Ragnarök 2 - Cantata Mortis
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(11/16/2012 7:02:27 PM)Sintharak Wir erwachen auf einer Wiese. Die Luft um unseren Körper fühlt sich gut an. Besser als die muffige Luft in dem Kellergewölbe. Blitzschnell reißt der Riz’ok die Kontrolle über meine Muskeln an sich und trinkt in Windeseile einen Tarntrank. Dann rennt er in den nahen Wald und schlägt sich in die Büsche. Erst dann lässt er mir die Kontrolle wieder. Uff knapp. Beinahe hätten sie uns gesehen. Vielleicht haben sie es auch, aber egal. Die Wirkung des Tarntrankes setzt ein und wir verlieren unsere Konturen, werden unsichtbar. Erst jetzt traue ich mich aus meinem Versteck. Auf der Wiese tummeln sich inzwischen einige Elfen. Sie schauen sich verwirrt um. Anscheinend suchen sie uns! Sie spüren wenn jemand Elfentau benutzt und kommen hier her. Ein männlicher Elf springt aus den Bäumen und ruft etwas. Dann zeigt er auf die Büsche wo wir hocken. Mist er hat uns gesehen. Gut schnell, klettere auf dem Baum da! Ich ziehe mich ächzend an den Ästen hoch, die Zeit im Kerker ist nicht spurlos an mir vorübergegangen. Ich bleibe auf einem Ast in guter Höhe sitzen und schaue zu, wie die Elfen die Büsche durchsuchen. Teilweise haben sie Schwerter dabei. Klar, sie gehen jetzt von jemand feindlichem aus. Er kommt und verschwindet sofort wieder. Aber gut, sie sehen uns nicht, also können wir uns der Karte widmen. Können sie uns nicht magisch aufspüren? Der Tarntrank schützt uns davor! Ich nehme also die Karte hervor und stelle erschrocken fest, dass Takajos Punkt schon wieder am Rand der Karte flackert. Ist er wieder in der Menschenwelt? Sehr ärgerlich, jetzt müssen wir uns zum Portal durchschlagen, denn ich habe keine Lust auf zu viel Aufmerksamkeit. Mist! Ich tippe auf Takajos Punkt. Die Tinte verläuft und will sich auch nicht mehr festsetzen. Sie nimmt verschwommene Konturen an, verläuft aber sofort wieder. Was ist denn jetzt los? Hm, sieht aus, als wäre die Karte kaputt! Unsinn. Die Karte geht nicht einfach kaputt wie eine Wasserleitung. Das ist komplett magisch. Das funktioniert auch in der Elfenwelt, ich habe es getestet. Aber was ist da los? Ich schaue die Konturen eine Weile an und bemerke, dass sie immer neue Formen annehmen, die aber immer Ähnlichkeiten zur jeweils letzten Form haben. Zusätzlich wird die Tinte immer schwärzer. War sie vorher in einem seltsam, für Tinte unnatürlichem Grau, so ist sie jetzt tiefschwarz. Was hat das zu bedeuten? Also anscheinend reist Takajo mit diesen ganzen Punkten hier… Felina, Xashibel, Shekkel und so weiter durch die Dimensionen in Richtung Dunkelheit, wenn man von Richtung sprechen kann. Deshalb verlaufen die Linien auch ständig. Sie springen von einer Dimension zur nächsten. Frag mich nicht wie. Und das heist, wir kriegen sie nicht, richtig? Dazu müssen sie erst anhalten. Und wir brauchen ein Portal in die Welt, in der sie anhalten. Aber dafür sind sie schon zu weit weg. Nach dort gibt es von hier und von der Menschenwelt keine Portale. Aber unser größtes Problem ist, dass sie vermutlich bald aus unserem Dimensionskreis draußen sind… Das heißt wir können aufgeben! Ja, wir haben keine Chance, bis sie zurückkommen. Wer weiß wann das passiert…Ah siehst du, sie sind aus dem Dimensionskreis draußen! Ich beobachte wie die Tinte verschwimmt und in undefinierten Klecksen schließlich zum Stillstand kommt. Ich tippe meinen Punkt an und sofort bildet die Tinte wieder die Linien der Elfenwelt nach. Wieder in einem undefinierten Grauton. Also gut, wir kehren zurück. Wir warten bis die da unten weg sind und bereiten das Spawnritual vor. Kurz darauf hatten sich die Elfen weiter entfernt und suchten Kreisförmig das Gelände nach uns ab. Der Elf, der uns gesehen hatte, war aufgebrochen und in Richtung Stadt gelaufen. Zumindest hatte der ehemalige Riz’ok es als die Richtung zur Stadt gedeutet. Ich springe vom Baum und lande auf dem weichen Moosboden. Ich ziehe die Rückkehrrolle hervor und zeichne nach Biza’aks Anweisungen einige Runen kreisförmig auf den Boden. Merke dir die Anordnung der Runen. Sie ist wichtig! Ich nehme das Ritual als erste Lektion und präge mir seinen Ablauf genau ein. Nachdem ich fertig gezeichnet habe, Stelle ich mich in die Mitte des Runenkreises und lade psychische Energie in die Rückkehrrolle. Kurz darauf finde ich mich in dem Kellergewölbe des Chaoskriegers wieder. An die Übergangszeit der Teleportation kann ich mich nicht erinnern. Filmriss. Was normal ist, wie mir der Riz’ok erklärt. Gut und jetzt? Werden wir ein neues Ziel suchen oder den Unterricht beginnen. Weil ich aber erst deine Kampftechniken und –überlegungen genau kennen lernen will, würde ich ein Opfer vorziehen… Ich schaue auf die Karte. Wie wärs mit Alucard? Oh, ja das ist eine gute Idee. Er wird als erster sterben. Tja, Glück gehabt Takajo, aber keine Sorge, du kommst auch an die Reihe. Aber erst sollten wir uns ausruhen und etwas Essen. Es war ein langer Tag heute. Ich kenne da ein wundervolles elfisches Kochrezept… Waschbärenkebab in Teigrollen und dazu Reis mit einer scharfen Soße… Mal sehen wo ich die Zutaten verstreut habe… Hoffentlich nicht in den Chemieregalen…
"Leben heißt Veränderung!", sagte der Stein zur Blume und flog davon.
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Hobbylosehexe
Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(11/18/2012 3:54:15 PM)Für unsere Fluff *-* Jumentis; Ich wusch mir das Gesicht und fing an, meine Zähne mit so einer komischen Zahncreme zu putzen. Vor Schreck fuhr ich meine Krallen aus. Was war das? Wer war das? " Jumentis, komm.", hörte ich erleichtert die Stimme meiner Mutter. Naja... Meine "Mutter" war sie nicht. Sie hat mich im Wald gefunden. Als ich erst 4 oder 5 Jahre alt war. Es fiel mir immer schwer, zurück zu denken. An die Zeit, wo ich sah, das meine Eltern direkt vor mir abgeschlachtet wurden. Schnell schüttelte ich den Kopf. Ich wusste, dass es mir nicht gut tat und es mein Trauma nur weiter fördern würde. Also lief ich zu meiner "Mutter", ihr Name ist Nisa, und bekam einen großen Haufen Geschirr in die Hände. "Beeil dich bitte. Es gibt viele Gäste unten, im Laden und das Geschirr wäscht sich nicht von selbst." Ich schüttelte genervt den Kopf. Wäre ich nur eine Wasserbendigerin. Das Leben wäre so viel einfacher. Immer reflexartig die Krallen ausfahren. Das ist schrecklich ! Wieder kamen mir die Bilder in den Kopf. Wie meine Eltern geschlagen und getreten wurden. Ich schüttel wieder den Kopf und Konzentrierte mich auf meine Arbeit. Geschirr putzen. - Na toll ! Ich schrubbte die Teller und reichte sie dann zu einer jungen Angestelltin durch, die sich in letzter Zeit äußerst seltsam benahm. Sie musste angeblich wieder ihrer "kranken" Großmutter helfen. Ich glaubte ihr nicht, doch wer hörte schon auf mich? ... Erster post. Hoffe, er ist lang genug. x_x^^
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Hobbylosehexe
Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(11/18/2012 4:12:41 PM)Und für Coragna :3 DarkisDimir verpasst Kröte eine Spritze. Sie faucht.Naja. Das muss sein. Man muss auch manhmal tapfer sein. Kröte versucht Dimir ins Gesicht zu hüpfen, springt dann aber wie ein Flummiball von Wand zu Wand. Ich kichere. Hihi, das sieht komisch aus.Als sich die Sache wieder beruhigt hat, liegt sie etwas zerknittert auf dem Boden und knurrt leise. ie versucht vorsichtig sich aufzurappeln, doch ich springe auf und schnappe sie mir und knuddle sie durch. Sie schaut mich scheinbar verärgert an, dann wächst ihr ein Entenschnabel. Verdutzt betrachte ich sie, dann gibt sie ein lautes Quacken von sich . Ich beginne wieder zu kichern. Der Schnabel verwindet, dann fängt Kröte auf einmal an im Raum herumzuschweben und klebt an der Decke. Kurz bin ich überrascht, dann muss ich so doll lachen, dass ich Schluckauf bekomme. Ich lande auf dem Boden und lache, lache, lache, dann fällt mir Kröte auf den Rücken und ich zerquetsche sie fast, als ich sie wieder umarme. “Andate, lass uns ein Abenteuer erleben.”
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(11/18/2012 5:24:31 PM)Andate Cantabile: "Wir besuchen einen Ort mit wunderschöner Aussicht und der frischesten Luft die du dir vorstellen kannst, kleine Lady." lächel ich sie an. Was Dimir da mit der Katze angestellt hat ist eine riesen Verzögerung, aber es hat der kleinen Lady gefallen, deshalb lassen wir das nochmal durchgehen. "Dimir, gib das bitte Mister Tenshi, der sollte sich grade in Ellora Lager aufhalten, er muss etwas für mich besorgen." Mit dieser Bitte übergebe ich ihm eine Liste mit magischen Artefakten. "Wir werden jetzt aufbrechen..." Ich ziehe meinen Zylinder an, überschlage meine Beine und halte der kleinen Lady eine Hand hin "... sobald die kleine Lady bereit ist." Ich kann meine Freude nicht unterdrücken, ein hämisches Grinsen schmückt mein Gesicht. Niemand entkommt seinem Schicksal! Itaga: „Hm, klettern vielleicht?“ "Klettern?! Das ist verdammt hoch und die Felsen sehen scharfkantig aus, allerdings würde ich das als allerletzte Möglichkeit offen lassen." Aber wirklich, wie kommen wir da hoch? Eska: "Sieht auch nicht aus als gäbe es einen nahegelegenden Weg der nach oben führt. Ita: "Du hast mich aber erschrocken."Eska: "Wieso das? Du wusstest doch das dein Körper dir bei zu langem Aufenthalt folgt." Ita: "Da hast du auch wieder recht, aber wieso redest du erst jetzt?" Eska: "Ich hatte da etwas zu erledigen." Ich drehe mich zu Eska um und erblicke mein inneres, das ganze Ödland sieht aus als hätte hier ein Krieg getobt und Eskargon ist stark mitgenommen, eines seiner Hörner ist abgebrochen, Blut strömt aus tiefen Wunden. Ita: "Was ist hier passiert?" Eska: "Wir haben definitiv ein Problem, das Chaos selbst." Ita: "Wie darf ich das denn verstehen, du bist doch der Herrscher der Chaoswelt und ich bediene mich durch dich dem Chaos." Eska: "Soweit richtig, allerdings gab es eine Ausnahme. Damals hast du dich dem Strom des Chaos geöffnet um Acheron zu besiegen. Dieses Chaos macht uns jetzt Probleme." Ita: "Also ist Chaos nicht gleich Chaos?" Eska: "Nein Chaos ist an sich kein Element, sondern eine Macht, ein Gesetz das neben der Ordnung unseren Kosmos bestimmt. Es nimmt viele verschiedene Formen an, da die Zusammensetzung immer anders ist. Durch meine Drachenseele hat es mehr vom Element Feuer als z. B. das Chaos der Titanen, denen wir in der Chaoswelt gegenüberstanden." Ita: "Also wird es sozusagen verdünnt?" Eska: "Ja, mit dem eigentlichen Grundelement des Benutzers. Das Chaos wird von allem beeinflusst, ausser von der Ordnung. Diese beiden sollten sich besser niemals treffen. Das das Chaos schlechte Emotionen verstörkt brauch ich ja wohl nicht zu sagen." Ita: "Wieso sagst du mir das erst jetzt?" Eska: "Hätte es dich damals davon abgehalten dich dem Chaosstrom zu öffnen?" Ita: "... ich befürchte nein." Eska: "Das reine Chaos kann nicht in einem Lebewesen Fuß fassen ohne dieses zu vernichten. Du warst nur kurz in berührung mit ihm, jedoch sind Reste von ihm in dir verblieben und haben sich brav von deinen schlechten Emotionen ernährt und jetzt ..." ???: "Hallo Itaga." ich zucke zusammen und drehe mich schnell nach rechts, dort steht er, im Schatten, nur durch das lila-roten leuchten seiner Augen ist seine Position ausmachbar. Ita: "Wer bist du?" ???: "Ich bin das was du begehrst, Macht!" Ita: "ich vertraue lieber auf meine eigene Macht, danke." ???: "Seid wann ist das denn der Fall, erst vor kurzem noch hast du mich benutzt um deine Kinder zu retten." Ita: "Da verstehst du etwas falsch, ich benutze das Chaos aus meinem Konverter!" Ich zeige auf den Edelstein, der am Rand des Ödlandes steht. ???: "Bist du dir da sicher?" Bei genauerem hinsehen muss ich erschrocken feststellen das der Edelstein zerstört wurde. Ita: "Was ... hast du getan?" ???: "ahahahaa, das habe ich schon vor über einem Jahr getan und du hast es nicht bemerkt, du hast brav weiter das Chaos benutzt um deine Kämpfe zu gewinnen oder um mit ihm zu trainieren." Ita: "Das hast du nicht wirklich ..." ???: "Denkst du ich lüge? Es war ein Handel, ich gewähre dir das Chaos und bekomme dafür deine schlechten Emotionen um mich zu stärken." Ita: "Dann sag mir doch bitte Chaos, wieso verrätst du mir jetzt deinen Plan? Dir muss doch klar sein das ich das Chaos schon seid dem Vorfall mit John nicht mehr nutzen werde!" ???: "Du wirst Itaga und wenn es soweit ist werde ich deinen Ruf erhören und dir das geben was du brauchst um deinen Kampf zu gewinnen. Macht!" Ita: "Ich kann meine Kämpfe selber gewinnen!!" ???: "Spüre ich da etwas Wut? Lass dir gesagt sein Itaga, du wirst das Chaos benutzen und zwar bald! Und nachdem es so war bin ich stark genug um die schwachen Seelen in dieser Hülle zu beseitigen!" Erschrocken halte ich inne ... das Chaos ... das Chaos was ich dachte zu beherschen und zu kontrollieren hat in Wahrheit mich die ganze Zeit benutzt ... Ita: " Was würde dir mein Körper bringen? Laut Eskargon kann kein Körper das reine Chaos bändigen!" ???: "Ich werde Acheron Tenshi töten, weil du das nicht kannst! Und wenn jeglicher Hass in dir dann vergangen ist und ich wieder meine reine Form annehmen kann, werde ich zurück nach Hause kehren können, in das ewige, allwährende Chaos!!" Ita: "Aber wieso willst du dafür ..." ???: "Weil dann aus euren Seelen neuer Hass hervorgehen würde und so wäre es ein ewiger Kreislauf. Also genieße deine letzten Tage, kleiner Krieger." Das leuchten der Augen verschwindet und ich gehe zu Boden ... ich habe jahrelang meinen Untergang in mir behütet. Eska: "Ita! Kletter den dummen Berg hoch und rette Lacrima, dann gehts zurück zu den Elfen, es muss doch eine Möglichkeit geben das zu verhindern!" Ita: "Ich ..." Eska: "ITAGA!!" Ita:" ... wurde benutzt" Eska: "Jetzt reichts mir." Ein heftiger Schwanzschlag schmeißt mich aus meiner Verzweiflung "KLETTER DEN BLÖDEN BERG HOCH!!" "Leute, wir klettern, wir haben keine Zeit einen anderen Weg zu finden, also loooos!!" Ich renne auf die Felswand zu und ziehe mich immer höher, ist garnicht so einfach immer passende Griffkanten zu finden. Es dauert eine halbe Ewigkeit bis wir die erste Hälfte hinter und haben, meine Finger bluten bereits und sind voll mit Schnittwunden wegen den scharfen Kanten des Berges. Aber ich darf nicht rasten, ich kann mir keine Pause erlauben es ist hinter mir her, das Chaos!! Immer schneller kletter ich die Felswand hoch, meine Atmung wird schwer, ich fühle mich von etwas bösem verfolgt und kletter dadruch noch schneller. "Krieg dich ein Ita!" Nach einer Weile erreichen wir die Burg, als ich oben ankomme lege ich mich erstmal auf den Rücken und schnappe nach Luft ... ich weis nicht ob es die Panik oder die Anstrengung ist, aber ich ersticke hier gleich. Es ist als würde sich eine Schlinge um meinem Hals zuziehen. NEXT^^
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(11/18/2012 6:05:45 PM)Kreck Ich wasche mir das Blut von den Händen, gleich darauf sehe ich mir meine Klinge an. Die ist nicht blutverschmiert. Auch meine anderen Waffen sind komplett ohne Blut. Merkwürdig. Was ist überhaupt passiert? Ich kann mich an rein garnichts mehr erinnern. Was ist passiert? Ich weiß nur noch das die Elfen von einem Dämon sprachen. Sie nannten in "Das Übel". Übel ist soweit ich was das allgemeine Böse. Was für ein Schwachsinn! Die Elfen haben wohl nicht mehr alle Tassen im Schrank. Wahrscheinlich wurde ich einfach ohnmächtig. Doch das Blut? Auch wenn ich ohnmächtig wurde und die Elfen mich irgendwie zurückgebracht haben. Woher kommt das Blut? Plötzlich meldet sich Riskaso: "Hey Kreck ich muss dann jetzt gehen. Ich muss die nächste Lieferung planen. Bis dahin." und schon ist er weg. Ich mache mich dann auch gleich auf den Weg. Draußen ist es wieder morgen wie ich sehe. Dann hab ich wohl ziemlich lang geschlafen. Bloß was mache ich jetzt? "Ich könnte zurück zu John und mir einen Auftrag geben lassen." denke ich mir während ich in unsere Taverne gehe.
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(11/20/2012 5:53:29 PM)Einmal für die kleine Lady. Darkis Ja, wir werden aufbrechen! Hinein in ein Abenteuer. ^-^„Lass uns gleich losgehen.“ Ich renne barfuß aus dem Zimmer und *peng* laufe ich gegen... eine offene Tür?! Da ist doch nichts im Weg, oder? Da sollte ich doch eigentlich durchgehen können. Ein einfacher Durchgang und trotzdem bin ich gegen irgendwas gerannt, sonst würde auch mein Kopf nicht wehtun. Vorsichtig strecke ich die Hand aus und berühre etwas kaltes, glattes. Hm? Eine Glasscheibe. Kröte taucht neben mir auf, dann Andate.... und Andate ist auf einmal doppelt, er steht auch mir gegenüber. Verwirrt schaue ich mich um. Nur hält der Andate mir direkt gegenüber seinen Stab links und der hinter mir den Stab rechts. Ich drehe mich einmal im Kreis und versuche Andate zu berühren... meine Hand prallt wieder von dem kalten, glatten Dings ab. Was ist da bloß los?Ich drehe mich um... diesen Andate kann ich anfassen... hm.... Ich zupfe ihm geschäftig am Ärmel... und dem anderen Andate wird auch gezupft, nur, dass dieses Zupfen anscheinend keine Ursache hat. Ich verstehe das nicht. „Verwirrt, scheinst du mein liebes Kind,zwei nun nicht mehr zusammen sind,das ist dein Spiegelbild und du, ich erklär's dir, hör mir zu.Opfer fordern manche Wahlen, für die meisten Dinge muss man zahlen,Der Preis ist oft differenziert,er bis ins extremste variiert,und für deine tollen Taten,die uns so viel Freude gaben,gibs nun mal was Negatives,doch schenken werden wir dir Vieles.“„Ruvato!“ rufe ich laut aus und umarme ihn ganz fest, nachdem er aus einem Gang herausgekommen ist. Ganz verstanden habe ich die Sache zwar immer noch nicht doch das ist egal. „Kommst du auch mit ein Abenteuer erleben?“„Lasst uns doch den Meister fragen,bevor wir uns noch Schuld zutragen,Nun, Andate, was meinst du,gehöre ich zur Crew dazu?“Erwartungsvoll schaue ich Andate an. Andate Cantabile: Ruvato will mit in den Tempel? Ernst sehe ich ihn an, denn schließlich habe ich ihm eine Aufgabe zukommen lassen, doch Ruvato nickt nur leicht. "Natürlich können wir zusammen reisen, es macht doch mehr Spaß wenn man viel gesellschaft hat." lächel ich die kleine Lady an. "Wenn ihr soweit seid..." Ich strecke ihnen meine Hände entgegen, auf meinen Handflächen lodert bereits das Feuer des Meisters "...dann gehts los." Dieses mal wird es nicht so einfach, wir müssen eine Elementarbarriere durchschlagen, deshalb benutze ich diesen Teleport ... wir werden das Schild durchschlagen, wie ein Pfeil! NEXT^^
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(11/20/2012 6:14:51 PM)Kreck Nach einer Weile Trunk und Trübsal blasen gehe ich doch zu John´, aber nicht für Aufträge sondern für was anderes. Sobald ich in Johns Zimmer bin fange ich an:"Morgen, John." Er schaut mich verwirrt an:"Du hier? hast du endlich Hief erledigt?" "Jo, der ist kein Problem mehr." Johns Kopf sinkt wieder und er durchsucht wieder Schriften und Papiere. "Gut. Ich denke im Moment brauchst du nicht mehr machen." "Ja, ja kannst du mir sagen ob du Bücher über Dämonen hast?" Sein Kopf hebt sich wieder:"Dämonen? Ich dachte dich interresierst dich für Sowas nicht?" "Na, man muss über alles ein bischen wissen." "Hm klingt für mich sehr dubios. Aber, nagut. Was für Bücher?" "Ähm ein Buch wo am besten alle Dämonen aufgelistet sind." "So ein Buch wirst du nie finden. Vieleicht eine spezielle Art von den?" "Hm die alten?" "Die alten Dämone?" er stoppt kurz."naja ist mir egal. Aber so ein Buch da müsstest du..." er steht auf un geht an das Bücherregal was hinter seinem Tisch in dem Stein drin sitz. "Das hier. Glaub ich." er zieht ein lilanes Buch hervor. "Danke." "Kein Problem, bloß bring es zurück." ich gehe in den Schlafraum und setze mich auf mein Bett. Ich klappe das Buch einfach irgendwo auf, wie ich es mit allen Büchern mache. Dann blätter ich und blätter ich. Immer und immer wieder schaue ich nach dem Wort "Übel" auschau. Man das es so viele verschiedene gibt von den wusst ich garnicht. Der sieht aus wie ein Schaf. Der wie ein Stier. Und der wie ein Tisch. Doch kurz nach dem Tisch entdecke ich über einem Dämon den Namen "Das Übel"....
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(11/21/2012 4:37:04 PM)Xashibel „Klettern? Das ist verdammt hoch und die Felsen sehen scharfkantig aus, allerdings würde ich das als allerletzte Möglichkeit offen lassen.“ „Letzte Möglichkeit von wie vielen genau?“, will ich wissen. „Ich seh jedenfalls keine andere. Ich allein könnte hochfliegen, aber ihr nicht.“ „Ich kann gut klettern.“, erklärt Shékkel. „Das habe ich bei Thomas gelernt.“ „Ich…“ Ich denke kurz nach. „Ich habe es eigentlich nie versucht. An Eiswänden kann man nicht so gut klettern. Ist das denn so schwer?“ „Du kannst ja fliegen.“, meint Felina. „Stimmt…“ „He, was ist denn los, Itaga?“, will Shékkel auf einmal wissen. Ich drehe mich zu dem Galanten. Er starrt hoch zur Burg – scheinbar, aber er wirkt so weggetreten, dass er sie vermutlich gar nicht sehen kann. „Itaga?“ Ich stupse ihn an. Keine Reaktion. Eben hat er doch noch mit uns geredet. Was ist denn jetzt schon wieder passiert? „Vielleicht, wenn wir ihm fest genug auf den Kopf hauen…“, schlägt Takajo vor, doch ich winke ab. „Dann wird er noch bewusstlos, das ist nicht viel besser.“ „Kitzeln?“, meint Shékkel. „Äh…“ Ich zögere, Doch dann erledigt sich die Sache von selbst, es kommt wieder Leben in Itaga. „Leute, wir klettern – wir haben keine Zeit, einen anderen Weg zu finden, also looos!“ Und damit rennt er auf die Wand zu und zieht sich an den Felsvorsprüngen hoch. „Warte – was ist los?“, will ich wissen, doch der Ritter hängt schon vier Meter über dem Boden und tut, als hätte er mich nicht gehört. „Dann klettert eben. Ich guck mal, was mit dem los ist.“, bestimme ich und nehme die Vogelgestalt an. Im Flug habe ich Itaga schnell eingeholt, doch ich kann an der Wand nirgends landen und will auch nicht riskieren, den Galanten zu erschrecken. Er klettert in einem irren Tempo, die anderen sind schon zu lila schimmernden Umrissen in der Dunkelheit geschrumpft. Ich rufe den Wind. Itagas Hände sind blutig, wenn er ausrutscht, kann ich nicht mehr tun als einen Orkan zu rufen und zu hoffen, dass der Sturm ausreicht, um seinen Sturz abzufedern. Dann würde Itaga immerhin überleben, allerdings wäre er für die Befreiung nicht mehr brauchbar. Eine halbe Ewigkeit später zieht Itaga sich endlich über die Kante und ich verabschiede mich vom Wind. Keuchend und japsend liegt der Galant auf dem Felsen, seine Hände hinterlassen überall Blutspuren. Ich lande neben ihm und nehme wieder meine Gestalt an. „Bist du verrückt geworden? Was ist los mit dir?!“
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(11/21/2012 10:11:50 PM)AvielataMit der Zeit kehrte mein Sehvermögen und auch meine Kraft zurück. Mein erster Blick als ich wieder normal sehen konnte glitt zu Curse. Er war einfach nur riesig. Er musste nunmehr ungefähr 1,20 Meter groß sein. Und unter dem Fell zeichneten sich dicke Muskelstränge ab. Als mein Blick weiter durch das Zimmer glitt merkte ich, dass es nur eine kleine Hütte war und eine hübsche junge Frau saß an einem Kamin. „Wer seid ihr?“ Stellte ich die Frage, die mir schon die ganze Zeit auf der Zunge gebrannt hatte. „Ah, gut.“ Sie erhob sich vom Stuhl und schritt zu mir hinüber. „Hmh. Hmh.“ Brummelte sie vor sich hin. „Sieht gut aus. Ihr solltet wieder im vollen Besitz eurer Kräfte sein. Los steht schon auf!“ Sagmal… ignoriert die mich etwa? „Wer seid ihr?“ wiederholte ich meine Frage mit Nachdruck und setzte mich langsam auf. „Firusha lautet mein Name. Und wie ist euer Name?“ „Avielata.“ Erwiderte ich knapp angebunden. „Erfreut euch kennenzulernen und vielen Dank das ihr mir geholfen habt.“ „Ach.“ Winkte sie ab. „Das ist doch selbstverständlich. Aber natürlich habe auch ich dabei meine Hintergedanken.“ Auch das noch… „Und welche wären das?“ brummte ich. „Nun der Bürgermeister war bereits hier und hat euer Gold dort abgelegt.“ Sie deutete auf einen kleinen Geldsack der auf einem hölzernen Tisch stand. „Und mein Hintergedanke ist ganz einfach. Nehmt mich mit auf euren Reisen. Ich habe das Gefühl, dass ihr noch viel erleben werdet und deswegen meine Hilfe benötigen werdet.“ Meine Gedanken rasten um die Wette. Doch langsam kristallisierte sich eine Antwort in meinem Kopf von der ich hoffte, dass ich sie nicht bereuen würde. „Nun gut. Dann kommt mit mir ich bin mir sicher, dass ihr nützlich sein werdet.“ Laut begann Firusha zu lachen. „Ich werde euch mehr als nur nützlich sein Avielata. Wenn es sein muss kann ich nicht nur Leben retten sondern auch leben nehmen!“ Ein amüsiertes Lächeln huschte schnell über mein Gesicht. „Na wenn das so ist, dann seit ihr doppelt willkommen. Doch wie soll es nun weitergehen?“ Das letzte war einfach nur laut gedacht, doch sie schien es als Frage an sich aufzufassen. „Ich würde vorschlagen wir gehen zuerst mal nach Ehrenfels gehen.“ Sprach sie mit dem immer noch ungewohnt starken Akzent. „Also gut. Wann wollt ihr aufbrechen?“ Ihre Antwort kam sofort: „Na wenn ihr nicht noch eine Pause braucht am besten sofort. Je eher wir hier wegkommen desto besser. Ich kann diese Stadt nicht ausstehen!“ Ihr Gesichtsausdruck verfinsterte sich bei diesen Worten. Ohne ein Kommentar dazu abzugeben packte ich meine Sachen zusammen, zog meine Kutte wieder an (die wundersamerweise nicht einen Kratzer hatte) packte meine Sense und ging zur Tür. „Wie lange werden wir brauchen?“ fragte ich erneut. „Wenn wir euren Wolf nehmen nur ein paar Stunden. Drei aber höchstens vier würde ich schätzen.“ Antwortete sie, als ob es das normalste der Welt wäre auf einem Wolf zu reiten. „Und WIE sollen wir bitte auf Curse reiten?“ erwiderte ich und starrte sie an. „Na, ganz einfach, wir steigen auf seinen Rücken. Ihr sagt ihm wo ihr hin wollt und er wird wissen was zu tun ist.“ Oh wow, das hörte sich ja echt einfach an. Aber bestimmt war es nicht so einfach wie es sich anhörte. Draußen wanderte mein Blick über Curse der nun in voller Größe vor mir stand. Also wenn man auf ihm nicht reiten kann… auf welchem Wolf dann? Schwirrte es durch meine Gedanken. Ich ging auf Curse zu und er schien meine Gedanken gelesen zu haben, denn er legte sich hin und bot mir und Firusha seinen Rücken an. Wir stiegen auf seinen Rück und setzten uns hin. Es war viel bequemer als es aussah und obwohl ich wusste das sein Fell weich war, überrachte es mich trotzdem WIE weich es wirklich war. „Ehrenfeste liegt im Osten.“ Rief sie von hinten. „Nach Osten Curse, auf nach Ehrenfeste.“ Flüsterte ich in sein Ohr und kraulte seinen Nacken. Er knurrte kurz zufrieden und rannte dann los, so schnell wie es kein Pferd zu rennen vermochte. Während Curse über die Landschaft zu fliegen schien betrachtete ich Firusha genauer. Sie hatte lange braune Haare, einen schlanken Körper und sah nicht gerade schlecht aus, um ehrlich zu sein sah sie sogar sehr gut aus. Statt wie ich es erwartet hatte trug sie keine normale Kleidung sondern eine Art Lederrüstung wie sie von leichten Fußtruppen getragen wird und eine mittellange gebogene Klinge hing jeweils an jeder Seite ihres Gürtels (sie besaß also zwei dieser Dinger). Mehr konnte ich auch nicht erkennen. Curse rannte weiterhin über die Landschaft und es kam mir wie viele viele Stunden vor bis ich am Rand des Horizontes eine Burg erblickte. Dicke Mauern umgaben die Stadt und den Bergfried, dies war von hier aus zu erkennen. Doch je länger wir auf Curse ritten des näher kam die Burg und desto mehr Details waren zu erkennen. Es wehten rote Flaggen mit einem Löwen als Wappentier an den Türmen und an verschiedenen Abschnitten der Zinnen auf denen Soldaten Wache hielten. Das Fallgatter war geöffnet und es kam rasend schnell näher. Kurz bevor wir es erreichten bedeutete ich Curse mit einem kurzen drücken in die Seite das er stehen bleiben sollte, doch wir rutschten noch ein gutes Stück weiter als er bremste. „Du meine Güte.. das war vielleicht ein Ritt.“ Ächzte ich und stieg von Curse Rücken. Ich hatte das Gefühl als wären meine Beine garnichtmehr vorhanden solange hatte ich sie stillgehalten. Der kalte Wind hat auch nicht gerade positiv zu meinem Zustand beigetragen. Die letzten Schritte in die Burg hinein gingen wir zu Fuß als von der Seite her eine Wache auf mich zukam mit mehreren weiteren Wachen im Schlepptau. „Ihr da!“ rief die Wache und deutete auf mich „ihr seid festgenommen, folgt uns widerstandslos oder tot! Und ihr…“ rief er weiter und deutet auf Firusha „der Lord will euch sehen. Euren Schmuseköter könnt ihr ja mitnehmen.“ Den letzten Satz betonte er abfällig. „Was habe ich euch oder den Einwohnern dieser Burg getan das ihr mich festnehmt?“ Wiedersprach ich der Wache. „Ihr habt nicht das Recht dies zu erfahren.“ Knurrte er bedrohlich und legte die Hand auf das Schwert an seinem Gürtel. Die anderen Wachen taten es ihm gleich. Beschwichtigend hob ich die Hände. „Nun gut ich folge euch. Firusha passt ihr auf meine Waffe auf?“ Nickend nahm sie meine Waffe entgegen. Die Wache die mich angesprochen hatte führte Firusha zum Bergfried. Die anderen brachten mich weg. Eine Weile liefen wir durch die Straßen bis wir zum Hintereingang des Bergfriedes kamen. Ohne Vorwarnung packten die Männer mich, zerrten mich die Treppe runter und schmissen mich in eine Zelle. Hart traf ich mit dem Kopf gegen die Wand und verlor das zweite Mal in dieser Woche das Bewusstsein. Stöhnend erwachte ich und rieb mir über den Kopf. Ich hatte keine Ahnung wie lange ich weggetreten war. Doch als ich zur Zellentür sah starrte mich die dort stehende Wache doof grinsend an. „Na auch wieder wach Dornröschen.“ Lachte er. „Pass bloß auf was du sagst. Vielleicht bereust du es später noch.“ Knurrte ich nur. Abermals lachte die Wache. „Aber, aber, so war das nicht gemeint. Der Lord ruft nach euch. Er will sich entschuldigen es scheint ein Missverständnis aufgetreten zu sein.“ Er schloss die Zelle auf und ich erhob mich murrend, schritt genervt und wütend hinter ihm her. Der Kerker des Bergfrieds war düster und feucht. Überall tropfte Wasser von den Steinen und es war bitterkalt wie ein Wintersturm. Doch je weiter wir die eben erreichte Treppe hinaufstiegen desto heller und Wärmer wurde es. Als wir nun endgültig in den Bergfried schritten war ich für kurze Zeit geblendet. Überall hingen Fackeln die die Gänge hell erleuchteten und Banner wie ich sie schon auf der Mauer gesehen hatte. Wir schritten an vielen Türen vorbei. Manche waren geöffnet, andere geschlossen. Nach dieser kurzen Betrachtungszeit sah der restliche Weg zum Saal des Lords genauso aus wie der Weg davor. „Der Lord erwartet euch bereits Krieger.“ Sagte die Wache nur und wandte sich zum gehen. Ich ging auf die Tür zu und öffnete sie ohne zu klopfen und ohne Aufforderung. „Aaah da seid ihr ja Krieger.“ Begrüßte mich ein Mann der eine schlichte Lederkleidung trug die aber immer noch etwas Edles an sich hatte. Er hatte schulterlanges braunes Haar und einen Vollbart. Die Muskeln zeichneten sich unter seiner Kleidung deutlich ab und er hatte einige Narben im Gesicht die eindeutig von vielen Kämpfen stammten. Trotz allem was er schon erlebt haben musste strahlte dieser Mann etwas Gütiges und Ehrbares aus. Er saß am Ende eines langen Tisches auf dem nur sein Trinkbecher und der von Firusha stand die direkt rechts neben ihm an der Tischseite saß. Curse lag leise vor sich hin knurrend in einer Ecke des Raumes. Vor ihm lagen nur noch kleine Brocken Fleisch, wohl die Überbleibsel eines ihm gegebenen Essens und schlief. „Setzt euch, setzt euch.“ Bat der Mann mich und deutete auf den Platz an seiner linken Tischseite. Langsam schritt ich auf den Tisch zu, zog den Stuhl zurück und setzte mich. „Ihr wollte mich also sprechen Lord?“ sprach ich ihn eisig an. „Nun. Ich muss mich wohl bei euch entschuldigen. Ich sprach mit eurer Begleiterin Firusha und sie konnte mir versichern das ihr nicht derjenige seid für den wir euch hielten.“ Antwortet er und lächelte mich freundlich an. „Dann lasst uns dieses Missverständnis vergessen Lord. Mein Name lautet Avielata.“ Stellte ich mich nun in versöhnlicherem Ton vor. „Erfreut euch kennenzulernen. Ich bin Lord Belletain und dies ist meine Burg.“ Mit einmal mal ging eine Tür im hinteren Teil des Raumes auf und zwei freudig kreischende und kichernde Mädchen rannten auf den Lord zu und umarmten ihn Wild. Belletain lachte herzlich. „Immer mit der Ruhe Torin und Melia. Wie ihr seht haben wir Gäste also seit bitte nicht so stürmisch.“ Die Art wie er es sagte war nicht etwa ein Befehl sondern eine Aufforderung die so mit Liebe für diese beiden Mädchen durchdrungen war das man es beinahe spüren konnte. „Eure Töchter?“ vermutete ich. „Allerdings und beide sind sie wunderschön.“ Antwortet er und lächelte stolz. „Wo ist ihre Mutter?“ meldete sich nun auch Firusha zu Wort die die ganze Zeit über geschwiegen hatte. Die warmherzigen braunen Augen des Lords verloren ein wenig des Leuchtens das ihnen gerade innegewohnt hat und er blickte traurig zu Boden. „Sie starb bei der Geburt der beiden. Ich bin das einzige was sie noch haben und ich werde alles tun um…“ Krachend flog die Tür auf und ein schwer gepanzerter Soldat stürmte in den Saal. Respektvoll begrüßte er den Lord dann begann er schnell und angstvoll zu sprechen: „Mylord, sie sind wieder da. Die Untoten sind wieder da. Ein Wachposten hat das Signalfeuer entzündet. Sie sind noch etwa 30 Minuten von hier entfernt.“ Der Blick des Lords wurde mit einem Mal hart und seine Gesichtszüge ebenfalls. „Bringt meine Kinder zu ihrem Kammermädchen, läutet Alarm dann ruft die Generäle. Desweiteren brauche ich meine Rüstung und mein Schwert!“ Rief er schneidend und unterstrich diesen Satz noch mit einer bestimmenden Handbewegung. Der Soldat nickte, ergriff die beiden Mädchen und eilte mit ihnen aus dem Saal hinaus. „Was soll das heißen die Untoten sind wieder da Lord Belletain?“ „Nunja, wisst ihr Elementkrieger. Seit ich denken kann wird diese Burg immer wieder von Untoten attackiert. Sie kommen aus einer alten Burg die damals einer Wohlhabenden Familie gehörte. Der letzte Nachkomme. Ein junger Mann und etwa in eurem Alter ging auf eine Reise um stärker zu werden kehrte aber nie zurück. Sein Vater der zu diesem Zeitpunkt noch lebte starb daraufhin an einem gebrochenen Herzen. Mit dem vermutlichen Tod seines Sohnes verlor auch er seinen Lebenswillen. Dies müsste nun knapp 1000 Jahre her sein wenn ich mich nicht irre. Ein oder Zwei Jahrhunderte später, soll eines Nachts eine merkwürdige Frau aufgetaucht sein. Sie hat die Burg zu ihrem Heim erklärt und nur eine Nacht später erfolgte der erste Angriff. Viele Menschen sollen dabei gestorben sein und die Angriffe wiederholten sich. Jedoch nicht regelmäßig sondern sporadisch. Mit der Zeit entwickelten meine Vorfahren bis hin zu mir immer weitere Sicherheitsvorkehrungen zum Schutz unseres Volkes. Der letzte Angriff liegt etwa einen Monat zurück.“ „Ihr habt nach uns verlangt Mylord?“ rief eine Stimme von der großen Tür aus die der Soldat nicht wieder geschlossen hatte. 4 Männer traten in den Saal. Jeder von ihnen in Schwere Rüstungen gehüllt und mit einem Schwert bewaffnet. „Allerdings. Es ist wieder soweit. Sie sind hier. Wir müssen schnellstmöglich eine Verteidigung organisieren. Wir haben noch etwa 25 Minuten!“ „Mylord. Sie sind diesmal viel früher da als sonst. Normalerweise greifen sie weit nach Mitternacht an. Wieso tun sie es jetzt kurz nachdem die Nacht hereingebrochen ist?“ lautete die verdutzte Frage. „Das weiß ich auch nicht General Brimson aber trotz allem müssen wir die Bewohner dieser Burg mit unserem Leben beschützen!“ Metallisches Klappern ertönte und mehrere Diener traten mit der Rüstung des Lords an ihn heran, begannen ohne Umschweife sie ihm anzulegen. „Brimson, eure Fußsoldaten bilden die erste und einzige Verteidigungslinie. Sammelt eure Männer vor den Mauern und bildet eine Reihe. Kain, ihr werdet eure Bogenschützen auf der Mauer aufstellen und diese Biester mit Pfeilen eindecken. Doch passt auf das ihr unsere Leute nicht erwischt! Tehron, Balakai ihr werdet eure Reiter jeweils von der Linken und Rechten Flanke auf die Gegner reiten lassen. Nehmt sie in die Zange und lasst ihnen keine Chance sich zu wehren!“ befahl er den Generälen. „Wie ihr wünscht.“ Antworteten diese und machten sich auf ihre Männer zu sammeln und zu organisieren. „Ich habe eine bitte an euch Elementkrieger. Kämpft an unsere Seite gegen diese Monstren. Kämpft dort wo Hilfe nötig ist.“ Richtete er nun das Wort an mich. Meine Antwort fiel als knappes Nicken aus. „Gut. Ihr werdet vorne an den Stadttoren zwei Männer treffen die ich euch zuweisen werde.“ Wieder nickte ich nur knapp. „Ich kämpfe auch an eurer Seite Avielata!“ machte Firusha ihren Standpunkt klar. „Ich habe auch nix dagegen.“ Lautete meine Antwort. Mit einem knappen nicken entließ uns der Lord und wir eilten nach draußen. Die Straße hinunter und auf das Tor zu. Viele weitere Männer rannten ebenfalls auf das Fallgatter und somit das Tor zu, zu ihren verschiedenen Posten auf denen sie Stellung bezogen. Der Mond war inzwischen aufgegangen. Jedoch waren es bestimmt noch knappe zwei Stunden bis Mitternacht. Am Tor angekommen sahen wir uns um und erblickten zwei kleine Kerle die in Rüstungen gehüllt waren. Beide waren etwa einen Meter groß und hatten lange Bärte und Haare. Einer der beiden trug einen Krähenschnabel der andere 2 Äxte mit kurzem Stiel. Wir gingen hinüber und einer der beiden blickte auf. „Aaah da seid ihr ja. Der Lord sagte bereits das ein großer Kerl in schwarzem Umhang und mit Sense und diese Nacht in die Schlacht führen würde. Ich bin Glin –antwortete derjenige mit dem Krähenschnabel- und das da – er deutete auf den anderen Zwerg- ist mein Bruder Glon. Wir sind Zwerge müsst ihr wissen. Wir mögen klein sein aber Unter schätzt uns nicht. Wir kämpfen mindestens so gut wie 5 von diesen langen Menschen!“ Ich lachte. „Na wenn das so ist. Dann werden wir heute nacht wohl reichlich Feinde töten.“ Amüsierte ich mich. „Aber natürlich!“ prahlte Glon laut. „Wir werden mehr dieser Faulenden Kadaver in die Hölle schicken als jeder andere Trupp hier!“ „Nun gut Herr Zwerg dann werden wir uns mal General Brimson anschließen.“ Zu fünft (zwei Zwerge, Firusha, Curse und ich) schritten wir aus der Burg hinaus auf das Feld. Etliche Soldaten hatten sich hier schon versammelt und eine Verteidigungslinie gebildet. Angstvoll wurde ich durchgelassen und trafen uns mit General Brimson an der Spitze der Soldaten. Lord Belletain war ebenfalls anwesend und trug eine prunkvolle aber dennoch schwere Rüstung die einiges an Schlägen einstecken würde. Er hielt einen großen Turmschild in der einen Hand und ein langes silbern schimmerndes Schwert in der anderen Hand. So wie er da stand sah er aus wie ein Bollwerk das selbst unter dem größten Ansturm nicht fallen würde. „Da seid ihr ja.“ Begrüßte mich Belletain. „Macht euch bereit. Gleich beginnt es.“ Und tatsächlich nur kurze Zeit später ertönte ein lauter unheimlicher Hornstoß und hinter der kleinen Hügelkuppe, die uns bis jetzt die Sicht auf die Gegner verdeckt hatte, walzte sich eine unaufhaltsam wirkende Flut an Gestalten vorwärts.
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(11/22/2012 2:19:58 PM)Itaga: „Bist du verrückt geworden? Was ist los mit dir?!“ ertont eine Stimme ... Xashibel. "Ich ..." ich schnappe nach Luft und überlege dabei kurz "hatte ... es ... nur ... eilig ... damit ... die ... beiden ... schnell ... gerettet ... werden." nach jedem Wort muss ich Luft holen. Ich werde da keinen mit reinziehen, das ist meine Sache. Nachher lassen die mich nicht helfen wenns hart auf hart kommt ... und schließlich kann ich mehr als nur das Chaos beschwören. Meine eigenen Techniken reichen auch um gegner zu besiegen. Ich sehe meine blutenden Hände an, autsch, deshalb brennen die so "Das ... bekommt ... lacrima ... wieder ... hin." Langsam richte ich mich auf, die anderen scheinen auch grade das letzte bisschen des Berges zu bewältigen. NEXT^^
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(11/22/2012 6:57:47 PM)Shékkel „Ihr hättet warten können.“, sage ich vorwurfsvoll zu Itaga und Xashibel, als ich endlich bei ihnen ankomme. Meine Arme brennen und ich hab mir ein wenig in die Hand geschnitten, aber das ist nicht so schlimm. Itaga sieht wesentlich mitgenommener aus. Seine Hände sind blutverschmiert und die Ärmel seines tollen Mantels sind rot. „Erzähl mir nichts.“, sagt Xashibel gerade. „Jetzt bist du ausser Puste und verletzt und warten musstest du ohnehin, also hält uns das im Endeffekt nur auf. Aber gut, wenn du nicht reden willst – ich vertraue darauf, dass uns dein wie auch immer geartetes Problem nicht in Gefahr bringt. Oh, hallo Shé.“ „Hallo.“ Xashibel hat mich bemerkt. „Was ist denn los?“, will ich wissen. „Itaga will anscheinend nicht darüber reden, also soll es uns jetzt auch nicht kümmern. Kommen die anderen?“ In dem Moment zieht sich Felina über die Kante, dicht gefolgt von Takajo. „Schön, dann sind wir komplett.“, bemerkt Xashibel. „Und jetzt gehen wir in das böse Schloss?“, frage ich. „Wir können leider nicht einfach durch den Haupteingang spazieren.“, meint die Sirene. „Unsere Schutzzauber machen uns leider etwas auffällig.“ „Hm…“ Ich betrachte das Schloss, das direkt vor uns aufragt. Wir befinden uns an seiner Rückseite, die nur aus einer riesigen Steinmauer besteht. Hm, Schloss ist zu viel gesagt… Ruine trifft es schon eher. Der ganze obere Teil der Mauer ist eingestürzt und offenbart einige dunkle Räume, die unter riesigen Steinen begraben wurden. Es sieht aus, als hätte ein wütender Riese mit der Faust gegen die Mauer gehauen. Und überall klaffen grosse schwarze Löcher… Das tiefste befindet sich nur ein paar Meter über uns, gerade noch in der Reichweite von Xashibels Fackel. Warte, sie musste die Fackel doch unten liegen lassen? „Raki, wo kommst denn du her?“, rufe ich aus, als ich den kleinen Pyro erblicke. Der sieht sich kurz um und zischt dann beleidigt davon. „Asche, ich vergesse immer, ihn aus der Tasche zu lassen…“, murmelt Xashibel, die gerade ihren Beutel wieder schliesst. „Raki, komm zurück!“ Ich wende mich wieder dem Loch in der Steinwand zu. Es ist wirklich nicht hoch… aber die Wand ist zu glatt, um hochzuklettern. „Xashibel?“, frage ich, „Kannst du uns zu dem Loch da hochheben?“ „Hochheben?“, meint die Sirene erstaunt. „Also, du stellst dich da hin und wir klettern auf deine Schultern und dann durch das Loch, und am Ende fliegst du uns nach.“ Nachdenklich betrachtet Xashibel die Wand. „Einen Versuch ist es wert.“, meint sie dann. „Leg die Hände so zusammen.“, weise ich sie an, nachdem sie sich an die Wand gestellt habe. „Ich stehe da rein und stelle mich dann auf deine Schulter.“ „Okay – Au, meine Haare.“ „Tut mir leid, ich kann mich nur an deinem Kopf festhalten…“, entschuldige ich mich rasch, während ich mich aufrichte. Von Xashibels Schultern kann ich das Loch gerade so erreichen. Ich taste vorsichtig nach Halt und finde dann eine Kuhle, die stabil zu sein scheint. Doch ich bin nicht hoch genug, um mich ganz hinaufzuziehen. „Xashibel, ich muss auf deinen Kopf stehen.“ „Beeil dich aber.“, kommt es von unten. Ich stosse mich an Xashibels Kopf ab und es gelingt mir, die Arme anzuziehen und ein Knie über die Kante zu schwingen. Jetzt sitze ich rittlings auf der Mauer. Mit zusammengekniffenen Augen versuche ich, in der Dunkelheit etwas auszumachen. Wie tief geht es da hinunter? Doch ich kann nichts erkennen. Ich lausche, doch es ist nichts zu spüren ausser ein paar Schritten, die wahrscheinlich zu Itaga gehören. Leise klopfe ich gegen den Stein und konzentriere mich auf das Echo. Der Boden ist nur etwa einen Meter unter mir… Ich schwinge mein zweites Bein über die Mauer und hüpfe auf den Boden. Und blicke direkt in zwei grosse, gelbe Augen, die einfach im Raum schweben. „Aaah!“, schreie ich und weiche zurück, doch hinter mir ist nur die Wand. Die Augen folgen jeder meiner Bewegungen, sie durchleuchten mich, als wollten sie meine Seele entdecken. Dann verschwinden sie, als hätte es sie nie gegeben. Was zum Teufel war das?
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(11/22/2012 8:22:09 PM)Itaga: Ich scheine nicht sehr überzeugend zu sein ... Xashibel ähnelt Lacrima irgendwie, der kann man auch nichts verheimlichen ... ???: "Du wirst es benutzen!"Ita: "halt die Klappe!" ???: "..." Die anderen behelfen sich mit einer Räuberleiter um in die Burgruine zu gelangen, eigentlich keine schlechte Idee. Xashibel schafft es auch mich hochzuheben ... naja, oder ich schaffe es mich selbst hochzu heben, ich sollte Geld dafür verlangen, das man meine Form benutzt. Ich gelange in das Ruinen innere, die Medusa leht sich gegen die Wand, sie sieht erschrocken aus ... jedoch komme ich garnicht zum fragen, hinter uns in der Dunkelheit erklingt das plätschern von schnellen Schritten die durch eine Pfütze laufen. "Hier ist etwas, alle aufpassen!" Grade als ich meine blutige Hand zu meinem Schwert führen will werde ich aus dem Schatten angesprungen. Ein Monster, das in etwa die Elfengröße hat hängt an meiner Hand und beißt sich mit seinen kleinen, spitzen Zähnen in mir fest. "aaaaahhh!!" Soviel ich meine Hand auch hin und her schlage, es lässt nicht los, auch der Versuch ihm das Maul zu öffnen bleibt erfolglos, der Biss ist zu stark. Es reißt bereits an mir ... oh man, jetzt ende ich hier als Mittagessen. Ein heftiges Knacken ertont, der Kiefer des Monsters bricht durch den Schlag eines ... Teddybären, Taka hilft mir. Grade als ich mich bedanken will erblicke ich etwas furchtbaren ... noch mehr Augen ... viele Augen. Wir haben eine Wand im Rücken ... das ist schonmal gut, denn Angriffe von hinten sind damit nur zu einer sehr geringen Wahrscheinlichkeit möglich. Aber das wars dann auch schon, die Gegner greifen aus dem Schatten an, die Augen müssen sich erst an die Dunkelheit gewöhnen, unsere Feinde haben das bereits. "Hat jemand Erfahrung im Massenkampf?" Meine Frage scheint jedoch im Geschrei der Masse unterzugehen, denn es tobt bereits ein Kampf ... ums überleben. Der Wind pfeift durch die Ruine... zum Glück haben wir Xashibel, sie hat ein äußerst starkes Element auf ihrer Seite, das große Flächen auf einmal abdecken kann. Allerdings habe ich grad besseres zu tun als nach den anderen zu sehen, ich muss aufpassen das ich nicht wieder gebissen werde, die Viecher beißen sich richtig fest und lassen nicht mehr los. Doch es ist schon zu spät, es sind einfach zu viele, einen Augenblick später tummelt sich ein ganzer Haufen von den Viechern an mir ... anscheinend rieche ich lecker. Ich werde zu Boden gerungen und muss mein Schwert loslassen um eines von den Viecher davon abzuhalten sich in meinem Gesicht zu verbeißen. "Verschwindet!" Wie können so kleine Dinger so stark sein? Ich habe auch keine Flächendeckenden Angriffe ... "doch, die hast du." "RUHE, hab ich gesagt!" Die teile scheinen miteinander zu kommunizieren, es kommen anscheinend immer mehr, denn weniger werden es anscheinend nicht. "Runter von mir, ihr Mistviecher!" Das blöde Monster kommt immer näher, durch das Blut an meinen Händen bekomme ich es nicht richtig festgehalten ... NEXT^^
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(11/22/2012 8:51:15 PM)AvielataZu allem Überfluss fing es jetzt auch noch an zu regnen und verwandelte die Erde unter meinen Füßen langsam in einen matschigen Untergrund. Eine eisige stille legte sich über die verteidigenden Truppen und man hörte nur das auftreffen der Regentropfen in der Umgebung und das Klappern der Rüstungen von Soldaten die angsterfüllt der schwarzen Welle entgegenblickten die unaufhaltsam näher rückte. „Habt keine Angst und seid frohen Mutes. Wir haben diese Bestien schon etliche Male bekämpft und gewonnen. So wird es auch heute sein!“ schallte Belletains Stimme über das Feld und die Reihen der Verteidiger. Wie Belletain an der Spitze der Verteidiger stand sah er aus wie ein Licht der Hoffnung das kraftvoll in der Dunklen Nacht brannte. Mir wurde klar, dass er nicht nur kämpfen sondern notfalls auch für sein Volk sterben würde. Noch immer rückte das feindliche Heer vorwärts und würde bald in Reichweite der Bogenschützen sein. „Pfeile anzünden!“ rief Kain. „Anlegen!“ über mir flammten dutzende von Pfeilen auf und wurden auf die Bogensehen gelegt. Die Untoten rückten unaufhaltsam näher. „FEUER!“ Die Bogenschützen ließen ihre Pfeile von der Sehen los und ein brennender Pfeilhagel erhellte den Himmel über uns. Die ersten Untoten wurden vom Pfeilhagel durchlöchert und fielen Tot zu Boden. „Macht euch bereit. Schilde nach vorne!“ Lautete Belletains Befehl. Klappernd setzten sich die Fußsoldaten in Bewegung und duckten sich hinter ihre Schilde. Auch ich setzte mich nun in Bewegung, gefolgt von Firusha, Curse und den beiden Zwergenbrüdern Glin und Glon. „Hohoho das wird ein Spaß.“ Lachte Glon und ließ spielerisch seine Äxte durch die Luft kreisen. Einen Atemzug später krachten die beiden Fraktionen gegeneinander. Lautes scheppern war zu vernehmen als Stahl auf Stahl traf. „Dann wollen wir mal.“ Rief ich und stürzte mich mit einem riesigen Satz mitten in die Schlacht hinein. Eines der Wesen er schien vor mir und mitten im Flug schlug ich mit der Sense zu. Sein Kopf fiel zu Boden und der Körper kippte reglos zur Seite. Dann kam ich auf dem Boden auf. Curse landete vor mir und begann direkt damit wild um sich zu schlagen und mit seinen Klauen und Zähnen so viele Gegner wie möglich zu zerreißen. Firusha kämpfte ein wenig abseits mit einem elegant anwirkendem, Tänzelndem Schwertkampfstil. Innerhalb weniger Sekunden fielen mehr als fünf der Monster vor ihr zu Boden und sie wütete weiter unter den Gegnern. Die Zwerge konnte ich nicht entdecken jedoch hörte man das freudige auflachen von Glon wenn er einen Gegner erledigt hatte. Mehrere Gegner rannten auf mich zu. Den ersten erledigte ich mit einem weitreichenden Schlag. Den zweiten erwischte ich noch mit dem ersten Sensenschwung, schnitt ihm jedoch nur die Beine ab. Seltsam… sie bluten überhaupt nicht. Nicht mal ein klein wenig! Der dritte der kleinen Gruppe lief weiterhin auf mich zu und seinen ersten Schlag blockte ich mit dem Sensenblatt bevor ich ihn mit einer Blitzentladung tötete und er geschmorrt zu Boden fiel. Dem am Boden kriechenden Untoten rammte ich das Ende meiner Sense in den Schädel und sofort stoppten die Bewegungen seines Körpers. Fernes Donnergrollen war am Himmel zu hören. Ich lief weiter über das Schlachtfeld und tötete jeden Gegner der sich mir in den Weg stellte. Curse tat dasselbe, nur das er seine enorme Größe ausnutze die er als riesiger Wolf besaß um seine Gegner reihenweiße mit seinen Klauen zu zerhacken. Der Mond wanderte immer weiter über den Himmel und schließlich hatten wir Mitternacht überschritten. Die Schlacht tobte Jetzt seit nunmehr zwei bis vier Stunden. Ein weiterer Untoter versperrte mir den Weg. Anders als die die ich bis jetzt bekämpft hatte, trug dieser noch einen Schild und eine grob geschmiedete Rüstung. Mit einem kurzen Sprint war ich bei ihm und meine Sense donnerte auf seinen Schild hinab. Der Untote nutzte den Moment und stach hinter seinem Schild nach mir. Er erwischte den Griff meiner Waffe und der Schlag war so kraftvoll das mir meine Sense aus der Hand gerissen wurde. Direkt setzte er mit einem Tritt nach und ich fiel zu Boden. Er hob das Schwert um mir den letzten Schlag zu versetzen als eine Klinge vorne aus seinem Brustkorb herausbrach. Mit einem kraftvollen tritt wurde der nun erschlaffte Untote von der Klinge gefegt und Belletain hielt mir seine Hand entgegen. „Na da bin ich ja gerade noch rechtzeitig gekommen was?“ „Allerdings. Noch wenige Sekunden mehr und ich wäre unter den Todesopfern. Sind es immer soviele?“ fragte ich ihn während ich meine Sense aufhob und mir eine kurze Pause gönnte. „Nein. Normalerweise wäre der Strom schon längst erloschen aber es kommen immernoch mehr. Sie müssen irgendetwas vorhaben!“ „Frage mich nur was sie vorhaben. Wo sind die Reiter? Ich habe noch keinen von ihnen auf dem Schlachtfeld gesehen.“ „Ich weiß es nicht. –lautete Belletains antwort- sie müssten schon längst an unserer Seite kämpfen!“ „Das ist nicht gut.“ Meinte ich trocken. „Allerdings.“ Nickte Belletain knapp und verschwand wieder im Kampfgetümmel. Ich führte mein blutiges Werk fort. Tötete Gegner um Gegner und steigerte mich immer mehr in einen Blutrausch. Ich nahm meine Umgebung garnichtmehr war. Das einzige was zählte war der Tod möglichst vieler dieser Ausgeburten der Hölle. Schlag um Schlag um Schlag fällte ich meine Gegner und plötzlich war mir als ob etwas in meinem inneren zerbrach Eine Barriere die ich bis jetzt unbewusst aufrecht erhalten hatte –TÖTEN,REIßEN,BEIßEN-. Geschockt blickte ich mich um. War das eine dunkle Seite von mir…? –ZERFETZEN- Was soll diese Stimme in meinem Kopf?!? –ZERFLEISCHEN!- Ich starrte zu Curse hinüber der gerade einen weiteren Trupp auf brutalste Weise verstümmelte und tötete. –Braucht Avi Hilfe?- Avi, was, wie bitte. Verdattert blickte ich Curse an. Er hatte den Trupp bereits erledigt und kam nun auf mich zugelaufen. Mit seiner schnauze stupste er mich an –Alles ok?- Und mit einem mal verstand ich. Die Stimme in meinem Kopf, war Curse. Aber wieso konnte er sprechen und wieso wusste ich das nicht und vor allem… WAS MACHT ER IN MEINEN GEDANKEN!? –Na mit dir reden, steig auf ich glaube Belletain ist in Schwierigkeiten.- Während er das sagte nein, während er das dachte knurrte er und schnupperte in der Luft. Völlig perplex und aus meinem Blutrausch gerissen saß ich auf und Curse rannte wie ein Blitz über das Schlachtfeld. Noch bevor wir am Ziel waren konnte ich Belletain sehen. Die Untoten hatten ihn von den Verteidigern weggelockt und umkreist. Immer mehr der Monstren sammelte sich um ihn und er hatte sichtlich Probleme die Masse an Gegner zu bewältigen. Curse rannte einfach die Gegner um die uns im Weg standen. Sofort füllte sich die Lücke mit weiteren Bestien doch wir hatten Belletain erreicht und das war was zählte. Ich sprang von Curse Rücken –Ich mag Belletain. Er war nett zu mir. Hat mir Fleisch gegeben.- Ach und deswegen magst du ihn? –Ja.- lautete Curse knappe Antwort. Na super gib ihm etwas zu fressen und schon liebt er dich oder wie? „Ihr kommt gerade recht. Diese Biester haben mich unauffällig immer weiter weggedrängt und schlussendlich stand ich mit dem Rücken zur Wand.“ „Na dann wollen wir mal oder?“ „Ihr jungen Leute seid alle gleich. Keine Geduld.“ Lachte Belletain. Na wenn er mal wüsste… Curse hatte schon einige Gegner getötet während wir geredet hatten doch nun stürzten wir beide uns auch ins Schlachtgetümmel. Schlag um Schlag wurde getauscht. Die Untoten starben schnell doch ihre schiere Masse schien überhaupt nicht nachzulassen. Ich weiß nicht wie lange wir schon Kämpfen doch der Mond war wieder ein gutes Stückweitergewandert. Es müsste nun um die drei Uhr morgens sein. Wie lange sollen wir noch Kämpfen ohne Pause? Das halten wir niemals nochmal so viele Stunden durch! „Hoho, sieht nach Spaß aus sind wir auch zu der Party eingeladen.“ Donnerte uns die fröhliche Stimme von Glon entgegen während er und sein Bruder sich eine Schneise durch die Untoten kämpften. Hinter ihnen war Firusha die völlig in den Kampf vertieft war und ihre Schwerter so schnell durch die Luft wirbelte das man sie mit dem bloßen Auge nichtmehr sehen konnte. „Schlechte Nachrichten Lord –begann Glin- Wir waren auf beiden Flanken des Schlachtfeldes. Die Reiterei ist völlig ausgelöscht. Es muss ein Elitetrupp oder ein Hinterhalt gewesen sein. Es gab nur wenige Leichen der Untoten aber dafür umso mehr Leichen unserer Leute.“ „VERDAMMT!“ rief Belletain aus. „Wie konnte sowas passieren?! Tehron und Balakai waren die erfahrensten Reiter die ich je gesehen habe!“ Glin nickte „Um sie herum waren die Meisten Leichen. Sie täpften tapfer und starben als Krieger im Kampf. Mehr kann man von ihnen nicht verlangen.“ Belletai ließ ein seufzen hören „Wir müssen nur noch bis Sonnenaufgang aushalten. Dann werden sie hoffentlich wie immer abrücken.“ Der Kampf tobte ununterbrochen weiter wobei die Zwerge eine interessante Taktik hatten. Glon schlug auf die Beine der Gegner ein, so dass diese zu Boden fielen und Glin gab ihnen mit seinem Krähenschnabel den Rest. Eins muss man diesen kleinen Kerlen lassen… sie wissen wie man kämpft. Firusha dagegen kämpfte mit solch einer Anmut das es selbst elegant aussah wenn sie eine der Untoten völlig zerstückelte. Belletain war wie ein Bollwerk. Er parierte Hieb um Hieb und zerschmetterte so manchem Gegner mit seinem Schild den Schädel. Doch nicht selten benutze er auch sein Schwert wenn Gegner ihm zu nahe kamen oder versuchten ihn von der Seite anzugreifen. Die Zeit verging schnell und die Sonne begann den Horizont zu erklimmen. Ein lauter Hornstoß erklang und die Untoten ließen sofort von uns ab. Drehten sich einfach um und gingen. Die Soldaten setzten ihnen zwar noch nach und töteten so viele wie es noch möglich war, doch schon bald begannen sie die verwundeten in die Burg zu schleppen und die Leichen der Untoten auf einen Haufen zu stapeln. Ihre eigenen Toten legten sie sorgfältig nebeneinander. Belletain, Firusha, die Zwergenbrüder, Curse und ich schritten den Weg hoch zur Burg wobei man an jeder Ecke Soldaten sehen konnte die sich erschöpft hinsetzten und Frauen die um ihre verstorbenen Männer weinten. Oben an der Burg angekommen durchfuhr mich ein Schreck. Kain lag blutend vor dem Eingang zur Burg. Er würde wahrscheinlich nicht mehr lange leben. Im selben Moment erblickte Lord Belletain ihn und rannte los. Ich begann ebenfalls zu Rennen und kam gerade an als Lord Belletain sich neben Kain kniete. „Kain, was ist hier passiert. Ich dachte ihr wärt auf der Mauer und befehlight die Bogenschützen!“ „Verzeiht mein Lord –keuchte Kain- ich habe versagt. Ich sah wie eine kleine Gruppe Untoter sich über eine Seitenmauer in die Festung geschlichen hatte und folgte ihnen. –Er hustete und spuckte Blut auf den Boden- Sie überwältigten mich aus dem Hinterhalt. Sie müssen gewusst haben das ich komme.“ „Ruhig alter Freund. Spart euch eure Kraft. Ihr werdet Überleben.“ Abermals hustet Kain Blut. „Belletain. Hört mir zu –röchelte er beschwörend und packte Belletain am Kragen- sie haben eure Kinder, eure Kinder.“ Kain hustet abermals, spuckte Blut und bewegte sich nichtmehr. Sein Blick war gebrochen, sein Körper erschlaffte. Belletains Körper bebte. Er drehte seinen Kopf zu mir. Blickte mir in die Augen. „Sie haben meine Töchter.“ Flüsterte er und aus seinem Blick sprach der pure abgrundtiefe Hass.
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(11/23/2012 7:48:21 PM)Felina; Als ich endlich die Felswand erklommen habe sind Xashibel und Itaga schon im Inneren der Burg, auch Takajo und Shékkel sind nirgends auszumachen. Ich taste mich behutsam durch eine Öffnung in der Mauer, es ist stockfinster. Ich höre es rascheln wie von einer Vielzahl von winziger Flügeln. Alarmiert spanne ich meinen Bogen. Stille. Dann geht der Lärm erst richtig los, tausende kleine Augen kommen auf mich zu. Ich höre Itas Stimme etwas unverständliches Schreien und senke den Bogen, er wird mir hier nichts nützen, und reisse meinen Dolch hervor. Dutzende kleine Scharfe Zähne graben sich in meine Haut. Verzweifelt versuche ich sie abzuschütteln, ich treffe einige der Biester, doch für jedes daruntergefallenen strömen zwei weitere nach. Es hat keinen Zweck. Ich schüttle mich, Ita braucht Hilfe! Ein paar Augenblicke später sehe ich plötzlich gestochen Scharf; Zahllose kleine flinke Wesen, mit grauer Haut, gelben Augen, spitzen Zähnen und ledrigen Flügeln scheinen den Raum auszufüllen. Ihre spitzen Zähnchen finden in meinem dicken Pelz plötzlich keinen Halt mehr und ich schüttle sie energisch ab. Schnell nehme ich meine Sachen in die Schnauze und Stürme los in die Richtung in der ich Itaga vermute. Die Wesen können ihre Flügel anscheinend einfalten, einige von ihnen liegen am Boden, doch in der Luft schwirren immernoch Unmengen von ihnen. Endlich bin ich bei ihm. Er scheint mit sich zu ringen während die kleinen Ungestümer über ihn herfallen. Ich lasse mein Bündel fallen und reisse die Mistdinger in Stücke, doch es sind einfach zu viele! Wieder schüttle ich mich, kleine Wesen werden in alle Richtungen geschleudert. Ich spüre einen Windstoss, Xashibel! Wo ist sie nur? Wieder ein starker Hauch und die Viecher werden wild umhergewirbelt. Meine Chance. Ich packe Ita am Gewand und schleife ihn mit mir weg. Etwas ratlos schaue ich mich um. Da erkenne ich eine Lücke in der Wand. Dort könnte ein Durchgang sein! Schnell schleppe ich mich mit meiner schweren Last dorthin und lege Ita dort ab, denn die Tierchen werden schon wieder munter, und ich kann jetzt erkennen wie sie sich allesamt in eine Richtung begeben. Direkt aus Xashibel zu. Ich knurre wütend. „Weg von meiner Freundin!“ doch sie wollen nicht hören.Mit ein Paar Sätzen bin ich neben ihr. Mit energischen Prankenhieben kann ich einige der Grauflügel verscheuchen, doch das wird nicht lange vorhalten, denn ich habe das Gefühl es werden immernoch fortwährend mehr. Ich werfe Xashibel einen fragenden Blick zu; „Was jetzt!?“
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Fuwafuwakoneko
Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(11/23/2012 8:05:18 PM)Name: Gravity Geschlecht: Weiblich Alter: 16 Herkunft: Ein Haus nördlich der Mondlichtpassage Aussehen: -braune ,wuschige ,schulterlange Haare -schlanke Figur -schmales Gesicht -komplett weiße Augen -lange Wimpern -dünne ,braune Augenbrauen -brandwunden an der rechten Gesichtshälfte und an der linken Hand Element: Gravitation Gravity: Ich liege in einer grasgrünen Wiese und starre in den Himmel, während viele flauschig aussehende Wolken an mir vorbei ziehen. Sie erinneren mich an mein Kindheitshaus, indem ich vor vielen Jahren gelebt habe, bis eine Bande von Räubern und überfallen, beraubt und zuletzt das Haus nieder gebrannt haben. Wir rannten damals schnell aus dem Haus als das Feuer sich verbreitete, dabei erlitten wir an Brandverletzungen und tiefen Wunden. Ich drehte mich noch einmal um, um zu sehen , was mit unserem Haus geschehen war. Entsetzt schaute ich auf die Trümmern die einst unser Haus gehalten haben. Ich drehte mich wieder um und blieb mit den Händen an meinen Knien gestützt kurz stehen, um meine Gedanken wieder einzufangen. Ich wusste nicht ob dies wirklich geschah, oder das alles nur ein Traum ist. Ich stütze mich auf und schaute nach vorne. Plötzlich sah ich mit meinen Augen ein Bild , welches ich nie wieder vergessen werde. Meine Mutter, die mit einem brennendem Pfeil im Rücken in ihrem eigenem Blut lag. Ich fing an Schwindelgefühle zu bekommen. Sie wurden immer schlimmer. Ich kippte um und verlor mein Bewusstsein. Als ich aufwachte, öffnete ich vorsichtig die Augen. Ich schaute in den Himmel und sah schwarze Wolken die an mir vorbei zogen. Mit meinen durch Feuer verbrannten Händen stützte ich mich vom Boden ab und setzte mich auf. Als ich mich umschaute sah ich die Trümmern meines Hauses. Ich stand mit Schmerzen im Körper auf und schwankte leicht hin und her. Ich versuchte mit aller Kraft mein gleichgewischt zu halten. Doch dies gelang mir ohne Erfolg. Ich fiel hin und fing an laut zu weinen. Mein Schluchzen hätte man von weiter Entfernung hören können. Ich setzte mich auf meine Knie, hielt meine Hände in mein Gesicht und weinte bitterlich. Mir wurde alles was ich hatte und mir am Herzen lag weggenommen. Ich konnte meine Gedanken nicht fangen, nahm meine Hände vom Gesicht und schaute zu der Leiche meiner Mutter rüber. Ich blickte nur einmal auf die Leiche und mich traf etwas Schockierendes. Der Pfeil...er zog ihren Körper vom Boden weg! Ich riss meine Augen weit auf und konnte nicht fassen was ich da sehe. Also stand ich auf und ging neugierig zu der Leiche meiner Mutter rüber. Der Pfeil fing an zu leuchten. Ich konnte erneut nicht glauben was ich sehe. Ich bewegte meine rechte Hand langsam auf den Pfeil zu. Ich griff nach ihm und zog ihn raus. Die Leiche viel auf den Boden und lichtstrahlen entflohen ihrem Körper und sammelten sich in dem Pfeil. Ich wurf ihn aus Angst weg und nahm etwas Abstand. Mein Blick wandte sich nur noch an den Pfeil und die vielen Lichtstrahlen die er einsog. Nach kurzer Zeit hörten die Lichter auf und der Pfeil schien heller als zuvor. Ich näherte mich ihn und schaute ihn mir genau an. Erneut bewog ich meine Hand langsam auf ihn zu und griff vorsichtig nach ihm. Plötzlich passierte es: Meine Hand fing an zu leuchten und bildete einen blitzförmigen Streifen auf meinem Arm. Ich riss meine verweinten Augen auf, welche ihre Farben verloren. Der Pfeil hörte auf zu leuchten und hinterließ das blitzartige Muster auf meinem Arm. Ich fragte mich was passiert ist. Ich lag den Pfeil in die Wiese, drehte mich um und ging in die Richtung meines ehemaligen Hauses. Ich hörte ein rascheln hinter mir. Blitzartig drehte ich mich um. Der Pfeil fing an zu schweben. Ich starrte auf den Pfeil und fragte mich wie ich das geschafft habe. Ich nahm den Pfeil in die Hand, drehte mich um und ging weiter in Richtung Trümmern. Als ich ankam, schaute ich mich in den Ruinen meines Hauses um. Auf dem halb abgebrannten Tisch lag eine zerbrochene Vase die ich in die Hand nahm und anschaute und wieder hinlegte. Die Vase begann ebenfalls zu schweben. Ich drehte mich um, ging in die Küche und berührte dort eine verrostete Gabel. Sie begann zu schweben. Es dauerte eine Weile, bis ich mir in die Erinnerung ruf, dass meine Mutter die Gravitation ausschalten konnte. Dieses Element ist wohl durch ihren Tot in mich übertragen worden. Ich wusste nicht, wieso und warum. Aber ich fing an zu wissen, dass ich in meinem Leben noch viel erleben werde...
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(11/23/2012 8:36:14 PM)Wahnsinn - es gibt also doch noch Aussenstehende, die in unseren Thread finden ^-^ Herzlich willkommen! Ach ja, falls du Skype hast, möchtest du vielleicht unserer Konversation beitreten? Frag mich einfach an, ich bin alinea169. Shékkel Ich spüre die spitzen Zähne in meinem Nacken, doch dann verschwindet das Wesen gleich wieder. Ich blicke mich um. Es zuckt noch einmal, dann liegt es reglos da. Ach, richtig – mein Blut ist giftig! Ich schreite mitten auf die Viecher zu. Sie weichen zurück – jetzt wissen sie, was ihnen blüht, wenn sie mich beissen. „Das habt ihr davon!“, rufe ich. In dem Moment flitzt eine grosse Katze an mir vorbei, die Itaga hinterherschleift. Noch ein Monster? Nein, die Katze kämpft auf unserer Seite. Aber Xashibel ist es auch nicht, die steht hinter mir und summt leise… Die Kreaturen formieren sich, alle zusammen stürzen sich auf Xashibel. Die schickt ihnen einen Windstoss entgegen, der sie trudeln lässt, doch die Wesen landen und hüpfen auf die Windkriegerin zu, ohne langsamer zu werden. Ich hechte zwischen Xashibel und die Wesen, genau gleichzeitig mit der Katze, und gemeinsam stellen wir uns den Dingern entgegen. Mich lassen sie in Ruhe und die Katze hat ihr dichtes Fell, doch manche der Kreaturen haben sich so tief darin verbissen, dass schon Blut zu sehen ist. Und Xashibel sieht noch viel schlimmer aus! Trotzdem summt sie unermüdlich weiter und mit ihrem Gesang wird auch der Wind stärker, greift in die Flügel der Wesen und wirft sie umher. Der Sturm zerrt an meinen Kleidern und ich kauere zu Boden, um nicht von den Füssen gerissen zu werden. Zum Glück habe ich keine Flügel – in dem Sturm könnte ich mich da unmöglich auf den Beinen halten. Die Wesen haben aber welche und werden brutal gegen die Wände geschleudert. „Los, weg hier.“, ruft Xashibel, um dann gleich wieder ihren Gesang aufzunehmen. Die Katze wendet sich zu uns, blinzelt – und verwandelt sich in Felina, die sich mit ihren schrägen Elfenaugen im Raum umsieht. „Genau.“, meint sie, „Da ist der Ausgang.“ Damit führt sie uns durch eine Türöffnung, hinter der Itaga neben Felinas Sachen kauert. Er blutet aus etlichen Wunden, ihn hat es noch schlimmer erwischt als Xashibel. Dennoch rappelt er sich auf und folgt uns durch den Gang, um eine Ecke, durch eine Tür. „Uff.“, meint Xashibel, sobald sie die dicke Holztür hinter uns zugeschlagen hat. „Wir müssen unbedingt vorsichtiger sein.“ Und noch für Darkis: Darkis Ich fasse Andate und Ruvato jeweils an einer Hand. Andate zaubert ein bisschen herum.. naja, logo, er ist schließlich ein Zauberer. Dann wird alles schwarz, bis ich schließlich wieder Boden unter den Füßen spüre und das plötzlich auftauchende Licht mir direkt in die Augen scheint, sodass ich erst völlig geblendet bin. Dann habe ich einen eindrucksvollen Blick über ganz Elyades. Wir stehen auf dem Gipfel eines Berges in einem Gebirge. Es scheint der höchste Berg zu sein, ich kann egal bis in welche Richtung bis zum Meer sehen. Wir stehen direkt vor einer goldenen Statur eines Mannes mit einem langen Bart und einem Stab in der Hand. Er hat eine Glatze und trägt einfache Kleidung. Die linke Hand hat er wie zum Gruß in Richtung Sonne gehoben. Ein enger Trampelpfad führt hinab zu einer Ansammlung in den Fels geschlagener Häuser, der gesamte, steile Berg unter uns ist so bearbeitet, dass er gleichzeitig als Berg wie auch als Schloss durchgehen könnte, alle naselang ragen Balkone heraus, Säulen offenbaren einen Blick in Räume mit Felswänden, in denen Fackeln an den Wänden hängen und ich stehe über all diesen Dingen. Einige Männer und Frauen stehen auf den Balkonen, sie schieben anscheinend Wache, die Männer alle mit Glatze, die Frauen die Haare geflochten. Manche tragen Stäbe mit sich, andere Schwerte, einige Wenige haben gar nichts an Waffen bei sich. Sie tragen alle dieselbe hellblaue und weiße Kluft, manche noch zusätzlich ein orangefarbenes Kopfband. Sie scheinen aufgebracht und blicken herum, scheinbar auf der Suche nach etwas oder jemanden. Der Teil des Berges auf dem Wir stehen ist wirklich klein, fast habe ich schon Angst abzustürzen. Ob Andate eigentlich fliegen kann wie die Vögel? Bestimmt. Er kann doch alles. Bevor ich ihn fragen kann hören ich Stimmen, die umher zu fliegen scheinen, vom Wind hoch und runter getragen werden, sodass manche mir sanfter, andere härter über das Haar streichen. Dann ein deutlich hörbares: „Oben!“ Urplötzlich kommt ein Sturm auf, der scheinbar aus dem Nichts zu entstehen scheint. Der Wind heult,vor allem nach dem so ruhigen Wetter vorhin, ohrenbetäubend laut um den Gipfel. Was geht hier vor? „Wir werden willkommen geheißen als Sünder, In dem Tempel der Windkinder.“, meldet sich Ruvato zu Wort. Bedächtigt nickt er mit dem Kopf. „Spürst du wie dein Messer schon lechzt nach dem Blute, halte dich bereit, sei uns nun zu Gute, wir werden kämpfen, siegen, triumphieren, als Sieger von dannen marschieren.“ Wir stehen eng aneinander vor der Statua des Kriegers auf dem höchsten Punkt ganz Dragotaka. Mein Messer scheint zu schnurren und mich ergreift eine seltsame Erregung. So möge der Kampf beginnen.
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(11/23/2012 8:49:20 PM)OMG *_* Frischfleisch @,..,@ Willkommen Neuling, wenn du magst kannst du dich uns auf Skype anschliessen ^^ Ich bin "seraphelina" :3
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(11/23/2012 9:45:08 PM)Dimir Magische Artefakte für Tenshi? Das ist doch derjenige, der die Cantata Mortis aus ihren Gräbern zurückgeholt hat. Es widerstrebt mir zutiefst, das zu machen, denn ich bin Wissenschaftler, kein Laufbursche. Ausserdem...die sind doch sicher zu was gut...hmm... Der Kelch kriegt einen Tropfen meiner Spritze ab...und noch einen Tropfen eines anderen Mittels. Ihm wachsen sogleich Beine und Arme, wird grösser und stellt sich vor mich hin "Nimm die übrigen Artefakte in dir auf und nimm sie alle mit zu Tenshi" Er versucht, den neuen Daumen in die Höhe zu strecken. Anschliessend schaufelt er die anderen Artefakte hinein. Ich werde derweil mal alles vorbereiten. Die sind ja ohne mich gegangen. Da fühlt man sich echt übergangen T_T Nun ja...so habe ich wenigstens Zeit.
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(11/24/2012 3:51:50 PM)Kreck "Das Übel" lese ich nochmal. Fast schon weigere ich mir das durchzulesen. Das Übel Der Dämon "Das Übel" saugt alle schlechten Dinge in sich auf. Desto mehr er aufsaugt, desto stärker wird er. Es ist sehr riskant so einen Dämon zu beschwören da er schnell seine volle Kraft erlangt. Diese Kraft benutz er um alles in Schutt und Asche zulegen. Doch hält diese Kraft nicht lange an, dafür ist die Verwüstung enorm. Er kann auch in Lebewesen eingesetzt werden. Die Gründe sind meist nicht zu erkennen. Doch größten Teils wird er für die Zerstörung ganzer Städte eingesetzt, doch kommt sowas nie vor da heutzutage sogut wie niemand mehr in der lage ist dieses Monster zu beschwören. Hm....interessant. Jetzt ist eigentlich nur die Frage: Hab ich sowas in mir? Ganz sicher bin ich mir nicht. Denn wenn mir jemand einen uralten mächtigen Dämon eingesetzt hat wüsste ich das. Trotzdem....es stimmt mit etwas überein. Diese Elfenhexen haben anscheinend schlechte Erinnerungen in mir hervorgehoben, das passt zusammen denn dann wurde ich ohnmächtig. Naja.... Pah Magie und so ein Dreck....warum ist das so bescheurt unverständlich? Kurz sehe ich noch nach ob noch etwas dort steht, im Buch. Da steht noch etwas doch irgendwie sieht das aus wie eine Sprache die ich ebenfalls nicht kenne. Dämonisch? Vieleicht sollte ich den Schiftsteller suchen der das hier geschrieben hat? Doch nachdem ich mir das lila Buch komplett angesehen hab war keine Name verzeichnet. *schnauf* "Boah ich glaub ich muss hier raus." Ich lasse das Buch liegen und gehe in die Clanstadt. Gleichdrauf ins "Echsengesöff" "Kreck? Du wieder hier?" fragt mich der Wirt. "Ja, ich brauch das Stärkste was du hast." "Aha. Darf ich wissen warum so plötzlich?" "Ich trage einen Dämon in mir und den spül ich jetzt raus."
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(11/24/2012 6:28:53 PM)Rispah Ich streife durch das Gras, dass mich als ein ewiges Meer umgibt und in dem ich fast zu versinken scheine. Der Hunger hat sich inzwischen gelegt, nur noch das Gefühl von absoluter Leere in meinem Magen. Meinen letzten Schluck Wasser habe ich schon vor viel zu langer Zeit getrunken und ich muss alle paar Sekunden schlucken, um zumindest die letzte Feuchtigkeit in meinem Mund zu behalten. Die paar Goldmünzen die in meiner Tasche klimpern bringen mir hier recht wenig. Plötzlich tauchen Rauchschwaden am Horizont auf. Kurz bleibe ich stehen, den vor sich hinbrabbelnden Phoyenten ignorieren, der mir voll in den Rücken läuft, Das da hinten sieht nach Ärger aus und ich kann keinen Ärger gebrauchen. Aber wo Rauch ist möglicherweise auch Wasser, weil dort vielleicht auch Menschen sind. Vielleicht kann ich mir in dem allgemeinen Chaos Wasser... besorgen... Einfach unbemerkt anschleichen und wieder abhauen. Und dann einen Plan machen, wie ich das blaue Viech loswerde und dann gucken was ich in Zukunft machen soll. Ich wende mich in Richtung Rauch und bald darauf kommen die Mauern eines völlig verkohlten Hauses in Sicht. Die Balken sind nur noch ein Haufen Glut, die im rot aufleuchtet. Menschen kann ich keine sehen. Wenn dann sind die auch nur noch Menschenähnlich und nicht mehr ganz menschlich, sonder werden eher an Brathühnchen erinnern. Die anderen haben sich bestimmt schon längst aus dem Staub gemacht. Von dem Wasser ist wahrscheinlich auch nichts anderes außer Dampf übrig. Ich nähere mich trotzdem von hinten, vielleicht findet sich in den Trümmern ja doch noch was Nützliches. Ich betrete über eine Mauer das Haus. Ein Tisch, ein Stuhl, beide schon halb verkohlt. Dann entdecke ich einen verkohlten Laib Brot. Besser als nichts, ich schnappe ihn mir und stopfe ihn in eine Tasche. Dann noch ein Stück Speck, bei dessen Anblick mir das Wasser im Mund zusammenläuft. Ansonsten ist das Haus völlig abgebrannt, noch nicht mal mehr die Bettdecken sind da. Als ich wieder – diesmal durch den Eingang- nach draußen komme, erblicke ich auch die erste Leiche. Eine Frau, die kaum noch als Frau zu erkennen ist. Da gibt’s keine Hoffnung mehr, die ist tot. Ich beschließe, dass es das nicht wert ist zu gucken, ob sie etwas bei sich trägt, dass ich gebrauchen könnte. Ein paar Schritte weiter läuft ein verirrtes Schaf, dass äußerst verwirrt blökt. GO79 klammert sich an mein Hemd, ohne weiter darüber nachzudenken löse ich seine Hand. „Was ist das?“ flüstert er angespannt. Was? Er kennt keine Schafe. „Das ist ein äußerst gefährliches Wesen... und wenn du nicht abhaust werde ich dich ihm zum Fraß vorwerfen.“ Er schaut mich erschrocken an. Ich beachte ihn nicht weiter, er entfernt sich allerdings auch nicht. Dicht hinter mir passieren wir das Schaf. Ein paar Meter weiter liegt ein zweiter Körper. Ein Mädchen in meinem Alter, braune, langweilige Haare und ein angesenktes Gesicht. Wunderbar. Zwar nicht tot, aber ich vermute stark, dass zumindest ein Auge verkrüppelt ist. Ich knie mich zu ihr, sie lebt. Tja. Ich greife ihr vorsichtig in die Taschen und taste sie ab, finde ein paar Goldmünzen und zu meiner Freude am Gürtel etwas Wasser, dass ich sofort abtrenne und gierig einen Schluck trinke. Dann zwinge ich mich aufzuhören und stecke die Flasche in die Tasche. Der Phoyent beobachtet mich dabei. Ich stehe auf, dann überlege ich es mir anders. Es wird Winter, es wird kalt werden. Vorsichtig versuche ich dem Mädchen die Jacke auszuziehen.
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Fuwafuwakoneko
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(11/24/2012 7:15:24 PM)Gravity: Kurz nachdem ich von einem Mädchen, welches mir meine Jacke entwenden will, aus meinem Tagtraum geweckt werde, springe ich in Sekundenschnelle auf und zücke mein Bogen und spanne einen Holzpfeil ein. "Finger weg! Komm mir nicht zu nahe, sonnst werde ich diesen Pfeil aus meiner rechten Hand endwischen lassen!", sage ich. Das Mädchen macht einen Sprung nach hinten und zückt eine strohalmartige Waffe hervor. Wir stehen uns eine Weile mit gehobenen Schusswaffen gegenüber und blicken uns mit todesblickartigen Blicken gegenseitig in die Augen. Mein Herz fängt an schnell zu klopfen. Ich atme vorsichtig ein und aus. Das Mädchen hat wohl ihr Blasrohr mit Giftpfeilen geladen. Ich sollte aufpassen wenn ich nicht drauf gehen will. Langsam lasse ich die Spannung aus meinem Bogen und entferne den Pfeil von ihm und lege ihn auf den Boden. Das Mädchen hält das Blasrohr noch um sicherzugehen das ich auch wirklich nichts tun möchte. Kurz darauf packt sie ihr Blasrohr wieder ein und die Situation lockert sich. "Wieso wolltest du mir meine Jacke klauen?" fragte ich sie, während ich in ihr ausgetrocknetes, blasses Gesicht sehe. "Sei besser froh dass du noch lebst." sagte sie mit einer rauen und trockenen Stimme. "Sei froh ,dass ich den Pfeil nicht abgeschossen habe." "Ich kann mich sehr gut selber wehren, du machst mir keine Angst Fremde. Wenn du mir einen Gefallen tun willst erschießt du die Nervensäge hier.",meint sie und deutet auf ein blaues Wesen neben ihr. "Denkst du wirklich das ich dir diesen gefallen tun werde?",sagte ich angenervt. "Ein Versuch war es wert. Außerdem wäre das kein Gefallen, sondern etwas das dich von der Plage neben mir befreien würde. Wenn du mir ein Gefallen tun willst gib mir all dein Wasser und deine Sachen. Das wäre nett." Ohne das sie ein weiteres Wort verschwendet, zücke ich meine andere Feldflasche hervor und drücke sie ihr in die Hand. Sie schaut mich mit einem zweifelnden Blick an und steckt sie sich in die Tasche. Dann zieht sie die Augenbrauen hoch und betrachtet mich mit einem undurchdringlichen Blick. "Wir haben im Keller eine Quellwasserzapfanlage. Das ist eines von den Sachen die in meinem Haus noch komplett vorhanden sind. Dort unten." Sie geht in die Richtung und ich folge ihr. Sie öffnet ihre Flasche, zieht den Hebel und füllt ihre Flasche mit Wasser. Kurz darauf legt sie sich unter den Zapfhahn, öffnet ihren Mund und trinkt gierig. Ich schaute sie mit einem schiefgelegtem Kopf an. "Wie lautet dein Name?", frage ich sie. "Rispah." antwortet sie nach kurzem Schweigen. "Gravity.", sagte ich. "Und ich schätze du solltest mir mein Geld zurückgeben." "Warum sollte ich?" "Hast du kein Ehrgefühl?" "Hat die Katze gefressen." Sie wendet sich ab, als wollte sie gehen. Das blaue Ding, das bisher nichts gesagt hat, folgt ihr. Ich hebe blitzartig meinen Arm. Meine Hand und die Muster an meinem Arm fangen an zu leuchten. Um Rispah bildet sich eine Art Kraftfeld, welches sich in wellenförmigen Bewegungen bewegt. Das Kraftfeld zieht sie etwas von dem Boden hoch und sie schwebt ungewollt in der Luft. Sie scheint zuerst etwas überrascht zu sein, dann dreht sie sich wieder zu mir um. "Das ist interessant." Sie macht eine urplötzliche Bewegung in meine Richtung und plötzlich fliegt auf mich ein riesiger Erdbrocken zu. Ich weiche mit einem Purzelbaum zur Seite in Richtung meines Bogens aus und greife nach dem Bogen. Ich stehe auf, spanne einen Pfeil in den Bogen und richtet ihn in ihre Richtung. "Pass auf was du tust!" Das Kraftfeld um sie herum löst sich auf und sie stampft mit ihren Füßen auf dem Boden auf, sodass ein weiterer Brocken Erde in meine Richtung fliegt und gegen meinen Bogen knallt. Mein Bogen riss dabei in der Mitte zusammen. Das blaue Wesen flüchtet sich hinter ein Teil der Mauer. Rispah hat alle Muskeln angespannt und scheint kurz davor zu sein wieder zu versuchen mich zu treffen. Es ist mir bewusst, dies könnte mein letzter Atemzug sein. Dann fällt mir was ein. Ich nehme 10 Pfeile aus meinem Köcher und werfe sie einzeln in die Luft. Sie rollt sich geschickt zur Seite, dadurch verfehlt der Erdbrocken aber sein Ziel. Sie springt in die Luft , wehrt den letzten Pfeil ab, lässt sich dann aber neben mich fallen, die Hand hoch erhoben. So verharrt sie kurz, dann schnaubt sie und steht auf. Ich war auch sofort wieder auf den Beinen und trat ihr so fest sie konnte in den Bauch. Überrascht schaut Rispah mich an. Sie holt mit einer Hand aus... dann scheint sie es sich anders zu überlegen. "Du hast mehr Mumm als die Meisten anderen. Aber Mumm rettet dir nicht den Hals normalerweise. Sei eher schlau, bleib liegen, halt die Fresse und hoffe einfach, dass du noch ein bisschen länger auf diesem hässlichen Planeten bleibst." Ich schaue sie verwirrt an. "Wenn du diesen Planeten hässlich findest, was machst du dann hier? Ich meine , du könntest was weiß ich wo sein und du gibst dich ausgerechnet mit einer hässlichen Umgebung ab." Ich nahm meinen Bogen, setzte mich auf den Boden und versuchte ihn wieder zusammen zu bekommen. "Habe ich denn eine Wahl? Selbstmord ist feige." Dann trifft mich plötzlich ein Klumpen Erde im Gesicht. "Du bist ziemlich naiv, dass du mir so schnell vertraust. Ich könnte dich in dieser Situation mühelos töten oder sonst was. hat dir niemand beigebracht erst deinen Arsch vom Schlachtfeld zu begeben, bevor du dich an die Reperatur der Waffen machst?" Sie nimmt mir den Bogen aus den Händen, greift nach etwas Gras und knüpft ihn wieder zusammen, sodass er wieder fast wie neu aussieht. Bevor ich wieder nach ihm greifen kann, hat sie die Reperatur auch schon wieder Rückgängig gemacht und wirft den Bogen in das Meer aus Gras. "Du wirst mich nicht mit deinem Element aufhalten." sagt sie noch, dann geht sie in die andere Richtung schnellen Schrittes davon. Ich schaue mit Wut im Bauch ins Wasser und kann meinen Bogen sehen. Ich tauche meine Hände ins kalte Wasser und ziehe ihn mithilfe meiner Gravitation ans Land. Nachdem ich die beiden Einzelteile eingepackt habe, drehe ich mich um und sehe wie Rispha davonläuft. "Meine Chance", denke ich mir und lasse eine Wassersphere in der Luft entstehen. Ich begebe mich langsam mit der Wasser in ihre Richtung. Ich laufe etwas schneller um sie nicht zu verlieren und stülpe die Sphere über ihren Kopf. Bevor ich reagieren kann trifft mich Rispahs Faust direkt am Wangenknochen und lässt mich eine halbe Drehung machen. "Mach das nicht nochmal, oder ich mache dasselbe mit dir. Allerdings mit Erde." Ich drehe mich zu ihr und greife nach ihrem Arm. "Ich will mitkommen!", sage ich und zerre an ihren Arm. Du kannst die Erde kontrollieren und ich bin mir sicher das ich noch eine Menge von dir lernen kann!" "Wer sagt, dass ich dir etwas beibringen will?" Sie zieht eine Augenbraue hoch, dann scheint sie es sich anders zu überlegen. "Gut." Sie dreht sich um und geht einfach weiter. Ich folge ihr. RispahWarum zur Hölle tue ich mir das an? Die Sonne neigt sich langsam dem Horizont entgegen, während mir Gravity folgt. So ziemlich jeder Punkt spricht dagegen. Erstens stellt sie, so naiv sie auch ist eine Gefahr da mit ihrem Element. Ich werde ihr den Bogen nicht reparieren, da kann sie sich auf den Kopf stellen. Ich mag vieles sein, aber nicht einfältig, sie könnte was weiß ich machen. Mich erschießen beispielsweise. Ich habe nicht vor ihr etwas zu tun, zumindest wenn sie einigermaßen Abstand hält. Zweitens ist da noch die Tatsache, dass ich aufpassen muss, dass ich nicht langsamer werde durch ihre Anwesenheit. Soll sie doch darauf achten, dass sie mitkommt. Außerdem ist da noch, dass G7O9 jetzt eine Gesprächspartnerin hat, was bedeutet, dass nerviges Gequassel mich nun verfolgen wird. Naja. Vielleicht erweist sie sich noch als nützlich. Zumindest scheint sie keine Heulsuse zu sein, die sich bei jeder Gelegenheit darüber auskotzen muss, wie schlecht es ihr doch geht. Ich merke das ich müde werde und überlege ob ich schlafen gehen soll. Ist ja schon ein Weilchen her. Los, sagt eine Stimme in meinem Kopf, du denkst doch nicht ernsthaft daran jetzt schon schlafen zu gehen. Du hast noch so gut wie gar nichts geschafft.Ich kämpfe mit mir, dann entschließe ich mich doch schlafen zu gehen und beeinflusse die Erde am Wegrand insofern, dass eine Kuhle entsteht. Dort hinein lege ich mich und schließe die Augen ohne darauf zu warten, was die anderen Beiden machen. Wenn sie schon so masochistisch sind und mir unbedingt folgen wollen, sollen sie sich auch nen eigenen Schlafplatz suchen. PS: Gravity und Rispah Gravity: "Na endlich, sie schläft", dachte ich mir. Normalerweise würde ich mich ja freuen wenn jemand wach ist, aber das tue ich diesmal nicht. Ich sitze gerade an einem Lagerfeuer, welches ich soeben mit viel Mühe zum Brennen gebracht habe. Das Feuer knistert so schön und die Flammen tanzen umher. Wenn ich genau in das Feuer sehe, kann ich unser Haus erkennen. Ein brennendes Haus. Ich vermute, dass ich paar psychische Schäden mit mir genommen habe, als alle meine Gegenstandserinnerungen abfackelten. Hach ja, was für eine tolle Kindheit ich hatte. Ich werde langsam Müde, also lege ich mir zur Seite und schaue den tanzenden Flammen zu. Ich habe mir einen Schlafsack ausgerollt und murmel mich darin ein. Langsam fallen mir die Augen zu und ich schlafe ein. Als ich aufwachte, brauchte ich eine Zeit um meine Augen zu öffnen. Nachdem ich zur Hälfte etwas sehen konnte, rieb ich sie mir und setzte mich auf. Ich hörte das Feuer. Moment, Feuer ? Das müsste doch schon über die Nacht ausgegangen sein. Ich stand also auf, drehte mich um und sah ein riesiges Feuerinferno! Geschockt schnappte ich mir meine Sachen, ging zu Rispah rüber und...wo ist sie!? Panisch rannte ich im Kreis. Ich habe mich nicht mehr eingekriegt. Ich stoppte kurz, kniete mich hin und fing an zu überlegen, wie ich das Feuer stoppen kann und wo Rispah sein könnte. Nachdem ich eine Idee hatte, stand ich wieder auf und rannte so schnell wie ich konnte an einen See. Ich musste dringend etwas gegen die brennenden Bäume unternehmen bevor sie alles niederbrennen. Ich hob meine Arme , an denen die Muster erneut anfingen zu leuchten. Ich konzentrierte mein Element auf meine Hände, und hob mit viel Mühe eine riesige Wassersphere aus dem Wasser. Mit viel Mühe versuchte ich sie zu dem Inferno zu bekommen. Aber auf halben Wege brach sie aus Kraftmangel zusammen. Ich rannte erneut zum Wasser und konzentrierte meine Kraft wieder auf meine Hände. Die Wassersphere erhob sich aus dem Wasser und ich versuchte sie erneut zu dem Inferno zu bekommen. Erneut brach sie zusammen, diesmal aber kurz vorm Ziel. Kraftlos rannte ich erneut zum Fluss und konzentrierte wieder mein Element auf meine Hände, um den letzten Rest an Wasser zu transportieren. Ich machte mich erneut auf den Weg zum Inferno. Ich legte Schritt für Schritt zurück und musste vorsichtig sein. Die Sphere brach! Ich reagierte Blitzschnell um mein Element wieder zu konzentrieren und fing das Wasser in letzter Sekunde auf. "Das war knapp", dachte ich mir und ging weiter. Es wurde immer schwerer für mich das Wasser zu transportieren. Kurz vorm Ziel, ließ ich die Sphere über meinen Kopf schweben. Entkräftet atmete ich tief ein und aus. Meine letzte Chance... Ich nahm die Sphere hinter meinen Kopf und warf sie geradewegs auf das Inferno! Mit lautem Zischen ließ sich das Feuer vom Wasser löschen und die Bäume hinterließen viele Rauchwolken. Es steigt eine nicht so leckere Mischung aus Flusswassergerüchen und Verbranntem in die Luft. Ich hielt mir die Nase zu, atmete durch meinen Ärmel und begab mich Richtung Flussufer. Auf dem Weg taumelte ich hin und her, da ich zu viel von dem Rauch abbekommen habe. Als ich ankam, saß ich mich ans "ausgetrocknete" Flussufer. Ich stützte meinen Kopf auf die Hände und schloss die Augen. Ich entspannte mich etwas um wieder Kraft zu finden , da ich von dem ganzen Wassertransportieren erschöpft bin. Nach einiger Zeit öffnete ich die Augen. Nach gefühlten 10 Minuten stand ich auf und streckte mich einmal durch. Ich blickte in den See und mich traf es wie ein Pfeil im Herzen. Im See lag eine Leiche. Ich bekam Gänsehaut von dem Gedanken, wie die Person wohl gestorben ist, war aber zur gleichen Zeit neugierig, wer das war. Vieleicht kenne ich die Person noch von früher, dachte ich mir und ging in den "ausgetrockneten" Fluss. Es ist ein steiler Weg, da ich bergab gehen muss. Als ich unten ankam riss ich geschockt meine Augen auf. Rispah! Die Leiche war Rispah! Ich viel auf die Knie und fing an in Tränen auszubrechen. Die Situation erinnerte mich an meine Mutter. Ich saß genauso da, als sie Starb. Als ich in Tränen und Trauer versank, brach meine Welt zusammen. Plötzlich traf mich ein Pfeil durch den Rücken! Ich riss vor Schmerzen meine Augen auf, schloss sie danach aber wieder. Ich öffnete sie leicht und fing an immer unschärfer zu sehen. Langsam viel mir das Atmen schwerer und ich verlor das Bewusstsein... Ich wachte erschreckt auf und setzte mich blitzschnell mit tiefen Atem auf. Es war nur ein Traum. Noch nicht ganz wach schaute ich mich mit starkem Herzklopfen um. Es war früh am Morgen. Die Bäume standen alle noch da. Kein Pfeil im Rücken. Und zu guter Letzt, ein knisterndes Lagerfeuer an dem Rispah sitzt und Fische röstet. Mit einem erleichterten Lächeln im Gesicht schaute ich zu ihr rüber, stand auf, setzte mich zu ihr und nahm mir einen der gerösteten Fische... Rispah Als ich am nächsten morgen ziemlich früh aufstehe, beschließe ich erstmal Essen zu besorgen. Gravity (zumindest mal jemand der die Höflichkeit besitzt mir seinen Namen zu nennen, bevor er etwas von mir will) scheint einen Alptraum zu haben, sie wälzt sich hin und her. Ich lasse sie liegen, könnte ja doch nichts gegen die Hirngespinste machen, die sie heimsuchen. Ich stelle mich an den Fluss mit schillernden Wasser und warte, bis Fische vorbeigeschwommen kommen. Die ersten drei verfehle ich knapp, beim Vierten fliege ich endgültig ins Wasser, das wegen des anstehenden Winters schon verdammt kalt ist. Na großartig. Dann habe ich – tropfend und unterkühlt – größeren Erfolg, endlich schaffe ich es fünf Fische an Land zu bringen. Erstmal Feuer anzünden, die letzten paar Streichhölzer. Ich hole mir einen spitzen Stock vom Wegrand, breche ihn passend und mache mich ans Ausnehmen. Als ich soweit fertig bin, halte ich die Fische an Stöcken ins Feuer.Gravity steht schließlich auch auf und macht sich hungrig über den Fisch her. Na, wenns ihr schmeckt. G7O9 sitzt derweil auf einem Felsen und quasselt im leisen, beschwörenden Flüsterton vor sich hin. In der nächsten Stadt sollte ich mir ein Messer besorgen, Streichhölzer außerdem noch. Und Kerzen wären ganz sinnvoll. Gescheites Essen wäre auch nicht schlecht. Dazu fehlt mir aber leider Gottes die Stadt. Und was mein ziel ist weiß ich immer noch nicht. Plötzlich steht G7O9 auf und geht auf uns zu und stellt sich vor Gravity. „Du bist ebenso eine der Auserwählten von der der heilige Keroidas sprach, wenn auch nicht von so einem edlen Element wie Mathje. Ich habe mich noch nicht vorgestellt und hatte es auch nicht vor bis eben, als der heilige Keroidas mir eine Nachricht zusand. Ich bin G7O9, ein Wahrheitsphoyent, Diener des Keroidas.“„Klappe G7.“ Ich schlucke meinen Fisch runter. „Hör nicht auf ihn. Der labert nur Mist. So wie so ziemlich alle sprechfähigen Lebensformen.“ Zornig schaut mich der Kleine an.„Ich habe von dem heiligen Keroidas die Nachricht bekommen, dass ihr beide verbündet gegen die drohende Gefahr ziehen sollt! Hand in Hand sollt ihr gegen sie ziehen und noch euresgleichen suchen, damit die Welt in neuem Licht erstrahlt.“„Wann war jemals Licht auf dieser Welt? Geh wieder mit deinem Keroidas spielen. Habe nicht vor mir noch mehr Leute aufzuhalsen.“Er kneift die Lippen zusammen, dann fuchtelt er mir mit seiner Schatulle mit Keroidas ach so heiligem Messer vor den Augen herum und schlussendlich wendet er sich erwartungsvoll Gravity zu.
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(11/27/2012 7:53:16 PM)Kreck Meine Augen öffnen sich nach einer weitern Ohnmacht. Ich muss mir das abgewöhnen. Schon das zweite mal. Nun gut, wie es aussieht bin ich in Libra. Ist eigentlich nicht merkwürdig wenn man sich vorstellt das ich kaum noch Erinnerungen hab. Wie ich sehe ist es auch wieder morgen.....wieder. Mein ganzer Körper schmerzt noch dazu. Meine Beine tragen mich sogut wie möglich aus der Gasse heraus. Ich sehe wie sich eine Frau mir nähert und mich wohl ansprechen will:"Hier ist ihre Baumrinde." "Baumrinde? Warum geben sie mir das?" frage ich verwundert und nehme die Rinde des besagten Baumes. "Du wolltest sie doch unbedingt. Sogar für Gold." "ich zahl doch für Baumrinde kein Gold." entsetzt blicke ich die Frau an. "Na dann." sie reißt mir die Rinde aus der Hand und geht. Komisch, hab ich sowas etwa gestern ihr gesagt? Ich mache mich wieder auf den Weg zurück zur Clanstadt. Doch bevor ich den Ausgang passieren darf hält mich die Wache auf. "Hey, hey sie!" er zückt seine Hellebarde. "Die Beschreibung die uns gestern erhielt passt auf dich perfekt. Dachtest wohl das du ungeschoren davon kommst?" "Was? ich hab nichts getan!" "Dann erklär das mal dennen die dich gesehen haben wie du mit einer Bombe durch die Stadt gelaufen bist." "Das kann nicht sein!" "Nichts da du kommst mit." er versucht mich am Arm zu packen. "hey, der da hinten. Der sieht aus wie ich!" reagiere ich noch rechtzeitig und laufe davon, während die Wachen noch verwirrt herumkucken. Ich laufe solang bis die Wachen keine Blickkontakt mehr haben und gehe darauf neben der Straße im Wald entlang. Weiter gehe ich etwas außerhalb der Straße bis mich die nächste Person entdeckt und auf mich zukommt. Was hab ich nur in der letzten Ohnmacht getan? "Hey, du bist du nicht der der der gesagt hat der meine Kuh in die Magma schmeißen will!" "ich versteh nicht?" "Was gibst da nicht zu verstehen?" "Lebt deine Kuh noch?" "Ja, aber...." "Also wo liegt das Problem, ich weiß selber nicht was ich gestern getan hab." "Stimm, du schautest völlig beschwipst aus. Nun gut aber falls meiner Kuh in der Magma landet werde ich dich aufsuchen." "Wenn du meinst." endlich verschwindet er. Ich versteh selber nicht genau ich versuch einfach nur schnellstmöglich in die Basis zukommen. Inzwischen müsste ich auch nur noch nach Westen gehn. Dies tue ich auch. immer wieder überlege ich was gester geschehen, wer weiß vieleicht hab ich noch viel mehr getan. Weiter gehe ich direkt durch den Wald, doch sehe ich plötzlich etwas.Es liegt auf einem Stein der mir bis zum Knie reicht. Dort liegt ein Brot drauf. "Wisst ihr was ihr könnt mich alles kreuzweise!" denke ich laut im Kopf und laufe direkt weiter. Nach Zeit und Gedanken bin ich auch schon angekommen. In der Basis lege ich mich ohne Kommentar ins Bett und will am liebsten garnicht mehr aufstehen.
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(11/28/2012 6:07:31 PM)Andate Cantabile: Die Windelemente scheinen nicht sehr erfreut über unser erscheinen zu sein, mein Blick fällt wieder zu Ruvato "Eine Höllenpein wird über dich hereinbrechen wenn der kleinen Lady etwas zustößt, achte gut auf sie, der Tempeleingang befindet sich unter diesem Tempel, da hinten gehts rein. Ich bleibe hier und werde ... essen!" Ruvato packt sich die kleine und verschwindet durch den Tempeleingang. "Windelemente ... Ihr werdet der großen Aufgabe zu teil meinen Meister zu stärken ... schätzt euch glücklich, das ihr b ..." Schneidene Orkanböen unterbrechen meinen Satz ... wie unhöflich, hier darf man noch nichtmal ausreden! Mein Zylinder verabschiedet sich in die Höhe und meine vorhin noch perfekt anliegenden Haare sind völlig verzauselt. Empört über diese Frechheit springe ich von der Statue des ersten Windelementarkriegers und lande vor einem Windelementar, ruckartig schlage ich meine Hand in sein inneres und entreiße ihm die Seele, eigentlich ist es ein in hellblau/transparent Abbild von ihm, doch in meiner Hand wird sie schnell orange und löst sich schließlich auf, die dabei entstandene Energie fließt in meine sterbliche Hülle. In orangenen Flammen brennend verschwinde ich und tauche mitten in einer Gruppe Windelemente wieder auf, meine Hand hat schon längst den Weg in ein weiteres Windelementar gefunden, hinter mir beschwört ein anderer den Wind, zügig drehe ich mich um, ziehe meinen Taktstock und mit einer gekonnten Bewegung hat das Übel ein Ende und der Kopf des Elementars geht zu Boden. Die Seele des einen ist absorbiert und "Wir lassen nicht zu das ihr den Untergang beschwört!" "Findet euch damit ab! Früher oder später wärt ihr sowieso gestorben, wieso dann nicht jetzt? Ihr helft mit eurem Tod einer großen Sache!" "Los Freunde, das Windsiegel!" "Macht euch ruhig weiter falsche Hoffnungen! Viktoria!!" Die Diva erscheint in der Luft und beginnt mit ihrem wundervollen Gesang, die Windelemente brechen die Beschwörung ab um sich die Ohren zu zu halten, doch das hilft nichts. Wie Statuen stehen sie um mich herum ... die Ernte kann beginnen, Meister du wirst stolz auf mich sein! --- Eine Weile später schreite ich in den Tempel ... hier draußen gibt es keine Windelemente mehr, zu schade das nich alle Windelemente hier waren ... und der Elementarkrieger des Windes war auch nicht hier. In den Tempelgängen liegen auch noch Windelemente, jedoch sind sie Tod, manche durch Messerstiche, andere ohne erkennbare äusserliche Einwirkung. Die beiden befinden sich schon in der Siegelkammer, ich beeile mich lieber, denn ich weis nicht mit welchen zusätzlichen Fallen die alten Elementkrieger diese Sünde gesichert haben. --------------------------------------------------------------Infobox---------------------------------------------------------------- Elemente (in diesem Post Windelemente) sind an sich gesehen keine Menschen die eine Affinität zu einem Element besitzen, jedoch bedienen sie sich diesem durch Benutzung von Magie, also an sich gesehen sind es Elementarmagier, die Andate allerdings nur unter dem Begriff (Element einfügen)elemente kennt. Ja, ja, damals war alles einfacher ;-) --------------------------------------------------------------Infobox---------------------------------------------------------------- NEXT^^
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(11/29/2012 3:08:31 PM)Sintharak Frisch gestärkt mit dem besten Fleisch, was ich je gegessen habe (Das Essen in der Gilde war nicht wirklich gut) geht’s ins Bett. Diese Synchronisation zeigt immer neue Vorteile. Ich kann jetzt sogar kochen. Am nächsten Morgen planen wir unseren nächsten Anschlag. Alucard ist der Eiskrieger. Mit Brandbomben kommen wir da nicht weit… Warum denn nicht? Feuer wäre das Gegenteil von Eis, daher müssten doch… Nein. Erstens kann er Wasser wieder gefrieren, und zweitens würde das zu einem Kräftemessen führen. Wahre Stärke liegt jedoch in dem Trick, Gewalt nicht mit Gegengewalt zu begegnen, sondern die Kraft des Gegners nur umzuleiten oder sogar gegen ihn zu verwenden. Dadurch braucht man selber viel weniger Kraft. Hm, ok, und was schlägst du dann für Bomben vor? Wie wäre es mit Blendgranaten, für die Ablenkung? Er kann doch sicher das Wasser um sich herum spüren, und damit einen Gegner sehen. Ach richtig… Wir brauchen Splittergranaten. Wir werden einen Nahkampf meiden, da er Schwertkämpfer ist, und somit setzen wir auf Flächenschaden. Was ist mit dem C4? Nehmen wir auch mit. Keine Ahnung wofür. Es ist immer gut Sprengkraft zu besitzen, und keine Ahnung zu haben, wofür überhaupt. Sehr richtig. Eine Welle der Erheiterung erreicht mich. Wir sollten Thermitmischungen mitnehmen, um für Hitze zu sorgen. Ich dachte… Feuer und Hitze sind verschiedene Dinge. Thermit brennt sogar unter Wasser weiter, was es ihm unmöglich machen wird, es zu gefrieren. Gut, aber viel ist es bisher nicht, was wir haben. Daraufhin nennt er noch einige Bomben und andere nützliche Utensilien, und zusammen mit Proviant und einem Haufen gewöhnlichen Bomben kommt alles in eine Reisetasche. Dann geht es auch schon los. Mit der Karte in der Hand, und einem Pferd unterm Hintern reiten wir los, in Richtung… Ja, irgend so ein undefinierbarer Punkt auf der Karte, vermutlich ein kleines Dorf. Während ich die Karte sinken lasse und mir überlege, wie der Auftrag verlaufen wird, fällt mir auf, dass das schwarze Pferd mich ganz schön schnell durch die Gegend trägt. Beim genaueren Hinsehen, fallen mir kleine Funken auf, die unter den Hufen des „Pferdes“ hervorschnellen, jedes Mal, wenn es auftritt. Ich habe mich gefragt, wann du es merkst. Es ist ein Nachtmar, ein kleines Mitbringsel aus der Chaos-Welt. Ach apropos, wie wäre es mit ein wenig Unterricht? Klar, etwas zu wissen, ist immer gut. Nun, weil wir das schon hatten, und weil es die Karte betrifft, werden wir mit der Dimensionslehre anfangen. In den folgenden Stunden erklärt er mir jede Menge über den Äther, die sieben Koordinaten, die im Äther den Raum angeben, nämlich Länge, Tiefe, Höhe, Zeit, Die Chaos-Ordnung-Koordinate und die beiden Ätherkoordinaten. Es gibt einen Haufen Dimensionen im Äther, alle dicht nebeneinander. Und es gibt die Elemente, bestimmte Zustände, die an die heptageometrischen Koordinaten gebunden sind, also Orte im Äther. Wenn eine Welt sich einem Element annährt, dann herrscht dieses Element dort vor und beeinflusst alles. Die Menschenwelt liegt nahe dem Zentrum, weshalb hier alle Elemente wirken, die Elfenwelt liegt GENAU im Zentrum. Der Brunnen dort ist das Zentrum. Und nun zu den Dimensionskreisen. Das sind bestimmte Flächen innerhalb des Äthers, bestimmt durch die Ätherkoordinate eins, mal die Ätherkoordinate zwei. Innerhalb dieser Kreise wirken bestimmte magische Gesetze. Welche das genau sind weiß man noch nicht. Aber aufgrund der magischen Funktionsweise der Karte, kann sie nur Orte innerhalb dieser Kreise anzeigen. Diese Kreise sind meist auch nur innerhalb eines elementaren Einflussbereichs vorhanden. Es gibt nur wenige Kreise, die sich mit mehreren Elementen überschneiden. Und während er mir immer tiefer gehende Gesetze und Wissen gab, ritten wir durch die Landschaft und nährten uns dem Ziel.
"Leben heißt Veränderung!", sagte der Stein zur Blume und flog davon.
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(11/29/2012 7:24:13 PM)Für die kleine Lady :-) DarkisRuvato packt mich uns zieht mich hinter sich her, weg von den Leuten, hinein in das Schloss. Hier ist keine Menschenseele, unsere Schitte hallen die Gänge entlang während hinter uns Kampfgeschrei ertönt. Ruvato hebt mich hoch und setzt mich auf seinen Rücken, dann beginnt der Abstieg die vielen Treppen hinunter, manchmal außerhalb der ganzen Anlage, dann wieder enge Wendeltreppen im Kern des Steines, immer tiefer und tiefer. Der gesamte Berg ist anscheinend ausgehöhlt und bearbeitet worden, auch wenn – proportional zu der Tiefe – die Verzierungen und hübschen Säulen immer weniger werden, bis es schließlich nur noch grob gehauene Minen sind, die von einfachen Holzbalken aufrecht gehalten werden. Die letzten hundert Stufen muss Ruvato mich auch wieder von seinen Schultern nehmen, damit er auf den wirr angeordneten Stufen nicht stolpert.Am Treppenabsatz müssen wir auch erst rasten, so müde bin ich von dem vielen Laufen. Dann zieht Ruvato mich weiter. „Bald haben wir es hier vollbracht/ und noch vor dem Ende der Nacht/ sind wir dem Spieles Sieg wieder nah/ so behalte deine Kräfte da.“Wir biegen um eine letzte Kurve und stehen plötzlich vor einem von Fackeln beschienen unterirdischen, unnatürlich blauer See, kein sonderlich großer, aber doch genug, dass man prima darin herumplanschen kann. Datum scheint es bei dem Spiel aber nicht zu gehen. Das Messer vibriert leicht in meinen Händen und sobald ich näher ans Ufer trete wird es heftiger. Ich blicke hinab ins Wasser, kann mich aber nicht sehen. Das muss ein Zaubersee sein, vielleicht gibt es hier auch Feen? Oder Schätze, mit vielen Goldstücken.Zwar ist hier nicht viel von dem Gold zu sehen, aber vielleicht auf dem Grund des Sees. Oder um die Ecke. Bevor Ruvato mich aufhalten kann, laufe ich los, um den See herum. Ich schaue auf das Wasser, kann aber leider keine Fische sehen. Ich renne weiter, dann entdecke ich in einer Nische tatsächlich ein Goldstück. Mein Messer schnurrt förmlich als ich es aufhebe. Ich habe aber leider keine Tasche, ungeschickt versuche ich es in meine Schleife zu stecken, bis ich endlich eine Position gefunden habe, in der sie nicht mehr rutscht. Ich stehe wieder auf und renne zurück zu Ruvato, der aufs Wasser zu schauen scheint. „Guck mal, guck mal, guck mal, was ich defunden habe.“ beginne ich aufgeregt zu rufen und wedle ihm mit der Münze vor dem Gesicht herum. „Welch schönes Funkelglitzerzeug/ du dich sicher drüber freust/ hast du Lust zu schwimmen nun/ ein Abenteuer wartet nun/ am Grunde dieses kleinen Gewässer/ der Gewinn draus macht uns besser und besser.“ „Jaa... schwimmen.“ Ich hüpfe aufgeregt auf und ab. „Vermagst du denn die Kunst des Schwimmens/ musst doch wirklich alles stimmen?“ „Jap, Papa hat mir das schwimmen beigebracht.“ Kurz taucht ein Gesicht hinter meinen Augen auf, dann nichts mehr. Verwirrt blinzle ich. Ich kann mich nicht mehr an das Gesicht des Mannes erinnern, der ganz sicher als mein Papa in meinem Kopf abgestempelt ist. Dann wende ich mich wieder dem See zu, blicke noch mal kurz zu Ruvato, dann springe ich in das Wasser, während ich mir die Nase zuhalte. Alle Geräusche außerhalb vermischen zu einem einzigen Gegurgel, alles ist viel stiller hier unten und doch so laut. Dann tauche ich wieder an die Oberfläche und hole tief Luft. Mein Kleid hat sich aufgeplustert und schwebt förmlich an die Wasseroberfläche, sodass ich im Mittelpunkt eines schwarzen Kreises stehe. Mein Messer sirrt jetzt förmlich schon, ich kann es nicht mehr richtig halten, ohne dass es mich kitzelt. Ich lache auf und mein Gelächterter schallt von den Wänden zurück. Der gesamte Boden und die Wand des Sees, zumindest der Teil der unter Wasser steht, ist mit blauen, durchsichtigem Stein ausgekleidet der tausend kleine, blaue Punkte an die Oberfläche und an die gewölbte Decke wirft, die man allerdings nur sehen kann, wenn man im Wasser ist. Die Kuppel wölbt sich so, dass die blauen Punkte bei Bewegung des Wassers bewegt werden, aber trotzdem noch in Form eines neunzackigen Sterns bleiben. Ich schwimme ein bisschen herum, stehen kann ich allerdings nur am äußersten Rand. Soweit ich das beurteilen kann wird der ganze See zur Mitte hin gleichmäßig tiefer. Ich hole noch einmal tief Luft und tauche unter, die Augen geöffnet, sodass ich sehen kann. Ich muss noch ein paar mal auf und ab Tauchen, bis ich die exakte Mitte gefunden habe – die Stelle an der mir das Messer endgültig aus der Hand fällt und wie ein Stein zum Boden sinkt. Ich greife danach, erwische es gerade noch so, doch es zieht mich mit nach unten. Ich halte es fest, einen Moment später sind wir erneut unter Wasser und ich kann mit meinen Händen den Boden abtasten. Auf einmal erfühle ich eine Rille aus einem weicheren Material als der Stein, wenn ich mit dem Finger draufdrücke hinterlässt es Abdrücke. Ohne weiter zu überlegen ramme ich mein Messer in den dünnen Spalt und zerstöre die Schicht endgültig, sodass ein kleiner Strudel entsteht und das Wasser durch das entstandene Loch strömt. Ich kann noch kurz weiter schneiden, dann muss ich wohl oder übel nach oben Luft holen. Wäre nicht sonderlich nützlich, wenn ich aus dem Spiel geschmissen würde. Es tut weh das Messer zurücklassen zu müssen. Schnell versorgen ich meinen Körper mit der nötigen Luft, dann wieder runter. Erst denke ich, dass Messer wäre nicht mehr da, dann ertaste ich den Griff und fahre fort die gekrümmte Linie nachzufahren, sodass ich schließlich – nach weiterem mehrmaligem Auftauchen - einen absoluten runden Kreis habe. Inzwischen presst das Wasser ziemlich fest und als ich das letzte bisschen des unstabilen Materials entfernt habe, stürzt die Platte aus blauem Stein hinab und ich kann mich gerade noch so aus dem Sog befreien, allerdings nicht lange. „Ruvato!“ schreie ich voller Panik. Ruvato macht etwas, was ich nicht sehen kann, dann folgen tiefe, dröhnende Töne von seinem Saxophon, die die Erde erzittern lassen. Ich werde kurz darauf an Land gespült und schlage mit dem Kopf auf.………Ein heftiges Schütteln lässt mich wieder erwachen und Ruvato schaut mich direkt an. „Wach auf, wach auf, wach auf.“ Er scheint voller Panik zu sein, dass er noch nicht mal mehr dichten kann. Mein Kopf wackelt unkontrolliert hin und her, sodass mir schlecht wird. Ich reiße die Augen auf und das unsanfte Schütteln hört auf. „Gott, sei dank, die Lady hats vertragen/ sie wir doch nichts dem Meister sagen?“ Er schaut mich immer noch voller Panik an. Ich schüttele verwirrt den Kopf, um das schlechte Gefühl loszuwerden. Mein Kopf brummt.Ich achte nicht weiter auf Ruvatos Bitte und schaue mir die Sache genauer an. Das gesamte Wasser ist abgeflossen, sodass dort, wo es vorher war eine spiegelglatte, gewölbte Mulde entstanden ist, die nur in der Mitte, wo das Loch war jetzt noch mit Wasser gefüllt ist. Es war anscheinend exakt so viel Wasser in dem See, dass man das Loch in der Mitte auffüllen konnte. Ich begebe mich vorsichtig zum Rand und rutsche dann hinunter zu der Stelle vor dem „Brunnen“. Ich blicke fasziniert nach oben. Immer noch ist der neuneckige Stern zu sehen, doch das ganze Wasser hat anscheinend einen Mechanismus ausgelöst, sodass jetzt tausende Glaskugeln von der Decke hängen, alle mit verschiedenfarbigen Flüssigkeiten gefüllt, manche milchig weiß, andere durchsichtig, andere in allen möglichen lilatönen. Manche hängen hoch oben, andere küssen fast schon den Boden. Hm, wie schön. Das Licht von den Fackeln wirft jetzt nicht nur blaue Punkte an die Wand sondern auch farbige, die allerdings alle wild durcheinander angeordnet sind. Ich hebe mein Messer vom Boden auf. Plötzlich reißt es mich mit, die erste Kugel zerbricht in tausende Glasscheiben. Eine grün-bräunliche Flüssigkeit spritzt durch den Raum und färbt die Steine auf einen Schlag alle in derselben Farbe. Ich zerstöre noch eine andere, diesmal Magente, und der Boden magentafarben, sobald die Flüssigkeit ihn berührt. Hihi, das ist lustig. Ich beginne mit dem Messer auf die Kugeln in meiner Reichweite einzuschlagen, der Boden funkelt alle paar Sekunden in einer neuen Farbe. Dann wird es mir zu langweilig und mit aller Kraft halte ich das Messer fest. Erst jetzt bemerke ich, dass da keine Schnüre zu sehen sind, die die Kugeln halten könnten, sie schweben einfach in der Luft. Mit der anderen, freien Hand schubse ich vorsichtig eine an, sie schwingt hin und her, als sie wieder an mir vorbeikommt macht meine Hand mit dem Messer eine meinerseits unbeabsichtigte Bewegung und zerstört auch diese, sodass der Boden jetzt grün ist. Erstaunt betrachte ich meine Hand. Eigentlich will ich die Kugeln am liebsten so lassen. Allerdings hat es noch nie geschadet das zu tun was das Messer mir sagt. Seufzend gebe ich auf und lasse mich fast blind von dem Messer führen. Schließlich sind alle Kugeln, die ich zerstören kann zerstört und mein Messer hält still. Bis auf die Schwarzen, die allesamt noch herumschweben. Ich versuche wieder sie anzustumpen, mit immer mehr Schwung, bis schließlich zwei aneinanderknallen. Ich zucke schon zusammen, doch sie verschmelzen miteinander und schweben ein Stück weiter nach oben. Sofort stoße ich noch eine weitere Kugel an, und dann noch eine, sodass die immer größer werdende Kugel immer höher steigt. Die letzte Kugel muss ich mit aller Kraft nach oben stoßen, sodass sie an die nun riesige Kugel angefügt wird. Sie steigt langsam noch einige Zentimeter nach oben. Als sie die decke mit einem lauten Dong berührt zerplatzt sie plötzlich auch und die Flüssigkeit stürzt hinab. Genauso wie die Decke beginnt sich aufzulösen und ein einfacher weißer Fleck entsteht, der sich weiter und weiter zum Rand hin beginnt auszubreiten, bis die gesamte Kuppel weiß leuchtet und der Boden schwarz wie Kohle ist. Das Wasser im Brunnen ist immer noch azurblau, doch das muss anscheinend so sein. Donner ertönt aus der Kuppel. Ich bleibe erstarrt stehen wo ich war und blicke nach oben, versinke in dem weißen Licht, während mein Messer immer lauter in meinem Kopf anfängt zu flüstern, die Stimme wird immer bedrohlicher, dann reißt sie plötzlich völlig ab und mein gesamtes Sichtfeld wird erst schwarz und dann weiß und dann wieder schwarz. Ich höre, sehe, fühle nichts mehr außer den beiden Farben, bis schließlich ein blauer Punkt in der Mitte auftaucht, der größer und größer wird. Dann reißt diese Ohnmacht wie die Stimme des Messers ab und ich stehe plötzlich direkt vor der riesigen azurblauen Wassersäule, die sich aus dem Brunnen heraus erhoben hat. Kurz verfalle ich in Panik, doch dann bemerke ich, dass sie hoch hinauf in das reine Weiß steigt. Ich schätze, ich habe mal wieder einen kleinen Sieg geholt.Stolz krabble ich aus dem schwarzen Becken und Ruvato legt mir kurz die Hand auf den Kopf und beginnt dann zu schauen, ob ich irgendwo verletzt bin. Er atmet erleichtert auf, als er nichts sehen kann. Mein Kopf tut trotzdem noch weh.Wir machen uns wieder an den Aufstieg, Ruvato nimmt mich auf die Schultern und ich nicke kurz weg. Als wir wieder am Tageslicht ankommen wartet Andate schon auf uns. „Wir sollten nicht vergebens hoffen/ der nächste Tempel der ist offen.“ Sobald ich den Zauberer sehe bin ich hellwach und springe von Ruvatos Schultern. „Da waren ganz viele Glaskugeln. Also erst war da das Wasser, aber dann das weiße Loch und da war die Goldmünze.“ Ich greife in meine Schleife und hole die Münze heraus. „Und das war die Wassersäule und ich hab den Kreis ausgeschnitten und da bin ich durch die Luft geflogen und auf dem Kopf gelandet, aber Ruvato war da und er hat geschrien, dass ich aufwachen soll und mich geschüttelt und mein Kopf tut weh.“ Ich ziehe eine Schnute, während Ruvato langsam zurückweicht. Dann leuchten meine Augen wieder. „Aber da waren so viele Farben und die schwarzen haben uns weitergeholfen und das Messer hat das Ganze gemacht – also nein – ich hab das gemacht, aber auch das Messer.“
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(11/30/2012 9:29:02 PM)Shékkel „Wonach genau suchen wir eigentlich?“, raune ich, nachdem wir Xashibel eine Weile durch die teils eingestürzten Korridore gefolgt sind. Als Antwort erhalte ich nur das drückende Schweigen, das mir schon vorhin die Ohren zugefüllt hat. „Etwas, das uns weiterhilft…“, flüstert Xashibel schliesslich zurück, sieht um eine Ecke und steigt dann eine Treppe hoch. Wir folgen ihr. Wahnsinnige Antwort. Im nächsten Stockwerk erwarten uns nur noch mehr Gänge, noch mehr Steinmauern, noch mehr Türen, die in noch mehr leere Räume führen, und noch mehr Dunkelheit. Nur das schwache Glimmen unserer Schutzzauber leuchtet uns den Weg. Ich fange an, die Gänge zu zählen, die wir durchqueren. Nach fünf weiteren erreichen wir wieder eine Treppe und dann ein neues Stockwerk. In Gang acht ist der Boden eingestürzt, in Gang elf kehren wir wieder um, weil ich ein seltsames Flattern spüre. Und in Gang Nummer siebzehn stossen wir – endlich – auf etwas Neues. Ein Regal. Das ist bemerkenswert, weil es das erste Möbelstück ist, das wir finden. Aber es hilft uns nicht weiter – das Regal ist leer. „Schätze, wir müssen weitersuchen…“, stellt Xashibel fest und macht sich wieder auf. Im nächsten Stockwerk haben wir mehr Glück. Hier sieht es aus, als wäre vor einiger Zeit jemand dagewesen. Die Steinbrocken sind zur Seite geräumt und an manchen Wänden hängen Fackeln, die allerdings nicht brennen. Es scheint, als hätte jemand einen bestimmten Weg freigemacht und ausgeleuchtet. In stiller Übereinkunft folgen wir der Spur aus Fackeln, bis wir schliesslich vor einer Tür landen. Xashibel sieht mich fragend an und ich konzentriere mich kurz, um dann den Kopf zu schütteln. Nicht die kleinste Erschütterung. In dem Raum ist niemand. Vorsichtig öffnet Xashibel die Tür und wir lugen durch den Spalt – und werden von einer Druckwelle zurückgeworfen. Hitze überströmt uns und Flammen lecken über die Steine, doch kurz darauf ist es wieder vorbei und von dem Feuer ist nichts geblieben ausser einem unangenehmen Gefühl auf der Haut. „Eine Falle.“, stelle ich fest. „Aber keine besonders wirkungsvolle…“, überlegt Xashibel. „Von Nilred hätte ich mehr erwartet.“ „Wer sagt denn, dass das alles war?“, meint Felina. „Stimmt…“, sage ich und gebe dann der Tür einen Schubs. Wir alle treten vom Eingang weg, doch es passiert nichts. Ganz vorsichtig taste ich mit einer Schlange nach dem Durchgang, doch noch immer wird keine Falle ausgelöst. Schliesslich beruhigen wir uns etwas und passieren die Türe unbeschadet. Erstaunt sehe ich mich um. Die Decke wurde aus dem Raum gerissen, sodass er sich jetzt über zwei Stockwerke erstreckt, und an den Wänden sind völlig unregelmässig Regale befestigt, in denen sich Fläschchen und Töpfe mit Büchern um den spärlichen Platz streiten. An der rechten Wand steht ein massiver Holztisch, auf dem ein aufgeschlagenes Buch liegt, ansonsten ist der Boden eigentlich leer – bis auf ein riesiges Pentagramm, das in die Steine eingekerbt wurde, und einige Kuhlen im Boden. „Ein Ritualraum?“, frage ich erstaunt. „Passt doch zu einem Zauberer.“, meint Xashibel und geht an mir vorbei zum Tisch. Ich laufe ihr nach und betrachte die aufgeschlagene Buchseite. Eine Zeichnung von dem Pentagramm am Boden ist da zu sehen, sogar die Kuhlen im Boden sind markiert. Auf der gegenüberliegenden Seite breiten sich winzige Hieroglyphen aus. Was ist das denn für eine Sprache? „Wir sollten besser schauen, dass wir einen Hinweis darauf finden, wo Lacrima, Chera und Luc stecken.“, meint dann Felina und beginnt, die Regale zu durchstöbern.
A cloud of mystical dust appears, shrouding Alinea in its magic. You roll a four. The cloud dissipates and Alinea is gone.
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(12/3/2012 4:12:16 PM)Kreck Eine Weile liege ich hier schon ohne mich zu rühren. Doch schlafen und ruhen ist ein Trugbild nach dem Tag. Stimmen höre ich leise im Hauptraum. Langsam richte ich mich auf und gehe auch langsam zu den Stimmen. Eine große Versammlung ist hier. Groß im Sinne von alle Mitglieder sind hier, fast alle. John steht schon bereit. Er steht vorne. Versammlung? Ich dachte sowas wird angekündigt. Oder will er was vorsingen? Schließlich treffen auch die letzten ein. Gleich darauf fängt John auch schon an. "Echsen! Es ist wieder soweit heute Nacht schlagen wir wieder zu! Und zwar werden wir diesesmal die Rüstung bekommen!" "Und diesesmal wird es kein Fehlschlag, denn der Plan ist wie immer sicher wie ein Tresor." Keiner traut sich das zu widersprechen...denn der letzte war ein Reinfall. "Also der Plan steht. Und diesesmal halten und auch keine Doppelgänger auf. Diesesmal hauts hin." er lächelt und lacht darauf. Gebrüll stürmt durch den Höhlenraum. "Nun gut, auf zum Sieg!" schreit John.
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(12/6/2012 4:55:02 PM)Andate Cantabile: Ich brauche nicht weit in den Tempel zu gehen, die kleine Lady und Ruvato kommen bereits wieder heraus und die kleine Lady beginnt sofort zu erzählen: „Da waren ganz viele Glaskugeln. Also erst war da das Wasser, aber dann das weiße Loch und da war die Goldmünze.“ Sie zeigt mir eine Münze „Und da war die Wassersäule und ich hab den Kreis ausgeschnitten und da bin ich durch die Luft geflogen und auf dem Kopf gelandet, aber Ruvato war da und er hat geschrien, dass ich aufwachen soll und mich geschüttelt und mein Kopf tut weh.“ in diesem Moment werfe ich Ruvato einen zornigen Blick zu. „Aber da waren so viele Farben und die schwarzen haben uns weitergeholfen und das Messer hat das Ganze gemacht – also nein – ich hab das gemacht, aber auch das Messer.“ Ich sehe zur kleinen Lady hinunter und lächel sie an "Das hast du toll gemacht, mit dir macht das Siegelbrechen richtig Spaß." Für die kleine Lady erschaffe ich einen Durchgang zum Unterschlupf "am besten gehst du schnell zu Dimir und lässt dich mal untersuchen, wir möchten doch nicht das du bei unserem nächsten Ausflug zusammenbrichst oder ganz schlimme Kopfschmerzen bekommst." Nachdem die kleine Lady das Portal durchtreten hat wende ich mich Ruvato zu. "Andate, es war nicht vorhersehbar." "Keine Sorge Ruvato, du bist doch nur noch hier um mir zu helfen." "Wobei helfen?" "Ich muss schließlich den ganzen Tempel abreißen und mit einem Konzert wäre meine Wut nicht befriedigt." "Ich verstehe nicht ganz." "Du mein Freund, bist die perfekte Kanonenkugel." "... Anda..." "pssst, wir müssen arbeiten, mhahahahaaaa!!" "AAAAARRGH!!" Nach einer guten Stunde ist der Tempel dem Erdboden gleichgemacht, ich schleife einen deformieren Körper hinter mir her "Das nächste mal, werde ich nicht so gnädig sein, ich hoffe wir haben uns verstanden!" Wir durchschreiten ebenfalls ein Portal, das führt aber zur Siegelkammer. Ich lege Ruvato vor das Siegel und verabreiche ihm etwas der absorbierten Macht ... die Hülle ist nicht zerstört, nur schwer beschädigt, in 2 tagen sollte der gute Ruvato wieder ganz munter sein. Erneut betrete ich ein Portal, dass letzte für heute, wir wollen die arkane macht ja nicht überstrapazieren. In der Haupthalle unseres Tempels ziehe ich eine Geige aus dem Kaminfeuer und beginne zu spielen, Viktoria schwebt passend zur Musik durch die Luft ... sie beruhigt mich immer so. NEXT^^
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Ich habe für jeden ein offenes Ohr und hin und wieder einen guten Ratschlag ^-^
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- Gralaer
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(12/8/2012 8:44:23 AM)Kreck Der Plan ist nun ausgesprochen und eigentlich nicht das was ich erwartet hab. Aber es ist schon Nacht und deswegen gehen wir auch schon los. Flinko, Riskaso und Humbik sind bereits los und holen die Fässer mit Sprengpulver. Der Rest geht mit John zusammen zum besagten Ort wo die Rüstung liegen soll. Die Wachen die nachts die Straßen wohl bewachen wagen es erst nicht überhaupt etwas zusagen, da sie wohl wissen was passieren würde. Wir gehen auch nicht im Gänsengang hinter einander her sondern gehen zu zweit in verschiedene Gassen umher. Ich bin grad mit Flarakra unterwegs.Ich bin immer wieder erstaunt wie man soviel mit sich rumtragen kann. Die Rüstung muss ja mindestens so viel wie zwei Kühe wiegen. "Hey, hattest du eigentlich schon eine Gelegenheit das Schwert auszuprobieren?" fragt er. "Nein, wird wohl noch etwas dauern." "Du weißt ja, wenn du es erwärmst wird es kalt und stabil. Bei Kälte wird es heißt, leicht und etwas beweglicher." "Ja ja, ich bin doch kein alter Sack." Er schüttelt mit einem leichten seufzen seinen Kopf. Schließlich kommen wir auch an. John steht bereits an diesem Friedhof und wartet bis die letzten auch endlich kommen. Flinko, Riskaso und Humbik kommen mit zwei Wagen gefüllt mit Fässern. "Gut endlich steht alles bereit. Aber vorerst...." Er geht zu Riskaso und schaut ihn an.Doch der verdreht die Augen und sagt:"Das ist eine Exse." Dann geht John zum nächsten und immer so weiter bis er bei mir ist und ich antworte:"Das ist eine Echse" Dann sind alle abgefragt. Das ist sozusagen ein Sicherheitswort damit der Doppelgänger sich nicht unter uns mischen kann. "So jetzt zurück, das wichtigste ist die Rüstung, wer in Reichweite ist schnappt sie sich und rennt weg! Wir anderen werden den Rest erledigen." John dreht sich darauf hin zum Grabstein oder so. "Natoll! Versperrt?" brüllt Dleif "Ja leider. Humbik gib mir mal ein Fass." Er legt es vor dem Grabstein hin. Wir alle gehen etwas in Deckung, bis es explodiert. Darauf hin schnappt sich jeder ein Fass und wir rennen runter. Unten sind wir in einer großen Halle. "Und jetzt?" fragt Dleif. "Und jetzt werden wir den Eingang freisprengen. So einfach." Ich stell mein Fass ab. "Und wo ist der Eingang?" "keine Ahnung." gibt er zu nicht zu wissen. "Sucht alles ab." fügt er hinzu.
Faal sosin se laas!
- Itaga
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis
(12/9/2012 6:37:35 PM)Michael: Die Nacht ist ruhig, ich spaziere durch die Straßen der Clanstadt. Es sind fast keine Menschen unterwegs, nur ein paar Königsritter laufen patrouile. Beim vorbeigehen schnappe ich etwas auf "Die riesen Gruppe grade eben sah ziemlich bedrohlich aus und die Fässer erst." Fässer? Ein großer Knall schallt durch die Straßen und mein Rosenkranz beginnt zu pulsieren, mein Schutzsiegel wurde gebrochen ... John! Die Königsritter lasse ich links liegen, Frederik soll nichts über das Heiligtum erfahren. Wie ein irrer rase ich durch die Straßen, bis ich am Firedhof der Engel ankomme und tatsächlich, John ist so weit gegangen und hat Raphaels Grab zerstört und somit den Weg in die Kammer freigelegt. Ich eile die Treppen hinunter und renne die Gänge entlang, bis ich schließlich die Siegelkammer erreiche, die Kammer in der John einst die Wächter tötete. Er ist nicht allein, seine ganze Gilde scheint er im Schlepptau zu haben. "Rote Echsen, haltet ein! Dies ist ein Heiligtum, dass ihr geschändet habt." Mein Blick rast durch die Mengen und erblicken ihn "John! Ich habe auf eine Fahndung nach dir verzichtet, weil ich dachte du hättest verstanden das du die Rüstung nicht bekommst und ich dir vergebe." Die Gruppe ist nicht grade klein, mein Blick prüft jeden von ihnen, mein ganzer Körper spannt sich an, niemand von euch kommt zur Rüstung meines Vorfahren. Raphael hilf mir diese Prüfung des Glaubens zu bestehen. Itaga: Wir befinden uns in einem kleinen Arbeitszimmer ... ein Beschwörungskreis befindet sich auf dem Boden und lauter Regale mit Büchern befinden sich im Raum. Ich stöber etwas durch die erstaunliche Sammlung, viele Bücher kann ich nicht lesen, aber einige sind verständlich verfasst, sogar Studien über das Chaos befinden sich hier ... dieses Buch verschwindet unauffällig in meiner Tasche *pfeif*. Die anderen Bücher sind auch ziemlich interessant, es geht wohl um Exorzismus ... erstaunlich das man Dämonen mit Zauberformeln und Weihwasser töten kann ... dass sollte man dich vielleicht auch mal genauer ansehen *Bücher auch einsteck*. Meine Tasche ist ziemlich schwer, ich ziehe sie aus, zusammen mit meinem Mantel und dann wieder in umgekehrter Reihenfolge an, so dass mein Mantel über der Tasche ist ... muss ja keiner sehen das ich die Sammlung etwas erleichtert habe. Auf einem anderen Tisch liegt unbeschriebenes Papier, damit wische ich mir das Blut von den Fingern und versuche, zumindest provisorisch meine Wunden zu verschließen. Es sind gefühle wie damals ... wieder bin ich nutzlos und bringe den anderen kaum etwas. Es ist so als wäre das Chaos nur eine Übergangsphase zu einer Verschlimmerung des Ausgangspunktes gewesen. "Also ich finde hier nichts das auf Lacrima und Chera schließen könnte, allerdings fällt mir grade ein, wenn hier alles der Dunkelheit angehört, sollte es dann kein leichtes sein Lacrima und Chera mit der Brille aufzuspüren? Oder eine Andere Möglichkeit wäre eine Grundlage, die ich in der Clanschule gelernt habe, ein Morsecode. Du kannst doch Lacris Gestallt annehmen und mit dem Licht spielen, versuch doch ob du darauf eine Antwort erhälst?" Wende ich mich an Xashibel, etwas besseres fällt mir auch nicht ein. NEXT^^
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