Ragnarök 2 - Cantata Mortis
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Broccolu
Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(3/23/2013 10:06:45 AM)NorehimeIch hatte schnell eine kleine Höhle gefunden inder ich schlafen konnte, was ich auch tat.Ich wache hungrig auf, was hab ich noch so alles als Vorräte, mal schauen.Ich habe genau... nichts mehr übrig, nicht einmal Geld um mir etwas kaufen zu können....Naja gleich nebenan ist ja ein Dorf, ich werde mich dort mal umsehen, und schauen ob ich irgendwie zu was komme.Wie es aussieht ist es im Dorf jetzt wieder ruhiger als gestern, ob das wirklich so gut ist wird sich ja noch zeigen.Mal sehen, es hat einen Obstladen, eine Metzgerei, eine Bäckerei und ganz viele Holzfäller, die wohl alle schon am arbeiten sind.Es ist gerade Markt, und es hat viele Leute, ich werde mir dort mein Frühstück holen. Ich schliche mich unauffällig zu dem Stand des Obsthändlers,verdichte denn Nebel ein bisschen und warte auf einen Guten moment um zu zugreiffen.*KRACH* Anscheinend hat ein anderer beim Metzger das selbe versucht. Ich nutze diesen moment, greife zu und bewege mich möglichst unauffällig weg.Ich glaub ich bin jetzt genug weit weg. Das war mal eine erfolgreiche Beute! Es sind 3 Äpfel und ein paar Goldmüntzen in dem Beutel denn ich mitgenommen hab.Ich esse einen Apfel, die anderen sind für später, das Gold behalte ich für den Notfall, man weiss ja nie...
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Coragna
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(3/24/2013 7:54:34 PM)Rispah Die Sonne ist schon längst untergegangen. Ich bleibe wach, keiner kommt rein und sieht nach mir. Aber ich habe Zeit... und wach bleiben kann ich glücklicherweise eine ganze Weile wenn ich möchte. Hoffentlich sind G7 und Gravity ausnahmsweise mal schlau und sind abgehauen. Vielleicht haben sie es sogar geschafft sich ein eigenes Leben zu suchen, wäre besser als draußen in der Kälte vor einem verschlossenen Tor zu stehen. Die Stunden vergehen. Hier drin ist es sogar – wieder Erwarten – ziemlich warm für einen Gefängniskeller. Draußen hört man nur ab und zu des Krächzen eines Vogels und manchmal das Husten eines Typens, vermutlich Wachen die Patrouille laufen. Als die ersten Strahlen der Sonne in meine Zelle scheinen stehe ich zum ersten Mal seit Stunden auf und gehe ein paar Schritte durch den Raum um die Steifheit in meinen Armen und Beinen loszuwerden. Wird noch ein bisschen dauern bis sie nach den Gefangenen schauen, bis dahin sollte ich die Zeit nutzen. Ich muss zum ersten Mal seit langem wieder richtig stark sein – etwas bereue ich es die letzte Zeit nicht trainiert zu haben, aber was solls, nun muss ich so klar kommen. Falls mir nicht schwindelig geworden wäre hätte ich es geschafft und wäre nicht niedergeschlagen worden und hätte sie alle besiegt, ich muss stärker werden. Nach einer gefühlten Ewigkeit Liegestütz (Die ich wegen dem Arm allerdings nicht gescheit machen kann -.-'), Bauchmuskeltraining und auf der Stelle hüpfen höre ich endlich Schritte. Ich stehe schnell vom Boden auf und begebe mich zurück aufs Bett, wo ich mich im Schneidersitz hinsetze und einen Punkt an der Wand mir gegenüber fixiere. Die Tür öffnet sich quietschend und ich halte die Luft für einen Moment an. Jetzt gilt es nichts Unüberlegtes zu machen. Das Mädchen, das ich gestern kurz gesehen habe - und vermutlich noch öfters.... bloß nicht in ihrer Gestalt - hupft herein, und stellt sich vor die Gitter. Sie betrachtet mich aufmerksam, als wär ich ein ausgestelltes Vieh auf einem Marktplatz in den Städten in denen ich bereits war und die ich da zuhauf gesehen habe. „Wer bist du?“ Die Frage fliegt durch den Raum auf mich zu, aber ich wehre sie ausdruckslos ab und bleibe stumm. Geräusche dringen nur von draußen herein, doch auch die ignoriere ich. Ich schaue sie noch nicht mal an. Mein Arm fängt wieder an zu pochen, aber das wird schon wieder heilen.
- Alinea
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(3/24/2013 8:22:56 PM)Lacrima Ich seufze. „Ach, weißt du, wir könnten uns genauso gut für den Rest des Tages Märchen erzählen. Da frag ich lieber direkt, ob du etwas mit den Sängern zu tun hast.“ „Ich bin in keiner Hinsicht ein Sänger oder Musiker, und was meinst du mit Märchen?“, antwortet Jeff umgehend. Als ob er das nicht wüsste… aber der Herr will anscheinend weiterspielen. Ich krame in meiner Tasche, nehme das Brot heraus und biete Jeff etwas an. Als Vorwand. Die kleine Lichtkapsel passt wunderbar in meine Handfläche… „Ich rede nicht von normalen Sängern. Ich meine die Sänger des Todes. Hast du mit denen etwas zu tun?“ Jeff nimmt das Brot an, beisst aber nicht ab. Hm, er ist definitiv kein Anfänger. „Naja, so ein Schlechter bin ich auch wieder nicht, dass alle tot umfallen.“ lacht er, doch dann fügt er an: „Ach, du meinst das ernst? Sänger des Todes? Nee, hab ich noch nie gehört.“ „Hm.“ Seine Reaktion lässt vermuten, dass er die Wahrheit sagt. Oder ein verdammt guter Schauspieler ist. Ich beisse in mein eigenes Brot. „Schön, das beruhigt doch. Und was ist die Rote Echse genau?“ „Die Rote Echse ist eine Gilde, soweit ich weiss. Für mich war die aber nur eine Geldquelle. Die zahlen ziemlich gut.“, meint Jeff. Hm, das klingt sogar plausibel. „Ah. Dann kannst du mir ja sagen, warum die Itagas Kinder entführt haben.“, mutmasse ich. „Für ein Stück Eisen.“, antwortet er. „Warum geht mich nichts an. Die Kinder sind ja noch am Leben.“ Er sieht zu Itaga hinüber. „Schön blöd, die Clanritter, setzen für ein Stück Eisen zwei Kinderleben…“ Dann wendet er sich wieder mir zu. „Vielleicht war das ja der Grund, er wollte zeigen, was für ein Haufen die sind.“, grinst er. „Wer ist ‚er’?“, setze ich sofort an. „Na, John. Wer sonst?“ „John Liey also. Der Anführer. Der den Clanrittern ein Stück Eisen geklaut hat. Zufälligerweise ein ziemlich mächtiges Artefakt, weißt du?“, erkläre ich. „Was hat die Gilde damit vor?“ „Ich weiss nicht, was die mit dem Eisen wollen. Vielleicht einschmelzen und als Getränk verkaufen.“, erzählt Jeff. So viel zu den Märchen. Ich gehe nicht darauf ein. „Sind alle Echsen Elementkrieger?“, will ich wissen. „Soweit ich weiss sind sie es nicht – oder zeigen es nicht vor Fremden.“, antwortet Jeff. „Was sollen denn die ganzen Fragen? Bist du von irgendeiner Wache?“ „Ich versuche, herauszufinden, wo du stehst.“, erkläre ich. „Im Moment stehe ich hier. Oder denkst du, ich bin in irgendwelchen zwielichtigen Diensten?“ Der hat Nerven, im Ernst… „Du verfolgst uns, klaust mein Geld und bittest am nächsten Tag um Geleit. Du verrätst uns nicht einmal deinen wahren Namen. Und dann stellt sich heraus, dass du mit Personen in Kontakt stehst, die Bälle sabotieren und Kinder entführen. Ja, denke ich.“, meine ich tonlos. „Du magst mit den Cantata Mortis nichts zu tun haben, aber das heisst noch lange nichts.“ Seufzend wende ich mich ab. Shékkel setzt sich auf der anderen Seite neben Jeff. „Die Echsen haben Takajo ein Familienerbstück geklaut und der John hat ein Terrisenauge.“, platzt sie heraus – sie muss uns schon eine Weile zugehört haben. Jeff lacht laut auf. „Ihr seid wohl doch nicht so blöd, wie ich anfangs dachte!“, ruft er und lässt dann seinen Kopf hängen. „Das ist mir so egal, es sind doch nur Sachen! Wenn man alles mitberechnet, sind keine Menschen gestorben, nur eine Brosche und eine Rüstung. Die könnt ihr in jedem Laden kaufen! Aber gut, scheinbar kapiert ihr das nicht. Wie auch immer, ich suche mir bessere Gesellschaft – vielleicht bei Räubern oder Piraten?“ Entrüstet steht er auf. „Schön, wie du meinst…“, seufze ich demonstrativ, springe auf und presse dem überrumpelten Jeff meine Hand auf dem Mund. Die Lichtkapsel fällt in seinen Rachen. „Schlucken!“, befehle ich, als er heftig zu Husten beginnt, und drücke das Ding in seinen Hals, bis er nicht mehr anders kann. Dann löse ich das Licht auf und setze so das Gift frei. „Du Hexe, was machst du da?“, bringt Jeff mühsam zwischen zwe Hustenanfällen hervor. Ich übergehe die Frage. „Na, wie ist denn dein Name?“, will ich wissen. „Jeffrey, aber sonst nennen mich alle Jeff.“, lautet die Antwort. Hm, dann hab ich mich tatsächlich verschätzt? „Schön…“, fahre ich unbeirrt fort, doch auf einmal weitet Jeff erschrocken die Augen und beginnt, in seinem Mantel zu kramen. Ich reagiere einen Sekundenbruchteil zu spät – als ich bemerke, was passiert, hält er sich bereits eine Phiole an die Lippen und trinkt deren Inhalt leer – um dann ohnmächtig hinzufallen. Genervt rolle ich mit den Augen. „Na toll. Der Typ hat definitiv etwas zu verbergen.“ „Lass mich nur machen.“, wirft Shékkel ein und kniet sich neben Jeff. Sie schnappt sich die Phiole, die am Boden liegt, schnuppert daran und denkt nach. „Was hast du…“, beginne ich, doch da nimmt Shékkel ihre Kapuze ab und beisst Jeff kräftig in den Hals. „Was tust du da?“, fahre ich sie an. „Du willst doch mit ihm reden, oder?“, meint die Medusa nur. „Aufwachen, Jeffie!“ Und tatsächlich, der Schlawiner öffnet langsam seine Augen. „Nicht übel.“, kommentiere ich. „Also, weiter im Text. Was hat John Liey mit Raphaels Rüstung vor?“ „Wenn ich das wüsste, meine Schönheit…“, antwortet Jeff noch etwas benommen. Hm, wäre wohl zu schön gewesen… „Was ist das Ziel der Gilde?“, frage ich weiter. „Das Ziel der Gilde?“, wiederholt er. „Gerechtigkeit.“ „Gerechtigkeit in welchem Sinne?“, kommt sofort meine nächste Frage. „Gerechtigkeit?“, ruft Jeff. „Natürlich für uns!“ Die Schatten der Bäume bewegen sich, werden dunkler und… schlingen sich um unsere Füsse? „Schluss mit dem Wahnsinn!“, ruft Jeff aus und rennt davon. Unsichtbar im Schatten. „Mist.“, zische ich und hole die Kristallkugel hervor. Da rennt er. Shékkel zerrt ihre Füsse frei, immerhin scheinen die Fesseln nicht besonders gut zu halten. Ich überlege kurz, Jeff mit Lichtsträngen zurückzuhalten… aber anscheinend ist er tatsächlich nicht unser Feind. Am besten lassen wir ihn in Ruhe. „Tja… schätze, wir sollten nach Hause gehen.“, meine ich zu den anderen.
A cloud of mystical dust appears, shrouding Alinea in its magic. You roll a four. The cloud dissipates and Alinea is gone.
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(3/24/2013 9:57:40 PM)(Achtung, dieser Post könnte einige Zeitsprünge enthalten xP) Andate Cantabile: Ausgezeichnet, die kleine Lady hat das 4. Siegel gebrochen. Das Schicksal muss endlich eingesehen haben das das Ende der Welt nun an der Zeit ist und hat uns mit diesem kleinen Kind beschenkt. Durch ein Portal verlasse ich das Versteck und finde mich in einem Heiligtum im Pilzwald wieder. "Perfekt" rufe ich aus. Sofort treten merkwürdige Pilzgestalten aus dem Schatten "Wer bist du? Und wie ist es dir möglich diesen Ort zu betreten?" "Das vierte Siegel wurde zerstört, eure lächerliche Raumblockade gibt es nicht mehr!" "D...Das kann nicht sein ... du bist ein ... ein...""Ein Cantata Mortis ...Andate Cantabile, um genau zu sein. Ich bin recht erfreut Ihre Bekanntschaft zu machen, jedoch treffen wir uns unter falschen Gegebenheiten, allerdings bin ich kein Unmensch, deshalb lasse ich Ihnen allen die Möglichkeit zu flüchten." "Niemals, wir haben geschworen das Waldsiegel zu schützen!" "Wenn die Herrschaften sich derer einig sind ... dann bleibt mir leider keine andere Wahl." Die Stille der Nacht wird gebrochen von Zaubern und Schmerzensschreien ... und letzlich von erlöschenden Lebenslichtern. Ich wandere durch die Asche verbrannter Pilzpriester ... diese naturnahen Wesen standen den arkanen Meistern einst sehr nahe ... es schmerzt sie zu töten. Aber niemand stellt sich gegen den Befehl von Meister Armageddon! "Wächter des antiken Waldes, höre meinen Ruf. Erhebe dich ... es wird Zeit das du deine Aufgabe erfüllst ..." Ein grüner Drache ... er ist flugunfähig, erscheint vor mir "Hallo Wächter des antiken Waldes ..." Die Sonne geht bereits auf und ich trete aus dem Heiligtum, das Zeichen des Wächters an meinem Arm, es ist ein silberner Armreif. Vor der Siegelkammer haben sich hunderte Pilzleute versammelt. "Verneigt euch" befehle ich "vor dem neuem Gebieter des Wächters ... lange genug gab es eine Ausgeglichenheit im Machtuniversum ... es wird Zeit das diese Welt Angst erfährt ... wahre Angst!" Böse starre ich in die sich teilende Menge. Nur noch ein Pilzpriester bleibt übrig, der Häuptling. "Denkst du das du damit durchkommst?" "Natürlich, mein Meister verlangt nach mir und ich folge." "Und dafür muss die Welt leiden?" "Das tut sie schon längst, dass hat nur noch niemand begriffen, ich werde den Menschen zeigen was sie angerichtet haben." "Die Elementarkrieger werden dich daran hindern!" "Hah, das ich nicht lache. Die Elementarkrieger sind wohl eure Antwort auf alles! Sanctorion mögen sie besiegt haben, aber gegen die Macht eines arkanen haben sie keine Chance!" "Das werden wir noch sehen, die Elementarkrieger hatten schon immer die Gunst des Schicksals auf ihrer Seite." "Aber diesmal nicht, dass Schicksal ist sich einig ... die Welt muss erlöst werden und deshalb brechen wir die Siegel!" Unser aussichtsloses Gespräch wird unterbrochen ... ich spüre elementare Präsenz in der nähe ... an sich nichts ungewöhnliches, wären es nicht mehrere verschiedene Elemente. Sie kommen schnell näher ... der Pilzopa scheint es auch zu spüren. "Siehst du" lächel ich ihn an "das Schicksal will das die Welt erlöst wird ... und wir erhören ihr Flehen. Pass auf, ich zeige dir die Macht deiner Elementarkrieger!" Ich gehe an ihm vorbei und kanalisiere die arkane Macht in mir, die sofort in den Boden fließt. Ich hebe meinen Arm in richtung Reiterstaffel. Sofort zerberstet der Boden unter ihnen und erhebt sich mehrere Meter in die Luft ... es sieht aus wie riesige quadratische Stalagmiten. Die Pferde werfen die Reiter ab und gehen ihrem natürlichem Wesen nach ... sie flüchten. Ruhig stehe ich da, etwas 20 Meter von den Stalagmiten entfernt, momentan sehe ich keinen von ihnen ... zu viel Staub wurde aufgewirbelt, es ähnelt einer blickdichten Wand. NEXT^^
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Ich habe für jeden ein offenes Ohr und hin und wieder einen guten Ratschlag ^-^
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(3/25/2013 3:42:58 PM)Kreck Meine Beine tragen mich druch den Wald, keuchend und stark atmend. Dann kann ich nicht mir und springe hinter einen Baum. Geschnaufe. Ich wage einen Blick und schaue hinterm Baum. Sie folgen mir nicht gut... Ich fasse mir an meinen Hals. Es brennt. Licht das Gift für Schatten. Das war diese Elfe! Die muss das Element Licht haben, na ganz toll! Gerade die! Nochmal schaue ich nach hinten. Ok ich glaub die haben es aufgegeben. Jetzt atme ich tief ein und lang aus. "Boah, was für Verrückte! Zum Glück bin ich weg von den!" Darauf hin erhebe ich mich und stoße mich vom Baum ab. "Wo bin ich jetzt?" geb ich von mir erleichtert. Mein Körper dreht sich einmal ganz rum. "Verdammt!" fluche ich geh aber trotzdem gleich weiter, weiter in die Richtung von den Irren weg. Hätt doch nur das Gift gewirkt. Was immer die getan haben dann war der Effekt weg. Nagut hab es vorher noch nie eingesetzt, kam noch mit Wahrheitszauberei in Verbindung. Eigentlich nicht schlecht die Idee. Solbald man merkt man steht unter Manipulations ist dann trinkt man die Mixtur wird bewusstlos. Das Problem ist man braucht eine Fluchtmöglichkeit, wenn man wieder aufwacht. Weiter schlender ich durch den Wald. Die Vögel zwitschern. Die Bäume rascheln. Und der Schatten gibt mir schnell wieder Kraft. Und dazu kommt noch der schöne Geruch von ....Leichen? Leichen? Hier im Wald? Ich rich hier eindeutig verfaulte Körper, Fleisch oder sowas. Ein Tier vieleicht eher. Das bedeutet ein Größeres *Schluck* muss es getötet haben. Sofort nutze ich den Schatten als Deckung und Tarne mich darin. Daraufhin folge ich dem Geruch. Stärker und stärker wird er, bis unerträglich ab da an halte ich mir das Tuch vor Mund und Nase. Der Duft des Verdorbenen scheint ganz in der Nähe zu sein. Dunkel wird es auch schon. Ein paar Meter weiter seh ich dann was. Eine Leiche...ein Mensch...und ein Weg! Ein in die erdegetrampelter Weg! Wo die Leiche liegt. Langsam näher ich mich. Hinter einem Busch taucht eine Kutsche auf. Ein Überfall. Die Kutsche ist leer. Der Typ war wohl der Fahrer der Kutsche. Hm aber wo sind die Gäste? "Na wer ist denn das?" Eine Klinge berührt mich am Nacken. "Ein Verirrter? Na?" "Ja, ich hab mich verirrt." ich drehe mich zum Kerl hinter mir hin. Seine Augen zeigen das er überrascht ist. "Du hier? Kreck?" er nimmt die Klinge wieder weg und stecjt sie zurück. "Ja, hab mich verlaufen!" lach ich ihn an. Er grinst:" Ziemlich weit verlaufen. Wie bist du hier hergekommen ohne es zu wissen? Die Geschichte muss ich hören. Komm mit ich bring dich zum Lager." Der bucklige schwergebaute Bandit rennt zurück in den Wald. Ich schaue einmal die Straße entlang nach links und rechts und lauf ihm hinterher.
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Ryokina
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(3/25/2013 4:45:18 PM)Harasa Keine Antwort. Das Mädchen [Rispah] schweigt. Es sitzt mittlerweile im Schneidersitz auf dem Bett. Nun gut wenn sie mich ignoriert, werde ich eben ungemütlich. Ich: "Nun gut. Ignorier mich ruhig weiter, aber du kennst mein Geheimnis eh, also kann ich dich genauso gut umbringen. Und dafür muss ich die Tür nicht aufmachen." Mit diesen Worten verwandel ich mich in eine Maus. Eins weiß sie noch nicht. Dass ich mich in sie verwandeln kann. Und, dass sie es nicht weiß bleibt erstmal so. Ich husche in die Zelle und als ich mich verwandeln will fällt mir ein, dass das Rabenmonster hier nicht fliegen kann. Dann halt doch nicht. Ich husche wieder aus der Zelle und verwandel mich in mich. Ich verwandel mich blitzschnell in sie schieße einen Betäubungspfeil auf sie und verwandle mich zurück. Da kommt plötzlich eine der Wachen angerannt. Wache: ,,Schnell Harasa! Draußen ist ein Rabenmonster ud überall ist Nebel wir können nichts sehen. Aber RAbenmonster sehen im Nebel. Du bist unsere einzige Chance." Schnell renne ich die Treppen rauf nach draußen. Ich kann überhaupt nix erkennen alles ist voll mit Nebel. Also verwandel ich mich schnell in ein Rabenmonster. Schon besser. Diese Rabenmonster haben echt Vorteile.
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Broccolu
Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(3/27/2013 5:28:50 PM)NorehimeIch glaube es ist langsam zeit dass ich wieder verschwinde, die Leute bermerken mich langsam.Ich verstaue alles sorgfältig und versuche den weg zurück zu der Höhle, die ich gestern gefunden habe,wieder zu finden. Warum müssen Wälder auch immer überall gleich aussehen, da findet man ja nie wiederdenn selben Ort.Viel später.Ich höhre etwas und dieses Mal ist es garantiert keine Einbildung, es höhrt sich wie ein Rabenviech an.Sofort erweitere ich denn Nebel um möglichst unendteckt zubleiben, doch plötzlich spüre ich wie etwas dennNebel betritt und auf mich zurasst. Ich kann noch in letzter sekunde auf die seite springen und einerverletzung entkommen. Wiso musste ich genau jetzt mein Schaft nicht dabei haben, ich begann zu rennen,einfach geradeaus. Ich spürte einen Höhleneingang in der nähe auf denn ich jetzt zurenne, um mich zuverstecken. Irgendwie kommt mir diese Höhle bekannt vor, mal schauen... Yea! Ich hab mein Schaft wiedergefunden, doch das Rabenviech ist immernoch in der nähe, aber es ist irgendetwas am bekämpfen, ein anderes Rabenviech, mit ein paar Menschen, oder zumindest Humanoidewesen. Da mein Nebel anscheinendsowiso nichts nützt, ziehe ich ihn ein bisschen zusammen so das ich und die andern Humanoidenwesenetwas sehen können.(Note: Hab ich vergessen zusagen, ich brauch denn schaft um die klinge zu machen, ich erschaffe nicht das ganze schwert)
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(3/27/2013 7:22:03 PM)Kreck Der Weg zum Lager ist lang, sicher im Wald versteckt. Der Bandit vor mir humpelt vor mir und der Geruch von verbrannten Holz steigt mir stärker in die Nase. "Sind da." hinterm nächsten Busch scheint feuriges Licht hervor. Sehr klein, ein Zelt in rot. und mehrere Schlafstellen verteilt um zwei Feuerstellen. Geruch von gerbratenem Fleisch und Pilzen wandern durch die warme Luft hier. Die Schurken die schon dort sitzen schauen zu uns. "Na? Noch jemanden gefunden?" ruft einer derer. "Nicht Irgendeinen." grins ich. "Kreck? Du hier?!" schreit eine Stimme aus dem roten Zelt. Darauf hin kommt ein Fleischkoloss von Mensch raus. Wie der wohl in das kleine Zelt passt. "Hahahahaha!" lacht er und breitet seine Arme aus. "Was führt dich in diese verlassene Gegend?" "Erzählt die ganze Geschichte* "Was?! Elementkrieger? So wie du? ich dachte die wären alle gastfreundlich! Was für Pfeifen!" brüllt er. "Ja. Dacht ich auch am Anfang. Ist das zu fassen die haben wirklich geglaubt ich Lüge wie am laufenden Band!" "Sollen wir uns um sie kümmern?" fragt er wütend. "Nein, müsst ihr nicht wenn dann mach ich das selber, Greg." "Gut gut wie du willst. Schade ich hätte gerne mal...moment! Du und! Warte kurz." dann trampelt er weg. "Jo, Kreck! Wie stehts um John lang nichts mehr gehört." fragt mich einer. "Ja, wenn ich das wüsste John ist vor kurzem verschwunden, aber steht gut um ihn wenn man der Nachricht Glauben schneken kann." "Ja ja der wird schon!" Dann kommt der Fleischkoloss wieder und bringt etwas mit. "Hier nimm das!" und reicht mir eine Art Stein. Sehr leicht von der Größe her. Es ist eine Art Erz wie es aussieht. "Was ist das?" frage ich. "Das werden wir gleich wissen!" benutz mal dein Elementzeug." Mein versuch eine Schattenhand aus dem Nichts zu zaubern scheitert. "Huch?" mach ich."Was, was ist das?" "Es klappt Jungs!" er jubelt lautstark und beißt ein Stück seiner Fleischkeule ab. "Das mein Guter! Ist die Lösung für dein Problem!" "Du meinst? Dieses "Erz" verhindert die Elementkräfte?" "So scheint es! Das ist wunderbar!" Das ist zwar etwas unpraktisch aber immerhin. ich meine wenn ich ihn berühre kann ich selbst auch nichts mehr machen, mh. "Los! Feiern wir auf diesen Erfolg! Bier und Fleisch!!!!" ich kann nicht anders und feier mit.
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Ryokina
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(3/27/2013 8:00:26 PM)Harasa Ich bekämpfe das Rabenmonster. Der Nebel lichtet sich etwas. Ich bemerke, dass der Nebel von einem Mädchen in der Höhle hinter der Kampfschule ausgeht. Sobald ich das Rabenmonster gegen den Bauch mit den Krallen getreten habe, verwandle ich mich in Rispah und schieße einen Betäubungspfeil auf das Rabenmonster. Es fliegt nach unten. Ich verwandle mich in mich und wegen meiner Erfahrung steche ich es nicht in den Bauch sondern in den Hals. Dann werde ich wieder das Rabenmonster, weil die schnell sind. Dann fliege ich zum Mädchen. Es weicht zurück. Damit es nicht denkt ich will etwas tun verwandle ich mich wieder zur Sirene. Ich: ,,Hallo ich heiße Harasa. Und du?"
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ItashaOtaku
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(3/27/2013 8:11:54 PM)Dimir Hmm...Darkis taucht wohl doch nicht auf und meine Ratte meldet sich auch nicht mehr. Da höre ich hinter mir ein Rascheln. Schnell verstecke ich mich hinter dem Sockel. Das darauffolgende Wuseln verrät mir, dass es sich um eine Ratte handeln musste. Vorsichtig komme ich aus meinem Versteck hervor und erkenne die Ratte gleich wieder - es ist meine eigene. "Du hast Darkis also verloren, was?" Die Antwort war ein Piepsen. "Nun gut, ich bin sicher, du hast dein Bestes gegeben. Holen wir noch eben den Käse und dann gehen wir wieder zu Andate zurück, was meinst du?" Die Ratte antwortet nicht, sondern läuft nur zu mir, während ich mich wieder in meine originale Form zurückverwandle. Die Ratte springt mir in die Manteltasche und ich mache mich auf den Weg zurück zu Andate. Es wird Zeit, neue Schritte zu gehen.
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(3/27/2013 8:28:44 PM)Shékkel Wir schaffen es nicht einmal in die Nähe von Pilzingen, bis die Nacht einbricht. Immerhin sind hier die Nächte wärmer. Wir sitzen im Kreis um ein gemütlich knisterndes Feuerchen, erschöpft und schweigsam. Lacrima blickt schon den ganzen Tag finster drein. Seit sie Jeff verscheucht hat. Keiner spricht sie darauf an, ich glaube, das ist so besser. Mir fallen fast die Augen zu, also kuschle ich mich hin, den Rücken zum Feuer gewandt. Die Schatten unter den Bäumen verschwimmen zu schlierigen Formen und tanzen durch meinen Sinn, irgendwo zwischen Schlafen und Wachen. Ich bin zu müde, um mitzutanzen, aber es ist eine Freude, ihnen zuzusehen. Nach links und rechts schweben sie, nach oben und unten, schräg und kopfüber… Dann tritt ein Schatten näher, beugt sich zu mir hinunter und schaut mich aus grossen, gelben Augen an. "Arme Kleine…" Ich sehe den Schatten, der sich kaum von der Dunkelheit abhebt, seine leuchtenden Augen und die orangeroten Zeichen, die im Schein des erlöschenden Feuers zu glühen scheinen. Er streicht mir sanft über den Kopf, doch als ich mich zu ihm wenden will, fühle ich einen Stich im Nacken. "Arme, arme Kleine…", wispert der Schatten und ich öffne allmählich die Augen. Es ist Nacht. Alle schlafen. Das Feuer ist fast ausgegangen. Vor mir steht eine Medusa. Eine Medusa. Wie ich. Ich reibe mir die Müdigkeit aus den Augen. "Was ist los?", will ich wissen. "Psst.", macht die Medusa. "Mach dir keine Sorgen. Jetzt bin ich da." "Ist etwas passiert?" Ich sehe mich um. Alles sieht normal aus. "Du Arme…", meint die Medusa nur. "Schrecklich, was einem diese Wesen antun können…" "Welche Wesen?" Verwirrt stehe ich auf. Da ist nichts – nur ich, meine Freunde und die Medusa. "Die Menschen." Sie haucht das Wort aus, als würde es sie verletzen, wenn sie es zu laut ausspräche. "Die grausamen, manipulativen Menschen." "Manipu…" Ich bin verwirrt. "Was ist denn so schlimm an den Menschen?" Die Medusa schüttelt nur traurig den Kopf. "Armes Kind…", flüstert sie, "Merkst nicht einmal, was sie dir antun…" "Was denn? Sag es doch endlich!", rufe ich, doch die Medusa hebt warnend ihre Hand. "Nicht hier.", meint sie. "Nicht hier, wo sie sind. Komm mit." Und damit verschwindet sie zwischen den Bäumen. Ich folge ihr, leise wie ein Schatten. Sie bewegt sich so anmutig durch den Wald, als hätte sie in ihrem Leben nichts anderes getan, und die leuchtenden orangeroten Zeichnungen auf ihren Schultern und Armen tanzen wie Flammen. Wunderschöne, gefährliche Flammen. Sie bleibt stehen. Bleibt einfach stehen und sieht starr in den Wald, als versuche sie, sein Geheimnis zu ergründen. "Was ist jetzt?", frage ich sie. "Dort, siehst du meinen Baum?", meint die Medusa nur und deutet auf einen unbestimmten Punkt in der Dunkelheit. "Spürst du ihn?" Ich gehe nicht darauf ein. "Was ist jetzt mit den Menschen?", will ich wissen. "Die Menschen…" Sie seufzt tief. "Armes Kind. Sie sagen, sie sind deine Freunde, nicht? Sie sagen, du gehörst zu ihnen, oder?" "Wa… ja.", antworte ich verwirrt. "Sind sie doch. Meine Freunde." Die Medusa schüttelt nur langsam den Kopf. "Du darfst ihnen nicht glauben!" Ihre Stimme klingt auf einmal hoch, fast weinerlich. "Warum denn nicht?", frage ich nach. "Du bist wie ich.", beginnt die Medusa zu erklären. "Du bist mit der Macht der Schlangen gesegnet. Aber sie nicht." "Ja, und? Lass dir doch nicht alles aus der Nase ziehen!" Ich mag diesen Ausdruck. "Sie sind nicht wie wir. Sie haben unsere Kraft nicht. Aber die Menschen wollen immer mächtig sein." "Und?" "Sie sind neidisch!", verkündet Medusa, als hätte sie gerade das Geheimnis der Welt aufgedeckt. "Sie wollen deine Kraft haben. Und sie wollen sie für sich nutzen." "Und..?" "Und darum sagen sie dir, dass sie deine Freunde sind.", fährt Medusa fort, ihre Stimme wird immer lauter. "Sie sagen dir, dass sie dir helfen, wenn du ihnen hilfst. Aber weisst du was? Das stimmt nicht! Menschen helfen nicht! Menschen wollen nur, dass man ihnen hilft." "Aber…", widerspreche ich, "Aber die anderen würden mir ganz bestimmt helfen…" "Nein!", unterbricht mich Medusa. "Würden sie nicht! Sie würden dich einfach fallen lassen und dir dabei zusehen, wie du ins Elend stürzt!" Ich zögere. "Wirklich?" "Ja.", meint Medusa mit bitterer Endgültigkeit. "Sie würden dir nicht helfen. Sie nutzen dich nur aus." "Aber… das ist furchtbar!", rufe ich aus. "So etwas würden sie nie…" "Kind! Merkst du nicht, was sie getan haben?", unterbricht sie mich wieder. "Denk nach! Hast du je andere Leute gekannt als diese Menschen?" Ich überlege kurz. "Lacrima ist kein Mensch, sondern eine Elfe.", sage ich dann. "Und Xashibel ist eine Sirene." Medusa seufzt. "Menschen, Elfen, Zwerge, sie sind alle gleich. Sie wollen alle Macht. Und seit du denken kannst, haben sie dir immer wieder erzählt, dass sie deine Freunde sind, und sie haben dir vorgeschrieben, was du zu tun hast, aber du hast es nie anders gekannt. Du dachtest immer das sei so richtig!" Verzweifelt packt sie mich an den Schultern. "Du musst aufwachen, Kind! Du musst einsehen, dass sie unrecht haben!" Ich stehe stocksteif da. "Thomas hat mich benutzt…", flüstere ich dann. "Siehst du?", meint Medusa nur und lässt mich los. "Er hat mir beigebracht zu klettern und zu schwimmen und zu kämpfen und… und dann hat er mich geschickt, damit ich für ihn Silberlöffel stehle und… und töte!" Meine Stimme überschlägt sich fast. "Und er hat mich eingesperrt!" "Du siehst es!", seufzt Medusa erleichtert. "Das alles haben dir die Menschen angetan. Sie sind doch alle gleich…" "Aber…", werfe ich ein, "Xashibel und die anderen…" "Sie auch!", unterbricht sie mich energisch. "Sie alle! Aber sie sind klug, die Menschen. Sie machen es so, dass du es nicht merkst. So, dass du denkst, sie sind auf deiner Seite. Vielleicht war dieser Thomas ein dummer Mensch, aber sie sind alle so, alle, glaub mir." "Sie haben mir nur vorgespielt, dass sie meine Freunde sind..?", fasse ich zusammen und kann es nicht so richtig glauben. "Wie gemein!" "Oh ja, gemein, das sind sie.", bestätigt Medusa. "Aber…" Ich überlege. "Was soll ich tun?" "Lernen.", meint Medusa. "Lernen, wie du sie überlisten kannst. Und lernen, was deine wahre Kraft ist. Dann bist du stärker als sie, und sie können dich nicht mehr kontrollieren." Lernen, was meine wahre Kraft ist… "Komm.", meint Medusa und hält mir ihre Hand hin. "Ich bringe dich zu meinem Baum. Ich werde dir alles beibringen." Ich zögere kurz. "Aber… die anderen… und ich weiss doch gar nicht, wie du heisst!", bringe ich hervor. "Nysni.", meint Medusa nur. "Lass die anderen. Es wird ihnen egal sein, dass du weg bist." Noch ganz kurz zögere ich, dann nehme ich Nysnis Hand und lasse mich von ihr führen. Sie hat recht. Sie ist wie ich, und wieso sollte ich jemandem ausser ihr vertrauen?
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ItashaOtaku
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(3/28/2013 4:18:43 PM)Dimir Ich gehe zum Elloralager, um das zu tun, wofür ich ursprünglich hergekommen bin: Käse kaufen. Dabei gibt es nur ein Problem - die Gebäude sehen alle gleich aus und es ist keines angeschrieben. Nun gut, in dem Fall...ich gehe zu einem der Gebäude heran und klopfe dreimal. Die Tür wird mir nach einer Minute von einem hager aussehenden Mann geöffnet. "Ja, womit kann ich dienen? Felle aus Übersee, Jagdtrophäen aus Elfenbein,..." Ich bin wohl bei einem Gerber gelandet xD. "Danke, aber ich suche nichts dergleichen. Es ist nur so, dass hier alle Gebäude gleich aussehen und ich mich frage, wo es in diesem Lager jemanden gibt, der Käse verkauft." "Hmm, verstehe. Der Händler ist gleich um die Ecke, im ersten Gebäude." Nach dieser hilfreichen Information bedanke ich mich beim Gerber, wünsche ihm einen schönen Tag und frage mich insgeheim, wie so jemand Gerber werden kann. Als ich beim Verkäufer ankomme, sehe ich viele Lebensmittel. Es gibt Brot, Milch, Eier...und Käse. Ich nehme ein halbes Kilo Käse und bezahle ihn. Fünf Minuten später verlasse ich das Elloralager. Andate wartet. Und ich habe eine neue Idee...ich bin gespannt, ob Andate sich dazu überreden lässt.
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Broccolu
Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(3/29/2013 12:06:07 PM)NorehimeDas zweite Rabenmonster besiegt das erste und sie stürzen ab, so das ich sie nicht mehr sehen kann.Plötzlich rasst wieder ein Rabenmonste auf mich zu (°-°), ich versuche mich hinter einem Stein zu verstecken,doch da verwandelt es sich in einen Menschen und sagt: "Hallo ich heiße Harasa. Und du?"Ich bin nicht so sicher wie ich darauf antworten soll, da das bis jetzt noch nie gut war, wenn jemand mich nach meinemNamen fragte. Zögerlich antwortete ich: "N.. N... Nore.... Norehime, könntest du mir sagen wo ich bin?" Dabei versuche ichden Nebel möglichst nicht auszubreiten, das könnte noch einen schlechten eindruck hinterlassen, bedekte dafür mein Gesicht etwas mehr.
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(3/29/2013 1:39:08 PM)Für unser Clarilein ^^ Rispah Zum Teufel? Sie verwandelt sich in mich und schießt einen Pfeil auf mich ab... und zwar einen der mit tödlichem Gift. Wenn man keine Ahnung hat sollte man das lieber lassen, sonst läuft das noch irgendwann so wie mir bei bei diesem blonden Schimpansen in der Clanstadt, der dann angefangen hat zu blinken. Ich reiße meinen Kopf zur Seite und der Pfeil dringt dicht neben mir in die Wand ein. Ich atme erschrocken aus, aber das Mädchen ist schon wieder verschwunden. Von draußen dringen Schreie. Ich ziehe mit einem Ruck den Pfeil aus der Wand und wickle ihn in das Tuch ein, auf dem mein Essen steht. Dann lege ich ihn in die Tasche zu Lix. Es ist draußen ein Aufschlag zu hören, als ob etwas Riesiges von weit oben herunterfällt. Menschen schreien und Viecher krächzen, ein weiterer Aufprall. Und schließlich einer direkt über mir. Die Wucht des Aufschlages lässt mich einen Satz nach hinten machen, sodass ich gegen die Gitter knalle. Die Luft wird aus meinen Lungen gepresst, doch jetzt ist auch kein kleines Loch in der Wand, dort wo der Stein eingeschlagen ist. Ich schlucke einmal, gehe hin und benutze dann beide Hände um das Loch zu vergrößern. Bald ist der Boden vor mir voll mit Geröll und es groß genug. Ich quetsche mich durch und finde mich in purem Chaos wieder. Ich schaue mich hektisch um, bevor mich jemand bemerkt und entdecke eine dichte Nebelschwade etwas weiter südlich von mir. Perfekt, darin kann ich verschwinden. Als ich ankomme stehen dort aber zwei Gestalten [Norehime/Harasa], ich schleiche mich von hinten an. Sie reden miteinander, ich achte darauf kein einziges Geräusch zu machen... der Nebel hüllt uns alle ein. Plötzlich kommt ein Schatten von oben und versucht sich auf das eine Mädchen, das ich schon kenne und die versucht hat mich umzubringen, zu stürzen. Ich greife blitzschnell nach einem Pfeil und dem Blasrohr und schieße einen tödlichen auf das Rabenmonster, welches dicht neben uns auf den Boden stürzt. Ohne zu zögern nehme ich den ersten Pfeil, den ich erwische und springe dem Mädchen an den Hals. Dann ramme ich ihn ihr hinein. Glücklicherweise fängt sie nicht an zu blinken, sondern wird nun wahrscheinlich fürs erste betäubt sein. Ich werfe der anderen einen Blick zu. „Sie hat vorhin versucht mich umzubringen.“
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(3/29/2013 3:26:15 PM)Harasa ,,N...Nore...Norehime." stottert das Mädchen. Plötzlich landet ein Rabenmonster neben uns. In diesem steckt ein Pfeil. Ein Blasrohrpfeil.. Bullshit. Das gefangene Mädchen ist entkommen. Ich will mich gerade umdrehen, da packt mich etwas um den Hals. Und schon steckt ein Pfeil bei mir drin. Ich täusche vor bewusstlos zu werden und will mich in eine Maus verwandeln. Shite geht nicht. Blöde Nebenwirkung vom Gift. Plötzlich sehe ich eine Fledermaus und will sie packen.ich packe in die Luft. Mädchen [Rispah]: ,,Sie wollte mich umbringen." Ich: ,,Naja um genau zu sein, wars das falsche gift sorry. Und du wolltest mich zuerst umbringen. achja. Nächstesmal bitte kein Halluzinationsgift." Ich stoße meine Lanze. ich treffe ihren arm und schlecke das Blut ab. dann husche ich in die höhle und schnappe mir eine fledermaus. 2 geholt. Ich fliege herüber zum totem Rabenmonster schlitze den Bauch auf und hole etwas Blut. ich fliege als Rabenmonster rüber zur Kampfschule und sehe eine Maus. Gepackt und weg ist sie. Und da ist ja auch gregor. Sorry aber das muss jetzt sein. Ich kratze ihm den arm auf und fliege zu norehime. Lande, verwandle mich in eine Maus husche unter sie und vewandle mich in das Rabenmonster. Dann fliege ich mit ihr zur Kampfschule um sie vor den Pfeilen von dem Mädchen [Rispah] zu retten. Sobald wir gelandet sind werde ich zur Maus. Husche unter ihr raus und werde wieder ich. Ich: ,,Alles ok mit dir?" Da wird mir plötzlich schwindlig und ich kippe um. Wohl noch ne Nebenwirkung, dieser schwindel. Bevor ich ohnmächtig werde, rufe ich gregor noch zu, er soll dem mädchen ein weiches bett geben und sie vernünftig behandeln, weil sie nichts mit der Diebin zu tun hat, die entkommen ist.
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(3/29/2013 3:39:26 PM)Xashibel „Aufwachen, Leute, wir wollen es heute bis Luma schaffen!“, schallt Lacrimas Stimme durch meinen Schlaf und zerrt mich zurück in die Realität. Meine Hüfte schmerzt. Auf dem Boden zu schlafen ist ziemlich unangenehm… Ich reibe den Schlaf aus meinen Augen. Alle anderen sind schon wach, nur Shékkel ist nirgends zu sehen. „Wo ist Shé?“, fragt Chera gerade, als hätte sie meine Gedanken gelesen. Ich sehe mich um – sie ist nicht mehr am Feuer. „Vielleicht schläft sie auf einem Baum.“, meint Felina, und wie auf Knopfdruck wenden wir alle unseren Blick nach oben und suchen die Äste ab. „Shékkel!“, rufe ich in den Wald. „Aufwachen!“ Keine Antwort. Verwirrt blicke ich zu den anderen. „Irgendwo muss sie ja sein.“, meint Lacrima schulterzuckend. „Die taucht schon wieder auf.“ Wir setzen uns um das erloschene Feuer und Lacrima verteilt unsere Frühstücksration. Ich kann dieses Trockenfleisch bald nicht mehr sehen. Wir reden kaum, irgendwie haben wir uns das angewöhnt. Ich finde es angenehm, beisammen zu sein, ohne andauernd etwas sagen zu müssen, aber heute ist die Stille angespannt. Shékkel taucht einfach nicht auf. „Suchen wir sie.“, bestimmt Chera, nachdem sie ihr Frühstück heruntergewürgt hat, und wir erheben uns einvernehmlich. Sie muss ja in der Nähe sein, ich kann mir nicht vorstellen, warum sie weggelaufen sein sollte… oder schlafwandelt sie vielleicht? „Shékkel!“, rufe ich wieder und wieder, doch die einzige Antwort sind die Rufe der anderen, die durch den Wald hallen. „Shékkel, wo bist du?“ – „Shé, komm her!“ – „Shééééééééékkeeeeeel!“ Ich seufze und kämpfe die Panik nieder, die sich in meinem Bauch breitmacht. Irgendwo muss sie sein. „Was, wenn ihr etwas passiert ist?“, ruft Chera zu mir herüber. „Vielleicht ist sie von ihrem Baum gefallen.“ „Oder ein Tier hat sie verschleppt?“, schlage ich vor. „Das hätten wir doch gehört.“, widerspricht Lacrima, die ihre Kristallkugel aus ihrem Beutel kramt. „Sie muss noch irgendwo sein.“ Ich gehe auf die Elfe zu, die mit ihrer Kugel die Umgebung absucht. „Siehst du etwas?“ Lacrima schüttelt nur schweigend den Kopf und reicht mir die Kugel. Ich blicke hindurch. Lacrimas hell leuchtendes Licht blendet mich beinahe, doch dann gewöhnt sich mein Auge daran und ich untersuche die verschwommenen Farbflecke, die durch den Wald tanzen. Cheras dunkelblauer Schimmer, Itagas versiegelte Spirituakugel, Lacrimas helles Leuchten, Felinas sattes Dunkelgrün – aber keine Shékkel. Mittlerweile sind alle herangekommen. „Steht mal hinter mich.“, bitte ich sie. „Dann seh ich besser.“ Bewegungswellen mischen meine Wahrnehmung auf, als die anderen aus meinem Sichtfeld treten. Ohne die hellen Elementfeuer wirkt der Wald regelrecht düster. Aber auch so kann ich keinen giftgrünen Farbfleck erkennen. Ich sehe mich um, wobei ich die anderen stets hinter mir halte. Die verschiedenen Grünschattierungen der Blätter, die ich verschwommen wahrnehme, machen die Sache nicht gerade leichter. Da – ist sie das?“ „Siehst du etwas?“, will Lacrima wissen. „Dort drüben.“, sage ich und deute in die Richtung. Lacrima nimmt mir die Kugel ab und blickt ebenfalls hindurch. „Tatsächlich, das könnte sie sein. Warum ist sie so weit weggegangen?“ „Keine Ahnung.“, antworte ich, doch Lacrima ist bereits losgegangen. Wir folgen ihr zu dem Punkt, den keiner ausser ihr sehen kann. Er war tatsächlich sehr weit weg. Was hat Shékkel sich dabei gedacht? „Es sind zwei!“, bemerkt Lacrima nach einer Weile. „Zwei?“, wiederhole ich verwirrt. „Zwei grüne Punkte.“, erklärt Lacrima. „Beide hellgrün.“ „Hat Shékkel eine zweite Medusa getroffen?“, mutmasse ich. „Vielleicht.“, meint Lacrima und bleibt stehen. „Da oben sind sie.“ Wir stehen vor einem Baum – dem mächtigsten, ältesten, schönsten Baum, den ich je gesehen habe. Allein der Stamm ist so dick, dass wir fünf ihn gemeinsam gerade so hätten umfassen können. Efeu und Schlingpflanzen ranken sich an seinem Stamm empor und bedecken ihn mit einem grün leuchtenden Fell. Die Wurzeln, die sich über den Boden schlängeln, gehen mir zum Teil bis zur Hüfte. „Shékkel!“, ruft Chera ohne Vorwarnung und ich zucke unwillkürlich zusammen. „Bist du da oben?“ Wir warten. Eine Minute, zwei Minuten, aber es passiert nichts. Lacrima blickt noch immer durch die Kugel. „Sie bewegen sich.“, meint sie dann. Kurz darauf bewegt sich etwas bei den unteren Ästen des Baumes. Ein Schatten huscht über die Efeuranken und klettert behände nach unten, schwingt sich durch die Äste und bleibt dann auf dem Untersten – einem Ast, mindestens so breit wie ein Weg – stehen. „Shékkel?“, rufe ich der Gestalt zu. Die schwarze Gestalt zögert, schwingt sich dann über den Ast und klettert schliesslich zu uns hinunter, auf eine der Wurzeln. „Shékkel, ich bin so froh, dich zu sehen!“, rufe ich aus und trete zu ihr, doch sie weicht zurück. „Was ist denn los?“, will Lacrima wissen. „Warum bist du weggelaufen?“ Shékkel sieht uns nur an und schweigt. „Shé, mach keine Sachen.“, meint Chera. „Komm da runter.“ Jetzt beginnt die Medusa, heftig den Kopf zu schütteln. „Nein!“, ruft sie. Perplex tritt Chera einen Schritt zurück. „Warum nicht?“ „Weil ich hierbleiben will.“, lautet die Antwort. „Aber…“, werfe ich ein, doch Shékkel unterbricht mich. „Ich kann bleiben, wo ich will!“, zischt sie. „Ihr könnt mir nicht vorschreiben, was ich zu tun habe.“ „Aber du…“ Verunsichert blicke ich zu Boden. „Natürlich können wir das nicht.“, meint Lacrima dann. „Wenn du hierbleiben willst, gut. Sag uns doch einfach, warum.“ „Mir gefällt es hier.“, erklärt Shékkel. „Ich mag den Wald.“ „Und wer ist die andere Medusa?“, fragt Lacrima. Shékkel zögert kurz, doch dann zischt sie: „Das ist Nysni. Nysni kann mir alles beibringen, ihr nicht. Darum bleibe ich hier.“ „Gut.“, meint Lacrima. „Spinnst du?“, fährt Chera die Elfe an. „Wir können Shé doch nicht einfach hierlassen! Sie ist völlig neben der Spur! Wer weiss, was diese Nysnitussi mit ihr angestellt hat!“ „Aber Shé hat recht, von uns kann sie nichts lernen – von einer anderen Medusa aber schon.“, erwidert Lacrima und wendet sich wieder an Shékkel. „Dürfen wir Nysni kennenlernen?“ Wieder zögert die Medusa, doch dann meint sie „Ich hole sie“ und klettert wieder an den Efeuranken den Baum hoch. „Was soll das, Lacrima?“, zische ich, sobald Shékkel ausser Hörweite ist. „Das ist doch nicht ganz geheuer!“ „Nein, ist es nicht.“, meint die Elfe knapp. „Wartet einfach ab, jetzt will ich diese Nysni sehen.“ Schon kommt Shékkel zurück, und direkt hinter ihr klettert eine zweite Gestalt. Eine Medusa. Sie hat die selbe schwarze Haut wie Shékkel, doch ihre trägt orangerote Zeichnungen, die sie gefährlich wirken lassen. Unheimlich. „Das ist Nysni!“, erklärt Shékkel, sobald sie wieder auf ihrer Wurzel angekommen ist. Ihr Tonfall hat sich geändert – sie klingt, als wäre sie wieder ganz die Alte. „Hallo, Menschenwesen.“, begrüsst uns Nysni herablassend. Ihre Stimme klingt tief und sanft, aber irgendwie bedrohlich… „Hallo, Nysni.“, begrüsst Lacrima sie freundlich. „Du willst uns also Shé wegnehmen?“, meint Chera schnippisch und tritt herausfordernd näher an die Wurzel. „Nein.“, antwortet Nysni knapp. „Sie will von sich aus hierbleiben.“ „Lügnerin!“, zischt Chera. „Denk, was du willst…“, seufzt Nysni und lehnt sich gegen den Stamm. „Ich bleibe hier!“, meint Shékkel bestimmt. Lacrima packt ihren Kristall zurück in die Tasche. „Gut – dann gehen wir eben. Leb wohl, Shékkel…“ Damit wendet sie sich um und geht. Sie geht einfach. „Lacrima!“, rufe ich und hole sie ein. „Das kannst du doch nicht machen!“ „Vertrau mir.“, antwortet die Elfe ganz ruhig. „Aber…“ „Lacrima, du bist doch verrückt geworden!“, ruft Chera und tritt heran. Es ist eine Feststellung, keine Frage. „Also, gehen wir dann?“ „Was…“, beginne ich, „Ihr wollt jetzt einfach gehen?“ „Ja, sieht so aus.“, meint Chera. „Aber…“, widerspreche ich, verständnislos. „Gehn wir.“, meint Lacrima noch einmal und geht wieder voran. Ich folge ihr. Ich blicke zurück. Nysni ist verschwunden, aber Shékkel sitzt noch immer auf ihrer Wurzel. Bewegungslos. Und sieht uns nach. „Du schuldest uns eine Erklärung.“, zische ich Lacrima zu, doch ich erhalte keine Antwort. „Was zum Teufel sollte das?!“, schreit Chera, sobald wir am Lager angekommen sind, und nimmt mir damit die Worte aus dem Mund.v „Beruhigt euch.“, meint die Elfe. „Ihr habt natürlich recht, diese Nysni ist nicht ganz sauber, aber sie ist die einzige Lehrerin, die Shékkel haben kann.“v „Die wird ihr wer weiss was eintrichtern.“, widerspreche ich. „Das kann doch nicht gut sein.“ „Shékkel ist stärker als Nysni.“, erklärt Lacrima nur und beginnt, ihr Pferd zu satteln. „Woher willst du das wissen?“, fragt Chera. Lacrima greift nur in ihre Tasche und zeigt vielsagend die Kristallkugel vor. „Ich weiss es. Vertraut mir doch einfach.“ Ich bin mir nicht sicher, ob es eine gute Idee war, Shékkel zurückzulassen – und wenn sie hundertmal stärker ist als Nysni. Sie ist so leichtgläubig…v Doch da steht Lacrima und packt in einer Ruhe unsere Sachen ein. Sie scheint wirklich zu wissen, was sie tut… Ich seufze resigniert. „Dann gehen wir eben.“, meine ich trotzig und beginne meinerseits, mein Pferd zu satteln. Wenn das nur gut geht…
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Coragna
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(3/29/2013 5:02:15 PM)Darkis Das Erste was ich bemerke ist der Regen. Tropfen fallen vom Himmel auf meine Haut, die etwa dieselbe Temperatur wie das Wasser hat. Ein pelziger Geschmack ist in meinem Mund. Mein Kleid fühlt sich klamm und steif an, es ist nass als ob es gerade erst gewaschen worden ist. Ich spüre meine Beine und meine Füße nicht mehr. Unter mir befindet sich etwas Hartes, vermutlich ein großer Stein, der sich ebenfalls feucht und schlüpfrig anfühlt als ich vorsichtig mit meinen zitternden Fingern darüber fahre. Ich schaffe es nicht meine Augen zu öffnen, stattdessen versuche ich meine Finger zu krümmen, doch sie sind wie festgefroren, mehr als ein wenig hin und her bewegen klappt nicht. Ich liege eine Weile absolut bewegungslos da, bis auf das Heben und Senken meines Bauches, eine unendliche Müdigkeit hat sich in meinen Gliedern angesammelt, die jegliche Regung verhindert. Nach einer gefühlten Ewigkeit blinzle ich einmal. Vor meinen Augen tanzen verschwommene Lichtpunkte, es ist viel zu hell, sodass ich sofort stechende Kopfschmerzen bekomme. Nach einigen Malen Zusammenkneifen und erneutem Öffnen kann ich endlich klar sehen. Beziehungsweise ich habe die Augen offen, viel zu erkennen ist trotzdem nicht. Überall ist es leuchtend weiß, ich sehe kein Anfang und kein Ende, wo auch immer ich bin. Das einzige was hier Form und Gestalt hat, ist der Stein auf dem ich halb drauf liege. Ich huste und spucke etwas Wasser aus. Der Stein liegt in dem Weiß und ist von Moos überwuchert. Er ist dunkelgrau und der endlose Strom von Wasser, der auf uns herabprasselt hat ihn glatt geschliffen, er hat keine Ecken und Kanten. Er ist perfekt rund. Unter Schmerzen drehe ich den Kopf ein wenig und kann jetzt nach oben schauen, aber auch dort ist es bloß weiß. Der Regen scheint aus dem Nichts zu kommen. Mein Nacken fühlt sich an, als hätte ich ihn jahrelang nicht mehr bewegt. Ich zwinge mich trotzdem mich weiter aufzurichten, mehrmals knicken meine Arme weg und der kalte Regen macht die Sache auch nicht besser. Schließlich kann ich an mir herabblicken. Ich liege mit den Beinen in einem Fluss, der mit klarem Wasser durch das Weiß fließt. Die Oberfläche wird nur von den Tropfen geprägt, kein einziges Fischlein ist in Sicht. Es wachsen auch keine Pflanzen, nirgendwo soweit ich das von hier erkennen kann. Ich lasse den Kopf wieder sinken und reibe langsam meine zitternden Hände. Jeder einzelne Muskel in meinem Körper scheint zu schmerzen, es hat bestimmt irgendwas mit dem Fall in die Leere zu tun... auch wenn man das hier nicht als Leere bezeichnen kann... es ist halt einfach weiß und nass. Als ich meine Hände wieder einigermaßen bewegen kann halte ich mich an dem Stein fest und ziehe mich so gut es geht meine Beine aus dem Wasser. Ich taste vorsichtig neben dem Stein, der Regen fällt einfach weiter unter mir, doch meine Hand berührt etwas glattes, festes. Wo zur Hölle bin ich hier? Ich will zurück zu Andate und zu Ruvato … und zu Kröte. Min Kleid klebt an meine Haut und ich fröstle. Vorsichtig richte ich mich auf und komme in eine einigermaßen akzeptable und schmerzfreie Position. Ich kneife die Augen zusammen, ich habe schrecklichen Durst, aber mein Rücken ist so verspannt, dass ich es nicht schaffe zu dem Fluss zu kommen. Ich forme meine Hände zu einer Kuhle und warte einfach, Nach ein paar Minuten ist genug Wasser hineingeregnet und ich kann trinken. Es schmeckt viel intensiver als normales Wasser... würziger, nach Kräutern und nach Nüssen, es schmeckt wie der Wald draußen, durch den ich früher immer gelaufen bin, als ich noch keine Lady war und unwissend und noch bei.... „Mama“ dringt das Wort aus meinem Mund und schwebt durch die Luft. Aber nein... ich hab jetzt Andate. Andate und sonst niemanden und der ist immer für mich da wenn ich mich nur genügend anstrenge. Was bin ich auch so blöd durch ein Loch zu fallen... ich werde wieder zurück zu ihm kehren. Irgendwie. Ich halte nochmal meine Hand auf, um noch mehr zu trinken und langsam spüre ich wie meine Kräfte zurückkehren. Ich mache noch einmal die Augen zu und stütze erst meinen Oberkörper hoch, drehe mich ein bisschen auf die Seite bis ich mich schließlich schwankend auf dem Stein hocke. Ich schnaufe vor Erschöpfung und es ist ziemlich eisig kalt, doch ich kann jetzt an den Fluss ran um zu trinken. Zitternd stehe ich auf beiden Beinen, doch das hört nach kurzer Zeit wieder auf. Mein Kleid klebt an meinem Körper und ist teilweise ziemlich zerfetzt, doch es ist keine einzige Schramme mehr da... auch meine Hände sind verheilt und auch die blöde Narbe ist weg, die mir die Nachbarkatze von ganz ganz früher mal gemacht hat ist einfach weg. Ich mache vorsichtig einen Schritt nach vorne von dem Stein hinunter... zwar kann ich keinen Boden erkennen, aber es ist auf jeden Fall fest wie harte Erde. Ich mache einen weiteren Schritt. Panik betäubt für kurze Zeit all meine Sinne, und ich stolpere ein paar Schritte hin und her... doch ich falle nicht. Zwar sieht alles gleich weiß aus... aber laufen kann man auf jeden Fall. Meine Beine sind zwar noch etwas steif, aber ich beginne trotzdem langsam den Fluss entlang zu laufen.
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Broccolu
Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(3/29/2013 9:47:37 PM)NorehimeKaum habe ich fertig geredet, landet ein Rabenmonster neben uns. Es sieht aus als hätte es einen Pfeil im Hals. Plötzlich fällt Harasa um und ein weiteres Mädchen kommt auf uns zu und sagt: "Sie wollte mich umbringen."Darauf hin sagete Harasa: "Naja um genau zu sein, wars das falsche gift sorry. Und du wolltest mich zuerst umbringen. achja. Nächstesmal bitte kein Halluzinationsgift." als sie in die Luft griff als ob sie etwas fangen wollte. Wie aus dem nichts verwundete sie dann das andere Mädchen[Rispah] und trank das Blut an ihrem Speer, danach verwandelt sie sich und rennt in die Höhle.Das ist alles sehr verwunderlich, "Wiso wollte sie dich denn Umbringen?", frage ich das andere Mädchen[Rispah]. "Sie hat nen Giftpfeil auf mich abgeschossen. Weil ich ihr und ihren kleinen Freunden eine Karotte weggenommen habe." "Man wir hier schon wegen so wenig getötet, ich glaub ich muss hier so schnell wie möglich weg. Was hälts du davon wenn wir zusammen in Dorf gehen um uns vorräte zu hohlen und danach zusammen weiter gehen?"Doch bevor sie antworten konnte, sitzte ich auf einem Rabenmonster und kurze Zeit später befinde ich mich in der Nähe von Gebäuden hinter einer Mauer. Das Rabenmonster lässt mich wieder runter und verwantelt sich, es war Harasa. Sie ruft nach wem und kippt gleich danach bewustlos um. Es kamm ein älterer Man zu mir rüber und sagt das ich ihm folgen soll, er will mir ein Zimmer zeigen wo ich mich ausruhen kann. Ich bin nicht sicher ob es eine Gute idee ist, doch ich sehe keinen anderen Ausweg also folge ich ihm.
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ItashaOtaku
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(3/30/2013 12:30:30 PM)Dimir Als ich im Tempel ankomme, finde ich anstatt Andate Jack vor. "Ah, hallo Dimir. Was ist dein Begehr?" Jack ist sichtlich gut gelaunt. Darkis hat das vierte Siegel geöffnet und anscheinend geht es ihr mehr oder weniger gut. "Erinnerst du dich noch an die Leute, gegen die wir während des Rozengardballs kämpfen mussten?" Interessiert schaut Jack mich an. "Zwei von diesen Leuten waren Clanritter [Xash und Ita] und einer war der Gastgeber Takajo Rozengard." "Ja...worauf willst du hinaus?" "Die Cantata Mortis sind diesen Leuten ohne Zweifel überlegen; das habt ihr schliesslich demonstriert. Ich finde jedoch, dass mehr Informationen über die Stärken und Schwächen der Gegner nicht schaden können." "Und jetzt willst du sie für uns ausspionieren? Nun gut, ich schätze, da hat Andate nichts dagegen. Ihm ist alles recht, was ihm seinem Ziel näher bringt...und als CM auch mir. Aber wie willst du uns die Informationen zukommen lassen?" "Ich kontrolliere sozusagen ein ganzes Netzwerk aus Informanten." Zur Demonstration verwandle ich mich kurz in eine Ratte und wieder zurück. Hmm, das Virus werde ich noch weiterentwickeln. Am besten gleich bei der nächsten Spritze. Da ist noch viel Entwicklungspotenzial dahinter. "Verstehe," antwortet Jack nur "ich bin nicht so präzise im Öffnen von Portalen wie Andate, aber ich kann dir eins öffnen." "Bitte." Jack öffnet das Portal und ich gehe hindurch. Ich sehe in der Tat jemanden [Harasa], aber wie ein Clanritter sieht diese Person nicht aus. Die Person kommt auf mich zu.
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Ryokina
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(3/30/2013 12:50:34 PM) Harasa Ich wache auf. Einige Stunden scheinen vergangen zu sein, denn ich höre die Glocke zum Abendessen. Norehime, sieht, dass ich wach bin und fragt mich, was die Abendessenklingel bedeutet. darauf antworte ich freundlich. Ich: ,,Das heißt es gibt abendessen. Ich würde dir nachher gerne alles wegen dem Mädchen erklären." Beim Abendessen sitzt Norehime neben mir am Tisch für die jüngeren. Danach treffen wir uns bei mir im Zimmer. Ich: ,,Also. das Mädchen bie der Höhle wollte ich eig ned umbringen. Sie hat sich vor ein paar TAgen bei uns eingeschlichen um essen zu stehlen. Ich habe sie gesehen. Als ich sie fragte was sie mache hat sie einen erdwall auf mich zurasen lassen und einen Pfeil gezückt. Dann habe ich natürlich angefangen sie anzugreifen. sie wurde ohnmächtig, weil ein junger Mann hier ihr von hinten auf den Kopf geschlagen hat. Dann haben wir sie eingesperrt, nachdem wir ihr die Tasche mit dem geklautem essen abgenommen hatten. Ich wollte sie mit einem Betäubungspfeil betäuben, damit sie uns nicht umbringt wenn ich das Essen mitbringe und habe ausversehen stattdessen einen tödlichen Pfeil erwischt, anscheinend. " Norehime schaut mich ungläubig an. Ich: ,,Ich wollte das wirklich nicht." Sie scheint mir ein wenig zu glauben, aber vertrauen tut sie mir sicher nicht. Norehime: ,,Kannst du mich zum Dorf bringen? Ich finde den Weg nicht mehr." Ich: ,,Gasra oder Fianar?" Norehime: ,,Welches liegt näher?" Ich: ,,Fianar. Ok. Ich kenne mich zwar auch nicht gut aus, aber ich kann Berti nach dem weg fragen." Mit diesen Worten führe ich Norehime aus meinem Zimmer heraus und gehe zu Berti. Ich: ,,Ach hallo Berti. Wo liegt Fianar?" Berti: ,,Oh. Du möchtest wohl weiterreisen?" Ich: ,,Nein. Ich bringe Norehime nur zu Fianar." Berti: ,,Hmh.... du könntest dich ihr anschließen." Ich: ,,Aber ich bin doch erst einen Monat hier im Training." Berti: ,,Schon. Aber durch deinen Kampf mit dem Mädchen bist du viel besser geworden. Du könntest sogar vllt statt einer Shiroi-Sirene eine Deabaridta-Sirena sein. So nennen wir die wenigen Sirenen, die auserwählt sind, die Menschen mit den anderen Elementkriegern, vor den Cantata Mortis zu retten. Aber nun zu dir. Du solltest dich ja anschließen und falls du das wirklich tust brauchst du einen Sirena-Nomina. Deinen Sirenennamen. er bedeutet immer etwas in der alten Sprache die nur wenige können. Unter anderem ich. Du bist nett, aufrichtig und ehrlich. Und du bist meistens fröhlich und hast immer einen guten spruch drauf. Das wären dann: Stekina, Sezisona, Soesikina, Ryokina und Okaschi. Ich nenne dich Ryokina die fröhliche." ,,Ryokina", flüstere ich. ,,Nun gut. Ich werde mir überlegen, ob ich mich Norehime anschließe." Sobald ich draußen bin spreche ich noch einmal meinen Namen aus. Plötzlich sehe ich, dass ein paar Zeichen auf meiner Lanze eingeritzt sind: 同性愛者. Ich lese Ryokina auf meiner Lanze. wow. Ich will wieder zurück zu meinem Zimmer, wobei ich einen jungen Mann, ca. 19 , weißer kittel, blonde kurze haare [Dimir], sehe. Ich: ,,Hallo. Dich kenne ich ja noch gar nicht. Bist du neu hier oder so?"
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Ryokina
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(3/30/2013 4:19:56 PM) Ich erstell jetzt mal meinen zweiten Cha. sagt mir pls wenn zu stark. Name: Arachne Alter: 7 Waffe: Schwert, welches mit Bildern von Spinnen verziert ist Charakter: verschlossen, hinterlistig und schlau. sie kann sich in viele SpinnenTIERE verwandeln. Sie BESTEHT aus ihnen. Fehlt ihr ein Finger, sucht sich sich ein paar Spinnen und sie hat wieder einen Finger. Allerdings verheilen Wunden sonst gar nicht. Ihr Nachteil ist das sie an unterschiedlichen Stellen unterschiedliche SpinnenTIERE braucht und sie ohne was sterben kann. Stirbt ihr Skorpion (sonst Leber) stirbt sie wenn sie keinen neuen findet, innerhalb weniger Stunden. Die Lunge besteht nur aus den selben Spinnen wie die Finger und das Fleisch, da sie ohne nur 2 minuten überleben würde. In ihren Haaren, ist ein Nest, von giftigen Spinnen. Ihre Nägel werden insegsamt zu 20 Kreuzspinnen (füße und hände). An manchen Stellen hat sie Wasserspinnen, die sie für Flüsse benutzt. Ihre Haut und die Fingerkuppen bestehen wenn sie sich verwandelt aus schnellen Beobachterspinnen und die Knochen aus Spinnen die gut im Klettern sind. Aber da sie erst 7 Jahre alt ist, kann sie nicht wirklich besonders gut damit umgehen. Nur mit dem allgemeinem Verwandeln ist sie gut. Sie schwebt in ständiger Lebensgefahr sobald sie sich verwandelt, kann jeder sie umbringen, indem er ihren Skorpion umbringt. Element: hauptsächlich das Gift ihrer Giftspinnen. Now der first Post. wenn sie zu stark ist wirds auch der letzte. Arachne Ich wache auf. Es ist früher morgen. Ich stehe auf. Heute werde ich 7 und darf endlich mit den anderen kämpfen üben.Mein Schwert glänzt silbern im Licht der Sonne die aufgeht. Ich gehe zum Fluss um mich zu waschen. Plötzlich entdecke ich etwas helles im Fluss. ,,Vielleicht ein Schatz..." denke ich. Und schon hüpfe ich ins Wasser. Ich sehe, dass das Licht aus einer Vertiefung kommt. Ich greife hinein, und merke dass es eine kleine Höhle ist. Ohne Wasser. Ich will das erkunden. Ich passe vllt hindurch ich bin ja sehr dünn und auch mit 7 Jahren klein. Aber ein Stein blockiert den Eingang zum Teil. Ich tauche auf und hole mein Schwert. Dann binde ich mir es wieder um und schwimme nach unten. Das Tauchen fällt mir leichter, weil das Schwert mich mit seinem Gewicht ein wenig runterzieht. Schnell bin ich beim Eingang. Ich stecke mein Schwert in den Ritz und stemme mich dagegen. Unter Wasser gar nicht so einfach. Aber halt... Mein Schwert ist sehr stark geschmiedet und wird nicht so leicht zerbrechen. Ich tauche auf und suche einen schweren Stein. Dort ist keiner, aber ich entdecke einen ganzen Felsen. Das sollte reichen. Mit Mühe schiebe ich ihn zum Ufer und stoße ihn hinein. Dann springe ich hinterher und halte mich fest. Blitzschnell geht es abwärts. Ich schaffe es nicht, doch da sehe ich plötzlich meinen Schwertgriff. Ich habe mich mittlerweile unter den stein gehangelt. Jetzt drücke ich mich am Schwert ab. Ich steige auf es drauf und plötzlich flutscht mir etwas unter den Füßen weg. Mein Schwert. Es fällt herunter. Aber nicht nur es. Ich auch. Ich will schreien, doch ich kann nicht wenn ich eine Chance aufs überleben haben will. Ich rase immer weiter runter. Mein Schwert bleibt stecken, ich überhole es und schnappe nach dem Griff. Ich packe ihn grade noch so. Puh knapp, aber wie jetzt wieder hier raus. Ich sehe eine Höhle, kurz überm Schwert. Vllt wenn ich wieder drauf stehe...Ich ziehe mich mit letzter Kraft hoch. Zum erstenmal stelle ich fest, das das hier gar kein Fluss ist, wie alle denken. Es ist eine riesige Schlucht, die mit Wasser gefüllt wird. Doch woher das Wasser? Ich habe jetzt keine Zeit darüber nachzudenken. Ich muss mich hhochziehen. Wenn ich nicht bald Luft bekomme dann... dann sterbe ich. Ich muss schlucken. Der Gedanke an einen so frühen Tot schmerzt mich. Ich ziehe mich weiter hinauf. Ich stehe auf dem Schwert, packe den unteren Höhleneingang und... rutsche ab. Ich erwarte bereits in die Tiefe hinabzustürzen, als ich plötzlich von neuer Kraft gepackt werde. Ich packe blitzschnell wieder nach der unteren Vertiefung beim Eingang und ziehe mich hoch. Ich schaffe es in die Höhle zu klettern. Schwimmen ging nicht, weil ein gewaltiger Strom nach unten führt merke ich. in der Höhle sehe ich eine hohe Wand und ein wenig weiter oben, kein Wasser mehr. Das Wasser strömt hier nicht genug rein, wegen dem Strom. Zum Glück. Ich tauche auf und atme tief ein. Mein Schwert. Aber halt es war nur ein wenig unter der Höhle. Ich schwimme zum Höhleneingang und sehe mein Schwert unter mir. Ich packe es und ziehe es hinauf. Nicht vom Strom mitgerissen zu werden scheint schwierig. Das Wasser zerrt an meinen Kleidern. Ich schwimme mit dem Schwert in der Höhle wieder nach oben und schaue mich um. Dort drüben ist doch etwas. Ein funkeln in der dunklen Höhle. Dort ist kein Wasser, aber man müsste auch klettern. Nun gut. Ich tauche zu der Stelle, nachdem ich mein Schwert befestigt habe. dann klettere ich hoch. Ich bemerke schon wie das Wasser hinabtrieft voon meinen nassen Kleidern. Das Klettern geht schwer, aber letzendlich schaffe ich es doch. Dort oben ist ein wunderschöner Skorpion. er ist so schön. So seltsam.... er leutet. Was ist das???? Ich will ihn anfassen, aber weiß, dass Skorpione gefährlich sind. Vllt ist das ein besonderer Skorpion. Einer der jemanden zu etwas besonderm macht. Jemanden wie mich. Ich schaue den Skorpion fasziniert an. Plötzlich halte ich es nicht mehr aus. Ich will ihn berühren, da sticht mich der Skorpion blitzschnell in die Hand. Ich schreie vor Schmerz. Auf meinem Schwert bilden sich schwarze Flecken de aussehen wie...wie Spinnen. Ich sehe wie ich überall kurz zu mehreren Spinnen werde. Erst die Hände, dann die Arme, der Körper, der Hals, der Kopf!!!!!! Alles in mir wird kurz Spinne um dann wieder normal zu werden. Dieser Skorpion... er glänzte genau wie... vorhin in der Höhle oben. Ungläubig starre ich nach oben. Dort ist hoch oben an einer Stelle die Decke ein wenig tiefer. Ich klettere hinauf. Naja. Zumindest versuche ich das. Da plötzlich kommt mir eine Idee. Kaum kommt sie passiert es schon. Ich muss meine Fähigkeiten unter Kontrolle kriegen. Langsam arbeite ich mich hoch. Als Spinnen. Meine Knochen wurden zu Spinnen mit langen Beinen und klebenden Füßen. Zusammen tragen sie eine Spinne nach der anderen hoch zur nächsten ritze. und das dauert gar nicht mal lange. Stimmt ja. Wir haben gelernt, dass wir viel mehr Knochen haben, als wir denken (denkt an Bio und schläft gleich ein). Nach ungefähr 2 Stunden komme ich oben an. Tatsächlich ist dort ein Loch. Und eine Kuhle auch. Auf der anderen Seite. Schnell tragen die Kletterspinnen eine Spinner nach der anderen in die richtigen Ritzen. Ich verwandle mich und hänge mit meinen Händen in der Kuhle von oben runter. Gut gemacht Spinnen. Ich steige mit den Füßen in Ritzen, und schwinge mich kraftvoll rüber. Dann ziehe ich mich um. ich fasse zur Sicherheit herüber und spüre.... Wasser. Ich ziehe mich erleichtert ganz hoch. Dort ist eine tiefe Kuhle in der man schwimmen kann und tauchen. Ungefähr 4 Meter tief mit Wasser und der andere Eingang. dort wo ich den Stein weggestemmt habe. Ich fahre mir durch die Haare und merke, dass dort ein fein versponnenes Spinnennetz ist. Ich hebe meine Hand und eine der giftigsten Spinnen der Welt (eine tödliche) blickt mir ins Auge. Ich denke schon sie will mich umbringen, da springt sie einfach wieder in mein Haar. ,,Verstehe" murmele ich. ,,Die Giftspinnen gehorchen MIR. Ich bin ihr Boss. Naja egal. Ich halte die Luft an und springe ins Wasser. Ich tauche herunter zum zweiten eingang weiter oben. Hier ist kein Strom, der mich herunterreißt. Ich schwimme heraus und 2 Meter noch hoch und schon bin ich wieder an der Oberfläche. Ich atme nach Luft. ,,Wow" ,sage ich, ,,Ich bestehe aus Spinnen."Ich schwimme ans Ufer und laufe nach Hause. Dort ziehe ich mir etwas trockenes an. Und statt meine Haare abzutrockenen, verwandle ich mich in Spinnen, sorge dafür, dass die Spinnen von den Haaren sich abschütteln iwie und werde wieder Mensch. Ich merke wie das Spinnennetz aus meinen Haaren, wie weg ist wenn ich mich verwandelt habe und gehe los zum Training.
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(3/30/2013 4:56:00 PM)Kreck Licht scheint durch mein Augenlid. Liegen tu ich hier in einem Busch neben mit ein Knochen an dem ein starker Hund kaut. Auf der anderen Seite eine Frau. Woher kommt die? Dann höre ich Gelächter, mein Schädel brummt darauf wie wild. Am liebsten würde ich hier weiterliegen wenn auch nicht gerade bequem. Zweige und allerei rammen sich in den Rücken. Durch das aufrichten falle ich etwas in den Busch rein winde mich aber darauß. Halb verschwommen sehe ich hinten wie Gerg mit anderen Banditen sich um ein Tisch stellen und laut lachen. Der Geruch von abgebrannten Holz und vergammelten Bier und Fleisch steigt in die Nase. Kein guter Morgen... "Kreck, komm her!" Da winkt mir einer rüber. Langsam richte ich mich komplett auf und humple halb verschlafen zu ihnen hin. "Hat dir das Bier zugesetzt!" lacht Greg. "Das ist starkes Banditenbier nicht so ein Bärenpisse wie in Tavernen!" Sie machen etwas Platz als ich näher an den Tisch komme. Auf dem Tisch liegt ein großes Stück Papier. Bierkrühe und Waffen verdecken die halbe Sicht doch lachen die herum sich trotzdem denHintern ab. "Was ist das?" frage ich und reib den Schlaf aus den Augen. "Ehrlich, keine Ahnung. Sieht aus wie ein Plan, aber völliger Schwachsinn! Muss während der Nacht passiert sein!" Ich schaue mir das genauer an und räume die Krempel beiseite. Die Augen fahren das Gezeichnete von oben nach rechts links unten schräg ab. Einige entfernen sich und räumen das Lager zusammen während ich noch den Plan bewunder. Der Plan ist genial! Damit krieg ich diese Bande von Elementirren!
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(3/30/2013 6:34:48 PM)Arachne Ich gehe zum Sammelplatz, aber da ist keiner. Doch. Dorthinten. Sie sind schon einmal losgelaufen. Ich renne schnell hinterher. Ich: ,,He. Wartet auf mich! Halt!" Nach kurzer Zeit habe ich die anderen eingeholt. Ich frage die anderen was unser Trainer, Gregor, gesagt hat. Freund 1: ,,Er hat gesagt, dass wir zum Mondlichtküstendorf wandern. Dort holen wir einigen Proviant und wandern zum Hafen der Winde am nächstem Morgen. Das stärkt gleich unsere Kondition und Ausdauer. Danach gehts nach Memoria und dann gibts eine lange Wanderung um die gesamte schlucht herum zur Kampfschule. In jedem Dorf und im Hafen der Winde bleiben wir einen Tag länger und trainieren den Kampf, damit wir es sicher durch die Schlucht des Vergessens und den Verräterkamm schaffen, bis hin zur Kampfschule. Dort wohnen wir dann bis unsere Ausbildung beendet ist." Ich: ,,Ok. Hört sich anstrengend an." Ohne, dass es einer merkt, löst sich eine Spinne von meiner Hand und ich habe eine Fingerkuppe weniger. Nun können wir beruhigt weitergehen. Die Spinne warnt mich wenn uns Gefahr droht. Sie ist so klein und schnell. Nicht ganz so leicht tötbar. Aber wenn... zu Sicherheit schicke ich noch eine zweite Spinne los, wobei ich ausversehen meine ganze Hand verwandel. Schnell werde ich wieder normal und versuche es wieder. Ich verstecke meine Hand schnell im Ärmel, bevor jemand merkt, dass mir 2 Fingerkuppen fehlen.
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Ryokina
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(3/30/2013 8:09:34 PM) Arachne Am Abend hole ich die Karte raus, die ich heimlich aus dem Haus stibitzt habe. Mal sehen. Wir sind an der Handelsstraße Caran vorbei, und jetzt bei dem abzweigendem Weg zur Kanonenspitze. Dort legen wir uns hin und schlafen. Am nächsten Morgen sind alle schon leiser und reden nicht mehr so viel. Alle sind vom gestrigen Tag zu erschöpft. Am mittag kommt eine Spinne wieder. Sie erklärt mir, dass in 6 km Entfernung ein Rabenmonster auf uns zu kommt. Wir werden es in ungefähr 40 Minuten erreichen. Ich sage dem Boss was ich "gesehen" habe und was ich vermute. Dann gehe ich zurück. Ich sehe eine Spinne. Aber nicht die Richtige. Ich gehe weiter zurück. Mhm... in der Nähe ist eine Höhle. Ich könnte... nein ich muss mir dort eine Spinne besorgen. Ich lasse mich nach hinten fallen und sobald ich weit genug weg bin renne ich rüber zur Höhle. Gehe dort ins tiefere rein. Hier ist es dunkel. Ich sehe eine Spinne direkt vor mir runterbaumeln. Bingo. Die richtige. Und ich habe wieder eine fingerkuppe. *grins* Aber jetzt schnell zurück. Ich muss die anderen einholen... Puh bin da. Und jetzt sehe ich auch das Rabenmonster. Es jagt auf meinen Kumpel zu. Ich stoße ihn weg. Grade wo das Rabenmonster mich treffen würde, verwandel ich meine Seite in die Spinnen. diese weichen zurück und streben auseinander. Schnell wieder zurückverwandeln. Es kommt wieder auf mich zu. Ich verwandel mich komplett in Spinnen (das kann ich am besten), es fliegt durch.... au! eine Knochenspinne wurde erwischt. Und verwandel mich zurück. Das Monster steckt als ich mich umdrehe mit dem Schnabel im Boden fest. XD Ich schwinge mein Schwert und schlage es dem Monster mittendurch. Naja... zumindest will ich das. Aber mit 7 Jahren bin ich halt noch ned richtig stark. Es bleibt zwischen der Haut und den Federn irgendwo stecken. Ich versuche mein Schwert rauszuziehen, da erhebt sich das Monster. Oo. Es reißt mich mit sich in die Luft. Ich: ,,HIIIIILFEEEEE!!!! So helft mir doch einer!!!!" die andern schauen nur geschockt nach oben. Plötzlich rammt ein großer vogel das Monster. Ich rutsche von meinem Schwertgriff ab und falle in die tiefe.der vogel fängt mich auf, fliegt herunter und macht eine drehschraube. Schnell falle ich abwärts, doch gregor ist schon zur stelle. Er fängt mich auf. damit habe ich leider nicht gerechnet und so fällt die hälfte der Spinnen herunter, bevor ich mich zurück verwandelt habe. Die anderenn starren mich an als sei ich selbst ein Rabenmonster. Ich: ,,Mein Schwert!!!!" Doch das Rabenmonster stürzt ab. Ich kann das Schwert mit aller Kraft rausziehen, nachdem der Vogel das Monster zerfleischt hat. Naja fast. Ich habe es ungefähr so arg rausbekommen, wie der nächstbeste ritter das schwert von arthus aus dem stein. Schließlich kommt gregor und zieht es mir raus. Dann starren alle mich an und sehen zu, wie ich mein Schwert in den schaft stecke. ,,Hexe" , flüstert mir mein bester freund zu. Ich: ,,Ich... ich bin doch gar keine Hexe. ich will doch nur... ich habe dir aschließlich das Lebe gerettet!!!" Dann gingen wir weiter. Durch den kleinen Zwischenfall war es bereits nacht, als wir im Mondlichtküstendorf ankamen. Wir gingen schlafen. Am nächstem morgen sollte jeder zugewiesen bekommen, was er trainiert.
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(3/31/2013 11:51:12 AM)Dimir Als sie näher kommt, sehe ich, dass die Person ein junges Mädchen sein muss, aber sie scheint älter als Darkis zu sein. "Hallo. Dich kenne ich ja noch gar nicht. Bist du neu hier oder so", begrüsst sie mich. Hmm...wenn sie "neu" und "hier" in einem Atemzug sagt, muss das heissen, dass ich mich entweder in einer Fakultät, Schule oder Firma befinde. Ich brauche mehr Informationen. "Das kann sein. Ich weiss leider selbst nicht, wieso ich hier gelandet bin." Die Cantata Mortis lasse ich vorsichtshalber erst mal aus dem Spiel. Ich reibe mich am Kopf. "Kannst du mir denn sagen, wo ich bin?"
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(4/1/2013 4:03:02 PM)Kreck "Und du verstehst das Gekritzel da?" fragt mich Greg immer und immer wieder nachdem das Lagerzusammen gepackt wurde und der Haufen weiter Süden maschiert. "Natürlich!" antworte ich entnervt. Dann ist er ruhig, das ganze Stück bis nach Pilzingen. "So da wären wir." gebe ich Kund als ich ich die ersten Pilze über den Bäumen sehe. "Wir müssen hier warten ich bin mir nicht sicher ob die hier nochmal übernachten werden." Dann beginnen die Räuber das Lager wieder aufzubauen. "Du Greg, du weißt nichts über ein Dämon namens "Das Übel"?" Er schaut mich kurz verwirrt an und schüttelt den Kopf. Die Banditen errichten ein Lager nicht weit von der Straße aber auch nicht sichtbar. Ich dagegen gehen in das nächste Wirtshaus. Dort setze ich mich gleich zum Wirt:"Na? Was wollen sie?" "Ein Bier und eine Antwort." "Gut, wie ist die Frage?" fragt er mich und schelnt derweil ein. "Ein Dämon namens "Das Übel", schonmal davon gehört?" erkundige ich mich. "Puh....Dämon gibts hier nicht viel. Nur Pilze. Aber sowas müsste eigentlich dieser Bürgermeister Pilzkopf wissen. Das macht dann 50 Silber." "50 Silber? So teuer ist kein Bier. Und vorallem nicht das!" "Antworten sind nicht umsonst, mein Guter." "Die Antwort war aber nicht gerade das was ich hören wollte, 30 Silber reicht!" kontert meine Wendigkeit. Nun ist er am grummeln. "Nagut..." Bezahlt und jetzt such ich mir Beschäftigung bis mir einer der Banditen Nachricht bringt.
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(4/3/2013 1:44:27 PM)Shékkel "Du musst deine Umgebung schmecken!" "Ja… tu ich doch…" Etwas unbeholfen tapse ich auf der Lichtung umher. "Dann tust du es nicht gut genug, sonst wüsstest du nämlich, dass du gleich gegen einen Baum rennst." "Oh!" Hastig wende ich mich um, nur um dann mit der Schulter gegen ebenjenen Baum zu stossen. Ich zerre die kratzige Augenbinde herunter. "Hier ist so viel Grünzeug, wie zum Teufel soll ich das denn auseinanderhalten?", beschwere ich mich. "Übung.", seufzt Nysni. "Übung, Übung, Übung, Übung, Übung. Das hatten wir doch schon." "Jaaa…", mache ich nur unbestimmt. "Na, also. Jetzt setz die Augenbinde wieder auf und probiers nochmals." Seufzend binde ich mir das kratzende Stück Stoff wieder um den Kopf. Also nochmals. Ich lasse meine Zunge hervorschnellen und nehme die Düfte der Umgebung auf. Es schmeckt gut hier, nach Holz und Blättern, aber die Gerüche sind ein riesiges Durcheinander. Irgendwo rechts hinter mir kann ich Nysni ausmachen, sonst sind keine grösseren Lebewesen da. Oder vielleicht schon, aber nur solche, die nach Baum schmecken. „So, jetzt such mir einen Pilz.“, kommandiert Nysni. „Egal welchen.“ „Ich versuch’s.“, antworte ich und versuche, der Kakofonie von Düften irgendwelche Muster abzugewinnen. Ich weiss gar nicht, wie Pilze riechen. „Vergiss nicht, die Zunge abzustreifen.“, ruft mir Nysni zu. „Jaaaa…“, mache ich genervt und streife die Düfte weg, um es dann noch einmal zu versuchen. Doch die Düfte überfallen mich und strangulieren mich beinahe. „Das wird nichts. Guck mal.“, unterbricht Nysni meine Bemühungen und kommt zu mir. Erleichtert nehme ich die Augenbinde ab. Wozu brauche ich die Zunge überhaupt, wenn ich doch sehen kann? „Also, sieh mir zu.“ In einer blitzschnellen, eleganten Bewegung lässt Nysni ihre gespaltene Zunge vor- und wieder zurückschnellen. „Jetzt du.“, fordert sie mich auf. Ich mache die Bewegung nach. Jetzt, wo ich mich mit den Augen orientieren kann, empfinde ich die vielen Gerüche als weniger bedrückend. Nysni beobachtet mich aufmerksam. „Du musst die Zunge sofort abstreifen.“, meint sie dann. „Wie, sofort?“, wiederhole ich verwirrt. „Dann rieche ich doch gar nichts mehr.“ „Wenn du es nicht tust, überlagern sich die Düfte so stark, dass du gar nichts erkennst.“, erklärt sie. „Das bringt doch nichts. Hast du schon einmal eine Schlange gesehen, die mit herausgestreckter Zunge herumkriecht?“ „Hm.“, mache ich etwas verunsichert und versuche es nochmals: Zunge raus, Zunge rein, abstreifen. „Es ist immer noch ganz unscharf.“, beschwere ich mich dann. Nysni nickt. „Die Bewegung war richtig. Versuch es etwas schneller.“ Zunge raus, Zunge rein, abstreifen. So schnell wie möglich. „Wird es schärfer?“, erkundigt sich Nysni. „Weiss nicht. Etwas.“, mache ich und übe die Bewegung noch einmal. Sie fühlt sich ungewohnt an und auf Dauer etwas anstrengend. „Genau!“, kommentiert Nysni. „Jetzt noch etwas schneller!“ „NOCH schneller?“, rufe ich aus. „Ich krieg gleich Krämpfe.“ Nysni lacht. „Das ist Übungssache, Kleines.“ Genervt atme ich durch, warte kurz und wiederhole die Bewegung. Wieder nichts. „Wie soll das denn gehen?“, rufe ich aus. „Schneller kann ich nicht!“ „Guck nochmals genau zu.“, fordert mich die Medusa auf und schleudert ihre Zunge. In einer einzigen, fliessenden Bewegung heraus und wieder hinein. „Das mache ich doch.“, meine ich enttäuscht. Nysni lächelt. „Du wartest, bis der Duft auf der Zunge liegt. Tu das nicht.“ „Dann schmecke ich aber nichts mehr.“, widerspreche ich. „Erst versuchen, dann jammern.“, meint Nysni. Diesmal schleudere ich die Zunge so schnell, dass sich gar keine Gerüche festsetzen. „Genau!“, ruft Nysni. „Das war sehr gut!“ „Aber ich schmecke nichts.“, erwidere ich. „Mach es nochmals, und dann konzentrier dich ein wenig.“, sagt sie nur, und ich gehorche. Dann konzentriere ich mich. Ein bisschen Duft ist tatsächlich auf der Zunge gelandet, ich bemerke ihn kaum – aber die Umrisse sind unglaublich klar! „Na?“, meint Nysni. „Ist schärfer.“, bestätige ich. „Aber so rieche ich wirklich kaum etwas.“ „Das richtige Timing fehlt dir noch.“, erklärt die Medusa. „Das werden wir üben müssen. Also, versuch nochmals, einen Pilz zu finden.“ „Na schön…“, mache ich und setze die kratzige Augenbinde wieder auf. Medusa zu sein, ist schwerer, als ich dachte…
A cloud of mystical dust appears, shrouding Alinea in its magic. You roll a four. The cloud dissipates and Alinea is gone.
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(4/4/2013 7:42:39 PM)Bisher schufen wir Postlawinen... doch nun droht etwas Schlimmeres, ein Post, wie er noch nie da war: 6 Tage Arbeit, 7 Seiten, 3'458 Wörter, 21'426 Zeichen - ein Post der Rekorde! Längster Post überhaupt! Längster Kollaborationspost überhaupt! Längste Bearbeitungszeit für einen Post! Bestaunt diesen Post arkanen Ausmasses, eine Postkombi von Ali und Ita! BWAHAHAHAAA! Xashibel Ich fühle ein seltsames Kribbeln auf meiner Haut, Sekundenbruchteile bevor sich der Boden unter uns auftut. Ehe ich weiss, wie mir geschieht, werde ich durch die Luft geschleudert und lande unsanft auf der Strasse. „Wa…“ Ich breche ab, denn eines der Pferde galoppiert genau auf mich zu. Meine rechte Schulter schmerzt und ich kann mich nicht zur Seite rollen, doch die Hufe verfehlen mich knapp. „Puh.“, mache ich und erhebe mich. Lacrima ist ein paar Schritte neben mir gelandet, sie steht schon und hält ihren Stab in der Hand. Die Kristallkugel hat sie sich um den Kopf gebunden. „Was war das?“, frage ich. Lacrima schüttelt den Kopf. „Das ist nicht gut…“ „Was?“, frage ich nach. Sie reicht mir die Kugel. „So eine Macht habe ich noch nie gesehen.“, erklärt sie. Ich blicke durch den Kristall. Eine wabernde, rot-schwarze Masse schwebt irgendwo vor uns. Sie ist riesig! „Denkst du…“, beginne ich und zögere. „Cantata Mortis.“, bestätigt Lacrima und nimmt ihre Kugel wieder an sich. „Vielleicht sollten wir weglaufen.“ „Weglaufen?“, ruft Chera von hinten. „Spinnst du?“ „Ich bin realistisch.“, entgegnet die Elfe. „Wir können den Cantata Mortis noch nicht entgegentreten. Auch wenn es nur ein Einzelner ist. Aber er hat uns wohl schon bemerkt – also lauft endlich!“ Wir rennen der Strasse entlang, den Weg, den wir entlanggekommen sind, doch wir kommen nicht weit. Die Erde bäumt sich auf und riesige Pfeiler aus Dreck versperren uns den Weg. „Mist!“, ruft Lacrima aus, dreht sich um und hält ihren Stab hoch. Ich halte mich bereit, konzentriere mich auf den Wind. Wird das überhaupt etwas bringen? Was, wenn Andate wieder die Elementkräfte unterbindet? Meine Gedanken werden unterbrochen, als die Erde wieder zu beben beginnt. „Nicht gut…“, bemerkt Chera, dann wächst direkt vor mir eine neue Erdsäule aus dem Boden. Ich stolpere zurück, da taucht auch schon eine weitere Säule auf, wieder direkt vor mir. Der ganze Boden um uns formt sich zu Stacheln, sodass nur ein einziger Weg offenbleibt. „Er treibt uns zu sich!“, rufe ich aus. „Folgen wir ihm.“, meint Lacrima. „Ich kämpfe lieber gegen Gegner, die ich sehen kann.“ Die sich aufbäumende Erde im Nacken, werden wir wieder den Weg zurückgescheucht. Die Säulen, die uns von den Pferden geworfen haben, sind mittlerweile wieder verschwunden. „Ich komme mir vor wie ein Tier…“, murmle ich, als wir um eine Kurve gelotst werden, hinter der ein kleines Dorf auftaucht. Klein – nicht wegen der Grösse des Dorfes, sondern wegen der Grösse der Häuser, die sich zwischen den Bäumen ducken, als hätten sie Angst vor dem Wald. Die Hauptstrasse führt mitten zwischen den Häuschen hindurch, und auf ihr haben sich hunderte Gestalten versammelt, die wie kleine Menschen mit sehr breiten Hüten aussehen. Verwirrt bleibe ich stehen und werde prompt von einem Erdpfeiler zu Boden geworfen. „Au!“, rufe ich aus, als ich wieder auf meine ramponierte Schulter stürze. Chera wendet sich wortlos zu mir und hilft mir auf. Die Erdpfeiler sind stehengeblieben. Anscheinend sind wir da. Erst jetzt entdecke ich die grosse Gestalt, die wie ein Herrscher zwischen den seltsamen Menschen steht: Andate Cantabile! Der tut gerade so, als würde er uns nicht einmal bemerken, und redet mit einem der Hutmenschen. Einen Moment lang habe ich das Gefühl, dass wir jetzt einfach gehen könnten, ohne dass sich jemand darum kümmern würde. Aber nur einen Moment lang. Dann wendet sich der Cantata Mortis um und kommt näher, bis er uns direkt gegenübersteht. „Ich wünsche einen schönen guten Morgen.“, begrüsst er uns. Ja, schön und gut, bestimmt. „Ich habe mich eingehend mit dem Ältesten des Pilzwaldes beraten und der meint, ihr Elementarkrieger seid fähig, die Cantata Mortis zu stoppen.“, fährt Andate dann fort. „Ich muss zugeben, die Aktion mit Sanctorion war beeindruckend, allerdings zweifle ich doch stark daran, dass ihr es mit uns aufnehmen könnt… die Bestätigung hierfür habe ich bereits am Rozengardball erhalten, der Pilzopa war zu jener Zeit allerdings nicht anwesend, deshalb erhaltet ihr eine zweite Chance, euch zu beweisen – ich bin ja schliesslich kein Unmensch.“ Er tritt einen Schritt auf mich zu. „Wind! Wie wäre es mit uns?“, fragt er. „Lass uns etwas tanzen! Ich fange auch klein an.“ Er will, dass ich allein gegen ihn kämpfe? Seine seltsame Sprache verwirrt mich, doch dann regt sich etwas im Wind und ich verschwende keinen weiteren Gedanken daran. „Eine Orkanböe!“, kündigt Andate an, doch das habe ich bereits bemerkt und jetzt rede ich heftig auf den Wind ein. Mit knapper Not kann ich die Böe umleiten. Ich werde etwas Zeit brauchen, um den Wind unter Kontrolle zu bringen, der sich nur widerwillig zwischen die Bäume leiten lässt. „Zu mir, Wind! Zeig, was du kannst!“, flüstere ich in die Luft und endlich regt sich etwas. Ein Windstrom fliesst über die Hauptstrasse, den einzigen baumfreien Weg. Sowohl wir als auch die Hutmenschen werden beinahe umgepustet, doch Andate steht einfach da. Er leitet den Wind um – und ist darin offensichtlich etwas schneller als ich. „Bravo!“, applaudiert Andate. „Orkane kannst du umleiten, aber wie sieht es hiermit aus?“ Ich fühle mich einfach nur zum Narren gehalten. Der führt mich vor! Wieder regt sich der Wind, diesmal in Kreisen am Himmel über uns. Die Bewegung wird schneller, schraubt sich nach und nach nach unten. Will er etwa… Die Windwirbel nähern sich dem Boden, unsichtbar für jeden ausser mir, und schliesslich wirbelt auch der Staub auf dem Boden umher. Leise fange ich an zu summen. Ich konzentriere mich auf die Wirbel am Boden, ich muss sie im letzten Moment erwischen, sonst lande ich auf der Nase. Ich hole tief Luft und sprinte auf den Tornado zu. Der Wind peitscht mir übermütig entgegen, doch ich zügle ihn und springe direkt in das Zentrum der Windhose. Die Kraft des Windes schleudert mich nach oben und ich werde hin- und hergeworfen. Nein, in die Mitte! Ich zügle die Winde auf der einen Seite, werfe mich auf die andere und stehe schliesslich ruhig – im Zentrum des Tornados, zwanzig Meter über dem Boden. Ich beginne wieder, zu singen. Hoffentlich sind die anderen klug genug, wegzurennen. Der Tornado gehorcht nur schwerfällig und bewegt sich nach links, von der Strasse hinunter. Ich kann spüren, wie Stöcke und Blätter aufgewirbelt werden, Steinbrocken, Erde, ganze Baumstämme. Die eigentliche Waffe des Windes sind die Dinge, die er mit sich reisst. Ich beruhige den Tornado ein wenig, sodass er leichter kontrollierbar wird, und rase direkt auf Andate zu. Doch ich spüre Widerstand – der Cantata Mortis drückt dagegen. Die Winde geraten ausser Kontrolle und ich werde um zehn Meter angehoben. Andate beschleunigt die Windhose. Was will er damit erreichen? Zum Glück ist der Himmel wolkenlos, Nebeltropfen könnte ich jetzt gar nicht gebrauchen. Träge schleppt sich der Tornado zum Dorf hin und pendelt ziellos um Andate herum. Ich greife nach meiner Tasche, ohne den Boden aus den Augen zu lassen, und krame meinen Stachel hervor. Was ziehe ich das Ding auch immer wieder aus? Ich bewege den oberen Teil der Windhose über Andate und verwende all meine Kraft darauf, den Wind zu bremsen. Ich beginne, abzusinken, erst langsam, dann immer schneller. Fünf Meter über dem Boden löse ich den Tornado ganz auf und stürze auf Andate, mein Stachel bohrt sich in seinen Unterarm. Ich schreie auf und stolpere zurück, erschrocken, wie ich hoffe. „Das war jetzt aber nicht nett.“, meint Andate nur, während ich mich wieder aufrapple. Ehe ich es mir versehe, trifft mich etwas in den Bauch und ein Knall ertönt, dass mir die Ohren klingeln. Ich werde von den Füssen gerissen und nach hinten geschleudert, wo die anderen immer noch liegen. „Wir haben so nett gespielt und dann musst du unbedingt auf solch barbarische Methoden zurückgreifen – also, von dir hätte ich mir wirklich mehr erhofft.“, meint Andate abschätzig. Ich betrachte meinen Stachel. Er glänzt silbern und es klebt nicht ein Tropfen Blut daran. Hereingelegt! Von einem dahergelaufenen Todessänger! Ich fasse es nicht! „Wer von den Damen möchte denn als nächstes?“, schwafelt Cantabile, als wäre nichts weiter passiert. Ja, klar. Der führt uns nach allen Regeln der Kunst vor, und wir können nicht einmal etwas dagegen tun, ohne wie die letzten Feiglinge dazustehen. Das soll ein fairer Kampf sein? „Ich!“, ruft Chera auch schon. „Mal sehen, was…“ „Warte.“, unterbricht sie Lacrima. „Das hat doch ohnehin keinen Zweck. Wir alle wissen, dass Andate stärker ist als wir.“ „Du willst aufgeben?“, fährt Chera die Elfe an. „Du lässt zu, dass der uns hier öffentlich demütigt?“ „Das tut er doch ohnehin.“, antwortet Lacrima tonlos, doch Chera ist fest entschlossen. „Los, zeig, was du zu bieten hast!“, ruft die Wasserkriegerin Andate zu und nimmt das kleine Netz ab, das sie sich über ihr Kopftuch gebunden hat. „Ah, das Wasser, wunderbar.“, schwadroniert Andate weiter, als wäre er der Herr der Welt. „Ich hatte gehofft, du kommst als Nächste. Diesmal wird es etwas anders. Du hast nur zwei Minuten Zeit…“ Der Boden bebt leicht und hinter uns ertönt ein Zischen und ein erschrockener Ausruf. Ich wende mich um. Um Itagas Kopf schwebt eine Wassersphäre, die dieser verzweifelt versucht, abzustrampeln. „Nicht bewegen!“, schreit Lacrima ihm zu. „Das braucht nur Luft!“ Chera hat ihre Augen geschlossen und kurz darauf bricht noch mehr Wasser aus dem Boden, um sich seinerseits um Andates Kopf zu schliessen. „Wer länger durchhält.“, erklärt sie siegessicher. Andate beginnt sofort, das Wasser von sich wegzuziehen, doch er scheint ziemlich Mühe damit zu haben. Chera hat die Hände zu Fäusten geballt und die Augen geschlossen, sie konzentriert sich voll auf diese Wassersphäre, aber dennoch bewegt sie sich nach und nach von Andates Gesicht weg – und klatscht dann einfach zu Boden. Hinter mir keucht Itaga heftig auf. Chera hat den Überraschungseffekt ausgenutzt, um Itaga zu befreien. „Dreckiges Wasser auf meinem Anzug, grr!“, knurrt Andate und streift sich das Wasser von seinem Anzug. „Runde zwei!“, verkündet er. Chera tritt einen Schritt vor, doch da reisst unter ihr der Boden auf und eine mächtige Wassersäule katapultiert sie in die Luft. Erschrocken stolpere ich zurück. Die Wassersäule bleibt in der Luft hängen, aber Chera landet gleich wieder auf dem Boden und beginnt, sich wieder zu konzentrieren. Das Wasser teilt sich zu kleinen Kugeln, die anfangen, um Chera zu kreisen, immer schneller, um dann auf Andate zuzufliegen. Der beschwört einen Schild aus Wasser, doch die Kugeln brechen einfach hindurch und knallen mit voller Wucht gegen den Cantata Mortis. Der sieht erstaunt an sich herunter. "Weisst du…", knurrt er dann, "was so ein Anzug… KOSTET?!" Na sowas, der Herr ist eitel… Auf einmal zittert der Boden, riesige Wassermassen brechen hervor und zerstören dabei einige der kleinen Hütten. "Was…", bringe ich hervor, als sie sich wie wilde Tiere auf uns stürzen und uns unter sich begraben wollen… Doch dann platscht das Wasser einfach auf den Boden. "Verzeiht.", meint Andate. "Da habe ich wohl kurz die Kontrolle über mich verloren." Als wäre nichts geschehen, nimmt er den Kampf wieder auf. Ein langer Wasserstrahl windet sich um Chera und zerrt sie zu Boden, doch sie flutscht einfach hindurch – wie will man auch mit Wasser etwas festhalten? Jetzt kommt Chera richtig in Form: Mit ihren Händen dirigiert sie zwei riesige Wasserbälle, die sich erst nur schwerfällig auf Andate zubewegen, dann aber ohne Vorwarnung mit riesiger Geschwindigkeit an der Stelle einschlagen, wo er steht. Beziehungsweise, wo er stand… denn jetzt steht er auf einmal drei Schritte weiter hinten! Verfluchter Zauberer. Andate übernimmt die Kontrolle über das Wasser und formt es zu einer Art Tier, das auf uns zufliegt. Es verschluckt Chera mit einem Haps, doch die tut nichts dergleichen, sondern beschwört noch mehr Wasser aus dem Boden, das auf Andate zufliesst und sich um seine Brust legt. Chera ballt die Fäuste, als würde sie etwas zudrücken, und Andate strömt die Luft aus den Lungen. Sie will ihn mit ihrem Wasser zerquetschen! Andate greift die Strategie auf, er umschlingt Chera mit einer Wasserschlange und drückt sie ebenfalls zusammen. Die Schlange umhüllt Chera von Kopf bis Fuss, ihre Züge werden von dem schwebenden Wasser verzerrt. Sie hat den Mund offen. Sollte sie nicht… die Luft anhalten? Die Wasserkriegerin hält noch immer ihre Fäuste geballt, sie grinst, als würde der Luftmangel ihr gar nichts ausmachen. Nun ballt auch Andate die Hände zu Fäusten und verdoppelt seine Bemühungen, doch Chera scheint es nicht einmal zu bemerken. Wie macht sie das nur? Andate scheint sich auch keinen Rat zu wissen, seinem Gesichtsausdruck nach zu Urteilen. Dann ballt er die Fäuste noch mehr. Jetzt scheint Chera etwas zu bemerken, sie kneift ihre Augen zu und reisst den Mund auf wie zu einem stummen Schrei. „Und ich hatte schon die Befürchtung, du seist immun gegen dein Element.“, tönt es von Andate. Asche, Chera muss ihren Griff gelockert haben. Der Cantata Mortis greift in das Wasser um ihn und versucht, es wegzuzerren, doch Chera hat sich mittlerweile wieder gefasst; erneut ballt sie die Fäuste und ringt um die Kontrolle über die Wasserfessel, an der Andate so heftig zerrt. Doch sie kommt nicht gegen ihn an, das Wasser platscht einfach zu Boden, und die Wasserkreatur, die Chera umschliesst, wird immer grösser. Andate drückt wieder zu, doch Chera streckt ihm die Zunge heraus. „Wie machst du das?!“, ruft der Cantata Mortis entnervt, doch seine Worte gehen in einer mächtigen Explosion unter, die mich auf die Knie wirft. Wasser spritzt überall umher, Chera wird mitsamt der Wasserkreatur gen Himmel geschleudert. Ich kann gerade so aus dem Weg stolpern, als vier Wassersäulen, die sich drehen wie Windhosen, blitzschnell auf Chera zujagen. Ein lauter Knall ertönt und schmutziges Wasser spritzt mir in die Augen, sodass ich kaum noch etwas erkennen kann. Mit dem Ärmel reibe ich mein Gesicht trocken. Chera ist am Boden gelandet, sie sieht etwas ramponiert aus und ihr linkes Bein ist unnatürlich verdreht. Und sie steckt noch immer in einer Wasserblase! „Chera!“, rufe ich aus und renne zu ihr hin. Sie sieht mich an, ihre Gesichtszüge verzerrt vom Wasser, und grinst. „Reicht es nicht langsam?“, rufe ich Andate zu. „Gute Frage.“, meint der und kommt gemächlich auf uns zu. „Gebt auf und lasst uns unser Werk vollrichten, dann werde ich euch unverzüglich gehen lassen. Haben wir einen Deal?“ Fassungslos starre ich Andate an. Dieser unverschämte… Chera bewegt sich, sie versucht, sich aufzurappeln, doch ihr Bein knickt ein. Ich will ihr helfen, doch sie bedeutet mir, wegzubleiben. Was zum Teufel hat sie denn? Lacrima tritt neben uns, genau zwischen Chera und Andate. „Was bezweckst du mit dieser Aktion?“, fragt sie ihn unverblümt. „Nichts besonderes, ich möchte lediglich die Grenzen eurer Elementarkontrolle testen…“, antwortet Andate, „Keinerlei böse Absichten, solltest du auf so etwas anspielen.“ „Das ergibt keinen Sinn.“, antwortet Lacrima nur. Ein Platschen lenkt meine Aufmerksamkeit wieder auf Chera, die endlich ihren Wassermantel losgeworden ist. In hohem Bogen spuckt sie Wasser aus, mehr, als in ihren Mund gepasst hätte. Dann versucht sie wieder, aufzustehen. Ich helfe ihr, diesmal lässt sie es zu. „Dämlicher Wasserdruck.“, murrt sie und reibt sich die Schläfen. „Mach das nicht noch einmal!“ „Was ergibt keinen Sinn?“, will Andate von Lacrima wissen. „Es geht euch allen doch blendend. Dies hier ist mein Versuch, euch davon zu überzeugen, die Cantata Mortis ihr Werk vollrichten zu lassen.“ Pathetisch breitet er die Arme aus. „Das ist doch viel schöner, ihr könnt leben, wie ihr es schon immer wolltet, und am Ende dann ins Paradies eintreten!“ „Leben, wie wir es schon immer wollten… das kommt etwas spät, findest du nicht?“, meint Lacrima traurig. „Und deine Ausreden mag ich mir auch nicht anhören. Kommt, Leute, wir gehen.“ Damit wendet sie sich ab und liest ihre Tasche vom Boden auf. „Ihr scheint den Ernst der Lage nicht zu begreifen.“, beginnt Andate. „Solltet ihr uns weiterhin im Weg stehen, so sehe ich mich gezwungen, euch ein Ende zu bereiten.“ Lacrima bleibt stehen, atmet tief durch – und fährt blitzschnell herum. „Wir euch im Weg stehen?“, schreit sie Andate an, „Euer Weg ist mir so was von egal! Wir haben euch nichts getan, ihr wart es, die jedes Mal angegriffen habt! Und du beschwerst dich, dass WIR euch im Weg stehen?!“ „Lacri…“, beginnt Chera, doch die Elfe winkt ab. „Hör mal, Cantabile, mach, was du willst.“, meint sie. „Aber lass uns in Ruhe. Wir gehen jetzt.“ Was bei allen Schneeflocken ist nur in sie gefahren? Will sie im Ernst aufgeben? Oder spielt sie nur… „Na ja…“, meint Andate nur, „beim Ball habt ja wohl ihr zuerst angegriffen. Und diese zweite Begegnung war wie schon festgestellt bloss ein Test für mich.“ Lacrima erstarrt. „Takajo.“, erwidert sie. „Takajo hat angegriffen. Er ist jetzt tot. Stimmt dich das zufrieden? Ich habe jedenfalls keine Lust mehr.“ „Du hast… keine Lust mehr?“, wiederholt Andate und sein Tonfall gibt meine Verwirrung perfekt wieder. „Was bedrückt dich, kleine Elfe? Der Tod eures Freundes? Ich kann euch wieder vereinen, und das kostet auch nicht grade viel.“ „So?“, meint Lacrima tonlos. „Was denn?“ „Deine Unterstützung.“, antwortet Andate schlicht. „Es gibt da ein Problem, bei dem du von grossen Nutzen sein könntest.“ „Lacrima, du wirst doch nicht…“, beginne ich, doch die Elfe fällt mir einfach ins Wort. „Lass den Mann ausreden, Xashibel.“, sagt sie. „Was für ein Problem denn?“ „Danke.“, erwidert Andate nur. „In der Welt der Elfen soll in einem Waldstück eine kleine steinerne Tafel existieren. In dieser Tafel schlummert ein böser Geist, dessen Grausamkeit selbst die Sanctorions weit übersteigt. Zu deinem Glück ist Licht nicht gerade sein Lieblingselement… Ich möchte, dass du den Stein zerbrichst und den Geist tötest. Im Gegenzug werde ich dir einen verstorbenen Freund zurück ins Leben holen.“ Die Cantata Mortis können Tote erwecken? Das riecht doch förmlich nach einer Falle! „Lacrima?“, frage ich, doch die Elfe reagiert nicht. Sie überlegt kurz. „Interessant.“, meint sie dann. „Wo liegt denn dieses Waldstück?“ „Da kommt die nächste Schwierigkeit…“, erklärt Andate, „Ich war noch nie in der Elfenwelt, allerdings muss es ein sehr altes Waldstück sein, da der Stein dort schon eine ganze Weile liegen muss… Könnte auch gut sein, dass der Eintritt in diesen Wald verboten ist.“ Er streckt Lacrima seine Handfläche entgegen, aus der Flammen züngeln, die an einer Schriftrolle lecken – ohne sie zu verbrennen. „Als Nachweis, dass ich es auch ernst meine – das ist der Vertrag.“, verkündet Andate. „…Natürlich nur, wenn du interessiert sein solltest.“ „Lacrima, untersteh dich!“, ruft Chera. „Er lügt, du weißt doch, dass man niemanden von den Toten zurückholen kann…“ „Was würdest du tun?“, entgegnet Lacrima bissig. „Sei ehrlich! Was würdest du tun?!“ Chera schweigt, sieht zu Boden. „Ich weiss es nicht…“, haucht sie. „Verdammt, ich weiss es nicht, aber hör nicht auf diesen Schleimsack, ich sag es dir!“ Lacrima ignoriert sie. „Was…“, beginnt sie und räuspert sich. „Was, wenn ich es nicht schaffe? Wenn ich das Siegel nicht finde?“ "Wenn dies der Fall sein sollte…“, erklärt Andate langgezogen, „und lasse dir gesagt sein, dass das Zeitfenster dafür momentan noch riesig ist – oder wenn du es nach Vertragsabschluss nicht tust, so tritt die Vertragsbruchklausel in Kraft. Laut dieser wirst du wie meine kleine Viktoria eine helfende Seele der Cantata Mortis. „Viktoria?“, wiederholt Lacrima fragend. Der Name kommt mir bekannt vor. Vielleicht eine von den Gestalten, die am Ball auf der Bühne erschienen sind… nein, das waren ja die anderen Cantata Mortis. Aber ich könnte schwören, da war eine Viktoria am Ball… Neben mir regt sich Chera, sie stützt sich schwer auf mich und holt aus. Mit einem heftigen „Zonk!“ schlägt sie Lacrima seitlich gegen den Schädel – und die Elfe geht einfach zu Boden. „Wie hast du…“, beginne ich fassungslos. „Technik.“, winkt Chera ab. Sie hält ein Messer in der Hand, den Griff nach vorne gerichtet. Damit hat sie Lacrima also geschlagen. „Tja…“, wendet sich Chera entschuldigend an Andate, „Lacrima ist zurzeit leider nicht erreichbar. Melde dich am besten nicht mehr, wenn ich mit der fertig bin, willst du sie nicht sehen. Also – wollten wir nicht gehen?“ Ich spiele das Spiel mit: „Stimmt, eigentlich schon. Itaga, trägst du das da?“ Mit dem Kopf deute ich auf die bewusstlose Lacrima. Der Galant geht zu Lacrima hin und nimmt sie behutsam auf den Arm. „Das kam unerwartet.“, meint Andate dann. „Aber sei dir sicher, kleine Wasserkriegerin, deine Freundin hat die Chance, die ich biete, erkannt.“ Chera rollt nur mit den Augen. „Sollte ihr Interesse echt gewesen sein“, fährt Andate fort, „so wird sie zu mir zurückkehren.“ „Das werden wir noch sehen.“, antwortet Chera kühl. „Los. Gehen wir.“ „Meine Rede.“, meint der Cantata Mortis dazu. „Ich wünsche einen angenehmen Tag.“ Selbstzufrieden holt er ein glänzendes Ding aus der Tasche, blickt kurz darauf und verschwindet dann durch ein Portal, das mitten aus dem Nichts entsteht. „Uff.“, stöhnt Chera, sobald er verschwunden ist, und lässt sich zu Boden plumpsen. „Dachte schon, wir werden den nie los.“ Zusammengesunken sitzt sie da. Ich setze mich ebenfalls auf den Boden. Meine Schulter schmerzt noch immer, aber gegen Cheras Bein ist das geradezu heilig. „Und jetzt?“, frage ich. Die Wasserkriegerin schweigt nur, dann lässt sie sich zurücksinken und legt sich ausgestreckt auf den nassen Boden. „Schätze, wir sind verloren.“, meint sie nur.
A cloud of mystical dust appears, shrouding Alinea in its magic. You roll a four. The cloud dissipates and Alinea is gone.
- Gralaer
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(4/5/2013 6:49:22 PM)Kreck Ich schlender durch das Dorf. Es ist noch Morgen oder Mittag, zumindest hell. Der Wirt meinte der Bürgermeister von Pilzingen könnte was wissen. Über diesen "Dämon". Aber langsam vergeht mir die Lust dazu zusuchen. Noch diesen Typen hier, den Pilzkopf. Dann erklär ich den Dämon für nicht Exestenz. "Tut mir Leid." und fange an mit der Frau zu sprechen. "Wissen sie wo ich den Pilzmann finde? Ähm Pilzbürgermeister." Doch sie schaut mich nicht an. "Miss?" Darauf hin hebt sich ihr Finger in die Luft und ihr Mund öffnet sich. Dem Finger schau ich an und sehe einen fliegenden Mann. "Ach du....vermaledeiter....Autor." Die Frau läuft kreischend weg als die Erde bebt und Windböen enstehen. Ich renne schnell hinters nächste Haus.....ähm Pilz. "Was ist da los?" murmle ich. "Ein fliegender Clown?" Ich sehe nur den Hofnarr da. Langsam taste ich mich weiter vor und halte mich gedeckt. Der Wind wird stärker und unterbricht dann völlig bis ich mehr sehen konnte. Danach folgt Wasser platschen. Nur teilweise sehe ich zwischen den Häus....ähm Pilzen. Den Clown und Wasser. Dann, endlich komme ich hinter das nächste Hau....Pilz. Wo ich dahinter die Straße entlang beobachtet an. Ich schaue genauer. Ist das? Das ist die freche Gruppe. Dann sind das Elementkrieger doch! Der kampf scheint vorbei zusein. Reichte auch was da so rumflog. Sie unterhalten sich...verdammt ich höre nichts! Vorsichtig schleiche ich mich weiter vor. "Wenn dies der Fall sein sollte…“, sricht der Clown, „und lasse dir gesagt sein, dass das Zeitfenster dafür momentan noch riesig ist – oder wenn du es nach Vertragsabschluss nicht tust, so tritt die Vertragsbruchklausel in Kraft. Laut dieser wirst du wie meine kleine Viktoria eine helfende Seele der Cantata Mortis." Vertrag was? Und muss näher ran. Ich schleiche weiter. Hinter einem Stapel Holzkisten und verängstigten Leuten halte ich und schaue zu. Doch geredet wird nicht viel. Das kleine Mädchen schlägt sie nieder. Die kennt was. Der Clown verschwindet. Komischer Kauz verprügelt die bis zur Niederlage und verschwindet. Die scheinen nun ziemlich fertig zu sein und sauer, entmutigt und feucht. "Hm das wäre doch die perfekte..." Die angsterfüllten Leute schauen zu mir hin, völlig erschrocken. "ein leckeres Essen für die zu kochen." Ich schaue durch die Runde. "Dank ihnen ist das Dorf nur halb zerstört, oder?" Doch die wollen davon nichts hören. Deswegen gehe ich lieber schnell, ich glaube wenn die Elementversager mich jetzt sehen werde ich wohl zum Sandsack für die.
Faal sosin se laas!
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Hobbylosehexe
Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(4/5/2013 11:09:07 PM) Nach langer Stille wieder...Da! Seraphinda: Tullio gibt dem Zwergenwirt ein paar Goldstücke und eine Zwergin geleitet uns in das obere Stockwerk. Das Zimmer ist klein und schäbig, anscheinend kommen hier nicht oft Reisende vorbei. In einer Ecke steht ein kleines Bett. „Was an 'Zweierzimmer' verstehen diese Zwerge nicht!?“ schimpft Tullio. Ich weiss es nicht. Mir ist kalt. Geheizt ist dieser Raum definitiv nicht. „Keine Ahnung.“, sage ich ruhig. „Lass uns Schlafen, ich bin müde..“ mache ich gähnend. Sein Blick wandert über mich. Ich sehe mich wieder. Verstrubbelte dunkelblonde Haare, eine riesen Nase und diese milchigen Augen. Ich bin hässlich, hässlich wie ein Vogelvieh. Ironie. „Ich schlafe am Boden.“ sagt Tullio. „Wieso?“, frage ich arglos. Ich möchte ihn bei mir haben. Nicht alleine sein. Nicht alleine in dieser Kälte. Er schliesst die Augen. Alles wird schwarz. Langsam verschmelzen die silbernen Tonfäden zu einem Bild und ich nehme verschwomen wahr wie er auf mich zukommt. Da öffnet er die Augen schon wieder und ich sehe ich mein Gesicht. Ganz nah. Meine Augen. Die mich scheinbar ungläubig anstarren. Ihre Augen. Seraphinda. Ich. Dieses Mädchen. Ich schaudere. Dann legt er seine Arme um mich und schliesst die Augen wieder. Dunkelheit. Ich zittere als die Silberfäden meines Tonbilds verbrennen und in Gold schimmern. Aus der Kälte, die an meinen Knochen nagte, wird brennende Hitze. Meine Haut kitzelt und kribbelt. Ich weiss was gleich passiert. Aber ich will es nicht! „Lass mich los!“ hauche ich. Meine Stimme verblasst bereits. Er hört mich nicht. Ich versuche mich loszulösen. Er hält mich immernocht, dicht bei sich. Ich will ihnbitten loszulassen, doch mir entfährt bereits ein schrilles „Huuh!“ Jetzt, endlich, versteht er und lässt mich los. „Tut mir Leid Sera..“ flüstert er. Wieso? Es ist meine Schuld. Ich hole tief Luft und beruhige mich almählich wieder. „Mir tut es Leid...“ murmle ich. Warum bin ich so ein Monster? Warum..? „Dann... leg ich mich mal hin..“ sagt er und wendet sich ab um sich auf dem nackten Boden niderzulassen. Ich trenne die Verbindung zu seinen Augen. Es tut zu sehr weh. Ich friere wieder. Aber das ist immernoch besser als das. Besser als dieses Feuer, dass er hervorruft. Dass ich so sehr mag. Aber nicht mögen darf. Ich lege mich frierend in das staubige Bett. Und lasse mich von der Dunkeheit einhüllen. Das Feld unter mir brennt. Mein Baum ragt aus dem Flammenmeer. Die Hitze steigt mir bis in die Daunen. Aber mehr als die Hitze nagt etwas anderes an mir. Hunger. Ich habe Hunger. Die Flammen züngeln an dem Stamm hoch. Ich brauche Fleisch. Der Hunger brennt in meinen Eingeweihden. Ich lasse mich von meinem Ast fallen und die Flammenzungen greifen nach mir. Meine Federn streifen die Feuerhölle, dann schwinge ich mich wieder in die vor Hitze flimmernde Luft. Wo finde ich Etwas essbares, Fleisch und Blut? Orangerot glüht das Inferno unter mir. Ich will Futter! Ich wirble durch die Luft. Höher und immer weiter. Aber nichts. Nur die alles zerstörende Feuerbrunst. Immer weiterund weiter fliege ich. Bis es schmerzt, bei jedem Schlag. Ich kann nicht mehr mit den Flügeln schlagen. Sie halten mich nichtmehr.Aber ich brauche.. Blut! Verzweifelt versuche ich an Höhe zu gewinnen. Es ist zwecklos. Ich versuche meine letzte Kraft darauf zu konzentrieren die warme aufsteigende Luft zu nutzen. Doch ich kann nicht. Kraflos sinken meine Flügel in sich zusammen und ich falle. Rase unaufhaltsam auf die brennende Erde zu. Ich rieche verbrannte Federn, bevor ich die gleissende Hitze spüre die meine Flügel verschlingt. Ich winde mich in der Glut. Meine Schwingen werden vom Feuer verschlungen. Aus der Hitze wird stechende Kälte. Eis bohrt sich durch meine Haut. Ich schreie vor Schmerz. Dann ist es still. Grau. Nichts. Kein Schmerz. Stille. Lange, beklemmende Stille.