Ragnarök 2 - Cantata Mortis

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Alinea
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Alinea »

(12/27/2012 11:36:05 PM)  Xashibel   "Wir sind da." Ich atme hörbar durch. Endlich. Die Worte des Elfen unterbrechen eine langanhaltende Stille. Wir alle sind erschöpft. Wir alle sind verletzt. Wir alle haben während der Reise nicht mehr geredet als unbedingt notwendig... Nur Shékkel hat einmal erwähnt, dass die Sterne wieder da sind, doch keiner hielt es für nötig, ihr zu antworten. Und jetzt sind wir da. Cayen hilft mir, die Seile zu lösen, und ohne die Stütze wird mein Rücken noch mehr zusammengestaucht. Ich beisse die Zähne zusammen. Fast geschafft. Das Empfangskommitee steht schon bereit, als wir aus dem Gleiter steigen. Zwei Elfen warten im Eingang der Halle auf uns, begrüssen uns stürmisch, doch ich verstehe kein Wort. Sie helfen Cayen, Lacrima und Chera aus dem Laderaum zu holen. Ich konnte während der Reise kaum schlafen, auch wenn sie Tage gedauert hat. Zu viele Gedanken, die ich nicht denken wollte. Es dauert nicht lange, bis die Elfen in unser notorisches Schweigen einfallen. Sie führen uns durch die Gänge der Akademie, bis wir schliesslich in einer Art Krankenlager landen, wo wir uns hinlegen können. Mir werden sofort die Lider schwer, aber ich weiss genau, dass ich nicht einschlafen kann. Ich fühle mich hundselend. Tja, ich weiss wenigstens, dass mein Elend vorbeigeht…   Dank meinem Rücken kann ich mich nicht einmal im Bett hin- und herwälzen und so tippe ich nur unruhig mit den Fingern auf der Decke herum. So ein ekliges Gefühl, wenn die Zeit nicht vergehen will. Die Elfen sind schon seit einer Weile verschwunden und uns bleibt nichts anderes übrig als abzuwarten, was wohl als nächstes passiert. Endlich öffnet sich die Türe wieder und eine junge Elfe tritt herein, ein Tablett mit Gläsern auf der Hand balancierend. Sie reicht jedem von uns eines. "Trinkt es. Zur Beruhigung." Ich bezweifle, dass sie unsere Sprache spricht. Die Worte klingen auswendig gelernt. Die klare Flüssigkeit riecht stark nach irgendwelchen Kräutern. "Das macht, dass wir schlafen.", murmelt Shékkel leise, aber überzeugt. Ich trinke das Glas in einem Zug aus, angenehme Kühle verbreitet sich in meinem Körper. Dankbar lasse ich mich wieder zurücksinken.   Etwas streift meine Haut. Es fühlt sich an wie Wind… sanft und kühl. Ich begrüsse den Wind, doch er schweigt. "Xashibel?" Die Stimme klingt vertraut. "Wieso wacht sie nicht auf?" Shékkel. "Nicht so ungeduldig." Eine andere Stimme. Warm, hell. Ich öffne die Augen. Und erblicke Shékkels Gesicht direkt über meinem. "Shé!", keuche ich auf, "Erschreck mich nicht so!" Die Medusa fährt hastig zurück und stösst mit dem Kopf gegen Raki. "Au! …Tut mir leid!" "Schon in Ordnung." Ich blinzle ein paar Mal, doch die Welt bleibt leicht verschwommen. Ich führe die Hände zu meinen Augen, doch da verändert sich meine Sicht plötzlich – ich sehe wieder klar, aber plötzlich ist alles dunkel. Ein Lichtschleier erhebt sich neben mir, schwebt über mein Bett und windet sich dann um Lacrimas Handgelenk, um dort zu einem golden leuchtenden Armreif zu werden. Hastig setze ich mich auf. "Lacrima! Du bist wach!", rufe ich aus. "Natürlich.", meint die Elfe nur. "Und ich will wissen, was zum Teufel ihr Verrücktes angestellt habt, um euch solche Verletzungen zuzuziehen." "Dumme Frage. Wir haben euch gerettet.", entgegne ich. "Du siehst aber auch nicht wahnsinnig gut aus." Selbst der grösste Lichtheilzauber kann nicht über die dunklen Schatten unter Lacrimas Augen hinwegtäuschen. "Ich fühl mich aber wesentlich besser als auch schon – seid ihr im Ernst von einem Berg gesprungen? Das ist doch reiner Selbstmord!" "Wir leben zumindest noch.", meine ich nur. "Ja, halbwegs.", wirft Chera ein, die auf ihrem Bett sitzt. "Ohne Lacrima dürften wir alle mal ein paar Wochen liegen bleiben." Ich lege die Decke beiseite und stehe auf. Anscheinend sind alle schon wach – ausser Itaga. Zu dem geht Lacrima jetzt. "Und was habt ihr mit ihm angestellt? Das sieht nach mehr aus als einem Sturz von einem Berg. Von wem ist das ganze Blut?" "Also…" Ich zögere. "Schon okay, ich frag ihn einfach selbst. Ist schliesslich nicht das erste Mal, dass ich ihn halb tot vorfinde. Nayena." Lacrimas Armreif verwandelt sich wieder in Lichtnebel, der sich sofort über Itaga legt und zu einem Schleier wird. "Wo habt ihr eigentlich Luc gelassen?", will Chera schliesslich wissen.   Mein Zögern verrät alles. Schock schleicht sich in Cheras Gesichtsausdruck, dann Wut. "Sag mir nicht, dass ihr ihn zurückgelassen habt!" "Wir konnten ihn nicht finden.", entgegne ich lahm. Es klingt wie eine billige Ausrede. Tut uns leid, dass wir deinen Freund in einer Dimension der Dunkelheit zurückgelassen haben, wo er für den Rest seines Lebens Höllenqualen erleiden wird. "Ihr konntet ihn nicht finden.", wiederholt Chera entgeistert. "Und dann seid ihr einfach gegangen." "Hätten wir noch länger gezögert, sässen wir jetzt alle dort fest." Sie sind noch da, all die ach so vernünftigen Argumente. So langsam verstehe ich, was der oberste Lehrmeister immer meinte… "Das Gewissen steht der Vernunft nur im Weg. Ignoriere es oder bleib auf der Strecke." Chera sieht mich nur an, in ihrem Gesicht ein Wettstreit der Gefühle. Wut, Trauer, Verzweiflung. "Dann müssen wir zurückgehen!", bestimmt sie schliesslich. Ich ächze innerlich auf. Noch drei Wochen rumsitzen und Brei essen? Aber eigentlich hat sie recht. "Wir können ja Cayen fragen, ob er uns nochmals hinfliegt.", schlägt Shékkel vor. "Wir sollten uns auf jeden Fall erst eine Runde erholen, bevor wir wieder auf eine Mission aufbrechen.", wirft Lacrima ein, ohne von Itaga aufzublicken. "Erschöpfung kann ich leider nicht heilen. Nanu?" "Was ist los?", will ich wissen. "Hm…" Die Elfe blickt nachdenklich auf ihren Heilzauber. "Nichts, ich dachte nur… Nein, da ist es wieder!" "Was denn?" "Itagas Geist stösst Nayena ab." Ich blicke verständnislos auf den Galanten. "Und das heisst?" "Es stört die Heilung eigentlich nicht… aber es ist seltsam." "Hat er Dunkelheit im Geist?", schlägt Chera vor. "Ich meine, so wie Rin damals?" "Ich glaube nicht…", überlegt Lacrima. "Die würde ich nicht spüren, wenn ich nur den Körper heile." "Chaos.", meine ich nur. Lacrima widerspricht. "Ich habe ihn schon oft geheilt, auch nachdem er Herrscher des Chaos wurde, aber das ist noch nie…" "Hat er jemals Leute in Stücke gehackt? Bis am Ende nur noch eine blutige Lache von ihnen übrig ist? Ich übertreibe nicht. Und dann sagte er…" "Ihr seid die Nächsten!" Shékkel macht Itagas Stimme erschreckend gut nach – wenn es denn seine war. "… und dann sind weisse Sterne aufgetaucht und haben ihn gefesselt.", schliesse ich. Lacrima blickt mich nur konsterniert an. "Sterne?" Ich zeichne das Symbol in die Luft. "Das ist ein Clankreuz.", erklärt Chera. "Das ist extrem merkwürdig.", meint Lacrima. "Das… das macht überhaupt keinen Sinn!" "Was macht keinen Sinn?", hallt es plötzlich von der Türe her. "Ryiah!", ruft Lacrima aus. "Schön, dich wiederzusehen!" Die Elfe tritt zwischen uns. "Ich wünschte, ich wäre aus einem froheren Anlass hier. Irgendein Chaosforscher der Akademie hätte beinahe einen Alarm ausgelöst, weil er mit seinem neu konstruierten Messgerät starke Chaosströme aus dem Keller wahrgenommen hat. Ich hab ihm erzählt, was es mit Itaga auf sich hat, aber seiner Meinung nach kommt dieses Chaos nicht aus der Chaoswelt, sondern… von weiter unten. Wenn es dafür keine gescheite Erklärung gibt, stellt er die ganze Akademie auf den Kopf. Ihr werdet hier ohnehin schon als Eindringlinge wahrgenommen." Ich blicke verwirrt von Ryiah zu Itaga und zurück. "Das musst du mich nicht fragen.", meine ich dann entschuldigend.   Plötzlich fliegt erneut die Tür auf. "Mey lleycaye! Ceyveya! Siyay… Meyella surllaymenaye aucay ceyveyan!" Ein aufgeregter Elf mit einer wirren Konstruktion aus Metall und Kristall stürmt herein. "Mayellan!  Veyn sileyilljayu!", entgegnet Ryiah und redet beruhigend auf den Elfen ein, doch der zetert unbeirrt weiter. "Das klingt nicht gut.", meint Lacrima. "Verstehst du die etwa?", frage ich nach. "Natürlich. Ich bin eine Elfe, oder nicht?", meint Lacrima und und fährt fort: "Der Elf mit dem Messgerät will reines Chaos festgestellt haben. Nach dem, was ihr erzählt habt, könnte das sogar sein. Ich würde sagen, wir verschwinden hier, solange wir noch können." "Und was ist mit Luc?", protestiert Chera. Wir schweigen uns an, während Ryiah in der Tür mit dem Forscher streitet. Auf einmal bewegt sich Itaga zwischen uns. "Aufwachen, Herrscher des Chaos!", meint Lacrima knapp. "Ärger ist im Anmarsch."  "Meyn venillaye! Vey lleyn exrivayu! Num! Au mey enivaye Nechiin!", schreit der Forscher auf einmal wie von Sinnen. Ryiah seufzt nur und wendet sich an uns. "Ihr müsst die Stadt verlassen." "Aber…", beginnt Chera. "Sofort. Oder wir bekommen ernsthafte Probleme." Ryiahs Ton lässt keine Diskussion zu. "Sag ich doch.", meint Lacrima nur und geht auf die Tür zu. "Übrigens, danke, Xashibel, dass du meine Tasche mitgenommen hast." Unter dem prüfenden Blick des Chaosforschers verlassen wir die Krankenstation und Ryiah führt uns aus der Akademie hinaus. "Nellaye ist wahrscheinlich noch am Flugturm. Wir reisen so schnell wie möglich ab – sonst informiert dieser Forscher tatsächlich noch Nechii über den Vorfall."   Nellaye ist tatsächlich noch beim Turm und es dauert keine zehn Minuten, bis wir wieder in einem Luftschiff stehen. Es ist nicht dasselbe wie letztes Mal – es ist etwas grösser und laut Ryiah fliegt es auch schneller. Soll mir recht sein. Ich hätte nichts dagegen, mal in einer Welt zu sein, die mich nicht quält oder so schnell wie möglich loswerden will. Ich trete zu Chera, die sich mit der Stirn gegen das Fenster gelehnt hat und apathisch auf die vorbeiziehende Landschaft blickt. "Tut mir leid.", beginne ich. "Was?", meint sie tonlos. "Du weisst schon…" "Dass ihr Luc zurückgelassen habt? Sprich es ruhig aus." Ihre Stimme klingt taub. Als wäre kein Gefühl mehr darin. "Schätze, ihr hattet keine Wahl…" "Nein.", meine ich nur. "Ich wünschte, es wäre anders." "Spar's dir.", entgegnet Chera. "Ich will kein Mitleid. Ihr habt euer Bestes getan." Ich schweige. Ich wünschte trotzdem, es wäre anders gewesen.   
A cloud of mystical dust appears, shrouding Alinea in its magic. You roll a four. The cloud dissipates and Alinea is gone.

Coragna
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Coragna »

(12/27/2012 11:51:13 PM)  Rispah   Der Weg führt durch das sanfte Grasland und scheint bis in die Unendlichkeit zum Horizont hin zu führen. Ich schließe die Augen und atme durch. Der Fluss führt neben dem Weg entlang, allerdings biegt er in etwa einer Meile Entfernung nach links (ich glaube nach Westen, bin mir aber nicht sicher) ab. Die Frage ist nun, ob wir dem Fluss folgen sollen oder nicht. An Flüssen stehen normalerweise Dörfer und zumindest früher oder später sollten wir zumindest an die Hütte irgendeines Einsiedlers kommen. Wege haben es aber auch so an sich, dass man, wenn man ihnen folgt, irgendwo hinkommt.   Wenn wir beim Fluss bleiben haben wir zumindest Wasser und wir würden es zumindest noch ein paar Tage zu überleben schaffen, selbst wenn wir ins Nichts laufen. Aber das Gras ist unangenehm und wer weiß, was da noch alles drin lauert von wilden Tieren bis hin zu Giftpflanzen. Also Fluss eine zuverlässige Nahrungsquelle, aber nicht so sicher wie Weg. Ich selbst habe bis auf zwei Fische nichts mehr zu essen dabei, noch die Wasserflasche, aber die reicht nicht mehr lange.   Ich schätze es ist aber wohl doch besser dem Weg zu folgen und zu hoffen, dass da noch irgendwo menschliches Gesinde ein Stückchen hinter dem Horizont lauert, statt sich durch das Gesträuch zu schlagen, nur um dann irgendwann mit einer mittelschweren Vergiftung in der Pampa zu verrecken.   Ich werfe Gravitiy die Wasserflasche zu, sie trinkt, dann wirft sie sie wieder zurück und ich trinke auch. Ich laufe zum Flussufer und fülle sie wieder auf, so voll wie es nur geht. Das letzte Mal an diesem Bächlein fürs erste. Die Sonne steht schon im Zenit, was allerdings nicht mehr sonderlich hoch ist. Bald wird es kalt werden, vielleicht sogar schneien. Ich mochte Schnee noch nie, viel zu kalt.   Jetzt ziehen auch noch Wolken auf, lästig. Es wird noch etwas kälter als die Sonne verdeckt wird. Ich achte nur noch auf den Boden vor mir, schaue nur noch auf einzelne Steine und versuche die Müdigkeit zu ignorieren, die als ein Flüstern in meinem Kopf versucht mich dazu zu überreden mich einfach an den Wegrand zu legen und zu schlafen. Ich niese und schüttle leicht den Kopf um meine Kopfschmerzen zu vertreiben. Einfach weiterlaufen.   Wind kommt auf und zerrt an meinen Kleidern, als wolle er sie mir wegreißen. Schlimmer kann es ja kaum werden, denke ich bei mir, es ist kalt, wir haben nichts mehr zu essen, bis auf Fisch der nicht schmeckt und befinden uns irgendwo im nirgendwo, ohne zu wissen wie wir wieder raus kommen.   In diesem Augenblick begann es zu nieseln.   Etwa zehn Minuten später klebt meine Kleidung an meinem Körper und ich sehe wohl aus wie ein begossener Pudel. Die vorher noch fast weißen Steinchen, auf denen wir entlanggelaufen sind haben sich wegen dem Wasser dunkler verfärbt, wenn die Erde darunter nicht ganz und gar in eine moorige, weiche Schlammpfütze verwandelt hat, auf der man, wenn man nicht aufpasst sofort auf die Fresse fliegt. Himmel, selbst ich als Erdbändigerin könnte mit so einem Gematsche nur begrenzt etwas anfangen. Viel zu viel Wasser. Laut G7O9 gibt es ja noch mehr Leute, die irgendetwas mit den Elemente anfangen können. Wo bleibt ein Wasserkrieger, wenn man ihn braucht? Aber ich habe... ein Mädchen, dass Dinge fliegen lassen kann und ein kleines, blaues, eiförmiges Ding, das religiösen Mist schwafelt. Wunderbar... ganz und gar wunderbar.   „He, da!“ ruft nach einer Stunde durch den Regen marschieren G7 mit seiner piepsigen Stimme. Er deutet mit seinem dünnen Ärmchen auf etwas, das ich durch den Regen, der dicht an dicht fällt, als habe er vor uns ersaufen zu lassen, nicht erkennen kann. Ich presse die Augen zusammen und kann nach einigen Sekunden den verschwommenen Umriss eines Dorfes erkennen, der sich wie Fata Morgana am Himmel abzeichnet. Ich erahne mehr, als dass ich ihn wirklich sehe, einen Kirchtur, oder den Turm eines anderen großen Gebäudes und auch ein paar Helle Punkte, die mit etwas Fantasie Laternen darstellen könnten. Mit etwas viel Fanatsie.   „Das ist ein Dorf da vorn.“ teilt uns G7 mit selbstsicherer Stimme mit. Ich nicke, auch wenn ich bezweifle, dass er es sehen kann. Ein Blitz zuckt über den Himmel, dann kracht es laut. Direkt danach folgt Donner. Wir sollten uns wirklich beeilen, bevor uns noch irgendetwas wirklich mieses zustößt. Im Sinne von großen Schmerzen oder Unfall mit tödlichen Folgen.   Ich gebe Gravity ein Handzeichen, dann stürme ich los in die Richtung, in der Vermeintlich das Dorf und hoffentlich auch etwas Trockenheit liegt. Wir rennen gemeinsam durch den Regen, Gravitiy und ich etwa auf gleicher Höhe, während der Phoyent etwas hinten dran hängt. Schließlich kommen wir doch völlig außer Atem an den ersten paar Häusern an.

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Gralaer
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Beitrag von Gralaer »

(12/30/2012 3:55:43 PM)Kreck   Es ist Abend und wir gehen zusammen ins Echsengesöff. Ich halte mich etwas weiter hinten und da kommt auch schon der Grund. "Hey sie." Ich lass meinen Kopf fallen und antworte:"Ja?" Es ist ein alter Mann mit einem langen grauen Bart. "Sind sie nicht der, der hier herumgelaufen ist und herumschrie. Etwas von "Dämon" und dem "Weltuntergang"?" "Hm hört sich nicht nach mir an. Was hab ich den genau geschrien?" "Genau weiß ich es nicht mehr mein Gedächtnis ist nicht mehr das gleiche wie vor Jahren, he. Es war etwas von einem Dämon der in ihnen ist und dann schrien sie noch von 666 Todesirgendwas. Doch ich bezweifel dass, das ihr Ernst war sie sahen mir sehr stark betrunken zu sein." "Stimmt hört sich nach Schwachsinn an. ich war wohl nicht bei Sinnen!" lache ich. "Tut mir aufjedefall Leid." füge ich noch hinzu. "Ach das müssen sie mir nicht sagen ich habe schon weitaus Schlimmeres gesehen! Ich lebe einfach schon zu lang." darauf hin geht er lachend weg. Komischer Kauz. Ich schaue ihm noch kurz nach. "Hey Kreck! Komm!" ruft mir jemand von der Gilde. "Ja, ja ich komme." als ich mich nochmal zum Kauz umdrehe ist er verschwunden. Ich renne vor. "Was hast du da hinten getrieben?" fragt mich Riskaso. "Ach nur ein alter Mann." "Na hoffentlich folgt er uns nicht, der würde dann schon vom Zuschauen in Ohnmacht fallen." brüllt lachend Dleif von vorne.
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Beitrag von Coragna »

(12/30/2012 10:14:23 PM)Jumentis;Eines frühen morgens bin ich wieder auf dem Weg zum ‚verlassenen Dorf‘. Müde und durstig bin ich, doch all‘ mein Proviant ist verbraucht. So oder so habe ich mir nicht viel mitgenommen, da ich normalerweise viel schneller laufe. Doch irgendeine Innere Last plagt mich. Ich fühle mich so ... So hingerissen zu einem bestimmten Ort, den ich nicht entziffern kann. Meine enorme Neugier macht mich müde und so beschließe ich, mich etwas hinzulegen. Ein schönes, kleines Grasplätzchen finde ich vor dem Mondlichtsküstendorf und ich fange sofort an zu schlafen. Ein Traum plag mich. Ein unangenehmer Traum. Im Schlaf wälze ich mich hin und her. Ich sehe verletzte Menschen, die Hilfe brauchen. Die sich nach einer Heilerin sehnen. Wo sie aber sind, kann ich nicht verstehen. ‚E..l..r..lgr..‘ höre ich nur eine fremde Stimme rufen. Sie wiederholt sich. Diesmal ist sie noch lauter und noch intensiver. Doch sie ruft etwas anderes. „Aufstehen!“ Ich reiße meine Augen auf. Ein struppig aussehender Mann kommt auf mich zugelaufen. „Aufstehen!“, wiederholt er energisch. „Mein Platz!“ Ich bekomme jedoch keine Angst. Schließlich habe ich Kräfte, welche dieser Zigeuner, so denke ich, nicht hatte. „Weshalb, Herr, wecken Sie mich? Sehen Sie denn nicht, dass ich hier war, bevor Sie es waren?“, meinte ich gelassen. „Die Welt ist groß. Sie können sich gerne irgendwo anders hinlegen.“ Der Zigeuner schaute mich verärgert an, bis sein Blick dann erstaunt und verwundert wirkte. „Du ...“, stammelte er. „Du bist Jumentis! Tochter von Trakunis und Tonda!“ Meine Augen glänzen unwillkürlich. „Wo sind sie?“, schreie ich. „Wer hat sie entführt?“ „Ich bin Quarto. Deine Eltern wurden zusammen mit mir entführt, nur hatte ich das Glück, wieder zu entkommen.“ Ich nicke aufgeregt. „In der Nähe des Elloralagers. Dort werden sie gefangen gehalten. Dort irgendwo.“ Mein Kopf neigt sich dankbar. „Wo, Quarto, ist das Elloralager?“ Nach einer ausgiebigen Wegbeschreibung stehe ich auf und lasse Quarto dorthin, wo ich lag. Sofort beginne ich, mich in Richtung ‚verlassenes Dorf‘ zu bewegen. Schneller denn je. Die Innere Last plagt mich nicht mehr. Gar nicht mehr.   Für Fluffi

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Gralaer
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Beitrag von Gralaer »

(1/1/2013 7:35:34 PM)Kreck   In der Taverne konnt ich nicht viel trinken und setze mich an die Bar. Zu viel ist passiert John ist weg, ich bin ein Dämon, dann diese komischen Unterlagen im Büro von John, diese 666 Todeszeug was mich sehr wahrscheinlich nur jetzt interessiert. Ich denke ich müsste Klarheit darüber bringen. Vieleicht sollte ich es ja erstmal alles selber durchdenken. John ist weg, wird aber wieder kommen laut dem Brief. Doch das er mit Blut geschrieben wurde beruhigt mich nicht. Aber was kann ich schon mehr tun als abwarten. So das mit dem Dämon der in mir sein soll.. Oder war! Vieleicht hat er gemerkt was für ein versoffenens und armselgies Schwein bin und hat die Fliege gemacht. Ehrlich gesagt bezeifel ich noch das ich überhaupt ein Dämon hab. Die Unterlagen von John mit der Terrisen Sprache. Es könnte sein dass "das" der grund ist warum John weg ist. Oder auch nicht. Vieleicht muss ich das nochmal nachschauen solang es unbewacht ist. Und das irrsinnige zeug von den 666 Irgendwas kann man jetzt schon abhacken. Es wird mir nur kurze zeit im Kopf herumschwirren und abhauen. Also bin ich fertig damit. Dann bleiben nur noch zwei Sachen denn ich nachgehen sollte solang John noch weg ist. Dämon und die Unterlagen. Und eines wird heute erledigt. Ich schaue mich kurz um, jeder ist mit etwas beschäftigt. Dleif und Kleif führen einen Tanz auf dem Tisch vor und singen etwas. Flinko sitz mit Hilja zusammen. Der Rest schaut entweder dem tanzendem Paar zu oder Humbik wie er neben mir ein Glas nachdem anderen trinkt. Ich warte sobald alle beim nächsten Krug brüllen und tauche dann in die Schatten. Im Freien wo es schon Nacht ist laufe ich zurück zur Basis. Dort durchsuche ich alle Räume:Gefängniss, Schmiede, Schlafraum bis ich dann im Arbeitzimmer von John bin. Papiere liegen noch auf dem Tisch. Auf direktem Weg geh ich dort hin und durchwühle alle Blätter bis ich die Besagten gefunden hab. Nochmals schaue ich sie mir an. Genau das sind sie! "Du schon wieder?" vom Schreck getrieben drehe ich mich um doch sehe ich nicht viel da es zu dunkel ist. "Durchwühlst du schon wieder John´s Unterlagen?" "Claudia?" "Natürlich bin ich es Dummkopf! Also was machst du hier? Du weißt genau das unser Boss es abneigt wenn jemand hier drin ist ohne das er hier ist." "Ähm davon habe ich zwar noch nie was gehört, aber wenn du das sagst geh ich wieder." vorsichtig stecke ich die Papiere zwischen Haut und Hose am Rücken. "Gut verschwinde!" folgend hin gehe ich vorsichtig an ihr vorbei und den Gang runter bis ich höre wie sie hinter mir nach mir ruft. "Kreck! Bleib sofort stehn." mein Herz pocht wie verrückt. "Was ist." frage ich ohne mich umzudrehen. "Gib die Papiere her!" "Welche Papiere?" frage ich nochmal und drehe mich immer noch nicht um. Dann plötzlich erfasst mich eine Hand an der Schulter die zärtlich drüberstreicht. Darauf hin spüre ich ihre großen weiblichen Dinger am Rücken indessen Folge darauf sich ihre Hüfte an meine geht. Ihr Kopf ist an meinem Ohr und sie flüstert:"Wie wäre es? Du gibst mir die Papiere und vergessen die ganze Sache. Und dafür gebe ich dir was ganz anderes." Meine Hände fangen an zu zittern und mein Kopf meint nur:"Hau ab!" Total vollgeschwitz sage ich nur:"Nein, danke." Nach den Worten kommt sie noch näher an mich und drückt mich mit ihrem Körper an die Felswand. Verdammt mein Kopf hatte recht! "Na wie ist es jetzt?" will sie gierig wissen. "Eigentlich recht kuschelig." Darauf hin fragt sie nochmal und hält mir einen spitzen Gegenstand gegen den Rücken. "Puh jetzt recht gruselig."antworte ich. "Dann würde ich sagen du gibs mir das was ich brauche!" "Was hier?" frage ich erschrocken. "Du Blödmann! Die Papiere." Sie presst ihr spitzes Etwas stärker. "ok, ok!" Ich holle das Geschriebene raus und gebe es ihr. "Brav. Jetzt hau ab!" Der Druck lässt nach und laufe los bis ich in der Taverne wieder bin. Clok sieht mein Kommen und stolpert auf mich zu. "Wo kommst du denn her?" ich sehe mich kurz um und sehe Claudia wieder. Clok fragt nochmals. "Ach ich war kurz frische Luft schnappen." Dann gehe ich an ihm vorbei schaue kurz zu Claudia und setze mich zu Humbik, der währendessen wohl nicht aufgehört hat zu trinken. "Na Lust auf ein Trinkspiel?"
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Beitrag von ItashaOtaku »

(1/2/2013 6:51:53 PM)Dimir     Ich sitze noch eine Weile bei Darkis, bis sie eingeschlafen ist. Über ihre Kraft weiss sie jetzt also Bescheid. Diese wollen wir fördern.   Der schwierigste Teil wird aber sein, Darkis gegen Andate zu kehren...dieser Prozess muss langsam vonstatten gehen, am besten parallel zur Ausbildung. Ich glaube, ich habe eine Idee, wie ich damit zumindest anfangen könnte. Aber bis dahin wird es noch etwas dauern.   Ich lächle sie an und streiche ihr das Haar vorsichtig zur Seite.   Schlaf gut, Darkis. Du wirst die Ruhe brauchen.   Ich gehe aus ihrem Zimmer raus. Da ich vorher sehr lange geschlafen habe, habe ich noch Energie übrig und so gehe ich zum Labor.   Als ich das Labor betrete, fällt mir ein, dass ich meine Testsubjekte während der ganzen Zeit im Stich gelassen habe. So wie es aussieht, sind sie jedoch ausgebrochen und geflüchtet. Uff!   Gerade als ich einen Versuch vorbereiten wollte, piepst es hinter mir.   "Wer wagt es mich anzupiepsen?"   Als Antwort kriegte ich ein Wuseln. Hmm?   Warte, das werde ich auskundschaften.   Ich verpasse mir eine Spritze und ich schrumpfe ein und wechsle meine Form. An dieses Virus wird sich mein Körper vielleicht sogar gewöhnen. Als Resultat kann ich es dann bei Bedarf auslösen und aufheben.   Im nächsten Moment liegen meine Tasche und mein Kittel auf dem Boden herum und ich wusle in der Gestalt einer Ratte durchs Labor. Nach einigen Minuten sehe ich eine weitere Ratte.   Ganz neugierig beschnüffelt sie mich. Als sie erkennt, dass ich es bin, schmiegt sie sich an mich und piepst wieder. "Was denn, du bist nicht in die Freiheit geflüchtet?" Die Ratte scheint mich zu verstehen, obwohl ich mich selbst auch verstehen konnte. In dieser Gestalt kann ich anscheinend mit Menschen und Nagern reden.   "Nun komm. Ich gebe dir erst mal was." Wir kommen beide aus dem Versteck raus und ich krieche unter den Kittel und verwandle mich zurück in den Wissenschaftler. Ich mache für die Ratte eine sehr grosse Portion Käse zurecht.   "Hier", sage ich zu ihr, "das hast du dir verdient."

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Beitrag von Coragna »

(1/2/2013 9:36:34 PM)Jumentis:Endlich beim Ziel angekommen, teste ich erst einmal meine ‚Heiler-Kräfte‘. Eine verletzte Maus liegt auf einem Weg, kurz vor dem verlassenen Dorf. Ich hebe sie in meine Hand, puste ihr auf ihre Wunde und sehe zu, wie sie augenblicklich zuwächst.Mein Mut steigt. „Solange ich heilen kann, habe ich keine Hindernisse, die mir im Wege stehen.“, murmle ich. Insgeheim füge ich noch hinzu: „Nur unter der Voraussetzung, dass mir keine anderen Elementkrieger in den Weg kommen.“ Die Maus kriecht von meiner Hand zurück auf die asphaltierte Straße und quiekt glücklich. Mein Herz wärmt sich fühlbar. Nun wiederfährt mir das Geschehen, dass es nun schon ach-so-oft tat. Ich finde wieder den Diamanten, den ich schon ach-so-oft gefunden hatte und lege ihn in eine kleine Lederbüchse, die ich in einer Tasche herumtrug. Die Büchse wird von Tag zu Tag schwerer und ich mache mir Sorgen, dass ich sie irgendwann leeren muss. Sprich; Verbrennen muss! Von daher verschenke ich die Diamanten an Menschen, die mich berühren, oder zu denen ich eine bestimmte Beziehung habe. Bisher waren das 3 Personen und 1 davon ist nun tot. Rasch fällt mir ein, dass ich Quarto, dem altem Landstreicher noch eines der Diamanten geben muss. Nun stehe ich in seiner Schuld. Meine Knie zappeln ungeduldig und es fühlt sich so an, als wären sie Metallknie und das Elloralager wäre ein riesiger Magnet. Ich beschließe, den Weg ‚Küste‘ einzuschlagen, um mich dort nach Melanathos verfrachten lassen zu können. Der Weg dorthin gefällt mir nicht grade sehr, denn mein Kopf tut vor Aufregung weh. „Beruhig dich, Jumentis.“, meine ich an mich selbst gewandt. Ich schaue mich um. Kein Mensch läuft hier herum. Alles, was ich höre sind Äste, die unter meinen Sohlen knacksen und anschließend in zwei – manchmal sogar in drei – Teile auseinanderbrechen. Stille. Absolute Stille.

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Beitrag von Gralaer »

(1/3/2013 5:57:07 PM)Kreck   Der nächste Morgen verlief wie immer nach so einer Nacht. Ich hab keine Erinnerung mehr. Mein Rücken schmerzt und ich hab leichte Kopfschmerzen. Wenigstens lieg ich im Bett. John ist wahrscheinlich auch noch nicht da.  Ich setze mich an den Bettrand. Ich denke immer noch an diesen Dämon. Ich muss einfach mehr wissen! Und dieses Wissen bekomme ich nicht hier,oder? Ich denke solang John nicht hier ist gibt es so oder so nicht viel zu tun deswegen könnte ich erstmal nach Melanathos gehen. Ja das hört sich doch gut an! Ich setze mich an einen Tisch und schnappe mir Zettel und Feder. Es ist noch früh am Morgen so wird das keiner mitbekommen.   Ich werde für eine gewisse Zeit nicht in die Basis kommen können. Es gibt Fragen die Antworten fordern. Ich komme bald wieder.   Kreck   Kurz und knackig. Ich falte den Zettel zweimal mittig und lege ihn die Haupthalle. Dann ess und trink ich noch was und nehme noch Gold mit. 20 Gold müsste reichen. Noch kurz meine Waffen umgeschnallt und dann kanns losgehen. Doch als ich schon auf dem Weg zum Ausgang bin werde ich aufgehalten. "Kreck? Wo willst du so früh hin?" an der Stimme erkenne ich das es Riskaso ist. "Ach nur ein bischen Luft schnappen." darauf hin gehe ich durch den Fallengang. Dann die kurze Strecke zum Hafen der Clanstadt. Wie immer viel los, denn früh morgens legen die meisten Schiffe abNach einer Weile suchen frage ich bei einem kleinen Boot nach das von einem alten Mann gesteuert wird. "Hey, sie." beginne ich. Er dreht sich zu mir um und kuckt mich mit halbzugekniffenen Augen an. "Ja?" "Fahren sie nach Melanathos?" Er schaut kurz in die See. "Ja, ja." Er hat so ein verrückte Stimme. "Können sie mich mitnehmen?" frage ich trotzdem. "Natürlich!" er schreckt auf."Der alte Jack freut sich über jeden Mitfahrer." "Und wann gehts los?" frage ich den alten mann der ziemlich glücklich aufeinmal reinschaut. "Sofort, sofort! Jack muss nur noch ein neues Netz holen." nachdem Satz springt er aus dem Boot und humpelt flott in ein Gebäude.Kurze Zeit später kommt er mit einem Netz wieder raus. "So, so! Spring rein!" ich steige in das schwackende Boot. Im Grunde ist das Boot nicht groß eine kleine Hütte in der Mitte und mehr nicht. Der alte Mann spannt die Segel. Der ist noch fit für sein Alter. Der Wind pustet das Boot in die See.          
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Itaga
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Itaga »

(1/5/2013 11:02:45 PM)Itaga:   Wir reisen mit dem Luftschiff zurück nach Smana ... die Stadt die sich im Zentrum aller Elemente befindet. Alle sehen mitgenommen aus, dass ist aber verständlich, denn selbst die stärkste Heilmagie kann keine körperliche Erschöpfung kurrieren. Chera sieht besonders betroffen aus ... das ist verständlich ... wie würde ich mich wohl fühlen wenn sie Rin zurückgelassen hätten ... und nur wegen mir mussten wir die Akademie verlassen.   Die Nachrichten scheinen sich noch nicht weit rumgesprochen zu haben, man bietet uns eine Übernachtungsmäglichkeit an.   Mitten in der Nacht wache ich auf, ein diabolisches Lachen reißt mich aus meinem Schlummer ... ruhig Itaga, der ist versiegelt und kann dir nichts mehr.   ???: "Er lacht doch auch garnicht." geschockt stehe ich auf und presse mich mit dem Rücken an die Wand, doch wen ich dort erblicke kann ich nicht glauben Ita: "Du bist tot! Das Chaos hat dich vernichtet!" Nilred: "Ja, das hat es. Dennoch stehe ich hier vor dir und genieße die Wirkung des Chaos, hahaha!" Ich schleife an der Wand entlang und renne aus dem Gasthaus.   Quer durch die Stadt renne ich, immer als ich mich umdrehe steht Nilred wenige Meter von mir entfernt und geht gemütlich auf mich zu. Ich renne weiter bis ich letztlich den Brunnen erreiche, den Brunnen der Lacri zu einer Elfe gemacht hat ... ich komme nicht weg. Nilred schreitet immer weiter auf mich zu, ich sacke zusammen.   Nilred: "Mit dir geht es zuende, dein Geist ist krank und kein Heiler vermag ihn zu heilen, solche heilmagie gibt es nicht ... du wirst verrückt mein lieber, hahaha!" Ita: "Verschwinde! ... Wieso hilft mir denn keiner!" Nilred: "Weil dir niemand helfen kann, ich bin längst tot, aber dein Geist ist vom Wahnsinn befallen. Deine kleine Welt ist zerbrochen in dem Augenblick als dir klar wurde das das Chaos die Fäden in der Hand hat und das hat dich anfällig gemacht, anfällig für eine der ältesten Krankheiten, den Wahnsinn, hahahahaa!"   Das kann nicht wahr sein ... ich bin nicht wahnsinnig!   Nilred greift mich am Hals ... jedoch hat er sich nicht bewegt, sein Arm ist ganz lang und groß, er kann mich vollständig umgreifen. Er hält mich über den Brunnen und ich werde zur Elfe ... Nilred schmilzt dahin und es bleibt nur noch ein Skelett über ... ich werde zerquetscht ...   kurzer Aussetzer   Ich liege vor dem Brunnen auf dem Boden ... ich bin noch menschlich ... Nilred ist weg. Ich bekommen keinen klaren Gedanken mehr zusammen ... alles ist ... wo sind die anderen? ... wieso bin ich zum Brunnen gelaufen? ... durcheinander. "Du machst es nicht mehr lange, hahaha"             NEXT^^
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Alinea
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Beitrag von Alinea »

(1/6/2013 11:18:47 AM)Och, Ita... jetzt kann ich meinen anderen Post auf den Müll schmeissen. xDD Shékkel Am nächsten Morgen kann ich mich nur noch vage daran erinnern, wie wir alle todmüde in irgendein Haus stolpern und uns dann in wolkenweiche Betten fallen lassen. Etwas zu schlafen hat gut getan. „Leute?“ Lacrima steckt ihren Kopf durch die Tür des Zimmers, das ich mit Xashibel teile. „Habt ihr zufällig Itaga gesehen?“ „Nein…“ Ich gähne ausgiebig. Mensch, meine Kleidung ist total schmutzig. „Wieso, wasn los?“ „Er ist nicht in seinem Zimmer.“, erklärt die Elfe. „Vielleicht ist er früh wachgeworden?“, schlage ich vor. „Und dann wollte er einen Spaziergang machen?“ „Ich schätze, dann hätte er uns eine Nachricht hinterlassen.“, erklärt Lacrima. „Wir suchen ihn besser.“ „Und, riechst du was?“, will Xashibel wissen. „Hast du doch eben schon gefragt.“ Ich strecke wieder meine Zunge in die Luft. So gross ist Smana auch wieder nicht, irgendwann müsste ich Itaga riechen können. „Hier riecht es so elfig.“ murmle ich und wische den süsslichen Geruch von meiner Zunge. „Man stelle sich vor…“, meint Xashibel nur. „Warte, da ist etwas.“ Ich schnuppere noch einmal. „Diese Richtung!“ Xashibel geht sofort voran. Wenig später landen wir beim Brunnen der Elemente. „Hier müsste er sein…“, beginne ich, doch Xashibel hat ihn schon gefunden. „Itaga? Was ist los?“, ruft sie und kniet sich neben den Brunnen. Der Clanritter liegt auf der anderen Seite des Brunnens am Boden, die Augen halb offen, und atmet schwer. „Was ist passiert?“, flüstere ich. „Weiss doch auch nicht. Itaga! Wir sind’s!“ Xashibel packt Itaga an der Schulter und schüttelt ihn durch. „Asche, was ist los mit dir?“
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Itaga
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Beitrag von Itaga »

(1/6/2013 1:44:29 PM);-* Gern geschehen.   Itaga:   Gewaltsam werde ich hin und her geschleudert, ich knalle sogar gegen eine Wand. Ich öffne ruckartig meine Augen und erblicke ein abgemagertes Wesen mit gelb leutenden Augen, es hat mich an der Schulter gepackt und öffnet langsam sein Maul. "Verschwinde!" Ich verpass dem Teil eine in sein Abgemagertes Gesicht. Es ist aus meinem Blickfeld verschwunden. Ich drehe mich zur Seite ... glaube ich. Ich erblicke noch mehr ... noch viel mehr von den Dingern ... das müssen um die 300 sein, alle warten sie nur darauf mich zu fressen. Schnell springe ich auf und weiche zurück ... ein paar der Viecher eilen zu dem eben gesclagenem und beginnen es zu fressen "Genau, fresst euch selber, aber lasst mich inruhe!!"   Ich drehe mich um und renne hinfort, weiter hinten steht eine Brüstung, auf die ich klettere, ein paar dieser Viecher sind mir knapp auf den Fersen. Oben auf der Brüstung angekommen sollte der Weg eigentlich zuende sein, jedoch ist dort eine breite Brücke die zu einem Schloß führt ... ha, das trifft sich gut und ich dachte schon da ist ein Abgrund. Die Viecher kommen oben an, einige kann ich problemlos hinunter treten, andere sind da schon besser im ausweichen. Als die Anzahl der Monster steigt weiche ich weiter zurück, denn schließlich habe ich noch eine ganze Brücke hinter mir, da sollte ich diese Viecher los werden können. Immer mehr Schritte gehen ich langsam, mit dem Rücken zur Brücke gerichtet um die Angriffe der Monster abwehren zu können, als ein lauter Knall ertont und die Brücke unter mir wegbricht.   Ich falle, jedoch nicht weit, eines der Viecher hat mich am Handgelenk gegriffen und sieht mich an.             NEXT^^
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Beitrag von Gralaer »

(1/6/2013 2:47:03 PM)Kreck   Die Fahrt verläuft flüssig. Jack packt das ziemlich gut allein, ich hab sowieso keine Ahnung von Schiffen oder Ruderbooten. Er steht ab und zu in der Hütte und bedient das Lenkrad, schaut auf den Kompass und wenn er nichts zu tun hat wirft er eine Schnur mit Haken ins Wasser und pfeift ein Seemannslied. Ich dagegen Lege die Beine hoch und gehe meine Gedanken etwas durch. Hoffentlich fahr ich nicht ganz umsonst nach Melanathos. Der Hauptgund ist ja das ich vieleicht dort mehr herausfinde über den Dämon. Vieleicht sogar wie man ihn losbekommt. Ich glaube eher nicht das ich in Elyades was über das Ding viel herausfinde. Meine Theorie dafür ist eigentlich nicht sehr sinnig, aber ich finds logisch. Denn angeblich hab ich ein Dämon der für Zerstörung eingesetz wird. Da Melanathos meiner Ansicht nicht im besten Zustand ist glaube ich dort mehr zu erfahren. Vieleicht hat einer diese Dämonen dort schon sein Übel verbreitet. Dann stockt mein Gedanke. Ich hör mich komisch an....spreche dauernd von Dämonen und so einem Schwachsinn, vor einigen Tagen war mein größtes Problem das ich einen neuen Kamm brauchte....Verdammt! Meine Augen breiten sich und ich durchwühle hastig meine Hemd und Hosentaschen. Bis ich feststelle: Ich hab kein Kamm mitgenommen!!!
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Beitrag von Alinea »

(1/6/2013 5:03:24 PM)Meld dich, wenn du nich einverstanden bist, Ita ^^ Xashibel „Was ist los mit ihm?“, fragt Shékkel ängstlich und reibt sich die Schulter, die Itaga getreten hat. „Er fantasiert…“ ächze ich, während ich mit meiner zweiten Hand nach Itagas Arm greife. Bunte Schlieren stieben aus dem Brunnen und nehmen mir die Sicht. „Wer weiss, was er anstellt, wenn ich ihn hochhebe. Was denkst du, wie tief ist der Brunnen?“ „Xashibel?“ Shékkels Stimme wird vor Angst ganz kieksig. „Du willst ihn doch nicht fallenlassen?“ „Nur, wenn der Brunnen nicht allzu tief ist. Aber ich kann den Grund nicht sehen.“, antworte ich. Wie tief kann der Brunnen denn sein? Nicht tiefer, als die Insel dick ist, oder? Wieviel ist das? „Hol am besten Lacrima.“, meine ich dann. „Aber beeil dich, das ist nicht gerade bequem hier.“ „In Ordnung.“ Ich höre Shékkels nackte Füsse auf den Asphalt tapsen. Ich rutsche etwas auf dem Brunnenrand herum, sodass die Brüstung mir nicht allzu sehr in den Bauch drückt. Itaga sieht mich ziemlich entgeistert an. „Tja. Bei uns werden die Verrückten in Eiswasser gebadet.“, beginne ich drauflos zu reden. „Und wenn sie sich dann nicht benehmen, werden sie verbannt. Das ist seit zwei Jahrhunderten nicht mehr vorgekommen. Zumindest war es das, bis sie mich rausgeschmissen haben. Meine eigenen Eltern.“ Ich seufze, auch wenn das nicht so einfach ist mit dem Bauch auf dem Brunnenrand. „Ich hab mir solche Mühe gegeben. Aber ich bin neununddreissig Mal durch diese Prüfung geflogen… Am Anfang war es schrecklich. Ich kam mir so nutzlos vor. Aber vom sechzehnten Mal an war es mir egal. Meine Eltern haben nicht mehr mit mir geredet. Ich hasse sie. Ich wusste, dass ich die Prüfung nie schaffen würde. Ich bin froh, dass ich verbannt wurde. Lieber gar kein Zuhause als eines, in dem man nicht akzeptiert wird.“ Ich atme durch, meine Arme fangen an zu brennen. So langsam dürfte Shékkel wieder auftauchen. „Ich mag die Menschenwelt.“, brabble ich weiter. „Hier habe ich Freunde. Bei den Sirenen war nur einer nett zu mir. Tarish. Ein Schüler, er war gerade mal neun Jahre alt. Ich habe ihm eine Karte der Arena gegeben, er sollte sie verbreiten, hoffentlich hat er keinen Ärger bekommen… Seine Eltern haben ihm immer verboten, mit mir zu reden. Er hat es trotzdem getan, obwohl er sich dafür geschämt hat.“ „Xashibeeeel!“ Na endlich! „Was ist denn passiert?“ Lacrima beugt sich neben mir über den Brunnenrand. „Itaga! Was machst du denn für Sachen?“ „Er fantasiert.“, erkläre ich. „Glaube ich zumindest. Er lag am Boden, ich wollte ihn wecken, dann hat er mir eine verpasst… und dann ist er auf den Brunnenrand gesprungen und hat nach uns getreten, als wir zu ihm wollten. Und schliesslich ist er reingefallen.“ „Hm.“, meint Lacrima nur. „Holen wir ihn besser mal raus. Das sieht nicht gerade bequem aus.“ „Na, danke…“, murmle ich nur. Lacrima bildet ein Lichtseil mit einer Schlaufe, das sich um Itagas Bauch schlingt. Kurz darauf liegt der Galant wieder neben dem Brunnen. Nayena legt sich über ihn. „Was hat er denn?“, will Chera wissen. Sie war mit Lacrima unterwegs. Von Felina und Takajo fehlt jede Spur. „Wohl etwas zu viel Dunkelheit abbekommen…“, murmelt Lacrima. „Ich konnte ihn in Ceirm nicht vollständig heilen, weil etwas in ihm Nayena abstösst…“ „Und jetzt? Wird er wieder gesund?“, fragt Shékkel besorgt. „Ich glaube, ich werde ihn noch einige Male heilen müssen, bevor er selber mit der Dunkelheit fertig wird.“, erklärt Lacrima. „Ich kann einen Teil davon heilen, aber der andere Teil breitet sich wieder in seinem ganzen Geist aus.“ „Wie wenn man Tinte in Wasser verdünnt!“, stellt Shékkel fest. „Je mehr Wasser man dazugibt, desto heller wird es.“ „Genau.“, bestätigt Lacrima. „Na, Itaga, wie geht’s uns denn heute?“ Der Galant hat die Augen geöffnet und blickt etwas verwirrt drein. „Die Abstände zwischen den Anfällen sollten immer grösser werden…“, überlegt die Elfe. „Das heisst, heute können wir uns nochmals ausruhen und dann gehen wir nach Hause.“ „Find ich gut.“, antworte ich.
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Ransengdori

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Beitrag von Ransengdori »

(1/8/2013 10:46:07 PM)Kouuta / Shiroi   "Verwirrt?", antworte ich dem ratlosen Haku. "Hm... Das war""Eine chronomatische Illusion", ertönt eine bekannte Stimme. "Lumelia! Du hinterlistige, böse...." "Versteh mich nicht falsch, mein Junge. Es verletzt mich, dass du so von mir denkst." Haku sieht sich im Raum um, viel zu sehen ist noch immer nicht. "Glaub mir oder tu es nicht, aber bitte höre mir zumindest zu.", bittet mich Lumelia in einem reuevollem Ton, als die Decke sich öffnet und Teile des Bodens sich wie eine Treppe erheben. Ich nehme Haku bei der Hand und klettere mit ihm zusammen hinauf. Kurz darauf haben wir wieder festen Boden unter den Füßen. Das fahle Licht tut etwas in den Augen weh und wir müssen uns erst einmal wieder daran gewöhnen. Als ich die rothaarige Frau erblicke sprudeln lauer Erinnerungen in mir hoch. "Warum... Tantchen..." Vorwurfsvoll trifft mein Blick den von Lumelia. Ihre Augen zeigen mir, dass sie nicht böse ist. Nein, sie scheint verletzt und traurig. Als ich zu ihr Tantchen sage, lächelt sie einmal kurz und ihr Blick wird beschämt. "Mein lieber, lieber Junge... Es tut mir Leid aber die Zeiten verlangen nach Wahrheit. Es ist nicht mehr die Welt, die ich mir erhoffte. Die Elementarkrieger haben ihn gebannt aber nun wandeln weitere Träger des Verderbens auf Erden. Ihre Lieder erklingen und zerstören die Harmonie der Welt... Ich wollte dir sie ersparen.. dich nicht reinziehen in diese Tragödie. Aber du bist doch selber einer derer die die Harmonie bewahren sollen...." eine Träne läuft langsam die Wange der Frau herab. "Ich verstehe deine Verwirrung... und auch die deines Freundes." ,  sie deutet auf den grünhaarigen Jungen, der benommen dasteht und nicht weiß was er denken soll. "Shiroi, Kouuta. Kennst du die Bedeutung deiner Namen?", fragt sie mich. Ich bin erstaunt "Kouuta, so hat man mich genannt als ich im Mondlichtküstendorf ankam. Das Kind der Familie die mich aufnahm..." "... hat deinen Namen im Herzen gewusst. Das Lied deines Herzens ist zu ihm vorgedrungen. Kouuta bedeutet 'Lied'. Du hast Freude in das Leben deiner Eltern gebracht, so wie ein Lied, dass die Zuhörer glücklich macht. Deine Mutter... sie gab dir den Namen. Shiroi, der Name an den du dich so lange nicht erinnert hast, bedeutet 'weiß'. Du bist das Weiße Lied von Memoria... " "Das überfordert mich alles! Was... was ist geschehen?", frage ich aufgebracht. Die Antwort erfolgt auf dem Fuße "Du hast es gerade gesehen. Das was du gerade erlebt hast, zusammen mit dem Jungen ist nichts als das was geschehen ist. Ich habe die Erinnerungen an deine Vergangenheit versiegelt um dich zu schützen. Aber du musst wissen was geschehen ist. Sanctorion hat damals alles zerstört... auch deine Eltern starben dabei. Du solltest es nicht erfahren, damit du in Frieden leben könntest. Aber die Sänger des Todes... kannst du das Ungleichgewicht fühlen? Sie müssen gebannt werden. Ich weiß, für euch klingt das alles seltsam und verwunderlich aber es ist wahr." "Also, ich weiß nicht was ich davon halten soll, aber ich glaube der schrägen Lady irgendwie",  wirft Haku ein. "Ich weiß zwar nicht wieso, aber irgendwas an ihr strahlt etwas positives aus." Die schräge Lady legt ihre Hand behutsam auf meine Schulter. "Bitte, verzeih mir meine Überfürsorglichkeit" Als sie die Worte spricht wird ihre Hand leicht warm und etwas strömt durch meinen Kopf wie ein Faden, der alles ordnet. Meine Vergangenheit... sie kehrt langsam in mein Bewusstsein zurück. Ich habe Verstecken gespielt und immer gewonnen. Ja, diese Zwischenebene. Ich habe sie oft betreten. Plötzlich spüre ich eine Kälte in mir. Etwas fehlt.... etwas wichtiges. Ich sehe eine Frau die mich im Arm hält. Meine Mutter. Sie sitzt an meinem Bett, jetzt gehe ich mit ihr über den Markt. Was ist das? Ein Beben.... Feuer! Ein Junge taucht auf und verschwindet, Lumelia treibt mich zu einem Platz und gibt mir einen Anhänger. Hier ist die Erinnerung zuende. Ihr Blick wird warm und ich umarme Lumelia. "Tantchen...."Haku  Die Szene, die sich vor meinen Augen abspielt rührt mich zutiefst. Wie diese Frau Kouuta in den Armen hält... ob es sich so anfühlt eine Mutter zu haben? Ich blicke kurz zur Seite. "Haku...", spricht sie in einem sanften Ton zu mir. "...wusstest du, dass auch dein Name 'weiß' bedeutet?" Ihr Blick verschweigt etwas. Kennt sie mich vielleicht... Ich mache mir Hoffnungen. Tse.... "Hey, hast du nicht was von Elementarkriegern geredet? Was ist das nun?""Die, die die Fähigkeit haben, Elemente zu beherrschen. Es gibt noch einige die diese Kunst beherrschen, aber man findet sie nur selten heutzutage. Ihnen verdanken wir, dass Sanctorion nicht mehr die Erden verwüstet. Ihr beiden verfügt auch über dieses Potenzial. In euch ruht das Ergebnis der Verbindung von Licht und Schatten, von Tag und Nacht..... Leere und Dämmerung""Ich bin die Dämmerung und... ", fange ich an "..ich die Leere", vollendet Kouuta den Satz. Ein Nicken von Lumelia bestätigt uns. "Ihr müsst selber lernen damit umzugehen. " Ein Blick fällt auf das Buch, dass Kouuta mit sich führt. "Mit dem Kompendium seid ihr gut dran.""Mehr oder weniger", wirft Kouuta ein. "Das Teil hätte mich fast getötet.", eine leichte Genervtheit klingt in seiner Stimme. "Ja, das war knapp...", füge ich hinzu. Darauf keine Antwort. "Wohin wollt ihr beiden eigentlich?", werden wir abgelenkt. "Nach Westen...", sage ich als ich mich daran erinnere, dass wir eigentlich kein richtiges Ziel hatten. "Dann werdet ihr nach Odelia gelangen. Besucht dort unbedingt das Museum. Vorallem der hintere Teil ist sagenhaft! Man erzählt sich Geschichten, dass man dort Quasi in einer ganz anderen Welt landet.", sie lacht etwas heiterer. "Es tut mir wirklich sehr leid, dass ich so... extrem war. Ihr solltet nun weitergehen. " *sie drückt uns eine Tasche in die Hand* "Das ist genug Proviant für eine Woche... Mehr kann ich momentan nicht für euch tun. Aber bestimmt sieht man sich einmal wieder."  "Bestimmt!", antworten wir im Chor und verlassen das Gebäude. Ich fühle mich seltsam und denke zurück. Wie es wohl sein mag Eltern zu haben... "Das war anstrengend.", seufzt Kouuta und geht los. Ich gehe ihm hinterher und fasse leicht an sein Handgelenk. "Ja, das war es." Unsere Reise geht also nach Odelia. Ob wir uns wirklich das Museum ansehen sollen? Und wer sind diese Sänger des Todes? So viele Fragen. Stumm laufen wir nebeneinander her. Um uns herum nichts als Wälder und Meer. Plötzlich bleibt Kouuta stehen und ich ruckartig auch. "Ach noch etwas...", sagt er. "Ja, Kouuta?", frage ich ihn zittrig. Ehe ich realisiere was passiert spüre ich eine Wärme durch meinen ganzen Körper fließen als der Junge eine Hand auf meine Schulter legt und... mich küsst. Meine Augen werden groß und mir ist ganz heiß. Ein schönes Gefühl wenn ich ehrlich bin, aber völlig neu. Ich fange leicht an zu zittern und stammele "K-kouuta..." Dieser zwinkert mir nur zu und antwortet "das Spiel hat Spaß gemacht, aber irgendwann muss ja mal einer den Anfang machen." WAAAS?! hat er etwa die ganze Zeit gewusst was ich gefühlt habe?!   Oh ist mir das PEINLICH QwQ... Ich werde rot und laufe stumm mit Kouuta weiter.  Ja... ich liebe dich     TakajoIch gehe nach draußen und atme tief durch. "Aufreibend... Manchmal frage ich mich warum ich das ganze hier tue." Es ist bereits dunkel geworden und nurnoch wenige Elfen befinden sich auf den Straßen der schwebenden Stadt. "Eine wunderschöne Gegend, wie man sie in einem Bilderbuch sehen würde." Ich setze mich auf einen Stein und beobachte eine einzelne Elfe die Straße entlangwandern. Ob sich Elfenblut von Menschenblut unterscheidet? Was für ein dummer Gedankengang. Blut ist widerlich... Meine Hand beginnt zu zittern. Was ist das für ein Gefühl? Hat der Schild nicht richtig gewirkt?! Mein Herz.. es ist so schwer und kalt.... Mir ist heiß. Ich habe HUNGER! Ich kann meinen Körper nicht mehr kontrollieren und sehe zu wie er sich verselbstständigt. Ich folge unbemerkt der Elfe in eine Seitengasse hinein. Ein Blick in die Gegend verrät mir dass keiner sonst hier ist. Zeit fürs Essen. Meine Augen funkeln als ich einige große Dornenranken aus der Erde schießen lasse und die Elfe fessele, andere Pflanzen lassen sie verstummen. Mehr... mehr... eine Weile vergeht und der letzte Atemzug meines Opfers is getan. Was... was tue ich hier? Ich fasse mir an den Kopf. Meine Schritte nähern sich der Leiche. Nein! Nein! Dunkelheit macht sich in mir breit. Ist das das Vampirblut in mir?  Ich will nicht! Schon sauge ich das Blut der Elfe. Der Vampir in mir genießt sein Mal. Ich fühle mich stark. Stärker als sonst. Ich lache leise. "Ich bin ein Vampir... da kann man nichts machen", sage ich mir leise. "Dieses Wesen wäre onehin gestorben." Blut bedeckt den Boden. Wunderschönes, klebriges Blut.... Was... nein! NEIN! "Ich will nicht! Ich KANN NICHT!" Wie in Rage renne ich aus der Gasse hinaus und sehe mich um. Niemand da, keiner zu sehen. Doch, da drüben ist jemand! Kommt auf mich zu. Ich bin noch nicht satt.... Blut tropft mir aus den Mundwinkeln. Die andere Elfe bemerkt mich. "Ein Vampir!", schreit diese aufgeregt und will flüchten, aber da halte ich  sie bereits fest und stoße meine Zähne in ihre Schulter. Ich will sie ja nicht gleich töten wie die andere. Schnell reißt sie sich los und flieht einige Schritte, fällt zu Boden."AAAAARGH!!!" Ich falle auf die Knie und halte mir beide Hände an den Kopf. "Ich bin ein Monster!" Ich spüre die Dunkelheit durch meine Adern fließen, zusammen mit dem Blut meiner Opfer. Mein Blick trübt sich. Als noch eine Elfe erscheint sprinte ich davon. Ein Riesensatz und ich halte wieder. Pflanzen schlängeln sich um meinen Körper und halten mich fest. Ich spüre unendlich tiefe Schmerzen. Riesige Rosenblätter sprießen aus dem Boden und umhüllen mich. Ich befinde mich inmitten einer gigantischen weißen Blüte. "Eine wunderschöne Rose....", entfährt es mir und ich höre aufgebrachte Stimmen um mich herum. "Ein Vampir hat meine Tochter getötet!" "Ich habe ihn gesehen!" "Er war hier!" Einer deutet auf die weißen Rosenblätter. "... doch gefällt mir ihre Farbe nicht...", fahre ich lächelnd fort als die Ranken meinen Körper komplett verhüllen. "... ich bevorzuge...."  "Ist er etwa da drin?! Denkt er wirklich dass das ein Versteck ist?! " "Verflucht seist du Mörder", höre ich letzte aufgebrachte Stimmen.  "... rot.", lache ich leise als ich spüre, wie die Pflanzen sich in mich bohren.Verärgert starren alle die weiße geschlossene Rosenblüte an. Aus dem Inneren der Rose kommt ein fetzendes Geräusch. Sekunden Später färben sich die Blätter der Riesenrose allesamt tiefrot. Wie gebannt starren alle auf die Blüte, welche sich nach einer Weile öffnet. Der Anblick selbst ist kaum zu beschreiben. Eine so tiefrote Rose wurde zuvor wahrscheinlich noch nie gesehen. Doch so schön ihr Anblick auch ist, verwelkt sie nach wenigen Sekunden und die Blätter zerfallen zu Erde.Dies ist das Ende des Elementarkriegers Takajo

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Gralaer
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Gralaer »

(1/9/2013 10:12:24 AM)Kreck   "Bist du seekrank oder warum hampelst du so rum?" fragt mich der Alte. Er muss wohl gesehen haben das etwas nicht stimmt. "Alles in Ordnung ich hab nur was vergessen..." gebe ich als Antwort. "Na wenn das so ist, dann ist der alte Jack ja beruhigt, nicht das du mir von Bord springst." darauf hin lacht er laut und gesellt sich zu mich. "Alles erledigt?" frage ich ihm dass er wieder geht. Doch Jack:"Wenn der mächtige Autor nichts anderes geplant hat, dann kann Jack die Beine hochlegen und wir kommen trotzdem an." "Der mächtige Autor? Was ist das?" "Noch nie von den Autoren gehört? Die Schicksalsschreiber?" "Was redest du für ein Irrsinn!" "Das ist kein Irrsinn. Die Autoren sind die die aller Schicksal bestimmen. Du und Jack haben beide einen Autoren auch alle anderen. Und der schreibt das Schicksal von Jack. Vieleicht glaub auch nur noch die alten und echten Seemänner daran, wie der alte Jack." meint er aus seiner Überzeugung. "Das klingt mir sehr wie ein Schriftsteller." "Ja genau sowas ist das auch nur viel übermächtiger!" seine Augen weiten sich. "Das klingt nicht sehr glaubenswürdig." Was für ein Schwachsinn. "Der alte Jack glaubt an das und Jack glaubt immer noch das die mächtigen Autoren den Jack ein langes Leben schenken." "Glaub an das was du willst. Ich halte dich davon nicht ab." "Jack hats versucht." meint Jack. Langsam geht mir der Name Jack auf den Senkel. Der Alte geht dann wieder nach vorne Backbord oder so, an die Spitze des Boots. ich bleib weiterhin hinten und lehne mich sitzend gegen die kleine Hütte auf dem Holzboot. Kurz schaue ich um die Ecke der Hütte zu Jack dem Alten er steht immer noch vorne und hält seine Angelschnur im Wasser. Hoffentlich sind wir bald mal da, soweit ich weiß ist es nicht so weit. Nach kurzer Zeit bringt mich das Schaukeln des Bootes zum schlafen. Dann weckt mich mein Steifer Hals und der Geruch von Hafen und die Stimme von Jack. "Jack sagt wir sind da." Endlich bin ich da. Ich steige vom Boot. "Danke für die Überfahrt." bedank ich mich. "Jack macht sowas doch gern und möge dich und Jack die Autoren ein gutes Schicksal bescheren." "ja, ja vielen Dank" und haue ab. Boah wenn ich noch einmal Jack höre dann....egal ich such mir jetzt erstmal ein Platz zum schlafen. Wo bin ich überhaupt?    
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Beitrag von Coragna »

(1/10/2013 5:17:02 PM)Rispah   Es kann im Leben vorkommen, dass einem kalt ist. Manchmal ist man auch hungrig, manchmal auch beides. Und natürlicher Weise passiert es auch, dass man nass wird. Extrem nass. Und in unserem Fall so nass, dass man einem zufälligem, in der Wüste gelandeten Reisenden für zwei Wochen das Leben auf offensichtliche Weise versüßen könnte. Wenn das noch alles gleichzeitig der Fall ist, ist es erstens klar, dass man ein Problem hat – ein Problem der unangenehmen Art - und zweitens sollte man schnellsten eine Lösung finden sollte, um nicht auf äußerst unschöne Art kläglich zu verrecken. Das Gasthaus ist wirklich zur Hälfte eine Ruine, das Dach hängt eher, als dass es auf irgendwelchen Balken abgestützt wird. Besonders auf der rechten Seite ist es schlimm. Hier ist das Dach eingesunken und irgendwelcher grau-gelblicher Qualm strömt in dicken Wolken nach draußen. Ein weiterer Schornstein raucht ebenfalls. Aus den Fenstern, die teilweise kein Glas mehr haben, dringt fröhliches Gelächter und das Lallen einiger Betrunken tönt in den Regen. Eine windschiefe Stange ragt vor uns aus dem Boden, an ihr hängt ein Schild, das wild im Sturm schwingt. Ich kann darauf einen Karren erkennen und einen Schriftzug den ich nicht lesen kann. „Komm!“ schreie ich gegen den Wind Gravity zu und kämpfe mich die letzten Schritte zur Tür. Ich packe meine Tasche fester und betrete einen überfüllten Raum. An grob geschnitzten Tischen sitzen Typen, anscheinend Einwohner der Stadt... oder eben dem Teil der Stadt, die noch bewohnbar ist. Falls man diese Art von Baracken überhaupt als bewohnbar bezeichnen kann. Sie sind alle breitschultrig und bei mindestens der Hälfte kann ich Messer oder andere Waffen erkennen. Unser Auftreten bleibt erstmal unbemerkt, die Männer sind zu sehr damit beschäftigt mehr Alkohol zu bestellen oder diesen in sich hineinzuschütten. Aus einer Ecke dringt lauter Gesang zu uns hinüber, ein wenig daneben sieht man das große Loch von Innen. Mehr schlecht als recht ist es mit einigen völlig durchnässten Tüchern verhangen, die den Boden teilweise überfluten. Ein Mädchen ist damit beschäftigt aufzuwischen, ebenfalls zwecklos. Ein etwas kleinerer Mann nähert sich uns und denkt anscheinend wie würden ihn nicht bemerken. Seine Finger kommen bedenklich nah an meine Tasche. „Gravitiy!“ rufe ich, sie ist hinter mir in die Gaststätte gekommen. Dann deute ich auf den Mann und einen Moment später fliegt er durch die Luft und knallt zwischen einige Andere, die gerade ein Kartenspiel spielen. Er stöhnt laut. In einem Moment auf den anderen ist es mucksmäuschenstill in dem Wirtshaus. Nur der Wirt reinigt weiter mit leicht zusammengekniffenen Augen das Glas in seiner Hand, das immer schmutziger und öliger wird. „Mensch“, durchbricht eine Stimme die Stille. „Die Kleine hat Pfeffer im Arsch. Brutus hat auch immer so ein Pech, genau an die Falschen zu geraten.“ Er schnaubt und schüttet diesem Brutus den Inhalt seines überdimensionalgroßen Becher über den Kopf. Dieser wacht auf und schüttelt den Kopf leicht. Gelächter dröhnt erneut durch den Raum und die Unterhaltungen setzen wieder ein. Der Mann der vorhin gesprochen hat, winkt uns zu sich.  

Tastyfont

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Beitrag von Tastyfont »

(1/12/2013 9:48:35 AM)  Name: Kemys Element: prima materia alter: 17 Waffe: -   Aussehen:  -unauffällig -schwarzes, glattes, schulterlanges Haar -1,60 groß -mandel braune augen   Prima materiar: Das grundelement, auch bekannt als Quintessenz, umfasst eine vielfalt von Prinzipien, in diesen fall jedoch wird æther als ein ausdruck für reine, ungefilterte energie benutzt (wikipedia hilft auch wenn man mehr erklärung will)   [Andere informationen werden durch posten bekannt gegeben, da ich nicht die ganze persönlichkeit Kemys offenlegen will und sie dadurch statik wird.] [EDIT: hab alles berichtigt, oh gott wie ich sinonyme liebe]

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Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Gralaer »

(1/12/2013 10:18:52 AM)Kreck   Ich bin wohl im Ellora Lager. Und es ist schon ziemlich dunkel hier, natürlich kein Problem für mich. Ich suche mir ,im abendlichen Tumult, in einer Taverne ein Zimmer mit Bett. Doch gehe ich noch nicht sofort in mein kleines Stübchen sondern sehe noch nach ob Läden noch nicht dicht gemacht haben. Die Stände in der Mitte der Stadt sind bereits fertig. Deswegen wage ich mich in einen Laden der sich "Allerhand für Jederman" nennt. Drinnen sind auch wirklich allerhand von billigen Alchemie Zutaten bis zu billigen Büchern die von Kindern geschrieben wurden. Vieleicht schreib ich ja auch mal ein Buch: Das Geheimnis der Frauen. Ich muss leicht grinsen. Aber da kommt auch schon der Boss im Laden und spricht mich an:"Tut mir Leid, wir machen gleich zu." "Ich brauch auch nur eine kleine Sache. Dauert nicht lang." entgegne ich ihm. "Ah ja? Was suchst du?" "Einen Kamm." beantworte ich seine Frage. "Kämme?" er tippt sich gegen das Kinn und streicht sich darauf hin durch seine Koteletten. Er führt fort:"Ja ich glaube vor kurzem haben wir noch was bekommen es liegt noch hinten. Folg mir." Er führt mich hinter ein Tuch das wohl als Tür dienen soll. Dahinter stapeln sich Kisten und Säcke oder auch Fässer. Doch die Kämme scheinen eingewickelt in einem Leinentuch. Während er es entwickelt schaue ich mich hier noch ein bischen um. Waffenständer mit den verschiedensten Waffen stehen hier rum. Streithammer, Kreigshammer, Großäxten, Kampfäxten, Dolchen, Schwerter, Langschwerter, Schildern und so weiter. So ein Kriegshammer ist fürgewöhnlich ziemlich schwer merke ich und muss es gleich mal testen. Ich packe mir einen und versuche ihn über meine Beine zuheben. Dann lässt meine Kraft nach und der wohl 10 Kilo schwere Kriegshammer rammt in den alten Holzboden.Schnell sehe ich mich um und schaue zum Händler der aber scheint nichts mitbekommen zuhaben. Hastig ziehe ich den Hammer raus und bemerke das Loch was nun anstatt des Hammers ist.Nochmal schaue ich in Richtung Händler aber der sieht und hört wohl nichts. Vorsichtig schiebe ich ein Fass über das Loch. Was nun den Waffenständer versperrt. Mit schnellem Schritt gehe ich wieder zum Händler der grad die letzte Wicklung durchführt und sich ungefähr zehn Kämmer dem Auge öffnen. Er nimmt sie sich und bringt sie gleich nach vorne und legt sie auf einen Tisch. Folgend schaue ich mir die Kämme genau an. Manche sind wirklich schön wobei andere sogar noch Haare stecken haben. Der eine gefällt mir sehr schöne Verzierungen. Aber der andere hat sieht wesentlich stabiler aus."Ich nehm denn hier." und halte mein Finger drauf. "Oder!" Na ich weiß ja nicht die Verzierungen werd ich wohl eh nicht sehen können denn ich hab ja keine Augen am Schädel. "Der da!" ich zeige auf den Stabilen. "Oder!" "Mensch!" stöhnt der Händler. "Ja, ja ich nehm dann einfach denn hier!" und zeige auf den Verzierten. "Zwei Gold dann."meint er völlig entnervt. Ich wühl in meinen Geldbeutel, merke aber das ich nur noch ein Gold hab, da ich schon den Rest für die Überfahrt, für das Zimmer und für etwas Speiß und Trank bezahlt hab. "Sagen wir 50 Silber." "50 Silb...?! hahaha du bist gut! Aber na schlön für 1 Gold und 50 Silber!" "60 Silber!" "Willst du mich üer den Tisch ziehen? 1 Gold und 20 Silber!" "70 Silber!" "Vergiss es. Mein letztes Angebot ist 1 Gold!" "90 SIlber! Das ist mein letztes Angebot!" "*stöhn* nagut sonst wäre der ganze Aufwand für nichts geswesen..." Darauf hin gebe ich ihm die 90 Silber. Und nehme mir den Kamm. Schnell verschwinde ich dann bevor er das Loch bemerkt.
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Beitrag von Alinea »

(1/12/2013 10:49:58 AM)Willkommen bei Ragnarök, Kemys ^-^ *Willkommenskeks überreich* Auf viele spannende Posts und so. Ich muss dich leider enttäuschen, der Begriff "Äther" wird hier schon verwendet... das ist eine Ebene in der fünften und sechsten Dimension. Mir gefällt deine Elementidee, aber ich wäre froh, wenn du es umbenennen könntest. Ist das in Ordnung? ^^ Wenn du magst, kannst du unserer Skypekonversation beitreten - schreib mich einfach mal an, ich heisse alinea169. Und hier noch ein Link: :http://aline.abler.ch/ragna/Ragna.php Den hast du vielleicht schon entdeckt ^^ Hier findest du nützliche Dinge wie einen Direktlink zur aktuellen Seite, Übersichtskarten, eine Bildergalerie und unser Wikia. (Da kannst du den Äther nachschlagen. Guck unter Dimensionswissenschaft ^^) Ach, und wundere dich nicht, wenn du hier verrückten Leuten begegnest. Wir sind halt so xP
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Beitrag von Itaga »

(1/12/2013 12:23:25 PM)Hoi, da wagen sich ja echt noch Leute in unser RPG ... oder wurdest du genötigt herzukommen? xD   Itaga:   Die Gestalten ziehen mich zu sich hoch und nehmen langsam Gestalt an ... es sind die anderen. Ich glaube mir bekommt hier etwas nicht, wir müssen schnell hier weg.   Während wir zurück zum Gasthaus schreiten schweige ich, die Elfen sehen mich an ... ich komme mir schon vor wie ein Monster, jeder tut freundlich aber in Wirklichkeit stehen ich immer unter beobachtung. Nach einer Weile erreichen wir das Gasthaus und ich wende mich den anderen zu "Tut mir leid, ich weis nicht was mit mir los ist." Naja, ehrlich gesagt weis ich es doch, ich nehme mal an Nilred hatte recht ... mein Geist verabschiedet sich. Das ist wie im Buch Raphael, Tonius wurde wahnsinnig und tötete seine Verbündeten, bis Raphael ihm ein Ende setzte ... was wenn es bei mir genauso weit kommt?   ... Wer wird mein Richter sein?             NEXT^^
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Beitrag von Coragna »

(1/12/2013 1:56:58 PM)Oioioioioioioioi Frischfleisch *-* Hi, herzlich willkommen in Ragna. Herzlich willkommen auf der keksigen Seite der Macht. Und herzlich willkommen bei den Weltherrschern. Freut mich dich... öh... kennenzulernen, auch wenn ich nix über dich weiß. Ich bin gespannt, so wie wir wahrscheinlich alle. Naja, hoffentlich kommst du auch in die Konfi. :3  Hihi, es schafft also doch jemand noch hier her. @ Sera und Alu: Hab euch doch gesagt, wir solltens im Dragoforum lassen :P @ all: Ich weiß nes ist Fremdsteuerung, aber habe von Fuwa die Erlaubnis Gravitiy fürs erste fremdzusteuern.     Rispah   Wir gehen auf den Mann zu und er bedeutet uns sich zu uns an den Tisch zu setzen. “Was treibt ihr hier in diesem heruntergekommen Kaff?”schreit er gegen ein gegröltes Trinlied an und gibt dem Barmann ein Zeichen. Der werkelt daraufhin gleich an einem Fass herum und zapft uns irgendeine höchstwahrscheinlich alkoholhaltige, braune Flüssigkeit ab. „Wir haben Unterschlupf vor dem Regen gesucht.“ schreit Gravity zurück. Ich lass sie reden, wenn sies will. „Wir wollte so wie so in die nächste Stadt.“ Der Wirt, ein großer, breitschultriger Mann mit kleinen Augen, kommt mit zwei eimergroßen Bechern von dem angeblich trinkbarem Zeug zu unserem Tisch und stellt sie mit einem großen Rumms auf den Tisch. Ich runzle die Stirn und stecke einen kleinen Finger in den Pott und lecke ihn ab. Augenblicklich bekomme ich Kopfschmerzehn. „Da habt ihr euch ja eine schöne Stadt ausgesucht.“ Der Mann lacht. „Willkommen in Lanora, dem heruntergekommensten Ort von ganz Dragotaka. Das Gasthaus sieht noch am Besten aus.“ „Lanora?“ frage ich. Irgendwie kommt mir der Name bekannt vor. „Ja, Lanora. Hier stand früher das Gefängnis von Sanctorion. Danach ist alles zusammen gefallen. War irgendwann vor ein paar Jahren ne tolle Stadt.“ Er nimmt einen großen Schluck. „naja, wenn ihr mehr über Sanctorion wissen wollt, dann geht besser zu Ranon. Der ehemalige Oberwächter. Der sitzt normalerweise da hinten.“ Der Mann deutet auf eine düstere Ecke. Ich nicke und Gravity meint: „Danke.“ Wir machen uns auf, aber dann hält uns die Stimme des Mannes zurück. „Ich bin übrigens Gritex.“ Wir drehen uns beide um. Gritex betrachtet uns beide von oben bis unten und sein Blick bleibt an Gravitys Dekolleté hängen. „Wollt ihr nicht noch ein bisschen bei mir bleiben?“ Er wirft Gravitiy einen lüsternen Blick zu. „Ich bin mir sicher wir würden viel Spaß haben.“ Gravity macht eine Bewegung mit der Hand und ihr Getränk fliegt dem Mann in sein Gesicht. „Das bedeutet wohl nein.“ Meine ich zu ihm, und beginne innerlich zu lachen. Hat wohl doch was nützliches sie mitgenommen zu haben. Ihr Element kann ganz amüsant sein. Gritex ist jetzt auf jeden Fall nass.

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Alinea
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Alinea »

(1/12/2013 3:14:56 PM)Shékkel „Tut mir leid, ich weiss nicht, was mit mir los ist.“, beginnt Itaga, nachdem wir wieder im Gasthaus sind. „Du hast noch etwas Dunkelheit in dir.“, beginnt Lacrima. „Das ist die einzige Erklärung, die mir einfällt. Ich kann dich nicht vollständig heilen, du hast etwas in dir, das Nayena abstösst. Wo wir gerade davon sprechen: Was ist eigentlich passiert? Das Chaos in dir hat Nayena bisher immer durchgelassen. Und was hat es damit auf sich, dass du Nilred in Stücke gehackt hättest? Und mit dem Siegel aus Clankreuzen? Erkläre dich, Itaga Tenshi!“ Lacrimas Tonfall wird ganz ernst und ich zupfe beschämt an meiner Hose, obwohl ich nicht betroffen bin. Die Hose ist zerrissen und schmutzig. Wenigstens sieht man das Blut daran kaum. Wir könnten alle zusammen ein Bad gebrauchen… und neue Kleidung. Ich blicke wieder zu Itaga. Im Moment haben wir wirklich ein dringenderes Problem.
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ItashaOtaku
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Beitrag von ItashaOtaku »

(1/12/2013 8:02:58 PM)Dimir     Als ich das Stück Käse verschwinden sah, musste ich lächeln. Die Ratte ist tatsächlich die ganze Zeit im Labor geblieben. "Lass es dir nur schmecken. Ich werde morgen noch etwas Käse kaufen gehen. Eigentlich würde ich dich ganz gerne mitnehmen, aber da womöglich eine Katze dabei sein wird, geht es diesmal nicht."   Allmählich schwindet auch meine Kraft etwas und ich lege mich hin. Die Ratte ist inzwischen mit dem Essen fertig und verschwindet...unter meiner Bettdecke. Nun gut, ich bin zu müde, um mich darüber aufzuregen. Vielleicht werde ich mir noch einen Namen überlegen. Ganz spontan fällt mir Rakdos ein, aber darüber muss ich noch nachdenken.   Am besten werde ich den Käse beim Elloralager holen. Soweit ich weiss, bieten sie dort verschiedenste Sorten an. Es ist zwar ein ziemlich grossess Wegstück, aber das wird sich lohnen ^^   Jetzt wird aber erst mal geschlafen ^^  

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Itaga
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Beitrag von Itaga »

(1/12/2013 9:33:07 PM)Itaga:   Na toll, mutti will alles wissen ... ist ja nicht so als hätten wir andere Sorgen. "Das Chaos ist unergründet, ich weis nicht wieso es so handelt wie es handelt. Genauso kenne ich die Wirkung des Chaos nicht. Das mit Nilred war ..." überleg dir gut was du sagst, du kannst dieses Gespräch sofort beenden "... beabsichtigt, er sollte niemals wieder einem Lebewesen die Seele rauben oder es in seine finstere Welt entführen."   Ich wechsle das Thema "Wie lange dauert es bis du die Dunkelheit so weit wie möglich verbannt hast?"   Wenn ich denen jetzt was von dem bösen, bösen Chaos erzähle behandeln die mich auch noch wie ein Monster ... da können sie ruhig denken es war beabsichtigt.           NEXT^^
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Beitrag von Alinea »

(1/12/2013 10:28:27 PM)Shékkel Lacrima schweigt. Ich beobachte Itaga. Ich glaube ihm nicht. Vielleicht hätte er Nilred zerstückelt. Vielleicht macht Itaga so etwas ja. Aber er wäre dann nicht auf uns losgegangen. „Ihr seid die Nächsten!“ Oder doch? Lacrima holt tief Luft und antwortet schliesslich, tonlos, beleidigt. „Du wirst noch zwei oder drei Anfälle haben. Aber sie werden schwächer.“ Sie steht auf. „Wir sollten uns langsam auf den Weg machen.“ In diesem Moment betritt Ryiah das Gasthaus und gesellt sich zu uns. „Ihr wollt gehen?“, wiederholt sie. „Doch wohl nicht in diesem Zustand! Ihr braucht dringend ein Bad und frische Kleider. Los, kommt mit!“ Kurz darauf betreten wir das Badehaus der Elfen. Ein Schwall feuchtwarmer Luft umhüllt uns und nimmt mir einen Moment den Atem. Es duftet nach Rosen und ein paar Kräutern, die ich nicht kenne. Vor lauter Dampf laufe ich beinahe gegen den Anfang einer Trennwand. „Die Männer links, die Damen rechts.“, weist Ryiah an. „Viel Spass!“ In einem kleinen Raum können wir unsere Kleidung ablegen. Hm, ich habe wohl meinen Mantel in der Dunkelheit liegen lassen. Hoffentlich hat Ryiah einen – ich kann doch nicht einfach so unter Menschen gehen. Im nächsten Raum wartet eine Wasserpumpe und einige Eimer auf uns. „Wir müssen uns erst etwas waschen, damit nicht gleich das ganze Badewasser schmutzig wird.“, erklärt Lacrima. „Das wird lustig.“, meint Chera und lächelt – zum ersten Mal, seit wir Ceirm verlassen haben. Ich lächle auch – und auf einmal landet ein Schwall Wasser in meinem Gesicht. Prustend und kichernd befreie ich mich von dem Nass. „Hey!“ „Jetzt wird geputzt!“, erklärt Chera, einige Sphären aus Wasser schweben vor ihr in der Luft. „Angriff!“ Die Sphären schnellen auf uns zu und ich bekomme schon wieder Wasser ins Gesicht. Immerhin ist es angenehm warm. „Nicht so schnell.“, meint Lacrima gerade und schirmt Cheras „Angriff“ mit einem Schild aus reinem Licht ab. Xashibel, die Haare tropfnass, greift sich einen der Eimer und fängt das Wasser ab, das durch die Luft wirbelt. Blitzschnell wirbelt sie herum und bald ist auch Chera platschnass. „Hey, das gilt nicht!“ „Klar gilt das! Hier!“ Eine Lichtkugel volle Wasser leert sich über Cheras Kopf aus. Ein paar Minuten später treten wir alle ins Bad, tropfnass, aber sauber. Hier drin ist die Luft noch wärmer und auch der Duft ist stärker.Der Boden fällt sanft ab und führt dann ins Wasser, das langsam immer tiefer wird. An der tiefsten Stelle geht mir das Wasser bis zur Schulter. Am Rand des Beckens gibt es eine Art Liege, an deren Rand eine Elfe sitzt, die uns neugierig beobachtet. Lacrima sucht sich gleich einen Platz und legt sich hin, sodass nur noch ihr Gesicht aus dem Wasser schaut. „Aah, das tut gut.“ Ich lege mich neben Xashibel, die sich etwas verrenken muss, weil die Liege zu klein ist für sie. Chera holt Luft, taucht ab und kommt gar nicht mehr hoch. „Wo ist Felina?“, fragt Xashibel plötzlich. „Äh…“ Ich denke kurz nach. „Im Umkleideraum war sie noch bei uns… oder?“ „Sie mag kein Wasser, schätze ich.“, meint Lacrima. „Sie ist eine Panthera, nicht?“ „Du meinst, weil sie sich in einen Luchs verwandeln kann?“, entgegne ich. „Hm, ja, kann sein… schade.“ Da taucht auf einmal Chera vor uns auf und spuckt in hohem Bogen Wasser aus wie ein Springbrunnen. „Kommt ihr schwimmen?“, meint sie dann. „Klar!“ Ich springe von der Liege auf. „Xashibel, kommst du mit?“ Xashibel hat sich auf der zu kleinen Liege zusammengerollt wie eine Katze. „Ich kann nicht schwimmen.“, meint sie entschuldigend. „Kein Problem, ich bringe es dir bei. Los, kommt mit!“, meint Chera und zerrt uns an den Armen weiter ins Becken. Xashibel stellt sich etwas ungeschickt an, aber Chera erklärt das ganz gut. Besser, als ich es kann. Als ich Schwimmen lernen musste, hat Thomas mich einfach ins Wasser geworfen. Wenn man es aber kann, ist es ganz lustig. Ich tauche unter. Das Wasser ist von unten her beleuchtet und schimmert blau-grün. Ob das wohl magische Unterwasserfackeln sind? Neugierig schwimme ich zu einem der Lichtpunkte. Das Leuchten kommt aus einer grünen Kugel, die mehrere kleine Kugeln enthält. Ganz sanft bewegt sich das Ding im Wasser. Auf einmal bemerke ich, dass die Kugel ein Loch hat. Das blaue Leuchten strömt langsam daraus, während es immer grösser wird. Plötzlich fliesst eine der kleinen Kugeln aus dem Loch. Sie leuchtet auch, genau wie die Grosse vorhin. „Schön, nicht?“, fragt plötzlich Lacrima. Sie ist neben mich getreten. „Es ist kaputt.“, bemerke ich. „Nein.“, widerspricht die Elfe, „es stirbt. Und dabei lässt es seine Kinder frei.“ „Das ist ein Lebewesen?“, will ich wissen. „Ja.“, erklärt Lacrima. „Eine Wasserpflanze, die schon in der Elfenwelt wuchs, bevor die Elfen sie betraten. Sie nennen sie Veyveya.“ „Oh.“, mache ich und betrachte das Ding nochmals. „Es ist wirklich schön.“ Die kleinen Kugeln schwimmen jetzt alle einzeln im Wasser und treiben langsam davon. Eine halbe Stunde später verlassen wir das Bad und kleiden uns um. Ryiah hält die Sachen für uns bereit. „Ich hatte etwas Mühe, Kleidung in deiner Grösse zu finden.“, entschuldigt sie sich bei Xashibel. „Das hier sollte aber gehen.“ Sie legt einen Stapel auf eins der Bänke und ich ziehe eines der Kleider heraus. Ein weisses Oberteil mit viel zu langen Ärmeln. „Ich glaube, das ist für Xashibel gedacht.“, bemerke ich. Sie nimmt es an sich. „Gut möglich.“ Das nächste Teil hat eher meine Grösse, es ist ein knielanges, schwarzes, eng anliegendes Kleid mit einem grünen Streifen auf der rechten Seite und einem Einschnitt, damit ich mich trotzdem gut bewegen kann. Xashibel hat ihre Sachen jetzt auch an. Die Ärmel ihres Oberteils sind zwar lang genug, aber ihr Bauch ist immer noch frei. Dafür passt die Hose perfekt. Sie ist ebenfalls weiss und wird von einem Lederband gehalten. Chera zupft etwas mürrisch an ihrem Haar herum. „Mein Bandana ist kaputtgegangen.“, beschwert sie sich. Sie trägt jetzt eine schwarze Hose, ein oranges T-Shirt und eine schwarze Jacke darüber. „Lacrima, weißt du eigentlich, wie meine alten Sachen bei den Elfen gelandet sind?“, will sie dann wissen. „Wahrscheinlich auf die gleiche Art, wie deine Neuen jetzt hierbleiben werden.“, meint die Elfe. „Es sei denn, du denkst ausnahmsweise mal daran, sie mitzunehmen.“ „Oh.“ Lacrima trägt schwarze Hosen und einen ebenfalls schwarzen Strickpulli, der eng anliegt. An einer Seite des Pullis ist eine leuchtende Ranke zu sehen – die war wohl vorher nicht da. „Hier sind noch die Sachen für Felina.“, meint Ryiah dann und drückt mir noch mehr Kleider in die Hand. „Schätze, dann gehen wir jetzt.“, meint Lacrima dann. „Danke für alles.“ Itaga wartet schon vor dem Badehaus und wirkt ziemlich gelangweilt. „Also, wir gehen jetzt.“, meint Lacrima knapp und geht voran, der Strasse nach. Wir folgen ihr bis zu einem Platz, in dessen Mitte eine seltsame Skulptur steht. Vier Säulen, die sich oben treffen und so eine Art Pavillon bilden. Auf dem Boden zwischen den Säulen ist ein Sternsymbol zu sehen Lacrima tritt ohne zu zögern zwischen die Säulen und verschwindet dann in einer Wolke aus lila Nebel. „Äh…“, mache ich unsicher, als der Nebel sich lichtet und Lacrima verschwunden bleibt. Dann trete ich langsam zwischen die Säulen. Der Nebel nimmt mir die Sicht, doch als er sich lichtet, stehe ich nicht mehr in der Stadt. Ich stehe mitten auf einer Wiese, wieder in einem Säulenpavillon. „Komm da raus, du blockierst das Portal.“, meint Lacrima. Ach, so funktioniert die Geschichte. Irgendwie muss man ja von der fliegenden Stadt herunterkommen. Bald sind alle angekommen und Lacrima führt uns über einen Hügel. Dahinter ist ein runder Steinplatz zu sehen, in dessen Mitte ein riesiges Portal steht. „Wow.“, mache ich unwillkürlich. Das Portal ist so gross, dass wir alle nebeneinander hindurchgehen könnten. Es besteht aus einem Steinbogen, in dem ein silbriger Film schwebt. Das Licht bricht sich darin in allen Regenbogenfarben. „Das ist das alte Portal von Sanctorion.“, erklärt Lacrima. „Ich habe es schon öfter benutzt. Sanctorions Schloss mag nur noch eine Ruine sein, aber der Keller ist noch intakt.“ Ich frage mich, was das Portal mit dem Schloss zu tun hat. Die Elfe tritt entschlossen auf das Portal zu und verschwindet in dem Silberfilm. Ich folge ihr wieder. Das Silber fühlt sich kalt und glitschig an, aber schon nach wenigen Sekunden bin ich hindurch und finde mich in einem dunklen Raum wieder. Lacrima erschafft eine Lichtkugel. Der Ausgang des Portals sieht genau gleich aus wie der Eingang, aber er befindet sich in einem Steingewölbe. Ach so, das hier ist dann wohl Sanctorions Keller. Sobald alle da sind, geht Lacrima wieder voran und führt uns durch ein wahres Labyrinth aus Gängen, das mich unangenehm an die Dunkelheit erinnert. Aber zum Glück gelangen wir schon bald ins Freie. Ruine ist wirklich der richtige Begriff für das, was wir zu sehen bekommen. Ein riesiger Steinhaufen. Hie und da erkennt man noch Mauern und Türlöcher, aber das Schloss sieht aus, als hätte hier eine riesige Explosion stattgefunden. Und überall liegen Scherben. „Den Ort kenne ich!“, bemerkt Xashibel. „Hier habe ich dein Amulett gefunden, Lacrima.“ „Ich muss es beim Kampf verloren haben…“, meint die Elfe. „Drei Jahre ist das jetzt her. Es kommt mir vor wie drei Jahrzehnte…“
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Cydhra
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Beitrag von Cydhra »

(1/13/2013 11:27:19 AM)Sintharak   Den Tag über hatte ich mich in der Stadt aufgehalten. Ich habe die Gänge erforscht, mit vielen Leuten geredet, mir Karten in der Bibliothek angesehen und so einiges über die Stadt erfahren. Vor einigen hundert Jahren kamen Minenarbeiter mit ihren Familien, um sich hier anzusiedeln und ihr täglich Brot mit einer Mine in den Berg zu verdienen. Als sie jedoch immer mehr Gänge in den Berg gruben, und immer reicher wurden, denn es stellte sich heraus, dass der Berg reiche Edelsteinvorkommen beherbergte, kamen auch die geldgierigen und weniger freundlich gesinnten Banden hierher. Als die Überfälle auf das Dorf zunahmen, fingen die Menschen an, sich Schutzräume in den Berg zu graben. Erst zogen sie sich nur dorthin zurück, wenn wieder ein Überfall stattfand, später siedelten sie komplett nach da um. Die Gänge wurden ausgebaut und an der Südseite des Berges entstand die unglaubliche Stadt. Während die Minen immer tiefer in den Berg gingen, wurden die Räumlichkeiten ebenfalls immer weiter nach hinten gebaut. Als es zum ersten tragischen Einsturz kam, wurden Architekten herbeigerufen, die kontrollieren sollten, wie man die Stadt und die Mine anlegen sollte, damit sie möglichst stabil blieb. Und so wuchs die Stadt und die Edelsteine zogen viele Menschen an. Ich kehre in das Quartier zurück und ziehe mich um. Anstatt der leichten Bekleidung mit der ich mich in der Stadt bewegt habe, wähle ich schwarze, wärmere Bekleidung, denn in der Stadt wird es nachts sehr schnell kalt. Ich verstaue die verschiedenen Bomben in meinen Taschen und am Gürtel. Dann verlasse ich das Quartier. Die wenigen Sachen, die ich zurücklasse, würde ich der Stadt schenken. Später blieb wahrscheinlich keine Zeit sie zu holen. Ich laufe los. Der Rat hat seine Räume sehr tief in der Stadt, da er noch nicht lange hier tagt. Laut der Karte hat Alucard sein Quartier nördlich des Rat-Hauptgebäudes. Dort müssen wir also hin. Ich schleiche geduckt durch die Gänge, weiche Wachpatroulien aus und nähere mich dem Ziel. Aus den Versammlungshallen des Rates dringt Licht und man hört das Echo leiser Stimmen. Wollen wir sie kurz belauschen? Nein, es ist uns eigentlich egal was sie planen, die anderen Elementarkrieger sind davon wahrscheinlich nicht betroffen, und auch sonst können wir damit nicht viel anfangen. Das Risiko entdeckt zu werden, ist zu hoch! Also schleiche ich weiter und komme schließlich an einen langen Gang, der anscheinend die Quartiere der Ratsmitglieder enthält. Laut Karte können wir einfach einen Gang weiter gehen, und so von der Rückseite seines Quartiers kommen. Ich schleiche mich also noch weiter und luge um die Ecke. Zwei Wachmänner sitzen auf zwei Schemeln und unterhalten sich leise. Was zur Hölle tun die da? Vielleicht bewachen sie etwas Wichtiges? Auf jeden Fall stören sie! Dann räume sie doch weg? Ich will gerade fragen, wie ich das anstellen sollte, da kommt mir eine Idee. Ich sehe, du lernst schnell! Ich bin ausgebildeter Assassine, da fällt einem so etwas nun mal schnell ein! Ich husche an dem Seitengang vorbei und verstecke mich in einer kleinen Nische. Dann strecke ich den Fuß vor und fahre damit einmal kräftig durch den Sand, der überall den Boden bedeckt. Ich höre, wie die Wachen ihr Gespräch unterbrechen, und mindestens einer aufsteht. Hoffentlich nur einer. Ich ziehe meine Dolche und mache mich bereit. Der Wachmann kommt um die Ecke. Ich springe lautlos aus der Nische und ziehe ihm den ersten Dolch über die Kehle. Der zweite steckt bereits in seinem Herz. Der Wachmann gurgelt etwas, dann bricht er zusammen. Die Rüstung kracht laut beim Aufprall und der zweite Wachmann schreckt hoch. Ich fahre herum, und werfe ihm den Dolch in die Brust. Er sinkt zusammen, und röchelt. Dann spuckt er eine Ladung Blut und bleibt liegen. Erledigt. Gut, jetzt haben wir hoffentlich Zeit. Ich nehme eine Bombe und gehe auf die Wand zu. Dann überlege ich es mir anders und nehme ein weißes Päckchen aus der Tasche. Oh ja, es wird Zeit, dass wir dieses C4 ausprobieren! Mit dem Haken, die durch die Masse gesteckt wurde, hänge ich das C4 an die Wand. Eine Zündschnur hängt seitlich herab und führt in ein seltsames Gehäuse. Da drin ist wahrscheinlich ein komplizierter Zünder… Ich atme durch und hole die Streichhölzer hervor. Wenn die Bombe explodiert, wird es keine zwei Minuten dauern, bis die hier alle auf der Matte stehen. Bis dahin sollten wir verschwunden sein! Ich stecke die Zündschnur in Brand und verschwinde schnell um die Ecke. Es dauert einen Moment, dann explodiert das Paket mit einem Ohrenbetäubenden Krachen und jede Menge Staub und Steinsplitter fliegen herum. Das war stärker als gewollt… wir sollten das Zeug sparsam einsetzen, es kann sehr nützlich sein. Ich ziehe eine Rauchbombe und werfe sie in Richtung Alucard. Also jedenfalls in sein Quartier. Da ich so wie so blind bin und nur durch die Magie des Riz’ok sehe, macht mir der Rauch nichts aus. Ich ziehe eine weitere, kleine Bombe und trete zwischen die Splitter und rocken, die durch die Explosion herumgeschleudert wurden. Das C4 hat fast die gesammte Wand aufgesprengt. Die Quartiere sind alle leer. Bis auf das von Alucard. Er steht hustend mit dem Schwert in der Hand zwischen den Trümmern seines Raumes und sieht sich um. Dank der Rauchbombe sieht er nicht viel. Ich rolle vorsichtig die ausgelöste Granate zu ihm. Er sieht sie und kickt sie erschrocken weg, noch bevor sie explodiert. Mist! Wieso hat ihn das C4 nicht zerfetzt? Keine Ahnung, wir müssen handeln. Ich ziehe einen Dolch und mit der anderen Hand zwei Bomben, die durch eine Kette verbunden sind. Splittergranaten. Die Bomben löse ich aus und werfe sie. Sie umkreisen einander in der Luft und bleiben auf einem Felsbrocken hängen. Alucard wirft sich zur Seite. Die Bomben explodieren. Langsam verzieht sich der Rauch, aber Alucard scheint eine volle Ladung Metallsplitter in den Arm und die linke Gesichtshälfte bekommen zu haben. Ich schleiche an eine günstige Position und gebe ein Geräusch von mir. Plötzlich sieht er mich und springt auf mich zu, genau was ich wollte. Ich lasse zwei weitere Bomben fallen. Eine Rauchbombe und eine weitere Granate. Ich rolle zur Seite weg, direkt durch mehrere Splitter. Ich fluche laut. Zischend geht die Rauchbombe hoch. Alucard steht direkt über der anderen Bombe. Wieso ist sie nicht explodiert? Verdammt! Es wird Zeit unsere Elementarkräfte zu benutzen! Kann ich immer noch Psyche benutzen? Nein, wir haben eine Mischform erhalten, die es so noch nicht gab! Wenn mich nicht alles täuscht, dann können wir die Gefühle, zumindest solche, wie Angst, Furcht oder Wut eines Menschen beeinflussen, und uns Geister zunutze machen. Das später, aber jetzt wäre es angebracht zu handeln. Wie?, frage ich, während ich langsam durch den Rauch zurückweiche. Nutze seine Wut!, sagt er und sendet mir ein Bild.       Alucard   Hustend stehe ich in dem stinkenden Rauch. Was ist hier eigentlich los? Ich sehe die Bombe unter mir und hebe sie auf. Vielleicht… auf einmal überkommt mich eine unglaubliche Wut. Dieser… Wer auch immer versucht mich umzubringen. Was habe ich ihm…? Ich schiebe die nutzlosen Gedanken zur Seite und löse die Granate aus. Ich sehe mich um, wo könnte er sein. Plötzlich habe ich Angst. Woher kann ich wissen, dass ich mit der Granate nicht auch mich selbst töte? Oder Unschuldige? Die anderen Ratsmitglieder müssten bald da sein. Dann werde ich wieder wütend, und suche nach dem Schatten im Rauch. Dann muss ich an Lacrima denken und verspüre wieder Furcht. Was, wenn ich hier jetzt sterbe? Komm schon Alucard, du hast Sanctorion besiegt, du… ich werde mir der Granate in meiner Hand bewusst. Meine Gefühle haben mich… aber… was…? Ich hebe den Arm, will die Granate von mir schleudern.       Sintharak   Ein dumpfes Krachen hallt durch die Gänge. Die Granate ist explodiert und auf der Karte verschwindet der Punkt für Alucard. Es hat geklappt. Ich schlüpfe eilige aus dem Gang, und wende mich zur Flucht.    
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(1/13/2013 12:33:00 PM)Itaga:   Wir sind wieder in der Menschenwelt ... um genau zu sein in Sanctorion Schlossruinen. Ich gucke durch die Reihen, Taka fehlte im Badehaus und jetzt ist er auch nicht dabei "Sag mal Lacri, wir waren doch mal mehr, oder?"         NEXT^^
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Alinea »

(1/13/2013 8:47:10 PM)Xashibel „Du hast recht.“, meint Lacrima nur und vergisst für einmal, dass sie beleidigt ist. „Kommando zurück, Takajo abholen!“ Und damit verschwindet sie wieder in der Ruine. Ich seufze etwas genervt. Wieso ist uns das nicht früher aufgefallen? Keine zehn Minuten später sind wir wieder in Smana. Doch Takajo ist nicht im Gasthaus. „Toll, und jetzt?“, will Shékkel wissen. „Müssen wir die ganze Stadt durchsuchen?“ „Er war schon im Badehaus nicht mehr bei uns…“, überlegt Lacrima. „Ich frage mich, wie wir das übersehen konnten. Wahrscheinlich sind wir einfach nur müde.“ In dem Moment stürzt Ryiah zur Türe herein. „Lacrima! Gut, dass ihr wieder da seid! Kommt mit!“ Ryiah geht so schnell, dass wir kaum mithalten können, und bringt uns zu einer Strasse, auf der sich zahlreiche Elfen tummeln. Sie stehen um etwas herum, das wie ein Haufen trockener Blätter aussieht. „Was ist denn passiert?“, will ich wissen. „Jemand hat eine Elfe getötet.“, erklärt Ryiah. „Die Rede ist von einem Vampir, der Rankenmonster beschwört hat. Er soll geschrien haben wie ein Wahnsinniger, etwas in die Richtung „Ich bin ein Monster!“, sich dann in einer übergrossen Rose versteckt und umgebracht haben.“ „Ein Vampir?“, frage ich ungläubig. „Takajo war ein Halbvampir.“, erklärt Chera tonlos. „Oh nein…“ „Aber wieso macht er denn so etwas?“, will Shékkel wissen, die Stimme nicht mehr als ein Flüstern. „Ich weiss es nicht.“, meint Lacrima. „Ich weiss es einfach nicht. Vielleicht war es die Dunkelheit. Vielleicht sind wir alle so unberechenbar. Wer weiss, was als Nächstes passiert? Werde ich mich von der Stadt stürzen? Wird Shékkel uns alle vergiften? Was passiert hier?“ Die Stimme der Elfe ist von Verzweiflung getränkt, von Hilflosigkeit. Eine Träne hängt an ihren Wimpern. „Vielleicht… sollten wir wieder gehen.“, meine ich unsicher. Ich weiss nicht so recht, wie ich darauf reagieren soll. Was, wenn Lacrima recht hat? Wenn wir jetzt alle verrückt werden? Eine halbe Stunde später sind wir wieder dort, wo wir angefangen haben: Am Ausgang von Sanctorions Schloss. Wir sind noch eine Weile bei dem Blätterhaufen geblieben, der wohl einmal Takajo war. Die anderen sind erschüttert, können kaum noch geradeaus denken, aber mich berührt es nicht so sehr. Natürlich ist es schrecklich, dass… na ja. Aber so gut kannte ich Takajo gar nicht. Vielleicht habe ich es noch gar nicht richtig realisiert… Wir gehen zum Elloralager, der Stadt, in der ich Itaga getroffen habe. Ich trage wieder die Gestalt der Bäuerin und Shékkel einen Kapuzenumhang, den Ryiah ihr gegeben hat. Es ist erst Nachmittag, aber ich fühle mich schon wieder völlig erschöpft. Keiner spricht, alle hängen ihren Gedanken nach. Takajos Tod hängt über uns wie eine dunkle Wolke. Irgendwie seltsam… vor gar nicht langer Zeit habe ich seinen Namen in einem Buch gelesen, und jetzt habe ich seinen Tod miterlebt… naja, fast. Wir haben uns doch gerade erst kennengelernt, auf diesem Ball, der so schrecklich schiefgelaufen ist. Erst John Liey, der Unruhestifter, und dann diese Cantata Mortis mit ihren Geistwesen, die den Wind verstummen liessen. Die Welt unterwerfen, irgendsoetwas wollten sie doch. Was ist aus denen eigentlich geworden? Vor lauter Kranke heilen und Entführte retten habe ich gar nicht mehr an sie gedacht… aber sie werden bestimmt nicht verschwunden sein. Ein eiskalter Schauer läuft mir über den Rücken. Wer weiss, wo sie jetzt sind. Vielleicht haben sie die halbe Welt zerstört, während wir weg waren, und werden uns alle jagen und umbringen… „Was ist eigentlich mit den Cantata Mortis?“, platze ich heraus und finde fünf Augenpaare fragend auf mich gerichtet.
A cloud of mystical dust appears, shrouding Alinea in its magic. You roll a four. The cloud dissipates and Alinea is gone.

Coragna
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Coragna »

(1/14/2013 6:02:25 PM)  Darkis   Ich schließe die Augen, kann aber doch nicht einschlafen. Es ist mir so, als ob unter meinem Bett ein böser Geist lauert, der nur darauf wartet, dass ich die Augen schließe und nicht mehr aufpasse. Schließlich will ich nicht gefressen werden oder so was. Dimir ist schon gegangen, hm. Ich gucke unter der Bettdecke hervor und spähe im Raum umher, ob nicht doch irgendwo ein Monster zu sehen ist. Dann strecke ich meine Zehen an die Luft und setze meinen Fuß vorsichtig auf den Holzboden. Der Boden knackt, ich zucke zusammen und springe wie von der Tarantel gestochen auf. Bestimmt greift das Monster gleich nach mir. Ich erschaudere und husche durch den Raum auf die Tür zu, so schnell ich nur kann. Ich höre meinen Herzschlag laut pochen, versuche möglichst leise und flink zu sein. Ich reiße an der Tür, doch sie scheint wie festgeklebt. Sie rührt sich keinen Millimeter von der Stelle, egal wie fest ich ziehe. Ich klopfe dagegen. „Andate!“ Mein Schrei hallt durch den ganzen Raum und prallt von den Wänden ab. Das Echo ist unerträglich laut und zwingt mich in die Knie. Der große Spiegel zerspringt in tausend kleine Splitter, die sich in meine Wange, meine Arme, meine Beine bohren und viele kleine Kratzer hinterlassen. Ich schreie noch lauter. Die Schatten lösen sich von den Wänden und fließen zu Boden, pure Dunkelheit umfängt mich und dringt durch die Kratzer in meinen Körper ein, kriecht mir Durch die Nase. Flüstern in einer fremden Sprache hallt durch die Schwärze und scheint nach mir zu rufen, lockt mich. Groteske Figuren scheinen um mich zu tanzen, streifen mich manchmal, sodass ich zusammenzucke, bis ich mich schließlich daran gewöhnt habe. Eine Zeit lang ist es, als ob ich unter Wasser schwimmen würde, ohne Luft zu bekommen, dann zieht sich wieder alles in mir zusammen, als würde ich meilenweit in die Tiefe stürzen. Langsam besiege ich meine Angst in diesem Wechselspiel der Eindrücke und Gefühle. Ich kann die Gestalten um mich herum zwar immer noch nicht richtig fassen, doch angreifen tun sie mich auch nicht. Ich versuche mich zu bewegen, doch das klappt auch nicht. Plötzlich taucht vor meiner Nase das Messer auf, das leise zu schnurren scheint. Ich versuche danach zu greifen und diesmal klappt es. Die Wunden, die durch den zerbrochenen Spiegel verursacht worden sind, fangen noch heftiger an zu bluten und mit dem Blut dringt Dunkelheit als ein schwarzes Band heraus, windet sich, zwei, dreimal um das Messer und umschmeichelt mich dann, bis ich mich ganz und gar in einem Kokon aus Dunkelheit befinde. Ich halte das Messer fest, ganz fest, und die Schwärze um mich herum beginnt sich so aufzutun, dass ich wieder alles sehen kann, obwohl es irgendwie immer noch dunkel ist. Um mich herum sind keine Wesen mehr, sondern nur noch mein Zimmer. Der Spiegel hängt noch immer an der Wand. Nix zu sehen von Glassplittern. Ich schaue mich um. In meiner Hand halte ich fest umklammert das Messer. Ich blinzele. Alles um mich herum ist schwarz, die Bettvorhänge, die Bettwäsche, der Spiegel. Alles ist in verschiedenen dunklen Graustufen gefärbt. Sowohl die Decke, als auch der Boden, als auch die Wände. „Andate!“ „Dimir!“ Als keine Antwort kommt entferne ich mich aus dem Zimmer. Draußen ist alles normal, doch als ich wieder in das Zimmer komme ist immer noch alles schwarz, Was ist bloß passiert? „Andate!“ rufe ich noch einmal und fange an zu weinen.

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Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Avielata »

(1/15/2013 3:45:51 PM)Avielata - Auch mal wieder ein Post aber bin gerade nicht kreativ >-<Innerhalb eines Sekundenbruchteils erhob Belletain sich und stürmte in die Burg hinein. Eilig rannte die kleine Gruppe hinter ihm her. „Ich spüre es in meinen Knochen… bald werden meine Äxte von viel mehr von diesem moderfleisch zu schmecken bekommen.“ kicherte Glon in seinen Bart. Wir eilten den Gang entlang an Bildern, Türen und Fackeln vorbei um schlussendlich im großen Saal anzukommen indem Belletain unruhig vor dem Tisch auf und abstampfte. „Das wird sie büßen!“ donnerte uns seine Stimme entgegen und Holz splitterte als er mit der bepanzerten Hand auf den Tisch schlug. „Beruhigt euch Lord.“ Antwortete Firusha mit ruhiger stimmte und packte Belletain an der Schulter. „Es wird euren Töchtern rein gar nichts bringen wenn ihr jetzt überstürzt Entscheidungen trefft und sie euch das Leben kosten würden!“. Schwer sank Belletain auf einen Stuhl der unter seinem und dem Gewicht der Rüstung knarzte. „Ich kann sie doch aber nicht im Stich lassen… es sind mein Töchter.“ sagte er leise mit nach unten gesenktem Blick. „Das hat auch niemand verlangt. Falls es zu einer weiteren Schlacht kommt werde ich euch beistehen Belletain!“ hallte meine Stimme durch den großen Saal in dem es still geworden war.  „Hey! Wenn es ums Schlachten geht bin ich auch dabei!“ rief Glon. Glin hielt sich die Hand vor das Gesicht. „Wo mein Bruder hingeht, da gehe ich auch hin.“ murmelte er nur. Curse stupste mich mit der Nase an. -Ich helfe auch.- lautete sein Gedanke nur. „Dann wäre das wohl beschlossene Sache.“ lächelte Firusha in die Runde. „Wie wird es nun weitergehen Lord?“. „Brimson!“ lautete Belletains Antwort nur. Kurz darauf trat Brimson in den Raum ein. Hatte er vor der Tür gewartet? „Wie hoch sind unsere Verluste?“. „Die gesamte Reitere, ein dutzend Bogenschützen und ungefähr einhundert weitere Soldaten mein Lord.“ antwortete Brimson. „Versammelt die Soldaten die noch kämpfen können, wir werden in wenigen Minuten nach Dämmerzinne aufbrechen. Diesmal tragen wir die Schlacht zu dieser Hexe!“ lauteten Belletains Befehle. „Jawohl Mylord.“ Brimson schlug sich mit der Faust auf die Brust und verbeugte sich leicht, dann verschwand er durch die Tür, durch die er zuvor gekommen war. Belletain erhob sich von seinem Stuhl. „Na dann… lasst uns gehen.“ und mit diesen Worten schritt er wieder voran, aus dem Raum hinaus und vor die Burg. -Er riecht nach Wut und Trauer gleichermaßen. Ist das normal bei euch?- fragte Curse. Naja, in manchen Situationen ist es natürlich normal. Er hat seine Kinder gerade verloren. Er ist wütend auf die Schuldigen und traurig darüber, dass es seine Kinder sind. –Achso, deswegen werden wir die Schuldigen jetzt töten?- Allerdings. Und ich denke Belletain will es ganz sicher selbst tun. Curse knurrte daraufhin als Antwort nur. Brimson kam herbeigeeilt „Beinahe alle Bogenschützen und mehr als zwei drittel der Soldaten werden uns Folgen. Der Rest ist zu stark verwundet oder tot.“. Belletain nickte nur. „Dann lasst uns losgehen.“ stolzen Schrittes ging er voran und wir, sowie die anderen Männer gingen ihm nach. 
Scheiß auf Schule, ich werd Elementkrieger!

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