Ragnarök 2 - Cantata Mortis

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Ryokina
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Ryokina »

(2/27/2013 4:20:12 PM)Harasa   Ich wache auf. Verbände. Mich muss wohl jemand gefunden haben und nachdem er mich versorgt hat ist er weitergereist. Nun dann... Ich stehe auf. Ich packe den Proviant des Kriegers aus. Ich habe es mitgenommen nachdem er zerfetzt wurde. Sobald ich wieder einigermaßen bei Kräften bin mache ich 2 Stunden Pause denn es ist noch im frühen Morgengrauen. Nach der Pause  packe ich meinen Rucksack und nehme meinen Proviant. In ungefähr 3 Stunden werde ich bei der Kampfschule sein. Sie ist hier im Verräterkamm stationiert. Ich hole die Karte hervor, die der Krieger dabei hatte und laufe los. Ich habe Glück. Mir begegnet kein Vogelmonster mehr. Endlich komme ich an. Ich trete durchs Tot und ein Mann [Gregor] begrüßt mich.   Gregor: ,,Ich heiße Gregor und bin hier der Haupttrainer." Ich: ,,Ah, hallo Gregor. Ich heiße Harasa und ich kämpfe mit der Donnerlanze. Ich weiß nicht wie alt ich bin ich habe alles vergessen." Gregor: ,,Wirklich alles auch wer du bist?" Ich: ,,Ja. Auch das."   Plötzlich packen mich zwei Männer von hinten. Gregor hat schon davor komische Zeichen gemacht.    Ich: ,,He! Lasst mich sofort los!"   Die Männer schleppen mich zu einer Art Gefängnis. Sie öffnen die Tür und werfen mich hinein. Ich falle auf den harten Boden und schürfe mir die Knie auf. Die Wachen verschließen die Tür wieder. Da kommt Gregor.   Gregor: ,,Weißt du wirklich nichts über dich?" Ich: ,,Klar warum sollte ich lügen?" Gregor: ,,Du...du bist doch eine Sirene!" Ich: ,,Echt? Ok. Tatütatatatütata." Gregor: ,,Doch nicht so eine. Eine richtige!" Ich: ,,Was ist eine Sirene?" Gregor: ,,Das sind Leute die aussehen wie Menschen aber sie haben ein Tatoo und silberne Augen. Und sie sind Gestaltwandler." Ich: ,,Gestaltwandler? Cool." Gregor: ,,Mhmm... Du scheinst nicht böse zu sein. OK. Ich unterrichte dich im Lanzenkampf und Berti bringt dir Gestaltenwandel bei."    Und so kriege ich eine Unterkunft und schlafe ein...

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Alinea
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Beitrag von Alinea »

(2/27/2013 6:55:59 PM)Shékkel „Geleit? Wohin soll es denn gehen?“, will Lacrima wissen, während ich noch nachgrüble, was ein Autor ist. War das nicht etwas mit Büchern? Ich kann ja nicht einmal lesen. Das muss ich unbedingt lernen! „Nach Luma.“, kommt die Antwort des Fremdlings. Er spricht schnell, als hätte er es eilig. „Das deckt sich zwar einigermassen mit unseren Reiseplänen…“, überlegt Lacrima. „Aber Ihr habt kein Pferd. Und wir haben leider nicht die Zeit, lange zu warten.“ „Wie ich sehe, ist ein Pferd unbemannt.“, meint der Fremde dann und deutet auf Xashibels Pferd. „Das wird nicht lange so bleiben. Demnächst wird noch jemand zu uns stossen.“, meint Lacrima. „Ich kann Euch höchstens anbieten, bis dahin mit uns zu reiten.“ „Dann nehme ich das Angebot an.“, meint der Fremdling sofort. „Und keine Sorge, in unserer Familie werden solche Taten gross belohnt.“ „Daran zweifle ich nicht.“, meint Lacrima knapp. „Aber ich warne Euch – sollte uns unterwegs etwas abhandenkommen, werden wir Euch finden. Glaubt mir.“ Ach – jetzt kapiere ich, was sie vorhat. Nicht schlecht. „Also, steigt auf. Mein Name ist Myria. Das sind Sara, Leana, Saki und Gerold.“ Damit deutet sie nacheinander auf Chera, Felina, mich und Itaga. Hm, hoffentlich vergesse ich das jetzt nicht… Der Fremde steigt auf Xashibels Pferd. „Wie ist dein Name?“, will ich wissen und rücke die Kapuze zurecht. In dem Licht muss er meine Augen erkennen können, wenn er mich ansieht…
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Gralaer
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Beitrag von Gralaer »

(2/27/2013 8:06:41 PM)Kreck   Gut ich darf mit. Kurz nach dem ich auf dem Pferd bin, wobei ich eigentlich nicht richtig reiten kann, werde ich nach meinem Namen gefragt. "Mein Name? Jeff." Ich bin mir ziemlich sicher das diese Myria, Sara, Leana, Saki und Gerold auch nicht gerade der Wahrheit entsprechen. Scheinbar glauben die es auch mir. Bloß glaub das die eine Myria mich beäugt...scheint als würde die mich mögen. Kein Wunder, aber gut das wird sich zeigen. Nach kurzer Weile, wo der Schritt wegen dem Pferd richtig schmerzt, frage ich etwas schmerzerfüllt: "Was hat euch den von Ellora Lager in die Wüste gejagt? Es ist ziemlich kalt und gefährlich hier."
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Alinea
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Beitrag von Alinea »

(2/27/2013 9:18:43 PM)Shékkel „Wir mussten dringend weg, um einem Freund zu helfen.“, erkläre ich Jeff. „Er hat uns um Hilfe gebeten, aber wir wissen nicht, worum es geht.“ Lacrima will anscheinend nicht, dass Jeff alles über uns weiss, also denke ich mir etwas aus. „Was treibt dich denn durch die Kälte?“ Wir reiten jetzt nebeneinander, Lacrima rechts, ich links, Jeff in der Mitte. Die anderen sind direkt hinter uns. „Da verfolgen wir ja fast die selben Ziele.“, antwortet Jeff. „In Luma wurde nämlich jemand ermordet und ich muss das untersuchen, den Mörder finden.“ „Oh je…“, mache ich betroffen. „Noch jemand, der gestorben ist…“ „Tod gehört zum Leben…“, meint der Fremde. „Und Schmerz.“ „War es ein Freund von dir?“, frage ich nach und fühle mich dämlich. Vielleicht will er gar nicht davon reden. „Sozusagen…“, seufzt Jeff. „Mein Bruder.“ „Oh, das ist ja schrecklich!“, rufe ich aus. „Was ist denn passiert?“ „Viel weiss ich nicht, er wurde ermordet. Mehr erfuhr ich nicht.“, antwortet Jeff knapp. „Wie bei Alu…“, beginne ich, stocke und beisse mir auf die Zunge. Mist! „Alu?“, bohrt Jeff auch schon nach. „Äh, naja, La- Myrias Verlobter.“, beginne ich und Lacrima sieht alarmiert zu mir herüber. „Wir sollten nicht darüber reden. Myria wird ganz kratzbürstig, wenn man sie daran erinnert.“ „Ach, wirklich?“, meint Lacrima genervt, sie geht auf das Spiel ein. „Dich will ich mal sehen, wenn dein Verlobter abserbelt.“ „Tut mir leid, dass ich gefragt habe.“, beschwichtigt Jeff sofort. Ich wende mich wieder ihm zu. „Das konntest du ja nicht wissen.“, erkläre ich. Lacrima wechselt demonstrativ das Thema: „Wir müssen etwas mehr rechts halten, sonst verirren wir uns noch.“ „In Ordnung.“ Ich versuche, mein Pferd irgendwie dazu zu bringen, Lacrima zu folgen, doch es versteht mich nicht so richtig. Mensch, auf Sashenos zu reiten war viel einfacher…
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Ransengdori

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Beitrag von Ransengdori »

(2/28/2013 4:38:38 PM)Haku - out Shiroi/ Kouuta - out

Ryokina
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Beitrag von Ryokina »

(2/28/2013 5:12:41 PM)  Harasa   Ich wache auf. Berti steht bereits vor mir.    Berti: ,,Also... Du kannst noch nicht den Kampf mit der Lanze lernen also unterrrichte ich dich und danach hast du mal Freizeit. Mhm... Zuerst bringe ich dir etwas über deine Sippe bei folge mir."   Er führt mich zu 2 Stühlen...   Berti: ,,Also. Ich will dich etwas fragen...Erinnerst du dich noch ob du schon immer wie eine Sirene aussahst?" Ich: ,,Ich weiß nicht mehr. Aber was ist das für eine Frage? Man ist schon von Anfang an Sirene." Berti: ,,Aber dann hättest du deine Höhle nicht verlassen. Ich glaube du bist eine Shiroi-Sirene." Ich: ,,Eine was???"Berti: ,,Eine Shiroi-Sirene ist jemand bei dem ein Elternteil Mensch, der andere Sirene ist. Das sind besondere Sirenen, denn sie haben silberne Augen und das Tatto erst mit 10 Jahren. Davor sehen sie aus wie Menschen und sie sprechen auch so. Das gewöhnt man sich an. Da davor niemand weiß ob sie Sirenen sind müssen Shiroi-Sirenen bis sie 10 sind bei ihrem menschlichen Elternteil bleiben. Wenn sie 11 werden und noch nicht wie eine Sirene aussehen, sind sie ein Mensch und dürfen nicht mehr den Elternteil sehen der eine Sirene ist oder eine Sirenenhöhle betreten." Ich: ,,Das heißt, weil ich mit 9 niedergeschlagen wurde, wo ich noch nicht in der Höhle war, weiß jetzt niemand von meinen Eltern, dass ich eine Sirene bin genau?" Berti: ,,Genau. Aber du wirst deinen Eltern wahrscheinlich irgendwann wiedersehen. Das hoffe ich für dich zumindest." Ich: ,,Ok. Dann lass uns trainieren."   Einfacher gesagt als getan. Ich versuche wieder ich selbst zu sein... Nichts passiert. Nochmal... Ah endlich schrumpft alles wieder auf normal Größe. Ich schau mir meine Hände an. Oh. Gut. Alles normal. Also mache ich mich auf den Weg zur Bibliothek. In meiner Freizeit will ich etwas über Sirenen erfahren.ti zeigt mir die Trainingshalle für mich. Sie ist nicht mit Puppen und Waffen oder sonst iregndwas ausgestattet. Nein. Sie ist mit lauter Tierkäfigen ausgestattet in denen Tiere sind.  Berti packte eine Maus aus einem Käfig und gab sie mir.    Berti: ,,Hier. Trink ein wenig ihres Blutes." Ich: ,,Ihr...Ihres Blutes???" Berti: ,,Ja ihre Blutes." Ich:  ,,Ok..."   Ich kratze die Maus auf und ein Tropfen Blut tropft in meinen Mund. es schmeckt komisch nach Eisen.   Berti: ,,Gut. Und nun versuche einfach dich zu verwandeln."   Ich mache was er mir sagt. Plötzlich wird Berti ganz groß und auch alles andere scheint zu wachsen. Ich will Berti fragen was passiert aber ich quieke nur.   Ich: ,,Qiek,quiek,quiek,quiek,quiek,quiek??? (Was passiert hier Berti???) Berti: ,,Geschafft. Supr du bist jetzt eine Maus. Nun darfst du dich ausruhen."Ich: ,,Quiek,quiek??? Quiek,quiek,quiek,quiek,quiek,quiek,quiek,quiek??? (Hallo??? Wie verwandel ich mich zurück???)" Berti: ,,Was ist warum verwandelst du dich nicht zurück?" Ich: ,,Quiek,quiek!!!"Berti: ,, ...Mhm... Achso. Ich glaube ich muss dir noch sagen wie du dich zurückverwandelst. Also. Versuche einfach dich wieder in dich selbst zu verwandeln."     Ich versuche es. Nichts. Ich versuche es nochmal. Ah jetzt funktioniert es. Alles schrumpf wieder auf Normalgröße. Ich schaue mir meine Hände an. Alles heil. Zum Glück. In meiner Freizeit gehe ich nun in die Bibliothek. Ich möchte mehr über Sirenen erfahren...    

ItashaOtaku
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Beitrag von ItashaOtaku »

(2/28/2013 9:34:15 PM)Hallo, du ^^     Ich nehme mal an du bist neu. Wenn du magst, kannst du gerne unserer Skype-Konfi beitreten.   Mein Skype-Name ist fight0rdeluxe (kein grosses O sondern eine Null, btw ^^)   Wir freuen uns auf dich.

Ryokina
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Beitrag von Ryokina »

(3/1/2013 3:28:10 PM)Hallo. Ja ich bin neu aber komischerweise findet mein Skype fight0rdeluxe nicht. Versuchs du mal du musst Die Killerin eingeben.

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Itaga
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Beitrag von Itaga »

(3/1/2013 7:58:54 PM)Itaga:   Wir reiten gemeinsam durch den Wald und das Tal ... die Stimme von Jeff habe ich schonmal gehört, aber ich wüsste jetzt nicht wo. Ich hatte es auch noch nie mit einem Detektiv oder so zu tun. Wegen der Kälte sind wir auch alle ziemlich dick eingepackt ... sein Gesicht erkenne ich nicht ... was allerdings auch an der Tatsache liegen könnte das ich hinter ihm reite.   Hoffen wir einfach mal das er uns gut gesinnt ist ... wir sind immer noch etwas durch den Wind.   Nach einer ganzen weile wird das reiten sehr unangenehm ... eine weitere Weile später kommt endlich mal etwas Abwechslung in den schneeweißen Alltag "Was ist das?!" rufe ich in die Menge ... wer es bis jetzt nicht gesehen hat muss schon blind sein.             NEXT^^
Probleme mit Mitgliedern?
Etwas auf dem Herzen?
Brauchst du wen zum reden?

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Alinea
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Beitrag von Alinea »

(3/1/2013 10:07:24 PM)Xashibel Nichts. Sie sind und bleiben verschwunden. „Asche“, krächze ich, auch wenn nur ich es verstehe. Die Winde hier gehen einem wirklich in die Flügel und ich muss schon bald wieder landen, damit mir nicht wieder so ein blödes Missgeschick passiert. Ich halte auf die Stadt zu und lande hinter einem Hügel in der Nähe. Bäh, meine Klamotten sind klatschnass – ein Glück, dass mir die Kälte so nichts ausmacht. Bald bin ich wieder unterwegs, dem Wind entgegen. Wie weit die anderen wohl schon sind? Die Strasse ist unter dem Schnee nicht zu erkennen und alle Fussspuren sind schon wieder zugeschneit. Hm, das könnte noch knifflig werden – immerhin hab ich von hier eine ziemlich gute Aussicht… „Verdammte pappige nasse Asche!“, zische ich, bevor ich wieder die Vogelgestalt annehme. Das arme Tier friert hier, fern vom Meer, beinahe zu Tode und die lange Reise ist nicht gerade hilfreich. Und ich habe nicht die geringste Ahnung, wo ich überhaupt bin! Wessen blöde Idee war es, dass ich zurückbleibe… nicht einmal Vorräte habe ich. Die sind alle in Lacrimas Tasche. Mal überlegen – ich bin immer dem Wind gefolgt, der aus dem Inneren des Landes kam, also von Osten her. Da wollten die anderen doch hin, nicht? Nach Osten und aus der Eiswüste raus. Dummerweise habe ich nicht die geringste Ahnung, wie gross die Wüste wirklich ist… Schöne Asche. Ich verwandle mich wieder in den frierenden Vogel und erhebe mich in die Lüfte. Vielleicht sollte ich mir demnächst eine winterfestere Gestalt suchen. Das wird ja wohl machbar sein, schliesslich habe ich das mein Leben lang trainiert. Ein Schneehase wäre nett… Ich lande in der Kuhle zwischen zwei Hügeln, wo es einigermassen windgeschützt ist. Hier wird sich ja wohl etwas finden. Rasch angle ich meinen Stachel aus der Tasche und schnüre ihn an meine rechte Hand. Die Sonne steht hoch am Himmel und es hat seit einer Weile nicht mehr geschneit, so überrascht es mich auch nicht, dass ich bald auf die Fussspuren eines Kaninchens treffe. Na also. Am besten jage ich in der Vogelgestalt – Plötzlich erklingt ein markerschütterndes Brüllen und lässt mich zusammenfahren. Blitzartig drehe ich mich und nehme einen festen Stand ein – ein Eisbär! Langsam, fast gemächlich trottet das Tier vom Hügel herab auf mich zu, stösst die vorderen Pranken vom Boden ab und ändert seine Gestalt. „Xashibel!“ „Lehrmeister Geyrin.“ Am liebsten hätte ich geschrien. „Wir suchen seit Wochen nach dir!“ „Ach ja?“, keife ich. „Deine Eltern haben sich solche Sorgen gemacht…“ Ja, bestimmt. Diesen Blick werde ich nie wieder vergessen – „Wir wollen dich nicht. Du bist eine Schande für unsere Familie.“ Ich schweige. Betrachte den Siren mit seinen dunkelroten Tattoos. Geyrin seufzt. „Komm, ich bringe dich nach Hause.“ „Nein.“, antworte ich knapp. Die Augenbrauen des Lehrmeisters zucken, als er mich erstaunt anschaut. „Wie, nein?“ In dem Moment taucht ein Schneewolf auf der Hügelkuppe auf, ändert seine Gestalt und rennt auf uns zu. „Geyrin! Du hast sie gefunden! Marun, komm her, sie ist hier!“ Fast hätte ich entnervt gestöhnt. Erst verstossen sie mich, dann wollen sie mich wieder zurück haben. Es dauert keine Minute, bis drei weitere Sirenen ankommen. Fünf sind hier jetzt. Lehrmeister Geyrin, Hashin, Lehrmeister Marun, der Oberste Lehrmeister – und mein Vater. „Xashibel!“, ruft er, sobald er mich sieht. „Endlich bist du wieder da!“ Irre ich mich, oder ist das eine Träne in seinem Auge? „Tja, da bin ich wohl.“, meine ich unbestimmt. Mein Vater kommt auf mich zu, als wolle er mich umarmen, zögert dann aber und hält mich an den Schultern. „Du musst hungrig sein. Komm, wir bringen dich nach Hause, dann bekommst du erst einmal etwas zu Essen und etwas Schlaf, und dann kannst du dein Training wieder aufnehmen, beim nächsten Mal schaffst du die Prüfung bestimmt. In Ordnung?“ Diesmal stöhne ich tatsächlich. „Bei allen Schneeflocken, was habt ihr nur alle mit dieser verdammten Prüfung?“, zische ich und werde dabei immer lauter. „Ihr habt mich verbannt, schon vergessen? Wie kommt ihr darauf, dass ich jetzt einfach so zurückkomme?“ „Es ist schön, dass du unsere Regeln respektierst“, wirft Lehrmeister Marun ein, „aber wir waren bei unserer Entscheidung wohl etwas… vorschnell. Auch wir machen Fehler, verstehst du? Und…“ „Und jetzt seid ihr ach so grosszügig und holt mich zurück?“, falle ich dem Lehrmeister ins Wort, „Damit ich wieder trainieren und versagen und mich niedermachen lassen kann? Denkt ihr, ich will das?“ „Aber Xashibel…“, beginnt mein Vater. „Halt die Klappe! Ich sage es jetzt ein für alle mal: Ich will nicht zurück!“ Schweigen. „Nicht… zurück?“, wiederholt mein Vater irgendwann ungläubig. „Aber… warum denn?“ „Tsh.“, mache ich. „Diese Frage kann wirklich nur von einem von euch kommen. Wisst ihr was? Ihr seid engstirnige, sture Idioten, die von der Welt keine Ahnung haben und sich in ihrer Höhle vor etwas verstecken, das sie nicht einmal kennen. Ihr seid dumm! Ihr wisst überhaupt ni – “ „Xashibel!“ Mein Vater unterbricht mich mit einer schallenden Ohrfeige. „Was redest du da?“ Ich balle meine Fäuste, sodass mir der Stachel beinahe ins Fleisch schneidet. „Idiot!“, zische ich. „Das reicht, Xashibel! Du kommst jetzt nach Hause – “ „Nein!“, schreie ich durch die Hügel. „Ich bleibe hier!“ „Aber Xashibel, was willst du denn hier? Hier ist nur Ödland und Schnee.“, wirft Hashin ein. „Hier kannst du doch nicht leben!“ Ich seufze. „Und ob ich kann. Ihr habt ja keine Ahnung – ich habe die Welt gesehen! Ich bin über die Meere gereist und habe die Menschen gesehen, das Land, wo Holz aus der Erde wächst und die Städte. Ich bin durch den Äther gereist! Ich habe die Elfen gesehen! Ich habe Freunde gefunden! Ich kehre NIE WIEDER in die Höhle zurück!“ Die Sirenen starren mich nur mit offenen Mündern an. „Sie fantasiert…“, glaube ich jemanden flüstern zu hören. Dann holt mein Vater tief Luft. „Xashibel, du hast kein Recht, diese Entscheidung zu treffen. Du bist eine Schülerin und ich bin ein Krieger der dritten Stufe.“ „Ich kann deine Entscheide anfechten.“, widerspreche ich. Wenn sich die von der Vernunft nicht überzeugen lassen, schlage ich sie eben mit ihren eigenen Waffen; den hirnrissigen Sirenenregeln. „Wenn ich dich besiege, habe ich das Sagen.“ Zuerst schaut mein Vater nur konsterniert drein. „Du willst gegen mich kämpfen?“ „Hör dir das an.“, meint Hashin amüsiert und schlägt Marun gegen die Schulter. „Unsere ewige Schülerin tritt gegen einen dritten Krieger an.“ „Dass ich nicht lache.“, antwortet Marun grinsend. „Die fällt doch gleich in Ohnmacht.“ „Ha ha.“, mache ich nur. „Ihr glaubt doch nicht im Ernst, dass ich gegen einen dritten Krieger antreten würde. Ich kämpfe gegen euch alle!“ Hashin gluckst, doch dann kann er sich das Lachen nicht mehr verkneifen und die anderen Sirenen stimmen mit ein – nur der Oberste Lehrmeister wahrt sein allgegenwärtiges ernstes Gesicht. Ich verschränke seufzend die Arme hinter dem Rücken. Sollen sie doch lachen. „Du willst also gegen uns fünf antreten?“, meldet sich irgendwann der Oberste Lehrmeister. „Einen dritten Krieger, einen fünften Krieger, zwei Lehrmeister und… mich?“ Obwohl er ernst bleibt, merkt man, dass auch er die Vorstellung ganz amüsant findet. „Exakt.“, bestätige ich. „Schön. Du kennst das Reglement. Wenn du uns besiegen solltest, darfst du frei entscheiden, wohin du gehen willst. Wenn nicht, liegt die Entscheidung allein bei deinem Vater. Einverstanden?“ „Einverstanden.“
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Coragna
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Beitrag von Coragna »

(3/1/2013 11:10:06 PM)Darkis   Das Wasser ist dunkelgrau und scheint die Klippen auf denen ich stehe verschlingen zu wollen. Wenn es dagegen klatscht spritzt es fast bis zu mir hoch. Ich sitze schon eine Weile da, schaffe es dann aber doch mich aufzurichten und dem Wind zu trotzen... zumindest fürs erste. So weit ist es jetzt auch nicht mehr. Nur noch ein Stück nach unten klettern und ein Stück nach links. Meine Hände bluten immer noch. Ich umklammere einmal das Messer, fasse neuen Mut und wische sie an meinem Kleid ab. Ich klettere los. Der Stein kratzt mich an den Beinen und mehrmals bin ich kurz davor loszulassen. Schlussendlich stehe ich dann doch beim Höhleneingang., mit zerfetzten Kleid, und aus mehreren kleinen Wunden blutend und völlig erschöpft. Ob Dimir wohl nicht hinterherkommt? Naja. Mal sehen. ich bin ja schon ein großes Mädchen. Ich schaff das.

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Beitrag von Alinea »

(3/3/2013 3:56:05 PM)Xashibel Die fünf Sirenen bilden einen Halbkreis, ich stehe ihnen gegenüber, zehn Schritte entfernt. Ich habe schon öfters solche Machtkämpfe beobachtet. Die Hierarchie der Sirenen beruht auf ihnen. Ein uraltes, idiotisches Ritual. „Der Geist des Kampfes stehe euch bei, auf dass ihr mir einen würdigen Sieg beschert.“ Die Worte des Herausforderers klingen aus meinem Mund lächerlich. Entschlossen balle ich die rechte Faust und hebe sie, sodass mein Stachel gut sichtbar ist. Meine Gegner tun es mir nach. „Und du sei mit der Kraft gesegnet, deine Niederlage zu ertragen.“, antwortet der Oberste Lehrmeister, der in der Mitte des Halbkreises steht. Kaum verklingt die letzte Silbe, werfen meine Gegner ihre Gestalten ab und fünf Schneewölfe hetzen auf mich zu. Sie werden auf meine Beine zielen. Ich lasse sie herankommen, gehe ganz leicht in die Knie und hechte im letzten Moment über sie hinüber. Einer der Wölfe – Hashin – stolpert und fällt in den Schnee, doch die anderen haben sich schnell wieder gefangen und springen auf mich zu. Der Oberste Lehrmeister wechselt zum Eisbären und ich werfe mich zur Seite, um nicht unter seine Pranken zu geraten, doch so komme ich einem Wolf in die Quere. Er landet auf mir und drückt mich zu Boden, doch bevor er zubeissen kann, verwandle ich mich in die Katze und husche davon. Mitten zwischen die anderen. „Was ist das denn?“, meint Marun verächtlich, jetzt wieder in seiner eigenen Gestalt. Ich blicke mich um, ich bin von Wölfen umzingelt. Der Eisbär knurrt, als wolle er mich auslachen. Ich werfe meine Gestalt ab. „Ihr habt ja keine Ahnung.“, zische ich. Ich bin mindestens so stark wie die anderen – und hierfür muss ich nicht stundenlang in einer Gestalt verharren. Aber das sehen sie nicht. Dummköpfe. Marun wechselt in die Wolfsgestalt und ich springe in die Luft, um im letzten Moment als Vogel ausser Reichweite zu fliegen. Das wird so nichts, ausweichen kann jeder. Ich setze zum Sturzflug an und halte auf einen Wolf zu, Hashin. Er ist das schwächste Glied der Gruppe, am besten schalte ich ihn zuerst aus. Hashin setzt zum Sprung an, schnappt nach meinem Flügel, doch ich wechsle zur Katze und lande auf seinem Kopf, die Krallen ausgefahren. Warmes Blut rinnt über meine Pfoten und ich lecke es, bevor ich im Schnee lande. Einer weniger. „Du elendes Biest!“, zetert Hashin, jetzt wieder in seiner eigenen Gestalt. „Das büsst du mir!“ Doch ich ignoriere ihn einfach. Ich habe ihn gekratzt. Er ist besiegt. Der warme Schauer des Blutes überwältigt mich unerwartet – ich hatte noch nie Sirenenblut getrunken, doch ich weiss, was es bedeutet. Hashins letzte Gestalt geht jetzt auf mich über. Hastig springe ich zur Seite und entgehe knapp den Pranken des Eisbärs, doch dann packt mich etwas heftig am Katzenschwanz und zieht mich nach oben. Lehrmeister Geyrin! Sein silberner Stachel glitzert im Sonnenlicht. Asche! Ich kratze um mich, doch ich kann seine Hand nicht erreichen und der Rausch des Sirenenblutes hält mich noch immer davon ab, die Gestalt zu wechseln. Geyrin weiss das, er hat es oft genug selbst erlebt. Trügerisch langsam bewegt er seinen Stachel auf mich zu und weicht meinen Krallen geschickt aus. „Pech gehabt, was?“ Seine Selbstsicherheit kostet ihn den Sieg. Ich lege die Gestalt ab und treibe meinen Stachel in seinen Oberarm, bevor er reagieren kann. Blut quillt heraus und tropft auf den Boden. „Pech? Ja, das hast du allerdings.“, meine ich abschätzig. Diesmal bin ich klüger. Ich lasse das Blut, wo es ist, und wechsle in Hashins Schneewolfgestalt. Drei Gegner sind noch übrig: Lehrmeister Marun, der Oberste Lehrmeister und mein Vater. Schon kommen sie von drei Seiten auf mich zugehetzt, doch ich erhebe mich als Vogel in die Lüfte. Marun setzt mir nach und erwischt eine meiner Schwanzfedern mit seinen Pfoten. Friedlich segelt sie zu Boden – sie ist dunkelgrau, nicht rot. Glück gehabt. Ich setze zum Sturzflug an, doch Marun landet und wirft sich im selben Moment zur Seite, sodass ich Kopf voran im Schnee lande. Der Oberste Lehrmeister, jetzt wieder als Wolf, setzt über mich hinweg – er hat erwartet, dass ich in eine grössere Gestalt wechsle. Das tue ich jetzt; als Schneewolf setze ich dem Obersten Lehrmeister hinterher. Ich kann ihn unmöglich einholen, immerhin sind ihm die schnellsten Gestalten vorbehalten, doch wie erwartet nimmt auch Lehrmeister Marun die Verfolgung auf. Im Sprung werde ich zur Katze, bremse und springe wieder ab, direkt auf ihn zu. Marun wechselt verzweifelt seine Gestalt zu einem Schneehasen, doch er kann seinen Flug nicht kontrollieren und ich erwische eines seiner Ohren. Diesmal lecke ich das Blut auf. Der Oberste Lehrmeister geht langsam auf mich zu, in seiner wahren Gestalt, den Stachel hinter dem Rücken. Er will reden. „Das war nicht schlecht, Xashibel.“, beginnt er wohlwollend. „Wirklich nicht.“ Ich bin noch immer im Rausch und kann nicht mehr als leise knurren. Der Meister übergeht das. „Ich könnte mir in der Tat vorstellen, dich so in die Gesellschaft einzugliedern. Du hast dich mehr als würdig erwiesen. Du müsstest die Prüfung nicht mehr ablegen.“ Der Rausch verschwindet und ich lege die Gestalt ab. „Wer sagt, dass ich das will?“ „Spar dir die Witze, Xashibel. Du könntest es weit bringen, trotz deiner Behinderung.“ Ach, auch schon bemerkt… „Gegen mich hast du ohnehin keine Chance.“, redet der Lehrmeister weiter. „Du könntest die Sache hier beenden und dir diese Niederlage ersparen. Wenn du weiterkämpfst, wirst du eine Schülerin bleiben müssen, denn dann wirst du verlieren.“ „Tsh.“, mache ich nur. „Ich sagte, ich will nicht zurück, und dabei bleibe ich. Und wenn ich euch alle zu Brei schlagen muss.“ Ohne Vorwarnung verwandelt sich der Oberste Lehrmeister wieder und ich kann gerade noch zur Seite ausweichen. Ich wende mich um, doch da ist kein Eisbär oder Schneewolf – da ist eine riesengrosse Katze! Die Katze verwandelt sich wieder in den Obersten Lehrmeister. „Ich habe dir gesagt, du hast keine Chance. Ich besitze Gestalten, die du dir nicht einmal vorstellen kannst! Gestalten, die von Oberstem Lehrmeister zu Oberstem Lehrmeister weitergegeben werden – “ „Halt die Klappe!“, unterbreche ich ihn, doch meine Selbstsicherheit trügt. Das könnte knifflig werden. Ich wechsle zum Vogel und fliege höher, doch der Oberste Lehrmeister bleibt mir auf den Fersen. Beinahe wäre ich vor Schreck agestürzt – das ist der grösste Vogel, den ich je gesehen habe! Bald hat er mich eingeholt und schnappt mit seinen riesigen Klauen nach mir, doch ich wechsle zur Katze und lasse mich fallen. Im Schnee lande ich weich, doch ich habe wenig Zeit, der Riesenvogel befindet sich im Sturzflug. Ich erhebe mich und wechsle wieder die Gestalt. „Kreuzhieb!“ Der oberste Lehrmeister weicht aus, doch er wird aus der Bahn geworfen und trudelt zu Boden. „Was ist das?“, fragt er schockiert, nun wieder er selbst. „Ein Mensch, Meister.“, antworte ich mit Itagas Stimme und schwinge gelassen mein Schwert. „Unsinn! Seit Jahrtausenden gibt es keine Menschen mehr! Wir haben sie ausgerottet!“ „Oh doch, es gibt sie. Du ahnst nicht, wie viele von ihnen.“, widerspreche ich. Ich weiss noch, wie wir damals in Geschichte lernen mussten, wie die Sirenen die Menschen in einer epischen Schlacht vernichtet haben. „Das ist unmöglich.“ „Ich fürchte, da hat dir jemand was falsches erzählt… In Wahrheit waren es die Menschen, die die Sirenen beinahe ausgerottet haben. Glaubst du allen Ernstes, du würdest sonst in einer Höhle leben, hier in dieser gottverlassenen Gegend?“ „Du lügst!“ Der Lehrmeister spuckt mir die Worte ins Gesicht, als hoffte er, mich damit zu vergiften. „Es gibt keine Menschen!“ „Dummkopf…“, murmle ich. „Bringen wir diesen elenden Kampf zu Ende. Kreuzhieb!“ Diesmal ist der oberste Lehrmeister geschickter, er hechtet zur Seite und lässt die Schockwelle an sich vorbeifahren. Der Schnee wird aufgewirbelt und nimmt mir kurz die Sicht, doch dann sehe ich mich einer riesigen schwarzen Katze gegenüber. Ich halte mein Schwert bereit. Wenn dieser Riesenkater nur annähernd so gute Reflexe hat wie meine Katze, muss ich aufpassen. Schon setzt er zum Sprung an. „Galantenseele!“ Ich fühle diese eigenartige Kraft durch mich strömen und springe mit ungeahnter Kraft in die Höhe. Der Kater landet unter mir und hechtet unter mir hindurch, bevor ich ihn mit dem Schwert erwische. Ich kenne nur so wenige von Itagas Techniken, er selbst hätte diese Katze im Handumdrehen besiegt, da wette ich. Was hat er denn sonst noch gemacht, bei Nilred? … Mich schaudert, diese Kräfte will ich nicht anrühren. Plötzlich wird mir die Gestalt unangenehm, ich wechsle zu der von John Liey. Johns unglaubliche Reflexe helfen mir, das sonderbar gebogene Schwert zu ziehen und gegen die Pranken der Riesenkatze zu stemmen, bevor sie mich erwischt. Diese Gestalt ist unglaublich stark, doch ich kenne sie noch viel weniger als Itagas. Wieder rennt der Lehrmeister auf mich zu, doch er wird mich kein zweites Mal so angreifen. Ich halte mich bereit, um im Notfall auszuweichen, da verwandelt er sich schon in eine riesenhafte Schlange und schnappt nach mir. Rasch wechsle ich zum Vogel und fliege nach oben. Ehe ich’s mich versehe, ist der Riesenvogel schon wieder hinter mir her, doch damit habe ich gerechnet. Ich beginne zu flüstern. Der Wind wirft den Obersten Lehrmeister aus der Bahn und bringt ihn ins Trudeln, sodass mir mehr Zeit bleibt. Ich lande, nehme meine eigene Gestalt an und fange an zu singen. Das mächtige Gefühl kehrt zurück, als wäre es nie weg gewesen, und auf einmal spüre ich alle Winde um mich. Ich füttere sie mit meinen Melodien, locke sie heran. „Zeigt, wie mächtig ihr seid!“ Der Wind zieht einen Kreis um mich, ähnlich wie damals in der Clanstadt, als ich diese wunderbare Fähigkeit entdeckt habe. Langsam wird der Kreis enger, der Wind fängt meine Melodie auf und summt sie vielstimmig mit. Vor mir fällt etwas zu Boden; der Oberste Lehrmeister in Wolfsgestalt. „Was machst du da?“, zischt er, doch ich ignoriere ihn, breite meine Arme aus und führe den Wind. Der Kreis wird immer enger, um mich wird Schnee und Eis aufgewirbelt und bildet eine mächtige Säule, in deren Zentrum ich dem obersten Lehrmeister gegenüberstehe. „Was machst du da?!“ Jetzt schreit der Meister, doch ich lächle nur. Die Säule wird noch immer enger, der Umhang des Lehrmeisters beginnt zu flattern und gerät in die Winde, zieht den Siren nach hinten und reisst mit einem hörbaren „Ratsch“ ab. Ich beginne zu lachen. „Das ist mein Element!“, rufe ich. „Du teuflisches Biest!“ Der Lehrmeister rappelt sich gerade wieder auf. „Ich – “ Er besinnt sich und wechselt die Gestalt. Jetzt muss ich grinsen. Der Kampf ist noch nicht vorbei. Ich stimme wieder in das Lied des Windes ein und ziehe den Kreis noch enger, so eng, dass ich nur meine Arme ausstrecken müsste, um beide Seiten der Säule zu berühren. Der Lehrmeister wird nach oben gesogen und regelrecht wegkatapultiert, doch ich nehme es nur am Rande wahr. Das ist mein Element! Der Kreis wird noch enger, und jetzt kann auch ich den Sog spüren. Sanft werde ich von den Füssen gehoben und schwebe höher, sicher im Zentrum des Sturmes. Die Säule hat sich zu einem Trichter aus Wind geformt, in dem ich sicher schwebe. Der Schnee behindert meine Sicht, doch ich kann die Umrisse des Riesenvogels erkennen, der vergeblich versucht, durch die starken Winde zu fliegen, ohne von einem Eisbrocken getroffen zu werden, der herumfliegt. Ich ändere meine Melodie und der Wirbelsturm beginnt sich zu bewegen, erst träge, dann immer schneller. Ganze Wolken aus Schnee werden aufgewirbelt, doch ich erwische den Vogel einfach nicht. Plötzlich taucht er über mir auf und will sich auf mich niederstürzen. Mitten im Sturm kann ich nicht ausweichen, also lasse ich ihn herankommen und ziehe den Kreis noch enger. Winde zerren am Lehrmeister, erst nur an seinen Flügelspitzen, dann an seinem ganzen Körper, und reissen ihn in zwei Richtungen zugleich. Ich sehe nur noch Federn und Schnee, der Schrei des Vogels wird von der Melodie des Windes verzerrt und verhallt dann langsam. Ich lasse mich vom Wind zu Boden tragen und vergrössere den Kreis wieder. Der Schnee legt sich, Eisbrocken fallen zu Boden, und da liegt er – der oberste Lehrmeister, in seiner wahren Gestalt, mit einer grossen Wunde unter der Schulter. Ein Eisbrocken muss ihn dort getroffen haben. Ich kauere mich zu ihm nieder, er lebt noch. „Tja, sieht aus, als hätte ich gewonnen.“, stelle ich fest, kratze den lädierten Meister am Arm und lecke genüsslich sein Blut ab. Es bringt mir nichts, da er in seiner wahren Gestalt steckt, doch den Triumph gönne ich mir. „Xashibel!“ Oh, stimmt, den hätte ich fast vergessen. „Ja, Vater?“, beginne ich abschätzig, „Willst du mir dein Blut gleich geben oder soll ich es mir holen?“ Ich erhebe mich. Da steht er also, mein Vater, der mich nie wirklich geliebt hat, und hat Tränen in den Augen. Er hat gar nicht richtig mitgekämpft, fällt mir gerade auf. Ungeschickt kommt er auf mich zu. „Xashibel, ich… ich bin stolz auf dich!“ Und damit nimmt er mich in die Arme. Ich weiss nicht, was ich denken soll. In meinem ganzen Leben hat mein Vater nie, nie so etwas zu mir gesagt, und jetzt – Seine Hand bewegt sich zu meinem Nacken. Seine rechte Hand. „Betrüger!“, zische ich und stosse meinen eigenen Stachel in seinen Nacken, so fest ich kann. Seine Augen weiten sich erschrocken und funkeln mich dann böse an. „Du…“ „Ich gewinne.“, schliesse ich und stosse meinen Vater weit von mir. „Bravo!“, erklingt plötzlich eine Kinderstimme und ich blicke hoch. Auf den Hügeln um uns haben sich fast die gesamten Sirenen versammelt – und Tarish, der einzige unter ihnen, der mich nicht verachtet hat, klatscht wie wild mit den Händen. Langsam stimmem auch die anderen Sirenen ein und der Applaus steigert sich, bis er in der ganzen Eiswüste zu hören sein muss. Im Handumdrehen habe ich die Sirenen um mich versammelt, alle wollen mit mir reden, mir sagen, dass sie nie an mir gezweifelt hätten und dass sie heimlich immer auf meiner Seite waren… bla, bla, bla. „Xash, das war grossartig!“, vernehme ich Tarishs Stimme. „Du bist richtig geflogen!“ Ich muss lächeln. „Schön, dich wieder mal zu sehen.“ „Find ich auch!“, meint Tarish. „Kommst du jetzt wieder nach Hause? Du hast den Obersten Lehrmeister gekratzt. Jetzt wirst du Oberste Lehrmeisterin!“ „Oh, richtig, das hatte ich ganz vergessen…“, murmle ich. Auf einmal ist es still um mich. Dutzende Gesichter schauen mich entgeistert an, als wollten sie sagen: „Die? Diese Missgeburt? Unsere Oberste Lehrmeisterin?“ Sie werden es wohl nie lernen. Einen Moment lang war ich dazu hingerissen, zuzusagen, einfach nur zum Trotz. Doch dann wende ich mich wieder zu Tarish: „Nein, das will ich nicht. Ich habe gekämpft, um weggehen zu können, und das tue ich jetzt. Leb wohl, Tarish.“ Ich erhebe mich. „Los, aus dem Weg!“, keife ich die anderen Sirenen an. Eilig bilden sie eine Gasse und ich gehe hindurch, nicht eilig, nicht gemächlich, und ohne jemanden anzusehen. Ich glaube, ihre Blicke in meinem Rücken zu spüren, doch ich wende mich nicht um. Auf einem der Hügel stehen Pferde, bisher unbemerkt von den Sirenen, doch jetzt müssen sie sie entdeckt haben. Ich kneife die Augen zusammen. Ist es denn möglich… „Bei allen Schneeflocken, wo seid ihr denn langgegangen? Ich habe euch ewig gesucht!“, begrüsse ich meine Freunde und stutze. „Was macht denn der hier? Der ist doch ein Gehilfe von John Liey!“
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Gralaer
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Beitrag von Gralaer »

(3/3/2013 6:19:46 PM)Kreck   Gemächlich reite ich denn anderen hinterher. Der Sattel schmerzt. Lieber würde ich zu Fuß hinterher laufen! Ich wollt schon vom Pferd springen als ich eine Art Geräusch wie Klatschen höre, in der Wüste hier? Folgend kommt auch jemand. Die Person begrüßt die Reiter: „Bei allen Schneeflocken, wo seid ihr denn langgegangen? Ich habe euch ewig gesucht!“ Und wendet sich dann mir zu:  „Was macht denn der hier? Der ist doch ein Gehilfe von John Liey!“  Verdammt, woher? "John Liey? Schon wieder ein neuer Name?" tue ich unwissend. "Du musst mich mit jemanden verwechseln. Ich kenne kein John Liey." Kann ja wohl nicht sein das irgendwer mich so schnell erkennt.  
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Ryokina
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Beitrag von Ryokina »

(3/3/2013 7:20:49 PM)Harasa   Ich suche 2 Stunden nach einem Buch über Sirenen. Endlich sehe ich am Ende aller Bücher eine alte Schriftrolle. Sie ist mit einer schnörkeligen schrift verziert. ``Sirena`` Ich denke das bedeutet Sirenen. Ich öffne die Schriftrolle. Alles leer. Außer... Die Mitte der Schriftrolle zierte ein ungewöhnliches Zeichen. ,,堆的力牌[刷 (Sznorzmia)" Höre ich mich sagen. Plötzlich wirde es hell ich blinzele. Da wird die Schriftrolle mit uralten Zeichen gefüllt: 屬吸階 鬆弛 報聯即蘭門柳浩 凱木屬水白腹弓法鼓及 浙江孟. 屬吸階 白腹弓法弓著像 或 報屬分, 柏, 柏尸門報臉吸弓成廿凱木屬水白腹弓屬補洞及 晚報. Ich versteheurplötzlich was da steht. Und ich verstehe, dass dies hier eine uralte Schrift ist. Ich lese etwas über Elemente der Sirenen. Über Sturm, Feuer und vieles mehr. Eins ist sicher... das hier darf kein Mensch jemals sehen. Sonst kennt er die Schwachpunkte der Sirenen. Ich höre Geräusche. Gregor steht in der Tür. Ich hätte gerne noch mehr gelesen, aber Gregor durfte es nicht sehen. Ich musste zu einer anderen Zeit weiterlesen.   Ich: ,,(zischend)足羽台問(Rosmirarf)"   Die Buchstaben verschwinden augeblicklich. Ich habe keine Ahnung woher ich diese Sprache kann, aber es ist mir egal.    Gregor: ,,Was machst du da? Hast du etwa...hast du etwa diese Schriftrolle gelesen? Aber... da steht doch nix drauf"Ich: ,,線雖成尸署尸麻竹荀(Vergiss was ich tat) 麻竹筍受 的活 多分勤 報百分廿晚-活 法弓飛啞即湧 胞弟 報被取. I分 著廿多水溫署尸門板跨. 羽台唱饒!(Ich habe nur ein Buch gelesen. Nur ein Buch. Smirrarou!)   Gregor blinzelt. Ich habe inzwischen ein Buch aufgeschlagen und es in der Hand.    Gregor: ,,Ah. Dieses Buch ist sicher interresant. Viel Spaß noch dabei."   Unglaublich. Ich kann tatsächlich anderer Gedanken löschen. Aber...ob das auch bei allen geht? Ich werde es wohl morgen in der Schriftrolle lesen. Wahrscheinlich... wenn es drin steht.  Nun ja. Jetzt werde ich mich ins Bett legen. Müde bin ich auch schon...  

Coragna
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Beitrag von Coragna »

(3/4/2013 7:27:14 PM)  Rispah   Ich blinzle der Sonne entgegen. Am Tag sieht die Hütte von Ranon noch kaputter aus als in der Nacht. Was ne Bruchbude. Zumindest regnet es nicht mehr, keine einzige Wolke am Himmel zu sehen. Außerdem ist es verflucht kalt. Sollte bald anfangen zu schneien. Ich sollte mir mal Schuhe besorgen, bringt auch nix wenn ich irgendwo im Gebüsch wegen ner Lungenentzündunge verrecke. Ne Jacke hab ich dank diesem naiven Mädchen ja schon. Sie liegt noch neben mir und schläft, warum sie wohl mit mir mitkommt? Ich werd manche Menschen nie verstehen. Ich stubse sie mit dem Fuß an. „Wir gehen. Komm schon.“ Ich stehe auf und packe meine Sachen zusammen, als G7 schon wieder um mich herumstreunt und irgendwas vom allerheiligsten Keroidas schwafelt und von der Rettung der Welt. Jetzt erstmal hier abhauen. Ranon liegt noch auf dem einzigen Bett, das auch schon halb zusammengebrochen ist und schnarcht laut. Ich beschließe es ihm den Kater so lange zu ersparen wie es geht und bewege mich möglichst leise in Richtung Tür. Gravity folgt mir, genauso wie G7, der allerdings nichts davon hält mal die Schnauze zu halten. Idiot. Als wir draußen sind gehe ich zielstrebig weg von diesem Kaff. Hier findet man nie im Leben gescheite Waffen, Wächter hin oder her. Gravity läuft mir hinterher und hat sichtbar Mühe mit mir Schritt zu halten. „Wo genau suchen wir denn jetzt nach Lacrima und Chera?“ Ich zucke die Schultern und gehe stumm weiter die Straße lang. „Hey... warte doch mal“ ruft Gravity. Ich ignoriere sie. Lästig. Richtig lästig. Plötzlich packt sie mich an der Schulter. Ich mache eine blitzartige Drehung und schlage ihre Hand weg und Drücke sie mit meiner Handfläche weg von mir. Sie stolpert nach hinten, kommt aber gleich wieder. „Hast du überhaupt vor Lacrima zu suchen? Du hast das versprochen!“ Ich mustere sie. „Hab ich das?“ „Ja, hast du. Und seine Versprechen hält man.“ „Falsch. Du hältst deine Versprechen vielleicht und noch nicht mal das glaub ich wirklich.“ Ich lache und sie funkelt mich weiter wütend an. „Du bist doch echt... total.... Arrrrrrgh.“ „Ich zwing dich nicht mit mir mitzukommen. Deine Entscheidung.“ „Aber ich will verflucht nochmal mit dir mitkommen!“ schreit sie mich an. „Ich will mit dir zusammen die beiden Leute da suchen und ich will dass wir vielleicht Freunde werden...?“ „Freunde?“ Überraschung. Ich sagte doch sie ist naiv. „Deine Freundschaft wird dich irgendwann noch umbringen, Schätzchen.“ „Das ist mir egal.“ „Naiv.“, meine ich und drehe mich weg, um weiterzugehen. „Wir... wir suchen sie also nicht?“ kommt es von hinten. „Teufel..“ fahre ich sie an und halte inne. „Sag mir wo wir sie suchen sollen. Sags mir. Warum bist du eigentlich so bescheuert und glaubst wir könnten sie in Dragotaka finden? He? Wir finden diese Deppen so wie so nie.“ Sie schweigt. Ich gehe weiter. „Und wo sollen wir sonst hin? Wir haben kein Ziel.“ Ich gehe weiter. Kein Ziel. Recht hat sie da, aber wozu ein Ziel. Waffen suchen. Essen suchen. Winter überstehen. Möglichst die Nervensäge loswerden. Was auch immer. „Wir könnten doch Keroidas Befehlen gehorschen“ schaltet sich G7 ein. „Kannst du minderbemitteltes Vieh nicht einmal deine verfluchte Fresse halt?“ knurre ich ihm zu. Die nächsten paar Stunden ist es beruhigend still. Ich setze einen Fuß vor den anderen, bis Lanora nicht mehr zu sehen ist. Etwa gegen Mittag beginnt es zu schneien.und die kalten Flocken landen auf meinen Füßen. Ich beginne zu frieren. G7 bewundert lauthals den Schnee. Anscheinend hat er noch nie welchen gesehen, gibt’s wohl in der Kuhle wo er gelebt hat bevor er mir auf den Geist gehen musste keinen. Ich ziehe meine Jacke fester um mich. Ich mag keinen Schnee. Schnee ist verdammt kalt.   * * * Nach zwei Tagen laufen und einigen Gasthöfen, wo ich mir auch ein paar Stiefel „besorgt“ habe, haben wir den Verräterkamm überquert und irren seitdem durch einen Wald. Zumindest liegt hier der Schnee nicht so hoch. Als wir über eine Hügelkuppe kommen, sehe ich plötzlich einen Palisadenzaun. Eine Festungsanlage? Würde zumindest zu den drei Wachtürmen passen und zu den Wachen die dort oben herumgammeln. Hm. „Wie wärs mit ein bisschen Spaß und Essen, Gravity?“ frage ich sie und beginne zu grinsen.   * * *   Wir schleichen uns von beiden Seiten an. Gravity steht etwa 20 Meter neben mir und wartet auf mein Zeichen. G7 ist gut in den Bäumen verborgen. Ich winke Gravity zu und gleich darauf erhebt sich der Schnee in die Luft und wirbelt herum. Zwar nicht ganz so wie ein Schneesturm, aber für einfach mal so reicht es. Eine der Wachen schreit laut auf, aber ich kann sie schon nicht mehr erkennen. Ich laufe links vorbei, dort wo extra kein Schnee ist und lasse die Erde sich zu einer Treppe erheben und laufe hinauf. Ich springe über die Spitzen und die Erde senkt sich wieder. Der Schneesturm tobt noch immer, aber das wird nicht von Dauer sein. Ich ducke mich, und springe auf das Dach eines der Gebäude und renne los. Der Schnee sinkt zu Boden und ein Glück achtet niemand auf mich. Noch ein Dach weiter, dann schwinge ich mich hinab auf den Erdboden. Ha. Geht doch. Hier sieht mich niemand. Ich schaue mich um, wo zum Geier könnte es hier Essen geben? Die Gebäude sehen alle gleich aus... x.x Ich halte inne und atme tief durch. Wohin jetzt?

Ryokina
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Beitrag von Ryokina »

(3/4/2013 7:46:14 PM)AM NÄCHSTEM MORGEN   Harasa   Ich wache auf. Gregor erwartet mich bereits. Nun führt er mich zum Trainingsplatz nachdem ich meine Lanze in der Hand habe bringt er mir bei wie man kämpfen muss. Mit Puppen. Ich kann das relativ gut, also habe ich wieder Freizeit. Ich gehe in die Bibliothek. Ich suche wieder die alte Schriftrolle. Gregor trainiert jemand anderen also muss ich nicht so aufpassen. ,,諭知上昶(Sznorzmia)" die Buchstaben erscheinen wieder. Ich suche das Gedankenlöschen. Mal sehen. Da! Da ist es. Gedankenlöschen funktioniert nur, wenn alle Worte korrekt ausgesprochen sind und die Person deren Gedanken gelöscht werden sollen sie hört. Hält sie sich die Ohren zu oder hört die Worte anders nur gedämpft, wirken sie nicht. Verstehe. also nicht jeder. Es ist jetzt schon sehr viel Zeit vergangen. Es gibt sicher bald Essen. Ich gehe raus. Doch...halt ist da nicht eine Gestalt auf dem Dach da drüben?

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Beitrag von Alinea »

(3/4/2013 8:31:28 PM)Xashibel Ich zögere. Wie viel haben sie mitbekommen? „Das lässt sich leicht feststellen.“, bemerke ich. „Nimm doch mal dieses Tuch aus deinem Gesicht, dann kann ich dir sagen, ob du der bist, für den ich dich halte. Die Gestalt kenn ich ziemlich gut, das könnt ihr mir ruhig glauben.“ Hoffentlich verstehen die anderen die Andeutung. Ich sehe mich kurz um. „Hm, jetzt haben wir ein Pferd zu wenig…“, bemerke ich beiläufig.
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Beitrag von Ryokina »

(3/5/2013 6:12:01 AM)Noch nen Anhang wegen dem vorletztem Post   Harasa   Ich schaue genauer hin. Ja da steht doch jemand. Ein Mädchen. Mhm.... wenn ich sie frage was sie da oben macht wird sie wahrscheinlich wegrennen oder mich angreifen. Und ich will beides nicht. Ich höre einen Vogel zwitschern. Neben mir ist ein Vogel und pickt Körner. Ich schleiche mich an, packe ihn und ramme ihm meinen Stachel ein wenig in den Körper. Ich verschwinde hinter der nächsten Ecke, lecke das Blut ab und verwandele mich in einen Vogel. Steht immer noch da. Es scheint nach irgendwem auszuschauen. Vielleicht nach mir? Ich fliege hinterm Dach herum und will hinter ihr landen,aber sie springt runter. Ich fliege hinterher und lande hinter ihr. Hoffentlich dreht sie sich nicht um. Ich verwandle mich wieder in meine eigene Gestalt. ,,Was machst du denn hier oben?" frage ich das Mädchen. Es dreht sich blitzschnell um.

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Beitrag von ItashaOtaku »

(3/5/2013 9:36:06 AM)Dimir     Noch immer auf dem Siegel sitzend, frage ich mich, wo Darkis und meine Ratte wohl bleiben. Ihnen wird doch hoffentlich nichts passiert sein...   Darkis war einfach auf einmal weg, als ich nicht aufgepasst hatte. Wenn ihr etwas passiert, ist das meine Schuld und ich weiss auch nicht, ob ich das verkraften könnte.   Um meine Ratte mache ich mir da weniger Sorgen. Wenn die so lange in meinem Labor durchgehalten hat, ist sie eine echte Überlebenskünstlerin. Ratten sind wahre Allzweckmittel. Das wurde mir zumindest beigebracht.   Erinnerung...   Damals war ich etwa so alt wie Darkis. An einem Wochenende, als meine Eltern nicht arbeiten mussten, gingen wir in die Stadt einkaufen. Wir haben eine Menge Lebensmittel beisammen und ich sehe den Weg vor lauter Taschen nicht mehr, als ich stolpere und hinfalle. Da der Boden aus Stein war, schlug ich mir das Knie auf und fing an, zu heulen.   Alara: Dimir, pass doch auf, wo du hinläufst. Jetzt sind unsere ganzen Einkäufe auf dem Boden verstreut! Phyrexius: Schatz, bitte. Er hat sich verletzt. Kannst du nicht etwas ruhiger sein?! A.: Ich soll ruhig sein? Dieser Tollpatsch ist doch zu nichts zu gebrauchen. Er ist ein Nichtsnutz.   Die Härte der Worte trifft mich, doch nicht sehr hart. Ich bin das von meiner Mutter gewöhnt. Es tut zwar weh, aber längst nicht so sehr wie der Aufprall vorhin.   A.: Okay, mir reichts. Ihr beiden könnt später ja nachkommen; ICH gehe schon mal vor.   Mit diesen Worten entfernt sie sich von uns. Mein Vater schaut mich mit mitleidigem Blick an.   "Tut mir Leid, Dimir", meinte er nur. Mum ist seit meinem Unfall vor zwei Jahren nicht mehr gut auf mich zu sprechen. Wieso, weiss ich nicht. Aber seit dem Unfall habe ich viele neue Freunde gefunden.   "Du bist sehr speziell", sagte mein Vater auf einmal.   Auf einmal wuselt eine Ratte an uns vorbei. Sofort realisiere ich, was gerade passiert ist.   "Waaah, Ratte!" Ich schrecke hoch und stehe eine Bruchsekunde später zitternd hinter meinem Vater. Dieser ist ganz überrascht.   "Da kommt so ein kleines Tierchen des Wegs und du gibst Fussgeld?" "Aber sie ist so finster und hat so rote Augen..." "Hör mal, mein Sohn. Nicht alles, was Gold ist, glänzt auch. So verhält es sich auch umgekehrt: Nicht alles, was finster ist, ist auch böse. Siehst du?"   Auf einmal schaue ich die Ratte ganz interessiert an, die von meinem Vater gestreichelt wird. Das ist ja eine süsse Ratte! Und dabei sieht sie doch so finster aus...trotzdem, ich mag sie.   Ich fange an zu lachen und streichle sie auch.   "Ratten werden von vielen als Schädlinge abgetan, doch sie haben auch ihre nützlichen Seiten", erklärt er mir weiter. Fragend schaue ich den Laborexperten an.   "Sie kennen sämtliche Pfade der Unterstadt und haben einen guten Orientierungssinn. Ratten können daher auch schnell und unauffällig Botschaften verbreiten. Wenn du mich fragst, sind Ratten in Sachen Übertragung sehr viel effektiver als Brieftauben. Wenn du Botschaften an viele Leute losschicken willst, ist die Ratte das Mittel der Wahl. Es gibt keinen Bereich einer Stadt, in den eine Ratte nicht kommt."   Erinnerung Ende     Damals hatte ich davon noch nicht so viel gehalten. Mittlerweile weiss ich, dass Ratten nur eine Sache noch besser übertragen können als Briefe: Viren.   Ratten können sich schnell vermehren und stecken sich einander gut an. Die Nachricht wird ausgetauscht und weitergetragen. Die Nachricht verbreitet sich über ein ganzes Netzwerk von Ratten, bis sie schliesslich auch von Menschen und anderen Tieren verstanden wird.   Mit Ratten kann man alles machen: Gutes sowie Böses. Aber vor allem kann man viele, wenn nicht alle Leute innerhalb eines Gebietes über sie erreichen.     Eine Ratte kommt zu mir und piepst mich an. Meine Ratte? Nein, leider nicht...aber in der Form kann ich sie zum Glück verstehen.   Als sie ausgepiepst hat und wieder davonwuselt, bin ich erleichtert. Es ist eine Botschaft von meiner Ratte. Sie ist Darkis nachgefolgt, die es in die Höhle geschafft hat.   Bin ich froh. Ich habe mir schon Sorgen um Darkis gemacht. Ja, Nachrichten verbreiten sich wirklich schnell. Sehr schnell sogar. Fast wie ein... Virus        

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Beitrag von Coragna »

(3/5/2013 2:44:18 PM)  Rispah   Noch während ich die Lage analysiere höre ich wie hinter mir etwas leichtes aufsetzt. Bestimmt nur son Drecksvogel. Ich wirbele trotzdem herum, genau in dem Moment wo das fremde Mädchen [Hasara] anfängt zu reden: “Was machst du denn hier?” Sie hat blonde Haare, etwas länger als meine. Zudem ist sie in etwas gekleidet, dass Kartoffelsäcken recht ähnlich sieht. Schülerin. Ganz klar. Sie ist kleiner als ich und auch jünger, ein Tatoo schmückt ihre Wange und ihre Augen glänzen silbern. Um einen Finger trägt sie einen Ring mit Dorn daran. Muss ziemlich praktisch sein, wenn man wem die Hauptschlagader aufschlitzt. Die Tatoos erinnern mich an dieses seltsame Mädchen mit den lilanen Haaren als wir in diesem grässlichen Schiff gefahren sind und die mit dem Wind gesprochen hat. Ähnlich sehen sich die beiden bis auf die Augen und das Tatoo aber überhaupt nicht. In der Hand hält sie einen Speer, der mir aber recht wenig Angst macht. Ich schaue sie an und muss grinsen. “Spaß haben.” Dann schließe ich die Augen und spüre die Erde unter mir. Ich hole mit beiden Armen aus und stoße dann blitzartig nach vorne, sodass sich die Erde erhebt und als eine Wand in Richtung des Mädchen fliegt, die sie ziemlich an die Wand klatschen sollte. Würde sie sogar überleben. Ich zücke zur Sicherheit noch mein Blasrohr, nehme die Ampullen mit Betäubungsgift und lege einen Pfeil ein. Das wird noch um einiges lustiger als ich dachte.

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Beitrag von Ryokina »

(3/5/2013 2:57:20 PM)Harasa   Rispah: ,,Spaß haben"   Das Mädchen [Rispah] bewegt ihre Arme. Plötzlich kommt ein Wall Erde auf mich zu. Kaum sieht sie mich nicht mehr verwandele ich mich in den Vogel, der andere war zum Glück auch da. Ich schnappe ihn noch bevor ich mich verwandele. So wird er mitverwandelt. Dann fliege ich als "aufgeschreckter" Vogel aufs Dach. Das Mädchen holt ein Blasrohr raus. Wollte sie mich damit etwa abschießen? Tja. Da hat sie Pech gehabt. Schließlich kann sie ja nicht wissen was eine Sirene ist. Als der Staub sich gelegt hat sehe ich wie das Mädchen verwundert schaut wo ich hin bin.

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Beitrag von Coragna »

(3/5/2013 3:14:27 PM)  Rispah   Tjo. Und weg ist sie. Gestaltwandler? Was es nicht alles seltsames gibt auf dieser Welt. Aber was gehts mich an, in der Vogelgestalt kann ich sie zwar nicht erwischen, aber sie mich auch nicht angreifen. Ich laufe weiter, immer in Deckung der Häuser und halte das Blasrohr bereit für den Fall dass ich angegriffen werde. Ein paar Männer stehen um eine Ecke, ich laufe einfach in eine andere Richtung weiter. Hm ~ Wir brauchen was in den Magen. Doch hinter mir fliegt wieder dieses verfluchte Flattervieh bzw. der Gestaltwandler. War ja zu erwarten.

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Beitrag von Ryokina »

(3/5/2013 3:25:20 PM)Harasa   Ich flattere hinter ihr her. Sie hat das Blasrohr in der Hand. Ob sie weiß, dass ich der Vogel bin? Mist dann brauche ich halt eine andere Gestalt. Ich verstecke mich wechsele zu meiner eigenen Gestalt und suche ein Tier. Da huscht an mir einer Maus vorbei. Blitzschnell packe ich sie und ramme ihr meinen Dorn in das Ohr. (damit sie nicht gleich stirbt) Ich verwandele mich in die kleine Maus und husche los.  Zwischen den Beinen des Mädchens hindurch. Ich beeile mich zu Gregor zu kommen. Ich will ja eigentlich nicht so sein aber es muss sein. Ich sehe ihn. Ich beiße ihn in den Fuß und renne wieder weg. Hinter der nächsten Ecke verwandele ich mich. Ich sehe das Mädchen immer noch und den Vogel dahinter. Ich war wohl schnell. Ich renne los, sodass Gregor mich nicht sieht und klettere eine Säule neben dem Mädchen [Rispah] hoch. Ich sage zu dem Mädchen (diesmal mit Gregors Stimme): ,,Warum bist du nicht einfach zum Tor reingekommen? Oder gibt es irgendeinen Grund, dass du dich reinschleußt?"

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Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Gralaer »

(3/5/2013 7:28:57 PM)Kreck   Ich werd aufgefordert meine Maskierung abzunehmen. Kurz warte ich... "Nagut, wie du willst." Ich nehme das Tuch vom Mund. "So und jetzt sag mir mal bitte was ich getan haben soll?" "Ich hab doch nichts gesagt, ausser, dass du ein Gehilfe von John Liey bist. Und was der getan hat, wissen wir alle nur zu gut." antwortet sie mir. Ich schaue die anderen Reiter an. ich erkenne jemanden...Itaga! Verdammt! "Dich kenn ich! Der Köter nicht? Und auf dem Ball stimmts? Du warst ne Witzfigur!" lach ich ihn an den Itaga. Ich sehe schon eine Reaktion in seinem Gesicht. Doch bevor er sein Maulwerk öffnet: "Gut, wenn ihr wissen wollt warum ich John helfe dann sag ich es euch. Ich hab ihm nur geholfen für das Gold. Das Gold brauchte ich für die Reise bis hier her. ich bin ja auch nur einer der ums überleben kämpft. Und zuschaden kam ja auch niemand bei den Aktion nur ein paar Sachen wurden gestohlen. Also? Zufrieden? Jeder von euch hat sicherlich auch eine finstere Ecke in seiner Vergangenheit." Dann steige ich vom Pferd: "Im Moment mach ich mir mehr Sorgen darum, ob ich noch Kinder kriegen kann."
Faal sosin se laas!

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Alinea
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Alinea »

(3/5/2013 8:11:20 PM)Xashibel   Etwas verdattert bleibe ich zwischen den Pferden stehen. "Wenn wir ihn hierlassen, machen die Sirenen kurzen Prozess mit ihm.", meine ich dann. "Sobald ich weg bin." "Er ist ein Elementkrieger.", meint Lacrima. "Schatten." "War er einer der Kindsentführer?", fragt Shékkel leise. "Auf jeden Fall hat er mit Liey zu tun.", sage ich. Shékkel wendet sich zu mir. "Woher weisst du das?" "Ich hab ihn gesehen. Am Rozengardball." "Am Ball?" Shékkel zögert. "Stimmt! Da hab ich Liey und seine Leute auch gesehen! Ich bin mir nicht mehr sicher, aber ich glaube, Jeff war da auch dabei." "Wahrscheinlich heisst er genausowenig Jeff, wie ich Myria heisse…", meint Lacrima abwesend und wendet sich dann ebenfalls uns zu. "Wir können ihn schlecht dem Tod überlassen, also nehmen wir ihn mit. In Ordnung?" "Wir haben ein Pferd zu wenig…", merke ich an und zögere. "Hey, was schaut ihr alle mich an?" "Du bist Sirene, oder?", meint Lacrima unschuldig. "Oh nein!", protestiere ich. "Ich spiele hier nicht den Packesel, das könnt ihr vergessen!" Lacrima gluckst, prustet los und beginnt schallend zu lachen. "Davon redet doch keiner!", bringt sie hervor. "Du musst nur klein genug sein, um dich auf meine Schulter zu setzen." Ich seufze. "Na gut, aber dann könnte ich mir genausogut ein Schild um den Hals hängen. 'Achtung, Gestaltwandler!'. Kann er nicht bei jemandem mit aufs Pferd?" "Den Pferden zuliebe nicht…", murmelt Lacrima. "Und wenn wir abwechseln? Mal dieses Pferd, mal jenes?", wirft Shékkel ein. "Das… wäre eine Option.", meint die Elfe und reitet los. "Hey, du da!" Ich steige auf mein eigenes Pferd, das wird schön, nicht mehr selber fliegen zu müssen. Gemächlich reiten wir auf Lacrima zu, die sich gerade mit diesem Jeff unterhält. "Ach ja, Lacrima heisst Myria, ich bin Saki, Felina ist Leana, Chera ist Sara und Ita ist Gerold.", flüstert Shékkel mir noch zu. Ich bezweifle, dass die Decknamen jetzt noch wahnsinnig viel nützen, aber gut. "In Ordnung. Ich bin Tashera.", flüstere ich zurück.  
A cloud of mystical dust appears, shrouding Alinea in its magic. You roll a four. The cloud dissipates and Alinea is gone.

Coragna
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Beitrag von Coragna »

(3/6/2013 12:26:54 PM)Rispah   Ich laufe auf ein Gebäude zu, aus dessen Schornstein dicker Rauch quillt. Vielleicht ist dort die Küche. Ein bisschn Obst und Gemüse kann ich tagen, vielleicht gibts sogar Fleisch. Und selbst wenn nicht, wo Feuer ist, ist auch was, was das Feuer anzündet und eigentlich hab ich keinen Bock den Rest des Winters zu frieren. Nachdem son blödes Mauseviech hier rumgerannt ist bezweifle ich sogar dass es sonderlich gesund sein würde hier essen mitzunehmen. Von links hinter mir ertönt plötzlich ein Geräusch. Ich wirbele herum, bereit wenn nötig zuzuschlagen. Dort steht ein Mann [Hasara]. Gestaltwandler? Männer die aus dem Erdboden wachsen? Was zum Geier ist das hier? Er befindet sich auf einer Säule und schaut zu mir herab. ,,Warum bist du nicht einfach zum Tor reingekommen? Oder gibt es irgendeinen Grund, dass du dich reinschleußt?" Ich hasse es mich wiederholen zu müssen. Ohne länger darüber nachzudenkn ziele ich mit meinem Blasrohr auf seine Schulter und lasse einen Pfeil durch die Luft zischen. Da sollte genug Gift drin sein um denjenigen für mehrere Stunden ins Reich der Träume zu befördern.

Ryokina
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Beitrag von Ryokina »

(3/6/2013 3:09:16 PM)Harasa   Das Mädchen [Rispah] wirbelt herum. Sie zielt auf meine Schulter und bläßt etwas komisches in Richtung meiner Schulter. Ich kann mich grade noch in die Maus verwandeln. Ich klettere die Säule runter und mache mich startklar. Dann verwandel ich mich in mich und kratze ihr grade noch so den Arm auf bevor sie reagieren kann. Ich lecke das Blut blitzschnell ab und schon bin ich wieder als Maus davongerast. Ich suche mir einen Ort bei dem ich mich in sie verwandeln kann. Aber zuerst brauche ich eine Fledermaus. Es dämmert schon. Hinter der Kampfschule ist eine Höhle. Ich mache mic hals Vogel davon. Eine Fledermaus will sich schonmal auf die Jagd machen. Ich schnappe sie und schon habe ich etwas Blut. Dann mal los. Ich verwandle mich in mich damit ich ihr Blut lecken kann. Ich verwandele mich in die Fledermaus und fliege zur Kampfschule. Da ist ja dieses Mädchen. Ich gehe in eine der Vertiefungen über den Säulen in die ich reinpasse wenn ich normal groß bin, und hänge mich so auf wie wenn ich schlafen würde. Natürlich kopfüber. Das Mädchen kommt aus der Küche . Als es vorbeikommt verwandel ich mich in sie. Ich hänge kopfüber von oben runter. Die Füße in der Vertiefung. Ich habe bereits ein Betäubungsgift in dem Blasrohr und ziele auf ihren Hals. Und sschon ist es abgeschossen. Damit sie mich nicht auch abschießt oder angreift verwandel ich mich wieder in die Fledermaus und bin wieder vollständig in der Vertiefung.

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Beitrag von Coragna »

(3/6/2013 3:47:35 PM)Rispah   Der Mann verschwindet wieder in der Gestalt einer Maus (also doch ein verfluchter Gestaltwandler -.-'), spingt mich an und beißt in meinen Armen. Verfluchte Drecksbiester hier. Dafür gibt’s bald Futter für uns alle. Hoffentlich macht Gravity nichts Dummes. Und G7O9 erst recht nicht. Ein paar Tropfen Blut dringen aus der Wunde, aber so lang sie sich nicht entzündet passt das schon. Ich lecke das Blut ab, während die Maus so schnell verschwindet, dass es gar keinen Sinn machen würde ihr zu folgen. Dann renne ich weiter zu dem Gebäude in dem ich die Küche vermute, zumindest Essen schnapp ich mir noch, dann verschwinde ich wieder. Ich trete durch eine Tür, die sich erstaunlich leise öffnen lässt ins Innere. Drinnen wartet tatsächlich ein riesige Ofen auf mich und auch einige Vorräte. Eine Frau steht mit dem Rücken zu mir an einem Herd. Ich trete vorsichtig auf und schleiche mich von hinten an. Dann balle ich meine Hand zur Faust und schlage der Frau gegen die Schläfe und halte ihr den Mund zu. Ein erstickter Schrei erklingt kurz bevor sie in Ohnmacht fällt. Ich bediene mich an den Vorratskisten, schnappe mir einige Karotten und stecke sie in die Taschen. Ein Päckchen Streichölzer fliegt hinterher. Ein Laib Brot und ein Zipfel Wurst. Ich laufe wieder nach draußen, schaue mich um.... und kann mich gerade noch vor einem Pfeil retten, indem ich mich auf den Boden werfe, der auf mich abgeschossen wurde. Er sieht genau so aus wie einer meiner Pfeile. Ich schaue mich misstrauisch um.

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Beitrag von Ryokina »

(3/6/2013 4:00:08 PM)Harasa   Sie weicht dem Pfeil aus. Mist verfehlt. Eines dieser Vogelmonster erscheint plötzlich am Himmel. Es sorgt für Aufregung. In dieser Zeit komme ich schnell raus, verwandel mich in den Vogel und fliege zu diesem Monster. Ich weiche aus, verwandel mich in die Fledermaus und ramme meine spitzen Zähne in den Vogel rein. Mhm... er wiegt weniger als 10 kg. Ich halte ihn fest und verwandel mich in ihn. Ich werde mir eine Leine für ihn besorgen. Da da ist wieder dieses Mädchen [Rispah]. Ich steuere direkt auf sie zu. Ich habe nicht vor sie zu töten. Ich will nur, dass sie dem Betäubungspfeil nicht ausweichen kann. Also steuere ich direkt auf sie zu und will ihr mit meinem Schnabel ein paar Wunden zufügen. Und wenn sie wieder mit ihrer Erde kommt verwandel ich mich eben in die Maus oder noch besser in die Fledermaus.

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Beitrag von Itaga »

(3/7/2013 9:47:11 PM)Itaga:   "Dich kenn ich! Der Köter nicht? Und auf dem Ball stimmts? Du warst ne Witzfigur!" ... Stimmt, das ist der Kerl mit der Farbe. "Gut, wenn ihr wissen wollt warum ich John helfe dann sag ich es euch. Ich hab ihm nur geholfen für das Gold. Das Gold brauchte ich für die Reise bis hier her. ich bin ja auch nur einer der ums überleben kämpft. Und zuschaden kam ja auch niemand bei den Aktion nur ein paar Sachen wurden gestohlen. Also? Zufrieden? Jeder von euch hat sicherlich auch eine finstere Ecke in seiner Vergangenheit."   "Sachen!!?" Ich glaube ich höre schlecht. Aufgebracht teige ich von meinem Pferd ab. "Sachen!?" ... selbst mit versiegeltem Chaos ... DAS zerrt an meiner Selbstbeherrschung. "Ihr Idioten entführt meine Kinder, für eine Rüstung!! ... Aber stimmt, es waren ja nur ´Sachen´ ... hast du überhaupt eine Seele? Ihr entführt Kinder ... kleine Kinder!! Damit ihr Gold verdient und eine Reise antreten könnt? Es gibt genügend Berufe bei denen niemand zu Schaden kommt!!"   Ich packe ihn am Kragen und balle eine Faust "Ihr Typen ... euch sollte man alle zur Rechenschaft ziehen ... Sie sind unschuldig und ihr missbraucht sie für eure Zwecke, damit ihr GOLD VERDIENT!!" Er reißt sich aus meinem Griff frei und weicht somit meinem Schlag aus.   "John Liey und seine Bande ... Ihr werdet eure gerechte Strafe erhalten ... und wenn ich persönlich euer Inquisitor werde! Mit dir fange ich sofort an!"     Mein Spiritua wird zu ca. 80% für das Siegel beansprucht, aber dich krieg ich klein ... es ist Mitttags, da sollte es schlecht mit dem Schatten aussehen. Weiße Schleier legen sich über meinen Körper "Galantenseele".           NEXT^^
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Brauchst du wen zum reden?

-> PN oder im Skype anschreiben.
Ich habe für jeden ein offenes Ohr und hin und wieder einen guten Ratschlag ^-^

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