Ragnarök 2 - Cantata Mortis

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Coragna
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Coragna »

(4/28/2012 8:09:19 AM)Darkis   Juppi, ich bekomme das Kleid ^-^ Ich laufe schnell in die Umkleide und ziehe mir mein altes Kleid an. Das andere ist so toll. Und mein richtiges Kleid auch. Aber das Ballkleid ist viel toller. Ich nehme es vorsichtig in die Hand und gehe zurück zu Andate und der Frau. Die Frau schaut Andate mit zusammengekniffenen Lippen an. Ich stelle mich auf die Zehenspitzen, lege das Kleid auf den Tisch und lächle Andate an. Ich trete ein kleines Stück zurück und muss gähnen. Ich bin so müde. „Ich gehe schonmal raus.“ sage ich zu den beiden, gehe langsam zu der Tür und setzte mich auf die Treppen zu dem Geschäft. Brrr... ist das kalt hier draussen. Denke ich noch kurz, dann schlafe ich tief und fest ein.     Rispah   Als ich aufwache bemerke ich als erstes die Helligkeit und die Wärme der Sonne, die mir in die Augen scheint. Glitzernde Lichtpunkte funkeln hinter meinen Augenlidern. Ist es nicht schön, so in der Sonne zu liegen und von ihr aufgeweckt zu werden? Aber.... In unser Zelt scheint überhaupt keine Sonne. Zumindest nicht so. Und ausserdem.... bewege ich mich. Ich liege auf etwas hartem. Meine Matte ist nicht hart. Und ich habe keinerlei Verbindung zum Boden. Wo. Bin. Ich?   Ich reisse die Augen auf. Sofort kneife ich sie wieder zusammen. Ich schaue direkt in den Himmel keine Wolke ist zu sehen. Und auch keine Bäume. Ein Pferd trabt irgendwo hinter mir. Ich liege auf einem... Karren?   Blitzartig fällt mir wieder alles ein. Gestern. Ich sollte weggeschickt werden. Mit Ivan, Ronald und Fhara. Ruckartig setze ich mich auf, genau in dem Moment als Ronalds Stimme zu mir hinüberdröhnt. „Na, ist sie auch schon wach?“ Ich werfe ihm nur einen verächtlichen Blick zu. Die Landschaft ist flach. Keine Bäume zu sehen. Hinter uns verschwindet die Silhouette des Waldes am Horizont. Plan failed. Das Pferd läuft munter vor sich hin, und ahnt nicht, dass es mich ins Verderben führen wird. Es ist dunkelbraun mit einer hellen Mähne. Ich werfe Ivan der auf dem Kutschbock sitzt einen finsteren Blick zu, er hat allerdings mir den Rücken zugekehrt. Fhara sitzt still in einer Ecke und schaut mich ängstlich an. Ich widerstehe dem Drang sie anzuknurren. Ronald beachte ich nicht weiter, ich stürze mich gleich auf die Tasche in der ich Essbares vermute. Ich hole Brot und Käse hervor, ein Stück Fleisch und esse alles. „Hey, ich wollte auch noch etwas von dem Fleisch haben.“ ruft Ronald. Ich grummle etwas von „Pech gehabt“ und esse das ganze Fleisch mit mehreren Bissen auf. Ich fühle mich unwohl so ganz ohne Verbindung zur Erde. „Ich habe auch Hunger.“ flüstert Fhara. „Dann iss etwas.“ entgegne ich und werfe ihr die Tasche zu. Knall trifft die Tasche sie am Kopf. Tja, fangen müsste man halt können. Fhara schiessen Tränen in die Augen ich seufze nur und konzentriere mich wieder aufs Essen.    

Haku
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Beitrag von Haku »

(4/29/2012 7:32:43 AM)  Haku   Nach einer Weile Ausruhen stehe ich auf. Noch einmal schaue ich über das geschehene Kampffeld. „Ich glaube ich habe es verstanden..“ Ich hebe meine Karte mit dem Bild vor mein Gesicht und schaue es an. Ein Schwert,dessen Flügeln es umschlingt. Noch dazu ist im Hintergrund ein halber Mond und eine halbe Sonne. Diese Karte konnte ich anscheinend nur benutzen als die Dämmerung eintrat. Aber ich weiß immer noch nicht was sie genau bewirkt. Ob die 2. Karte auch sowas ist? „....Werden wir sehen.“ und stecke die Karte wieder weg. Zuerst muss ich wieder in das Mondlichtküstendorf zurückkehren. So mache ich mich auf den Weg dahin. Es ist inzwischen dunkel geworden doch die Sterne und der Mond leuchten mir den Weg. Der Wind weht durch die Blätter und das Rascheln spielt eine Melodie. Bin ich überhaupt auf dem richtigen Weg? Nach einer Weile zögern laufe ich weiter. Es ist doch eine gute Entscheidung gewesen,denn ich bin wieder im Mondlichtküstendorf angekommen. Der Wind treibt mich weiter bis zu einem Gasthaus. Ich trete ein. Draußen kamen mir Pferde bekannt vor. Also müssen Felina und Shékkel hier sein. Kaum bin ich um die nächste Ecke gelaufen, sehe ich sie schon. Wenn sie merken,wie kaputt ich bin, werden sie mich wieder befragen. So versuche ich mir nichts anmerken zu lasssen. „Ähm..Hei,ihrs.“ begrüße ich sie.
Oh Herr, heile dieses Fahrrad!

Hobbylosehexe

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Beitrag von Hobbylosehexe »

(4/29/2012 8:21:45 AM)  Seraphinda: Ich bin wieder in Fianar, Papa ist da und Mama. Sie umarmen sich und Papa setzt mich auf seine Schultern. Dann das Horn... Der Kampf, den die Männer kämpften um das Dorf zu beschützen. Papa stürzt, er bleibt liegen und bewegt sich nicht mehr... Ich fliege...!? Weit über Fianar und die Sonne wärmt mich auf, ich sehe die Landschaft unter mir silbern fliessen... Dann Schmerzen, ich bin in meinem Haus, Er (Dargo) ist da und schlägt mich... Dann renne ich, ich renne um mein Leben. Pralle immer wieder gegen Bäume und Hindernisse, raffe mich wieder auf... renne weiter Weg... Wovor? Ich kann es nicht sehen... Aber es macht mir Angst... Todesangst! Ragnyrs schriller Schrei weckt mich. Wo bin ich? Erst als ich die raue Rinde meines Schlafbaums unter meinen Fingern spüre fällt es mir wieder ein. Eiydur hat mich losgeschickt, zum Hafen der Winde um ein Schiff zu nehmen. Ich soll zum Rozengardball, herausfinden wer oder was diese Lichtwesen sind, die mir folgen. Ach ja genau Ragnyr, wo ist er nur? „Lyiiiaaä!!?“ rufe ich ihn. Keine Antwort. Ragnyr? Jetzt sehe ich, er fliegt über dem Wald aber etwas stimmt nicht... er verliert rasant an Höhe. Dann bemerke ich sie, etwa ein halbes dutzend riesenhafte Rabenwesen. Sie Kreisen über ihm. Er torkelt und fällt einige Fuss von mir zu Boden. „Ragnyr!?“ Ich sehe nicht mehr... „Ragnyr mein guter was ist mit dir?“ Ich taste sein Gefieder ab und bemerke schnell dass er blutet, einer seiner Flügel ist eigenartig angewinkelt.... Er ist schwer verletzt! „Ragnyr... Lass mich jetzt nicht alleine!“ Ich höre ein schwaches krächzen. Vorsichtig schiene ich ihm den Flügel mit einem Stock und einer Ecke die ich von meinem Kleid abgerissen habe. Ich wickle ihn in ein Tuch und halte ich dicht an mir. Dann spüre ich es, Windstösse... Flügelschläge!? Ein langgezogenes heiseres Krächzen, die Rabenwesen! So schnell ich nur kann, renne ich weiter den Weg entlang. Ich spüre die Flügelschläge hinter mir und Panik kocht in mir auf. Es sind mindestens Zwei, ich sehe sie zwar nicht aber ich höre wie sie nach einem letzten heftigen Windstoss die Flügel falten und ihre Schritte auf dem feuchten Boden näher kommen. Wie durch einen Geistesblitz, lege ich Ragnyr im Gebüsch ab, ziehe die Kurzschwerter und drehe mich schlagartig um. Ja, es sind zwei, ich erkenne es an der Abfolge der Geräusche die sie von sich geben. Ich wiege die Schwerter in den Händen. Wer hätte gedacht das ich sie schon so bald gebrauchen würde? Dann erkenne ich sie, silbern verwischte Konturen von riesigen Raben, mit weit geöffneten Schnäbeln, und sie kommen auf mich zu. Ich Wirble die Schwerter herum doch sie prallen von den harten Schnäbeln der Bestien ab. Das Summen der Klingen wird immer lauter... Dann spüre ich wie Gefieder nachgibt. Ein heiseres „Kräaah“ dann ein dumpfer Aufprall. Einen habe ich tatsächlich erledigt! Ich dreh mich gerade rechtzeitig um dem Schnabel des Anderen zu entgehen, doch er streift mich. Feuer, brennt in meiner Schulter, durchfährt meine Glieder. Ich werfe wutentbrannt eines der Schwerter nach dem Biest aber ich treffe es nicht. Dann scheint sich alles in Zeitlupe abzuspielen; Die Wärme überkommt mich, mein verbliebenes Schwert fühlt sich plötzlich federleicht an und ich werfe es, ein ersticktes Krähen dann ist es auf einmal still. Ich setze mich auf die Erde und hole tief Luft, dann betaste ich meine rechte Schulter; ein langer Striemen zieht sich von meinem Schlüsselbein bis hinunter zum Schulterblatt. Vorsichtig bewege ich meinen Arm. Es tut weh, aber ich werde es schon überleben.... Ich muss erst Ragnyr helfen! Was soll ohne ihn aus mir werden!? Ich vermisse jetzt schon die bunten Bilder die er mir gab. Ich finde ihn unter dem Busch wo ich ihn versteckt habe. Er ist bewusstlos. Tastend suche ich meine Schwerter, und muss dabei den Raben wohl oder übel durchs Gefieder fahren. Da, ich habe sie. Die Schwerter sind verschmiert mit schmierigem, klebrigem Blut. Ich stecke sie in die Erde um sie zu reinigen, dann stecke ich sie wieder ein dann nehme ich eine grosse Feder vom Boden auf und stecke sie mir in das Haar, ich werde sie vielleicht irgendwann brauchen können... Danach nehme ich das Bündel, Ragnyr der noch immer bewusstlos eingewickelt ist, und gehe weiter zum Hafen der Winde. Als ich merke wie es kühler wird kann ich den Hafen der Winde ausmachen, der Wind trägt mir die Geräusche der Stadt zu. Hoffentlich finde ich dort einen Heiler der mir und Ragnyr helfen kann!  

Coragna
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Beitrag von Coragna »

(4/29/2012 9:19:20 AM)  Darkis   Ich erwache in einem düsteren Raum, so lang, das ich das Ende kaum erkennen kann. Fast schon ein Gang, am Ende ist eine schwarze Tür, die einen Spalt offen steht. Durch den Spalt dringt gedämpftes Licht. Ich selbst sitze auf einem Holzstuhl, in meinem Ballkleid. Niemand sonst ist in dem Raum, nur dröhnt ein vielstimmiges Ticken von den Wänden her. Tausende Uhren stehen an ihnen. Links, rechts und hinter mir hängen, stehen, liegen, lärmen, dröhnen, quitschen, ticken, klacken, klappern, schreien, kreischen, die verschiedensten Arten von Uhren. Wanduhren, Taschenuhren, Standuhren,.... und so viele Uhrenarten die ich nicht erkenne.   Wo bin ich hier? Ich erhebe mich von dem knarzenden Stuhl. Meine Füsse sind nackt und die Fliesen am Boden sind kalt. Ich gehe ein paar Schritte, doch augenblicklich hallen sie unnatürlich laut von den tickenden Wänden wieder. Wieso ist das so laut? Ich mache noch drei Schritte. BUMM BUMM BUMM Ich zucke bei jedem Geräusch zusammen und Tränen sammeln sich in meinen Augenwinkeln. Die Uhren scheinen sich mit ihren weit aufgesperrten, lärmenden Mündern auf mich stürzen zu wollen. Da!? War da grad ein Gesicht in der Uhr, das mich angestarrt hat, als eine silberne Maske? Ich beginne zu rennen. Mein Schritte hallen immer lauter und lauter von den Wänden, bis ich schliesslich ein paar Meter vor der Tür zusammenbreche. In meinen Ohren klingt das BUMM BUMM nach oder ist das noch ausserhalb von mir?   Ich muss weiter. Langsam erhebe ich mich und mache zaghaft die letzten Schritte zu der Tür. Die BUMMs hallen in meinen Ohren. Dann trete ich durch die Tür, und sofort herrscht Ruhe. Noch nicht einmal mehr das Ticken ist zu vernehmen. Ich drehe mich von der Tür weg – und blicke in die hohlen Augen einer Frau. Blut tropft zu Boden und wird zu einem grossen See, der sich über den Gang ergiesst. Die Frau ist an den Haaren aufgehängt. Ihre Kehle ist aufgeschlitzt, sodass sie nur noch an einer einzelnen Sehne hinten an ihrem Hals hängt. Ihr Körper ist Blutüberströmt, das rot bildet einen bizarren Kontrast zu dem weiss. Ich kenne die Frau.   „Mama?“ frage ich mit zaghafter Stimme. Es passiert nichts. Ich gehe einen Schritt auf Mama zu. „Mama?“ frage ich lauter. Ich strecke die Hand aus um sie anzufassen. Ihre Hand schnellt nach oben und fängt meine ab. Ihre Augen sind weit aufgerissen – doch ohne Augäpfel darin. Ich schreie vor Schreck auf. Ihr Mund öffnet sich und heraus kommen mit monotoner und dunkler Stimme Worte, wie kleine Seifenblasen, die aus ihrem Mund an die Decke schweben und sich oben sammeln, als einen grosse Traube.   „Du hast mich enttäuscht Darkis. Ich hab dich nicht mehr lieb“ Ich schaue sie heftig atmend erschrocken an. „Ich brauche dich nicht mehr.“ zitternd sinke ich auf dem Boden und Tränen schiesssen in meine Augen. Blut spritzt durch die aufgeschlitzte Kehle auf mich hinab und läuft mir über die Schläfe. „Du bist unnütz“ Unnütz, unnütz, unnütz, unnütz,..... wird von den Wänden aufgenommen und wieder auf mich herrabgeworfen. Seifenblasen zerplatzen an meiner Wange. „Ich hasse dich. Du hast versagt.“ „Wobei denn?“ frage ich, während mir Tränen über die Wange laufen. Mama schweigt und starrt mich weiter an. Ich senke den Blick. Stille. Ich blicke wieder auf, und sehe grade noch wie die letzten blutigen Strähnen von Mamas Haaren in der Wand verschwinden.   „Nein!“ schreie ich. Ich renne zur Wand und klopfe dagegen. „Mama!“ Bevor ich noch mehr sagen kann, werde ich genauso wie beim Tempel von einer unsichtbaren Kraft weggeworfen. Ich pralle an einer Wand ab. Tränen. Schmerzen. Ich weine nun hemmungslos. Auf einmal ist in dem Gang ein Wispern. Über mir schweben vier Masken. Silbrig glitzernd starren sie mich an. Ich erkenne Mama, Andate, ein Rabenwesen und Butler. Sie umschwirren meinen Kopf. Sie schweigen nur unheimlich. Ich kneife die Augen zusammen. Dann durchdringt etwas feuchtes mein Kleid. Nun schaue ich doch. Die Masken weinen Blut, das über ihre Wange läuft und auf mich tropft. Dann hebe ich den Kopf noch mehr und erschaudere. Über mir hängt das Messer, mit der Spitze nach unten. Dann fährt es herab. Und ich reisse die Augen auf, beginne zu weinen und Blicke ins Licht.

Talesturm

Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Talesturm »

(4/29/2012 10:33:52 AM)Refia "Refia, steh sofort auf, es ist schon Mittag." Mein Ziehvater hämmert an meine Zimmertür. "Ich will aber weiterschlafen," maule ich und schlafe auf meinem Steinbett weiter. Mein Ziehvater stösst meine Zimmertür auf. Nicht schon wieder. Ich will weiterschlafen. Abgesehen davon habe ich heute frei. Also beschwöre ich mit einem Handklatsch eine Steintür, drehe mich um und schlafe glücklich weiter. Ich gebe zu, es war unüblich, dass man überhaupt mit einem Handklatsch etwas beschwören kann. Normalerweise braucht man für die Steinbeschwörung ein spezielles Pentagon, das man an die entsprechende Stelle zeichnen muss, damit man überhaupt etwas beschwören kann. "REFIA, das reicht." Auwaia, jetzt ist mein Ziehvater wirklich wütend. Egal, erst mal muss er reinkommen. Bis dahin kann ich ja weiterschlafen ^-^ Kaum mache ich meine Augen zu, schon stürmt mein Ziehvater rein. Ich frage mich, wie er so schnell reingekommen ist, denn das Pentagonzeichen hat uns meine Ziehmutter verboten. Wobei, das kann ich mir später überlegen, erstmal muss ich schauen, dass ich einen Versteck finde. Ich blicke durch mein karges Zimmer, ausser einem halbkaputten Holzschrank und meinem Bett gibt es nichts. Also entscheide ich mich für das Steinbett und warte nun darauf von ihm geschlagen zu werden. "Refia, wir müssen reden. Ich erwarte dich in zehn Minuten in der Küche," ruft er verärgert ins Zimmer und verschwindet. Na sowas... Keine Prügel? Da stimmt etwas nicht.

Cookieforthewin

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Beitrag von Cookieforthewin »

(4/29/2012 8:49:50 PM)Jaja, ich weiß, sie is n Psycho^^ und sie is in der Zeit hinterher und alles, awa egal, hier wieder ein Jeamie Posti   Jeamilia   Ich wende den Blick von dem Toten ab und betrachte erneut des „Kunstwerk“ an der Wand. Wenn ich es nicht gemalt habe, und das habe ich ganz bestimmt nicht, wer war es dann? Das Mädchen auf dem Bild erinnert mich an etwas, meine Stirn legt sich in Falten… angestrengt denke ich nach, irgendetwas ist da, etwas Dunkles. Auf einmal ist es alles wieder da! Delenas Zwilling, die Gefühle, die ein einziger Blick der Kleinen in mir ausgelöst hat und die Schwärze danach. Meine Beine drohen erneut nachzugeben und schnell ziehe ich einen der wenigen noch stehenden Stühle herbei. Ich drücke die Beine gegen meinen Oberkörper, mein schwarzer Mantel rutscht von meinen Unterschenkeln und entblößt elfenbeinweiße Haut. Einige heiße Tränen fließen über die kalte Haut an meinen Wangen und lassen meine Locken daran kleben. Ein sanftes Zittern ergreift Besitz von meinen Händen und ich kralle sie in die zarte Haut an meinen Waden, um es zu stoppen. Es geht mir ein wenig besser nachdem dunkelrotes Blut aus zehn halbmondförmigen Ritzen an meinen Beinen quillt und in kleinen vollkommenen Tropfen zu Boden fällt. Der Schmerz ist ein guter Freund von mir geworden, denn er übertönt die wahren Wunden. Natürlich ist der Schmerz anderer um einiges befriedigender, aber eigener hilft auch. Langsam erhebe ich mich wieder, lege den Kopf in den Nacken und schreie. Es sind Schreie der Wut und des kalten Zornes, niemand wird mich ungestraft demütigen und verletzen, das schwöre ich!  

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Alinea
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Beitrag von Alinea »

(4/29/2012 10:16:37 PM)Shékkel „Hi, ihrs!“ Oh, Haku ist zurückgekommen. „Halloo!“, begrüsse ich ihn. „Immer noch wach?“ „Apropos, wir sollten wirklich schlafen gehen.“, wirft Felina ein. Recht hat sie. Der Himmel ist schon in Dunkelheit gehüllt, dicht wie eine Wand. Und ich bin müde. „Gute Idee.“, meine ich und renne voran ins Gasthaus. Aber ich weiss ja gar nicht, welche Zimmer wir haben. Felina holt mich bald ein und zeigt uns die Zimmer – eins für sie, mich und Tullio und eins für Haku. Ich freu mich schon auf die weichen Betten… Am nächsten Morgen werde ich wach, noch bevor der erste Sonnenstrahl über die Berge linst. Die Landschaft sieht gespenstisch aus, grau in grau mit unheimlichen Schatten. Ich sollte noch etwas schlafen, aber ich kann nicht. Heute werde ich reiten lernen! Ich gehe hinunter in die Gaststube, aber keine Seele hält sich dort auf. Schade. Ich dachte, es gäbe vielleicht Frühstück. Stattdessen beschliesse ich, ein wenig hinauszugehen. Langsam bildet sich ein oranger Streifen am Horizont und durchbricht das Grau, die Sonne zeichnet lange Strahlen in die Wolken. Zwei, drei, vier… und dann bricht das Licht der Sonne wie Gold hinter den zackigen Berggipfeln hervor und taucht die ganze Stadt in ihr strahlendes Licht. Wie verzaubert bleibe ich noch eine Weile stehen, bis das Licht heller wird und meine Augen schmerzen. Mein Magen knurrt. Zeit fürs Frühstück. Felina sitzt bereits mit Tullio in der Gaststube. Hoppla, wie lange war ich draussen? „Hallo, Felina, ist heute nicht ein wunderprächtiger Morgen?“, begrüsse ich sie überschwänglich und setze mich neben sie, sodass der Stuhl laut knarrt. Felina reicht mir einen Korb mit Broten und ich beisse herzhaft in eines hinein. Hmm… Endlich haben wir unseren Hunger gestillt und ich frage stürmisch: „Und jetzt, reiten wir?“ „Klar!“, meint Felina und gemeinsam holen wir Sash aus dem Stall. Auf dem Weg zu einer Wiese etwas ausserhalb der Stadt erklärt Felina mir, was ich machen muss. Dann hilft sie mir aufzusitzen. „Und wie mache ich jetzt, dass Sashenos sich bewegt?“, frage ich, während ich mich an seiner Mähne festhalte. „Du sagst ihm ruhig „Vorwärts“ und drückst deine Beine gegen seinen Bauch. Aber nicht zu fest, okay?“ Das klingt nicht schwer. „Vorwärts!“, sage ich zu Sash und drücke meine Beine in seinen Bauch, und schon geht er los. Es schaukelt etwas und vor Schreck rutsche ich etwas zur Seite, aber man gewöhnt sich schnell daran. Ich streichle Sash’ Hals. „Das ist aber leicht!“, rufe ich zu Felina. Diese zeigt mir jetzt, wie ich Sash dazu bringe, Kurven zu gehen. Das macht richtig Spass! „Kann ich auch schneller reiten?“, will ich dann wissen. „Klar, du brauchst nur noch einmal deine Fersen in seine Flanken zu drücken. Aber sei vorsichtig, es wird holprig.“, warnt sie mich, und ich mache wie geheissen. Schon geht Sashenos schneller. „Das ist sooo toll!“, rufe ich überglücklich. Felina lässt mich Schlaufen und Kreise reiten, aber bald wird mir das zu langweilig. „Noch schneller!“, rufe ich überschwänglich. „Sicher?“, will Felina wissen. „Klar doch!“, meine ich und sie beginnt zu erklären. „Das rechte Bein hebst du etwas nach hinten oben – ja, genau – und dann drückst du die Beine zusammen. Und – Festhalten!“ Die letzte Warnung kommt fast zu spät. Schon prescht Sashenos nach vorn und ich kann mich gerade noch an seiner Mähne festkrallen. Die Wiesen und Wege flitzen an uns vorbei. „Jahuu!“, rufe ich hinaus. „Schneller!“ Ich drücke meine Fersen fester in Sashenos’ Flanken und er galoppiert noch schneller. Das ist richtig, richtig, RICHTIG toll!
A cloud of mystical dust appears, shrouding Alinea in its magic. You roll a four. The cloud dissipates and Alinea is gone.

Talesturm

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Beitrag von Talesturm »

(4/30/2012 6:21:39 PM) Refia     Ich mache schnell die Steintür weg. Meine Ziehmutter soll nicht erfahren, dass ich wieder im Haus die Steinbeschwörung angewandt habe. Ich entdecke Kreidereste auf dem Boden. Anscheinend hat mein Ziehvater doch gegen die Regel verstossen. In der Küche warten meine Zieheltern schon. Die Küche ist recht schlicht. Bis auf den runden Holztisch besteht alles aus massiven Stein. Holz muss von ziemlich weit hertransportiert werden und das können wir uns normalerweise nicht leisten.   "Setz dich," brummt mein Ziehvater. Er raucht wieder seine Pfeife. Ich setze mich auf eine der gemeisselten Steinbänke und schaue meine Eltern desinteressiert an. Solche Gesprächen sind immer so langweilig. Da kann ich eigentlich gleich im Bett bleiben. "Es wird Zeit, dass du uns verlässt," fängt mein Ziehvater an. "Deine Ziehmutter und ich sind schon sehr alt. Wir werden unsere Arbeit aufgeben und in ein kleineres Haus ziehen." Was will er denn damit sagen? Entgeistert schaue ich ihn an. "Schau mich nicht so blöd an!" Ich zucke mich zusammen. Wieso ist er immer so schlecht darauf? "Wo war ich stehen geblieben.... Ahja... In ein paar Tagen fängt im Osten der Rozengardball an. Dort wirst du hingehen." "Wieso?," frage ich vorsichtig. Für Bälle interessiere ich mich nicht besonders. Für den Moment will ich einfach nur weiterschlafen. "Unterbrich mich nicht immer! Du sollst deine Steinbeschwörung perfektionieren. Ich habe dir schon alles beigebracht, was ich weiss. Doch das reicht nicht. Du brauchst einen richtigen Lehrer. Anscheinend sind deine Steinkräfte bei dir angeboren und es wäre ziemlich schade sie nicht zu nutzen." Interessant. Ich muss mich also weiterbilden lassen. Aber ich will trotzdem hier bleiben. Das alles hört sich nach einer Riesenarbeit an. "Ahja, solltest du dich weigern, dorthin zu gehen, lasse dich nie mehr bei uns blicken." Ich habe keine Lust verbannt zu werden, also muss ich ihm wohl zustimmen. "Einverstanden, wann muss ich denn los?" "Jetzt sofort. In einer Stunde sehe ich dich vor dem Stadttor." Ade, Mittagsschlaf. Ich mache mich auf dem Weg zurück in mein Zimmer und beginne meine Sachen zu packen.

Coragna
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Beitrag von Coragna »

(4/30/2012 7:58:10 PM)  Rispah   Doofes kleines Fhara. Sie heult und heult und heult. Ich schließe entnervt die Augen. Wie ich kleine Kinder hasse. Obwohl Fhara eigentlich nicht mehr so klein ist, nur ein Jahr jünger. Trotzdem sitzt sie jetzt da und heult wie ein Schlosshund. Ich stöhne laut, während Fharas Wolfsohren zucken. Ich könnte von der Kutsche springen, dass bringt mir allerdings gar nichts. Aber dann wäre es zumindest still. Die Kleine knebeln? Kurz erwäge ich es, aber wahrscheinlich nicht das sinnvollste. Mir die Ohren zu kleben. Mit was denn bitte? Sie trösten. Wie soll das denn funktionieren, ich kann so etwas nicht. Kurzentschlossen schwinge ich mich neben Ivan auf den Kutschbock und starre ihn finster an. Er wirft mir mit hochgezogenen Augenbrauen einen Blick zu, dann schaut er wieder schweigend nach vorne. „Darf ich wenigstens wissen wohin die Reise geht?“ meine ich mit finsterer Stimme nach einer Weile und versuche das Schluchzen zu übertönen. „Nach Pilzingen„ antwortet Ivan knapp. „Und zu wem Dort?“ Inzwischen ist meine Stimme ausdruckslos geworden. „Wirst du noch sehen.“ Er schaut mich an und grinst. „Idiot....“ „Schon mal was von Respekt vor Älteren gehört?“ Er schaut mich immer noch grinsend an. „Was wenn ich jetzt sage nein?“ Was will der von mir. Respekt vor Älteren, was für ein Mist. Ich wende mich zum gehen, aber Ivan hält mich am Bein fest. Ich trete ihm auf die Finger, er zuckt allerdings mit keiner Wimper. „Bleib hier, da hinten richtest du doch so wie so nur Schaden an.“ er blickt zu Fhara. „Ich richte verdammt nochmal nur Schaden an, egal wohin ich gehe!“ Er schüttelt knapp den Kopf, widerspricht allerdings auch nicht. „Willst du jetzt mein Bein loslassen?“ frage ich ihn. „Was wenn ich jetzt sage nein?“ antwortet er grinsend. Ich verdrehe die Augen und trete ihm mit dem anderen Bein gegen den Arm. Er lässt nicht los. Ich trete erneut. Dann noch einmal fester, doch bevor ich seinen Arm erneut treffe, zieht er an meinem anderen Bein und ich fliege auf den Hintern. Dieser.... Während Ronald im Hintergrund mit Fhara und Ivan zusammen lachte, richte ich mich auf und sehe wie etwas aus einem Gebüsch am Wegrand auf mich zuspringt. Ein sehr behaartes, mit vielen scharfen Zähnen und Krallen versehenes Etwas.     Keine Schwarzleser? q.q Ernsthaft, ich beiße wirklich nur in den seltensten Fällen. Es wurde sogar letztens festgestellt das ich nett/ lieb bin. *hust* *messer schnell in die schublade steck* Ihr glaubt mir doch oder? *hundeblick*  

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Beitrag von Itaga »

(4/30/2012 8:03:28 PM)Andate Cantabile:   Die kleine Lady kommt aus der Kabine heraus, legt das Kleid auf den Tresen, verabschiedet sich höflich und verlässt den Laden ... sie sieht müde aus. Vk: "Also einmal das Kleid, hm?" Andate: "Ja bitte" Vk: "Das macht dann 200 Gold" Von wegen, auf dem Preisschild stand 50, wie dreist die Leute heutzutage sind.   Ich bezahle stillschweigend die geforderte Summe, packe mir vorsichtig das Kleid, welches die Verkäuferin in eine Hülle aus Papier gesteckt hat und verlasse den Laden. Hmm, ein Schutz aus Papier? Das ist ja interessant. Fast würde ich über die kleine Lady stolpern, sie ist vor der Tür eingeschlafen. Ich nehme mir die kleine Lady und trage sie richtung Gasthaus, besser kann es nicht kommen, dann kann ich ja dem Herrn Musiker einen Besuch abstatten.   Im Gasthaus angekommen werde ich sofort von der Gastwirtin begrüßt   Gw:"Herzlich willkommen im schlafenden Mond, wie kann ich Ihnen helfen?" Andate: "Hallo, ich hätte gerne ein Zimmer für die kleine Lady und mich." Gw: "Och wie süß, sie schläft, ist das Ihre Tochter?" Ich überlege kurz und komme dann zu dem Schluss das folgende Antwort den wenigsten Ärger verursacht. Andate: "Ja, das ist meine kleine Tochter, meine Gattin ist auf Reisen und in der Zeit dachte ich mir das ich die Kleine mal ein wenig herumführe." Gw: "Sie scheinen viel herumzukommen, was arbeiten Sie denn, wenn ich fragen darf?" Andate: "Ich bin Musiker." Gw: "Verdient man da so viel?" Andate: "Mir reicht als Bezahlung der Applaus und die Freudenschreie meiner Zuhörer." Gw: "Ui, also ein wohlhabender Musiker, wenn Sie schon nichts für Ihre Musik verlangen." Andate: "Bitte sagen Sie es aber nicht weiter, ich versuche das geheim zu halten." Gw: "Bei mir ist Ihr Geheimnis sicher." kichert sie "Also ein Zimmer für zwei, kommt sofort."   Sie führt uns hinauf in ein Doppelzimmer, ich lege die kleine Lady auf das Bett, decke sie zu und verlasse das Gasthaus wieder. Draußen angekommen führt Armageddon meinen Weg, ich weis genau wo ich hin muss ... Salvatore, der große Ballmusiker, du stehst mir noch im Weg. Nach einiger Zeit komme ich an ein Haus, das ist es, es schimmert rot, die Kraft Armageddons entäuscht mich nicht. Ich betrete das Haus durch die eine offene Fenster, der Maestro sitzt an seinem Meisterwerk, mit dem will er bestimmt den Ball unterhalten.   Andate: "Der Maestro Salvatore." erschrocken dreht sich der Herr um Salva: "Wer seid Ihr?" Andate: "Ich bin Andate Cantabile und ..." Salva: "Ein Sänger!" unterbricht er mich "Wie in Raphaels Namen habt ihr es aus eurem gefängnis geschafft?" Andate: "Ich sehe schon, Sie sind gut informiert." Salva: "Ich weis was du willst, NIEMALS! Eher sterbe ich!" Andate: "Wenn Sie es mir schon so anbieten, ich bekomme was ich will, so oder so" Salva: "Das will ich sehen." Er zieht ein Schwert, das er an der Wand hängen hat Andate: "Und jetzt soll ich vor Angst vor deiner Wanddeko haben? Sie scheinen nicht zu wissen mit was für Mächten Sie es zu tun haben, mein lieber Maestro Salvatore." Salva: "Die finsteren Kräfte Armageddons sind mir bekannt, ich bin bereit, Stirb Sänger!" Andate: "Wenn es so einfach wäre, endlich ins Paradies einzukehren."   Er greift mich mit seinem Schwert an, das ausweichen fällt mir nicht schwer, das muss die ganze Energie der Banditen sein, ich sollte es schnell enden lassen, schließlich gibt es härtere Gegner für die ich die Energie noch benötige. Sofort nachdem ich dem nächsten Schwertstreich ausgewichen bin, schlage ich den Maestro kräftig in den Bauch, eine orange farbene Kugel bleibt zurück. "Was ist das!?" "Das mein lieber Maestro ist die kraft meiner Musik, die Kraft des Schalls. Eine Geste mit meinem Taktstock und schon explodiert die Kugel und mit ihr der Maestro. Die Überreste verbrennen und seine Energie geht in mich über, ist zwar nicht ganz so gut wie direkt vom Sünder gezapft, aber auch erträglich.   Ich verlasse das Haus wieder, nichts weist auf einen Kampf hin und mit seiner Einladung komme ich locker auf den Ball, endlich, nach so vielen Jahren. Grade als die Sonne aufgeht betrete ich das Gasthaus, die kleine Lady wacht schreiend auf, die Katze leistet ihr schon Gesellschaft, das werde ich jetzt auch machen, denn schließlich habe ich bis zum Ball nichts mehr zu tun.               NEXT^^
Probleme mit Mitgliedern?
Etwas auf dem Herzen?
Brauchst du wen zum reden?

-> PN oder im Skype anschreiben.
Ich habe für jeden ein offenes Ohr und hin und wieder einen guten Ratschlag ^-^

Haku
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Haku »

(4/30/2012 8:14:40 PM)für Dimir ;D DimirIch bin noch gar nicht weit geritten, da kommt mir ein Reiter der Cantata Mortis entgegen."Dimir", meint er zur Begrüssung, "wohin des Wegs?" - "In die Welt hinaus, menschliche Testsubjekte suchen", antworte ich. Der Reiter hält kurz inne. Nach einer Pause meint er: "Du scheinst es also noch gar nicht zu wissen, was?" - "Was denn?", antworte ich, total verwundert. "In weniger als einer Woche findet der Rozengard-Ball statt." - "Der Rozengard-Ball..." - "Eine sehr grosse Veranstaltung. Wir stehen zwar nicht auf der Gästeliste, aber es ist wichtig, dass wir auch dabei sind. Wenn du nach Testsubjekten suchst, wirst du sie dort am ehesten finden."Ich denke nach, lächle und meine: "Ich verstehe. Ich weiss allerdings nicht ganz den Weg dorthin. Kann ich dich begleiten?" - "Selbstverständlich. Schliesslich sind wir Verbündete. Wenn wir uns beeilen, schaffen wir es noch rechtzeitig. Wir verlieren also besser keine Zeit, Dimir!"Mit diesen Worten reiten wir galoppierend los. Ich bin wirklich gespannt, wer dort alles das Potenzial zum Testsubjekt hat. "Kann ich mit eurer Unterstützung rechnen, für den Fall, dass sich das betreffende Individuum wehrt?" - "Du meinst dein künftiges Testsubjekt?" Ich schweige. Nach einer kurzen Pause meint er: "Das kannst du."
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Cookieforthewin

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Beitrag von Cookieforthewin »

(5/1/2012 2:16:52 PM)  Jeamilia   Nachdem ich bereits anfange heiser zu werden, lasse ich meine Schreie endlich abbrechen. Mit vor Zorn funkelnden Augen sehe ich mich um und erspüre die Umgebung auf Wasser. Das ist gut, das ganze Gebäude scheint voll damit: nicht richtig getrocknete Stützfeiler aus Holz und ebensolche Böden… In Gedanken den Plan durchdenkend verlasse ich den Gasthof und stelle mich davor. Dann lass uns mal beginnen! Meine Augen schließen sich und ich konzentriere mich auf das Haus vor mir. Das Wasser wispert in ihm und lockt mich. Meine Lippen formen wie von selbst die Worte, die ich brauche um das Wasser zu mir zu rufen. Ich presse die Augen zusammen, es erfordert Kraft nicht loszulassen, das alte Anwesen will das flüssige Element nicht freigeben. Mit verdoppelter Anstrengung kann ich endlich fühlen wie die süße Energie meines Elements in mich einfließt. Das ganze ist gefolgt von einem schrecklichen Knirschen und Knacksen. Noch während ich die Augen wieder öffne, werde ich von einer staken Druckwelle erfasst. Jeglicher Versuch meine Ohren zu schützen kommt zu spät. Ich hätte bedenken müssen, dass das Gebäude in sich zusammenfällt, wenn ich zuviel Wasser auf ihm entziehe… hm… schade, das niemand darin noch am Leben war eigentlich, was für eine Verschwendung =(  

Coragna
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Beitrag von Coragna »

(5/1/2012 4:41:22 PM)  Rispah   Ich kann nicht mehr ausweichen, oder zumindest nur geringfügig. Das Vieh reißt mir die Seite auf und schmeißt mich direkt auf Fhara, wo ich zusammensinke. Ich versuche die Augen zu öffnen, doch als ich es versuche wird der Schmerz noch größer und explodiert in meinem Kopf als ein roter Blitz. Verdammt. Tränen schießen mir in die Augen. Nein, ich werde jetzt nicht weinen. Du musst nachdenken. Ich höre Kampfgeschrei und das panische Geschrei von Fhara unter mir. „Da ist Blut. Rispah stirbt. Da ist Blut. Und eine so große Wunde. Sie wird sterben. Hilfe!“ Na, das ist ja sehr ermutigend. Danke Fhara. Ich versuche rasselnd Luft zu holen. Glück gehabt, es scheinen noch alle lebenswichtigen Organe intakt zu sein. Ich müsste zur Erde. Aber das mit dem Reden will immer noch nicht funktionieren. Und meine Arme und Beine auch nicht. Und außerdem verhindern die Schmerzen jede Art von logischem und vernünftigen Denken. Bloß nicht in Ohnmacht fallen. Das Vieh, das mich angegriffen hat, scheint grad etwas zu zerfleischen. Ich hoffe einfach mal, dass es das Pferd ist und nicht etwas anderes.... menschlicheres. Fhara zittert unter mir. Ich versuche erneut etwas zu sagen, doch es kommt nur ein langgezogenes Stöhnen aus meinem Mund. Immerhin eine Verbesserung. Das behaarte Wesen scheint Aufzuschreien, dann fällt jemand (oder etwas? O.o) auf mich drauf. Meinem Mund entweicht ein undefinierbarer Schmerzensschrei. Dann knurrt mir Etwas ins Ohr. Ich bereite mich auf mein Ende vor, widerliche Bestie. Ade, du hässliche Welt. Sei glücklich ohne mich. Doch der Todesbiss kommt einfach nicht. Der Schmerz wird unerträglich. Ich kann weder reden, mich bewegen, geschweige denn mich zur Seite drehen um auf die Erde zu fallen. Die Bestie stellt, soweit ich das beurteilen kann, ihre riesige Pfote auf meine Brust. Anscheinend will sie noch spielen. Na toll. Was wohl mit Ivan und den anderen ist? Das Vieh holt aus und rollt mich zur Seite. Kurz ist es unheimlich still und ich spüre nichts mehr. Dann fließen unendliche Qualen durch meinen Körper, ich bäume mich auf und schreie, schreie, schreie. Dann versuche ich mit letzter Kraft den nächsten Angriff mit der Hand abzuwehren. Natürlich erfolglos. Das Biest beißt mir in die Hand und ich spüre wie meine Finger brechen. Erneut schreie ich, lauter denn je und versinke fast in der angenehmen Schwärze einer Ohnmacht. Irre ich mich, oder schnurrt das Vieh da über mir? O.o So was sadistisches -.- Es holt erneut aus und ich fliege – endlich - von dem Karren. Als ich auf den Boden treffe wird alles Schwarz. Mist. Ist mein letzter Gedanke. Dann versuche ich noch halbwegs den Arm zu heben, doch das wird nicht viel bringen. Dunkelheit....

Cookieforthewin

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Beitrag von Cookieforthewin »

(5/1/2012 5:09:21 PM)Ein neuer versuch mit nem lieben Chara^^   Name: TamiaElement: / Alter: 19Waffe: Ritualdolch aus Silber, mit verschiedenen Edelsteinen verziertAussehen: Äußerst hochgewachsen, hellblaue Augen, glattes hellblondes Haar, strenger Gesichtsausdruck, klar geschnittene Züge, trägt ein ägyptisches Priesterinnen Gewand aus Baumwolle, keine Schuhe und viele Armreife Charakter: Tamia ist Mitglied im Hexenzirkel von Pilzingen. Sie ist dort von ihren Eltern „abgeladen“ worden, nachdem diese von ihrer Gabe erfuhren. Tamia ist nämlich eine Seherin. Sie hat Visionen von der Zukunft und hat gelernt mit ihnen klarzukommen und sie zu deuten. Sie ist im Zirkel hoch angesehen und eine der engsten Beraterinnen der Alten (Granma Zephyr). Tamia ist eine recht ernste Person, vernünftig, eiskalt wenn es drauf ankommt, aber auch eine treue und warmherzige Freundin. Sie fasst schnell Entschlüsse, kann gut zuhören und Lösungen finden. Wenn sie etwas sagt, dann präzise, direkt und durchdacht.  

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Beitrag von Haku »

(5/1/2012 5:42:32 PM)    Haku   Hachja ein wunderschöner Morgen. Die Sonne scheint herein. Der blaue Himmel erstreckt sich mit Wolken.Die Vögel singen-“AAAAAAAAAAAAAAAAHHHH!!!!!!!“ WTF,war das denn nun schon wieder?! Kaum kann ich eine ruhige Minute am Morgen verbringen,schon müssen die Nachbarn so schreien. Ich hämmere an die Wand und rufe:“Macht mal nicht so laut da drüben! Es gibt noch Leute,die schlafen.“ Durch das Hämmern fällt ein Kurg auf meinem Kopf und mein Kopf ist nun im drinne.“Was zu Hölle!?“ Ich versuche den Krug ab zu kriegen aber er will nicht....°Flop° Yeah! Ich habe es geschafft und nun fällt das ganze Regal runter auf mich drauf.°Boing° Oh man..
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Gralaer
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Beitrag von Gralaer »

(5/1/2012 6:37:16 PM)Kreck   John steht vorne alle anderen stehen, oder sitzen auf dem Boden, vor ihm. Es ist still. Dann beginnt er. "Meine treuen Echsen. Heute müssen wir etwas äußerst dringendes besprechen. Und zwar ist das der Rozengardball!" Eine minimale Unruhe herscht kurz. "Ruhe! Ich weiß es wussten nur wenige das wir es sind die denn Ball zerstören wollten. Aber dieser Herr Takajo lässt ihn stattfinden. Nicht besonders schlau nicht wahr?" Ein paar riefen ihm entgegen mit: "Ja!" "Aber viele fragen sich warum soll der Ball nicht stattfinden?" Gibt er jetzt die Antwort? "Der Hauptgrund ist nicht der Ball. Es ist mir fast sogar egal ob er stattfindet! Es ist was viel wichtigers nachdem ich her bin! Aber dazu später." Dieser verblödete John mit seine Geheimnistuerei. "Zuerst muss überhaupt geplant werden was wir für ein Chaos beim Rozengardball anrichten wollen?" "Jagen wir das Anwesen in die Luft! Das ist es weg!" Es ist Kleif der Zwilling von Dleif. Er trägt ein Stirnband und hat kurzez Haar. "In die Luft jagen? Es ist eine Möglichkeit. Aber wir wollen doch nicht zufällig unschuldige töten oder?" Kleif bleibt still. "Nein" fängt er wieder übertönt an."Es ist viel besser als in die Luft jagen!"  
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Cookieforthewin

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Beitrag von Cookieforthewin »

(5/1/2012 7:02:31 PM)Tamia   Als ich mich endlich von einem der unbequemen Bastmöbel von Granma Zephyr erheben darf, sind bereits meine Beine eingeschlafen und verströmen ein unangenehmes Kribbeln. Meine spezielle Unterrichtseinheit zum Thema „Deine Gabe ist so besonders!“ bei Granny ist vorbei, aber sie bittet mich noch einen Moment zu warten. „Was kann ich für dich tun, Zephyr?“ frage ich. „Es ist extrem wichtig, dass du mir Bescheid gibst, wenn du wieder eine Vision zum Rozengardball bekommst. Ich will dem guten Herr Takajo so gut helfen wie es geht.“ „Aber sicher!“ antworte ich überrascht, sie kennt Takajo Rozengard? Wie eigenartig! Lachfältchen bilden sich um ihre Augen: „Ach Tamia, langsam solltest du doch wissen, das ich jeden kenne, selbst wenn dieser noch nie von mir gehört hat!“ antwortet sie munter. Manchmal denke ich wirklich, dass sie Gedanken lesen kann… Sie wird wieder ernst. „Es ist wirklich wichtig!“ mahnt sie erneut. Sie verhält sich so seltsam heute! „Ist alles in Ordnung, mit dir? Du scheinst ein wenig übermüdet.“ Hake ich besorgt nach. Sie winkt ab und meint nur: „Alles Bestens, meine Liebe und jetzt geh zu den anderen!“ Mit scheuchenden Bewegungen bugsiert sie mich ins Freie. Auf der Lichtung herrscht bereits buntes Treiben. Ich werde von einigen Seiten begrüßt und Xhemile kommt auf mich zugesprungen. Ihre kastanienbraunen Zöpfe strahlen in der Sonne als sie ihren Eichenholz Bogen an ihrem Rücken befestigt. „Hey Tam, hast du lust mit mir Pilze zu sammeln?“ „Sicher!“ rufe ich zurück. Xhemile ist eine meiner wirklich guten Freundinnen und die begabteste Amulettfertigerin des Lagers.   Wir sind bereits in der Nähe der Straße und unsere Taschen voller Pilze, als wir entferntes Kampfgeräusch vernehmen. „Pst, was war das?“ fragt Mile. Ich überlege kurz, packe sie an der Hand und renne los: „Was auch immer es ist, da braucht jemand Hilfe!“ Wir brechen aus dem und innerhalb weniger Sekunden haben wir die Szene erfasst. Auf der Straße wird ein Karren von einem besonders großen Wolfstiger angegriffen. Auf den ersten Blick entdecke ich drei Personen. Zwei sind bereits tot, so wie sie zerfleischt am Boden liegen, ist diese Vermutung nahe. Die dritte ist etwas kleiner als die anderen und hat eine dunkle Hautfarbe [Rispah]. Auch Mile scheint schnell begriffen zu haben was Sache ist und zückt bereits ihren Bogen. Während sie zu schießen beginnt, versuche ich mich von hinten an den Tiger anzuschleichen, da ich selbst keine Waffe bei mir trage. Die Bestie faucht, als ihn der erste Pfeil trifft und fährt herum. Der zweite trifft ihn direkt danach und auch der dritte trifft sein Ziel noch bevor sich das Tier überhaupt bewegen kann. Dann stützt es los, direkt auf Mile zu, aber ich brauche mir keine Sorgen zu machen, sie ist gut ausgebildet und wird damit fertig. Ich hingegen muss jetzt der Kleinen helfen, sie liegt neben dem Wagen und ist bewusstlos. Nach einer kurzen Untersuchung steht fest, dass sie sich schon wieder fangen wird, wir müssen sie nur noch ins Lager bringen. Auf einmal vernehmen meine Ohren ein leises Wimmern, zuerst denke ich, es kommt von dem Mädchen vor mir, doch das ist unmöglich. Ich erhebe mich und betrachte den Karren genauer. Da! Unter einer alten Decke lugt ein pelziges Ohr hervor. Vorsichtig schlage ich sie zurück und erkenne, wem es gehört: einer jungen Werwölfin! Sie sieht verängstigt aus, aber sonst fehlt ihr nicht. „Na meine Kleine,“ frage ich sie sanft „was ist denn los?“ Ohne eine Antwort schmeißt sich die Wölfin in meine Arme und weint. Unbeholfen streiche ich ihr über den Rücken: „Alles wird gut, keine Sorge!“ Das Etwas scheint mir tatsächlich zu glauben und beruhigt sich ein wenig! Mit einem Blick über die Schulter stelle ich fest, das Xhemile sich bereits des Wolftigers entledigt hat und nun neben der Verletzten kniet. „Wir müssen sie so schnell wie möglich ins Lager bringen!“ sage ich überflüssigerweise, da Mile sie bereits schultert und davonträgt. Auch wenn man es ihr nicht ansieht, ist sie richtig stark. Mit dem Werwolfmädchen auf dem Arm überhole ich sie und renne voran ins Quartier der Heilerin um alles für ihre Ankunft herzurichten.  

Coragna
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Beitrag von Coragna »

(5/1/2012 7:30:48 PM)  Rispah   Ich wache in einem kleinen Zimmer mit einem Fenster auf. Niemand ist außer mir hier. Wo bin ich denn jetzt schon wieder. Blitzartig fällt mir alles wieder ein. Ivan und Ronald sind wahrscheinlich tot. Fhara auch, nachdem Lärm, den sie gemacht hat. Okay, das ist eine miese Situation. Aber nicht eine, die unmöglich zu meistern wäre. Trauern kann ich später. Ersteinmal hier weg.   Ich bemerke, dass ich ein neues, weißes, knielanges Hemd trage. Neben dem Bett liegt meine Hose, frisch gewaschen. Pech für die Leute, die das gemacht haben. Bedauerlich, das ich nicht länger hier bleiben kann. Ich werde zurück zu Gram gehen. Meine Tasche hängt ebenfalls über dem Stuhl, genauso wie ein neues, grünes Top. Schnell umziehen. Ich betrachte die Narben. Die meisten werden verheilen. Aber ich brauche mich nicht weiter zu kurieren. Dann wende ich mich meiner Tasche zu.   Alles noch beim Alten. Lix sitzt in der Tasche, das Blasrohr ist noch befestigt. Ich ziehe einen Betäubungspfeil aus der Halterung und nehme mir das Rohr. Dann stecke ich ihn hinein. Ich nehme das Rohr in die linke Hand. Möglicherweise muss ich es nicht mal einsetzten. Ich trete aus der Tür, in einen Flur. Kurzentschlossen gehe ich nach links und komme in einen Raum. Der Boden ist ganz aus Stein, als nix mit Erdkräften. Auf einer Art Sofa sitzt eine Frau [Tamia] und liest ein Buch. Dahinter steht Fhara und guckt ihr zu. Huch, die Kleine lebt ja noch^^ Wie sie das bloß geschafft hat...   Ich habe mein Blasrohr und gehe in Stellung. Dann überlege ich noch kurz, tauche neben Fhara aus dem Nichts auf und halte das Blasrohr näher an den Kopf von dem Mädchen. „Wer bist du? Wo bin ich? Und wie geht es hier raus? Beantworte nur diese drei Fragen und ich verschwinde von hier ohne ein Wort. Die kleine Heulsuse dürft ihr von mir aus behalten. Ich nehme sie nicht mit. Ich werde nicht zögern zu schießen, wenn du versuchst mich anzugreifen oder mir diese Fragen nicht beantwortest.“ Fhara schaut mich an. In ihre Augen steigen schon wieder Tränen. „Hau ab, Fhara. Verschwinde von hier.“     Darkis   Ich erwache schreiend. Das war ein böse. Es war einfach nur abgrundtief böse. Schluchzend hole ich Luft. Kröte presst sich an mich und versucht mich schnurrend zu beruhigen. Plötzlich klopft ertwas durch den Raum. O.o was ist das? “Macht mal nicht so laut da drüben! Es gibt noch Leute,die schlafen.“ ruft eine Stimme. Wo kommt die denn her. Andate betritt das Zimmer und ich umarme ihn sogleich in Hüfthöhe. „Da war diese Stimme.“ Ich deute auf die Wand. „Die ist aus der Wand gekommen und hat mit mir gesprochen. Es knallt zweimal von dort, wo die Stimme herkam. Ich dränge mich ängstlich näher an Andate.

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Alinea
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Beitrag von Alinea »

(5/2/2012 3:35:09 PM)Xashibel „Oh, Raki, du unverbesserlicher Faulpelz!“ Der kleine Feuerball hat es sich in einem der Holzquader bei meinem improvisierten Bett gemütlich gemacht und döst. Verschlafen hebt er ein Augenlid, als ich an seinem Bett rüttle, erkennt mich und schläft seelenruhig weiter. Ich streiche durch sein Fell und verbrenne mir die hitzeempfindlichen Menschenfinger. „Au! Schnee und Wind, wozu sind die Menschen eigentlich so empfindlich?“ Hoppla, das war etwas laut… doch anscheinend hält sich niemand in der Nähe auf, der sich für meine Ansprache interessieren könnte. Ich wechsle von der Händlergestalt in meine eigene und krame die Bücher aus meiner Tasche. „Die Eigenheiten der Elemente“ lege ich wieder zurück, das andere Buch interessiert mich momentan mehr. „Geschichte der Elementkrieger“. „Jetzt bin ich aber gespannt…“, murmle ich, während ich es mir auf dem Holzquader bequem mache – sofern das eben möglich ist. Jetzt hätte ich nichts gegen meinen eigenen Stuhl aus Eis, der sich im Laufe der Zeit meinem Körper angepasst hat. Nirgendwo sitzt man bequemer als auf seinem ganz persönlichen Eisstuhl. Na gut, in frisch gefallenem Schnee vielleicht… Entschlossen schiebe ich die Gedanken beiseite und schlage das Buch auf. Die Einleitung überspringe ich mal – es würde zu lange dauern, das zu lesen, weil ich die bauchige Menschenschrift erst mühsam entziffern muss. Sie ist ganz ähnlich wie unsere, aber eben erst auf den zweiten Blick. Als würde sie den menschlichen Akzent nachahmen wollen, bei dem alle Laute verwischt werden, als würde man sie durch eine Eiswand hören. Schliesslich kommt der Hauptteil des Buches: Kein Text, aber eine erschreckend lange Liste sämtlicher Elementkrieger, geordnet nach Element, mit einer kurzen Zusatzinformation zu jedem Namen. Mit kribbligen Fingern fahre ich die Linie der Windkrieger nach, bis ich am Ende der Liste ankomme. Unter den Namen steht jeweils, wie lange der betreffende Krieger gelebt hat. Ich kenne die Zeitrechnung der Menschen nicht, aber anscheinend sind alle bis auf einer tot. Und dieser eine wird als verschollen gekennzeichnet. „Misaki“, lese ich den Namen. „Verschollen während des Kampfes gegen Sanctorion“. Hm. Enttäuschend. Beim anderen Windkrieger habe ich nicht viel mehr Glück. „Danar van Trancy (Arkaron) – Gestorben während des Kampfes gegen Sanctorion“. Bleibt noch eine Frage… wer war Sanctorion? Ich suche die Seiten mit den Lichtkriegern, deswegen habe ich das Buch schliesslich geliehen. Auch dort ist der letzte Name die einzige Person, die noch lebt. „Lacrima – Elfe, beteiligt am Kamp gegen Sanctorion; lebt seither mit Alucard (186) zusammen.“ Hm. Immerhin lebt diese Lacrima noch. Hoffentlich gehört das Amulett ihr. Ich schlage Seite 186 auf, wo die letzten Eiskrieger aufgelistet sind. Alucard steht ganz am Ende der Liste. „Alucard – Beteiligt am Kampf gegen Sanctorion; lebt seither mit Lacrima (95) zusammen.“ Ha, ha. Ich lasse das Buch auf den Boden fallen und ein erschrockener Raki flitzt aus der Öffnung des Holzquaders. Ein Funke fällt auf das Buch und ich schlage mit der Hand danach, bevor es Feuer fängt. „Oh, Raki, pass doch mal ein bisschen auf.“, schelte ich den Feuerball mit sanfter Stimme. Mein Blick fällt auf die Kapitelüberschrift. „Spiritua“. Spiritua ist ein Element? Der Galant ist ein Elementkrieger? Ich ziehe das andere Buch zu Rate. Mit fliegenden Fingern suche ich das entsprechende Kapitel und beginne zu lesen. „Spiritua Das Element Spiritua ist allen Menschen mehr oder weniger stark inne. Aus diesem Grund gibt es unzählige Spirituakrieger. Spiritua bezeichnet eigentlich die Energie, die im Körper eines Menschen fliesst, und ist eine Abkürzung für „spirituelle Energie“. Wird diese Energie trainiert, lässt sie sich heraufbeschwören und beispielsweise für Schockwellen einsetzen. Starke Spirituakrieger können dem Rafael-Clan beitreten, wo sie ihre Fähigkeiten verbessern können.“ Ach so. Ich klappe das Buch wieder zu. Also laufen in diesem Clan lauter Spirituakrieger herum. Trotzdem wird dieser Galant nicht irgendjemand sein, er erscheint mir ziemlich stark. Nicht, dass ich einen Vergleich hätte… Ich hebe das andere Buch auf, das ich auf dem Boden liegen gelassen habe. Die Spirituaseite ist immer noch offen und mein Blick fällt auf einen kurzen Text unten an der Seite. „Aufgrund der Häufigkeit von Spirituakriegern werden auf den folgenden Seiten nur die bedeutendsten Vertreter aufgelistet.“ Na, das ist doch was. Ich blättere durch das Kapitel, das sich über zahlreiche Seiten erstreckt, bis ich am Ende ankomme. Tatsächlich, da steht er: „Itaga Tenshi – Galant des Rafael-Clans, beteiligt am Kampf gegen Sanctorion; lebt seither mit Rin (209) zusammen.“ Schon wieder dieser Kampf gegen Sanctorion. Aber, moment mal… das bedeutet, dass Itaga diese Lacrima vielleicht kennt! Ich muss ihn unbedingt danach fragen… gedanklich lege ich bereits Sätze zurecht, wie ich ihn darauf ansprechen könnte. Wahrscheinlich ist er nicht gut auf mich zu sprechen. Ich muss ihn vielleicht überreden… Seufzend strecke ich mich auf dem Holzbrett aus, das mir als Bett dient. Am besten warte ich bis morgen. Oder übermorgen. Doch mein Bauch kribbelt und ich bezweifle, dass ich es so lange aushalte. Ich nehme das Buch über Elementarmagie hervor und schlage es hinten auf, bei den exotischeren Elementen. „Traum Das Element Traum ist selten, was allerdings auch daran liegt, dass es oft nicht als Elementfähigkeit verstanden wird und viele Leute es als Hellsicht einstufen. Traumkrieger können ihre eigenen Träume bewusst steuern und ebenfalls in die Träume anderer eindringen, auch wenn diese noch so weit entfernt sind – sie müssen die betreffende Person jedoch kennen. Manche Traumkrieger sind ausserdem in der Lage, wache Personen in ihre eigenen Träume hineinzuziehen und sie so daran teilhaben zu lassen.“ Das Licht verändert sich, der Tag neigt sich langsam seinem Ende zu. Raki hat sich an meine Schulter gekuschelt und schläft – schon wieder – und ich lese noch immer von den Elementen und deren Eigenheiten. Ein leiser Wind streicht durch die Gasse und raschelt in meinen Buchseiten, als würde er mir ein Schlaflied singen… Die Buchstaben tanzen vor meinen Augen und verschwimmen zu einem grauen Schleier, aus dem sich langsam schattenhafte Gestalten formen. Wesen, die tanzen. Musik, so schnell und vielschichtig, dass ich sie unmöglich begreifen kann. Ein Wald, und eine grüne Fläche mit bunten Flecken… Plötzlich sehe ich die Welt um mich klarer: Die Wesen müssen Menschen sein, doch sie sind recht klein und ihre Augen wirken seltsam. Sie tanzen zu den wilden Melodien, sogar der Wind tanzt mit ihnen. Und ich kann nicht anders, langsam falle ich in die Bewegungen ein. „Tanz mit uns, Lacrima!“, wispern die Wesen und ich gehorche. Irgendetwas stimmt nicht mit dem Namen, doch der Gedanke entflieht, bevor ich ihn fassen kann. Ich will nur noch eins mit der Musik sein. Plötzlich kommt eins der Wesen zu mir. Ein Mädchen mit langen, schwarzen, lockigen Haaren, die von einem Stirband zurückgehalten werden. Ihre Iris ist grün und ihre Pupillen Schlitze, wie bei einer Katze. „Lacrima.“, sagt sie. Ach ja, das ist mein Name. „Ja?“ „Bleibst du bei uns?“ „Bei wem?“ „Bei uns! Bei meinem Volk, den Wächtern über Natur und Elemente! Möchtest du die Wunder der Elfenwelt kennenlernen?“ Elfen… hmmm…. „Ja, ich möchte bei euch bleiben.“, höre ich meine Antwort, die ich nicht gegeben habe. Das Mädchen lächelt. „Toll!“ Sie berührt meine Stirn. „Ich heisse dich, Lacrima, willkommen im Volk der Elfen.“ Die Elfe tanzt wieder zwischen die Reihen der anderen und fast vergesse ich die Begegnung. Doch schliesslich kommt sie wieder. „Möchtest du jetzt unsere Welt sehen?“ „Ja.“ Die Elfe hebt ihre Hand und vor uns erscheint ein grosses Tor. Es öffnet sich, und die anderen Elfen gehen laachend und tanzend hindurch. Dann nimmt Ryiah mich bei der Hand und führt mich auf die andere Seite. Ich bin überwältigt. Ich stehe in einer fantastischen Stadt mit vielen bunten Häusern und Elfen auf den Strassen, aber am überwältigendsten ist die Aussicht auf eine wunderbare Landschaft voller unberührter Wiesen und Seen. Die Stadt ist eine Insel, die mitten im Himmel schwebt. „Willkommen in Smana, der Elfenstadt!“, verkündet die Elfe mit einer ausladenden Geste. „Dein neues Zuhause…“ Der Traum verfliegt in einem Wirbel aus Farben und weicht einer drückenden Dunkelheit. Ich bin eingeschlafen… und dieses verdammte Buch liegt auf meinem Gesicht. Ich nehme es weg und reibe meine Nase. „Nicht gerade meine bevorzugte Art, zu schlafen…“, nuschle ich müde und drehe mich auf die Seite. Etwas zwackt mich ins Bein und ich schreie auf. „Rumms!“, und ich liege am Boden, das Brett über mir. Verärgert stosse ich es weg und untersuche mein Bein. Ein kleiner Holzsplitter hat sich in meine Haut gebohrt. Ich ziehe ihn heraus und betrachte fasziniert, wie sich ein kleiner Blutstropfen an der Wunde bildet. Ich versuche, ihn abzulecken, doch ich bin nicht beweglich genug. Ich lasse das Blut, wo es ist. Irgendwie fühle ich mich seltsam gelangweilt… ich wünschte, ich könnte direkt nach dem Galanten suchen. Ich blicke zum Loch in der Höhlendecke. Das Schwarz der Nacht ist bereits der Dämmerung gewichen. Das Brett kracht ganz zu Boden, als ich aufstehe und mich strecke. Ich habe beschlossen, das Clanlager zu erkunden. „Komm, Raki!“, rufe ich zu dem Feuerball, der auf dem Holzquader sitzt. „Wird Zeit, dass du dich etwas bewegst. Aber bleib unauffällig.“ Ich nehme die Gestalt der struppigen Katze an und renne aus der Gasse. Auch mir wird etwas Bewegung gut tun.
A cloud of mystical dust appears, shrouding Alinea in its magic. You roll a four. The cloud dissipates and Alinea is gone.

Cookieforthewin

Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Cookieforthewin »

(5/2/2012 4:46:41 PM)Tamia   „Anahi! Du wirst gebraucht, sofort!“ rufe ich, noch während ich das Haus der Heilerin betrete. Anahi ist eine Frau mittleren Alters, die ein hohes Ansehen im Lager genießt. Gerade jetzt ist sie dabei eine selbstgemachte Suppe zu löffeln. „Was ist denn los Tamia?“ fragt sie mit ihrer sanften Stimme und sieht mich auf dieselbe Weiße an, auf die ich auch jeden betrachten würde, der einfach in mein Haus stürzen und schreien würde. „Wolfstiger, zwei Tote, eine Verletzte“ sage ich noch schnell bevor ich die Suppenschüssel vom Tisch werfe, versuche ihn abzuwischen und gleichzeitig die junge Werwölfin festzuhalten, die sich immer noch an meinen Hals klammert. Anahi braucht keine weiteren Erklärungen und hilft mir eine Decke auszubreiten. Sie bedenkt die zerbrochen Suppenschüssel am Boden mit einem missbilligenden Blick und meint: „Darüber sprechen wir noch, junge Dame!“ Zu meinem Glück kommt in diesem Moment Xhemile mit der Verletzten herein. Die Aufmerksamkeit der Alten wird also von mir abgelenkt und ich entspanne mich ein wenig, als ich sehe wie Anahi sofort beginnt irgendwelche Kräuter zu mischen. Ich habe mich auch einmal damit beschäftigt, aber schnell bemerkt, dass meine Talente wohl wo anders liegen. „Los Mädels, macht einer Alten Dame Platz!“ verscheucht sie uns, auch wenn sie in solchen Momenten immer sehr jung wirkt. Durch ihre scheuchenden Handbewegungen angetrieben, landen Mile und ich wieder auf dem Platz.  Woher kommt mir das bloß bekannt vor?   Wir erstatten Granma Zephyr Bericht und versuchen mit der Kleinen zu reden. Sie heißt Fhara und ist ungefähr 13 Jahre alt. Sie und die anderen (sie heißen Ivan, Ronald und Rispah) waren wohl hierher auf den Weg, jedenfalls sagt Zephyr das. Sie hat wohl einen Brief vom alten Ben, oder Gran, wie Fhara ihn nennt, bei dem einen Toten, Ivan, gefunden. Granma hat sofort einige Schüler losgeschickt um ihre Leichen zu holen und zu beerdigen. Momentan werden sie von unserer Totenpriesterin Nash vorbereitet. Zephyr zieht sich nun zurück um „den Verlust der jungen Seelen“ zu bedauern, wie sie sagt. Auch Mile verschwindet und lässt mich mit der Heulsuse alleine. „Na Fhara? Wollen wir mal schauen, ob wir einen Keks für dich finden?“ locke ich sie. Sofort springt sie auf „Oh ja!“ ruft sie mit leuchtenden Hundeaugen. Wie schön die Unschuld eines so jungen Mädchens sein kann^^   Nachdem Fhara einen Keks und heißen Kakao hatte, will sie sehen, was man als Hexe alles machen kann. Ich nehme ihre kleine Hand und führe sie in die Bibliothek. Es ist ein schöner Raum, drei Stockwerke hoch mit Decken hohen Regalen vollgestopft mit Büchern. Die einzelnen Etagen sind mit Holztreppen verbunden und alles strahlt eine ehrwürdige Atmosphäre aus. Fhara dreht sich wie verzaubert um die eigene Achse… und fällt auf ihren pelzigen Schwanz. Lachend helfe ich ihr hoch. Sie ist eigentlich ganz niedlich, wenn es mich auch überrascht, dass sie so einfach über den Tod ihrer Freunde hinwegsehen kann. Vielleicht sollte ich mit ihr darüber reden? Nein, lieber noch nicht. Willkürlich ziehe ich ein Buch aus dem Regal, es heißt „Die Magie in und um uns“. Fhara will jetzt, das ihr etwas vorlese, sie kann anscheinend noch nicht lesen… ein Mädchen, das mit 13 Jahren immer noch nicht lesen kann? O.o Ich setze mich aufs Sofa und beginne der Kleinen vorzulesen. Sie sieht mir gespannt zu, obwohl ich nicht das Gefühl habe, dass sie wirklich versteht was ich lese. „Wer bist du? Wo bin ich? Und wie geht es hier raus? Beantworte nur diese drei Fragen und ich verschwinde von hier ohne ein Wort. Die kleine Heulsuse dürft ihr von mir aus behalten. Ich nehme sie nicht mit. Ich werde nicht zögern zu schießen, wenn du versuchst mich anzugreifen oder mir diese Fragen nicht beantwortest“ sagt auf einmal eine Stimme neben meinem Ohr. Fhara fängt wieder an zu weinen. „Hau ab, Fhara. Verschwinde von hier.“ Ich streiche ihr über die Hand und meine: „Dreh dich doch bitte mal für mich um, meine süße!“ Sich schluchzt, gehorcht aber. Ohne den Kopf zu drehen weiß ich dass unser verletzter Besuch hinter mir steht. „Bedankt man sich denn etwa so bei seinen Rettern?“ frage ich „Aber, wenn du willst, ich bin Tamia, Seherin im Zirkel von Granma Zephyr. Du bist genau da, wo du hinsollst, auch wenn du eigentlich noch ins Bett gehörst. Anahi wird überhaupt nicht glücklich sein, wenn sie dich hier antrifft. Und das mit dem schießen bezweifle ich nicht, es ist aber auch nicht so, das wir nicht von deiner… nun ja…impulsiven Seite gehört hätten. Also wenn du jetzt versuchst mir einen Pfeil in den Hals zu pusten, wirst du feststellen, das wir dein Rohr am vorderen Ende verschlossen haben.“ Mit diesem letzten Satz drehe ich mich um, erhebe mich und nehme ihr das Rohr aus der Hand.

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Itaga
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Beitrag von Itaga »

(5/2/2012 7:49:52 PM)Itaga:   Die Xashibelkatze verschwindet in der Nacht. ... Das war ein merkwürdiges Treffen.   Ita: "So und du klärst mich jetzt mal über diese Sirenen auf." Eska: "Also, die Sirenen lebten zu meiner Zeit friedlich mit den Menschen zusammen [...] Und so kam es dann das fast alle Sirenen von den Menschen ausgelöscht wurden und sich die verbliebenen in die arktische Kälte Melanathos zurückgezogen haben. Ita: "Uff, das war viel Information ... also ist sie wirklich so ne Art verstoßene Formwandlerin die sich in allerlei Leute verwandelt ohne eine Ahnung zu haben was sie damit anrichten könnte?" Eska: "Das ist vielleicht etwas hart ausgedrückt, aber ja, im groben hast du recht. Allerdings habe ich auch keine Ahnung wie sich die Sirenen seit meiner Chaosweltzeit weiterentwickelt haben." Ita: "Da ist was dran, du warst ja ewigkeiten in der Chaoswelt" Eska: "Genau."   Während dieses ausführlichen Gespräches habe ich den Heimweg angetreten und führe grade noch den letzten, gezwungenen,  Luftkampf aus. Man bin ich hinüber, schnell betrete ich das Haus, wasche mich noch schnell und lege mich dann schlafen ... Rin liegt auch schon im Bett und schläft, man unsere Beziehung besteht in letzter Zeit nur daraus nebeneinander zu schlafen, so habe ich mir das auch nicht vorgestellt.   Der Tag bricht an, mein Schlaf wird von einem klacken gestört ... was ist das? ... grrrr, ich will schlafen ... WOOAAHHH, wer ist da so lebensmüde und stört meinen Schlaf?! Wütend blicke ich zur Fenster, zwei Krähen sitzen dort an der Fenster und klackern abwechselnt mit ihren Schnäbeln an die Scheibe ... diese Drecksviecher, euch zeig ich was passiert wenn man einen schlafenden Itaga weckt ... grrr.   Ich stehe auf, gehe zur Fenster, öffne sie und will nach den Krähen greifen, doch die fliegen ins Schlafzimmer, zumindest einer von ihnen, der andere bleibt brav vor mir stehen und deutet auf eine Nachricht an seinem Rücken ...Krähenpost? Wer macht denn sowas? Ich nehme mir den brief und rolle ihn auf:   Es ist lange her. 3 Jahre sind schon vergangen und ich sah euch kein einziges Mal. Es ist natürlich viel passiert nach Sanctorions Tod. Meine Freunde,bald ist der Rozengardball. Ich brauche eure Unterstürzung als Freunde.. Die Krähe wird euch den Weg zu mir zeigen. Einen Tag vor dem Ball wird sie ihe Flügel ausbreiten und nach den anderen rufen. Dies ist das Zeichen. Das Zeichen,dass ihr euch auf dem Weg machen müsst. Ich weiß nicht wie weit ihr seid. Ich weiß nicht ob ihr noch lebt aber ich würde euch gern wiedersehen.   In lieben Grüßen,                         Takajo.   Taka? O.o Das ist ja eine Überraschung, eine Einladung zum Ball, vielleicht braucht er ja seelische Unterstützung ... die kriegt er ^.^ Dafür sind Freunde ja schließlich da. Ich will noch weiter in Gedanken schwelgen, doch da höre ich einen Ton der mir nicht gefällt, es ist der Uhrturm ... und es schlägt ... Acht?! Oh mist, ich muss zum Trainingsplatz! Fluchtartig verlasse ich das Haus durch das offene Fenster und renne los, das ist garnicht so einfach mit den blöden Gewichten. Ich renne schnell, so schnell wie ich noch nie gerannt bin, durch eine Menschenmenge, vorbei an Markus der grade mit einer Tüte Zimtschnecken vom Bäcker kommt und schließlich auch vorbei an Alexander, der sich grade auf den Weg zum Trainingsplatz macht. Er darf mich aber nicht sehen, also kürze ich ab, ich biege in eine Seitengasse und von dort aus auf ein kleines Holzhäuschen, von dessen Dach ich auf den Platz vor dem Trainingsgelände herunterspringe. Grade als ich am Trainingsplatz ankomme und einen Luftkampf starte kommt Alexander auf den Trainingsplatz.   Alexander: "Morgen Itaga, und hast du fleißig traininert?" Ita: "Ein kurzes abchecken der Schmerzen in meinen Armen und Beinen verrät mir das ich das wohl brutalste Training aller Zeiten hinter mir habe." Alexander: "Jetzt stell dich aber mal nicht so an, das waren nur 20 kg" Ita: "NUR!? Captain Alexander, ich habe das nur wegen dem versprochenen Auftrag gemacht." Alexander: "Achja, stimmt, der Auftrag. Michael soll als Clanführer den König zum Ball begleiten, er hat aber so viel zu tun das der König eine andere Leibwache braucht und weil er riesen schiss vor mir hat, hat er dich vorgeschlagen." Ita: "Mich? ... Wieso nicht Boris?" Alexander: "Da ich wusste das du das Training durchziehst habe ich Michael gebeten einen Ritterknappen dazu anzuweisen Frederik von der Kartoffelsackgeschichte zu erzählen." Ita: "Und jetzt?" ein leichtes Grinsen macht sich in meinem Gesicht breit Alexander: "Jetzt habe ich eine Wundervolle Woche mit einem schwächlichen Ritter vor mir ... und Kartoffelsäcke lasse ich ihn nicht schleppen." Ein hämisches Grinsen macht sich in seinem Gesicht breit.   Ich kann mir das Lachen nicht mehr verkneifen, allein die Vorstellung ist einfach göttlich. Viel spaß Boris *,.,* Alexander verlässt den Trainingsplatz und ich bringe die Gewichte zurück ... man tun mir die Arme weh T_T   Nachdem ich die Gewichte zurückgebracht habe beschließe ich zu frühstücken, dazu hatte ich bei meinem überstürtztem Abgang ja keine Zeit zu. Also gehe ich zum Bäcker um die Ecke und gönne mir ein leckeres Brötchen, das ich vor dem Trainingsplatz auf einer Bank verspeise. ... Wenn ich Frederik begleiten muss, dann sollte ich bei nächster Gelegenheit mal um eine Audienz bitten.             NEXT^^
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Coragna
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Coragna »

(5/2/2012 8:44:12 PM)So, hier etwas von mir und Tamia zusammen.   Rispah„Bedankt man sich denn etwa so bei seinen Rettern?“ Rettern? Ist nicht meine Schuld das sie mich gerettet haben. War idiotisch genug von ihnen es zu tun.„Aber, wenn du willst, ich bin Tamia, Seherin im Zirkel von Granma Zephyr.“ Eine Seherin. Nett. Auch wenn der Name Tamia fast noch geschmackloser als Ronald ist. „Du bist genau da, wo du hinsollst, auch wenn du eigentlich noch ins Bett gehörst. Anahi wird überhaupt nicht glücklich sein, wenn sie dich hier antrifft.“ Pech für diese Anahi. „Und das mit dem Schießen bezweifle ich nicht, es ist aber auch nicht so, das wir nicht von deiner… nun ja…impulsiven Seite gehört hätten.“ Sollte sie auch nicht bezweifeln. Auf meine dritte Frage hat sie immernoch nicht geantwortet. Impulsiv. Ich mag das Wort, „Also wenn du jetzt versuchst mir einen Pfeil in den Hals zu pusten, wirst du feststellen, das wir dein Rohr am vorderen Ende verschlossen haben.“ Damit dreht sie sich um und reißt mir das Rohr in der Hand. Sofort weiche ich zwei Meter zurück und gehe in Kampfstellung. Mist, hätte ich vorher überprüfen sollen. Diese verdammte....„Du irrst dich Seherin. Ich gehöre nirgendswo hin. Weder hier her, noch woanders hin. Also kann ich genauso gut gehen. Wo ist der Ausgang? Ich kann ihn auch selbst suchen, aber so ist es um einiges leichter.  Lass mich in Frieden meinen Weg gehen. Ivan und Ronald sind tot, auch wenn Ronalds Tod nicht sonderlich bedauerlich ist. Ivans Tod ist bedauerlich, mehr jedoch nicht. Ich habe hier nichts mehr verloren. Lass mich gehen. Oder ich gehe selbst. Es gibt immer einen Weg nach draußen, man muss ihn nur finden. Ich spiele keine Rolle in deinem Leben. Geh aus dem Weg, Seherin.“ Ich spanne meine Muskeln an, um einen potenziellen Angriff abzuwehren. Man weiß ja nie. Fhara ist in die andere Ecke des Raums geflohen. Ein Wunder, dass sie nur ein Jahr jünger als ich ist. Ich blicke wieder zu der Seherin.Tamia"Du hast nur deinen Weg noch nicht gefunden, Schwester. Und jeder Tod ist bedauerlich egal ob der eines geliebten Menschen oder der eines kleinen Tieres, lerne Respekt!" RispahRespekt -.- Wie langweilig."Für mich wird es nie einen Weg geben. Und war der Tod von Sanctorion denn bedauerlich? Nein! Und wer Respekt von mir haben will soll ihn sich verdienen." Was fängt sie denn jetzt mit solchen Themen an? Völlig unnötig.Tamia"Ich denke nicht, das man im Zusammenhang mit Sanctorion von Tod sprechen kann, er hat seine Seele wohl schon länger aufgegeben, und das ist bedauerlich!" Die Kleine macht sich wirklich Gedanken, dass gefällt mir "Und der Respekt vor dem Leben ist die einzige Grenze die du nie überschreiten darfst, sobald du diesen ablegst, gibst du dich selbst auf!"RispahOh, da haben wir ja eine besonders Schlaue.... -.- "Du findest doch irgendwie alles bedauerlich? Ich nicht. Wenn wir zu viel bedauern, geben wir uns selbst auf." Ich kann es nicht wirklich glauben, dass Ivan tot ist. Ronald... nunja gut. Aber Ivan. Egal. Er ist auch nur ein Mensch. Tamia"Wenn wir nicht bedauern, sind wir keine Menschen mehr." Rispah scheint wohl ein wenig... verstört und haltlos zu sein..."Aber das wirst du sicher bald noch lernen, mir wurde von deiner Begabung zum Element Erde berichtet, und es ist mir eine Ehre dich hier im Lager willkommenheißen zu dürfen!" Mit diesen Worten senke ich den Kopf ein Wenig. "Du musst wissen, das wir alle auf die ein oder andere Art von der Göttin gesegnet wurden, aber jemanden mit einer so großen Affinität zu einem Element und noch dazu der Erde, das ist wirklich außergewöhnlich"^^RispahIn diesem Gespräch kommt definitiv zu oft das Wort bedauerlich vor. Was ist denn so toll daran ein Mensch zu sein? Und lernen? Warum sollte ich etwas lernen? Etwas was ich schon weiß. Und was soll das bedeuten Ehre? Es ist definitiv keine Ehre mich dabei zu haben. Ich bin ich. Und ich passe nirgends dazu. "Du musst wissen, das wir alle auf die ein oder andere Art von der Göttin gesegnet wurden." Na toll. Göttin. Wo bin ich bloß hier gelandet. Es. gibt. keinen. Gott. Wie ich solche Knierutscher hasse. Ich starre die Seherin nur finster an. "Wer sollte mich denn bitte segnen? Und diese Gabe ist zwar nützlich, aber mehr nicht. Ich. Will. Hier. Weg. Ich kann es auch gerne noch einige Male wiederholen, Seherin."TamiaOh, die ist echt ein schwerer Fall von Selbsthass.."Warum solltest du nicht gesegnet werden? Und wie mir gesagt wurde hast du noch nicht einmal gelernt deine Gabe zu kontrollieren"Das wird wohl noch ein ziemlich interessanter Abend...Rispah"Ich glaube nicht an Gott oder eine Göttin oder sonstetwas. Beziehungsweise wenn es ihn sie gibt sind wir ihm/ihr völlig egal. Das ist meine Meinung." Langsam beginnt dieses Gespräch Spaß zu machen. Ich entspanne mich etwas. "Sag mir, Seherin, was es mir bringen soll, mein Element zu kontrollieren. Liefere mir nur einen Grund, der nicht Rücksicht ist. Gib mir einen Grund hier zu bleiben. Dann bleibe ich"

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Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Itaga »

(5/3/2012 10:20:01 AM)Andate Cantabile:   Sofort umklammert mich die kleine Lady "Da war diese Stimme." sie deutet auf die Wand. "Die ist aus der Wand gekommen und hat mit mir gesprochen." Geister? Ich kann nichts spüren. Im Nebenzimmer knallt es zweimal heftig, reißt der die Bude ab? ... Und so ein Krach früh am Morgen. "Ich werde der Stimme nebenan mal sagen das man hier nicht so einen Krach macht, schließlich sind noch andere Leute in diesem Gasthof die schließlich schlafen wollen, bin gleich zurück"   Ich verlasse das Zimmer und klopfe an die Nebentür "Entschuldigung, könnten Sie bitte etwas leiser sein, es gibt hier Leute die bis spät in die Nacht arbeiten mussten und sich auch ihren Schlaf verdient haben." Da ich eine Antwort erwarte, bleibe ich noch etwas vor der Tür stehen, es wäre schließlich äusserst unhöflich die Person in dem Zimmer mit einer Tür reden zu lassen.             NEXT^^
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Beitrag von Haku »

(5/3/2012 4:04:31 PM)  Haku Uuuhh~ Das ganze Regal ist auf mich drauf gefallen. Plötzlich klopft es an der Tür. "Entschuldigung, könnten Sie bitte etwas leiser sein, es gibt hier Leute die bis spät in die Nacht arbeiten mussten und sich auch ihren Schlaf verdient haben." spricht eine Stimme. Ich zeihe mich an. Wackelig gehe ich zur Tür und öffne sie. Es steht ein Mann mit guter Kleidung da. Bei seinem Anblick fühle ich wie die leere Karte,in meiner Hosentasche, reagiert. „Ich muss mich nicht entschuldigen wenn ich mich beschwere,dass jemand von nebenan das ganze Gasthaus mit dessen Geschrei aufweckt.Noch dazu habe ich,auch wenn sie es mir nicht glauben,einen Krug und ein Regal auf dem Kopf gekriegt.“ antworte ich ihm und streiche mir die grünen Strähnen aus meinem Blick. Das Gefühl der reagierenden Karte wird heißer. Ich habe bisher nie so etwas erlebt seit ich die Karte habe. „Wenn sie mich entschuldigen würden. Ich muss das Zimmer wieder richten.“ und mache die Tür zu.Was war das? Diese Reaktion war fast schon furchteinflößend. Das Dark Matter dieses Mannes ist bestimmt stark. Aber bevor ich in ein Unheil gehe werde ich ihn lassen.  
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Beitrag von Gralaer »

(5/3/2012 6:38:38 PM)Kreck   Bis spät in die Nacht besprechen wir den Plan. Bis schließlich endlich nach langem Wiedersprüchen und Logikfehlern der Plan entstanden ist. Wie ich finde ein sehr raffienierter Plan. John spricht nun die letzten Wort:"Also Kreck, Kleif, Jiff und natürlich ich gehn zum Ball und werden dort für das nötige Chaos sorgen. Claudia wird hier bleiben mit Humbik falls unangemeldete Gäste kommen!" Claudia das wohl schönste Wesen dieser Welt ist die rechte Hand von John. Und ich glaube sie ist wirklich die "rechte" Hand. "Riskaso, Flarakra und Dleif werden die nötigen Mittel besorgen damit das Chaos zustande kommt. Flinko, Clok und Hilja werden dann in das Gebäude eindringen und uns das Artefakt bringen.  Irgendwelche Einwände?" ich dachte nur:"Warum muss Jiff dabei sein?" ich kucke finster zu ihm. "Der kommt mich wieder so komisch an...Bäh!" Dennoch schrie ich mit den anderen zusammen "Nein!" "Gut!" Eins frag ich mich....was will er mit dem Artefakt? John redet wieder:"Nun lasst uns erstmal feiern!" Alle jubeln die ersten gehn raus, darunter Claudia, Hilja, Dleif, Kleif, Humbik und Flarakra. Riskaso kommt zu mir. "Hey freust du dich genau so wie ich?" "Klar endlich wird es mal Zeit das wir zurückschlagen!" "Oh ja, ich find es nur schade das ich nicht auf den Ball kann." "Warum das? Du weiß schon das Jiff dabei ist?" "Natürlich, aber der kümmert sich eh nicht um mich...zum Glück. Nein! Ich meine da wird richtig was los sein! Ich würd gerne die Fresse von Takajo und seiner Familie sehn wenn ihre Schnösel Veranstaltung den bach runer geht." Er lacht laut. Ich ebenfalls. Flinko und Clok sind ebenfalls schon weg. Ich geh mit Riskaso auch raus. Jiff folgt uns direkt danach. "Jiff hau ab!" brüll ich nach hinten. "Oh mein Schnuckibär komm her!" Pfui! "John kommst du?" ruft Riskaso. "Ich komme nach...." Merkwürdig, dachte ich nur. Ich sehe ihn nur noch wie er an der Wand steht und unser Wappen betrachtet. Wie man es genau, das Wappen beschreiben soll ich ist etwas schwierig. Ich beschreibe es so: Ein umgedrehter Regentropfen mit einem kleinerm kreis um runden Teil des Tropfen. Was es bedeutet weiß ich nicht genau. Ich müsste mal John dannach fragen.  
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Beitrag von Haku »

(5/3/2012 8:52:50 PM)Für Alu/Jths/Cydhra(poste gern für andere wenn sie nicht können xD)   Cydhra   Nach dem Essen fragt mich Tegros, ob ich sie begleiten wolle. Da ich so die meisten Chancen habe auf das Geheimnis der Cantata Mortis und der Rachiì zu stoßen, sage ich zu. Und so brechen wir zu dritt wieder auf   Einige Gänge später höre ich plötzlich ein Geräusch. Ein blubbern und dann ein schaben. Dann Getrappel. Ich ziehe blitzartig meine Dolche und fahre herum. Ich blicke verdutzt zu Boden. Ich habe mit vielem gerechnet. Von Riesenhöhlenspinnen über Drachenbabys bis hin zu einem Rachiì. Aber nich damit:   Cydhra: "Ein Woody?!? Was macht denn ein Holzkopf an einem so gottverlassenen Ort?" Alucard: "Nun ein Holzkopf ist er sicher nicht. Er gehört zu uns!" Tegros: "Hat er was entdeckt?" Alucard: "Keine Ahnung es spricht nicht. Es teilt mir nur Emotionen mit. Aber es hat etwas großes entdeckt, das es mit Euphorie erfüllt." Cydhra: "Bestimmt was zu futtern" Alucard: "Nein, nicht eine so große Euphorie."   Alucard grinst und läuft Zielsicher los. Es dauert nicht lange, dann kommen wir in einer großen Halle an. Die Höhe der Decke ist allein schon beeindruckend, mindestens 20 Meter. Der Raum ist Sechseckig, mit einem Durchmesser von bestimmt 12 Metern. Die Decke wird von gewaltigen Säulen gestützt, die mit filigranen Relievs und Blattgoldverziehrungen versehen sind. Aber das beeindruckendste sind die Wände. Sie sind bedeckt von hunderten Runen. Die alten dragotagonischen Runen. Ich beherrsche 22 davon, aber es gibt an die 100 davon. Und in diesem Raum scheinen alle verwendet worden zu sein.   Tegros: "Das ist es. Der heilige Geschichtssaal des Mondlichttempels. Wir sind am Ziel. Hier werde ich meine Forschungen fortsetzen können. Macht ihr zwei Pause. Richtet ein Lager ein wir sind am Ziel."  
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Hobbylosehexe

Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Hobbylosehexe »

(5/4/2012 3:13:20 PM)  Seraphinda;   Die Geräusche der Stadt werden immer lauter. Ich nehme Verschwommen eine Hohe Stadtmauer war. „Wohin des Wegs?“ fragt mich eine scharfe Stimme. Ein Wachposten... „Ich muss schnell einen Heiler finden!“sage ich und will weitergehen. Aber ich pralle gegen die vor mir gekreuzten Lanzen. „Nicht so schnell, Kleine!“ hält mich mich eine andere Stimme auf. Ich drehe mich zu dem Sprecher um, „Ich brauche einen Heiler!“ wiederhole ich laut und deutlich in seine Richtung. Ich merke wie ich gemustert werde, dann Geflüster. „Wir haben klare Anweisungen...“-„Aber sie ist doch ein Kind...“ -„ich weiss nicht..“ Während die beiden noch diskutieren, schlüpfe ich unter den Lanzen durch und renne in die Stadt. Eindrücke prasseln auf mich ein, Lärm, Gerüche... Genau, ich muss einen Heiler finden!Irgendetwas zum Sehen? Da ein Spatz! Ich sehe viele Häuser und verwinkelte Gassen. Aber durch die Augen des Vögelchens zieht alles viel zu schnell vorbei. Also doch nicht sehen... Ich drücke mich durch die Menschenmengen und folge meinen Ohren und meiner Nase. Der Geruch von Kräutern und Tinkturen ist nicht zu verfehlen.Bald komme ich zum Ort wo der Geruch herkommt. Ich höre ein Kind schreien, dann wie es sich beruhigt. „Der Nächste!“höre ich eine freundliche Frauenstimme. „Ich!“ melde ich mich als ich einen Augenblick lang nichts höre. „Dann kommen sie doch bitte herein!“ Ich lasse meine Ohren für mich sehen und entdecke nach einigem Suchen einen von einem Vorhang bedeckten Eingang.Ich trete ein. „Guten Tag, mein Kind, was kann ich für dich tun?“ schallt die Stimme aus einer Ecke des Raums. Ich gehe darauf zu, stammle „Also, ähm... Mein Falke ist verletzt... können sie ihm irgendwie helfen?“ und strecke ihr das blutige Bündel mit Ragnyr hin. Erst jetzt kommt mir in den Sinn das ich ja gar kein Geld habe! Sie nimmt ihn vorsichtig entgegen. Ich spüre wie ihr Blick auf mir ruht „Du bist ja Blind!“ sagt sie.Ich frage mich wie... das bemerken nur die wenigsten so schnell. Ich habe meine Augen immer geöffnet und soweit ich weiss sehen sie auch nicht sonderlich aus. „Oh, das sieht nicht gut aus...“ meint die Heilerin. „Was ist mit dem Tier passiert?“ Ich erzähle ihr von den Rabenwesen und zeige ihr die Feder. „Ich werde schauen was sich machen lässt...“ erklärt sie mir.Sie hat noch immer nicht nach Gold gefragt! „Ein bisschen von dem, und etwas von dem...“ Ich höre wie sie im Raum herumwuselt und da und dort etwas nimmt. Dann macht sie sich an Ragnyr zu schaffen.„Das sollte ihm helfen“ sagt sie und gibt mir einen Behältermit Salbe und einige Verbände. „Du musst regelmässig die Verbände wechseln dann wird es ihm bald besser gehen“ sagt sie mir. Sie legt mir Ragnyr wieder in die Hände.Ich höre Ragnyr verstört piepsen. Er ist zu sich gekommen! „Du brauchst mir nichts zu bezahlen“ sagt die Heilerin gerade. Was? Sie muss ein herz aus Gold haben! Na dann, ich muss weitergehen.“Vielen Dank für alles“ sage ich der Heilerin im gehen. Na dann ich muss, den Hafen finden. Ich frage mich bloss wie ich dahin kommen soll.Hm... mal überlegen. Na klar ich frage einfach jemanden! Ich tippe einem älteren Herr auf die Schulter und frage „Entschuldigen sie bitte, wissen sie wo ich hier zum Hafen geht?“ „Also zuerst gehst du ein bisschen geradeaus, dann musst du links entlang...“ erklärt er mir. „Danke“ sage ich und Folge gleich dem beschriebenen Weg. Da ich höre es Wasser,ich muss bald da sein. Dann muss ich nur noch das Schiff finden von dem Eiydur mir erzählt hat!

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Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Coragna »

(5/4/2012 6:20:47 PM)  Tamia "Macht. Ist es nicht das was du willst?" ich sehe ihr direkt in die Augen, sie scheint wohl eine etwas altmodische Sicht von "Gott" zu haben... Und irgendetwas in mir sagt mir, dass ich vorsichtig sein sollte wenn wir ihr die Macht über ihr Element zu gebieten leren wollen. Sie wird entweder viel Gutes oder schreckliches vollbringen können, und das hängt ganz davon ab ob ich sie jetzt davon überzeugen kann zu bleiben. "Die Kontrolle über ein Element bringt Macht, große Macht"   Rispah "Macht. Ist es nicht das was du willst?" Ja.... Nein natürlich nicht.... Oder? Die Seherin schaut mir direkt in die Augen. "Die Kontrolle über ein Element bringt Macht, große Macht" Was soll ich mit der Macht, bin ich erst versucht zu fragen, schweige dann aber. Würde es mir etwas bringen hier zu bleiben? Ja. Ich hätte essen. Und trinken. Und.... Nein, denk nicht mal dran.... Außerdem würde ich den Weg zu Gram nicht mehr finden. Doch was ist der beste Weg ihr zu sagen, dass ich hier bleiben werde. Ohne, dass ich schwach wirke. Ich beschließe darauf zu warten, ob sie noch etwas sagt.   Tamia "Aber bevor du dich entscheidest solltest du darüber nachdenken, ob du bereit bist etwas für die Macht zu tun. Um ein Element zu kontrollieren musst du es und dich selbst ehren und respektieren." Vielleicht ist das ein Weg sie zu überzeugen: "Wenn du noch nicht weit genug bist das zu können, verstehe ich das natürlich auch!" Ich sehe sie herausfordernd an.   Rispah Ich schaue sie einfach nur an. Ich weiß es nicht. Ich weiß es einfach nicht. Früher hat Ivan immer versucht mir beizubringen, ohne mein Element zu kämpfen, aber hier soll das anscheinend anders werden. Vorallem da ich die Konzentrationsfähigkeit eines Streichholzes hab, wie mir oft genug gesagt wurde... "Soweit sein? Nein auf keinen Fall. Für so etwas ist man nie gänzlich bereit. Aber wenn du dies wünschts..." Ich stocke kurz."Könnten wir es einmal ausprobieren."   Tamia Sie sieht mich an und scheint zu überlegen. Wenigstens denkt sie darüber nach! "Soweit sein? Nein auf keinen Fall. Für so etwas ist man nie gänzlich bereit. Aber wenn du dies wünschts..." JA! sie scheint die richtige Entscheidung zu treffen, und das noch nicht einmal leichtfertig! "Könnten wir es einmal ausprobieren." Ich schenke ihr ein zuversichtlichens Lächeln. "Na dann lass es uns versuchen!" Ich will schon den Raum mit ihr verlassen, als plötzlich eine Stimme hinter uns fragt: "Und was ist mit mir?"   Rispah Fhara nervt mal wieder. Was soll schon mit ihr sein? "Was soll mit dir sein? Du kannst hier bleiben und mit deinen Puppen spielen, wenn das nicht zu bedrohlich für dich ist." Die Unterlippe der KLeinen beginnt zu zittern. Ist doch die Wahrheit. Ich erinnere mich sehr gut daran, wie sie einmal vor ihrem eigenen Schwanz davon gerannt ist. Wie soll sie bitte kämpfen lernen? "Lern erstmal schwimmen." "Aber das Wasser war.... böse" Ich verdrehe die Augen.   Tamia Ich werfe Rispah einen scharfen Blick zu und wende mich dann der Kleinen zu. "Du kommst natürlich auch mit! Und Wasser kann doch auch sehr beängstigend sein, das verstehe ich total!" An dieser S telle kann ich ein Lächeln nicht unterdrücken :D "Ich bin sicher, dass Nala in der Küche sich sehr über deine Hilfe freuen würde!" Farah springt auf und strahlt uns an. Mit den beiden anderen im Schlepptau gehe ich die Gänge des Hauptgebäudes entlang, es ist das einzig wirklich große Haus im Lager. Auf dem Weg nach draußen setzen wir Farah in der Küche ab und machen uns dann auf zu Granma Zephyr... hoffentlich treffen wir nicht zufällig auf Anahi, sonst würde ich wohl wirklich Ärger mit ihr bekommen, indem ich eine ihrer Patientinnen zur Flucht aus der Krankenstation verhelfe :S   Rispah Ich ernte einen scharfen Blick von der Seherin. Was mich nicht das mindeste interessiert. Sie redet kurz auf Fhara ein.... und die flippt förmlich auf, weil sie.... kochen... muss? Das ist seltsam. Richtig seltsam. Man kriegt kleine Kinder also dazu sich zu freuen, wenn man sie kochen lässt. Muss ich mir merken. Wir geben sie bei einer dicklichen Frau in der Küche ab, die wie ein Honigkuchenpferd grinst, als sie Fhara bekommt. Na viel Spaß. Wir gehen schweigend nach draußen.Im Hof bemerke ich drei weitere Häuser, deren Türen offenstehen und einen Heuboden. Allerdings alles voll mit Steinen ge... äh...steint. Manchmal sprüche ich einen Hauch der Erde, mehr aber nicht. Aus dem Stall höre ich wiehern und schnauben und mehrere Geräusche von undefinierbaren Tieren. Wir sind durch einen Holzzaun von der Außenwelt angeschnitten, kein großes Hindernis. Dahinter ist Wiese. Wiese.... Ich werfe ihr einen kurzen Blick zu. Dann wende ich mich wieder ab und konzentriere mich auf den Hof. Wir steuern das größte Haus an. Es riecht nach Lavendel. Links stehen an die Scheune gelehnt Ähren, also muss hier auch Felder geben. Hinter dem großen Haus ist wahrscheinlich der Garten. Dann betreten wir das Haus durch die Holztür.   Tamia Wir betreten Granmas Haus über die Veranda. Sie sitzt nicht wie gewohnt in ihrem Ohrensessel im Wohnzimmer... hm... seltsam. Ach ja, sie wollte ja der Opfer des Wolftigers gedenken! Dann ist sie wohl in ihrem Ritualzimmer. Eigentlich benutzen wir alle gemeinsam einen Ritualraum im dritten Haus, aber Granma hat auch einen privaten, den sie in solchen Fällen gerne nutzt. Wir gehen die Treppe nach oben und bleiben vor einer massiven Tür aus Ebenholz stehen. "Bevor wir reingehen sollte ich dich vorwarnen, das du gleich dem Oberhaupt unseres Zirkels gegenüberstehen wirst. Also benimm dich besser!" ^^   Rispah Ich lächle bloß. "Besser, wie du es nennst, ist relativ, Seherin. Solange sie mich wie ein normaler Mensch behandelt werde ich dies ebenso tun. Und ich werde nichts als die Wahrheit sagen." Ich nicke zu der Tür. "Möchtest du mich nicht vorstellen?   Tamia Ich verdrehe dich Augen, Na wenn das mal gut geht... Auf das Geräusch meiner Faust auf dem dem Holz folgt erst einmal Stille, dann eine Granmas stake Stimme: "Komm herein Tochter!" Ich drücke die schwere Tür auf und werde von dem Duft nach geräuchertem Heidekraut umfangen. "Ich bin gekommen um dir...", Zephyr, die uns bis dahin den Rücken zugewendet hatte, dreht sich sofort um und sieht Rispah an: "Frohes Treffen Rispah, Tochter der Göttin! Es ist uns allen eine Ehre dich kennen zu lernen und wir freuen uns, dass du dich entschlossen hast bei uns zu bleiben und zu lernen!" ...woher weiß sie das sie sich entschlossen hat zu bleiben? O_o Granma weiß eben alles^^ Zephyr schaut nun mich an und meint: "Tamia, wärst du so lieb und würdest uns ein wenig allein reden lassen?" "Aber sicher!" antworte ich ein wenig verwirrt. Was hat sie nur vor, frage ich mich, während ich die Türen wieder hinter mir schließe.   Rispah Wir treten auf geheiß der alten Dame ein. "Frohes Treffen Rispah, Tochter der Göttin! Es ist uns allen eine Ehre dich kennen zu lernen und wir freuen uns, dass du dich entschlossen hast bei uns zu bleiben und zu lernen!" Tamia wird hinaus geschickt. "Guten Tag. Ihr Name, so vermute ich, wird wohl Granma Zephyr sein, mir wurde nur gesagt, dass ich dem Oberhaupt des Zirkels gegenüber stehe." Ich bin definitiv keine Tochter der Göttin. Da es keinen Gott/Göttin gibt. Sie mustert mich durch ihre Brille. Ich schaue sie gerade heraus an. "Ich habe deine Freunde geehrt und es ist alles bereit, sie zu bestatten. Möchtest du, Rispah, von ihnen Abschied nehmen?" "Nein." Erwidere ich mit fester Stimme. Weder von Ronald, noch von Ivan. "Gut, dann werden wir morgen, die Zeremonie zu ihrer Bestattung vornehmen." Muss das denn sein? Die Toten bleiben tot. Egal was passiert. "Du möchtest also hier bleiben und es erlernen, dass Element der Erde zu beherrschen." "Soweit ich es vermag" "Dir ist bewusst das dir unser aller Göttin eine große Verantwortung übergeben hat?" "Es war keineswegs eine Göttin, entweder es war Zufall oder einfach Pech." Granma Zephyr hebt eine Augenbraue. "Egal, wie du es siehst, ein Element zu beherrschen bringt immer eine Menge Verantwortung mit sich." Toll. Wie ich dieses Wort hasse. Verantwortung. Ich überlege, was passieren würde, wenn ich hier herausrennen und auf die Wiese kommen würde. Dann wäre alles gut. Ich spüre es. Alles wäre wieder in Ordnung. Lix kriecht aus meiner Tasche auf meine Schulter. "Wie ich sehe hast du einen kleinen Freund mitgebracht. Er darf auch hier bleiben." "Gut, er wäre so oder so geblieben." Granma Zephyrs andere Augenbrau schnellt ebenfalls nach oben. "Dir ist klar, das dies nicht selbstverständlich ist?" "Und was wenn ich nein sage? Was würde dann passieren?" Kalter Schmerz drückt mein Herz zusammen. Dasselbe habe ich zu Ivan gesagt, und er zu mir. Dann hat er mich festgehalten. Und dann.... Wenn er mich nicht festgehalten hätte, hätte ich ihn verteidigen können. Er wäre noch am leben..... Vergiss ihn Rispah, hör auf darüber nachzudenken. Du wirst ihn nie wieder sehen, niemals. Tote bleiben immer tot. Find dich damit ab. Granma Zephy schweigt. Lix klettert meinen Arm hoch auf meinen Kopf und blinzelt sie vermutlich an. Sie durchbohrt mich mit einem scharfen Blick, scheint mich geradezu zu durchleuchten. Ich halte ihrem Blick stand und senke ihn nicht. "Was ist das wichtigste für dich in deinem Leben, Rispah?" Diese Frage trifft mich. Da gibt es nichts. Macht.... flüstert die Stimme in meinem Kopf und mir dreht sich der Magen um. Übelkeit. Ich schüttele leicht den Kopf um die Stimme aus meinem Kopf zu bekommen. Es muss doch etwas geben, was mir wichtig ist? Oder? Oder? "Nichts für das ich sterben würde." "Dann wirst du hier noch etwas finden." "Wenn Sie das sagen." "Tamia, du kannst wieder reinkommen" ruft sie plötzlich.  

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Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von Talesturm »

(5/4/2012 6:34:36 PM)Refia     Gelangweilt warte ich nun am Stadttor.Ausser meinem Umhang, der mich vor Wind und Wetter schützt, habe ich nichts dabei. Normalerweise bin ich doch diejenige, die zu spät kommt. Erstaunlich, dass ich vor meiner Abreise doch noch erleben kann, dass  sich mein Ziehvater auch mal verspätet. Wobei, die Zeit kann ich gleich für ein Nickerchen nutzen. Also beschwöre ich mir ein Steinbank. Endlich kann ich mein verpasstes Nickerchen nachholen. Doch gerade, als ich mich hinlegen will, taucht mein Ziehvater plötzlich aus dem Nichts auf. Hinter ihm trottet ein Riesensteinbock mit zwei, drei Gepäckstücken. In seiner Hand hält er ein Paket und einen ballähnlichen Gegenstand. Er scheint ausser Atem zu sein."Refia... entschuldige. Es gab da einige..." Sein Blick wandert zu meiner beschwörten Steinbank. Ohje, jetzt gibt es Ärger. "REFIA! Was soll diese Beschwörung darstellen?! Wolltest du gerade schon wieder schlafen?..." "Nein, natürlich nicht, ich wollte... ähm..." Schnell beiseitige ich meine Steinbank. Meine schöne Steinbank. Schade."Gut, hier hast du dein Reittier. Er heisst Argos. Er ist einer der schnellste Steinböcke, die wir hier haben." fährt mein Ziehvater verärgert fort.Ich betrachte mein Reittier. Er ist nussbaumbraun mit weissen Punkten und reicht mir bis zur Schulter. Ein kräftiges Tier."Hier habe ich noch dein Ballkleid. Das ziehst du aber erst am Ball an." Das Paket ist verschnürt. Ich nehme das Paket entgeistert entgegen. Ballkleider sind schrecklich und das muss ich anziehen. Fängt schon mal gut an..."Merk dir das, du vertrittst unsere Stadt. Also benimm dich," grummelt mein Ziehvater,"Hier habe ich noch ein Geschenk für dich. Das Ding wird dich notfalls beschützen." Er wirf mir den Ball zu.Das Ding ist vollkommen schwarz und es ist hart. Also eine verkohlte Walnuss und das soll mich beschützen können? Abgesehen davon, ist es nicht essbar..."Ziehvater, was soll ich mit einer verkohlten Walnuss anfangen?" Das Walnuss bewegt sich plötzlich und beisst mir in den Hand."Aua, was ist das?""Deine Walnuss ist ein Gürteltier. Du solltest keine Unsinn reden. Man sagt, dass sie sehr empfindlich sind," meint mein Ziehvater lächelnd.Also ein Gürteltier. Man sagt, dass die Gürteltiere die einzige Wesen sind, die von Geburt an die Steinbeschwörung perfekt beherrscht. Praktische Dinger.  Jetzt soll er aber gefälligst meine Hand loslassen!"Lass meine Hand los, du verkohlte Walnuss... AUA." Das Gürteltier beisst nun noch fester zu."Entschuldige, meine Ziehtochter ist ein Trottel. Lass sie für den Moment noch in Ruhe. Du kannst sie später auf dem Weg noch weiterbeissen," Tatsächlich, das Ding lässt mich los. Komisch, dass es meinem Ziehvater gehorcht. Ich dachte, dass die Gürteltiere die Menschen nicht mögen."Refia, nun solltest du los. In den Taschen sind Proviant. Reite Richtung Süden. In der Tasche ist eine Karte. Passe gut auf Argos und das Gürteltier auf. Ich wünsche dir viel Erfolg."Verärgert betrachte ich meinen neuen Begleittier. Er soll also mitkommen. Das fängt schon mal gut an. Ich platziere ihn auf meinen Gepäckstücken und steige auf Argos."Danke für alles, Ziehvater, grüsse noch  Ziehmutter von mir," und ich reite nach Süden.

ItashaOtaku
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Ragnarök 2 - Cantata Mortis

Beitrag von ItashaOtaku »

(5/4/2012 11:45:35 PM)DimirNach einem langem Ritt und einer kurzen Überfahrt sehen wir endlich einige Lichter. "Wie heisst dieser Ort?", frage ich den Reiter. "Nun, das hier ist das Mondlichtküstendorf. Hier wird der Rozengardball stattfinden." - "Das ist also das Mondlichtküstendorf." - "Genau. Gehe zum Gasthof Schlafender Mond. Da wirst du jemanden vorfinden, der auf den Namen Andate Cantabile hört. Er wird dich von unseren Plänen noch genauer unterrichten.""Was ist mit dir?", frage ich verwundert. "Nun, ich werde auch noch etwas im Mondlichtküstendorf bleiben, aber in einem anderen Gasthaus. Wir werden uns dann auf dem Ball wiedersehen. Ach, da fällt mir ein...hast du eine Einladung?" - "Natürlich nicht, wir sind doch die Ungeladenen hier," antworte ich ihm. "Nun, leider habe ich nur meine Einladung dabei. Du wirst sie dir also noch...organisieren müssen."Toll noch mehr Arbeit. Ich bin schon vom Ritt erschöpft."Nun gut, wir sehen uns beim Ball!" Mit diesen Worten trennten wir uns.Als ich in das Gasthaus eintrete, begrüsst mich die Wirtin."Herzlich Willkommen im Schlafenden Mond, was wünschen Sie?""Nun, Informationen. Residiert hier zufällligerweise ein Herr namens Andate Cantabile?""Ja, tut er. Wieso möchten Sie das wissen?"Ich überlege kurz, nachher meinte ich: "Ich sollte mich hier mit ihm treffen. Ist er gerade zu sprechen?""Tut mir leid, aber wie sie vielleicht schon bemerkt haben, haben wir Nacht. Er schläft gerade.""Oh, ist das so? Nun dann geben sie mir doch bitte ein Zimmer für die Nacht!""Gerne", lächelt die Wirtin, "mit Frühstück?""Ja, bitte!""Dann wären es 70 Gold!"Ich gebe der Wirtin das Gold. "Zimmer 204 im zweiten Stock, die zweite Türe rechts.""Danke. Ach, für den Fall, dass ich verschlafen sollte und er dieses Gasthaus verlässt, können Sie ihm noch sagen, dass Dimir gerne mit ihm reden würde?""Sicher doch.""Danke Ihnen! Ich wünsche noch eine gute Nacht!""Ebenfalls!"Ich gehe in mein Zimmer rauf, falle sogleich ins Bett und schlafe ein mit guten Gedanken an den nächsten Tag.

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