleiche Äther nebeneinander, auf der CO-Achse. Sie unterscheiden sich nur minimal. Die Chaoswelt, die ihr erreichen könnt ist übrigens die Welt, die genau mit eurer übereinstimmt, wenn man die Chaos-Ordnungs-Koordinate nicht berücksichtigt. Genauso gibt es auch eine Chaos-Elfenwelt. Nur wohnen da keine Elfen… Aber was ist das Chaos? Das weiß niemand. Du müsstest genau hineinfliegen, um es zu erfahren, aber du würdest schneller sterben, als du es erfassen könntest. Aber gut, ich muss mich jetzt darum kümmern, dass wir auch der Zeitachse wieder vorwärtskommen, und dass wir wieder in die Raumkoordinaten kommen… dazu brauchen wir allerdings unseren Körper wieder… Aber das ist ein geringes Problem, ich habe ihn sowieso unter Bann gestellt, da er sonst nach der Synchronisation zerfallen wäre. Ruh deinen Geist aus, und denke über das nach, was sich dir beigebracht habe. Es dauert noch mehrere Stunden bis ich wieder etwas sage. Genaugenommen hat es keinen einzigen Augenblick gedauert, aber mein Zeitgefühl ist immer noch da, auch wenn die Zeit steht. Ich wende mich wieder an den Riz’ok. Du hast mir das alles über den Äther erzählt. Nachdem ich darüber nachgedacht habe, erscheint mir alles logisch. Aber eines verstehe ich nicht. Was bildet den Zufall? Was entscheidet, ob ein Gewitter entsteht? Oder ein Baum wächst? Oder so? Nun, ob ein Gewitter entsteht, ein Baum wächst oder ein sonstiges Ereignis eintritt, was dir spontan einfällt hängt von hunderten Faktoren ab und könnte theoretisch, wenn man alle Faktoren messen und bestimmen könnte über Jahre vorausberechnet werden. Jedoch gibt es dinge, die vom Zufall beeinflusst werden. Beispielsweise die Entscheidungen eines Menschen. Auch sie hängen von Faktoren ab, aber auch vom Zufall. Es gibt eine achte Koordinate, das ist die Wahrscheinlichkeit. Aber sie ist absolut unerforscht und es ist müßig darüber nachzudenken. Aber ich habe eine gute Nachricht: Ich kann uns zurück zu unserem Ausgangspunkt bringen. Dann müssen wir nur noch unseren Körper finden! Dann los!  
"Leben heißt Veränderung!", sagte der Stein zur Blume und flog davon.

Benutzeravatar
Itaga
Alter Hase
Beiträge: 367
Registriert: Do 24. April 2014, 19:30
Characters: Itaga Tenshi | Andate Cantabile | Arun van Trancy
Wohnort: Auf dem Kirschblütenhügel 1

Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Itaga »

(4/15/2013 7:39:32 PM)Itaga:   Alles klar, der Plan ist einleuchtend ... allerdings."Was wollt ihr denn über die Cantata wissen? Takajos Onkel hat uns damals sein gesamtes Wissen darüber weitergegeben." Rufe ich noch bevor der erste das Gasthaus verlässt.   Vielleicht können alle Fragen ja bereits so geklärt werden und wir müssen uns nicht zwingend trennen ... denn schließlich sind wir als Gruppe schon zu Schwach um es mit einem Cantata aufzunehmen. Naja ... und durch dieses Siegel bin ich mehr als eingeschränkt ... ich sollte Michael aufsuchen und mit ihm reden.             NEXT^^
Probleme mit Mitgliedern?
Etwas auf dem Herzen?
Brauchst du wen zum reden?

-> PN oder im Skype anschreiben.
Ich habe für jeden ein offenes Ohr und hin und wieder einen guten Ratschlag ^-^

Benutzeravatar
Alinea
Wortkünstler
Beiträge: 694
Registriert: Mi 29. Februar 2012, 17:49
Characters: Lacrima, Xashibel, Shékkel, Irrin
Wohnort: Im Wasser und im Wind...

Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Alinea »

(4/15/2013 10:06:49 PM)Xashibel „Was wir wissen wollen?“, wiederholt Chera. „Naja, zum Beispiel, wie man sie besiegt?“ „Das wusste er nicht.“, meint Itaga. „Allerdings stellt sich mir die Frage: Wenn es jemand weiss… wieso gibt es sie noch?“ „Hm, gutes Argument.“, antwortet Chera. „Nicht ganz.“, meint Lacrima. „Die waren schliesslich für eine halbe Ewigkeit weg – irgendjemand muss sie also einmal versiegelt haben.“ „Das waren die Rozengards.“, erklärt Itaga. „Laut Hoffmann haben sie Seele und Körper voneinander getrennt, die Seelen versiegelt und die Einzelteile der Körper über ganz Dragotaka verteilt vergraben.“ „Klingt appetitlich.“, meint Chera. „Und wie trennt man eine Seele ab? Mit dem Messer?“ „Und vor allem:“, wirft Lacrima ein, „Wer garantiert, dass sie dann nicht wiederkommen, wie sie es diesmal getan haben?“ „Du wolltest wissen, wer sie versiegelt hat, und das habe ich dir beantwortet…“, meint Itaga nur und zuckt mit den Schultern. „Ich nehmen an, dass Siegel nicht ewig halten. Wer weiss, wie viele Jahrhunderte dieses gehalten hat.“ „Hm.“, macht Lacrima nur. „Was würde passieren, wenn man ihre Seelen zerstört?“, frage ich Itaga. „Bei den Körpern macht es ihnen anscheinend nichts, aber hier?“ „Naja… Seelen zerstören, hmm.“, überlegt der. „Ich würde mal sagen, es gibt keine solche Technik – und selbst wenn es sie gäbe, dann hätte der Rat der Magier diese bestimmt verboten und würde sie mit schlimmen Strafen ahnden. Aber selbst die Dämonologie enthält bis zum 400. Grad keine seelenzerstörende Technik.“ „Schade.“, mache ich nur. Einen Versuch war’s wert. „Was ist mit deiner eigenen Seele?“, will Lacrima wissen. „Die hast du doch auch halbiert, nicht?“ „Halbiert?!“, wiederhole ich und sehe Itaga erschrocken an. „Wie hast du das denn geschafft?“ Itaga übergeht meine Frage. „Das ist etwas kompliziert…“, beginnt er zu erklären, „Es war Raphael selbst, der mir das ermöglichte. „Geschenk der Engel“ nannte er es. Soweit ich das damals verstanden habe, ist meine Seele nicht zerstört – sondern weilt die eine Hälfte im Jenseits, um der anderen das Leben zu ermöglichen.“ Er atmet kurz durch. „Allerdings habe ich nie irgendwelche Aufzeichnungen über diesen Vorfall in früheren Zeiten gefonden, nirgends ein Wort vom „Geschenk der Engel“… es ist mir bis heute ein Rätsel, wie so etwas funktionieren kann. Deshalb habe ich es als Wunder verbucht.“ „Wunder.“, wiederholt Lacrima. „Genau so was könnten wir jetzt brauchen.“ „Wenn die Seele also nicht zerstört ist, bringt es doch sowieso nichts.“, fasse ich Itagas Ausführungen zusammen. „Wieso kann man die nicht einfach töten, wie jeden anderen Menschen auch?“ „Weil’s halt keine Menschen sind.“, meint Chera schlicht. „Wir drehen uns hier im Kreis. Gleich kommt die Frage, wie das mit dem Sterben genau funktioniert. Das weiss nur leider keiner, der nicht schon tot ist, ausser Ita, und der ist eben ein Sonderfall.“ „Du hast Recht.“, antwortet Lacrima. „Trotzdem: Wenn wir keine Möglichkeit finden, sie endgültig unschädlich zu machen, können wir genauso gut die weisse Fahne hissen.“ Ich überlege kurz. „Was genau wollen die Cantata eigentlich? Ich meine, Dimir hat mir damals gesagt, dass sie die 666 Todsünden befreien wollen. Aber was genau bedeutet das überhaupt?“ „Esamas hat mir am Ball gesagt, dass sie vor langer Zeit schon mal die Welt bedroht haben.“, wirft Felina ein. „Aber er wusste nicht, wie genau.“ „Die Welt existiert schon zu lange…“, murmelt Itaga und ich wende mich verwundert zu ihm. „Was?“, frage ich nach. „So etwas sagte er bei unserer ersten Begegnung am Rozengard-Ball.“, erklärt der Galant. „Das heisst, sie wollen mit höchster Wahrscheinlichkeit die Welt zerstören, indem sie die 666 Todsünden über sie bringen.“, fasst Lacrima zusammen. „Das is reichlich vage. Wissen die Rozengards nicht mehr?“ „Ich bin kein Rozengard.“, stellt Itaga fest. „Und Hoffmann erzählte uns alles, was er wusste. Aber vielleicht war er nicht mit dabei, vielleicht ist er selbst zu jung um diese Geschehnisse miterlebt zu haben. Gibt es noch ältere Rozengards, deren Aufenthaltsort bekannt ist?“ „Der einzige Rozengard, den ich je kannte, war Takajo.“, meint Lacrima etwas gereizt. „Aber selbst wenn – auch Vampire leben nicht ewig. Und so, wie ich das sehe, war die letzte Cantata-Mortis-Geschichte lange bevor Sanctorion aufgetaucht ist. Ich habe viel über seine Geschichte erfahren, aber von diesen Sängern war dort nicht einmal die Rede.“ „Also“, beginnt Itaga, „Entweder haben wir die grösste Vertuschungsaktion Dragotakas aufgedeckt, oder es ist tatsächlich so verdammt lange her, dass nur noch die Aufzeichnungen in den Tempeln exisiteren, von denen uns Hoffmann berichtet hat… was machen wir jetzt?“ „Bibliothek können wir also vergessen.“, meint Chera. „Aber was ist mit diesen Tempeln? Vielleicht finden wir da etwas?“ „Was ist mit Dimir?“, werfe ich ein. „Er hat behauptet, auf unserer Seite zu sein, obwohl er für die Cantata Mortis arbeitet. Ich bin mir nicht sicher, ob man ihm trauen kann, aber es wäre eine Möglichkeit.“ „Ein Verräter also?“, entgegnet Lacrima. „Wenn diese Sänger wirklich so alt sind, wieso sollten sie auf einen Verräter hereinfallen?“ „Sie waren ziemlich lange versiegelt.“, kommentiert Chera. „Ich weiss ja nicht – vielleicht schlägt das aufs Gehirn.“ „Andate hat mir nicht den Eindruck gemacht…“, murmelt die Elfe. „Ob sie drauf reinfallen oder nicht, dieser Dimir lebt immerhin noch und scheint bei den Cantate ein und aus gehen zu können.“, meint Itaga schliesslich, „Einen Versuch ist es wert.“ „Gut.“, meint Lacrima. „Nur wissen wir nicht, wo er steckt.“ Ich seufze, Itaga senkt den Kopf. Wir wissen im Allgemeinen immer noch nicht, was wir jetzt tun sollen. „Also – was machen wir jetzt?“, spricht Chera meine Gedanken aus. „Ich bleibe dabei, ich gehe nach Lora.“, bestimmt Lacrima. „Mit Xashibel – wenn sie denn immer noch mitkommen will.“ „Will sie.“, antworte ich. „Wer weiss, vielleicht wissen diese alten Magier etwas.“ „Ich dachte eigentlich eher, dass Alucards Mörder vielleicht etwas mit den Sängern zu tun hat.“, meint die Elfe. „Aber gut, wir können ja mal fragen.“ „In Ordnung – und was machen wir?“, wendet sich Chera an Itaga. „Ich weiss es nicht.“, meint der niedergeschlagen. „Wir können gerne die Clanbibliothek durchforsten. Aus der Clanstadt werde ich in nächster Zeit ohnehin nicht gelassen, dafür sorgt Frederik bestimmt.“ „Frederik?“, wiederholt Chera. „Sag bloss, der Fettklops hat hier das Sagen?“ „Er ist der König von Dragotaka.“, meint Itaga nur. „Also ja… er hat ziemlich viel zu sagen. Leider.“ „Also, ich hab den nicht zum König gewählt.“, erklärt Chera. „Nun ja. Wir werden sehen.“
A cloud of mystical dust appears, shrouding Alinea in its magic. You roll a four. The cloud dissipates and Alinea is gone.

Coragna
Hoher Autor
Beiträge: 134
Registriert: So 4. Mai 2014, 11:59
Characters: Darkis, Rispah, Kha'Tschirik Vanderhall
Wohnort: Nicht dort

Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Coragna »

(4/17/2013 7:20:03 PM)Darkis   Ich bewege mich Schritt für Schritt an dem Bach entlang, immer flussaufwärts. Sonst sehe ich nichts, nur das plätschernde Wasser, das unaufhörlich neben mir seine Melodie blubbert. Ich trinke noch einige Male von ihm, doch sonst passiert nichts weiter, weder Tiere noch Pflanzen noch irgendwelche anderen Menschen lassen sich blicken. Eine halbe Ewigkeit später endet der Fluss. Einfach mitten in der Landschaft bricht er als ein gerader Strich ab, als hätte man ihn mit einer großen Schere abgeschnitten. Ich laufe weiter auf die gerade Linie zu... es ist ein Abgrund, wie ein Wasserfall... aber wie kann das sein? Der Fluss ist die ganze Zeit in die andere Richtung geflossen, da kann doch nicht plötzlich ein Wasserfall sein, da müsste das Wasser ja bergauf fließen und das funktioniert nicht, hat mir mal wer gesagt- Ich komme immer näher, doch kann nicht erkennen, woher das Wasser kommt. Stattdessen kann ich über den Abgrund hinwegschauen, der sich unter mir auf tut. Tausende, Millionen.. naja, auf jeden Fall sehr sehr sehr sehr sehr sehr viele winziger, lilafarbener Blüten, die sich soweit das Auge reicht in dem Abgrund ausbreiten. Ich sehe noch nicht mal, ob irgendwo Boden ist, so viele sind das, sie bewegen sich nur langsam hin und her, als würde eine sanfte Brise wehen. Wie Wellen im Ozean, die lustig von der einen Seite zur anderen wippen. Der Wasserfall stürzt einfach durch die Blüten... ich vermute, dass er noch nicht mal aufhört, sondern einfach weiter und weiter fällt. Der Abgrund ist eine perfekt kreisförmige, sehr sehr große Fläche, die etwa dreimal so tief weiter unten liegt, wie der Berg hoch war, wo die Farben drin waren. Es ist so tief, dass mir etwas schwindelig wird, als ich hinunter sehe. Die Wand... oder zumindest vermute ich, dass da eine Wand ist... ist genauso weiß wie alles andere um mich herum, bis auf den Fluss, die Blüten und die Steine, die gelegentlich am Ufer auftauchen. Der einzige Weg, den ich weiter gehen könnte wäre nach links oder nach rechts, aber der führt nur außen herum. Ich habe rein gar keinen Anhaltspunkt mehr. Gerade als ich mich entschließe umzukehren, da ich Wasser brauche, erfasst mich ein so heftiger Stoß, als hätte mich jemand geschubst. Ich strauchle, versuche mich wieder zu fangen, doch ein Schlag gegen meine Seite befördert mich unsanft über die Kante. Ich falle laut schreiend, wie ein nasser Sack Kartoffeln, den Wasserfall hinunter.

Benutzeravatar
Cydhra
Alter Hase
Beiträge: 262
Registriert: Fr 12. September 2014, 13:36
Characters: Manu, Rael

Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Cydhra »

(4/17/2013 7:54:35 PM)Sintharak Ich habe uns zurück teleportiert, unseren Körper aus den zahlreichen Fetzen wieder zusammengebaut und erneut mit Bannsprüchen belegt. Wir könnten also wieder zurückkehren. Ja, warum tun wir das nicht? Es könnte sehr, sehr schmerzhaft werden. Ja und? Hier herumzusitzen gefällt mir nicht. Ich meine, ich sitze ja nicht einmal, ich schwebe in einem undefinierten Zustand in einem heptageometrischen Raum, der jedoch ncihtmal sieben Koordinaten umfasst. Ja ja, schon gut. Du musst dich nur auf jede Menge Schmerzen gefasst machen, damit du nicht den Verstand verlierst. Eine Sekunde später befinden wir uns wieder in unserem Körper. Also ich fand das jetzt nicht so schmerzhaft, bemerke ich. Nun, das ist in der Tat etwas merkwü… AAAAAAAHHHHHRGG Der Schmerz, der nun doch einsetzt ist unfassbar gewaltig und allumfassend, doch einen Moment später befinde ich mich wieder in diesem nicht definierbaren „Raum“. Tja, ich würde sagen, dieser Versuch ist fehlgeschlagen. Was du nicht sagst. Und nun? Das muss mit den Bannzaubern zusammenhängen. Lass mich raten, du hast einen Zauber verwendet, der es anderen Geistern unmöglich macht in unseren Körper einzudringen, hast aber vergessen, dass wir selber ja erst einmal hineinmüssen. Ich fand den Einfall mit diesem Sperrzauber eigentlich ziemlich gut… Woher weißt du das eigentlich? Hm, erinnert mich an eine andere Geschichte. Also gut, dann auf zu Versuch zwei. Mach dich bereit! Und einen Moment später befinden wir uns wieder in meinem alten Körper. Ich warte gebannt auf den Schmerz, doch der bleibt aus. Sieht gut aus, denke ich zu meinem anderen Ich. Nonverbale Kommunikation hat einfach Vorteile. Sehr schön, sehr schön… Wenn wir zu Hause sind, musst du mir mal die Kontrolle überlassen, damit ich diese Erfahrungen aufschreiben kann. Ich warte darauf, dass er das magische Sichtfeld wieder aufbaut, und kam ist es da, blicke ich mich gründlich um. Das Werk der Magier und auch ein bisschen von mir, hat ein gewaltiges Chaos hinterlassen. Die Explosion hat einen Krater mit einem Durchmesser von über fünf Metern hinterlassen, einige Sträucher rauchen immer noch vor sich hin. Überall fliegt Asche durch die Luft. Wenn ich das richtig verstanden habe, sind seit der Explosion nur wenige Sekunden vergangen, oder? Ja? Wieso? Weil ich nicht verstehe, wo die Magier sind. Unter dir, über dir, um dich herum in ungefähr zehn Metern Umkreis verteilt. Oh. Ja. Das ist logisch. Ich sehe mir noch einmal mein Zerstörungswerk an, dann beginne ich die Rückkehrrunen auf den Boden zu zeichnen. Zehn Minuten später befinden wir uns wieder in der Basis. Ich währe dafür, erst einmal etwas zu essen, dann ein Bad zu nehmen und dann erst das weitere Vorgehen zu planen! Vorschlag angenommen, denke ich und grinse.  
"Leben heißt Veränderung!", sagte der Stein zur Blume und flog davon.

Benutzeravatar
Gralaer
Wortkünstler
Beiträge: 524
Registriert: Mi 26. März 2014, 19:24
Characters: Kajo, Kreck
Wohnort: Dort wo die Eiche den Vollmond küsst

Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Gralaer »

(4/18/2013 2:34:18 PM)Kreck     Endlich geht die Sonne unter. Ich warte trotzdem noch. Langsam wirds Nacht und ich spüre wieder wie mein Element stärker wird. Wo bleibt der Pilzsack?! "Du!" quitscht er dann hinter mir. "Du Dummkopf! Warum bist du hier?" "Hier ist doch der Hügel?" sag ich zu ihm in sein zornentfaltenes Gesicht. "Du hirnloser Blödkopf! Das hier ein Berg kein Hügel!" und schüttelt den Kopf. "Komm mit bringen wirs hinter uns. Er geht los ich folge ihm. Bischen später im Wald stellt er sich dann auf einen Erdbuckel. "Siehst du das ist ein Hügel!" Ich höre auf zu wiedersprechen:"ja stimmt." "So nun..." er hebt seinen Spazierstock in die Luft und eine kleine grüne Kugel bildet sich an der Spitze dessen. Dann glaub ich Geister zusehen. Er wächst! langsam aber er wächst. Bis er bis zum Knie kommt wächst und wächst er langsam. "So endlich wieder groß." und setzt sich auf den Erdhügelchen "Nicht schlecht." jubel ich ihn zu. "Pff das ist garnichts! Das ist niedrige Magie, das kann jeder der sich eine Stunde mit Magie befasst." "Trotzdem." konter ich zurück. "Wie gehts weiter." "Du trinkst das jetzt." er reicht mir ein grün, blaues Getränk in einem Holzbecher zu. "Warum das?" frage ich. "Das hilft dir besser, sagen wir mal, den Dämon zu verstehen." "Ich will keine Diskussion mit dem Ding führen, sondern loswerden." "Hör mal zu, ich mach das seid Jahren. Dieser Dämon hat einen Grund warum in dir ist! Deswegen muss man zuerst mit diesem reden damit man weiß was er will. Würden wir einfach so loslegen zerfleischt er dich vieleicht." "Ja wäre dann wohl doch besser." gebe ich zu und trinke dann die Mixtur." Gab es eigentlich einen Grund warum erst abends?" "Du hast meine Tür zerstört. Das braucht zeit bis die ganz ist. So tschüss." er wickt zum Abschied und mit wird schwarz vor den Augen. Beim nächsten Aufwachen glaube ich nicht mehr im Wald zu sein. Es ist so dunkel und alles voller lilaner Kirstalle. "Ah endlich aufgewacht." ruft jemand. "Hier! ich bins Grigli!" Ich dreh mich und dreh mich sehe tu ich ihn nicht. "Hahahha, hier oben!" tatsächlich! Er kreist über mir halb durchsichtig. "Was ist das für ein Hokus Pokus? Wo bin ich? Und wo bist du? Und was ist das hier?" "Ruhig, Kleiner!" befiehlt er. "Das ist das "Zuhause" deines Dämons. Er müsst hier irgendwo lauern." "Lauern?!" brüll ich ihn an. "ist das hier wie eine Jagd auf mich?" "Hm ich dachte du wärst gut gerüstet als ich die ganzne Waffen sah." "Verdammt das ist doch nur Drohmittel!" schrei ich aus Panik. "Ganz ruhig. Ähm du pakcst das schon ich helf dir. Am besten gehst du mal los." "Wär wohl am besten..." Entmutigt geh ich los. Ständige Blicke wage ich um mich herum wenn Steine fallen. Die Höhle weitet sich aus doch wo ich gehe ist ein dünner weg aus schwarzen Stein und am Rand lilane spitze Kristalle. "Grigli!" ruf ich nach einer Zeit. "Ja?" "Was ist das?" und deute auf eine Art Portal. "Das ist deine Erinnerung. EIgentlich nichts Interessantes für dich du kennst das ja." Und trotzdem wage ich ich einen Blick. Ich sehe mich als kleinen Jungen, noch in meiner Heimat auf einer kleinen Insel. Meine Eltern sind 3 Tage nach meiner Geburt gestorben mitsamt meiner Schwester und Bruder. Sie sind keiner natürlichen Todes gestorben. Als kleines Baby konnte ich das nicht verstehen. Weiterhin sehe ich durch das Portal. Das Bild was ich jetzt sehe ich das wo wir am Esstisch sitzen. Die Tür wird aufgerochen und Männer in Rüstung und blauen Wappen zerren meine Familie ausdem Haus. Ich bleib weinden und kreischend dort. Irgendwann mit wurde ich dann gefunden halb verhungert...ich wurde in ein Waisenhaus gebracht. Ich gehe weiter, die Höhle bleibt unverändert wird sogar fast größer. Weiterhinten seh ich das nächste Portal. Ein kleiner Junge. Das bin ich. Er läuft mit anderen Kindern. "Hey Jeff! Komm mit in den Wald!" "Nein! Dort ist es gefährlich! Dort leben böse Monster!" ruf ich und bleibe zurück. Der weitere Tag verlief dann für mich einsam, die Kinder kamen nicht bis zur späten Nacht zurück. Am Esstisch wo Abendbrot anlag fragte die alte Schachtel des Waisenhauses:"Wo sind die anderen Kinder? Jeff?" "Die wollten in den Wald! Doch ich wollte nicht." "Jeff was sagt du da? Du hast sie nicht aufgehalten? Du kleine Mistkröte! Das waren die wertvollsten Kinder, nicht wie du! Du bist wertlos!" Ich sehe nur noch wie sie mich wegzehrt und in eine Kammer schließt. Nur noch stumme Schreie sind daraus zuhören...ich geh weiter. Ein nächstes Portal der Vergangenheit, wie ich es nenn. Wieder sehe ich mich selber. Noch immer im Waisenhaus. Es gibt nicht viele Kinder mehr. Die meisten sind verschollen im Wald oder wurden weggebracht von Männern. Ich war dort am längsten in dem alten Haus mit der Hexe. Nächstes Bild, ich sehe nun wie ich aufwache es ist hell draußen, doch es war Nacht. Häuser brennen, schreiende Mütter mit ihren toten Kindern in den Armen die dann von hinten geköpft wurden. Ritter des Blauen Falkens reiten durch die Straßen. Ich sehe mein kleines Ich an wie es weinend vor dem Fenster steht und das Massaker mit an sehen muss. Etwas positives hatte es was ich damals noch nicht begriff. Die Waisenmutter brutal zerfleischt und aufegespießt auf einem Speerwurde. Die blauen Falken...ein bösartige Sorte von Menschen die gierig sind nach Tod und Macht. Kurze Zeit später brechen sie in das Waisenhaus ein. Kinderschreie schallen von unten in mein Zimmer. Sie verstummen schnell. Ein lautes Krachen hinter mir. Die Tür wurde aufgebrochen. EInige Männer packten mich und tragen mich nach draußen. Ich kann das weiter nicht ansehen ich geh weiter... Die Höhle wird wieder dichter und etwa 5 m über mit war schon die Decke. Überall waren kleine Löcher zwischen den Kristallen. Perfekter Ort für jagende Dämonen. Wieder und wieder muss ich mich unsehen wenn Kristalle fallen und eine lauten Knall hinterlassen. "Grigli!" keine Antwort. "Grigli!" brüll ich lauter. "Was ist denn?" "Kannst du mir mal kurz erklären warum ich hier meine Erinnerung sehe?" "Daran arbeite ich noch. Wahrscheinlich muss es mit dem Grund zusammenhängen warum du einen Dämon besitzt von solcher Macht. Keine Sorge ich bin dran." Sagen tu ich dazu nichts mehr und geh weiter durch den dünner werdenden Gang. Erst jetzt frag ich mich woher das Licht hier überhaupt herkommt. Vorsichtig gehe ich näher an die Kristallwand und sehe:"Das sind die Kristalle hier, die leuchten!" murmle ich. Ich hole mir ein herumliegenden Stein und schlag damit ein Stück des violetten Juwels ab und packs in meine Hosentasche. Daraif folgte ein leichtes Beben. Eine Weile später entdecke ich auch schon das nächste Vergangenheitsportal. Hier bin ich etwas älter. Die Männer die mich damals wegschleppten waren Bauern, Soldaten und Zivilisten die gegen die Blauen Falken kämpfen. Ich war in einem ihrer Lager und sollte das kämpfen lernen. Mein Ich begriff schnell wie es mit dem Schwert, Streikolben und Kriegsaxt umgehen muss.Damal war ich noch dumm. Und dachte das würde helfen. Gewalt gegen Gewalt... Eines Tages war es dann soweit...die Blauen Falken gegen die roten Bären....hört sich komisch an aber ich hab die Namen nicht gemacht! Der Kampf verging schnell. Nicht zum Guten für uns. Ich sehe mich halbtot am zwischen abgetrennten Körperteilen. Einige Tage vergingen und irgendwann brachten mich die Baluen Falken in den Kerker. Dort verbrachte ich zwei Jahre meines Lebens mit Folter und Verhören. Ich geh weiter. Langsam wurde ich mich...warum sind hier nur schlechte Erinnerungen, in meinem Leben war es nicht immer düster, verschlagen und blutig. "Grigli!" wieder keiner Antwort. "Grigli!" brüll ich. Dann höre ich ein lautes schnarchen. "Grigli, du fauler Sack!"Ein lautes gähnen. "Was denn?" "Du schläfst während ich hier in Lebensgefahr bin?" "Du? Ich bin nicht nachtaktiv, was will st überhaupt?" "....Warum seh ich hier nur schlechte Zeiten meiner Vergangeheit?" "Das ist der Grund warum der Dämon in dir ist. Deine schlechte Vergangenheit stärkt ihn. Und wie ich das sehe ist er schon übermächtig!" "Ja toll...willst du damit sagen das ich nicht brutal zefeilscht werde sondern gleich durch einen Feuerball in alle Teile zerplatze?" "Das wird sich zeigen." grinst er von oben auf mich herab. Ich geh weiter. Der Gang ist jetzt schon sehr dünn geworden, ich pass gerade noch so durch. Weiterhinten sehe ich das nächste Licht von einem dieser Portale. Darin sehe ich mich. "Sag uns wo ist eurer Anführer!" schreit mich einer der Soldaten. "Ich hab keine Ahnung! Ich sag euch doch schon alles was ich weiß." "Das reicht uns aber nicht." und verpasst mir eine. "Schafft ihn weg in die Folterkammer." Zwei Soldaten packen mich an den Schultern, ziehen mich in eine Kammer wo schon Schreie rauskamen. Ich muss hier weg. Etwas später weitet sich der dünne Gang wieder. Schwarze Leere überall. Und ein Schloss aus den Kristallen die sowieso schon überall rumliegen. Ein schmaler Weg über einer riesigen, schwarzen, tiefen Schlucht, führt zu diesem Schloss das größtenteils nur aus unterschiedlich großen Kirstallen besteht. Von klein bis gigantisch. "Grigli?" "WAS?!" "ich sehe ein Schloss..." "Ein Schloss?" ich höre wie er in Büchern blättert. "Grigli?" keine Antwort. "Das muss das Zuhause sein des Dämons...wenn du ihm noch nicht begegnet bist...muss er dadrin sein." "Tolle Nachricht...und was genau muss ich dann machen wenn ich ihn sehe." "Naja, keine Ahnung. Mach das was du denkst." Ich belasse es dabei und geh wieder weiter. Der Weg wird zum Schluss immer dünner bis er wieder breiter und wieder dünner wird. Ich frag was die Brücke hier hält? Dann sehe ich in Ferne wieder eines der Portale. Ich bin angekettet. Beide Arme ausgestreckt. Hier hab ich zum ersten mal mein Element entdeckt. Ich sehe wie sich meine Muskeln anspannen und mein Gesicht verzieht wird. Schwarze Wolken bewegen sich über dem Boden. Ein kleines Grinsen in meinem Gesicht. Dann das nächste Verhör. Der Kerkermeister hält ein Brandeisen in der einen Hand was er ständig wieder und wieder anheizt. "Sag uns wo ist eurer Lager?!" schreit er. "Keine Ahnung..." Drauf hebt er sein Brandeisen und will mich damit stechen. Doch bevor er trifft schleudert eine kleine Schattenfontäne das Ding weg. Ich schnapp es mir in der Luft un steche ihm in den Bauch. Er brüllt wie ein Spieß, wortwörtlich. Mein Ich rennt los, doch Wachen kamen schon sofort und versperren mir, den sonst schon so dünnen, Gang. Ich renn zurück. Die Wachen dicht hinter mir.  "Hey hey!" schreit es aus allen Zellen. "Lass mich raus." Ich lasse sie nur schwerenherzens drin. Große Entäuschung, Sackgasse! Am Ende des Gangs war eine Zelle. Die brech ich auf und verstecke mich darin. Ein gefangener ist hier drin. "Befrei mich, bitte!"keucht er. "Sie werden dich töten!" "Wir sterben alle, jetzt oder später. Lass uns verscheinen von hier!" Hier lernte ich John kennen. Ich befreite ihn und gab ihm den schon abgekühlten Brandeisen. Zusammen flüchteten wir aus dem Kerker. Mehr gibts hier nicht zusehen. Bald bin ich bei diesem Schloss. Keine Ahnung wie lang ich hier schon rumtolle. Den Dämon hab ich auch noch nicht gesehen, wäre besser wenn er nicht da wär, Immer weiter gehe ich zum Schloss, das aus der Ferne wesentlich kleiner aussah. Ein monstöses Eingang ohne Tor, um schmückt von zwei großen Kristallen die sich mit der Spitze in der Mitte über mir treffen. Drinnen ist alles mit schwarzen Stein gepflastert. Im Grunde besteht das Ding hier nur aus den voiletten leucht Kristallen und der Boden aus schwarzen Steinen. "Grigli! Was soll ich jetzt machen?" "Hm such ihn." "Na toll..." total mutlos geh ich weiter. Links und rechts führen kleine Eingänge irgendwo hin. Vormir eine Treppe dich sich an der Wand nach links und rechts teilt. Also bleibt mir links und rechts oder links und rechts? Ich sehe ein Licht aus dem linken unterem EIngang. Dann eben da lang. Doch das Licht kam nur wieder von einem weiteren Portal. John sehe ich und natürlich mich selber. Wir stehen am Hafen. "Was machen wir hier." frag ich. "Eine Überfahrt. Die blauen Falken sind zu stark, wir müssen hier weg und Kräfte sammeln." "Spinnst du! Und einfach dennen hier ihr Schicksal überlassen?" "natürlich nicht! Aber die Leute hier sind arm, sie können sich nichts leisten sie kommen hier nicht weg. Du musst das realitisch sehen. Es endet nicht alles gut wie in Märchen! So und nun los wir haben ein kleines Boot. Schnell bevor sie hier sind." Drauf rennen wir los. Mit dem Fischerboot fliehten wir dann von den Inseln. Und jetzt bin ich hier.Ich glaube ich war achtzehn als ich hier herkam. Eine Weile arbeiteten wir als Söldnergruppe...dann kamen weitere dazu. Wir lebten eigentlich gut. Meine Fähigkeiten arbeitete ich weiter aus und vermischte sie mit meinem Element und so wurde ich ganz schnell ganz gut...in meinem Element. Das kämpfen gab ich für immer, was bringt uns das? Gewalt erzeugt immer Gegengewalt. Ein ewiger Kreislauf. "Werd ich jetzt ne Frau? Was red ich hier für ein Schwachsinn!" rede ich zu mir selbst. "Das ist eigentlich ganz richtig was du da sagst." ertönt eine Stimme, sie klingt nicht menschlich. Vorsichtig dreh ich mich um. "Guten Tag." nicken mir zwei grüne Augen zu. Ich trete hastig zurück und stolper über mein eigenes Bein. "Verdammt! Töte mich nicht!" Er lacht laut:"Hahahaha, warum sollte ich dich töten? So würde ich mir doch nur selber schaden." Ich richte mich auf. "Du bist der...?" "Dämon so wie ihr uns nennt, ja." folgend ein Flügelschlag und er tritt aus dem Schatten. So sieht er also aus. Sein Körper komplett schwarz und besteht aus einer Art Dampf der aber nicht besonders durchsichtig ist. Beine besitz er keine. Scheint als würde er schweben. Die Arme umhüllt von Schuppen die in Richtung der Hände abstehen, als Waffe denk ich. Die Flügel lässt er wieder in sich verschwinden. Eine Hals kann ich fast garnicht erknnen. Der Kopf mit einem Horn das nach oben zeigt. Komplett schwarz und dampfend fast wie Nebel. Nur die eigen giftig grün. "Na seh ich hübsch aus?" will er wissen. "Ähm....äh." kann ich nur von mir geben. "Also weswegen störst du mich?" verschrenkt die arme und lehnt sich gegen die Wand. "Äh..." kaum kann ich noch was sagen. "Äh?" spottet er. "Äh...ich woltle nur...." "wissen was ich hier mache, stimmts? Man, du bist auch gesprächig!" beendet er. "Komm mit ich kanns dir sogar zeigen, falls du mir nicht glaubst!" Er verschwindet. "Komm nach oben!" schallt eine Stimem durch den Raum. "Verdammt, ich hab überlebt!" denk ich mir und gehe weiter nach oben. Jetzt erst seh ich das sie beide Wege auf der Treppe sich oben wieder zusammenfügen. Aus einem EIngang weiterhinten ist wieder Licht. "Ja genau da!" hör ich ihn wieder. In diesem Raum ist ein riesiges fenster an der Wand wodurch man edn Weg sehen kann wo ich herkam. Daneben steht wiedr der Dämon neben einem Portal. "Da schaus dir an." Ich sehe meine Eltern. Sie stehen beide vor mir. Mein Vater trägt eine komische Kutte. Und spricht irgendwelche Formeln. Dann ist irgendwann Schluss. Schwarze Masse boldet sich um mein kleines Ich, die in mich reinfließt. Zwei Tage danach sah ich sie nie wieder. Ich schaue denn Dämon an. "Und was heißt das jetzt? Das ich verflucht bin?" "Oh nein nein nein nein. Dein Vater war ein Dämologe oder so ein Quatsch. Er hat mich, was für ein Pech, in dich rein gesetzt. Bescheuert was?" "Und? Warum?" frage ich ihn. "Hm ich soll dich wohl beschützen. Als eine Art "Schutzengel"!" drauf lacht er wieder. "Moment! Ein Dämon? Wie funktioniert das überhaupt?" "Verstehs du es nicht, ich dachte weil du ja so ein Waschlappen im kämpfen bist hast du wenigstens was im Köpfchen." Ich antworte nicht. "Es ist ganz einfach. Ich ernähre mich von schlechten Erinnerungen oder auch Gegenwarten. Das bist du ne gute Nahrungsquelle." "Und wie soll mich das schützen?" "Haaha haha, bis jetzt musste ich dich noch nie vor was schützen außer das einmal. Aber da haben diese Elfen mich beschworen. Dumme Dinger dachten sie könnten mich besiegen." "Und wann greifts du genau ein?" "Wenn du ihn Lebensgefahr bist. Denn wenn du stirbst sterb ich auch, blöd was?" "Und was ist der Kniff bei der Sache?" "Es gibt keinen." "Tjoa, klingt gut vieleicht. Kann man dich auch wieder zurückbringen?" "Davon weiß ich nichts, ich weiß nur das ich hier nicht rauskomme." "Warte wenn du nicht rauskommst? Wie soll dann erst ich hier wegkommen?" "Trottel! Du bist ja kein Dämon! Menschen können hier ein und ausgehen man braucht halt nur die Mittel für sowas. Da wir gard dabei sind wie kommst du hier her du siehst mir nicht gerade besonnen aus in Dämonenkunde?" "Ich hatte Hilfe." Der Dämon nickt nur. "Grigli." ruf ich. "Grigli!" "Was ist denn?" stöhnt er. "Kannst du mich hier rausholen?" ruf ich nochmals ins Nichts. Der Dämon reagiert:"Du willst schon gehen? Ich hab doch noch Kaffee und Kuchen." grinst er. Ich geb ihm keine Antwort. "Ok wenn du fertig bist..." dann ist Stille, plötzlich stoßt mich etwas am Kopf und mit wird wieder schwarz.   Ich wache wieder im Wald auf, es ist schon Morgen. "Ich war die ganze nacht weg?" ich schaue mich um und sehe ihn, Grigli, in einem selbstgebauten Liegestuhl wo er ein Getränk schlürft. "Ganz genau." meint er. "Und?" will ich wissen. "Was und?" "Kannst du ihn jetzt entfernen?" "Ja, wenn du es willst?" steht auf und wartet. Ich überleg: "vieleicht wäre es garnicht schlecht so ein Schutzdämon zuhaben immerhin ist er von meinem Vater...so gesehen ein Geschenk." "Hm...vieleicht behalt ich ihn doch. So wie ich das sehe." ich stoppe. "So wie ich das sehe ist er ein Geschenk von meinem Vater, denn ich nie kannte." "Wenn du meinst." gibt er knapp und verschwindet. "Wenn du nochmal kommst, vergiss nicht! Mit! der! Hand! anklopfen!" jetzt ist er weg. Ich mach mich auch auf den weg. Zurück in Pilzingen höre ich etwas jemand ruft etwas durch die Stadt. "Achtung, achtung." Wachen maschieren vorbei. "Die Krone des Königs wurde gestohlen! Täter wird gesucht tot oder lebendig!" Die Krone des Königs? John?
Faal sosin se laas!

Benutzeravatar
Itaga
Alter Hase
Beiträge: 367
Registriert: Do 24. April 2014, 19:30
Characters: Itaga Tenshi | Andate Cantabile | Arun van Trancy
Wohnort: Auf dem Kirschblütenhügel 1

Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Itaga »

(4/21/2013 11:51:18 AM)Itaga:   Die Gruppe will sich weiterhin aufteilen, naja ... immerhin geht keiner allein und da ich Chera an meiner Seite habe brauche ich nicht wirklich Angst zu haben das mir etwas zustößt. Ich wende mich an Chera "Wenn du nicht unbedingt hier im Gasthaus bleiben willst, dann kann ich dir auch anbieten das du bei mir schläfst, das würde zumindest nichts kosten."Nun wende ich mich an die Allgemeinheit: "Dann würde ich vorschlagen das wir morgen mit unserer Recherche beginnen und den heutigen Tag ruhig ausklingen lassen ... denn ich glaube das die letzten Tage uns allen sehr zugesetzt haben und uns so ein freier Nachmittag bestimmt gut tut."Dann kann ich nämlich Michael aufsuchen ... das mit den Siegeln geht so nicht weiter, ich habe zwar keine Krafteinbußen, aber von meiner Spirituamenge her entspreche ich ja einem Neuling. Kämpfe gegen stärkere Gegner werden somit fast unmöglich. Ich bin auf das Chaos angewiesen ... so oft hat es mich gerettet ... so oft hatte Eskargon den entscheidenen Hinweis für mich parat oder hat mich angespornt und jetzt? Jetzt ist es still, nur ich bin hier, einsam, geschwächt und auf mich allein gestellt.           NEXT^^
Probleme mit Mitgliedern?
Etwas auf dem Herzen?
Brauchst du wen zum reden?

-> PN oder im Skype anschreiben.
Ich habe für jeden ein offenes Ohr und hin und wieder einen guten Ratschlag ^-^

Ryokina
Hoher Autor
Beiträge: 135
Registriert: Mi 28. Mai 2014, 16:21
Characters: Ryokina, Arachne, Sasquehama

Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Ryokina »

(4/21/2013 2:34:29 PM)Hier kommt er. Der MEGAPOST!!! Ich wurde inspiriert von: Alis Megapost und Nicos Beschwerde über Miniposts. Er ist länger als Alis mit: 3510 Wörten, 20975 Zeichen und 138 Absätzen. Es waren minimum eine Woche Arbeit. Und hier kommt er:      Arachne Ich wache auf. Schnell ziehe ich mich an, schnappe mein Schwert und gehe zum Zimmer nebenan. Ich klopfe etwas leise, damit mich Gregor nicht hört und mich aufhält.  Dimir öffnet die Tür. Er ist noch etwas verschlafen.   Dimir: ,,Warum bist du schon so früh wach?“ Ich: ,,Ich wollte wissen wie es Harasa, ich meine Ryokina geht (kleine Ausrede).“ Dimir: ,,Du kannst sie ruhig Harasa nennen. Na dann komm mal rein. Sie schläft noch. „   Gerade in dem Moment in dem Dimir das sagt, wacht Harasa auf.   Dimir: ,,Ah Harasa. Du bist wach. Geht es deinem Arm und deinen Rippen besser?“ Ryokina: ,,Ja es geht mir schon besser.“ Ich: ,,Gut. Das ist echt super. Achja mein alter Trainer, Gregor er scheint euch zu kennen. Ich soll euch einen Gruß ausrichten und er wünscht dir gute Besserung Ryokina.“ Ryokina: ,,Ok. Mh… ist das etwa der Gregor von der Kampfschule?“ Ich: ,,Ja genau der ist es.“ Ryokina: ,,Ah ok. Aber… warum bist du schon wach? Es gibt doch noch gar nicht Frühstück?“ Ich: ,,Ich weiß. Aber ich muss ja so tun, als ob ich mit der anderen Gruppe weiterwandere. Wegen Gregor. Sobald wir aus dem Gasthaus rauskommen, kommt ihr ebenfalls raus ok? Ich laufe wegen den anderen immer ganz hinten. Dann gehe ich einfach zu euch rüber und wir können loswandern.“ Dimir: ,,Das ist ok. Aber ich verstehe immer noch nicht warum dich die anderen hassen.“ Ich: ,,Das erzähle ich euch nachher.“ Dimir: ,,Ok. Dann schlaf noch ein bisschen. Wir werden lange wandern.“   Ich lege mich schlafen. ZWEI STUNDEN SPÄTER Ich stehe auf. Ich packe meine Sachen und gehe runter zum Frühstück. Zurück zu den verhassten Blicken. Aber nicht mehr lange, dann bin ich sie los. Nach dem Frühstück gehen wir los. Als ich das Gasthaus verlasse, zwinkert mir Dimir zu. Das heißt wohl, der Plan wird ausgeführt. Als wir alle vor dem Gasthaus sind, kommen auch schon Dimir und Ryokina raus. Als wir loslaufen, lösen sich auch die letzten verhassten Blicke von mir. Alle bewundern die Größe der Berge oder klagen, dass sie so viel klettern müssen. ,,Jetzt“ denke ich und flitze zu Ryokina und Dimir herüber.   Dimir: ,,Ok. Bist du startklar?“ Ich: ,,Ja. Lass uns gehen.“   Während wir aus der Stadt herausgehen, fragt Dimir ob ich schon gut im Kämpfen bin oder, ob ich noch trainieren möchte. Ich bin mal nicht ganz so stolz und sage die Wahrheit.   Ich: ,,Nun ja. Ich bin nicht wirklich gut im Kämpfen.“ Ryokina: ,,Dann trainier heut Abend einfach mit mir. Nach den Rippenbrüchen und dem Armbruch muss ich mich wieder aufwärmen.“ Ich: ,,Ok.“   Wir kommen aus der Stadt hinaus. Nach einer Weile sehen wie ein Rabenmonster.   Ryokina: ,,*stöhn* Diese Rabenmonster verfolgen mich!“   Nun ja. Es stürzt zuerst auf Dimir herab. Dieser verwandelt sich in eine Ratte und entgeht dem Schnabel knapp. Jetzt versucht es Ryokina anzugreifen, welche daraufhin zur Maus wird. Wow, ich bin wohl kein Exot. Als es dann plötzlich auf mich zukommt verwandele ich mich grade noch rechtzeitig in die Spinnen. Das Rabenmonster geht mittendurch und wieder tut es weh.  Ich reibe mir die Rippen, als ich wieder Mensch bin. Als ich mich umdrehe um nach dem Rabenmonster zu sehen, sehe ich wie ein anderes Rabenmonster, das erste packt. Ryokina ist… WEG!   Ich: ,,Wo ist Ryokina?“   Ich sehe mich hektisch um. Dimir zeigt auf das zweite Rabenmonster.   Ich: ,,Ist das etwa…?“   Dimir nickt. Nach einem kurzen Kampf ist das erste Rabenmonster tot. Ryokina verwandelt sich wieder, schlitzt das Rabenmonster auf und… TRINKT das Blut!!!! Wow. Nach kurzer Pause gehen wir weiter.   Dimir: ,,Nun erzähl uns mal was du bist.“ Ich: ,,Ok. Aber dann erzählt ihr auch, warum ihr euch verwandeln könnt.“ Ryokina: ,,Klar.“ Ich: ,,Also. Ich bin 7 und habe in Lanora gewohnt. Ich wollte mich am Fluss baden.  Dann sah ich so ein Glitzern. Es war ein Skorpion. Er stach mich und ich wurde zu den Spinnen.“ Dimir: ,,Ah. Ich habe einen Virus entwickelt. Deshalb kann ich mich in die Ratten verwandeln.“ Ich: ,,Und du Ryokina?“ Ryokina: ,,Ich bin eine Gestaltwandlerin. Eine sogenannte Sirene.“   Ich zucke zusammen.   Ich: ,,Aber jemand hat mich gewarnt vor den Sirenen. Außerdem sollen sie ja in der Eiswüste leben.“ Ryokina: ,,Nicht die Shiroi-Sirenen.  Das sind Halbsirenen. Sie gibt es, weil vor hunderten von Jahren Menschen und Sirenen friedlich zusammenlebten. Die Sirenen wissen nichts von den Shiroi.“ Ich: ,,Achso. Das heißt, du bist unter Menschen aufgewachsen?“ Ryokina: ,,Ja das bin ich.“ Ich: ,,Ah ok.“ Als es Abend wird,  bereitet Dimir einen Schlafplatz vor. Ich gehe zu Ryokina zum Trainieren. Diese nimmt ihre Lanze.   Ryokina: ,,Ok. Lass uns anfangen.“   Wir gehen auf einen fast freien Bereich, mit einem Baum. Ryokina sagt, ich soll versuchen ihn zu durchschlagen. Doch mein Schwert prallt an der Rinde ab. Ryokina versucht mittendurch zu stechen. Dabei entfährt ein Blitz dem Himmel und röstet den Baum. Außerdem fackelt meine Hose an. ,,Auuu!“ , ich versuche das Feuer zu löschen und schlage mir auf den Po. ,,Pass doch auf!“   Ryokina: ,,Ups.“ Zum Glück fängt es gerade an zu regnen. Aber für mich müssen wir wohl ein Dach bauen. Ryokina und Dimir können notfalls ja auch in einem Spalt schlafen. Auf dem Rückweg schlage ich ein paarmal einen Baum. Diesmal schwitze ich nicht. Beim Lager ist Dimir schon am Umbauen. Ryokina hilft bei den schweren Sachen und ich bei dem leichtem. Nach einer halben Stunde, ungefähr, sind wir fertig mit Umbauen. Wir legen uns hin und schlafen ein. IM MORGENGRAUEN Ich wache auf. Die Sonne geht langsam auf. Ich habe eine Lederweste an. Ein Knüppel ist in meinem Mund und meine Hände und Füße sind gefesselt. Ich werde von vermummten Personen hinter einen Busch getragen. Davor sehe ich noch kurz Ryokina und Dimir in der Felsspalte. Mein Schwert nehmen sie mit. Sie befestigen ein Seil an einem Seil und am anderen Ende mein Schwert. Mit der Klinge auf meine Kehle gerichtet. Ich denke nach. Oh nein! Ryokina und Dimir werden denken, ich bin schon trainieren gegangen! Und wenn sie sich umsehen! Dann… dann werden sie von hinten attackiert gefesselt und werden zu mir gebracht. Ich muss etwas unternehmen! Mhm…. Aber natürlich! Wenn ich mich in Spinnen verwandle bin ich wieder frei. Ich versuche mich zu verwandeln doch es geht nicht. Komisch. EINE STUNDE SPÄTER Ryokina und Dimir kommen aus der Spalte. Als sie sich verwandeln, stürzt von hinten jemand auf sie zu und legt ihnen eine Weste um. Als er sie vorne geschlossen hat, versuchen sie sich zu verwandeln und es… es geht nicht! Da kommen zwei andere, der Gestalten und fesseln die beiden an den Händen und dann an den Füßen. Dann werden die beiden zu mir hinter den Busch getragen. Die Gestalten murmeln etwas. Dann gehen ein paar von ihnen los. Aber eine bewacht uns noch. Nachdem ihr eine andere Ryokinas Lanze gebracht, befestigt die Gestalt sie über Ryokina. Nach einer Weile guckt die Gestalt kurz weg. Da huscht eine Ratte aus Dimirs Tasche heraus und beginnt an seinen Fesseln zu knabbern. Erst die am Arm. Die sind ja durch Dimirs Oberkörper verdeckt. Der Plan ist genial! Wenn er die Fesseln an den Händen los ist, kann er die Gestalt überwältigen und dann mit deren Messer uns losbinden! Ich überlege, warum wir uns nicht verwandeln können. Hmh… das muss wohl an den Westen liegen. Woran sonst? Als ich fertig mit Überlegen bin, sehe ich wie Dimirs Fessel grade ab ist. Die Wache schaut wieder kurz weg. Dimir packt seine Spritze und sticht sie der Gestalt  in die Wange. Der Virus ist drin. Jetzt beginnt Dimir, der Gestalt Blut zu entziehen. Die Gestalt versucht mit dem Messer die Seile durchzuschneiden, doch Dimir merkt es rechtzeitig und schlägt das Messer weg. Dann beginnt er weiter Blut zu entziehen. Mittlerweile ist bereits eine kleine Blutpfütze entstanden. Die Gestalt wird langsam schlapper. EINIGE STUNDEN SPÄTER Die Gestalt ist umgekippt, wegen dem Virus. Die anderen Gestalten sind noch nicht da. Nachdem er seine Fußfesseln durchgeschnitten hat, schneidet er die Waffen weg. Er will uns gerade losschneiden, da kommt von hinten eine  Gestalt. Mit einem Messer! Dimir bückt sich.   Ich: ,,Dimir pass auf hinter dir!“   Plötzlich steht Dimir mit einem Messer an der Kehle vor uns. Andere Gestalten nähern sich.  Sie fesseln Dimir wieder. Dann nehmen sie unsere Waffen. Sie haben eine Schubkarre besorgt, darauf legen sie uns. Die Fesseln schneiden in mein Fleisch. Ich werde einige neue Spinnen benötigen.  EINIGE STUNDEN SPÄTER Die Sonne geht langsam unter. Wir kommen zu einer kleinen Höhle. Die Gestalten tragen uns herein. 4 für jeden, bei mir nur 2. *hmpf* Ich bin so stark ich kann es mit 2 auch gefesselt locker aufnehmen! Sie tragen uns an die Wand.   Gestalt: ,,Wir wollen Informationen!“ Dimir: ,,Egal welche: NIEMALS!“ Gestalt: ,,Nun gut.“     Wie auf Kommando ziehen sich alle zurück und eine Gestalt bleibt als Wache zurück. Die Wache steht mit dem Rücken zu uns. Wir flüstern.   Dimir: ,,Hat irgendwer einen Plan?“ Ich: ,,Ja ich. Also: Ich sage, ich gebe ihnen die gewünschte Information. Wenn sie zu uns kommt rempelt ihr sie kurz um dann weg zu rennen. Also Dimir, lass schon mal deine Ratte knabbern.“ Ryokina: ,,Aber was ist mit dir? Wir können dich doch nicht zurücklassen.“ Ich: ,,Ich schaffe es hier raus. Ich brauche nur Dimirs Ratte unter meinem Kommando und mein Schwert.“ Ryokina: ,,Naja. Ich weiß nicht. Du hast für mich gestern nicht wirklich stark gewirkt.“ Ich: ,,Ryokina. Man braucht nicht unbedingt Stärke. List. List ist es was man braucht. Und Klugheit. Vertraut mir.“ Dimir: ,,Ok.“   Die Ratte hat bereits Dimirs Fußfesseln durch. Ich warte noch ein paar Minuten. Jetzt sind auch Ryokinas durch.   Ich: ,,Ich gebe ihnen die Informationen. Was wollt ihr wissen?“ Gestalt kommt auf mich zu: ,,Wir wollen wissen…“   Dimir und Ryokina stürzen sich auf die Gestalt. Diese bricht kurzzeitig zusammen. Als sie sich aufrappelt sind Dimir und Ryokina bereits weg. Ihre Lanze konnte Ryokina nicht mitnehmen. Die Ratte beginnt, an meinen Handfesseln zu knabbern. Mein Schwert liegt hinter mir. Dimir hat es mir mit dem Griff in der gefesselten Hand zugeworfen. Doch die Gestalt hat es  nicht bemerkt. Nach einigen Minuten ist die Fessel durch. Mittlerweile sind ziemlich viele Gestalten da. Sie sind eindeutig in der Überzahl. Die Ratte fängt an an meinen Fußfesseln zu knabbern. Eine Gestalt will auf mich zukommen. Ich packe mein Schwert und halte es mir an die Kehle.   Ich: ,,Wenn ihr noch einen Schritt auf mich zukommt, werdet ihr eure Informationen leider nicht mehr von mir bekommen können.“   Die Gestalt erstarrt. Meine Fußfesseln sind durch. Die Ratte krabbelt zum Band der Weste und knabbert es an. Die eine Gestalt bemerkt das und will auf mich zukommen. Ich schneide mir in die Haut. Sofort tritt sie wieder zurück. Das Band ist durch. Ich stehe auf. Ich nehme Anlauf, ziehe die Weste aus, packe Ryokinas Lanze und springe gegen die Wand.  Dann verwandel ich mich in Spinnen, klettere schnell die Wand entgegen und verwandel mich hinter den Gestalten zurück. Dann renne ich raus. Ich renne erst ein paar Minuten, bis ich in einen Busch gezogen werde. Ich habe mein Schwert schon griffbereit. Ich sehe die Verfolger. Verdutzt bleiben sie stehen. Vor mir sitzt Dimir. Er zeigt mir, dass ich leise sein soll. Die Verfolger rennen weiter. Ich gebe Ryokina ihre Lanze. Dimir sieht das Blut und fragt erschrocken, was passiert sei. Lächelnd sage ich: ,,Ich habe sie bedroht.“ Dimir sieht sich meine Wunde genauer an. Als er kontrolliert hat, dass sie nicht tief ist und auch nicht gefährlich, stehen wir auf. Wir suchen uns einen größeren Busch. Dahinter schlafen wir dann ein. AM NÄCHSTEN TAG Ich stehe auf. Die Sonne blendet mich, als ich aus dem Busch trete. Ryokina ist bereits wach und unterhält sich mit Dimir.   Ich: ,,Guten Morgen.“ Ryokina: ,,Morgen.  Wollen wir trainieren?“ Ich: ,,Ok.“   Wir suchen uns einen Platz. Da ist ein Baum. Mal wieder. Ich trainiere 1 Stunde. Dann komme ich völlig verschwitzt mit Ryokina zurück. Wir essen noch etwas.   Dimir: ,, Ich hoffe wir sind bald beim nächstem Dorf. Wegen den Gestalten haben wir nichts mehr.“ Ich: ,,Aber wir brauchen Geld!“   Ein paar Wanderer kommen vorbei. Ryokina zeigt auf sie.   Ryokina: ,,Dann müssen wir die wohl beklauen.“   Sie verwandelt sich in die Maus krabbelt das Hosenbein hoch – der Wanderer schreit auf- und kommt mit einem Beutel Geld zurück.  Dann verwandelt sie sich hinterm Busch –nicht sichtbar- wieder. Die Wanderer sehen sich um, aber entdecken uns nicht. Als sie dann weitergehen, machen wir uns auf den Weg. EINIGE STUNDEN SPÄTER Vor uns erscheint ein Dorf. Wir gehen durchs Tor herein. Als wir auf den Marktplatz gehen, schauen uns einige Leute komisch an. Wir sehen einen Essensstand.   Dimir: ,,Wir würden gerne Fleisch und Früchte kaufen.“ Verkäufer: ,,Ihr…ihr seid die Mörder!“   Eine Menschenmenge umringt uns.  2 Wachen kommen auf uns zu und nehmen uns fest. Sie führen uns durch die Straßen. Zu einem Gefängnis. Dort sitzen wir dann erstmal bis zum Abend.  Als die Wache einschläft, verwandeln wir uns alle drei und gehen zwischen den Gittern durch. Wir schleichen uns ins Nachbarhaus. Dimir und Ryokina sehen sich nach irgendwelchen Kapuzen um. Muss es ja irgendwo geben. Für mich gibt es wahrscheinlich keine nirgends eine. Deshalb ziehe ich mir die Lederweste an. Kann ich mich halt mal nicht verwandeln. Dann ziehe ich die Kapuze über. Dimir und Ryokina finden 2 Mäntel. Danach rennen wir zum Markt. Der letzte Essenstand macht gerade zu. Wir erwischen ihn noch und kaufen Fleisch und Früchte. Ich erzähle, dass es bei meinem Dorf einen Fluss gib, der wahrscheinlich auch hier in der Nähe fließt. Deshalb suchen wir in der Stadt kein Wasser. Wir finden den Fluss, der gar nicht mal so nah ist und füllen das Wasser auf. Dann gehen wir schlafen. AM NÄCHSTEM TAG Ich bin wieder als letzte wach. Ich gehe mit Ryokina trainieren. So langsam habe ich das Gefühl, stärker zu werden. Nach dem Training gehen wir wieder zurück. Wir beginnen ein Gespräch:   Dimir: ,,Wir sollten uns ne Weile Arbeit suchen um Geld zu verdienen.“ Ich: ,,Ich habe gehört es gibt hier in der Nähe einen winzigen Bauernhof.“ Dimir: ,,Ok. Lass uns den suchen.“   Wir brechen auf und suchen den Bauernhof. EINIGE STUNDEN SPÄTER (Ich weiß es geht schnell vorwärts.) Vor uns erscheint ein Häuschen mit… NUR 6 FELDERN!!! Naja. Egal. Wir klopfen mal an. Ein junger (scherz xP) Mann- ca. 80 und gebrechlich- erscheint in der Tür.   Oller Opa: ,,Ah Hallo.“ Ich: ,,Ähm… wir wollten fragen ob wir für etwas Geld hier arbeiten können.“ Opa: ,,Natürlich. Macht einfach heute Felder. Dann gebe ich euch 2 Goldstücke. Und wenn ihr morgen sät bekommt ihr noch 3 dazu. Das Essen habe ich grade eben schon einberechnet.“   Wow. Ich nehme an, das ist viel. Wir bekommen Mittagessen und dann machen wir Felder. Das ist richtig anstrengend. Am Abend komme ich zwar völlig verschwitzt zum Essen, aber wir haben immerhin zusammen 24 Felder geschafft. Ich 7. Ryokina 8 und Dimir 9. Das ist richtig anstrengend. Das Essen schmeckt ziemlich lecker. Nach dem Essen frage ich ob ich mich waschen kann. Der Herr führt mich zu einem kleinem Bad indem nur ein Klo und eine Dusche drin sind. Und natürlich ein Waschbecken. Nachdem er das Bad verlassen hat schließe ich ab. Als ich beginne mich zu duschen – Handtuch hat er mir gegeben- fällt mir auf wie dreckig ich doch bin. Der ganze Dreck fließt förmlich von mir herab. Ist klar. Ich wurde ja auch mit den anderen zusammen gefangen genommen. Als ich dann nach einer viertel Stunde fertig bin und angezogen aus dem Bad komme, wartet Ryokina schon  vor der Tür.   Ryokina: ,,Sag Dimir, dass ich jetzt drin bin und ca. 10 Minuten brauche. Dann kann er rein.“ Ich: ,,Ok.“   Ich gehe ins Zimmer.   Ich: ,,Dimir?“ Dimir: Ja?“ Ich: ,,Ryokina ist jetzt im Bad. Sie braucht ungefähr 10 Minuten, dann kannst du rein.“ Dimir: ,,Ok.“   Dann lege ich mich schlafen. AM NÄCHSTEM MORGEN Ryokina weckt mich. Ich gähne laut. Ryokina: ,,Es gibt essen.“   Ich stehe auf. Das Essen schmeckt köstlich. Nach dem wir gegessen haben,  gehen wir raus, zum aussäen. Das aussäen geht VIEL leichter als das Felder machen. Da wir so früh angefangen haben, sind wir schon zum Mittagessen fertig. Nach dem Essen bekommen wir die  5 Goldstücke. Dann stampfen wir den Rest Weizen für 1 Goldstück zu Mehl. Danach gehen wir los. Neben dem Weg ragen links und rechts selten zwischen den Bäumen kleine Felsen empor. Plötzlich tauchen die Gestalten auf. Oh nein! Die müssen uns wohl gefolgt sein, als sie erfahren haben, dass wir aus dem Dorf entkommen sind! Es sind zehn Stück. Au weia! Ryokina kümmert sich um 2 und Dimir auch, wobei Dimir es wohl ein wenig leichter hat. Ich versuche mich an einem dritten, während die anderen uns umringen. Ich will zuschlagen, aber die Gestalt pariert. Sie schlägt mich zurück. Dann schubst sie mich mit voller Kraft nach hinten. Die andern beenden gerade ihre Kämpfe. Ich bin dabei mich zum Auffangen umzudrehen, da knalle ich schon seitlich gegen einen Fels. Ich sehe noch, wie die anderen die Gestalt angreifen, dann wird mir schwarz vor Augen. NACH DEM KAMPF Ich wache auf. Dimir begutachtet mich. Ich schaue an mir herab. Überall bin ich verkratzt. Die anderen ebenfalls. Muss wohl ein schwerer Kampf gewesen sein.  Mein Arm schmerzt und mein rechter Fuß ist gegen eine Spitze geknallt.   Dimir: ,,Hm… Dein Fuß ist gebrochen und dein Arm hat zum Glück nur eine leichte Prellung. Meine Sachen gegen so was wirken leider auch tödlich gegen Spinnen. Deshalb sollten wir das lieber nicht versuchen. Du bräuchtest Krücken.“ Ich: ,,Hm…ok , aber einer von euch muss mich tragen.“ Dimir: ,,Stimmt. Das mache ich.“   Er nimmt mich Huckepack. Wir suchen dicke Äste mit einer Gabel vorne dran. Nach einer Weile finden wir endlich zwei, die nicht zu kurz sind, Als ich sitze, verkürzt Dimir die Stöcke auf meiner Länge und dann machen er und Ryokina die spitzen Hubel ab. Jetzt sind meine Krücken fertig. Wir haben unser Zeug mitgenommen, deshalb wollen wir hier schlafen, aber da entdeckt Dimir einen ziemlich tiefen Kratzer in Ryokinas Bein. Er sagt mir, ich soll schlafen, während er Ryokina verbindet. Ich schlafe ein. AM NÄCHSTEM MORGEN Ich wache auf. Dimir und Ryokina sitzen rum und besprechen unsere nicht besonders tolle Lage. Ryokina trägt einen dicken Verband um das linke Bein. Ich nehme meine Krücken und versuche mich aufzusetzen. Es geht nicht. Dimir sieht mich und kommt zu mir. Bleib erstmal sitzen und lass uns essen. Er ruft Ryokina zu uns. Dann essen wir etwas. Als wir mit Essen fertig sind, hilft Dimir mir hoch. Er läuft die ganze Zeit neben mir, denn es ist ziemlich schwer mit Krücken und einem 1kg-schwerem runterbaumelndem Schwert durch einen Wald zu wandern, bei dem manche Äste der Bäume auch mal etwas zu tief für mich hängen. Plötzlich liegt eine Wurzel im Weg und ich sehe sie nicht. Ich strauchle. Dimir fängt mich grade noch rechtzeitig auf. Zu Mittag haben wir bereits eine kleine Strecke geschafft. Wir kommen wegen mir ziemlich langsam voran. Ryokina ist wegen Dimirs Salbe schon fast wieder topfit. Zu Mittag essen wir dann. Wir sind immer noch im Wald. Schließlich essen wir zu Mittag. Dimir: ,,Wir müssen eine Lösung finden. Durch dich Arachne sind wir nur halb so schnell. Die Vorräte reichen nicht. Außerdem habe ich vorhin gemerkt, dass wir in die falsche Richtung geflohen sind. Ryokina hat eine Karte in ihrem Rucksack gefunden. Wir laufen in Richtung Lanora momentan. Wir müssen aber östlich und nicht nördlich. Deshalb gehen wir zur Kanonenspitze und müssen dann eine Weile über Feld. Solange, bis wir wieder auf Weg treffen. Wir haben einen riesigen Umweg gemacht, aber danach sind wir auf der anderen Seite des Flusses. „ Ryokina: ,,Mhm… ok. Aber… wir brauchen doch noch Vorräte. Das heißt eigentlich müssten wir erst nach Lanora oder gleich zurücklaufen. Allerdings sind wir im Mondlichtküstendorf, falls es das wirklich war, nicht sehr beliebt. „ Dimir: ,,Das könnte ein Problem werden.“ Ich: ,,Quatsch. Denkt nach. Wo sind wir hier? IN EINEM WALD! Hier gibt es irgendwo essbares. Davon sammelt ihr ganz viel während ich hier hocke. So halte ich euch nicht auf. Und dann sparen wir einfach etwas an essen.“ Dimir: ,,Aber wir können dich hier nicht zurücklassen. Was wenn die Gestalten wiederkommen? Mit deinem geprelltem Arm kannst du nicht kämpfen. Dann bist du ihnen schutzlos ausgeliefert.“ Ich: ,,Ich werde mich verstecken. Hier in diesem Busch.“   Ich zeige auf einen großen Busch.   Dimir: ,,Arachne! Natürlich. Das sind Brombeeren! Die kann man essen.  Wir müssen hier gar nicht weg. Wir haben das essen schon vor Ort!“ Ich: ,,Echt? Super. Dann hilf mir hoch. Wir brauchen einen Rucksack oder so. Gemeinsam haben wir in wenigen Stunden alle eingesammelt und können weiter wandern. Und wenn möglich erlegen wir noch ein Tier.“ Ryokina: ,,Nein das  geht nicht. Ein Tier können wir nicht auch noch mitschleppen.“ Ich: ,,Hmm…Stimmt. Aber wenn wir heute Abend noch hier im Wald sind, könnt ihr ja im Umkreis von unserem Standpunkt dann ein Tier jagen.“ Dimir: ,,Klar das machen wir.“   Dann hilft Dimir mir hoch und wir beginnen die Brombeeren einzusammeln. Das werden noch ein paar Kratzer mehr, denn diese Brombeeren kratzen einem die Arme auf.  

Benutzeravatar
Avielata
Schreibfieberling
Beiträge: 25
Registriert: Do 15. Mai 2014, 20:36
Characters: Avielata, Isinghar
Wohnort: In den Schatten

Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Avielata »

(4/22/2013 8:00:00 PM)Für Ali Xashibel   Das Leben in der Clanstadt wirkt so trügerisch friedlich. Das Licht der späten Nachmittagssonne fällt durch den riesigen Höhleneingang und leuchtet die Häuser und Gesichter an. Die Leute schlendern durch die Hauptstrasse, gucken bei den Ständen und Läden vorbei, reden, geniessen den Tag. Nichts weist darauf hin, dass die Welt in Gefahr sein könnte. In der Nähe des Trainingsplatzes halten sich aber mehr Königsritter auf. Sie führen sich wirklich unmöglich auf – Die Brust gestreckt, die Nase in den Wolken. Als würde die Welt ihnen gehören. Einige sehen abschätzig zu mir herüber, einer spuckt mir sogar vor die Füsse. Ich trage Bens Gestalt, die eines Clanritters. Ich wusste nicht, dass die Clanritter hier so einen schweren Stand haben – ist das nicht eigentlich ihre Stadt? Auf dem Trainingsplatz selbst ist mehr los. Die Ritter führen Übungskämpfe durch mit allen möglichen Waffen: Grosse Schwerter, kleine Schwerter, gebogene und gerade Schwerter, breite, schmale, lange, kurze, zweischneidige, einschneidige, Messer, Dolche, Äxte. Aber auch viele andere Waffen, die ich noch nie gesehen habe. „Was machst du denn hier?“, spricht mich plötzlich einer der Königsritter an. Seine Stimme ist tief und etwas gepresst, was ihr einen unangenehmen Klang gibt. Langsam wende ich mich zu ihm um. „Ich stehe hier.“, entgegne ich. „Stimmt etwas nicht damit?“ „Der Trainingsplatz ist heute den Königsrittern vorbehalten.“, erklärt der Ritter. „Das weisst du hoffentlich?“ „Ist schwer zu übersehen.“, meine ich nur. „Sonst noch etwas?“ „Wir wünschen bei unserem Training keine Zuschauer.“, zischt der Clanritter abschätzig. „Verzieh dich!“ Ich seufze übertrieben, ich will mich nicht wirklich mit dem aufgeblasenen Ritter anlegen. Also wende ich mich ab und schlendere den Weg zurück, den ich gekommen bin.   Hinter der nächsten Hausecke überlege ich es mir anders. Geschwind nehme ich die Katzengestalt an und sprinte zurück, unbemerkt von den Rittern – niemand beachtet so ein kleines Tier. Der Königsritter, der mich vorhin angeschnauzt hat, trägt eine leichte Rüstung und Stiefel, die seine Knöchel schützen. An den Beinen kann ich ihn also nicht kratzen. Mit einem grossen Satz springe ich ihn an und angle mit den Krallen nach seiner Hand. Der Ritter reagiert unglaublich schnell und schlägt nach mir, sodass ich zwei Meter weiter hinten auf dem Pflaster lande.  „Verdammtes Katzenviech!“, flucht der Ritter. Ich rapple mich auf und lecke meine Pfote. Ein wenig Blut ist dran, es wird nicht ewig reichen, aber immerhin. Der Königsritter gibt einen bellenden Laut von sich und meine Katzenreflexe bringen mich dazu, zusammenzuzucken. Schnell mache ich, dass ich davonkomme. Ich verwandle mich in dem engen Spalt zwischen zwei Häusern und gehe dann quer über den Marktplatz zur Ecke des Trainingsplatzes, um dem Original nicht über den Weg zu laufen. Die eine Seite des Trainingsplatzes wird von einem langen Gebäude begrenzt, vor dessen Eingang eine ganze Gruppe Königsritter steht. „Hey, Boris!“, ruft der Eine herüber. „Machst du etwa schon Feierabend?“ „Wie?“, rufe ich zurück. „Natürlich nicht!“ Sicheres Auftreten. Sicheres Auftreten ist alles. „Schön – wie wäre es dann mit einem Kämpfchen?“, meint der Andere dann und winkt mich zu sich. Asche, wo habe ich mich jetzt wieder reingeritten? „Warum nicht.“, rufe ich zurück und gehe zu der Gruppe. „Klingt nach Spass.“ „Spass?“, lacht der Andere. „Ja, das sehen wir dann. Los, gehen wir.“ Der Königsritter geht voran, direkt in das lange Haus hinein. Es wird von drei weiteren Rittern bewacht, aber die lassen uns nur mit einem Nicken passieren.   Vor Staunen bleibt mir beinahe der Mund offenstehen. Das Haus ist eine riesige Lagerhalle voller Waffen! An einer Seite reihen sich Schwerter, sortiert nach Grösse, und daneben Dolche und Messer. Auf der anderen Seite liegen riesige metallene Keulen, manche sogar mit Stacheln bewehrt, Hämmer, Äxte in allen Grössen und noch mehr Dinge, die ich nicht benennen kann. „Glotz doch nicht so.“, unterbricht der Königsritter mein Staunen. „Was hast du denn Verrücktes gesehen?“ „Ach – dachte nur… Nicht wichtig. Also, los geht’s!“, entgegne ich. Der Ritter beäugt mich skeptisch. „Willst du nicht erst dein Schwert holen?“, meint er dann und deutet vage auf einen Waffenständer. „Das meinte ich ja.“, gebe ich zurück und gehe zu dem Ständer hin. Die Waffen hier sind nicht nach Grösse oder Typ sortiert – am Ständer sind Schildchen befestigt, auf denen Namen stehen. Wie heisse ich schon wieder? Ach ja, Boris. Mein Schwert ist ganz links – es ist riesig! Es ist mindestens doppelt so lang wie Itagas und geht mir bis über die Hüften, wenn ich die Spitze auf den Boden stelle. Wie soll ich denn mit diesem Monstrum kämpfen? Zu meiner Überraschung ist es aber relativ leicht, als ich es aus der Halterung nehme. Der Griff ist sehr lang, sodass man es bequem mit zwei Händen halten kann – ach, so ist das also. Aus Reflex lege ich mir die Klinge mit der Breitseite über die Schulter und gehe zurück zu dem Königsritter. Der redet gerade mit einem älteren Mann und nimmt von diesem zwei Fläschchen entgegen. Ohne ein Wort des Dankes dreht er sich wieder zu mir und reicht mir eines. „Eine Stunde. Sollte reichen, nicht?“ „Klar.“, mache ich und zucke mit den Schultern. Der Ritter öffnet das Fläschchen und trinkt den Inhalt in einem Zug leer. Ohne zweimal nachzudenken, tue ich es ihm nach. Die gelbliche Flüssigkeit schmeckt scharf und etwas unangenehm, doch sie verbreitet ein warmes Gefühl im Magen. Ich blicke wieder auf. Wozu war das jetzt gut? „Also dann.“ Der Ritter geht voran, durch einen zweiten Ausgang direkt auf dem Trainingsplatz. Ich stutze. Er sieht aus, als sei er von Nayena eingehüllt… Nein, Nayena ist viel heller, aber er ist eindeutig von einem gelben Nebel umhüllt. Ich blicke an mir herunter – auch ich bin ganz davon eingehüllt. Das muss mit diesem Trank zusammenhängen. Ich folge dem Königsritter auf den Platz. Im Tageslicht sieht man den Nebel kaum noch.   Wir suchen uns einen freien Platz und stellen uns einander gegenüber. Hoffentlich ist dieser Boris kein allzu schlechter Kämpfer. Seine Reaktion scheint immerhin gut zu sein, und recht stark ist er auch. Mein Gegner benutzt ebenfalls ein Schwert, kein monströs grosses allerdings. Er ist grösser als ich und etwas weniger muskulös, vermutlich ist auch schneller… „Du kennst die Regeln.“, unterbricht er meine Gedanken. „Wer als erster den Schutzschild des anderen bricht.“ Schutzschild? Ach, das ist der gelbe Nebel! „Natür-“ Die Antwort bleibt mir im Hals stecken, denn der Ritter kommt schon auf mich zu und zielt auf meine rechte Seite. Ich überlasse mich Boris‘ Reflexen und blocke den Schlag mit meinem Schwert, um es gleich darauf seitlich abzudrehen und nach der Schulter des Ritters zu schlagen. Er lässt sich jedoch blitzschnell nach hinten fallen, dreht sich zur Seite und steht schon wieder auf den Beinen. Ich führe einen neuen Schlag, doch diesmal lenkt der Ritter mein Schwert ab und sticht dann blitzschnell zu. Ich drehe mich zur Seite, weiche dem Stich aus und ziele diesmal auf den Hals meines Gegners. Der duckt sich, und die Wucht des Schlages lässt mich eine halbe Drehung machen. Reflexartig weiche ich zur Seite und entgehe gerade so einem weiteren Stich. Ich kann mich nicht mehr halten und falle der Länge nach hin. Wieder will ich zur Seite weichen, doch der Ritter ahnt meine Bewegung voraus, sticht erneut zu -  und trifft mich an der Schulter. Sein Schwert prallt mit einem lauten „Zonk“ ab, ich fühle einen heftigen Stoss, aber sonst nichts. Zum Glück ist das nur ein Übungskampf… „Na warte.“, murmle ich und hebe mich wieder auf die Füsse. Mein Gegner gönnt mir keine Pause und führt diesmal einen Hieb nach links, doch es gelingt mir, ihn zu blocken. Ich lasse das Schwert herumschwingen, von oben auf den Kopf des Ritters herab, doch im letzten Moment schwenke ich nach rechts. Ich treffe meinen Gegner am Oberarm. Der Rückstoss des Schutzschildes schmerzt in meinen Armen und beinahe verliere ich die Kontrolle über meine Waffe – ein Moment der Unachtsamkeit, den mein Gegenüber zu Nutzen weiss. Ich weiche nach hinten aus, doch die Klinge trifft meinen Hals und ich gerate erneut ins Straucheln. Ich fange mich wieder und schwinge mein Schwert herum, gerade rechtzeitig. Der Ritter, der gerade erneut zustossen wollte, duckt sich unter meinem Hieb weg. Diesmal bin ich auf den Schwung gefasst, mache eine ganze Drehung und schlage direkt noch einmal nach ihm. Er springt zur Seite, doch er ist nicht schnell genug, die Klinge trifft ihn genau in den Bauch. Es klirrt heftig und der Schild des Ritters zerspringt in tausend Stücke, die sich in der Luft auflösen.  „Mist!“, ruft er und klopft sich  den Schmutz von den Hosen. „Wäre das ein richtiger Kampf gewesen, wärst du schon lange tot!“ „War es aber nicht.“, entgegne ich nur, wische mir den Schweiss von der Stirn und schultere mein Schwert wieder. Der Kampf war nicht lang, aber doch anstrengender, als ich erwartet hatte.  „Also, war nett, mit dir gekämpft zu haben.“, sage ich nich und mache, dass ich davonkomme, wahrscheinlich geht mir bald wieder die Zeit aus. Im Waffenlager verstecke ich mich zwischen den Regalen und nehme kurz meine eigene Gestalt an, bevor ich es als Katze wieder verlasse. Das Schwert nehme ich mit. Die Waffe gefällt mir wirklich.   
Scheiß auf Schule, ich werd Elementkrieger!

Benutzeravatar
Gralaer
Wortkünstler
Beiträge: 524
Registriert: Mi 26. März 2014, 19:24
Characters: Kajo, Kreck
Wohnort: Dort wo die Eiche den Vollmond küsst

Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Gralaer »

(4/24/2013 6:50:31 PM)Kreck   Die Nachricht von der gestohlenen Krone lässt mich gleich vorsichtiger sein bei Wachen. Ich weiß nicht mal warum...ich weiß nur ich muss zu einem Hafen und wieder zurück. Luma? Luma hat ein Hafen oder? Ich könnte am Mittag da ein wenn ich jetzt losgehe, was ich auch mache. Es ist Mittag und ich bin nicht da...erst als es kurz vor Abend wird komme ich am Luma Hafen an und glaube mich zu irren. Jack ist hier? Der alte Seemann der mich schon hier her geschippert hat. Ich versuch mein Pech und spreche ihn an: "Jack!" Er dreht sich aus der gebuckten Haltung auf wobei er sich den Rücken hält. "Du! Der alte Jack wusste du kommst wieder!" "Stimmt und ich brauche wieder eine Überfahrt." "Schon wieder? Du bist aber viel unterwegs!" und stößt ein Piratenlachen aus. "Aber komm, der alte Jack hat immer Platz vorallem für Stammkunden!" Stammkunde? ich war erst einmal....ach egal. "Komm komm, ich fahr dich jetzt sofort los! Der alte Jack macht das." Dann gehts auch schon los. Die Fahrt verläuft ruhig wie immer bis in die Nacht. Ich bleibe trotzallem wach. Ich schlaf dann dort. "Wo solls denn eigentlich hingehen?" fragt er leicht kichernd. "Clanstadt, am besten." "Na da freut sich der Jack! Genau da muss ich hin!" In der ferne erkenne ich schon Umrisse einer Insel. "Womit verdients du eigentlich dein Geld?" frag ich ihn. "Harharhar, Fisch, Überfahrt ein bischen versunkene Beute. Alles auf dem Meer!" "Versunkene Beute?" "Jar, eine Tauchrüstung! Scher wie Brocken Stein aber der alte Jack ist stark wie ein Drache!" "Eine Tauchrüstung?" "Harhar, meine Erfindung! Der jack ist nicht hohl im Kopf! Es tut mir weh aber zeigen tu ich die keinem!" "Hm.." mehr sag ich nicht dazu. Die Fahrt ging dann bis zur Clanstadt eher still zu. Erst am Mittag erreicht der Kutter den Hafen. "Gut, har. Möge der Autor dich schützen." ich verabschiede mich geb ihm etwas Gold und lauf zurück zur Basis.  
Faal sosin se laas!

ItashaOtaku
Hoher Autor
Beiträge: 126
Registriert: So 4. Mai 2014, 12:02
Characters: Dimir
Wohnort: Nicht in der EU
Kontaktdaten:

Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von ItashaOtaku »

(4/25/2013 5:13:22 PM)Dimir     Wir fangen damit an, einige Brombeeren aufzusammeln. Das wird meinem Kittel nicht gerade gut tun, aber das lässt sich auswaschen.   Bereits nach einer Stunde haben wir einen Hügel aus Brombeeren angesammelt. Ich will gerade alle zusammenrufen, als ich ganz hinten noch einen Strauch sehe.   Hmm...nein, wir haben bereits genug. Die anderen beiden kommen auch schon.   "So, ich würde sagen, dass wir damit genug gesammelt haben, um satt zu werden. Was meint ihr?"

Ryokina
Hoher Autor
Beiträge: 135
Registriert: Mi 28. Mai 2014, 16:21
Characters: Ryokina, Arachne, Sasquehama

Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Ryokina »

(4/25/2013 6:17:46 PM)  Arachne   Nach einer Stunde haben wir schon sehr viele Brombeeren gesammelt. Ich zwar nur wenige, weil ich solange gebraucht habe um durch die Brombeeren zu kommen mit den Krücken, aber dafür die anderen umso mehr. Ryokina kommt gerade. Sie schlägt mir vor mal wieder zurückzugehen. Ich willige ein. Es ist ziemlich schwer für mich aus den Brombeeren zu kommen und deshalb hilft mir Ryokina raus. Ich habe viele Kratzer, die auch ziemlich brennen. Ich versuche einigermaßen durch das dichte Gebüsch zu  laufen. Dann sehen wir Dimir vor uns. Wir nehmen einen Teil der Brombeeren und Ryokina endeckt ein Reh zwischen den Bäumen. Sie verwandelt isch in eine Maus und schleicht sich an. Das Reh macht einen winzigen Schritt und in dem Moment springt Sarah hoch, verwandelt sich in das Rabenmonster und zerfetzt es möglichst in Stücke. Dann trägt sie es als Rabenmonster zu uns rüber. Mit meinem Schwert schneidet Dimir es durch. Wir lassen das Blut noch ein wenig auslaufen, während wir schon mal unsere Brombeeren essen. Es füllt nicht wirklich den Magen, aber nach einer Weile ist das Blut draußen. Das Reh reicht aufjedenfall für uns alle, deshalb nimmt sich jeder wieviel er will. Ryokina und ich essen nicht soviel. Wir sind ja auch ziemlich dünn. (anhang des autors: für nähere gewichtsanfragen in skype fragen) Dimir ist schon etwas mehr.   Dimir: ,,Ihr müsst mehr essen. Denn ihr müsst bedenken, dass wir morgen vielleicht nicht so viel zu essen haben. Da braucht ihr einen Vorrat." Ich: ,,Ja ok. Da hast du Recht. Könntest du mir noch ungefähr soviel abschneiden?"   Ich zeige auf ein kleines Stück vom Reh, das ich mit dem Finger eingrenze. Dimir schneidet es mir ab. Jetzt nimmt auch Ryokina noch etwas. Dann legen wir uns schlafen.

Benutzeravatar
Itaga
Alter Hase
Beiträge: 367
Registriert: Do 24. April 2014, 19:30
Characters: Itaga Tenshi | Andate Cantabile | Arun van Trancy
Wohnort: Auf dem Kirschblütenhügel 1

Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Itaga »

(4/27/2013 3:07:03 PM)Itaga:   Die Gruppe teilt sich auf, Chera und ich gehen erstmal zu mir, denn ich muss mich umziehen und dann Michael aufsuchen. Als wir zuhause ankommen ist Rin wohl grade mit den Kindern unterwegs, es ist nämlich niemand anwesend. Ich zeige Chera das Haus, erkläre ihr kurz wo das wichtigste steht und das das Arbeitszimmer Tabu ist, dann gehe ich nach oben, ziehe mich um und lasse Chera allein.   Die Clanstadt ist voll von Königsrittern ... hat Frederik noch mehr rekrutiert? Der ganze Trainingsplatz ist voll von ihnen, ich beachte sie nicht weiter und setze meinen Weg richtung Kreuzhalle fort. Nach einer Weile komme ich an, ich betrete die Kreuzhalle ... Michael finde ich dort aber nicht vor, sondern einen Priester.   "Hallo Pater.""Hallo mein Kind." "Wissen Sie zufälligerweise wo Michael ist?" "Ja, er verließ diese Hallen schon vor Ewigkeiten, wenn mich nicht alles täuscht, dann hält er sich an den Klippen der Handelsroute auf." "Die Klippen an der Handelsroute?""Ja, man kommt dort nur hin wenn man einen großen Umweg durch den Wald geht oder die Steilwand hinaufsteigt." "Und wieso ist er dort?" "Er wollte es nicht sagen, aber ich vermute er trainiert seinen Geist, die Sache mit der Rüstung hat ihn nicht mehr losgelassen." "Vielen Dank Pater, ihr habt mir sehr geholfen." Ich wende mich von ihm ab und verlasse die Kreuzhalle "Pass auf diese Königsritter auf, die haben eine Abneigung gegen Clanritter." ... Das weis ich.   Ich laufe durch die Stadt, direkt auf den Handelshafen zu ... wie lange waren wir weg? Die steinernden Clankreuze die überall in der Stadt stehen sind mit dem Wappen Frederiks abgedeckt, nirgens in der Stadt sehe ich andere Weißmäntel ... ich bin der einzige. Als ich endlich am Handelshafen ankomme trifft mich der Schlag, es wird ein Schiff ausgeladen, an Bord Waffen, unzählige und in den verschiedesten Ausfertigungen. Unmengen Metall und Rüstungsteile werden aus einem anderen Schiff geladen ... haben wir Krieg?   Ich beschließe meine Suche nach Michael kurz zu verschieben und lasse mich auf einer Kiste nieder. Ganze Heerschaaren von Königsrittern entladen die Schiffe und bringen die Inhalte mit Wagen richtung Frederiks Schloß. Die Schiffe sind in unter einer Stunde bereits entladen und laufen wieder aus dem Hafen auf, die Königsritter sind ebenfalls wieder verschwunden. Die Sonne geht bereits unter und taucht den Hafen in ein leutendes rot, ich schreite durch den fast leeren Hafen und verlasse ihn ... dies ist der selbe Weg den ich damals gerannt bin als sie Rin entführten. Ich gehe den schmalen Felsweg am Wasser entlang und sehe die Klippen, auf ihnen brennt ein großes Feuer in einer Art Kelch, damit die Schiffe nicht gegen sie fahren wenn es dunkel ist.   Tatsächlich erblicke ich etwas weißes vor dem Feuer, es ist ziemlich klein, vielleicht meditiert er ja. Ich suche mir eine Stelle mit vielen Griffmöglichkeiten an der Felswand heraus und mache mich daran die Klippe zu erklimmen, es ist schwer, aber im Gegensatz zu der Klippe in der Welt der Dunkelheit ist es ein Spaziergang. Als ich oben ankomme erblicke ich Michael, er sitzt tatsächlich dort und meditiert, ich richte mich auf, doch grade als ich ihn ansprechen möchte komt Alexander hinter dem Feuer hervor und legt seinen Zeigefinger auf die Lippen. Ich gehe zu ihm und folge ihm dann eine Meter vom Feuer weg, dort liegen ein paar Decken auf dem Boden und ein kleines Lagerfeuer brennt.   Ita: "Captain Alexander, was macht ihr und Meister Michael hier oben?" Alexander: "Michael befindet sich auf einer Reise, ich achte darauf das niemand diese Reise vorschnell beendet." Ita:"Auf einer Reise?" Alexander: "Michael gehört zur Sanctus Blutlinie, was bedeutet das Raphael selbst einer seiner Vorfahren war, er ergründet die weiten seiner Seele nach Antworten." Ita: "Zur Sanctus Blutlinie ..." mir verschlägt es die Sprache "... also leben noch Nachfahren Raphaels auf dieser Welt?" Alexander: "Ja, es gibt noch fünf, wobei zwei von ihnen bereits sehr alt sind." Ita: "Das ist doch wunderbar, das Wissen der Familie Sanctus beherbergt ein paar unglaubliche techniken, die bis heute als ungeschlagene Spirituakünste gelten." Alexander: "Und genau da liegt das Problem, keiner der Nachfahren kennt diese Techniken die die Familie Sanctus so mächtig machten, deshalb geht Michael auf die Suche nach ihnen." Ita: "Wie geht man denn auf die Suche nach Techniken die man nie gesehen hat?" Alexander: "Das ist der springende Punkt, er bekam eine der alten Techniken ab und versucht diese zu rekonstruieren, allerdings meditiert er bereits sehr lange." Michael: "Und bald werde ich das letzte Detail gefunden haben welches mir zur Vollendung fehlt." Michael steht hinter uns, er hält eine halbleere Wasserflasche in der Hand und trinkt aus ihr. Ita: "Meister Michael ..." Alexander: "Gut, da du jetzt wieder unter den lebenden weilst, kann ich ja das Fleisch grillen." Alexander legt einen großen Spieß voller Fleisch auf eine Kontruktion über das Feuer und dreht diesen langsam: Michael: "Ja, das ist dringend nötig, ich glaube ich verhungere." Michael wirkt so fröhlich und das obwohl ein uraltes Artefakt seiner Familie geklaut wurde und er es nicht verhindern konnte. Alexander: "Tja, wenn man über einen Tag meditiert ist das kein Wunder, du musst unbedingt aufhören immer länger zu meditieren, was ist wenn du nicht wieder zu dir kommt?" Michael: "Ich kenne meine Grenzen, deshalb wird dies nicht geschehen, mein Freund. Sei doch so lieb und rufe mich wenn das Essen fertig ist."   Michael verlässt uns beide und geht wieder richtung Abgrund, er sieht auf das Meer hinaus, ich gehe zu ihm. Ita: "Meister Michael ... ich." Michael: "Ja?"Ita: "a...also" ich erzähle ihm die ganze Geschichte von dem Punkt des verlassens der Clanstadt bis zu dem Zeitpunkt an dem ich sie wieder betrat. Michael: "Verstehe, Nilred und die Welt der Dunkelheit also. Das Chaos scheint mehr Macht zu besitzen wenn schlechte Emotionen eine Seele blenden." Ita: "Es sind nur Wut und Hass, etwas anderes wie Trauer oder Verzweiflung interessieren es nicht." Michael: "Wut und Hass? Ich hätte nie gedacht das solche Emotionen in dir toben ... allerdings." Ita: "hm?" Michael: "Das würde ja bedeuten das du doch noch Chancen hast es zu bezwingen." Ita: "Wie?" Michael: "Na, indem du gute Emotionen in dir aufbaust und dich dem Chaos stellst." Ita: "Aber das geht nicht ... ich habe ..." Michael: "Die Seele eines Menschen kann nicht ohne ihre Zerstörung geteilt werden, sie ist weiterhin in dir, nur versteckt und versiegelt." Ita: "Woher wollt ihr das wissen?" Michael: "Du kannst dem Wissen in einem Buch glauben welches durch die Hände von allerlei Ordenbrüdern ging bevor es veröffentlicht wurde, oder du glaubst dem Enkel seines Verfassers." Ita: "Was? Ihr Großvater?" Michael: "Ja, er verfasste dieses Buch über die Wunder dieser Welt, allerdings klang es zu logisch und einige Ordensbrüder schrieben es um bevor es in Druck ging." Ita: "Ich muss also nur tief in mir nach Antworten suchen?" Michael: "Nein, du sucht tief in deinem Inneren nach dem fehlenden Teil deiner Seele und wirst endlich wieder der Itaga von damals ... allerdings könntest du diesmal ein paar mehr Techniken lernen." Ita: "Dann werde ich mich gleich morgen früh ebenfalls in Meditation begeben und nach ihm suchen." Michael: "Es wird nicht leicht ... die Seele ist gigantisch und dort etwas bestimmtes zu finden fast unmöglich, aber ich glaube an dich Itaga, so ... und jetzt essen wir aber erstmal."   Alexander ruft uns bereits das zweite mal und wir gehen zum Lagerfeuer zurück um etwas zu essen und zu schlafen, denn morgen ... morgen hole ich mir meine Seele zurück!!           NEXT^^
Probleme mit Mitgliedern?
Etwas auf dem Herzen?
Brauchst du wen zum reden?

-> PN oder im Skype anschreiben.
Ich habe für jeden ein offenes Ohr und hin und wieder einen guten Ratschlag ^-^

Benutzeravatar
Alinea
Wortkünstler
Beiträge: 694
Registriert: Mi 29. Februar 2012, 17:49
Characters: Lacrima, Xashibel, Shékkel, Irrin
Wohnort: Im Wasser und im Wind...

Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Alinea »

(4/27/2013 6:03:01 PM)Xashibel Auf einmal bemerke ich, dass ich mit Bens Gestalt der einzige bin, der den weissen Clanmantel trägt. Abgesehen von den Königsrittern scheint es zwar keinen zu kümmern, aber dennoch ist es seltsam – als ich das erste Mal hier war, sah man die weissen Mäntel überall. „Hey!“, ruft jemand und packt mich von hinten an der Schulter. Erschrocken fahre ich herum – und blicke in mein eigenes Gesicht. Das Original von Clanritter Ben. Asche! „Wer bei Raphael bist du?“, fragt mich der Ritter. „Wieso… was…“ „Äh.“, mache ich unbestimmt. Was soll ich auch sagen? Ich sollte machen, dass ich wegkomme, aber zwischen all den Leuten will ich mich nicht verwandeln. „Du Hexer!“, ruft der Ritter und zieht einen Dolch aus seinen Kleidern. Ich trete ihn mit aller Kraft gegen das Schienbein. „Aah! Na warte, du…“ Sein Griff an meiner Schulter lockert sich, ich drehe mich um und nehmen die Beine in die Hand. Nasse Asche, ich hätte es besser wissen müssen – in der Clanstadt als Clanritter herumzulaufen, war wirklich nicht mein bester Einfall. „Haltet ihn!“, schreit das Original hinter mir. „Haltet den verdammten Hexer!“ Die Leute packen nach mir, jemand erwischt mich am Handgelenk. Blitzschnell verwandle ich mich in die Katze und renne weiter. „Was…“, ruft der Mann, der mich festgehalten hat. „Das… Ein Gestaltwandler!“ „Haltet die Katze fest!“, ruft jemand. Ich halte auf eine Gasse zu, doch schon versperren mir die Leute den Weg. Ich ändere die Strategie, wechsle zur Vogelgestalt und erhebe mich in die Lüfte. Hier oben können sie mich nicht fangen. Am besten suche ich mir erst mal ein Versteck… Auf einmal spüre ich das verhasste Ziehen in meinem Bauch. Asche, die Zeit! Ich gehe zum Sturzflug über, nehme noch im Flug meine eigene Gestalt an und wechsle dann zur Katze. Die Katzenreflexe sorgen dafür, dass ich – zwar etwas unsanft – auf den Füssen lande, doch jetzt verfolgen mich die Menschen wieder. Ich erhebe mich sofort wieder als Vogel in die Luft, über die Dächer. Vielleicht sollte ich auf einem Dach landen. „Kreuzhieb!“, ruft jemand und ich drehe den Kopf, was mich ordentlich ins Trudeln bringt. Verzweifelt flattere ich mit den Flügeln, um mich wieder zu fangen, da erwischt mich eine Schockwelle und schleudert mich hoch in die Luft. Sterne tanzen vor meinen Augen und ich habe überhaupt keine Orientierung mehr. Der Wind flüstert aufgeregt. Ich falle! Ich stemme meine Flügel gegen den Wind und fange so den Sturz ab. Die Leute auf dem Platz zeigen aufgeregt auf mich, jetzt sind auch Königsritter unter ihnen. Sie zücken ihre Schwerter. Fieberhaft überlege ich, wie ich hier wieder herauskomme. Ich kann ja nicht einfach wegfliegen, ich muss zu Lacrima! „Kreuzhieb!“, erklingt es wieder. Diesmal reagiere ich besser, ich lasse mich fallen und entgehe so der Schockwelle. Ich bin jetzt über der Hauptstrasse, wo die ganzen Läden sind – hier ist doch auch irgendwo dieses Gästehaus! So schnell ich kann, fliege ich durch die Strasse, über den Köpfen der Leute hinweg. Warte mal, vielleicht ist Lacrima gar nicht mehr dort! Asche! „Kreuzhieb!“ Ich lasse mich wieder fallen, doch die Schockwelle erwischt mich voll und ich werde wieder durch die Luft geschleudert. Ich bin zu tief, ich werde gegen eine Hauswand knallen! Das hält der Vogelkörper nicht aus! Ich wechsle zu etwas Grösserem – keine Sekunde zu früh, dann fühle ich einen Schlag durch meinen ganzen Körper und falle zu Boden. Mein Kopf pocht furchtbar, ich kann nicht aufstehen und die Leute rennen immer noch auf mich zu! Der Erste erreicht mich – ein Königsritter – und packt mich am Nackenfell. Ich schreie, doch mein Schrei ist nur ein langgezogenes Winseln. Der Ritter sieht mir genau in die Augen. „Pech gehabt, was?“, sagt er. Seine Stimme klingt verschwommen, es ist, als würde ich alles durch eine dicke Wand hören. Er lässt mich zu Boden fallen, ich lande unsanft auf der Seite. Gehen kann ich nicht mehr. Verdammte, verdammte, verdammte Asche! Ben taucht neben dem Königsritter auf – oder wie auch immer er in Wirklichkeit heisst. „Was ist das für ein Wesen?“, will er wissen. „Ein Gestaltwandler.“, erklingt eine bekannte Stimme. „Tut mir leid, es muss ausgebüxt sein.“ Wieder werde ich am Nackenfell hochgehoben, jemand nimmt mich auf den Arm. Ich jaule auf, mein Fuss schmerzt furchtbar. „Was hat das zu bedeuten, Markus?“, will das Ben-Original wissen. „Erklär mir das mal!“ „Kennt ihr diese Tiere, die die Farbe ändern, um sich zu tarnen?“, fragt Markus zurück. „Na ja, dieses hier ändert gleich seine ganze Gestalt. Und es ist abgehauen.“ „Was hat das Tier überhaupt bei dir zu suchen?“, fragt jetzt der Königsritter in scharfem Ton. „Stehst du nicht ohnehin unter Verdacht, illegale Experimente zu betreiben?!“ „Keineswegs.“, antwortet Markus. „Also, ich sollte dann jetzt gehen. Schönen Abend noch.“ Und damit geht er schnellen Schrittes davon, wobei ich ordentlich durchgeschüttelt werde. „Verdammt noch mal, ihr Elementkrieger macht mir echt nichts als Ärger!“, beschwert sich Markus, sobald wir in seinem Labor angekommen sind. „Jetzt muss ich umziehen! Wahrscheinlich wimmelt es in diesem Viertel bald von Königsrittern.“ „Tut mir leid.“, murmle ich, jetzt wieder in meiner eigenen Gestalt. „Ich war unvorsichtig.“ „Allerdings.“, meint Markus nur und wendet sich zu mir – mit einer Spritze. „Ich brauche Blut von dir.“ „Nein!“, protestiere ich. „Wenn du das machst, verliere ich all meine Gestalten!“ „Du hast ein paar heftige Knochenbrüche.“, stellt Markus fest. Als ob ich das nicht selbst wüsste. „Du kannst unmöglich…“ „Lacrima kann mich heilen.“, falle ich ihm ins Wort. „Wie, die ist auch hier?“, fragt der und seufzt. „Gleich steht sie auf der Matte und will Elfentau haben oder so.“ Ich muss grinsen. Anscheinend passiert das häufiger. Markus wühlt in einem Schrank und holt eine Umhängetasche hervor. „Kannst du dich in was Handliches verwandeln?“, will er wissen. „Dann bring ich dich zu ihr.“ „Klar. Danke.“, antworte ich. „Aber sei bitte vorsichtig.“ Ich nehme die Katzengestalt an. „Bin ich immer“, antwortet Markus und bugsiert mich in seine Tasche. Es ist eng und dunkel darin und riecht unangenehm scharf – ich will gar nicht wissen, was vor mir in dieser Tasche war. Meine Katzensinne protestieren heftig, aber ich lasse es geschehen. Die Tasche schlägt gegen Markus’ Bein, wenn er geht, und das schmerzt mir gehörig in der Seite. Ich fühle mich wieder wie nach der vierten Prüfung, bei der der Eisbär mich in meiner Fuchsgestalt beinahe zerfleischt hätte. Drei Wochen lang musste ich still liegen, und danach hatte ich für mehrere Monate das Bein eingeschient. Es war furchtbar. Ich habe mich jedes Mal geschämt, wenn ich unter die Leute musste… Die Geräusche von draussen dringen nur gedämpft zu mir. Markus ruft nach Lacrima und beginnt – zu meinem Leidwesen – noch schneller zu gehen. Hoffentlich bedeutet das, dass er die Elfe gefunden hat. Tatsächlich vernehme ich nach kurzer Zeit ihre Stimme. „Markus? Was ist denn los?“ „Das hier ist für dich.“, meint dieser und schüttelt mich kräftig durch, indem er sich die Tasche von der Schulter hebt. „Du solltest es heilen.“ „Wie jetzt?“, fragt Lacrima erstaunt und blickt in die Tasche. Ihre schrägen Augen erscheinen über der Öffnung. „Miau?“, mache ich und bewege meine Pfote, so gut es geht. Lacrima wirkt immer noch verwirrt, sie kennt diese Gestalt ja noch nicht. „Was soll ich damit?“ „Heilen.“, antwortet Markus nur. „Und dann am besten einsperren, damit sie nicht noch mehr Ärger macht.“ Ja ja, ist ja gut. Xashibel macht immer nur Ärger. Das kennen wir doch schon. „Äh… ja gut.“, meint Lacrima endlich und nimmt die Tasche entgegen. Hoffentlich lässt sie sich nicht zu viel Zeit. Ich werde wieder durchgeschüttelt, als die Elfe sich hinsetzt und die Tasche auf ihren Schoss legt. „Nayena.“, ruft sie, und der Lichtnebel erscheint und legt sich um mich. Uff. Noch während ich geheilt werde, steht Lacrima wieder auf und geht der Strasse entlang. Meine Schmerzen klingen langsam ab und erleichtert entspanne ich mich wieder. Sobald Lacrima zu Hause ist, kann ich mich ja verwandeln und das alles erklären. Die Tasche wird wieder hochgehoben, dann beginnt mein ganzer Körper zu kribbeln und das Stückchen Himmel, das ich durch die Taschenöffnung sehen konnte, verschwindet. Kurz darauf wird die Tasche abgelegt. Nayena löst sich auf, ich bin wieder ganz geheilt. Neugierig krieche ich aus der Tasche. Wo bei allen Eiszapfen hat Lacrima mich hingebracht? Ich bin in einer Art Höhle, die aber nicht sehr gross ist – etwa doppelt so hoch wie mein Katzenkörper und dreimal so lang. Dafür ist die ganze Höhle mit irgendwelchem Krempel vollgestopft. Dosen, Bücher, ein kleiner Dolch, eine Wasserflasche, Lacrimas Stab… Ich frage mich, was der Stab hier macht, der ist doch in… In Lacrimas Tasche! Sie hat mich in ihre Tasche gepackt! Die sieht von aussen aber nicht annähernd so gross aus. Vielleicht ein Zauber? Oder eine Erfindung der Elfen? Neugierig fange ich an, die Sachen zu inspizieren. in einer Ecke liegen Bücher, unordentlich auf einem Haufen. Sie sind in der kantigen Schrift der Menschen abgefasst. „Elfen“, lese ich auf einem Buchumschlag. „Die Verbindungen der Elemente“ auf einem anderen. Neben dem Bücherhaufen liegt der Rest des Trockenfleisches, von dem wir uns die letzte Woche ernährt haben, ein kleiner Kochtopf und ein Löffel. Ich gehe zur anderen Seite. Hier sieht es etwas unordentlich aus, allerlei Unrat liegt herum. Steinchen, Fusseln, eine Banebaschale, leere Gläser, alte Klamotten. Ich hätte eigentlich gedacht, dass Lacrima ordentlicher ist. Ich fühle einen Ruck, dann fällt von oben Licht in die Höhle und Lacrimas Hand erscheint. Sie tastet herum, dann findet sie mich und hebt mich heraus. Wieder kribbelt es und ich finde mich in Lacrimas Zimmer im Gästehaus wieder. Die Elfe setzt mich neben sich auf ihr Bett. „Und jetzt, was machen wir?“, fragt sie mich. Erleichtert schlüpfe ich in meine eigene Gestalt. „Deine Tasche aufräumen?“, schlage ich vor.
A cloud of mystical dust appears, shrouding Alinea in its magic. You roll a four. The cloud dissipates and Alinea is gone.

ItashaOtaku
Hoher Autor
Beiträge: 126
Registriert: So 4. Mai 2014, 12:02
Characters: Dimir
Wohnort: Nicht in der EU
Kontaktdaten:

Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von ItashaOtaku »

(4/28/2013 9:30:46 PM)Dimir     Wir nehmen etwas von den Brombeeren, als wir einige Zeit später ein Reh sehen. Ryokina reagiert sofort und läuft als Maus zum Reh, um es nicht zu verscheuchen. Als sie nahe genug beim Reh ist, verwandelt sie sich in ein Rabenmonster und...zerfetzt es. Scary o_o   Wir zerlegen das Reh in handliche Stücke, damit wir es nachher besser essen können.   Die beiden essen nicht wirklich viel...   ,,Ihr müsst mehr essen. Denn ihr müsst bedenken, dass wir morgen vielleicht nicht so viel zu essen haben. Da braucht ihr einen Vorrat."   Arachne stimmt mir zu. ,,Ja ok. Da hast du Recht. Könntest du mir noch ungefähr soviel abschneiden?" Sie grenzt das erwünschte Stück Fleisch mit ihrer Hand ein und ich schneide es ihr ab. Auch Harasa nimmt noch ein Stück.   Nach dem Essen reden und lachen wir noch stundenlang, bis es dann Nacht wird und wir immer müde werden. Die erste die einschläft, ist Arachne. Klar, sie ist ja auch die jüngste von uns.   Wir legen uns auch zu ihr hin und da wir Arachne nicht wecken wollen, liegen wir nebeneinander und reden noch etwas, bis Harasa dann auch einschläft.   Ich liege da und bin eigentlich recht müde, kann aber trotzdem nicht einschlafen. Was Darkis und die CM wohl gerade machen? Ich schaue zu Harasa rüber und lächle etwas. Dann falle auch ich in einen tiefen, traumlosen Schlaf.

Benutzeravatar
Itaga
Alter Hase
Beiträge: 367
Registriert: Do 24. April 2014, 19:30
Characters: Itaga Tenshi | Andate Cantabile | Arun van Trancy
Wohnort: Auf dem Kirschblütenhügel 1

Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Itaga »

(4/28/2013 10:55:45 PM)Itaga: Früh am Morgen werde ich geweckt, Alexander wärmt sich bereits auf, er macht Liegestütz während eines Handstandes O.o Der Schweiß rinnt ihm vom Gesicht, was verständlich ist denn es muss riesen Kräfte kosten ... Alexander will man nicht zum Feind haben, ich glaube der schlägt einen ungespitzt in den Boden.   "Können wir?" ertönt Michaels Stimme hinter mir, er streckt sich grade. "Klar, ich bin bereit." "Na dann los." Michael und ich gehen wieder zum Abgrund der Klippe und setzen uns in den Schneidersitz, die Hände zusammengefaltet. Michael beginnt zu erzählen. "Lausche den Wellen wie sie gegen die Klippe schlagen, spüre die Wärme des Feuers in unserem Rücken, höre dem Wind, wie er durch die Landschaft weht und fühle die Standhaftigkeit der Erde unter uns. Nun lasse dich fallen, vertraue den Elementen um dich herum, entspanne dich u ... d . w .r t." Ich höre alles sehr unklar und letztlich ist es still, ich öffne die Augen und sitze in jenem Ödland welches ich mein inneres nenne ... wieso ist das eigentlich so trostlos hier drin? Die Suche nach meiner Seele beginnt, sie wird vielleicht nicht einfach ... aber ich gebe nicht auf. In die entlegensten Winkel meiner Seele wandere ich ... niemals hätte ich erahnen können das es eine ganze Landschaft ist ... Bergpässe, Wüsten und kleine ausgetrocknete Täler, sogar Ruinen gibt es hier. Ich suche alles ab, jeden Weg versuche ich zu gehen, es ist aber sehr zeitaufwendig und nicht von Erfolg gekrönt. Ich suche immer weiter und gelange nach Ewigkeiten in eine alte Tempelruine ... manno man, überall gibt es Tempel. Mein Weg durch den Tempel wird von einem unangenehmen Gefühl begleitet, fast als wenn mich jemand beobachtet, ich versuche mich immer wieder unbemerkt umzusehen, aber ich sehe niemanden. Nach einem langen Weg durch den Tempel stehe ich vor einem großen, steinernem Tor, leuchtende Ketten hängen von der Decke ... die habe ich schon mal gesehen. "Du solltest nicht hier sein." ertönt es hinter mir, ich drehe mich erschreckt um und mache einen Satz nach hinten. "Zeig dich!" "Verlasse diesen Ort, du hast nicht das Recht hier zu sein." Eine vermummte Person in einer Mönchskutte tritt aus dem Schatten. "Meine Seele befindet sich hinter diesem Tor, nicht wahr?" "Nein, was du denkst hier zu finden ist ganz wo anders." "Du lügst, was soll sich denn sonst hinter diesem Tor befinden?" "Einst war es das Gefängnis des Drachens, nun schlummert hinter diesem Tor etwas weitaus gefährlicheres." "Was Mönch ... was ist hinter dem Tor?" "Die Wahrheit!" Er macht einen großen Schritt auf mich zu. "Welche Wahrheit? Wenn es in mir ist, dann muss ich es doch kennen?" "Verlasse diesen Ort!" Er schleudert eine Kette nach mir, die spitze trifft mich und wird durch ein Clansiegel an meine Schulter gebunden ... was zum? Der Mönch schleudert mich durch den Raum ... der ist so stark wie Alexander! Unsanft werde ich aus dem Raum geworfen. "Es gibt Dinge die kein lebender jemals erfahren sollte, das befindet sich hinter diesem Tor, kehre nach deiner Zeit in der Welt der Lebenden zu mir zurück und ich werde das Tor für dich öffnen." Der Text hallt durch die Gänge des Tempels, die Kette ist verschwunden, das Siegel an der Schulter auch, ich beschließe den Tempel zu verlassen und woanders weiter zu suchen. Mein Weg führt mich weiter durch ausgetrocknete Wälder und Seen, ich suche mir einen stabil wirkenden Baum und klettere auf ihn, um mir einen Überblick zu verschaffen. Überall sehe ich nur totes Land, ich klettere wieder hinunter und schlage mich weiter durch den Wald hindurch ... Kopfschmerzen plagen mich und mein Bauch tut weh. Ich führe meinen Weg fort, so ein paar Schmerzen werden mich nicht aufhalten. Als ich nach einer gefühlten Ewigkeit endlich das Ende des Waldes erreiche breche ich zusammen, mein Bauch schmerzt fürchterlich und auch mein Kopf fühlt sich an als würden Hämmer auf ihn einschlagen. Ein Schwall Wasser reißt mich wieder in die Realität. "Itaga! Na endlich!" "W...was?" Ich scheine eine ganze Weile in Meditation verbracht zu haben, Michael und Alexander sehen mich besorgt an und geben mir Essen und Trinken. "Wir dachten schon dass du niemals wieder zurückkommst!" meldet sich Alexander gereizt zu Wort. "Wie lange war ich denn?" Ich sehe mich um, die Sonne geht auf "... Was, einen ganzen Tag!?" "Drei" korrigiert mich Michael "Du warst drei Tage in Meditation, hast du denn nichts gespürt?" "Kopfschmerzen ... es waren erst nur Kopfschmerzen und später kam dann noch mein Bauch hinzu." "Itaga, solltest du nochmal eine noch so kleine Veränderung an dir verspüren, bitte beende dann sofort die Meditation ... manche Mönche haben sich schon zu Tode meditiert." warnt er mich. "Alles klar ... danke fürs aufwecken." "Du wirst gleich nicht meditieren, du trinkst heute viel ... nicht das du uns noch vertrocknest!" Mit diesen energischen Worten beendet Michael dieses Gespräch und begibt sich wieder auf seinen Meditationsplatz.   Der restliche Tag besteht aus viel Wasser, ein bisschen Sport und einigen Gesprächen mit Alexander ... er ist anders zu mir als sonst, nicht mehr so streng. Am Abend kommt Michael wieder zum Lager, auf die Frage ob er es herausgefunden hätte schüttelt er nur lächelnd mit dem Kopf und fügt ein "Aber ich ganz nah dran" an. Nach einer ruhigen Nacht bricht der nächste Tag an, die Morgensonne streicht über mein Gesicht und nach dem Frühstück beginnen wir wieder mit der Meditation.   Ich finde mich in dem Waldstück wieder indem ich aus der Meditation gerissen wurde ... dann wollen wir mal weitersuchen. Man merkt dass ich gut erholt bin, denn der Weg durch den Wald stellt sich als erheblich einfacher als gestern heraus. Nach dem toten Wald folgt eine Gebirgskette ... "Die Welt in einer Seele" so lautet der Titel eines Buches in Acherons Bibliothek, ich habe es überflogen, wollte dem Inhalt allerdings nicht so ganz glauben ... jetzt sehe ich selber die Weite einer Seele, jemand der so etwas an die Cantata verkauft, tut dies bestimmt nur weil er nicht um ihre Schönheit weiß. Die Seele ist das persönliche Paradies eines jeden von uns, all unsere Gefühle, Hoffnungen und Träume spiegeln sich in ihr wieder ... leider scheint dies bei mir in den letzten Jahren wohl alles schlecht für meine Seele gewesen zu sein. Als ich die Gebirgskette nach einer gefühlten Ewigkeit hinter mir gelassen habe besinne ich mich kurz und prüfe ob mich irgendwelche Schmerzen plagen ... aber mir geht es gut, also gehe ich weiter.   Es ist eine Allee aus lauter steinernen Soldaten ... schon etwas gruselig, aber das hält mich nicht auf. Die Kombination aus steinernen Soldaten und toten Bäumen hat etwas von einer Horror Lagerfeuergeschichte, in der Ferne erkenne ich etwas ... grünes! Sofort renne ich los, voller Freude hier endlich mal etwas grünes zu sehen, der Weg ist nicht mehr weit und nach kurzer Zeit erreiche ich endlich einen großen, in voller Blüte stehenden Baum. Der Baum steht inmitten eines steinerden Podestes ... mein Interesse an dem Baum verfliegt sehr schnell als ich das erblicke was sich hinter ihm befindet, denn nur etwa 20 Meter hinter ihm ruht eine große Tafel auf der sich ein Siegel befindet, ein Siegel mit dem Familienwappen der Sanctus Familie ... dem Clankreuz. Ich gehe auf das Siegel zu und ... ähm, wie bricht man denn ein Siegel? Ich könnte Michael fragen, allerdings weiß ich nicht ob dieser sich auch gerade in Meditation befindet. Das hier muss ich selber zuende bringen, ich lege meine Hand auf das Siegel "Gib mir meine Seele zurück!" ... scheint nicht zu funktionieren. "Siegel lösen!" "Breche!!" "Kabuff!!" "Abra Kadabra!" "Siegel öffne dich!" ... das gibts doch nicht >.<.   Ich beginne auf das Siegel einzuschlagen, allerdings nimmt es keinen Schaden ... was soll man auch anderes erwarten, das ist ein Siegel von Raphael selbst kreiert, das kann man bestimmt nicht durch physische Einwirkungen zerstören. "Was versprichst du dir davon?" Wieder drehe ich mich erschrocken um, es ist der Mönch. "Ich werde mir etwas zurückholen das mir helfen wird das Chaos selbst zu bezwingen." "Ich dachte immer du brauchst das Chaos, weil du ohne es nicht in der Lage bist etwas zu beschützen." "Das Chaos als Element zu benutzen ist schön und gut, aber wenn ich durch die Manifestierung meiner schlechten Emotionen nur wild Menschen töte, dann ist es mir das nicht wert." "Du würdest also selbst Eskargon töten um das Leben jener zu bewahren die dir etwas bedeuten?" "Was hat Eskargon mit dieser Sache zu tun? Es geht hier um das reine Chaos, welches hinter dem Siegel schlummert." "Eskargon ist der Wächter des Chaos, er wurde mit versiegelt. Wer weiß wie es ihm im Moment geht, vielleicht weilt er ja gar nicht mehr unter uns." "Eskargon selbst gehört zu den Wesen dessen Leben ich bewahren will indem ich das Chaos selbst bezwinge." "Du kannst kein ganzes Gesetz zerstören." "Nein, aber eine böse Manifestierung, die kann ich zerstören und somit die Kontrolle über das Chaos zurückerlangen." "Und du bist dazu fähig?" "Ich habe Michael auf meiner Seite und meine andere Seelenhälfte, der Rest ist Training"   Der Mönch schweigt, geht zu Siegel und zerstört es mit nur einem Faustschlag, sofort strahlt unglaublich helles Licht aus dem Siegel und alles ist verschwunden, das ganze Ödland, alle Berge ... es ist einfach nur noch weiß. Der Mönch steht mir gegenüber... eine braune Strähne hängt aus einer Kapuze, er kommt auf mich zu und packt mir an die Schulter "Nicht mehr sterben, der Deal war einmalig." Er schlägt mir auf die Brust und das Gefühl von 100 Elfentau Tropfen durchfährt meinen Körper, ein Gefühl welches so stark ist das es schon weh tut, aber trotz des Schmerzes muss ich lächeln ... mein erstes Lächeln aus Freude seit 3 Jahren ... es fühlt sich wunderbar an. Die Umgebung nimmt wieder Gestalt an, wir stehen an dem Siegel an dem das Chaos versiegelt ist und blicken auf ein grünes, blühendes Tal hinunter, mir ist ganz warm. "Das Chaos zu besiegen wird nicht einfach, bereite dich gut vor." Er drückt mir ein ganze Hand voller leuchtender Ketten in die Hand, dreht sich rum und verschwindet wie Rauch im Wind.   Ich blicke auf die Ketten, Clankreuze sind eingraviert und die Spitze der Kette ist eine Art schmaler Hammerkopf ... das ist die Kette welche er im Tempel nach mir geworfen hat. Ob ich das auch kann? Leider habe ich keine Zeit es auszuprobieren, denn leichte Kopfschmerzen plagen mich und ich breche die Meditation ab.   Es ist mittags, Michael sitzt meditierend neben mir, leise stehe ich auf und stoße zu Alexander, welcher am Lagerfeuer sein provisorisches Training absolviert. "Ah, diesmal von alleine aufgewacht?" "Ja, ich habs geschafft." "Du hast es geschafft? Das ging ja schneller als ich dachte." Er beendet sein Training und bietet mir etwas Fleisch an ... geht er jeden Tag jagen oder woher kommt das Fleisch? "Danke." Ich nehme das Fleisch an "Ja, ich habe das Siegel gefunden und es wurde gebrochen." "Das klingt doch super! Dann kannst du ja endlich weitermachen." "Weitermachen?" "Ja, Michael erwähnte da etwas, aber das fragst du ihn lieber selbst." er deutet auf Michael, welcher grade hinter dem Feuer hervorkommt. "Ich habe es bereits gehört, wir brechen dann bald auf." Begrüßt er uns. "Ja, endlich zurück in die Clanstadt und mich umziehen!" ich freue mich. "Oh ja, das wird dringend nötig sein und ... ein Bad nehmen" ergänzt mich Michael.   Wir packen zusammen und brechen auf Richtung Clanstadt, ich unterrichte Michael währenddessen über die Ereignisse der letzten Tage. Nach einer guten Wanderstrecke betrete ich endlich, nach 6 Tagen wieder die Clanstadt, unsere Wege trennen sich, aber ich soll mich morgen früh mit leichtem Gepäck am Hafen einfinden. Ich schlender nach Hause, auf dem Weg fällt mir ein das Michael gar nicht sagte das er gefunden hätte wonach er gesucht hat, aber trotzdem den Abmarsch erteilte, viele Gedanken kann ich mir darum aber nicht machen, denn ich war schon vor 5 Tagen mit Chera in der Bibliothek verabredet ... hups. Oh man, wenn die noch bei mir sein sollte werde ich wahrscheinlich weggespült >.<. Mein Schritt verschnellert sich, schließlich möchte ich noch, sollte ich Chera überleben, ein Bad nehmen und meine Sachen packen.   Als ich zuhause ankomme lauert Chera vor der Tür, sie kommt wütend auf mich zu, tritt mir gegens Schienbein und fährt mich giftig an "Wo warst du so lange, ich habe dich überall gesucht und mir unheimliche Sorgen gemacht!" "Chera, bitte beruhige dich doch, ich konnte doch selber nicht wissen das mein Ausflug zu Michael solch einen Verlauf nimmt." "Und da hat es nicht dazu gereicht, mir mal eben Bescheid zu sagen?" "Ich war so gesehen nicht wirklich in der Lage zu sprechen." lächel ich sie an. "Ist mir egal." Sie streckt mir die Zunge raus "Also, erzähl schon, wo warst du?"   Ich gehe mit ihr ins Haus, begrüße Rin und erzähle den beiden schließlich was sich in den letzten sechs Tagen zugetragen hat. Erstaunte und unglaubwürdige Gesichter blicken mich an, aber ich schwöre ihnen dass es wahr ist was ich erzählt habe. Weiter erzähle ich auch das Michael mich mit leichtem Gepäck zu sich beordert hat und ich nicht weiß wohin wir gehen und wann ich zurückkomme, also beschließe ich einen entscheidenden Schritt zu gehen und Cheras Truppe zu verlassen, sehr erfreut ist sie nicht darüber, was ziemlich verständlich ist. Nach langem argumentieren lässt sie sich schließlich breitschlagen und akzeptiert. "Du darfst so lange hier bleiben wie du willst" mit diesen Worten verschwinde ich im Badezimmer und nehme ein herrlich entspannendes Bad. Die Nacht ist kurz, schließlich muss ich mich auch mal etwas um Rin kümmern, die hat schon so wenig von mir ... und wer weiß wann ich diesmal nach Hause komme.   Am nächsten Morgen stehe ich früh auf, packe meine Sachen, drücke Rin und den Kindern einen Kuss auf und verlasse das Haus. Mein Weg zum Hafen verläuft reibungslos, die ganzen Königsritter schlafen wahrscheinlich noch. Als ich am Hafen ankomme wartet Michael bereits und ein Schiff liegt vor Anker, dieses Schiff habe ich hier noch nie gesehen, seine Größe entspricht dem eines durchschnittlichen Schiffes, aber die Segel sind viel größer als die anderer Schiffe. "Wohin segeln wir?" erkundige ich mich bei Michael, der mich grade in Empfang nimmt. "Wir beide machen einen Ausflug Itaga, einen Ausflug der uns beide unserem Ziel etwas näher bringen wird." erwidert Michael. "Du hast mir immer noch nicht gesagt wo wir hinsegeln." "Das erfährst du auch erst wenn wir an Bord sind, hier am Hafen gibt es zu viele Ohren." er dreht sich zu einem Stapel Kisten und geht dann auf das Schiff, ich folge ihm.   Als wir beide an Bord sind geht alles ganz schnell, der Anker wird eingeholt, die Halteseine gelöst und das Schiff verschwindet in den Höhlen die aus der Clanstadt hinaus führen. "Also, wohin segeln wir?" "Zur heiligen Zuflucht." "Was fürn Teil?" "Nordwestlich von Gasra, befindet sich in die Klippen geschlagen eine große Zitadelle, nur vom Seeweg zu erreichen bietet sie die perfekte Verteidigung im Ernstfall." "Woher kommt es das ich noch nie von ihr gehört habe?" "Nur Clanmeister, Hohepriester und einige Auserwählte wissen um ihre Existenz, zur Not sollte sie zwar als Evakuierungsort dienen, aber da es nie soweit kam haben wir angefangen an diesem Ort Hohepriester und Clanmeister auszubilden." "Und was soll ich dann an diesem Ort?" "Ich bilde dich aus, nicht zum Clanmeister, aber zu etwas anderem, es wird dir bestimmt gefallen ... ausserdem ist es besser bezahlt als ein Galant." "Die Bezahlung ist nebensächlich, ich bin Galant geworden um Menschen in Krisengebieten zu helfen." "Das war auch nur als spaß gedacht um die Stimmung zu lockern, aber Fakt ist das ich dich dort ausbilden werde ... nicht ich allein, aber ich werde an der Ausbildung entscheidend mitwirken." "Ihr redet die ganze Zeit von einer Ausbildung ... die Prüfung zum Galanten dauerte nicht allzu lange, wann sind wir denn fertig mit allem?" "Das ist der unangenehme Teil, es dauert mindestens 6 Monate." beantwortet Michael mit ruhiger Stimme meine Frage "Das ist ein halbes Jahr! Da laufen irre Musiker rum die die Welt zerstören wollen, 6 Monate sind doch mehr als Genug Zeit um die Welt zu zerstören und ausserdem ... Rin." "Ich habe ihr bereits einen Boten zukommen lassen, ich konnte euch nicht sagen wie lange es dauert, du hättest abgelehnt, es ist aber besser für alle wenn du das durchziehst, ausserdem solltest du etwas mehr Vertrauen in deine Freunde haben, die Elementarkrieger besitzen ein unglaubliches Durchhaltevermögen und haben sich bis jetzt aus jeder noch so misslichen Lage rausgeschlagen." "Und was ist mit Frederik?" "Der wäre grundsätzlich gegen eine Ausbildung, deshalb schiffen wir dich ja auch nach Melanathos, ins Forschungslager, wo du mit Medikamenten ruhig gestellt und erforscht werden sollst, so steht es in den offiziellen Papieren." "Und die Matrosen werden nicht misstrauisch wenn wir plötzlich in die andere Richtung segeln?" "Dies ist nicht Frederiks Schiff und die Matrosen sind ... etwas verhindert im Moment." er sieht mich lächelnd an. "Ein halbes Jahr also ..." wir biegen in eine Art kleine Bucht ein, die Klippen bilden hier ein "U" (Übersichtskarte lässt grüßen ^-^) nach dem einbiegen erblicke ich eine Große steinerne Wand, einige weiß gekleidete Personen laufen über Holzplanken, die sich ziemlich weit oben befinden von einem Loch zum nächsten "... Die Zitadelle ist in Erdlöchern?" "Fast"   Die Fassade stellt sich als großes Tor heraus, es öffnet sich nach innen und wir fahren hinein und folgen der Strömung, welche uns nach links weiter ins Berginnere leitet. Nach einer kurzen Zeit der Dunkelheit erblicke ich eine große, in weißes Licht getauchte, unterirdische Stadt, an deren Ende eine riesengroße Zitadelle Thront. Das Schiff legt an und Michael Meldet sich zu Wort "Willkommen in der heiligen Zuflucht Itaga." "Das ist aber nicht nur eine in den Berg geschlagene Zitadelle, das ist eine unterirdische Stadt MIT einer Zitadelle." "Naja, die Zitadelle ist aber wirklich aus dem weißen Stein der sich hier unten befindet geschlagen worden, so zumindest die Geschichten." Erstaunt sehe ich mich um, es leben recht viele Menschen hier "Ich dachte dieser Ort ist geheim, wieso leben dann so viele Menschen hier?" "Viele dieser Menschen können woanders nicht mehr leben,  weil sie verfolgt werden, andere Menschen sind Hohepriester in Ausbildung, die der Clan über die ganze Welt verteilt und da jeder Hohepriester noch vier Gehilfen braucht, werden diese hier auch ausgebildet achja, manche sind auch freiwillig hier, denn es gibt hier unten sichere Arbeitsplätze und ein geregeltes Einkommen, Frederiks Steuerhölle kommt hier unten niemals an." "Und wenn die Leute diesen Ort wieder verlassen wollen?" "Das erfährst du noch früh genug Itaga, jetzt möchte ich dir erst mal jemanden vorstellen."   Er geht Richtung Zitadelle, ich folge ihm. Obwohl man die Zitadelle gut sieht und alle Hauptwege zu ihr führen ist der Weg ziemlich lange, wir gehen bestimmt 15 Minuten lang bis wir endlich ankommen. Wir betreten die Zitadelle, es schein etwas zu sein wie unsere Kreuzhalle, nur auf etliche Stockwerke verteilt, um den Weg auf die einzelnen Stockwerke zu vereinfachen laufen an vier Stellen in der Zitadelle Ketten mit großen Gliedern an jeweils zwei Spulen entlang. Wir gehen zu einer dieser Konstruktionen, Michael greift sich ein Kettenglied und stellt seinen Fuß in ein anderes, durch die konstant rotierenden Spulen wird er an der Kette in die Oberen Stockwerke gezogen, ich mache es ihm gleich und werde von der Kette nach oben gezogen ... diese Erfindung ist keine schlechte Idee, nur wenn man abrutscht, dann siehts schlecht aus. Nach einer Weile erreiche ich das oberste Stockwerk, hier muss ich aussteigen, ich setzte einen Fuß auf einen Holzsteg der oben hervorsteht und löse mich dann schnell von der Kette. Die Kette fährt jetzt noch 2 Meter weiter nach oben, wird dort um die Spule gedreht und fährt so nach unten.   Michael und ich gehen einen weiteren Gang entlang, während ich noch begeistert bin von der Technik der Kettenspulen, erwartet mich die nächste Überraschung. Wir betreten einen großen Raum, hier könnte man Gottesdienste abhalten ... naja, wenn hier Bänke ständen. Vor einem großen, steinernen Clankreuz betet grade eine blauhaarige Frau, sie hat schöne lange Haare und das Blau glänzt förmlich im Licht. "Dies wird deine Lehrmeisterin." Erklärt Michael. Die Frau steht auf, zögert kurz und dreht sich dann zu uns herum, sie trägt einen silberfarbenden Kürass und keinen Mantel wie die Clanritter bei uns und ... als sie sich die Haare aus dem Gesicht streicht erkenne ich sie ... das ist nicht möglich "Mutter?"           NEXT^^    
Probleme mit Mitgliedern?
Etwas auf dem Herzen?
Brauchst du wen zum reden?

-> PN oder im Skype anschreiben.
Ich habe für jeden ein offenes Ohr und hin und wieder einen guten Ratschlag ^-^

Broccolu

Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Broccolu »

(4/29/2013 5:15:19 PM)Shékkel „Meine Güte, du musst mich doch sehen können!“ „Ich hab Kopfweh.“, beschwere ich mich bei Nysni. „Ich rieche überhaupt nichts mehr.“ Die Erschütterungen trommeln durch meine Sinne wie eine ganze Herde Rösser. Dann packt mich etwas am Arm. „Das kann doch nicht so schwer sein!“, schimpft Nysni und schüttelt mich. „Du bist dazu geschaffen, diese Sinne zu verwenden!“ „Aber ich kann es nicht! Mir wird schlecht!“ Nysni lässt mich los und ich taumle orientierungslos zu Boden. Die ganze Welt scheintt zu zittern, und ich bringe diese Wahrnehmung einfach nicht mehr aus meinem Sinn! „Ich kann es nicht mehr ignorieren.“ Tränen treten mir in die Augen und verschleiern meine Sicht, den einzigen Sinn, auf den ich mich noch verlassen kann. „Alles ist voller Erschütterungen. Ich hab Kopfweh. Nysni seufzt übertrieben. „Ich spüre die Erschütterungen doch auch die ganze Zeit. Ich ignoriere sie nicht, niemals. Trotzdem habe ich kein Kopfweh! Gib dir etwas mehr Mühe! “Ich wische die Tränen weg. „Kann ich eine Pause machen?“, frage ich. „Meinetwegen.“, lautet die Antwort, „Aber nur kurz. “Ich lasse mich auf den Rücken fallen, halte mir die Ohren zu und versuche, die ganze Welt auszublenden. Ich weiss auch nicht, warum mir das so zu Schaffen macht. Mit dem Riechen habe ich kaum noch Probleme. Vor ein paar Tagen hat Nysni mir aufgetragen, fortan Tag und Nacht auf meinen Erschütterungssinn zu achten. Zu Beginn war das kein Problem, es machte sogar Spass – aber jetzt fühlt es sich an, als würde sich alles immer bewegen, und ich bekomme es einfach nicht mehr weg! Nysni setzt sich neben mir ins Gras. „Wo soll das noch hinführen…“, beschwert sie sich zum wiederholten Mal. Ich kann sie nicht hören, aber mein empfindlicher Sinn reagiert dennnoch auf den Schall. Ich antworte nicht. Ich weiss es ja auch nicht. „Bei den Giften kommst du auch kaum vorwärts.“, setzt Nysni ihre Predigt fort. „Du hast gerademal fünf.“ Fünf… Nex, Debilitas, Medela, Veritas, Somnus. Tod, Lähmung, Heilung, Wahrheit, Schlaf. Die habe ich alle innert kurzer Zeit herausgefunden, aber seit mir die Erschütterungen nur noch Kopfschmerzen bereiten, komme ich nicht mehr weiter… Ich nehme die Hände von meinen Ohren. Das Zittern der Welt verstärkt sich. „Los, machen wir weiter.“, ermutigt mich Nysni und hält mir die Hand hin. „Wieder die selbe Übung. Du schliesst die Augen und versuchst, mir zu folgen. Ohne zu riechen.“ Ich lasse mir von ihr aufhelfen und konzentriere mich auf einen Ast, der am Boden liegt, damit mir nicht schwindlig wird. „Ich werd’s versuchen.“, meine ich.

Benutzeravatar
Gralaer
Wortkünstler
Beiträge: 524
Registriert: Mi 26. März 2014, 19:24
Characters: Kajo, Kreck
Wohnort: Dort wo die Eiche den Vollmond küsst

Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Gralaer »

(4/29/2013 6:29:47 PM)Kreck   Etwas stimmt nicht. Merke ich als ich vorm Eingang zur Basis stehe und den Fallengang sehe. Die Fallen sind ausgelöst! Blut klebt an den Wänden des Ganges. Was ist passiert? Ich renne den Gang entlang ohne auf die Fallen zu achten. Am Ende dessens sehe ich sie. Einige von uns sitzen in der Haupthalle verwundet. "Da schnappt den Verräter!" schreit Riskaso. "Hey wartet ich bins Kreck!" doch die hören nicht. Flarakra und Flinko packen mich an den Armen. "Was wollt ihr?!" und versuch mich loszureißen. "Du! Du hast uns den ganzen Braten serviert! Wegen dir werden jetzt einige am Galgen hängen!" "Was soll das? Ich hab nichts getan?" brüll ich ihn an. "Ach was? Wer ist denn hier einfach abgehauen? Und hat dann die Königsritter informiert?" "Was?! Denkst du wirklich ich mach sowas?" brüll ich. "Sperrt ihn ein!" befehlt er. "Hey!" sie zerren mich in den Gang zum kleinen Kerker. "Hey, Riskaso! Hey, hey....HEY!" Doch keiner tu was außer mich in die Zelle zu sperren. Die Gittertür knallt zu. "Hey, hey kann mir einer erklären was los ist?!" Sie gehen stumm weg. Ich seuftze und setz mich gegen die Höhlenwand. "Verdammt!" schrei ich und hau mit dem Hinterkopf gegen die Wand.  
Faal sosin se laas!

Ryokina
Hoher Autor
Beiträge: 135
Registriert: Mi 28. Mai 2014, 16:21
Characters: Ryokina, Arachne, Sasquehama

Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Ryokina »

(4/29/2013 7:50:21 PM)  Arachne   Ich wache auf. Dimir sitzt schon mit Ryokina da und bespricht. Ryokina kommt und hilft mir hoch. Wir haben eine Planänderung.    Dimir: ,,Wir gehen nicht in Richtung Kanonenspitze, sondern nach Lora. Sonst reicht das Essen nicht. " Ryokina: ,,Ich schlage vor wir nehmen den Weg. Sonst wird zu arg vverzögert." Ich: ,, Dimir könnte mich auch Huckepack nehmen." Dimir: ,,Gute Idee."   Ryokina nimmt meine Krücken. Und Dimir hebt mich hoch. Ich muss mich auf dem Weg ziemlich ducken, damit ich nicht von Ästen erwischt werde, aber wir kommen schneller als gestern voran. Am Abend sind wir schon mitten im Wald und kein Weg ist weit und breit zu sehen. Dimir setzt mich ab. Ryokina gibt mir meine Krücken und ich lege mich schlafen.   AM NÄCHSTEM TAG   Ich wache auf. Bin mal wieder die letzte und Dimir hilft mir hoch und nimmt mich Huckepack. Den ganzen Tag wandern wir. Beziehungsweise Ryokina und Dimir. Dann sehe ich vor uns eine Stadt. Das muss wohl Lora sein. Wir gehen zum Marktplatz und wollen essen kaufen und da sehe ich eine Kampftruppe. Sie führen Scheinkämpfe auf und der eine macht so ne komische Abwehr. Mir kommt eine Idee.   Ich: ,,Dimir. Wie wärs wenn wir mir ein Messer kaufen. Dann kann ich im Notfall wenn ihr nicht helfen könnt mich verteidigen." Dimir: ,,Gute Idee."   Wir gehen erst Essen kaufen und dann noch ein Messer. Ich mache die schutzhülle ab, gebe sie Dimir und stecke das Messer falsch rum an den Schwertgurt, von dme ich keine Ahnung habe warum ich ihn noch trage.   Dimir: ,,Warum machst du das Messer falsch rum an den Gürtel?" Ich: ,,Das zeige ich euch außerhalb der Stadt an einem Baum." Ryokina: ,,Ok. Mach das."   Wir verlassen die Stadt wieder mit einem RIESIGEM Vorrat an Essen. Wir gehen in den Wald und ich hopse mit meinen Krücken zu einem Baum und nehme meine Krücken in die rechte Hand. Dann packe ich das Messer und ramme es mit einer schwungvollen Abwehr ins Holz.   Ich: ,,Und wäre der Baum jetzt ein Mensch gewesen und die Trefferfläche der Hals, wäre der Mensch jetzt tot. Und noch zusätzlich ist es eine Abwehr.^^" Dimir: ,,Clever ausgedacht. Wie kamst du da drauf?"Ich: ,,Ich habe das bei der Kampfgruppe abgeschaut."   Dann laufen wir bis zum Abend weiter. (Endlich eine Waffe mit der ich HALB kämpfen kann.^^) 

Benutzeravatar
Cydhra
Alter Hase
Beiträge: 262
Registriert: Fr 12. September 2014, 13:36
Characters: Manu, Rael

Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Cydhra »

(4/29/2013 8:09:22 PM)Sintharak In der Basis haben wir uns geeinigt als nächstes Dimir zu besuchen. Er ist unser nächstes Opfer, und da laut der Karte ein weiterer Krieger bei ihm ist, werden wir uns diese auch gleich vornehmen. Ich habe einige Bomben eingepackt, die nützlich werden können. Dazu verschiede Gegengifte, da Dimir mit Gift oder so etwas ähnlichem experimentiert, und Heiltränke. Bei ihm sind Gestaltenwandler, was für uns sehr vorteilhaft ist, da wir ihre Fähigkeiten mit unseren Nen-Kräften blocken können. Zumindest hofft der Riz’ok das. Also machen wir uns auf den Weg. Diesmal reiten wir auf einem Pferd, denn der Greif soll noch geschont werden, und die Strecke ist nicht besonders lang. Auf dem Weg erzählt mir der Riz’ok eine Geschichte: Bei uns in der Chaoswelt gibt es nicht viele kleinere Tiere, so wie bei euch. In eurer Welt leben Ameisen, Käfer, Wanzen, Würmer, Maden und all dieses kleine Krabbelviech. Aber bei uns können so kleine Lebewesen nur sehr schwer überleben. Aber eine Lebensform, die so klein ist, ist der Simikäfer. Er ist ungefähr so groß wie eine Pflaume, hat schwarz-bläulich glänzende Flügel und ist ein mehr oder weniger intelligentes Lebewesen. Die Simikäfer haben keine eigene Sprache, aber sie beherrschen es trotzdem einander den Weg zu Futter zu weisen, sich auf Gefahren aufmerksam zu machen und ganze Schlachten zu führen. Du glaubst gar nicht, wozu ein Schwarm gut organisierter Simikäfer fähig ist, aber das nur am Rande. Jedenfalls gibt es ein Märchen bei uns, das eine Lehre beinhaltet, die unglaublich wichtig für Krieger ist. Im Moment scheint es so, als betreffe sie dich nicht besonders, aber du sollst das Märchen trotzdem hören. Das Märchen erzählt von einem Simikäfer, etwa drei Jahre alt, also ausgewachsen und kampffähig. Er wurde von seinem Schwarm getrennt, als ein mächtiges Unwetter aufzog, wie es im Winter in meiner Welt häufig vorkommt. Alleine kam sich der Käfer verloren vor, und als die schwarzen Nebel der Nacht aufzogen überkam ihn tiefe Furcht. Er war ausgerechnet in einem tiefen Sumpf gelandet. Der Käfer gehörte nun zu einem Staat, der speziell auf strategische Kampfweisen ausgelegt ist. So wurde dem Käfer beigebracht, wie er sich in solchen Situationen zu verhalten hat. Der Simikäfer aber sah nur die dunklen Nebel, und das finstere Glimmen der nördlichen Gestirne. Das machte ihn beinahe unfähig klar zu denken. Dann jedoch sah er ein Licht. Es schien in weiter Ferne, doch leuchtete es hell und erschien ihm wie ein das Paradies. Sein Instinkt sagte ihm, dass das licht Heil und Rettung vor der Dunkelheit bedeutete. Also flog er auf das Licht zu. Immer schneller sirrte er zwischen verfaulten Baumstämmen hindurch, über den nassen Schlamm hinweg, der einen faulen, typischen Gestank annahm. Doch der Käfer merkte dies nicht. Er wurde immer schneller, denn das Licht kam nicht näher. Irgendwann wurde er müde und seine Flügel versagten ihm kurz darauf den Dienst. Er stürzte ab, direkt in die hungrigen Mäuler von Irrlichtern. Diese waren für ihre typische Art zu jagen bekannt. Sie lockten ihre Opfer mit Lichtspielen in eine Falle. Der Käfer wusste das, aber er hatte aufgehört zu denken, als er das Licht sah. Und das wurde ihm zum Verhängnis. Ich denke kurz über die Geschichte nach und befinde: Die Geschichte ist nicht wirklich tiefsinnig. Nein, denn auch Kinder sollen sie schon verstehen. Sie soll ihnen von Anfang an klar machen, dass ein Krieger sich nicht von Gefühlen leiten lassen darf. Das ist das gefährlichste, was man tun kann. Zwar ist es auch ein Antrieb, Leute die aus Angst oder Liebe kämpfen, haben einen Vorteil, aber Gefühle verleiten einen zu vorschnellen Entscheidungen, zu überhasteten Urteilen und locken einen zu leicht in eine Falle. Besser mit klarem Verstand, Geschick und Hinterlist kämpfen, als zehn Feinde in rasender Wut zu fällen und direkt in das Schwert des elften zu laufen. Ich nicke bedächtig. Du hast recht, das ergibt Sinn. Zum Glück habe ich ja deinen kühlen Verstand, der mich rechtzeitig warnen kann. Ja, aber du musst die Warnung auch verstehen und annehmen. Also warne ich dich schon jetzt, dass du derartigem niemals verfallen solltest. Schweigend reite ich weiter. Der Riz’ok verhält sich ebenfalls still. Genau wie die Natur um uns herum. Keine Vögel zwitschern, es ist absolut Windstill, die Bäume regen sich nicht, die Schritte des Pferdes hört man nicht auf dem weichen Gras. Es ist, als ob die Natur auf etwas warten würde. Auf etwas, dem ich vielleicht aus dem Weg gehen sollte. Nichts unmittelbares, es fühlt sich eher so an, als braue sich in der Ferne ein Gewitter zusammen. Ein Sturm, der Dragotaka erschüttern wird. Ein neues Zeitalter bricht an. Lange denke ich über diesen Satz nach, doch der Riz’ok lässt sich zu keiner Erklärung hinreißen.  
"Leben heißt Veränderung!", sagte der Stein zur Blume und flog davon.

Benutzeravatar
Alinea
Wortkünstler
Beiträge: 694
Registriert: Mi 29. Februar 2012, 17:49
Characters: Lacrima, Xashibel, Shékkel, Irrin
Wohnort: Im Wasser und im Wind...

Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Alinea »

(4/29/2013 9:52:11 PM)Xashibel "Xashibel! Mensch, erschreck mich doch nicht so!", ruft Lacrima aus und springt vom Bett hoch. "Tut mir leid.", entschuldige ich mich. "Ich hatte ein paar… Probleme." "Was war denn los?", will die Elfe wissen. "Bist du vom Himmel gefallen? Du hattest kaum noch ganze Knochen im Leib." "So ähnlich.", erkläre ich. "Ich bin versehentlich dem Original einer Gestalt begegnet, die ich gerade trug, und das gab dann etwas… Trubel." Lacrima grinst. "Fast wie damals, als ich und Chera diese Hütte hier auseinander genommen haben, weil eine Horde besessener Clanritter hinter uns her war. Nun ja." Abwesend wühlt sie in ihrer Tasche. "Weiss gar nicht, was du hast. Ist doch aufgeräumt." "Soll ich dich mal da reinstopfen?", schlage ich vor. "Ich bin zu gross, hab es mal versucht. Ich bekomme nur den Kopf rein.", lautet die Antwort. "Woher hast du die Tasche eigentlich?", will ich wissen. "Hm." Lacrima überlegt. "Die hat mein Stiefbruder Miron mir gegeben, nachdem er mich gefunden hat. Er hat sie einem Händler in Odelia abgekauft. Der wusste wohl gar nicht, dass es so eine besondere Tasche ist…" "Muss praktisch sein.", kommentiere ich. "Ich sollte auch mal aufräumen. Ich weiss gar nicht mehr, welche meiner Gestalten mein ganzes Gepäck trägt…" Damit verabschiede ich mich und gehe auf mein Zimmer, um mein Vorhaben in die Tat umzusetzen. Mal sehen… Fünfzehn Minuten später blicke ich auf einen kleinen Stapel Sachen, der sich auf meinem Bett gebildet hat. Jetzt müsste ich nur noch herausfinden, was davon echt ist und was sich wieder auflösen wird, wenn einer Gestalt die Magie ausgeht… Der Vollständigkeit halber leere ich auch noch meine Tasche aus. Hier drin sind die Dinge, die ich regelmässig brauche. Mein Stachel, Esswaren, ein Tuch und ein etwas angeschwärzter Lederbeutel. Ich hebe den Beutel hoch. Asche, das darf doch nicht wahr sein… Wo bei allen Eiszapfen ist Raki?! Asche, Asche, Asche! Wie konnte ich den kleinen Feuerball nur vergessen? Mal überlegen. In der Dunkelheitsdimension war er eindeutig noch bei uns. Auf dem Heimweg auch… oder? War er in der Elfenwelt noch bei uns? Ich kann mich an den Heimflug kaum noch erinnern, ich weiss nur noch, dass mein Rücken höllisch geschmerzt hat. Wir haben ihn doch nicht etwa… zurückgelassen? "Asche!", schreie ich und muss die Tränen zurückhalten. Raki war mir immer ein treuer Begleiter und ich bemerke es nicht einmal, wenn er nicht mehr da ist! Ich schmeisse den Lederbeutel zu Boden und setze mich auf mein Bett, den Kopf eingestützt. Das kann doch einfach nicht wahr sein… "Was ist los?", vernehme ich auf einmal Lacrimas Stimme. Langsam sehe ich auf und wische mir mit dem Handrücken die Tränen aus dem Gesicht. "Hey, was ist denn passiert?", fragt die Elfe noch einmal und setzt sich neben mich. "Ist es die Sache von vorhin? Glaub mir, das ist nicht halb so…" "Ich hab Raki vergessen.", murmle ich patzig. "Wer?" "Raki, mein Pyro. Er muss noch in der Dunkelheitsdimension sein. Und ich hab nicht einmal bemerkt, dass er fehlt!" Ein Schluchzer dringt durch meine Kehle und ich beginne wieder, zu weinen. Lacrima sagt nichts, sie nimmt mich einfach in den Arm und hält mich fest, während die Tränen kein Ende mehr nehmen. Was bin ich nur für ein Monster! "Hey, ist ja gut.", meint Lacrima irgendwann. "Nichts ist gut…", widerspreche ich halbherzig. Natürlich, die Weinerei bringt nichts, das holt Raki auch nicht zurück, und so weiter und so fort. Asche! "Versuch, zu schlafen…", schlägt Lacrima vor. "Und – es ist nicht deine Schuld. Ich weiss noch, in welchem Zustand du warst, als wir in der Elfenwelt ankamen…" "Das ändert auch nichts daran, dass ich es nicht bemerkt habe.", entgegne ich, beherzige aber Lacrimas Rat und schiebe meine Sachen von meinem Bett hinunter. Rumms. Alles am Boden. "Gute Nacht.", meint Lacrima noch und geht dann langsam hinaus. Ich kuschele mich in mein Bett ein. Anscheinend bin ich kein Stück besser als alle anderen Sirenen… Asche…
A cloud of mystical dust appears, shrouding Alinea in its magic. You roll a four. The cloud dissipates and Alinea is gone.

Benutzeravatar
Cydhra
Alter Hase
Beiträge: 262
Registriert: Fr 12. September 2014, 13:36
Characters: Manu, Rael

Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Cydhra »

(4/30/2013 3:58:24 PM)Sintharak Wir reiten auf einen Wald zu. Du solltest noch ein wenig mit Nen herumspielen, denn wenn wir da sind, wirst du keine Gelegenheit mehr zum üben haben. Ich befolge den Rat und hebe eine Hand vom Zügel. Ich richte die Handinnenfläche gen Himmel, und versuche eine Flamme aus Nen zu beschwören. Es will mir nicht gelingen. Mit diesen Fetzen eine schöne Form hinzubekommen ist also eine recht schwere Angelegenheit. Als nächstes feure ich einige Fetzen auf meine Umgebung, aber es scheint keine große Wirkung zu haben. In den Pflanzen und im Boden ist so wenig Magie, dass es praktisch unmöglich ist eine Reaktion zu bekommen. „Hm“, brummele ich vor mich hin. Dann blitzt ein Gedanke in mir auf. Ich habe mal einen Spirituakrieger gesehen, der hat eine Show mit seinem Schwert abgezogen. Dazu hat er das Schwert mit Spiritua umhüllt, was ihm zusätzliche magische Stärke gegeben hat, und im übrigen gewaltige Lichteffekte ergab. Ich ziehe meinen Dolch und streiche mit einem Fetzen Nen darüber. Nichts passiert. Ich forme aus dem Nen eine unförmige Kugel und stoße den Dolch hindurch. Nichts passiert. Ich versuche die Bewegungsrichtung des Nen zu beeinflussen und leite es in den Dolch. Es verschwindet darin. Ich schleudere den Dolch gegen einen Baum und er bleibt darin stecken. Langsam schwebt das Nen wieder daraus hinaus. Im vorbeireiten ziehe ich den Dolch wieder aus dem Stamm. Ich glaube nicht, dass das sehr effektiv ist… Wir könnten das Nen in Steine flößen und diese als magische Granaten benutzen. Du kannst auch einfach das Nen direkt auf deine Feinde schleudern. Stimmt auch wieder. Wir müssen eine Möglichkeit finden, das Nen länger in einem Material zu speichern und vielleicht sogar per Triggereffekt freizusetzen. Als Mine oder so. Wir könnten es mit verschiedenen Materialien versuchen. Gute Idee. Fang mal an! Immer ich denke ich genervt in mich hinein und bekomme eine belustigte Antwort: Immerhin hast du Arme und Beine, um so etwas zu bewerkstelligen. Du könntest einfach die Kontrolle übernehmen. Ich handle lieber nach dem Grundsatz, ich denke und du bist. Na vielen Dank, und ich dachte immer, ich bin, weil ich denke. Nun, jetzt bist du, weil ich denke, alleine wärst du wohl kaum aus diesem Ätherzeug gekommen. Na gut, ich mach ja schon. Ich reiße einen Ast ab und leite das Nen hinein. Es fließt praktisch sofort wieder hinaus. Holz ist wohl noch ineffektiver als Metall. Ich versuche es mit einem Stein, der am Boden liegt. Ich schaue im Vorbeireiten zu, wie das Nen nun etwas langsamer wieder hinausfließt. Stein liegt dazwischen. Das erinnert mich an die Magiespeicherungskonstante… Wenn wir in eine Stadt kommen, sollten wir es mit einem Edelstein oder einem Edelmetall versuchen. Je Reaktionsunfähiger ein Material ist, und je mehr Struktur es aufweist, desto besser kann es Magie und damit vielleicht auch Antimagie speichern. Plötzlich höre ich Stimmen. Also nicht solche Stimmen, wie Verrückte sie hören… oder ich, wenn ich gerade Ohnmächtig bin… Treffend bemerkt! „Klappe dahinten, du sollst denken!“, murmele ich. Die Stimmen kommen von einer Lichtung, die zwischen den Bäumen ist. Ich werfe einen Blick auf die Karte. Wir sind da. Plötzlich habe ich eine Idee. Wer ist jetzt für Ideen zuständig, ich oder du? Sei doch froh, dass ich meinen Teil leiste. Also: Verschlechtere mal die magische Sicht, ich will, dass sie glauben ich sei wirklich blind und mich entsprechend behandeln. Außerdem macht sie das unvorsichtiger. Schlau, schlau. Könnte von mir kommen! Nein könnte es nicht. Von dir kommt ja nur unverständliches Wissenschaftgebrabbel. Ich merke wie sich meine Sicht deutlich verschlechtert. Erst wird sie unscharf, dann verschwinden die Farben. Ich erkenne nur noch Schemen. Auf jeden Fall werde ich mich jetzt deutlich unsicherer bewegen, was ja der Plan war, und durch die Augenbinde werden die drei Krieger dort denken, dass ich gar nichts sehe. Ich reite auf die Lichtung und steige umständlich vom Pferd. „Wer da?“, rufe ich.  
"Leben heißt Veränderung!", sagte der Stein zur Blume und flog davon.

Ryokina
Hoher Autor
Beiträge: 135
Registriert: Mi 28. Mai 2014, 16:21
Characters: Ryokina, Arachne, Sasquehama

Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Ryokina »

(4/30/2013 4:29:06 PM)Arachne Ich wache auf. Dimir sitzt mit Ryokina da und ich sehe zwei Hasen da liegen. Die muss Ryokina wohl gefangen haben. Sie müssen wohl ziemlich puschelig gewesen sein, aber jetzt ist das Fell abgeschält. Ryokina hilft mir hoch. Ich hopse zu den anderen und Ryokina schneidet mir ein Stück Fleisch ab. Dazu gibt sie mir Johannisbeeren. Mhm. Lecker. Ryokina hilft mir wieder hoch und ich stecke mein Messer umgedreht an meinen Schwertgurt. Das ist ziemlich kompliziert, denn ich muss dafür die Krücken in einer Hand halten und das nicht nur kurz.   Ich: ,,Wir müssen bald eine Höhle finden. Mein Bein ist unnütz. Aber wenn wir genug richtige Spinnen finden, sollte ich wieder ein gutes Bein haben. Es ist ja nur für die eine Stelle mit dem Bruch. Das sollten ungefähr 2 Kletterspinnen und 5 Beobachterspinnen." Ryokina: ,,Bitte was?" Ich: ,,Oh. Das habe ich nicht gesagt. Meine Wunden heilen nicht normal. Ich muss mir dieselbe Art Spinne als gesunde Spinne suchen und durch die alte ersetzen." Dimir: ,,Oh ok. Dann werden wir bald eine Höhle suchen."   Ich trinke noch etwas. Als mir zum dritten mal aufgeholfen wird und wir losgehen wollen, höre ich eine Stimme.   ?????: ,,Wer da?"   Ein junger Mann mit grauen  Haaren [Sintharak] und einer Augenbinde kommt zum Vorschein. Er taumelt ein wenig. Dimir schaut ihn misstrauisch an.   Dimir: ,,Wer bist du?"

Isinghar

Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Isinghar »

(5/1/2013 8:49:47 AM)Rückblick: Isinghars Vergangenheit, Teil I „Isinghar! Isinghar!“ *der alte Zwerg hustet* „Verdammt, Junge, wo bist du!?“ „Hier, Meister Sturmbraue. Woher kommen diese Kreaturen?“ antwortete ich. „Das Experiment ist gescheitert, diese verdammten Kobolde haben sich in die Rüstungen gesetzt und steuern diese!“ rief Meister Sturmbraue, während er auf eine Tür zeigte. „Ich lasse euch nicht hier zurück, Meister! Wir stehen das gemeinsam durch!“ rief ich ihm zu, während die Fronttür des Raumes unter den Schlägen der zum Leben erweckten Rüstungen bebte. Rasch griff ich nach meinem Stab und murmelte einige zwergische Worte. Ein Halbkreis voller Runen bildete sich hinter der Fronttür. Meister Sturmbraue lachte herzhaft: „Glaubst du wirklich, dass DAS genügt um diese Schwarzkobolde aufzuhalten? Diese Mistviecher können nur aufgehalten werden, in dem die ganze Höhle einstürzt. Deshalb musst du hier verschwinden!“ Verzweifelt sprach ich: „Ihr wollt…“ „Ja, ich werde es tun. Flieh Isinghar, du warst ein guter Schüler. Nimm noch dies mit dir.“ Sagte der Alte freundlich und überreichte mir einen kleinen Foliant. „Lebe wohl, Isinghar…“ Mit Tränen in den Augen verließ ich durch die Hintertür den Höhlenkomplex von Meister Sturmbraue. Ich erklomm gerade die letzte in Fels gehauene Stufe und zog mich raus, als auch schon ein lauter Knall aus dem inneren des Hügels zu hören war und man sah wie der Hügel in sich zusammen sackte wie ein gescheiterter Auflauf. „Baruk khaz’dal mor ai-menu!“ verabschiedete ich Meister Sturmbraue leise, sank auf meine Knie und konnte die Tränen nicht zurückhalten. Nach einiger Zeit in stiller Trauer um meinen Mentor und guten Freund schlug ich den Folianten auf. Eine rote Flamme schlug mir entgegen und ich konnte gerade noch ausweichen. Was beim Barte meiner Ahnen war das? Die aufgeschlagene Seite glühte rot auf und ich begann zu lesen: „Schatten am Horizont jenseits der verschlingenden Flammen. Eine Streitmacht, Ein König und ein Schicksal: Tod!“ Das Blut gefror mir in den Adern und ich viel in eine Art Trance. Mir war so, als würde ich in das Buch hineingesogen. Plötzlich stand ich in meinem Geiste auf einem Hügel und war Zeuge des beschrieben Geschehens. Ein Heer der Zwerge angeführt von ihrem König, komplett in golden bestickter Rüstung. Sie stehen genau vor einer Flammenwand in der sich langsam ein Schatten regt. Plötzlich stießen Flammen aus und verbrannten den König und sämtliche andere Zwerge. Überall waren Flammen zu sehen, es regnete Flammen, der Boden war von Flammen übersät. In den Flammen regte sich erneut etwas. Plötzlich flog ein Speer aus Flammen auf mich zu. Ich wachte  aus meiner Trance wieder auf. Panisch rang ich nach Atem. Was war das? Warum gab mir Meister Sturmbraue so etwas? Mit weiteren solcher Gedanken schlug ich unter der großen Tanne vor dem einstigen Höhleneingang mein Nachtlager auf. Nachdenklich in die Flammen des Lagerfeuers schauend ergriff mich der Schlaf. Am nächsten Morgen suchte ich große Steine zusammen und räumte sie auf einen Haufen. Ich tippte den größten an und sprach einige Worte. Eine Rune bildete sich darauf deren Bedeutung klar war: „Hier schläft der ehrenwerte Meister Sturmbraue den ewigen Schlaf. Er opferte sein Leben, für das Leben anderer. Baruk khaz’dal mor ai-menu“ Ich packte meine Sachen und zog los, ungewiss wohin. Alles was ich brauchte war Zeit zum Nachdenken. Was war das für ein Buch? Ich wollte es genauer herausfinden und es studieren. So zog ich ins Exil, weit abseits sämtlicher Menschen, Zwerge und anderer Kreaturen…  

Benutzeravatar
Gralaer
Wortkünstler
Beiträge: 524
Registriert: Mi 26. März 2014, 19:24
Characters: Kajo, Kreck
Wohnort: Dort wo die Eiche den Vollmond küsst

Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Gralaer »

(5/2/2013 9:14:29 AM)Kreck   Stundenlang sitz ich hier schon, immer noch frag ich mich was überhaupt los ist. Dann hör ich Schritte darauf Riskaso. "Kreck." sagt er. "Wir müssen reden." "Wird auch Zeit." geb ich als Antwort. "Was ist hier los verdammt!" führe ich fort. "Du musst verstehen die Lage im Moment ist ziemlich riskant. Einen Tag nachdem du "Verschwunden" bist stürmten Königsritter hier rein. Sie namen eingie von uns mit. Jiff, Clok, Dleif und Hilja." Ich sag nichts mehr dazu und seuftze nur. "Du verstehst, warum man glaubt du steckst dahinter?" "Natürlich, ich würds wohl genau so tuen, aber glaub mir ich hab mit dem Scheiß nichts zu tun, warum sollte ich euch verraten?" "Es gibt immer Gründe für die schlimmsten Dinge." "Was ist mit John, ist er da?" "Nein...immer noch nicht..." "Mh...was werdet ihr tuen?" "Erstmal einen Plan machen, du bleibst hier! Verstanden? Keiner möchte das du jetzt frei rumläufst und den Königsrittern erzählst was hier vorsich geht." "Ok....moment kannst du mir noch sagen wie spät es gerade ist hier drin hab ich kein Zeitgefühl." "Es ist kurz vor Abend." er geht. "Danke!" ruf ich hinterher. Blöde Situation in der ich bin. Es muss einer Schuld haben und zwar nicht ich. Einer der der noch hier sind. Ein Verräter ist hier unter uns aber wer? Ich warte einer Weile bis ich kein einziges Geräusch mehr aus den anderen Räumen höre. AUßer Flarakras Schnarchen. Ich ziehe einen Dietrich aus meiner Tasche. Ein paar Griffe und das Schloss ist geknackt. So und jetzt Hinweise auf den Verräter finden.  
Faal sosin se laas!

Benutzeravatar
Cydhra
Alter Hase
Beiträge: 262
Registriert: Fr 12. September 2014, 13:36
Characters: Manu, Rael

Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Cydhra »

(5/3/2013 8:47:02 PM)Sintharak „Wer bist du?“ fragt eine der Schattengestalten. Das ist Dimir. Danke. Soll ich meinen richtigen Namen verwenden? Warum nicht? Es macht doch nichts, wenn wir dem Schrecken einen Namen geben. Unseren Feinden wird es nichts nützen, denn wir leben ja nicht in einer Stadt. Sintharak: „Ich bin Sintharak! Ich wanderte durch diesen Wald, in der Hoffnung zu lernen, wie ich mit meiner Blindheit umgehen soll, da hörte ich eure Stimmen. Wer seid ihr, wenn ich fragen darf?“ Sie reagieren erst gar nicht. Der Schatten, den der Riz’ok als Dimir bezeichn et hat, beugt sich zu einem anderen Schatten und flüstert etwas. Sehr verdächtig. Dann passiert einige Zeit lang nichts. Schließlich frage ich; „Seid ihr noch da?“ Dimir: "Ja, wir sind noch da, Entschuldigung. Also, mein Name ist Dimir und es sind zwei Mädchen namens Ryokina und Arachne bei mir.“ Sintharak: „Darf ich mich zu euch gesellen? Ich bin gerne in Gesellschaft. Das ist deutlich einfacher, vor allem mit meiner Schwäche… Dimir: "Ich persönlich habe nichts einzuwenden. Wie sieht es mit euch beiden aus?"     Der epischst längste post^^
"Leben heißt Veränderung!", sagte der Stein zur Blume und flog davon.

Ryokina
Hoher Autor
Beiträge: 135
Registriert: Mi 28. Mai 2014, 16:21
Characters: Ryokina, Arachne, Sasquehama

Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Ryokina »

(5/4/2013 7:13:18 PM)  Ryokina   Der Fremde [Sintharak] antwortet.   Sintharak: ,,Ich bin Sintharak! Ich wanderte durch diesen Wald in der Hoffnung zu lernen, wie ich mit meiner Blindheit umgehen soll, da hörte ich eure Stimmen. Wer seid ihr, wenn ich fragen darf?“   Dimir beugt sich zu uns rüber.   Dimir: ,,Können wir ihm trauen?“ Ich: ,,Ich weiß es nicht.“ Dimir: ,,Denkst du er kommt aus Lora?“ Ich: ,,Ich weiß nicht warum, aber mein Instinkt sagt mir, dass ein Blinder aus Lora sich niemals so verhalten würde.“ Dimir: ,,Vielleicht kommt er aus Lanora.“ Arachne: ,,Nein. In Lanora gibt es keine Blinden. Wenn in Lanora Leute blind geboren werden oder erblinden bringen wir sie möglichst schnell zur nächstgelegenen großen Stadt.“ Ich: ,,Aber, dann wäre der nächste Ort doch das Mondlichtküstendorf und kein Blinder würde sich so weit von seinem Dorf entfernen.“ Arachne: ,,Der ist mir irgendwie nicht geheuer.“   Wir sind eine Weile still und denken nach, aber der Fremde [Sintharak] unterbricht uns.   Sintharak: ,,Seid ihr noch da?“ Dimir: ,,Ja wir sind noch da, Entschuldigung. Also, mein Name ist Dimir und es sind zwei Mädchen namens Ryokina und Arachne bei mir. „ Sintharak: ,,Darf ich mich zu euch gesellen? Ich bin gerne in Gesellschaft. Das ist deutlich einfacher, vor allem mit meiner Schwäche…“ Dimir: ,,Ich persönlich habe nichts einzuwenden. Wie sieht es mit euch beiden aus?“ Ich: ,,Also ich habe nichts dagegen. Es könnte nur ein Problem mit den Reittieren werden.“ Dimir: ,,Reittiere?“ Ich: ,,Ach meine Idee erzähl ich euch später.“ *winkt ab* Arachne: ,,Also mir ist es egal.“  

Benutzeravatar
Alinea
Wortkünstler
Beiträge: 694
Registriert: Mi 29. Februar 2012, 17:49
Characters: Lacrima, Xashibel, Shékkel, Irrin
Wohnort: Im Wasser und im Wind...

Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Alinea »

(5/5/2013 5:46:10 PM)Xashibel Am nächsten Morgen liegt meine Decke am Boden, neben meinen Sachen, die ich noch immer nicht wieder eingepackt habe. Seufzend setze ich mich auf und reibe meine Augen. So unruhig habe ich seit meiner ersten Prüfung nicht mehr geschlafen… Noch immer halb im Schlaf ziehe ich mich an und packe meine Sachen – die Händlergestalt dient wieder als Packesel. Die Sonne geht schon auf, aber das Fenster zeigt in die falsche Richtung, ich habe kaum Licht im Zimmer. Lacrima ist schon auf, als ich gähnend in den Wohnraum trete. „Und, gut geschlafen?“, will sie direkt wissen. „Frag mich wieder, wenn ich wach bin…“, nuschle ich und nehme dankbar das belegte Brot, das die Elfe mir bereitgestellt hat. Ich bin froh, dass wir aus der Clanstadt weggehen. Nach diesem Vorfall gestern wird hier jeder nach mir suchen. „Wir suchen uns ein Schiff zum Mondlichtküstendorf.“, erklärt Lacrima den Plan. „Die fahren hier alle naselang. Von dort aus gehen wir zu Fuss nach Lora.“ „Klingt gut.“, meine ich nur. Ich kenne beide Orte nicht. Ob sie wohl gross anders sind als das Elloralager oder Luma? Nach dem Frühstück begeben wir uns direkt zum Hafen. Ich hätte mich gerne noch von Chera und Itaga verabschiedet, aber Lacrima meinte, es wäre zu zeitaufwändig, die beiden erst noch zu suchen. Was eigentlich schade ist – wir sind im Begriff, einen Mörder zu jagen. Wer weiss, ob wir je wieder zurückkommen… „LACRI!“, hallt es auf einmal durch die Strasse und ich wende mich erfreut um. Chera! „Hey, Chera!“, begrüsst Lacrima ihre Schwester. „Was schreist du denn so?“ „Hast du Ita gesehen?“, fragt die Wasserkriegerin, „Er ist gestern Abend nicht zurückgekommen.“ „Wie jetzt?“, frage ich verdattert nach. „Wohin wollte er denn gehen?“, will Lacrima wissen. Chera zuckt mit den Schultern. „Er hat nichts gesagt. Aber wenn er damit gerechnet hätte, dass es so lange dauert, hätte er doch zumindest Rin informiert, nicht? Und die weiss auch von gar nichts.“ „Das ist allerdings seltsam.“, bemerkt Lacrima. „Ausserdem wollten wir heute in die Bibliothek gehen.“, fügt Chera an. „Ihr habt ihn also nicht gesehen?“ „Nein.“, bestätigt die Elfe. „Wir haben ihn nicht mehr gesehen, seit ihr beide gestern gegangen seid.“ „Hm.“, macht Chera. „Wo zum Teufel ist der denn hin? Hat er sich mit Königsrittern angelegt?“ „Weiss nicht.“, meint Lacrima nur. „Der taucht schon wieder auf. Er kann ja Rin nicht einfach alleine lassen.“ „Sollten wir nicht gehen?“, werfe ich ein. „Stimmt.“, bestätigt die Elfe und umarmt Chera. „Tschüs, Kleine. War schön, dich mal wieder zu sehen.“ „Ich bin nicht klein.“, gibt Chera zurück und lacht. „Man sieht sich, klar?“ „Natürlich. Versprochen.“ „Und nimm diesen Kerl auseinander!“ „Mach ich.“ Lacrima grinst. „Ich richte ihm deine Grüsse aus. Also, auf Wiedersehen.“ Ich komme mir ein wenig fehl am Platz vor zwischen den beiden Schwestern. Als würde ich gar nicht dazugehören. Schon wieder. Gehöre ich denn überhaupt irgendwo dazu? Ich verdränge diese Gedanken, als wir endlich beim Hafen ankommen. Natürlich gehöre ich dazu. Ich bin einfach noch nicht so lange dabei, das ist alles. Lacrima behält recht, schon nach wenigen Minuten finden wir eine Überfahrt zum Mondlichtküstendorf und nur eine halbe Stunde später sind wir unterwegs zur Mondlichtpassage. Zu den Windwirbeln! „Sie sind wunderschön, nicht?“, bemerke ich, sobald sie in Sichtweite kommen. „Ich kann den Wind bis hierher jubeln hören.“ „Ich verdanke ihnen, dass ich eine Elfe geworden bin.“, bemerkt Lacrima. „Wie denn das?“ „Im Laderaum des Schiffs, auf dem ich war, ist bei der Durchfahrt ein Fass kaputtgegangen.“, erklärt sie. „Es war voller Elfentaufläschchen. Schmuggelware. Ich habe eines eingesteckt.“ „Soso.“, mache ich. „Was ist an dem eigentlich so gefährlich?“ „Najaa…“, meint die Elfe langgezogen, „diese Trips in die Elfenwelt haben ein gewisses Suchtpotential… und wenn man einmal zu lange bleibt, bleibt man für immer. Zumindest war das so, als das Portal noch nicht existierte.“ „Ach so.“, meine ich nur, doch man hört mich kaum noch. Wir sind bei den Windwirbeln angekommen! Der Wind ist ganz begierig darauf, zu spielen – er zieht das Wasser mit sich und formt es zu wunderbaren Spiralen – und spritzt uns ganz nebenbei klatschnass. Ich lache, und der Wind lacht mit. Lacrima sieht mich seltsam an, ihre Haare triefen vor Nässe. „Findest du das lustig?“, will sie wissen. „Also, der Wind hat jedenfalls Spass dabei.“, gebe ich zurück. Ich schliesse die Augen. „Los, fang sie!“, flüstere ich in die Luft. „Spiel mit ihr.“ Der Wind stürzt sich freudig auf seine neue Aufgabe und begiesst Lacrima mit einem neuen Schwall Wasser. „Hey!“, ruft sie aus. „Tut mir leid.“, kichere ich. Lacrima blickt mich entgeistert an. „Das warst du? Na warte!“ Sie hebt ihre Hände und ehe ich’s mir versehe, werde ich mit Wasser übergossen. Ich sehe gerade noch, wie sich über mir eine riesige Schüssel aus Licht auflöst. Wieder flüstere ich in den Wind und lasse eine der Wassersäulen, die er in die Luft trägt, auf die Elfe niederklatschen, doch sie macht sich einfach eine Art Regenschirm aus Licht. „Hey, das war fies.“, reklamiere ich, doch sie lächelt nur. „Warum denn?“ „Was treibt ihr denn da?“, ruft auf einmal jemand und einer der Matrosen kommt auf uns zu. „Wart ihr das? Das halbe Deck ist überschwemmt!“ „Das kommt halt vor in der Mondlichtpassage.“, gibt Lacrima zurück. „Ist wohl besonders stürmisch heute.“ Damit wendet sie sich demonstrativ von ihm ab und lehnt sich gegen die Reling. „Hm.“, Der Matrose zuckt nur mit den Schultern und zieht ab. Die Passage liegt jetzt hinter uns und der Wind beruhigt sich wieder. Erst jetzt fällt mir auf, wie kalt es ist. Der Wind zerrt an meinen nassen Kleidern und ich wäre gerne in meine wahre Gestalt geflohen, der die Kälte nichts ausmacht. „Es wird Winter.“, bemerkt Lacrima, die wohl den selben Gedanken hatte wie ich. „Komm, wir suchen uns einen Platz in der Kajüte.“ Shékkel „Geht es dir wieder besser?“ „Etwas.“, antworte ich. Ich komme mir vor, als hätte ich tagelang auf diesem Ast gelegen, aber es kann nicht mehr als ein Tag gewesen sein. Das Zittern ist noch da, aber es ist in den Hintergrund getreten. Ich kann Nysnis Schritte spüren. Ich weiss genau, wo sie steht. Ich brauche meine Augen gar nicht zu öffnen. „Dann können wir ja weitermachen.“, meint sie nur. Der Ast federt, als sie abspringt und etwas weiter unten landet. Ihre Schritte sind ganz leicht, sie machen keine Geräusche – aber ich spüre sie trotzdem. Ich erhebe mich und halte mich an dem Ast fest, von dem ich weiss, dass er neben mir ist, obwohl ich die Augen immer noch geschlossen halte. Ich kann ihn riechen. Ich schaffe es bis zum Stamm, ohne zu gucken. Dort bekomme ich Probleme, denn die kleinen Erhebungen, die ich jetzt zum Klettern brauche, kann ich nicht so gut vom eigentlichen Stamm unterscheiden. Kurz darauf stehe ich unten auf der Lichtung, die von dem grossen Baum so wunderbar beschattet wird. Nysni hält die Augenbinde bereit. „Du kennst die Regeln. Du sollst mir folgen.“ Damit reicht sie sie mir und ich verbinde mir die Augen. Ich weiss ganz genau, wo Nysni steht. Das wird einfach. Nysnis Schritte entfernen sich. Ich folge ihr und achte darauf, nicht gleichzeitig mit ihr aufzutreten, damit mein Getrampel ihre leichten Schritte nicht übertönt. Sie läuft in den Wald, im Slalom zwischen den Bäumen hindurch. Ich züngle, um nicht irgendwo dagegenzuknallen. Die Bäume duften stark nach Harz und verdecken die Gerüche des Gestrüpps, aber es gelingt mir, auch dem auszuweichen. Nysni läuft schneller und auch ich lege etwas Tempo zu, um sie einzuholen. Ich kann ihre Schritte so deutlich spüren! Und ich bekomme auch kein Kopfweh mehr! Ich komme immer näher, doch sie bemerkt es und läuft schneller. Wieder versuche ich, mitzuhalten. Ich weiss, dass ich schnell bin. Nysni war ganz erstaunt darüber, wie gut ich laufen und klettern kann. Geschwindigkeit ist meine Stärke, hat sie gesagt. Ich renne noch etwas schneller, Nysni muss direkt vor mir sein, vielleicht kann ich sie fangen. Sie schwenkt nach links und ich züngle, um mir ein Bild von meiner Umgebung zu machen, doch ich erwische zu viel Duft. Das Bild verschwimmt und ich verliere die Orientierung, nur Nysnis Schritte erkenne ich noch. Ich halte darauf zu – „Bonk!“, macht es, als ich gegen den nächstbesten Baum laufe. Mein Kopf brummt – schon wieder. „Asche!“, rufe ich aus und reisse mir verärgert die Binde von den Augen. Asche… das hat Xashibel immer gesagt. „Was ist passiert?“, will Nysni wissen und tritt zu mir. „Orientierung verloren.“, erkläre ich. „Zu viel Duft.“ „Hm.“, macht die Medusa. „Aber das war schon wesentlich besser als heute Morgen. Versuchen wir es noch einmal!“ Wir beenden das Training erst spät am Abend und ich klettere erschöpft auf meinen Ast. Es ist wunderbar, alles spüren zu können. Wenn ich genau aufpasse, bemerke ich sogar Käfer unter der Rinde. Sofern nichts anderes das sanfte Zittern überdeckt. Ich lege mich auf den Rücken und blicke durch das Blätterdach zu den Sternen. Irgendwann einmal möchte ich ganz nach oben auf den Baum klettern und einen Stern pflücken. Wenn Nysni nicht aufpasst, schleiche ich mich einfach an ihr vorbei. Ich frage mich sowieso, warum ich nicht nach oben darf. Wegen dem Buch vielleicht? Ich kann ohnehin nicht lesen. Ich schliesse die Augen und fühle das Zittern des Baumes. Es ist beruhigend, fast wie eine schnurrende Katze. Hm, ich könnte versuchen, einen neuen Giftnamen zu erlernen… Ich denke nach. Am besten geht es mit Giften, die ich bereits benutzt habe, aber die habe ich glaube ich schon alle. Medela, mit dem ich Chera geheilt habe. Nex, mit dem ich diesen Mann getötet habe. Veritas, mit dem ich diese Frau dazu gebracht habe, mir zu sagen, wo Ren und Ran sind… hm, danach habe ich doch gemacht, dass sie das wieder vergisst. Das fehlt noch. Ich erinnere mich an die Situation. Direkt, nachdem ich Veritas gebraucht habe… die Frau ist an mir vorbeigegangen und ich habe sie mit der Schlange gebissen, die ich durch meinen anderen Ärmel gefädelt habe. In den Nacken. Das Gift ist in ihren Blutkreislauf gedrungen… es hat ihr Gedächtnis so gestört, dass es alles vergisst, was in den letzten paar Minuten passiert ist. Alles, was noch nicht so richtig verarbeitet war. Wenn man sich nicht konzentriert und etwas nicht wichtig ist, vergisst man es meistens von alleine auf dieselbe Art. Aber nicht die wichtigen Sachen. Die bleiben im Gedächtnis kleben. Und mein Gift löst diesen Kleber, bevor er hart geworden ist. Dann vergisst man diese Sachen für immer… Oblivio. Oblivio, das muss es sein. Es ist schon seltsam, wie mir diese Namen einfach so einfallen, als wüsste ich sie schon seit meiner Geburt. Vielleicht tue ich das ja und habe sie einfach wieder vergessen? Aber ich werde sie alle wieder herausfinden. Bestimmt. Und Nysni wird stolz auf mich sein.
A cloud of mystical dust appears, shrouding Alinea in its magic. You roll a four. The cloud dissipates and Alinea is gone.

Antworten