Ragnarök 2 - Cantata Mortis

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Itaga
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Beitrag von Itaga »

(10/11/2012 4:57:49 PM)Itaga:   "Sag mal glaubst du ehrlich dieser Dirne? Sieht doch ein Blinder das sie dich gegen mich aufhetzt um dann zu flüchten! Ich muss sagen dich kann man ja leicht manipulieren." Diese Stimme ...   "Sie schuldet mir eine ganze Menge an Gold! Um genau zu sein habe ich sie auf der Straße gefunden und dachte sie wäre verletzt da nahm ich sie als gentleman mit und wollte sie verpflegen doch schon nach einem Tag war sie weg mit meinen ganzen Juwelen und Gold. Also sei gescheit und fall nicht auf sie rein wie ich." Woher kenne ich diese Stimme?   "Du glaubst ihm stimmts? ich wusste euch Männern kann man nicht vertrauen!" Die Frau rennt weg ... mist, was mache ich denn jetzt?   "Keine Sorge der werde ich den Weg abschneiden." ... Tollpatsch, er rennt in eine Person und wirft sie um. Daraufhin rennt sie auch weg ... was ist denn heute los? Alle rennen weg. Man denkt ja fast diese Killer Musiker wären hier ... moment! Der Ball! Das war der ekelhafte Kerl der mich ... "TAKA, SCHNAPP DIR DIE FRAU, DAS SIND VIELLEICHT DIE TYPEN DIE DEINEN BALL ÜBERFALLEN HABEN!!"   Ich stürme dem Mann hinterher, diesmal entwischst du mir nicht. Um seinen Vorsprung auszugleichen benutze ich in regelmäßigen Abständen den Wimpernschlag, das kostet zwar Spiritua, aber es ist erstmal schneller und ausserdem sieht es unglaublich cool aus ;-)   Ich sehe ihn, er steht direkt am Clangebäude, jedoch verschwindet er im Schatten, dafür wartet ein anderer Typ ... der wirkt irgendwie anders ... und etwas mysteriöses geht von ihm aus, das ist schon fast gruselig.   "Gebt den Rozengards zurück was ihr gestohlen habt!"             NEXT^^
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Gralaer
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Beitrag von Gralaer »

(10/12/2012 4:00:56 PM)Kreck   "Gebt den Rozengards zurück was ihr gestohlen habt!" schreit Itaga John an. John redet etwas zu ihm was ich aus der Entfernung nicht hören kann. Gleich nach dem Satz dreht John Itaga den Rücken zu und geht ins Clangebäude. Was mir erst jetzt auffällt ist ja das John es endlich mal geschafft hat sich zu rasieren sieht deutlich besser aus.   John   "Gebt den Rozengards zurück was ihr gestohlen habt!" "Du musst wohl der kleine Säugling von Michael sein? Itaga richtig? Also ich muss sagen kühn bist du vieleicht aber auch tollkühn für einen Anfänger so hohe Anforderungen zustellen." Itaga schaut mich zornig an. "Komm mit. Wir gehen zu Michael. Ich rate dir ab mich aufzuhalten, denn desto mehr Tote gehen auf deine Rechnung." In den Hallen des Clangebäudes weiß ich genau wo mich Michael erwartet solang er die Anweisungen befolgt. Ich stehe vor einer Tür und öffne sie. Michael sitz auf einem Stuhl und bemerkt mein hereinplatzen. "Guten Tag, wie gehst uns heute?" frag ich neugierig. Keine Antwort. "Dein hochgeschätzer Säugling Itaga wird hoffe ich mal mir gefolgt sein. Und ich hoffe für dich das du deinen Köter in seinem Käfig lässt den sonst werden Stunde für Stunde immer mehr..." "Ich weiß..." unterbricht er mich. "Nun ja, ich sehe du bist aufjedenfall bereit. Jetzt warten wir auf Itaga, was ja für mich nicht zwingend notwendig wäre aber um einges interessanter." ein leichtes Grinsen entfaltet sich auf meinem Gesicht. Muss die Aufregung sein. Oder Adrenalin. Oder Vorfreude - Was auch immer.      
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Itaga
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Beitrag von Itaga »

(10/13/2012 12:14:31 PM)Itaga:   "Du musst wohl der kleine Säugling von Michael sein? Itaga richtig? Also ich muss sagen kühn bist du vieleicht aber auch tollkühn für einen Anfänger so hohe Anforderungen zustellen." Das war nicht die Antwort die ich hören wollte, wütend sehe ich ihm in die Augen.   "Komm mit. Wir gehen zu Michael. Ich rate dir ab mich aufzuhalten, denn desto mehr Tote gehen auf deine Rechnung." Tote? ... Diese Typen schrecken auch vor nichts zurück Er betritt die Kreuzhalle und ich folge ihm mit etwas Abstand.   Drinnen sitzt Michael auf seinem Stuhl und der Kerl steht halb im Raum, sie sehen sich an ... man kann die Spannung in der Luft förmlich spüren. "Dein hochgeschätzer Säugling Itaga wird hoffe ich mal mir gefolgt sein. Und ich hoffe für dich das du deinen Köter in seinem Käfig lässt den sonst werden Stunde für Stunde immer mehr..." "Ich weiß..." unterbricht er ihn. "Nun ja, ich sehe du bist aufjedenfall bereit. Jetzt warten wir auf Itaga, was ja für mich nicht zwingend notwendig wäre aber um einges interessanter."   "Ich bin bereits hinter dir, unbekannter." Gespannt warte ich auf seinen nächsten Schritt, ich bin sehr angespannt, denn schließlich geht es hier um Menschenleben.         NEXT^^     (Wenn du willst das ich nicht hinter dir stehe, dann positionier mich da wo du es gerne hättest, aber lass die armen NPC´s leben T_T) xD
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Gralaer
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Beitrag von Gralaer »

(10/13/2012 2:14:44 PM)Kreck   "Kreck, psst" ich schrecke auf und drehe mich augenblicklich um, es ist Hilja. "Du hier? ich dachte du wärst drin?" "John hat mich weggeschickt er will das wohl alleine machen. Ich glaub ich sollte ihn nur sicher dort hinbringen aus welchen Grund auch immer."   John   "Ich bin bereits hinter dir, Unbekannter." Ich drehe mich um. "Guuuut dann kann das Kaffeekränzchen ja losgehen." Ich zeige Itaga mit der Hand das er sich neben Michael gesellen soll. "So lassen wir das große Drumherum reden und kommen gleich auf den Punkt." Ich klatsche einmal in die Hand. "Raphael´s Rüstung." Michael zeigt eine Regung. Itaga eher nicht. "Was ist damit?" fragt Michael dann. "Na was wohl du sollst sie mir geben." "Das kann und werde ich nicht." protestiert er. "Naja wir können das ganze auf die leichte Weise oder die tödliche Weise machen. Oder natürlich will Itaga nicht das dies passiert und wird dich zwingen es zusagen. Du hälst ja soviel von ihm." "Wieso sollte das Itaga machen?!" brüllt Michael. "Stimmt das hab ich ja noch nicht erzählt. Die Geisel. Das ist ja der ganze Witz. Das sind Itaga´s Kinder." Michael bringt kein Wort mehr. "Na Itaga? Michael will deine Kinder gegen wertloses Metal und Eisen eines längst totem Menschen eintauschen. Was hälst du davon?" Das wird hoff ich mal lustig.  
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Alinea
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Beitrag von Alinea »

(10/14/2012 6:49:24 PM)Xashibel „Da, guck, da ist Itaga!“, ruft Shékkel plötzlich aus. „Er geht in das Haus rein, mit diesem Mann. He, Itaga, warte!“ Und schon ist sie davongerannt. Ich lasse Rispah und den Doktor stehen und renne ihr nach. Sie kann doch nicht einfach in ein Haus hineinlaufen! „Shékkel, warte!“, rufe ich über die Strasse. „Was ist denn?“, meint diese und dreht sich zu mir um. „Wir suchen doch Itaga, oder?“ „Ja, aber wir können da doch nicht einfach reingehen…“ „Warum denn nicht? Die Türe ist doch offen!“, meint die Medusa nur und verschwindet auch schon durch den Türspalt. Ich seufze resigniert und folge ihr. Hoffentlich gibt das keinen Ärger. „Na bitte, jetzt sind wir drin und nichts passiert.“, stellt Shékkel fest und horcht dann kurz. „Da sind sie langgelaufen.“ „Riechst du das?“, will ich wissen. „Ich kann ihre Schritte spüren.“, erklärt sie. „Da, jetzt sind sie stehengeblieben. Warte mal…“ „Was..?“, mache ich nur erstaunt, als Shékkel ihre Zunge herausstreckt und die Augen schliesst, als würde sie sich konzentrieren. „Ich kann sie wirklich riechen.“, sagt sie dann. „Sie stehen in einem Raum da hinten. Mit einem dritten Mann. Riecht kräftig nach Ärger. Komm!“ „Wir sollten…“, beginne ich, doch es hat keinen Zweck. Dieses Mädchen hat einfach einen eigenen Kopf. Bald schon kann ich Stimmen hören. „Das kann und werde ich nicht!“, hallt eine Männerstimme durch den Flur. Shékkel hatte recht… hier riecht es nach Ärger. Ich packe die Medusa am Arm und bedeute ihr, leise zu sein. Besser erst einmal abwarten. „Naja, dann können wir es auf die leichte Weise oder die tödliche Weise machen.“, erklingt jetzt eine zweite Stimme und ein kalter Schauer läuft mir über den Rücken. „Oder natürlich will Itaga nicht, dass dies passiert… und er wird dich zwingen, es mir zu sagen. Du hältst ja so viel von ihm.“ Shékkel zieht scharf Luft ein und windet dann ihren Arm aus meinem Griff – ich habe vor Schreck fester zugepackt. Eine Drohung! Was bei allen Eiszapfen will dieser Mann? „Wieso sollte Itaga das machen?“, brüllt der erste Mann, sodass es im ganzen Haus zu hören sein muss. Shékkel fährt erschrocken zusammen. „Stimmt, das hab ich ja noch nicht erzählt… Die Geisel. Das ist ja der ganze Witz. Das sind Itagas Kinder.“ Ich halte den Atem an, um die absolute Stille nicht zu durchbrechen, die sich über den Gang legt. Wer auch immer dieser Mann ist… Warte mal… „Na Itaga? Michael will deine Kinder gegen wertloses Metall und Eisen eines längst toten Menschen eintauschen. Was hältst du davon?“, erklingt wieder die Stimme des Erpressers und ich atme tief durch. Ich kenne diese Stimme. Wo habe ich sie schon einmal gehört? Es muss am Rozengard-Ball gewesen sein, irgendwo zwischen dem Treffen mit Luc und der Sache mit diesem… John Liey! Genau! Ich bin diesem Typen mit dem Mantel gefolgt, der Itaga die Hosen heruntergezogen hat, weil er ihn mit mir verwechselt hat… und der hat sich mit den maskierten Gestalten getroffen, die den Ball aufgemischt und etwas gestohlen haben, und der Anführer dieser Bande steht genau jetzt in diesem Raum und will irgendwelches Metall und Eisen stehlen, und dazu hat er Itagas Kinder entführt! „Ich kann sie finden…“, wispert Shékkel und reisst mich aus meinen Gedanken. „Die Kinder. Vielleicht kann ich sie finden. Ich kenne den Geruch ihres Vaters.“ „Meinst du?“, wispere ich so leise wie möglich zurück. Die Medusa nickt. „Wenn sie hier sind, schon.“ Hm… und wenn nicht? Was passiert dann? Werden sie dann… Ich verwerfe den Gedanken gleich wieder. Wir müssen jetzt handeln! Ich nicke Shékkel zu. „Ich lenk die da ab.“, meine ich nur und wechsle rasch die Gestalt – Diesem Clanritterhasser etwas Blut zu stehlen war also doch zu etwas gut. Shékkel sieht mich nur erstaunt an. „Das ist doch…“ „Ich weiss.“, unterbreche ich sie. „Geh schon.“ Ich warte kurz, bis Shékkel davongehuscht ist, dann renne ich wie von Eisbären gejagt durch den Gang. „John!“, rufe ich, „Komm da raus! Etwas ist schrecklich schiefgegangen!“
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Gralaer
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Beitrag von Gralaer »

(10/14/2012 7:35:11 PM)John   "Bevor ich es vergesse, jede Art von Rettung oder Versuch mich zu stürzen könnte in die Hose gehen. Das heißt deine Kinder werden sterben. Und die Uhr tickt sag ich nur denn um eine gewisse Uhrzeit werden sie sowieso sterben. Doch nicht gleich den Mut verlieren wenn du oder du jetzt handelst kommen sie noch lebendig zu dir." „John!“, rufe jemand, „Komm da raus! Etwas ist schrecklich schiefgegangen!“ "Entschuldigt mich, ihr könnt kurz miteinader reden....nur nicht zulang." Ich geh raus und sehe Kreck. "Was machst du hier? Halte dich an den Plan und verschwinde!" Ich sehe ihn kurz an. Hm das ist nicht Kreck. "Ich habe keine Zeit für Kinderspiele. Ich weiß das du nicht der bist für den du dich ausgibst. Verschwinde! Sonst kommt noch jemand zu schaden." Ich habe es gesehen Kreck lief in die Gasse mit einem grauschwarzen Mantel dieser hier trägt einen schwarzen. Zu einfach. Ich verschwinde wieder in die Tür und hoffe das die beiden sich entschieden haben..vielleicht hat Itaga Michael bereits besiegt. "Also die Zeit hat sich eben verkürzt. Dank jemanden der sich dort draußen befindet. Beeilt euch und gebt mir was ich Suche und dein Nachwuchs bleibt am Leben."
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Beitrag von Itaga »

(10/14/2012 8:38:38 PM)Itaga:   Er schickt mich neben Michael und klatscht dann in die Hände: "Raphael´s Rüstung." Was ist das denn? Darüber habe ich noch nie etwas gehört. Allerdings scheint Michael verwundert. "Was ist damit?" fragt er. "Na was wohl du sollst sie mir geben." "Das kann und werde ich nicht." protestiert er. "Naja wir können das ganze auf die leichte Weise oder die tödliche Weise machen. Oder natürlich will Itaga nicht das dies passiert und wird dich zwingen es zusagen. Du hälst ja soviel von ihm." Wie bitte? "Wieso sollte das Itaga machen?!" brüllt Michael ihn an. "Stimmt das hab ich ja noch nicht erzählt. Die Geisel. Das ist ja der ganze Witz. Das sind Itaga´s Kinder."   Ein Schock durchfährt mich, gefolgt von Hass und Wut. Acheron rückt in den Hintergrund, der Musiker verschwindet im Schatten, mein Feind steht geschätzte 15 Meter von mir entfernt ... und er hat meine Kinder!! "Na Itaga? Michael will deine Kinder gegen wertloses Metal und Eisen eines längst totem Menschen eintauschen. Was hälst du davon?" noch bevor ich antworten kann fährt er fort. "Bevor ich es vergesse, jede Art von Rettung oder Versuch mich zu stürzen könnte in die Hose gehen. Das heißt deine Kinder werden sterben. Und die Uhr tickt sag ich nur denn um eine gewisse Uhrzeit werden sie sowieso sterben. Doch nicht gleich den Mut verlieren wenn du oder du jetzt handelst kommen sie noch lebendig zu dir." Jemand ruft nach ihm und er verschwindet aus der Kreuzhalle.   Mein Hand schnellt an mein Schwert, ich ziehe es und werfe die Hülle einfach auf den Boden, doch schon als ich lossprinten will steht Michael vor mir und hält mich auf. Michael: "Das rettet deine Kinder auch nicht" Ita: "Dann gibt ihm die blöde Rüstung!" Michael: "Ich sagte bereits, das kann ich nicht." Ita: "Wieso das?" Michael: "Sie ist tief in der Kreuzhalle versiegelt und so gut bewacht das noch nichtmal Meister den Wächter stürzen können." Ita: "Aber wieso will er sie dann? Es kommt doch keiner an sie heran!" Michael: "Die Rüstung verleiht einem Kräfte, es heisst das die Seele Raphaels in ihr wohnt. Wenn man sie trägt werden die Reflexe des gesamten Körpers verbessert, ausserdem kann man wie bei deinem Mantel durch Runen schneller Energie an bestimmte Punkte im Körper lenken." Ita: "John ist ein Dieb, er stahl auch etwas von den Rozengards, der muss doch etwas vorhaben?" Michael: "Ich kenne keinen Zusammenhang ... oder vielleicht doch. Vielleicht will er die Artefakte der ersten Elementarkrieger vereinen." Ita: "Es ist mir egal was er versammeln will, ER HAT MEINE KINDER!" Michael: "Und was willst du tun?" Ita: "Ich werde ihm alle Knochen brechen und wenns sein muss meine Kinder aus der Hölle holen!" Michael: "Itaga, das bist nicht du der da spricht, beruhige dich!" Ita: "NEIN! UND WENN DU DICH MIR IN DEN WEG STELLST, DANN VERNICHTE ICH DICH EBEN ZUERST!" John: "Also die Zeit hat sich eben verkürzt. Dank jemanden der sich dort draußen befindet. Beeilt euch und gebt mir was ich Suche und dein Nachwuchs bleibt am Leben." Ita: "JOOOOOHHHN!!!!"   Ich springe auf ihn zu "WO SIND MEINE KINDER!?" im Flug erfüllt mich das Chaos ... dabei habe ich nichts Aktiviert? O.o Mein Schlag geht in Leere, der Boden zerbricht. "DU SOLLTEST DICH RAUSHALTEN!" Was geht denn jetzt ab? Michael: "Itaga, beruhige dich, wenn er stirbt kommen deine Kinder auch nicht frei!"   Michael zieht seine Klinge "Komm runter!"   Ich scheine keine Kontrolle mehr zu haben, denn mein Körper holt zum Angriff aus, John ist im Fokus "aaaaaaahhhh!" Michael wehrt ab und schlägt mich zurück. "Du bist völlig ausser Kontrolle, ich werde dem einen Schlussstrich ziehen." Auf dem Boden unter Michael weht Staub um ihm und er hebt wenige Cm vom Boden ab. Jeder normale Mensch hätte spätestens jetzt die Waffe weggeworfen und sich unterwürfig auf den Boden Geschmissen, das ist Michael, die fliegende Gottheit!   Allerdings scheint das meinen Körper nicht zu interessieren, ich stürme los und entfessel immer mehr Chaos. Ich bin bereits am Limit, so eine starke Verschwendung von Chaos habe ich noch nie gesehen. Michael verschwindet, deshalb fällt John wieder in meinen Fokus, jedoch weicht dieser aus. Grade als ich zur vernichtenden Schockwelle aushole bekomme ich keine Luft mehr und meine Gliedmaßen sind wie eingefroren "8 Phasen Versiegelung" ertönt Michaels Stimme von weiter hinten. Überall auf meinem Körper befinden sich Clankreuze, wie Ketten sind sie zusammengefügt. Du lässt mir keine Wahl, ich werde dir viel Zeit zum nachdenken verschaffen. Die Ketten werden enger, mein ganzer körper kribbelt ... es fehlt der Sauerstoff! "Gleich ist es vorbei." Mit einem mal steht er vor mir, er muss ein irres Tempo drauf haben, denn der Schlag den ich abgekomme schlägt mich quer durch die Kreuzhalle. Unsanft krache ich gegen die Wand und alles ist vergangen.   Machtlos liege ich am Boden ... ich kann noch nichtmal aufstehen, ich spüre kein Spiritua, kein Chaos ... nichts.     Michael: "Wofür brauchst du Raphaels Rüstung John?!"             NEXT^^    
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Beitrag von Alinea »

(10/14/2012 9:38:05 PM)Xashibel Mit einem erschrockenen Fauchen springe ich zur Seite, als Itaga beinahe auf mir landet. Zum Glück hat die Katzengestalt gute Reflexe. Der arme Itaga scheint völlig von Sinnen zu sein, wenn sich sogar dieser Clanritter gegen ihn gewendet hat. Die ganze Situation gerät ausser Kontrolle! Ich muss Shékkel finden, bevor sie etwas versucht, das die Kinder töten könnte… wenn ich das richtig verstanden habe, sind sie bereits in Lebensgefahr und nur dieser John kann sie retten. Der ist aufmerksamer als ich dachte… entweder brauche ich eine aktuelle Gestalt von einem seiner Handlanger, oder… John spricht gerade mit dem Clanmeister. Gut. Auf leisen Pfoten schleiche ich auf die beiden Männer zu und klettere dann kurzerhand mit ausgefahrenen Krallen an Johns Klamotten hoch. Fauchend und miauend zerkratze ich sein Gesicht, um dann blitzschnell wieder zu verschwinden, als ob nichts gewesen wäre… Krallen sind eben doch etwas Praktisches. Ich quetsche mich durch die Tür, die noch immer einen Spalt offen steht, und lecke dann mein Pfötchen ab. Etwas Schmutz ist im Blut kleben geblieben, aber das macht nichts. Die Gestalt habe ich. Fragt sich, was ich jetzt tue… ich habe keine Ahnung, wo Shékkel hinverschwunden ist. Shékkel Verdammt, was habe ich getan? Verzweifelt strecke ich meine Zunge in die Luft, zum x-ten Mal, obwohl mir vor den ganzen Gerüchen schon übel wird. Es sind so viele. Menschen. Strassen. Fässer. Wände. Glasscheiben. Gammelige Früchte. Steine. Moos. Schweiss. Wolle. Die Stadt brodelt vor Gerüchen, wie soll ich da einen Bestimmten finden… von dem ich nicht einmal genau weiss, wie er aussehen soll, nur ungefähr? Ich lehne mich gegen eine Wand, mit ausgestreckter Zunge, und schmecke all die Menschen. Ich weiss alles. Ob sie sich sorgen, ob sie fröhlich sind oder Angst haben. Aber es sind einfach zu viele! Mir wird schwindlig und ich spucke, um die Kakofonie von Gerüchen aus meinem Mund zu kriegen. Ich schaffe das nicht… was habe ich mir nur dabei gedacht? Und wenn sie Xashibel jetzt fangen? Ist das dann meine Schuld? Wenn ich die Kinder finden würde, wäre es leicht. Ich kann schleichen. Ich kann in Häuser gehen, ohne gesehen zu werden. Ich kann stehlen. Thomas hat mir das alles beigebracht, und ich wusste es nicht einmal. Ich kann sogar… töten. Und ich kann noch mehr! Ich kann Menschen lähmen und ihnen schlechte Träume geben, ich kann ihnen die Wahrheit entziehen oder sie ganz lange schlafen lassen. Aber ich finde die Kinder nicht! Verzweifelt setze ich mich auf den Boden und stütze den Kopf in die Hände. Was habe ich nur getan… Mit völlig leerem Kopf beobachte ich die Leute, die vorbeiziehen. Die wissen nicht, was passiert ist. Die sind so fröhlich und traurig und ängstlich wie vorhin und das alles berührt sie gar nicht. Es ist so seltsam. Vielleicht werden sie es gar nie wissen, und für mich ist es so schrecklich… und für Itaga noch viel schlimmer… Aber der da geht trotzdem in den Schuhladen, vielleicht hatte er ein Loch in der Sohle, das ist jetzt gerade das Wichtigste, das ihn beschäftigt. Und die da ist bestimmt auf dem Weg nach Hause, vielleicht hatte sie einen anstrengenden Tag und freut sich jetzt auf ihre Familie… Und dieser Krieger kommt gerade vom Trainieren und ist jetzt erschöpft, der wünscht sich jetzt nichts mehr als ein langes Bad. Und diese Frau will sich vielleicht gerade neue Schuhe kaufen… Die Frau! Die hat mit Itaga geredet! Zusammen mit diesem Typen, in den Xashibel sich verwandelt hat! Sofort springe ich wieder auf die Füsse, nicht, dass ich sie noch aus den Augen verliere. Vorsichtig fädle ich eine Schlange durch meinen rechten Ärmel, bis sie neben meiner Hand auftaucht, denke kurz nach und fädle dann eine zweite durch den linken Ärmel. Die werde ich jetzt brauchen. Ich beeile mich und überhole die Frau, kehre um und laufe ihr entgegen. Hebe die Hand, als müsste ich mich gerade an der Nase kratzen. Dann gehe ich dicht an ihr vorbei, die Schlange packt zu, zielt genau auf ihren Hals. Es braucht nicht viel Gift. „Au! Hey!“, schreit die Frau und dreht sich zu mir um. Ich schaue in ihr Gesicht. Erst wirkt sie verwirrt, dann werden ihre Pupillen ganz klein – jetzt wirkt es! „Wo sind die Kinder von Itaga?“, frage ich sie, als würde ich gerade nur vom Wetter reden. „Im Schuppen auf halbem Weg zum Lager.“, antwortet die Frau monoton. „Hä? Wo liegt das?“ „Da.“, meint sie nur und zeigt in eine Richtung. Das muss reichen. Die Wirkung verpufft gleich. „Danke.“, sage ich und hebe dann meinen linken Arm. Die Schlange braucht nur einen Wimpernschlag, um zuzubeissen. „Au!“, ruft die Frau wieder, doch ich gehe einfach an ihr vorbei. Vorsichtig linse ich nach hinten, ohne dabei stehen zu bleiben. Die Frau steht erst etwas verwirrt auf der Stelle, zuckt dann mit den Schultern und geht weiter – sie hat gerade alles vergessen, was in der letzten Minute passiert ist. Unwiederruflich.
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Beitrag von Gralaer »

(10/15/2012 10:32:43 AM)Kreck   "ich glaub das brignt nicht´s hier zuwarten." meint Hilja. "Hm hast woll recht. John schafft das schon. Aber was sonst?" "Naja wir sollten vieleicht die Geisel überprüfen den das ist der Schutz von John." "Hm naja ich glaub die sind gut versteckt die findet man nicht so schnell." "ja toll dann sag doch was wir machen sollen." "Naja ....." "Niemals!" "Nicht das ich meinte du könntest ja zum Versteck gehen und ich warte hier noch." "Will ich doch hoffen das du das meinst." und schon verschwindet sie.   John   "Wofür brauchst du Raphaels Rüstung John?!" Gerade wollte ich antworten da zieht mich hinten am Mantel etwas . Gleich darauf zerkratz mir eine Katze das Gesicht und verschwindet auch wieder. Merkwürdig die kleinen Mistviecher. Es brennt im Gesicht. So jetzt erstmal wieder fassen. "Ich muss schon sagen endlich verstehen wir uns. Ganz anders als Itaga der von blinder Wut kontrolliert wird und einfach nur ein böser Hund ist, bist du viel mächtiger ich hab dich wohl unterschätz. Nach all den Jahren glaub ich das du mir ein ebenbürtiger Gegner bist. Doch heute werden wir das nicht herausfinden." "Sag schon was willst du mit Raphael´s Rüstung!" "Du verstehst mich jetzt? Itaga´s Kinder hängen an der Uhr und fallen tief du weißt das, Itaga nicht. Aber kommen wir zum Punkt." Ich klatsche wieder in die Hände. "Der Blutmond und Raphael´s Rüstung reichen nicht allein. Es fehlt dann noch ein Teil zum Rätsel." "Welches Rätsel?" fragt er. "Na was denkst du ich bin hinter einem wertvollen Schatz her. Doch der nicht nur Gold und Silber beherbergt sonder auch Macht." "Das willst du? Macht?" "Diese macht ist zu groß für dich, den das spielte sich vor Jahren ab längst vor unserer Zeit. Doch eine Märchenstunde mach ich nicht drauß. Sag mir einfach nur wo die Rüstung ist. Du weißt Itaga´s Kinder. Oder bedeutet Itaga dir nichts? ich glaube nicht das er noch zuhalten ist wenn er erfährt das seine Kinder tot sind. Du hast es ja gesehen."  
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Beitrag von Alinea »

(10/15/2012 12:12:58 PM)Xashibel „Stell dich nicht so an, Raki! Such Shékkel!“ Mann, dem kann man es echt nie recht machen. Er ist immer noch beleidigt, weil er den ganzen Ritt hierher hinter mir herfliegen musste. Aber in die Tasche wollte er ja doch auch nicht. Endlich hebt sich der kleine Pyro in die Lüfte und fliegt in einem Affenzahn davon. Ich wechsle rasch wieder zur Gestalt der Bäuerin und renne ihm nach. „Was ist denn das?“, vernehme ich, „Eine neue Technik? Sind die Elementkrieger wieder da?“, aber ich kümmere mich nicht darum. Sollen sie sich über Raki wundern, Hauptsache, sie halten mich nicht auf. Viele Strassen und Gassen später entdecke ich endlich die Medusa. Sie hat die Stadt verlassen und klettert über ein paar Steine tiefer in die Höhle hinein. Eines muss man der Bäuerin lassen, sie hat eine gute Kondition. Wenig später habe ich Shékkel eingeholt. „Xashibel!“, begrüsst sie mich. „Hast du sie gefunden?“, will ich wissen. Shékkel deutet über die Felsen. „Ich glaube, sie sind irgendwo da oben. Versteckt. Aber es muss in dieser Richtung sein.“ „Gut.“, sage ich nur. Wird schon stimmen. Hinter einem grossen Felsblock taucht dann plötzlich ein Pfad auf. „Na bitte.“, meint Shékkel. „Ein versteckter Weg. Der führt sicher zu den Kindern.“ „Nicht schlecht.“, kommentiere ich und folge Shékkel. „Aber wir sollten vorsichtig sein – nicht, dass man uns noch sieht.“ „Dann müssen wir um jede Wegbiegung schleichen. Das dauert doch ewig.“, protestiert die Medusa. „Stimmt…“, murmle ich. Wir haben keine Ahnung, wie lang der Pfad ist und was uns an seinem Ende erwartet… und ich kann auch nicht Raki schicken. Hier würde er zu sehr auffallen. Ich könnte vielleicht als Katze vorausgehen… „Spielen, spielen!“ „Sei still, Wind.“ „Spielen!“ Ich schicke die Brise weg, die mir ins Gesicht weht und mich zum Spielen auffordert. Das hier ist ein wenig wichtiger… Hm. „Wind! Warte! Spielen wir!“ „Spielen!“ „Ein Versteckspiel! Du erzählst mir, was sich dort drüben versteckt!“ „Verstecken, verstecken!“, wispert die Brise und saust zwischen den Felsen hindurch, um das Versteck zu suchen. „Was machst du?“, will Shékkel wissen. „Ich rede mit dem Wind.“, erkläre ich. Die Medusa kichert. „Das klingt lustig. Ssssschschfffsschhhsssss! Schfff!“ Unwillkürlich muss ich lachen. „So klingt das nie im Leben!“ „Doch, genau so! Schhhhsssss!“ „Verstecken, verstecken!“, meldet sich der Wind zurück. „Hast du etwas gefunden?“ „Menschenhaus! Menschenhaus im Stein! Nah, ganz nah.Viele Menschen dort – drei!“ „Toll, Wind! Du hast es gefunden! Gut gemacht!“ Fröhlich weht die Brise davon und ihre Stimme mischt sich in das allgegenwärtige Murmeln des Windes. „Und, was hat der Wind geschhhfffssst?“, will Shékkel wissen. „Da ist ein Haus. Kann irgendeines sein, das ist dem Wind nicht so wichtig.“, erkläre ich. „Es ist noch ein Stück weg und liegt versteckt zwischen den Felsen. Und es wird von drei Menschen bewacht.“ „Das hat der Wind herausgefunden?“, fragt Shékkel erstaunt nach. „Genau.“, sage ich nur und gehe weiter.
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(10/15/2012 6:46:55 PM)Rispah Ich lasse Markus stehen, als Shékkel in das Haus läuft. Entschlossen laufe ich ebenfalls auf die Tür zu, dann bleibe ich aber stehen. Ich hasse Häuser. Vielleicht... kann ich einfach hier warten, bis sie wieder rauskommen...? Ich blicke umher und lehne mich schließlich an eine Hauswand und schließe die Augen. Worein bin ich da jetzt schon wieder geraten? Ich merke erst wieder auf, als Geschrei aus der Tür dringt. „"DU SOLLTEST DICH RAUSHALTEN!"“ „"Komm runter!" Kampfgeräusche. Scheint so als hätten sie eine ganz interessante Diskussion auf absolut sachlicher Ebene *hust*. Mir solls recht sein. Obwohl. Shékkel müsste da drin sein. Die Kleine kommt gegen ein paar riesige Männer nicht an, selbst mit ihren Schlangendingern nicht. Ich ziehe mein Blasrohr aus dem Band, das meine Tasche hält. Lix sitzt auch wieder darin. Wie er es auch immer geschafft hat wieder zu mir zurückzukommen. Dann stecke ich einen Pfeil mit Betäubungsmittel hinein. Ich trete mit angehaltenen Atem in das Haus und komme in eine Halle. In einer Ecke knallt gerade ein Mann mit blauen Haaren an die Wand [Itaga] Hm, vorhin sah er aber noch fitter aus. Anscheinend wurde er von dem einen muskulösen Mann [Michael] weggeschleudert wurde, der andere steht nicht in der richtigen Position dazu. Moment. Der mit den blauen Haaren ist bestimmt Ita, und Ita ist ein Freund von Shékkel und Shékkel passt es wahrscheinlich gar nicht, dass er verletzt wird. Also muss der muskulöse Typ der Feind sein. Die beiden Verbliebenen fangen eine hitzige Diskussion an ohne mich zu bemerken, eine seltsame Katze [Xashibel] kratzt den anderen. Wer zum Teufel ist Raphael? Egal. Kurzentschlossen setze ich das Blasrohr an die Lippen und puste dem Frager den Pfeil in den Rücken, der sogar stecken bleibt. Eigentlich sollte das Gift bald wirken und er für ein paar Stunden außer Gefecht sein. Doch nichts. Er dreht sich nur blitzschnell um und geht in Kampfstellung, instinktiv weiche ich ein Stück zurück. Gleich. Gleich. Doch das einzige was passiert, ist ein Leichtes flimmern, dass von dem Mann ausgeht und langsam immer stärker wird. Ich hab doch nicht... Verdammter Dreck. Nicht wirklich. Ich fasse an den Gurt, der meine Tasche hält. Der Betäubungspfeil steckt nach wie vor in seiner Position an zweiter Stelle oben. Oh nein. Meine Finger wandern weiter nach oben, der oberste fehlt. Und der Mann beginnt immer stärker zu leuchten. Ich hab den falschen Pfeil genommen, einen relativ harmlosen. Der allerdings mit dem Blut reagiert und es so immer wieder aufleuchten lässt, ein Blatt einer Pflanze, die ich mal gefunden habe, der Effekt ist ganz und gar nicht schädlich. Aber wie gesagt, man blinkt dabei wie eine Alarmanlage. Epic. Fail. Die zornerfüllten Augen des Mannes schauen mich an.
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Alinea
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Beitrag von Alinea »

(10/15/2012 9:01:03 PM)Shékkel „Warte!“, rufe ich und halte Xashibel an. „Ich spüre Schritte.“ Wir sind jetzt gute fünf Minuten unterwegs und haben nichts als Steine gesehen. Grosse, kleine, rote, schwarze. „Wo sind sie?“, will Xashibel wissen, ihre Stimme kaum mehr als ein Flüstern. „Hinter der Biegung.“ „Na, dann… was machen wir jetzt?“, will Xashibel wissen. „Ich geh mal nachschauen.“, bestimme ich kurzerhand und drücke Xashibel meinen Mantel in die Hand. „Halt das mal.“ Flink schleiche ich um ein paar Felsen, um mich von hinten an das Haus zu schleichen. Ich spüre Schritte, zwei Leute, aber jemand steht auf etwas Grossem… vielleicht das Haus selbst? Vorsichtig linse ich zwischen zwei Felsen durch. Ich kann einen ziemlich heruntergekommenen Schuppen erkennen. Jemand steht auf dem Dach, den Blick zur Strasse gerichtet. Sonst ist keiner zu sehen. Ich sprinte zur Hauswand und drücke mich dagegen. Von hier dürfte mich der oben nicht sehen können. Der andere muss im Haus drin sein. An der gegenüberliegenden Wand. Er geht hin und her, immer hin und her. Dann ist da wohl der Eingang. Es riecht nach Angst und Anspannung. Aber niemand spricht, nur die Schritte sind zu spüren. Die Kinder sind mitten im Schuppen, ihr Angstgeruch überlagert alles. Ein Mann steht neben ihnen, angespannt. „Wie lange noch?“, zischt er in die Runde. „Beruhig dich.“ Das war der Mann vom Eingang. „Is noch reichlich Zeit.“ Plötzlich, eine Erschütterung, noch mehr Schritte. Jemand kommt näher. Ich kann mich hier nirgendwo verstecken, also husche ich um die Hausecke. Ich sitze in der Falle – bei der Tür steht dieser Mann, und wenn ich wegrenne, sieht mich vielleicht der auf dem Dach! Ich kauere mich sprungbereit nieder. Wenn er um die Ecke kommt, muss ich ihn angreifen… so leise wie möglich. Die Schritte kommen immer näher. Noch bevor der Mann um die Ecke gebogen kommt, schnappe ich zu und ziele auf seinen Hals. Bei der Frau hat es geklappt, warum nicht auch hier? Der Mann hat schon vergessen, dass er mich gesehen hat, als ich um die Ecke gehuscht bin. Ich spüre, wie sich seine Schritte wieder entfernen. Puh… Schnell renne ich wieder zwischen die Steine, zu Xashibel. „Du Verrückte!“, werde ich begrüsst. „Was hast du herausgefunden?“ „Es sind vier.“, beginne ich. „Einer auf dem Dach, einer am Eingang und einer im Schuppen, direkt neben den Kindern. Und einer rennt hier im Gelände herum.“ „Dann holen wir die Kleinen mal raus.“, meint Xashibel und verwandelt sich erst in sich selbst und dann – in den fiesen Erpresser! Ich muss grinsen. „Das ist genial.“ „Danke.“, meint Xashibel nur mit der tiefen Stimme des Erpressers. „Warte hier.“ Xashibel „John kommt!“, hallt meine Begrüssung vom Dach des Schuppens. Der Mann im Eingang kommt mir entgegen. „Na endlich. Was hat denn so lange gedauert?“ „Diesen dämlichen Ritter zu finden.“, antworte ich knapp. „Los, bringen wir die kleinen Biester zurück, ich will das hier erledigt haben.“ „Also hat es geklappt?“, meint der Mann auf dem Dach und springt neben dem Eingang auf die Erde. „Natürlich hat es geklappt.“, antworte ich, „Der Plan war schliesslich genial. Ich hoffe doch, ihr habt unsere Gäste angemessen behandelt.“ „So, wie es sich für Schreihälse gehört.“, versichert der Mann vom Eingang. „Nach ein paar Drohungen waren sie wenigstens leise.“ Ich grinse kurz und gehe dann in den Schuppen rein. Die armen Kinder sitzen auf einen Stuhl gefesselt genau in der Mitte des Raumes, über ihre Köpfe sind Säcke gestülpt. Hinter ihnen steht ein weiterer Mann mit einem gezückten Messer. Damit schneidet er gerade die Fesseln durch. „Die Säcke lassen wir ihnen mal. Die stehen ihnen. Nicht?“ „Doch, ganz reizend…“, kommentiere ich etwas abwesend. „Los, schaffen wir sie raus.“ Der Mann packt Itagas Kinder grob an den Armen und zieht sie etwas unsanft aus dem Schuppen. „So, John, du hast das Vergnügen, die Kleinen zu begleiten. Wirst du fertig mit ihnen oder brauchst du Hilfe?“, grinst er mich an. „Ganz bestimmt brauche ich dafür Hilfe.“, entgegne ich und packe die Kinder. „Also, man sieht sich.“ Und damit gehe ich davon. Bloss nicht umsehen – die Nervosität klingt nur langsam ab, aber ich glaube, ich konnte sie gut verstecken. Sicheres Auftreten ist alles. Dann machen kleine Fehler nichts aus. Hinter der Biegung bleibe ich stehen und atme einmal tief durch – das wäre geschafft! „John?“ „Ja?“ Verdammt, wer zum Teufel kommt denn jetzt wieder? Einige Schritte vor mir steht eine Frau auf dem Weg – scheinbar kommt sie gerade von der Stadt her. Asche! „Solltest du nicht noch in dem Clangebäude sein?“ „Nein, warum? Ich hatte nicht vor, den ganzen Tag für die Sache zu vertrödeln.“, entgegne ich und finde meine Selbstsicherheit wieder. „Aber das ist unmöglich. Ich habe dich in die Halle gebracht. Und keine fünf Minuten später bin ich gegan…Aaah!“ „Sei still!“, zischt Shékkel , doch der Schrei muss bis zur Hütte zu hören gewesen sein. Kalte, aufgeweichte Asche! Die Frau wird ohnmächtig von Shékkels Schlangenbiss, doch schon sind Stimmen zu hören. „Hilja? Probleme?“ „Asche!“, zische ich und reisse den Kindern die Säcke von den Köpfen. „Hört zu, Kinder: Ihr rennt jetzt weg, so schnell ihr könnt. Den Weg entlang. In die Stadt. Hauptsache, ihr seid unter Leuten. Klar?“ Das Mädchen blickt mich nur mit grossen Augen an, doch der Junge nickt. „Komm, Ran.“ Damit packt er seine Schwester am Arm und die beiden rennen weg. „Was läuft denn hier?“, vernehme ich in diesem Moment. „Wer auch immer ihr seid, dafür sterbt ihr!“ Ich seufze – ein Kampf war nicht unbedingt das, was ich geplant hatte. Shékkel neben mir zischt bedrohlich. „Das werden wir ja sehen.“
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Beitrag von Itaga »

(10/15/2012 9:44:24 PM)Michael:   John hat schon recht was unser Energielevel angeht, es geht eine starke Aura von ihm aus, etwas mysteriöses umgibt ihn. Ich habe 2 Möglichkeiten   - Itagas Kinder sterben lassen um meinem Schwur gerecht zu werden - oder John sagen wo die Rüstung ist und meinen Meisterschwur brechen, zumal die uralten Wächter ihn wahrscheinlich töten würden.   Ich balle meine Faust, ich war lange nicht in einer solchen Situation ... plötzlich sticht mich etwas im Rücken, schnell drehe ich mich um und erblicke eine Gestalt, dort oben am Fenster. Böse sehe ich sie an, ich kann keine Störungen gebrauchen. Im nächsten Moment fange ich an zu leuchten. "Ich werde mir eine kurze bedenkzeit genehmigen, heute scheinen von überall her Störfaktoren zu kommen, beweg dich nicht vom Fleck."   Ich renne los, solange ich dies mit meinem Spiritua mache bewegt sich alles andere sehr langsam. Oben auf der Fensterbank packe ich mir die kleine und verfrachte sie an den Stadtrand, wo ich sie gegen einen Baum drücke "kleines, ich hab keine Zeit für solche Spielchen. Hier geht es um Leben und Tot." Ich lasse sie auf den Boden "Geh spielen, oder wenn du helfen willst, suche 2 kleine Kinder die festgehalten werden, aber für solche Späße ist nicht der richtige Zeitpunkt!"   Ich sprinte zurück zur Kreuzhalle und lasse sie dort zurück. Wieder in der Kreuzhalle wende ich mich an John "Dann komm, wir müssen ein Stückchen laufen, ich hoffe du hast gute Wanderschuhe an." Wir schreiten aus der Kreuzhalle, Itaga liegt in der Ecke ... der arme hat mir keine Wahl gelassen, der hätte hier noch alles pulverisiert und dann wären seine Kinder sowieso tot gewesen.   Ich muss so viel Zeit wie möglich rausholen, mein Plan ist noch nicht ausgereift, ich hoffe John mag den Friedhof der Engel. Unterwegs sehen mich mehrere Ritter verdutzt an, scheint ein merkwürdiges Bild zu sein, ich kann ihnen aber kein Zeichen geben, John ist aufmerksam und hat bestimmt noch mehr Augen in sicherer Entfernung positioniert als auf den ersten Blick erkenntlich ist. Raphael möge mich leiten und mich von meinen Sünden freisprechen.             NEXT^^
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Beitrag von Gralaer »

(10/16/2012 8:24:36 AM)Clok   "Ihr Drecksdinger ihr wagt es unseren Boss zum nachzumachen?" brüll ich sie an. "Clok bleib ruhig, Jiff und du werden jetzt die Kinder zurückholen diesmal aber zum anderen Versteck wir kümmern uns im diese Tiere hier?" meint Flarakra. "Ok, komm Jiff!" wir rennen nach hinten und nehmen einen Umweg. "Nicht so schnell, meine Beine wollen nicht!" ruft Jiff. "Sei ruhig und lauf!" brüll ich zurück beim rennen. Wir müssen schnell die Kinder finden. In der Stadt stoppe ich kurz. "Los schnell sie müssten in der Richtung sein! Du gehst da nach hinten ich geh hier rein!" Jiff rennt weiter ich lauf hier rein. Ich muss auf kleine schnelle Schritte achten. Doch hören tu ich nichts. Ich renn weiter und sehe gleich in der  nächste Gasse ein kleines Etwas herumlaufen. Das muss eins sein!   Flarakra   Clok und Jiff sind weg. "So. Ihr glaubt ihr könnt hier was ausrichten." sag ich zu ihnen ruhig und entspannt. "He he, komm machen wir sie platt." zischt Flinko. Ich nehm meinen Streitkolben in die Hand der mindestens 20 Kilo wiegt und lasse ihn auf die Erde fallen. Flinko packt seine Dolche raus. "So erstens habt ihr John versucht nachzumachen. Zweitens habt ihr Hilja verletzt und Drittens wollt ihr unseren Plan vermasseln. Drei Gründe euch zu töten." Schon hebe ich meinen Streitkolben aus gehärtet Stahl langsam in die Luft und und ziele damit auf ihre zerbrechlichen Körper.   Clok   Da ich hab eines. "Ahhhhhh" schreit es. "Lass mich los!" Es schlängelt sich und wehrt sich. "Warte ich will dir nichts tun, ich bring dich in Sicherheit diese Kerle sind immer noch hinter dir her." "Wirklich?" Jetzt ist es ruhig.  Das ist das Gute die Kinder sind so naiv. Jiff kommt auch gleich ums Eck er hat wohl den Schrei gehört. "So jetzt schnell weg hier." "Wo ist meine Schwester?" fragt er. "Wir finden sie gerade nicht, komm schnell!" Nach einer Weile Rennerei erreichen wir das nächste Versteck. Eine kleine Höhle. (Nicht unsere Basis)   John   Endlich will ihr mir zeigen wo die Rüstung ist. Er ist lang nicht so tief gesunken im Chaos und Wut wie Itaga. Während wir durch die Stadt gehen:"Ein langer Weg? Die Rüstung ist nicht in der Clanstadt?" Ich frage mich ob er noch was geplant hat. Aber kann nicht sein. Auch wenn die Geisel am Leben bleiben oder entkommen. Ich bekomme die Rüstung so oder so.  
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Alinea
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Beitrag von Alinea »

(10/16/2012 10:54:33 AM)Shékkel „Achtung!“ Ich springe zurück und der Entführer mit seinem dicken Prügel schlägt ins Leere. Zwei sind noch hier, die anderen rennen den Kindern hinterher. Xashibel hat aus ihrem Mantel einen Dolch gezogen und wehrt damit den anderen Mann ab, der auch mit Dolchen kämpft. Ich wusste gar nicht, dass sie damit umgehen kann. „Uah!“ Ich muss schon wieder zur Seite springen, um nicht von dem komischen Prügel zertrümmert zu werden. Der Typ ist ziemlich schnell, dafür, dass das Ding so unhandlich aussieht. Ich konzentriere mich etwas mehr auf den Kampf. Es ist etwas ungewohnt, dass der Mann sich bewegt, nicht wie Thomas’ Puppen. Aber irgendwie wird das schon gehen. Ich schnappe nach ihm und will zutreten, doch ich treffe daneben. Ich muss aufpassen, dass ich nicht stolpere, doch da seh ich schon den Prügel auf mich zukommen und werfe mich verzweifelt zu Boden. Nicht schnell genug. Die Zacken, die am Prügel befestigt sind, streifen meine Seite und reissen meine Haut auf. „Aaaah!“, schreie ich, aber ich darf mich nicht ablenken lassen. Ich trete nach dem Schienbein des Entführers und treffe sogar, doch es scheint keine Wirkung zu haben. Ich drehe mich über meine unverletzte Seite auf den Rücken und stosse mich wieder auf die Füsse, um dann hastig rückwärts zu springen, weil der Prügel sonst auf meinen Kopf niedergesaust wäre. Plötzlich höre ich einen Ton. Einen durchdringenden, mächtigen Ton, der sich langsam verändert und eine Melodie bildet. Und dann kommt auch schon der Wind. „Weg hier!“, vernehme ich die tiefe Stimme von Xashibels Gestalt. Und ohne mich weiter um den Entführer mit seinem Prügel zu kümmern renne ich davon, der Gestaltwandlerin hinterher. Die Wunde an meiner Seite brennt fürchterlich und jede Bewegung schmerzt, bald hat Xashibel einen ziemlichen Vorsprung. „Warte!“, rufe ich ihr hinterher, doch sie bemerkt mich nicht. Der Wind ist zu laut. Und er wird immer lauter. Wenigstens kommt er von hinten. Ich beisse die Zähne zusammen und renne weiter, als ich irgendwo ein lautes Krachen höre. Ich blicke über die Schulter und sehe gerade noch, wie der Wind den Schuppen erfasst und in seine Einzelteile zerlegt. Holzstücke fliegen überall umher und werden von den Wirbelwinden immer wieder hochgetragen. Die Schurken werden es schwer haben, uns zu verfolgen. Ich richte meinen Blick wieder nach vorne, wo Xashibel gerade zwischen den Steinen verschwindet, wo der Pfad aufhört. Bald sind wir in der Stadt. Hoffentlich haben die Entführer die Kinder nicht gefunden. Xashibel Etwas ausser Atem komme ich in der Stadt an. Und wohin jetzt? „Shekkel, kannst du…“, frage ich und wende mich um, doch die Medusa steht nicht hinter mir. Sie ist gar nicht zu sehen. „Shékkel?“ Keine Antwort. Haben sie sie etwa erwischt? Plötzlich kommt Raki aus einer Gasse geschossen, umkreist mich einmal und blickt mich dann mit grossen Augen an. „Was ist denn los?“, frage ich abwesend, während ich die Felsen nach Shékkel absuche. Doch Raki lässt nicht locker, umkreist mich noch einmal und fliegt mir mitten ins Gesicht. „Hey!“, rufe ich aus. „Also gut, was gibt’s denn?“ Raki fliegt wieder in die Gasse, aus der er gekommen ist. Ich seufze und folge ihm. Hoffentlich dauert das nicht zu lange. „Hast du wieder einen seltsamen Menschengegenstand gefunden?“, frage ich, als Raki in eine noch schmalere Gasse einbiegt. Eine Sackgasse. An deren Ende sitzt ein schluchzendes Mädchen. Mit blauen Haaren. „Du hast sie gefunden!“, kommentiere ich erstaunt und renne zu dem armen Kind hin. Ran, so hat ihr Bruder sie genannt. „Ran?“ Sie blickt mich aus grossen, verweinten Augen an. „Wo ist Papa?“ „Weiss ich nicht…“, sage ich nur und knie mich neben sie. „Was ist denn passiert? Wo ist dein Bruder?“ „Ich bin…“, schnieft die Kleine, „Ich bin hingefallen. Mein Fuss tut weh. Ren… Ren ist Papa suchen. Er hat mich hier versteckt.“ Jetzt beginnt sie, bitterlich zu weinen. „Ich hab den bösen Mann gesehen! Sie haben ihn gefangen, ganz bestimmt!“ „Keine Sorge.“, versuche ich, das Mädchen zu trösten. „Wir finden ihn. Ganz bestimmt.“ „Xashibel?“, höre ich plötzlich Shékkels Stimme. Da ist sie also! „Warte kurz.“, sage ich zu Ran. „Das ist eine Freundin von mir.“ Shékkel hat sich gegen eine Hauswand gelehnt und blickt sich resigniert um. „Xashibeeeel…“ Ich trete aus der Gasse. „Was ist denn los, Shé?“ „Da bist du ja.“, meint sie. „Du bist mir davongerannt.“ „Ich dachte… Asche, du bist ja verletzt!“, rufe ich aus. Über ihre linke Hüfte rinnt Blut. Es ist hell, fast orange, und hebt sich deutlich von ihrer schwarzen Haut ab. „Nicht schlimm.“, winkt Shékkel ab, „Ich kann nur nicht schnell rennen.“ Ich nicke. „Ich hab das Mädchen gefunden. Sie sagt, ihr Bruder sei wieder gefangen.“ „Dann muss ich sie suchen…“, meint Shékkel. Die Verletzung nimmt sie deutlich mehr mit, als sie zugeben will. „Oder kannst du den Wind…“ „Nein.“, antworte ich. „Der Wind vergisst zu schnell.“ Die Medusa antwortet nicht, sie streckt nur ihre Zunge heraus und schnuppert kurz. „Ich rieche das Mädchen.“, meint sie dann. „Und der Junge war… war einmal hier. Ich kann ihn finden…“ „Shékkel, du bist verletzt.“, widerspreche ich. „Wenn du mitkommst, bringst du dich nur in Gefahr.“ „Aber ich finde ihn!“, ruft sie, etwas zu laut. „Nein, Shékkel. Das ist zu gefährlich.“, bestimme ich. „Bleib hier und pass auf Ran auf.“ „Aber wenn wir den Jungen nicht finden, dann… dann…“ „Wir haben doch das Mädchen.“, erkläre ich. „Wenn wir jetzt gehen, wird sie womöglich auch noch eingefangen. Und du bist verletzt. Wenn du ihn gefunden hast, was machen wir dann? Wenn ich ihn rausholen will, kann ich dich nicht gleichzeitig beschützen.“ „Ich kann mich selbst schützen.“, entgegnet Shékkel trotzig. „Ich führ dich hin. Du holst ihn raus. Ich verstecke mich. Völlig ungefährlich.“ „Du kannst kaum gehen.“, widerspreche ich. „Und wenn sie dich finden?“ „Hm.“, macht die Medusa. „Du trägst mich. Ich finde den Jungen. Dann trägst du mich weit genug weg, damit sie mich nicht finden, gehst zurück und holst ihn.“ Ich seufze – sie wird ja doch nicht nachgeben, und so schlecht ist ihr Plan gar nicht. „Warte kurz.“, sage ich, „Ich erzähle Ran von deinem Plan.“
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Itaga
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Beitrag von Itaga »

(10/16/2012 7:46:12 PM)Michael:   "Ein langer Weg? Die Rüstung ist nicht in der Clanstadt?" Wundert sich John. "Ich habe mir das nicht ausgesucht, die Kammer wurde vor vielen Jahrhunderten errichtet, sie soll von den toten des Clans bewacht werden."   Wir schreiten weiter, den langen Weg entlang, die Schäden die hier einst durch Acheron und Itaga verursacht wurden sind repariert, es ist wieder die ruhige Gedenkstätte zur Ehrung unserer Helden. Ich führe John zu einem Großen goldenen Clankreuz, das ziemlich am Ende des Friedhofs steht, das Grab Raphaels. Ehrfürchtig knie ich nieder und schließe meine Augen ... Raphael, leite meinen Weg und spreche mich von meinen Sünden frei.   "John, es ist noch nicht zu spät umzukehren und alles zu beenden. Die Rüstung Raphaels zu bergen ist ein nahezu unmögliches unterfangen und noch dazu bezweifel ich das du wirklich für den Tod 2 kleiner Kinder verantwortlich sein willst."             NEXT^^
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Beitrag von Gralaer »

(10/16/2012 7:56:40 PM)Kreck   John verlässt mit Michael das Clangbäude. Um ehrlich zusein hab ich es mir grad gemütlich hier gemacht mit der alten Kiste wodrüber eine Decke ist und einem kleinen Stabel von Holz wo meine Füße drauf liegen. Also kann er es auch mal allein machen.   John   Wir sind da doch Michael betet vorher nochmal. "John, es ist noch nicht zu spät umzukehren und alles zu beenden. Die Rüstung Raphaels zu bergen ist ein nahezu unmögliches unterfangen und noch dazu bezweifel ich das du wirklich für den tot 2 kleiner Kinder verantwortlich sein willst." "Naja es stellt sich die Frage wer kann den Tod zweier Kinder besser wegstecken? Du oder ich? Außerdem bin ein Dieb und mag Herausforderungen auch wenn es mein Leben kosten los. Was ich schwer bezweifel. Also bring mich dort rein und verabschiede dich von mir oder Raphael´s Rüstung." Immer dieses Gerede. Warum folgen so wenig Taten.
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Beitrag von Itaga »

(10/16/2012 8:56:33 PM)Andate Cantabile:   "Ah, Andate! Im Namen von Armageddon, ich habe Dimir gefunden. Er ist bewusstlos auf dem Boden gelegen und ich habe ihn in den Tempel gebracht. Ich frage mich, was passiert ist." "Jack, das ist ausgezeichnet. Ich dachte schon er hätte sich gegen uns gewandt. Hoffen wir mal das er wieder aufwacht, ich habe Arbeit für ihn."   Jack, die kleine Lady und ich verlassen den Tempel, hier gibt es nichts mehr zu tun. In unserem Versteck lege ich sie in ein Bett "du ruhst dich erstmal aus, was würden wir nur ohne dich machen, du bist eine richtige Bereicherung." Ich setze mich ans Bett und warte ab was geschieht, schließlich weis man nie was ihr kleines Köpfchen ihr für Träume beschafft.         Michael:   "Naja es stellt sich die Frage wer kann den Tod zweier Kinder besser wegstecken? Du oder ich? Außerdem bin ein Dieb und mag Herausforderungen auch wenn es mein Leben kosten, was ich schwer bezweifel. Also bring mich dort rein und verabschiede dich von mir oder Raphael´s Rüstung."   "Na schön, ich werde dir die Gruft öffnen ... doch vorher würde ich gerne wissen woher ich denn wissen soll das die Kinder noch leben, oder das du sie überhaupt hast. Ausser Itagas Wutausbruch, der ebenfalls nur aufgrund deiner Aussage entstand habe ich noch nichts handfestes. Aber du als Verhandlungsgenie hast bestimmt eine passende Antwort, also los, ich höre."   Ich sehe ihn an und strecke meine Hand zum Grab aus.               NEXT^^
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Beitrag von Avielata »

(10/16/2012 9:06:14 PM)Avielata Ich griff meine Sense noch fester als ich es ohnehin schon tat und ließ langsam Elektrizität in meine Fingerspitzen fließen, mein Blick wanderte im Schneckentempo nach oben zu dem eben schon erspähtem Netz. Dort oben wo nun mein Blick ruhte saß eine riesige Spinne von einer Größe von ungefähr 4 Meter. Ihre 8 Augen die ohne Unterlass die Gegend abtasteten starrten mich an während die haarigen Beine wild umher zuckten. Ihr Kiefer klackerte nervös und von ihren großen Fangzähnen tropfte in dicken Fäden der Speichel hinab, eine Art Gift wie es schien. Ein lautes hohes Kreischen entrang sich der Kehle des Untiers und der daraus resultierende Luftstoß war so heftig das es mir die Kapuze vom Kopf riss und der Geruch des Schreis mit den Atem raubte. Was das Vieh wohl schon alles gefressen hat? Aber egal, jetzt sollte ich mich lieber auf das Monstrum konzentrieren was gerade die Wand herunter krabbelte.Curse knurrte laut und baute sich vor mir auf, was bei einem Wolf seiner Größe wirklich beachtlich aussah. Immernoch mit dem Kiefer klackernd krabbelte die Spinne langsam auf mich zu.
Scheiß auf Schule, ich werd Elementkrieger!

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Alinea
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Beitrag von Alinea »

(10/16/2012 10:58:58 PM)Xashibel „Da.“, sagt Shékkel und deutet auf die felsige Ebene. Sie sind also wieder aus der Stadt gegangen. Ich gehe in die Richtung, in die sie gezeigt hat. „Ist es noch weit?“, will ich wissen. „Die Spur ist frisch.“, antwortet sie nur. Ich nehme das mal als „nein“. Also wieder zwischen die Felsen. Shékkel ist federleicht, ihr Gewicht auf meinem Rücken kaum zu spüren. Trotzdem kann ich nicht so schnell gehen, wie ich es gerne würde… ich will die Ärmste ja nicht durchschütteln. „Vorsicht.“, meint sie, nachdem wir eine Weile so gegangen sind. „Ganz nah.“ Ich bleibe stehen. „Soll ich dich hier absetzen?“ „In Ordnung.“, meint die Medusa. „Sie sind da drüben. In einer Höhle. Zwei Diebe und das Kind.“ „Gut.“, mache ich. „Kannst du gehen?“ „Wieso?“, will Shékkel wissen. „Ich möchte, dass du in die Stadt gehst.“ Shékkel nickt, scheinbar sieht sie jetzt ein, dass es für sie zu gefährlich wird. „Kann ich versuchen.“ „Wenn du es nicht schaffst, versteck dich.“, schärfe ich ihr ein, doch sie hat sich schon abgesetzt und geht hinkend davon. Ich warte, bis sie nicht mehr zu sehen ist, und richte derweil meine Sachen. Den Stachel werde ich brauchen. Und den Dolch vom Entführer. Etwas aufgeregt nehme ich meine neue Gestalt an. Hm, keine Ärmel, in die ich den Dolch stecken könnte… die Schuhe sind zu klein… hm, aber ich kann ihn in den Strumpf stecken. Ich stecke den Stachel auf meinen rechten Mittelfinger. Er ist viel zu gross für die Kinderhand, aber das wird schon irgendwie gehen. Erstaunlich, wie gut die kleine Ran hören kann… wenn das hier vorbei ist, muss ich sie fragen, wieso sie solche Tierohren hat. Ich gehe noch ein Stück zurück und irre dann etwas tapsig zwischen den Steinen umher. „Ren?“, rufe ich, die Stimme so verängstigt wie möglich. „Wo bist du? Wo ist Papa?“ Keine zwei Minuten später kann ich die Stimmen der Entführer hören. „Da ist sie doch! Los, fang sie!“ „Warum ich?“ „Weil… egal, hinterher!“ Ich drehe mich um und renne davon, doch die Männer haben mich bald eingeholt. Gut so. „Bleibst du wol stehen, du Mistgöre!“, ruft der eine und packt mich unsanft am Arm. „Au!“, protestiere ich. „Nein! Lass mich! Ich will nicht!“ „Du willst doch zu deinem Bruder, oder?“, entgegnet der Entführer hämisch. „Da bring ich dich jetzt hin. Nett von mir, nicht?“ „Neiiin!“, schreie ich und schaffe es sogar, zu weinen. „Lass mich loooos!“ „Still! Ich hab euch doch gesagt, wenn ich noch einen Ton höre, schneide ich euch die Finger ab! Das gilt immer noch, verstanden?“ Ups. Ich halte wohl besser die Klappe. Ich schniefe noch einmal und lasse mich dann von dem Dieb in die Höhle zerren. Sie ist offen, deswegen bewachen sie beide den Eingang. Gut. Ich werde etwas unsanft neben Ren auf den Boden geworfen und gleich an Händen und Füssen gefesselt. „Wehe, ich höre einen Mucks, klar?“, meint der Entführer noch und geht dann zu seinem Komplizen. „Ran?“, flüstert Ren, sobald der Mann weg ist. „Warum hast du dich nicht versteckt?“ „Ich lass dich doch nicht alleine.“, flüstere ich zurück und nestle an meinem Strumpf herum. „Aber… warum hast du nicht Papa geholt? Jetzt haben sie dich gefangen!“ „Ruhe da hinten!“, hallt es vom Eingang her und ich zucke erschrocken zusammen. Beinahe hätten sie mich erwischt. Ich biege meinen Rücken durch, um an den Dolch zu kommen. Zum Glück ist Ran ziemlich beweglich. Mit Händen und Füssen ziehe ich die Waffe aus ihrer Scheide und säble meine Fussfesseln durch. Dann drehe ich mich mit dem Rücken zu Ren. Der keucht erstaunt auf, sagt jedoch nichts und zieht seine Handfesseln über die Klinge. Kurz darauf sind wir beide befreit. Die Entführer gucken noch immer nach draussen, wahrscheinlich erwarten sie einen neuen Befreiungsversuch. Naja… sie haben ja recht. „Und jetzt?“ Ren formt die Worte nur mit den Lippen, um die Diebe nicht auf uns aufmerksam zu machen. „Ablenken und wegrennen.“, antworte ich leise, hebe mich auf die Füsse und schleiche zur Höhlenwand. Hier wird sich doch wohl ein Stein finden. Langsam schleiche ich mich auf den Ausgang zu. Ran ist nicht stark genug, einen der Männer bewusstlos zu schlagen, Stein hin oder her. Nur Rens Augen verfolgen mich, wie ich immer näher an die Männer heranpirsche. Ich hebe einen Finger an die Lippen – er darf mich jetzt auf keinen Fall verraten – dann verwandle ich mich in das Stärkste, das mir gerade so einfällt. Itaga. Wahrscheinlich war das jetzt nicht das Klügste. Ren zieht scharf Luft ein und prompt sehen sich die Entführer nach ihm um. „Hey, wo ist die Klei…“, beginnt der eine, doch da habe ich ihm schon mit der Breitseite von Itagas Schwert eines übergezogen. „Ren, lauf weg!“, rufe ich in die Höhle und wende mich dem zweiten Entführer zu. Der reagiert etwas schneller und blockt meinen Angriff mit seinem eigenen Schwert. Ich kann meinen eigenen Bewegungen kaum folgen, als ich die Angriffe des Diebes blocke und dann selbst angreife. Ist ja auch nicht wichtig, Itagas Reflexe machen das schon. Ich brauche ihn nur lange genug abzulenken. Kaum habe ich das gedacht, drängt mich der Entführer mit einer Serie Schläge vom Eingang weg und sprintet davon. Asche! Ich renne ihm nach, hoffentlich holt er Ren nicht ein. Sein Vorsprung ist unmöglich gross genug, so schnell ist er nicht mit seinen kurzen Beinchen. Schneller, ich muss schneller sein – Der Dieb ist fast gleich schnell wie ich, wenn ich mir Mühe gebe, kann ich – Die Welt verschwimmt und ich fühle ein Ziehen im Bauch, als würde ich vorwärtsgezogen. Schritte erklingen hinter mir und nur dank Itagas Reflexen halte ich mein Schwert schnell genug bereit, um den Angriff des Schurken abzuwehren. Wie bei allen Schneeflocken habe ich den überholt? Ich kümmere mich nicht mehr darum und konzentriere mich stattdessen auf den Kampf. Itaga könnte den Schurken wahrscheinlich locker besiegen, aber ich komme mit seinem Körper nicht so gut klar wie er. Ewig kann ich den Mann nicht aufhalten. Ich blocke wieder einen Schlag ab, noch einen, noch einen. Der Dieb versucht, an mir vorbeizukommen. Ich habe alle Mühe, ihn hinzuhalten. Auf einmal höre ich ein Zischen. Etwas fliegt an mir vorbei, etwas Langes, Dünnes. Ich blicke zum Höhleneingang. Der zweite Dieb ist wieder aufgewacht und hält ein seltsames Gerät in den Händen, mit dem er kleine Speere nach mir schleudert. Ein Bogen! Dagegen kann ich immerhin etwas tun. Ich brauche keinen Orkan wie letztes Mal, der Wind muss nur stark genug sein, um die Pfeile abzulenken. Stark und unstet. Der Wind gehorcht meiner Aufforderung mit Freuden, es muss ein Riesenspass sein, mit den Pfeilen zu tanzen, die durch die Luft zischen. Leider bemerkt der Schütze viel zu schnell, dass seine Strategie nicht aufgeht, und rennt auf mich zu. Er zückt einen Dolch. Asche, mit beiden gleichzeitig werde ich nie fertig! Schon kommt er auf mich zu, zielt direkt auf meinen Hals, als ich gerade einen Schwertschlag blocke. Ich werfe mich nach hinten und trete gleichzeitig nach den Beinen des Schwertkämpfers, doch da kommt der Dolch schon von oben auf mich niedergesaust. Verzweifelt rolle ich mich zur Seite, doch ich bin nicht schnell genug. Er wird mich aufspiessen! „Ugh!“ Überrascht schaue ich auf und bekomme gerade noch mit, wie eine schwarze Schlange den Schwertkämpfer in den Hals beisst. Eine zweite hat sich um den Hals des anderen Schurken geschlungen und ihn davon abgehalten, mich zu durchbohren. „Shékkel!“, rufe ich erleichtert, als sie auch den zweiten Mann mit ihrem Gift ausser Gefecht setzt. Sie presst beide Arme gegen ihre Seite und geht geduckt, aber trotzdem hat sie mir gerade das Leben gerettet. „Sagte doch… ich sollte… mitkommen.“, stösst die Medusa hervor und grinst. „Danke, Kleine.“, antworte ich nur. „Komm, ich trag dich. Du brauchst dringend einen Heiler.“ „Aber… ich bin... also…“ Stimmt ja – wahrscheinlich sind die wenigsten Heiler bereit, eine Medusa zu verarzten, ohne ellenlange Erklärungen zu bekommen… aber Ausnahmen gibt es immer. „Keine Sorge.“, beschwichtige ich. „Ich kenne da jemanden.“ Und damit hebe ich Shékkel hoch wie ein kleines Kind und renne mit ihr zur Stadt. Hoffentlich ist dieser Doktor noch dort, wo ich ihn zuletzt gesehen habe. Nach drei endlosen Minuten komme ich schliesslich in der Stadt an und bedecke Shékkel notdürftig mit Itagas Mantel. Wo war dieser Platz? Links? „Xash…“, murmelt es in meinen Armen. „Sch, spar dir die Kräfte.“, weise ich an und suche angestrengt. Wo ist er nur, wo ist er nur... „Itaga!“ „Was?“ Ich wende mich nach dem Mann um, der mich angesprochen hat. „Da steckst du ja – du, dieses… Wesen, das dich eben gesucht hat, denkst du…“ „Markus!“, unterbreche ich den Mann. „Ja, das ist mein Name?“ „Dich such ich! Hör zu, ich bin nicht Itaga, du musst Shékkel verarzten! Schnell!“, platze ich gleich etwas unsortiert los. „Hä? Wie? Wen?“ „Entschuldige.“, fange ich nochmals von Vorne an, „Ich bin die Gestaltwandlerin. Und meine Freundin ist verletzt. Du musst sie heilen!“ „Du…? Ich meine, in Ordnung, komm mit.“ „Kannst du sie nicht tragen? Ich muss Ren und Ran suchen.“, widerspreche ich.v „Was zum Teufel…“, murmelt der Doktor. „In Ordnung, aber ich will das noch detailliert erklärt bekommen, ja?“v „Klar.“, sage ich nur und drücke ihm Shékkel in die Arme. „Sie hat viel Blut verloren…“ „Ich mach das schon.“, unterbricht mich Markus. „Geh und tu, was auch immer du tun musst.“ Ich atme tief durch. Jetzt muss ich nur noch die Kinder wiederfinden. Die beiden sitzen unversehrt in der Gasse, in der ich Ran gefunden habe. Unversehrt, aber ziemlich verängstigt. Ren blickt mich misstrauisch an, als ich die Gasse betrete. „Du bist nicht Papa!“, behauptet er. „Stimmt.“, bestätige ich. „Mein Name ist Xashibel. „Danke, dass du uns befreit hast!“, meint Ran, doch auch sie blickt mich nur ängstlich an. „Kannst du jetzt wirklich wie ich aussehen?“ „Ja.“, antworte ich. „Deine Idee hat gut funktioniert.“ „Was für eine Idee?“, will Ren wissen. „Dass Xashi aussieht wie ich und sich fangen lässt.“, erklärt Ran nicht ohne Stolz. „Das war meine Idee.“ „Und wie siehst du richtig aus?“, will Ren sofort wissen. Ich nehme wieder meine wahre Gestalt an. Es ist eben doch angenehmer, in einem Körper zu sein, den man kennt. Ran kichert. „Du bist ja eine Frau!“ Ren hingegen scheint immer noch misstrauisch. „Deine Augen sind komisch.“ „Ja, das ist bei Gestaltwandlern so.“, erkläre ich. „Wir sollten jetzt schnell euren Papa suchen. Er macht sich grosse Sorgen um euch.“ „Ich kann nicht gehen.“, meint Ran. „Keine Sorge, ich kann dich tragen. Komm.“ Ich beuge mich zu ihr runter und lasse sie auf meinen Rücken klettern. Sie ist ja noch leichter als Shékkel. „Wo ist Papa?“, will Ren auch sofort wissen. Ich denke kurz nach. „Zuletzt gesehen habe ich ihn in dem grossen Haus mit den Türmen.“ „Das ist die Kreuzhalle!“, erklärt Ren und rennt sofort los. „Hey, nicht so schnell.“ Ich renne ihm hinterher. Wenigstens kennt er sich hier aus. Ich habe meine liebe Mühe, den Kleinen zwischen all den Leuten nicht aus den Augen zu verlieren, aber schliesslich kommen wir doch bei der Kreuzhalle an. Ren quetscht sich gleich durch die Tür. Ich muss mich ducken, damit Ran sich nicht den Kopf stösst. „Papa?“, ruft Ren durch die Halle, dass es in der ganzen Stadt zu hören sein muss. „Ren?“, kommt auch prompt die Antwort durch den Gang gehallt. „Papa!“, ruft jetzt auch Ran, springt von meinem Rücken und hüpft auf einem Bein den Gang entlang, Ren hinterher. Ich folge den beiden durch eine Tür, die in eine grosse Halle führt. Da sitzt tatsächlich Itaga – zwischen ein paar Steinbrocken unter einem etwas kaputten Steinfries. Was ist denn da reingekracht? Hm, wahrscheinlich Itaga selbst. „Papaa!“, schallt es durch die Halle, als die beiden Kinder zu ihrem Vater rennen – beziehungsweise hüpfen – und ihn herzhaft umarmen. Ich lehne mich gegen die Wand. Für heute hab ich genug Kinder befreit.
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Gralaer
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Beitrag von Gralaer »

(10/17/2012 11:16:46 AM)Kreck   Ist das nicht schön. Einfach mal die Füße hochlegen und den Tag genießen. "kreck!" Verdammt! "Kreck, komm schnell!" Es ist Hilja "Was ist los, sind die Kinder entkommen." frage ich ohne es genau zu wissen. "Ähm, woher weißt du das?" "WAS?! die Kinder frei?" Sie stöhnt herablassend. Ich springe auf. "Jedenfalls sollten wir schnell handeln!" präsentiere ich jetzt wieder selbstsicher. "Und was die Kinder sind bereits weg." "Ähm...." ich schaue mich um und sehe bereits wie die Kinder und noch jemand in das Clangebäude gehen. "Da sind sie doch, Mensch ihr könnt auch garnichts!" lach ich laut. "Was?" sie dreht sich um und spurtet gleich los. "Ey warte!" ich renne hinterher. Wir rennen rein und sehe gleich nach kurzer Zeit die Kinder die an ihrem in der Wand liegenden Vater herumlungern. Doch trotzdem gehen wir langsam auf sie zu. Doch hören tun sie uns noch nicht. "Itaga ist außer Gefecht? Das ist gut! Denn gegen ihn hätten wir wohl keine Chance gehabt." lach ich wieder. "Du vieleicht nicht." meint Hilja spöttisch. "Jedenfalls haben wir die Kinder wieder." "Kreck, noch was. Es gab einen John Doppelgänger. Vieleicht ist es ja der da." "Einen Doppelgänger? Was hast du denn genommen?" Doch nun sind wir in Hörreichweie und wir sind still. Ich flüster kurz zu Hilja:"Ja toll und jetzt hier sind überall Leute!" Sie flüstert dicht am Ohr:"ich dachte du hättest ein Plan." "Lass mich machen." sag ich noch leise. Wir gehen durch den kleinen Eingang in die Halle wo Itaga liegt, doch rechts neben mir sehe ich jemanden. Sie lächelt zu den Kindern. Das muss die Befreierin sein. Ist ja peinlich von jemanden wie sie ausgetrickst zu werden. Ich zieh den Kopf nochmal zurück, ich glaub nicht das sie mich gesehen hat. Ich flüster leise zu Hilja:"Ich knöpf mir die Kleine vor du schnappst die Kinder und rennst schnell raus. Sie nickt kurz. jetzt muss schnell gehen. Ich nehme schon den Dolch am Griff atme tief ein und schnelle um die Ecke und gleich los auf die Lady. Ich halte ihr das Messer an die Kehle und nehme ein zweites das ich an ihr Herz halte. "Los jetzt!" ruf ich und Hilja rennt vor und schnappt sich die Kinder.     John   "Na schön, ich werde dir die Gruft öffnen ... doch vorher würde ich gerne wissen woher ich denn wissen soll das die Kinder noch leben, oder das du sie überhaupt hast. Ausser Itagas Wutausbruch, der ebenfalls nur aufgrund deiner Aussage entstand habe ich noch nichts handfestes. Aber du als Verhandlungsgenie hast bestimmt eine passende Antwort, also los, ich höre." "Genau das meine ich Vertrauen spielt heute in dieser Welt keine Rolle, heute braucht man Beweise. Aber es ist ja dein gutes Recht zuwissen ob sie noch Leben oder ob ich sie überhaupt als Geisel hab. Nur leider fällt mir nichts ein was ich dir als Beweis geben kann. Außer vieleicht diese Puppe die wohl dem Mädchen gehört." Ich hole hinter dem Rücken eine kleine Stoffpuppe hervor. Hät ich mir denken können das ich diese Puppe nützlich seinen kann die mir noch Clok gegeben hat. "Ich weiß nicht ob das reicht? ich hoffe nun das du mir glaubst das ich kein billiger Schurke bin. Sondern es ernst meine!"    
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Beitrag von Itaga »

(10/17/2012 9:20:53 PM)Itaga:   Michael und John sind schon lange weg ... nur wegen mir bricht Meister Michael seinen Schwur ... und ich greife ihn auch noch an. Tränen fließen mir über die Wangen, was wenn ich meine Kinder nie mehr wiedersehe? Wie wird Rin das wegstecken? Das darf nicht sein ... nein, dan so etwas darf ich garnicht denken ... hey, seit der Versiegelung sind meine negativen Gefühle nicht mehr so stark wie damals ... trotzdem überwiegt die Trauer. Ich richte mich auf und lehne mich gegen die Wand, doch meine Beine sind noch etwas schwach und ich sinke wieder zu Boden, bis ich schließlich sitze.   Selbst von Eska bin ich abgeschottet, ich höre ihn nicht mehr. Nach einiger Zeit öffnet sich die Tür zur Kreuzhalle "Papa?" ... diese Stimme "Papa!" Ren und Ran kommen auf mich zugerannt und fallen mir in die Arme und kurze Zeit später gesellt sich Xashibel neben mich, sie sieht etwas erschöpft aus.   "Danke Xashibel, du hast meine Kinder gerettet, das vergesse ich dir nicht."   Doch leider bleibt mir nicht viel Zeit mit den Kindern, aus dem Schatten kommt ein junger Mann, bestimmt ein Komplize von John, er bedroht Xash mit Dolchen: "Los jetzt!" ruf er und eine Frau kommt ebenfalls aus dem Schatten und greift nach meinen Kindern, jedoch halte ich sie noch fest in den Armen "vergiss es" mit aller Wucht trete ich nach ihren Schienbein, jedoch bewegt sie ihr Bein aus der Gefahrenzone und zieht fester an den Kindern. Schnell bekomme ich ihre Absätze in den Bauch und sie entreißt mir die Kinder "NEIIIN!" Doch zu meinem und auch bestimmt ihrem verwundern steht sie mir gegenüber, schnell drehe ich mich nach rechts, der Kerl bedroht nichts mehr, Xashibel hat sich da rausgeschlängelt?   Er will zu seiner Kollegin, doch ich trete ihm von hinten ein Bein weg "so nicht Freundchen, wir müssen uns mal unterhalten." Ich setze knie mich hin (hab ja bis jetz gesessen) und nehme mein Schwert das neben mir liegt.           Michael:   "Genau das meine ich Vertrauen spielt heute in dieser Welt keine Rolle, heute braucht man Beweise. Aber es ist ja dein gutes Recht zuwissen ob sie noch Leben oder ob ich sie überhaupt als Geisel hab. Nur leider fällt mir nichts ein was ich dir als Beweis geben kann. Außer vieleicht diese Puppe die wohl dem Mädchen gehört." Er holt eine Puppe hervor, es könnte gut die von Ran sein, ich habe ein paar mal auf die beiden aufgepasst. "Ich weiß nicht ob das reicht? ich hoffe nun das du mir glaubst das ich kein billiger Schurke bin. Sondern es ernst meine!"   Wortlos drehe ich mich um und beginne das große Clankreuz nachzuziehen, während ich das Familiengebet Raphaels spreche. Als ich damit fertig bin öffnet sich die Gruft, es ist ein langer, dunkler Tunnel der wieder bis unter die Kreuzhalle führt und dort von steinernden Wächter bewacht wird.   Ich drehe mich zu ihm um: "Halte dein Wort John, lass die Kinder laufen!"           NEXT^^
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Beitrag von Alinea »

(10/17/2012 9:54:01 PM)Xashibel Tja, zu früh gefreut. „Los jetzt!“, ruft der Mann, der mich mit zwei Messern bedroht und eine Frau rennt auf Itaga und die Kinder zu. Ich überlege nicht lange und wechsle in die Katzengestalt. Ich falle einfach zu Boden, da ich jetzt viel kleiner bin. Noch bevor der Schurke reagieren kann, mache ich einen Satz nach vorne und nehme wieder Itagas Gestalt an. „NEIIIN!“, höre ich den echten Itaga, als die Frau ihm seine Kinder entreisst und wegrennen will, doch ich trete ihr in den Weg. „Ihr werdet langsam nervig.“, rufe ich und ziehe Itagas Schwert. Die Frau holt zwei Dolche hervor und lässt dabei die Kinder los – zum Glück. Oder auch nicht. Die Diebin greift so schnell an, dass ich ihr kaum folgen kann. Ich springe nach hinten, um auszuweichen, und schwinge mein Schwert, doch sie duckt sich mühelos darunter weg. Ich überlasse mich meinen geliehenen Reflexen und rufe: „Galantenseele!“ Die weisse Kraft umgibt mich und schenkt mir neue Kraft. Wieder greife ich die Schurkin an, doch diesmal hat sie mehr Mühe, auszuweichen. Mit ihren Dolchen kann sie schlecht blocken, das ist ihr Nachteil. Mit einer Serie von Schwertschwüngen treibe ich sie immer weiter zurück, doch gleichzeitig merke ich, wie die Galantenseele schwächer wird. Ich sollte mich beeilen. Ich täusche einen Schlag an und lasse dann die Breitseite des Schwertes auf den Kopf der Frau sausen. Ein lautes „Donk!“ erklingt, das in dem grossen Raum widerhallt, dann fällt sie in Ohnmacht.
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Avielata
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Beitrag von Avielata »

(10/17/2012 10:28:18 PM)Avielata Ich schoss nach vorne während ich in einer fließenden Bewegung meine Sense anhob. Trotz seiner Masse war das Untier flink sodass mein erster Hieb ins Leere ging. Direkt setze ich mit einem senkrecht nach unten geführten schlag nach der die Spinne traf und den unteren Teil eines ihrer Beine abtrennte. Lilafarbenes Blut spritzte auf den Boden und meine Stiefel. Ob das jemals wieder abgeht? Ein wütendes Kreischen entringt sich der Kehle der Spinne und der speichel sprüht mir ins Gesicht, tropft hinunter auf meine Kutte.  Die Spinne begann mit ihren gewaltigen Beinen vor sich auf dem Boden zu hämmern um mich zu zerquetschen, Staub wirbelte auf und ich sprang schnell zurück um nicht getroffen zu werden. Gereizt kreischte die Spinne ein weiteres Mal und wie in Raserei versetzt raste sie nach vorne. Ich wollte zur Seite ausweichen doch ich rutschte auf der Blutlache aus die sich durch das abtrennen des Beines gebildet hatte, stolperte, wurde von der Spinne mitgerissen und an die Wand gedonnert. Kurzzeitig wusste ich nicht wie mir geschah doch schnell fing ich mich wieder und sah wie der Kiefer der Spinne und somit auch die Fangzähne mit dem Gift sich meinem Gesicht immer weiter näherten. Unter dem Aufwand großer Kraft hielt ich den Kopf der Spinne fest und versuche ihn von mir wegzudrücken doch die Spinne ist zu stark und es gelingt mir nicht. VERDAMMT! Wenn das so weitergeht werde ich zerquetscht und ende als ihr Frühstück… Die Elektrizität die seit Beginn des Kampfes in meiner Hand knisterte fiel mir wieder ein und ich lud sie noch einige Sekunden lang weiter auf und leitete sie dann beidhändig in den Kopf der Spinne. Einige ihrer Augen platzten auf und ihre Flüssigkeit spritzte mir ins Gesicht, raubte mir die Sicht. Wie eklig kann dieser Tag denn noch werden? Habe ich nicht schon genug Körperflüssigkeiten abbekommen heute? Kreischend ließ die Spinne von mir ab und bedeckte ihr Gesicht mit ihren beiden Vorderbeinen. Doch wo war eigentlich Curse geblieben?
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Gralaer
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Beitrag von Gralaer »

(10/19/2012 4:51:32 PM)Kreck   "So nicht Freundchen, wir müssen uns mal unterhalten." Ich liege auf dem Boden und mein Rücken hat ganz schön was abbekommen vom Aufprall. Jedoch versuch ich mich mit einem schmerzverziehtem Gesicht aufrecht hin zusetzen. "Deine Unterhaltungen führst du mit dem Schwert, deine Freundin ist da nicht besser." ich fasse mir an den Rücken und verziehe mein Gesicht vor Schmerz. "Keiner kommt zuschaden. Doch Vertrauen bedeutet wenig. Lieber verlässt man sich aufsich selbst und bedenkt nicht wenn man durch sein rücksichtsloses verhalten verletzen kann." ich richte mich auf. "Du hattest nichts als Glück! Deine Kinder bedeuten dir anscheinend nichts! Denn wenn hättst du nicht ihr Leben riskiert... erbärmlich." ich schüttel nur den Kopf. "Die Klinge wurde erfunden um zu schützen nicht zu töten. Deswegen glaube ich wohl kaum das man sich mit dir unterhalten kann." Ich sammel in eienr Hand Schatten zusammen. "Jetzt reden wir Klartext!" Nun presse ich ruckartig die Hand zur Faust und es wird im Clangebäude stockfinster. Ich sacke kurz zusammen, auch wenn ich das schon zichmal gemacht hab verzerrt das immer noch ziemlich meine Kraft. Ich sehe trotzdem noch alles auch Hilja. Ich zieh sie mit letzen Reserven am Bauch hoch und halte sie dann wie meine frisch geheiratete Frau und renne raus. Doch es geht nicht so schnell da Hilja ziemlich schwer ist, wie viel wiegt die? Trotzdem schaffe ich es rauszukommen. Draußen ist es so gut wie Abend. Ich sehe mich kurz um und renne zu meinem Versteck wo ich vorhin war dort lege ich Hilja auf die Kisten mit der Decke. Von dort aus beobachte ich den Eingang vom Clangebäude. Mich tuen sie nicht sehen nur muss ich jetzt darauf achten das die Zwei ja nicht in Richtung John und Michael gehen.   John   Na endlich öffnet er das Loch. "Halte dein Wort John, lass die Kinder laufen!" meint er noch. "Sicher. Ich halte mein Wort wenn du deins hälst." Nun weiße ich ihn mit einer Handrichtung in die Gruft das er vorgehen soll. Was Michael auch tut. Ein kleiner Tunnel, mit Fackeln gleuchtet führt nach unten. Nach einen Treppenmarsch sind wir auch da. Ich bin überrascht als ich das sehe, was ich sehe. Sowas hab ich noch nie gesehen.  
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Beitrag von Itaga »

(10/20/2012 1:46:26 PM)Itaga:   Die Finsternis verschwindet langsam "Ren, Ran, Xashibel seit ihr noch hier?" ... bitte antwortet. Die beiden sind bereits bei mir und umarmen mich ... endlich habe ich sie wieder. Meine Klinge gleitet mir aus der Hand und ich umarme sie "Ich lass euch nicht mehr aus den Augen."       Michael:   Wir erreichen die Wächterkaserne, überall in den Wänden sind Einbuchtungen, in jeder steht ein steinernder Wächter, sie schlafen ... bis jemand den Raum betritt. "Das ist die Wächterkaserne, Meistern ist spätestens hier das weitergehen untersagt, nach der Kaserne kommt die Kammer der inneren Unruhe, dort wartet der Großwächter ... und den Gerüchten zufolge befindet sich im Raum hinter dem Großwächter das was du begehrst ... John, du wirst umkommen, ich möchte nicht für den Tod eines Menschen verantwortlich sein, noch kannst du umdrehen."   Ich spüre bereits die Blicke der Wächter, sie beobachten uns mit ruhigen Augen.             NEXT^^
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Beitrag von Alinea »

(10/21/2012 4:01:45 PM)Shékkel „Soo, das tut jetzt vielleicht ein wenig weh, aber danach geht’s uns wieder viel besser.“ Die Stimme klingt dumpf, als würde der Sprecher im Raum nebenan stehen und ich könnte ihn nur durch die Wand hören. Dann pikst mich etwas in den Arm und setzt mich in Brand. Ich schreie auf, als die Flammen schmerzhaft meinen Arm hinaufjagen, doch auch das hört sich an, als wäre es weit weg von mir. Meine Stimme ist weggegangen… Die Schmerzen breiten sich über meinen ganzen Körper aus und es ist mir, als bekäme ich keine Luft mehr. Meine Hüfte brennt. Endlich kann ich nach Luft schnappen, das Geräusch ist zu laut, doch dann sind die Schmerzen verschwunden, als hätte es sie nie gegeben. Mit einem erleichterten Seufzen lasse ich die Luft wieder hinaus. Wo bin ich eigentlich? Ich liege auf einem Tisch in einem Raum, in dem lauter wundersame Dinge stehen. Fläschchen mit bunten Flüssigkeiten und Glaskonstruktionen, die aussehen, als würden sie in tausend Scherben zerspringen, wenn man sie nur berührt. Und ein Mann beugt sich über mich. Der, der mich so komisch angeschaut hat, sodass Rispah wütend wurde. Erschrocken setze ich mich auf und schlage versehentlich mein Knie in das Gesicht des Mannes. „Aah! Hey! Ich tu dir doch nichts!“, ruft er sofort auf. „Tut mir leid, wollt ich nicht…“, entschuldige ich mich. „Wer bist du? Wo sind wir hier?“ Der Mann murmelt etwas Unverständliches und reibt sich das Kinn. „Ich bin Markus.“, erklärt er dann. „Und das ist mein Labor. Ich hab dich geheilt.“ „Geheilt?“, wiederhole ich überrascht – die Wunde an meiner Hüfte ist weg. „Oh… das habe ich gar nicht bemerkt…“ „Naja, du warst auch ziemlich weggetreten… sag mal, wieso spricht dein Blut auf die meisten Wirkstoffe gar nicht an?“ „Seit wann kann denn mein Blut sprechen?“, will ich wissen. „Okay, du weißt es also nicht.“, stellt Markus fest. „Muss aber ziemlich praktisch sein. Falls du mal vergiftet wirst. Falls das nicht schon passiert ist – weißt du, dass dein Blut toxisch ist?“ „Toxisch?“, wiederhole ich nur verständnislos. „Giftig.“, erklärt Markus. „Wenn jemand dein Blut trinkt, wird das ziemlich ungesund. Ab einer gewissen Menge sogar tödlich. Besseren Schutz vor Vampiren kann man gar nicht haben.“ „Mein Blut ist giftig… Naja… macht Sinn.“, meine ich nur. „Macht es?“, fragt Markus. „Wieso das?“ „Weil Gift mein Element ist.“, erkläre ich. Markus stöhnt genervt auf. „Noch mehr Elementkrieger? Ihr haltet einen echt auf Trab. Lass mich raten, die Gestaltwandlerin ist auch einer?“ „Ja.“ „Ach, du meine Güte… wo ihr auftaucht, ist echt der Teufel los. Was ist überhaupt passiert? Ihr schuldet mir sowieso noch eine Erklärung.“, verlangt Markus. „Also, äh…“ Ich überlege, wo ich anfangen soll. „Wir haben Itaga gesucht, aber dann hat dieser Mann gesagt, dass er wertloses Metall und Eisen haben will, und Michael wollte es ihm nicht geben, dann hat der Mann wieder gesagt, dass er Itagas Kinder entführt hat und dann hab ich gedacht, dass ich sie finden kann, aber das ging dann doch nicht, aber dann habe ich die Frau getroffen und die hat mir…“ „Itagas Kinder?“, unterbricht mich Markus. „Entführt? Und was für… äh… Metall und Eisen?“ „Also, der Mann hat Itaga gefragt, ob er es gut findet, wenn Michael seine Kinder gegen wertloses Metall und Eisen tauscht.“, erkläre ich rasch. „Was auch immer es ist, es ist definitiv nicht wertlos…“, überlegt Markus nachdenklich. „Ich habe keine Ahnung, was es sein könnte. Was ist dann passiert? Wo sind die Kinder?“ „Wir haben sie gerettet.“, sage ich. „Vielleicht sind sie noch bei Xashibel. Sie hat mir gesagt, ich soll in die Stadt gehen, weil ich verletzt bin, aber ich dachte, ich warte. Und dann habe ich ihr geholfen mit den Entführern fertig zu werden und sie hat mich in die Stadt getragen. Und dann weiss ich nichts mehr.“ „Dann werden sie noch bei ihr sein. Da waren sie auch, als sie mir dich in die Arme gedrückt hat mit dem Auftrag, dich zu heilen. Als ob das so leicht wäre.“ „Und was machen wir jetzt?“, frage ich Markus. Der seufzt nur. „Woher soll ich das denn wissen? Du bist Elementkrieger.“ „Ich weiss es aber auch nicht.“, meine ich. „Am besten suche ich Xashibel.“ „Gut, dann mach du das.“ „Aber ich habe meinen Mantel nicht hier.“ Den habe ich bei der Höhle liegen lassen. „Deinen… ach so, den.“, meint Markus. „Hm, ja, das ist doof. Warte kurz…“ Er verschwindet in einem Nebenraum und kommt kurz darauf mit einem schwarzen Mantel wieder. „Den hat eine Schmugglerin hier liegen lassen. Sollte deine Grösse sein.“ „Toll.“, meine ich, während ich in die Ärmel schlüpfe. „Was ist eine Schmugglerin?“ „Ach, nicht so wichtig.“, meint Markus. „Geh schon.“ „Na gut.“ Markus hält mir die Türe auf und erklärt kurz, wie ich zur Kreuzhalle komme. „Da habe ich sie zuletzt gesehen.“ „Gut.“, sage ich. „Danke. Und tschüss.“ „Tschüss.“ Und mit einem Knall schliesst sich die Türe hinter mir. Xashibel „Ren? Ran? Xashibel? Seid ihr noch hier?“ „Ich bin hier.“, antworte ich, während es langsam wieder hell wird. Doch Itaga ist schon wieder damit beschäftigt, seine Kinder zu umarmen. „Hey, ich störe ja nur ungern…“, meine ich dann, „aber vielleicht sollten wir diesem Michael noch sagen, dass deine Kinder sicher sind. Ich weiss nicht, was John Liey von ihm wollte, aber ich schätze, wir sollten verhindern, dass er es bekommt.“
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Itaga »

(10/21/2012 4:36:25 PM)Itaga:   Xashibel hat recht "ich habe leider keine Ahnung wie man zur Rüstung gelangt, bis eben wusste ich noch nichtmal das es sie gibt ... laut Michael soll sie in der Kreuzhalle versiegelt sein, allerdings hat er mit John die Kreuzhalle verlassen." Das macht doch keinen Sinn ... "Und ich gehe mal nicht davon aus das er John in die Irre führt ... Michael hat ein gutes Herz und würde niemals zulassen das jemand unschuldiges stirbt. Allerdings könnten andere Ritter ihn gesehen haben, also wenn wir hier sicher rauskommen würden, dann könnten wir die Ritter fragen. Nur leider ..." mein Blick senkt sich "...Kann einer kämpfen und 3 sind nur Ballast, das ist eine denkbar schlechte Situation um sich auf eine Ausseinandersetzung einzulassen."         NEXT^^
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Alinea
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Alinea »

(10/21/2012 5:13:56 PM)Xashibel „Du hast recht…“, stimme ich Itaga zu, „aber wenn wir zu Michael kämen, wäre die Sache doch geklärt. Klar, John ist bei ihm, aber Michael ist nicht wehrlos, oder? Und wenn John nichts mehr hat, womit er drohen kann…“ Ich seufze. „Natürlich müssten wir die beiden erst einmal finden. Shékkel könnte das vielleicht, ich aber nicht.“ Shékkel Diese Stadt ist ein ziemliches Labyrinth, aber sobald ich auf der grossen Strasse bin, finde ich die Kreuzhalle im Handumdrehen. Dann muss ich jetzt nur noch Xashibel finden. Ich schmecke in die Luft. Alles kein Problem, wenn sie noch in der Nähe ist. Hier schwirren tausende Gerüche rum, bald habe ich Itaga und die Kinder ausgemacht, aber Xashibel ist nirgendwo. Naja, ich frag am besten einfach mal nach. Sie sind in der Kreuzhalle, also steuere ich auf das grosse Tor zu, das hineinführt. Hm, wir sind vorhin durch eine andere Türe hineingegangen. Ich spucke aus, um die ganzen Gerüche von meiner Zunge zu kriegen. Es hat schon einen Nachteil, wenn man so gut riecht. All die Leute zusammen schmecken ziemlich bitter. Als ich den Platz vor der Halle halb überquert habe, öffnet sich auf einmal das grosse Tor und ein Mann rennt heraus, eine Frau in seinen Armen. Die Entführer! Das eine ist der Mann, der in mich hineingerannt ist und die Frau ist uns entgegengekommen, nachdem wir Ren und Ran aus der Hütte befreit haben. Sie sind also hier! Das ist nicht gut. Ich beobachte, wie sie sich in die schmale Gasse zwischen zwei Häusern quetschen und dort hinsetzen. Sie warten. Die Frau scheint bewusstlos zu sein, aber der Mann beobachtet den Platz. Warten sie auf Itaga und die Kinder? Die sind noch in der Halle. Plötzlich ist es mir, als würde der Mann mich direkt ansehen. Ich schaudere. Schnell weg hier! Ich betrete die Kreuzhalle durch das grosse Tor. Sie ist leer, bis auf die Kinder und zwei Itagas. Ach, deshalb konnte ich Xashibel nicht riechen. Der eine Itaga steckt gerade sein Schwert weg und dreht sich zu mir um. „Shé?“ „Hallo, Xash.“, sage ich – Namen abkürzen kann ich auch. „Es hat also geklappt?“ „Gut, dass du da bist.“, erhalte ich als Antwort. „Wir sind noch nicht fertig. Michael ist drauf und dran, John eine Rüstung zu geben. Er muss erfahren, dass die Kinder nicht mehr in Gefahr sind.“ „Wie wärs mit ‚schön, dass es dir wieder gut geht?’“, schlage ich vor und trete zu den vieren hin. „Wo ist denn Michael?“ „Wissen wir eben nicht.“, meint Xashibel. „Kannst du ihn finden?“ „Nur, wenn er in der Nähe ist…“, murmle ich und schmecke in die Luft. „Ist er aber nicht.“ „Aber wie hast du denn Ren gefunden?“, ruft Xashibel auf. „Er war doch auch nicht in der Nähe!“ „Aber er war gerade erst da.“, erkläre ich. „Ich bin ihm nachgeschnüffelt wie ein Spürhund.“ „Michael war auch hier.“, widerspricht Xashibel. „Ich rieche ihn nicht mehr.“, erkläre ich etwas genervt. „Hier sind so viele Gerüche, Michaels Spur ist schon viel zu schwach. Vielleicht finde ich sie hier drin sogar, aber wenn wir draussen bei all den Leuten sind, habe ich keine Chance mehr.“ „Na, ganz toll.“, motzt Xashibel. „Neuer Plan…“
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Gralaer
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Gralaer »

(10/21/2012 6:14:32 PM)John   "Das ist die Wächterkaserne, Meistern ist spätestens hier das weitergehen untersagt, nach der Kaserne kommt die Kammer der inneren Unruhe, dort wartet der Großwächter ... und den Gerüchten zufolge befindet sich im Raum hinter dem Großwächter das was du begehrst ... John, du wirst umkommen, ich möchte nicht für den Tod eines Menschen verantwortlich sein, noch kannst du umdrehen." Ich schüttel den Kopf. "Michael du erkennst den Unterschied von uns beiden nicht. Ich war, bin und werde immer stärker bleiben als du." Ich mach die ersten Schritte vor. "Du sagst Meistern ist das weitergehen verboten? Bloß frag ich mich dann, ob das Meister sind?" Nichts geschieht soweit. Ich gehe immer weiter. Doch wandern meine Augen immer an jedem dieser Steinwächter vorsichtig vorbei. Ich bleibe stehen und drehe mich zu Michael und hebe die Hände in die Luft. "Was bin ich wenn kein Meister!" Doch dies hat sich gleich erledigt als ich höre wie sich Stein löst und fällt. Alle Wächter brechen aus ihren Grufte. "Ein Unbekannter wagt es das Grab von Raphael zu betreten?" Und schon zücken sie allesamt ihre Steinschwerter. Ich greife nach meinem Gurt und hole meine Waffe. Ein kleine Kästechen das sich entfaltet. Eine weite Verbesserung eines Schlagrings der komplett die Hand bis zur hälfte des Arms bedenkt. Zusätzlich besitzt es eine Armklinge. "Schön nicht wahr?" Nun ziehe ich noch mein Säbel aus der Scheide und halte mich bereit. Links mein Säbel rechts meine Faustklinge. Die versteinten Wächter haben sich bereits alle gelöst und kampfbereit hingestellt. "Michael pass gut auf! Hier kannst du noch was lernen. Zuerst warm werden." Ich renne auf den ersten los. Der jedoch nicht untätig zusieht sondern seinen Kreuzhieb nach mir feuert. Ich weiche dennoch locker im Spurt aus und zertrümmer ihm dem Kopf mit der Faust. Doch lange Pausen muss ich mir verkneifen. Die zwei nächsten stehen vor mir links und rechts und warten auf ihre Erlösung. Der linke kommt mit einem kräftigen Streich der andere auch, ich ducke mich und versetze ihren Bein mit der Armklinge zwei Schnitte vorauf sie zu Boden fallen. Fix drehe ich mich um und begutachte die restlichen ca. 20 noch stehenden Ritter aus Stein. Fünf rufen etwas: "Fünfköpfiger Himmelsdrache!" Hellblaue Energie sammelt sich und formt sich zu einem, wie schon erwähnt, fünfköpfigen Drachen. Nicht gerade klein. Der Drache schnellt nach vorne mit einem irrem Tempo. Mein Ausweichmanöver klappt, dachte ich der Drache trifft ein Teil meines Fußes. Kaum steh ich wieder halbwegs stehen die nächsten fünf Krieger vor mir und schwingen ihre Schwerter nach mir. Ein Sprung nach hinten und raus aus der Gefahrenzone, allerdings springe ich gleich wieder vor und verpasse allen fünf mit Säbel und Armklinge ein Schnitt in die Kehle worauf der Kopf abfällt. Durch den heftigen Schwung bekommt die Armbeuge am linken am Schmerzen und zieht etwas. Ich stehe wieder und schaue zu den restlichen zehn, die gleich auf mich zurennen zwei beschwören während dem Lauf Kreuzhiebe andere drei brüllen: "Siegekammer". Ein große golden schimmerder Käfig umhüllt mich die Kreuzhiebe nähern sich. Ich springe flott auf dei Stäbe und versetze ihn ein paar Schnitte was sie löst. Dem einem Kreuzhieb weiche ich aus der andere trifft mich am Arm. Kaum habe ich mich vom Schmerz gelöst kommen zwei und schlagen wuchtartig nach mir ich halte meine Armklinge dagegen und gehe langsam mit dem Druck zu Boden. Jetzt stehen auch noch zwei links und rechts und noch einer hinter mir. Ich bin umzingelt. Sie halten ihre Schwerter bereit um mich von oben heraus zu erstechen. Es schmerzt heftig am Fuß wegem dem Druck deswegen lasse ich den gegendruck zwei Klingen übermir nach und rutsche unter den beiden Drückern hindurch während die anderen den Boden mit ihren Schwertern durchbohren. Mit dem Rücken zu den fünfen drehe ich mich mit Klinge zu ihnen und versetze den Zweien Schnitte ihn den Rücken und daruf folgend den Todesstoß. Die anderen drei erledige ich schnell mit der Armklinge und Faust. Ich drehe mich nochmals und kucke die restlichen fünf an. Inmitten dessen schließe ich meine Augen und sammel noch mal Konzentration. Mit bereithaltender Armklinge und fünf zulaufenden Steinkämpfern, zerschnippel ich abrupt die fünf Felsmännchen. Die Konzentration lässt nach und die Augen öffnen sich. Ich wende mich zu Michael und meine:"So und das war die Meisterprüfung der Clanritter?"      
Faal sosin se laas!

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